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	<title>Guardians Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Es ist Winter geworden in Schottland &#8211; Saor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2016 10:27:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SAOR&#160;&#8211; Guardians Veröffentlichungsdatum: 11.11.16 Dauer: 55:56 Min. Label: Northern Silence Productions &#160; &#160; Wer mein Review zu &#8222;Aura&#8220; gelesen hat weiß, dass ich ein sehr großer Fan der Musik&#160;Andy Marshalls bin. Dieser brachte im Jahr 2014 ein Meisterwerk des Atmospheric Black Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/es-ist-winter-geworden-in-schottland-saor/">Es ist Winter geworden in Schottland &#8211; Saor</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SAOR&nbsp;</strong>&#8211; Guardians<br />
Veröffentlichungsdatum: 11.11.16<br />
Dauer: 55:56 Min.<br />
Label: Northern Silence Productions</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer mein <a href="https://silence-magazin.de/traeumen-in-den-highlands-von-schottland/#rs-224">Review zu &#8222;Aura&#8220;</a> gelesen hat weiß, dass ich ein sehr großer Fan der Musik&nbsp;<strong>Andy Marshall</strong>s bin. Dieser brachte im Jahr 2014 ein Meisterwerk des Atmospheric Black Metal heraus. Die Melodien der Folkinstrumente, der Gesang und die gesamte Atmosphäre bringen mich auch heute noch zum Träumen. Nun sind gute zwei Jahre vergangen und der Schotte veröffentlichte den offiziellen Nachfolger, welcher mittlerweile das dritte Album des Ein-Mann-Projekts ist. Doch kann er damit die Leistung von 2014 toppen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wir träumen wieder</h2>
<p>Das Album beginnt mit einem Krähen und einem langsamen Gitarrenspiel. Sobald die Dudelsäcke einsetzen, weiß man dann aber sofort: man ist in Schottland und das ist&nbsp;<strong>SAOR</strong>. Im titelgebenden Anfangstrack <em>&#8222;Guardians&#8220;</em> wird zunächst einmal direkt an die Atmosphäre des Vorgängers angesetzt. Man fühlt sich schon in den ersten fünf Minuten wieder in eine Traumwelt geschickt – als würde man Urlaub machen und der Realität, sowie dem Stress dieser, entfliehen können. Das ist es, was damals schon &#8222;Aura&#8220; in meinen Augen zu einem Meisterwerk erhob.</p>
<p>Im zweiten Lied lässt sich dann jedoch ein Stimmungsumschwung finden. Es wird düsterer, melancholischer und kälter. Es wird Winter. Diesen Umschwung deutet auch schon das abermals malerische wie kalte Cover an. Es fühlt sich an, als erinnere man sich an vergangene Tage und sehne sich zu diesen zurück. Unterstützt wird diese Melancholie dann noch durch die Gastmusiker&nbsp;<strong>Meri Tadic</strong> (ehemals bei&nbsp;<strong>ELUVEITIE</strong>)&nbsp;und <strong>John Becker</strong>, die mit ihren Streichinstrumenten eine gute Portion Melodie in den hier sehr Black-Metalesken Klang mit treibenden Blastbeats und Trempicking-Passagen einbringen. Apropos &#8222;Drums&#8220;: Hier spielt ebenso ein Gastmusiker. Dieser ist <strong>Bryan Hamilton</strong> von&nbsp;der schottischen Celtic-Black-Metal-Band&nbsp;<strong>CNOC AN TURSA</strong>.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11730" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2-1024x683.jpg" alt="saorpromo2" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Melancholie und Hoffnung</h2>
<p>In den Folgetracks <em>&#8222;Autumn Rain&#8220;</em>&nbsp;und <em>&#8222;Hearth&#8220;</em> wird wieder etwas Geschwindigkeit rausgenommen. In ersterem wird zudem noch ein Klangbild erzeugt, welches noch eine noch traurigere Atmosphäre schafft, als der vorige Titel. Es ist wie eine Szene aus einem Drama, in welcher der Protagonist in einer Schlacht seinen besten Freund verloren hat, nur eben in musikalischer Form. Man trauert fast schon mit. Die Stimmung wird im zweiten Song des langsameren Duos jedoch wieder angehoben. Wie der Titel schon verrät, sind wir heimgekehrt und haben uns an den Kamin gesetzt. Nach ca. einem Drittel kehrt jedoch mit der Geschwindigkeit auch ein Funken Hoffnung zurück. Dieser Funke mündet in den letzten Titel &#8222;<em>Tears of a Nation</em>&#8222;.</p>
<p>Hier kehrt zurück, was manche im Vorgänger von&nbsp;<strong>SAOR&nbsp;</strong>zu lieben, oder zu hassen gelernt haben: Die Tinflute. Wurde sie in den vorherigen Songs nur spärlich eingesetzt, bekommen wir hier die volle Dröhnung. Während ich sie in &#8222;Aura&#8220; noch sehr toll fand, da sie ein ganz bestimmtes Folk-Flair einbaute, welches zum größten Wiedererkennungsmerkmal von&nbsp;<strong>SAOR&nbsp;</strong>wurde, geht sie mir hier aufgrund des fast schon inflationären Gebrauchs recht schnell auf die Nerven. Am Schluss werden wir dann mit der Melodie des ersten Songs, sowie mit Dudelsäcken, die das Lied &#8222;<em>Auld Lang Syne</em>&#8220; zu spielen scheinen, hinausbegleitet. Kleine Info dazu: Das wohl bekannteste schottische Lied soll eine Art Gedenklied an die Toten sein, was mich zu meinem nächsten Punkt bringt.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h2>Inspiriert durch Politik</h2>
<p>Ein Blick in die Texte verrät nicht nur, dass&nbsp;<strong>Andy Marshall</strong> mit diesen deutlich sparsamer war, was bedeutet, dass der Fokus sehr viel mehr auf den musikalischen Klangbildern liegt, sondern auch, was seine Agenda ist. Die Lyrics sind allesamt schottische Volkslieder oder -gedichte, die von Unabhängigkeit und Freiheit handeln. Eine kurze Recherche zur Person ergibt dann, dass der Musiker starker Verfechter schottischer Unabhängigkeit ist. Dies kann dem einen oder anderen sauer aufstoßen, da er somit in die rechte Schiene zu verordnen ist. Dazu sei aber gesagt, dass er weder faschistische noch fremdenfeindliche Bemerkungen bringt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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