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	<title>hamburg Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 May 2026 10:09:56 +0000</lastBuildDate>
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	<title>hamburg Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SUBWAY TO SALLY &#8211; Nackt und Rot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 10:09:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem SUBWAY TO SALLY schon selbst ans Aufhören dachten, haben sie dennoch ein weiteres Album veröffentlicht. Nicht nur das, auch ihre Eisheilige Nacht wird fortgeführt. Und ganz nebenbei haben sie in diesem Jahr nach 17 Jahren erneut ihre Akustiktour Nackt begangen. Ich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/subway-to-sally-nackt-und-rot/">SUBWAY TO SALLY &#8211; Nackt und Rot</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> schon selbst ans Aufhören dachten, haben sie dennoch ein weiteres Album veröffentlicht. Nicht nur das, auch ihre <strong>Eisheilige Nacht</strong> wird fortgeführt. Und ganz nebenbei haben sie in diesem Jahr nach 17 Jahren erneut ihre Akustiktour Nackt begangen. Ich war in Hamburg für euch da und werde versuchen, euch ein wenig vom Gefühl des Abends zu vermitteln.</p>
<h3>Sitzen oder stehen?</h3>
<p>Die wichtigste Frage vor dem Einlass: Sitzplätze oder nicht? Nirgends stand was, aber vorherige Termine dieser Tour waren bestuhlt. Und ich habe die Markthalle auch schon mal bestuhlt erlebt. Das war bei <strong>ASP</strong>.<br />
So stehe ich mit meiner Frau und drei mir bekannten Fotografen vor der <strong>Markthalle Hamburg</strong> und warte auf den Einlass.<br />
An der Abendkasse kommt dann Fotograf vier dazu.<br />
Gemeinsam geht es hinein in eine der schönsten Spielstätten Hamburgs. Mein Metal Herz schlägt direkt drei Stufen höher, denn es ist ein Stehkonzert! Meine Frau und ich suchen uns einen Platz links direkt am <strong>Front of House</strong> (FOH), wo der Ton und die Lichttechnik steht. Hier sollte der Sound am besten sein.<br />
So viele Menschen wie jetzt schon da sind, zeigen nochmal deutlich, dass das Konzert ausverkauft ist.<br />
Zu der Atmosphäre in der Location trägt auch das Backdrop bei. Hinter der Bühne zieht sich ein rot-oranges Backdrop fast über die komplette Rückwand. Drei Fenster. Alter Baustil. Holzboden. Fast wie ein warmer, alter Raum statt einer Konzertbühne.<br data-start="4066" data-end="4069">Genau richtig für diesen Abend.</p>
<h3>In dem Zimmer meiner Kindheit</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52136" aria-describedby="caption-attachment-52136" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-52136" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4660.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52136" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Dann geht das Licht komplett aus und nach wenigen Sekunden wird einer der Stühle auf der Bühne erhellt und man sieht<strong> Ingo Hampf</strong> und seine Laute. Auf dieser lässt er die Melodie von <em>&#8222;Lacrime&#8217;74&#8220;</em> des &#8222;Nord Nord Ost&#8220; Albums erklingen.<br />
Dann wird der Saal in ein tiefes Rot getränkt und auch der Rest der Band betritt die Bühne, nimmt Platz auf ihren Stühlen und das Publikum lauscht gespannt <strong>Eric Fishs</strong> Stimme, während dieser den Text von <em>&#8222;Feuerkind&#8220;</em> zum Besten gibt. Die Stimme ist stark und hat direkt eine gewisse Präsenz. Wer bei Ingos Spiel noch keine Gänsehaut hatte, bekommt sie spätestens jetzt.<br />
Leise hört man hier und da Leute den Text mitsingen.</p>
<p>Als nächstes und für mich ungewöhnlich früh, aber eventuell sinnvoll wegen seiner Wirkung, spielen <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> <em>&#8222;Eisblumen&#8220;</em>. Diesmal wird die Halle in ein frostig kaltes Blau gefärbt und wie auf ein stilles Kommando erklingen ca. 1000 Stimmen und ergänzen <strong>Erics</strong> Gesang. Fast wie bei <em>&#8222;The Bard’s Song&#8220;</em> von <strong>BLIND GUARDIAN</strong>. Nur dass <strong>Eric</strong> hier mitsingt, statt das Publikum allein tragen zu lassen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52153" aria-describedby="caption-attachment-52153" style="width: 215px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-52153" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Eric-Fisch-Feuerkind-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Eric-Fisch-Feuerkind-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Eric-Fisch-Feuerkind-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Eric-Fisch-Feuerkind-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Eric-Fisch-Feuerkind.jpg 1088w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52153" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<h3>Wenn sie ausgeschlafen sind, wachsen ihnen Flügel</h3>
<p>Dann kommt die erste Ansage, die dafür genutzt wird, um die Crowd den Refrain nochmal A Cappella singen zu lassen und darauf hinzuweisen, dass das erste &#8222;Nackt&#8220; Projekt nun auf den Tag genau fast 20 Jahre alt ist.<br />
Dann folgt mit <em>&#8222;Auf dem Hügel&#8220;</em> der erste neuere Song vom vorletzten Album &#8222;Himmelfahrt&#8220; (die Rezi gibt es <a href="https://silence-magazin.de/subway-to-sally-himmelfahrt/"><strong>hier</strong></a>).<br />
Und hier zeigt sich auch etwas, das den Abend über ein wirklich schönes Gefühl erzeugt, egal ob alter oder neuer Song. Die Konzertbesucher sind immer wieder textsicher. Und auch das Spiel mit dem Licht ist hier wirklich stimmig. Kein wildes Flackern und keine hektischen Wechsel, sondern recht ruhiges Fluten der Markthalle in den passenden Farben zum jeweiligen Song. Und so froh ich darüber bin, dass wir als Publikum nicht sitzen müssen, so eindrucksvoll ist es doch, wie gut die Musik akustisch und mit sitzenden Musikern funktioniert. Vor allem die <strong>&#8222;Party&#8220;</strong> Songs.<br />
Das spricht <strong>Eric</strong> dann auch nach <em>&#8222;Herz in der Rinde&#8220;</em> an:</p>
<blockquote><p>&#8222;Meine Güte. Ich muss sagen, das ist schon eine besondere Konstellation. Klar Hamburg sowieso, aber eine der wenigen Locations, Wo wir sitzen und ihr steht.&#8220; Das Publikum lacht.<br />
&#8222;Sonst ist es ja auch immer so bisschen unterschwellige Aufgabe die Leute von den Kirchbänken oder den Theatersitzen zum Aufstehen zu zwingen. Das müssen wir hier nicht tun. Ey Leute da kommt so viel Energie rüber, das ist richtig richtig schön.&#8220;</p></blockquote>
<p>Zwischen Bühne und Publikum entsteht an diesem Abend etwas angenehm Selbstverständliches.<br />
Und so tragen nicht nur die Songs zu einem bleibenden Erlebnis bei, sondern auch Ansagen wie die zu <em>&#8222;Rätsel II&#8220;</em> über das Wort Refrain oder wie <strong>Eric</strong> erklärt: &#8222;Refrain, das ist französisch. Ihr könnt auch Chorus sagen, das ist englisch oder aber Refräng, das Refräng ist dann deutsch.&#8220;</p>
<p>Ein weiterer emotionaler Moment ist der Anfang von <em>&#8222;Kleid aus Rosen&#8220;</em>. Während der <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> Frontmann die Melodie des Songs summt, singen die Besucher den Text. Erst etwas verhalten und dann wie aus einer Kehle. Während Sänger und Publikum den Track am Ende gemeinsam summend ausklingen lassen.<br />
Auch Späße wie die Unterbrechung des Intros von <em>&#8222;Was ihr wollt&#8220;</em> mit den Worten &#8222;Ich habe da hinten noch drei Leute gesehen, die nicht mitgeklatscht haben. Unbefriedigend.&#8220; funktionieren an diesem Abend hervorragend. Die Halle lacht und klatscht danach direkt noch lauter mit.<br />
Nach <em>&#8222;Weit ist das Meer&#8220;</em> dann die Ankündigung einer 20 Minütigen Pause.</p>
<h3>PAUSE</h3>
<p>21:31 Uhr. Das Licht geht wieder aus. Die Stimmung setzt genau da wieder an, wo sie aufgehört hat, obwohl die Lüfter kurze Zeit noch weiter laufen. Der zweite Block wird mit <em>&#8222;Wenn Engel hassen&#8220;</em> begonnen. Hier kommt <strong>Ally Storchs</strong> Geigenspiel in einem Solo sehr gut zur Geltung! Wirklich traumhaft.</p>
<p>Und auch im zweiten Block gibt es Dinge zu erleben, so kommt zum Beispiel zum Song <em>&#8222;Krähenfrass&#8220;</em> jemand in einem Krähenkostüm auf die Bühne und tanzt. Erst guckt sich der STS das ganze an und steigt dann ein. Nur um passend zur Musik immer schneller zu werden. Ein Spaß für alle.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52155" aria-describedby="caption-attachment-52155" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-52155" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4987-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4987-300x240.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4987-1024x819.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4987-750x600.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC4987.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52155" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Und auch <em>&#8222;Post Mortem&#8220;</em> Titeltrack des letzten <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> Albums, ist akustisch einfach eine Wucht! Vor allem spürt man die Energie, wenn alle <em>&#8222;Post</em><em> Mortem&#8220;</em> im Refrain singen und brüllen. Spätestens hier interessiert niemanden mehr, dass die Band sitzt und &#8222;nur&#8220; akustisch spielt.</p>
<p>Mit dem Tournamen &#8222;Lügen und Legenden&#8220; wollte man eigentlich einige Mythen rund um <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> aufklären, wie <strong>Eric</strong> erzählt. Irgendwann wurde der Band aber wohl klar, dass das Ganze sonst eher in einer Lesung geendet hätte.<br />
Eines meiner Highlights ist auf jeden Fall<em> &#8222;Tanz auf dem Vulkan&#8220;</em>, welches mit <em>&#8222;Sag dem Teufel&#8220;</em> und <em>&#8222;Ohne Liebe&#8220;</em> leider nur in einem Medley (<strong>Party Medley</strong> laut <strong>Eric</strong>) Platz findet. Dafür dürfen <em>&#8222;Sieben&#8220;</em> und mein All Time Favorit <em>&#8222;Veitstanz&#8220;</em> in ihrer Gänze ihre Wirkung entfalten und machen auch in diesem Soundgewand einfach nur Laune! Genauso wie ich, drehen sich einige um sich selbst oder zählen mit erhobenen Händen bis sieben. Gerade letzteres ist ein fester Bestandteil eines jeden <strong>STS</strong> Konzerts.</p>
<h3>Zugabe</h3>
<p>Kaum verlässt die Band die Bühne, skandiert die Markthalle direkt: &#8222;Blut Blut Räuber saufen Blut! Raub und Mord und Überfall sind gut!&#8220; Mitten in der Halle beginnen plötzlich überall kleine Gruppen <em>&#8222;Julia und die Räuber&#8220;</em> zu singen. Teilweise versetzt wie ein Kanon. Das klingt herrlich chaotisch.<br />
Wieder kommt erstmal nur <strong>Ingo Hampf</strong> mit seiner Laute auf die Bühne und beginnt die Melodie von <em>&#8222;Maria&#8220;</em>. Die ruhige Melodie legt sich sofort über die Halle. Und ähnlich wie bei <em>&#8222;Eisblumen&#8220;</em> steigt das Publikum hier stimmlich noch einmal ein. Erst zaghaft und dann immer lauter, bis <strong>Eric</strong> einsteigt.&nbsp;&nbsp;<br />
Zum Schluss holen Band und Publikum gemeinsam nochmal alles raus, um gemeinsam <em>&#8222;Julia und die Räuber&#8220;</em> zu besingen! Ein richtig geiler Abschluss.</p>
<p>Es war ein gelungener Abend voller Klassiker und neuer Songs, die den Abend zu einem persönlichem Erlebnis machten. Alleine von der &#8222;Himmelfahrt&#8220; sind vier Tracks im Set gelandet. Meine Highlights haben auch wieder ihren Platz im Set gefunden und machen egal in welchem Gewand einfach Spaß! Und ich muss am Ende auch noch mal das wirklich imposante Kleid von <strong>Ally Storch</strong> hervorheben, das sie an diesem Abend und auf der gesamten Tour trug.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52134" aria-describedby="caption-attachment-52134" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-52134" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC5105-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC5105-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC5105-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC5105-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC5105.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52134" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
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<h3>Links</h3>
<p><a href="https://subwaytosally.com/">SUBWAY TO SALLY</a></p>
<p><a href="https://markthalle-hamburg.de/">MARKTHALLE</a></p>
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		<title>Asenblut und Nachtblut &#8211; Zwischen Berserkerzorn und schwarzer Romantik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 07:28:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Sven vom gemeinsamen Cover "Wat is denn los mit dir?" und auch dem Umstand weiß, dass dieser Song von ASENBLUT und NACHTBLUT gerne auch live gespielt wird, sofern sie gemeinsam touren, wollte er diese Konstellation erleben. Ob es geklappt hat, lest ihr hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/asenblut-und-nachtblut-zwischen-berserkerzorn-und-schwarzer-romantik/">Asenblut und Nachtblut &#8211; Zwischen Berserkerzorn und schwarzer Romantik</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich vom gemeinsamen Cover <em>&#8222;Wat is denn los mit dir?&#8220;</em> und auch dem Umstand weiß, dass dieser Song von <strong>ASENBLUT</strong> und <strong>NACHTBLUT</strong> gerne auch live gespielt wird, sofern sie gemeinsam touren, wollte ich diese Konstellation erleben. Die letzte gemeinsame Tour habe ich verpasst, weil ich zu dem Zeitpunkt auf dem <strong>PLAGE NOIRE</strong> war.&nbsp;<br />
Mal sehen ob sie es diesmal spielen.</p>
<p>Zum dritten Mal in zwei Wochen geht es ins <strong>Knust</strong>. So oft bin ich sonst eher in der <strong>Markthalle</strong>.<br />
Mittlerweile kann ich sogar wieder in kurzer Hose zu Konzerten. 3 Tage zuvor bei <strong>MANNTRA</strong> war es noch um die 0 Grad!</p>
<h3>Great Expactations</h3>
<p>20:00 Uhr Einlass und 20:45 soll es losgehen. Ich stehe recht mittig im vorderen Drittel der Location. In der Partyzone quasi. Das Publikum ist zwar im Alter durchaus gemischt, aber klamottentechnisch entweder dem Metal oder Gothic zuzuordnen.&nbsp;<br />
Vor allem junge Frauen, die sich die ersten Reihen gesichert haben, dominieren das Publikumsbild. Hierzu später mehr.</p>
<h3>Die Asen in Aufruhr, gerissen aus Apathie</h3>
<p>20:42 wird es dunkler, das Licht auf der Bühne leuchtet rot, Nebel kommt und nach und nach betreten <strong>ASENBLUT</strong> die Bühne. Sänger <strong>Tetzel</strong> kommt zuletzt auf die Bühne, barbarenhaft inszeniert: Fellbehang Schädelhaube, Axt in der Hand, Oberkörper frei, nur von Lederbändern gehalten. Im Hintergrund das Backdrop mit dem Bandnamen und vorne am Rand der Bühne drei Rundschilde!</p>
<p><strong>Tetzel</strong> nimmt den Platz in der Mitte ein und überragt mit seinen ca. 1,90m einfach seine Bandmitglieder, die dadurch fast schon wie die Zwerge aus <strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, &quot;Helvetica Neue&quot;, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom-width: 0px; border-bottom-style: none; border-bottom-color: rgb(230, 232, 240);">Svartalfheim </strong>wirken<strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, &quot;Helvetica Neue&quot;, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom-width: 0px; border-bottom-style: none; border-bottom-color: rgb(230, 232, 240);">. </strong>Neben mir johlt ein ca. 20 Jähriger beeindruckt durch den martialischen Eintritt.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51984" aria-describedby="caption-attachment-51984" style="width: 448px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51984" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040-300x200.jpg" alt="" width="458" height="305" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8040.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 458px) 100vw, 458px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51984" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<h3 class="ujudUb">Ich sammle die letzten aus meinem Stamm. Und schwer gerüstet zieh&#8217;n wir voran.</h3>
<p><strong>ASENBLUT</strong> beginnen das Set mit <em>&#8222;Das Ende der Götter&#8220;</em> vom aktuellen Album &#8222;Entfesselt&#8220; um mit <em>&#8222;Unbesiegbar&#8220;</em> einem meiner Highlights von dem Album, fortzufahren und die Stimmung weiter aufzuheizen.</p>
<p>Das gelingt ihnen auch sehr gut, man merkt dem Hünen seine Erfahrung im Umgang mit Publikum an. Da wird direkt im ersten Track das Publikum mit einbezogen.</p>
<p>Auch die Zeit zwischen den Songs wird genutzt, um mit dem Publikum zu interagieren.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir heizen euch ein wenig ein, für die Todschick-Tour Part 2, gemeinsam mit unseren mächtigen Freunden von <strong>NACHTBLUT</strong>.&#8220;<br />
&#8222;Denn uns verbindet eine gemeinsame Geschichte und was soll ich sagen. Auch heute Abend stehen wir hier im Knust mit euch Hamburg &#8222;Seite an Seite&#8220;!</p></blockquote>
<h3>Im Wind und auch im Sturm, der Gefahr entgegen lacht</h3>
<p>Auch die Ankündigung einer eigenen Headliner Tour im September zum bis dahin erscheinenden Album &#8222;Urgewalt&#8220; darf natürlich nicht fehlen, wenn man die erste Single <em>&#8222;Bruderschaft&#8220;</em> spielt.<br />
Gleichzeitig bezieht man das Publikum im Refrain ein, in dem man es auf den Ausruf &#8222;Sagt unseren Namen&#8220; mit &#8222;Asenblut&#8220; antworten lässt, was auch auf Anhieb klappt.<br />
Bei <em>&#8222;Wölfe des Meeres&#8220;</em> denke ich dann noch, wäre lustig, wenn die Leute sich zum Rudern hinsetzten würden. Keine fünf Sekunden später werde ich zur Seite gedrängt und die Leute neben mir setzen sich hin und rudern los.</p>
<p>Zum Schluss gibt es mit <em>&#8222;Berserkerzorn&#8220;</em> dann nochmal richtig aufs Fressbrett!<br />
Und bevor das Foto von Band und Publikum gemacht wird, verneigt sich Tetzel in der Pose, die man vom Blutadlerritual kennt.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/asenblut-und-nachtblut-zwischen-berserkerzorn-und-schwarzer-romantik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=asenblut-und-nachtblut-zwischen-berserkerzorn-und-schwarzer-romantik">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3>Setlist ASENBLUT</h3>
<p>DAS ENDE DER GÖTTER<br />
UNBESIEGBAR<br />
SEITE AN SEITE<br />
ENTFESSELT<br />
BRUDERSCHAFT<br />
WIE EIN BERSERKER<br />
WÖLFE DES MEERES<br />
BERZERKERZORN</p>
<h3>Keine schlaue Idee!</h3>
<p>Dummerweise habe ich danach meinen Platz verlassen um kurz ein Foto mit <strong>Tetzel</strong> zu machen und zwei drei Sätze zu wechseln. Danach war kein Durchkommen mehr zu meinem vorherigen Platz! Also bin ich in den ersten Stock, um dann über die Empore auf die Treppe am Rand zu kommen und dort bei <strong>Patrick</strong> und seiner Freundin zu stehen.</p>
<p>Um Berichte wie diesen zu schreiben, stehe ich lieber gerne in der Mitte um Teil des Publikums zu sein und nicht Beobachter am Rand. Ich wusste aber eben nicht, ob ich <strong>Tetzel</strong> nochmal nach dem Konzert treffe.</p>
<h3>Heute haben wir uns für die Nacht zurecht gemacht</h3>
<p>Pünktlich um 21:45 ist es schlagartig dunkel und das cineastisch anmutende Intro zu <em>&#8222;Von Hass getrieben&#8220;</em> vom aktuellen Album &#8222;Todschick&#8220; ertönt und Drummer, Gitarrist sowie der Bassist von <strong>NACHTBLUT</strong> betreten die Bühne und legen los. Und für mich gehts los mit einem &#8222;Oha&#8220; Moment. Ich hatte im Vorweg Geschichten gehört. Geschichten darüber, dass das <strong>NACHTBLUT</strong> Publikum zum Großteil aus jungen Frauen bestünde, die vor allem für Sänger <strong>Askeroth</strong> und Bassist <strong>AblaZ</strong> dort seien, um sie anzuschmachten.<br />
Ob das stimmt, sei dahingestellt, aber die erste Reihe legt sofort los.<br />
Da kann sich mancher Herr an diesem Abend ne Scheibe von Abschneiden.<br />
Auf der Treppe ist es etwas schwierig mit dem Headbangen wegen des Gleichgewichts.<br />
Der Abend beginnt also mit einem sehr düsteren und tiefen Banger. Das Publikum zeigt sich Textsicher und kann den Refrain von <em>&#8222;Von Hass getrieben&#8220;</em> direkt mitsingen. Und das zieht sich durch die ganze Show! Egal ob die Songs neu oder alt sind.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52014" aria-describedby="caption-attachment-52014" style="width: 430px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52014" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332-300x200.jpg" alt="" width="440" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8332.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52014" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Und ja, da aktuell kein Keyboard in der Band ist, merkt man direkt, dass hier einiges über Backing Tracks geregelt wird. Vor allem die Intros. Ich erwähne es, weil es letztes Jahr in der Metalszene etwas heißer diskutiert wurde. Mich stört es nicht. Alles andere würde ich als unnötige Limitierung der Band empfinden. Aber was haltet ihr von Backing Tracks?</p>
<p>Zum vierten Song <em>&#8222;Manchmal kommen sie wieder&#8220;</em> verlassen <strong>NACHTBLUT</strong> kurz die Bühne und nur der Schlagzeuger bleibt, um das Intro zu anzustimmen. Das Publikum übernimmt den Takt und Klatscht mit.</p>
<p>Hin und wieder gibt es ein paar Ansagen von <strong>AblaZ</strong> wie zum Beispiel zu <em>&#8222;Todschick&#8220;</em>:</p>
<p>&#8222;Und schön, dass ihr alle dabei seid auf unserem zweiten Part der Todschick Tour. Ich sehe überall Menschen, da oben, da unten. Wunderschön.&#8220;</p>
<p>Hierzu animiert der Bassist dann auch das Publikum zu klatschen und die Menge folgt der Animierung.</p>
<h3>Und das ganze untermalt mit fröhlicher Musik</h3>
<p>Beim zehnten Song des Abends trägt <strong>Askeroth</strong> dann einen Piratenhut und man weiß, dass nun der Folkmetal Song <em>&#8222;Stirb langsam&#8220;</em> kommt. Mit etwas Ironie werden Kurze von der Bühne ans Publikum verteilt, während der Song ja eigentlich die Verherrlichung von Alkohol kritisiert.</p>
<p>Die Stimmung wird aber nochmal mit einem Circle Pit bei <em>&#8222;Leiherkinder&#8220;</em> gesteigert. Auch hier wieder ein sehr textsicheres Publikum bei diesem sehr melodischen Track. Das nachfolgende <em>&#8222;Apostasie&#8220;</em> und die Aufforderung zur Wall of Death setzt dann nochmal eine Schippe oben drauf. Zumal eine Wall of Death im engen eher in die länge gezogenen Knust eine &#8222;logistische Herausforderung&#8220; ist, wie auch <strong>AblaZ</strong> verlauten lässt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52016" aria-describedby="caption-attachment-52016" style="width: 427px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52016" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409-300x200.jpg" alt="" width="437" height="291" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC8409.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 437px) 100vw, 437px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52016" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<h3>Lebt wohl ich gehe fort von hier Und weile im Schattenlicht</h3>
<p><em>&#8222;Die Toten vergessen nicht&#8220;</em> markiert dann den letzten Song vor der Zugabe. Es darf hier auch ein wenig geschunkelt werden bei der melancholischen Nummer.</p>
<p>Unter tosendem Applaus betreten <strong>NACHTBLUT</strong> wieder die Bühne und legen mit ihrem Anti Rassismus Song <em>&#8222;Multikulturell&#8220;</em> wieder los.</p>
<p>Falls ihr euch fragt, was die Mädels der ersten Reihe machen? Weiterhin fleißig headbangen! Sehr cool.</p>
<p>Es folgen noch fünf weitere Songs. Mein persönlicher Favorit <em>&#8222;Lied für die Götter&#8220;</em> mit einer unbezwingbaren Ohrwurm Melodie und als vorletztes, der Song, auf den ich gewartet habe: <em>&#8222;Wat is denn los mit dir?&#8220;</em>!</p>
<p>Beim <em>&#8222;Lied für die Götter&#8220;</em> gingen <strong>Askeroth</strong> und <strong>AblaZ</strong> mitten ins Publikum und spielten dort das letzte drittel des Songs.</p>
<p>Zu <em>&#8222;Wat is denn los mit dir&#8220;</em> kam <strong>Tetzel</strong> nochmal auf die Bühne, zusammen mit <strong>Askeroth</strong> im Shirt der Wrestling Formation <strong>NWO</strong>! Keine Sorge, hier gibt es keine Verschwörung!</p>
<p>Der Abend geht dann mit dem ruhigen und sehr traurigen Song <em>&#8222;Das Leben der anderen&#8220;</em> zu Ende, zu dessen erster Strophe Sänger <strong>Askeroth</strong> sich vors Schlagzeug gesetzt hat.</p>
<p>Wieder mal ein Konzertabend, der sich gelohnt hat, auch wenn ich mich noch immer ärgere meinen Platz in der Menge verlassen zu haben. Aber beide Bands haben sich querbeet durch ihre Alben gespielt und es war von allem was dabei!</p>
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<h3>Setlist NACHTBLUT</h3>
<p>VON HASS GETRIEBEN</p>
<p>NACHTGEWEIHT</p>
<p>KALTES HERZ</p>
<p>MANCHMAL KOMMEN SIE WIEDER</p>
<p>TODSCHICK</p>
<p>KALT WIE GRAB</p>
<p>AMOK</p>
<p>MEIN IST DIE HÖLLE</p>
<p>DER TOD IST MEINE NUTTE</p>
<p>STIRB LANGSAM</p>
<p>LEIERKINDER</p>
<p>APOSTASIE</p>
<p>GEGEN DIE GÖTTER</p>
<p>DIE TOTEN VERGESSEN NICHT</p>
<p>MULTIKULTURELL</p>
<p>FÜRCHTET WAS GESCHRIEBEN STEHT</p>
<p>ANTIK</p>
<p>LIED FUR DIE GÖTTER</p>
<p>WAT IS&#8216; DENN LOS MIT DIR</p>
<p>DAS LEBEN DER ANDEREN</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Linksammlung</h3>
<p><a href="https://nachtbluttour.com/"><strong>NACHTBLUT</strong></a></p>
<p><a href="https://asenblut.de/"><strong>ASENBLUT</strong></a></p>
<p><a href="https://www.knusthamburg.de/"><strong>Knust Hamburg</strong></a></p>
<p><a href="https://hamburgkonzerte.de/programm/"><strong>Hamburg Konzerte</strong></a></p>
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		<item>
		<title>TRISTIS &#038; DYSTYCHES stellen sich gegen die Finsternis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 08:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cultkill Music]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Olah]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dystyches]]></category>
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		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Raphael Dangelmeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Joscha Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Rüdiger]]></category>
		<category><![CDATA[Off Ya Tree Studios Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ratingen]]></category>
		<category><![CDATA[Ryan Reverenz Mompellio]]></category>
		<category><![CDATA[Tristis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Dreiviertelstunde lang schreien TRISTIS und DYSTYCHES für die Gesundheit: für die Gesundheit der Seelen, der Herzen, der Menschen, und der Welt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/tristis-das-streben-einzelner/">TRISTIS &#038; DYSTYCHES stellen sich gegen die Finsternis</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">TRISTIS &amp; DYSTYCHES &#8211; &#8222;Des Strebens Einzelner / Scherbenschauer&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>03. April 2026<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><strong><a href="https://cultkillmusic.com/" target="_blank" rel="noopener">Cultkill Music</a></strong><br />
<strong>Länge:</strong> 44:28 Minuten<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Blackened Post Metal / Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Das zweite Quartal des laufenden Jahres beginnt mit einer großartigen Veröffentlichung des Münsteraner Labels&nbsp;<strong>Cultkill Music</strong>. Hier kommt zusammen, was zusammengehört. Denn auch wenn die beiden Seiten der Schallplatte von unterschiedlichen Stimmungen geprägt sind, haben die Bands&nbsp;<strong>TRISTIS</strong> und&nbsp;<strong>DYSTYCHES</strong> doch einiges gemeinsam. Das Split Album ist von vorne bis hinten gefüllt mit kalten und dystopischen Klanglandschaften. Die dahinterstehenden Protagonistinnen legen gleichzeitig großen Wert auf die Wahrung ihrer antifaschistischen Haltung. Und da gehört eben auch das Selbstverständnis dazu, dass sich hier klar und kompromisslos von NSBM oder ähnlichen Bewegungen innerhalb und außerhalb der Subkultur abgegrenzt wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Tristis - What Never Left" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/qjLX62p6RwI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>TRISTIS</h3>
<p>Auf der A-Seite hören wir sechs Stücke der nordrheinwestfälischen Band&nbsp;<strong>TRISTIS</strong>. Das Quartett hatte im März 2023 seine erste Demo &#8222;Das Schweigen Vieler&#8220; veröffentlicht. Dessen Nachfolge ist nun die 22-minütige A-Seite &#8222;Des Strebens Einzelner&#8220;. Wer das Demo Tape kennt, wird auf der Split eine dezente Entwicklung im Sound von&nbsp;<strong>TRISTIS</strong> erkennen. <strong>Nils</strong> (Schlagzeug), <strong>Erik</strong> (Gitarre), <strong>Vinni</strong> (Bass) und <strong>Jana</strong> (Gesang) bewegen sich tendenziell vom Post Hardcore weg, und orientieren sich stärker in Richtung Post Metal. Nichtsdestotrotz ist der Post Hardcore-Einfluss nicht gänzlich verschwunden, wie man an <em>„Each Door A Lie“</em> hören kann. Was aber bleibt ist das dominante Element Black Metal, welches die erste Seite der Split prägt. Getrieben von eiskalten Riffs und Fontänen tiefschwarzer Klänge singen und schreien <strong>TRISTIS&nbsp;</strong>von Schmerz und Qualen, und von dem schwierigen Weg, sich aus dieser dunklen Welt selbst zu befreien. Der Pfad aus der Dunkelheit ist beschwerlich und gesäumt mit Hindernissen, doch als Hoffnungsschimmer steht am Ende dieser großartigen A-Seite das Stück <em>„Nightingale“</em>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Trümmertage" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/XVAaaSn5uYo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>DYSTYCHES</h3>
<p>Das Quartett aus Hamburg versorgt die Ohren auf der B-Seite mit drei atmosphärischen Stücken. Zuvor haben <strong>DYSTYCHES</strong> im August 2021 <em>„Starkschneefall“</em> veröffentlicht, welche dann auch als Opener der im Oktober 2022 erschienen EP &#8222;Alles Zu Asche&#8220; fungierte. Mit <em>&#8222;Scherbenschauer&#8220;</em> setzen <strong>DYSTYCHES</strong> ihre emotional und melancholisch aufgeladene musikalische Reise fort. Black Metal von der atmosphärischen Sorte vermengt sich mit Screamo und Weltschmerz. Die mächtigen Vocals trotzen dem stetigen Sturm aus rasenden Rhythmen und frostigen Riffs. Zwischen Resilienz und Fragilität stellen sich&nbsp;<strong>DYSTYCHES</strong> gegen die Dunkelheit der modernen Welt. Sie erheben entschlossen die Stimme gegen Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Toxität, und sehnen sich trotz aller Stärke doch nach Ruhe und Geborgenheit. Dieser Kampf für eine lebenswerte Zukunft wird mit drei sehr abwechslungsreichen Stücken untermalt, von denen jedes einzigartig für sich steht, und die doch fließend ineinander übergehen.</p>
<h3>Zwei Seiten, Eine Mission</h3>
<p><strong>TRISTIS</strong> und&nbsp;<strong>DYSTYCHES</strong> ergänzen einander hervorragend auf dieser Split. Antifaschistische Bestrebungen, der Traum von einem besseren Morgen, und der nüchterne Blick auf die Gegenwart werden hier von verschiedenen Seiten beleuchtet. Weder &#8222;Des Strebens Einzelner&#8220; noch &#8222;Scherbenschauer&#8220; sind von Einfachheit geprägt. Stattdessen befassen sich die Band auf beiden Seiten mit der Schwere des Seins und mit der Komplexität eines Kampfes an vielen Fronten. Eine Dreiviertelstunde lang schreien&nbsp;<strong>TRISTIS</strong> und&nbsp;<strong>DYSTYCHES</strong> für die Gesundheit: für die Gesundheit der Seelen, der Herzen, der Menschen, und der Welt.</p>
<p><strong><a href="http://tristis.de/" target="_blank" rel="noopener">Homepage von TRISTIS</a><br />
<a href="https://dystyches.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp Profil von DYSTYCHES</a><br />
<a href="https://cultkillmusic.com/" target="_blank" rel="noopener">Homepage von Cultkill Music</a></strong></p>
<p>Das Promomaterial wurde uns mit freundlicher Unterstützung von&nbsp;<strong>Gutter Rat Promotion</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/tristis-das-streben-einzelner/">TRISTIS &#038; DYSTYCHES stellen sich gegen die Finsternis</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Universum25 &#8211; Live zwischen Maschinen und Menschlichkeit</title>
		<link>https://silence-magazin.de/universum25-live-zwischen-maschinen-und-menschlichkeit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=universum25-live-zwischen-maschinen-und-menschlichkeit</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 11:04:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Knust]]></category>
		<category><![CDATA[SOAB]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[UNIVERSUM25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir gehen zurück in die kalte Jahreszeit in Hamburg vors Knust.<br />
Es ist eine trockene, herrliche Kälte und in Hamburg liegt überall Schnee. Kurz vor Einlass wird sogar nochmal der Bereich direkt vor der Tür gestreut. Wir gehen rein und blicken zurück auf einen Abend mit Universum25.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/universum25-live-zwischen-maschinen-und-menschlichkeit/">Universum25 &#8211; Live zwischen Maschinen und Menschlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir gehen zurück in die kalte Jahreszeit in Hamburg vors Knust.<br />
Es ist eine trockene, herrliche Kälte und in Hamburg liegt überall Schnee. Kurz vor Einlass wird sogar nochmal der Bereich direkt vor der Tür gestreut.</p>
<h3>Hausverbot?</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51030" aria-describedby="caption-attachment-51030" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51030 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC6636-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC6636-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC6636-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC6636-1-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC6636-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51030" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Die Luft im Knust ist schon gut erhitzt und der Saal füllt sich doch recht schnell. Heute heißt es ausverkauft. Dann betreten <strong>SOAB&nbsp;</strong>die Bühne und liefern direkt ab. <em>&#8222;Hausverbot&#8220;</em> heißt der erste Track des Abends, der von der gleichnamigen EP aus dem Februar stammt! Hier gibt es einen geilen Takt, der immer mal wieder zum Klatschen einlädt. Warum auch immer nutzt das leider niemand! Keine Ahnung warum. Es wirkt auch nicht so, als ob die Gäste die Band ablehnen würden. Denn sie machen fleißig mit, als die Band das Publikum den Refrain nachsingen lässt, nachdem sie ihn selbst viermal vorgesungen haben.<br />
Und auch wenn die Leute das irgendwie nicht nutzen, schreit der Song einfach &#8222;Gute Laune&#8220;!<br />
Nach dem dritten Song beginnt dann auch das Publikum an den geeigneten Stellen das Klatschen, angestiftet vom Sänger, der damit endlich das Eis bricht!</p>
<h3>Zwischen Eskalation und ehrlichen Momenten</h3>
<p>Fünf junge Männer, die einfach feiern wollen, was sich in ihren Texten auch widerspiegelt. Im Gepäck haben <strong>SOAB</strong> aber auch durchaus kritische Texte wie zum Beispiel bei <em>&#8222;Get The Fuck Up&#8220;</em>. Oder auch nachdenkliche Texte, die eine schöne Zeit mit Freunden über Geld stellen, wie in <em>&#8222;Gib mir Zeit&#8220;</em>, der mit den Worten eingeleitet wird &#8222;Wenn ihr irgendwie Zweifel daran habt, dass ihr ganz tolle Leute um euch herum habt, habt den Mut, wenn es euch schlecht geht mit denen darüber zu reden. Irgendwann ist es zu spät dafür.&#8220;<br />
Im Grunde liefern sie einen Mix aus deutschem Punkrock und etwas Nu Metal.</p>
<p>Leider ist auch eine vertane Chance in der Setlist. Denn mit <em>&#8222;Mit jedem Kilometer&#8220;</em> hatten <strong>SOAB</strong> auf ihrem 2022er Album ein <strong>DRITTE WAHL</strong> Feature, welches man hier mit <strong>Gunnar</strong> hätte gemeinsam spielen können. Finde es immer schade, wenn sowas nicht genutzt wird. Immerhin steckt <strong>Gunnar</strong> mindestens einmal seinen Kopf ausm Backstagebereich, der direkt an der Bühne gelegen ist.<br />
Natürlich bedanken sich die Jungs von <strong>SOAB</strong> auch bei <strong>UNIVERSUM25</strong>, dafür, dass sie als Support eingeladen wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51605" aria-describedby="caption-attachment-51605" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51605 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Tobias-Horstmann-u-Johann-Knoche-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Tobias-Horstmann-u-Johann-Knoche-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Tobias-Horstmann-u-Johann-Knoche-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Tobias-Horstmann-u-Johann-Knoche-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Tobias-Horstmann-u-Johann-Knoche.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51605" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Mit <em>&#8222;Dinos aus dem All&#8220;</em> gibt es auch einen Song vom anstehenden Album, das man kurz anteasert, genauso wie die Release Show in Ottelin, im Landkreis Rostock. Dort veranstalten die Jungs das Festival <b>OETTELVILLE </b>am 16.05.2026.</p>
<p>Und dass die Jungs keine Berührungsängste haben, zeigt zumindest Sänger Georg bei <em>&#8222;Get The Fuck Up&#8220;</em>, als er kurz vor Schluss ins Publikum geht, um einen Moshpit zu starten. Dieser beginnt eher zögerlich, nimmt dann aber Fahrt auf.<br />
Zum letzten Song des <strong>SOAB</strong> Sets, <em>&#8222;Ich hass dich&#8220; </em>von <strong>NINA CHUBA</strong> im Original, bedanken sie sich auch nochmal beim Publikum. &#8222;Hamburg, vielen vielen vielen Dank. Wir hatten etwas Schiss vor dem Abend, aber ihr habt uns so lieb empfangen. Vielen Dank für den großartigen Abend mit euch!&#8220;<br />
Die Menge grölt vor Freude.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>SETLIST SOAB</h3>
<p>Hausarrest – Beiss ab – Alles was mal war – Maulmische – Gib mir Zeit – Mit jedem Kilometer – Dinos aus dem All – How we know – Get the fuck up – Ich hass dich</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/universum25-live-zwischen-maschinen-und-menschlichkeit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=universum25-live-zwischen-maschinen-und-menschlichkeit">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3>Wenn Roboter träumen und das Knust im Nebel versinkt</h3>
<p>Das <strong>Knust</strong> ist in Nebel und gespenstisches blaues Licht gehüllt! Etwas, das <strong>UNIVERSUM25</strong> sehr gut machen; das Spiel mit dem Licht! Nach und nach betreten die Mitglieder die Bühne und nehmen ihre Position ein. Ihr Set eröffnen die fünf Jungs mit dem Track <em>&#8222;Wenn Roboter träumen&#8220;</em> und feiern damit die Live-Premiere des ersten Tracks vom neuen Album &#8222;Die Maschinen wollen leben&#8220;, welches, zu diesem Zeitpunkt, in wenigen Stunden erhältlich sein wird. Es folgen noch 4 weitere Live Premieren über das gesamte Set verteilt.</p>
<p>Begrüßt wird das Publikum dann mit den Worten &#8222;Hallo Hamburg.&#8220; von <strong>Gunnar</strong> und <strong>Michas</strong> &#8222;Hummel Hummel, Mors Mors.&#8220;, einem alten Hamburger Sprichwort, das sich auf den Wasserträger <b>Johann Wilhelm Bentz </b><a href="https://elbe-hh.de/was-bedeutet-hummel-hummel-mors-mors-herkunft-und-bedeutung/">bezieht</a><b>.&nbsp;</b>Ansonsten geht es erstmal ohne Umschweife direkt mit der eingedeutschten Version <em>&#8222;Irgendwann&#8220;</em> weiter, die im Original von <strong>Pats</strong> Band <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> stammt.<br />
Man merkt auf jeden Fall direkt, dass sowohl die Menge im Knust, wie auch die Band selbst, richtig gute Laune haben. Wie soll es auch anders sein. Ausverkauftes Knust und einen Tag vor Release.</p>
<h3>Zwischen Freundschaft und Wut</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51601" aria-describedby="caption-attachment-51601" style="width: 140px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51601 size-thumbnail" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Pat-und-Micha-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51601" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Der Abend ist gespickt mit Sprüchen und kleinen Seitenhieben zwischen den Bandmitgliedern. Zum Beispiel als <strong>Gunnar</strong> davon erzählt, wie sie Hamburg erkundet haben. Unter anderem den Flakbunker, an dem man außen entlang auf das Dach kann um ihn als Aussichtsplattform zu nutzen. Diese Erzählung wird unterbrochen von <strong>Pat</strong>: &#8222;Trotz Michas Höhenangst, Applaus für Micha!&#8220; Der Aufforderung kommt das Publikum johlend nach und <strong>Pat</strong> legt einen drauf: &#8222;Wir mussten ihm die Hand halten. Wir mussten ihn hochschleifen. So ist er auf die Hälfte mit hoch gekommen, dann ist er auch gleich wieder runter.&#8220;<br />
Die Menge lacht und <strong>Micha</strong> entgegnet: &#8222;Mir fällt für dich heute Abend auch noch was ein, verlass dich drauf.&#8220;<br />
Man merkt einfach, dass hier nicht nur Band Kollegen, sondern Freunde auf der Bühne stehen. Menschen, die sich schon jahrelang kennen und gemeinsam über sich lachen können. Mit seinen flapsigen Sprüchen erheitert <strong>Pat</strong> auch regelmäßig die Fans von <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong>.<br />
Dann wird es aber auch direkt wieder ernst. Das Licht hüllt das Knust in Rot und es erklingen die ersten Töne, von <em>&#8222;Harte Kost&#8220;</em>! Bei diesen Texten braucht es die gelegentlichen Scherze zwischendurch. Der Gesang von <strong>Micha</strong> ist sehr ausdrucksstark und energiegeladen. Und das Publikum singt fleißig mit und lässt seiner Wut einfach freien Lauf!<br />
Und auch sonst gibt es einiges an Interaktion mit der Crowd, wie bei <em>&#8222;Wir warten&#8220;</em>, wo diese unaufgefordert laut die Worte &#8222;Wir warten&#8220; grölt.</p>
<h3>Mitten in der Menge – und plötzlich allein</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51598" aria-describedby="caption-attachment-51598" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51598 size-thumbnail" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC7338-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51598" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Unangenehm wird es bei <em>&#8222;Einsamkeit&#8220;</em> vom aktuellen Album. Als Single fand ich den textlich gut, aber melodisch hat er mich nicht gepackt. Live wirkt das plötzlich ganz anders. Die intensive Stimme von <strong>Micha</strong>, das kalte blaue Licht und der Nebel ziehen mich komplett rein. Für einen Moment fühle ich mich einsam und allein – obwohl ich von rund 500 Menschen umgeben bin.</p>
<p>Und zum Thema Lichtspielerei muss ich sagen, dass ich bei <em>&#8222;Manchmal frag ich mich&#8220;</em> die Ausrichtung des Lichts sehr geil finde. Oben ein helles Rot, dass dann in ein Lila untergeht. Ein wenig wie erhitztes Metall. Das find ich wirklich großartig.</p>
<p>Natürlich darf es auch nicht fehlen, dass <strong>UNIVERSUM25</strong> immer wieder auf ihr neues Album &#8222;Die Maschinen wollen leben&#8220; aufmerksam machen, immerhin sind es zu dem Zeitpunkt nur noch wenige Stunden bis zum Release.</p>
<p>Greifen wir nochmal die Frotzeleien zwischen den Mitgliedern auf. <strong>Micha</strong> kündigt das letzte Lied an und <strong>Pat</strong> macht so Gänsefüßchen und sagt: &#8222;Das letzte Lied, man weiß ja nie was noch so passiert.&#8220;<br />
Darauf erwidert <strong>Micha</strong> in <strong>Pats</strong> Richtung, &#8222;drohend&#8220; aufgreifend, was er schon früher am Abend meinte &#8222;Ich weiß es noch, was heute noch passiert.&#8220;<br />
Und wieder der schnelle Wechsel zu nem ernsten Thema, denn <strong>Micha</strong> verweist darauf, dass man heutzutage viel zu oft wegguckt, obwohl man eigentlich viel öfter genauer hinsehen sollte und sie spielen die letzte Singleauskopplung vom aktuellen Album <em>&#8222;Gardinen zu&#8220;</em>.</p>
<h3>Am Morgen danach bleibt mehr als Musik</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_51595" aria-describedby="caption-attachment-51595" style="width: 140px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51595 size-thumbnail" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC7366-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-51595" class="wp-caption-text">Patrick Burkhardt</figcaption></figure>
<p>Ein Running-Gag, der sich durch den ganzen Abend zieht, ist auch die Ansage, wenn jemand aus der Band vorgestellt wird und in welcher Band er eigentlich spielt, dass dann jedes Mal darauf hingewiesen wird, dass er natürlich auch bei <strong>UNIVERSUM25</strong> spielt.</p>
<p>Oder auch die häufigen Hinweise, dass Gunnar von der Band <strong>DRITTE WAHL</strong> stammt. Ein Überbleibsel aus der ersten Tour 2023 oder 2024. Damals verwies <strong>Micha</strong> darauf, dass es <strong>Gunnar</strong> sehr wichtig sei, aus welchen Bands sie kämen und so wurde das den ganzen Abend immer wieder erwähnt und hat damals schon die Konzertbesucher amüsiert.</p>
<p>In der Zugabe amüsiert sich dafür Micha nochmal, denn die erste von zwei Zugaben ist die allererste Single &#8222;Der Traum ist aus&#8220;. Und genau diese Worte erklingen im Refrain. Und das Wort &#8222;aus&#8220; kommt vom Publikum, doch ist dieses jedes Mal zu früh. Man sieht das Grinsen in <strong>Michas</strong> Gesicht sofort.</p>
<p>Den Abschluss bildet dann <em>&#8222;Am Morgen danach&#8220;</em>.</p>
<p>Am Ende gehe ich mit einem verdammt guten Gefühl aus dem Knust. Zwischen all den Frotzeleien, der Energie und Momenten wie <em>&#8222;Einsamkeit&#8220;</em>, die mich völlig unerwartet erwischt haben, bleibt vor allem eins hängen: Und zwar wie gut Konzerte für die Seele sein können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>UNIVERSUM25 Setlist</h3>
<p>Wenn Roboter träumen &#8211; Irgendwann (<strong>FIDDLER&#8217;S GREEN </strong>COVER) &#8211; Ich geb dir mehr &#8211; Die neue Zeit &#8211; Harte Kost &#8211; Wir warten &#8211; Einsamkeit &#8211; Ebbe und Flut (<strong>SLIME</strong> Cover) &#8211; Manchmal frag ich mich (<strong>NR 13</strong> Cover) &#8211; Genug &#8211; Zu deiner eigenen Sicherheit &#8211; Lichtgeschwindigkeit &#8211; Vor deiner Tür &#8211; Nur wegen dir &#8211; Horizont in Flammen &#8211; Gardinen zu &#8211; ZUGABE: Der Traum ist aus (<strong>TON STEINE SCHERBEN</strong> Cover) &#8211; Am Morgen danach</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Links</h3>
<p><strong><a href="https://universum25.com/">UNIVERSUM25</a></strong></p>
<p><a href="https://www.soabmusic.de/"><strong>SOAB</strong></a></p>
<p><a href="https://www.knusthamburg.de/"><strong>Knust</strong></a></p>
<p><a href="https://headlineconcerts.de/">Headline Concerts</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/universum25-live-zwischen-maschinen-und-menschlichkeit/">Universum25 &#8211; Live zwischen Maschinen und Menschlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>30 Jahre Wahnsinn &#8211; ein Abend mit KNORKATOR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 20:11:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Große Freiheit 36]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Knorkator]]></category>
		<category><![CDATA[ndh]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg 06.02.2026 KNORKATOR in der Großen Freiheit 36 auf dem Hamburger Kiez! Und Patrick und ich waren Dank Hamburg Konzerte Dabei.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/30-jahre-wahnsinn-ein-abend-mit-knorkator/">30 Jahre Wahnsinn &#8211; ein Abend mit KNORKATOR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg 06.02.2026 <strong>KNORKATOR</strong> in der Großen Freiheit 36 auf dem Hamburger Kiez! Und Patrick und ich waren Dank <a href="https://hamburgkonzerte.de/"><strong>Hamburg Konzerte</strong></a> Dabei.</p>
<p>Als ich gegen 18:00 Uhr ankomme, ist die Schlange schon recht lang und wird auch immer länger. Mein guter Freund und Kameramann <strong>Patrick</strong> und ich treffen uns vor Ort und gehen gemeinsam rein. Während er sich vorne schonmal umschaut. bring ich noch meine Jacke zur Garderobe.&nbsp;<br />
Hierzu werde ich nach unten geschickt. Denn ich glaube, die machen erstmal unten die Garderobe im Kaiserkeller voll, bevor sie die oben eröffnen um das ganze Klamotten Thema zu entzerren. Aber interessant ist hier die Art wie man bezahlt. Es gibt keine Marken für die Kleidung, sondern man bezahlt mit der jeweiligen EC-/Kreditkarte und braucht diese auch hinterher um seine Kleidung wieder abzuholen.</p>
<p>Danach geht&#8217;s wieder nach oben in die Freiheit und ab nach vorne, wo die erste und zweite Reihe schon voll sind. Auf der Bühne steht eine Leinwand, auf der Videos aus den verschiedensten Teilen der Welt aus vermutlich 30 Jahren laufen. Musikvideos wie <em>&#8222;Stayin&#8216; Alive&#8220;</em> von <strong>ROYAL REPUBLIC</strong>, aber auch von irgendwelchen Content Creatorn, wie einer Frau aus den USA, die Rage Running betreibt. Sie läuft und schreit dabei Lieder, die sie über Kopfhörer hört. Ein Fan hat ihr nach diesem <strong>KNORKATOR</strong> Konzert ein Video oder Bild davon geschickt und sie hat sich darüber sehr gefreut. Auch Werbung aus den 90ern ist zu sehen.</p>
<h3>Licht aus</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-50942 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5398-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5398-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5398-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5398-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5398-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5398.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>19:00, es ist voll und das Licht geht aus. Während die Leinwand abgebaut wird, läuft vom Band der Song <em>&#8222;Jede Zelle meines Körpers ist Glücklich&#8220;</em> und die Menge singt aus voller Kehle mit. Gleichzeitig wird massig Nebel in die Freiheit gepumpt, so dass <strong>Silent Hill</strong> dagegen ein Witz ist!<br />
Dann betritt die Band die Bühne und alles wird in rotes Licht getränkt und düstere Klavierklänge ertönen und man sieht die Jungs nur schemenhaft. Es wirkt direkt etwas beklemmend, wenn dann auch noch <strong>Stumpens</strong> Stimme erklingt und die Worte spricht: &#8222;Das Unheil kommt auf leisen Sohlen. Vom Chaos manchmal schwer zu trennen.&#8220;! Somit eröffnet der Song <em>&#8222;Unheil&#8220;</em> vom letzten Album &#8222;Weltherrschaft für alle&#8220; den Abend.</p>
<p><strong>KNORKATOR</strong> bzw. hauptsächlich Sänger <strong>Stumpen</strong> führen dann mit allerlei Absurditäten und einem wilden Genre Mix durch den Abend.<br />
Etwas seltsam mutet der Bühnenaufbau an, denn unter anderem sitzt dort <strong>Agnetha</strong> („<strong>Nethi</strong>“), die Tochter des Sängers, auf einem Stuhl, schaut gelangweilt umher oder liest ein Buch. Eine dieser Absurditäten. Eine weitere folgt zugleich.<br />
Drei Songs lang dürfen die Fotografen Bilder aus dem Graben heraus machen. Das ist Standard auf den meisten Konzerten und Festivals. Gesagt, getan. Doch das die beiden einzigen Fotografen im Graben auch Teil der Show werden, damit hat wohl niemand gerechnet. Denn sie werden, kurz bevor <strong>Stumpen</strong> und <strong>Alf Ator</strong> den Track <em>&#8222;Es kotzt mich an&#8220;</em> dahin schmettern, auf die Bühne geholt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-50938 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5548-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5548-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5548-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5548-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5548.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>Etwas irritiert, folgen die beiden der Aufforderung von <strong>Stumpen</strong> und machen erst Fotos von der Band und dann von der Menge. Ohne Vorwarnung holen Keyboarder und Sänger dann Poolnudeln und &#8222;prügeln&#8220; munter auf die beiden Kameraträger ein. Natürlich während diese Fotos machen und auch nicht aufhören dürfen. Nachdem die beiden dann wieder im Graben sind, bedankt sich <strong>Stumpen</strong>: &#8222;Ich möchte mich recht herzlichen bedanken für euren Mut, für eure musikalische Kameradschaft.&#8220;<br />
Diesen Moment nutzt er auch um uns eine neue Geste beizubringen, wenn wir zufrieden sind: ein lautes &#8222;Kuckuck!&#8220;</p>
<p>Mit Song 4 in der Setlist gibt es auch den ersten wirklich Mitsingpart fürs Publikum. Hierfür steht ein Flipchart auf der Bühne mit den Worten aus dem Refrain von <em>&#8222;ISMUS&#8220;</em>. Und die Menge im Saal singt aus voller Inbrunst mit.<br />
Sechs Nummern später wird es das erste Mal sehr ruhig und mit &#8222;Hardcore&#8220; kommt die erste Ballade. Wieder gibt es Nebel in die Große Freiheit 36 alles ist in blaues Licht getaucht und jeweils ein Spotlicht scheint auf <strong>Alf</strong> am Keyboard und <strong>Stumpen</strong> in der Mitte. Der Kontrast ist schon schräg. Während der <strong>KNORKATOR</strong>-Sänger zuvor mehrfach unter Beweis gestellt hat, wie fit er mit über 60 noch ist., bleibt er dem Song angemessen hier sehr ruhig stehen. Allerdings mit einer Discokugel als Helm auf dem Kopf. Er strahlt richtig.<br />
Der Kontrast von Springball <strong>Stumpen</strong> zum Bassisten <strong>Buzz Dee</strong>, der relativ ruhig und meist sitzend den Abend verbringt, ist echt krass.&nbsp;<br />
Dann holt er einen Kescher hervor um Geld vom Publikum einzutreiben. Denn seine Frau sagte folgendes: &#8222;Komm mir ja nicht wieder nach Hause ohne das reiche Hamburger Volk ausgenommen zu haben.&#8220;<br />
Und tatsächlich kriegt er 10 Euro von einem jungen Mädchen namens <strong>Miriam</strong>. Das Geld gibt er <strong>Alf Ator</strong> mit den Worten: &#8222;Ich schulde dir noch was. Zuhause muss ich mir was überlegen.&#8220;<br />
Dann gibt er ihr einen Lautsprecher von einem zuvor vom Keyboarder zertrümmerten Keyboard. In dem langen Monolog kommt dann auch etwas, was Teil eines jeden <strong>KNORKATORS</strong> Konzert ist, der Sänger beginnt sich auszuziehen. An dieser Stelle ist es das Shirt, welches er dann <strong>Miriam</strong> zuwirft.<br />
Ja, eigentlich begann der Teil bereits als er irgendwann die Jacke ausgezogen hat.</p>
<h3>Lass doch mal die Jungen ran</h3>
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<p>Dann gibt es einen ersten Gesangswechsel, den nun kommen <strong>Stumpens</strong> Tocher <strong>Nethi</strong> und <strong>Alfs</strong> Sohn <strong>Tim Tom Thomas</strong> nach vorne und performen <em>&#8222;Ich verachte Jugendliche&#8220;</em>. Das ist wirklich ein witziger Kniff, den man von der 2025er Version schon auf dem &#8222;Weltherrschaft für alle&#8220; hören konnte.<br />
<strong>Tim Tom</strong> darf dann auch vorne bleiben, denn mittlerweile hat er es von seinem Vater übernommen den industrial Track <em>&#8222;Böse&#8220;</em> zu singen. <strong>Nethi</strong> sitzt derweil wieder auf ihrem Stuhl und liest ihr Buch weiter.<br />
Nach großem Lob für die &#8222;Brut&#8220; von<strong> Alf Ator</strong> gibts dann nochmal ein ordentliches Lob.<br />
Dann der nächste seltsame Aspekt der Show. <strong>Miriam</strong>, die die 10€ gegeben hat, wird nun gefragt ob sie gerne Eier isst. Da sie mit einem &#8222;Ja.&#8220; antwortet, brät der Sänger während des nächsten Songs 4 Eier für das Mädchen um die 20 Jahre alt. Zwischendurch wird sie gefragt ob sie sie beidseitig gebraten mag und ob sie die mit jemandem teilen möchte, wozu sie ihren Vater von weiter hinten heranwinkt.<br />
Mittlerweile sind wir bei <em>&#8222;Eigentum&#8220;</em> und damit auf Platz 10 der Setlist und knapp auf der Hälfte für den Abend. <strong>Alf Ator</strong> darf nun seine Stimme zum Besten geben und das Publikum singt mit. Dafür übernimmt der Sänger den Platz am Keyboard, bis er irgendwann während des Songs unter dem Aufbau fürs Schlagzeug eine Kiste mit Konfetti hervor holt, die er mit einem Blasgerät aus der Kiste direkt in die erste Reihe vom Publikum bläst.<br />
Wegräumen darf das Gerät dann Stagehand &#8222;<strong>Elsi</strong>&#8222;, bei dem sich dann auch bedankt wird.</p>
<h3>Langsam nähern wir uns dem Ende</h3>
<p>Auch beim <em>&#8222;Liebeslied&#8220;</em> zeigt die Crowd ihre Textsicherheit und unterstützt den <strong>KNORKATOR</strong> Frontmann kräftig, bei der in rotes Licht getauchten</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-50946 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5893-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5893-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5893-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5893-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC5893.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>melancholischen Nummer. Genauso bei der Ballade <em>&#8222;Weg nach unten&#8220;</em>. Ursprünglich auf dem 2000er Album &#8222;Tribute an uns selbst&#8220; noch gesungen vom Vater, darf hier <strong>Nethi</strong> wieder ihr können zeigen und am Ende von ihrem Vater begleitet werden.<br />
Auch mein Highlight Song darf natürlich nicht fehlen und so gibt es kurz vor Ende auch noch <em>&#8222;Du nicht&#8220;</em>. Während der Strophen sitzt <strong>Nethi</strong> wieder auf ihrem Stuhl, guckt gelangweilt und liest ihr Buch um dann für den Refrain nach vorne zu kommen und gemeinsam mit ihrem Vater den Refrain zu singen.<br />
Auch eine schöne Szene ist im Publikum beim vorletzten Song des Abends zu sehen, als zwei Männer zur Ballade <em>&#8222;Wir werden alle sterben&#8220;</em> in der Menge einen Walzer versucht haben zu tanzen.&nbsp;</p>
<p>Aber es gibt auch eine Abweichung von der Setlist.<br />
<strong>Stumpen</strong> erzählt, dass er im Mövenpick-Hotel in der Schanze (Sternschanze) untergebracht ist. Dann stimmt er den Song <em>&#8222;Les Champs-Elysees&#8220;</em> von <strong>JOE DASSIN</strong> an und unterbricht das Publikum im ersten Refrain. &#8222;Ne ne, Stop. Da ist schon der Fehler. &#8222;Oh Schanze Lysee&#8220;.&#8220;!<br />
Dann unterbricht er auch <strong>Buzz Dee</strong>, der zuerst nicht zu reagieren scheint. Und teilt das Publikum. Die eine Hälfte singt &#8222;Schanze Lysee&#8220;, die andere &#8222;Ratatata&#8220;.<br />
Zum Schluss nimmt sich <strong>Stumpen</strong> knapp 3 Minuten Zeit um die Band vorzustellen und auch die Crew. Während der Show gab es ja meist eher Interaktion mit den Kindern, auch liebevoll als &#8222;DNA&#8220; bezeichnet werden, <strong>Buzz</strong> und <strong>Alf</strong>, aber das liegt nicht an einer geringeren Wertschätzung oder dergleichen. Die ist sichtlich vorhanden. Aber so funktioniert die Show halt.</p>
<p>Zum Abschluss gibt es dann mit <em>&#8222;Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett&#8220;</em> nochmal nen richtigen rockigen Kracher und es wird komplett abgerissen, was bisher noch stand!</p>
<p>Mein erstes Fullshow Konzert von <strong>KNORKATOR</strong> und auch wenn nicht jeder Song was für mich war, hat es sich gelohnt! Zwei zufriedene Menschen und eine weitere gemeinsame Erinnerung! Ich komme gerne wieder!</p>
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<h3>Setlist aus 30 Jahren Wahnsinn</h3>
<p>1 Das Unheil<br />
2 Buchstabe<br />
3 Es kotzt mich an<br />
4 ISMUS<br />
5 Halb voll<br />
6 Hardcore<br />
7 Ich verachte Jugendliche<br />
8 Böse<br />
9 Extrawurst<br />
10 Besondrer Mann<br />
11 Alter Mann<br />
12 Eigentum<br />
13 DMT<br />
14 Unkraut<br />
15 Steh auf<br />
16 Liebeslied<br />
17 Fans<br />
18 Weg nach unten<br />
19 Schmutzfink<br />
20 Konflikt<br />
21 Du nich<br />
22 Warum<br />
23 A<br />
24 Wir werden alle sterben<br />
25 Zähneputzen, Pullern</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Hier geht es zur Seite von <strong><a href="https://knorkator.de/">KNORKATOR</a></strong>.<br />
Hier zur Seite von <a href="https://hamburgkonzerte.de/"><strong>Hamburg Konzerte</strong></a>.<br />
Und hier findet ihr die <a href="https://grossefreiheit36.de/"><strong>Große Freiheit 36.</strong></a></p>
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		<title>Universum25 treiben die Maschinen durch Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 19:24:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<category><![CDATA[Knust]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[UNIVERSUM25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Jungs von UNIVERSUM25 bringen am 20.02.2026 ihr neues Album "Maschinen wollen leben" auf den Markt. Natürlich darf da eine ordentliche Tour nicht fehlen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/universum25-treiben-die-maschinen-durch-deutschland/">Universum25 treiben die Maschinen durch Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Jungs von <strong>UNIVERSUM25</strong> bringen am 20.02.2026 ihr neues Album &#8222;Maschinen wollen leben&#8220; auf den Markt. Natürlich darf da eine ordentliche Tour nicht fehlen.<br />
Diese startet einen Tag vor Album Release und führt mit 6 Terminen einmal quer durch die Republik.<br />
Hamburg kriegt also die komplette Premiere wenige Stunden vor allen anderen.</p>
<p>Und natürlich haben wir auch die Daten für euch:</p>
<p>19.02. HAMBURG, KNUST</p>
<p>20.02. KÖLN, LIVE MUSIC HALL</p>
<p>21.02. STUTTGART, WIZEMANN</p>
<p>26.02. BERLIN, S036</p>
<p>27.02. ERFURT, HSD</p>
<p>28.02. DRESDEN, TANTE JU</p>
<p>Die Karten könnt ihr <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/universum25-hamburg-2025/"><strong>hier</strong> </a>kaufen. Oder bei Eventim. Hab gesehen dort gibt es noch Karten für Hamburg.</p>
<p>Wir werden für euch im Hamburger <a href="https://www.knusthamburg.de/"><strong>Knust</strong> </a>dabei sein und ich freue mich schon sehr. Ob es eine Vorband geben wird, kann ich bis dato leider nicht sagen, denn bisher gab es keine Infos diesbezüglich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-50295 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/U25_Pressefotos_2022-1-©-Holger-Fichtner-scaled-1-300x191.jpg" alt="" width="631" height="402" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/U25_Pressefotos_2022-1-©-Holger-Fichtner-scaled-1-300x191.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/U25_Pressefotos_2022-1-©-Holger-Fichtner-scaled-1-1024x651.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/U25_Pressefotos_2022-1-©-Holger-Fichtner-scaled-1-750x477.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/U25_Pressefotos_2022-1-©-Holger-Fichtner-scaled-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 631px) 100vw, 631px" /></p>
<h3>Aber wer oder was sind <strong>UNIVERSUM25</strong>?</h3>
<p><strong>UNIVERSUM25</strong> ist eine deutsche Supergroup, also eine Band aus bereits bekannten Musikern aus verschiedenen anderen Bands und Stilen. Mitglieder der 2019 gegründeten Band sind <strong>Micha Rhein</strong>&nbsp;(<strong>IN EXTREMO</strong>),&nbsp;<strong>Rupert Keplinger</strong>&nbsp;(<strong>EISBRECHER</strong>,&nbsp;<strong>ANTITYPE</strong>),&nbsp;<strong>Pat Prziwara</strong>&nbsp;(<strong>FIDDLERS</strong>&nbsp;<strong>GREEN</strong>),&nbsp;<strong>Gunnar</strong>&nbsp;<strong>Schroeder</strong>&nbsp;(<strong>DRITTE</strong>&nbsp;<strong>WAHL</strong>) und&nbsp;<strong>Alex Schwers</strong>&nbsp;(<strong>SLIME</strong>). Ein bunt gemischter Haufen mit einer gemeinsamen Weltanschauung, die in ihren Texten auch nach Außen getragen wird. Unterlegt ist das ganze mit Crossover Punk. Ich habe sie nun zweimal live gesehen und kann sagen, sie beherrschen sowohl Club als auch Festival Shows.</p>
<p>Falls ihr gerne nochmal meine Gedanken zum ersten Album lesen wollt, dann guckt gerne <a href="https://silence-magazin.de/universum25-universum25/"><strong>hier</strong> </a>rein. Da gibts auch die Hintergründe zum Bandnamen.<br />
Sobald wir das zweite Album kriegen, hören wir natürlich auch gerne hier rein.<br />
Zwei Singles gibt es ja bereits. Die erste ist <em>&#8222;Roboter träumen&#8220;</em> und macht genau da weiter, wo das Debut Album aufgehört hat.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="UNIVERSUM25 - Wenn Roboter träumen (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/JoouZe2ueLw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://headlineconcerts.de/">Headline Concerts &#8211; Headline Concerts</a></p>
<p><a href="https://universum25.com/">UNIVERSUM25</a></p>
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		<title>Silence Magazin auf Abwegen? CYPRESS HILL im Stadtpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 16:15:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[cypress hill]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Karsten Jahnke Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpark Openair]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Sven mischt sich demnächst unter buntes Volk! Ist das zu fassen? Wir finden, das dürfte spannend werden! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-magazin-auf-abwegen-cypress-hill-im-stadtpark/">Silence Magazin auf Abwegen? CYPRESS HILL im Stadtpark</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Silence Metal Magazin</strong> macht für euch diesen Sommer mal einen Ausflug in andere Gefilde. Die Jungs von <strong>CYPRESS HILL</strong> sind im Land und ich werde sie mit Unterstützung von <a href="https://kj.de/index.html">KARSTEN JAHNKE KONZERTE</a> im Stadtpark Open Air in Hamburg besuchen. Die Band ist eine von wenigen Bands auf meiner MUST SEE Liste.</p>
<h3>Silence goes Hip Hop?</h3>
<p>Nicht ganz, aber seien wir ehrlich, <strong>CYPRESS HILL</strong> gehört zu den <strong>HipHop</strong> Bands, die auch immer wieder Überschneidungen mit <strong>Rock/Metal</strong> haben. Songs wie <em>&#8222;Rock Superstar&#8220;</em> oder <em>&#8222;Can&#8217;t Get The Best Of Me&#8220;</em> enthalten sehr deutliche Metal Einflüsse. Damals auch <strong>Crossover</strong> genannt. Und zum anderen, wollen wir auch mal vergleichen, wie läuft ein Konzert im <strong>HipHop</strong> ab? Gibt es Unterschiede, oder besser noch Gemeinsamkeiten? Ich werde es für euch herausfinden.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Cypress Hill - (Rock) Superstar (Official Video)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/W4VpE-0zitU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Wer ist CYPRESS HILL?</h3>
<p>1988 in LA gegründet, haben <strong>DJ Muggs</strong>, Rapper<strong> B-Real</strong> und <strong>Sen Dog</strong>, sowie Percussionist <strong>Eric Bobo</strong> (seit 1994) mittlerweile 10 Studioalben und 43 Singles veröffentlicht. Teilweise mit sehr langen Zyklen zwischen den Veröffentlichungen. Erst letzte Woche erschien ihr Album &#8222;Black Sunday live at the Royal Albert Hall&#8220;. Aufgenommen mit dem <strong>LONDON SYMPHONY ORCHESTRA</strong>. Dabei reicht die musikalische Palette von HipHop mit Latino Einflüssen, über zuvor erwähnten Crossover bis hin zu Reggae oder Dancehall.<br />
Sogar einen Stern auf dem Walk of Fame hat die Gruppe seit 2019.<br />
Ebenfalls bekannt sind die Jungs für ihren Einsatz zur Legalisierung von Cannabis, ein Thema, was auch immer wieder in Songs und Songtiteln auftaucht, wie zum Beispiel <em>&#8222;Hits From The Bong&#8220;</em> oder <em>&#8222;Dr. Greenthumb&#8220;</em>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Cypress Hill - Dr. Greenthumb (Official Music Video)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/lj9FVlEtknU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Sagtest du Tour?</h3>
<p>Ja, denn leider ist der Hamburg Termin schon <strong>ausverkauft</strong>. Die Jungs haben sich aber auch eine geile Open Air Location ausgesucht. Das Stadtpark Open Air bietet den Hamburgern im allgemeinen eine breite Palette an Konzerten im Sommer. Da ist von Rock, Metal, Mittelalter, Pop und so einiges mehr im Angebot. <strong>CYPRESS HILL</strong>, <strong>IGGY POP</strong>, <strong>WILL SMITH</strong>, das sind Namen, die man da unter anderem dieses Jahr auf dem Kalender findet.<br />
Und gerade dass es Open Air ist, dürfte den Jungs und ich vermute auch dem Publikum in Richtung Cannabis Konsum sehr zugute kommen. Wie ist da eigentlich aktuell die Rechtslage?<br />
Wichtig für mich: Wie viele Metal Heads werde ich treffen?&nbsp;</p>
<p>Aber zurück zur Frage: Tour. Ja, es gibt noch 4 weitere Deutschland Termine!</p>
<p><strong>CYPRESS HILL</strong> Termine in Deutschland:</p>
<p>HAMBURG Stadtpark Open Air &#8211; Di, 24.06.2025</p>
<p>FRANKFURT Sommerwiese &#8211; Mi, 25.06.2025</p>
<p>MÜNCHEN Zenith München &#8211; Mo, 07.07.2025</p>
<p>BONN Kunst!Rasen &#8211; Di, 08.07.2025</p>
<p>BERLIN Zitadelle Spandau &#8211; Mi, 09.07.2025</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Seite von <strong>CYPRESS HILL</strong> geht es <a href="https://cypresshill.com/">hier</a>.</p>
<p>Zum Support <strong>DJ VLADER</strong> <a href="https://djvlader.com/">this</a> way.</p>
<p>Zur Seite vom <strong>Stadtpark Open Air</strong> <a href="https://www.stadtparkopenair.de">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-magazin-auf-abwegen-cypress-hill-im-stadtpark/">Silence Magazin auf Abwegen? CYPRESS HILL im Stadtpark</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Fiddler&#8217;s Green &#8211; The Green Machine auf Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 08:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Fiddler’s Green]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Markthalle Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Speedfolk]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr habt Bock auf Irish Speedfolk und an Christi Himmelfahrt noch nichts vor? Dann guckt hier mal rein und lasst euch inspirieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fiddlers-green-the-green-machine-auf-tour/">Fiddler&#8217;s Green &#8211; The Green Machine auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen, am Donnerstag, den <strong>09.05</strong>., besser gesagt:<strong> Christi Himmelfahrt</strong>, sind die Jungs von <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> in der Hafenstadt Hamburg in meinem Konzertwohnzimmer der legendären Markthalle. Mit dabei haben sie die Kombo <strong>THE FEELGOOD MCLOUDS</strong>. 11 Shows haben die Speedfolker schon hinter sich und inklusive Hamburg folgen noch 5.</p>
<p>Ihr kennt keine der beiden Bands und wollt wissen, was die machen? Ich verrate es euch: <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> spielen schnellen Irish Folk, genannt Speedfolk. Und <strong>THE FEELGOOD MCLOUDS</strong> spielen eine Mischung aus Punk und Irish Folk. Also eine gute Mischung für einen feuchtfröhlichen Tanz- und Feierabend!</p>
<p>Dabei werden sie einen bunten Mix aus alten und natürlich neuen Songs vom aktuellen Album &#8222;The Green Machine&#8220; präsentieren. Und wie man die Jungs so kennt, wird dort auch sicherlich viel Schabernack getrieben. Meine Sicht aufs Album, könnt ihr auch gerne <a href="https://silence-magazin.de/fiddlers-green-the-green-machine/">hier</a> nochmal lesen.&nbsp; Einige Songs davon durfte ich schon im Dezember auf der Eisheiligen Nacht Tour von <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> erleben und habe daher richtig Bock auf die Show!</p>
<p>Und auch die<strong> THE FEELGOOD MCLOUDS</strong> haben erst im November ihr Album &#8222;Dance With Broken Bones&#8220; veröffentlicht. Ich bin sehr gespannt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="FIDDLER&#039;S GREEN - THE BOG (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9sE4Uzruh8M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fiddlers-green-the-green-machine-auf-tour/">Fiddler&#8217;s Green &#8211; The Green Machine auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>DOWNFALL OF GAIA &#8211; DISGUST?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 09:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Crust-Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Post Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Silhouettes of Disgust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Atmosphärischer Black Metal ist genau euer Ding? Dann solltet ihr mal bei DOWNFALL OF GAIA reinhören! Hier erfahrt ihr, warum. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/downfall-of-gaia-silhouettes-of-disgust/">DOWNFALL OF GAIA &#8211; DISGUST?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<p style="text-align: center;"><strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> &#8211; &#8222;Silhouttes Of Disgust&#8220;<br />
<strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 17. März 2023<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 45min.<br />
<strong>Label:</strong> <a href="https://www.metalblade.com/europe/de/">Metal Blade Records</a><br />
<strong>Genre:</strong> Atmospheric-/ Post-Black-Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neues aus den deutschen Post-Black-Metal-Gefilden: <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> haben mit &#8222;Silhouttes of Disgust&#8220; ihr mittlerweile <strong>sechstes Album</strong> am Start. Was uns da wohl erwartet? Riskieren wir doch mal ein Ohr!</p>
<p>&#8222;Silhouttes Of Disgust&#8220; wartet mit insgesamt <strong>acht Tracks</strong> auf, die eine Spielzeit von gut vier bis sieben Minuten aufweisen. Da bin ich von <strong>atmosphärischem (Post-)Black-Metal</strong> doch deutlich zeitintensivere Songs gewöhnt. Aber die verhältnismäßig überschaubare Zeit wird von <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> selbstverständlich gut gefüllt &#8211; <strong>vor allem mit Hall und Blast Beats</strong>. Diese beiden Charakteristika sind ausnahmslos in jedem Song zu finden. Und was sonst noch?</p>
<h3>Song für Song</h3>
<p>Gehen wir doch einfach der Reihe nach. <em>&#8222;Existence Of Awe&#8220;</em> heißt der erste Track, der bereits am 22. Februar als <strong>Single-Auskopplung</strong> veröffentlicht wurde. Und der geht schonmal tongewaltig los. Von einem stampfenden geht es zügig in einen treibenden Rhythmus über, dem dann sogleich die Blast Beats folgen. <strong>Sehnsuchtsvolle Melodien</strong> stimmen im Hintergrund mit ein und begleiten den intensiven Schreigesang.&nbsp; Ein Break nach etwa der Hälfte der Spielzeit leitet zu minimalistischem Geschrammel über, welches sich Schritt für Schritt &#8211; erst die Gitarre, dann der Gesang, schließlich die Blast Beats &#8211; zu einer <strong>beklemmenden Soundwand</strong> auswächst.</p>
<p>Der zweite Track <em>&#8222;The Whir Of Flies&#8220; </em>stimmt sich mit einem <strong>klappernden Schlagzeug</strong> und noch mehr Hall auf der Stimme vom Sänger ein. Wobei es &#8222;den&#8220; einen Sänger bei <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> gar nicht gibt &#8211; die zwei Gitarristen und der Bassist sind laut Band Bio alle mit von der Partie. Aber zurück zum Song. Der birgt nämlich noch ein längeres, <strong>ruhiges Instrumental</strong> in sich, dem aber &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; schließlich auch wieder Blast Beats folgen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-41762 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Das scheint generell das Konzept von <strong>DOWNFALL OF GAIA </strong>zu sein, und somit wagen sie bei &#8222;Silhouttes Of Disgust&#8220; <strong>keine größeren Experimente</strong>. <em>&#8222;While Bloodsprings Become Rivers&#8220;</em>, der dritte Track, setzt unvermittelt und heftig ein, der Hörer wird <strong>beinahe weggefegt</strong> von den durchdringenden, aber ebenso melodischen Klängen. Mit dem vierten Track <em>&#8222;Bodies As Driftwood&#8220; </em>will nochmal eine <strong>Vorab-Veröffentlichung</strong> genannt sein. Der Song lebt von vielen Rhythmuswechseln, die Blast Beats wechseln sich ab mit langsameren, aber ebenso eindringlichen Passagen.</p>
<p>Der nächste Track<em> &#8222;Eyes To Burning Skies&#8220; </em>empfängt den geneigten Hörer mit einem ruhigen, (be)drückenden Anfang, und: Mit <strong>Frauengesang</strong>! Damit hat er definitiv ein <strong>Alleinstellungsmerkmal&nbsp;</strong>gegenüber den anderen Songs auf &#8222;Silhouttes Of Disgust&#8220;. Die klirrende Gitarre stellt dazu die reduzierte Begleitung. Nachdem so fast die Hälfte des Songs mit<strong> ungewohnt zarten Klängen</strong> ausgestattet wurde, setzen dann unvermittelt aber doch wieder das Schlagzeug und der hallversetzte Schreigesang ein.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Optograms of Disgust" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/ddPpnLEoJP8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit dem sechsten der insgesamt acht Tracks neigen wir uns bereits langsam dem Ende entgegen. <em>&#8222;Final Vows&#8220;&nbsp;</em>beginnt&#8230; <strong>abgehackt</strong>. Also wirklich: 2 Sekunden Geschrammel &#8211; Stille &#8211; 2 Sekunden Geschrammel &#8211; Stille. In puncto <strong>Variation</strong> eine gute Sache, aber nicht besonders angenehm zum Hören. <em>&#8222;Unredeemable&#8220;</em> ist mir da schon lieber mit seinem langen Instrumental-Intro. Am allerbesten finde ich aber den letzten Track:&nbsp;<em>&#8222;Optograms Of Disgust&#8220;.</em></p>
<p>Auch hier haben wir wieder ein ruhiges Gitarrenintro, aber dann setzen für meine Ohren besonders verzweifelt klingende Schreie à&nbsp;la <strong>LIVELOVER</strong> ein, gepaart mit treibendem Schlagzeugspiel. Dem folgt ein beklemmendes Gitarrenzwischenspiel, begleitet von einem regelmäßigen Pochen. Der Sound schwillt an und dann kommen &#8211; richtig &#8211; wieder die Blast Beats. Diesmal aber begleitet von <strong>besonders schrille Tönen</strong>. Es folgen ein abrupter Abbruch und ein leises, sirrendes Ausklingen. <em>&#8222;Optograms Of Disgust&#8220; </em>hat mich zum Abschluss nochmal überrascht und ist<strong> für mich der ergreifendste Song des ganzen Albums</strong>.</p>
<h3>Was lange währt, wird endlich gut!</h3>
<p>So könnte ich es sagen, wo doch der letzte Track mein Favorit ist. Aber ich möchte betonen, dass sich <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> über die gesamte Länge von &#8222;Silhouttes Of Disgust&#8220; hinweg auf einem <strong>sehr hohen musikalischen Niveau</strong> bewegen. Da kann man wirklich nicht meckern. Es finden sich auch etliche Variationen in den verschiedenen Songs, nur der O-Ton bleibt (fast) immer derselbe.</p>
<p>Für mich hat das Album eher das <strong>Problem, dass mich &#8211; bis auf den letzten &#8211; keiner der Tracks wirklich emotional erreicht</strong>. Ich kann nicht genau greifen, woran das liegt, und es ist ja auch eine sehr individuelle Sache. Dennoch würde ich jedem Freund des atmosphärischen Black-Metal ans Herz legen, dem Album eine oder auch zwei Chancen zu geben, denn <strong>Atmosphäre</strong> wird hier definitiv geboten. Und wer weiß &#8211; vielleicht kriegt es euch ja zusätzlich auf dieser speziellen, eigenen Ebene!</p>
<p><a href="http://downfallofgaia.com/">DOWNFALL OF GAIA</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/downfall-of-gaia-silhouettes-of-disgust/">DOWNFALL OF GAIA &#8211; DISGUST?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>RIOT IN THE ATTIC &#8211; auf der Überholspur durch schweren Wüstensand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 08:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Desert Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Grunge]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Monkey Road Records]]></category>
		<category><![CDATA[Riot in the Attic]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Wüstenstaub und Überholspur geht es volltönend zur Sache. RIOT IN THE ATTIC tanzen mit schweren Stiefeln zwischen den Welten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/riot-in-the-attic-auf-der-ueberholspur-durch-schweren-wuestensand/">RIOT IN THE ATTIC &#8211; auf der Überholspur durch schweren Wüstensand</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">RIOT IN THE ATTIC &#8211; &#8222;THOSE WHO DON&#8217;T BELONG&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>11. November 2022<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="http://www.monkeyroadrecords.com" target="_blank" rel="noopener">Monkey Road Records</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>47:01 min.<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong> The Missing Link Between Stoner Rock and Hard Rock</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Das Kölner Trio&nbsp;<strong>RIOT IN THE ATTIC</strong> wurde nach Veröffentlichung ihres ersten Albums &#8222;Dawn&#8220; als das verloren gegangene Bindeglied zwischen <strong>Stoner und Hard Rock</strong> bezeichnet. Ein Debut inmitten der Pandemie zu veröffentlichen mag erstmal gewagt klingen. Andererseits wusste im November 2020 noch niemand, in welcher Form und wie lange uns das Virus noch begleiten würde. Nicht dass wir heute viel schlauer wären, aber allem zum Trotze schlugen&nbsp;<strong>RIOT IN THE ATTIC</strong> im ersten Jahr des Coronazäns ein wie eine hochdosierte Spritze Vaxzeria. Noch bevor sich irgendjemand daran zerreißen konnte, ob denn ein Release ohne Möglichkeit zum Touren sinnvoll sei, hatte&nbsp;<strong>RIOT IN THE ATTIC</strong>-Songwriter <strong>Dan</strong> schon längst wieder Stift und Zettel in der Hand, um am zweiten Langspieler zu arbeiten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="RIOT IN THE ATTIC - Wandering Dog [Official Music Video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/E0u9qxlBKoQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Schwere Staubwolken wirbeln auf</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-41239" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/Riot-in-the-Attic-Band-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/Riot-in-the-Attic-Band-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/Riot-in-the-Attic-Band-5.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Musikalisch bewegen sich&nbsp;<strong>RIOT IN THE ATTIC</strong> auf ihrem zweiten Album wieder in ähnlichen Gefilden wie auf &#8222;Dawn&#8220;. Zentnerschwere Hard Rock Riffs walzen gnadenlos nach vorne, während der fuzzgeladene Stoner und Desert Rock Sound für zusätzliche Trockenheit sorgt. Ein bisschen Grunge schwingt immer mit, was dem Klangbild letzten Endes einen düsteren Farbton verpasst. Und es ist ebenjene Dunkelheit, in der sich &#8222;Those Who Don&#8217;t Belong&#8220; vom vorigen Album unterscheidet.</p>
<p>Obgleich <strong>RIOT IN THE ATTIC</strong> es nach wie vor vor nach allen Regeln der Kunst krachen lassen, ist das neue Album doch deutlich nachdenklicher, als das Debut. Es sind Themen wie Isolation, Einsamkeit, Verlust und Abschied, die in nüchterner Selbstreflektion den roten Faden durch das Album gestalten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="RIOT IN THE ATTIC - All For One [Official Music Video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/W8Hi7RseJo0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Zwischen den Welten</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-41238" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/Riot-in-the-Attic-Band-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/Riot-in-the-Attic-Band-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/Riot-in-the-Attic-Band-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/Riot-in-the-Attic-Band-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/Riot-in-the-Attic-Band-1.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So sehr&nbsp;<strong>RIOT IN THE ATTIC</strong> sich im Bindeglied zwischen Hard und Stoner Rock bewegen, sind gleichsam Ausreißer in beide Richtungen erkennbar. Neben rotzigen Hard Rock Knallern wie&nbsp;<em>&#8222;Drag Me Down&#8220;</em> sind es vor allem die atmosphärischen Stoner Rock Hymnen wie&nbsp;<em>&#8222;All For One&#8220;</em>, die dem Album ihre Würze geben. Wer es mit Vergleichen hat, mag einerseits eine beliebige<strong> Zakk Wylde</strong> Band sehen, während sich gegenüber&nbsp;<strong>DOZER</strong> aufbauen.</p>
<p>Hier mag Geschmack sicherlich eine Rolle spielen; dennoch erscheinen die Lieder mit Fokus auf Desert, Grunge oder Stoner deutlich ausgefeilter. Während vor allem in der ersten Hälfte des Album mit simplen Strukturen und flotten Rhythmen zum Tanz geladen wird, gestaltet sich der weitere Verlauf von &#8222;Those Who Don&#8217;t Belong&#8220; deutlich reflektierter und anspruchsvoller.</p>
<p>Was bleibt, ist in jedem Fall ein Album, das Fans vieler unterschiedlicher Richtungen abholen wird. Ignoriert man Skiptracks wie&nbsp;<em>&#8222;Wildlife&#8220;</em>, findet man ein Album vor, das sich voller Freude durch Schubladen und Kategorien hindurch bohrt.</p>
<p><a href="https://www.riotintheattic.com/" target="_blank" rel="noopener">Homepage von&nbsp;<strong>RIOT IN THE ATTIC</strong></a></p>
<p>Die Bilder wurden uns freundlicherweise von <a href="http://noisolution.de/" target="_blank" rel="noopener">Noisolution</a> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/riot-in-the-attic-auf-der-ueberholspur-durch-schweren-wuestensand/">RIOT IN THE ATTIC &#8211; auf der Überholspur durch schweren Wüstensand</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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