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	<title>Kitsch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Kitsch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>H.E.A.T. &#8211; Diabetes auf CD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2017 11:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>H.E.A.T. &#8211; Into The Great Unknown Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017 Dauer: 44:48 min. Label: earMUSIC/Edel Stil: Hard Rock/ Glam Rock Eigentlich wollte ich ja die neue HEAT (ohne Punkte) bewerten, doch auf dem Weg zu einem Konzert erklärte mir unser Don Promillo, dass es ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>H.E.A.T.</strong> &#8211; Into The Great Unknown<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Dauer: 44:48 min.<br />
Label: earMUSIC/Edel<br />
Stil: Hard Rock/ Glam Rock</p>
<p>Eigentlich wollte ich ja die neue <strong>HEAT</strong> (ohne Punkte) bewerten, doch auf dem Weg zu einem Konzert erklärte mir unser <strong>Don Promillo</strong>, dass es sich mitnichten um die Berliner Retrorocker handelt und ich stattdessen die schwedische Variante bekommen habe.</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Die gehen eher in die Richtung Glam/Hard Rock.&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>Prima, damit kann ich ja &#8230; auch nichts anfangen.</p>
<h4>H.E.A.T. vertonen den Regenbogen</h4>
<p>Und dann beginnt die Folter. <em>&#8222;Bastard Of Society&#8220;</em> ist zwar ein ultraeingängiger Hit im Uptempo geworden, aber dieser Bombast ist nicht auszuhalten. <strong>WHITESNAKE</strong>-Einflüsse hin oder her. Support von den <strong>SCORPIONS</strong>? Respekt! Macht aber die Musik von <strong>H.E.A.T.</strong> nicht erträglicher. Diese Nummer macht mich in knapp 4 Minuten verrückt. Das Lied gaukelt mir mit seiner heroischen Art vor, dass ich, während ich diese Zeilen tippe, etwas heldenhaftes erledige. Wie in einer miesen Action-Komödie. Oder <strong>SOUTH PARK</strong> (die Wildschweinszene aus der Folge &#8222;Make Love Not Warcraft&#8220;). Nach so einem heftigen &#8222;Partyhit&#8220; gibt es dann &#8222;2 Gute-Laune-Kandidaten&#8220;, die wohl höchstwahrscheinlich beim <strong>Radiosender Rockland</strong> als hartes Eisen verkloppt werden. Das ist so viel Zucker, dass mir schon vom Hören die Zähne ausfallen.</p>
<p>Keyboard hier, Wattebausch da. <em>&#8222;Shit City&#8220;</em> ist hier ein passender Titelname für die Stadt, wo Gitarren nur Beiwerk sind und statt Hähnen die Eunuchen auf dem Misthaufen krähen. Aber es wird noch schlimmer. Wenn ihr bei <em>&#8222;Time On Our Side&#8220;</em> den Gesang ausblendet und eine gewisse <strong>Frau Fischer</strong> einfügt, dann handelt es sich hier um üblen &#8222;Heavy Schlager Rock&#8220;. Nee, das tue ich mir nicht am Stück an. Ich brauche eine Pause.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22659" aria-describedby="caption-attachment-22659" style="width: 470px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22659 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20621217_10155609063594288_3606603059373686347_n.jpg" width="480" height="320" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20621217_10155609063594288_3606603059373686347_n.jpg 480w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20621217_10155609063594288_3606603059373686347_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20621217_10155609063594288_3606603059373686347_n-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22659" class="wp-caption-text">Eher soft unterwegs: H.E.A.T.</figcaption></figure>
<h4>Plastikgedudel</h4>
<p>Die Auszeit tat gut, aber jetzt darf ich wieder in die Manege des Pop Rock. <em>&#8222;Best Of The Broken&#8220;</em> hat wenigstens ein paar schmissige Töne zu bieten und lässt die Hoffnung wieder aufkeimen. Vielleicht fällt ja der Rest nicht so schmalzig aus. Ihr könnt euch ja denken, was folgt. In <em>&#8222;Eye Of The Storm&#8220;</em> haucht mir der Sänger mit seiner (technisch einwandfreien) schmalzigen Stimme etwas über Liebe und Kampf in die Ohren. Selbst das Solo der E-Gitarre ist nur ein paar Sekunden lang.</p>
<p>Zwischen <em>&#8222;Blind Leads The Blind&#8220;</em> (annehmbar) finden sich noch putzige Karamellbomber wie <em>&#8222;We Rule&#8220;</em> (die typische Ballade) und <em>&#8222;Do You Want It?&#8220;</em> (NEIN!), welche nicht cheesiger sein könnte. Gerade der vorletzte Track ekelt mich mit seinem kindlichen Melodien zutiefst an. Und am Ende gibt es keinen Rausschmeißer, der es noch mal richtig wissen will. Dafür aber 7 Minuten beschwingter Schnulzigkeit, die mir den letzten Zahn zieht.</p>
<p>Höreindrücke gibt es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ONvHIiD51IY">HIER</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-22652"></span></p>
<hr>
<p><strong>Anm.d.Red.: Der Hannes hatte sich, der Jahreszeit geschuldet, seinen ersten selbstgekauften Pollunder während dieser Niederschrift übergeworfen und nun sieht das Ding aus wie Schwein. Das Lektorat freuts zwar, dass er nun wenigstens ein paar Leerzeichen, wenn schon nicht im Text, dann wenigstens in der Schnauze hat, das hilft ihm styletechnisch aber nicht weiter. Falls ihr irgendwo nochn Fleischerhemd oder ne Metzgerschürze rumliegen habt, signiert sie, pappt nen Foto davon in die Kommentare und gewinnt ein Meet &amp; Greet mit Hannes himself!</strong></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zwi Bässi ind i Schlagzeugi &#8211; OCTO</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2017 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OCTO &#8211; Kitsch Veröffentlichungsdatum: 03.03.2017 Dauer: 29:51 Min. Label: Krachladen Records Jeder, der manchmal in einen Plattenladen geht, kennt das. Manche CDs nimmt man nicht aus dem Regal, weil man die Band irgendwie kennt, sondern einzig und allein wegen dem Plattencover. Jeder, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwi-baessi-ind-i-schlagzeugi/">Zwi Bässi ind i Schlagzeugi &#8211; OCTO</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>OCTO</strong> &#8211; Kitsch<br />
Veröffentlichungsdatum: 03.03.2017<br />
Dauer: 29:51 Min.<br />
Label: <span class="_5yl5">Krachladen Records</span></p>
<p><span id="more-14019"></span></p>
<p>Jeder, der manchmal in einen Plattenladen geht, kennt das. Manche CDs nimmt man nicht aus dem Regal, weil man die Band irgendwie kennt, sondern einzig und allein wegen dem Plattencover. Jeder, der das bestreitet, lügt. (Auch du!)</p>
<p>Ich habe zum Beispiel das Cover von <strong>OCTO</strong>s &#8222;Kitsch&#8220; gesehen und gedacht: &#8222;Junge, das kann nur kranker Scheiß sein.&#8220; Na also, Nachmittag gerettet.</p>
<p>Und, Impressionen vom ersten Song? Er klingt wie sein Titel. <em>&#8222;Octo Kaa Wai&#8220;</em>. Du setzt zwei Katzen auf einen Bass mit Stahlsaiten drauf und spielst Schlagzeug dazu. Singen musst du nicht, Text gibts nämlich keinen. Wobei mir bei dem Song auch nichts einfallen würde, was die da hätten singen können. Zumindest sollte man seinen Kaffee nicht zu nah neben die Boxen stellen, sonst wird die Milch darin sauer. Zwei Bassisten in einer Drei-Mann-Band machens möglich. Oder du, dass du dir überhaupt Milch in die Plörre kippst.</p>
<p>Nun denn. Neuer Song, neue Basssaiten. &#8222;Ihre Idole sind Lügner&#8220;. Wessen Idole, steht da nicht. Von den Basssaiten eher nicht. Was man sagen kann, es gibt trotz eingeschlechtlicher Instrumentierung eine Aufteilung in der Saitenfraktion. Einer spielt die Basslinien, der andere fratzelt darüber. Zwischendrin wird dann parallel dasselbe gespielt. Das klingt interessant, aber auch ein bisschen nach Baukastenprinzip. <strong>WAGNER</strong> kommt einem hier nicht in den Sinn. Also&#8230; der Komponist.</p>
<p>Beim dritten Song würde ich mir allerdings wünschen, dass der Schlagzeuger endlich ausrastet und die Bassisten mit seinen Stöcken bewirft. Wäre doch ok. Auch bei dem Titel. <em>&#8222;Arr arr Cincinnaticat&#8220;</em>. Ich wüsste nicht, aus welchem Sprachraum das kommt, zumal es immer noch keinen Gesang gibt. Überhaupt wird es langsam etwas eintönig. So was können die auf irgendwelchen Sessionbühnen in Bluesclubs bringen, wo eh die meisten Leute eher Bier trinken und Billard spielen. Das Cover ist jedenfalls bunter als die Musik momentan.</p>
<p><em>&#8222;Uhu&#8220;</em> rumpelt leider genauso weiter wie seine Vorgänger. Ich werde den Eindruck nicht los, dass man einfach ein Purist sein muss, um genau diese Musik über längere Zeit ausdifferenzieren und näher erkennen zu können. Mich würde es auf Dauer wohl eher aggressiv machen. Und das ist nicht so mein Ding. Das Ganze ist als &#8222;Bass Rock&#8220; proklamiert worden, hat aber auch was von Stoner Rock oder Grunge. Lässt sich nur schwer einordnen.</p>
<p><em>&#8222;Trio Paradisoprivan&#8220;</em> ist beinahe melodisch, vom Grundgefühl aber noch genauso knorrig wie die bisherigen Songs auch. Obwohl dieser Song hier der erste der Platte ist, den ich noch meinen Freunden vorspielen würde, entbehrt er zumindest nicht einem wenig Groove.</p>
<p>&#8222;Kanarienvögelnerven&#8220; beendet ein Album, das eine lustige Verpackung und schräge Titel, sonst aber eine dicke Tür hat, durch die man sich erst mal hören muss, um in die Musik hineinzufinden. Nicht umsonst wurde für die Unterlagen dazu wahrscheinlich ein Zitat von keinem anderen als <strong>Werner Herzog</strong> gewählt. <em>&#8222;</em><span class="Description PromoDetailsItem"><em>If you get used to planning your shots based solely on aesthetics, you are never that far from kitsch.” </em>Ok. Scheiß auf Konventionen. Hört den Kram am besten selbst und bildet euch eure Meinung. Aber zieht nicht eure Katzen mit rein!</span></p>
<p><a href="https://octo-cologne.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/Octo-388827314470518/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwi-baessi-ind-i-schlagzeugi/">Zwi Bässi ind i Schlagzeugi &#8211; OCTO</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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