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	<title>kitshickers Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>kitshickers Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Premieren auf allen Ebenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2017 14:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KITSHICKERS &#8211; III.0 Veröffentlichungsdatum: 22.10.2016 Dauer: 60:30 Min. Label: Eigenveröffentlichung Genre: Artrock Wie viele Bands kennst du eigentlich aus unserem Nachbarland Luxemburg? Richtig, mir ist auch auf Anhieb nicht eine einzige in den Kopf gekommen. Selbst nach der Recherche bei den geliebten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KITSHICKERS</strong> &#8211; III.0<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.10.2016<br />
Dauer: 60:30 Min.<br />
Label: Eigenveröffentlichung<br />
Genre: Artrock<span id="more-12768"></span></p>
<p>Wie viele Bands kennst du eigentlich aus unserem Nachbarland Luxemburg? Richtig, mir ist auch auf Anhieb nicht eine einzige in den Kopf gekommen. Selbst nach der Recherche bei den geliebten <strong>Metal Archives</strong> muss ich zu meiner Schande gestehen, dass mir keine der dort aufgeführten Kapellen auch nur ansatzweise bekannt ist. Zeit wird´s also, dass ich endlich mal eine Band aus dem <strong><span lang="lb-Latn"><i>Groussherzogtum Lëtzebuerg</i></span></strong><i> </i><span lang="lb-Latn">den Zugang zu meinem Gehör gewähre. Bei dieser Premiere handelt es sich um die&nbsp;<strong>KITSHICKERS</strong> aus dem beschaulichen Dudelange. Bereits seit 1997 treiben sie in unserem Nachbarstaat ihr Unwesen und veröffentlichten nun mit &#8222;III.0&#8220; ihr mittlerweile 7. Studioalbum. Als ich las, dass es von niemand Geringerem als&nbsp;<strong>Magnus Lindberg</strong> von&nbsp;<strong>CULT OF LUNA</strong> gemixt und gemastert wurde, schoss mir die Aufregung sofort in den Körper.&nbsp; </span></p>
<p>Erstmal bleibt festzuhalten, dass die <strong>KITSHICKERS </strong>die allererste Band sind, die <strong>SILENCE</strong> eine LP zu Promotionszwecken zukommen lassen hat. Da konnte ich als leidenschaftlicher Plattenfetischist natürlich nicht Nein sagen und riss sie mir sofort unter den Nagel. Und das Teil hat es schon gut in sich! 2 schwarz-weiß marmorierte Platten, verpackt im edlen Gatefold, hinterlassen schon mal ordentlich Wirkung bei mir. Wer es nicht so mit Vinyl hat, kann sich die neue Veröffentlichung auch downloaden. CD-Sammler gehen leer aus! (VERDIENT!!!)</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12776" aria-describedby="caption-attachment-12776" style="width: 950px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-12776" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n.jpg" alt="Fertig machen zum Abheben" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12776" class="wp-caption-text">Fertig machen zum Abheben</figcaption></figure>
<h4>Die unglaubliche Mischung machts</h4>
<p>Eröffnet wird das gute Stück von <em>&#8222;Birth. Early Years. Void&#8220;</em>. Gute 3 Minuten dauert es, eh der Opener Fahrt aufnimmt und mich sofort in seinen Bann zieht. Melodisch schneidende Gitarren, gepaart mit einem sehr markanten Bass sorgen dafür, dass das neue Schätzchen der Luxemburger gleich mal ne ordentliche Hausnummer vorlegt. Und als ob es mit den Neuerungen noch nicht reicht, wird auch noch gesungen. <strong>Yann Dalscheid</strong>, der neue und erste (!) Sänger dieser Truppe, variiert dabei zwischen mitreißendem Klargesang und wahnsinnigen Screams, bei denen aber auch der Sinn für die Melodie absolut nicht zu kurz kommt. Melodie &#8211; richtig, die ist auch richtig fett! Gerade der Mittelteil, bei dem ein und dieselbe Melodie über 2 Minuten gezogen wird, hat es mir angetan, da hier eine unglaubliche Spannung aufgebaut wird, ehe ein Teil fast schon das Ende einleitet, der musikalisch irgendwo zwischen <strong>Black Metal</strong>,<strong> Postrock</strong>,<strong> Progressive Rock </strong>und<strong> Doom</strong> einzuordnen ist.<br />
Mit <em>&#8222;Awareness.I&#8220; </em>wird fortgefahren. Nachdenklich, ja fast schon melancholisch klingend, zieht sich dieser Song über knapp 8 Minuten. Gesang sucht man vergebens, dafür hat sich eine Violine in das Stück eingeschlichen. Diese passt auch wunderbar zu der Grundstimmung des Songs, der sich etwa ab der Hälfte immer mehr aufbaut und zum Schluss als epochales Klanggewitter endet.</p>
<blockquote><p>Versuchen die Jungs mich etwa zu hypnotisieren? Sie sind auf jeden Fall verdammt nah dran!</p></blockquote>
<p><em>&#8222;Growth&#8220;</em> beginnt mit Percussions, die dem Klang eines Schamanenspiels ähneln. Nach kurzer Zeit setzt dann aber die Saitenfront samt Sänger ein und erzeugen wahrlich himmlische Klangwelten. Die wiederkehrenden Riffs betreten dabei schon das ein oder andere Mal trockenste <strong>Stoner Rock-Gefilde</strong>, ohne aber szenetypisch zu übersteuern. Nach knapp 4 Minuten dann ein <strong>Schock</strong>! Gerade noch im Lied versunken, werde ich urplötzlich aus diesem Traum gerissen. Der einsetzende <strong>Elektrobeat</strong> sorgt dafür, dass ich mich erstmal kneifen muss, um festzustellen, ob ich nicht vielleicht doch hypnotisiert wurde. Bisher mochte ich solche Experimente überhaupt nicht, doch was soll ich sagen? Hier passt es einfach nur perfekt rein. Das liegt vielleicht auch daran, dass diese Passage nicht zu ausladend ist, sondern relativ zügig in einen postrockigen Teil übergeht.<br />
<em>&#8222;Rise&#8220; </em>startet ziemlich schleppend und verträumt, ehe die zweite Gitarre einsetzt und da ein wahres Brett rauszimmert. Auch in diesem Song, der mit 6:30 Min. übrigens der kürzeste der ganzen Platte ist, darf ein ausgiebiger Mittelteil nicht fehlen. Fast schon spacige Sounds beschließen <em>&#8222;Rise&#8220;</em>.<br />
Mit diesen Soundsamples startet auch <em>&#8222;Awareness.2. Peace&#8220;</em>, die Fortführung des Instrumentals der ersten LP. Dieses Mal darf auch Sänger <strong>Yann</strong> wieder mitwirken, dafür wurde die Violine verbannt. Das &#8222;Peace&#8220; im Titel passt genau richtig, macht sich doch bei mir friedlichste Stimmung breit, wenn dieser Song ertönt. Wahrscheinlich liegt das daran, dass hier die Stoner-Einflüsse am stärksten vertreten sind. Größte Auffälligkeit ist in diesem Stück das einminütige Schlagzeugspiel, was eigentlich nur aus rhythmischen Snare-Schlägen besteht, bei dem sich der Anschein breitmacht, dass der Rest der Band das Studio verlassen hat. Scheinbar mussten sie sich aber nur beraten mit welchem Riff sie dem Album aber nun noch endgültig die Krone aufsetzen können. Und diese kurze Denkpause hat sich zu 100% gelohnt!</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Kitshickers-III.0-02_presspic.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12774" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Kitshickers-III.0-02_presspic-1024x683.jpg" alt="kitshickers-iii-0-02_presspic" width="1024" height="683"></a>
<p><em>&#8222;Mindfulness&#8220; </em>beendet &#8222;III.o&#8220; (wie spricht man das eigentlich aus? Drei Null?) dann leider schon wieder. Meeresrauschen und melancholische Keyboardklänge prägen die erste Hälfte des Rausschmeißers, bevor sich wieder wie gewohnt Soundwände aufbauen. Passend zum Schluss haut nochmal jeder alles raus. Es wird ins Mikro geschrien, als ob man nie wieder seine Stimmbänder benötigt. Die Gitarrensaiten werden stranguliert und der Bass drückt, dass einem die Rückenhaare wegflattern. Ein rundum gelungenes Ende, auch wenn ich mir noch weitere 60 Minuten hätte geben können.</p>
<blockquote><p>So, jetzt erstmal Bier auf und zusehen, dass ich wieder festen Boden unter die Latschen kriege!</p></blockquote>
<p>Ich bin immer noch total überwältigt von diesem Werk. Ich hätte nie gedacht, dass mich diese Band so umhauen wird. Wer nach meinen geschriebenen Worten noch keine Vorstellung hat, wie diese Suppe klingt, hier mein Rezept:<br />
Man nehme eine Tasse <strong>ISIS</strong>, eine Messerspitze <strong>KYUSS</strong>, einen Esslöffel <strong>AGALLOCH</strong> und einen Teelöffel <strong>AMORPHIS</strong>. Das Ganze homogen verrühren und mit einer Prise Elektrobeats verfeinern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://kitshickers.bandcamp.com/" target="_blank"><strong>KITSHICKERS </strong>auf Bandcamp</a><strong><br />
<a href="https://www.facebook.com/kitshickers/?fref=ts" target="_blank">KITSHICKERS </a></strong>auf Facebook</p>
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		<title>Kitshickers &#8211; wie man ein eigenes Süppchen kocht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2017 13:14:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kitshickers-wie-man-ein-eigenes-sueppchen-kocht/">Kitshickers &#8211; wie man ein eigenes Süppchen kocht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob sie überhaupt zum Metal zählen, darüber sind sich die Jungs von <strong>KITSHICKERS</strong> selbst nicht sicher. Klar ist dagegen, dass die luxemburgische Formation mit fast 20 Jahren Aktivität zu den dienstältesten Vertretern der härteren Klänge im Ländchen zählt. Anlässlich des neuesten Streichs &#8222;III.0&#8220;, haben wir die Exoten über ihre Historie, den aktuellen Werdegang und ihre kultigen Bandfotos befragt.</p>
<p>&#8222;Wir haben uns nichts zu beweisen&#8220;, erklärt Gitarrist <strong>Gilles Heinisch</strong> den Motivationsquell der Band. Klingt erst einmal komisch, ergibt aber bei näherer Betrachtung Sinn: &#8222;Uns bereitet es Freude, uns wöchentlich zur Probe zu treffen und gemeinsam kreativ zu sein. Da brauchen wir keinen Druck oder Derartiges, neues Material entsteht durch die Freude am Musizieren.&#8220; Eigentlich selbstverständlich, aber irgendwo ist eine solch bodenständige Herangehensweise auch sympathisch, wo doch im heutigen Musikgeschäft oft <strong>so viel über das Geschäftliche nachgedacht wird</strong>. Da gilt es dann, alle zwei Jahre ein Album fertigzustellen und sich auf Teufel komm raus anzubiedern und zu verkaufen. Müßiggang braucht man <strong>KITSHICKERS</strong> aber keinesfalls vorzuwerfen, ist der aktuelle Streich &#8222;III.0&#8220; doch schon das siebente Album der Band. &#8222;Mit unserer Vorgehensweise entsteht alle zwei oder drei Jahre ein Album, wobei wir da absolut nichts forcieren. Einmal hat sich die Sache wegen gesundheitlicher Probleme unseres Gitarristen <strong>Boris</strong> etwas aufgeschoben, ansonsten überbrücken wir kurzzeitige Ausfälle ohne größere Probleme. Wir sind fast alle Familienväter, und wenn da einmal jemand weniger Zeit hat, zieht sich derjenige kurz zurück, und wir arbeiten derweil trotzdem an unserem Material.&#8220;</p>
<p>Mit der losgelösten Arbeitsweise der Band geht auch das kreative Schaffen einher. Statt nämlich einzelne Lieder zu schreiben oder sich gar auf Single-Kandidaten und derlei Zeug zu konzentrieren, funktioniert Musik im Hause <strong>KITSHICKERS</strong> gänzlich anders: &#8222;Unsere Alben sind im Prinzip immer ein einziger großer Song. Den unterteilen wir natürlich sinnvoll, insbesondere jetzt auf dem neuen Album. Mit &#8222;III.0&#8220; findet nämlich ein Novum Einzug in die eigenwilligen Klangsphären der <strong>KITSHICKERS</strong>: Mit <strong>Yann Dalscheid</strong> setzt die ansonsten instrumental agierende Band nämlich auf einen festen Sänger. &#8222;Es ist ein für unsere Verhältnisse leicht verdauliches Album, weshalb sich Gesang einfach angeboten hat. Wir sind an <strong>Yann</strong> herangetreten, weil wir sein spezielles Timbre schätzen und auch jemanden am Mikro haben wollten, der neben dem Geschrei auch clean singen kann.&#8220;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-12883 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/527023_10151822315999540_945153378_n.jpg" alt="527023_10151822315999540_945153378_n" width="851" height="314" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/527023_10151822315999540_945153378_n.jpg 851w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/527023_10151822315999540_945153378_n-300x111.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/527023_10151822315999540_945153378_n-750x277.jpg 750w" sizes="(max-width: 851px) 100vw, 851px" /></p>
<p>Wie sich herausstellen sollte, war das eine erhebliche Umstellung für die Band, deren <strong>jammig-instrumentale Herangehensweise</strong> sich über die Jahre als Alleinstellungsmerkmal herauskristallisiert hatte. &#8222;Am Anfang war es ein riesiger Schock. Wir haben auf der ersten Probe mit <strong>Yann</strong> alle bewusst auf den Gesang geachtet. Dabei ist es uns aber recht schnell so vorgekommen, als hätte er schon immer da gestanden.&#8220; Eher scherzhaft stellt sich also die Frage, ob der geneigte Hörer jetzt erstmals auch mitsingen kann. &#8222;Habe ich unterwegs hierher getan, als einer der Songs im Radio gelaufen ist&#8220;, stellt Gitarrist <strong>Boris Schiertz</strong> erheitert fest.</p>
<p>Dass die Band mit Neuzugang <strong>Yann Dalscheid</strong>, der auch bei den Lokalhelden von <strong>SCARRED</strong> am Mikro agiert, auch das Live-Feeling sucht, dürfte klar sein. &#8222;Wir haben schon eine Mini-Tour mit unseren Freunden von <strong>THE MAJESTIC UNICORNS FROM HELL</strong> hingelegt und auch in Luxemburg neben unserer Release-Show ein paar Konzerte gespielt. Um ein neues Album zu präsentieren, versuchen wir natürlich immer, uns etwas Zeit zu nehmen. Allgemein ist das aber schwieriger, weil wir alle arbeiten und Familien haben. Da ist eine grüne Spalte in Doodle immer eine kleine Sensation, auch wenn es ein Mittwoch ist&#8220;, scherzt die Band. Richtig fies ist es da, wenn Arbeit und Kunst direkt aufeinanderprallen. Gitarrist <strong>Boris Schiertz</strong> arbeitet nämlich in der Kulturfabrik – einer der größten Venues Luxemburgs. Da präsentiert sich auch gleich eine erste Anekdote: &#8222;Wir haben auf der finalen Ausgabe des Bang Your Head-Festivals gespielt, und da hieß es dann auch während des Soundchecks &#8218;<strong>Boris</strong>, kannst du hier mal eine Hand anpacken?&#8216;, <strong>so checkt sich der Sound umso entspannter.</strong>&#8220;</p>
<p>Während viele lokale Metalbands die besagte Kulturfabrik als Schlachtfeld für ihre Release-Party aussuchen, haben <strong>KITSHICKERS</strong> die Veröffentlichung ihres neuen Albums untypischerweise in den Rotondes in der Hauptstadt abgehalten. &#8222;Wir sind ja auch nur bedingt zu den Metal-Bands zu zählen&#8220;, greifen die Musiker ein späteres Thema vor. Das Programm ihrer Release-Show illustriert diesen Standpunkt aber ganz gut: &#8222;Wir wollten eine junge Band mit an Bord haben, um frisches Blut zu fördern, und haben uns dahingehend für <strong>THE KOOTERS</strong> entschieden. Wegen unserer Ausrichtung sollte auch eine rein instrumental agierende Band dabei sein, wobei die Auswahl hier auf unsere Weggefährten von <strong>THE MAJESTIC UNICORNS FROM HELL</strong> gefallen ist.&#8220; Insbesondere angesichts der <strong>KOOTERS</strong> dürften sich die Musiker auch etwas alt gefühlt haben. &#8222;Unser Schlagzeuger <strong>Nelson</strong> hat schon getrommelt, bevor die Kollegen von den <strong>KOOTERS</strong> überhaupt geboren waren. Da merkt man erst, wie die Zeit vergeht!&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12885 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/13490705_10154329806774540_3428984763983006487_o-1024x683.jpg" alt="13490705_10154329806774540_3428984763983006487_o" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/13490705_10154329806774540_3428984763983006487_o-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/13490705_10154329806774540_3428984763983006487_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/13490705_10154329806774540_3428984763983006487_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/13490705_10154329806774540_3428984763983006487_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/13490705_10154329806774540_3428984763983006487_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Ach, was reden wir hier von Alter? <strong>Nennen wir es doch eher Reife</strong>, denn diese strahlt das Songmaterial von <strong>KITSHICKERS</strong> zur Genüge aus. Dabei beackert die Band aber nicht ständig das gleiche Terrain. &#8222;Manchmal kommen Leute auf uns zu und sagen uns, sie hätten uns ein paar Jahre aus den Augen verloren und würden das neue Zeug gar nicht so richtig mit ihrem Bild von uns vereinen können. Wir werten das als Kompliment.&#8220;</p>
<p>Der stete Wandel trägt aber womöglich auch seinen Teil dazu bei, dass <strong>KITSHICKERS</strong> nie wirklich zu einem festen Bestandteil der luxemburgischen Metal-Szene geworden sind. Diese ist wohlgemerkt eher Thrash- und Death-lastig, wobei die Berührungspunkte der <strong>KITSHICKERS</strong> mit dem Metal eher im Prog- und Doom-Sektor anzusiedeln sind. &#8222;Es hat immer wieder Versuche gegeben, uns im Metal einzubetten, etwa als Rausschmeißer, um bei unserer eher atmosphärischen Musik gemütlich den Abend ausklingen zu lassen. Mit verschiedenen Metal-Bands, wie etwa <strong>DESDEMONIA</strong>, haben wir auch schon öfter gespielt. Wahrscheinlich bekommen wir jetzt eher einen Fuß in die Tür, weil <strong>Yann</strong> eben bei <strong>SCARRED</strong> brüllt und schon länger ein bekanntes Gesicht der Szene ist.&#8220;</p>
<p>Die Gesichter machen thematisch den Abschluss, denn diese zeigen die Jungs weniger gerne vor. Die meisten ihrer Bandfotos beinhalten nämlich untypische Spielereien und Motive. So etwa ein Foto, für welches die Band den Fotografen <strong>Jean-Luc Brausch</strong>, besser bekannt als &#8222;<strong>Schluck</strong>&#8222;, engagiert hat. &#8222;Wir wollten etwas mit der Blende herumspielen, um auch ohne Photoshop ein spezielles Foto zu erschaffen. Das hat glatt einen ganzen Abend gekostet. Bei einem anderen Foto hatte <strong>Yann</strong> die Idee, dass wir einfach alle nach oben schauen und springen.&#8220; Ein Blickfang ist auch das aktuelle Bandfoto, welches auf dem Gelände der luxemburgischen Transport-Größe CFL entstanden ist. &#8222;Ich fahre auf dem Weg zur Arbeit jeden Tag an diesen ganzen Metallcontainern vorbei und dachte mir, das passt&#8220;, erklärt Gitarrist <strong>Gilles Heinisch</strong> die Inspiration. &#8222;Wir haben dann eine Anfrage eingereicht, die mit einem Rundgang verbunden war und wohl auch einiges an Aufsehen erregt hat. Die Leute dort haben sich wohl eine Art Videodreh erwartet und schon im Vorfeld darüber geredet. Als wir dann ohne Instrumente da gestanden haben, sind erst alle verwirrt gewesen, <strong>immerhin sind wir doch eine Band</strong>. Schlussendlich ist es aber eine richtig coole Sache geworden, da wir die Container umstellen und uns so quasi ein perfektes Motiv schaffen lassen konnten.&#8220;</p>
<p>Wie man <strong>KITSHICKERS</strong> in ein paar Jahren erleben darf, und ob sich die Sache mit dem Gesang bewährt, wird sich zeigen müssen. Klar ist, dass die Band auch zukünftig nach Herzenslust musizieren und dabei auf Konventionen pfeifen wird. Interessant bleibt die Sache auf jeden Fall, daher sei der Blick auf die <a href="https://www.facebook.com/kitshickers/?fref=ts">Facebook-Seite der Band</a> dringend angeraten!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kitshickers-wie-man-ein-eigenes-sueppchen-kocht/">Kitshickers &#8211; wie man ein eigenes Süppchen kocht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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