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	<title>instrumental Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 25 Sep 2018 14:55:36 +0000</lastBuildDate>
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	<title>instrumental Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DEAF ROW FEST VII &#8211; Die magische Sieben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 10:52:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besser als jeder Sampler, versteht es das DEAF ROW, Musik zusammenzustellen und neue Horizonte zu öffnen!<br />
Wir sind zum dritten Mal dabei und ärgern uns nur, dass wir diese Konzertreihe nicht eher kannten.</p>
<p>Kommt mit nach Jena, wir sagen euch, was euch erwartet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-die-magische-sieben/">DEAF ROW FEST VII &#8211; Die magische Sieben</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder lädt <strong>DEAF ROW SHOWS</strong> zum <strong>DEAF ROW FEST</strong> und hat mit der diesjährigen Auflage die Sieben gleich doppelt erreicht. Wieder einmal werden sieben Bands das wunderbare <strong>Kassablanca</strong> in Jena beschallen. Zum siebten Mal in Folge. Am 29.09.2018 erwartet mich ein langer Abend, der hoffentlich ebenso befriedigend verlaufen wird wie die beiden Vorgänger <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena">2016</a> und <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017">2017</a>, die ich schon gemeinsam mit dem <a href="https://gutesende.de" target="_blank" rel="noopener">Yeti</a> bereits besuchen durfte.</p>
<p><strong>HEADS.</strong>, <strong>LENTO</strong> und <strong>SOVIET SOVIET</strong> sind mir namentlich geläufig, ich hatte allerdings noch nicht das Vergnügen mit selbigen. <strong>SUN WORSHIP</strong> habe ich hingegen schon einmal abfeiern dürfen und freue mich riesig darüber, sie im Programm für dieses Jahr entdeckt zu haben. Naja, und <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>, die sind eine Größe, die man wohl einfach kennt.</p>
<h4>Oder eben auch nicht.</h4>
<p>Ich habe sie in den letzten (bestimmt drei, vier) Jahren ganz erfolgreich wegignoriert. Fehlen noch zwei Bands – und zu denen habe ich wirklich keinerlei Bezug – <strong>FOTOCRIME</strong> und <strong>BRIQUEVILLE</strong>. Zeit, den Horizont zu erweitern … aber was machen die alle eigentlich?!</p>
<hr>
<p>Den Reigen werden <strong>HEADS.</strong> eröffnen. Ich gebe zu, dass ich die deutsch-australische Kapelle bis dato nur vom Namen her kenne. Aus dem <strong>JAGUWAR</strong>-Dunstkreis. Mit noisigem, düsterem und waberndem Rock, der die Schwere von Sludge und den Dreck von Grunge in den Schuhprofilen mit sich trägt, stellen sie sich mir auf ihrem Langspieler “Collide” vor und versprechen damit ein vereinnahmender Start in den Abend zu werden.</p>
<p><a href="https://headsnoise.bandcamp.com/">&#8222;Collider&#8220; by HEADS.</a></p>
<p><strong>FOTOCRIME</strong> brechen mit dem, was das Opener-Trio anbringt und schmeißen mich in die Dark-Post-Punk-New-Wave-Sounds der tiefsten 80er. Synthielastiges Vor-Sich-Hinschunkeln, ein bisschen Leiden und Träumen – <strong>THE CURE</strong>, <strong>JOY DEVISION</strong> und <strong>SISTERS OF MERCY</strong> lassen grüßen. Ich bin gespannt, wie sich die aus den USA stammenden <strong>FOTOCRIME</strong> live machen. Denn solche Musik kenne ich bisher nur aus der Konserve,</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fyxtZCe59GI?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Anknüpfend an die letzten Jahre wird es auch postig werden. <strong>BRIQUEVILLE</strong> sorgen für einen instrumentalen Sog, der live im besten Fall ordentlich zu hypnotisieren weiß. Die Belgier werden mit ihrer musikalischen Schwere dem Abend eine dramatische Wendung geben, um das Publikum auf <strong>SUN WORSHIP</strong> vorzubereiten, die episch und überwältigend das Kassablanca mit ihrem atmosphärischen Black Metal überrollen werden.&nbsp;<strong>Versprochen!</strong></p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ERuuaOR3oj0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Wie soll es dann weitergehen? Nachdem doch schon gemetzelt wurde? Mit mehr Gemetzel!</h4>
<p>So zumindest versprechen es <strong>LENTO</strong> aus Italien. Ebenso wie <strong>SUN WORSHIP</strong> suchen sie das Jenaer <strong>DEAF ROW FEST</strong> nicht zum ersten Mal auf und holzen instrumental gut los. Ich weiß beim ersten Reinhören nicht so richtig, wohin es gehen soll. Post Black? Sludge? Auf jeden Fall:&nbsp;<strong>Chaos</strong>. Und ziemlich anstrengend. Puh, mal sehen, was das wird… <strong>LENTO</strong>s Landsleute von <strong>SOVIET SOVIET</strong>, die ich ja nun bisher auch nicht weiter kenne, fahren ebenfalls ordentliche Soundwände auf, funktionieren aber ganz anders. Weniger chaotisch, viel harmonischer. Irgendwas lässt mich mit <strong>PLACEBO</strong> assoziieren – Basssound und Rhythmusarbeit, vielleicht auch ein bisschen der nölende Gesang – so würde ich die Gemeinsamkeit lokalisieren. Alternative Rock mit einer Schippe postiger Träumerei obendrauf. Es schiebt romantisch vor sich hin. Ich bin höchst erquickt und sehe der Band gespannt entgegen.</p>
<p><a href="https://sovietsoviet.bandcamp.com/album/endless">&#8222;Endless&#8220; by SOVIET SOVIET</a></p>
<p>Headliner werden&nbsp;<strong>DOWNFALL OF GAIA&nbsp;</strong>sein. Ja, genau, die Wegignorierten. Erstkontakt sagt: <strong>Schön! Schnell! Düster!</strong> Black Metal also. Der Vergleich zu <strong>FALL OF EFRAFA</strong> ließ mich schon aufmerken, selbige wissen mich schon seit längerem gut zu begeistern. Und ja, nach den ersten Kostproben aus der Konserve könnten mir auch die atmosphärischen&nbsp;<strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> in Zukunft gut schmecken, wenn sie mich in Jena zu überzeugen wissen.</p>
<p>Umrahmt wird das diesjährige LineUp wieder von <a href="https://soundcloud.com/aehmaehm">aehm</a> an den (echten!) Plattentellern (für echtes Vinyl!), der in den letzten Jahren schon die passenden Töne zur Pausenuntermalung finden konnte. Ich freu mich drauf!</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0Jb_AMz5GTA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Was?</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;DEAF ROW FEST VII</p>
<p><strong>Wann?</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;29.09.2018</p>
<p><strong>Wo? &nbsp; &nbsp;</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Kassablanca Jena</p>
<p><strong>Preis:</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 20€&nbsp;VVK / 25€ AK</p>
<p><strong>Genre: &nbsp;</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Post Rock, Post Metal, Post Punk, New Wave, Instrumental, Alternative, Noise, Black Metal, Sludge, Grunge</p>
<p><strong>Bands:</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<strong>HEADS., FOTOCRIME, B R I Q U E V I L L E, SUN WORSHIP, LENTO, SOVIET SOVIET, DOWNFALL OF GAIA</strong></p>
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		<item>
		<title>MOTHER ENGINE &#8211; Übergriff der Weltraummaschinisten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2017 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[album. heavy psych sounds]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MOTHER ENGINE &#8211; Hangar Veröffentlichungsdatum: 29.09.2017 Dauer: 77:19 Min. Label: Heavy Psych Sounds Stil: Psychedelic/Prog Rock Plauen &#8211; eine Stadt im Vogtland, die eigentlich nichts mit dem großen weiten Weltall zu tun hat. Dennoch haben es sich 3 Jungs aus der Gemeinde ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MOTHER ENGINE</strong> &#8211; Hangar<br />
Veröffentlichungsdatum: 29.09.2017<br />
Dauer: 77:19 Min.<br />
Label: Heavy Psych Sounds<br />
Stil: Psychedelic/Prog Rock</p>
<p><strong>Plauen</strong> &#8211; eine Stadt im Vogtland, die eigentlich nichts mit dem großen weiten Weltall zu tun hat. Dennoch haben es sich 3 Jungs aus der Gemeinde auf die Fahne geschrieben, ein wenig außerirdische Energie in der sonst doch recht kargen Kreisstadt freizusetzen. Nachdem ihr letztes Album &#8222;Absturz&#8220; mit dem Titel <em>&#8222;Hangar&#8220; </em>endete, haben es sich die Burschen leicht gemacht und ihr neuestes Werk ebenfalls auf &#8222;Hangar&#8220; getauft. Dass das nicht irgendwelcher zusammenhangsloser Stuss ist, beweist schon der Opener <em>&#8222;Prototyp&#8220;</em>. Hier wird nahtlos an das Vorgängeralbum angeschlossen, welches die <strong>MOTHER ENGINE</strong> auf dem <strong>Wüstenplaneten </strong>&#8222;X Alpha Wolf 538&#8220; abstürzen ließ.</p>
<h4>Was ich erwarte &#8230;</h4>
<p>Mittlerweile sind Alben mit einer Spielzeit von über einer Stunde eine wirkliche Rarität geworden. Kaum ein Album überschreitet mehr die magische 50 Minuten-Marke. Als ich sah, dass &#8222;Hangar&#8220; sich weit über eine Stunde zieht, war ich mir nicht sicher, ob ich diese Klangreise ohne Gliederschmerzen überstehe. Ich meine schon, dass überlange Songs ihren ganz besonderen Reiz haben, aber <strong>4 Songs in 77 Minuten</strong> sind schon harter Tobak. Noch dazu, weil die Vogtländer gänzlich auf Gesang verzichten und lediglich ihr Können an den Instrumenten sprechen lassen.</p>
<h4>Was ich bekomme &#8230;</h4>
<p><strong>MOTHER ENGINE</strong> schaffen es, dass ich in den 77 Minuten die verschiedensten Weltraumlandschaften durchreise. Es braucht keine Worte, um zu verstehen, was jeder einzelne Song ausdrücken soll. Allein die Riffs, Takte und Effekte lassen erahnen, dass das neue Mutterschiff schon kurz nach der Fertigstellung mindestens genauso rund läuft wie die alte Kiste, die es ja zerlegt hat. Aber warum sollen wir alten Sachen nachtrauern, wenngleich das neue Werk doch viel stabiler und mächtiger wirkt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23253" aria-describedby="caption-attachment-23253" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-23253" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-1024x1009.jpg" alt="" width="1024" height="1009" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-1024x1009.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-300x296.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01-750x739.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/MotherEngine01.jpg 1330w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23253" class="wp-caption-text">Abgespacete Typen</figcaption></figure>
<h4>Musik für Maschinenbaustudenten</h4>
<p>Natürlich ist die Planung eines neuen Raumschiffes nichts für Unwissende. <em>&#8222;Prototyp&#8220;</em> eröffnet &#8222;Hangar&#8220;. Im Hangar herrscht ein wildes Treiben und man hört die Mitarbeiter, wie sie gestresst&nbsp;die Außenhülle des neuen Spacetaxi in <strong>Form </strong>bringen. Das Gehäuse steht, also geht es ab in den <strong>Windkanal</strong>. Schnittig, dynamisch und doch tonnenschwer präsentiert sich der Opener. Auch wenn es noch Ecken und Kanten gibt, steht für mich fest, dass das neue Fluggerät deutlich leistungsstärker durch die Sphären schwebt. Schon jetzt wird mir klar, dass diese Reise niemals langweilig werden kann, denn die Jungs setzen innerhalb kürzester Abstände Akzente, die einen dicken Stempel auf meinem Trommelfell hinterlassen. Auch unter starker <strong>Belastung</strong> zeigt die neue <strong>MOTHER ENGINE</strong> keine Schwächen. Die Plauener wissen, wie sie mich mit greifbaren Stoner-Riffs und bluesigen Parts erreichen können!<br />
Ohne Treibstoff geht natürlich nichts! <em>&#8222;Biosprit&#8220; </em>nennt sich der nächste Titel. Ich spüre, wie jeder Tropfen des durchaus flüchtigen <strong>C2H6O</strong> durch die Leitungen des Schiffs fließt und es flugtauglich macht. Langsame, atmosphärische Riffs verdeutlichen mir dieses Szenario, ehe klirrende Gitarrensaiten das Luftgefährt zum ersten mal zum Leben erwecken. Jetzt wird es deutlich ruppiger. <em>&#8222;Biosprit</em><em>&#8222;</em> ist schon deutlich dynamischer als noch der Opener, was vor allem durch postrockige Passagen zustande kommt. Auch während dieser 18 Minuten kommt keine Langeweile, sondern eher Schrauberlaune, auf.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/p68QIk2Ir3I?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Jetzt, wo alle Leitungen befüllt sind und die Maschinen auf Hochtouren laufen, wird mit <em>&#8222;Tokamak&#8220; </em>das unterstützende Bauteil zugeschaltet. <strong>Tokamak</strong>? Ohne Wikipedia hätte ich auch nicht gewusst, was das sein soll. Es handelt sich dabei um einen <strong>Fusionsreaktor</strong>. Die Jungs gehen also auch mit der Zeit und setzen umweltschonende Alternativen ein. Nicht übel! <em>&#8222;Tokamak&#8220;</em> glänzt mit fuzzig-bluesigen Riffs, die flüssig und einleuchtend sind. Von Minute zu Minute steigert sich dieser Song schon fast zu einem <strong>Doom-Hit</strong>, ehe das Konstrukt eingerissen und von Blasinstrumenten ein hymnischer Psychedelic-Part eröffnet wird. Richtig wild wird der Titel nochmal zum Ende hin. Spätestens jetzt wird auch jeder <strong>Physikstreber</strong> passen müssen. Der Song endet mit einem Part namens &#8222;Lawson Kriterium&#8220;. Mindestens genauso wild wie der Part ist auch die Definition des <strong>Lawson Kriteriums</strong>. Zieht es euch bei Wikipedia einfach mal rein.<br />
Mit <em>&#8222;Weihe/Leerlauf&#8220; </em>geht &#8222;Hangar&#8220; dann auch &#8222;schon&#8220; wieder zu Ende. Anders als bei den vorherigen Songs, ist dieses Stück nicht noch einmal in Untertitel gegliedert und benötigt überhaupt keine Anlaufphase. Das technische Konstrukt ist mittlerweile eingelaufen und schwebt durch das All. Zum Abschluss wird nochmal alles an Einflüssen zusammengekehrt. Space, Psych, Prog, Post, Stoner &#8211; alles darf hinein. Die neue <strong>MOTHER ENGINE</strong> läuft rund und setzt ihre Reise in die Unendlichkeit fort. Ich bin sehr gespannt, was mich auf dem nächsten Album der Jungs erwarten wird!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/MotherEngineRock/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MOTHER ENGINE </strong></a>auf <strong>Facebook<br />
</strong><a href="https://motherenginerock.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MOTHER ENGINE </strong></a>auf <strong>Bandcamp</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>GHOST TOAST &#8211; bereit zum Abflug?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2017 11:06:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GHOST TOAST &#8211; Out Of This World Veröffentlichungsdatum: 07.06.2017 Dauer: 58:31 Min. Label: Inverse Records Stil: Instrumental Progressive Rock Ein cooler Bandname ist die halbe Miete. Das bewahrheitet sich im Falle von&#160;GHOST TOAST einmal mehr. Sonst wäre mir diese eher unbekannte Prog-Rock-Band ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GHOST TOAST</strong> &#8211; Out Of This World<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.06.2017<br />
Dauer: 58:31 Min.<br />
Label: Inverse Records<br />
Stil: Instrumental Progressive Rock<span id="more-18477"></span></p>
<p>Ein cooler Bandname ist die halbe Miete. Das bewahrheitet sich im Falle von&nbsp;<strong>GHOST TOAST</strong> einmal mehr. Sonst wäre mir diese eher unbekannte Prog-Rock-Band vermutlich durch die Finger geglitten. So durfte ich jedoch feststellen, dass die Kreativität der vier Ungarn über den Prozess der Namensfindung bei Weitem hinausgeht. Denn die neun <strong>Instrumentalstücke</strong> auf &#8222;Out Of This World&#8220; machen dem Titel des Albums alle Ehre. Lasst euch also von der großen Hand im Himmel auf einen überirdischen Trip entführen!</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Ka Mai&#8220;&nbsp;</em>beginnt verhalten, zieht jedoch nach rund 30 Sekunden mit <strong>kraftvollen Gitarrenriffs</strong> nach vorne. Ab da klebe ich mit beiden Ohren an den Boxen und sauge gierig jeden Ton in den Gehörgang. <strong>Extrem smoothe Bassläufe</strong>, vereinzelte <strong>Cello-Töne</strong> und <strong>komplexe Rhythmik</strong> versetzen mich in Ekstase. Gesang wäre hier völlig überflüssig, denn die Instrumente sprechen für sich. Die letzten eineinhalb Minuten reißen mit <strong>fantastischen Gitarren-Leads</strong>&nbsp;meine Armhaare endgültig gen Himmel. Während der Schlussakkord ausklingt, muss ich erst einmal durchschnaufen. Als Raucher bräuchte ich jetzt die Zigarette danach. Was für ein Auftakt!</p>
<h3>FREILAUFENDER PROG ROCK</h3>
<p>Doch servieren<strong> GHOST TOAST</strong> mit&nbsp;<em>&#8222;Gordius&#8220;</em>&nbsp;direkt den nächsten musikalischen Leckerbissen. Die erste Minute besteht aus <strong>freilaufendem Prog Rock ohne Zusatzstoffe</strong>. Mit markanter Cello-Note versehen, offenbart das Stück seine aromatische Vielfalt. <strong>Schwungvolle Synthesizer-Passagen</strong> intensivieren das Geschmackserlebnis und sorgen für richtig Spaß in den Backen (Der Post-Rock-Gourmet mag sich hierbei an Kreationen aus dem Hause&nbsp;<strong>MASERATI</strong>&nbsp;erinnert fühlen.). Warmes Cello-Aroma, aufgepeppt mit knusprigem Gitarrenspiel Marke <strong>GOD IS AN ASTRONAUT</strong>, garantiert den perfekten Abgang. Ein akustischer Gaumenkitzel erster Güte!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/if0_zL6ZLNY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit <em>&#8222;Alia&#8220;</em> und <em>&#8222;The Dragon&#8217;s Tail&#8220;</em> lebt die Band ihre Begeisterung für Soundtracks aus. Erstgenanntes Stück versetzt mich durch seine <strong>Flüster- und Sprachpassagen</strong> sowie die&nbsp;<strong>geheimnisvollen Synthie- und Cello-Klänge</strong> assoziativ in die Welt des <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pSBkS7Xq3wg" target="_blank" rel="noopener">Videospiels &#8222;Eternal Darkness&#8220;</a>. Sanftes Gitarren- und Bassspiel bringen etwas Dynamik in den Song. Dennoch bildet das Stück nach der vorangegangenen Intensität einen willkommenen Ruhepol. Ganz im Gegensatz jedoch zum folgenden Titel.</p>
<h3>FLUG ÜBER MITTELERDE &#8230; UND DER TIEFPUNKT DES ALBUMS</h3>
<p>Trommeln in der Tiefe. Pianoklänge. Sanfte Hörner. Dann trägt eine <strong>kraftvolle Männerstimme</strong> in unbekannter Sprache eine Art Beschwörung vor.&nbsp;<strong>Christopher Lee</strong> tritt in wallendem Gewand als&nbsp;<strong>Saruman</strong> vor mein geistiges Auge. Und &#8211; bumm! Jetzt wird es richtig episch. Von Trommeln begleitet, fliegen Hörner und Cello in <em>&#8222;The Dragon&#8217;s Tail&#8220;</em> über die endlosen Berge und Täler Mittelerdes. Nach der Ablösung durch <strong>weitere Sprachsamples</strong> sowie <strong>Piano- und Synthie-Klängen</strong> prog-rocken <strong>GHOST TOAST</strong>&nbsp;wieder hart. Schließlich trägt das Cello den Hörer hinaus und schließt Minas Tiriths Pforten hinter ihm. Absolut beeindruckend!</p>
<p><em>&#8222;Minotaur&#8220;</em>&nbsp;bildet den Mittel- und leider auch den <strong>Tiefpunkt des Albums</strong>. Also, kein allzu tiefer Tiefpunkt. Eher <strong>jammern auf hohem Niveau</strong>. Einen solchen &#8222;Tiefpunkt&#8220; würden sich zahlreiche andere Bands wünschen! Von musikalischen Großtaten umringt, erscheint der Song&nbsp;einfach etwas weniger herausragend. Zumindest die ersten drei Minuten lang. Gemischt mit Cello-Spiel und Synthies, <strong>progt es hintenraus doch noch fein</strong>. Sorry, <em>&#8222;Minotaur&#8220;</em>, selbst in einer Eliteklasse muss es einen 2er-Schüler geben!</p>
<h3>HULDIGT DER FRUCHTBARKEITSGÖTTIN!</h3>
<p>Von mystischen Klängen getragen, schwebt nun<em> &#8222;Kaia&#8220;</em> heran. Unter Percussions und Cello mischt sich <strong>orientalisch angehauchter Frauengesang</strong>. Auch der Bassist profiliert sich einmal mehr als elementarer Bestandteil des Klangkonstrukts. Nach fünf Minuten tritt der<strong> mehrstimmige weibliche Gesang</strong> komplett in den Mittelpunkt, die Bandmitglieder positionieren ihre Instrumente dabei wie Opfergaben um die Statue einer Fruchtbarkeitsgöttin. Die Thematik und der instrumentale Song erinnern unweigerlich an die Werke der Psychedelic-Rocker&nbsp;<strong>MY SLEEPING KARMA&nbsp;</strong>&#8211; definitiv ein Kompliment!</p>
<p>Hier findet ihr übrigens das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=b_aSWoNEoZw" target="_blank" rel="noopener">komplette Album &#8222;Out Of This World&#8220; bei YouTube</a></p>
<p>&#8222;KOKW calling, come in. KOKW calling, I&#8217;m on international frequency. Come in.&#8220; Diese Worte eröffnen das Stück<em> &#8222;Last Man&#8220;</em>, das seine Inspiration aus dem Film &#8222;The Last Man On Earth&#8220; (1964) zieht. <strong>Kraftvolle Prog-Riffs</strong> und <strong>zurückhaltendes Cello-Spiel</strong> ummanteln die<strong> eingespielten Zitate</strong> aus dem Sci-Fi-Horror-Klassiker. Wenn die Gitarre dabei mit Vollgas nach vorne prescht, fängt sie das Cello immer wieder mit melancholischen Melodien ein. Diese Art der Komposition jagte mir schon beispielsweise bei&nbsp;<strong>MAYBESHEWILL</strong> regelmäßig wohlige Schauer über den Rücken. Mit <em>&#8222;Last Man&#8220;</em> stehen <strong>GHOST TOAST</strong> dem in nichts nach.</p>
<h3>KRIECHT EIN SAXOFON DURCH DEN DSCHUNGEL &#8230;</h3>
<p>Bei <em>&#8222;Ishvara&#8220;</em>&nbsp;tritt das&nbsp;Cello einmal mehr an prominente Stelle. Auch hier trägt <strong>orientalisch klingender, klagender Frauengesang</strong> zur mystischen Atmosphäre bei. Diesmal gesellt sich jedoch ein <strong>männlicher Konterpart</strong> hinzu. Als &#8222;Ishvara&#8220; bezeichnet man im Hinduismus übrigens den jeweils höchsten persönlichen Gott (danke, Dr. Wiki!). Erneut kommt man assoziativ kaum an <strong>MY SLEEPING KARMA</strong> vorbei. Während der Song gemächlich, vorbei an lianenverhangenen Tempeln, durch den indischen Dschungel kriecht, schlängelt gegen Ende sogar ein Saxofon aus dem Gebüsch. Sehr eindrucksvoll und klangfarbenfroh!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18524" aria-describedby="caption-attachment-18524" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18524 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/gt_out_of_this_world_promo_bw1-1024x1024.jpg" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/gt_out_of_this_world_promo_bw1-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/gt_out_of_this_world_promo_bw1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/gt_out_of_this_world_promo_bw1-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/gt_out_of_this_world_promo_bw1-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18524" class="wp-caption-text">Wer findet den Skyrim-Fan bei <strong>GHOST TOAST</strong>?</figcaption></figure>
<h3>DAS GROSSE FINALE? NICHT GANZ &#8230;</h3>
<p>Wer beim Schlussstück <em>&#8222;Pawn Of Fate&#8220;</em> mit einem <strong>epischen Finale</strong> rechnet, dürfte vielleicht <strong>zunächst enttäuscht</strong> sein. Denn der letzte Song ist mit 3:12 Minuten Spielzeit zugleich der kürzeste des Albums. Macht aber nix. Nach einem letzten musikalischen Höhenflug geleiten&nbsp;<strong>GHOST TOAST</strong> den Hörer <strong>mit ruhigen Klängen</strong> zur Erde zurück. Es ist wie das sanfte Erwachen aus einem wunderschönen Traum. Mit dem Unterschied, dass es für &#8222;Out Of This World&#8220; einen Replay-Button gibt, den ich nur zu gern betätige.</p>
<p><strong>GHOST TOAST</strong> bei <a href="https://www.facebook.com/ghosttoastband" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> und <a href="https://ghosttoastband.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
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		<title>Es dauert, dauert und dauert&#8230; &#8211; ELDER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2017 06:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ELDER &#8211; Reflections Of A Floating World Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017 Dauer: 64:21 Min. Label: Stickman Records Stil: Progressive Psych Rock ELDER &#8211; eine Band, die ich zum ersten Mal vor 3 Jahren für mich entdeckt habe. 3 Jungs aus Massachusetts, die einen Scheiß ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ELDER</strong> &#8211; Reflections Of A Floating World<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017<br />
Dauer: 64:21 Min.<br />
Label: Stickman Records<br />
Stil: Progressive Psych Rock</p>
<p><strong>ELDER</strong> &#8211; eine Band, die ich zum ersten Mal vor 3 Jahren für mich entdeckt habe. 3 Jungs aus <strong>Massachusetts</strong>, die einen Scheiß darauf geben, in welche Schublade sie gesteckt werden könnten. Das geht nämlich gar nicht, denn dafür müsste man die Band auf ein Vielfaches teilen. Schon vor 3 Jahren dachte ich, dass ihr damals aktuelles Album &#8222;Dead Roots Stirring&#8220; eigentlich gar nicht mehr zu übertreffen ist. Da hab ich mich wohl geirrt. Mit &#8222;Lore&#8220; kamen schließlich die deutlich progressiveren&nbsp;<strong>ELDER</strong> zum Vorschein.&nbsp;<br />
Als ich Wind davon bekam, dass für dieses Jahr ein neues Album in Planung ist, stieg sofort mein Puls, denn ich wollte eigentlich sofort wissen, wo die musikalische Reise von <strong>ELDER</strong> nun hingeht. <strong>Back to the Roots</strong> oder doch eher noch <strong>verzwickter</strong>?</p>
<h4>Alles beim Alten im Hause <strong>ELDER</strong></h4>
<p>&#8222;Lore&#8220; wurde mit <em>&#8222;Spirit At Aphelion&#8220; </em>beschlossen und genau dort wird auf &#8222;Reflections Of A Floating World&#8220; mit <em>&#8222;Sanctuary&#8220; </em>weitergemacht. <strong>Verträumte Gitarrenklänge</strong>, die es vom ersten Ton an schaffen, mich in die &#8222;Floating World&#8220; zu transferieren. Ganz klar steht auch auf dem neuen Werk der Gesang eher im Hintergrund, was die Gesangsleistung von Sänger und Gitarrist <strong>Nick DiSalvo </strong>aber nicht unterdrücken soll. Sein relativ hoher Klargesang wird wohl dosiert an den richtigen Stellen der Songs eingesetzt und sorgt so für noch mehr <strong>Zauber</strong>.<br />
Fies wird es auch noch, als ich nach gut 8 Minuten denke (und erwarte), dass der Opener nun endet. Denkste, <strong>Promillo</strong>! Nach kurzem Gitarrenklimper wird noch einmal eine wahnsinnige Soundwand errichtet, die <em>&#8222;Sanctuary&#8220;</em> dann nach gut 11 Minuten enden lässt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18236" aria-describedby="caption-attachment-18236" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18236 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/13339668_1116852275023329_3851834072278030325_n.jpg" width="640" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/13339668_1116852275023329_3851834072278030325_n.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/13339668_1116852275023329_3851834072278030325_n-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18236" class="wp-caption-text">Happiest Band in &#8222;Doom Metal&#8220;</figcaption></figure>
<p>Dieses Album ist wirklich nichts für Hörer, die es eilig haben. Erstens mal, weil die Songs durch <strong>Überlänge </strong>bestechen und zweitens, weil es erst einmal eine Weile dauert, bis ein Song Fahrt aufnimmt. So auch <em>&#8222;The Falling Veil&#8220;</em>. Über eine Minute dauert es, bis überhaupt mal <strong>strukturierte Musik</strong> zum Vorschein kommt. Da ich aber massig Zeit habe, genieße ich die <strong>Zauberformel</strong> vor dem eigentlichen Song, in der sich in mir ein riesiger Berg voller Spannung anhäuft. Dann gehts aber los und ich werde wieder nicht enttäuscht. <strong>Nicks</strong> verspielte Art seine Gitarre zu strangulieren wirkt zwar im ersten Moment erstmal gewöhnungsbedürftig, doch wenn man einmal ganz tief in den Geist dieser Musik eingetaucht ist, kommt man so schnell nicht mehr heraus.</p>
<p>Das klingt jetzt alles nach <strong>softem Geklimper</strong>, ist es aber nicht! Gerade <em>&#8222;The Falling Veil&#8220; </em>wird durch einen flotten rockigen Part nochmal um einiges aufgewertet, ehe auch er nach 11 monumentalen Minuten zu Ende geht.<br />
Da wir ja gerade das Thema <strong>Schubladen </strong>hatten. Natürlich kann man <strong>ELDER</strong> auch mit <em>&#8222;Staving Off Truth&#8220;</em> nicht in eine eben solche stecken, doch tritt bei diesem Titel der Geist des <strong>Stoner Rock</strong> erstmalig auf dem Album etwas in den Vordergrund. Doch das war es noch nicht mit den Überraschungen. Im Mittelteil des Songs setzt plötzlich ein <strong>Keyboard </strong>ein, welches dem Stück wieder eine ganz besondere <strong>Magie </strong>aufdrückt. Bei diesem Sound, gepaart mit dem kräftigen Gitarrensound, muss ich automatisch an <strong>unberührte Natur </strong>denken.</p>
<p>In <em>&#8222;Blind&#8220; </em>geht es erstmal ziemlich ruppig zur Sache, ehe die gefühlvolle Seite <strong>ELDER</strong>s zur Geltung kommt. Gefühlvoller Gesang und Keyboard, nicht mehr und nicht weniger. Und als ich mich gerade an die sanften Klänge gewöhnt habe, rollt mir die nächste <strong>Soundwand </strong>gegen den Kopf, in der lediglich noch der gefühlvolle Gesang und ein paar Akzente des Keyboards enthalten sind.</p>
<h4>Wir kommen zu einem kleinen Rätsel!</h4>
<p>Du fühlst dich schwach, ausgelaugt, lethargisch, hast keine Lust auf irgendetwas. Vormittags um 12 braucht dich sowieso niemand ansprechen. Am späten Nachmittag kehren deine Kräfte langsam wieder in deinen Körper zurück und kurz vor dem Ende des Tages fühlst du dich fitter denn je! Na, von welchem Tag rede ich? Natürlich, dem <em>&#8222;Sonntag&#8220;</em>! Warum hab ich das jetzt kursiv geschrieben habe, ist simpel erklärt. Das ist der Titel des einzigen <strong>Instrumentalsongs</strong> der neuen Platte, der der neue&nbsp;<strong>Sonntagssoundtrack</strong> im Hause&nbsp;<strong>Promillo</strong> werden wird! &#8222;Hä? Ich denke das sind Amis?&#8220; werden sich jetzt einige denken. Recht habt ihr, doch Sänger <strong>Nick</strong> wohnt schon seit einigen Jahren in Berlin und beherrscht die deutsche Sprache mittlerweile schon richtig gut. Davon können wir uns hier noch nicht überzeugen, aber vielleicht ja dann auf dem <strong>nächsten Album</strong>.</p>
<p>Nachdem der Sonntag nun auch überstanden ist, wirken <strong>ELDER </strong>auch gleich wieder viel fitter und hauen mit <em>&#8222;Thousand </em><em>Hands&#8220; </em>noch ein Lied zum Verlieben raus. Die Jungs wissen, was ihre Stärken sind und die werden in diesem Stück komplett ausgespielt. Einprägsame Gitarrenläufe, verspielter Bass, markanter Gesang und ein grandioses Drumming sind das, was mich bei dieser Band beeindruckt und genau mit diesen Mitteln beschließen sie ihr neues Album.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pOc-RCGj6iE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Und was dauert jetzt hier?</h4>
<p>Das ganze Album dauert! Nicht nur vom zeitlichen Aspekt, sondern brauchte es auch eine gewisse Zeit, bis es mich komplett eingenommen hat. Deswegen kommt das Review auch erst jetzt, obwohl das Album schon seit 2 Wochen&nbsp; erhältlich ist.&nbsp; Dass die neuen Songs nicht sofort greifen werden, war mir schon vorher klar, da die Strukturen der Songs einfach zu komplex sind, um sie beim ersten Durchlauf vollends zu verstehen.<br />
Umso glücklicher bin ich jetzt, dass &#8222;Refelections Of A Floating World&#8220; nun auch von mir Besitz ergriffen hat.<br />
Übrigens: <strong>ELDER </strong>haben einen <strong>Headliner-Slot</strong> auf dem diesjährigen <a href="https://silence-magazin.de/liebling-lass-uns-den-acker-beackern-vorbericht-stoned-from-the-underground-2017/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Stoned From The Underground</strong></a> inne. Wer sich das nicht gibt, ist selbst dran Schuld!!!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/elderofficial/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a><strong><br />
</strong><a href="https://beholdtheelder.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcamp</a></p>
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		<title>Kunst! &#8211; REMEMBER WHY WE&#8217;RE HERE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[instrumental]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Remember Why We're Here]]></category>
		<category><![CDATA[Solingen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>REMEMBER WHY WE’RE HERE – Colours May Bleed Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017 (YouTube) Dauer: 31 Min. Label: &#8211; Mathcore? Was&#8217;n das? Dahinter versteckt sich ein besonders hoher instrumentaler Anspruch und der Einfluss verschiedener Musikrichtungen. REMEMBER WHY WE&#8217;RE HERE fügen dieser Theorie nun ein Klangbild ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>REMEMBER WHY WE’RE HERE</strong> – Colours May Bleed<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017 (YouTube)<br />
Dauer: 31 Min.<br />
Label: &#8211;<span id="more-18208"></span></p>
<p>Mathcore? Was&#8217;n das? Dahinter versteckt sich ein besonders hoher instrumentaler Anspruch und der Einfluss verschiedener Musikrichtungen. <strong>REMEMBER WHY WE&#8217;RE HERE</strong> fügen dieser Theorie nun ein Klangbild bei. Ihr selbst veröffentlichtes Debüt-Album trägt dabei den Titel &#8222;Colours May Bleed&#8220; und kommt mit dem von ihnen geprägten Mix zwischen &#8222;Fahrstuhlbossa und Blastbeats&#8220; daher. Ob ein unscheinbarer YouTube-Link die Scheinwerfer auf dieses doch eher unbeleuchtete Sub-Genre richten kann?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18282 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o-1024x685.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<h3>Ist das Kunst oder kann das weg?</h3>
<p>Als ich auf den Album-Link klicke, öffnet sich ein Hintergrundbild, welches mich sofort an jeden beliebigen &#8222;Best-Chill-out-Mix-20XX&#8220; erinnert. Mit dieser seltsamen Anspannung im Gefühl drücke ich den Play-Button. Ich beginne trotzdem sofort in den leichten Drums und den im Hintergrund ein anschwellendes Riff spielenden Gitarren zu versinken. <em>&#8222;Gaia&#8220; </em>ist also schon einmal ein <strong>gelungener Auftakt</strong> und leitet durch ein gesampeltes Filmzitat gekonnt zum nächsten Song über.</p>
<p>Dieser trägt den Titel <em>&#8222;Zwiespalt&#8220;</em> und kommt als <strong>fließende Fortsetzung</strong> des Vorgängers daher. Na dann rein in dieses Instrumental-Werk! Als mir jedoch plötzlich <strong>deutschsprachige Screams und Cleans</strong> um die Ohren gehauen werden, kehrt ein freudiges Lächeln in mein Gesicht zurück.&nbsp;Der fast schon zwanghafte Drang, noch einmal zurück zu spulen, stellt sich ein. Ein Song, welcher irgendwie&nbsp;<strong>wie verdammt guter Metalcore</strong> klingt. Mehr davon!</p>
<p><em>&#8222;Act Like Thepsis&#8220; beginnt </em>ohne Umschweife mit einem fast schon unheimlich <strong>zum grooven bringenden Riff.</strong>&nbsp;Der später einsetzende Bass verleiht dem Track anschließend die nötige Tiefe. Abgerundet wird das Ganze durch die enorme Vielseitigkeit in Form von unterschiedlichen Tempi und mehreren Taktwechseln.</p>
<h3>Schreit der nochmal?</h3>
<p>Es folgt ein Song für die Kategorie &#8222;Titel, die nie jemand wird nennen können&#8220;, was nicht zuletzt an einem der längsten Songtitel&nbsp;liegt, die ich je gehört habe. <em>&#8222;T.D.T.S.T.I.B.O.R.T.U.I. (their desire to shroud themselves in beauty only reveals their ugliness insid)&#8220; </em>ist zugleich der zweite Ausflug der Solinger in die Vokalmusik. Der Track bildet für mich DAS Highlight des Albums, da anscheinend auch <strong>englische Sprache inklusive Screams und klarem Gesang</strong> in Verbindung mit Blastbeats und Jazz-Einflüssen für die vier Jungs <strong>kein Problem</strong> darstellen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18286 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18341679_1559664950734181_8206546348860892198_n-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18341679_1559664950734181_8206546348860892198_n-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18341679_1559664950734181_8206546348860892198_n-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18341679_1559664950734181_8206546348860892198_n-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18341679_1559664950734181_8206546348860892198_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>Mit <em>&#8222;Interlude&#8220; </em>und <em>&#8222;Oneironaut&#8217;s Log&#8220; </em>wird das Konzept des Albums nun durch <strong>stärkere Jazz-Elemente</strong>, wie beispielsweise dem Slap-Bass, erweitert und ein ruhigeres, jedoch trotzdem kraftvolles Klangbild kreiert.</p>
<p><em>&#8222;Willenlos&#8220; </em>bildet anschließend einen gekonnten Mix aus den bisherigen Elementen und endet mit einem meiner heißgeliebten <strong>Slap-Bass-Solos</strong>. Die beiden abschließenden Tracks <em>&#8222;Mirrors&#8220; und &#8222;Apprehension&#8220;</em> formen zum Ende&nbsp;einen gekonnten, jedoch keinen überragenden Schluss, da beide Tracks <strong>besondere Alleinstellungsmerkmale vermissen</strong> lassen.</p>
<p>Hier gehts zu <strong>REMEMBER WHY WE&#8217;RE HERE</strong> auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/rwwhband/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>
<p>Hier gehts zum&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=L8BUjLLLkM8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Album</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Wüste bebt wieder (aber ruhig) &#8211; John Garcia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2017 14:42:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>JOHN GARCIA &#8211; The Coyote Who Spoke In Tongues Veröffentlichungsdatum: 27.01.2017 Dauer: 39:23 Min. Label: Napalm Records Genre: Akustik Stoner So, mal wieder Review-Zeit im Hause Promillo! Schon seit Tagen bekomme ich auf Facebook Werbung des neuen FREEDOM HAWK-Albums. Also mal die ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>JOHN GARCIA</strong> &#8211; The Coyote Who Spoke In Tongues<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.01.2017<br />
Dauer: 39:23 Min.<br />
Label: Napalm Records<br />
Genre: Akustik Stoner</p>
<p><span id="more-13949"></span></p>
<p>So, mal wieder Review-Zeit im Hause <strong>Promillo</strong>! Schon seit Tagen bekomme ich auf Facebook Werbung des neuen <strong>FREEDOM HAWK</strong>-Albums. Also mal die Promoliste durchforstet und siehe da, wir haben die Platte tatsächlich zugesandt bekommen. Also den guten alten <strong>Windows Media Player</strong> startklar gemacht und das Album durchgehört. Klingt sogar richtig gut! Problem: &#8222;Sunlight&#8220; von <strong>FREEDOM HAWK</strong> stammt ursprünglich aus dem Jahr 2009 und wurde nun nochmal neu aufgelegt!</p>
<blockquote><p>&#8222;Junge Junge Junge Junge Junge&#8230;&#8220; Ronny Schäfer</p></blockquote>
<p>Und jetzt? Wie weiter? Nachdem ich das Review im Kopf schon geschrieben habe, wird die Festplatte zurückgesetzt. Jetzt brauch ich was leicht Verdauliches! Da trifft es sich, dass ja so manches ehemalige <strong>KYUSS</strong>-Mitglied in schöner Regelmäßigkeit neue Alben rausbringt. Nein, ich schreibe jetzt nicht über die aktuelle <strong>BRANT BJORK</strong>-Platte, die jetzt auch schon wieder fast in halbes Jahr auf dem Markt ist. Nein, es geht um die Stimme! <strong>JOHN GARCIA</strong> hat mit &#8222;The Coyote Who Spoke In Tongues&#8220; sein zweites Album aus der Wüste exportiert.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="318" class="size-full wp-image-13954" alt="john-garcia-2017-500x318" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/john-garcia-2017-500x318.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/john-garcia-2017-500x318.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/john-garcia-2017-500x318-300x191.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" />
<p><!--more--></p>
<p>Und wo wir gerade beim Thema <strong>Re-Release </strong>waren&#8230; Stolze 9 Songs finden sich auf der neuen Platte wieder. Allerdings nur 5 komplett neu geschriebene Titel! Die übrigen 4 Titel sind <strong>Akustikversionen </strong>von den <strong>KYUSS</strong>-Hits <em>&#8222;Green Machine&#8220;, &#8222;Gardenia&#8220;, &#8222;El Rodeo&#8220;</em> und <em>&#8222;Space Cadet&#8220;</em>.</p>
<p><!--more--><br />
Ein großes deutsches Musikmagazin schrieb, dass <strong>GARCIA</strong> mit den neu interpretierten <strong>KYUSS</strong>-Klassikern Gefahr läuft, das Vermächtnis seiner Kult-Band zu entzaubern. Verstehe ich überhaupt nicht. Im Gegenteil! Der alte Wüstenfuchs beweist mit &#8222;The Coyote Who Spoke In Tongues&#8220; mehr denn je, dass seine ehemalige <strong>Ausnahmeband </strong>immer noch fester Bestandteil in seinem musikalischem Schaffen ist. Genauso gut könnte man den Spieß&nbsp;umdrehen und die 5 neu komponierten Songs in ein fuzziges, basslastiges E-Gitarren-Gewand kleiden. Der Großteil der Stoner Rock-Szene würde wahrscheinlich vermuten, dass sich die Konfliktparteien <strong>JOSH HOMME vs. JOHN GARCIA</strong> nun endlich mal gemeinsam an den Tresen gesetzt und in dichtem Kneipendunst das Kriegsbeil begraben haben. Darauf werde ich vermutlich noch ewig warten müssen.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Mit <em>&#8222;Kylie&#8220; </em>wird &#8222;The Coyote Who Spoke In Tongues&#8220; gleich mal genauso trocken gestartet, wie <strong>JOHN</strong>s Heimat, das kalifornische <strong>Palm Desert</strong>, ist. Wie immer ist seine Stimme unverkennbar und ich weiß sofort, woran ich bin. Das Highlight des Songs ist ohne Frage der Refrain, der von einem unglaublich griffigen Gitarrenriff lebt. Irgendwie erinnert mich diese Passage an <strong>TENACIOUS D</strong>. Liegt wohl am Gesang und dem akustischen Geklampfe.</p>
<p><!--more--><em>&#8222;Green Machine&#8220;- </em>der absolute <strong>Überhit</strong>! Nachdem ich mir die neue Version zum ersten Mal gegeben habe, krieg ich gleich wieder richtig Bock auf diesen Song. Nach 5 Livevideos jetzt wieder zurück zum aktuellen Geschehen. Mit sehr viel Gefühl wird die &#8222;grüne Maschine&#8220; vorgetragen, ohne aber in nur einer einzigen Sekunde den ursprünglichen Spirit zu verlieren. Selbiges gilt auch ohne Abstriche für <em>&#8222;Space Cadet&#8220;, &#8222;Gardenia&#8220; </em>und <em>&#8222;El Rodeo&#8220;.</em></p>
<p><!--more--></p>
<p><em>&#8222;Give Me 250ML&#8220;</em> hat da schon deutlich weniger Hitpotential. Dennoch überzeugt er mich durch seine Tieftönig- und Tiefgründigkeit. <em>&#8222;The Hollingsworth Session&#8220;&nbsp; </em>hätte sich, vertont mit elektrischen Instrumenten, ohne überstehende Kanten in egal welches Album der <strong>KYUSS</strong>-Diskografie eingefügt. Und genau das ist es, wovon dieses Album lebt: der <strong>Geist</strong>!<br />
Wenn mich jemand fragt:<!--more--></p>
<blockquote><p>Ey Promillo, wie klingt eigentlich die Wüste?</p></blockquote>
<p>Wie Wüste klingt, willst du wissen? Dann hör die mal <em>&#8222;Argleben II&#8220; </em>an. Hier hörst du alles, was dir die Wüste bietet. Einerseits Tristesse, auf der anderen Seite aber auch die pure Lebhaftigkeit. <strong>JOHN GARCIA </strong>ist einfach ein Meister darin, jedes einzelne Sandkorn der Wüste Kaliforniens aufzugreifen und zu vertonen. <em>&#8222;Court Order</em><em>&#8222;</em> bringt das Album dann auch leider schon wieder instrumental-akustisch zum Ende.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Imda9XswznM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Kleiner Tipp zum Ende:</h3>
<p>Du hörst unglaublich gern Stoner Rock und willst deine/n Partner/in auch mit diesem Virus infizieren, obwohl sie/er eher auf die sanfteren Klänge steht? Dann ist &#8222;The Coyoto Who Spoke In Tongues&#8220; genau das richtige für euch. Ihr werdet zu 100% auf eure Kosten kommen. Beide!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/JohnGarciaOfficial/?ref=ts&amp;fref=ts" target="_blank"><strong>JOHN GARCIA auf FACEBOOK</strong></a></p>
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		<title>Am Anfang war kein Wort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2016 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ära Krâ]]></category>
		<category><![CDATA[Deafheaven]]></category>
		<category><![CDATA[Der Weg einer Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[instrumental]]></category>
		<category><![CDATA[Negative Symbols]]></category>
		<category><![CDATA[Post Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Without Voices]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NEGATIVE SYMBOLS &#8211; Without Voices Veröffentlichungsdatum: 30.11.2016 Dauer: 47:16 Min. Label: Unsigned/Eigenproduktion Stil: Instrumental Black Metal/Post Rock &#160; Und Gott sprach: es werde nicht. Da ich seit circa 11 Jahren Metal im Allgemeinen höre, und seit ungefähr 7 Jahren den Black Metal ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEGATIVE SYMBOLS</strong> &#8211; Without Voices<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.11.2016<br />
Dauer: 47:16 Min.<br />
Label: Unsigned/Eigenproduktion<br />
Stil: Instrumental Black Metal/Post Rock</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Und Gott sprach: es werde nicht.</strong></h2>
<p>Da ich seit circa 11 Jahren Metal im Allgemeinen höre, und seit ungefähr 7 Jahren den Black Metal für mich im Speziellen entdeckt habe, durchforste ich dieses Genre mittlerweile mehr als alles andere. Dabei ist es mir im Grunde egal, ob es sich um bunten, abgedrehten, tristen, oder auch unglaublich verstörenden Black Metal handelt, solange er nicht zu plastisch, klinisch oder braun klingt. Diese Spielart des Metals muss aber vor allem <strong>authentisch sein</strong>. Sicherlich wird der ein oder andere Einwände haben, klar sind auch die anderen Schubladen auf ihre Art und Weise glaubwürdig, jedoch wird in kaum einer anderen Richtung so sehr darauf geachtet, ob eine Band natürlich, oder auch meinetwegen &#8222;true&#8220; ist.</p>
<p>Wenn ich also einer neuen Band aus dem Gebiet des Schwarzmetalls eine Chance gebe, sind die Erwartungen (unbewusst) höher. Als erstes muss ich sagen, ist es immer eine <strong>spannende Möglichkeit</strong> Musik neu zu erleben, wenn <strong>auf Stimmen verzichtet</strong> wird. Gitarrenmelodien werden bewusster wahrgenommen und übernehmen gewissermaßen den Gesang, der Bass bekommt mehr Freiraum, das Schlagzeug entfaltet seine ganze Kraft. Es gibt sogar Interpreten, die genau durch solche Abwesenheit etwas &#8222;Unfertiges&#8220;, aber gleichzeitig etwas Perfektes erschaffen haben.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9599 size-medium aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Negative_Symbols_Logo-300x225.png" alt="Negative Symbols' Bandlogo" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Negative_Symbols_Logo-300x225.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Negative_Symbols_Logo.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Negative_Symbols_Logo-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<h3><strong>Eine Botschaft steckt nicht nur im Wort. Selbst Töne transportieren eine Message und lösen Gefühle aus, die ungeahnte Sichtweisen auf das Erlebte geben.</strong></h3>
<p>So schafft es auch die 2016 gegründete Ein-Mann-Band <strong>NEGATIVE SYMBOLS</strong> mit ihrem ersten Lebenszeichen &#8222;Without Voices&#8220; eine nachdenkliche Stimmungslage in mir auszulösen. Jedoch keine positive. Das <strong>Schlagzeug tackert künstlich</strong> wie eine Nähmaschine, alleine der Sound der Bassdrum ist anstrengend anzuhören und zerrt gehörig am Nervenkostüm. Es würde mich nicht wundern, wenn das Ganze auf einem PC oder mit einem E-Schlagzeug eingespielt wurde. Ich kann nämlich beim besten Willen weder Leidenschaft, noch menschliches Handwerk heraushören. Zum Glück entwickeln die <strong>Saiteninstrumente</strong> einen <strong>eigenen Charakter</strong>, der in professionellem Stereoklang daherkommt. Episch sollen sie klingen, verzweifelt und voller Melancholie. Das gelingt zum Teil problemlos, aber Black Metal kann man das nicht mehr nennen, wie man schon im 2. Song <em>&#8222;II&#8220; </em>(sehr kreative Songtitel übrigens &#8230;) hören kann.</p>
<p>Zwischendurch gibt es immer wieder ruhige Momente, die eine fragile Ausstrahlung verbreiten sollen, jedoch nur den Eindruck erwecken, dass Füllmaterial gebraucht wurde. Sehr schön im seligen <em>&#8222;IV&#8220; </em>zu hören, welches langweilig vor sich hinplätschert. Allerdings schafft der <strong>ehemalige Live-Bassist</strong> von <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> es, in einigen Stücken wie <em>&#8222;V&#8220;</em> aus dem altbewährten &#8222;Laut/Leise&#8220;-Konzept auszubrechen und serviert tatsächlich stimmige Melodien, die ein wenig an <strong>CULT OF LUNA</strong> oder <strong>ALCEST</strong> erinnern. Das funktioniert ebenso in <em>&#8222;VII&#8220;</em>, wo endlich der gewünschte Kopfkinoeffekt eines brechenden Damms seinen Weg in meine grauen Zellen findet.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F283022439&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=1140&#038;maxheight=1000"></iframe></p>
<h3><strong>Ein Songaufbau, sie alle zu knechten</strong></h3>
<p>Schade, dass solche Momente nicht lange von Belang sind und ausgefadet werden. Stattdessen stelle ich erschreckenderweise fest, wie nahezu jeder Song <strong>austauschbar</strong> mit einem Blastbeat beginnt, sich dann in ruhige Gefilde zurückzieht, um sogleich mit vermeintlicher Breitwandepik den Track ausklingen zu lassen. Dementsprechend öde gestaltet sich auch der Waschzettel zu &#8222;Without Voices&#8220;. Von vertrackten Riffkombinationen ist hier die Rede. Von gelassener Schönheit und Wohlklang, die im Black Metal kaum zu finden sind. Ich werde den Eindruck nicht los, dass ich eine falsche Platte zur Kritik bekommen habe. Außer dem Drumcomputer ist nichts vertrackt und wer das Schöne, aber zugleich Raue, im Black Metal nicht findet, hat maximal an der Oberfläche des Black Metals gekratzt und verdient definitiv Nachhilfe in diesem einzigartigen Genre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Augen zu und durchstarten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2016 13:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[instrumental]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CAUSA SUI &#8211; Return To Sky Veröffentlichungsdatum: 18.3.2016 Dauer: 45:13 Min. Label: El Paraiso Records So, da ja keine Band meinem Aufruf nachkam, mir Promomaterial zuzuschicken, musste ich also in den nächstgelegenen Plattenladen fahren, um sämtliche Neuerscheinungen durchzuwühlen. &#8222;Hmm&#8230; kaum was Brauchbares ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CAUSA SUI </strong>&#8211; Return To Sky<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.3.2016<br />
Dauer: 45:13 Min.<br />
Label: El Paraiso Records</p>
<p>So, da ja keine Band meinem Aufruf nachkam, mir Promomaterial zuzuschicken, musste ich also in den nächstgelegenen Plattenladen fahren, um sämtliche Neuerscheinungen durchzuwühlen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Hmm&#8230; kaum was Brauchbares dabei bzw. unbezahlbar!&#8220;</p></blockquote>
<p>Und dann hatte ich doch noch das große Glück, die neueste Scheibe der Dänen von <strong>CAUSA SUI</strong> zu finden. Wie gewohnt, verpacken die Nordlichter ihr schwarzes Rund in eine Hülle aus recycelter Pappe. Zumindest lässt die Farbe sehr darauf schließen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_5950" aria-describedby="caption-attachment-5950" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5950 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/causa-sui-1024x683.jpg" alt="Die gechillte Vierfaltigkeit" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/causa-sui-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/causa-sui-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/causa-sui-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/causa-sui-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/causa-sui.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-5950" class="wp-caption-text">Die gechillte Vierfaltigkeit</figcaption></figure>
<p>Manchmal überkommt es mich und ich kann mir einfach keine Musik mit Gesang reinziehen. Alles nervt nur noch und ich brauche einfach mal mindestens eine Albenlänge Abstand. Genau aus diesem Grund fiel auch an besagtem Tag meine Wahl auf das neueste Werk von <strong>CAUSA SUI</strong>. Das gute Stück hört auf den Namen &#8222;Return To Sky&#8220; und lässt mich wahrhaftig in den Himmel zurückkehren und all den Alltagsstress für 45 Minuten vergessen.<br />
&#8222;Return To Sky&#8220; ist das mittlerweile 10. Studioalbum (und 3. Album komplett ohne Gesang) der 4 Jungs aus Odense, die sich mit Herz und Nieren dem Psychedelic Rock hingegeben haben. Auch ihr neues Werk beinhaltet wieder die besten Eigenschaften aus 40 Jahren Rock-Geschichte. Ob nun dezenter Orgeleinsatz, fuzzige Gitarrenparts, ruhige Gitarrensoli oder abgespacete Synthesizer-Elemente &#8211; diese Platte kann einfach mit allem dienen.<br />
Mit dem 10-minütigen <em>&#8222;Dust Meridian&#8220;</em> startet die Platte schon ganz schön druckvoll mit einem herrlichen Zusammenspiel aus Drums und Bass, ehe später Hammond-Orgel und Gitarre einsetzen. Schon beim Opener werden unglaublich hohe Mauern errichtet. Da kann sich ein gewisser Herr <strong>Trump</strong> mal ´ne Scheibe von abschneiden und bewundern, wie man Wände aufbauen kann!<br />
Weiter geht&#8217;s mit dem unglaublich groovigen <em>&#8222;The Source&#8220;</em>. Dieser Track hat sich besonders bei mir eingebrannt, da es die Band hier richtig gut verstanden hat, eine gute Mischung aus kurzen ruhigen Parts und Passagen, die einem die Ohrbehaarung nur so wegwehen, zu finden.<br />
<em>&#8222;Mondo Buzzo&#8220;</em>? Klingt doch voll nach ´nem <strong>KYUSS</strong>-Titel! Der Song hat anfangs ziemlich wenig mit den Wüstenrockern zu tun, doch nach ca. 3 Minuten hält auch die Wüste in dem Song und in meinem Wohnzimmer Einzug. Die ersten 3 Minuten leide ich richtig mit dem Bassisten mit, da er sich kaum austoben kann und man ihm anmerkt, dass sein Bassspiel mit zunehmender Dauer nervöser wird. Und dann&#8230; bricht der Vulkan aus!<br />
Abgeschlossen wird &#8222;Return To Sky&#8220; vom gleichnamigen Song. Ich genieße nochmal die letzten 11 Minuten in einer anderen Welt und könnte jetzt schon wieder kotzen, wenn ich an das <strong><em>Rumgegrunze</em></strong> der nächsten Dorffest-Grindcore-Band denke.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ju5XURiIbK8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/causasuiband/">Causa Sui auf Facebook</a></p>
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