<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Hellfest Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/hellfest/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/hellfest/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Aug 2018 07:46:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Hellfest Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/hellfest/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</title>
		<link>https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wacken-vs-hellfest-der-vergleich</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 09:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Hellfest]]></category>
		<category><![CDATA[infield]]></category>
		<category><![CDATA[lineup]]></category>
		<category><![CDATA[vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[versus]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=28599</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jetzt wird's ernst!<br />
Wir geben euch den ultimativen Vergleich der 2 Giganten. WACKEN vs. HELLFEST.<br />
Sie treten in mehreren Kategorien an und kämpfen erbittert...</p>
<p>Was meint ihr? Wer sollte eurer Meinung nach gewinnen?!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/">WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende 2017 stand die Urlaubsplanung an, und damit natürlich auch die Festivalplanung. Wir haben in den letzten Jahren schon so einige Festivals mitgenommen und wollten es 2018 wissen! Das Wacken sollte es werden. Wie es dort wohl sein würde? Und, weil es 2 Jahre zuvor schon gigantisch dort war, wurden auch noch einmal Karten für das Hellfest geordert.</p>
<p>Somit standen also 2 der größten Metal-Festivals in Europa auf unserem Zettel und die Vorfreude stieg. Mittlerweile haben wir beide „überstanden“ und rückblickend bietet sich natürlich ein kleiner Vergleich der beiden an.</p>
<blockquote><p><strong>Vorneweg sei schon so viel verraten – wer Metal und Rock liebt, der ist auf beiden Festivals mehr als gut aufgehoben und sollte beide mal besuchen.</strong></p></blockquote>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Dann versuche ich mal, einen strukturierten Überblick zu schaffen:</span></em></p>
<h3>Die Tickets und der Preis:</h3>
<h3><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-28601 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1.jpg 816w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></h3>
<p>Im <strong>Preis</strong> unterscheiden sich beide Festivals nur gering, für ein <strong>Wackenticket</strong>&nbsp;bezahlt man derzeit&nbsp;<strong>220 Euro</strong>, das <strong>Hellfest</strong> kostet rund <strong>200 Euro</strong>. Beides sind natürlich stolze Preise, die sich aber dahingehend relativieren, wenn man eine entsprechende Anzahl an Bands im <strong>Line-Up</strong> findet, die man unbedingt mal sehen möchte. Durch unseren breit gefächerten Musikgeschmack war es für uns also kein Problem, vom Geld abzusehen.</p>
<p>Die Tickets an sich kamen beim <strong>Wacken</strong> in Form von schönen Hardtickets, die direkt zuhause bleiben konnten, denn eine aufgeklebte <strong>Plastikkarte</strong> stellte hier das eigentliche Ticket dar &#8211; und fungierte gleichzeitig als Möglichkeit zum <strong>bargeldlosen Bezahlen</strong>.</p>
<p>Die <strong>Hellfest</strong>-Tickets gibt es dagegen nur als <strong>Print-at-home-Variante</strong>, die natürlich nicht so schick ist. Dafür aber praktisch, denn 5x ausgedruckt verliert man das Ticket garantiert nicht!</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Der Vorverkauf:</h3>
<p>Beim <strong>Hellfest</strong> hieß es hier tatsächlich, schnell zu sein: Innerhalb von nur <strong>3 Tagen</strong> war das gesamte Festival einfach <strong>ausverkauft</strong>! Wichtig ist zu wissen, dass man die Karten nur mit <strong>Kreditkarte</strong> bezahlen kann.</p>
<p>Für das&nbsp;<strong>Wacken</strong> hatten wir erst deutlich später Tickets gekauft, wobei hier der Vorverkauf deutlich schwankt. Für das 30. Jubiläum 2019 sind bereits 5 Tage nach Ende des diesjährigen Wackens alle Tickets ausverkauft….</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Die Anreise:</h3>
<p>Wir haben das Glück, dass wir in der Zwischenzeit stolze Besitzer eines <strong>Wohnmobils</strong> sind. Das heißt, ein gewisser Komfort ist vorhanden und auch das Packen und die Vorbereitung gestalten sich etwas einfacher.</p>
<p>Das <strong>Wacken</strong> ist anreisetechnisch natürlich deutlich im Vorteil: Gerade einmal 420 Kilometer mussten zurückgelegt werden, ehe man die heiligen Kuhweiden in Schleswig-Holstein erreicht hatte.</p>
<p>Das <strong>Hellfest</strong>&nbsp;wiederum ist aufgrund seiner Lage im französischen Nantes im Hinblick auf die Anreise natürlich eine größere Herausforderung. Idealerweise verbindet man es gleich mit einer Woche Urlaub vorher und einer Woche Urlaub danach. So könnt ihr auch noch die Normandie erkunden oder eben Paris besuchen. So haben wir es beim ersten Mal gemacht, dieses Jahr hieß es einfach nur: Fahren, so weit und schnell es geht. Und wir rissen die Strecke ohne größere Urlaubsvergnügen runter – bei 1500 Kilometern sollte man dazu aber auch 2 Tage einplanen!</p>
<p><strong>WERTUNG:</strong> Abhängig von eurem Wohnort und eigenen Vorlieben.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28603 size-medium aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<h3>Das Campinggelände:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> sind wir dienstags angereist. 0:45 nachts ( also eigentlich Mittwoch) sind wir dann angekommen, und trotz der Uhrzeit waren überall wegweisende <strong>Securitys</strong>, die uns zur richtigen Zufahrt lotsten. Die Autos wurden auf dem Gelände bis auf ihre endgültigen Stellplätze eingewiesen! Das gefiel mir sehr gut, da dadurch das Gelände optimal genutzt war und auch überall begehbare/befahrbare Gassen und Wege geblieben sind. Im Dunkeln <strong>über Zeltleinen stolpern</strong> und sich vortasten ist damit nicht nötig! Wir hatten natürlich auch riesiges Glück – beim Wacken 2018 gab es völlig unüblicherweise nicht einen Tropfen Regen!</p>
<p>Damit war der Campingplatz trocken, sehr eben und auch sehr gut organisiert. Selbst bis zu unserem recht weit hinten gelegenen Platz kamen Polizei und Security-Streifen, um das Gelände abzusichern, auf Hitzebrände zu kontrollieren und Diebstählen an den Zelten vorzubeugen. Es gab ausreichend<strong> Dixis</strong>, die auch bis zum Schluss in gutem Zustand waren und auch <strong>Duschen</strong>, die im normalen Ticketpreis enthalten waren. Erstaunlicherweise war auch unser Fußweg bis zum Infield sehr erträglich – gerade einmal <strong>15 Minuten entspannter Fußmarsch</strong> trennten uns vom Einlass, und das, obwohl wir auf dem fast letzten Camp Ground V waren.</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> ist es etwas schwierig zu beurteilen: Man fährt im Endeffekt in das <strong>kleine Städtchen</strong> mehr oder weniger direkt hinein. Das Festival findet in <strong>Clisson</strong> statt, einer kleinen Stadt, die auch ganz nett anzuschauen ist und in die man von Autobahn oder Bundesstraße kommend unweigerlich hineinfährt. Der Verkehr wälzt sich dann durch den Ort und wird bis zu einem <strong>zentralen Parkplatz</strong> geleitet – außer, man macht es wie viele der <strong>Franzosen</strong>, die eigentlich jede nicht eingezäunte Grünfläche zum Campen nutzen!</p>
<p>Das eigentliche <strong>Campinggelände</strong> ist getrennt vom Parkplatz, also reines Campen ohne Auto, dafür immerhin direkt angrenzend an das Konzertgelände. Dementsprechend sieht man dann viele ihr gesamtes Hab und Gut durch die Gegend schleppen. Unseren Platz fanden wir zufällig, eine indirekt für das Festival reservierte Fläche, etwas abseits gelegen. Von dort haben wir unsere Fahrräder genommen und waren über befestigte Straßen in 5 Minuten am Konzertgelände. Praktischerweise ist auch ein riesiger <strong>Supermarkt</strong> in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen, genau wie ein Bäcker. Und die Leute um uns herum waren die perfekte <strong>Partymeute</strong> – aber auf einem solchen Level, dass man trotzdem nachts noch etwas regenerieren konnte. ?</p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Bändchen und der Bändchentausch:</h3>
<p>Beim <strong>Wacken</strong> ist hier der Vorteil, dass der Bändchentausch <strong>24/7</strong> offen ist – wenn man sich also clevererweise nachts dorthin bewegt, bekommt man sein Bändchen ohne anzustehen und dazu auch noch den<strong> „Full Metal Bag“</strong>, einen kleinen <strong>Turnbeutel</strong>, in dem allerlei Goodies enthalten sind, von<strong> Halsschmerztabletten</strong> über <strong>Ohrenstöpsel</strong> bis hin zu <strong>Postern</strong> und <strong>Kondomen</strong>. Aber auch ein wasserdichter Brustbeutel für Geld/Handy und eine <strong>Trinkflasche</strong>, die für das Infield zugelassen ist, sind dabei. Insgesamt eine ziemlich coole Sache für ein Festival!</p>
<p>Beim <strong>Hellfest</strong> war der Bändchentausch ab einem bestimmten Zeitpunkt freigegeben, sodass hier schon ein wenig Wartezeit von Nöten war. Aber insgesamt war es auch dieses Mal organisatorisch gut gemeistert und nach einer halben Stunde war die Sache erledigt. Praktisch: An dem Bändchen befindet sich ein <strong>Chip</strong>, den man mit Geld aufladen kann und der dann zum bargeldlosen Bezahlen auf dem Konzertgelände dient. Hier ist auch ausschließlich dieses Zahlungsverfahren möglich! Das Aufladen geht über <strong>Kreditkarte</strong>, <strong>Stände vor Ort</strong> oder eine <strong>Handyapp</strong> – und bei jedem Bezahlvorgang bekommt man <strong>transparent</strong> angezeigt, was abgebucht wird und was noch vorhanden ist. Dieses System beschleunigt auch sämtliche Bezahlvorgänge enorm!</p>
<h3>Das Infield-Gelände und das „drumherum“:</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28607 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Beim <strong>Wacken</strong> gibt es schon vor dem Einlass diverse Stände zu begutachten. Nach dem Einlass folgt dann das eigentliche Gelände: Auf der linken Seite <strong>2 große (Zirkus)-Zelte</strong>, wovon eines 2 Bühnen beheimatet, das andere ist Austragungsort für <strong>E-Sports-Events</strong>, die wohl teilweise auch mit Bandbeteiligung stattgefunden haben. Geradeaus kommt man zu den <strong>3 Hauptbühnen</strong>: <strong>Faster, Harder und Louder</strong>. Und davor kann man sich die Füße bei einer großen Anzahl an Merchandise- und Fressbuden vertreten. Auch die Wacken Foundation und zahlreiche Hilfs- und Umweltschutzprojekte sind hier vertreten. Nach rechts geht es in das <strong>Wackinger-Dorf</strong>, in dem eine Mittelalter-Bühne (Wackinger-Stage) und die in postapokalyptischer Optik gehaltene Wasteland-Ecke inklusive Wasteland-Stage zu finden sind. Und drumherum gibt es etliche Stände für das leibliche Wohl sowie Vergnügungen (Axtwerfen, Bogenschießen und Hau den Lukas), die das Gesamtbild abrunden.</p>
<p>Positiv fällt auf jeden Fall auf, dass hier sämtliche Wege so angelegt sind, dass auch eine <strong>große Menschenmenge</strong> in kurzer Zeit ohne Gedrängel durchgehen kann. Das Wackinger-Dorf und die Wasteland-Ecke sind sorgfältig und schön ausgestattet und bieten vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten und optische Eindrücke. Die Merchandise- und Essstände sind dagegen – ebenso wie das Bühnengelände – schlicht und pragmatisch gehalten, was allerdings nicht negativ auffällt und sicherlich auch den üblichen <strong>Wetterbedingungen</strong> vor Ort geschuldet ist. Nettes Detail am Rande sind Metallskulpturen, die zum Beispiel Doro, das Maiden-Maskottchen Eddie und Lemmy zeigen. Insgesamt ist alles sehr großflächig angelegt, aber die <strong>Bühnenwechsel</strong> zu Fuß gelingen dennoch sehr schnell.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-28602 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Das <strong>Hellfest</strong> dürfte in diesem Punkt bei allen Festivals <strong>unübertroffen</strong> sein! Das Gelände betritt man durch einen mit Zäunen eingefassten Eingangsbereich, es folgt die Bändchenkontrolle und man steht in <strong>„Hellcity“</strong>. Hier ist eine Art <strong>Metal-Stadt</strong> aufgebaut. Eine <strong>Bar</strong>, ein <strong>Gitarrenverkauf</strong>, ein Hellfest-Merchstand, ein Doc-Martens-Stand, ein (gratis!) Barbier und etliches mehr finden hier Platz hinter liebevoll detaillierten Fassaden, von denen King Kong auf die Stadt blickt, eine Zombie-Brain-Schnecke Cocktails verspricht und ein Porträt von Lemmy über das Gelände wacht.</p>
<p>Auf der linken Seite sind dann <strong>2 große Zelte</strong>, die sämtlichen sonstigen <strong>Merch</strong> beinhalten und dahinter geht es dann vorbei am „Supporters Club“-Bereich in Richtung der Campingplätze. Hier kann man auch problemlos mit eigenen Getränken und eigenem Essen durch die Gegend ziehen, das ist erlaubt. Auch auf das Konzertgelände darf man &#8211; für deutsche Verhältnisse undenkbar – viel mitnehmen, so sitzen die betagteren Metalheads hier gemütlich auf <strong>Campingstühlen</strong> in den hinteren Reihen. Auch <strong>Brötchen, Schnitten und Tetrapaks</strong> sind meist kein Problem. Sehr angenehm!</p>
<p>Der Einlass zu dem Konzertgelände ist als riesige <strong>Kathedralenfront</strong> gestaltet, Bändchenkontrolle ist hier automatisch durch den Chip am Bändchen und das Abtasten danach ebenfalls sehr locker. Dann steht man im Konzertgelände. Direkt gegenüber sind die beiden Hauptbühnen, rechts sind <strong>3 Zeltbühnen</strong> nebeneinander aufgebaut mit den klangvollen Namen<strong> Altar, Temple</strong> und <strong>Valley</strong>. Auf der linken Seite kommt man zu einer Unzahl verschiedener <strong>Fressbuden</strong> (und einem <strong>Riesenrad</strong>) und einem kleinen Wäldchen, durch das man zur letzten Bühne, der <strong>Warzone</strong>, kommt.</p>
<p>Auf diesem Gelände ist alles, ja wirklich <strong>ALLES</strong> mit <strong>Liebe zum Detail</strong> ausgestattet, umgebaut und dekoriert. Hier gibt es nicht einfach einen Merchstand oder einen Bierwagen – hier ist alles aus Metal(l). Die Stände wurden in aufwändige große <strong>Metallkäfige</strong> mit unzähligen Schweißarbeiten und Aufbauten verwandelt, auf den Dächern sind Feuerschalen und Flammenwerfer, die abends ein unglaubliches Ambiente schaffen. Die Begrenzung des Geländes sind ebenfalls Metallzäune, die mit etlichen <strong>Metallarbeiten</strong> und Netzstrukturen aus verflochtenen Autoreifenteilen und Feuerschalen ausdekoriert sind.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28604 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Es gibt einen verrosteten <strong>Metallbaum</strong>, dessen laublose Äste den Hellfest-Schriftzug tragen, eine 15 Meter hohe Skulptur von Lemmy inklusive einiger <strong>Original-Reliquien</strong>, wie seiner Stiefel. Die komplette Bühne der Warzone ist in eine Mischung aus <strong>Gladiatorenarena</strong> und <strong>Gefängnis</strong> verwandelt worden, man betritt diese durch ein großes Tor. Die seitlichen Zäune sind mit Stacheldraht und Wachtürmen versehen. Es ist schwierig zu beschreiben, aber kurz gesagt: Wahnsinn! Ich bin ein Konzertbesucher, der eigentlich nur eine ebene Wiese und eine Bühne mit gutem Sound braucht. Aber das, was dort mit dem Konzertgelände veranstaltet wird, ist einfach unglaublich!</p>
<p>Abgesehen von dem ganzen <strong>dekorativen Drumherum</strong> gibt es auch noch höchst praktische Anlagen, zum Beispiel 2 große Tore, aus denen Wasser in unterschiedlicher Intensität herabfällt und durch die man gehen kann, um sich zum Schutz vor der Hitze nass zu machen. Abends wird das <strong>Wasser</strong> zur <strong>beleuchteten Deko</strong>, denn aus dem herabfallenden Wasser werden das Hellfest-Symbol, eine Metal Horns und etliche andere Symbole geformt, was echt schön anzuschauen ist ( <a href="https://www.videoman.gr/en/132359">https://www.videoman.gr/en/132359</a> )</p>
<h4>Kurz zusammengefasst – dieses Gelände lässt keine Wünsche offen!</h4>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Essen, Trinken und die Preise:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> gibt es ein umfassendes Angebot an Getränken. die man im Infield erwerben kann. Von<strong> Kirschbier</strong> über<strong> Becks</strong> bis <strong>Honigbier</strong> und <strong>Met</strong> bleibt hier kaum ein Wunsch offen. Auch Bowle und Cocktails sind verfügbar. Das Essens-Angebot ist ebenfalls <strong>vielfältig</strong>. Es gibt Schweinshaxe, Handbrot und andere zünftigen Mahlzeiten im Wackinger-Dorf und auch „normale“ Essens-Stände, die von Asia-Nudeln über Döner, vegane Falafeln bis zu Gyros und klassischem Fast Food alles im Angebot haben. Hier kann man also problemlos zugreifen und jeder findet etwas – lediglich der Mangel an Süßspeisen für die holde Weiblichkeit wurde bemängelt. Sympathisch finde ich den <strong>erträglichen Bierpreis</strong> von 4 Euro für die 0,4l und dass es zwar ausgefallenes und interessantes Essen gibt, aber auch Dinge für den <strong>kleinen Geldbeutel</strong>, von denen man satt wird. Man muss sich hier also für das leibliche Wohl nicht zwangsläufig in enorme Unkosten stürzen!<br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><br />
</div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> gibt es direkt vom Veranstalter an die Getränkestände angegliederte Fressbuden, bei denen man <strong>normales Festivalessen</strong> wie Pommes, Burger und einiges anderes an Fingerfood finden kann. Hier kann man <strong>bargeldlos</strong> bezahlen, es wird rasend schnell abgefertigt und alles ist ziemlich günstig. Aber auch hier gibt es ergänzend dazu eine ganze Ecke im hinteren Bereich, wo unzählige Buden Speisen aus aller Welt anbieten, von französischem oder argentinischen bis hin zu den ausgefallensten Speisen – im Endeffekt wie ein <strong>Food-Market</strong>. Das Ganze wird so wertgeschätzt, dass es nach dem Festival eine Abstimmung gibt, welche Stände das beste Essen hatten. Auch hier ist es schön, dass es viel Auswahl, aber eben auch billiges Essen gibt, der Bierpreis lag bei um die 5 Euro für 0,5l. Auch Wein, Cocktails usw. gab es zu kaufen. <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Bühnen, die Leinwände und der Sound:</h3>
<p><em>Das Drumherum ist natürlich wichtig, weil auch nicht den ganzen Tag Bands spielen und auch der härteste Musikfreak mal eine Pause auf die Ohren braucht – aber trotzdem sind mit das wichtigste natürlich die Bühnen und der Sound!</em></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Das <strong>Wacken</strong> wirbt mit <strong>8 Bühnen</strong> – das ist auch faktisch nicht falsch. 3 Bühnen davon sind die großen <strong>Headlinerbühnen Faster und Harder</strong> und ein kleines Stück abseits davon <strong>Louder</strong>. 2 weitere Bühnen finden sich nebeneinander im <strong>„Bullhead-Circus“</strong> genannten Zelt. Die anderen 3 Bühnen sind dann im Vergleich dazu winzig – die <strong>Wackinger-Stage</strong>, die <strong>Wasteland-Stage</strong> (auf der sehr unterschiedliche Shows stattfinden) und die <strong>Beergarden-Stage</strong>. Die 2 Hauptbühnen <strong>Faster und Harder</strong> bieten natürlich mit dem <strong>Wacken-Schädel</strong> in der Mitte schon einen imposanten Anblick, verzichten aber auf weitere Dekoration. Dazu gibt es <strong>3 Leinwände</strong> sowie eine weitere hinter dem FOH. Auch die Louder-Stage kann mit 2 Leinwänden aufwarten. Das können auch die Zeltbühnen – leider allerdings wirklich nur im Zelt. Wenn das voll ist – so geschehen bei <strong>NAZARETH</strong> und <strong>SEPULTURA</strong> am ersten Tag – hat man draußen das Nachsehen, da dort keine weiteren Leinwände sind und auch keine weiteren Boxen.</p>
<p>Hier könnte man <strong>mit kleinem Aufwand</strong> die Situation deutlich <strong>verbessern</strong> – oder man lässt eben solche großen Namen doch eher draußen spielen. Was alle Bühnen vereint waren – aus unserer Sicht – <strong>Probleme beim Sound</strong>. Wenn man bei den Hauptbühnen weit vorne steht, ist der Sound teilweise erstaunlich leise – was weiter hinten, hinter der zweiten Leinwand gar nicht so ist. Hier Louderbühne ist ein Stück nach rechts eingedreht – wenn man hier nicht ebenfalls weit rechts steht kommt es zu teilweise enormen Überlagerungen von den beiden Hauptbühnen. Die Zeltbühnen hatte man ebenfalls Probleme – da war es zwar schön laut, aber dafür war es, unabhängig von der Metal-Art, schwierig bis kaum möglich, die Stimmen zu verstehen, die Instrumente haben dort alles übertönt. Um auf hohem Niveau weiter zu meckern: Die Leinwände an den Hauptbühnen dürften gut und gerne doppelt so groß sein! <br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Das <strong>Hellfest</strong> bietet <strong>6 Bühnen</strong>: die 2 <strong>Mainstages</strong>, auf denen die <strong>Headliner</strong> laufen, <strong>3 Zeltbühnen</strong> und schließlich noch die <strong>Warzone</strong>. Die beiden Hauptbühnen sind in Richtung des Publikums verkleidet und zeigen Collagen mit vielen Gesichtern aus der Metal-History. Bei den Hauptbühnen gibt es ebenfalls<strong> 3 Leinwände</strong>, die allerdings in Höhe und Breite nahezu identisch mit den Bühnen sind und damit von eigentlich jedem Punkt des Infields einen genialen Blick ermöglichen. Die Zeltbühnen sind ebenfalls innen und – falls das Zelt voll ist – außen mit Leinwänden ausgestattet, zusätzlich gibt es bei den Außenleinwänden auch noch eine dicke Boxenreihe, sodass man auch vor dem Zelt klasse hören und sehen kann. Auch die Warzone ist mit 2 großen Leinwänden ausgestattet.</p>
<p>Insgesamt würde ich den Sound simpel zusammengefasst als <strong>perfekt</strong> bezeichnen: Die großen Hauptbühnen kann man überall auf dem Infield super hören und sehen, auch dann, wenn die Füße nicht mehr wollen und man sich auf der Wiese niederlässt. Die <strong>Zeltbühnen</strong> schaffen es – trotz <strong>paralleler Konzerte</strong> – den Sound perfekt wuchtig ins Publikum zu schmettern, ohne dass man die Nebenbühne hört! Das Bühnenkonzept ist außerdem so gemacht, dass die jeweiligen Metal-Spielarten „ihre“ Bühne haben – so finden eben in der <strong>Warzone</strong> bevorzugt <strong>Punk, Hardcore</strong> und ähnliche Dinge statt, während im<strong> Valley</strong> eher <strong>progressive</strong> und <strong>experimentelle</strong> Bands zu finden sind. <strong>Altar und Temple</strong> bieten den <strong>dunkleren Klängen</strong> ein Zuhause. <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><br />
</div></div>
<p>(Falls sich jemand wundert, warum die <strong>Leinwände</strong> solche Erwähnung finden – zwischen uns beiden herrscht ein Größenunterschied von 30 cm und ich fand es ganz gut, auch mal die Sichtmöglichkeiten für diejenigen zu beleuchten, die nicht 1,90m groß sind.)</p>
<h3>Das Line-Up:</h3>
<p>…ist natürlich <strong>Geschmackssache</strong>! Beide Festivals geben sich hier große Mühe, sowohl große Bands, als auch kleinere, recht besondere Auftritte an Land zu ziehen. Dabei vergessen sie aber weder das breit gefächerte Feld der unterschiedlichen<strong> Metalrichtungen</strong> zu bedienen, noch die wichtige Aufgabe, sich auch um kleinere Acts und den <strong>„Nachwuchs“</strong> zu kümmern.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28606 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p><strong>Wacken</strong> ist etwas <strong>eingeschränkt</strong> auf „nur“ Metal- bzw. Rockbands, bietet dafür aber mit dem <strong>„Metal Battle“</strong> ein geniales Konzept, bei dem sich Bands in Contests in ihren Heimatländern durchsetzen können, dann auf Wacken eine Bühne bekommen und der Gewinner sogar einen Plattenvertrag mit <strong>Nuclear Blast</strong> an Land zieht. Das bringt natürlich frischen Wind, bietet auch alteingesessenen Szene-Kennern permanent neue Eindrücke und spiegelt die internationale Zusammensetzung des Festivals auch auf der Bühne wieder! Außerdem finden auch viele Bands des <strong>Mittelalter-Rocks</strong> großen Zuspruch.</p>
<p>Das <strong>Hellfest</strong> bietet neben Metal und Rock mit der <strong>Warzone</strong> auch <strong>Punk, Hardcore</strong> und diversen <strong>Subgenres</strong> eine große Bühne, die auch gut besucht wird! Hier ist also die Breite noch ein wenig größer. Auch hier gibt es einen <strong>Nachwuchscontest</strong> im Vorfeld – allerdings nur<strong> national</strong> in Frankreich und der Gewinn ist eben der Auftritt auf dem <strong>Hellfest</strong>.</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Die Besucher / Das Publikum:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> waren wir im Vorfeld etwas skeptisch. In jeder Doku, auf jedem Foto sieht man hier <strong>bierdosenbehelmte Wikinger</strong> jenseits der 3 Promille, sich wild im Schlamm wälzend. Aber wie es im Leben eben immer so ist: Man sollte sich <strong>selbst einen Eindruck machen!</strong></p>
<p>Das <strong>Publikum</strong> hier beheimatet sämtliche <strong>Altersklassen</strong>, ist auch gut gemischt zwischen beiden Geschlechtern und es finden sich vom zockenden, bleichgesichtigen <strong>Nerd</strong> über den in Nostalgie schwelgenden Metalhead bis hin zum im Fitnessstudio gestählten <strong>Wikinger</strong> eigentlich alle im Publikum wieder. Es ist <strong>friedlich, feierwütig und lustig</strong> – und stressbefreit. Ganz untypisch zum deutschen Alltag gibt es hier kein Gemaule und Gemurre. Eher mal einen lockeren Spruch!</p>
<p>Außerdem ist das Publikum offen für Neues bzw. Anderes: Das oben beschriebene<strong> Metal Battle</strong> ist stets gut besucht und das Publikum sorgt bei den völlig unbekannten Bands für eine unvergessliche Show. Und beim Wacken ist die <strong>Internationalität</strong> des Publikums beeindruckend – man sieht allerlei Fahnen aus unterschiedlichsten Ländern. Ich habe tatsächlich auch mit Leuten gesprochen, die aus <strong>Honduras</strong> oder <strong>Brasilien</strong> extra für <strong>Wacken</strong> angereist sind. Im Internet-Feedback finden sich hier noch unzählige weitere Ländern – schon sehr beeindruckend!<br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> ist das Publikum noch einen kleinen Tick <strong>sympathischer</strong>, was auch einfach daran liegt, dass man hier das Gefühl hat, dass jeder, also wirklich JEDER, nur <strong>wegen der Musik</strong> gekommen ist. Und diese Tatsache ist einfach so wohltuend, wenn man dann im Gegenzug an Festivals wie das <strong>RiP</strong> denkt, wo ich das Gefühl hatte, dass 90% der Besucher nur dort sind, um 3 Tage lang jegliche Zivilisation zu vergessen und am <strong>Promille-Highscore</strong> zu arbeiten. (Jetzt nicht falsch verstehen. Ich liebe durchdrehendes und trinkfestes Publikum, das aus sich rausgeht! Aber eben wegen der Musik vor der Bühne und nicht ausschließlich auf dem Zeltplatz, wegen des letzten Rekordes im Bier-Exen…) <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<div class='vw-row-shortcode'></div>
<h2>Fazit:</h2>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-28608 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4.jpg 816w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /></h3>
<p>Beide Veranstaltungen sind in jeder Hinsicht<strong> MEGA-Festivals</strong>, die es zu Recht schon lange gibt und hoffentlich noch lange geben wird! Wer <strong>Spaß an der Musik</strong> hat und mal die bekannten Festivals in Europa abklappern will, der wird um diese beiden einfach nicht herumkommen. Wir hatten auf beiden Festivals sehr viel Spaß, <strong>unvergessliche Konzerterlebnisse</strong> und eigentlich kaum etwas zu bemängeln.</p>
<p>Wer allerdings noch nicht in <strong>Frankreich</strong> war und die Anreise nicht scheut, dem würde ich immer das <strong>Hellfest</strong> noch ein wenig mehr ans Herz legen. Das <strong>Flair</strong>, dieses <strong>Gelände</strong>, alles was drumherum geboten wird – es ist einfach noch ein Stück besonderer als Wacken und sicherlich im Bezug auf das Optische und das Gelände <strong>einmalig</strong> in dieser Form! Auf der <a href="http://www.hellfest.fr"><strong>WEBSITE</strong>&nbsp;</a>ist dazu auch nochmal ein<strong> Abschluss-Trailer</strong> zu finden, der in kurzer Zeit die optischen Eindrücke präsentiert!</p>
<div class='vw-row-shortcode'></div>
<p><i style="clear:both;">Endwertung: UNENTSCHIEDEN (20/24 zu 20/24)<br />
<strong>WACKEN</strong>:</i></p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<hr>
<p><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von:</strong> Oimel</p>
<div><em>Icons made by <a title="Smashicons" href="https://www.flaticon.com/authors/smashicons">Smashicons</a> from <a title="Flaticon" href="https://www.flaticon.com/">www.flaticon.com</a> is licensed by <a title="Creative Commons BY 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank" rel="noopener">CC 3.0 BY</a></em></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/">WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hellfest &#8211; Livestream!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/hellfest-livestream/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hellfest-livestream</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/hellfest-livestream/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 10:15:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Hellfest]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[livestream]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=27926</guid>

					<description><![CDATA[<p>LIVE! Hier haben wir für euch den Livestream zum gewaltigen Hellfest in Frankreich. Ob auf der Arbeit moshen oder mit Teddy auf der Couch - alles ist möglich. Viel Spaß damit!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/hellfest-livestream/">Hellfest &#8211; Livestream!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr wolltet schon immer unbedingt auf das mächtige <strong>Hellfest</strong> in<strong> Frankreich</strong> fahren und habt es dieses Jahr leider nicht geschafft? Kein Problem: Wir haben ein <strong>Trostpflasterchen</strong> für euch. Hier könnt ihr euch viele starke Bands im <strong>Livestream</strong> reinziehen.</p>
<p>Freitag: <strong>EUROPE, STONE SOUR, DEMOLITION HAMMER, CARNIVORE AD, SUFFOCATION, NAPALM DEATH, UNCOMMONMENFROMMARS, BAD RELIGION, SVINKELS</strong></p>
<p>Samstag: <strong>AVENGED SEVENFOLD, PLEYMO, BODYCOUNT, BULLET FOR MY VALENTINE, PARKWAY DRIVE, MEMORIAM, KATAKLYSM, CHILDREN OF BODOM, NILE, TERROR, MADBALL, CRO-MAGS</strong></p>
<p>Sonntag: <strong>ARCH ENEMY, EXHORDER, AT THE GATES, AMORPHIS, EXODUS, BACKYARD BABIES, GLUECIFER, THE HELLACOPTERS, TURBONEGRO</strong></p>
<p>Na, wenn das nicht ordentlich Party fürs Wohnzimmer bedeutet! Viel Spaß damit!</p>
<p><iframe loading="lazy" style="transition-duration: 0; transition-property: no; margin: 0 auto; position: relative; display: block; background-color: #000000;" src="https://www.arte.tv/player/v3/index.php?json_url=https%3A%2F%2Fapi.arte.tv%2Fapi%2Fplayer%2Fv1%2Fconfig%2Fde%2F083415-001-A%3Fautostart%3D1%26lifeCycle%3D1&amp;lang=de_DE&amp;config=arte_nude&amp;embed=1&amp;autostart=1&amp;mute=0" width="720" height="406" frameborder="0" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/hellfest-livestream/">Hellfest &#8211; Livestream!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/hellfest-livestream/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SKALMÖLD im Interview &#8211; Clubgigs als Kernelement</title>
		<link>https://silence-magazin.de/skalmoeld-clubgigs-als-kernelement-der-band/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=skalmoeld-clubgigs-als-kernelement-der-band</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/skalmoeld-clubgigs-als-kernelement-der-band/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2018 10:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Hellfest]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Omnium Gatherum]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Skálmöld]]></category>
		<category><![CDATA[stam1na]]></category>
		<category><![CDATA[Summer Breeze]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=23462</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon wieder Ehrenfeld in Köln, endlich mal kaltes Regenwetter und Dunkelheit. Da geht der Seb gern aus dem Haus. Vor dem Jungle Club angekommen, zuerst ein kurzes Treffen mit der Tourmanagerin von SKALMÖLD. Sie führt den fürchtigen Redakteur in den Keller des ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skalmoeld-clubgigs-als-kernelement-der-band/">SKALMÖLD im Interview &#8211; Clubgigs als Kernelement</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder Ehrenfeld in Köln, endlich mal kaltes Regenwetter und Dunkelheit. Da geht der <strong>Seb</strong> gern aus dem Haus. Vor dem<strong> Jungle Club</strong> angekommen, zuerst ein kurzes Treffen mit der Tourmanagerin von <strong>SKALMÖLD</strong>. Sie führt den fürchtigen Redakteur in den Keller des Clubs und verweist ihn in einen kleinen Raum, welcher mit zwei Sofas und einem nicht funktionierenden Fernseher ausgestattet ist. Ihre Ansage: &#8222;Möge er warten, eine kleine Ewigkeit und 10 Minuten, dann werden da kommen zwei Menschen, der Band <strong>SKALMÖLD </strong>angehörend. Wenn sie da sind, viel Glück!&#8220;. Oder so ähnlich.</p>
<p>Nach einigen Minuten kommen dann wirklich zwei Menschen, der Band <strong>SKALMÖLD </strong>angehörend, genauer gesagt Sänger <strong>Björgvin Sigurðsson</strong> und Bassist <strong>Snæbjörn Ragnarsson</strong>. Aus Sicherheitsgründen hat der Redakteur heimlich ein Diktiergerät eingeschaltet, um Beweise zu sammeln. Im Folgenden hält er dieses den beiden nun bei jedem Wort, das sie sagen, unter die Nase.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Hallo ihr beiden! Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt! Heute ist das letzte Konzert eurer Tour. Wie geht es euch da?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja genau, heute ist der letzte Tag. Morgen gehts nach Hause. Fuck yeah!</p>
<p><strong><em>S</em>: Seid ihr froh darüber?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ich persönlich? Ja klar. Es war eine sehr gute Tour, sehr erfolgreich. Ich bin froh, dass es so verlaufen ist.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wir sind wirklich froh darüber, wie es gelaufen ist. Gleichzeitig sind wir aber auch traurig, dass es jetzt vorbei ist.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Es ist eine witzige Sache, so gesehen. Es macht keinen Unterschied, ob man nur für eine Woche auf Tour geht, oder zwei Monate oder so. Die letzten drei Tage sind immer die Hölle, man will nur noch nach Hause. Dein Gehirn stellt nur noch auf &#8222;Los, ich will jetzt weg, nach Hause!&#8220;. So kurz vorm Ende denkst du wirklich nur noch &#8222;Komm schon, ich will heim!&#8220;.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Aber gleichzeitig ist man schon auch traurig.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Klar.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24335 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Seid ihr froh, die anderen beiden Bands mal eine Zeit lang nicht mehr sehen zu müssen?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Denke ich nicht. Sie alle sind gute Typen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es ist natürich schon ein Privileg, mit so vielen Leuten auf Tour zu sein und sich mit jedem zu verstehen, so wie es jetzt bei uns ist. Das ist nicht selbstverständlich, stärkt aber das ganze Unternehmen. Es hängt bei sowas ja immer wirklich von jedem mit ab. Aber sie sind verdammte Finnen, da ist das kein Problem. Sie reden viel Unfug und trinken viel, aber sie sind alle super Typen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich habe euch vor einem Jahr schonmal bei einem Konzert hier in Köln gesehen. Was würdet ihr sagen, hat sich in der Zeit für euch verändert? Hat sich das viele touren gelohnt?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Im letzten Jahr jetzt? Hm, haben wir in der Zeit ein Album rausgebracht?</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Nein, das war kurz davor.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Stimmt. Aber es läuft besser als je zuvor.</p>
<p><strong>:</strong> Nicht, dass es vorher so schlimm war.&nbsp;Es lief immer schon überraschend gut. Aber gerade in der letzten Zeit waren wir sehr fokussiert. Wir sind uns in der Band alle einig, wirklich daran zu arbeiten, weiter zu kommen und das Ganze auf das nächste Level zu heben. Wir merken, dass es so, wie es momentan läuft, in die richtige Richtung geht. Man merkt das richtig bei den Shows, die wir spielen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es fühlt sich wirklich so an, als dass sich die ganze Arbeit, die wir in den letzten fünf, sechs Jahren in die Band gesteckt haben, jetzt auszahlt. Das hier ist jetzt wirklich die erste Tour, auf der wir unsere Produktion haben, mit den anderen Bands zusammen, und das ist super. In dem letzten Jahr haben wir wirklich einen großen Schritt nach vorne gemacht. Ich weiss nicht, wie weit es noch weiter geht. Aber scheiss drauf, es macht Spaß.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24336 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-1024x720.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-750x528.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Rechnet ihr den Erfolg dabei einer Sparte mehr zu als der anderen, Club Shows oder Festivals? Oder kann man das nicht so sagen?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ich mag beides. Ich sehe da keinen Unterschied.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ich auch nicht. Es ist natürlich toll, auf Festivals wie etwa dem <strong>HELLFEST</strong>, <strong>WACKEN</strong> oder dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> vor tausenden von Leuten zu spielen.Die Shows, die wir da in den letzten andertalb Jahren gespielt haben, waren absolut großartig. Aber es bringt trotzdem immer noch sehr viel und ist auch sehr befriedigend, in einem kleinen, verschwitzten Club zu spielen, wo die Leute direkt vor einem stehen und man den Schweiss spüren kann. Und den schlechten Atem der Leute in der ersten Reihe (lacht). Das macht schon Spaß.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Für mich ist das beides die perfekte Mischung. Natürlich spielt man mehr Club-Shows als Festivalgigs. Das ist aber auch gut so. Über den Sommer spielen wir dann eine Hand voll Festivals. Das macht Spaß. Ich würde diese Aufteilung gar nicht ändern wollen. Ich meine, schau dir zum Beispiel den Gig beim <strong>HELLFEST</strong> an. Das war super, ich liebe solche Gigs. So macht es wirklich einfach Spaß. Aber das, was heute Abend passiert, ist wirklich das, worum es bei der Band geht. Wegen sowas haben wir die Band gegründet, einfach um auf eine versiffte Bühne in einem Club zu gehen und für die Leute dort zu spielen, die tanzen und mitbrüllen. Das steht an erster Stelle.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Das ist es, wo wir herkommen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ganz genau.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Es ist einfach unser Ding, solche Punkgigs zu spielen, nah am Publikum.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Absolut. Seit wir dreizehn sind.</p>
<p><strong><em>S</em>: Gibt es Festivals oder Locations, mit denen ihr spezielle Erinnerungen verbindet, oder die ihr besonders gern bespielt?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wie gesagt, das <strong>HELLFEST</strong> war super.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Frankreich generell ist ein sehr dankbares und förderliches Land für uns. Ich weiss gar nicht genau, woran das liegt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-24332 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es liegt irgendwie an der Bevölkerung dort. Sie haben so eine eigene Mentalität und scheinen unseren Stil einfach zu mögen. Jedes mal, wenn wir dort spielen, ist es einfach nur Wahnsinn, egal ob auf einem Festival oder in einem Club. Daher, es besteht so generell eine gute Verbindung zu Frankreich.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Dabei spielen wir eigentlich immer dieselbe Show, egal wo und ob da 50 oder 500 Leute stehen. Das macht für uns keinen Unterschied.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Für mich war auf dieser Tour der Gig in Berlin einer der schönsten. Es ist immer unterschiedlich.</p>
<p><strong><em>S</em>: Merkt ihr bei euren Shows, ob es eine stärkere Unterscheidung zwischen Bands, die musikalische Elemente vermischen, und solchen, die einem Genre treu bleiben, gibt? Und vor allem auch, ob sich das auf das Publikum auswirkt, wer so zu den Konzerten kommt?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Auf dieser Tour sind ja drei Bands dabei, die alle auch unterschiedlich sind. Alle Bands spielen unterschiedliche Stile, haben aber gemeinsame Wurzeln. Ich denke, es kann unklug sein, Genres zu sehr zu mischen. Hier in unserem Package funktioniert es. Wir selbst spielen vorrangig Folk, wogegen die Jungs von <strong>OMNIUM GATHERUM</strong> eine reine Death Metal Band sind. Und dann sind noch <strong>STAM1NA</strong> dabei, aber die sind irgendwie alles (lacht).</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Oh ja.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Aber es funktioniert. Ich denke, so ist es gut für das Publikum, und auch für die Bands. So erreicht man Leute, die sonst nicht zu dem Konzert gekommen wären.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ja, das ist einfach so.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Es kann schon auch Nachteile haben. Wenn jemand nur auf Death Metal steht, kann es auch sein, dass er dann nicht kommt, wenn er sieht, wer da noch so spielt.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wir sind solch ein Setup aber gewohnt. In Island gibt es viele gute Bands, und die Szene ist ziemlich stark. Es gibt dort nunmal auch nur eine begrenzte Anzahl an Bands, daher erwarten die Leute eh, ein eher abwechslungsreiches Set zu sehen. Es gibt keine zwanzig Power Metal Bands in Island. Das macht auch keinen Sinn. Es gibt immer ein buntes Programm. Und das mag ich. Wenn ich auf ein Konzert gehe, erwarte ich eigentlich immer mindestens eine Band, die mich überrascht. So macht das auch wirklich Spaß.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24330 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ich mag Blast Beats. Aber drei Stunden lang nur Blast Beats&#8230; Nein.</p>
<p><strong><em>S</em>: Könnt ihr euch vorstellen, musikalisch ein paar Experimente, oder mal was mit Gastmusikern zu machen?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Gastmusiker hatten wir ja bereits schon mal.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja, auf den ersten beiden Alben. Auf denen waren Gastsänger mit dabei. Und dann kam das Konzert mit dem Symphonie Orchester. Das waren quasi ganz viele Gastmusiker (lacht).</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ca. 300 (lacht ebenfalls).</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Das dritte Album sollte dann bewusst ein Album sein, auf dem nur wir zu hören waren.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Aber oft hatten wir im vornherein keinen konkreten Plan, was am Ende rauskommen sollte. Wir haben einfach angefangen, Musik zu schreiben. Vielleicht kommen mal 25 Gäste in einem Song. Keine Ahnung. Wir schauen einfach, was passiert, was sich gut anfühlt und Spaß macht. Aber wir haben nie gesagt &#8222;Oh, wir sollten diese oder jene Art von Band sein&#8220;. Oder was für einen Song wir schreiben sollten. Fuck that! Wir machen einfach das, was in dem Moment richtig erscheint.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Wir haben auch keine künstlerische Vorstellung davon, wohin wir uns entwickeln wollen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Genau. Wir machen einfach die Musik, die wir mögen. Wir glauben, dass wir damit die beste Musik schreiben können, die von uns aus möglich ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/QztKQPV7wuo?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>: Sind Clubgigs dabei auch hilfreich, dass da die Fans euch Feedback geben, oder ihr da eher sehen könnt, ob die Leute zu den Konzerten wiederkommen?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja klar. Momentan sind wir auf unserer siebten Tour.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> In Europa.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Genau. Inzwischen treffen wir eigentlich überall Leute, die uns schon einige Male vorher gesehen haben. Das ist schon sehr befriedigend, so etwas zu erleben. Und gerade auf dieser Tour merken wir, dass viele Leute kommen, die uns in den letzten anderthalb Jahren auf Festivals gesehen haben und jetzt zu den Clubshows kommen. Also <strong>HELLFEST</strong> oder <strong>WACKEN</strong> zum Beispiel. Sie haben die Band dort entdeckt. Da sieht man eben, wie wichtig diese Festivalgigs sind. Man spielt eine Show und erreicht dabei wirklich viele Leute. Und einige von denen kommen später wieder. Das bedeutet uns wirklich viel.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wir alle gehen sehr gerne bei den Clubshows vor oder nach dem Konzert raus, um die Leute zu treffen. So trifft man viele immer wieder und kann sich kurz mit ihnen unterhalten. Das ist echt cool.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> In der Schweiz zum Beispiel ist ein Ehepaar, dass schon bei einigen Konzerten war. Und inzwischen, wenn wir uns treffen, fragen wir uns schon gegenseitig, wie es den Kindern geht. Das ist schon außergewöhnlich. Man baut wirklich eine gewisses freundschaftliches Verhältnis zueinander auf. Das ist so ein Extra, was uns sehr gut tut.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Absolut.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wie ich sehe, schaut ihr also sehr optimistisch in die Zukunft.</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Mit der Band?</p>
<p><strong><em>S</em>: Ja.</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja, allerdings. Momentan passiert ziemlich viel.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es ist so wie wir es bisher gemacht haben. Auf einen Schritt folgt der nächste.&nbsp;Wir wissen, was wir als nächstes tun wollen. Und solange es Spaß macht, ist es gut. Und wenn noch Leute zu den Konzerten kommen, freuen wir uns.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24333 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-300x252.jpg" width="300" height="252" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-300x252.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-1024x859.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-750x630.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46.jpg 1276w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr schon genaue Pläne?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Wir wollen auf jeden Fall im März ins Studio gehen, das neue Album aufnehmen. Und halt ein wenig touren. Das wird sich aber noch genauer zeigen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wenn alles nach Plan läuft, wird es ein arbeitsreiches Jahr.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das klingt vielversprechend! Ich bin gespannt. </strong><strong>Habt ihr denn noch etwas, was ihr loswerden wollt?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Tja, nun, wir haben die Band vor etwa sieben Jahren gegründet.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Acht.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ok, etwa acht Jahren (lacht). Und es war erst einfach ein Hobby. Wir wollten eine Metalband gründen, bevor wir alt und fett werden. Das klingt erstmal ziemlich lame. Aber das hat sich dann zu dem hier entwickelt. Gestern bei der Show hat mich ein zwanzigjähriger Asiate gefragt, wann man zu alt wäre, um Gitarre spielen zu lernen. Und ich dachte nur &#8222;Was? Niemals, man! Du kannst jederzeit anfangen, eine Gitarre, Bass oder Schlagzeug zu lernen.&#8220; Daher kann ich dir jetzt dasselbe sagen, was ich ihm gesagt habe. Wenn du etwas tun willst, dann steh auf und mach es! Ich mag keine Leute, die bloß rumsitzen und über Details quatschen, statt auch mal was auszuprobieren. Das meiste von diesen Kleinigkeiten passiert eh nie. Es ist unwichtig. Also geh, nimm dein Instrument, ruf deine Freunde an, oder schalte eine Anzeige. Gründe deine Band, oder irgendwas anderes! Aber steh von der Couch auf und mach es!</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Und wenn es scheisse ist, bist du einfach nur in einer Sackgasse.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ja, aber du hast es versucht. Und dann kannst du weitermachen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24327 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-1024x577.jpg" width="1024" height="577" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Nach diesem Interview wusste der Reporter: es ist doch nicht alles schlecht! <strong>Björgvin </strong>und <strong>Snæbjörn </strong>sind beide sehr sympathische Riesen, die eine klare Vorstellung davon haben, was sie mit <strong>SKALMÖLD</strong> wollen, und wie sie, zusammen mit den restlichen Bandmitgliedern, die Reise der Band fortführen wollen. Das sie dabei so geerdet geblieben sind und ihren realistischen Blick behalten haben, wie man als Band am besten existieren und vorankommen kann, lässt hoffen, sie bald wieder irgendwo live sehen zu können. Es lohnt sich auf jeden Fall.</p>
<p><a href="https://skalmold.is/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/skalmold/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://skalmold.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skalmoeld-clubgigs-als-kernelement-der-band/">SKALMÖLD im Interview &#8211; Clubgigs als Kernelement</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/skalmoeld-clubgigs-als-kernelement-der-band/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-05-06 23:33:20 by W3 Total Cache
-->