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	<title>Island Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 27 Mar 2021 17:24:36 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Island Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SÓLSTAFIR und AUÐN nominiert für Isländische Music Awards 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2021 05:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[AUÐN]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[music awards]]></category>
		<category><![CDATA[musikpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben Vulkanen brechen in Island auch gern richtig gute Bands aus - meist in die weite Welt!</p>
<p>Wir zeigen die Nominierten für das "Rockalbum des Jahres" der kleinen Insel.</p>
<p>Anbei also unser Hörtipp und jede Menge gedrückte Daumen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-und-audn-nominiert-fuer-islaendische-music-awards-2021/">SÓLSTAFIR und AUÐN nominiert für Isländische Music Awards 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ach, die Isländer.</strong></p>
<p>Als hätten sie nicht schon genug Glück mit ihren weiten Fjorden, ihrer traumhaften Natur und faszinierenden Geschichte, nein, sie bringen auch noch gute Bands hervor. Richtig gute Bands sogar. Und während große Mainstream-<strong>Musikpreise</strong> hierzulande für unsere Szene so interessant sind wie die letzte Wasserstandsmeldung (und wir scheinbar umgekehrt auch für sie), sind für die Isländischen Music Awards (&#8222;<a href="http://iston.is/2021/03/24/tilnefningar-til-islensku-tonlistarverdlaunanna-2021">Íslensku tónlistarverðlaunanna</a>&#8222;) gleich 2 großartige Bands in der Kategorie <strong>&#8222;Rockalbum des Jahres&#8220;</strong> nominiert: <strong>SÓLSTAFIR</strong>, die<strong> Post-Rock-Giganten</strong>, und <strong>AUÐN</strong>. Letzte sind bekannt für großartigen, <strong>atmosphärischen Black Metal</strong>, und sind mit dem Song <em>&#8222;Eldborg&#8220;</em> sogar für den <strong>&#8222;Rocksong des Jahres&#8220;</strong> nominiert.</p>
<p>Die Gewinner werden am <strong>14. April</strong> bekannt gegeben, wir drücken natürlich beiden Bands die Daumen.</p>
<p>Wer die beiden nominierten Alben &#8222;Endless Twilight of Codependent Love&#8220; von <strong>SÓLSTAFIR</strong> und &#8222;Vökudraumsins fangi&#8220; von <strong>AUÐN</strong> nochmal Revue passieren lassen möchte, hat jetzt die Gelegenheit. Bitteschön:</p>
<p><iframe title="SÓLSTAFIR, &#039;Endless Twilight of Codependent Love&#039; (Full Album Stream) 2020" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xn9dCJ9tEX0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe title="AUÐN - Vökudraumsins fangi (2020) Full Album Stream" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lZciWzKaxU8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-und-audn-nominiert-fuer-islaendische-music-awards-2021/">SÓLSTAFIR und AUÐN nominiert für Isländische Music Awards 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DYNFARI &#8211; Kunterbunte Schwarzschattierungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 05:19:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Borknagar]]></category>
		<category><![CDATA[Bragi Knútsson]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Jóhann Örn]]></category>
		<category><![CDATA[Jón Emil]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Tsenov]]></category>
		<category><![CDATA[Myrkurs er þörf]]></category>
		<category><![CDATA[Reykjavík]]></category>
		<category><![CDATA[Wolves In The Throne Room]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Athmospheric Black Metal mit "Knuddelatmosphäre statt Säbelrasseln" - was mag das bedeuten? Was ist los bei DYNFARI?</p>
<p>Ist das noch Island, oder kann das weg? Mehr jetzt:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dynfari-myrkurs-er-thoerf/">DYNFARI &#8211; Kunterbunte Schwarzschattierungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><span class="berschrift2Zchn">DYNFARI – „Myrkurs er þörf“</span></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;18.09.2020<br />
<strong>Dauer:</strong> 46:50 min<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Code666<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Atmospheric Black Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>In eisigen Gefilden wie Island bedienen sich Black Metal-Bands nur allzu gern der traditionellen Ruppigkeit. Scheppernde Blastbeats, klirrende Gitarren, ein frostiger Klang, der dem Zuhörer das Blut in den Adern gefrieren lässt. <strong>DYNFARI</strong> tun nichts davon. Zumindest nicht nach Schema F. Das Ergebnis ist eine gar nicht mehr so schwarze, anschmiegsame Atmosphäre ohne die bekannte Black Metal-Tobsucht. Aber geht die Formel auch auf dem inzwischen fünften Album &#8222;Myrkurs er þörf&#8220; auf?</p>
<p><iframe title="DYNFARI - Ég tortímdi sjálfum mér" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/oaWO7j77u4I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein seicht dahinplätscherndes Intro (<em>&#8222;Dauðans dimmu dagar&#8220;</em>) später – ab geht die wilde Fahrt. Okay, ganz so wild wie das Genre vielleicht erwarten lässt, wird die Reise dann doch nicht. Im Grunde eigentlich gar nicht wild. Hier und da gibt es dann aber doch mal einen ungezügelten Ausbruch. Statt finsterer Black Metal-Passagen lassen <strong>DYNFARI</strong> eine weitaus kuscheligere Rocknote mit einer starken Priese psychedelischer Einflüsse – in dieser Hinsicht tun sie es ihren Landsmänner <strong>SÓLSTAFIR</strong> gleich – in &#8222;Myrkurs er þörf&#8220;&nbsp; einfließen. Aber auch mit Erfolg?</p>
<h4>Knuddelatmosphäre statt Säbelrasseln</h4>
<p>Kurzum: Jein. Denn mit Black Metal hat &#8222;Myrkurs er þörf&#8220; in etwa so viel zu tun wie der Teufel mit der Taufe. Frontmann <strong>Jóhann Örn</strong> singt überwiegend klar, auch sein Kollege <strong>Jón Emil</strong> hält sich hinter den Kesseln tempomäßig ziemlich bedeckt. <strong>DYNFARI</strong> wagen also lieber einen akustischen Ausflug in ein naturelles Idyll, als denn sich auch nur im Mindesten an etwaige Genrekonventionen zu halten. Im Klartext heißt das also: keine Blastbeats, keine Krächzvocals, ja selbst das urtypische Black Metal-Riffing findet sich nur in Ansätzen in Nummern wie<em> &#8222;Langar nætur (í botnlausum spíralstiga)&#8220;</em> und <em>&#8222;Ég fálma gegnum tómið&#8220;</em>. Diese Tatsache mag vielleicht mancherorts auf taube Ohren stoßen, macht aber auch ein Stück weit den eigenständigen Zauber der Isländer aus.</p>
<p><strong>DYNFARI</strong> wirken jedoch ziellos auf &#8222;Myrkurs er þörf&#8220;. Wohin es gehen soll, das weiß die Band wahrscheinlich selbst nicht so genau. Trotz progeschwängerter Kompositionen ist das Album mit einer Spielzeit von einer Dreiviertelstunde dann aber doch erstaunlich kompakt geblieben. Immerhin schaffen es <strong>DYNFARI</strong> trotz der &#8222;Mängel&#8220; eine Atmosphäre von Naturkraft und skandinavischen Frischlufteindrücken zu kreieren, klingen dabei&nbsp; nach gemäßigten Bilderbuchklimpereien, die bei Bands wie <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> oder <strong>BORKNAGAR</strong> dann doch einen ganzen Zacken authentischer daherkommen. Ganz entsagen wollen <strong>DYNFARI</strong> ihren Ursprüngen aber nicht und ziehen auf dem vor Abwechslung strotzenden Zehnminüter <em>&#8222;Peripheral Dreams&#8220;</em> dann schließlich doch alle Register, die in der übrigen Spielzeit leider verschlossen sind. Mehr davon hätte dem Album besser zu Gesicht gestanden.</p>
<h4>Etikettenschwindel oder isländische Eigenheit?</h4>
<p>Wahrscheinlich stoßen <strong>DYNFARI</strong> bei nicht wenigen Atmospheric Black Metal-Überzeugungstätern auf Unverständnis. Das dürfte aber wenig wundern angesichts des eigenwilligen Sounds der Truppe, der auch bereits in der Vergangenheit große Schlenker um die typischen Trademarks machte. Ungestüme Soundexplosionen kommen auf &#8222;Myrkurs er þörf&#8220; bestenfalls in Ansätzen vor. Dafür aber umso mehr Post- und Prog-Einflüsse. Der Griff zu Extremen wird hier noch ein Stückchen minimalistischer als man es von <strong>DYNFARI</strong> sonst gewohnt ist. Ob das nun gut oder schlecht ist, bleibt dem Zuhörer überlassen. Musikalisch macht die neue Scheibe aber dennoch eine mehr als anständige Figur.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>SINMARA &#8211; Dunkelheit über Island</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2019 06:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Sinmara]]></category>
		<category><![CDATA[Svartidaudi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wettbewerb! Wer kann den Albumnamen richtig aussprechen?<br />
WIE ZUR ... ?! Wer das raushat, kann auch Mgla richtig sprechen!</p>
<p>Was dieses Album aber noch schafft: UMHAUEN!<br />
Wir haben einen absoluten Hörtipp für euch! SINMARA haben da etwas geschaffen, dass du nicht verpassen darfst!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sinmara-hvisl-stjarnanna/">SINMARA &#8211; Dunkelheit über Island</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>SINMARA &#8211; &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220;</strong></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 08.03.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 42 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Ván Records<br />
<strong>Genre:</strong> Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>Island.</strong> Land der Natur, der vernebelten Graslandschaften und seit geraumer Zeit auch Land von <strong>Qualitätsmetal</strong> aller Art. Besonders isländischer Black Metal hat sich mittlerweile einen Ruf verdient und Bands wie <strong>SVARTIDAUDI</strong> fanden 2018 einige Plätze in Bestenlisten. Ob <strong>SINMARA</strong> mit ihrem neusten Werk &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220; sich in die Reihe von fantastischem isländischen Black Metal eingliedern können, das teile ich dir jetzt mit.</p>
<p>Umgeben von mythischen Hintergrundgeschichten und einem wahrlich beeindruckenden Cover-Art walzt <strong>SINMARA</strong> mit chaotischem und aggressivem Black Metal die <strong>isländischen Ebenen</strong> platt (&#8230;natürlich nur bildlich gesehen). Das Erste, was deutlich wird, sobald die Band die erste Note anschlägt, ist die <strong>rücksichtslose Aggression</strong> mit der die Gitarre und das Schlagzeug nach vorn dreschen. Der Bass, selten individuell bemerkbar, hat hauptsächlich zur Aufgabe den Gesamtmix sowie die Gitarre in den niedrigeren Frequenzen zu stärken.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3498469171/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=100115120/transparent=true/" seamless=""><a href="http://sinmara.bandcamp.com/album/hv-sl-stjarnanna">Hvísl Stjarnanna by Sinmara</a></iframe></p>
<p>Die beiden ersten Tracks des Albums setzen den Grundstein für das Kommende und nach kurzem atmosphärischem Intro befindet sich der Zuhörer in einem <strong>dissonanten Wirbelwind</strong> namens &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220;. Dazu tragen neben den <strong>fulminanten Riffs</strong> auch Drums und Vocals ihren Part bei: genretypisch und doch abwechslungsreich genug um keine Stagnation aufkommen zu lassen. So wird bei den Drums gezielt mit Double-Bass und diversen Fills gearbeitet, um <strong>kleine, aber feine Variationen</strong> zu kreiern. Die Vocals, im Mix ein wenig &#8218;hinten&#8216; platziert, schaffen eine finstere, fast schon <strong>okkulte Stimmung</strong>. Über das Album konstant wird sich auch hier kein Ausrutscher geleistet. Auch einzelne, <strong>atmosphärische Synthesizerparts</strong>, die meistens zum Ein- oder Ausklang verwendet werden, machen ihren Job genau richtig.</p>
<h4>Aggressiv und doch variiert</h4>
<p>Den größten Beitrag leisten über die gesamte Laufzeit jedoch die Gitarren. Die Riff-Arbeit meistert den <strong>Spagat zwischen purer Aggression und melodischen Einlagen</strong> auf ganzer Ebene. Songs wie <em>&#8222;Crimson Stars&#8220;</em> oder <em>&#8222;Úr Kaleik Martraða&#8220;</em> beweisen, dass Sinmara brutale Riffs und positive Melodien problemlos miteinander verschmelzen lassen können. Die Wucht mit der hier gearbeitet wird steht im Kontrast zu schrägen, manchmal auch erleichternden Tonfolgen. Diese Dualität findet auch Gebrauch in der Songstruktur. Die Band weiß genau, wann man auf die Bremse treten muss, um die Motivation des Hörers oben zu behalten. Dadurch kann sich die Atmosphäre auf bestmögliche Weise entwickeln. Kein einziges Mal dauert eine Sequenz zu lange, kein Riff und keine Melodie wird bis zum Verdruss ausgeschlachtet, sondern<strong> durch Variationen am Leben erhalten</strong>.</p>
<p>Was am Ende bleibt, ist die Lust auf mehr. Über 42 Minuten lang setzt sich <strong>ein dunkler und undurchdringlicher Schleier</strong> über die Welt. Nicht nur, dass jeder Track als Einzelnes für sich stehen kann, sondern <strong>SINMARA</strong> wissen auch ein Gesamtepos zu schaffen. Jeder Song ist die logische Fortsetzung des Letzteren. Die Zusammenhänge führen dazu, dass es gar unmöglich wird, nur einen Song abzuspielen. Bevor ich es merke, klingt die letzte Sekunde von &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220; aus und ich drücke auf <strong>Replay</strong>.</p>
<h4>Erneut beweist sich &#8222;Made in Iceland&#8220; als vertrauenswürdiges und kredibles Gütesiegel.</h4>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
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		<title>Solstafir live in Berlin &#8211; Von gekauftem Glück und einer Predigt auf Isländisch</title>
		<link>https://silence-magazin.de/solstafir-live-in-berlin/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=solstafir-live-in-berlin</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Mar 2019 09:09:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Apostel Paulus Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
		<category><![CDATA[The Midnight Sun: A Light In The Storm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gehen 5 Isländer in die Kirche...<br />
Kein Witz, sondern purer Ernst am vergangenen Wochenende mit Sólstafir in Berlin!</p>
<p>Ob sie nur ein Bier bestellen? Die Po-Ente dieser außergewöhnlichen Show findet ihr hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-live-in-berlin/">Solstafir live in Berlin &#8211; Von gekauftem Glück und einer Predigt auf Isländisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geld allein macht nicht glücklich, stimmt&#8217;s?<br />
</strong>Aber wenn man das Geld in ein einzigartiges Konzert investiert, sieht die Sache schon anders aus. Richtig &#8211; ich war mal wieder privat und in musikalischer Mission in unserer schönen <strong>Hauptstadt</strong> unterwegs. Und doch komme ich nicht umhin, euch daran teilhaben zu lassen, was mir dort widerfahren ist. Denn vergangenen Samstag hat es mich in eine <strong>Location</strong> gezogen, die sonst auf meiner<strong> No-Bucket-List</strong> ganz weit oben steht: in eine Kirche nämlich, genauer gesagt in die<strong> Apostel Paulus Kirche in Berlin-Schönefeld</strong>.</p>
<p>Was für eine <strong>ungewöhnliche Location</strong> für ein Konzert, denkt ihr? Hab ich auch gedacht. Aber weit gefehlt: Die <strong>Apostel Paulus Kirche</strong> öffnet ihre Tore ziemlich regelmäßig für musikalische Veranstaltungen &#8211; und dieses Mal eben für <strong>SÓLSTAFIR</strong>, die<strong> isländischen</strong> Sympathieträger. Die sind aktuell auf ihrer <strong>&#8222;The Midnight Sun: A Light In The Storm&#8220;-Tour</strong> unterwegs. Warum mir jeder, der das verpasst hat, schrecklich leid tut, erfahrt ihr jetzt. Bühne frei für isländischen Kirchengesang!</p>
<hr>
<h2>Samstag Abend in Berlin &#8211; Es liegt Currywurst in der Luft!</h2>
<p>Tatsächlich habe ich die<strong> Isländer</strong> zuvor noch nie live zu Gesicht bekommen, doch dieser Abend soll laut der spärlichen Beschreibung wohl ein ganz besonderer werden. Die sonst <strong>4-köpfige Truppe</strong> wird heute um einen <strong>Tastenhexer</strong> und ein<strong> Streichquartett</strong> ergänzt. Bei einer Band, die in ihren Produktionen so häufig auf <strong>Streicher</strong> zurückgreift, ist das wahres Gold für die Ohren. Da lag die recht spontane Entscheidung, sich noch ein paar Tickets zu sichern, nicht unbedingt fern. Und das Glück war auf meiner Seite: Nur wenige Stunden später ist die Hütte ausverkauft. Und das zeigt sich an der Location überdeutlich: Schon um halb 7 hat sich vor der Kirche eine nicht ganz <strong>unerhebliche Schlange</strong> gebildet. Doch uns quält erst einmal das kleine Hüngerchen, also machen wir uns als<strong> Nicht-Berliner</strong> auf die Suche nach einem kulturell tief verwurzelten Traditionsgericht der Stadt: einer <strong>Currywurst</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32241" aria-describedby="caption-attachment-32241" style="width: 268px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32241 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ballet-3139870-278x300.jpg" alt="" width="278" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ballet-3139870-278x300.jpg 278w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ballet-3139870-950x1024.jpg 950w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ballet-3139870-750x808.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ballet-3139870.jpg 989w" sizes="auto, (max-width: 278px) 100vw, 278px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32241" class="wp-caption-text">© Sunvemetal</figcaption></figure>
<p>So richtig fündig werden wir leider nicht, obwohl scheinbar der ganze Stadtteil nach Currywurst riecht. Wir geben uns also mit einer minder zufriedenstellenden Alternative ab, kehren zur Kirche zurück &#8211; und die Schlange vor dem Kircheneingang ist mittlerweile lang genug, um bis in die nahe gelegene U-Bahn-Station zu reichen. Nah schön, dann also hinten drangestellt und in kleinen Schritten bis zum Eingang gewackelt. Kein Problem, bis wir ins Innere der Kirche gelangen.</p>
<p>Die ist nämlich &#8211; ganz im Gegensatz zu uns &#8211; schon voll. Nun ist so eine Kirche allerdings auch <strong>keine einfache Location</strong> für Musikveranstaltungen, vor allem nicht für solche komplexerer Art. Die <strong>Verwinkelungen</strong> und <strong>hohen Decken</strong> schreien eigentlich nach<strong> Hall</strong> und <strong>Tonmatsch</strong>. Und so gilt es, einen Platz zu finden, der neben hinreichender Sicht zur Bühne auch noch halbwegs guten Klang bietet. Wir entscheiden uns für das Seitenschiff der Kirche. Und als der isländische Kirchengesang vom Band endlich verklingt, betreten auch schon die <strong>Isländer</strong> und ihre <strong>4 Mitstreiterinnen</strong> an den Streichinstrumenten die Bühne.&nbsp;</p>
<h3>Wenn die Platte zum Gefängnis wird</h3>
<p>Und was dann beginnt, ist ohne jede Übertreibung als<strong> 3 Stunden pures musikalisches Glück</strong> zu bezeichnen. Nach einem kurzen Spannungsaufbau durch <em>&#8222;Náttfari&#8220;</em> aus der Büchse starten <strong>SÓLSTAFIR</strong> mit<em> &#8222;Náttmál&#8220;</em> und<em> &#8222;Ótta&#8220;</em> vom gleichnamigen Album und beweisen ganz ungeniert, dass wir sie ohne Umschweife zu den Bands zählen dürfen, die sich<strong> live</strong> noch besser anhören als auf der Platte. Die Enge gepressten Vinyls scheinen sie heute Abend völlig abgestreift zu haben. Denn die Soundwand, die sich gerade ihren Weg durch die heiligen Hallen bahnt, erfasst mich in Fingerspitzen und Zehen, zieht sich als wohlige Gänsehaut über meinen Körper und lässt mich mit vor Fassungslosigkeit offen stehendem Mund zurück. Schuld daran trägt wohl vor allem<strong> Sänger Aðalbjörn Tryggvason. </strong>Der schreit seine Seele so ungeniert wie ein Kind in das lange Kirchenschiff hinein.</p>
<p>Zum Ende von<em> &#8222;Ótta&#8220;</em> verzichtet er gänzlich auf ein Mikrofon und brüllt &#8211; immer noch hörbar &#8211; so viele Emotionen gleichzeitig über die im Mittelschiff sitzenden Besucher hinweg, dass man sich nur vorstellen möchte, wie er am Rande eines <strong>isländischen Fjordes</strong> steht und mit einem Schrei, der ein halbes Leben bedeuten kann, die elende Weite erfüllt. Und wer seinen Blick jetzt kurz von der Bühne wegreißen und über die Menge streifen lassen kann, der wird feststellen: Hier passt nicht nur die Musik, sondern das <strong>Gesamtkonzept Location-Licht-Sound-Publikum</strong>. An allen Wänden und in jeder Nische der Kirche leben die <strong>Schatten der Musiker</strong>, die von dem atemberaubenden, und doch keineswegs übertriebenen Lichtkonzept in den Raum geworfen werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/L8CZ2W1lDJs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>&#8222;Wenn die öfter solche Veranstaltungen machen würden, dann kämen auch wieder mehr Leute!&#8220;</h3>
<p><strong>1200 Seelen</strong>, vielleicht sogar einige mehr, bevölkern heute die <strong>Apostel Paulus Kirche</strong> und sind gefesselt von diesem einzigartigen Konzert, was sich dann doch viel mehr wie eine<strong> Privatveranstaltung</strong> anfühlt. So nah sind sich Publikum und Musiker &#8211; wenn vielleicht nicht physisch, dann heute Abend doch auf jeden Fall durch den Klang und die Atmosphäre. Die dringen nämlich in jeden Winkel der Kirche vor. Es fühlt sich<strong> surreal</strong> an, fast wie ein Traum &#8211; wozu der ganz eigene Sound der Band natürlich sein übriges beiträgt. Wer bei <strong>SÓLSTAFIR</strong> nicht abschalten kann, dem wird wohl auch Baldrian nicht mehr helfen können. Nun richtet<strong> Sänger Aðalbjörn</strong> das Wort an die versammelte Gemeinde. Das heutige Konzert sei eine Sammlung von Lieblingsliedern der Band. Und wie sich herausstellen soll, teilen sich die<strong> Isländer</strong> und ich scheinbar einen Geschmack, was die Favoriten ihrer Diskografie anbelangt.</p>
<h2>Von Masterpiece of Bitterness bis Berdreyminn: Eine Zeitreise</h2>
<p>Denn nach <em>&#8222;Dýrafjörður&#8220;</em> folgen jetzt <em>&#8222;Hula&#8220;</em> und <em>&#8222;Miðaftann&#8220;</em>, drei Songs, die sich einen festen Platz in meiner ewigen Playlist erkämpft haben. Besondere Aufmerksamkeit dürfte heute<strong> Keyboarder Ragnar Ólafsson</strong> zuteil werden, der schon vor 2 Jahren von der Band <strong>ÁRSTÍÐIR </strong>ausgeborgt und scheinbar nicht zurückgegeben worden war. Der Mann an der <strong>Hammondorgel</strong> mit der beneidenswerten langen blonden Mähne, der mit seinen Haarschüttelaktionen ganze Fliegenschwärme vertreiben könnte, macht nicht nur an den Tasten, sondern auch beim <strong>Backgroundgesang</strong> eine unfassbar gute Figur. Hier trifft er scheinbar problemlos selbst für mich als Frau unerreichbare Tonhöhen mit markerschütternder Klarheit in der <strong>Kopfstimme</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32237" aria-describedby="caption-attachment-32237" style="width: 1440px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32237 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8185_s.jpg" alt="" width="1450" height="899" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8185_s.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8185_s-300x186.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8185_s-1024x635.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8185_s-750x465.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32237" class="wp-caption-text">© Sunvemetal</figcaption></figure>
<p>Ach, und fast hätte ich sie vergessen, bei all den Eindrücken, die meine Sinne heute verarbeiten müssen: Das <strong>Streichquartett</strong> tut natürlich sein übriges dabei, den ganz besonderen Sound dieses Abends zu prägen. Gerade das <strong>himmlische Intro</strong> von <em>&#8222;Dýrafjörður&#8220;</em>erfüllt so die Kirche bis unters Dach mit einer immensen Farbpalette an Klängen. Zwischen den lauteren Songs gehen die 4 Damen zu Beginn zwar etwas unter, das gibt sich allerdings etwas über den Verlauf des Abends. Irgendetwas muss man ja zu meckern haben! Nun folgt auf jeden Fall eine kurze Pause. Eine gute Gelegenheit also, sich ein paar Bierchen zu gönnen, die mit 4,50€ für 0,4l Gesöff doch ziemlich harsch veranschlagt sind (muss wohl die Kirchensteuer sein).</p>
<h3>Zwischen Traum und Realität</h3>
<p>Kurze Zeit später geht die<strong> Best-Of-Party</strong> auch schon weiter. Wir steigen ein mit<em> &#8222;Lágnætti&#8220;</em>, einem Song, der mir in seiner Tiefe und Schwere persönlich schon immer sehr nahe gegangen ist. Der <strong>sanfte Gesang</strong> von <strong>Aðalbjörn</strong> in Verbindung mit der <strong>Hoffnungslosigkeit</strong> und <strong>Lethargie</strong> des <strong>E-Pianos</strong>, das von den Damen an <strong>Geigen</strong> und <strong>Cello</strong> untermalt wird, begräbt mich unter sich, sodass ich nur die Augen schließen und die Musik wie eine dichte Wasserdecke über mir fühlen kann, die nur die letzten, verzweifelten Sonnenstrahlen zu mir durchdringen lässt.</p>
<p>Vergleichbar ruhig geht es mit <em>&#8222;Hvít sæng&#8220;</em> weiter, bevor es nach stürmischem Beifall plötzlich <strong>totenstill</strong> in der gesamten Kirche wird. Grund dafür ist die Ansage von <strong>Sänger Aðalbjörn</strong>, der den nächsten Song ankündigt. <em>&#8222;Necrologue&#8220;</em> soll es werden, ein Song, den die Band binnen einer Stunde für einen Freund geschrieben haben soll, als dieser <strong>Suizid</strong> begangen hatte. Als die Band einsetzt, fahren mir der <strong>Bass</strong> und die <strong>englischen Lyrics</strong> des Songs durch Mark und Bein. Da wabert viel <strong>Schmerz</strong> durch das Kirchenschiff.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32238" aria-describedby="caption-attachment-32238" style="width: 1440px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32238 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s.jpg" alt="" width="1450" height="961" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s-1024x679.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32238" class="wp-caption-text">© Sunvemetal</figcaption></figure>
<p>Damit die Stimmung allerdings nicht getrübt bleibt (wobei das bei der allgemeinen<strong> Euphorie</strong> im Publikum schon fast unmöglich ist), holen die Jungs jetzt noch <em>&#8222;Fjara&#8220;</em> aus der Trickkiste hervor. Da dreht die Menge natürlich durch und man folgt mit ganzem Herzen der Reise von <strong>Aðalbjörn</strong> und seinen Kollegen durch die musikalischen<strong> &#8222;Gezeiten&#8220;</strong> ihres wahrscheinlich größten Hits &#8211; bis zu jetzt, versteht sich. Seine Stimme, die heute in diesen ungewöhnlichen Hallen erst den Raum bekommt, den sie verdient, ist heute definitiv eins der Highlights des Abends. Jeden einzelnen Song so auf den Punkt, emotional und abwechslungsreich rüberzubringen, und das inmitten einer <strong>Tour</strong>, in der die Band über<strong> zweieinhalb Wochen</strong> nicht einen Tag zum Durchatmen hat, ist wahre Kunst.&nbsp;</p>
<h3>Wenn der Abend niemals enden darf</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32240" aria-describedby="caption-attachment-32240" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32240 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8269_sq-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8269_sq-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8269_sq-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8269_sq-750x749.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8269_sq.jpg 994w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32240" class="wp-caption-text">© Sunvemetal</figcaption></figure>
<p>Zum Schluss gibt es noch zwei völlig bereitwillig gegebene Zugaben, denn etwaiges <strong>Von-der-Bühne-gehen-und-sich-feiern-lassen</strong> hat die Band heute wirklich nicht nötig. Schließlich ist die anwesende Menge trotz Saalbestuhlung so aus dem Häuschen, dass sich die<strong> Isländer</strong> vor <strong>Gegenliebe</strong> kaum retten können. Und während<em> &#8222;Kukl&#8220;</em> anklingt, wünscht man sich noch, den heutigen Abend ewig festhalten zu können. Dass das nicht funktioniert, zeigt sich spätestens, als an letzter Stelle mit<em> &#8222;Godess Of The Ages&#8220;</em> noch ein echtes Stückchen Rock folgt.</p>
<p>Hier wird das Publikum auf &#8222;One-Two-Three-Four&#8220; zum Schreien gebeten &#8211; und glaubt mir, da wird einem schon anderes, wenn sich weit über 1000 Menschen in einer Kirche die Seele aus dem Hals brüllen. <strong>Aðalbjörn</strong> hat nun richtig Blut geleckt, schnappt sich sein Mikrokabel, um die Kanzel zu erklimmen, von dort aus weiterzusingen und mit einigen Besuchern auf der Empore <strong>Brofists</strong> auszutauschen.</p>
<h2>Mein Fazit: Wann geht der nächste Flug nach Island?</h2>
<p>Damit endet ein Konzert, das problemlos das <strong>Prädikat &#8222;einzigartig&#8220;</strong> mit nach Hause tragen darf. Wir verweilen noch ein wenig und werden von den <strong>Bandmitgliedern</strong> überrascht, die sich nur wenige Minuten nach dem Konzert in der fast geleerten Kirche auf ein Schwätzchen mit den Fans niederlassen. Eine <strong>tolle Geste</strong> für einen tollen Abend. Mein Fazit: Meine Zweifel über die Wirksamkeit des Konzeptes eines<strong> SÓLSTAFIR</strong>-Konzertes in einer Kirche sind schon in den ersten Tönen des heutigen Abends im Sande verlaufen.</p>
<p>Etwaige Schwierigkeiten in Sachen Sound wurden mit Bravour gemeistert und mit der genialen <strong>Lichtshow</strong> gab es obendrein auch noch was auf die Augen. Auch die Leistung der Band mit den musikalischen Möglichkeiten, die sich auf dieser Tour mit dieser <strong>starken Besetzung</strong> ergeben haben, wird zukünftig nur schwer zu toppen beziehungsweise zu erreichen sein. Wer jetzt danach lechzt, an der Tour noch teilnehmen zu können, den muss ich leider enttäuschen: Alle Termine im <strong>deutschsprachigen Raum</strong> sind schon gelaufen. Im Sommer könnt ihr <strong>SÓLSTAFIR</strong> bei uns auf dem<strong> Partysan Open Air</strong> erleben &#8211; dann allerdings in reduzierter Originalbesetzung.</p>
<hr>
<p>Vielen lieben Dank an <a href="https://www.facebook.com/Sunvemetal/"><strong>Sunvemetal</strong></a> für die tollen Bilder, die die Atmosphäre dieses Abends richtig zur Geltung kommen lassen! Hier findet ihr ihre Arbeit auf <a href="https://www.facebook.com/Sunvemetal/"><strong>Facebook</strong></a>, <a href="https://www.instagram.com/sunvemetal/"><strong>Instagram</strong></a> und im <strong><a href="http://WWW.SUNVEMETAL.DE">Web</a></strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-live-in-berlin/">Solstafir live in Berlin &#8211; Von gekauftem Glück und einer Predigt auf Isländisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ARSTIDIR- drei gefühlvolle Wikinger aus Island</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jul 2018 10:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[seasons of mist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Island - immer wieder für eine musikalische Überraschung gut. Was ARSTIDIR dabei leisten können, sagt dir Sophia.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/arstidir-nivalis/">ARSTIDIR- drei gefühlvolle Wikinger aus Island</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>ARSTIDIR &#8211; &#8222;Nivalis&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;22.06.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;43:66 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Seasons Of Mist<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Iceland Folk/ Indie-Rock</div></div></div>
<h3>Viel Atmosphäre und wenig Abwechslung</h3>
<p>Die Band <strong>ARSTIDIR</strong> aus&nbsp;Reykjavík ist schwer einer bestimmten Musikrichtung zuzuordnen. Ihr Name bedeutet &#8222;Jahreszeiten&#8220; und der Titel des Albums kommt aus dem lateinischen. &#8222;Wie Schnee&#8220; soll die Bedeutung sein &#8211; passend zur Sommersonnenwende. Für mich bedeutet das schon mal: tiefgründige Texte und schwere Rhythmen &#8211; aber nicht gleich zwingend langsam. Da <strong>ARSTIDIR</strong> aus Island stammen und <strong>SOLSTAFIR</strong> auf ihrer Europa-Tour begleiteten, konnte ich mir schon einigermaßen vorstellen, wohin die musikalische Reise geht. Im Gegensatz zu <strong>SOLSTAFIR</strong> gibt es bei <strong>ARSTIDIR</strong> aber keine härteren Riffs oder lauten Gesang. Sie begnügen sich auf ihrem vierten Studioalbum mit sanften Cleanvocals und einer Mischung aus Rock und klassischer Musik. So befinden sich neben dem Trio aus&nbsp;<strong>Daniel Auðunsson</strong> (Gitarre), <strong>Gunnar Már</strong> <strong>Jakobsson</strong> (Gitarre) und <strong>Ragnar Ólafsson</strong> (Baritongitarre) &#8211; die auch alle singen &#8211; noch insgesamt zehn Gastmusiker auf &#8222;Nivalis&#8220;. Diese spielen hauptsächlich Violine, Bass oder Cello. Das schafft sehr viel Atmosphäre in jedem Titel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Would you know</em><br />
<em>If I thought about you</em><br />
<em>Would it even cross your mind?</em><br />
<em>And ain’t it strange</em><br />
<em>This action from a distance</em><br />
<em>Observation lost in time&#8220;</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch so schön ich diese entspannte Musik auch finde, zeigt sich leider kaum Abwechslung auf der Platte. Daher fällt es mir auch schwer, die Genres Post Rock oder Progressiv mit <strong>ARSTIDIR</strong> zu verbinden. Jeder Song hat einen langsamen Rhythmus und die Musik baut sich größtenteils um den Gesang auf. Dieser ist zwar sehr warm und gefühlvoll, doch die Texte gleichen sich zu sehr in ihren inneren Konflikten und den emotionalen Fragen, die immer wieder in einem &#8222;Ich und Du&#8220; &#8211; Monolog hinterfragt werden. Auch instrumentale Titel wie &#8222;<em>Oroi</em>&#8220; können da leider nicht mehr viel retten. &#8222;Nivalis&#8220; steigert sich einfach zu spät, weil bei 13 Titeln erst ab dem neunten eine leichte Abwechslung zu bemerken ist. Da die Songs alle nur zwei bis fünf Minuten lang sind, kann ich mir gut vorstellen, dass <strong>ARSTIDIR</strong> ein Hit im isländischen Radio ist. Für mehr reicht es mir bei diesem Album aber nicht.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/arstidir">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.arstidir.com/">Homepage</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/VrBOVW9vKqg?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Island &#8211; mehr als nur Schnee und Pop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2017 06:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[als]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
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		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[und]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Island. Eine Insel, die mehr bekannt für ihre Pullover und zig Künstler aus der Indie-Szene ist. Schaut mal bei euren Eltern ins CD-Regal. Ich wette, ihr findet etwas von BJÖRK. Aber wenn es um Metal jeglicher Gattung geht, dann wissen die meisten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Island. Eine Insel, die mehr bekannt für ihre Pullover und zig Künstler aus der Indie-Szene ist. Schaut mal bei euren Eltern ins CD-Regal. Ich wette, ihr findet etwas von <strong>BJÖRK</strong>. Aber wenn es um Metal jeglicher Gattung geht, dann wissen die meisten gar nicht, was für eine Menge an Bands auf diesem Fleckchen Erde existiert.</p>
<h4>Die Flammen schlagen höher und höher</h4>
<p>Dreht man das Rad der Zeit auf das Jahr 1984 zurück, so stößt man auf <strong>FLAMES OF HELL</strong>. Die erste relevante Metal-Band (<strong>DRÝSILL</strong> sogar 1983) aus dem Land der Geysire bestand aus einem Trio, wovon 2 Mitglieder Brüder sind. Geschlagene 18 Jahre dauerte es aber, bis überhaupt brauchbare Informationen über diese mysteriöse Band in einem Interview mit dem ehemaligen Schlagzeuger von <strong>SÓLSTAFIR</strong> auftauchten. <strong>Guðmundur Óli Pálmason</strong>, ein Cousin der Gebrüder <strong>NICOLAISSON,</strong> sprach 2002 über die einzige Platte (&#8222;Fire And Steel&#8220;) und den Werdegang dieser Band.</p>
<p>Island als ein Land, in dem junge Menschen gerne gefördert werden. Doch <strong>FLAMES OF HELL</strong> wurden nur so lange geduldet, bis die Aufnahmen an dem Album abgeschlossen waren. Als nämlich die Inhaber den &#8222;Krach&#8220; mitbekamen, den die Band aufnahm, wurde der Prozess nur unter der Bedingung erlaubt, dass die Band danach nie wieder in diesem Studio aufnimmt.</p>
<p>Die Musik von <strong>FLAMES OF HELL</strong> lässt sich als krude Mischung aus <strong>TORMENTOR</strong>, <strong>POISON</strong> (Ger) und schrägem Gesang (Pumuckl lässt grüßen) beschreiben. Ziemlich rockig und mit Thrash Metal versehenem Sound gilt dieser Tonträger als Meilenstein der isländischen (Black)-Metal-Szene. Bis heute halten sich die Gerüchte, dass die Band noch aktiv ist und an einem zweiten Album arbeitet. Die Brüder selber werden als kauzige Satanisten beschrieben, über die keiner so richtig weiß, wie sie ticken.</p>
<p><strong>BOOTLEGS</strong> verkündeten 1986 dann ihren Einstand mit typischem 80er-Thrash, der trotz leichter Punkattitüde stark an die amerikanischen Bands erinnert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/UbyCJ0BLhz0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Ist in Island alles schwarz und düster?</h4>
<p>Ein Blick auf die Metal Archives verrät, dass circa 46 von 117 Bands die in Island existieren, oder je existiert haben, Black Metal als Stil wählten. 1990 schlugen die nächsten Bomben in Form von <strong>CHRISTBLOOD</strong> und <strong>CLOCKWORK DIABOLUS</strong> ein. Von denen aber jeweils nur ein Demo existiert. 1995 gründete sich dann einer der größten Exportschlager Islands.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20503" aria-describedby="caption-attachment-20503" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20503 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20503" class="wp-caption-text">Bunte Hunde: <strong>SÓLSTAFIR</strong></figcaption></figure>
<p><strong>SÓLSTAFIR</strong> klangen in ihren ersten Lebensjahren noch stark nach einer punkigen Black-Metal-Band. Sie entwickelten erst mit den Alben &#8222;Masterpiece Of Bitterness&#8220; und &#8222;Khöld&#8220; eine völlig eigenständige Richtung. Und auf dem Debütalbum befinden sich bereits kleine Hinweise auf die zukünftigen Platten. Heute spielt die Band (verdient) auf großen Festivals und in ausverkauften Hallen.</p>
<p>1995 gab es zwar zahlreiche Jungspunde die dem Metal frönten, aber der Bekanntheitsgrad war mehr als gering. 2012 jedoch legten <strong>SVARTIDAUðI</strong> mit &#8222;Flesh Cathedral&#8220; den endgültigen Durchbruch isländischer Metal-Bands fest. Ihr Manifest aus Dissonanz und gewalttätigen Ausbrüchen auf dieser Scheibe ist authentisch und voller Wut. Nun stand auch anderen Bands endlich die verdiente Aufmerksamkeit zu. <strong>WORMLUST</strong>, <strong>ZHRINE</strong>, <strong>MISþYRMING</strong>, <strong>SINMARA</strong>, <strong>ALMYRKVI</strong>, <strong>AUðN</strong>. Die Liste ist noch voller Highlights, die es zu entdecken gibt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20501" aria-describedby="caption-attachment-20501" style="width: 386px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20501 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom.jpg" width="396" height="396" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom.jpg 396w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20501" class="wp-caption-text">Völlig irre und kaputt: <strong>WORMLUST</strong></figcaption></figure>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=flXv35J2CEk">HIER</a> sprachlos werden</p>
<h4>Und sonst so?</h4>
<p>Abseits der immensen Welle an Black-Metal-Bands existieren natürlich noch genügend andere Bands. <strong>ANGIST</strong> und <strong>BENEATH</strong> bieten soliden Death Metal, <strong>KONTINUUM</strong> frönen dem progressiven Post Metal. Und <strong>CXVIII</strong> sowie <strong>BLACK DESERT SUN</strong> geben sich dem Doom Metal in allerlei Facetten hin. <strong>DYNFARI</strong> zocken mittlerweile Post Rock mit Black Metal-Anleihen. Core und modernen Metal findet man allerdings kaum.</p>
<p>Warum so viele Künstler auf Island sich für den (Black) Metal entscheiden, ist unbekannt. Sicherlich könnte es an der Mentalität und geförderten Kreativität liegen. Auch in den Wintermonaten. Aber das sind eigentlich nur Vermutungen, wenn man ehrlich ist. Trotzdem ist es erstaunlich, wie viele Interpreten sich gefunden haben. Und das obwohl Island nur 340110 Einwohner hat.</p>
<p><em>Weitere namhafte Künstler:</em><strong>SKALMÖLD</strong>, <strong>HAM</strong>, <strong>THE VINTAGE CARAVAN</strong></p>
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		<title>Aus den Tiefen #45: ZHRINE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2017 06:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
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		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[Season of Mist]]></category>
		<category><![CDATA[Ulcerate]]></category>
		<category><![CDATA[Zhrine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p><span id="more-17105"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Blackened Death Metal</strong></p>
<p><!--more-->Mit dem Begriff konnte ich nie was anfangen. Diese Genrebezeichnung weckte in mir seit je her das Gefühl, dass die entsprechenden Bands sich nicht so ganz entscheiden konnten, was sie denn nun machen wollten. So schwang in meiner Wahrnehmung immer der Anklagepunkt mit, weder Fisch noch Fleisch zu sein.<br />
Trotzdem ist besonders in den letzten Jahren an der Schnittstelle zwischen Black und Death Metal viel Interessantes passiert, und Bands entstanden, die genau wissen, was sie machen, wie sie klingen wollen und woher sie ihre Einflüsse beziehen. Und dennoch weder klar in die eine, noch in die andere Kategorie passen.<br />
So auch bei:</p>
<h4 style="text-align: center;">ZHRINE</h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17110" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg" alt="ZHRINE" width="956" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg 956w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-750x753.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 956px) 100vw, 956px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Zugegebenermaßen sind <strong>ZHRINE</strong>&nbsp;eine Band, die nicht mehr komplett in den Kinderschuhen steckt und sich bereits einen Namen machen konnte. Aber wie oben disclaimert geht es ja um mehr oder minder unbekannte Bands. Und das Debütalbum „Unortheta“ ballert mich immernoch so weg, dass ich einfach darüber schreiben muss.</p>
<h4>Doch der Reihe nach</h4>
<p>Bereits 2007 schlossen sich vier junge Isländer zusammen, um (damals noch) Death Metal zu machen, der noch spürbar amerikanische Einflüsse offenbarte, aber schon mit ungeheurer Präzision und technischer Finesse zu überzeugen wusste. Innerhalb Islands, sowie langsam aber sicher auch darüber hinaus, erarbeiteten sich die Jungs &#8211; damals noch unter dem Namen <strong>GONE POSTAL</strong> &#8211; einen Ruf, der ihnen unter anderem vier Jahre in Folge einen Platz auf dem <strong>Eistnaflug</strong> bescherte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FqOcK3jMNBc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem <strong>GONE POSTAL</strong> im Jahre 2008 ihr Debütalbum „In The Depths Of Despair“ auf die Welt losgelassen hatten, passierte nicht mehr viel an der Veröffentlichungsfront. Im stillen Kämmerlein wurde der eigene Sound jedoch immer weiter ausdifferenziert und verbessert, sodass noch 2012 ein Demo unter dem Titel „Unortheta“ erschien.</p>
<p>Bis das Ganze jedoch die entsprechende Form annehmen sollte, vergingen nochmals vier Jahre. Schließlich entschieden sich die Isländer im Jahre 2014 zu einem Namenswechsel, welchem kurz darauf ein weiterer folgen sollte, bzw. musste. Da der Bandname <strong>SHRINE</strong> offenbar schon vergeben war, entschieden sich die vier Jungs dazu, Legasthenie walten zu lassen und tauschten das „S“ mit einem „Z“. Voilà: <strong>ZHRINE</strong> waren geboren.</p>
<h4>Fisch und Fleisch</h4>
<p>Schließlich erschien das finale Album im April 2016 auf Season Of Mist. Und vermutlich hätten <strong>ZHRINE</strong> auch kein passenderes Label gewinnen&nbsp; können, befinden sie sich doch mit <strong>GORGUTS</strong>, <strong>DODECAHEDRON</strong> oder <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> so in bester Gesellschaft.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2624556299/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://zhrine.bandcamp.com/album/unortheta&#8220;&amp;amp;amp;gt;Unortheta by ZHRINE&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Um den Faden der Anfangsworte wieder aufzunehmen: <strong>ZHRINE</strong> befinden sich durchaus im Bereich zwischen Black und Death Metal, wissen Elemente beider Welten aber gekonnt zu verbinden und darüber hinaus noch mehr einfließen zu lassen. So kann ich mir vorstellen, dass Fans von <strong>MGLA</strong> hier ebenso auf ihre Kosten kommen werden, wie <strong>ULCERATE</strong>-Hörer.</p>
<p>Denn <strong>ZHRINE</strong>s Soundgemisch ist sowohl unfassbar düster und melodisch, als auch technisch ausgefeilt, dynamisch und experimentell. Erinnern leise und atmosphärische Passagen hier und da gar an Post Metal-Bands, so folgen hierauf nicht selten dissonant-kalte Melodien, die an <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> erinnern, bevor Death Doom-Walzen den Eindruck erwecken, alle Menschlichkeit von der Oberfläche der Erde zu tilgen. Einzelne Songs von „Unortheta“ herauszuheben würde zeitgleich bedeuten, andere abzuwerten, und das möchte ich auf keinen Fall, da von dem ruhigen und sich bedächtig steigernden Intro von <em>„Utopian Warfare“</em>, bis zu dem abschließenden Titelsong keine Minute vergeht, die mich in irgendeiner Weise enttäuscht.<br />
<strong>ZHRINE</strong> wissen, wie man grandiose Songs schreibt, die sowohl durch packende Melodien, einnehmende Schwärze sowie rasende Brutalität gekennzeichnet sind.</p>
<p>Wer auf all den abgefahrenen Scheiß steht, der mit den bereits vorab genannten Bands zusammenhängt, der darf um <strong>ZHRINE</strong> definitiv keinen Bogen machen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/zhrineofficial/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus den Tiefen #31: AUÐN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2017 11:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[AUÐN]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Eistnaflug]]></category>
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		<category><![CDATA[Metal Battle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-31-audn/">Aus den Tiefen #31: AUÐN</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Heute ist mir mal wieder nach Black Metal. Und wie der ein oder andere richtig vermuten wird, schweift mein Blick somit nach Norden. Allerdings nicht nach Norwegen oder Schweden, sondern nach Island.</p>
<p>Dass dort oben irgendwas im Wasser sein muss, und die Dichte an guten Bands unverhältnismäßig hoch ist, gehört mittlerweile eigentlich zur Allgemeinbildung.</p>
<p>Die Band, von der ich heute schreiben will, nennt sich <strong>AUÐN</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13783" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/audn.jpg" alt="AUÐN" width="900" height="601" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/audn.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/audn-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/audn-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/audn-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" />
<p><strong>AUÐN</strong> wurden im Jahre 2010 gegründet und haben bislang ein selbstbetiteltes Album veröffentlicht, welches 2014 erschien. Obwohl die Band also bislang nur eine überschaubare Anzahl an Songs vorweisen kann, gewann das Quintett im vergangenen Jahr den Vorausscheid für den Metal Battle in Island und durfte somit nach Wacken reisen. Dort konnten die Jungs nicht nur ein großes Publikum begeistern, sondern letzten Endes auch den dritten Platz belegen. Dass die Jungs nebenbei gesagt auch noch hervorragende Skills in puncto &#8222;Starthilfe geben&#8220; besitzen, konnten sie am letzten Festivaltag unter Beweis stellen, da es unserem Gefährt offenbar so gut in Wacken gefiel, dass es dort gar nicht wieder weg wollte. Aber letzten Endes ist das ne andere Geschichte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dopf_9eAb8A?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Sound von <strong>AUÐN</strong> lässt sich am ehesten als Atmospheric Black Metal bezeichnen. Die Songs sind dabei aber nicht mit Ambientpassagen bestückt und auch nicht so ausufernd, als dass sie in Post-Black-Metal-Gefilde vordringen würden. Dennoch gelingt es den Isländern, mit einfachen Mitteln Atmosphäre aufzubauen und vor allem durch Melodie zu fesseln.</p>
<p>In groben Zügen steht das Wort <strong>AUÐN</strong> für eine karge, wüstenartige Landschaft, die nichts gedeihen lässt und dennoch wunderschön ist. Hört man das Album der Isländer, so kann man sich ungefähr vorstellen, was sie bei der Namensgebung empfunden haben müssen.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1621131851/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://audnofficial.bandcamp.com/album/au-n&#8220;&amp;amp;gt;Auðn by Auðn&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>&nbsp;<br />
Wie schon in Wacken bekannt gegeben wurde, arbeitet das Fünfergespann momentan an ihrem zweiten Album. Als wäre das nicht schon eine freudige Nachricht an sich, so wurde auch im vergangenen Herbst verkündet, dass das kommende Album über Season of Mist erscheinen wird. Eine mehr als passende Ergänzung für das französische Label!</p>
<p>Und auch bezüglich der Livepräsenz verbreiten sich <strong>AUÐN</strong> wie ein Lauffeuer. Die bislang bestätigten Konzerte in diesem Jahr heißen unter anderem <strong>Eistnaflug</strong>, <strong>Roadburn</strong> und<strong> Inferno Festival</strong>. Die Chancen stehen somit gut, die Jungs auch nochmal in unserer Nähe antreffen zu können. Solltet ihr die Gelegenheit dazu haben, dann nutzt sie unbedingt!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/audnofficial/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://audnofficial.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Solstafir in Leipzig, Otta Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2016 09:35:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Fjara]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Köld]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Otta]]></category>
		<category><![CDATA[Otta Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>18.5.2016 SOLSTAFIR in Leipzig? Nichts wie hin da! Gesagt, getan. Schnell den Kollegen Schneemensch eingesackt und auf nach Sachsen. Schon bei der Ankunft wird klar, dass Unmengen von Menschen die gleiche Idee hatten. Das Täubchenthal ist brechend gefüllt, wenn auch nicht komplett ausverkauft. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-in-leipzig-otta-tour/">Solstafir in Leipzig, Otta Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>18.5.2016</p>
<p><strong>SOLSTAFIR</strong> in Leipzig? Nichts wie hin da! Gesagt, getan. Schnell den Kollegen Schneemensch eingesackt und auf nach Sachsen. Schon bei der Ankunft wird klar, dass Unmengen von Menschen die gleiche Idee hatten. Das Täubchenthal ist brechend gefüllt, wenn auch nicht komplett ausverkauft. Mittlerweile ungewöhnlich bei den Isländern.</p>
<p>Kurz nach acht beginnt die Show mit <i>„Nattfari“</i>, das, wie eigentlich immer, vom Band schallt während die Musiker langsam die Bühne betreten. Dabei handelt es sich nicht nur um die vier üblichen Verdächtigen, nein. Die Isländer werden auf der Tour von einem Streichquartett und einem Keyboarder/Pianisten begleitet, was gleichermaßen sinn- wie eindrucksvoll ist.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=JvwfCcusoPQ" target="_blank">„<i>Dagmal“</i></a> eröffnet das reguläre Set in druckvollem, ausgewogenem und nicht zu lautem Sound.<br />
Der erste Teil des Konzerts soll in der vollständigen Vorführung des (bereits zwei Jahre alten aber immernoch aktuellen) Albums „Otta“ bestehen. Die Reihenfolge der Songs wurde dabei jedoch leicht abgeändert. Nichtsdestotrotz schallt der Titelsong (stilecht mit Banjo gespielt!) bereits wie auf Scheibe an zweiter Stelle durch den Saal. Für mich das erste Highlight des Abends. Ich bekomme Gänsehaut, heute Abend definitiv nicht zum letzten Mal. Die Streicher und das Keyboard entfalten bereits zu diesem frühen Punkt im Konzert voll ihre Wirkung: <i>„Otta“</i> grenzt an Plattenqualität. Fantastisch.<br />
Nur Teile des Publikums sind der angemessenen Andacht offensichtlich noch nicht ganz gewahr geworden, schade eigentlich, denn der Stimmung wird dadurch ziemlich Abbruch getan.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F153526007&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=1140&#038;maxheight=1000"></iframe></p>
<p>Konnten mich die Songs von „Otta“ auf Platte nicht so ganz begeistern, so reißen mich die acht Lieder live doch mehr mit als gedacht! Sänger Aðalbjörn ist gut bei Stimme, und agiert wie gewohnt jenseits von Tönen, trägt aber jede Silbe mit einer Emotionalität vor, die sich sofort auf die Zuschauer, oder zumindest auf mich überträgt. Über das gesamte Konzert hinweg laufen im Hintergrund Projektionen isländischer Landschaft, zu den jeweiligen Songs sogar das entsprechende Video. Auch das Licht wird heute Abend sehr zielführend eingesetzt und untermalt die Stimmung hervorragend. Ehrlich gesagt bekomme ich aber von den Projektionen und der Lichtshow vielleicht die Hälfte mit, den größeren Teil des Konzerts verbringe ich mit geschlossenen Augen.</p>
<p>„Hätten wir einen deutschen Song, dann wäre es mit Sicherheit der hier“, schmeichelt Aðalbjörn dem Auditorium während er <i>„Midaftann“</i> ankündigt. Ein Song, der live wie auf Platte mit seiner unfassbaren Schönheit begeistert und zum Schwelgen einläd. Ein Traum!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/aR9H5b41cno?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit <i>„Nattmal“</i> endet der erste Teil des Konzerts, die Musiker verlassen wortlos die Bühne und ein Film wird gespielt, dem ich allerdings nicht so richtig folgen kann. Es vergehen 10 Minuten Pause, in denen man zum Beispiel mal den Merchstand begutachten kann, der mit jeder Menge feinsten Designs auf jeder Menge mäßigem Stoff herhält. Optisch top, haptisch eher fragwürdig. Geschmackssache.</p>
<p>Der zweite Teil der Show beginnt mit <em>„Djakninn“</em> bevor mit <em>„She destroys again“</em> einer meiner persönlichen Favoriten geliefert wird. Älter als „Köld“ wird kein Song des Abends mehr werden.</p>
<p>Danach gerät der charismatische, nordisch wortkarge Frontmann der Antichristian icelandic heathen bastards fast schon in Redelaune, denn der folgende Song <em>„Necrologue“</em> wird einem verstorbenen Freund und allen Leuten gewidmet, die jemals von Depressionen geplagt wurden, wobei sich die Band selbst nicht ausnimmt. Ein sehr emotionaler Punkt des Konzerts.</p>
<p>„Wir werden nicht von der Bühne gehen, drauf hoffen, dass ihr n bisschen klatscht und dann noch was spielen. Wir haben noch n paar und dann wars das. Ist das okay für euch? Wir könnten sonst auch gleich gehen.“ Nachdem das Publikum die Isländer davon überzeugt hat, dass diese Herangehensweise heute die einzig Richtige ist, wird<em> „Svartir Sandar“</em> angestimmt. Aðalbjörn bedankt sich bei allen Leuten die extra angereist sind um die „skinny bastards from Iceland“ [sic!] heute Abend zu sehen, danach wird das Set mit der altbekannten Rausschmeißerkombo <em>„Fjara“</em> und <em>„Goddess of the Ages“</em> beendet. Ein gelungener Abschluss, wobei Fjara sogar extra ausgedehnt wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XmGdSOhBx8E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hand aufs Herz: <strong>SOLSTAFIR</strong> ist eine Band, deren Stärken keineswegs in der fehlerfreien Ausübung ihres Handwerks liegen, doch gleichzeitig sind sie eine von wenigen Bands, bei denen man darüber hinweg sehen kann, vielleicht sogar muss. Hier stehen Gefühle im Vordergrund, der Rest ist egal.</p>
<p>Was mich jedoch von Anfang bis Ende irritiert, ist, dass es sich <strong>SOLSTAFIR</strong> selbst schwerer machen, als es ist. Als würde sich ein Hürdenläufer permanent selbst ins Knie schießen, sägen die Jungs hier an dem Ast, auf dem sie sitzen. Was im Klartext heißen soll, dass sie die Atmosphäre, die sie während der Songs aufzubauen verstehen, danach wieder komplett ersticken, indem unerträglich lange Pausen für das Nach- und Umstimmen der Instrumente vorgenommen werden. In diesen Pausen passiert: Nichts. Kaum Ansagen, keine Musik, die doch zumindest vom Keyboard weiterlaufen könnte, einfach nur Stille. Schade!<br />
Trotzdem bleibt nach dem Konzert ein durchaus wohliger, angenehmer Eindruck zurück, welcher nur einen Schluss zulässt: Dies wird garantiert nicht mein letztes <strong>SOLSTAFIR</strong> Konzert gewesen sein.</p>
<p><a href="http://www.solstafir.net/" target="_blank">Website</a></p>
<p><a href="http://solstafir.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-in-leipzig-otta-tour/">Solstafir in Leipzig, Otta Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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