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	<title>Hobby Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Hobby Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Kultur ist kein Hobby, verdammt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 2017 12:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder liest man in Facebook-Kommentaren davon, dass Musiker und Bands jedweder Größenordnung doch gefälligst zusehen sollen, ihre Kohle durch ehrliche Arbeit selbst zu verdienen, statt die Fans zur Kasse zu bitten. Ist ja schließlich deren Hobby, und andere Leute bezahlen das ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder liest man in Facebook-Kommentaren davon, dass Musiker und Bands jedweder Größenordnung doch gefälligst zusehen sollen, ihre Kohle durch <strong>ehrliche Arbeit selbst zu verdienen</strong>, statt die Fans zur Kasse zu bitten. Ist ja schließlich deren Hobby, und andere Leute bezahlen das auch aus eigener Tasche. Da geht eine Crowdfunding-Kampagne ja mal überhaupt nicht, und wehe, das neue Album kostet über zehn Öcken! Ja, ich weiß: Facebook-Kommentare sind die beste Referenz, immerhin tummeln sich dort nur <strong>Experten in allen Belangen des Lebens</strong> (manche haben sogar Medizin studiert, diese Gesellen nennen sich dann Impfgegner). Nachdem der Parabel-Knecht (Grüße an den Chef!) das Thema in einem seiner aktuellen Videos schon von einer anderen Seite beleuchtet hat, gibt es hier mehr vom gleichen, nur anders.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PKcgKgO23H8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun muss man fairerweise sagen, dass diese Äußerung manchmal auch in einem Kontext fällt, wo die ihr innewohnende Missbilligung verständlich ist. Ich könnte jetzt mit dem Finger auf <strong>WINTERSUN</strong> zeigen &#8230; ach was, ich tue es einfach. Die Kollegen aus Finnland versuchen derzeit, astronomische Summen im Austausch für ein durchaus ansehnliches, allerdings auch rein digitales Paket aus den eigenen Fans zu pressen. Wozu? Damit ein eigenes Studio eingerichtet werden kann. Knapp 750.000 Euro sind das große Ziel, fürwahr ein Batzen Geld.</p>
<p>In den meisten Studios könnten sie sich dafür über mehrere Jahre einmieten. Auch gute Studios bieten oft Tagessätze von unter 500 Euro an, ohne dabei den Hab-Mich-Lieb-Modus auffahren zu müssen. <strong>Das wären über 1500 Tage betreutes Wohnen</strong>. Noch dazu würde dieses wohl produktiver ausfallen, als man es von den genannten Finnen in der Vergangenheit gewohnt ist. Was die Band dann dreist als Notwendigkeit darstellt – schließlich ist es unabdingbar, dass Mastermind <strong>Jari Mäenpää</strong> morgens in der Unterbuxe mixen kann (wird so in einem der zahlreichen Videos nahegelegt) –, ist purer Luxus. Ja, angesichts solcher Forderungen kann einem nach einem harten Arbeitstag schon einmal der Kragen platzen. Aber auch hier sollte zwischen <strong>dem Extrembeispiel und der kreativen Zunft</strong> im Allgemeinen unterschieden werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15015" aria-describedby="caption-attachment-15015" style="width: 490px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15015" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/16938696_10155180218762022_921475382692632679_n-300x300.jpg" width="500" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/16938696_10155180218762022_921475382692632679_n-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/16938696_10155180218762022_921475382692632679_n-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/16938696_10155180218762022_921475382692632679_n.jpg 315w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15015" class="wp-caption-text">Höhere Auflösung gibt es erst ab dem Stretchgoal von 1.000.000 Euro.</figcaption></figure>
<p><strong>Musik kann durchaus ein reines Hobby sein:</strong> Alle paar Monate mal ein Konzert, allein für den Spaß an der Sache, noch dazu in größeren Abständen eine selbst finanzierte CD für die Fangemeinschaft. Die meisten dieser Bands haben eine gesunde Selbsteinschätzung und wissen, worauf sie sich einlassen. Da wird eher investiert als verdient, <strong>allerdings in Hobby-Maßen</strong>. Allerdings finden sich die angesprochenen Facebook-Kommentare dort vor, wo es um größere Beträge geht, und das ist im seltensten Fall die örtliche Feierabend-Band.</p>
<h4>Immer noch ein Hobby?</h4>
<p>Wir reden hier von tourenden Bands, die tausende Stunden aufwenden, um Touren zu organisieren und um bei ihren Veröffentlichungen einen hohen Standard zu halten. Allcaps sei mir verziehen: <strong>DAS KOSTET</strong>! Ja, das kostet Unmengen an Zeit und Geld. Zwischen Booking, Promo, Live-Gigs, Songwriting, Terminen, Management, Proben, Recording und dem Rest des Rattenschwanzes (<strong>hört sich nicht mehr so nach Hobby an, nech?</strong>), bleibt da nicht mehr viel Freiraum für eine geregelte Arbeit. Hartgesottene fahren beide Schienen parallel und pfeifen auf ein Privatleben, gut Organisierte können vielleicht zwischendurch ihren Tagelohn einfahren. Und ein paar Glückliche schaffen es auch einfach so, durch die regulären Gagen und Verkäufe eben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15018" aria-describedby="caption-attachment-15018" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-15018 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/4b1ea9fc58873bc5561ca2df0ba10c9d-1024x640.jpg" width="1024" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/4b1ea9fc58873bc5561ca2df0ba10c9d-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/4b1ea9fc58873bc5561ca2df0ba10c9d-300x188.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/4b1ea9fc58873bc5561ca2df0ba10c9d-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/4b1ea9fc58873bc5561ca2df0ba10c9d.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15018" class="wp-caption-text">Sieht erschwinglich aus, oder?</figcaption></figure>
<p>Und dann kommt es doch unverhofft: Der Tourbus ist kaputt, das Equipment wird geklaut, oder ein kleiner Durchhänger beim neuen Album lässt <strong>die schwarzen Zahlen dahinschwinden</strong>. Die Nachfrage, dass der Künstler bitte weiterhin auf hohem Niveau agieren möge, bleibt bestehen, lässt sich aber gerade im Bereich der harten Musik nicht ohne Weiteres decken. Klar muss in diesen Fällen hin und wieder ein neues Modell her, und da heißt es dann offen und ehrlich: &#8222;Liebe Fans, ihr habt die Wahl! Dies sind unsere Umstände, und wer uns weiterhin auf dem momentanen Level agieren sehen will, soll uns bitte unterstützen. Falls das für euch nicht passt, können wir auch nichts ändern, denn <strong>für uns passt es dann leider auch nicht</strong>.&#8220;</p>
<h4>Modelleisenbahn vs. Unterhaltung</h4>
<p>Der Knackpunkt wurde oben genannt: <strong>Als Konsument hat man die Wahl!</strong> Man muss nicht mithelfen, braucht sich dann aber auch nicht zu wundern, wenn eine Band eben das macht, was angeprangert wird, nämlich ihre Aktivität vom Profi- wieder aufs Hobby-Maß zurückschraubt. Das ist dann auch wieder einigen nicht gut genug, immerhin will man ja Alben und Konzerte haben. Aber sehen wir es einmal so: Wenn eine Kapelle auf professionellem Niveau agiert, ist das nichts anderes als eine Gehaltsverhandlung, so wie man sie vom Job her kennt. Und da kommt dann <strong>das altbekannte Stigma der Kunst und Kultur</strong> ins Spiel, denn diesen Bereichen wird gerne das Hobby-Dasein aufgedrückt. Mit der Modelleisenbahn spielen vs. Unterhaltung für tausende Menschen produzieren.</p>
<p>Nur weil kreatives Arbeiten den meisten professionellen Künstlern Freude bereitet, darf die Anstrengung dahinter nicht entwertet werden. Immerhin rühmen wir uns doch alle gerne damit, Kunst und Kultur zugeneigt zu sein, warum begegnen wir den Schaffenden in diesen Bereichen dann so oft <strong>mit unseren Ellenbogen</strong>? Warum darf man als Künstler nicht sagen: &#8222;Ich arbeite nur dann zehn Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, an meiner Musik, wenn ich dadurch auch meine Miete bezahlen kann&#8220;, ohne verpöhnt zu werden? Alles gutheißen muss man wirklich nicht (noch einmal Grüße an <strong>WINTERSUN</strong>), und als Fan bzw. Kunde ist man bis zu einem bestimmten Punkt auch König. Um einen Vergleich heranzuziehen: Die Verfasser oben angesprochener Facebook-Kommentare sind das Äquivalent zu dieser einen Sorte Kunde, die immer gleich lauthals nach dem Manager verlangt, wenn der Mensch in der Filiale nicht so springt, wie man es gerne hätte. Bei dieser Sorte Kunde platzt einem auch gerne einmal der Kragen, und dann &#8230; nun, in diesem Fall schreibt man wohl einen Artikel drüber.</p>
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		<title>Braucht kein Mensch &#8211; sinnlose Fanartikel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2017 07:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich habe ich mal wieder in den schier endlosen Weiten des Internets nach neuen Alben gesucht und natürlich gab es da genügend Kram, der mich nicht interessiert hat oder ein fassungsloses Kopfschütteln bei mir erzeugte, weil ihn keiner wirklich braucht. Und was ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich habe ich mal wieder in den schier endlosen Weiten des Internets nach neuen Alben gesucht und natürlich gab es da genügend Kram, der mich nicht interessiert hat oder ein fassungsloses Kopfschütteln bei mir erzeugte, weil ihn keiner wirklich braucht.</p>
<p>Und was für welchen! Abseits der Musik ist es heute vollkommen natürlich, den potenten Hörer auch mit anderweitigen Goodies und Merch zu beglücken, anscheinend reicht es den meisten Kunden (und das sind wir am Ende alle) nicht mehr aus, den Fokus auf die Musik zu legen. Sei es ein Digipack, welches sich zu einem (umgedrehten) Kreuz ausklappen lässt, oder einfach nur farbiges Vinyl, das <strong>angeblich</strong> auf wenige 100 Stück <strong>&#8222;limitiert&#8220;</strong> ist. Die Palette reicht 2017 mehr denn je von amüsantem Kram bis hin zu völlig sinnlosem Schnickschnack, den keine Sau wirklich braucht und der am Ende im Regal hoffnungslos einstaubt.</p>
<p>Da gibt es zum Beispiel das Kugellabyrinth zum Album von <strong>IN FLAMES</strong> für sagenhafte 50 Euro. Wer von euch braucht das? Doch nicht so viele, ich dachte es mir. Wer von euch hat schon mal die unechte Granate aus dem &#8222;Walpurgis Rites-Hexenwahn&#8220;-Album von <strong>BELPHEGOR</strong> nach jemandem geworfen und Krieg gespielt? Keiner? Wundert mich nicht.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 480px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14450" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/CDsBelphegor1limited-edition.jpg" alt="" height="292" width="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/CDsBelphegor1limited-edition.jpg 480w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/CDsBelphegor1limited-edition-300x183.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></div>
<p>Da kann ich es sogar verstehen (manchmal zumindest), warum sich der ein oder andere den Minipanzer zum neuen <strong>SABATON</strong>-Release gegönnt hat. Da haben auch die Kinder Spaß dran. Kostet euch aber starke 146 Euro.</p>
<p>Was gibt es denn noch so an außergewöhnlichem Merch? Dinge wie ein Schal, ne Kaffeetasse oder Bikinis sind ja schon gewöhnliche Dinge. Da muss doch noch was zu finden sein. Außergewöhnlich teuer für meinen Geschmack sind auf jeden Fall Holzboxen, die lediglich aus dem aktuellen Album plus Sticker und Autogrammkarte bestehen. <strong>Da wird der Fan ordentlich über den Tisch gezogen</strong>. Und wenn ich mich noch nicht unbeliebt genug gemacht habe, dann jetzt. Ich finde auch Canvas-Editionen schwachsinnig. Kauft doch lieber direkt vom Künstler eine Kopie.</p>
<p>Bitte habt Nachsicht mit mir und meinem &#8222;Mimimi&#8220;, ich kaufe auch solchen Tand. Aber nicht für einen völlig überteuerten Preis. Zum Beispiel hat die Berliner Band <strong>100.000 TONNEN KRUPPSTAHL</strong> (bester Name EU West) in ihrem Merchandise-Sortiment ne kleine Plastikmülltonne mit Logo rausgebracht. Damit kann ich auch was anfangen, obwohl das Teil schnell überquillt und oft als Stifthalter fungiert. Hat mich aber nur 8 Tacken gekostet, inklusive dem Album, das mit Schleifpapier auf dem Cover mein Herz gewann. Völlig sinnlos, aber ich feier das.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14453" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/SABATON-The-last-stand-TANK-EDITION-2016-German-2ITEMS-SET-4.jpg" alt="" height="513" width="750" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/SABATON-The-last-stand-TANK-EDITION-2016-German-2ITEMS-SET-4.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/SABATON-The-last-stand-TANK-EDITION-2016-German-2ITEMS-SET-4-300x205.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h4>
<h4>Warum braucht der Fan das?</h4>
<p>Seien wir doch ehrlich, da spricht einfach nur der Sammlerinstinkt aus uns heraus, ist doch so ein Teil streng begrenzt, und bevor wir diese &#8222;einmalige&#8220; Chance verpassen, wird der Schund gekauft und wir dürfen uns für eine kurze Weile daran erfreuen. Natürlich unterstützen wir damit unsere geliebten Bands und Künstler. Das möchte doch jeder von uns. Aber braucht man jeden Output für so viel Geld?</p>
<p>Die (für mich) noch wichtigere Frage dabei ist:</p>
<blockquote><p>Wieso produzieren Musiker so was?</p></blockquote>
<p>Antwort: Weil heute jede Band, die professionell agieren will, sich aus der Masse herausheben muss und natürlich, weil die Nachfrage da ist. Hast du keine außergewöhnlichen Merkmale neben der Musik (völlig überbewertet!), gehst du schneller unter als ein Mafiosi mit Schwimmflügeln aus Zement. Traurig aber wahr. Durch schräge Einzelstücke wie das Kugellabyrinth oder einen Stahlhelm erarbeitest du dir einen Wiedererkennungswert, und wenn keiner außer dir diese Masche fährt, umso besser.</p>
<p><strong>Keine Sorge, jeder von uns hat seine Hobbys</strong>. Natürlich habe ich nicht ernsthaft etwas gegen Leute, die den Panzer, oder meinetwegen eine Wäscheklammer mit Bandlogo im &#8222;Super-Deluxe-Canvas-Digipack&#8220; im Regal liegen haben. Nur denkt beim nächsten Kauf etwas darüber nach, ob ihr das auch wirklich braucht. Danach könnt ihr immer noch beherzt zugreifen und eure Wohnung nach belieben verschönern oder (wie ich) verhunzen.</p>
<p>Welcher Artikel fehlt eurer Meinung nach in diesem Artikel? Oder habt ihr Verbesserungen parat? Lasst es mich wissen und schreibt eure Gedanken dazu.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/braucht-kein-mensch-sinnlose-fanartikel/">Braucht kein Mensch &#8211; sinnlose Fanartikel</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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