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	<title>Hip Hop Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 29 Mar 2019 22:54:12 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Hip Hop Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>I PREVAIL &#8211; Traum(a)haft!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2019 09:11:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Canada]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[I PREVAIL]]></category>
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		<category><![CDATA[trauma]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wochenende! Ein Traum!</p>
<p>Und dabei fällt auf: I PREVAIL sind zurück! Ob das Album so TRAUMA ist, wie der Name, verraten wir dir natürlich auch!</p>
<p>Warum ein Vergleich mit Linkin Park aufkommt und ob Stilmixe auch mal zu viel werden können - all das mit einem Klick!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>I PREVAIL &#8211; &#8222;Trauma&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 29.03.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 40:57 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Spinefarm (Universal)<br />
<strong>Genre:</strong> Post-Hardcore / Metalcore / Alt. Rock </div></div></div>
<p>Lange war es still um<strong> I PREVAIL</strong>. Sänger <strong>Brian</strong> hatte gesundheitliche Probleme, die sogar soweit gingen, dass er Angst um das Fortbestehen seiner Position haben musste, da es sich um stimmliche Probleme handelte. Diese wurden aber zum Glück geheilt und vor noch nicht allzu langer Zeit begann ein regelrechter<strong> Ankündigungsmarathon</strong> der Band. Konzerte (endlich auch in <a href="https://iprevailband.tunestub.com/eventlist.cfm?stagid=197" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschland!</a>), ein Video nach dem Anderen, und worauf die Fans natürlich sehnlichst gewartet haben: ein neues Album! Dieses ließ auch nicht lange auf sich warten, denn bereits am 29.3. erscheint &#8222;Trauma&#8220;. Da ist im Studio offensichtlich eine kreative Bombe geplatzt.</p>
<h4>GET ON YOUR KNEES&#8230;</h4>
<p>&#8230;and <em>&#8222;Bow Down&#8220;</em>! Mit diesen Worten und der damit ersten Single meldeten sich <strong>I PREVAIL</strong> zurück. Und wie! Das war nicht nur ein starker Appetithappen, sondern auch so ziemlich einer der eingängigsten und gleichzeitig härtesten Songs der Band. Das hat mich persönlich <strong>schwer beeindruckt</strong>. Es folgte das bedeutungsschwere <em>&#8222;Breaking Down&#8220;</em>, in dem<strong> Brian</strong> seine Depression verarbeitet, und welches stilistisch auch in eine andere Kerbe schlägt, gar mit <strong>Hip Hop</strong> spielt (Spoiler: kein Einzelfall). Der Song beweist bereits, dass die Band sich immernoch ihres <strong>Abwechslungsreichtums</strong> bewusst ist. Dritte im Bunde war dann erst kürzlich <em>&#8222;Paranoid&#8220;</em>, welches an <strong>Experimentierfreude</strong> nochmal eine Schippe draufpackt und besonders durch das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cUwB49ldyIQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a> im Kurzfilmformat überzeugt. Apropos Abwechslung und Experimente und so, das ganze Album liefert von beiden Aspekten derart viel, dass es schwer fällt dem Ganzen ein Genre zu zuordnen. Das ist für manch einen möglicherweise etwas <strong>überfordernd</strong>, ich hingegen find es herausragend. Theoretisch kann man sich nicht darüber beschweren, denn es sollte für jeden etwas dabei sein, wie man so schön sagt. Erfreut man sich zum Beispiel gerade an dem bunten Mix in <em>&#8222;DOA&#8220;</em>, wird man im Anschluss von einem <em>&#8222;Gasoline&#8220;</em> komplett <strong>weggepustet</strong>. Und für alle, die diesen Härtegrad bevorzugen: <em>&#8222;Deadweight&#8220;</em> spielt in der selben Liga. Mit<em> &#8222;I Don&#8217;t Belong Here&#8220;</em> endet das &#8222;Trauma&#8220; dann in ruhigen, <strong>akustischen</strong> Gewässern, denn auch das könnse!</p>
<h4>AUF UND AB</h4>
<p>Was soll ich sagen, &#8222;Trauma&#8220; ist möglicherweise nicht für jederman geeignet, wenn man sich nur auf ein Genre fixiert.<strong> I PREVAIL</strong> haben aber bereits auf ihrem gefeierten Erstling &#8222;Lifelines&#8220; gezeigt, dass ihnen das herzlich egal sein kann, denn dieser unfassbar <strong>kreative</strong> Stilmix besticht den aufgeschlossenen Hörer mit fantastischen <strong>Melodien</strong>, tollen <strong>Clean Vocals</strong> und gekonnten <strong>Shouts </strong>(<strong>Eric</strong> hat hier mMn. nochmal ordentlich zugelegt). Obendrein auch noch <strong>2 Features</strong> mit <strong>Delaney Jane</strong>, einer Sängerin aus dem EDM Bereich, und <strong>Justin Stone</strong>, welcher im Hip Hop / Rap tätig ist. Ich bin begeistert und beeindruckt zugleich.&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/n2EjeMx4bSg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://iprevailband.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Website</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hopper meets Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2018 10:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Hefner]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reaction]]></category>
		<category><![CDATA[Reaction Video]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Culture Clash der besonderen Art! Wenn ein bekennender HipHopper auf Metal trifft und mal ernsthaft in sich geht beim hören... Spannend und ein erneuter Blick über den Tellerrand. Das mögen wir ja eh!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Youtube kennen wir alle. Setze ich jetzt mal voraus. Ansonsten, Google schafft Abhilfe. <em>(Google kennen wir bestimmt alle. Setze ich mal voraus. Ansonsten, &#8230; ok, ich hör schon auf)</em>. Dass es dort ziemlich viel sinnlosen Content gibt, der die Sicht auf interessante und sinnvolle Beiträge oft verdeckt, wird jeder, der sich auf dieser Plattform länger als fünf Minuten aufhält, ziemlich schnell merken. Das ist schade, ist aber auch ein gutes Training, um richtig zu suchen.</p>
<p>Fakt ist, auf YouTube gibt es Trends, und es gibt verschiedene Videoformate. Jeder kann sich das raussuchen, was ihm gefällt. <strong>Muss ich nicht erklären.</strong> Ein Genre, dass sich in meinen persönlichen Suchverläufen auf dieser Plattform ehrlich gesagt nicht wiederfindet, sind Reaction Videos. Ganz ehrlich, was soll sowas bringen? Mich interessiert eine Reaktion von jemandem auf etwas eigentlich nur dann, wenn die reagieredne Person gut kenne und/oder weiss, dass sie sich eine Meinung bilden kann, auf die man zählen kann.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-27529 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/maxresdefault-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/maxresdefault-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/maxresdefault-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/maxresdefault-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/maxresdefault.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Jetzt wurde mir allerdings ein amerikanischer Youtuber vorgeschlagen, der selbst laut Selbstbetitelung <em>HipHopper</em> ist. Und der als solcher Reaction Videos auf Beiträge von Metalbands auf Youtube macht, sprich Musikvideos oder Livemitschnitte. Der gute Mann nennt sich <strong>Alex Hefner</strong>, unter gleichnamigem Namen ist auch sein Channel zu finden. Er mag nicht der einzige sein, der derartige Videos produziert. Wahrscheinlich (ok, höchstwahrscheinlich) kenne ich auch längst nicht alle, die das tun.&nbsp;</p>
<p>Was bei ihm aber auffällig ist, dass er die Videos derart gestaltet, dass sie nicht einem möglichen Klischee entsprechen. <em>&#8222;Oh, ich bin ein Hopper und schaue mir komische Brüllmusik an&#8220;</em> ist nicht. Ich will auch niemandem vorwerfen, auf so einem langweiligen Niveau unterwegs zu sein, oder gerade auf so eines abzuzielen. Was <strong>Hefner</strong> jedoch tut, ist wirklich ein Interesse an der Musik und der visuellen Umsetzung zu zeigen. Er nimmt Vorschläge aus seiner Community an, befasst sich im Vorfeld mit der Band und dem Song, welche er im kommenden Video behandelt. Das ist weit mehr, als man an vielen anderen Stellen bekommt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4SUMh1GHb3I?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>In seinen Videos selbst gibt <strong>Hefner</strong> meist eine kurze Einleitung, bringt dann das Video und bringt bereits in medias res seine Reaktionen und Eindrücke dazu. Diese beziehen sich eigentlich auf alle möglichen Elemente. Den Text, musikalische Elemente, das Publikum, visuelle Elemente im Musikvideo … Das markante dabei ist meiner Meinung nach, dass ich ihm seine Reaktionen abnehme. Die Musik scheint ihn durchaus zu erreichen, er schafft es mit der Zeit, sie ein Stück weit zu durchdringen und nicht in jedem Video nur &#8222;<em>aha. Nice. Schön gemacht</em>&#8220; zu sagen. In einem Video gibt er zu, hätte er dieses Video am Anfang seiner &#8222;<strong>Metalkarriere</strong>&#8220; gehört, wäre das für ihn nur breiiger Soundtrash gewesen. Jetzt aber, mit einiger Hörerfahrung, kann er damit anders umgehen und versteht die Musik mehr. Mission accomplished!<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27532 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/hqdefault-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/hqdefault-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/hqdefault.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Was ich sagen will, YouTube ist nicht nur eine Plattform für komische Nerds, die mehr und mehr verkommt. Es gibt Beispiele wie <strong>Alex Hefner</strong>, die diese Plattform auch 2018 noch dazu zu nutzen, neues kennenzulernen, und dabei ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Man sieht, dass es nicht schwer sein muss, sich einfach mal was anzutun, was einem vorher unbekannt war, und&nbsp; zu riskieren, dass es einem vielleicht gefällt, und man es danach zumindest besser versteht. Auch wenn es, laut irgendwelchen &#8222;Traditionen&#8220;, eigentlich nicht<em> (oberflächlich gesehen. Wir wissen alle, dass das selten so ist)</em> zu der eigenen Position passt. Und, dass das auch witzig aufgearbeitet und präsentiert werden kann, teilweise mit einfachen Mitteln.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-27531 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/index.jpg" alt="" width="200" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/index.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/index-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Dass Musik, in dem Fall sogar Metal, dabei eine zentrale Rolle spielt, passt jetzt hier schön mit dazu. Vielleicht kennen einige von euch den Hühnen ja schon. Wenn nicht, ihr könnt ihm ja mal die gleiche Chance geben wie er &#8222;<em>unserer</em>&#8220; Musik.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UCndv21pMjPqoJN84GX57YgQ">YouTube</a></p>
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		<title>Boygroups, Konfetti und ein Heiratsantrag = ESKIMO CALLBOY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2016 08:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[ANNISOKAY]]></category>
		<category><![CDATA[Backstreet Boys]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der vergangene Freitagabend war ein Abend voller Überraschungen. Ich erfüllte meiner Cousine einen ihrer größten Wünsche und fuhr mit ihr nach Magdeburg&#160; in die FACTORY zur Europatour von ESKIMO CALLBOY. Es war ihr erstes Konzert und wie ihr alle wisst, bleibt dieses ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der vergangene Freitagabend war ein Abend voller Überraschungen. Ich erfüllte meiner Cousine einen ihrer größten Wünsche und fuhr mit ihr nach Magdeburg&nbsp; in die <strong>FACTORY</strong> zur Europatour von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>. Es war ihr erstes Konzert und wie ihr alle wisst, bleibt dieses ganz besonders in Erinnerung. Angekommen am Club standen kaum Autos da und ich hatte schon die Befürchtung, dass ich entweder falsch gefahren war, wenig Publikum da war oder das Konzert aus irgendwelchen Gründen abgesagt wurde. Aber Moment, es spielen ja <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>? Die meisten können ja noch gar nicht fahren (kleiner Scherz), doch anfangs hatte ich wirklich das Gefühl, einer der Ältesten in der Halle zu sein. Nach kurzem Disput mit der <em>Stempeldame</em>, dass mein Name schon von der Liste gestrichen wurde, weil angeblich ein weiterer <strong>Herr Zecho</strong> das Konzert besuchte, der zufällig auch beim <strong>SILENCE MAGAZIN</strong> arbeitete, ging es erst einmal an die Bar. Angenehme Preise und eine große Auswahl, da lacht das Herz! Doch da ich an diesem Abend als Fahrer eingeteilt war und nicht nur die Verantwortung für meine Cousine, sondern auch für meine bessere Hälfte hatte, welche zur seelischen und moralischen Unterstützung mit kam, entschied ich mich dafür, es mir an diesem Abend mit Cola richtig zu geben. Punkt 19.00 Uhr begann der Abend mit den Jungs von <strong>HER NAME IN BLOOD</strong> aus Tokyo. Ich muss zugeben, dass ich an dem Abend keine der Bands kannte und eher vor eingenommen an die Sache heranging. In ihrem halbstündigen Set rissen die vier <strong>Japaner </strong>ordentlich einen ab. Gleich am Anfang gab es einen <em>Circle Pit</em> und eine <em>Wall of Death,</em> die leider etwas missglückte, da keiner wusste wann es losging. Davon mal abgesehen konnte sich das Publikum durch die schnellen <em>Deathcore-Beats</em> schon mal warm tanzen. Zwischenzeitliche<em> Breakdowns und Harmonien </em>brachten im Gegensatz dazu wieder Ruhe in das Geschehen. Alles in allem konnten sie für ihre erste Europashow überzeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg" alt="img_3223" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Nach kurzer Umbaupause, fingen 19.45 Uhr pünktlich <strong>PALISADES</strong> aus New Jersey an. Die fünf Jungs aus den USA hatten nicht nur musikalisch sondern auch äußerlich Ähnlichkeiten mit <em>Boy-Groups aus den 90ern</em>. Frisuren wie aus den guten alten <strong>BACKSTREET BOYS</strong>-Zeiten. Bomberjacke und Goldkettchen, erinnerten dann doch wieder an Autohändler aus Köln Kalk. Musikalisch gesehen war es eine Mischung aus melodischem Metalcore mit Growls und Screams und Popelementen, welche größtenteils mit einer hohen, cleanen Stimme gesungen wurden. Auf der Bühne gab es viel Bewegung, wodurch es gar nicht so einfach war, ein gutes Bild einzufangen. &nbsp;Trotz der Popelemente ließen sich die Leute auf der Tanzfläche gut aus, wodurch auch mal der ein oder andere Fuß am Kopf landete. Was ich aber echt loben muss, ist das loyale Verhalten der Besucher, jedem im <em>Circle Pit</em> wieder hoch zu helfen und auch bei Kleineren Rücksicht zu nehmen. Sicher gab es am Ende des Abends wieder die ein oder andere Verletzung, aber im Großen und Ganzen blieb alles friedlich. Auch wenn es kein Schmaus für meine Ohren war, konnten <strong>PALISADES</strong>, welche mit der <strong>ESKIMO CALLBOY Tour</strong> ihre erste Europatour hat, beim Publikum Eindruck hinterlassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg" alt="img_3402" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Was ich bis jetzt nicht verstehe und auch nicht verstehen will ist das so genannte <strong>„bouncen“</strong>, zu dem die Band aufrief. Ihr wisst nicht was das ist? Tja das wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Es ist die typische Hand-/ Armbewegung, welche auch gern im <strong>Hip Hop</strong> angewendet wird. Nur habe ich leider keine Ahnung was so etwas auf einem <strong>„Metalkonzert“</strong> verloren hat???</p>
<blockquote><p>Hand an den Sack, Arm in die Luft und schon ging es los.</p></blockquote>
<p>In der nächsten Umbaupause musste ich das draußen vor der Tür erstmal bei einer Zigarette verdauen. Ich hab ja schon viel gesehen, aber bei Metalkonzerten wird man auch immer wieder überrascht. Um 20.30 Uhr betraten, beziehungsweise sprangen die Jungs von <strong>ANNISOKAY </strong>aus Halle an der Saale die Bühne. Der Einstieg in ihr Konzert ging gleich laut und derb los, sodass man sofort im Geschehen drin war. Die Band animierte ohne großen Worte durch ihr Auftreten, ihre schnellen Parts, als auch abrupten <em>Breakdowns</em> das Publikum zur Bewegung. Schnell entstand ein <em>Circle Pit</em>, <em>Crowd Surfer</em> ließen sich über die Massen geben und eine Ansammlung von Menschen im <em>Moshpit</em>. Die fünf Jungs aus dem herrlichen Sachsen Anhalt wurden vor kurzem erst zur <em>bekanntesten Rockband des Bundeslandes</em> ernannt. Musikalisch ist es kein weich gespülter <em>Metalcore</em>, sondern durch die <em>Death Metal Elemente</em> und den derberen Sound geht es mehr in die Richtung von <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Einzig in den ruhigeren Parts wird mit einer sehr hohen Männerstimme gearbeitet, welche früher in der Schule bestimmt für Einsen in Musik, aber Prügel auf dem Schulhof gesorgt hat. Zwischendrin schaffte es die Band, den halben Saal zu einer <em>Wall of Death</em> zu animieren, welche aus der Ferne gesehen nicht von schlechten Eltern war. Schlussendlich konnte mich diese Band musikalisch überzeugen und ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen würde ich behaupten wollen, dass diese Truppe das Potenzial besitzt, einmal größeres zu erreichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg" alt="img_3484" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Ein Ende des Abends war so langsam in Sicht und alle machten sich für die Headlinershow von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> bereit. Inzwischen fanden sich auch die letzten Zuschauer ein und es war gut gefüllt. Um perfekte Sicht zu haben stellten sich meine Cousine und ich an die Seite des Fotograbens. Dadurch standen wir sicher und hatten perfekte Sicht auf die <em>75-minütige Show</em> <em>der sechs Metalcorer aus Castrop-Rauxel</em>. Punkt halb zehn begann dann auch das <strong>Electrocore-Spektakel</strong> mit tiefen Bässen und einer Lichtshow, wie man sie zu gut aus Diskotheken kennt. Fuchs wie ich manchmal bin, habe ich mir natürlich die Playlist geben lassen. Somit startete die Band mit dem Song <strong>„Crystals“</strong> vom gleichnamigen Album und einem Konfettiregen über das gesamte Publikum. Die Band war gut drauf und merkte ihnen förmlich an, dass sie echt Bock hatten was abzureißen.</p>
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<p>Dementsprechend wurde gleich zu Anfang zum <em>Circle Pit</em> aufgerufen, was sich keiner hat zweimal sagen lassen. Auch <em>Crowd Surfen</em> war gänzlich erwünscht, was das Team der Security eher nicht so gern sah. Sie baten darum keine weiteren Leute über die Massen zu „reichen“. Doch die Fans von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> sahen das ganz anders und eine Flut von Gästen, welche über die Hände gereicht wurden, nahm bis zum Schluss nicht ab. Mit <strong>„Party At The Horror House“</strong> und <strong>„Monster“</strong>, spielten sie die vom Publikum gewünschten Klassiker. In der Mitte der Show, kam es zu einer weiteren Überraschung an diesem Abend. Ein junger Mann betrat in Begleitung seiner Freundin die Bühne, hielt eine kurze Ansprache, fiel auf die Knien und fragte sie mit mutiger Stimme:</p>
<blockquote><p>&nbsp;„ Wollen wir nicht mal bei MC Donalds essen gehen?“</p></blockquote>
<p>NEIN, das ist natürlich Blödsinn, er hielt um ihre Hand an und sie willigte ein. Die Jungs von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> positionierten sich schon schön am Rande und es gab mit tobendem Applaus eine Bierdusche über das glückliche Paar. Schmelz, Schmelz, aber hätte man dafür nicht Wasser nehmen können? Naja wie dem auch sollte keine Zeit verstrichen werden und es gab die nächsten Kracher mit <strong>„Best Day“</strong> und <strong>„Paradise in Hell“</strong>.</p>
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<p>Die Songs waren eine Zusammensetzung aus schnellen Riffs, einer schnellen Base und Pop/ Electropassagen, welche im Hintergrund liefen. Kurzum, eine metallische Boygroup. Als dann kurz vor Ende noch veränderte Coversongs von <strong>JUSTIN BIEBER</strong> und den <strong>BACKSTREET BOYS </strong>dargeboten wurden, hat sich meine Meinung über das Thema <em>„Boygroups“</em> noch einmal bestätigt. Insgesamt ließen 16 Songs der Band die Trommelfelle der Fans zittern. Zwischendurch gab es kurze Ansagen und Gags der beiden Sänger <strong>„Sushi“</strong> und <strong>„Kevin“</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899.jpg" alt="img_3899" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Der Sound war bei allen Bands an diesem Abend echt gut, wodurch sich ein Besuch in der <strong>FACTORY</strong> auf jeden Fall lohnt. Zum Ende des Abends die letzte Überraschung: Ich habe es überlebt. Anfangs dachte ich, ok schönes Boygroup Konzert wo du der Älteste bist, doch ich muss meine Meinung dazu revidieren. Musikalisch gesehen waren alle Truppen fit an ihren Instrumenten, aber mit dem Genre werde ich mich wohl nicht anfreunden können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/boygroups-konfetti-und-ein-heiratsantrag-eskimo-callboy/">Boygroups, Konfetti und ein Heiratsantrag = ESKIMO CALLBOY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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