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	<title>haus auensee Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 08 Feb 2019 21:35:36 +0000</lastBuildDate>
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	<title>haus auensee Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ARCHITECTS &#8211; Gitarrengewitter am Auensee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2019 13:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[architects]]></category>
		<category><![CDATA[Beartooth]]></category>
		<category><![CDATA[haus auensee]]></category>
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		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Polaris]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieviel Architekten benötigt man für einen Circle Pit?<br />
Wiviel Statik braucht stabiles Moshen?</p>
<p>Wir wissen es auch nicht - aber wir haben Daniel zum Konzert von den ARCHITECTS geschickt, um das (und mehr) herauszufinden!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/architects-live-in-leipzig-2019/">ARCHITECTS &#8211; Gitarrengewitter am Auensee</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig</strong>, wir schreiben den 2. Februar 2019. Vor gerade etwas mehr als einer Woche fiel mir auf &#8222;Oh, nächste Woche spielen ja <strong>ARCHITECTS</strong> im <strong>Haus Auensee</strong>&#8222;, und auf mein freies Wochenende fällts auch noch, hübsch! Ich hatte das Konzi zwar schon länger auf dem Radar, aber irgendwie verdrängt. Ich neige generell sehr zur Vergesslichkeit, da kommt dann einer der wenigen, positiven Aspekte von facebook recht gelegen. Man bekommts dann eben doch noch mit. Egal, kurzerhand meine Stammbegleitung für Core-Events kontaktiert, auf ein &#8222;Klar!&#8220; brauchte ich nicht lange warten. Also schnell Karten geklickt und das Ding stand. Während der Bestellung fiel mir dann auch erst auf, wer da neben <strong>BEARTOOTH</strong> noch einen Supportslot hat: <strong>POLARIS</strong>. Freude nochmals gesteigert!&nbsp;</p>
<p>Mittlerweile stehen wir am Eingang zur Location. Der Einlassbevollmächtigte weist uns darauf hin, dass wir ja Karten für den <strong>Rang</strong> haben und außen rum zum Nebeneingang müssen. Wer bestellt denn sowas?! (Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich das wirklich nicht auswählen konnte, da das Kartenrückläufer waren und diese anders verkauft werden. Ich hätte allerdings wenigstens mal richtig draufschauen können.) Naja, fügen wir uns unserem Schicksal, immerhin überblickt man von da oben die Halle ganz gut, und die Bar ist auch nicht unter Dauerbelagerung, wie unten. Gaderobe und WC sind ebenfalls viel entspannter zu erreichen. Also bleibt nur der negative Punkt, dass man auf den Rängen nur auf Mosh- und Circlepits <strong>herabblicken</strong> kann, anstatt mittendrin zu sein. Mir kommt das gelegen, meine Begleitung ärgert sich diesbezüglich allerdings. Außerdem kommt man innen nicht runter, weshalb man auch den <strong>Merch</strong> nicht erreicht. Das finde ich ziemlich mies den Bands gegenüber, mal davon abgesehen, dass man sich auch kein Tourshirt zulegen kann. Das Konzept sollte dringend mal überdacht werden!&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31178" aria-describedby="caption-attachment-31178" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-31178" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7230-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7230-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7230-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7230-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7230.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31178" class="wp-caption-text">POLARIS</figcaption></figure>
<h4>19:00 Licht aus!&nbsp;</h4>
<p><strong>POLARIS</strong> beginnen ihr Set auf die Minute genau und feuern auch direkt das Publikum an. Der unglaublich sympathische Frontmann <strong>Jamie</strong> begeistert mit seinen kräftigen Shouts, <strong>Jake</strong>, welcher für die Cleans zuständig ist, liefert die melodischen Parts souverän ab. Ich mag die Band total und finde ihren Erfolg absolut gerechtfertigt. Besonders in der Heimat Australien konnten sie mit ihrem einprägsam harten Sound die Charts erobern. Das funktioniert hier sicherlich nicht in dem Ausmaß, wenn man sich mal so die Charts anschaut, aber szenebetreffend kann man ein stetes <strong>Fanwachstum</strong> beobachten. Ich finde den Sound aber irgendwie nicht optimal abgemischt. Es wirkt zum Teil sehr stark <strong>verhallt</strong>, mag vielleicht aber auch daran liegen, dass die Halle zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht komplett gefüllt ist. Das Problem scheint sich mit der Zeit nämlich auch zu beruhigen. Was die Stimmung angeht, so kann sich wohl niemand beklagen. Um <strong>Moshpits</strong> muss nicht lang gebeten werden und die Masse scheint bereits jetzt in ordentlicher <strong>Feierlaune</strong> zu sein. Mir persönlich ist die Spielzeit mit einer halben Stunde etwas zu kurz, aber das ist nunmal Schicksal eines Openers.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31179" aria-describedby="caption-attachment-31179" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-31179" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7244-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7244-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7244-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7244-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7244.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31179" class="wp-caption-text">BEARTOOTH</figcaption></figure>
<h4>19:45 Die Bären sind los!</h4>
<p>Als <strong>BEARTOOTH</strong> die Bühne entern, rastet die Meute ziemlich aus. Ich bleib erstmal noch ruhig, denn so wirklich mein Fall war die Band nie. Nicht schlecht, aber eben nichts herausragendes. Dass sich so ein Empfinden live auch gern mal ändern kann, zeigt sich heute erneut. Das ist schon mehr als <strong>ansteckend</strong>, was ich hier grad erlebe. Das Publikum singt die Songs zum Teil so laut mit, dass es die Band <strong>übertönt</strong>. Und das bereits ab dem ersten Stück. Ich muss sagen, bei einem Support ist das keine Selbstverständlichkeit. Mir gefällt diese unglaublich starke Atmosphäre verdammt gut, und so wie sich Sänger <strong>Caleb</strong> verkauft, kann ich auch wirklich nur mein Cap ziehen. Rein musikalisch haben die Herren auch einiges drauf, brachial und trotzdem melodisch. Nur fehlt mir das gewisse Etwas. Zusammenfassend kann ich schon von einem starken Auftritt sprechen, <strong>sehr stark sogar</strong>. Allerdings hat sich auch keiner der Songs nachträglich in mein Gehör gefressen, sodass ich es bei einer reinen Liveband für mich belassen werde. Aber eine, die ich mir auch wieder anschauen würde.</p>
<p>Während des nun folgenden Wechsels des Bühnenoutfits werden einige Songs gespielt, die besser nicht hätten gewählt sein können, um die Fans bei Laune zu halten. So laufen hier diverse Klassiker von <strong>PAPA ROACH</strong>, <strong>SLIPKNOT</strong> und <strong>LINKIN PARK</strong>. Alles auch mit gehobenerer Lautstärke als in den Pausen zuvor. Clever! Besonders bei letzteren zaubert es mir ein breites Grinsen ins Gesicht.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31180" aria-describedby="caption-attachment-31180" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-31180" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7265-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7265-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7265-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7265-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7265.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31180" class="wp-caption-text">ARCHITECTS</figcaption></figure>
<h4>20:30 Death Is Not Defeat!</h4>
<p>Damit beginnen <strong>ARCHITECTS</strong> ihren Auftritt. Hab ich genau so erwartet, denn die Nummer passt nicht nur perfekt als Albumintro. Hab ich immernoch genug zappelnde Gleidmaßen von den Vorgängern, so wird jetzt nochmal eine Schippe an <strong>Energie</strong> draufgepackt. Das gesamte Publikum lässt sich sofort von der Ausstrahlung von Frontmann <strong>Sam</strong> mitreißen. Sei es lauthalses <strong>Mitsingen </strong>oder<strong> Crowdsurfen</strong>. Wo man auch hinschaut oder hinhört, die Stimmung ist nicht mehr in Worte zu fassen. Der Sound allerdings lässt auch hier zu Beginn etwas zu wünschen übrig. Zum Teil sind die Bässe kaum hörbar, was aber mit der Zeit behoben wird. An Songs wird eine saubere Mischung geboten, natürlich mit Fokus auf &#8222;Holy Hell&#8220;, das aktuelle Album. Als von diesem dann <em>&#8222;Hereafter&#8220;</em> gespielt wird, überzieht mich eine Ganzkörper-Erpelkutte. Ich hab mich wirklich extrem auf die Nummer gefreut und werde nicht enttäuscht. Natürlich fehlt auch<em> &#8222;A Match Made In Heaven&#8220;</em> nicht. Was mich auch wirklich lächeln lässt, sind die <strong>Ansagen</strong>. Es wirkt einfach wunderbar <strong>authentisch</strong>, wenn <strong>Sam</strong> meint, dass es <strong>keine Rockstars</strong> sind, sondern jeder das Zeug dazu hat. Für junge Bands sicher ein sehr motivierender Moment. Außerdem empfindet man Deutschland mittlerweile schon als zweite Heimat neben England, wobei <strong>Leipzig</strong> einen besonderen Stellenwert einnimmt. Ja, solche Sätze hört man von vielen Bands, überall, aber ich kaufe es ihnen tatsächlich ab. Neben all der <strong>genialen Stimmung</strong> und der gefühlten Nähe zur Band, beeindruckt mich auch das <strong>Bühnenbild</strong> und die <strong>Lichtshow</strong>. In nur einer kugelförmigen Projektion im Hintergrund spielt sich soviel ab, dass man praktisch immer irgendwie draufschauen muss. Zusätzlich werden farblich perfekt passende <strong>Laser</strong> über das Publikum geschickt. Das sieht alles wirklich fantastisch aus und untermalt die Musik auf den Punkt. Diese Bilder werd ich nicht so schnell vergessen. Und die Musik sowieso nicht.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31181" aria-describedby="caption-attachment-31181" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-31181" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7262-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7262-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7262-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7262-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_7262.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31181" class="wp-caption-text">die Lichtshow</figcaption></figure>
<p><span style="color: #993300;"><em>In wenigen Tagen begebe ich mich bereits auf das nächste Konzert. Darüber würde ich natürlich auch gern wieder ein paar Worte verlieren. Danach habt ihr aber erstmal wieder etwas Ruhe vor mir. Zumindest was Konzerteindrücke angeht.&nbsp;</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/architects-live-in-leipzig-2019/">ARCHITECTS &#8211; Gitarrengewitter am Auensee</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Düster, thrashig, Hardcore &#8211; die &#8222;European Apocalypse&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jan 2019 12:21:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Bloodbath]]></category>
		<category><![CDATA[Dimmu Borgir]]></category>
		<category><![CDATA[European Apocalypse]]></category>
		<category><![CDATA[Hatebreed]]></category>
		<category><![CDATA[haus auensee]]></category>
		<category><![CDATA[kreator]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer extra früher ins Bett geht, um eine Band absolut ausgeschlafen zu erleben, der meint es ernst!</p>
<p>Seid dabei, wenn unser Autor Oimel sich bei HATEBREED und KREATOR durch die Horden schlägt um ganz vorn dabei zu sein!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/duester-thrashig-hardcore-die-european-apocalypse/">Düster, thrashig, Hardcore &#8211; die &#8222;European Apocalypse&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr neigt sich dem Ende zu, jedes Konzert kriegt den <strong>Anstrich &#8222;Jahreshöhepunkt&#8220;</strong> und nahezu jeder ordentliche Bürger besucht den <strong>Weihnachtsmarkt.</strong> Und ist danach doppelt so betrunken und zivilisationsuntauglich wie unsereins nach einem Konzert. Aber dafür bin ich wenigstens taub – hehe!</p>
<h3><strong>Wo sind wir eigentlich?</strong></h3>
<p>Nun der Reihe nach: Nach dem das Kapitel <strong>Oi!</strong> für 2018 schon letzte Woche mit <strong>PERKELE</strong> geschlossen werden konnte, sollten noch ein paar&nbsp; mehr Highlights folgen. Und so geht es zum Freitag ins <strong>Haus Auensee in Leipzig</strong>. Denn hier spielt eine recht ungewöhnliche, aber sehr verlockende Kombination aus Bands zur <strong>&#8222;European Apocalypse&#8220;</strong>. Die Tour entdeckte ich Anfang des Jahres, nachdem ich meine Begeisterung für <strong>KREATOR</strong> entdeckt hatte. Und die natürlich weder auf dem <strong>Hellfest,</strong> noch auf <strong>Wacken</strong> spielen sollten. (Zur Erklärung vielleicht noch: Ich höre mir immer gezielt Banddiskographien durch, und entscheide daraufhin, welches Album stellvertretend für die Band in die Plattensammlung kommt. Dadurch habe ich noch so einige Größen, mit denen ich mich erst Stück für Stück beschäftigen kann – und daher kam ich auch bei <strong>KREATOR</strong> erst so spät auf den Geschmack!)</p>
<h3><strong>Mal wieder die erste Band verpasst….</strong></h3>
<p>Also Donnerstag zeitig ins Bett, Freitag gearbeitet und anschließend ins Auto geschwungen, um mit gerade noch so <strong>StVO-vertretbaren Fahrmanövern</strong> meine Freundin einzusammeln. Ein kurzer Imbiss und ein Bier und dann fahren wir direkt weiter, parken, rausspringen und ohne Schlange rein ins <strong>Haus Auensee</strong>. Trotz aller Eile reicht es leider nicht für die erste Band. Und so kann ich auch nichts über den Auftritt von <strong>BLOODBATH</strong> berichten. Ich hoffe, damit nicht allzu sehr gefrevelt zu haben, aber es ließ sich nicht anders einrichten.</p>
<h3><strong>Und auf!</strong></h3>
<p>Allerdings kommen wir jetzt genau richtig zur ersten Freude des Abends. Denn nun kommen nach wenigen Augenblicken auch schon <strong>HATEBREED</strong> auf die Bühne – und wie! <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30437 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0422-300x169.jpg" alt="" width="425" height="239" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0422-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0422-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0422-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0422.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /></p>
<p>Die Jungs habe ich nun auch schon ein paar Mal gesehen, aber noch nicht indoor. Und auch hier scherbelt der <strong>klassische Hardcore</strong> hervorragend! Der <strong>Sänger</strong> in ununterbrochener Bewegung und ungebrochener Energie und dann ist da noch ein Gitarrist, bei dem die Gitarre im Größenvergleich eher einer Kinderklampfe gleicht.</p>
<p>Dazu ein knackiger Sound, mit dem die Stücke ins<strong> Publikum</strong> geschleudert werden. Das geht dazu auch ordentlich mit und lässt die Band auf der Bühne nicht hängen. Und das, obwohl es doch zwischendrin immer wieder Besucher gibt, bei denen man merkt, dass sie nicht gerade wegen HATEBREED gekommen sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30439 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0477-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0477-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0477-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0477-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0477.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dennoch ist eine gute Stimmung, dass Publikum gibt Gas, die von der Bühne geforderten <strong>Circle Pits</strong> werden gebildet (werde ich aber nie mögen!). Und es wird kräftig gehüpft und mitgesungen. Auch beim Sänger wird sich ordentlich bedankt, denn laut seiner Aussage hat er, also ganz alleine er, darauf bestanden, unbedingt in Leipzig zu spielen. Vermutlich kommt diese Aussage in jeder Stadt, aber das macht nichts, denn man fühlt sich trotzdem gebauchpinselt im Publikum!</p>
<p>Insgesamt kommen 40 Minuten Hardcore auf die Ohren und zum Abschluss natürlich &#8222;<em>Destroy Everything&#8220;</em>, was einfach DAS Lied von <strong>HATEBREED</strong> ist und auch immer zündet.</p>
<h4><strong>Lückenfüller zur Umbaupause:</strong></h4>
<p>In der jetzt stattfindenden Umbaupause fülle ich die (imaginäre) Zeit, um mal eine Lanze für das <strong>Haus Auensee</strong> zu brechen: Ich weiß, dass oft über den Sound gemeckert wird. Und ja, ich habe auch schon 2-3 Konzerte gehabt, bei denen die Musik furchtbar(!) klang. ABER: Das ist schon eine Weile her! In der Zwischenzeit muss ich sagen, dass der Sound immer passt, unabhängig von der Stilrichtung. Und auch die 3 heute dargebotenen unterschiedlichen Genres kamen in Sachen Sound klasse an. Wer also länger nicht dort gewesen sein sollte: einfach mal wieder selber überzeugen.</p>
<h3><strong>Wer kommt zur Weihnachtszeit aus Norwegen – richtig: DIMMU BORGIR!</strong></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30440 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0428-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0428-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0428-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0428-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0428.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Während wir bei&nbsp;<strong>HATEBREED</strong>&nbsp; noch recht nah an der Bühne standen, suchen wir uns jetzt einen Platz etwas weiter hinten. Schließlich sollen die <strong>Black Metal-Fans</strong> jetzt auch die Chance haben, vorne zu stehen, um <strong>DIMMU BORGIR</strong> zu bewundern. Die Truppe hatten wir dieses Jahr schon auf dem <strong>Wacken</strong> erwischt. Allerdings zu etwas vorgerückter Stunde und mit nicht mehr soooo viel Kondition.</p>
<p>Aber was soll ich sagen, heute bebt die Halle unter den düsteren Tönen der Norweger, der <strong>Gesang</strong> kommt <strong>eindringlich und getragen</strong>. Die im Hintergrund einfließenden Melodien mischen sich hervorragend mit dem hämmernden Schlagzeug. Insgesamt ist die Show sehr <strong>kurzweilig</strong>, bietet viel Farbenspiel in Sachen Licht, ein imposantes Gesamtbild und die mit großen Kapuzen verhüllten Bandmitglieder passen zur düsteren Stimmung. Das Publikum ist auch hier sehr begeistert, es recken sich noch deutlich mehr Arme als zuvor bei <strong>HATEBREED</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30441" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0434-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0434-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0434-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0434-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0434.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wahrscheinlich auch, da man die Norweger dann doch seltener mal abseits von <strong>Festivals</strong> antrifft. Auch wenn man hier kein<strong> Die-Hard-Fan</strong> der Band ist, reißt das Konzert einen trotzdem gut mit und lässt keine wirkliche Langeweile aufkommen. Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen und die langen, getragenen Stücke mit kräftigem Schlagzeug sprechen mich schon an!</p>
<h4><strong>Weiter kurzweilige Unterhaltung zur Umbaupause:</strong></h4>
<p>Auch jetzt kommt eine Umbaupause (im Übrigen mit 20-30 Minuten doch recht lange!), bei der ich dieses Mal kurz über das Publikum sprechen muss. Die Veranstaltung ist – völlig unerklärlicherweise – <strong>nicht ausverkauft</strong>, es gab noch Abendkasse und der<strong> obere Rang</strong> ist <strong>komplett geschlossen</strong>. Unten ist es dafür aber voll und bietet somit dann doch einen würdigen Rahmen. <strong>Alterstechnisch</strong> ist hier alles vertreten, auch von den Stilrichtungen ist alles zu finden. Von <strong>Hardcore-Kids</strong> über <strong>Kuttenträger</strong> bis zu düsteren <strong>Black Metal-Fans</strong>. Bemerkbar macht sich aber ein<strong> Geschlechtergefälle</strong>. Denn heute ist diese eine Veranstaltung pro Jahr, an der meine Freundin grinsend nach 2 Minuten vom Klo wiederkommt, wo ich insgesamt 10 Minuten anstehe. Positiv: Der letzte Teil der Umbaupause ist mit klasse Musik aus der Konserve gefüllt. So beglücken unter anderem <strong>IRON MAIDEN</strong> und <strong>JUDAS PRIEST</strong> und lassen uns an die jeweilig erlebten Konzerte im Sommer zurückdenken.</p>
<h3><strong>Wer sind schon die BIG four… jetzt kommt KREATOR!</strong></h3>
<p>Die Umbaupause ist vorbei, ein <strong>großer schwarzer Vorhang</strong> verhüllt die Bühne, die Luft drinnen ist <strong>abgekühlt</strong> und wir haben einen Platz ganz vorne, von dem wir alles perfekt sehen können und ohne Gedränge stehen. Per Beamer werden einzelne Bilder – oftmals Schlachtszenen und altertümlich – auf den Vorhang geworfen, die Musik baut sich dazu Stück für Stück auf. Rumms, Vorhang weg und Bühne frei, und da sind sie: <strong>KREATOR</strong>! Für mich DIE Speerspitze im <strong>Thrash Metal</strong>, und nicht nur im deutschsprachigen Raum!<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-30444 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0452-300x225.jpg" alt="" width="308" height="231" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0452-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0452-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0452-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0452.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></p>
<p>Und die sind mit dem letzten Album „Gods of Violence“ (für mich) auf dem absoluten<strong> Höhepunkt ihres Schaffens</strong>! Nicht mehr ganz die <strong>Allerjüngsten</strong>, fangen die Herrschaften aber sofort an, richtig Gas zu geben und die Menge tobt! In der Mitte bildet sich ein <strong>stattlicher Pogo</strong>, aber auch drumherum hebt sich jede Faust und jede Stimme. Angetrieben davon wird richtig gut abgeliefert, und da ich vorrangig die neueren Alben sehr schätze, ist das für mich heute die reinste Glückseligkeit! Es folgen Stücke wie <em>&#8222;Enemy of God&#8220;</em>, <em>&#8222;Hail to the Hordes&#8220;</em> und <em>&#8222;Gods of Violence&#8220;</em> und die Masse tobt!!</p>
<p>Insgesamt beeindruckt mich sehr, wie es geschafft wird die sehr starken Grundmelodien nicht in den Hintergrund fallen zu lassen, und dennoch ein derart brachiales Inferno zu fabrizieren! Die Gitarristen arbeiten, genau wie der Bassist, unentwegt. Noch mehr beeindruckt mich aber das drückende Schlagzeug, hinter dem absolut nichts vom Drummer zu sehen ist, dafür wackelt der gesamte Schlagzeugturm ununterbrochen wie bei einem Erdbeben! Zwischen den Songs gibt es immer mal wieder Ansagen des Sängers Mille Petrozza. Es wird eine Wall of Death gebildet oder auch einfach mit <strong>KREATOR</strong>-Sprechchören geantwortet.</p>
<h4><strong>Ein einfach wunderbares Gescherbel!</strong></h4>
<p>Die Menge geht gut mit, das Konzert macht mir richtig Spaß. Und auch die zweite Welle an Songs mit <em>&#8222;Satan is real&#8220;</em>, <em>&#8222;Phantom Antichrist&#8220;</em>, und&nbsp;<em>&#8222;Fallen Brother&#8220;</em> bietet viel <strong>neues Liedgut</strong>. Aber auch <strong>alte Klassiker</strong> wie <em>&#8222;Phobia&#8220;</em>, <em>&#8222;Flag of Hate&#8220;&nbsp;</em>oder <em>&#8222;Pleasure to kill&#8220;</em> werden gespielt und die Spielzeit von rund <strong>70 Minuten</strong> vergeht wie im Flug. Und ich muss resümieren: Für mich als neueren Fan der Band war es großartig! <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-30443 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0471-300x225.jpg" alt="" width="345" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0471-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0471-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0471-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0471.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" />Natürlich hätte ich mir noch ein wenig mehr Spielzeit gewünscht. Vielleicht auch noch ein bisschen mehr Raum für 1-2 auflockernde Ansagen. Aber schlussendlich war es genau das Konzert, auf das ich gehofft hatte, und das mir über das Jahr gesehen noch ein wenig gefehlt hatte! Ich denke auch, dass die Fanschar im Allgemeinen sehr zufrieden war.</p>
<p>Zu erwähnen ist an dieser Stelle zwingend auch noch der etwas kurz geratene <strong>Mittfünfziger</strong>, der sich regelmäßig auf die Zehenspitzen erhob und den Kopf zwischen dem vor ihm stehenden Paar hindurchreckte und mit<strong> brutaler Lautstärke</strong> und <strong>ohne Vorwarnung</strong>&nbsp;<strong>&#8222;KREATOR!&#8220;</strong> brüllte. (Die junge Dame schien aufgrund dessen ein neue Lebenspartnerschaft mit einem ausgewachsenen Tinnitus eingegangen zu sein).</p>
<p>Die Band wurde noch gebührend gefeiert und sicherlich hätten viele gerne noch eine weitere Zugabe gehabt. Aber das Licht geht an, die Fläche im Saal räumt sich und gegen 23:30 sind wir dann wieder in der kalten Dunkelheit der Realität angekommen.</p>
<h3><strong>Fazit zum Abend:</strong></h3>
<p>Die<strong> Tour</strong> an sich finde ich sehr gut gelungen. Da ich einen <strong>breit gefächerten Musikgeschmack</strong> habe und mich nicht nur für A oder B begeistern kann, bin ich hier super aufgehoben! Ich bin auch nicht der ultimative <strong>Fan-Boy</strong> der 3 dargebotenen Richtung <strong>Hardcore, Black Metal und Thrash Metal.</strong> Und ein komplettes Konzert mit Vorbands, die jeweils die gleiche Richtung spielen, wäre sicher zuviel des Guten. Aber durch genau die angebotene <strong>Mischung</strong> war der Abend enorm kurzweilig. Und es fühlte sich wirklich wie ein Festival an, denn es waren völlig unterschiedliche Acts – die aber zusammen klasse funktionierten!<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-30442 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0464-300x225.jpg" alt="" width="312" height="234" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0464-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0464-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0464-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0464.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" /></p>
<p>So schließt sich für uns dann für dieses Jahr auch das Kapitel<strong> Rock und Metal</strong>, das&nbsp;uns zu etlichen Konzerten verschiedener Stile führte. Von <strong>BILLY IDOL</strong> über <strong>METALLICA</strong> bis hin zu <strong>URIAH HEEP</strong> und <strong>KREATOR</strong> waren wir im In- und Ausland unterwegs. Dazu kamen auch noch die unvergesslichen Erlebnisse auf dem <strong>Hellfest</strong> und <strong>Wacken</strong>. Und 2019 wirft schon seine Schatten voraus!</p>
<p>Achja – das war übrigends nur der Auftakt zum Wochenende…. Der zweite Teil folgt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/duester-thrashig-hardcore-die-european-apocalypse/">Düster, thrashig, Hardcore &#8211; die &#8222;European Apocalypse&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Two Sides of Power Metal: FREEDOM CALL &#038; ICED EARTH live</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2018 09:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<category><![CDATA[incorruptible]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leipzig. Eine Oase nicht nur in der tristen Konzert-Wüste des südlichen Sachsen-Anhalts, sondern auch im gesamten Osten Deutschlands. Wo viele namhafte Bands einen großen Bogen um die neuen Bundesländer machen und direkt weiter nach Berlin als kulturelle Enklave inmitten weiter Ödnis ziehen, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/two-sides-of-power-metal-freedom-call-iced-earth-live/">Two Sides of Power Metal: FREEDOM CALL &#038; ICED EARTH live</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig.</strong> Eine Oase nicht nur in der tristen Konzert-Wüste des südlichen Sachsen-Anhalts, sondern auch im gesamten Osten Deutschlands. Wo viele namhafte Bands einen großen Bogen um die neuen Bundesländer machen und direkt weiter nach Berlin als kulturelle Enklave inmitten weiter Ödnis ziehen, vermag die vergleichsweise populär gewordene Stadt im nordwestlichen Sachsen es doch, vereinzelte Szenegrößen Halt machen zu lassen. Austragungsstätte ist dann regelmäßig <strong>Haus Auensee</strong>. Erbaut Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, als Konzert-Location wieder aktiv seit 2010 benutzt und bei voller Auslastung bis zu 3600 Menschen Platz bietend. Heute am Start: <strong>ICED EARTH</strong> mit ihrer <strong>&#8222;INCORRUPTIBLE&#8220;</strong>-Tour, supported by <strong>FREEDOM CALL</strong> und <strong>METAPRISM</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>The Light Side</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24761" aria-describedby="caption-attachment-24761" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24761 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Chris-Bay-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Chris-Bay-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Chris-Bay-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Chris-Bay-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Chris-Bay.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24761" class="wp-caption-text">Nach dem Interview mit <strong>Chris Bay</strong> macht dieser auch bei seinem Auftritt eine gute Figur.</figcaption></figure>
<p>19 Uhr öffnen sich die Tore, wenige Minuten später auch die Türen zum Gebäude. Die Melodic-Metal-Band <strong>METAPRISM</strong> aus Großbritannien macht gegen 19.30 Uhr den Anfang. Die sechsköpfige Formation bietet eine Mischung aus Growls, männlichem und weiblichem Klargesang. Die Klassifizierung als „Melodic Metal“ kommt hin, lassen sich doch Einflüsse aus Heavy, Progressive sowie eine Prise Symphonic und Melodic Death erblicken – so jedenfalls für mein Empfinden. Dem Auftritt kann ich leider nicht beiwohnen, da ich zu diesem Zeitpunkt noch ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1qcpVa1t1PY">Interview mit <strong>Chris Bay</strong> von <strong>FREEDOM CALL</strong></a> im Backstage-Bereich führe. Ich wage zu behaupten, dass dieses ebenso unterhaltsam ist. Kein Grund also, dem verpassten Auftritt nachzutrauern!</p>
<p>Umso mehr, da mit dem nächsten Auftritt nun jeglicher Schwermut vertrieben werden soll! <strong>FREEDOM CALL</strong> sind absolut keine Kinder von Traurigkeit und bekannt für ihren heiteren Power Metal, der mitunter gar als „Happy Power Metal“ bezeichnet wird. Dem werden die vier gut gelaunten Männer auf der Bühne absolut gerecht. Die Band legt los mit dem wohlbekannten <em>„Union Of The Strong“</em> der bärenstarken, vorletzten Scheibe „Beyond“, und dem etwas älteren <em>„United Alliance“</em>, um sich direkt einmal dem Publikum vorzustellen – „We are Freedom Call!“ heißt es schließlich im Refrain. Während des Gigs bietet die Truppe so viel „historische“ Abwechslung, wie man in</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24762" aria-describedby="caption-attachment-24762" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24762" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freedom-Call-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freedom-Call-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freedom-Call-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freedom-Call-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freedom-Call.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24762" class="wp-caption-text"><strong>Lars Rettkowitz</strong> von <strong>FREEDOM CALL</strong></figcaption></figure>
<p>einem acht Songs umfassenden Set eben unterbringen kann. Zwischen den Ansagen, in denen das Publikum unter anderem erfährt, dass die Band bereits vor 17 Jahren zusammen mit <strong>HAMMERFALL</strong> im <strong>Haus Auensee</strong> gespielt hat, werden die Klassiker <em>„Freedom Call“</em> und <em>„Warriors Of Light“</em> dargeboten. Doch auch Stücke des vorletzten sowie aktuellen Albums finden ihren Weg in die Show, sodass sich die Fans über <em>„Heart Of A Warrior“</em>, <em>„Hammer Of The Gods“</em> und <em>„Masters Of Light“</em> freuen können. Und während all dieser Freude fällt auf: da fehlt ein leuchtender, roter Kinnbart am Schlagzeug! Anstelle von Stamm-Drummer <strong>Ramy Ali</strong>, der momentan Zeit mit seiner Familie verbringt, schwingt heute nämlich <strong>Kevin Kott</strong> von <strong>MASTERPLAN</strong> die Stöcke. Und macht einen guten Job, nichts auszusetzen! Am Ende der <strong>FREEDOM CALL</strong> – Show steht jener Song, den ihr all euren Freunden und Bekannten vorspielen solltet, die mit Metal (bisher?) Nichts anfangen konnten: <em>„Metal Is For Everyone“</em>, eine wunderbare Mitsing-Hymne und Pflichtstoff für alle selbsternannten Musikpropheten der Szene. Schöner Auftritt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>The Dark Side</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24763" aria-describedby="caption-attachment-24763" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24763" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-2-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-2-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-2.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24763" class="wp-caption-text"><strong>ICED EARTH</strong></figcaption></figure>
<p>So, Zeit für den Headliner! Nach dem Auftritt der Krieger des Lichts, folgt nun das Kontrastprogramm innerhalb des Genres. Wer an Power Metal denkt, denkt vermutlich gleichsam an Regenbögen, Einhörner, Elfen und abenteuerliche Kämpfe gegen Drachen, eingepackt in Melodien, die vor Positivität nur so strahlen. So kennen wir es zumindest von den Genregrößen aus Europa.</p>
<p><strong>ICED EARTH</strong> aus den USA sind da anders. Mal nachdenklich, mal aggressiv, mal dreckig und hundsgemein schnellen die Titel aus den Boxen. Der Saal ist indes ungefähr halbvoll. Eine dicht gedrängte Traube steht mittig vor der Bühne, während in den seitlichen Bereichen und in Richtung Mischpult deutlich mehr Platz zwischen den Menschen bleibt. Ausverkauft ist die Bude heute sicher nicht, doch genügend Stimmung kommt trotzdem auf. Ich halte es sogar für ziemlich angenehm, sich nicht ständig gegenseitig auf die Füße zu treten.</p>
<p>In diesem Jahr zelebriert die Gruppe <strong>30 Jahre ICED EARTH</strong>. Eine lange Zeit, und angesichts des vergleichsweise jungen Alters der Beteiligten (Gründungsmitglied <strong>Jon Schaffer</strong> ist gerade einmal 49) sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange. Insgesamt sollen es 21 (!) Titel werden, die die Band heute zum Besten gibt. Alle aufzuzählen wäre wohl übertrieben. Wie schon die Kollegen von <strong>FREEDOM CALL</strong>, vermögen <strong>ICED EARTH</strong> es jedoch, ein abwechslungsreiches Set zusammenzustellen. Mit <em>„Black Flag“</em>, <em>„Raven Wing“</em>, <em>„Seaven Headed Whore“</em> und <em>„Brothers“</em> wird genügend Stoff aus dem neuen Album geboten, aber wie es sich beim Feiern von 30 Jahren Bandgeschichte gehört, <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-24764" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-Zuschauer-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-Zuschauer-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-Zuschauer-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-Zuschauer-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-Zuschauer.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />wird den älteren Nummern ebenso viel Platz eingeräumt. Von <em>„Dystopia“</em> des gleichnamigen Albums über <em>„Vengeance Is Mine“</em> aus dem „The Dark Saga“-Album oder natürlich Songs wie <em>„Prophecy“</em> von der großartigen „Something Wicked This Way Comes“-Scheibe geht es quer durch die Diskografie. Obgleich der Sänger durchaus etwas lauter abgemischt sein könnte, bin ich während des gesamten Auftritts immer wieder fasziniert von den zwei Seiten der Stimme <strong>Stu Block</strong>s, dem kräftigen, tiefen Gesang und dem dämonischen, kreischenden Gegenstück. Für mich wohl eines der markantesten Merkmale, was den <strong>ICED EARTH</strong>-Stil angeht.</p>
<p>Anders als die vorangegangenen Künstler, lassen die Headliner den Abend mit einer Ballade ausklingen. <em>„Watching Over Me“</em>, das wahnsinnig mitreißende Stück, welches in Gedenken an <strong>Jon Schaffer</strong>s toten Freund <strong>Bill Blackmon</strong> geschrieben wurde, ist der perfekte Abschluss dieses Abends.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach diesem Auftritt bleibt bei mir die Erkenntnis, dass die heute aufgetretenen Bands auch nach zwanzig, respektive dreißig Jahren immer noch denselben Spirit in sich tragen und genauso authentisch ihre Botschaften verbreiten, wie zu früheren Zeiten. Dieser Abend hat gezeigt, dass heiteres und ernsteres Entertainment als Bestandteile einer einzigen Tour wunderbar harmonieren können. Ich sagte es immer und sage noch: <strong>Power Metal rules!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ICED EARTH</strong> findet ihr im <a href="http://icedearth.com/">WWW</a> und auf <a href="https://www.facebook.com/OfficialIcedEarth/?ref=br_rs">Facebook</a>.</p>
<p><strong>FREEDOM CALL</strong> findet ihr ebenfalls im <a href="http://freedom-call.net/">WWW</a> und auf <a href="https://www.facebook.com/FreedomCallOfficial/">Facebook</a>.</p>
<p>Die Homepage von <strong>Haus Auensee</strong> findet ihr <a href="https://www.haus-auensee-leipzig.de/">HIER</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/two-sides-of-power-metal-freedom-call-iced-earth-live/">Two Sides of Power Metal: FREEDOM CALL &#038; ICED EARTH live</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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