<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>King Crimson Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/king-crimson/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/king-crimson/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 05 Jan 2017 22:45:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>King Crimson Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/king-crimson/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Aus den Tiefen #27 &#8211; Slugdge</title>
		<link>https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-27-slugdge/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aus-den-tiefen-27-slugdge</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-27-slugdge/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 14:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Anaal Nathrakh]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Be'lakor]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Born Of Slime]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Job For A Cowboy]]></category>
		<category><![CDATA[King Crimson]]></category>
		<category><![CDATA[Mastodon]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[Slugdge]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=12737</guid>

					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-27-slugdge/">Aus den Tiefen #27 &#8211; Slugdge</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du fühlst dich gelangweilt von den Texten der Bands, die du aktuell so hörst? All deine Gewaltfantasien wurden bereits besungen? Nietzsche und Lovecraft in aller Ausgiebigkeit? Jede Facette der Negativität, Wut, Hass, Schmerz, Depression und Verzweiflung sind oft genug durch deine Boxen gedrungen?&nbsp;<br />
Tja, wie wäre es denn dann mal mit:</p>
<blockquote><p>Schnecken?!</p></blockquote>
<p>Bevor hier irgendjemand auf wirre Ideen kommt: nein, dass soll keine <strong>STEEL PANTHER</strong> verdächtige Bezeichnung für das weibliche Geschlecht sein! Denn die britische Band <strong>SLUGDGE</strong> beschäftigt sich in ihren Texten tatsächlich mit Weichtieren. Was zur Hölle?!</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-12738" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge.jpg" alt="SLUGDGE" width="960" height="641" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge-750x501.jpg 750w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SLUGDGE</strong> wurde 2012 von <strong>Kevin Pearson</strong> und <strong>Matt Moss</strong> gegründet, die schon in anderen Projekten zusammengespielt haben.&nbsp;</p>
<p>Stilistisch zimmern die Jungs eine Mischung aus technisch angehauchtem Death Metal und Sludge (wie könnte es anders sein) zusammen, die auch vor einigen angeschwärzten Momenten nicht zurückschreckt.<br />
Dabei erinnern mich die tiefen Growls zuweilen sehr an <strong>George Kosmas</strong> von den australischen <strong>BE´LAKOR</strong>.</p>
<p>Zuerst wurde ich durch die EP „Slug Life: Volume 1“ auf die Briten aufmerksam. Nachdem ich mich vor Lachen erstmal bepisst hatte, war ich aber besonders von dem <strong>KING CRIMSON</strong> Cover von <em>„21<sup>st</sup> Century Schizoid Man“</em> beeindruckt.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1773458769/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3483597052/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;https://slugdge.bandcamp.com/album/slug-life-volume-1&#8243;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Slug Life: Volume 1 by Slugdge&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Im Juni 2013 erschien das erste Album „Born Of Slime“ welches mit so wohlklingenden Titeln wie <em>„Day Of Sludgement“</em>, <em>„Deus Ex Mollusca“</em> und <em>„Slime Traveler“</em> wieder kein Auge trocken ließen. Jungs, habt ihr Bauschutt geraucht?</p>
<p>Der drückende und eigenständige Sound der ersten EP wurde beibehalten, und die ersten selbstgeschriebenen Songs bestachen durch Präzision, komplexe aber überraschend eingängige Melodien und recht variablen Gesang. Vor allem die cleanen Passagen, die alles andere als kitschig rüberkommen und mich entweder an die Refrains mancher <strong>ANAAL NATHRAKH</strong>-Songs, oder an <strong>MASTODON</strong> erinnern, bleiben hängen und schinden Eindruck! Noch nicht überzeugt? Na wartet!</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1357339164/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2714848363/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;https://slugdge.bandcamp.com/album/born-of-slime&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Born of Slime by Slugdge&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Ein Jahr und zwei Wochen nach dem ersten Album erschien bereits der Nachfolger „Gastronomicon“. Hier verfolgen die Jungs ihren eingeschlagenen Weg konsequent weiter und treiben die entwickelten Stärken weiter auf die Spitze. Beispiele gefällig? <em>„Salters Of Madness“</em> und <em>„Lettuce Prey“</em>.</p>
<p>Keine Ahnung wie die Jungs so produktiv sein können, denn an ihrer Stelle würd ich vermutlich die meiste Zeit des Jahres vor Lachen am Proberaumboden liegen. Wie auch immer: im September 2015 erschien das dritte Album „Dim and Slimeridden Kingdoms“.<br />
An der grundlegenden Ausrichtung hat sich wenig geändert und vermutlich wird es das auch nicht mehr. Allerdings besticht der Drittling mit einer Konsequenz und Qualität, die sich auch vor Bands wie <strong>JOB FOR A COWBOY</strong> und Konsorten nicht verstecken muss! Sicherlich bedienen sich <strong>SLUGDGE</strong> einiger Elemente anderer Bands, Langeweile kommt hier so schnell dennoch nicht auf.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1942489775/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=4098604232/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;https://slugdge.bandcamp.com/album/dim-and-slimeridden-kingdoms&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;gt;Dim and Slimeridden Kingdoms by Slugdge&amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Abschließend stellen sich mir nur noch zwei Fragen. Erstens: wie lange lässt sich so ein Konzept wirklich ausreizen? Und, zweitens, welches traumatische Kindheitserlebnis hat für die immense Faszination mit Weichtieren gesorgt? Letzteres könnte uns wohl nur Freud beantworten.<br />
Wie es jedoch in Zukunft mit den schleimverrückten Briten weitergeht, wird uns die Zeit zeigen müssen.</p>
<p>Alle Veröffentlichungen von <strong>SLUGDGE</strong> gibt es zum kostenlosen Download auf <a href="https://slugdge.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a>. Greift zu, denn für diesen Preis ist das mehr als okay!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Slugdge/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-27-slugdge/">Aus den Tiefen #27 &#8211; Slugdge</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-27-slugdge/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Musizieren nach Zahlen</title>
		<link>https://silence-magazin.de/musizieren-nach-zahlen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=musizieren-nach-zahlen</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/musizieren-nach-zahlen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2016 13:09:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Animals As Leaders]]></category>
		<category><![CDATA[Atheist]]></category>
		<category><![CDATA[Cannibal Corpse]]></category>
		<category><![CDATA[Cloudkicker]]></category>
		<category><![CDATA[Dave Brubeck]]></category>
		<category><![CDATA[Death]]></category>
		<category><![CDATA[Dying Fetus]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[Intronaut]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[King Crimson]]></category>
		<category><![CDATA[Meshuggah]]></category>
		<category><![CDATA[Polymetrik]]></category>
		<category><![CDATA[Polyrhythmik]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[System Of A Down]]></category>
		<category><![CDATA[The Mahavishnu Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=7214</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich hasse Mathe und hab Mathe immer gehasst. Was übrigens auf Gegenseitigkeit beruht. Spätestens nach der 2ten Klasse wussten wir beide, dass das mit uns einfach nichts werden kann. Allen Versuchen zum Trotz, näherten wir uns nie wieder so richtig aneinander an. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musizieren-nach-zahlen/">Musizieren nach Zahlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hasse Mathe und hab Mathe immer gehasst. Was übrigens auf Gegenseitigkeit beruht. Spätestens nach der 2ten Klasse wussten wir beide, dass das mit uns einfach nichts werden kann. Allen Versuchen zum Trotz, näherten wir uns nie wieder so richtig aneinander an. Nach Schulzeiten verloren wir uns eine Weile aus den Augen und störten uns beide nicht sonderlich daran. Wir kommen sehr gut ohne einander klar – dachte ich.</p>
<p>Doch wie das im Leben manchmal so ist: manche Dinge lernt man erst recht spät zu schätzen. Und das sind in meinem konkreten Fall komischer Weise Musiktheorie und Mathe. Stellte ersteres für mich zu Schulzeiten immer eine unüberwindbare und unbegreifliche Hürde dar, so stellte zweiteres für mich zu Schulzeiten immer eine unüberwindbare und unbegreifliche – achso, ja&#8230;naja ihr wisst schon&#8230;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7232 size-full" title="Zahlen" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/PeqMNrQ.jpg" alt="Zahlen" width="960" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/PeqMNrQ.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/PeqMNrQ-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/PeqMNrQ-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/PeqMNrQ-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>Komischer Weise erfasste mich dann kurze Zeit, nachdem ich die Schule verlassen hatte ein unstillbares Interesse daran, meine Instrumentalkünste durch Theorie aufzuhübschen. Bis heute bin ich dabei zwar nicht bis zum Berufsmusiker empor gestiegen, jedoch hab ich mich wesentlich intensiver damit beschäftigen können, als zu Schulzeiten. Denn nicht für den Lehrer, sondern für das Leben lernen wir. Na klar.</p>
<p>Es hatte weniger mit Mathe zu tun, sondern viel mehr mit Zahlen. Lange Zeit über wusste ich nicht mal, dass es Musik gibt, die nicht im 3/4tel, 4/4tel oder 6/8tel Takt ist.</p>
<p>Irgendwann stieß ich dann auf <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong>, die mich mit ihrer ersten Platte völlig wegballerten. Es eröffneten sich mir völlig neue Welten.<br />
Zusätzlich dazu wurde ich durch neue Bandkollegen mit Musik in Kontakt gebracht, auf die ich sonst niemals gestoßen wäre, von der ich im Vorfeld nicht mal wusste, dass so etwas möglich war. Die Zauberworte hießen „Tech“ und „Prog“.</p>
<p>Mein Musikgeschmack sollte sich grundlegend verändern, meine Scheuklappen eliminiert, meine bisherigen Kriterien zur Bewertung guter Musik über Bord geworfen werden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7234 size-full" title="Zahlen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/12002847_406096696257100_7627092154683328658_n.jpg" alt="Zahlen" width="500" height="483" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/12002847_406096696257100_7627092154683328658_n.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/12002847_406096696257100_7627092154683328658_n-300x290.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Als ich die ersten Male versucht habe einen 7/8 Takt auf der Gitarre zu spielen, sind mir fast die Synapsen explodiert. Ja, alle beide! Doch irgendwann ließen die Gewohnheiten nach und es gelang, alles zu spielen, was ungerade war. Da ich bis heute eine große Faszination fürs Schlagzeugspiel hege, stellte es sich irgendwann ein, dass ich Songs unter rhythmischen Aspekten beleuchtete und mir angewöhnte, mitzuzählen.</p>
<p>Die ganze Idee ist alles andere als neu, im Gegenteil. Im Jazz wurde dies schon in den 50ern (!!!) durch Dave Brubeck eingesetzt. Klassiker bis heute: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zFk-kiDW_tA" target="_blank">Take Five</a>, im – na, wer errät es – 5/4 Takt. Im Progressive Rock und Fusion Bereich muss man <strong>KING CRIMSON</strong> (mit der fantastischen Gitarrenarbeit von Robert Fripp) und <strong>THE MAHAVISHNU ORCHESTRA</strong> nennen.<br />
Spätestens mit <strong>DREAM THEATER</strong> sollte das Ganze dann auch im Metal auf ein komplett neues Level gehoben werden, und kein Takt mehr wie der andere sein. Es folgten <strong>DEATH</strong> und <strong>ATHEIST</strong>, <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-2/" target="_blank">Mathcore Bands</a>, und später dann progressive Größen wie <strong>TOOL</strong> und <strong>MESHUGGAH</strong>. Über die Djent Welle, die mittlerweile auch schon wieder abgeflacht ist, kommen wir schließlich zu dem aktuellen Stand von ungeraden Metren und Progressivität in der Metal Szene. Und es lässt sich feststellen: das Bewusstsein dafür, was in der Musik machbar ist, ist deutlich gewachsen. Metal befindet sich an einem Punkt, an dem die Genregrenzen immer weiter verschwimmen, der technische Anspruch vieler Bands dazu enorm gewachsen ist. Auch wenn das für viele jetzt Blasphemie sein mag: Metal bewegt sich immer weiter in Richtung (auch für die Außenwelt) ernstzunehmender Musik. Es geht nicht mehr nur ums stumpfe Draufkloppen, um Brutalität nur der Brutalität halber. Hört euch zum Beispiel die neue <a href="https://silence-magazin.de/zur-fortwaehrenden-verstrickung-haken-oeffnen-turen-zu-vergangenheit-und-zukunft-des-prog/" target="_blank"><strong>HAKEN</strong> Platte</a> an. Oder eine meiner absoluten Lieblinge in diesem Bereich: <strong>INTRONAUT</strong>. Was ich bei diesen besonders bewundere ist, dass stets songdienlich agiert wird und nie, um zu zeigen, wie krass man spielen kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify%3Atrack%3A5G4VlKCVCBihCBTDEZZphw" width="300" height="380" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Sicherlich gibt es da draußen Bands, die das Ganze einfach nur betreiben, um zu zeigen, dass sie es können. Doch oft setzen auch Bands, die man nicht im Prog Sektor verortet, diese taktischen (see, what I did there?) Kniffe ein, um Songs interessanter zu gestalten. <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> oder <strong>DYING FETUS</strong> sind da nur wenige Beispiele.</p>
<p>Dann gibt es noch Songs, die einen, sofern man sie denn korrekt mitnicken will, wie jemanden mit motorischen Ticks aussehen lassen. Beispiel gefällig? Das gute Stück steht zunächst in 10/4 und 5/4 um dann in nen abartig geilen 23/8el Abschlussteil zu münden? Was zur Hölle?</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2123746043/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=1288602807/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://cloudkickermusic.com/album/little-histories">Little Histories by Cloudkicker</a></iframe></p>
<p>Natürlich hat jeder Mensch nen anderen Zugang zu Musik. Meiner ist, zugegebener Maßen, manchmal recht analytisch. Dennoch denke ich nicht, dass man unbedingt Instrumentalist sein muss, um diese Art Musik genießen zu können. Natürlich ist es auch völlig legitim, sich weiterhin nen Dreck um Zahlen in der Musik zu scheren.</p>
<p>Wirklich geil wird es für mich aber dann, wenn ich mir alte Platten anhöre und an diesen Dinge entdecke, die mir vormals verborgen blieben. Monatelang habe ich früher nichts anderes als <strong>SYSTEM OF A DOWN</strong> gehört. Und erst nach Jahren sind mir die teils merkwürdigen Takte aufgefallen, die mir heute ein angenehmes Zucken um die Mundwinkel bescheren. Musik steckt an allen Ecken und Enden voller Überraschungen.</p>
<p>In diesem Sinne: macht eure Hausaufgaben und viel Spaß beim zählen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musizieren-nach-zahlen/">Musizieren nach Zahlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/musizieren-nach-zahlen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-06-14 01:39:03 by W3 Total Cache
-->