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	<title>Hellhammer Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Hellhammer Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MAYHEM &#8211; Are they (still) evil? Yes they are!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 06:24:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>This is madness... no, this is MAYHEM!</p>
<p>Ein schwarzer Diamant! - Oder um es mit den Worten eines großen Internethandles zu sagen:<br />
»Menschen, die davon Gänsehaut bekamen, hörten auch: De Mysteriis Dom Sathanas«</p>
<p>REINHÖREN! </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MAYHEM &#8211; Daemon</h2>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>25.10.2019</div>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Dauer:</strong> 59 min</div>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Label:</strong> Century Media / Sony</div>
<div style="text-align: center;"><strong>Genre:</strong> Black Metal</div>
<p></div></div></div>
<p><strong>MAYHEM</strong> gehören zweifelsohne zu den Bands, welche einem zwangsläufig in den Sinn kommen, sobald der Begriff &#8222;Second Wave of Black Metal&#8220; fällt. Und das absolut zu Recht, denn der einstige Strippenzieher hinter der schwarzen Kapelle Øystein Aarseth &#8211; besser bekannt als Euronymous &#8211; erfand nicht nur das klassische &#8222;Black Metal&#8220;-Riffing, sondern bot seinen ebenso finsteren Landsmännern mit seinem Plattenladen Helvete und dem &#8222;Inner Circle&#8220; eine Zuflucht und einen Hort schwarzer Musik. Nicht wenige Fans der ersten Stunde wollen im Tod von Euronymous und dem einstigen <strong>MAYHEM</strong>-Fronter Dead den künstlerischen Untergang der geschichtsträchtigen Band erkennen. Trotz aller Tiefschläge veröffentlicht die Band mit ziemlicher Regelmäßigkeit noch heute neues Material. Aber was taugt das neue Schwarzmetall aus der dunklen Schmiede <strong>MAYHEM</strong>?</p>
<p><iframe title="MAYHEM - Worthless Abominations Destroyed (Visualizer Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FzT1vRXsHoo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>HÖREN!Entfesselte Schatten der Vergangenheit</h4>
<p><strong>MAYHEM</strong>-Anhänger haben es nicht unbedingt leicht gehabt in der Vergangenheit. Mit &#8222;Grand Declaration Of War&#8220; und &#8222;Ordo Ad Chao&#8220; schafften es die Norweger, sowohl viele hartgesottene Fans vor den Kopf zu stoßen als auch mancherorts euphorische Begeisterungsrufe zu ernten. Zu experimentell, zu verrückt oder manchmal auch einfach zu bekloppt schienen ihre teils etwas unbeholfenen Gehversuchen, den &#8222;Black Metal&#8220;-Äquator zu überschreiten. Mit &#8222;Daemon&#8220; machen die Altmeister nun aber einen gewaltigen Schritt zurück zum klassischen Black Metal.</p>
<p>Bereits der Opener <em>&#8222;The Dying False King&#8220;</em> lässt Höllisches erwarten: Hellhammer trommelt martialisch wie eh und je auf sein Instrumentarium ein, ohne dabei seine Bandkollegen in den Schatten zu stellen. Auch das Gitarren-Duo &#8211; bestehend aus Teloch und Ghul &#8211; weiß ein regelrechtes Gitarreninferno auf den Zuhörer niederprasseln zu lassen. Dass die beiden Gitarristen nicht nur die teuflische Monotonie des genretypischen Riffings beherrschen, sondern auch in virtuosen Gefilden beheimatet sind, wird auch gleich in den Folgetracks <em>&#8222;Agenda Ignis&#8220;</em> und vor allem in <em>&#8222;Bad Blood&#8220;</em> unter Beweis gestellt.</p>
<p>Abwechslung gibt&#8217;s allerdings nicht nur an den Sechssaitern, denn Frontmann Attila Csihar legt über die bitterbösen Instrumentals einen atmosphärisch-bedrohlichem Wechsel zwischen Fauchen, Knurren und Flüstern wie in <em>&#8222;Aeon Daemonium&#8220;</em> oder präsentiert die düsteren Lyrics wie in <em>&#8222;Malum&#8220;</em> oder der Vorab-Single <em>&#8222;Worthless Abominations Destroyed&#8220;</em> mit fast schon opernhafter Anmutung. Damit steht er in puncto Gesangsqualität dem ebenfalls von ihm eingekrächzten und unangefochtenen <strong>MAYHEM</strong>-Klassiker &#8222;De Mysteriis Dom Sathanas&#8220; in nichts nach. Und selbst Necrobutcher, der qua Tieftöner ein weniger prominentes Dasein im klanglichen Gewand fristen muss, lässt seinen Bass wie in dem bereits erwähnten <em>&#8222;Bad Blood&#8220;</em> hin und wieder an vorderster Front gefährlich laut aufheulen.</p>
<h4>Zurück zu den Wurzeln? Nicht ganz&#8230;</h4>
<p>Auch wenn <strong>MAYHEM</strong> merklich mit dem Sound des einst maßgeblich von der Band mitgeprägten Black Metal der zweiten Welle liebäugeln, so ist das neuste Werk mehr als eine bloße Romantisierung der Neunziger. Statt einer plumpen Rückbesinnung trumpft das Album mit einer fast schon perfektionistisch austarierten und glasklaren Produktion auf. Zwar verleihen <strong>MAYHEM</strong> damit ihrem Diskografiejüngling einen modernen und einfach zugänglichen Klang, geben damit aber auch die häufig leicht verwaschene Atmosphäre auf, an denen beinharte Genrefetischisten sich laben. Nichtsdestotrotz machen die Norweger mit &#8222;Daemon&#8220; ihrem Bandnamen alle Ehre: Radikales Chaos komprimiert auf einem Longplayer. Fast wie in alten Zeiten, als die Gruppe sich noch dem von satanischen Idealen getriebenen Kirchenanzünden verschrieben hatte. Die neue (alte) und mehr als ordentliche Portion an klassischer Schwärze dürfte aber wohl ebenso alteingesessene Fans als auch Neuzugänge erfreuen. Kurzum: Wieder ein tiefschwarzer, aber weitaus weniger blutiger Meilenstein in der Geschichte von <strong>MAYHEM</strong>!</p>
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		<title>Urkaos &#8211; Die Geburt des Black Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2017 09:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Historische Einblicke in ein Genre sind meist mit Vorsicht zu genießen, erst recht, wenn der Autor zu dem Zeitpunkt noch Quark im Schaufenster war, anstatt hautnah die Entstehung des Black Metal mitzuerleben. Dennoch halte ich es für immens wichtig, den Leuten&#160;immer wieder ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Historische Einblicke in ein Genre sind meist mit Vorsicht zu genießen, erst recht, wenn der Autor zu dem Zeitpunkt noch Quark im Schaufenster war, anstatt hautnah die Entstehung des <strong>Black Metal</strong> mitzuerleben. Dennoch halte ich es für immens wichtig, den Leuten&nbsp;immer wieder bewusst zu machen, woher eigentlich die Musik kommt, die jeden Tag das Ohr penetriert. Höchste Zeit, die erste Welle des <strong>Black Metal</strong> genauer zu betrachten.</p>
<h4>Die Initialzündung</h4>
<p>Während in den Neunzigern sich ein ganzes Genre aus dem Begriff &#8222;<strong>Black Metal</strong>&#8220; auch musikalisch etablierte, sah es in den Achzigern noch ganz anders aus. Satanische Texte reichten meist, um das Prädikat &#8222;<strong>Black Metal</strong>&#8220; zu erhalten. Für viele gilt das Album &#8222;Black Metal&#8220; der britischen Band <strong>VENOM</strong> als erstes Album dieses Genres. Doch wenn wir es genau nehmen, hatte ausgerechnet die deutsche Thrash Metal Band <strong>HOLY MOSES</strong> mit ihrem 1980 veröffentlichten Demo &#8222;Black Metal Masters&#8220; in Theorie und Praxis diesen Terminus für sich gepachtet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18198" aria-describedby="caption-attachment-18198" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-18198 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/holy-moses-band-300x188.jpg" width="300" height="188" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/holy-moses-band-300x188.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/holy-moses-band.jpg 638w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18198" class="wp-caption-text">Hatten zuerst den Begriff genannt: HOLY MOSES</figcaption></figure>
<p>Wenn man es also ganz genau nimmt, würde der Thrash Metal heute Black Metal heißen. Die Geschichtsbücher müssten umgeschrieben werden. Aber das wäre Haarspalterei in Reinkultur und wenn man es nüchtern betrachtet, auch unnötig. Schließlich verwendeten <strong>HOLY MOSES</strong> im Gegensatz zu <strong>VENOM</strong> keine satanischen Texte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18196" aria-describedby="caption-attachment-18196" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-18196 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/venom-black-metal.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/venom-black-metal.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/venom-black-metal-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18196" class="wp-caption-text">Startschuss einer Szene (?)</figcaption></figure>
<p><strong>VENOM</strong> hatten jedoch eher den Satanismus 1982 als gute Taktik genutzt, um so viele Menschen wie möglich zu schocken. Lest euch die Texte durch und ihr wisst was ich meine. Musikalisch wurde eher den Werken von <strong>MOTÖRHEAD</strong>, Speed Metal und dem Punk gehuldigt, was man besonders anhand der primitiven Bedienung der Instrumente erkennen kann. Höchstens die selbst gewählten Pseudonyme sind mehr denn je ein wichtiges Merkmal, von dem viele Bands noch heute zehren.</p>
<p>Einen ebenso immensen Verdienst verzeichneten <strong>MERCYFUL FATE</strong> mit ihrer Glanztat &#8222;Dont Break The Oath&#8220;. Frühe Stilmittel, wie Corpsepaint und brennende Kreuze oder gar eine schwarze Messe während eines Auftrittes, schlugen gewaltige Wellen. Dafür musste ihr Manager sogar mit dem eigenen Blut herhalten, was damals einzigartig war. Die aggressiven Leadgitarren und die okkulten Texte trugen umso mehr&nbsp;dazu bei.</p>
<h4>Das Erwachen beginnt ab 1982</h4>
<p>Für meine Begriffe sind <strong>HELLHAMMER</strong> aus der Schweiz <strong>DAS</strong> Paradebeispiel für die erste Welle des <strong>Black Metal</strong> zu nennen. Die Jungspunde um <strong>Tom Warrior</strong> und <strong>Martin Ain</strong> gründeten innerhalb kürzester Zeit eine der kaputtesten Bands auf unserem Planeten. Abgesehen vom spartanischen Klang und den authentischen Lyrics, lastete der Band so etwas wie ein Fluch an.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18200" aria-describedby="caption-attachment-18200" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18200 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/hellhammer-band-300x258.jpg" width="300" height="258" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/hellhammer-band-300x258.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/hellhammer-band.jpg 505w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18200" class="wp-caption-text">Echt und kaputt: HELLHAMMER</figcaption></figure>
<p>Jeder mied diese Band, jeder spottete über den &#8222;Dilettantismus&#8220; dieser Kombo. Alles von <strong>HELLHAMMER</strong> klang roher und wüster als das vergleichsweise kindische Gehabe von <strong>VENOM</strong> (siehe auch <strong>POSSESSED</strong> und <strong>RUNNING WILD</strong>). Ironischerweise zeigt sich dieser Tage mehr denn je die Wichtigkeit des Schweizer Urgesteins, denn meine Eltern sprachen mich vor Jahren entsetzt auf das Boxset &#8222;Demon Entrails&#8220; an.</p>
<blockquote><p>Wie kannst du nur sowas hören, das ist ja grausam! Da geht es in dem einen Text darum, wie sich ein Mensch erhängt!</p></blockquote>
<p>Ich kann euch sagen, dass dieser Disput meine Leidenschaft für diese Musikrichtung nur noch verstärkt hatte. Für die Musiker selbst war diese Art von Musik eine Form von Befreiung, welche durch die streng katholische Erziehung zustande kam. Dies verstärkte sich 1984 umso mehr, als man sich in <strong>CELTIC FROST</strong> umbenannte und zahlreiche Klassiker vertonte.</p>
<p>Nicht nur <strong>George Orwell</strong> maß der Zahl 1984 eine besondere Bedeutung an. Es war das Jahr, in dem <strong>BATHORY</strong> erstmals ein Album auf die breite Menschenmasse freiließ. Hier haben wir praktisch gesehen das erste &#8222;richtige&#8220; <strong>Black Metal</strong>-Album. Ein schauriges Intro, ein für die Zeit unglaublich roher Klang, der mehr denn je in unserer Szene angesagt ist und der unverkennbare Gesang, welcher mehr einem Krächzen gleicht.</p>
<p>Genehmigt euch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=IFLj1WFJmMA">HIER</a> diese rohe Schelle</p>
<h4>Was einst blieb &#8211; Black Metal wird bedeutungslos (?)</h4>
<p>Was mit dem selbst betitelten Paukenschlag von <strong>BATHORY</strong> begann, gipfelte später (speziell mit &#8222;Under The Sign Of TheBlack Mark&#8220; 1987) in der zweiten Welle und auch Ikonen wie <strong>Fenriz</strong> (<strong>DARKTHRONE</strong>) loben diese Ära für ihren Input an die skandinavische Szene. Es sollte dennoch nicht lange dauern, bis der Glanz des <strong>Black Metal</strong> zu verblassen drohte. Viele Bands von damals veränderten ihren Sound und ihr Image zugleich. Der Teufel galt bei vielen einfach nur als <strong>Symbol der Rebellion gegen den Alltag</strong>. War ja alles gar nicht so gemeint, meinten viele. So kam auch der Death Metal zu seinem (verdienten) Ruf.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18202" aria-describedby="caption-attachment-18202" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18202 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/mayhem-deathcrush-300x300.jpeg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/mayhem-deathcrush-300x300.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/mayhem-deathcrush-150x150.jpeg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/mayhem-deathcrush.jpeg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18202" class="wp-caption-text">Böse durch und durch, trotz Farbfehler: Die EP &#8222;Deathcrush&#8220; von MAYHEM</figcaption></figure>
<p>Trotzdem schossen noch weltweit eine Menge an Bands wie Pilze aus dem Boden. Allen voran <strong>SARCOFAGO</strong> aus Lateinamerika, <strong>MASTERS HAMMER</strong> aus der tschechischen Republik, <strong>VON</strong> aus den USA oder die mächtigen <strong>MAYHEM</strong> aus Norwegen zelebrierten ohne Unterlass das Ritual des Gehörnten auf Vinyl. Speziell die &#8222;Deathcrush&#8220;- EP von <strong>MAYHEM</strong> überzeugt durch eine gestörte Stimmung. Kleiner Funfact: <em>&#8222;Silvester Anfang&#8220;</em>, das Intro der EP, wurde von einem Musiker der experimentellen Elektronik Musik (<strong>Conrad Schnitzler</strong>) entworfen.</p>
<h4>Ausklang</h4>
<p>Ich habe bewusst die erste Welle bis zum Ende der 80er eingegrenzt. Auch wenn bekannte Größen wie <strong>DARKTHRONE</strong>, oder auch meinetwegen <strong>GOATLORD</strong> und <strong>ABHORER</strong>, ausgeklammert sind, da sie in meiner Ansicht noch dem Death Metal frönten. Aber dafür gibt es ja eventuell eine Fortsetzung über die zweite Welle.</p>
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		<title>Corpsepaint ist rassistisch!</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Apr 2017 10:04:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ahhhh&#8230;endlich in den Tiefen des Internets surfen. Und sich mal wieder so richtig aufregen. Klar, ich habe ja auch sonst nix zu tun. Unser heutiges Thema ist mal wieder der Black Metal. Was denn sonst. Alle anderen Arten des Metals sind ja ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ahhhh&#8230;endlich in den Tiefen des Internets surfen. Und sich mal wieder so richtig aufregen. Klar, ich habe ja auch sonst nix zu tun. Unser heutiges Thema ist mal wieder der Black Metal. Was denn sonst. Alle anderen Arten des Metals sind ja brav/erwachsen geworden. Dieses Mal geht es um <strong>Corpsepaint</strong>, also die furchterregende, oft auch peinlich aussehende Kriegsbemalung unserer Lieblingsmusiker. Zuerst befassen wir uns ein wenig mit der Geschichte des Corpsepaint und schauen danach auf die heutigen Reaktionen dazu.</p>
<h4>Ohne Farbe und fremdartig</h4>
<p>Bereits in den Anfangszeiten des Rocks schminkten sich namhafte Künstler wie <strong>ARTHUR BROWN</strong>, <strong>ALICE COOPER</strong> und auch <strong>KISS</strong> mit schwarzer und weißer Farbe, um ein gefährliches Image zu kreieren. Rebellisch sollte es sein. Schockierte Reaktionen wollten hervorgerufen werden und außerdem natürlich etwas gänzlich Neues. Obwohl es nicht immer klappte (<strong>KISS</strong>) oder eher psychedelisch (und faszinierend!) war wie bei <strong>ARTHUR BROWN</strong>, übernahmen in den Achtzigern und Neunzigern Pioniere wie <strong>HELLHAMMER</strong>, <strong>MERCYFUL FATE</strong> (1980!) oder <strong>SARCÓFAGO</strong> das Erfolgsrezept und kombinierten es gekonnt mit harten Klängen aus dem Höllenschlund. Für <strong>Martin Eric &#8222;Ain&#8220;</strong> (Ex-<strong>CELTIC FROST/HELLHAMMER</strong>) war es laut eigener Aussage ein Befreiungsschlag, ein Widerstand gegen die katholische Erziehung.</p>
<p>Also etwas, das einen tieferen Sinn hat. Selbst der historische Faktor hinterlässt indirekt seine Wurzeln und man liest von Geschichten über die Oskorei sowie Verfärbungen von Toten, welche als Inspiration dienten. Schenkt man dem Glauben, so ist es eine Erinnerung an die Toten und eine Variante der Einschüchterung (siehe Kriegsbemalung).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15918" aria-describedby="caption-attachment-15918" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15918 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-King-Diamond-2-300x266.jpg" width="300" height="266" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-King-Diamond-2-300x266.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-King-Diamond-2-1024x909.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-King-Diamond-2-750x666.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-King-Diamond-2.jpg 1166w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15918" class="wp-caption-text">Zwischen Rock und Metal: King Diamond</figcaption></figure>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=9QLbp7ONyh0">HIER</a> findest du die kürzeste Geschichte vom Corpsepaint.</p>
<h4>Abgrenzung von der Menschlichkeit</h4>
<p>Stellt euch vor, ihr möchtet euch zur Zeit der ersten und zweiten Welle des Black Metals abgrenzen, da brutale Musik nicht mehr ausreicht und &#8222;eh alles gleich klingt&#8220;. Was tun? Richtig, man sucht sich einen Kleidungsstil, der sich vom damaligen Death-Metal-Trend abhebt, und schmückt sich mit Nieten, Patronengurten, Drudenfüßen, Kreuzen und unheimlichen Farben. Schließlich symbolisieren diese beiden Kontraste (schwarz/weiß) den perfekten Ausdruck vom (Leben und) Tod.</p>
<p>Doch wir leben im Jahr 2017. Und ich habe niemanden auf einem Konzert sagen hören:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Man, sehen die gefährlich aus, ich fürchte mich davor!</strong></p>
</blockquote>
<p>Gefühlt jede Black-Metal-Band benutzt Corpsepaint für Live-Shows und sorgt eher für Gelächter als Entsetzen. Ist diese Tradition zu oft benutzt worden und nur noch ein &#8222;notwendiger&#8220; Schachzug des Marketings? Wahrscheinlich gibt es noch von beiden Lagern Anhänger, wobei die eine Seite scheinbar mehr und mehr unsichtbar wird. Geht hier eine Ära zu Ende? Zum Glück nicht, wie ihr gleich lesen werdet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15920" aria-describedby="caption-attachment-15920" style="width: 451px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15920" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-Apologist-Tokyo-300x200.jpg" width="461" height="307" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-Apologist-Tokyo-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-Apologist-Tokyo-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-Apologist-Tokyo-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-Apologist-Tokyo.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15920" class="wp-caption-text">Mehr schlecht als Recht: APOLOGIST aus Tokyo</figcaption></figure>
<h4>Corpsepaint ist rassistisch!</h4>
<p>Kurze Erklärung: Unter Blackfacing versteht man im ursprünglichen Sinne eine Form von Theater- und Unterhaltungsmaskerade. Heutzutage verstehen einige von uns dies als Beleidigung gegenüber dunkelhäutigen Menschen.</p>
<p>Vor ein paar Tagen gab die deutsche Band <strong>HEXER</strong> (Review folgt!) auf Facebook Folgendes bekannt:</p>
<blockquote><p><span id="fbPhotoSnowliftCaption" class="fbPhotosPhotoCaption"><span class="hasCaption">&#8222;Aus gegebenem Anlass müssen wir mal etwas loswerden. In der kommenden Zeit wird es Konzerte geben, bei denen wir auf unsere Bemalung verzichten müssen. Während wir anfangs selbst gar nicht die Assoziation hatten, kam irgendwann der Begriff &#8222;Blackfacing&#8220; auf. Um Veranstalter/Innen und uns selbst bestimmte Situationen zu ersparen, sprechen wir seitdem jedes Mal an, dass wir schwarze Farbe als Grundie<span class="text_exposed_show">rung verwenden, um auf der Bühne als Personen zu verschwinden und damit unsere UV-Farbe deutlich mehr in den Vordergrund rückt.</span></span></span></p>
<p>Wir haben uns schon mehrmals gegen jegliche Art von Diskriminierung ausgesprochen und fühlen uns der autonomen und linken Szene verbunden. Es ist schade, unser Konzept verändern zu müssen und auf ein für uns wichtiges Element unserer Live-Rituale zu verzichten.</p>
<p>Wir respektieren diese Entscheidungen, aber eins sollte klar sein:<br />
Ihr verpasst was!&#8220;</p></blockquote>
<p>Ernsthaft? Versteht mich nicht falsch, ich begrüße es, wenn Leute sich wieder vom (Black) Metal provoziert fühlen. Aber das ist an <strong>uninformierter Dummheit</strong> nicht zu übertreffen. Politische Extreme bombardieren ihre eigenen Leute mit Vorwürfen, die nicht skurriler sein könnten. Es handelt sich noch nicht mal um die typischen dubiosen Gestalten der Szene, sondern um Leute, die sich ganz klar <strong><em>gegen </em>Rassismus</strong> und <strong>Faschismus</strong> aussprechen.</p>
<p>Viel schlimmer ist es allerdings, sich den Vorwürfen sofort zu beugen. Leute! Ihr seid keine &#8222;Nazis&#8220; weil ihr Farbe auf eurem Gesicht tragt! Lasst euch doch nicht so vorführen und spielt wie gewohnt mit euren Show-Elementen! Am Ende merken doch die Leute mit Verstand, wer wirklich seltsam agiert und wer nur ein Image vertritt. Spätestens, wenn man vor den Musikern steht und mit ihnen direkt kommuniziert und nicht über das Internet.</p>
<p><strong><em>Kunst darf nicht eingeengt werden. Oder etwa doch?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/corpsepaint-ist-rassistisch/">Corpsepaint ist rassistisch!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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