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	<title>Jochen Müller Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Jochen Müller Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>FINTE trotzen der Endlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 10:45:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>"Hier sitzt alles genau da, wo es sitzen soll. Jede Silbe, jeder Anschlag sind Teil eines in sich schlüssigen Gesamtwerkes." Raphael verrät euch, was das neue Album von FINTE so besonders macht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/finte-wie-das-endliche-treibt/">FINTE trotzen der Endlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">FINTE &#8211; &#8222;WIE DAS ENDLICHE TREIBT&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>19. Mai 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Eigenveröffentlichung<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>42:14<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Mathcore / Prog Metal / Post Hardcore</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>FINTE&nbsp;</strong>sind eine vierköpfige Band, die ihren Namen wohl kaum hätten besser wählen können. So leichtfüßig und unschuldig kommt der Name erst daher, bis die Hörenden merken, dass sie geradewegs in ebenjene Finte hineingelaufen sind. Hinter dem geschickten Manöver schnappt die Falle zu und eine faustdicke Mischung aus lauter Musik, schweren Riffs und <strong>anspruchsvollen Strukturen</strong> schießt durch Gehörgänge und Körper. Vor fünf Jahren erschien die EP &#8222;<a href="https://finte.bandcamp.com/album/ignoranz-und-illusion" target="_blank" rel="noopener">Ignoranz und Illusion</a>&#8222;, welche noch von einem sehr rauen Klang geprägt war. Seit 2020 haben die vier Hannoveraner nun am ersten Album gebastelt und geschraubt. Gewisse Verzögerungen bedingt durch die Pandemie sorgten für Aufschub, doch nun präsentieren&nbsp;<strong>FINTE&nbsp;</strong>endlich ihren neuen Sound: weiterentwickelt, reflektiert und mit mehr Weitblick überzeugt &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220;.</p>
<p><iframe title="FINTE - ZERSETZUNG (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MQ8YHmLFNKM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Sanfte Wogen, scharfe Klippen</h3>
<p>Oberflächlich betrachtet ist &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; ein typisches <strong>Post-Genre</strong> Album. Die Bewegung der Musik kann mit aufgewühltem Wellengang verglichen werden, der zwischen Flaute und Sturmflut hin- und herpendelt. Doch genau hier finden wir auch schon die ersten Ausreißer aus dem Schema F. Anstatt in überschaubaren und erwartbaren Sinuskurven zwischen den Extremen zu schwingen, sorgen die Thema- und Tempowechsel immer wieder für schöne Überraschungen. Hier trifft die Post Hardcore Bewegung auf scharfkantigen Mathcore im Stile von&nbsp;<strong>THE NUMBER 12 LOOKS LIKE YOU</strong> oder dem Hannoveraner Trio&nbsp;<strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_42129" aria-describedby="caption-attachment-42129" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-42129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-1024x683.jpg" alt="alt=&quot;Finte - Wie das Endliche treibt (2023, unsigned) Band Photo&quot;" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-42129" class="wp-caption-text">Foto: Judith Caspers</figcaption></figure>
<h3>Progressiv, gefühlvoll, brachial</h3>
<p>Wahrlich ist die Musik von&nbsp;<strong>FINTE</strong> nicht unbedingt der Sound, mit dem man den ESC gewinnt. Überzeugen können die vier Musiker aus Niedersachsen dennoch auf ganzer Linie. So ist es ihnen mit dem Sound auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; gelungen, aus dem Schatten der Stadtkameraden von <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> zu treten. Deutlich eigenständiger und mehr nach&nbsp;<strong>FINTE</strong> denn je zuvor klingen&nbsp;<strong>FINTE</strong> hier. Erfrischend ist vor allem, dass das Quartett neue und <strong>eigene Elemente</strong> in den wilden Pool aus Prog Metal, Mathcore und Post Hardcore wirft. Da ist zunächst ein sehr atmosphärische Indie Rock-Einfluss mit starker Shoegaze-Note, welcher in den emotionalen Passagen auftaucht. Außerdem scheint auch das gegenwärtige Post Punk-Revival seine Spuren im Songwriting hinterlassen zu haben.</p>
<h3>Ausbruch aus der ewigen Spirale</h3>
<p>Nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch geht es auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; darum, bekannte Muster aufzubrechen, sich aus ihnen herauszureißen, und dann doch wieder in <strong>neuen Spiralen</strong> zu landen. Es ist eine menschliche Eigenschaft, sich immer wieder nach Geborgenheit und verständlichen Abläufen zu orientieren. Diese Suche nach Befreiung aus den alten Kreisläufen, Brechen mit Konventionen und einem Zurückfallen in alte Muster wird hier in Texten, Thema und Kompositionen umgesetzt.</p>
<p><strong>FINTE</strong> bescheren uns ein Album, das von vorne bis hinten durchdacht ist. Hier sitzt alles genau da, wo es sitzen soll. Jede Silbe, jeder Anschlag sind Teil eines in sich <strong>schlüssigen Gesamtwerkes</strong>. Der Spannungsbogen zieht sich in scharfkantig zerklüfteter Manier vom sanften Indie Pop Opener&nbsp;<em>&#8222;Ende&#8220;</em> bis in die Black Metalleske Klimax des letzten Titels&nbsp;<em>&#8222;Im Licht&#8220;</em>. Dazwischen stauen sich aus gemächlichen Wogen gigantische Türme aus Wellen auf, die mit voller Kraft gegen spitze Felsen krachen oder sich in sich selbst ergießen.</p>
<p><a href="http://www.finte-band.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage von&nbsp;FINTE</strong></a><br />
<a href="http://www.facebook.com/finteband/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Facebookprofil von FINTE</strong></a><br />
<a href="https://www.instagram.com/finteband/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Instagramprofil von FINTE</strong></a><br />
<strong><a href="https://finte.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcampprofil von FINTE</a><br />
</strong><a href="https://www.youtube.com/@finteband" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTubekanal von FINTE</strong></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>FINTE&nbsp;</strong>sind:<br />
<strong>Steffen Feuerhake</strong> &#8211; Gesang und Bass<br />
<strong>Christopher Pavenstädt</strong> &#8211; Gitarre und Gesang<br />
<strong>Timur Nilitaş</strong> &#8211; Gitarre<br />
<strong>Marvin Dreiwes</strong> &#8211; Schlagzeug.</p>
<p style="text-align: center;">Gäste auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220;:<br />
<strong>Simon Achsler</strong> &#8211; Saxofon in <em>&#8222;Herbst&#8220;<br />
</em><strong>Jochen Müller</strong> &#8211; zusätzliche Gitarre in <em>&#8222;Herbst&#8220;</em></p>
<p>&#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; wurde in den <a href="https://monkeymoonrecordings.de/" target="_blank" rel="noopener">Monkey Moon Recording Studios</a> in Dortmund aufgenommen.</p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von&nbsp;<strong>FINTE</strong> zur Verfügung gestellt. Das Cover Artwork stammt von <strong>Philipp Zurmöhle</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/finte-wie-das-endliche-treibt/">FINTE trotzen der Endlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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