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	<title>KADINJA Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>KADINJA &#8211; Gefangen im Genre-Käfig</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 07:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Montag... dann noch der 1.4.... Wir verarschen euch nicht, sondern sagen euch, was wirklich ist: </p>
<p>Dazu schauen wir uns heute KADINJA an. Wird ge-Djent-ed was das Zeug hält oder ist da mehr dahinter? Wir sagen es dir! </p>
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<h2 style="text-align: center;" align="left"><b>KADINJA &#8211; &#8222;Super 90&#8220;</b></h2>
<p style="text-align: center;" align="left"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 18.01.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 51 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Arising Empire<br />
<strong>Genre:</strong> Djent/Progressive-Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>Djent, oh Djent!</strong> Wie sehr ich dich für dein tiefes <strong>Gitarrenbrummen</strong> und vertrackte <strong>Rhythmusspielereien</strong> schätze. Bands wie Djent-Pioniere <strong>MESHUGGAH</strong> und experimentelle Newcomer wie die Dänen von <strong>VOLA</strong> zählen längst zu meinen Lieblingsbands. Aufgestiegen zu einem der bekanntesten Metal-Genres ist es vor allem für modernere Bands ein Anlaufpunkt. Doch Djent hat <strong>ein massives Problem</strong>: Überfüllt mit generischen Bands, die eine mehr <strong>Copycat</strong> als die andere, bei denen der Djent-Sound als einziges Merkmal hervorsteht. Eine sonst<strong> leere Hülle</strong>, die nicht viel mehr als den selben bekannten Mist bieten kann.</p>
<h4>Generisches Djent-Geschrubbe?</h4>
<p>Da sich solche pauschalen Aussagen natürlich nie auf das Gesamte beziehen, wecken manche Bands stets <strong>Hoffnung</strong>. Deswegen steht hier jetzt zur Frage, wo sich <strong>KADINJA</strong> und ihr neuestes Werk &#8222;Super 90&#8220; einordnen.</p>
<p>Eins steht schon von Anfang an fest: Die Instrumentalisten der französischen Djent/Progressive-Metal Band haben ganz schön was zu präsentieren. Technisch anspruchsvolle Riffs, dissonante Melodien und komplexe Rhythmen beweisen das wiederholte Male. Das führt dazu, dass viele Momente zum Headbangen einladen. Songs wie <em>&#8222;Icon&#8220;</em> oder <em>&#8222;The Right Escape&#8220;</em> liefern <strong>im Gesamtpaket ein gutes Bild</strong> ab.</p>
<p>Doch leider ist man beim neusten Album von <strong>KADINJA</strong> zu früh fertig mit dem Pro und<strong> viel zu schnell beim Contra</strong>. Schuld daran ist vor allem die <strong>abwechslungslose Songstruktur</strong>, die oft einem absehbaren Verlauf von Djent-Verse, Clean Chorus, Zwischenstück mit leichten Melodien und ab und an noch einem Breakdown folgt. Weil viele Songs sich nicht voneinander abheben können, hat man nach kurzer Zeit das Gefühl durch den <strong>immer gleichen Sumpf</strong> aus Djent-Geräuschen und unorthodoxen Rhythmen gepaart mit tiefen, dennoch melodischen Riffs zu waten.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TS4GAgRHXwc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dort, wo Instrumente überzeugen können, sorgt der <strong>durchschnittliche und unstimmige Gesang</strong> für Stirnfalten. Mal sind es die klaren Gesangspassagen, die einfach an Druck und Charakterstärke mangeln und an anderen Stellen grenzen die Harsh-Vocals an Gejaule <strong>ohne Wucht und Wirkung</strong>. Besonders das Akustik-Interlude <em>&#8222;Episteme&#8220;</em>, das als Theorie zwar sinnvoll ist, um Abwechslung in die Sache zu bringen, in der Praxis jedoch<strong> unangenehm schief und verwaschen</strong> klingt, ist ein Paradebeispiel dafür.</p>
<p>Es fällt mir schwer, etwas richtig Greifbares zu nennen, da sich über 50 Minuten zu wenig Greifbares herauskristallisiert.</p>
<p>Ist also alle Hoffnung verloren und reiht sich <strong>KADINJA</strong> neben dutzenden <strong>&#8222;Djent vom Fließband&#8220;</strong>-Bands ein? Nein, nicht ganz. Obwohl das Gesamtpaket nicht vor Alleinstellungsmerkmalen und konstanter Qualität strotzt, so befinden sich einzelne Elemente in <strong>KADINJA</strong>s Musik die das Potential der Band zeigen. Saftige Riffs und zumindest ein Anflug von dynamischem Songwriting sind ein Licht am Ende des Tunnels. Bis man dieses Licht bei <strong>KADINJA</strong> erreicht, muss sich allerdings noch einiges verändern.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
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