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	<title>Jerzy Gierałtowski Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>DEFYING in den Fängen der Wölfin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 10:29:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Tymon Urbańczyk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Wadera" von DEFYING - Ein Album wie ein Horror-Roman der wortgewandten Sorte: wer sich hier durch die zähen Passagen durchbeißt, wird belohnt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/defying-wadera/">DEFYING in den Fängen der Wölfin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">DEFYING &#8211; &#8222;WADERA&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>23. Februar 2024<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://thesehandsmelt.shop/" target="_blank" rel="noopener">These Hands Melt</a><br />
<strong>Länge: </strong>63:12<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Post Black Metal / Progressive Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>In ihrer inzwischen fünfzehnjährigen Bandhistorie präsentieren <strong>DEFYING</strong> aus Olsztyn ihr drittes Album &#8222;Wadera&#8220;. Hierbei handelt es sich um ein Konzeptalbum, dessen Inspirationsquellen zum Einen die gleichnamige Kurzgeschichte von <strong>Jerzy Gierałtowski</strong> aus dem Jahr 1977, und zum anderen der Horrorfilm &#8222;The Wolf&#8220; von 1988 waren. Der Albumname ist vom Begriff für <strong>Wölfin</strong> im Jagdjargon abgeleitet. In der dazugehörigen Geschichte spielt die Wölfin jedoch eher eine symbolische Rolle. Nämlich geht es hier um Rache, deren Reichweite weit über die Welt der Lebenden hinausgeht. Es ist eine romantische und gleichzeitig zutiefst düstere Geschichte von Vergeltung, die weder vor den Lebenden noch vor den Toten Halt macht.</p>
<p><iframe title="Defying - Tempus Infaustum (Official music video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yR81XVwtWvM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Horror von der alten Schule</h3>
<p>Handwerklich wollten&nbsp;<strong>DEFYING</strong> das Konzeptalbum von der rachesuchenden Wölfin möglichst authentisch umsetzen. Das Ziel war es, die Atmosphäre von den Pionieren der Horrorthematik einzufangen und zu vertonen. Mithilfe von Instrumenten, die schon über ein Jahrhundert alt sind wurde das Album eingespielt, um ebendiesen <strong>Vintage-Effekt</strong> möglichst stark umzusetzen. Hierbei wurde gänzlich auf moderne Plugins oder Samples verzichtet. Zur Untermalung der Atmosphäre hat Sänger und Gitarrist <strong>Piotr Stěpiński</strong> einige eigene Gedichte eingesprochen. Außerdem sind in den gesprochenen Passagen neben einem Auszug mehrere Texte vom Urvater des Horrors <strong>Edgar Allan Poe</strong> zu hören.</p>
<p><iframe title="Defying - The Fugue (Music visualizer)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dpdjU76CNfQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Der lange Weg zur Vergeltung</h3>
<p><strong>DEFYING</strong> erzählen die Geschichte von &#8222;Wadera&#8220; ausführlich und verzichten weder musikalisch noch inhaltlich auf Details. Doch durch genau diese Eigenschaft ist das Album sehr lang geworden. Gigantische Konstrukte aus Post und Black Metal türmen sich in all ihrer Finsternis und Kälte auf, auf dass sie dann in progressiv-komplexer Umsetzung wieder dekonstruiert werden. Hier ist seitens der Zuhörenden ein langer Atem gefragt. Durch manche Passagen muss man sich wirklich etwas durchbeißen, um dann im nächsten Part wieder von der umfangreichen Eloquenz des <strong>Storytelling</strong> verwöhnt zu werden.</p>
<p>Und so ist &#8222;Wadera&#8220; ein sehr anspruchsvolles Album, das sich durchzuhören lohnt, weil&nbsp;<strong>DEFYING</strong> hier wirklich mit Liebe zum Detail gearbeitet haben. Trotz aller musikalischer Finesse leidet vor allem der Spannungsbogen unter diesem Fokus auf Feinheiten.</p>
<p><a href="http://defyingband.pl/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage von DEFYING</strong></a></p>
<p>Das Promomaterial wurde uns mit freundlicher Unterstützung von <strong>Solid Rock PR</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/defying-wadera/">DEFYING in den Fängen der Wölfin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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