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	<title>Indonesien Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 08 Jun 2018 08:35:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>GODDESS OF FATE &#8211; Die taube Schicksalsgöttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2018 10:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[Steven Wilson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wirds proggig! GODDESS OF FATE versuchen sich an einem Konzeptalbum und vielen Experimenten. Ob das knallt und abgeht oder eher kracht wie im missglückten Chemieunterricht - das sagt dir Nina!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/goddess-of-fate-die-taube-schicksalsgoettin/">GODDESS OF FATE &#8211; Die taube Schicksalsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>GODDESS OF FATE &#8211; &#8222;Spiral Orchard Part 1&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;31.05.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;47:13 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Self Released<br />
<strong>Genre:</strong> Prog/Melodic Death Metal</div></div></div>
<p>Aha, was haben wir denn hier? Eine Schicksalsgöttin aus <strong>Yogyakarta</strong>. Kennste nicht? Ist eine Stadt in Indonesien. Klingt reizvoll, nicht wahr?</p>
<p>Seit fast zehn Jahren macht der Vierer gemeinsam Musik und hat bislang eine EP herausgebracht. Das war 2012. Obwohl sie sich als Tech-Death-Band gründeten, versprechen sie inzwischen mit &#8222;Spiral Orchard pt.1&#8220;, dem ersten Teil einer mehrteilig angelegten Sage, Prog/Melo-Death mit Einflüssen von <strong>OPETH</strong>, <strong>STEVEN WILSON</strong>, <strong>BETWEEN THE BURIED AND ME</strong> und japanischen Komponisten. Liest sich erstmal gut, ich bin gespannt auf dieses Debüt!</p>
<h4><b>Brutalität und abenteuerliche Arrangements</b></h4>
<p>Das Album eröffnet mit einem <strong>Akustiksong</strong>, der mit mehrstimmigem (teilweise nicht ganz sauberen) Cleangesang fast <strong>folkige Stimmung</strong> verbreitet. Dann geht das Riff im zweiten Song,&nbsp;der gleich mal mit acht Minuten Spieldauer aufwartet, auf die verzerrte E-Gitarre über, die das Stück gemeinsam mit extremen Vocals in die<strong> Metal-Richtung</strong> dreht. Im Laufe des Songs wird die Spanne zwischen angefolktem <strong>Rock</strong>, <strong>Death</strong> und<strong> Tech</strong> weiter ausgereizt.</p>
<p>Die <strong>Drums</strong> sind sehr stark getriggert, kaum Eigen- und Raumklang sind zu vernehmen. Insgesamt ist der Sound sehr <strong>trocken</strong> und <strong>rau</strong> und lässt Assoziationen zu den Wurzeln im<strong> Tech-Death</strong> aufkommen. Rhythmische Spielereien sind vorhanden, machen einen äußerst verkopften Eindruck und&nbsp;klingen stark heraus &#8211; was meinen Hörgewohnheiten nicht so richtig entgegenkommt.</p>
<h4>Verkopftheit? Sehr gern! Aber bitte nur schön verwoben und eingebunden.</h4>
<p>Gefangen nehmen kann mich die Musik leider nicht. Man merkt den Instrumentalisten ihren Willen zu <strong>Vertracktheit</strong> und Präzision an, der Sound ist genretypisch und songdienlich, aber leider überhaupt nicht mein Fall. Bei so manchen Cleangesang-Passagen frage ich mich, ob die Zwischentöne der Begleitenden <strong>so gewollt</strong> oder <strong>nicht gekonnt</strong> sind. Und auch bin ich von einigen &#8211; in meinen Ohren nicht ganz auf den Punkt gespielten &#8211; Trommelschlägen verwirrt. Vor allem <em>&#8222;Aromantic pt. 2&#8220;</em> hat starke Schwächen im begleitenden Gesang. <strong>Aua!</strong></p>
<h4>Kernfrage: Wie fühlen sich Menschen mit psychischen Krankheiten?</h4>
<p><strong>Soundscapes</strong> und bedrückende Versatzstücke von verzerrtem <strong>Gelächter</strong> und Gebrabbel treiben mir in <em>&#8222;Limbo&#8220;</em> ordentliche Schauer über den Rücken. Im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HZsvmdREWFY">Interview</a> wurde gesagt, dass das Album als <strong>Abwärtsspirale</strong> konzipiert ist und die menschliche Psyche mit ihren Höhen und Tiefen widerspiegeln soll. Inwieweit das passt und hier ein treffendes Abbild von der <strong>Lebenswelt psychisch Erkrankter</strong> dargestellt wird, wage ich nicht zu beurteilen &#8211; gruselig ist der Ausflug in diesem Song allemal. Irgendwie auch beeindruckend.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Enshrouded in Crystals&#8220;</em> wird nochmal ein schnelles, brutales und geradliniges Brett aufgelegt. Das überzeugt mich mit wirklich <strong>guten Growls und Gitarrenarbeit</strong>. Der Stil steht ihnen eindeutig besser als vergurkte Töne in leichteren Passagen. Und das schreibe ich, wenngleich Melodiöses und Verspieltes eigentlich mehr meinen Vorlieben entsprechen. Immerhin wollten <strong>GODDESS OF FATE</strong> mit diesem Album auch ihre Einflüsse aus dem 70&#8217;s Prog zeigen &#8211; und darauf hatte ich gebaut. Umgesetzt haben sie diese allerdings eher in bescheidener Qualität. Schade!</p>
<p>Hör mal auf <a href="https://goddessoffate.bandcamp.com/album/spiral-orchard-pt-1">bandcamp</a> rein, wenn Du fehlertolerant bist, und lass mich wissen, was Du von dem Album hältst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/goddess-of-fate-die-taube-schicksalsgoettin/">GODDESS OF FATE &#8211; Die taube Schicksalsgöttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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