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	<title>Infant Death Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Infant Death Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Senf der Woche #26 &#8211; LEGENDEN? NA UND!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2017 06:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-26-legenden-na-und/">Senf der Woche #26 &#8211; LEGENDEN? NA UND!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-20349"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Jeder kennt sie, doch nicht jeder mag sie &#8211; mit welchen &#8222;großen&#8220; Bands kannst du so gar nichts anfangen?</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener">Hannes</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Oh, wo soll ich da nur anfangen? <strong>METALLICA</strong> und <strong>MEGADETH</strong> geben mir rein gar nichts. Auch wenn größtenteils <strong>gute Musiker</strong> dahinterstecken, empfinde ich bei den Songs absolut nichts. Wenn es um <strong>guten Thrash Metal</strong> geht, dann höre ich lieber <strong>NIHILIST</strong>,<strong>&nbsp;INFANT DEATH</strong> (Black Thrash) oder auch mal <strong>MANTIC RITUAL</strong> (leider aufgelöst).</p>
<p>Auch bei den großen <strong>Heavy-Metal-Göttern IRON MAIDEN</strong> muss ich passen (mit Ausnahme der ersten zwei Scheiben). Stattdessen höre ich lieber M<strong>ETAL INQUISITOR</strong> oder <strong>DAWNBRINGER</strong>, weil hier noch <strong>nicht alles glatt gebügelt</strong> klingt.</p>
<p>Im <strong>Death Metal</strong> langweile ich mich bei <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> und <strong>SIX FEET UNDER</strong>. Auch hier gilt wieder: gute Musiker, Songs jedoch belanglos. Alternativen sind hier für mich <strong>LIFELESS</strong>, <strong>TEITANBLOOD</strong>, <strong>COFFINS</strong> und <strong>TRIUMVIR FOUL</strong>. Ich fühle ich im <strong>Black Metal</strong> seit Jahren sehr wohl, doch auch hier verstehe ich den <strong>Hype</strong> um <strong>BATUSHKA</strong> und <strong>NARGAROTH</strong> nicht. Ersatzdrogen sind hier <strong>CULT OF FIRE</strong>, <strong>EVILFEAST</strong> oder auch seit neuem <a href="https://silence-magazin.de/tchornobog-innere-daemonen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>TCHORNOBOG</strong></a>, die aus verschiedenen Genres <strong>einen Prototyp geschaffen</strong> haben, den sonst nur <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong> entwickeln konnten.</p>
<p>Beim <strong>Doom Metal</strong> hingegen fallen mir kaum Bands ein, die ich öde finde. Vielmehr <strong>ödet mich diese Musikrichtung seit Jahren an</strong>, weil gefühlt 80% der Bands in den ewig gleichen Bünden durch die Landschaft riffen. <strong>HYMN</strong> und <strong>FUNERALIUM</strong> sind da eine schöne Ausnahme.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/don-promillo" target="_blank" rel="noopener"><strong>Don Promillo</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Oha, große Bands, mit denen ich wenig bis nichts anfangen kann, gibt es tatsächlich so einige. Fangen wir doch gleich mal mit der wahrscheinlich größten an:&nbsp;<strong>METALLICA</strong> – die Band, mit der die meisten von uns <strong>zum Metal gekommen</strong> sind. Ich jedoch nicht. Schon seit Jahrzehnten wird <strong>deutscher- und Bay Area-Thrash im Hause Promillo gefeiert</strong>, aber dann doch eher <strong>EXODUS </strong>und <strong>KREATOR</strong>.</p>
<p>Im <strong>Black Metal</strong> konnte ich noch nie sehr viel mit der Musik, geschweige denn dem <strong>missratenen Typen</strong> von <strong>BURZUM</strong> anfangen. Was man <strong>BURZUM</strong> aber nicht absprechen kann, ist, dass sie <strong>MAYHEM</strong> zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Ich bin mir nicht sicher, wie sich ihr <strong>Werdegang ohne Herrn Vikernes</strong> gestaltet hätte.</p>
<p>Nun aber zum <strong>größten Rätsel der modernen Musikgeschichte</strong>. Es gibt kaum ein Musikblatt, welches nicht monatlich von ihnen berichtet und doch gehen sie mir komplett am Hintersten vorbei. Die Fans gröhlen mit, obwohl <strong>der Sänger eine Ausstrahlung wie ein Steuerberater</strong> hat. Das kann nur eine Band sein. Richtig, <strong>BLIND GUARDIAN</strong>. Ich werde aus dieser Musik einfach nicht schlau. Mir überbringt sie <strong>null Energie</strong> und hinterlässt <strong>nichts als Fragezeichen</strong>. Und bevor die Frage aufkommt: Ja, ich habe/musste sie mir schon mehrmals live anschauen!</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sebastian</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Große Bands, kleine Wirkung. Irgendwie bekommt man ständig <strong>von allen anderen vorgesagt</strong>, welche Band groß, sprich musikalisch ganz toll und bedeutend ist. Die <strong>eigene Meinung</strong> dazu kann oft <strong>ganz anders</strong> sein.</p>
<p>Beim Überlegen, bei welchen Gruppen mir das so geht, denke ich auch, dass ich da wohl auch selektiv höre. Es kann ja sein, dass ich von <strong>Band XY</strong> aus besagter Kategorie vielleicht <strong>nur zwei Songs gut finde</strong>, den Rest aber nicht. Die Band an sich ist mir damit <strong>immer noch relativ egal</strong>. Man kann trotzdem ihren <strong>musikalischen Verdienst</strong>&nbsp;<strong>respektieren</strong>. Nennt es <strong>Rosinenpickerei</strong>, aber macht das nicht jeder irgendwo?</p>
<p>Eine Band, um deren Stellenwert ich mir durchaus bewusst bin, und die ich auch schon ein paar mal live gesehen habe, ist <strong>JUDAS PRIEST</strong>. Die Band hat einen <strong>guten Sound</strong>, <strong>liefert live</strong> toll ab und <strong>unterhält</strong> auf jeden Fall immer noch gut ihr Publikum. Und zu <strong>Rob Halford</strong>&nbsp;muss man auch nichts mehr sagen. Trotzdem, die <strong>Musik berührt mich nicht</strong>, trotz ihrer Brillanz. Letzten Endes ist dies auch nicht ihre Aufgabe. Das ist <strong>nicht schlimm</strong>, sie stehen damit auch lange <strong>nicht allein</strong>. Bei <strong>SAXON</strong> ist es ganz ähnlich.</p>
<p>Mir stellt sich nun jedoch die Frage, <strong>welche Band der NWBHM&nbsp;ohne Probleme als „klein“ bezeichnet werden kann.</strong>&nbsp;<strong>DEF LEPPARD</strong> fand ich immer sehr interessant, mit einem <strong>eigenen Stil</strong>. Ihre <strong>direkte Spielweise</strong> und der <strong>klare Sound</strong> kam immer besser an bei mir. Aber letzten Endes muss jeder selbst wissen, wo er die <strong>Genregrenzen</strong> zieht und was ihn anspricht. Nur entschuldigen sollte man sich nicht dafür.</p>
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		<title>Explosionen am Himmel Norwegens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>INFANT DEATH &#8211; Violent Rites Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016 Dauer: 30:08 Min. Label: Apocalyptic Empire Records Stil: Thrash Metal/Black Metal WARNUNG: Es folgt ein Lobgesang auf eine der schönsten Hasstiraden des Jahres! Sind die Ohren wieder verstopft? Möchtest du die passende Hintergrundbeschallung um deine ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>INFANT DEATH</strong> &#8211; Violent Rites<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016<br />
Dauer: 30:08 Min.<br />
Label: Apocalyptic Empire Records<br />
Stil: Thrash Metal/Black Metal</p>
<blockquote><p><strong>WARNUNG: Es folgt ein Lobgesang auf eine der schönsten Hasstiraden des Jahres!</strong></p></blockquote>
<p>Sind die Ohren wieder verstopft? Möchtest du die passende Hintergrundbeschallung um deine Bahn rechtzeitig zu kriegen? Brauchst du den perfekten Weckruf auf deinem Handy? Wenn du all diese Fragen mit ja beantwortet hast, dann habe ich genau das Richtige für dich. Ohne einen Funken der Barmherzigkeit, pulverisieren <strong>INFANT DEATH</strong> auf ihrem dritten Album alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Beim Ersteindruck dachte ich mir: &#8222;Habe ich die Geschwindigkeit richtig eingestellt?&#8220; Die Antwort lautet: ja. Innerhalb der ersten 6 Minuten überfallen mich die Norweger derart, dass ich kaum hinterherkomme. Ich LIEBE solche Scheiben, wo man den Eindruck eines brennenden Zuges vor Augen hat, der in jeder Kurve zu entgleisen droht. Was für ein <strong>vertonter Orkan</strong>! Das ist die Aggression, die mir im heutigen Thrash Metal gefehlt hat.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9882" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-300x104.jpg" alt="infant_death_logo_red" width="300" height="104" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-300x104.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-1024x355.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/infant_death_logo_red-750x260.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-300x274.jpg" alt="infant-death-bandphoto" width="300" height="274" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-300x274.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-1024x935.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto-750x685.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Infant-Death-bandphoto.jpg 1827w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h4>Absolute Verwüstung</h4>
<p>Ihr könnt euch einen Song aussuchen, egal welchen, es gibt immer mit der groben Kelle auf die Zwölf. Bei der vierten Nummer, <em>&#8222;Subhuman Elimination&#8220;, </em>täuschen <strong>INFANT DEATH</strong> anfänglich einen boshaften Schunkelpart vor, exakt 17 Sekunden später habe ich das Gefühl, dass davon nie die Rede war. Sofort rauscht das Trio in <strong>Überschallgeschwindigkeit</strong> durch den nächsten Blastbeattunnel. In der Haut des Gitarristen möchte ich nur ungern stecken. Was dieser verrückte Saitenhexer durchschreddert ist nicht mehr feierlich, der tollwütige Schlagzeuger hat nach dem Album Arme wie ein junger Arnold Schwarzenegger und wird wohl in die Klinik eingewiesen. Gott sei Dank gibt es hier aber <strong>kurze Verschnaufpausen</strong>, sonst würde ich wohl vollends durch die Wohnung eskalieren.</p>
<h3>Bitte hier durchdrehen:</h3>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/6Tb4059MB8U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Während in <em>&#8222;Mutilation Hammer&#8220;</em> der atonale Wahn regiert und gegen Ende dieses Massakers im Hintergrund die Glocken läuten (kein Scherz!), bereitet mir das Riff im Nachfolger <em>&#8222;Blasphemy Prevails&#8220;</em> pure Freude. Diese Tonabfolge atmet den Geist der Achtziger perfekt ein (der Schrei am Ende! 1:57 min.). Serviert wird das Ganze regelmäßig mit <strong>chaotischen Soli</strong>, die mein Adrenalin nur noch weiter in die Höhe treiben. Das Schlusslicht <em>&#8222;False Prophesies&#8220;</em> bildet eine Huldigung mit seinen erhabenen Gitarren an <strong>DESTRÖYER 666</strong>. Von solchen Ideen hätte es ruhig mehr sein können. Alles in allem bin ich <strong>mehr als zufrieden</strong> mit &#8222;Violent Rites&#8220;. Hier stimmt fast alles, aber nach über 10 Durchläufen (davon 4 hintereinander), ist dann meine Ausdauer erschöpft. Schließlich muss sich mein Nacken von meinen spontanen Anfällen des Headbangings erst mal erholen und ein ausgerenkter Halswirbel zum Morgen ist nicht gerade das, was ich brauche.</p>
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