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	<title>Jazz Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 13 Jan 2019 12:28:57 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Jazz Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Die Laster-Lieder der Redaktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silence Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 11:18:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ami sagt "guilty pleasures" dazu – wir sagen dazu lieber nix. Obwohl... NEHMT DAS! Unsere Songs, die wir gern hören, die aber mit Metal nix zu tun haben! </p>
<p>Was sind eure? Michael Jackson, DJ Ötzi, Manowar (uppsi...)? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-laster-lieder-der-redaktion/">Die Laster-Lieder der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von Euch erkennen sich in folgender Situation sicher wieder: Im Freundeskreis und innerhalb der Familie ist es allseits bekannt, dass man selbst vornehmlich die Klänge härterer Musik bevorzugt. Dennoch kommt es hin und wieder vor, dass sich auch Songs oder Künstler anderer Genres in die Playlist &#8222;verirren&#8220;. Wird man dann einmal dabei &#8222;ertappt&#8220;, dass keine metallischen Melodien, sondern teils sogar gesellschaftlich akzeptierte Musik gehört wird, ist die Überraschung oft groß.&nbsp;<strong>&#8222;Was?! SOWAS hörst du?&#8220;, &#8222;Das hätte ich jetzt gar nicht von dir erwartet.&#8220;&nbsp;</strong>bis hin zu&nbsp;<strong>&#8222;Ist dir das als richtiger Metaller nicht peinlich?&#8220;&nbsp;</strong>sind nur einige der Reaktionen, die man in Situationen wie diesen zu hören bekommt. Erst vor ein paar Tagen ist mir das wieder passiert, als beim Hausarbeit-Schreiben nebenher&nbsp;<strong>elektronische Musik&nbsp;</strong>dudelte und meine Mitbewohnerin <strong>beinahe entsetzt&nbsp;</strong>in meinem Zimmer stand. Diese Begegnung inspirierte mich quasi dazu, mal im <strong>TEAM SILENCE&nbsp;</strong>herumzufragen, welche musikalischen&nbsp;<strong>&#8222;Guilty Pleasures&#8220;&nbsp;</strong>es innerhalb unserer Redaktion gibt.&nbsp;&nbsp;</p>
<hr>
<h3>Daniel:</h3>
<p>Ich als Kind der <strong>80er und 90er</strong> (das ging irgendwie fließend über) habe ich aus beiden Jahrzehnten eigentlich schon <strong>genug Futter</strong>, um hier <strong>Seiten zu füllen</strong>. Deshalb fiel es mir sogar ein wenig schwer, etwas passendes zu finden. Mit der Musik der 80er kann ja doch irgendwie meist jeder etwas anfangen, da muss man sich nicht für schämen. In den 90ern gibt’s dafür fast schon zuviel, was lieber <strong>unerwähnt</strong> bleibt. Außerdem „stamme“ ich ja aus einem anderen Genre, was für viele Metalheads sicher auch schon reichlich Stoff liefern könnte.</p>
<p>Ich schäme mich übrigens null für meinen <strong>wirren Geschmack</strong>&nbsp;und mein Umfeld ist damit auch bestens vertraut, wenn auch des Öfteren skeptisch blickend. Entschieden habe ich mich aber für einen Song bzw. Künstler, bei dem ich vermute, dass Menschen mit reinem<strong> Gitarrenbezug</strong> eher <strong>weghören</strong> würden. In meiner Jugend sehr gern in Walk- und Discman gehabt, ist besonders folgende Nummer noch immer in meiner <strong>gemischten Playlist</strong>.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-1noqy_4DJk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Moni:</h3>
<p>Die <strong>WISE GUYS</strong> mit Songs wie <em>&#8222;Mittsommernacht bei Ikea&#8220;, &#8222;Jetzt ist Sommer&#8220;, &#8222;Schiller&#8220;</em> und eigentlich mit allen ihren Songs! Die A-Capella-Truppe höre ich zugegebenermaßen schon seit ich denken kann. Meine Cousine hat sie damals angeschleppt und sofort meine Geschwister und mich infiziert. Wir konnten <strong>alle Lieder rauf und runter singen, auswendig</strong>, von den ersten Songs bis zum letzten Album. Ich war auf mehreren Konzerten und hab sogar noch ein Bandshirt, auf dem alle 5 Mitglieder der Band unterschrieben haben. Mittlerweile haben sich die <strong>WISE GUYS aufgelöst.</strong> Meiner Meinung nach die richtige Entscheidung, sie hatten sich sehr verändert. Aber ich konnte sie noch auf ihrer <strong>Abschiedstour für mein Uniradio interviewen.</strong> Und das war richtig cool, die Helden meiner Kindheit wiederzutreffen. Wenn ich einen Song empfehlen müsste, wäre es der hier, denke ich! Wenn der läuft, hab ich immer <strong>gute Laune</strong>.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jVkN2WNOnuc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Sebastian:</h3>
<p>Wenn mich auf einem Festival jemand fragt, was für ein Instrument ich spiele, sage ich normalerweise wahrheitsgemäß <strong>Saxophon</strong>. Die Erkenntnis, dass man es damit in der Regel nicht in eine Metalband schafft, kommt da schnell. Tu ich auch nicht. <strong>Wir spielen Ska.</strong></p>
<p>Erstaunlicherweise höre ich dementsprechend – natürlich – auch nicht nur Metal. Spätestens mit Abschluss des Studiums der <strong>Musikwissenschaft</strong> entschuldige ich mich dafür aber auch nicht. Tatsächlich gehört bei mir auch<strong> Klassik, World Music</strong> und <strong>Jazz</strong> dazu, gerne auch experimentell. Eine Lieblings-CD von mir dabei ist „Electric Poetry &amp; Lo-Fi Cookies“ von <strong>jbbg</strong>, der <strong>JAZZ BIG BAND GRAZ</strong>. Einige der Mitglieder kenne ich persönlich und habe das Programm dieser CD auch schon zweimal live erlebt. <strong>Daher, was soll der Geiz.</strong> Solange man mit der Musik was anfangen kann und sie einem gefällt, wieso sich ihr verschließen.</p>
<hr>
<h3>Steffi:</h3>
<p>Hach ja&#8230; Die Liste <strong>nicht-metalliger Songs</strong> ist bei mir wirklich lang. Das ist zwar nicht besonders <strong>trve</strong>, aber Musik braucht in meinen Augen kein Metal zu sein, um gut zu sein. Viele Interpreten greifen bestimmte <strong>Gefühle</strong> besser auf als manche Metalbands. Dazu zähle ich beispielsweise <strong>STEVEN WILSON</strong>, <strong>ANATHEMA</strong>, <strong>NOEL GALLAGHER&#8217;S HIGH FLYING BIRDS</strong>, <strong>CIGARETTES AFTER SEX</strong>,<strong> SEETHER</strong> und viele mehr. Zum Arbeiten höre ich dann verdammt gerne mal <strong>Techno</strong> oder Gedöns aus der <strong>Retrowave-Schiene</strong> wie <strong>DANCE WITH THE DEAD</strong>, <strong>THE MIDNIGHT</strong>,<strong> CARPENTER BRUT</strong> oder wenn&#8217;s auch mal ein bisschen den Ohrenschmalz rausschütteln darf, <strong>M.O.O.N.</strong>, weil das ungefiltert ins Hirn geht. Komplexere Musik lenkt mich da eher ab.</p>
<p>Und auch <strong>Hip Hop</strong> kann seine guten Seiten haben, obwohl ich die eher vereinzelt vorfinde. <strong>EMINEM</strong> hat mich jedenfalls von Jugendtagen an stark geprägt und auch Projekte wie <strong>KIZ</strong> und <strong>LEMUR</strong> haben ihren Reiz. Hauptsache, es vermittelt mir eine Emotion. Und damit meine ich nicht den <strong>Hass</strong>, den die heutige <strong>Popmusik</strong> in mir sät.&nbsp;</p>
<p>Außerdem bin ich auch ganz stark in den<strong> 70ern, 80ern und 90ern</strong> verankert. Da geben sich nicht selten die Klassiker von <strong>BON JOVI</strong>, <strong>PINK FLOYD</strong>, <strong>AEROSMITH</strong>, <strong>ALICE COOPER</strong>, <strong>STING</strong>, <strong>THE POLICE</strong>, <strong>DAVID BOWIE</strong> und Kollegen die Klinke in die Hand. Nicht zu vergessen: <strong>PHIL COLLINS</strong>, eine musikalische <strong>Familientradition</strong>. 80% der Songs kann ich mitsingen. Und ich bin stolz darauf!</p>
<p>Was also soll ich als <strong>Laster-Lied</strong> auswählen? Ich denke, um des Kontrastes zu den anderen Beiträgen willen gibt&#8217;s hier mal einen meiner Lieblingssongs von <strong>EMINEM</strong>. Ergreifend, tiefgründig und musikalisch hochwertig. Das ist gute Musik &#8211; ob als Metalhead oder nicht.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1wYNFfgrXTI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Nina:</h3>
<p>Wenn es dich in deiner musikalischen Entwicklung irgendwann in die <strong>Prog Metal</strong>-Ecke verschlägt, ist der Weg zum <strong>‚modernen‘ Prog Rock</strong> und seinen Vorgängern der 60er und 70er-Ära mit trippy Auswüchsen nicht weit. Die Kreativität scheint in dieser Zeit vor allem aus <strong>tonnenweise Drogenkonsum</strong> und dessen Nachwirkungen entstanden zu sein. Ich zeige hier nur mal beispielhaft auf <strong>APHRODITE‘S CHILD</strong>, die mit ihrem &#8222;666&#8220;-Album sämtliche Drogenszenarien (zumindest, wie ich sie mir vorstelle) auch <strong>ohne Selbstmedikation</strong> erlebbar machen. Dass ich also an denen einen Narren gefressen habe, ist weniger überraschend &#8211; wo doch die Anfänge vieler von mir bevorzugten, aktuellen Musik-Spielarten in genau diese Ära fallen.</p>
<p>Woher ich allerdings meine Neigung für <strong>Disco und E-Funk</strong> habe – Musik, die <strong>schrill</strong>, <strong>bunt</strong> und äußerst <strong>tanzbar</strong> sowie <strong>sexy</strong> ist (also unübersehbare Gegensätze zum Metal aufweist) ist mir absolut schleierhaft. Konkret sind es <strong>CHROMEO</strong>, die nicht nur meiner Umgebung, sondern auch mir dieses Rätsel aufgeben. Ja, <strong>Funk</strong> ist eben sehr geil (da spricht die Bassistin aus mir – gönn dir mal <strong>VULFPECK</strong>). Und auch <strong>Hip Hop</strong> hat seine Reize (als Kind der 90er habe ich da nativ einiges an gutem deutschsprachigen Material mitbekommen – die Liste würde zu lang werden). Neben den Einflüssen u.a. dieser Stile haben die Jungs aber auch noch <strong>fantastische Videos</strong> am Start. Diese und ihre Texte sind immer mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Aber seht und hört selbst:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/6XCcWlgVqHA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich könnte wohl noch Einiges an <strong>sehr unmetallischen Vorlieben</strong> herauskramen. <strong>Klassik</strong>, <strong>Soul</strong> oder <strong>Jazz</strong> (<strong>ESPERANZA SPALDINGs</strong>&nbsp;&#8222;D+Evolution&#8220; mal gehört? Do it!). Nur eines möchte ich noch erwähnen, aus einer ganz anderen Ecke, aber weniger gegensätzlich zum Metal, weil laut, hart und schnell: <strong>Psytrance/Goa</strong>. Dreckig, psychedelisch, düster. Und nein, ich nehme keine Drogen. Ich konsumiere das Zeug clean. <strong>Hart, oder?</strong></p>
<hr>
<h3>Oimel:</h3>
<p>Tja, dass mein <strong>Musikgeschmack sehr vielfältig</strong> ist, habe ich ja schon ein paar mal durchblicken lassen. Eigentlich finde ich in allem, was im entferntesten mit Rock oder subkultureller Musik zu tun hat, etwas was mir gefällt. Egal ob das <strong>Punk, Mittelalter, Oi, &#8222;Gothic-Musik</strong>&#8222;oder eben alle möglichen Spielarten des Metals sind &#8211; von <strong>Hair Metal bis Death Metal</strong> hab ich überall was was mir gefällt.</p>
<p>Was allerdings weit ab von dieser ganzen Sache ist und immer wieder für <strong>schockiertes Kopfschütteln</strong> sorgt, ist, dass ich schon seit <strong>Kindheitstagen</strong> tatsächlich und ernsthaft auf <strong>SCOOTER</strong> stehe. Und ja, ich hab mir den Hans-Peter auch schon live angesehen und fand es geil!! Es gibt einfach niemanden sonst, der so völlig schmerzfrei fremde Melodien von der <strong>schottischen Nationalhymne</strong> bis hin zum <strong>Schunkel-Oldie</strong> nimmt und verwurstet. Aber die Jungs machen das halt einfach enorm <strong>partytauglich</strong>. Und wenn man über die schwachsinnigen Texte hinwegsehen kann, macht das schon echt Spaß!</p>
<p>Ich würde also zum Abschied mal <strong>&#8222;Hyper Hyper&#8220;</strong> sagen, während ihr euch fragt <strong>&#8222;How much the is the fish?&#8220;</strong> Also dann <strong>&#8222;Fire&#8220;</strong> aus allen Rohren, denn <strong>&#8222;Maria&#8220; liked it loud</strong>. Und wenn ihr an der Ampel im Stau seht, wird euch das knattrige Zweirad überholen, denn: <strong>&#8222;Faster, Harder &#8211; SCOOTER!&#8220;</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Y5pdgyOzJtE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Saskia:</h3>
<p>Dass ich vor allem&nbsp;<strong>Trancecore&nbsp;</strong>mag, ist inzwischen ja kein Geheimnis mehr. Und für sehr viele dürfte das vermutlich schon&nbsp;<strong>Laster&nbsp;</strong>genug sein. Aber es geht <strong>noch schlimmer!</strong>&nbsp;Wobei, das ist wohl Ansichtssache&#8230; Ich bin kein großer Anhänger <strong>moderner Popmusik,&nbsp;</strong>dennoch gibt es einige wenige Künstler, die ich für mich entdeckt habe. Zum einen wären da die Sängerinnen <strong>HALSEY&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>BILLIE EILISH.&nbsp;</strong>Vermutich passe ich da nicht mehr ganz in die Zielgruppe, aber die Musik hat&#8217;s mir irgendwie angetan.&nbsp;<strong>HALSEY&nbsp;</strong>war auch meine Einstiegsdroge zu meinem wohl&nbsp;<strong>größten Laster: THE CHAINSMOKERS. </strong>Von ihren Popsongs gefällt mir bei weitem nicht alles, allerdings höre ich hin und wieder gerne die <strong>DJ-Sets&nbsp;</strong>der Herren Kettenraucher.&nbsp;</p>
<p><strong>DJ-Sets&nbsp;</strong>ist ein gutes Stichwort. Als ich mich mal wieder stundenlang von meinem Tätowierer mit der Nadel quälen ließ, lief im Hintergrund ein Set der Australierin&nbsp;<strong>ALISON WONDERLAND.&nbsp;</strong>Da wurde das Stechen meines Wadentattoos gleich viel erträglicher.&nbsp; Und bei meiner Vorliebe für <strong>Trancecore&nbsp;</strong>ist dieses Laster vielleicht sogar nachvollziehbar.&nbsp;Mein letztes&nbsp;<strong>Guilty Pleasure&nbsp;</strong>habe ich auch meinem Tätowierer zu verdanken:&nbsp;<strong>DIE ANTWOORD.&nbsp;</strong>Das ist vermutlich eine Band aus der Kategorie &#8222;<strong>Man liebt sie oder man hasst sie&#8220;</strong>. Es hat ein paar Anläufe gebraucht, aber mittlerweile ist&nbsp;<strong>DIE ANTWOORD&nbsp;</strong>aus meiner Playlist nicht mehr wegzudenken.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/AIXUgtNC4Kc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Yeti:</h3>
<p>Wie einige wissen, habe ich meine Wurzeln in der &#8222;<strong>Grufti</strong>&#8222;-Ecke, aber bin auch mal auf einem Konzert zu finden, wo <strong>Baggys</strong> getragen werden (wenn auch nicht von mir).<br />
Somit fand man mich auch mal unter &#8222;<strong>Schwarzvolk</strong>&#8220; Festivalfotograf, wo auch immer noch einige Klassiker meiner Musiksammlung herstammen. <strong>Calva y Nada, Schock Therapy, Die Krupps?! Project Pitchfork, And One?!</strong> Her damit!&nbsp; Die Amis hatten damals schon <strong>Nine Inch Nails</strong> und wir&#8230; naja&#8230; was ähnliches&#8230; grob&#8230; fast&#8230;</p>
<p>Aber auch HipHop/Rap tut mal gut im Gehörgang, um einige selten verwendete Nervenenden zu triggern! Somit gehört stets eine gute Portion <strong>Romano</strong> im Monat aufs Ohr, oder gern auch mal <strong>Dendemann</strong>, oder die Klassiker von <strong>Eins Zwo</strong> oder Eminem &#8230;&nbsp; Da wird die <strong>Jugend</strong> wiederbelebt und der Soundtrack dazu lässt das Herz im Takt schlagen und den Kopf wippen. <em>Da fällt mir noch was richtig Altes zum Schluss ein: Genesis, AHA und David Bowie &#8211; auch gern mal wieder im Kopf und Fuß.</em><br />
<strong>Schämen dafür?!</strong> Neeeeee&#8230; Aber es wird auch nicht gleich als erstes genannt, wenn man mich nach Musik fragt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/QLVpyPCEjxU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Und ihr?</h3>
<p>Wie sieht es bei euch aus?&nbsp;<strong>Was sind eure Laster-Lieder und Guilty Pleasures?&nbsp;</strong>Teilt es mit uns auf Facebook oder hier unter dem Artikel. Schließlich wollen wir nicht die Einzigen sein, die ihre musikalischen Geheimnisse offen legen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-laster-lieder-der-redaktion/">Die Laster-Lieder der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>How To: Den Weihnachtsbaum zerkrassen</title>
		<link>https://silence-magazin.de/how-to-den-weihnachtsbaum-zerkrassen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=how-to-den-weihnachtsbaum-zerkrassen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2017 11:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Death Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Grinch]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Zehrfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jen Majura]]></category>
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		<category><![CDATA[Mattias „IA“ Eklundh]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerballett]]></category>
		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Lanser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kollege Daniel&#160;hat ja bereits mit seinem X-Mess-Artikel&#160;eine schöne Zusammenstellung weihnachtstauglichen Songmaterials geliefert. Was mir aber jetzt noch wirklich großartiges in die Hände flatterte und definitiv erwähnenswert ist, will ich hier noch einmal extra Raum geben! Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, &#8230; ich könnt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kollege <strong>Daniel&nbsp;</strong>hat ja bereits mit seinem <a href="https://silence-magazin.de/x-mess-songs-fuer-die-eine-zeit-im-jahr/">X-Mess-Artikel</a>&nbsp;eine schöne Zusammenstellung weihnachtstauglichen Songmaterials geliefert. Was mir aber jetzt noch wirklich großartiges in die Hände flatterte und definitiv erwähnenswert ist, will ich hier noch einmal extra Raum geben!</p>
<hr>
<p>Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, &#8230; ich könnt dir in den Kübel kotzen. Ich ertrage die klassische Weihnachtsdudelei schon nicht mehr, seitdem ich ein eigenständig Musik fabrizierendes Wesen bin. Egal, ob nun durch den Schlager- oder Kinderchor-Wolf gedreht: Ich ergreife panisch die Flucht, wenn Panflöten (Irgs!), Dudelsäcke (Doppel-Irgs!) oder anders geartetes Weihnachtsgeläut durch Einkaufszentren, Marktplätze oder Büroräume (hier ein anonymer Gruß an meine Chefin: <strong>Keiner</strong> der Kollegen schätzt deine aktuelle Musikauswahl!) schallt. Da ist die fünf Mal täglich auftretende russische Blaskapelle des mittelalterlichen Weihnachtsmarktes in Dresden noch eine willkommene Abwechslung &#8230;</p>
<h4>Jetzt ist hier Besinnlichkeit!</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ja1Hx86GJH0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weihnachtslieder in einem neuen Gewand verspricht in diesem Jahr <strong>PANZERBALLETT</strong>. Zugegeben, so ganz neues Material wurde auf ihrer am 24. November erschienenen &#8222;X-Mas Death Jazz&#8220; nicht veröffentlicht. Musikalisches Superbrain und Ulknudel <strong>Jan Zehrfeld</strong> hat bereits in den letzten Jahren meine Grinch-artige Stimmung immer wieder mit der Verballhornung einzelner Weihnachtslieder aufheitern können. Er hatte die aufgehübschten Weihnachtssongs bislang allein und teils unter Mithilfe von Kollegen und Freunden am heimischen Rechner aufgenommen und auf Youtube veröffentlicht. Jedes Jahr einen. Und nun endlich! Die komplette Belegschaft seines musikalisch verdrehten Münchner Quintetts hat sich erbarmt und einen Longplayer rausgehauen, der unter keinem Frickel-Freunde-Weihnachtsbaum fehlen sollte. Unter anderem <em>&#8222;White Christmas&#8220;</em>, <em>&#8222;Kling, Glöckchen&#8220;</em> und <em>&#8222;Last Christmas&#8220;</em> wurden verkrasst. Ja, wirklich! Selbst den <strong>WHAM!</strong>-Klassiker haben sie nicht verschont und bringen gekonnt dieses störrige Stück zum Grooven.</p>
<p>Und damit nicht genug. Die Gäste, die diesem Meisterwerk der Kompositionskunst noch Glitzerlametta bescheren, sind keine geringeren als <strong>Mattias&nbsp;„IA“&nbsp;Eklundh&nbsp;</strong>(schon einmal Gast gewesen und unter anderem auch Solo mit Frickelage unterwegs), <strong>Steffen Kummerer</strong>&nbsp;(<strong>OBSCURA</strong>) und <strong><a href="http://www.deutschlandfunk.de/gitarristin-jen-majura-weiblich-metallhart-erfolgreich.2588.de.html?dram:article_id=401388">Jen Majura</a>&nbsp;</strong>(<strong>EVANESCENCE</strong>)<strong>.</strong>&nbsp;Insgesamt acht Weihnachtssongs plus vier Instrumentalversionen haben ihren Weg auf die Platte gefunden. Wenn das mal kein Potenzial hat, dann weiß ich auch nicht!</p>
<h4>Erst ist die Bescherung und dann machen wir es uns gemütlich!</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/l7EYqXkoWts?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich freue mich seit langer Zeit das erste Mal wieder so richtig auf das weihnachtsgebundene Glucken um den Kaffeetisch. Denn endlich wird es Musik geben, die auch mir gefällt! &#8222;X-Mas Death Jazz&#8220; ist da Programm. Hier wird nicht geschnattert und gezetert, sondern geschrotet und gezählt. Ich habe noch nicht rausgefunden wie genau, aber die Überraschungsmomente machen das Hören doch erst zum Erlebnis.</p>
<p>Wer, so wie ich, auf verdrehte Musik mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern steht, sollte an dieser Veröffentlichung seine diebische Freude haben. Mal heavy auf die Schnauze, mal rein durch Worte getragene Vertracktheit &#8211; da bleibt kein Auge trocken. Mit etwas Glück erwischst du&nbsp;<strong>PANZERBALLETT</strong> vielleicht sogar noch auf ihrer bis Anfang Januar laufenden Tour:</p>
<h3 style="text-align: center;">Die aktuellen Dates:</h3>
<p>THU, 14.12.17 20:30h Explosiv AT &#8211; Graz</p>
<p>FRI, 15.12.17 22:30h Jazzfest JIM DE &#8211; München</p>
<p>WED, 27.12.17 20:00h Exil CH &#8211; Zürich</p>
<p>THU, 04.01.18 Leerer Beutel DE &#8211; Regensburg</p>
<p>FRI, 05.01.18 20:30h Klubovna CZ &#8211; Prague</p>
<p>SAT, 06.01.18 20:30h Porgy &amp; Bess AT &#8211; Vienna</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/how-to-den-weihnachtsbaum-zerkrassen/">How To: Den Weihnachtsbaum zerkrassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ein versunkenes Kleinod &#8211; KLABAUTAMANN</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ein-versunkenes-kleinod-klabautamann/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-versunkenes-kleinod-klabautamann</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 06:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KLABAUTAMANN – Smaragd Veröffentlichungsdatum: 06.06.2017 Dauer: 53 Min. Label: Zeitgeister Music Stil: Progressive (Black) Metal &#160;Mögt ihr euren Metal bunt, facettenreich und Gegensätze vereinend? Wenn ja, dann bietet all das die Bonner Band KLABAUTAMANN auf ihrem nunmehr fünften Langspieler, der auf den ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KLABAUTAMANN</strong> – Smaragd<br />
Veröffentlichungsdatum: 06.06.2017<br />
Dauer: 53 Min.<br />
Label: Zeitgeister Music<br />
Stil: Progressive (Black) Metal<span id="more-15880"></span></p>
<p>&nbsp;Mögt ihr euren Metal bunt, facettenreich und Gegensätze vereinend? Wenn ja, dann bietet all das die Bonner Band <strong>KLABAUTAMANN</strong> auf ihrem nunmehr fünften Langspieler, der auf den überaus passenden Namen &#8222;Smaragd&#8220; getauft wurde. Und ähnlich dem vor Tiefseewesen nur so wimmelnden Coverartwork, will dieser Edelstein in Form von zehn überaus akzentuierten Songs erst einmal geborgen werden. Doch eins nach dem anderen.</p>
<p><strong>KLABAUTAMANN</strong> lernte ich vor wenigen Jahren durch ihr großartiges Album &#8222;Merkur&#8220; kennen, welches folkloristischen Black Metal mit bluesig und jazzig angehauchten Elementen verknüpfte. Eine Mischung, die ich in dieser Form so noch nicht gehört hatte und welche mir bis zum heutigen Tag überaus gut gefällt. Und obwohl die Musik von <strong>Florian Toyka&nbsp;</strong>&#8211; der zuletzt mit dem Album <a href="https://silence-magazin.de/primitive-wut-valborg/">&#8222;Endstrand&#8220;</a> seiner anderen Band <strong>VALBORG</strong> überzeugen konnte &#8211; und <strong>Tim Steffens</strong> ihre Wurzeln klar im norwegischen Black Metal der 90er-Jahre hat, so haben diese sich Stück für Stück und Album für Album von diesem Soundgerüst entfernt. Ausgenommen sei hier das 2011er Werk &#8222;The old chamber&#8220;, welches bewusst metallisch und traditionell daherkam. &#8222;Smaragd&#8220; hingegen ist die logische Weiterentwicklung des &#8222;merkurischen&#8220; Sounds und stellte mich in der gesamten Reviewzeit vor große Aufgaben.</p>
<h3>Vom großen Klangkosmos</h3>
<p>In einer knappen Stunde präsentiert sich &#8222;Smaragd&#8220; in vielen Facetten, von blastigem Geballer hin zu elegischen und gar leicht funkigen Klanglandschaften. Der Opener<em> &#8222;Into Depression&#8220;</em> eignet sich hervorragend als Paradebeispiel dieses Klangkosmos und pendelt ausgewogen zwischen Härte und frohlockender Verspieltheit hin und her, auch wenn die Grundstimmung stets düster und melancholisch bleibt. Im überaus schön gemachten Video zum Lied lässt sich dies in Form einer bebilderten Geschichte hervorragend nachverfolgen. <em>&#8222;Into Depression&#8220;</em> stellt einen verdammt starken Beginn des Albums dar und sorgt für ein erstes, wenn nicht sogar das Highlight des Albums.</p>
<p>Im Folgenden zeigt <em>&#8222;My terrifying mirror&#8220;</em> die metallischere Seite der Band auf und erinnert mich speziell durch<strong> Tim Steffens</strong> Gesang so einige Male an <strong>ENSLAVED</strong> zu Zeiten von &#8222;Ruun&#8220; und &#8222;Below the Lights&#8220;. Doch auch in diesen härteren Stücken wird das Geschehen immer wieder durch herrlich verspielte Intermezzis aufgelockert, die für mich dem Metal definitiv den Rang ablaufen. Dies mündet teilweise in komplett entmetallisierten Stücken wie etwa <em>&#8222;In my shadow&#8220;</em> oder den Rausschmeißer<em> &#8222;Frozen in time&#8220;</em>, welcher gesanglich von <strong>Anna Murphy</strong> (<strong>LETHE</strong>, Ex-<strong>ELUVEITIE</strong>) veredelt wurde. An diesen Stellen werden sich durchaus die Geister scheiden, zumindest wenn man als eher traditionell veranlagter Metalhörer an das Songmaterial herangeht.</p>
<p>Anfangs fiel es mir persönlich schwer, einen roten Faden im Albumverlauf zu erkennen und mich zu orientieren. Nach vielen (!) Hördurchläufen ist das Material jedoch deutlich gewachsen, definitiv näher zusammengerückt und wirkt insgesamt homogener. Was auf dem Quasivorgänger &#8222;Merkur&#8220; noch stete Auflockerung war, übernimmt somit auf &#8222;Smaragd&#8220; das Zepter. Der Metal verkommt somit streckenweise zum Beiwerk.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TMEPjvc_wvk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>&nbsp;Kontrastprogramm</h3>
<p>So sehr jedoch die Abwechslung regiert, <strong>KLABAUTAMANN</strong> vergessen auch ihre Ursprünge nicht. Das Dreierpack <em>&#8222;The murderes&#8220;</em>,<em> &#8222;Enemies blood&#8220;</em> und das deutschsprachige <em>&#8222;Saturn&#8220;</em> (mit nicht nur namensgebender Reminiszenz zum Quasivorgänger &#8222;Merkur&#8220;) stellt die metallischen Stärken in den Vordergrund. Hier wird auch mal gegrowlt und gedoppelter Gesang von hohen Schreien und tiefem Gurgeln ausgepackt, der die Musik deutlich düsterer gestaltet. Bei <em>&#8222;Enemies blood&#8220;</em> wirkt diese Stilistik für meinen Geschmack ein wenig zu aufgesetzt, kann jedoch in den anderen Stücken vollends überzeugen. Es ist jedoch erstaunlich, wie viel Klargesang im Kontrast zu den harten Schreien und Growls auf dem Album zu finden ist. Dafür holte sich die Band ebenfalls Unterstützung in Form der beiden Sänger <strong>Chester Gerritse</strong> und <strong>Ingo Kerstjens</strong>, welche normalerweise außerhalb des Metals musizieren.</p>
<p>Gitarrist und Songschreiber <strong>Florian</strong> betonte im Promoschreiben explizit das Mitwirken der Gastsänger/-musiker, da diese sehr viel Motivation mitbrachten und eine fokussiertere Fertigstellung des Albums ermöglichten. Zu diesen gehört auch der Session-Drummer <strong>Patrick Schroeder</strong>, welcher jedoch seit vielen Jahren die Drums bei <strong>KLABAUTAMANN</strong> einspielt, sozusagen im &#8222;On/Off&#8220; Status inoffizielles Bandmitgleid ist und wieder einen exzellenten Job abliefert. Wenn man die Bandbreite der Einflüsse und die teils recht vertrackten Songstrukturen bedenkt, kann ich dieses Argument nur unterstreichen. Denn obwohl nicht jede Note komplett überzeugt, stellt das Gesamtergebnis mehr als zufrieden und ist ein Kraftakt, der speziell von einem Duo nur schwer zu stemmen ist.</p>
<p>Passend dazu wartet &#8222;Smaragd&#8220; mit einer wohlig warmen, organischen Produktion auf, die vor allem den ruhigen Stellen des Albums zugute kommt. Das Schlagzeug scheppert authentisch und die vielen kleinen Details, welche vor allem im Gitarrenspiel vorhanden sind, kommen gut zur Geltung. Die Dynamik der Songs wird gut verpackt und von angenehm tieftönigen Bassspuren kontrastiert. Der Gesang ist für meinen Geschmack etwas zu weit im Vordergrund, bekommt jedoch dadurch gerade im Wechselspiel aus harten und cleanen Parts die nötige Aufmerksamkeit. Alles in allem geben sich auch hier<strong> KLABAUTAMANN</strong> keine Blöße.</p>
<p>Was bleibt am Ende zu sagen? &#8222;Smaragd&#8220; hat mir einiges an Arbeit abverlangt und so könnte es eventuell vielen Hörern gehen. Wenn man jedoch dazu bereit ist, sich in ein Album einzuarbeiten, bekommt man mit dem neuesten Streich der Bonner ein absolut facettenreiches Werk, welches viel Langzeitmotivation bietet und bei dem man sich zudem die Frage stellen kann, wohin der Weg in Zukunft für<strong> KLABAUTAMANN</strong> noch gehen könnte. Von diesem Punkt aus stehen ihnen alle musikalischen Türen offen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1wLDp_yxer0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Klabautamann">Facebook</a></p>
<p><a href="https://klabautamann.bandcamp.com/album/smaragd">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #46: SHA&#8217;S FECKEL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2017 11:28:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Animals As Leaders]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Zugegeben: ein ums andere Mal hab ich mich hier schon <a href="https://silence-magazin.de/tag/aus-den-tiefen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">weit weg von Metal bewegt</a> und mich ausm Fenster gelehnt. Heute springe ich noch n Stückchen weiter über den Tellerrand und nähere mich, noch stärker als sonst, dem Jazz.</p>
<p><strong>SHA&#8217;S FECKEL</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17273" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/shas-feckel.jpg" alt="SHA'S FECKEL" width="960" height="636" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/shas-feckel.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/shas-feckel-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/shas-feckel-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/shas-feckel-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<h4>Wie jetzt, Jazz?</h4>
<p>Wer ne genauere Erläuterung braucht, findet die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=m5U6xmwyFPs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.<br />
Auf <strong>SHA&#8217;S FECKEL</strong> wurde ich vor ein paar Jahren aufmerksam, kurz nachdem ihr erstes Album mit dem bescheidenen Titel &#8222;Greatest Hits&#8220; erschien. Die Band gehört mit zum Schweizer Ronin-Kollektiv, von und um den Pianisten <strong>Nik Bärtsch</strong>, unter dessem Label <strong>Ronin Rhythm Records</strong> Alben mehrerer Künstler erscheinen und bereits erschienen sind.</p>
<p>Grundsätzlich wird bei Ronin viel mit (Poly)-Rhythmen, Klängen, teils minimalistischen Phrasen und Post Rock-artigen Spannungskurven gearbeitet. Selbstredend unterscheiden sich die einzelnen Künstler aber mehr oder weniger drastisch voneinander. Während die Stücke von <strong>Bärtsch</strong> selbst stark vom Piano dominiert werden, die Songs des Projekts <strong>SHA&#8217;S BANRYU</strong> ohne Gitarre und gerade Takte auskommen, dafür aber Gesang aufweisen, ist die Musik von <strong>SHA&#8217;S FECKEL</strong> wesentlich mehr am Jazz Rock orientiert; ruppiger, härter.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3268582043/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://roninrhythmrecords.bandcamp.com/album/greatest-hits-2&#8243;&amp;amp;amp;gt;Greatest Hits by Sha&#8217;s Feckel&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Dabei wirkt die Musik sehr zeitgemäß und versucht nicht, sich krampfhaft an 70er-Vorbildern und Jazz-Rock-/Fusion-Ikonen wie dem <strong>MAHAVISHNU ORCHESTRA</strong> zu orientieren. Und auch wenn mit Bands wie <strong>T.R.A.M.</strong> (mit Mitgliedern von <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong>, <strong>THE MARS VOLTA</strong> und <strong>SUICIDAL TENDENCIES</strong>), oder <strong>TRIOSCAPES</strong> in den letzten Jahren auch von Künstlern aus dem progressiven Metal-Spektrum immer mehr Nähe zu Jazz und Fusion deutlich wurde, merkt man den Schweizern deutlich an, dass ihre Wurzeln nicht im Metalbereich liegen, weswegen sich ihr Sound gleichermaßen abhebt wie durchsetzt.</p>
<h4>Progressives Kollektiv</h4>
<p>Ich bin der festen Überzeugung, dass die Musik, die unter dem Dach von <strong>Ronin Rhythm Records</strong> geboten wird, auch Fans von experimentellen und progressiven Metalspielarten zusagen wird, egal, um welche Band es sich handelt. Denn jede hat ihre eigenen Charakteristika, Alleinstellungsmerkmale, Vorzüge und Ausmaße an Experimentierfreude. Wer sich von <strong>MESHUGGAH</strong> und Konsorten gern rhythmisch das Hirn verknoten lässt, der ist auch hier genau richtig.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BdJqOFLP4kA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Eine Band des Kollektivs gesondert zu betrachten fällt schwer und ehrlich gesagt habe ich <strong>SHA&#8217;S FECKEL</strong> nur aus dem Grund ausgewählt, da sie meiner Meinung nach den höchsten Anteil an Rockinstrumentierung und -elementen aufweisen. Keinesfalls soll das aber das Werk eines anderen Künstlers schmälern.</p>
<p>Was ich zum Schluss jedoch ausdrücklich hervorheben will, ist das bereits 2008 erschienene Meisterwerk &#8222;Chessboxing Vol. 1&#8220; von <strong>SHA&#8217;S BANRYU</strong>, welches für mich eine der großartigsten (und leider vergriffenen und wohl unmöglich in die Hände zu bekommendsten) Platten des Universums darstellt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3607996666/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=572595279/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://roninrhythmrecords.bandcamp.com/album/chessboxing-volume-one-2&#8243;&amp;amp;amp;amp;gt;Chessboxing Volume One by Sha&#8217;s Banryu&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p><strong>Ronin Rhythm Records</strong> hat eine <a href="https://roninrhythmrecords.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcampseite</a>, bei der die Alben jedoch nicht in Gesamtheit zu streamen sind. Reinhören sei euch dennoch wärmstens ans Herz gelegt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/shafeckel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #26 &#8211; Convulsif</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2016 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Bassklarinette]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Noise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<blockquote><p>„Letztens hab ich was gesehen. Aufn Morbiden Festspielen hat ne Band gespielt, die waren total abstrus. Bass, Schlagzeug, Violine und Bassklarinette. Kann man sich NICHT anhören. Dürfte dir also gefallen.“</p></blockquote>
<p>So ungefähr wurde mir die Band nahegelegt, die ich hier heute unter das Volk bringen will.<br />
<strong>CONVULSIF</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12542" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1.jpg" alt="CONVULSIF" width="5472" height="3648" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1.jpg 5472w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5472px) 100vw, 5472px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Formation aus der Schweiz, die 2014 gegründet wurde, beschreibt sich selbst als „Quartett von verrückten Experimental-Extremisten“ und kreiert einen Sound, an dem <strong>Mike Patton</strong> seine helle Freude haben dürfte.</p>
<p>Ursprünglich von Bassist <strong>Loïc Grobéty</strong> ins Leben gerufen, wildern <strong>CONVULSIF</strong> auf sehr eigenwillige Weise zwischen Doom, Noise und Drone. Die Bassklarinette versprüht hier und da jazzigen Charme, während auch Ausflüge in Richtung Black Metal und Grind unternommen werden. Eine Klassenfahrt durch Albtraumlandschaften.</p>
<p>In ihren eigenen Worten lassen die Schweizer verlautbaren, dass man sich von den Geigenstunden der kleinen Schwester nicht täuschen lassen sollte, um sich im Gegenteil der dunklen Seite der klassischen Instrumente hinzugeben. Und da kann ich den Jungs nur Recht geben!</p>
<blockquote><p>„Warum solltest du etwas anderes tun wollen, wenn du auch <strong>CONVULSIF</strong> hören und einen kleinen Spaziergang mit der Axt über den Friedhof unternehmen kannst?“</p></blockquote>
<p>Berechtigte Frage!<br />
Was mich bei <strong>CONVULSIF</strong> besonders fasziniert, sind die Songstrukturen, die gleichzeitig äußerst repetitiv als auch komplex sind. Um das am ehesten zu beschreiben, schlage ich vor, sich eine Post Metal-Band vorzustellen, bei der der Exorzismus fehlgeschlagen ist. Hier werden, wie in <em>„Reason Of Sleep“</em>, komplexere Rhythmen genommen, die gefühlt ewig wiederholt werden, während sich darüber immer mehr schichtet und aufbaut, bis am Ende ein Monolith von einem Song durch die Boxen dringt.</p>
<p>Ob sich das maskierte Quartett dabei selbst überaus ernst nimmt, oder aber gar nicht, weiß &#8211; zumindest für mich &#8211; auch das zugehörige Video nicht final klar zu sagen, denn der mehrmalige Genuss wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9dJNDJo0qpI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Angeblich wurden als <strong>CONVULSIF BIGBAND</strong> bereits zwei Alben in wechselnder Besetzung aufgenommen und veröffentlicht, die ich leider nirgends finden konnte. Dennoch ist das erste Album der nun festen Konstellation <strong>CONVULSIF</strong> mit „CD 3“ betitelt, das zweite Album schlicht mit „IV“.</p>
<p>Beide Alben, sowie ein Live-Tape, lassen sich auf Bandcamp streamen und erwerben.</p>
<p>Solltet ihr also Fans von Ipecac (dem Label, nicht dem medikamentösen Brechmittel), <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-7-zu/" target="_blank"><strong>ZU</strong></a> oder der Arbeit von <strong>John Zorn</strong> mit <strong>PAINKILLER</strong> sein, dann MÜSST ihr hier reinhören und unbedingt zugreifen.</p>
<p><a href="https://convulsif.bandcamp.com/album/iv" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="http://www.convulsif.ch/" target="_blank">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Convulsif-477364192329911/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-26-convulsif/">Aus den Tiefen #26 &#8211; Convulsif</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #15 &#8211; RADARE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 14:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Bohren Und Der Club Of Gore]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Earth]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[radare]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-15-radare/">Aus den Tiefen #15 &#8211; RADARE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Das <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/" target="_blank">Euroblast</a> ist überstanden, der verlorene Schlaf weitestgehend aufgeholt und das Hirn wieder dazu im Stande, älksdgn&lt;gaffee&gt;jköladfg &#8230;</p>
<p>Nachdem ich vergangenes Wochenende vornehmlich härtere Töne um die Ohren bekommen habe, möchte ich heute mal auf das gänzlich konträre Ende der Extremmusik-Skala zurückgreifen.</p>
<p>Es wird langsam&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Leise.</p>
<p style="text-align: center;">Schwer.</p>
<p style="text-align: center;">Melancholisch.</p>
<p style="text-align: center;">&#8230;und wunderschön.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_9642" aria-describedby="caption-attachment-9642" style="width: 950px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9642" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/radare.jpg" alt="RADARE" width="960" height="638" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/radare.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/radare-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/radare-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/radare-750x498.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-9642" class="wp-caption-text">Musik in schwarz-weiß</figcaption></figure>
<p><strong>RADARE</strong> aus Wiesbaden durfte ich dieses Jahr auf dem <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/" target="_blank">Deaf Row Fest in Jena</a> zum ersten Mal live erleben. Vorab war mir die Band kein Begriff, und mittlerweile frage ich mich ernsthaft, warum.</p>
<p>Sobald die ersten Töne der Musik von <strong>RADARE</strong> erklingen, wähnt man sich in einem Film Noir. Schummrig beleuchtete Orte beschäftigen das innere Auge und das eigene Herz fühlt sich sofort ungleich schwerer an.<br />
Vor Ort auf dem Deaf Row Fest waren sowohl Nina als auch ich von der Musik des Vierergespanns angetan. Nicht nur, dass jedes Bandmitglied dazu in der Lage war, mindestens zwei Instrumente spielen zu können, auch die Auswahl derer stellte eine positive Überraschung dar. So kann man live und auf Platte nicht nur Gitarre, Bass, Schlagzeug, Synthies und Keyboard entdecken, auch Posaune und Klarinette werden in den Gesamtklang eingebaut. Das Ergebnis dessen ist vieles, für mich aber vor allem: schön.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2809132860/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3207896110/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://radare.bandcamp.com/album/im-argen-2">Im Argen by Radare</a></iframe></p>
<p>Referenzen, die mir bei <strong>RADARE</strong> sofort einfallen, sind die grandiosen <strong>BOHREN UND DER CLUB OF GORE</strong>, sowie <strong>EARTH</strong> mit ihrem Sound ab „The Bees Made Honey In The Lion&#8217;s Skull.“ Ich bin großer Fan beider Bands, wobei mir vor allem <strong>BOHREN</strong> schon so manche nächtliche Autofahrt im Regen versüßt haben. Diese Art Musik ist wie eine schwere Decke, in die man sich besonders jetzt, da der Herbst Einzug gehalten hat, verkriechen möchte und erstmal eine Weile nicht mehr weg will. Wo sich <strong>BOHREN</strong> dem Jazz und <strong>EARTH</strong> eher Americana und Country Elementen verschrieben haben, wechseln <strong>RADARE</strong> gekonnt zwischen beiden Extremen, die sie hervorragend einzusetzen und zu spielen wissen. Gesang braucht es hier nicht, und wäre zumindest meiner Empfindung nach auch eher störend, denn <strong>RADARE</strong>s Sound ist bereits „voll“. Es fehlt an nichts. Das Einzige, was man dieser Musik noch hinzufügen kann, um sie besser zu machen, ist das Geräusch von Regen, das man aber zum Glück auf rainymood.com bekommt.</p>
<p>Solltet ihr also das nächste Mal im Fortbewegungsmittel eurer Wahl unterwegs sein und einen Blick auf die euch umgebende Landschaft haben, dann packt euch <strong>RADARE</strong> auf die Ohren. Ich verspreche: es wird ein episches Erlebnis!</p>
<p>Zumindest die letzten beiden Alben kann man auf Bandcamp streamen und kaufen. Vom ersten Album „Infinite Regress“ gibt es leider nur einen Song zu hören.</p>
<p><a href="https://radare.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/radare/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="http://radaredoom.com" target="_blank">Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-15-radare/">Aus den Tiefen #15 &#8211; RADARE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Musizieren nach Zahlen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2016 13:09:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Animals As Leaders]]></category>
		<category><![CDATA[Atheist]]></category>
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		<category><![CDATA[Dave Brubeck]]></category>
		<category><![CDATA[Death]]></category>
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		<category><![CDATA[Polymetrik]]></category>
		<category><![CDATA[Polyrhythmik]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[System Of A Down]]></category>
		<category><![CDATA[The Mahavishnu Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hasse Mathe und hab Mathe immer gehasst. Was übrigens auf Gegenseitigkeit beruht. Spätestens nach der 2ten Klasse wussten wir beide, dass das mit uns einfach nichts werden kann. Allen Versuchen zum Trotz, näherten wir uns nie wieder so richtig aneinander an. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musizieren-nach-zahlen/">Musizieren nach Zahlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hasse Mathe und hab Mathe immer gehasst. Was übrigens auf Gegenseitigkeit beruht. Spätestens nach der 2ten Klasse wussten wir beide, dass das mit uns einfach nichts werden kann. Allen Versuchen zum Trotz, näherten wir uns nie wieder so richtig aneinander an. Nach Schulzeiten verloren wir uns eine Weile aus den Augen und störten uns beide nicht sonderlich daran. Wir kommen sehr gut ohne einander klar – dachte ich.</p>
<p>Doch wie das im Leben manchmal so ist: manche Dinge lernt man erst recht spät zu schätzen. Und das sind in meinem konkreten Fall komischer Weise Musiktheorie und Mathe. Stellte ersteres für mich zu Schulzeiten immer eine unüberwindbare und unbegreifliche Hürde dar, so stellte zweiteres für mich zu Schulzeiten immer eine unüberwindbare und unbegreifliche – achso, ja&#8230;naja ihr wisst schon&#8230;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7232 size-full" title="Zahlen" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/PeqMNrQ.jpg" alt="Zahlen" width="960" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/PeqMNrQ.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/PeqMNrQ-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/PeqMNrQ-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/PeqMNrQ-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>Komischer Weise erfasste mich dann kurze Zeit, nachdem ich die Schule verlassen hatte ein unstillbares Interesse daran, meine Instrumentalkünste durch Theorie aufzuhübschen. Bis heute bin ich dabei zwar nicht bis zum Berufsmusiker empor gestiegen, jedoch hab ich mich wesentlich intensiver damit beschäftigen können, als zu Schulzeiten. Denn nicht für den Lehrer, sondern für das Leben lernen wir. Na klar.</p>
<p>Es hatte weniger mit Mathe zu tun, sondern viel mehr mit Zahlen. Lange Zeit über wusste ich nicht mal, dass es Musik gibt, die nicht im 3/4tel, 4/4tel oder 6/8tel Takt ist.</p>
<p>Irgendwann stieß ich dann auf <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong>, die mich mit ihrer ersten Platte völlig wegballerten. Es eröffneten sich mir völlig neue Welten.<br />
Zusätzlich dazu wurde ich durch neue Bandkollegen mit Musik in Kontakt gebracht, auf die ich sonst niemals gestoßen wäre, von der ich im Vorfeld nicht mal wusste, dass so etwas möglich war. Die Zauberworte hießen „Tech“ und „Prog“.</p>
<p>Mein Musikgeschmack sollte sich grundlegend verändern, meine Scheuklappen eliminiert, meine bisherigen Kriterien zur Bewertung guter Musik über Bord geworfen werden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7234 size-full" title="Zahlen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/12002847_406096696257100_7627092154683328658_n.jpg" alt="Zahlen" width="500" height="483" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/12002847_406096696257100_7627092154683328658_n.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/12002847_406096696257100_7627092154683328658_n-300x290.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Als ich die ersten Male versucht habe einen 7/8 Takt auf der Gitarre zu spielen, sind mir fast die Synapsen explodiert. Ja, alle beide! Doch irgendwann ließen die Gewohnheiten nach und es gelang, alles zu spielen, was ungerade war. Da ich bis heute eine große Faszination fürs Schlagzeugspiel hege, stellte es sich irgendwann ein, dass ich Songs unter rhythmischen Aspekten beleuchtete und mir angewöhnte, mitzuzählen.</p>
<p>Die ganze Idee ist alles andere als neu, im Gegenteil. Im Jazz wurde dies schon in den 50ern (!!!) durch Dave Brubeck eingesetzt. Klassiker bis heute: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zFk-kiDW_tA" target="_blank">Take Five</a>, im – na, wer errät es – 5/4 Takt. Im Progressive Rock und Fusion Bereich muss man <strong>KING CRIMSON</strong> (mit der fantastischen Gitarrenarbeit von Robert Fripp) und <strong>THE MAHAVISHNU ORCHESTRA</strong> nennen.<br />
Spätestens mit <strong>DREAM THEATER</strong> sollte das Ganze dann auch im Metal auf ein komplett neues Level gehoben werden, und kein Takt mehr wie der andere sein. Es folgten <strong>DEATH</strong> und <strong>ATHEIST</strong>, <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-2/" target="_blank">Mathcore Bands</a>, und später dann progressive Größen wie <strong>TOOL</strong> und <strong>MESHUGGAH</strong>. Über die Djent Welle, die mittlerweile auch schon wieder abgeflacht ist, kommen wir schließlich zu dem aktuellen Stand von ungeraden Metren und Progressivität in der Metal Szene. Und es lässt sich feststellen: das Bewusstsein dafür, was in der Musik machbar ist, ist deutlich gewachsen. Metal befindet sich an einem Punkt, an dem die Genregrenzen immer weiter verschwimmen, der technische Anspruch vieler Bands dazu enorm gewachsen ist. Auch wenn das für viele jetzt Blasphemie sein mag: Metal bewegt sich immer weiter in Richtung (auch für die Außenwelt) ernstzunehmender Musik. Es geht nicht mehr nur ums stumpfe Draufkloppen, um Brutalität nur der Brutalität halber. Hört euch zum Beispiel die neue <a href="https://silence-magazin.de/zur-fortwaehrenden-verstrickung-haken-oeffnen-turen-zu-vergangenheit-und-zukunft-des-prog/" target="_blank"><strong>HAKEN</strong> Platte</a> an. Oder eine meiner absoluten Lieblinge in diesem Bereich: <strong>INTRONAUT</strong>. Was ich bei diesen besonders bewundere ist, dass stets songdienlich agiert wird und nie, um zu zeigen, wie krass man spielen kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify%3Atrack%3A5G4VlKCVCBihCBTDEZZphw" width="300" height="380" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Sicherlich gibt es da draußen Bands, die das Ganze einfach nur betreiben, um zu zeigen, dass sie es können. Doch oft setzen auch Bands, die man nicht im Prog Sektor verortet, diese taktischen (see, what I did there?) Kniffe ein, um Songs interessanter zu gestalten. <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> oder <strong>DYING FETUS</strong> sind da nur wenige Beispiele.</p>
<p>Dann gibt es noch Songs, die einen, sofern man sie denn korrekt mitnicken will, wie jemanden mit motorischen Ticks aussehen lassen. Beispiel gefällig? Das gute Stück steht zunächst in 10/4 und 5/4 um dann in nen abartig geilen 23/8el Abschlussteil zu münden? Was zur Hölle?</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2123746043/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=1288602807/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://cloudkickermusic.com/album/little-histories">Little Histories by Cloudkicker</a></iframe></p>
<p>Natürlich hat jeder Mensch nen anderen Zugang zu Musik. Meiner ist, zugegebener Maßen, manchmal recht analytisch. Dennoch denke ich nicht, dass man unbedingt Instrumentalist sein muss, um diese Art Musik genießen zu können. Natürlich ist es auch völlig legitim, sich weiterhin nen Dreck um Zahlen in der Musik zu scheren.</p>
<p>Wirklich geil wird es für mich aber dann, wenn ich mir alte Platten anhöre und an diesen Dinge entdecke, die mir vormals verborgen blieben. Monatelang habe ich früher nichts anderes als <strong>SYSTEM OF A DOWN</strong> gehört. Und erst nach Jahren sind mir die teils merkwürdigen Takte aufgefallen, die mir heute ein angenehmes Zucken um die Mundwinkel bescheren. Musik steckt an allen Ecken und Enden voller Überraschungen.</p>
<p>In diesem Sinne: macht eure Hausaufgaben und viel Spaß beim zählen!</p>
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		<title>Aus den Tiefen #1: VÖGEL DIE ERDE ESSEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Käptn Peng]]></category>
		<category><![CDATA[Kreismusik]]></category>
		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel Die Erde Essen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-1-voegel-die-erde-essen/">Aus den Tiefen #1: VÖGEL DIE ERDE ESSEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<hr />
<p>„Lasst uns mal ne Kolumne machen, in der wir dann unbekannte Bands vorstellen. Solche, die wir geil finden, aber die noch kaum einer kennt!“ &#8211; „Au, ja. Klingt dufte!“. So ungefähr lief das ab. Oder auch nicht. Eigentlich wars allein meine Idee, aber das klingt so arrogant.<br />
Na jedenfalls setzt sich n fauler Student hin und brainstormt ne Weile. Das Problem ist dabei gar nicht, Bands zu finden, über die man schreiben kann oder will, sondern das Ganze auch schmackhaft zu verpacken. Da muss n schmissiger Titel gefunden werden, der noch nicht vergeben ist (Top Of The Pops und ZDF Fernsehgarten waren schon weg) und irgendwie muss das alles gut verkauft werden. Was dabei so an Titelvorschlägen die Runde gemacht hat, ist eigentlich schon wieder ne eigene Kolumne wert, aber das heb ich mir mal lieber für Zeiten auf, in denen es sonst nichts zu berichten gibt.</p>
<p>Kommen wir nun also zum Kern des Ganzen hier&#8230;</p>
<p>In der ersten Ausgabe von <em><strong>„Aus den Tiefen“ </strong></em>möchte ich euch die Berliner Band <strong>VÖGEL DIE ERDE ESSEN</strong> vorstellen. „Wer vögelt was?“, ist vermutlich vielerorts die erste Reaktion. Ich mache diesen Witz jetzt nur, damit ihn von euch keiner mehr machen muss. Dankt mir später.</p>
<p>Lassen wir potentielle Pimmelchenwitze jedoch erstmal hinter uns und konzentrieren uns aufs Wesentliche: die Musik. Frei nach dem Motto: „Wenn du ein Baum wärst, wie wär dein Name und wenn ja, wie viele?“, möchte ich euch zunächst auszughaft zeigen, was die Band selbst über sich sagt/denkt/schreibt.</p>
<blockquote><p>Nach einem Konzert von <strong>VÖGEL DIE ERDE ESSEN,</strong> kam mal jemand aus dem Publikum zur Band und erzählte, er hätte gerade das Gefühl gehabt, einen brennenden Zug an sich vorbeifahren zu sehen. [&#8230;] Ausgehend von der Energie alter Punk Bands haben die Vögel Noise Rock, Rnb, Soul und Black Metal in ihren Sound einfliessen lassen. [&#8230;] Der rätselhafte Bandname wurde Gitarrist Moritz [&#8230;] zugetragen. Vögel, die Erde essen seien ein Zeichen des herannahenden jüngsten Gerichts,</p></blockquote>
<p>So&#8230; Erstmal sacken lassen&#8230;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3554" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-1024x722.jpg" alt="Vögel Die Erde Essen" width="1024" height="722" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-1024x722.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-750x529.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/0001962635_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Der Eindruck, dass das Ganze recht chaotisch und anstrengend klingt, wird sowohl auf ihrem wunderschönen, mit „Besuch Von Innen“ betitelten, Debütalbum, als auch auf der vorangegangenen EP ziemlich schnell zerstört. Beide Veröffentlichungen sind auf dem Berliner Label <a href="http://kreismusik.de/de/" target="_blank">Kreismusik</a> erschienen, bei dem der experimentelle Rapper/Visionär <strong>KÄPTN PENG</strong> maßgeblich die Strippen zieht.</p>
<p>Obwohl die <strong>VÖGEL</strong> so ziemlich alles zwischen Jazz und Black Metal abgrasen und sich ein Klangpotpourri sondergleichen schaffen, wirkt dieses zu jeder Sekunde durchweg stimmig. Allein das verdient schon unfassbaren Respekt! Die Songs sind vielschichtig, aber nicht breaklastig. Sie sind progressiv ohne anstrengend zu sein und trotz aller Komplexität immernoch auf einem fast schon poppigen Level eingängig. Dafür sind vor allem die clean vorgetragenen und vornehmlich deutschen Texte verantwortlich, die selten von einem, meist von zwei und gelegentlich von allen drei Bandmitgliedern stammen. Dass all dies technisch auf fehlerlosem Niveau geschieht, ist eigentlich selbstverständlich.</p>
<p>Doch auch fürs Auge bieten <strong>VÖGEL DIE ERDE ESSEN</strong> etwas. So wurde für den Song <em>„Schneckendasein“</em> der Debüt EP ein völlig abgefahrenes und spektakuläres Video gedreht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0wrc0WSrbn4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer seine Musik gerne facettenreich und schwer klassifizierbar mag, wen deutsche Texte nicht abschrecken und wer einfach auf der Suche nach guter, neuer Musik ist, dem seien <strong>VÖGEL</strong> <strong>DIE ERDE ESSEN</strong> wärmstens ans Herz gelegt!<br />
Beide Veröffentlichungen findet ihr auf Spotify. Viel Spaß damit!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/VoegelDieErdeEssen/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify%3Aalbum%3A0vDyPH69AWDL7eAcH8HfIn" width="300" height="380" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-1-voegel-die-erde-essen/">Aus den Tiefen #1: VÖGEL DIE ERDE ESSEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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