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	<title>Jahre Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Rude &#8211; Zeit, ein paar Schellen zu verteilen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2017 15:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>RUDE &#8211; Remnants Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017 Dauer: 39:01 Min. Label: F.D.A. Rekotz Genre: Death Metal Rumms! Krach! Peng! Modrige Gerüche breiten sich aus und die 90er-Jahre-Fetischisten von RUDE entsteigen mit giftigen Nebelschwaden dem Grabe. 3 Jahre sind seit dem Debüt &#8222;Soul Recall&#8220; nun ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>RUDE</strong> &#8211; Remnants<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017<br />
Dauer: 39:01 Min.<br />
Label: F.D.A. Rekotz<br />
Genre: Death Metal</p>
<p><span id="more-13500"></span></p>
<p>Rumms! Krach! Peng! Modrige Gerüche breiten sich aus und die 90er-Jahre-Fetischisten von <strong>RUDE</strong> entsteigen mit giftigen Nebelschwaden dem Grabe. 3 Jahre sind seit dem Debüt &#8222;Soul Recall&#8220; nun vergangen und jetzt ist es wieder Zeit den Schlagbohrer rauszuholen. &#8222;Remnants&#8220; wurde der Nachfolger getauft und fängt auch schon mit der ersten Sekunde an, einen verwesenden Gestank zu verbreiten. Kurzes Gerumpel und dann holzt der Taktgeber an den Fellen um sein Leben. Danach kreist der Hammer, bis die Rübe weichgeklopft ist. Die Jungs brauchen nicht mal 60 Sekunden, um lässig zu zeigen:</p>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;">Wir sind wieder da! Und jetzt gibts was auf die Fresse!</h4>
</blockquote>
<p>9 dreckig und authentisch intonierte Songs voller Death Metal der alten Schule erwartet uns die nächsten 40 Minuten. Ganz im Stil von <strong>PESTILENCE</strong> und <strong>ASPHYX</strong> regiert hier der Old-School-Todesblei. Kein Triggergenerve, kein Bombast, kein Bullshit. Für so was nehmen sich die Kalifornier <strong>RUDE</strong> keine Zeit. Warum auch, wenn man ohne Stümpereien und Gitarrenbrettgewichse auskommen kann und durch geile Songs überzeugt. Erhaben stampft <em>&#8222;House Of Dust&#8220;</em> durch die Membranen. Hier bleibt euch nur die Wahl &#8222;die Windmühle&#8220; mit euren Haaren zu vollführen. Das brettert richtig schön durch das Gebälk. Wiedererkennungswert gibt euch dabei die Stimme von Frontröchler <strong>Yusef Wallace</strong>, der tatsächlich wie ein junger <strong>Martin Van Drunen</strong> durch die Botanik röhrt. Kurze Verschnaufpausen gibt es kaum, meist in Form von angedoomten Stellen oder entspannt getrommelten Momenten.</p>
<h4><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13502" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/rude-bandphoto.jpg" alt="rude-bandphoto" height="700" width="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/rude-bandphoto.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/rude-bandphoto-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/rude-bandphoto-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></h4>
<h4>RUDE klöppeln töfte, aber das reicht leider nicht</h4>
<p>Egal ob mörderische Blasts, viehisches Mid-Tempo-Geballer (<em>&#8222;Blood Sucker&#8220;</em>, <em>&#8222;Sanctuary&#8220;</em>) oder auch mal unheilvolle cleane Gitarren. <strong>RUDE</strong> räuchern alles in unmittelbarer Nähe aus, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Textlich bieten die Amis zwar Typisches aus Horror, Gore und Tod, jedoch befassen sie sich auch mit Themen wie Hexenjagd oder den verschiedenen Arten von Stimmungen. Den visuellen Part zur Musik hat niemand anderes als der hochgeschätzte <strong>Dan Seagrave</strong> (unter anderem <strong>BENEDICTION</strong>, <strong>DISMEMBER</strong> und <strong>ENTOMBED</strong>) übernommen. Optisch macht &#8222;Remnants&#8220; echt viel her, so wie es sich für ein Death-Metal-Artwork gehört.</p>
<p>Obgleich die vorhandenen Stücke gute Qualität bieten, so fehlt es der Veröffentlichung an einigen Stellen. Oft ertappe ich mich dabei, wie ich auf die Uhr schaue, um zu kontrollieren, wie lange das gerade laufende Stücke noch geht. Da wären ein paar Kürzungen vielleicht möglich gewesen. Die Riffs bieten gewohnte Hausmannskost und brillieren durchaus, aber ein bis zwei Highlights vermisse ich auf der Platte schon. Wäre der oben gelobte Gesang nicht gewesen, es wäre am Ende ein gutes jedoch unauffälliges Album geworden. Das wäre schade bei dem Potenzial von <strong>RUDE</strong>.</p>
<p>Holt euch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cVbK8eY2Qhw">HIER</a> den Knüppel aus dem Sack.</p>
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