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	<title>J.B.O. Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Apr 2026 11:17:17 +0000</lastBuildDate>
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	<title>J.B.O. Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>J.B.O. auf Tour mit Expliziter Lyrik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2025 09:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Brunhilde]]></category>
		<category><![CDATA[J.B.O.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen Abend lang zurück nach 1996. Gelingt es, oder wird es ein Abend voller Fremdscham? Sven war da und hat es für euch erkundet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/j-b-o-auf-tour-mit-expliziter-lyrik/">J.B.O. auf Tour mit Expliziter Lyrik</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein paar Hintergründe</h3>
<p>&#8222;Explizite Lyrik&#8220; enthält 20 Tracks und erschien vor knapp 30 Jahren am <strong>11.09.1995&nbsp;</strong>als Debüt Album der Erlanger Band&nbsp; <strong>J.B.O.</strong>, die als <strong>JAMES BLAST ORCHESTER</strong> unterwegs war. Damals bestand die Band aus <strong>Hannes &#8222;G. Laber&#8220; Holzmann</strong>, <strong>Veit &#8222;Vito C.&#8220; Kutzer</strong>, <strong>Holmer &#8222;a Bier&#8220; Graap</strong> (bis 2000) und <strong>Thomas</strong> &#8222;<strong>Schmitti&#8220; Schmitt</strong> &nbsp;(bis 2000). Letztere wurden mittlerweile durch <strong>Ralph Bach</strong> (seit 2001) und <strong>Wolfram Kellner</strong> (seit 2001) ersetzt.</p>
<p>Grund genug dem Album zum <strong>30 jährigen</strong> Jubiläum eine ausgedehnte Tour zu widmen. Eeiner dieser Termine war in Hamburg in der großartigen Markthalle und ich war da. Erst als ich ich diese Zeilen schreibe, fällt mir auf, dass ich ja schon bei der <strong>BLIND GUARDIAN</strong> Tour zum Album Jubiläum &#8222;Somewhere Far Beyond&#8220; war. Da ich das an dem Abend nicht mehr wusste, überlegte ich wie man sich drauf vorbereitet und was einen erwartet? Ich zog mir auf jeden Fall noch zwei, drei mal das Album &#8222;Explizite Lyrik&#8220; rein. Mal wieder ein paar Klassiker wie <em>&#8222;Schlumpfozid im Stadtgebiet&#8220;</em> oder <em>&#8222;Ein guter Tag zum Sterben&#8220;</em> hören.</p>
<p>Mit dabei hat man die 2013 gegründete Punk- und Metalband <strong>BRUNHILDE</strong> aus Fürth. Die Band sagte mir nichts und auch wenn es einfach ist heutzutage mal reinzuhören, so wollte ich mich überraschen lassen. Oftmals sind Bands Live einfach besser als auf dem Album.&nbsp;</p>
<h3><strong>Einlass</strong></h3>
<p>Versetzen wir uns also an den Abend zurück. Da ich unsicher bin, ob das Konzert wirklich ausverkauft ist, weil ich der Meinung bin, das irgendwo gelesen zu haben, bin ich bereits eine Stunde vor Einlass an der <strong>Markthalle</strong>. Einlass ist 19:00 Uhr. Vor Ort stelle ich fest, ich hätte auch später da sein können, weil sich vor mir gerade mal sieben Leute befinden! Und auch in der nächsten halben Stunde, sollte die Schlange nur langsam länger werden. Wird der Abend etwa ein Reinfall? Immerhin ist der Termin ein Mittwoch. Mitten in der Woche ist eh gefühlt immer weniger los. Was sich hier aber schon abzeichnet, ist die Zusammensetzung des Publikums im Alter. Auch wenn der Großteil eher älter ist, sind alle Altersgruppen vertreten.</p>
<p>Irgendwann ist auch mein Fotograf und Freund <strong>Patrick</strong> <strong>Burkhardt</strong> vor Ort und wir warten gemeinsam auf den Einlass. Erster Stopp nach der Garderobe und Kontrolle durchs Sicherheitspersonal ist dann der Merchstand. Leider ist das Tour Shirt nicht in meiner Größe vorhanden, und so bekomme ich die Info, man könne es auf der Homepage bestellen.</p>
<h3>Brunhilde &#8211; Einritt der Walküren?</h3>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-47683" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Caro-Seifenblasen-200x300.jpg" alt="" width="281" height="422" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Caro-Seifenblasen-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Caro-Seifenblasen-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Caro-Seifenblasen-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Caro-Seifenblasen.jpg 966w" sizes="(max-width: 281px) 100vw, 281px" />
<p>19:56 &#8211; die Musik vom Band geht aus und plötzlich rennt jemand auf die Bühne und stellt sich als Schlagzeuger raus. Dann folgt der Rest der Band. Sängerin <strong>Carolin Loy</strong>, Gitarrist <strong>Kurt Bauereiss </strong>in einem fetten Fellmantel&nbsp;und Bassistin <strong>Marisa Gruna</strong>. Dann geht es rund. Die Band spielt tatsächlich um die 50 Minuten und liefert ne gute Show. Die Musik klingt für mich wie <strong>NO DOUBT</strong> nur in modern. Ein wenig verwirrt bin ich vom Publikum. Klatschaufforderungen durch die Band wird meist nur im vorderen Viertel der Halle nachgegangen und obwohl die Musik dazu einlädt, gibt es weder Circle- noch Moshpit. Auch als Gitarrist <strong>Kurt</strong> in den Fotograben zum Publikum geht, sorgt das nur vorne für Reaktionen im Publikum. Insgesamt hat die Band aber auch nur wenige Ansagen zwischen den Songs. Ausnahmen bilden dann Sätze wie &#8222;Wer ist die schönste Bass Playerin in the World. Fetten Applaus für <strong>Marisa</strong>!&#8220; während sie ein Bass Solo spielt. Auch wurde darauf hingewiesen, dass der Schlagzeuger aus Hamburg sei und dies mit einem &#8222;Machen wir es kurz: Moin.&#8220; bestätigte. Und auch die Frage &#8222;Hamburg, habt ihr Bock auf <strong>J.B.O.</strong>?&#8220; durfte nicht fehlen. Die Lichtshow bietet für mich nichts besonderes, da sie meist nur aus einem Flackern der Farben weiß, blau und grün besteht. Ca. 12 Songs inklusive eines Drum Solos gibt die Band zum Besten. Zum Ende gibt es sogar noch ein Cover des <strong>THE ANIMALS</strong> Hits <em>&#8222;House Of The Rising Sun&#8220;</em>. Schnell, frech, punkig und ein guter Einheizer für den Hauptact <strong>J.B.O.</strong>!</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Der Trommelschlumpf fängt an</h3>
<img decoding="async" class="aligncenter wp-image-47685" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Wolfram-am-Schlagzeug-300x203.jpg" alt="" width="556" height="376" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Wolfram-am-Schlagzeug-300x203.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Wolfram-am-Schlagzeug-1024x693.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Wolfram-am-Schlagzeug-750x507.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Wolfram-am-Schlagzeug.jpg 1450w" sizes="(max-width: 556px) 100vw, 556px" />
<p>21:00 &#8211; zur Erinnerung: es ist mitten in der Woche, das Licht geht aus und die Menge skandiert &#8222;<strong>J.B.O.</strong>!&#8220; Dann setzt ein gesprochenes Intro ein, das <strong>J.B.O.</strong> typisch humoristisch durch die Musikgeschichte führt und mit der Veröffentlichung des Albums &#8222;Explizite Lyrik&#8220; endet. Und tatsächlich ist der erste Song des Abends auch gleichzeitig der erste Track vom Album. <em>&#8222;Kuschelmetal&#8220; </em>zeigt als Opener des Abends direkt, was einen erwarten wird.&nbsp;Das Publikum wird gesanglich direkt eingebunden in dieses Medley. Kurz unterbricht <strong>Vito</strong> um darauf zu verweisen, dass Hamburg und Franken sich das gerollte R teilen würden. Dann taucht <strong>Stocki</strong> auf, um uns den bayrischen (oder fränkischen) Text des letzten Medley Teils zum Mitsingen hochzuhalten. Weiter geht es mit <em>&#8222;Schlaf Kindlein, schlaf&#8220;</em>, <strong>J.B.O.</strong>s Version von <strong>METALLICAS</strong> <em>&#8222;Enter Sandman&#8220;</em>. Und direkt nach dem Gitarrensolo von <strong>Vito</strong> und <strong>Hannes</strong>, vor dem Gebetspart des Liedes, sind wir auf einmal bei <em>&#8222;Bolle&#8220;</em>. Wofür man sich natürlich hinterher entschuldigt. &#8222;Das ja blöd, da sind wir jetzt falsch abgebogen, oder? Das war jetzt <em>&#8222;Bolle&#8220;</em> vom Album &#8222;Laut&#8220;. Dann bitte alle nochmal Händefalten und dann sprecht ihr alle euer Gute Nacht Gebet.&#8220;</p>
<h3>Humor, Kritik und Highlights</h3>
<p>Das Publikum feiert solche Unterbrechungen natürlich. Genauso wie die Konfetti Kanone, die direkt vor mir losgeht und mich des Todes erschreckt! Natürlich gibt es auch jede Menge pubertären Humor, wie man ihn von <strong>J.B.O.</strong> erwartet. Wie zum Beispiel, wenn <strong>Vito</strong> den Mikroständer wegstellt und das Wort &#8222;Ständer&#8220; noch mal ganz deutlich betont und wiederholt. Das Publikum reagiert mit lautem Lachen. Und auch ich kann und will mich dieser Art Humor nicht verschließen. Es ist einfacher Eskapismus. Aber auch den beiden ehemaligen Mitgliedern <strong>Schmitti</strong> und <strong>Holmer</strong> wird gedenkt, als <strong>Ralph Bach</strong> das Publikum auffordert abwechselnd ihre Namen zu skandieren, gefolgt von einem &#8222;DANKE&#8220;.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignright" style="width: 401px"><img decoding="async" class="alignright wp-image-47687" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Vito-und-sein-Joint-300x199.jpg" alt="" width="401" height="266" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Vito-und-sein-Joint-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Vito-und-sein-Joint-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Vito-und-sein-Joint-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Vito-und-sein-Joint-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Vito-und-sein-Joint.jpg 1450w" sizes="(max-width: 401px) 100vw, 401px" /><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable" data-media-credit-text="Patrick Burkhardt" data-media-credit-align="alignright">Patrick Burkhardt</span>Wo ich dann humortechnisch kurz raus bin, war die ganze <strong>BOB MARLEY</strong> Nummer zu <em>&#8222;Ka Alde, Ka G&#8217;schrei&#8220;</em> und <em>&#8222;Joanna Give Me Dope&#8220;</em>. Das wirkt mir dann doch zu aufgesetzt mit dem ganzen Dope Thema und der riesigen Joint Requisite. Dem Großteil des Publikums gefällt es und das ist es, was am Ende des Tages zählt.</div>
<p>Es wird auf jeden Fall ordentlich was geboten. Vor allem die Chemie zwischen <strong>Vito</strong> und <strong>Hannes</strong> sorgt immer wieder für lustige Momente. Es kommt zum Beispiel ein Vibrator beim Gitarrenspiel zum Einsatz. <strong>VADER ABRAHAM</strong>&nbsp;taucht auf und stimmt <em>&#8222;Schlumpfozid im Stadtgebiet&#8220;</em> an, <strong>J.B.O.</strong>s Variante von <em>&#8222;Das Lied der Schlümpfe&#8220;. </em>Hier gibt es dann auch den ersten Moshpit des Abends.</p>
<h3>Ende des Albums und die Zugaben</h3>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignleft" style="width: 349px"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-47689" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Odysse-im-UKW-300x300.jpg" alt="" width="349" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Odysse-im-UKW-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Odysse-im-UKW-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Odysse-im-UKW-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Odysse-im-UKW-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Odysse-im-UKW.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" /><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable" data-media-credit-text="Patrick Burkhardt" data-media-credit-align="alignleft">Patrick Burkhardt</span>Und nun kommt die Nummer <em>&#8222;Odysse auf UKW&#8220;</em>. Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, wie man das live auf der Bühne umsetzten will. Ist es nervig? As Fuck. Aber auch witzig zu sehen. Das muss man einfach mal erlebt haben. Wenn <strong>Ralph</strong> mit nem Telefon in der Hand auf der Bühne rumläuft und <strong>Wolfram</strong> als Komponist mit dem Rücken zum Publikum die Bandmitglieder anleitet.</div>
<p>Immer wieder wird das Publikum als Chor eingebunden und zum Klatschen animiert. Die erste Strophe von <em>&#8222;Ein guter Tag zum Sterben&#8220;</em> wird zum Beispiel komplett und voller Inbrunst vom Publikum gesungen. Einer der Besucher der vorderen Reihen wird vor der letzten Strophe nach seinem Namen gefragt, der <strong>Peter</strong> lautet &#8211; und so beginnt dann die Strophe mit &#8222;Beim Peter steigt ne Party&#8230;&#8220;.</p>
<p>Das Album ist durch und was nun? Na zum Glück haben <strong>J.B.O.</strong> in den letzten Jahren so einige Songs transformiert oder auch selbst geschrieben. Unterbrochen von zwei Bühnenabgängen gibt es dann noch sieben weitere Songs aus all diesen Jahren.</p>
<p>Bei Tracks wie <em>&#8222;Verteidiger des wahren Blödsinns&#8220;</em> wo <strong>rosa Bälle</strong> ins Publikum geworfen werden, <em>&#8222;Alles nur geklaut&#8220;</em> und zum Schluss <em>&#8222;Ein Fest&#8220;</em> inklusive zweiter Konfetti Kanone, diesmal ohne Schreckmoment, geben Band und Publikum nochmal alles, was man mitten in der Woche an einem Mittwoch Abend gegen 23:00 Uhr geben kann. Und das ist verdammt viel! Als Outro läuft die Titelmelodie der <strong>Star Trek</strong> Serie <strong>Deep Space Nine</strong>.</p>
<p>So wie der Abend begonnen hat, endet er auch &#8211; am Merchstand. Dort gab es noch ein kurzes Gespräch mit den Jungs und gemeinsame Fotos. Ein gelungener Abend mit viel Blödelei, Moshpits und dergleichen. Ich freue mich bereits aufs nächste <strong>J.B.O.</strong> Konzert.</p>
<h3>Weitere Tourdaten J.B.O.s</h3>
<p>08.02.25 Bad Neustadt/Saale, Stadthalle</p>
<p>09.02.25 Bensheim, Musiktheater Rex – Tickets knapp!</p>
<p>13.02.25 Fulda, Kreuz – Tickets knapp!</p>
<p>14.02.25 Halle, Steintor Variete – Tickets knapp!</p>
<p>28.02.25 Coesfeld, Fabrik</p>
<p>13.03.25 Frankfurt, Zoom</p>
<p>14.03.25 Wuppertal, Live Club Barmen</p>
<p>15.03.25 Andernach, JUZ</p>
<p>21.03.25 Kiel, Pumpe</p>
<p>22.03.25 Bremen, Schlachthof</p>
<p>28.03.25. Moringen, Stadthalle – ausverkauft!</p>
<p>29.03.25 Leipzig, Felsenkeller</p>
<p>04.04.25 Dresden, Alter Schlachthof</p>
<p>05.04.25 Markneukirchen, Musikhalle</p>
<p>11.04.25 Aschaffenburg, Colos-Saal</p>
<p>12.04.25 Lindau, Club Vaudeville</p>
<p>24.04.25 Augsburg, Spectrum</p>
<p>25.04.25 Mannheim, Capitol</p>
<p>26.04.25 Luxemburg/Esch sur Alzette, Rockhal</p>
<p>09.05.25 Celle, CD Kaserne</p>
<p>10.05.25 Sangerhausen, Mammuthalle</p>
<p>17.05.25 Vacha, Vachwerk</p>
<p>22.05.25 CH-Langenthal, Old Capitol</p>
<p>24.05.25 Rastatt, Badner Halle</p>
<p>Weitere Termine gibt es <a href="https://www.jbo.de/tour/">hier</a>.</p>
<p>Und zur Seite von Brunhilde gelangt ihr <a href="https://www.brunhilde.de/">hier</a>.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/j-b-o-auf-tour-mit-expliziter-lyrik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=j-b-o-auf-tour-mit-expliziter-lyrik">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/j-b-o-auf-tour-mit-expliziter-lyrik/">J.B.O. auf Tour mit Expliziter Lyrik</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Metal Franconia Preview &#8211; Die Metalwelt zu Gast in Unterfranken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 06:25:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ METAL FRANCONIA - TICKETVERLOSUNG! +++<br />
IHR wollt im April dabei sein, aber habt euch noch keine Tickets sichern können?? Dann haben wir vielleicht die Lösung:<br />
Wir verlosen je ein Ticket an DICH und deinen FESTIVALBUDDY!<br />
Was du dazu tun musst? Ganz einfach:<br />
1. Like den Post und die Facebookseite des Metal Franconia Festivals! (Sofern du das natürlich nicht längst schon getan hast ;) )<br />
2. Kommentiere mit der Band, auf die DU dich am meisten freust, und verlinke deinen Festivalbuddy!</p>
<p>Am 16.02.2020 um 19 Uhr losen wir die glücklichen Gewinner aus!<br />
Viel Glück wünschen das Silence Metal Magazin und das Metal Franconia Festival!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2020/">Metal Franconia Preview &#8211; Die Metalwelt zu Gast in Unterfranken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Könnt ihr die <strong>Festivalsaison</strong> auch nicht mehr erwarten? Ich verstehe euch zu gut. Zum Glück steht Anfang April das&nbsp;<strong><a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht#rs-4797">Metal Franconia</a> Festival</strong> an. Am <strong>03. und 04.</strong> April steht die Frankenhalle in <strong>Dettelbach</strong> ganz im Zeichen des Metal, wenn das Festival bereits zum neunten Mal ausgerichtet wird.&nbsp;</p>
<h3>Ein bunter Topf</h3>
<p>Für die zwei Tage ist eine bunte Auswahl <strong>feinster Metallkunst</strong> zwischen <a href="https://www.wernecker-bier.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>fränkischen Bierspezialitäten</strong></a> und <strong>Weißwurstfrühstück</strong> geboten. So geben sich Melodic Death Metal Stars&nbsp;<strong>SOILWORK&nbsp;</strong>ebenso die Ehre wie Ungarns Thrash Metal Legende&nbsp;<strong>EKTOMORF</strong> oder auch Italien&#8217;s Power und Folk Metaller&nbsp;<strong>ELVENKING</strong>. Für Spaß auf der Bühne wird zudem gesorgt, wenn Mittelfrankens Komikerbande <strong>J.B.O.</strong> und die tierischen Grinder&nbsp;<strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong> aufspielen. Weitere Vertreter des zwanzig Acts schweren Line-Ups sind neben Coverband&nbsp;<strong>SCHLACHTSCHÜSSEL</strong> auch Alternative Metaller&nbsp;<strong>ONE LAST LEGACY</strong>, Thrasher&nbsp;<strong>SEPTAGON </strong>oder die melodischen Death Metal Bayern&nbsp;<strong>SOUL DEMISE</strong>. Aber auch unbekanntere Acts wie&nbsp;<strong>TORYSE</strong> oder&nbsp;<strong>BRLABL</strong> bekommen hier neben&nbsp;<strong>FLESHCRAWL</strong> und&nbsp;<strong>CRITICAL MESS</strong> die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35248 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/Metal-Franconia-Sprache.png" alt="" width="218" height="75">Ein kleiner Tipp für alle Lesenden, die dem <strong>unterfränkischen Dialekt</strong> nicht so sehr mächtig sind wie ich: ihr könnt rechts oben auf der <a href="https://sw.metal-franconia.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage des Festivals</a> die <strong>Sprache</strong> von &#8222;<strong>fränggisch</strong>&#8220; auf &#8222;<strong>hochdeutsch</strong>&#8220; ändern. Auf dem Festival selbst wird dann spätestens bei der traditionellen <strong>Karaoke Party</strong> nur noch &#8222;Metal&#8220; als einheitliche Sprache jegliche Verständigungsproblematik beenden.</p>
<h3>Mit Silence zum Metal Franconia</h3>
<p><a href="https://sw.metal-franconia.de/anfahrt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anreisen</a> könnt ihr am einfachsten über die <strong>A3</strong>. Wer mit Wohnwagen oder Wohnmobil ankommt, kann am Freitag ab 11 Uhr auf den <strong>Stellplatz</strong>. Für weitere <strong>Unterkünfte</strong> könnt ihr euch auch bei der angrenzenden <a href="https://www.dettelbach.de/seite/de/main/2/WB/Startseite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadt <strong>Dettelbach</strong></a> umschauen. Und wer hart im Nehmen ist, kann es sich auch vor der Halle im <strong>Zelt</strong> bequem machen.</p>
<p>Und wie sieht es bei euch aus? <strong>Habt ihr Lust</strong>, das Festivaljahr 2020 mit dem <strong>Metal Franconia</strong> einzuleiten?<br />
Das <strong>Silence Magazin verlost zwei Tickets</strong> für Metalheads und Liebhaber lauter Musik vom 09.02.2020-16.02.2020!<br />
Wenn Du <strong>mitmachen</strong> und <strong>gewinnen</strong> willst, check unsere <a href="https://www.facebook.com/silence.magazin/"><strong>Facebook-Seite</strong></a> und erfahre, wie du teilnehmen kannst.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich ein fröhliches Ausklingen des Winters und freue mich, euch bald in Dettelbach zu sehen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2020/">Metal Franconia Preview &#8211; Die Metalwelt zu Gast in Unterfranken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Rockharz 2019 &#8211; Der Bericht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2019 06:11:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt soviele Festivals zu verpassen… Aber darum fahren wir ja für euch hin!</p>
<p>Heute mal ein Rückblick aufs Rockharz! Highlights, über und über und wir waren dabei!<br />
Mach dir etwas Lust aufs nächste Mal!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht/">Rockharz 2019 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hurra, es ist wieder <strong>ROCKHARZ</strong>!</h2>
<p>&#8230; denke ich mir, während es erstmal knapp zwei Stunden dauert, bis wir den Stau überwunden haben und aufs Campinggelände einfahren dürfen. Die neue, genauere Campaufteilung für mehr Sicherheit und Ordnung fordert ihren Tribut. <strong>Aber das kann uns auf keinen Fall die Laune verderben!</strong> Die Wetterlage befindet sich irgendwo zwischen sonnig und angenehm windig, ein paar Bier sind schon inhaliert, und die Vorfreude ist riesig. Außerdem hat man ja in der Hinsischt auch schon schlimmeres erlebt *<strong>hust</strong>summebreeze<strong>hust</strong>*. Die Teufelsmauer grinst uns aus der Ferne schon entgegen, das hohe Gras weht in den vorbeiziehenden Böen, und noch besteht die Soundkulisse aus Vogelgezwitscher und zirpenden Grillen. Dies soll sich allerdings noch ändern, denn es ist Zeit für den&#8230;</p>
<h2>Startschuss zum Festivalauftakt!</h2>
<p>Leider springt der Funke diesmal bei der ersten Band, die ich mir ansehe, noch nicht so richtig über. <strong>FROM NORTH</strong> spielen zwar in gewisser Hinsicht Viking und Pagan Metal (eigentlich genau mein Ding!), aber irgendwie will die Musik bei mir nicht zünden. Ich hätte mir glaube ich mehr Energie, mehr Geschwindigkeit und weniger Clean Vocals gewünscht. Ich gehe aber davon aus, dass es sich hierbei um persönliche Vorlieben handelt &#8211; dem ein oder anderen, der sich gerade vor der <strong>ROCKSTAGE</strong> tummelt, gefällt es sicher.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33871" aria-describedby="caption-attachment-33871" style="width: 472px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04.jpg" alt="" width="482" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33871" class="wp-caption-text">Ein Brother Of Metal @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Interessanter wird’s für mich dann bei <strong>BROTHERS OF METAL</strong>, wobei ich als nicht-Kenner erstmal überrascht bin, dass zuerst eine Sängerin auf die Bühne gehüpft kommt. Ach so! Es gibt dazu auch noch zwei Männer am Mikrofon. In Fell und Rüstungen erzählen die Brüder (inklusive Schwester) des Metalls mithilfe epischen Heavy und Power Metals <strong>Geschichten aus nordisch-mythologischen Sagen</strong>. Das Ganze wird präsentiert mit einer nicht allzu kleinen Prise Humor und Selbstironie – True Metal darf sich ja heute scheinbar nicht mehr ernstnehmen. Die rege Beteiligung der Publikums zeigt: Eingefleischte Fans scheint es auf jeden Fall schon einige zu geben! Spaß macht mir das Ganze spätestens nach Überwindung anfänglicher Soundprobleme dann auch.</p>
<h2>Es folgt das Kontrastprogramm:</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33872" aria-describedby="caption-attachment-33872" style="width: 491px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01.jpg" alt="" width="501" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33872" class="wp-caption-text"><strong>VADER</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>VADER</strong>! Die Death-Metal-Veteranen zeigen sich genau wie erwartet: <strong>Schnell, geradlinig und gnadenlos.</strong> Ohne jeden Mienenverzug zeigen die Polen dem Fußvolk, wie es seit jeher gemacht wird. Das Highlight ist dabei in meinen Augen der Drummer James Steward – ich bin immer wieder überwältigt von der Geschwindigkeit, Ausdauer und Präzision, die verschiedene Extreme-Metal-Schlagzeuger an den Tag legen. Gegen Ende wird’s dann mit dem Ausnahmesong <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2Rx_AA5GfNE"><em>&#8222;Sword Of The Witcher&#8220;</em></a> kurz düsterer und langsamer, und als Outro erklingt unheilvoll der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-bzWSJG93P8"><em>&#8222;Imperial March&#8220;</em></a>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33873" aria-describedby="caption-attachment-33873" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03.jpg" alt="" width="220" height="330" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33873" class="wp-caption-text"><strong>J.B.O.</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Damit reicht’s dann auch schon wieder mit der ernsten Musikmacherei – Zeit für <strong>J.B.O.</strong>! Neben ein paar neueren Liedern wie etwa <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Rjgkmpxo7wc">&#8222;Alles Nur Geklaut</a>&#8220; </em>(ja, es ist das, was ihr denkt) stehen vor allem mitsingbare Klassiker auf dem Programm. Mit den Musikern besetzen zudem zwei weitere Menschen die Bühne, deren Job es vor allem ist, doof verkleidet zu sein und manchmal Schilder mit wichtigen Textzeilen hochzuhalten. Ich frage mich zuweilen, ob ich mich<strong> fremdschämen oder Spaß haben</strong> soll. Entschieden wird sich für letzteres, und gottseidank bin ich damit nicht der Einzige. Der generelle Alkoholpegel hilft definitiv, die Partystimmung im Publikum ist groß, und den Text von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8oYkuCGx6JU"><em>&#8222;Ein Guter Tag Zum Sterben&#8220;</em></a> finde ich auch noch irgendwo in den Untiefen meines Hinterkopfs wieder.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Und plötzlich ist Donnerstag!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33874" aria-describedby="caption-attachment-33874" style="width: 386px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07.jpg" alt="" width="396" height="264" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33874" class="wp-caption-text"><strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> spielen noch vor Mittag, und nach dem <strong>SUMMER BREEZE</strong> letzten Jahres freue ich mich sehr, die vielversprechende Melodeath-Kombo auch mal mit gutem Sound live sehen zu dürfen. Ein sauber abgeliefertes Konzert! Dazu ein gekonntes Zusammenspiel von melodischen, tiefgehenden Parts und dem einen oder anderen Abstecher in schnellere und aggressivere Gefilde. So wird man doch gerne <strong>musikalisch wachgeküsst.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33875" aria-describedby="caption-attachment-33875" style="width: 490px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33875" class="wp-caption-text"><strong>VAN CANTO</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Nächstes führt mich meine musikalische Reise zu einer Band, von der ich schon lange nichts mehr gehört habe. Die Acapella-Metal-Combo <strong>VAN CANTO</strong>! Nicht so genau wissend, was auf mich zukommt, beschert mir der sechsstimmige Gesang im Intro des ersten Tracks <em>&#8222;If I Die In Battle&#8220;</em> erstmal eine unerwartete Portion Gänsehaut. <em>&#8222;Six Winds blow as one&#8220;</em>, so die erste Textzeile – und ja! Nach so vielen Jahren sind die Mitglieder der Gesangskapelle wirklich perfekt aufeinander abgestimmt und wissen, mit ihren Organen <strong>eine wahrhaft wohlklingende Soundlandschaft</strong> zu erzeugen. Neben Eigenkompositionen werden unter anderem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UPUNdwRhuMA"><em>&#8222;Rebellion (The Clans Are Marching)&#8220;</em></a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HSpuVsLnl1k"><em>&#8222;Master Of Puppets&#8220;</em></a> (letzteres sogar als Überraschung in einen eigenen Song eingebaut) zum Besten gegeben. Alles in allem ein&nbsp; sehr schönes Konzert, welches mir und den tausend Menschen um mich herum viel Freude bereitet.</p>
<h2>Die Finnen sind los!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33876" aria-describedby="caption-attachment-33876" style="width: 440px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33876" class="wp-caption-text"><strong>LORDI</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Zum Konzert von <strong>LORDI</strong> komme ich etwas zu spät, und verpasse so leider einen großen Teil. Das eine Lied, weswegen alle da sind (gebt es ruhig zu!), <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-6Xl9tBWt54">&#8222;Hard Rock Hallelujah&#8220;</a></em>, behalten sich die Gewinner des 2006er <strong>EUROVISION SONG CONTEST</strong> allerdings bis zum Schluss, so dass ich zumindest das noch mitbekomme. Und natürlich stehen die Finnen <strong>in voller Monster-Montur</strong> auf der Bühne! Mir wird außerdem mitgeteilt, dass ich den ein oder anderen Spezialeffekt verpasst habe. So etwa das dämonische Flügelausbreiten des Sängers <strong>MR.LORDI</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33877" aria-describedby="caption-attachment-33877" style="width: 490px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33877" class="wp-caption-text"><strong>WINTERSUN</strong> haben Spaß bei der Arbeit @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Hui, <strong>WINTERSUN</strong> spielen ja jetzt! Es handelt sich hier sogar um eine <strong>SPECIAL SHOW</strong> – denn <strong>gespielt wird nur das erste Album!</strong> Und zwar vom ersten Track bis zum letzten. Das ist erstens schön, weil ich die Scheibe zu den besten Metal-Alben zähle, die je geschrieben wurden. Zweitens ist es schön, weil man so auch mal die Möglichkeit hat, ein paar seltenere Live-Songs zu Ohr zu bekommen (etwa <a href="https://www.youtube.com/watch?v=x3s19wDvyeU"><em>&#8222;Sadness And Hate&#8220;</em></a> oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hDsTtJXdMZo"><em>&#8222;Sleeping Stars&#8220;</em></a>). Leider ist auch hier der Sound nicht von erster Sekunde an genießbar – nach ein paar Tracks sitzt er dann allerdings perfekt. Auch verfehlt Sänger Jari bei <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=oyuOjCfCsm4">&#8222;Starchild&#8220;</a></em> kurz einen Einsatz, muss dabei selbst aber grinsen und findet zeitnah wieder ins Lied hinein. Alles in allem schaffen es <strong>WINTERSUN</strong> aber wieder einmal, mithilfe ihrer Kombination aus melodischer Virtuosität und energiegeladener Uptempo-Gewalt eine epische und mitreißende Show darzubieten.</p>
<h2>Männer mit Bärten</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33878" aria-describedby="caption-attachment-33878" style="width: 522px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02.jpg" alt="" width="532" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 532px) 100vw, 532px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33878" class="wp-caption-text"><strong>AMON AMARTH</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Bald stehen auch schon die nächsten Melodeath-Giganten auf der Bühne: <strong>AMON AMARTH</strong>! Der Sound ist von erster Sekunde an großartig, was meine Gehörgänge und die meiner Mitzuschauer natürlich sehr erfreut. Gespielt wird eine <strong>gute Festival-Mischung aus neuen und mittelalten Tracks</strong>. Wie immer bei diesen Shows: große Begeisterung im Publikum – selbst, wenn diese mir persönlich mittlerweile leider ein bisschen abhandengekommen ist. Die letzten paar Scheiben der Schweden konnten mich nicht mehr so richtig erreichen, und so kann ich den Großteil des Konzertes leider nicht ganz so genießen wie scheinbar alle anderen Menschen, die sich mit mir vor der Bühne tummeln. Abgesehen von meinen persönlichen Präferenzen bei der Songauswahl muss ich aber hervorheben, dass <strong>Performance, Sound und Bühnenshow keinerlei Makel</strong> aufweisen. Ein in allen Hinsichten richtig professionell abgelieferter Gig! So gehört sich das für eine Band solchen Kalibers.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33879" aria-describedby="caption-attachment-33879" style="width: 340px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02.jpg" alt="" width="350" height="233" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33879" class="wp-caption-text"><strong>WITT</strong> alias Rübezahl @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Direkt im Anhang gibt‘s dann mit <strong>JOACHIM WITT</strong> den Ausnahmeakt des Abends. Der alte Rübezahl trägt einen äußerst großen, grauen Bart und wirkt etwas <strong>verwirrt</strong> <strong>und vor allem betrunken</strong>. Ich schaue mir das Ganze kurz an, gehe dann aber ebenso verwirrt zu meinem Zelt zurück und lege mich schlafen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Die Schwarze Milch der Frühe</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33880" aria-describedby="caption-attachment-33880" style="width: 241px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01.jpg" alt="" width="251" height="376" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33880" class="wp-caption-text">Ziegenmilchmachine @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Zum Frühstück am dritten Tage lasse ich mir von <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong> erstmal den Ohrenschmalz aus den Gehörgängen blasen (und so manche Gehirnzelle gleich mit). Als Konzertintro gibt es eine <strong><em>äußerst wohlklingenden</em> </strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=X6tKZ-cg4RI">Ziegen-Remix des Game-Of-Thrones-Themes</a> (nun klick den Link schon an!), bevor die stampfende Goatgrind-Fete dann losgeht. Die Crowd mosht und circled zu Downtempo-Gewalze und Blastbeat-Attacken, und auch die dreiköpfige Ziegenband hat sichtlich Spaß bei der Sache. Trotz allen Blödsinn-Flairs gilt auch hier mein Lob vor allem dem Drummer (der gute „<strong>GOATLEEB UDDER</strong>“), der nicht nur brutal &#8222;die Beats am Ballern ist&#8220;, sondern zugleich als Hauptsänger der Band fungiert. Und das bei 30 Grad. Unter einer Ziegenkopf-Maske aus Gummi. <strong>Määh.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33882" aria-describedby="caption-attachment-33882" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33882" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02.jpg" alt="" width="404" height="606" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33882" class="wp-caption-text"><strong>DRAGONFORCE</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Frisch aus dem Studio springen <strong>DRAGONFORCE</strong> auf die mit äußerst fabulösem 80s-Synth-Explosion-Backdrop und dreidimensionalem Drachenkopf geschmückte Bühne – und haben eine <strong>nicht zu verachtende Portion gute Laune und Motivation</strong> im Gepäck! Ein neues Lied gibt’s dabei leider noch nicht zu hören. Dafür klimpern die Gitarrenhelden altbekannte Highspeed-Hymnen virtuos wie eh und je auf ihren Äxten in die Runde, wobei sich die Songauswahl einmal quer durch die gesamte Bandhistorie zieht. Im Publikum herrschen Konfettischlacht und Seifenblasenpartys. Yay! Wahre <strong>DRAGONFORCE</strong>-Fans erkennt man auf solchen Konzerten übrigens daran, dass sie oft die Einzigen zwischen Hunderten sind, die auch tatsächlich einige Texte begeistert mitgrölen. Und nicht nur da sind, weil das ja die eine Band da ist, von denen eine Zeit lang jeder gesprochen hat, weil wegen Guitar Hero. Spaß haben aber scheinbar alle.</p>
<h2>Die Überraschung des Tages</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33883" aria-describedby="caption-attachment-33883" style="width: 289px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33883" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01.jpg" alt="" width="299" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01.jpg 965w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-750x1127.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33883" class="wp-caption-text"><strong>SALTATIO MORTIS</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>&#8230;oder vielleicht sogar des Festivals sind allerdings <strong>SALTATIO MORTIS</strong>! Der neueste musikalische Gewandwechsel steht den Spielleuten wahrlich gut. Haben diese doch nach vielen Jahren eher mediokrer Leistungen mit der letzten Scheibe nochmal einen Schritt Richtung Neuland gewagt! Die jüngsten Erzeugnisse der Gruppe glänzen vor allem mit ihren mitreißenden Chorus-Parts, deren <strong>Stadion-Vibe live perfekt</strong> funktioniert. Die Masse klatscht und singt begeistert mit – und das noch bis in die allerhintersten Reihen. <em>Fresh</em> wie seit langem nicht mehr, wissen<strong> SALTATIO MORTIS</strong> alle Anwesenden zu begeistern. Nicht, dass sie nicht schon immer Meister darin gewesen wären, Menschenmassen zu animieren – aber in meinen Augen haben sie hiermit ein neues Level erreicht.</p>
<p>Dazu ist der Sound einwandfrei, und in der anbrechenden Dunkelheit kommt die <strong>epische Feuer- und Lichtshow grandios zur Geltung</strong>. Viele, viele Menschen feiern zusammen eine große, große Dudelsack-Party. Und das mit gutem Grund. Schön gemacht, <strong>SALTATIO MORTIS</strong>. Starke Leistung! Als Outro gibt‘s dann aus dem Nichts heraus in voller Lautstärke <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MXTyw6KFElM"><em>&#8222;Remmidemmi&#8220;</em></a> von <strong>DEICHKIND</strong> auf die Ohren, und das Publikum ist nicht mehr zu halten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33884" aria-describedby="caption-attachment-33884" style="width: 514px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01.jpg" alt="" width="524" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33884" class="wp-caption-text">We are cursed in this black magic night @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Lustigerweise fungiert dieses Lied somit irgendwie auch ungewollt als Intro für die direkt im Anschluss stattfindende Show von <strong>DIMMU BORGIR</strong>. Alsbald ist der Spaß jedoch vergessen, denn nun herrschen Nebelschwaden, finstre Epik und orchestraler Bombast. Und wie! Auch hier kommen neben großartiger Soundqualität wieder Feuer- und Lichtshow zum Einsatz – allerdings mit weitaus anderem Effekt. Die Farbverläufe, der Bühnennebel, alles ist bis ins kleinste Detail durchgeplant und erschafft mit den dunklen Klängen der Norweger<strong> ein wahrlich großartiges atmosphärisches Zusammenspiel.</strong> So etwas erlebt man selten. Gänsehaut macht sich breit. Das Publikum ist sichtlich von dem Spektakel gebannt.</p>
<h2>Ein Tänzchen zu später Stund‘</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33885" aria-describedby="caption-attachment-33885" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03.jpg" alt="" width="300" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33885" class="wp-caption-text"><strong>RUSSKAJA</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Als nächstes stehen <strong>RUSSKAJA</strong> auf dem Programm – perfekt zum Runterkommen! Viel Ska und Polka, ein bisschen Metal, das Konzept zieht. Wie immer bei <strong>RUSSKAJA</strong>-Festivalshows dauert es ziemlich genau eine halbe Minute, bis alle am Tanzen sind. Sogar hinten bei den Essensständen skanken und hüpfen die Leute, der Sound sitzt auch hier, und <strong>alle kalt gewordenen Waden sind schnell wieder aufgewärmt.</strong> Neben dem Spaßfaktor der Band sei aber auch die Professionalität dieser Musiker nochmal hervorzuheben. Kein einziger schiefer Ton, kein ungeplanter Bühnen-Move, kein Schlag geht auch nur eine Millisekunde am Rhythmus vorbei. Perfektion bis ins kleinste Detail. Einzige Ausnahme: Der Gitarrist versucht, dem Roady nach dem Konzert sein Instrument zuzuwerfen, bleibt hängen, und lässt dieses erstmal volle Kanne auf den Boden klatschen. Autsch.</p>
<h2>Ein neuer Tag beginnt!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33886" aria-describedby="caption-attachment-33886" style="width: 341px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02.jpg" alt="" width="351" height="234" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33886" class="wp-caption-text"><strong>FREEDOM CALL</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Und zwar mit einer Band, die ich in meinen elf Jahren Festivalkarriere bisher tatsächlich noch nie live miterleben durfte: <strong>FREEDOM CALL</strong>! Und es ist tatsächlich <strong>eine sehr positive erste Erfahrung</strong>. Der melodische Upspeed-Power-Metal à la <strong>GAMMA RAY</strong> und Konsorten macht so früh am Tag echt Laune. Auch die Menschenansammlung vor der Bühne ist schon einigermaßen präsent und motiviert. Schön! Und weiter geht‘s!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33887" aria-describedby="caption-attachment-33887" style="width: 226px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03.jpg" alt="" width="236" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33887" class="wp-caption-text"><strong>EPICA</strong> liefern eine stürmische Show @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>&#8230;und zwar mit <strong>EPICA</strong>! Die ersten Regentropfen des Festivals spiegeln sich im glitzernden Kleid von Sängerin Simone Simons, und wieder einmal werden Licht- und Rauchshow gekonnt mit episch-orchestralen Symphonien zu einem grandiosen Gesamtwerk verwoben. Der <strong>Keyboarder hat sichtlich am meisten Spaß</strong>, rollt mit seinem Instrument auf der Bühne rum und ersetzt es auch mal durch einen halbkreisförmigen <strong>Umhänge-Synthie</strong>. Musikalisch sind <strong>EPICA</strong> auch deswegen interessant, weil sie den Einsatz von extremeren Metal-Elementen (aggressive Schlagzeug-Parts, Growls&#8230;) nicht scheuen. Damit stechen sie auf ihre eigene Art aus dem doch relativ einheitlichen Female-Fronted-Symphonic-Metal-Genre heraus. Ein gutes Konzert, und mit eines der überzeugendsten, die ich von der Band bisher miterleben konnte.</p>
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<h2>Mit Regen und Wind kommen Kälte und Nässe</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33888" aria-describedby="caption-attachment-33888" style="width: 376px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33888" class="wp-caption-text">Raaah! <strong>KORPIKLAANI</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Diese Umstände machen es <strong>KORPIKLAANI</strong> nicht unbedingt leichter, Partystimmung unterm Volk zu verbreiten. Auch wummern einem zu Beginn erstmal die Bassfrequenzen die Trommelfelle durch, was mit der Zeit aber besser wird. Neben Hüpf- und Tanzliedern spielen die Finnen auch so manchen traurig-schönen oder stampfigeren Song. Gerade dieser <strong>melancholische Aspekt der Show</strong> vermischt sich wunderbar mit der graublauen Vorabendatmosphäre. Ein schönes Konzert, wenngleich ich <strong>KORPIKLAANI</strong> mittlerweile so oft gesehen habe, dass sie mich kaum noch überraschen oder so wirklich mitreißen können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33889" aria-describedby="caption-attachment-33889" style="width: 215px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02.jpg" alt="" width="225" height="337" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33889" class="wp-caption-text"><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> machen das Schlusslicht, haben allerdings wettertechnisch das schlechteste Los gezogen. Windböen aus allen Richtungen stören die Soundübertragung, und auch der Regen wird so langsam echt aufdringlich. Auch scheint, unabhängig davon, der Sound generell etwas weniger gut zu sein als bei den meisten anderen Headlinern. Gerade neuere Songs, die nicht jeder auswendig kennt, leiden unter dem klanglichen Defizit. <strong>Gottseidank gibt es auch viele Klassiker zu hören,</strong> und am Ende noch das jahrelang nicht live aufgeführte <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cN9KqmaQt70"><em>&#8222;If You Want Peace&#8230; Prepare For War!&#8220;</em></a>. Trotz aller Probleme verlasse ich das Konzert mit einem wohligen Gefühl. Gute Lieder bleiben eben gute Lieder.</p>
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<h2>Und ein gutes Festival bleibt ein gutes Festival!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33892" aria-describedby="caption-attachment-33892" style="width: 564px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33892" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20.jpg" alt="" width="574" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33892" class="wp-caption-text">@Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Und das kann man laut sagen! Denn nicht nur die Bandauswahl und Location waren in diesem Jahr wieder wie gewohnt supertoll, auch war der Konzertsound bei fast allen Bands richtig gut. Zudem sei die Campingatmosphäre gelobt: Mit einer Anzahl von 17.000 Besuchern ist das <strong>ROCKHARZ</strong> groß genug, sich auf dem Zeltplatz zwischen lauter netten Menschen zu verlieren &#8211; gleichzeitig aber noch klein genug, nicht <strong>seine Seele und seinen kuscheligen Charme</strong> zu verlieren! Damit entlasse ich euch dann auch schon wieder in den grauen Alltag – zu guter Letzt gibt&#8217;s aber noch ein paar&#8230;</p>
<h2>Abschließende Worte seitens des Fotografen:</h2>
<p>Trotz der für die Gäste extrem unglücklich gelaufenen Anreise war es dieses Jahr eine der besten Ausgaben meines Lieblingsfestivals. Der Sound war &#8211; völlig festivaluntypisch – überwiegend sehr gut und beinahe alle Bands haben einen wirklich soliden Auftritt hingelegt. Selbst bei Musik, die nicht meinem Geschmack entspricht, muss ich neidlos anerkennen, dass die Künstler „sauber abgeliefert haben“. Mein <strong>Persönliches Highlight</strong> waren hierbei<strong> BLOODRED HOURGLASS</strong> auf dem ersten Slot am Donnerstagmorgen. Phänomenaler Klang und eine klare deutlich heraushörbare melodiöse Leadgitarre gepaart mit der üblichen Wucht und Kraft die man von Melodeath-Bands erwartet.&nbsp; <strong>Ein Lowlight hingegen</strong> war der Auftritt des letzten Headliners <strong>CHILDREN OF BODOM</strong>. Von allen Bands war ihr Auftritt am lieblosesten. Man gewann den Eindruck, dass die Jungs ausschließlich der Gage wegen angereist waren und auf ein Publikum gar keinen Bock haben – schade.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33891" aria-describedby="caption-attachment-33891" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33891 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33891" class="wp-caption-text">Man sieht sich @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<h2>Viel Spaß noch mit dem offiziellen Aftermovie!</h2>
<p><iframe loading="lazy" title="ROCKHARZ 2019   official Aftermovie Part 1" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TLu6Sj4UjsE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Bis zum nächsten Jahr!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht/">Rockharz 2019 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>J.B.O. – Alles nur geklaut?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2018 08:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>J.B.O. - sie spalten die Hörerschaft. Zuviel Klamauk, zuwenig Eigenleistung... Was ist dran?! Alex hat sich das Platz3-Album mal angeschaut!</p>
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<h2><strong>J.B.O.</strong> – &#8222;Deutsche Vita&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 30.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 39:12<br />
<strong>Label:</strong> AFM Records<br />
<strong>Stil:</strong> Fun Metal</div></div></div>
<p>Die <strong>„Verteidiger des Blödsinns“</strong> sind zurück! Am 30.03. erschien das 12. <strong>J.B.O.</strong>-Studioalbum <strong>„Deutsche Vita“</strong>, direkt eingestiegen auf Platz 3 der offiziellen deutschen Albumcharts. Und die Fun Metaller haben eine neue Hymne im Gepäck: <em>„Alles nur geklaut“</em>! Wie groß aber ist der Wahrheitsgehalt des Openers der aktuellen Platte?&nbsp;</p>
<p>Das Konzept hinter „Deutsche Vita“: Während <strong>J.B.O.</strong> in ihrer Bandgeschichte größtenteils international bekannte Titel aufgriffen und diese auf ihre Art und Weise <strong>„eindeutschten“</strong>, man denke an Titel wie <em>„Wir sind die Champignons“</em>, <em>„Schlaf Kindlein, schlaf“</em> oder <em>„Arschloch und Spaß dabei“</em>, ehren die vier Spaßvögel diesmal ausschließlich <strong>deutsche Künstler</strong> verschiedener historischer und musikalischer Epochen. Aufgegriffen wurden Songs aus DDR und BRD und insbesondere Titeln der <strong>Neuen Deutschen Welle</strong> kommt eine besondere Bedeutung zu. So erhalten Künstler wie <strong>NENA</strong>, <strong>NINA HAGEN</strong>, <strong>EXTRABREIT</strong> oder <strong>IDEAL</strong> eine gnadenlose Parodie, aber auch andere Meilensteine der deutschen Musikgeschichte, so zum Beispiel das Intro der Kinderserie <strong>&#8222;Wickie und die starken Männer&#8220;</strong>, bekommen eine Coverversion verpasst. Laut Aussage der Band erhielten nur Songs, deren Originale den Jungs auch persönlich etwas bedeuten, einen Platz auf der neuen Scheibe.</p>
<p>Bisher war mir <strong>J.B.O.</strong> als Band bekannt, die eben nicht einfach nur covert, zwar teils von Notenblättern abschreibt, aber dabei trotzdem ihre eigene <strong>„explizite Lyrik“</strong> erdichtet. Umso enttäuschter war ich, als ich erkennen musste, dass <strong>gerade einmal die Hälfte</strong> der 14 Songs aus<strong> selbstgeschriebenen Texten</strong> besteht. Beim Rest ist tatsächlich lediglich der Metal-Part neu.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Rjgkmpxo7wc?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.jbo.de/"><strong>Website</strong></a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/kickersofass/"><strong>Facebook</strong></a></p>
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		<title>Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr zieht der Metal wieder in die idyllische Ortschaft Ballenstedt ein, wenn es wieder heißt: ROCKHARZ FESTIVAL 2016. 1996 ins Leben gerufen und nach diversen Wechseln der Location hat es nun mit dem Flugplatz in Ballenstedt einen großen, übersichtlichen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr zieht der <strong>Metal</strong> wieder in die idyllische Ortschaft <strong>Ballenstedt</strong> ein, wenn es wieder heißt: <strong>ROCKHARZ FESTIVAL 2016</strong>. <em>1996</em> ins Leben gerufen und nach diversen Wechseln der Location hat es nun mit dem <strong>Flugplatz in Ballenstedt</strong> einen großen, übersichtlichen und gut erreichbaren Veranstaltungsort gefunden. Wer <em>Metal, Party, Bier und gute Leute</em> haben will, ist hier genau richtig. Für knapp <strong>90€ für ein Drei-Tages-Ticket</strong> bekommt man eine Mischung aus <em>Pagan, Black, Gothic, Heavy und Death Metal</em> geboten. Aber aufgepasst, das <strong>ROCKHARZ</strong> hat es vor Beginn des Festivals zum dritten Mal in Folge geschafft, ausverkauft zu sein. Tagestickets sind aber an den Kassen erhältlich. Puuuh, da kann man auch ruhig mal eine ganze Woche Urlaub nehmen, denn der Campingplatz öffnet am Dienstag den <strong>05.07.2016 um 14.00 Uhr</strong> seine Pforten. Der Campground ist groß und bietet für jeden ein schönes Plätzchen. In diesem Jahr kann man auch via Voranmeldung einen Platz reservieren lassen, auf dem man gemeinsam mit seinen Leuten zelten, feiern und Spaß haben kann. Immerhin verbringt man das Wochenende mit <strong>13000</strong> anderen verrückten <strong>Metal Fans</strong>, da wäre es nicht schlecht, über den ganzen Zeltplatz verteilt zu sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3738 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/rhz_2015_luftbild.jpg" alt="rhz_2015_luftbild" width="1652" height="1163" /></p>
<p>Am Mittwoch dann öffnen auch die Tore zum Festivalgelände. Dort erwartet euch eine Rock Stage und eine Dark Stage, welche nebeneinander liegen und die Bands so im Wechsel performen können. Damit verkürzen sich die Umbauphasen und für die Bands bleibt effektiv mehr Spielzeit. Mittwoch geht es auch gleich los mit J.B.O., KISSIN `DYNAMITE, ONSLAUGHT und als very special guest ASENBLUT. Das soll aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein, da den Fans noch drei Tage mit feinster Musik bevorstehen. Bands wie CHILDREN OF BODOM, ASP, SAXON, ENSLAVED, TANZWUT, SUBWAY TO SALLY, ENSIFERUM, FINTROLL, TANKARD, KNORKATOR, SALTATIO MORTIS, SATYRICON, POWERWOLF, SONATA ARCTICA und die erst letztens bei Eurovion Songkontest teilnehmenden AVANTASIA.</p>
<p>Auch für das <em>leibliche Wohl ist auf dem ROCK HARZ natürlich ausreichend gesorgt</em>. Es gibt wieder eine große Auswahl an Essensständen, welche von viel bis gar kein Fleisch alles anbieten, was das Herz begehrt. Aber auch die Getränkestände lassen nichts zu Wünschen übrig, sodass man dort auch nicht Stunden für ein kühles Bier warten muss. Wie sich die Preise in diesem Jahr gestalten, das kann ich noch nicht sagen, ich nehme an: „Festivaltypisch“. Was gibt es noch zum <strong>ROCK HARZ</strong> zu sagen? Ach ja, da der Anreisetag auf Dienstag verlegt wurde, hoffen wir natürlich, dass sich die Anfahrtssituation entspannter gestaltet, da es im vergangenen Jahr zu extremen Staus kam, mit Wartezeiten von bis zu fünf Stunden. Ansonsten hoffen wir wieder auf ein geniales Festival mit tollen Bands, geilen Leuten und vor allem: schönes Wetter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier noch einmal die wichtigsten Details in einer Übersicht:</span><br />
<strong>Location:</strong> Flugplatz Ballenstedt<br />
<strong>Datum:</strong> 06.07. – 09.07.2016<br />
<strong>Kosten:</strong> 91,90€ VVK; Tagestickets 54,90€<br />
<strong>Genres:</strong> Heavy, Thrash, Gothic, Pagan, Black, Viking, Stoner</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bands:</strong> And Then She Came, Annihilator, ASP, Asenblut, Avantasia, Axxis, Children Of Bodom, Deadlock, Der Weg Einer Freiheit, Draconian, Dust Bolt, Ensiferum, Enslaved, ENTOMBED A.D., Finntroll, Fleshgod Apocalypse, Gamma Ray, Gloryhammer, Grand Magus, Hackneyed, Harpyie, Heldmaschine, Hämatom, Illdisposed, J.B.O., Kampfar, Knorkator, Kissin Dynamite, Kärbholz, Lost Society, Mors Principium Est, Nitrogods, Omnium Gatherum, Onslaught, Powerwolf, Primordial, Rock Devilz, Saltatio Mortis, Satyricon, Saxon, Shakra, Soilwork, Sonata Arctica, Spiritual Beggars, Subway To Sally, Suicidal Angels, Tankard, Tanzwut, The New Roses, Twilight Force, Versengold</p>
<p>Noch mehr Informationen und die aktuellste Running Order findest du unter:</p>
<p><a href="http://www.rockharz-festival.com"><strong>http://www.rockharz-festival.com</strong></a></p>
<p><strong>Videobericht:</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gH03bIIPch4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/idylle-natur-erholung-metal-rockharz-festival-2016/">Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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