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	<title>Knorkator Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Apr 2026 11:30:11 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Knorkator Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>30 Jahre Wahnsinn &#8211; ein Abend mit KNORKATOR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 20:11:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg 06.02.2026 KNORKATOR in der Großen Freiheit 36 auf dem Hamburger Kiez! Und Patrick und ich waren Dank Hamburg Konzerte Dabei.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/30-jahre-wahnsinn-ein-abend-mit-knorkator/">30 Jahre Wahnsinn &#8211; ein Abend mit KNORKATOR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg 06.02.2026 <strong>KNORKATOR</strong> in der Großen Freiheit 36 auf dem Hamburger Kiez! Und Patrick und ich waren Dank <a href="https://hamburgkonzerte.de/"><strong>Hamburg Konzerte</strong></a> Dabei.</p>
<p>Als ich gegen 18:00 Uhr ankomme, ist die Schlange schon recht lang und wird auch immer länger. Mein guter Freund und Kameramann <strong>Patrick</strong> und ich treffen uns vor Ort und gehen gemeinsam rein. Während er sich vorne schonmal umschaut. bring ich noch meine Jacke zur Garderobe.&nbsp;<br />
Hierzu werde ich nach unten geschickt. Denn ich glaube, die machen erstmal unten die Garderobe im Kaiserkeller voll, bevor sie die oben eröffnen um das ganze Klamotten Thema zu entzerren. Aber interessant ist hier die Art wie man bezahlt. Es gibt keine Marken für die Kleidung, sondern man bezahlt mit der jeweiligen EC-/Kreditkarte und braucht diese auch hinterher um seine Kleidung wieder abzuholen.</p>
<p>Danach geht&#8217;s wieder nach oben in die Freiheit und ab nach vorne, wo die erste und zweite Reihe schon voll sind. Auf der Bühne steht eine Leinwand, auf der Videos aus den verschiedensten Teilen der Welt aus vermutlich 30 Jahren laufen. Musikvideos wie <em>&#8222;Stayin&#8216; Alive&#8220;</em> von <strong>ROYAL REPUBLIC</strong>, aber auch von irgendwelchen Content Creatorn, wie einer Frau aus den USA, die Rage Running betreibt. Sie läuft und schreit dabei Lieder, die sie über Kopfhörer hört. Ein Fan hat ihr nach diesem <strong>KNORKATOR</strong> Konzert ein Video oder Bild davon geschickt und sie hat sich darüber sehr gefreut. Auch Werbung aus den 90ern ist zu sehen.</p>
<h3>Licht aus</h3>
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<p>19:00, es ist voll und das Licht geht aus. Während die Leinwand abgebaut wird, läuft vom Band der Song <em>&#8222;Jede Zelle meines Körpers ist Glücklich&#8220;</em> und die Menge singt aus voller Kehle mit. Gleichzeitig wird massig Nebel in die Freiheit gepumpt, so dass <strong>Silent Hill</strong> dagegen ein Witz ist!<br />
Dann betritt die Band die Bühne und alles wird in rotes Licht getränkt und düstere Klavierklänge ertönen und man sieht die Jungs nur schemenhaft. Es wirkt direkt etwas beklemmend, wenn dann auch noch <strong>Stumpens</strong> Stimme erklingt und die Worte spricht: &#8222;Das Unheil kommt auf leisen Sohlen. Vom Chaos manchmal schwer zu trennen.&#8220;! Somit eröffnet der Song <em>&#8222;Unheil&#8220;</em> vom letzten Album &#8222;Weltherrschaft für alle&#8220; den Abend.</p>
<p><strong>KNORKATOR</strong> bzw. hauptsächlich Sänger <strong>Stumpen</strong> führen dann mit allerlei Absurditäten und einem wilden Genre Mix durch den Abend.<br />
Etwas seltsam mutet der Bühnenaufbau an, denn unter anderem sitzt dort <strong>Agnetha</strong> („<strong>Nethi</strong>“), die Tochter des Sängers, auf einem Stuhl, schaut gelangweilt umher oder liest ein Buch. Eine dieser Absurditäten. Eine weitere folgt zugleich.<br />
Drei Songs lang dürfen die Fotografen Bilder aus dem Graben heraus machen. Das ist Standard auf den meisten Konzerten und Festivals. Gesagt, getan. Doch das die beiden einzigen Fotografen im Graben auch Teil der Show werden, damit hat wohl niemand gerechnet. Denn sie werden, kurz bevor <strong>Stumpen</strong> und <strong>Alf Ator</strong> den Track <em>&#8222;Es kotzt mich an&#8220;</em> dahin schmettern, auf die Bühne geholt.</p>
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<p>Etwas irritiert, folgen die beiden der Aufforderung von <strong>Stumpen</strong> und machen erst Fotos von der Band und dann von der Menge. Ohne Vorwarnung holen Keyboarder und Sänger dann Poolnudeln und &#8222;prügeln&#8220; munter auf die beiden Kameraträger ein. Natürlich während diese Fotos machen und auch nicht aufhören dürfen. Nachdem die beiden dann wieder im Graben sind, bedankt sich <strong>Stumpen</strong>: &#8222;Ich möchte mich recht herzlichen bedanken für euren Mut, für eure musikalische Kameradschaft.&#8220;<br />
Diesen Moment nutzt er auch um uns eine neue Geste beizubringen, wenn wir zufrieden sind: ein lautes &#8222;Kuckuck!&#8220;</p>
<p>Mit Song 4 in der Setlist gibt es auch den ersten wirklich Mitsingpart fürs Publikum. Hierfür steht ein Flipchart auf der Bühne mit den Worten aus dem Refrain von <em>&#8222;ISMUS&#8220;</em>. Und die Menge im Saal singt aus voller Inbrunst mit.<br />
Sechs Nummern später wird es das erste Mal sehr ruhig und mit &#8222;Hardcore&#8220; kommt die erste Ballade. Wieder gibt es Nebel in die Große Freiheit 36 alles ist in blaues Licht getaucht und jeweils ein Spotlicht scheint auf <strong>Alf</strong> am Keyboard und <strong>Stumpen</strong> in der Mitte. Der Kontrast ist schon schräg. Während der <strong>KNORKATOR</strong>-Sänger zuvor mehrfach unter Beweis gestellt hat, wie fit er mit über 60 noch ist., bleibt er dem Song angemessen hier sehr ruhig stehen. Allerdings mit einer Discokugel als Helm auf dem Kopf. Er strahlt richtig.<br />
Der Kontrast von Springball <strong>Stumpen</strong> zum Bassisten <strong>Buzz Dee</strong>, der relativ ruhig und meist sitzend den Abend verbringt, ist echt krass.&nbsp;<br />
Dann holt er einen Kescher hervor um Geld vom Publikum einzutreiben. Denn seine Frau sagte folgendes: &#8222;Komm mir ja nicht wieder nach Hause ohne das reiche Hamburger Volk ausgenommen zu haben.&#8220;<br />
Und tatsächlich kriegt er 10 Euro von einem jungen Mädchen namens <strong>Miriam</strong>. Das Geld gibt er <strong>Alf Ator</strong> mit den Worten: &#8222;Ich schulde dir noch was. Zuhause muss ich mir was überlegen.&#8220;<br />
Dann gibt er ihr einen Lautsprecher von einem zuvor vom Keyboarder zertrümmerten Keyboard. In dem langen Monolog kommt dann auch etwas, was Teil eines jeden <strong>KNORKATORS</strong> Konzert ist, der Sänger beginnt sich auszuziehen. An dieser Stelle ist es das Shirt, welches er dann <strong>Miriam</strong> zuwirft.<br />
Ja, eigentlich begann der Teil bereits als er irgendwann die Jacke ausgezogen hat.</p>
<h3>Lass doch mal die Jungen ran</h3>
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<p>Dann gibt es einen ersten Gesangswechsel, den nun kommen <strong>Stumpens</strong> Tocher <strong>Nethi</strong> und <strong>Alfs</strong> Sohn <strong>Tim Tom Thomas</strong> nach vorne und performen <em>&#8222;Ich verachte Jugendliche&#8220;</em>. Das ist wirklich ein witziger Kniff, den man von der 2025er Version schon auf dem &#8222;Weltherrschaft für alle&#8220; hören konnte.<br />
<strong>Tim Tom</strong> darf dann auch vorne bleiben, denn mittlerweile hat er es von seinem Vater übernommen den industrial Track <em>&#8222;Böse&#8220;</em> zu singen. <strong>Nethi</strong> sitzt derweil wieder auf ihrem Stuhl und liest ihr Buch weiter.<br />
Nach großem Lob für die &#8222;Brut&#8220; von<strong> Alf Ator</strong> gibts dann nochmal ein ordentliches Lob.<br />
Dann der nächste seltsame Aspekt der Show. <strong>Miriam</strong>, die die 10€ gegeben hat, wird nun gefragt ob sie gerne Eier isst. Da sie mit einem &#8222;Ja.&#8220; antwortet, brät der Sänger während des nächsten Songs 4 Eier für das Mädchen um die 20 Jahre alt. Zwischendurch wird sie gefragt ob sie sie beidseitig gebraten mag und ob sie die mit jemandem teilen möchte, wozu sie ihren Vater von weiter hinten heranwinkt.<br />
Mittlerweile sind wir bei <em>&#8222;Eigentum&#8220;</em> und damit auf Platz 10 der Setlist und knapp auf der Hälfte für den Abend. <strong>Alf Ator</strong> darf nun seine Stimme zum Besten geben und das Publikum singt mit. Dafür übernimmt der Sänger den Platz am Keyboard, bis er irgendwann während des Songs unter dem Aufbau fürs Schlagzeug eine Kiste mit Konfetti hervor holt, die er mit einem Blasgerät aus der Kiste direkt in die erste Reihe vom Publikum bläst.<br />
Wegräumen darf das Gerät dann Stagehand &#8222;<strong>Elsi</strong>&#8222;, bei dem sich dann auch bedankt wird.</p>
<h3>Langsam nähern wir uns dem Ende</h3>
<p>Auch beim <em>&#8222;Liebeslied&#8220;</em> zeigt die Crowd ihre Textsicherheit und unterstützt den <strong>KNORKATOR</strong> Frontmann kräftig, bei der in rotes Licht getauchten</p>
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<p>melancholischen Nummer. Genauso bei der Ballade <em>&#8222;Weg nach unten&#8220;</em>. Ursprünglich auf dem 2000er Album &#8222;Tribute an uns selbst&#8220; noch gesungen vom Vater, darf hier <strong>Nethi</strong> wieder ihr können zeigen und am Ende von ihrem Vater begleitet werden.<br />
Auch mein Highlight Song darf natürlich nicht fehlen und so gibt es kurz vor Ende auch noch <em>&#8222;Du nicht&#8220;</em>. Während der Strophen sitzt <strong>Nethi</strong> wieder auf ihrem Stuhl, guckt gelangweilt und liest ihr Buch um dann für den Refrain nach vorne zu kommen und gemeinsam mit ihrem Vater den Refrain zu singen.<br />
Auch eine schöne Szene ist im Publikum beim vorletzten Song des Abends zu sehen, als zwei Männer zur Ballade <em>&#8222;Wir werden alle sterben&#8220;</em> in der Menge einen Walzer versucht haben zu tanzen.&nbsp;</p>
<p>Aber es gibt auch eine Abweichung von der Setlist.<br />
<strong>Stumpen</strong> erzählt, dass er im Mövenpick-Hotel in der Schanze (Sternschanze) untergebracht ist. Dann stimmt er den Song <em>&#8222;Les Champs-Elysees&#8220;</em> von <strong>JOE DASSIN</strong> an und unterbricht das Publikum im ersten Refrain. &#8222;Ne ne, Stop. Da ist schon der Fehler. &#8222;Oh Schanze Lysee&#8220;.&#8220;!<br />
Dann unterbricht er auch <strong>Buzz Dee</strong>, der zuerst nicht zu reagieren scheint. Und teilt das Publikum. Die eine Hälfte singt &#8222;Schanze Lysee&#8220;, die andere &#8222;Ratatata&#8220;.<br />
Zum Schluss nimmt sich <strong>Stumpen</strong> knapp 3 Minuten Zeit um die Band vorzustellen und auch die Crew. Während der Show gab es ja meist eher Interaktion mit den Kindern, auch liebevoll als &#8222;DNA&#8220; bezeichnet werden, <strong>Buzz</strong> und <strong>Alf</strong>, aber das liegt nicht an einer geringeren Wertschätzung oder dergleichen. Die ist sichtlich vorhanden. Aber so funktioniert die Show halt.</p>
<p>Zum Abschluss gibt es dann mit <em>&#8222;Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett&#8220;</em> nochmal nen richtigen rockigen Kracher und es wird komplett abgerissen, was bisher noch stand!</p>
<p>Mein erstes Fullshow Konzert von <strong>KNORKATOR</strong> und auch wenn nicht jeder Song was für mich war, hat es sich gelohnt! Zwei zufriedene Menschen und eine weitere gemeinsame Erinnerung! Ich komme gerne wieder!</p>
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<h3>Setlist aus 30 Jahren Wahnsinn</h3>
<p>1 Das Unheil<br />
2 Buchstabe<br />
3 Es kotzt mich an<br />
4 ISMUS<br />
5 Halb voll<br />
6 Hardcore<br />
7 Ich verachte Jugendliche<br />
8 Böse<br />
9 Extrawurst<br />
10 Besondrer Mann<br />
11 Alter Mann<br />
12 Eigentum<br />
13 DMT<br />
14 Unkraut<br />
15 Steh auf<br />
16 Liebeslied<br />
17 Fans<br />
18 Weg nach unten<br />
19 Schmutzfink<br />
20 Konflikt<br />
21 Du nich<br />
22 Warum<br />
23 A<br />
24 Wir werden alle sterben<br />
25 Zähneputzen, Pullern</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Hier geht es zur Seite von <strong><a href="https://knorkator.de/">KNORKATOR</a></strong>.<br />
Hier zur Seite von <a href="https://hamburgkonzerte.de/"><strong>Hamburg Konzerte</strong></a>.<br />
Und hier findet ihr die <a href="https://grossefreiheit36.de/"><strong>Große Freiheit 36.</strong></a></p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/30-jahre-wahnsinn-ein-abend-mit-knorkator/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=30-jahre-wahnsinn-ein-abend-mit-knorkator">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/30-jahre-wahnsinn-ein-abend-mit-knorkator/">30 Jahre Wahnsinn &#8211; ein Abend mit KNORKATOR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschlands Meiste Band der Welt  oder auch: Knorkator auf Jubiläumstour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 18:42:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[30 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Große Freiheit 36]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr steht auf skurrilen Humor, eine Live Show, bei der euch was geboten wird und gute Rockmusik? Dann haben wir hier nen Tipp!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knorkator-hamburg/">Deutschlands Meiste Band der Welt  oder auch: Knorkator auf Jubiläumstour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KNORKATOR</strong> sind die Meiste Band der Welt. Wieso dieser Name? Der Beiname stammt direkt von <strong>KNORKATOR</strong> selbst und ist ein ironischer Gag, der sich gegen sinnentleerte Superlative richtet – und damit exakt den Humor der Band trifft. Dieser ist auch in den Texten und ihren Auftritten zu finden.</p>
<p>Das erste Mal habe ich in den 90ern von der Band gehört, als Abends nach 22:00 Uhr auf VIVA2 <em>&#8222;Böse&#8220;</em> lief. Dann habe ich sie aus den Augen verloren und während Corona beim <strong>ONLINE MUSIC FESTIVAL</strong> (<strong>OMF</strong>) von<strong> Ingo Hampf</strong> (<strong>SUBWAY TO SALLY</strong>) wieder entdeckt. Und vorletztes Jahr dann auf dem 20 Jahre Maskenball von <strong>HÄMATOM</strong> als Vorband zum ersten Mal live erlebt. Daher freue ich mich sehr darauf, <strong>KNORKATOR</strong> dank Hamburg Konzerte in der Location <strong>Große Freiheit 36</strong> erneut zu sehen. Diesmal nur eben mit einem eigenen Konzert! Einem Konzert zum 30 jährigen Bestehen. 12 Alben und einige Singles sind in all den Jahren erschienen und die wollen gefeiert werden!</p>
<p>Die Band selbst zum Jubiläum:</p>
<blockquote><p>Zwar steht bei Wikipedia, Knorkator gäbe es schon seit 1994, aber das sind alles Fake-News, um uns unsere Jubiläums-Tour im Jahr 2025 madig zu machen! Um uns bloßzustellen als Deppen, die nicht mal bis 30 zählen können. Nix da! Wir halten es mit George Orwell: „Wer die Vergangenheit kontrolliert, beherrscht die Gegenwart.“</p></blockquote>
<p>Was für Musik machen <strong>KNORKATOR</strong>? Ich finde es schwierig ein exaktes Genre zu nennen, daher würde ich sagen Rockmusik mit teils gesellschaftskritischen Themen auf witzige oder auch skurrile Art verpackt und zum Nachdenken anregend.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="KNORKATOR - ISMUS (OFFICIAL VIDEO) @OffTheRoadStudios" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/L1ukLL192vg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<div>Hier findet ihr weitere Termine der Tour:</div>
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-50262" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Knorkator-300x187.jpeg" alt="" width="876" height="546" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Knorkator-300x187.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Knorkator.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 876px) 100vw, 876px" />
<div>Die Tickets bekommt ihr <a href="https://knorkator.de/termine/">hier</a>. Aber viele Konzerte, inklusive dem in Hamburg, sind bereits ausverkauft.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Für eine sonstige Übersicht der Konzerte von <a href="https://hamburgkonzerte.de/">STP Hamburg Konzerte GmbH – Konzertveranstalter in Hamburg</a>.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Hier findet ihr den <strong><a href="https://youtube.com/@knorkator?si=FaPqOuthgEVEIm5F">YT</a> </strong>Kanal von <strong>KNORKATOR</strong>.</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knorkator-hamburg/">Deutschlands Meiste Band der Welt  oder auch: Knorkator auf Jubiläumstour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
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		<title>25 Jahre Rockharz-Festival!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=25-jahre-rockharz-festival</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2018 12:44:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Winterstorm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren für Dich (und vielleicht auch mit Dir?!) auf dem RockHarz (Social Media, Polizei und Entenhausener Tageblatt berichtete). Hier nun unsere Sichtweise auf die Vorkommnisse.</p>
<p>Nein, Quatsch. Wir haben das RockHarz besucht und für Dich alles Wichtige hier zusammengetragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival bei Ballenstedt feierte seinen 25. Geburtstag! Wir waren dabei und hier ist der offizielle Silence-Bericht zum Spektakel!</p>
<p><strong>Ausverkauft? Ausverkauft!</strong> Und zwar schneller, als erwartet – und so kommt es, dass von meinem eigentlichen Festivaltrupp außer mir keiner ein Ticket bekommt und ich mir neue Freunde suchen muss. Find ich dennoch okay so, denn das Festival hat meines Erachtens nach genau die richtige Größe – weder zu groß, noch zu klein. Bitte nicht zu sehr expandieren!</p>
<p><strong>Text:</strong> <em>Mich</em> | <strong>Fotos:</strong> <em>Alexandra Heinz</em> (Silence)</p>
<hr>
<h2>Genug gequatscht, los geht’s!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28131" aria-describedby="caption-attachment-28131" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28131" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg" alt="" width="379" height="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28131" class="wp-caption-text">Die Mauer</figcaption></figure>
<p>Zu allererst geht’s hoch zur Teufelsmauer. Bewaffnet mit einer Dose Bier ist der stramme Marsch unter der gleißenden Sonne natürlich ein Klacks. Als wir wieder unten im Camp ankommen, freue ich mich doch über eine anderthalb-Liter-Flasche Wasser.</p>
<p>Auf zum Infield! <strong>DRONE</strong> bringen mit ihrem groovigen Metal die motivierte Meute zum Mitnicken. Die Stimmung ist gut und auch die Besucheranzahl ist beachtlich für eine so frühe Show. Es gibt viel Geklatsche und die Band freut sich nach eigener Ansage, wieder auf ihrem „Lieblingsfestival, dem Rock Hard, spielen zu dürfen! Ehm, dem Rockharz“.&nbsp; <strong>Ups!</strong></p>
<p>Danach zeigen die wiederholten Rockharzgänger <strong>WINTERSTORM</strong>, dass auch andere Rezepte sehr gut funktionieren können: Melodisch und catchy präsentieren sie vor mindestens genau so vielen mitklatschbegeisterten Menschen ihren symphonischen Power Metal. Sie wirken dabei heute ein bisschen auf mich wie <strong>HAMMERFALL</strong>&nbsp;&#8211; in kreativer.</p>
<h2>Erstmal regenerieren</h2>
<div class="mceTemp">&nbsp;</div>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28138" aria-describedby="caption-attachment-28138" style="width: 361px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28138" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg" alt="" width="371" height="247" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28138" class="wp-caption-text">Die anwesende &#8222;Menge&#8220;</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BANNKREIS</strong> verpenn ich leider in meinem Zelt – man muss sich ja auch irgendwann von der langen Anfahrt und der Dauerbestrahlung des riesigen Feuerballs am Himmel erholen. Für <strong>ROSS THE BOSS</strong> stehe ich dann (nach einem Energydrink und einem Spießbratenbrötchen) wieder stramm. Der Spirit des Heavy Metal kommt nicht zu kurz auf den Schlachtfeldern des früheren <strong>MANOWAR</strong>-Gitarristen: Auf die Ohren gibt’s eine Reihe eigener Kompositionen, gekoppelt mit alten <strong>MANOWAR</strong>-Klassikern wie <em>„Hail And Kill“ </em>oder<em> „Sign Of The Hammer“</em>. Die anwesende Menge liebt die bleischwere Show und ich freue mich, diese Songs endlich mal Live mitgrölen zu können (und das ohne, dass ich über hundert Euro für ein Konzert von <strong>Männern in enger Lederkleidung</strong> ausgeben muss).</p>
<p>Als Headliner des ersten Abends spielen <strong>KREATOR</strong>! Ich freue mich, denn mit dieser Urband deutschen Thrash-Metals habe ich live bisher nur richtig gute Erfahrungen gemacht. Mächtig, voll roher Energie und dazu tight und mitreißend – so habe ich sie zumindest in Erinnerung. <strong>Doch der erste Eindruck am diesem Abend ist ein anderer:</strong> Der Sound ist etwas zu leise und dazu schlechter abgemischt als bei allen anderen Bands heute. Die Bass Drum schluckt mal wieder die Hälfte der Musik weg. Außerdem scheint der Schlagzeuger nicht so fit zu sein wie sonst, was durch diesen Umstand natürlich besonders auffällt.</p>
<p><strong>Trotz allem:</strong> Lichtshow ist geil, Videoshow ist geil, Feuershow ist geil und vor allem die Crowd ist geil – auf <strong>KREATOR</strong>. Besonders hervorzuheben ist der epische Staubmoshpit, die Ausgeburt von ausgetrocknetem Boden, stampfenden Menschen zu stampfender Musik, Dunkelheit und epischer Beleuchtung seitens der Bühne – ein Spaß für die ganze Familie! Nach einiger Zeit ist der Schlagzeuger auch aufgewärmt, der Sound pendelt sich mehr oder weniger ein und die Gesamtqualität des Konzerts kommt fast an das ran, was man sonst so von der Band gewohnt ist. <strong>Kreatastisch!</strong></p>
<p>Ausgelaugt geht’s danach ins Bettchen.</p>
<h2>Neuer Tag, neue Energie!</h2>
<p>Es ist das erste Mal, dass ich es zu einem Konzert von <strong>CELLAR DARLING</strong> schaffe, nachdem ich über die letzten Jahre schon mehrmals die Möglichkeit gehabt hätte. Mit mir stehen so einige Schaulustige vor der Bühne. Als großer Fan (vor allem älterer) <strong>ELUVEITIE</strong>-Platten möchte ich in die Sache zumindest mal reinhören. Leider muss ich sagen, dass trotz guter Performance und warmem Empfang seitens einer begeistertem Crowd die Musik fast komplett an mir vorbeizieht – nichts für ungut, scheint halt musikalisch <strong>einfach nicht mein Fall</strong> zu sein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28127" aria-describedby="caption-attachment-28127" style="width: 369px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28127" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg" alt="" width="379" height="252" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28127" class="wp-caption-text">Nothgard</figcaption></figure>
<p><strong>NOTHGARD</strong> erlebe ich so ähnlich, wie ich <strong>NOTHGARD</strong> bisher noch jedes Mal live erlebt habe: Der schnelle, melodischerDeath Metal mit einem Hauch paganen Einfluss (eigentlich genau mein Fall) dringt auch wiedermal nicht so richtig zu mir durch. Irgendwie weiß mein Kopf nie so genau, was diese Musik von mir will. Fragt mich nicht, woran es liegt, Sound und Stimmung waren, so wie sonst alles auch, super in Ordnung. Mein zweites „schade“-Erlebnis des Tages und zweimal kann ich die Schuld weder auf Musiker noch Techniker schieben. Ich weiß auch nicht. Ich hör Zuhause nochmal rein.</p>
<p>Die gnadenlos drückende Sonne, die sich irgendwo zwischen Zenit und voll in die Fresse befindet, macht es echt schwer, ein Konzert konzentriert genießen zu können. Auch die Menschenschlange am Infield-Wasserverteiler kratzt mittlerweile schon an der Kilometergrenze. Dafür bringen <strong>SKALMÖLD</strong> zur Abkühlung mächtige Melodien und mythische Mären aus dem Land des Eises (ich gehe mal davon aus, dass „Island“ das bedeutet). Das Pagan-Spektakel wird unterstützt von rauen, harschen Vocals und vielen lauten „Heys“ aus dem Publikum.</p>
<h2>Von Power, Metal und noch mehr Metal</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28123" aria-describedby="caption-attachment-28123" style="width: 191px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28123" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg" alt="" width="201" height="282" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg 1036w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-732x1024.jpg 732w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-750x1050.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28123" class="wp-caption-text">Grailknights</figcaption></figure>
<p>Wer auf Chorgesang aus dem Publikum steht, wird sich über das, was jetzt kommt, freuen. Die <del>Power Rangers</del> <strong>GRAILKNIGHTS</strong> taufen die Crowd kurzerhand zum „<em>Battlechoir</em>“ um, stehen verkleidet auf der Bühne und machen neben lustigen Animationseinlagen auch lustigen Power Metal zum Mitgrölen. In dem Moment fällt es mir wie Schuppen von den Augen, dass <strong>GLORYHAMMER</strong> dieses Konzept gar nicht erfunden haben. Zugegeben, der Vergleich hinkt ein bisschen. Letztere zeigen schon etwas mehr musikalische Rafinesse. Aber trotzdem: Die Partystimmung ist jetzt definitiv ausgebrochen, die Superhelden des Mittelalters lassen sich feiern und am Ende wird der böse Dr. Skull von den rastlosen Recken geschlagen. Gottseidank!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28129" aria-describedby="caption-attachment-28129" style="width: 137px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg" alt="" width="147" height="320" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg 667w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-138x300.jpg 138w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-471x1024.jpg 471w" sizes="auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28129" class="wp-caption-text">Primal Fear</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>PRIMAL FEAR</strong> wird dann <strong>endlich</strong> der Wasserschlauch ausgepackt, was sowohl für die halbvertrocknete Menschenmenge (die sich ansonsten nur mit Bier zu helfen zu wissen scheint), als auch für die Security (die sich jetzt mit Wasserschlauch bewaffnet wie die Kings jeder Wasserschlacht fühlen dürften) eine freudige Angelegenheit ist. Mindestens genauso true wie <strong>ROSS THE BOSS</strong> gestern, zeigen uns heute die Jungs von <strong>PRIMAL FEAR</strong>, dass <em>Metal</em> definitiv <em>forever</em> ist. Muskulösen Menschen, so fällt mir auf, gehorcht das Publikum scheinbar am besten – und so hat auch Sänger <strong>Ralf Scheepers</strong> die Massen fest in seinem Griff. Im Rhythmus klatschen, mitsingen und was man sonst halt so tut auf Konzerten, alles macht das Publikum wie auf Knopfdruck mit. Könnte auch an der Musik liegen. Wer weiß.</p>
<h2>Früher war mehr Lametta?</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28121" aria-describedby="caption-attachment-28121" style="width: 373px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28121" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg" alt="" width="383" height="256" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 383px) 100vw, 383px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28121" class="wp-caption-text">Equilibrium</figcaption></figure>
<p>Als nächstes spielen <strong>EQUILIBRIUM</strong> – und als erstes fällt mir auf, dass die Epic Metaller die Zeiten, zu denen schon 30 Minuten vorm Konzert kein Durchdringen zur Bühne mehr möglich war, wohl hinter sich haben. Könnte mit dem Stilwechsel in Verbindung stehen, den die Band vollzogen hat, vielleicht auch an den mittlerweile kaum noch zählbaren Besatzungswechseln – oder schlicht daran, dass die Bayern in Deutschland jedes Jahr<strong> geschätzt auf jedem Festival spielen</strong> und sie mittlerweile jeder auch nur ansatzweise interessierte Meddler mindestens schon dreimal gesehen haben dürfte. Was soll‘s, der Auftritt macht trotzdem Laune und ist im Endeffekt doch ganz gut besucht. Und bewegt wird sich zu den tanzbaren Melodien auch genug! Nur hat man sich mit der Setlist scheinbar etwas übernommen, denn als <strong>EQUILIBRIUM</strong> mit nur noch einer Minute Restspielzeit noch einen letzten Song anspielen wollen, wird ihnen prompt der <strong>Sound abgedreht</strong>.</p>
<p>Als nächstes kommt dann das musikalische Kontrastprogramm: <strong>SODOM</strong>. Ich kucke mir die Oldschool-Thrasher von den Tribünen des VIP-Bereiches an. Stumpf und zielgerichtet, so muss das! Die drückende Sonne macht mir weiterhin zu schaffen, aber ich freue mich, dass die Band gegen Ende „<em>Agent Orange“</em> zum Besten gibt. Wollte ich schon immer mal live hören.</p>
<h2>Ein melodischer Abend</h2>
<p>Wieder einen kompletten Stilwechsel in die entgegengesetzte Richtung bringt das nächste Konzert: Es sind die Spielleute von <strong>SCHANDMAUL</strong>! Der Auftritt hat ein bisschen was von einer Reise in die Vergangenheit für mich, da jetzt eine Band vor mir steht, die ich vor ungefähr 10 Jahren ziemlich viel gehört habe. Ganz gelegen kommt da natürlich, dass bald eine 20-Jahre-Show ansteht und <strong>SCHANDMAUL&nbsp;</strong>heute in Vorbereitung darauf vor allem mit älteren Songs auf der Bühne stehen. Positive Gefühle, viele tanzende und lächelnde Menschen und fröhliche Musik, die man dann doch noch so ein bisschen aus den Tiefen von Herz und Hinterkopf auswendig kennt – <strong>schön isses!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28128" aria-describedby="caption-attachment-28128" style="width: 297px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg" alt="" width="307" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-300x240.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-1024x819.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-750x600.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28128" class="wp-caption-text">Powerwolf</figcaption></figure>
<p>Als Abschluss des Tages geht’s dann <del>in die Kirche</del> zur <strong>POWERWOLF</strong>-Show. Die armenischen Werwölfe wissen wie immer zu überzeugen. Mit der bisher größten Crowd des Festivals feiern sie eine epische Power-Metal-Messe mitsamt düsterer Bühnenshow. So sehr die eine <strong>POWERWOLF</strong>-Show der anderen auch gleicht, so wenig kann man genug von den mitreißenden Refrains, eingängigen Melodien und technisch perfekten Auftritten kriegen. Professionelle, routinierte Musiker bringen bombastischen Mitsing-Power-Metal inklusive stimmiger Show – man kann von der Musik halten was man will, aber den Headlinerplatz hat diese Band nicht umsonst.</p>
<p>Episch falle ich in mein Zelt hinein.</p>
<h2>Ein magischer Morgen of Steel</h2>
<p>Morgens um 10:30 aufgewacht –<strong> Mooooment!</strong> Rein theoretisch hätte ich doch um die Uhrzeit schon längst von der morgentlichen Sonne in meinem Zelt bei lebendigem Leib gedünstet werden sollen. Aber nein, denn freundliche Wölkchen bevölkern den Himmel! Und sie machen aus Feuerstrahlen, die die Haut zu Asche werden lassen, einen wunderschön angenehmen Sommermorgen! Mal gucken, was der Tag nach diesem <strong>extradeliziösen Start</strong> noch so zu bieten hat.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28126" aria-describedby="caption-attachment-28126" style="width: 283px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28126" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg" alt="" width="293" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28126" class="wp-caption-text">Nanowar Of Steel</figcaption></figure>
<p><strong>NANOWAR OF STEEL</strong>! Das ist ein Name, den ich schon lange nicht mehr gehört habe. Um ehrlich zu sein, schon nicht mehr seit den Anfangszeiten von Youtube (2006?), wo sich die ersten lustigen Metaller-Videos gern mal die Musik dieser Band in den Abspann setzten (so oder so ähnlich muss es sich abgespielt haben). Jedenfalls war ich mir bis jetzt nicht sicher, ob die Band überhaupt existiert oder <em>noch</em> existiert. Aber ja, so trifft man sich wieder, <strong>NANOWAR OF STEEL</strong>.</p>
<p>Als ich vor der Bühne ankomme, ergibt sich mir folgendes Bild: Männer mit Neonperücken, -anzügen und -tütüs hüpfen auf der Bühne rum und erklären, dass sie jetzt auf Italienisch ein Lied über eine Partei spielen, die sich für das Wiederaufleben der Sklaverei einsetzt. Danach heißen sie alle willkommen in Schwanzwald und singen über Bäume, die Bratwürste sind (und wenn man sie reibt, dann wachsen sie noch). Später tanzen dann alle Bandmember zusammen eine Choreografie zu einem R’n’B-Track. <strong>Ich denke, ich habe genug gesehen.</strong></p>
<h2>Schnell weiter!</h2>
<p>Um diese Schicht undefinierbarer Substanz, die sich bei dieser Erfahrung in meinen Augen und Ohren festgesetzt hat, wieder auszuwaschen, schaue ich mir danach <strong>OBSCURITY</strong> an. Und fast hatte ich vergessen, wie gut diese Band live klingt. Ich mag auch die Studioaufnahmen ganz gern, aber die Energie, die die <em>Bergischen Löwen</em> auf Konzerten freisetzen, übertrumpft diese noch mal um einiges. Es sind nicht übermäßig viele Besucher anwesend, aber die, die da sind, sind textsicher. Von alten bis neuen Hits, wissen <strong>OBSCURITY</strong> so einiges auf das empfangsbereite Publikum loszulassen. Sehr, sehr geiler Auftritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28122" aria-describedby="caption-attachment-28122" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28122" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg" alt="" width="231" height="346" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28122" class="wp-caption-text">Finntroll</figcaption></figure>
<p>Mein alter Freund, die <strong>menschendahinraffende Todessonne</strong>, ist dann auch so langsam zurück, und so mache ich mich auf zu den Wasserspendern. Wenn sie allerdings eine Sache nicht tun, ist das Wasser spenden. Also, da kommt schon was raus, so ist es nicht. Hat aber heute eher was von einem tropfenden Wasserhahn als von einer sprudelnden Lebensfontäne.</p>
<p>Nach kurzzeitiger, kopfschmerzbedingter Rast in meinem Zelt schaffe ich es dann noch mit etwas Verspätung zum <strong>FINNTROLL</strong>-Konzert. Gottseidank, denn die Party dort ist <em>on fire</em>! Viele Menschen sind am viel-Trinken und machen viel Stimmung. Zwar haben die Trolle seit 2013 keinen einzigen neuen Track mehr veröffentlicht, doch wissen sie genau, wie sie mit ihren alt(bekannt)en Sachen die Tanzfläche zum Beben bringen. Alle haben Bock auf <strong>FINNTROLL</strong>!</p>
<h2>Ansage!</h2>
<p>Nach dem Konzert tritt der Stage-Manager die Bühne, und erklärt, dass <strong>ENSIFERUM</strong> vorerst am Flughafen festhängen. Die Festivalorga sei aber dabei, einen Flug auf einem Drachen durch ein Zeitportal zu arrangieren, damit niemand die Band verpassen müsse. Allerdings habe dies zur Folge, dass sich der ganze Zeitplan etwas verschiebt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28119" aria-describedby="caption-attachment-28119" style="width: 186px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28119" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg" alt="" width="196" height="353" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg 806w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-167x300.jpg 167w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-569x1024.jpg 569w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-750x1349.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28119" class="wp-caption-text">Alestorm</figcaption></figure>
<p>Na dann! Ab zu <strong>ALESTORM</strong>. Der Erfolg der Metal-Piraten ist zurzeit nicht mehr aufzuhalten – das merkt man immer wieder, auf jedem Festival und Konzert. Zwar sind die Jungs mittlerweile eher zu einem lustigen Spaß-und-Feier-Act geworden (was sie mit den ersten zwei Alben noch nicht unbedingt waren!), Respekt verdient das trotzdem. Jedes einzelne <strong>ALESTORM</strong>-Konzert artet einfach nur in einer massiven Fete aus und das ist schließlich der Sinn des Lebens. Wer mir widerspricht, hat unrecht. Und – trotz großer Schritte Richtung Spaßmusik – an Qualität haben die musikalischen Erzeugnisse der Schotten definitiv nicht abgenommen.</p>
<p><strong>HAMMERFALL</strong> sehe ich mir dann gechillt aus 200 Metern Luftlinie von meinem Camp an. Freie Sicht direkt auf die Bühne, auf der sehr winzige Menschen sehr laute Musik machen, deren Sound wie geleckt bei mir ankommt. <strong>Warum mache ich das eigentlich nicht den ganzen Tag so?</strong> Mein Highlight ist das „Legacy Of Kings“-Medley, das die True Metaller zum Besten geben. Die „Harz On Fire“-Special Show stellt sich dann zwar im Endeffekt als etwas weniger umfangreich heraus, als es klingt. Eigentlich beinhaltet sie nur eine Pyro-Show beim Song „<em>Hearts On Fire</em>“ selbst. Aber jedes Mal, wenn die gewaltigen Flammenwerfer zum Einsatz kommen, erwärmt es mir selbst aus der Entfernung Haut und Herz&#8230;</p>
<p>&#8230; was sehr gelegen kommt, denn plötzlich ist es verdammt kalt! Trotzdem muss ich mich auf die lange Reise zum Infield begeben, da ich mir <strong>VERSENGOLD</strong> und <strong>ENSIFERUM</strong> doch lieber aus der Nähe ansehen möchte.</p>
<h2>Die Zähne klappern</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28134" aria-describedby="caption-attachment-28134" style="width: 302px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28134" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg" alt="" width="312" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28134" class="wp-caption-text">Versengold</figcaption></figure>
<p>Leider vergesse ich dummer Idiot, mir Notizen zum <strong>VERSENGOLD</strong>-Konzert zu machen, weshalb mein Zukunfts-Ich eine Woche später vorm PC sitzen wird und sich irgendwas aus den Untiefen von Nase und Gedächtnis ziehen muss. Es wird sich an Folgendes erinnern: Zwischen vielen tausend anderen Menschen ist es weniger kalt als alleine im Camp. Und: Wenn diese ganzen Mittelalter-Rock-Bands etwas gut können, dann ist es, das Publikum zu animieren und dazu zu bringen, mitzusingen und die Ärsche zu schwingen, wenn die Lieder erklingen (oder so).</p>
<p>Meine letzten Energiereserven des Tages fließen dann in die verspätete <strong>ENSIFERUM</strong>-Show. Und, was soll ich sagen, <strong>es ist schön!</strong> Auch die Verzögerung dank Flughafen scheint auch weder an der Motiviertheit der Band noch an der der Besucher genagt zu haben. Die Finnen erstmal mit ein paar neueren Songs ins Set. Je später der Abend wird, desto mehr Klassiker und Evergreens bekommen die Massen dann zum Mitsingen aufgetischt. Da zurzeit niemand in der Band den Posten des Keyboarders besetzt, spielt man halt zu viert, während die Keys aus der Dose kommen. Hat aber jetzt auch nicht sonderlich gestört.</p>
<p>Die Nacht im Zelt verläuft dank der fröstelnden Temperaturen dann auch eher unangenehm und mit nicht sehr viel durchgehenden Schlafphasen. Natürlich nicht, weil mir kalt ist. Nur, weil ich durch meine zähneklappernden und vor Kälte stöhnenden Zeltnachbarn immer wieder aus dem Schlaf gerissen werde. Was denkt ihr denn?! Einem Mann ist nicht kalt. Schon gar nicht bei Minusgraden im Zelt, die einem durch Schlafsack und Kleidung bis in die Knochen dringen. Brrr.</p>
<h2>Schon Samstag? Wann ist das denn passiert?!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28136" aria-describedby="caption-attachment-28136" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28136" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg" alt="" width="404" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28136" class="wp-caption-text">Bier und &#8230; Metal!</figcaption></figure>
<p>Nach morgentlicher Pilgerung zur Teufelsmauer verpasse ich erstmal den Anfang von <strong>AHAB</strong>. So kriege ich nur noch die letzten 15 Minuten mit – also noch fast ein ganzes Lied. Gesungen wird über die schwärzesten Tiefen der endlosen See, Verzweiflung und Einsamkeit. Die perfekte Band also, um von 12:30 Uhr bis 13:10 Uhr im helllichten Sonnenschein spielen zu lassen (nicht). Trotzdem: Scheißegal! Die Atmosphäre, die die Doom Metaller mit ihren langsamen, teils tief melodischen, teils schweren, kompromisslos massiven Klängen erzeugen, hüllt jeden einzelnen Besucher in sich. Arme und Beine der Menschen um mich herum sind übersät mit <strong>Gänsehaut</strong>. Nach dem Konzert fühle ich mich, als stünde ich mit den Füßen einen halben Meter tief in der Erde. Immer wieder ein Erlebnis der Extraklasse. Selbst in der prallen Mittagssonne.</p>
<p>Ein &#8218;erstes Mal&#8216; erlebe ich dann mit <strong>SKYCLAD</strong>. Sie sind eine der Bands der früheren Folk-Metal-Welle; noch bevor das Genre anfing, richtig groß zu werden. Bevor ich das Billing des <strong>ROCKHARZ</strong> 2018 sah, war mir nicht klar, dass es diese Truppe überhaupt noch gibt. Außerdem hätte ich nicht erwartet, sie mal live zu sehen. Aber wie es das Schicksal so will, stehe ich nun auf einem <strong>SKYCLAD</strong>-Gig vor der Bühne. <strong>Und?</strong> Nun, die Musik erinnert nach heutigem Verständnis ein bisschen an die ganzen <strong>Fiddle-Folk-Punk-Bands&nbsp;</strong>&#8211; mit etwas mehr Metaleinflüssen. Viel mehr gibt’s dazu auch nicht zu sagen – das Konzert macht Spaß, hat eine mäßige Besucherzahl und einen akzeptablen Sound. Ich freue mich, das mal gesehen und gehört zu haben. Hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen.</p>
<h2>Gloryhammer Smashed Face</h2>
<p>Als nächstes treten <strong>GLORYHAMMER</strong> auf – und genau wie <strong>ALESTORM</strong>, deren Musik aus der gleichen Feder stammt &#8211; sind auch sie hart am Aufsteigen und ziehen massiv Leute. Die Show ist ein großer Erfolg, das Konzept funktioniert einwandfrei: Melodischer, epischer Power Metal mit mitgrölbaren Refrains, dazu etwas lustiger Quatsch (wie zum Beispiel Wettsaufen auf der Bühne zwischen Held und bösem Zauberer) und ein charismatischer Sänger, der scheinbar zum Animieren geboren wurde (und außerdem verdammt gut singen kann!). Läuft bei ihnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28120" aria-describedby="caption-attachment-28120" style="width: 318px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28120" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg" alt="" width="328" height="296" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-300x270.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-1024x922.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-750x675.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 328px) 100vw, 328px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28120" class="wp-caption-text">Cannibal Corpse</figcaption></figure>
<p>Und dann spielen <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>. Death Metal. Brutal. Stumpf. Oldschsool. Der Sound matscht bei den ganzen runtergestimmten Gitarren ein bisschen, doch die fiese Gruppe um den Mann ohne Hals gibt wenig Fick und zieht ihr Ding durch. Es wird mit der Zeit auch besser, und von den (<strong>magischen?</strong>) Klos neben der Bühne aus ist der Sound perfekt. Ich blockiere diese etwas länger als ich sollte, aber so schöne Lieder wie <em>„Hammer Smashed Face“, „Make Them Suffer“ </em>und<em> „I Come Blood“</em> will man sich doch mit wohligem Klang gönnen.</p>
<h2>Specials ohne Ende!</h2>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> stehen als nächstes auf dem Plan – und sie reiten apokalyptisch durch unterschiedlichste Epochen der Bandgeschichte. Neue Hits und alte Brecher kombinieren sich zu einem abwechslungsreichen, aber durchgehend qualitativen Erlebnis. Dazu serviert gibt’s einige Specials wie ein Drum Solo oder ein unerwartetes Gitarrenintro zu „<em>Friede Sei Mit Dir</em>“.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28125" aria-describedby="caption-attachment-28125" style="width: 353px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28125" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg" alt="" width="363" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28125" class="wp-caption-text">Knorkator</figcaption></figure>
<p>Die Meister der Specials sind und bleiben aber <strong>KNORKATOR</strong>, <em>Deutschlands meiste Band der Welt</em>: Zu quasi jedem Song gibt’s eine spezielle <strong>Showeinlage</strong>! Nicht nur lassen Sänger und Keyboarder ihren Nachwuchs als Backgroundsänger oder auch gemeinsam mit dem jeweiligen Papa im Duett auftreten. Am Ende der Show lässt sich Sänger Stumpen auch noch (zum Sound von <em>„Wir Werden Alle Sterben“</em>) in einem Feuerkreis zu Asche verglühen. Das und vieles mehr erlebt man auf einem Knorkator-Konzert. Die Musik war auch ganz nett.</p>
<h2>Ein flammender Abschluss</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28124" aria-describedby="caption-attachment-28124" style="width: 349px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28124" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/In-Flames.jpg" alt="" width="359" height="239"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28124" class="wp-caption-text">In Flames</figcaption></figure>
<p>Das letzte Konzert des Festivals für mich ist dann (nach offizieller Danksagung seitens der Veranstalter) <strong>IN FLAMES</strong>.<br />
Schier makelloser Sound verbindet sich mit den Songs, die mich seit meinen Teenie-Jahren begleiten – die Schweden spielen viel Mid-Era-Zeug und (gottseidank) nicht allzu viel von ihren neuen Tracks (&#8230;die dennoch live ganz gut wirken!). Dazu eine eindrucksvolle Lichtshow und eine große, begeisterte Crowd. Nach dem drölfzehnten Crowdsurfer, der mir <strong>wahlweise Wampe oder Schuhe ins Gesicht klatscht</strong>, ziehe ich mich dann aber in hintere Gefilde zurück und lasse den Abend gemütlich mit einem Bier und den letzten paar <strong>IN FLAMES</strong>-Tracks zu Ende gehen.</p>
<p>Und so findet wieder einmal ein großartiges Festival sein Ende! Alles in allem gibt’s wenig zu beklagen – der Sound war insgesamt besser als in den letzten Jahren, die Bands waren alle super und auch mit der Orga schien alles in Ordnung! Was soll man dazu noch sagen? Immer weiter so, liebes <strong>ROCKHARZ</strong>-Team, ihr macht das genau richtig. <strong>Bis zum nächsten Jahr!&nbsp;</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Jubiläumsfestival – Vorbericht Rockharz 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2018 10:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[Powerwolf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Harz wird wieder gerockt!<br />
Auch dieses Jahr wird das ROCKHARZ gefeiert und wir sind dabei! Sehen wir uns?! Wir sagen nur: In Flames, Kreator, Sodom und vieeeeele andere!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorfreude auf den Festival-Sommer steigt, denn bald schon werden, wie jeden Sommer, tausende Metal-Gefährten gen Harz pilgern. Wofür diese Strapazen? Ganz einfach: Vom <strong>04. bis 07. Juli 2018</strong> findet auf dem Flugplatz des beschaulichen <strong>Ballenstedt</strong> wieder das <strong>Rockharz Open Air</strong> statt.</p>
<p>Bereits im April war das Festival bis auf das letzte Campingticket ausverkauft. Kein Wunder, denn das diesjährige Lineup kann sich hören lassen: Eine bunte Mischung aus insgesamt <strong>53 Bands&nbsp;</strong>mit Schwerpunkt auf den Genres des Heavy- und Power-Metal werden den Harz zum Beben bringen. So sind unter den Headlinern die Schweden <strong>HAMMERFALL</strong>, die mit ihrer <strong>&#8222;Harz on fire&#8220;</strong>-Show die pyrotechnische Sternstunde des diesjährigen Festivals darstellen werden.<br />
Ebenfalls im Power Metal beheimatet sind <strong>POWERWOLF</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong> als auch die <strong>GRAILKNIGHTS</strong>. &nbsp; <strong>&nbsp;</strong></p>
<p>Ein weiteres großes Highlight sind die schwedischen Melodic Death Metal-Giganten <strong>IN</strong> <strong>FLAMES</strong>. Ebenfalls aus dem hohen Norden kommt die facettenreiche Musik der Finnen von <strong>AMORPHIS</strong>.</p>
<p>Aber auch einige Thrash- und Death Metal-Größen sind auf dem Billing zu lesen: Bands wie <strong>KREATOR</strong>,&nbsp;<strong>SODOM</strong>, <strong>EXODUS</strong> und<strong> CANNIBAL CORPSE </strong>lassen stählerne Herzen höher schlagen. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27053" aria-describedby="caption-attachment-27053" style="width: 990px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27053 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013.jpg" alt="" height="667" width="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27053" class="wp-caption-text">KREATOR auf dem Rockharz Open Air 2013</figcaption></figure>
<p>Auch Folk- und Pagan Metal stehen, wie jedes Jahr, ganz groß auf dem Programm des <strong>Rockharz</strong>, so werden <strong>EQUILIBRIUM</strong>,&nbsp;<strong>SKÁLMÖLD</strong> und&nbsp;<strong>ENSIFERUM&nbsp;</strong>ihre Shows in Ballenstedt zum Besten geben, ebenso sind die Mittelalter-Rock-Bands <strong>SCHANDMAUL</strong> und <strong>MR. HURLEY &amp; DIE PULVERAFFEN</strong>, die das Festival schon im vergangenen Sommer beehrten, auf der Bühne zu sehen.</p>
<p>Als Vertreter der &#8222;Neuen Deutschen Härte&#8220; werden <strong>EISBRECHER </strong>auf ihrer <strong>&#8222;Sturmfahrt&#8220;&nbsp;</strong>in Ballenstedt Halt machen. Und bei den Ausnahmekünstlern von <strong>KNORKATOR </strong>können die Fans, ähnlich wie bei&nbsp;<strong>ALESTORM</strong>, wie immer eine riesige Party erwarten!</p>
<p>Zum 25-jährigen Jubiläum des Festivals lohnt ein Blick auf die Anfänge des <strong>Rockharz Open Air</strong>. Angefangen bei ca. 100 Gästen in seiner Erstausgabe <strong>1993</strong>, zählt es inzwischen bis zu 13.500 Besucher. Damit hat sich das Festival inzwischen zu einem der größten Metal Festivals der Nation gemausert.</p>
<p>Für all die Glücklichen, die ein Ticket ergattern konnten, bleibt schlussendlich nur noch eins zu sagen:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Auf in den Harz!</strong></p>
<p><a href="http://www.rockharz-festival.com/">Website</a><br />
Rockharz auf <a href="https://de-de.facebook.com/rockharz">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2017 09:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach knapp vier Stunden Fahrt kommen wir an. Und kurz nach der Autokontrolle und Bändchenübergabe lauert schon das erste Hindernis. Ihr könnt euch nicht vorstellen, WIE schwer es ist, 12 Autos in Kolonne zusammen auf das Campgelände zu kriegen. Selbst wenn jedes ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017/">Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach knapp vier Stunden Fahrt kommen wir an. Und kurz nach der Autokontrolle und Bändchenübergabe lauert schon <strong>das erste Hindernis</strong>. Ihr könnt euch nicht vorstellen, WIE schwer es ist,<strong> 12 Autos in Kolonne</strong> zusammen auf das Campgelände zu kriegen. Selbst wenn jedes einzelne davon eine gelbe Platte hat und offensichtlich zu dem Wagen vor und hinter sich gehört. <strong>Erst nach längerem Bequatschen von mindestens zehn Securities </strong>ist es dann doch irgendwie machbar, <strong>nicht in acht verschiedene Richtungen geleitet </strong>zu werden.</p>
<h1>Mittwoch – Der Tag der Überraschungen</h1>
<p>Den ersten Campingtag gut überstanden, machen wir uns erstmal auf aufs In-Field. Zwar ist dieses am ersten Tag erst zur Hälfte geöffnet, zum Schnuppern und Futtern reichts aber vorerst. Das Allererste, was auffällt: <strong>Keine Zeltbühne!</strong> Diese wurde ersetzt durch eine Standart-Open-Air-Bühne, die neue T-Stage. Das finde ich <strong>relativ traurig</strong> – Zeltbühnen haben etwas Eigenes, das Open-Air-Bühnen nicht bieten können: ihnen wohnt eine eingebaute, geschlossene Atmosphäre inne, Konzerte sind hier immer irgendwie besonders. In ihrer Eingegrenztheit formen sie einen eigenen (Vorsicht Fachbegriff!) heterotopischen Raum. Eine <strong>eigene kleine Welt zwischen Band, Musik und Publikum</strong> sozusagen. Etwas, das große Open-Air-Bühnen nur manchmal mit Müh‘ und Not erreichen. Schade, ich hätte gerne all die spätabendlichen Black-Metal-Konzerte, die auf dem Plan standen, in einer solchen Zeltatmosphäre erlebt. Warum diese Bühne fehlt und durch die neue T-Stage, resp. die alte Party-Stage ersetzt wurde, sollte mir allerdings später bekannt werden.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21283" aria-describedby="caption-attachment-21283" style="width: 787px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21283" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-300x200.jpg" width="797" height="531" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 797px) 100vw, 797px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21283" class="wp-caption-text">Keine Zeltbühne weit und breit [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure>Denn es folgen die <strong>Überraschungsgigs</strong>! Bis auf dem Festival selbst wurde nicht bekanntgegeben, wer diese sechs aufeinanderfolgenden Surprise Acts am ersten Tag sein würden. Doch damit hätte niemand gerechnet: Riesige Namen wie <strong>POWERWOLF</strong>, <strong>AMON AMARTH</strong> und <strong>IN EXTREMO</strong> spielen an jenem ersten Tag eine Zusatzshow – und zwar mit <strong>Sets aus vergangenen Tagen</strong>! Als Andenken an <strong>MICHAEL „T“ TRENGERT</strong>, den verstorbenen Geschäftsführer des Festivals, geben am Eröffnungstag des zwanzigsten <strong>SUMMER BREEZE</strong> diese Bands, die zudem alle eine eigene Geschichte mit diesem Menschen haben, jeweils eine Oldschool-Show zum Besten. Die Begeisterung ist groß, das Konzept ist genial. Der Mangel an Kapazität einer Zeltbühne ist es, der die Organisatoren dazu verleitet hat, diese für dieses Jahr durch die neue alte Party-/T-Stage zu ersetzen, besonders mit Hinsicht auf diese Konzerte. Voraussichtlich wird es <strong>nächstes Jahr wieder eine Zeltbühne</strong> geben, meine Bedenken waren also umsonst.</p>
<h3>(K)ein Blick zurück?</h3>
<p>Dennoch fällt auf, dass sehr viele Festivalbesucher überhaupt noch nicht mitbekommen zu haben scheinen, was für ein spezielles Schmankerl sie gerade auf dem In-Field verpassen, als wir uns auf zu <strong>IN EXTREMO</strong> machen. Viele ahnungslose, verwunderte Gesichter lassen sich auf dem Campinggelände erblicken, als plötzlich Scharen von Metallköppen zu den Bühnen marschieren. Das Konzert ist demnach zwar gut besucht, läuft aber nicht über vor Menschen – sehr genießbar also. <strong>IN EXTREMO</strong> machen Stimmung und hauen einen Oldtimer nach dem anderen raus. Neben Evergreens wie „<em>Herr Mannelig</em>“ und dem „<em>Wind</em>“ hat man hier auch endlich wieder die Möglichkeit, in den <strong>Genuss sehr selten gewordener Leckerlis</strong> wie dem „<em>Palästinslied</em>“, „<em>Omnia Sol Temperat</em>“ oder den „<em>Merseburger Zaubersprüchen</em>“ zu kommen. <strong>Ein Konzert, auf das mit Sicherheit viele IN-EXTREMO-Fans früherer Stunde lange gewartet haben. </strong></p>
<p>Als nächstes steht die &#8222;Special Show&#8220; von <strong>POWERWOLF</strong> auf dem Speiseplan, welche jedoch kaum als solche bezeichnet werden kann. Der <strong>einzige Unterschied</strong> zu den vier oder fünf von mir zuvor absolvierten Gigs der heiligen Werwölfe ist, dass sie hier <strong>zum ersten Mal seit 2014</strong> „<em>Kiss Of The Cobra King</em>“ zum Besten geben. Davon abgesehen: wie immer eine höchst professionelle Show, guter Sound, motivierte Crowd, motivierte Band – <strong>was will man mehr</strong>. Es wird ordentlich gefeiert und mitgegrölt.</p>
<h3>Ade, du schönes Schiff!</h3>
<p>Nun steht bevor, worauf ich mich an diesem überraschungsgeladenen Mittwoch am meisten freue: <strong>AMON AMARTH</strong> treten <strong>mit einem Oldschool-Set</strong> auf. Als nicht allzu großer Fan derer jüngeren Entwicklung bin ich natürlich Feuer und Flamme für ein solches Happening. Und die Liederauswahl ist tatsächlich großartig. Einmal mehr denke ich voll Mitleid an diejenigen Menschen, die immer noch nichts ahnend unter ihren Pavillons verharren, während die Schweden glorreiche Lieder vergangener Tage anstimmen. Neben etlichen Tracks von „With Oden On Our Side“ hauen sie sogar „<em>Versus The World</em>“, „<em>For The Stabwounds In Our Backs</em>“, „<em>Thousand Years Of Oppression</em>“ und „<em>The Last With Pagan Blood</em>“ raus. Der <strong>Sound</strong> lässt leider im Vergleich zu den vorigen Bands etwas zu wünschen übrig, aber das soll heute <strong>keinem im Publikum die Laune verderben</strong> können.</p>
<p><strong>Das hölzerne Schiff</strong>, das die Wikinger vor acht Jahren hier auf dem <strong>SUMMER BREEZE</strong> einweihten und seither in Betrieb hielten, wird mit dieser Show in den Ruhestand gesetzt – <strong>und fortan jährlich auf dem Festival als Bar</strong> wiederkehren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21292" aria-describedby="caption-attachment-21292" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21292" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-300x169.jpg" width="833" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-1024x578.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21292" class="wp-caption-text">Die Bühnendeko hat ausgedient! [Pic @Mich]</figcaption></figure>
<h1>Donnerstag – Die ersten Headlinershows</h1>
<p>Der Donnerstag ist da – und damit der erste „richtige“ Festivaltag! Das gesamte In-Field hat jetzt geöffnet. Es bietet wieder unzählige Essenstände und Läden mit CDs, Kleidern und tonnenweise unnötigem Kram rund um die olle Metalmucke. Auch in dieser bösen, „trven“ Welt der <strong>Satanistenmusik</strong> hat man scheinbar mittlerweile gemerkt, dass <strong>Einhörner die neueste Marketingstrategie</strong> sind. Man entkommt ihnen an keiner Ecke. Irgendwie <strong>ekelhaft</strong>.</p>
<p><strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> verpasse ich leider fast gänzlich, was ich erst recht schade finde, als ich dort ankomme und mich das letzte Lied in <strong>an Perfektion grenzendem Sound</strong> und wunderbar hineinsaugender <strong>Atmosphäre</strong> noch kurz aber effektiv in eine andere Welt zu verführen weiß. Und das trotz drückender Mittagssonne. Verdammt.</p>
<p>Gleiche Bühne, ein paar Stunden später: <strong>DECAPITATED</strong>. Schon letzte Woche durfte ich mir von den Polen ordentlich die Ohren waschen und <strong>das Genick massieren</strong> lassen. Allerdings <strong>fehlt</strong> <strong>diesmal ein Gitarrist</strong>, was zum Teil auffällt, allerdings kaum stört. Die Gitarrensoli sitzen, verbleibender Klampfenmann spielt mal seine Spuren, mal die seines abwesenden Artgenossen. Wenn auch nicht immer ganz perfekt, so macht man das Beste aus der Situation. Die Energie ist da, die Konzertbesucher gehen ab. <strong>Leider setzt gegen Ende auch noch das Mikrofon aus</strong>, und sowohl im letzten Lied wie auch in der letzten Ansage ans Publikum kann man sich nur noch per Lippenlesen ausmalen, was der Sänger uns mitteilen will. Ein gutes Konzert unter einem schlechten Stern.</p>
<h3>Die neue Bühne</h3>
<p>Nun geht es endlich zu den zwei <strong>Hauptbühnen</strong>. Sie heißen anders als in den Jahren davor, statt Main- und Pain-Stage gibt es jetzt Summer- und Breeze-Stage. <strong>Doch was ist das?</strong> Weit und breit ist keine zweite Hauptbühne zu sehen. Und dann erklärt man es mir: <strong>Die Summer-/Breeze-Stage ist eine Drehbühne.</strong> Während die eine Band spielt, wird auf der Rückseite für das nächste Konzert aufgebaut und der Sound gecheckt. Und zwischen den Konzerten dreht sich der gesamte Bühneninhalt um 180 Grad. <strong>Woah</strong>. Das hat schon was. <em>WIE</em> geil diese neue Bühne allerdings wirklich sein wird, wird mir erst beim nächsten Konzert klar werden.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21286" aria-describedby="caption-attachment-21286" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21286" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-300x169.jpg" width="833" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-750x423.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21286" class="wp-caption-text">Wahrlich ein Koloss [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure><strong>AMON AMARTH</strong> zum zweiten Mal – diesmal die angekündigte <strong>Headliner-Show</strong>. Und ehrlich gesagt, ich kann <strong>kaum in Worte fassen, wie gut</strong> dieses erste große Konzert auf der neuen Stage ist. Der <strong>Sound sitzt quasi zu hundert Prozent</strong>, und <strong>die Bühne bietet</strong> <strong>optisch einfach ein Spektakel sonder Gleichen</strong>: Nicht nur die Kulisse des Konzerts ist ebenso bombastisch wie aufwändig, auch die Licht- und Feuershow ist gleichwohl atemberaubend und perfekt auf das Konzert zugeschnitten.</p>
<p>Des Weiteren ist es wahrlich ein anderes Gefühl, diese einzelne, monolithisch platzierte, riesige Bühne im Zentrum des Geschehens zu erleben, als zwei mittelmäßige Stages nebeneinander zu haben, wobei auf der gerade nicht benutzten störende Soundchecks und nerviges Rumgewusel stattfinden. Dafür gibts hier links und rechts zwei riesige <strong>Dämonenfiguren</strong>, die den Blick auf die Bühne leiten, und die selbst in einer eigenen Lichtshow prachtvoll die Atmosphäre unterstützen. Außerdem ist es, dank neuem <strong>Schleusensystem</strong>, relativ gut möglich, einen guten Platz ohne zu viel Gedränge und Gekämpfe zu ergattern. Wow. <strong>So etwas sollen die Kollegen vom WACKEN erstmal hinkriegen.</strong> In neun Jahren und über 25 Festivals habe ich so etwas noch nicht erlebt. Scheiß auf die Zeltbühne – das hier ist bei Weitem die großartigste Bühne, vor der ich je stand. aufwändig, perfekt ausgeführt und mit Expertise in allen wichtigen Bereichen – alles addiert sich zu einer <strong>perfekten Konzert-Experience.</strong> Danke, <strong>SUMMER BREEZE!</strong></p>
<h3>AMON EXTREMO, die Zweite</h3>
<p>Um auf das Konzert zurückzukommen: Es werden <strong>viele Lieder des neuen Albums</strong> gespielt, und ich muss sagen, dass diese mir Live bei Weitem <strong>besser gefallen als auf Platte</strong>, und wahrscheinlich sogar eher zu diesem Zwecke konzipiert worden sind. Davon abgesehen dürfen Klassiker wie „<em>Pursuit Of Vikings</em>“ und „<em>Death In Fire</em>“ auch diesmal nicht fehlen, und als gegen Ende bei „<em>Twilight Of The Thunder God</em>“ der Vorhang fällt und <strong>ein riesiger Jormungand</strong> episch auf der Bühne thront, ist der Gig perfekt. Wahrlich ein <strong>audiovisuelles Spektakel</strong>, das seines Gleichen sucht. Selbst der doch sehr unpassende Gastauftritt von <strong>DORO PESCH</strong> kann dies nicht mehr kaputtmachen.</p>
<p>Als nächstes geben sich dann wieder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ADkIXmKO_lQ"><strong>IN EXTREMO </strong></a>auf der gleichen Bühne die Ehre. Leider muss ich das Konzert aus persönlichen Gründen in der Hälfte verlassen. Bis dahin zumindest trifft aber alles zuvor Gesagte auch hier zu – sehr coole Kulisse, überzeugender Sound, tolle Feuer- und Lichtshow. Im Gegensatz zum Vortag jedoch haben die <strong>Spielleute fast ausschließlich Songs der letzten drei Scheiben im Gepäck.</strong> Dies sorgt allerdings nicht für weniger Stimmung im Publikum. Sehr schön!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21285" aria-describedby="caption-attachment-21285" style="width: 824px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21285" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-300x169.jpg" width="834" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 834px) 100vw, 834px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21285" class="wp-caption-text">Spektakel [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Ein finsterer Restabend</h3>
<p>Düster, folkig und atmosphärisch wird es dann am späten Abend mit <strong>WARDRUNA</strong>. Bis kurz vor dem Festival wusste ich nicht mal, dass dieses Projekt rundum <strong>GAAHL</strong> (Ex-<strong>GORGOROTH</strong>-Sänger) überhaupt live existiert. Die <strong>okkulten Instrumente</strong> und die ruhigen, tief in nordischer Spiritualität verankerten Lieder entfalten sofort ihren hypnotischen Sog. Die Musik bietet an, sich komplett in sie hineinfallen zu lassen und <strong>davonzuträumen</strong>. Ein seltenes und interessantes Erlebnis, <strong>WARDRUNA</strong> einmal live sehen zu können. Dennoch schaffe ich es dank Müdigkeit nicht ganz bis zum Ende, und muss irgendwann abdrehen um nicht im Stehen <strong>wegzuratzen</strong>, weswegen ich mir selbst auch ein bisschen böse bin, muss ich gestehen.</p>
<p>Voll roher Energie ist dann im Gegenzug dazu das letzte Konzert des Abends: <strong>FIRTAN</strong> aus dem <strong>Schwarzwald</strong> rütteln mich laut und polyphon wieder aus dem Halbschlaf. <strong>Leider</strong> spielen sie auf der ungünstigen, winzigen und insgesamt eher <strong>sinnlosen Camel-Stage</strong>, bei der es meist sowohl am Sound als auch an der Atmosphäre hapert. Dennoch schaffen sie es, das anwesende Publikum zu begeistern und mit ihren <strong>zugleich harten und symphonischen</strong> Klängen die Mähnen ordentlich durchzuschütteln – ein guter Abschluss für einen ereignisvollen Tag, und gleichzeitig für die erste Hälfte des <strong>SUMMER BREEZE 2017</strong>.</p>
<h1>Freitag – Von unterirdisch üblem und galaktisch gutem Sound</h1>
<p>Im „<strong>Campsite Circus</strong>“, einer eher kleinen <strong>Zirkuszeltbühne außerhalb des In-Fields</strong>, soll es der Legende nach <strong>Akustikkonzerte</strong> von <strong>ELUVEITIE, FIDDLER’S GREEN, KNORKATOR</strong> und mehr geben. Soll heißen, dass diese Shows zwar sehr wohl in der Running Order zu finden sind, allerdings einen <strong>streng limitierten Einlass</strong> haben (666 Leute, wenn ich mich nicht irre). Man konnte im voraus Tickets dafür gewinnen, doch wer Glück hat und/oder früh genug an ist, kommt auch so rein. Und so schaffe ich es, <strong>durch einstündiges Warten</strong> vor dem Bühnenzelt, mich ohne Reservierung <strong>in die erste Reihe bei ELUVEITIE</strong> zu schmuggeln.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21284" aria-describedby="caption-attachment-21284" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21284" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-300x225.jpg" width="833" height="625" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21284" class="wp-caption-text">Das Zirkuszelt von innen [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>Leider ist dieses eigentlich vielversprechend klingende Konzert <strong>kaum genießbar</strong>. Nicht, dass die Lieder nicht cool wären, nicht, dass die Band irgendwelche bemerkbaren Fehler spielen würde – das <strong>Problem liegt einzig und allein beim Sound</strong>. In einer so kleinen Location sollte es doch wirklich möglich sein, eine Band aus ein paar Akustikinstrumentalisten und zwei gechillten E-Gitarreros irgendwie ordentlich abzumischen. Aber nein. Flöte hört man erst nach drei Liedern, manchmal gar nicht. Frontmann <strong>CHRIGEL GLANZMANN</strong>s<strong> Mandola</strong>, die er quasi konstant spielt, <strong>ist stumm bis zum zweitletzten Song</strong> – erst, als er voller Inbrunst einen unhörbaren Solopart vor sich hin klimpert, fällt den Tontechnikern auf, dass sie eventuell etwas vergessen haben. Da fragt man sich doch: <strong>Tut denn so etwas wirklich Not? </strong></p>
<p>Als Entschädigung dafür ist dann später bei der Metalshow <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Nnm9sZuTIpw"><strong>ELUVEITIE</strong></a>s die eine <strong>Gitarre so laut, dass alle Folkinstrumentale integral dahinter verschwinden</strong>. Und das quasi das ganze Konzert lang. Ausnahme sind ironischerweise die paar Akustiklieder, die die Schweizer auch auf der großen Bühne präsentieren. Trotz all dem, und trotz dem mittlerweile aufgekommenen Regen und Sturm, feiern und moshen nicht wenige Besucher voll guter Laune das ganze Konzert lang.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21287" aria-describedby="caption-attachment-21287" style="width: 817px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21287" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-300x225.jpg" width="827" height="620" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21287" class="wp-caption-text">Schade um den Sound [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Schlechtes Wetter – Gute Laune!</h3>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=QE-HopOCZhE&amp;t=550s"><strong>CHILDREN OF BODOM</strong></a> – Regen! Schlamm! Egal! Spätestens nachdem Fronter <strong>Alexi Laiho</strong> das Publikum auffordert, <strong>dem schlechten Wetter den Mittelfinger </strong>zu zeigen, machen die Umstände keinem mehr was aus. Diejenigen Menschen, die sich durch den ekelhaft nassen Sturm übers ganze In-Field zur Bühne gekämpft haben, sind definitiv nicht hier, um sich davon die Stimmung verderben zu lassen. Anderthalb Stunden geht die Fete – <strong>anderthalb Stunden Oldschool-COB-Action</strong>. Diese Band hat irgendwann im Laufe ihrer Karriere verstanden, dass Festivalbesucher sich kaum für ihre neuen Alben interessieren. Scheint sie aber nicht zu stören: bereitwillig spielen sie wieder einmal nur einen einzigen Track, der jünger als 2008 ist, der Rest der Setlist zieht sich durch <strong>die ersten fünf Alben</strong>. Und das Publikum liebt es.</p>
<p>Im direkten Anschluss gönne ich mir dann <a href="https://www.youtube.com/watch?v=R4fdxXJ7OpA"><strong>KREATOR</strong></a>. Auch diese Band live zu erleben, ist immer wieder ein Fest. Eine gut balancierte Setlist aus <strong>alter Härte und neuer Virtuosität</strong>, ein ordentlicher und genau richtig lauter Sound, fette Bühnenkulisse (zehn Bildschirme mit angepasster Videoshow zu jedem Song, ein riesiger <strong>KREATOR</strong>-Kopf verharrt bedrohlich in der Bühnenmitte) und ein musikalisch <strong>professionell abgelieferter Gig</strong> machen dieses Konzert zu einem der großartigsten des ganzen Festivals. <strong>KREATOR</strong> sind wahrlich eine jener Gruppen, die nach über 30 Jahren Bandgeschichte in der <strong>Blüte ihrer Jugend und an der Spitze ihrer Fähigkeiten</strong> angekommen zu sein scheinen. Die Crowd ist gleicher Meinung – es gibt Circle Pits und Wall of Deaths in Hülle und Fülle. Dazu kommt noch eine stimmungsaufheizende Licht- und Feuershow, wie man sie mittlerweile von dieser Bühne gewohnt ist, und alles schließt sich zu einem äußerst wohlbekommenden Gesamtwerk zusammen.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21288" aria-describedby="caption-attachment-21288" style="width: 818px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21288" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-300x225.jpg" width="828" height="621" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21288" class="wp-caption-text">Die Allmächtigen [Pic@ Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Neue Songs, neuer Gitarrist, neues Glück?</h3>
<p>Die letzte Band des Abends ist für mich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gEkcSEoU1bE"><strong>WINTERSUN</strong></a>. Hier sitzt der Sound leider nicht ganz perfekt, doch die <strong>virtuose Performance</strong> macht dieses kleine Manko schnell wieder wett. Und das, obwohl sie mit <strong>Ersatzdrummer</strong> spielen. Episch und kraftvoll wirkt das Ganze, und auch Sänger <strong>JARI MÄENPÄÄ</strong>s Vocals klingen richtig gut, seit er sich dazu entschieden hat, das Gitarrenspiel live sein zu lassen und dafür einen <strong>weiteren Gitarristen</strong> mit an Bord zu nehmen. Einziges Problem: die Songs der neuen Platte eignen sich nicht allzu sehr für Live-Shows. Zu wenig Eingängigkeit, zu viel Monotonie sobald der Sound nicht zu hundert Prozent ist, wie er soll. Besonders, wenn bei „<em>Eternal Darkness (Autumn)</em>“ das <strong>Gitarrengewummer</strong> die Keyboard-/Samplespuren frisst, ist die Gefahr hoch, dass das Lied einfach nur nach monotonem, langweiligem Geblaste klingt und <strong>niemand was davon hat</strong>.</p>
<h1>Samstag – Die finale Fete</h1>
<p>Kaum legt man sich dreimal schlafen, schon befindet man sich plötzlich am Morgen des letzten Festivaltags. Erstmal die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong> zum Frühstück reinziehen. Bekommt allerdings nicht besonders. Matschiger Sound, stumpfe Quatschmusik. <strong>Was hatte ich eigentlich erwartet?</strong></p>
<p>Diese wenig erfrischende Erfahrung wasche ich im Anschluss dann mit dem Auftritt der französischen Deathgrinder <strong>BENIGHTED</strong> ab. Eine <strong>Wand aus musikalischer Brutalität</strong> brettert von der Bühne in das recht kleine Publikum hinein, technisch auf höchstem Niveau und bei Weitem <strong>schneller</strong> als alles, was ich hier dieses Jahr sonst so gehört habe. Leider gibt es einige technische Soundprobleme am Schlagzeug, die immer wieder durchblitzen, und die Band ist knapp zehn Minuten vor Ende ihrer eigentlichen Spielzeit schon mit ihrem ganzen Programm durch. Schade. <strong>War trotzdem geil</strong>.</p>
<p><strong>KNORKATOR</strong> beweisen dann, <strong>im Gegensatz zu den</strong> <strong>GRINDFUCKERS</strong>, tatsächlich <strong>musikalische Fähigkeiten</strong>, und sind dazu auch noch lustig und kreativ. Ich komme leider erst mitten im Konzert bei der Bühne an, als gerade „<em>Ich Hasse Musik</em>“ in einer alternativen Jazzversion mit einer Gruppe von Gastmusikerinnen und -sängerinnen erschallt. Es wird wie immer viel Quatsch auf der Bühne gemacht, die Massen singen brav „<em>Wir Werden</em>“ (alle sterben) <strong>im Chor</strong> mit, und auch ansonsten lässt sich das Konzert gut <strong>zu ‘nem</strong> <strong>teuren Food-Truck-Burger und ‘nem fast genauso teuren Festivalbier</strong> genießen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21295" aria-describedby="caption-attachment-21295" style="width: 830px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21295" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-300x201.jpg" width="840" height="563" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21295" class="wp-caption-text">Like a Buzz [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure>
<h3>Wolfsgesang und Himmelsbrand</h3>
<p>Nach einer längeren Pause gehe ich dann z<del>ähneputzen, pullern, und ab ins Bet</del>t zum <strong>WOLFCHANT</strong>-Konzert, welches überraschenderweise auf der kleinen Camel Stage stattfindet (ich dachte irgendwie, die wären bekannter als das!). Der Sound ist verhältnismäßig OK, besonders die <strong>Stimmen der zwei Sänger ergänzen sich sehr gut</strong>. Irgendwie habe ich das Gefühl, die ganze Band bestünde schon wieder aus komplett anderen Leuten als vor zwei Jahren. Besonders über den <strong>Drummer</strong> wundere ich mich. Den schnelleren <strong>Double-Bass-Passagen</strong>&nbsp; weicht er zwar <strong>geschmeidig aus,</strong> indem er sie kreativ ersetzt, scheint sie aber nicht spielen zu können. Nach drei Liedern muss ich dann auch schon gehen, um mir <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gWHgHpCk8u4"><strong>HEAVEN SHALL BURN</strong></a> anzusehen.</p>
<p>Ein weiteres Headlinerkonzert auf der Hauptbühne, ein weiterer Grund sich zu freuen! Wie bei allen zuvor ist der <strong>Sound wunderbar</strong>, die Band motiviert und Show wie Kulisse ebenso stimmig wie atemberaubend. Ich kann mich gar nicht oft genug wiederholen. Bei „<em>Black Tears</em>“ gibt’s dann einen Gastauftritt vom legendären <strong>DAN SWANÖ</strong> am Gesang, dessen <strong>Mikrofon</strong> seitens der Soundtechniker allerdings <strong>fast die Hälfte des Auftritts nicht eingeschaltet</strong> ist. Toll. Auch muss ich leider erwähnen, dass Sänger <strong>MARKUS BISCHOFF</strong>s <strong>Vocals</strong> live des Öfteren <strong>alles andere als gut</strong> klingen. Scheint aber anscheinend keinem aufzufallen – oder zumindest niemanden zu stören. Die Energie kommt rüber – und das spiegelt sich auch in der <strong>Bewegungsfreudigkeit der Masse</strong> wider.</p>
<h3>Es ist ein KORNiger Samstag, meine Kerle</h3>
<p>Da ich mit der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8cj4_sCcBag"><strong>KORN</strong> </a>absolut nichts anfangen kann, lasse ich dazu unseren <strong>Sébastien</strong> zu Wort kommen:</p>
<p>„Kurz nach 22 Uhr, mit ein paar Minuten Verspätung, treten dann mit <strong>KORN</strong> in wiedervereinter Besatzung vor das zahlreich angereiste Publikum. Sie liefern ein sehr <strong>homogenes Set</strong> ab, quer <strong>durch ihre Bandhistorie</strong>. Sound und Bühne erstrahlen in voller Pracht&nbsp;– so macht Nu Metal Spaß! Nach dem Konzert hört man <strong>viele zufriedene Stimmen aus dem Publikum</strong>. Gekrönt wird der Auftritt mit einem fulminanten Jubiläumsfeuerwerk des Festivalveranstalters.“</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21289" aria-describedby="caption-attachment-21289" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21289" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-300x225.jpg" width="833" height="625" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21289" class="wp-caption-text">Es wird gefiedelt [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>Währenddessen mache ich mich auf den Weg zu <strong>FIDDLER’S GREEN</strong>, welche auf der T-Stage Herzen und Waden der (vielzählig erschienenen) Gäste aufflammen zu lassen wissen. Das Konzert ist eine einzige irische Folkparty. Spätestens als die Truppe das Publikum sich erst hinsetzen, dann zur Musik <strong>aufspringen und abdancen</strong> lässt, ist jeder – und damit meine ich wirklich <em>jeden</em> – involviert. <strong>Spaßfaktor über 9000</strong>. Wäre dies nicht eigentlich ein Metalfestival, würde ich doch glatt behaupten, das <strong>FIDDLER’S-GREEN</strong>-Konzert sei <strong>eines der besten</strong> Konzerte der ganzen vier Tage gewesen.</p>
<h3>20 Jahre FINNTROLL</h3>
<p>Müde und glücklich schleppe ich mich zur letzten Show auf meiner Liste: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gBxIABb7mPU&amp;t=324s"><strong>FINNTROLL</strong></a>. Diese wirken erstmal auf der riesigen Bühne <strong>relativ winzig</strong>, da sie ohne viel Kulisse oder sonstiges Trara auftreten. Auch <strong>der Sound wird ihnen nicht gerecht.</strong> Gitarren verschwinden hinter dem Bass, und das Keyboard klingt auch eher nach einem lustigen Rummel-Drehorgler als nach der epischen, einhüllenden Soundkulisse die man sonst so bei <strong>FINNTROLL</strong> von diesem kennt. Dennoch verbreitet der Auftritt ordentlich Spaß. Das Set ist auch ein interessantes: Als <strong>20-Jahres-Special</strong> spielen die Finnen in <strong>chronologischer Reihenfolge von jedem ihrer Alben</strong> ein bis drei Lieder. Trotz der ungünstigen Umstände ein netter Abschluss für das diesjährige <strong>SUMMER BREEZE</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21290" aria-describedby="caption-attachment-21290" style="width: 819px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21290" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-300x169.jpg" width="829" height="467" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-1024x578.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 829px) 100vw, 829px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21290" class="wp-caption-text">Ein letztes Mal wird gefeiert [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was soll man zu diesem Festival noch groß sagen? Die grandiose neue <strong>Bühne</strong> habe ich nun bereits oft genug&nbsp; <strong>gepriesen</strong>, über den teilweise doch eher beschissenen <strong>Sound</strong> habe ich mich auch schon mehr als genug <strong>aufgeregt</strong>. <strong>Am Campingeinlass</strong> könnte man noch etwas <strong>arbeiten</strong>, besonders was gemeinsam reisende größere Gruppen angeht. Die Bandauswahl hingegen war dieses Jahr relativ abwechslungsreich &#8211; es war <strong>für jeden Geschmack</strong> etwas dabei. Auch die <strong>Überraschungskonzerte</strong> des ersten Tages fand ich eine sehr gute Sache. Alles in Allem war das Festival dieses Jahr für mich auf jeden Fall eine gute wie auch <strong>prägende Erfahrung</strong> – vielleicht mehr, als in so manch anderen Jahren.</p>
<p>Wie dem auch sei &#8211; <strong>zurückkehren werden ich nächstes Jahr auf jeden Fall</strong>. Und wenn&#8217;s nur wegen der Bühne ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017/">Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2017 06:27:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Thema heute:&#160;Humor und Metal &#8211; Was ist lustig? Was eher lächerlich? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-28-lach-doch-mal/">Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Humor und Metal &#8211; Was ist lustig? Was eher lächerlich?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21245"></span><br />
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sophia/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">Sophia</span></a><span style="text-decoration: underline;">&nbsp;</span></b><span style="text-decoration: underline;">meint:</span></p>
<p>Humor ist natürlich immer eine <strong>Frage des Geschmacks</strong>.&nbsp;Aber es gibt ein paar Bands, die es schaffen <strong>wirklich lustig</strong> und <strong>nicht nur lächerlich</strong> zu sein. Ganz oben spielen dort <strong>TENAISCOUS D </strong>mit, die nicht nur mit ihrer Musik überzeugen, sondern auch mit ihrem <strong>Film „The Pick of Destiny“</strong> oder dem <strong>Computerspiel „Brütal Legend“</strong>. Kurz gesagt, <strong>lustiger Metal/Rock lässt sich auf jeden Fall gut verkaufen</strong>, muss aber auch dementsprechend das <strong>Talent mitbringen</strong>, welches ein Metalfan hören möchte. Das hat <strong>Jack Black </strong>und zeigt es auch.</p>
<p>Eine wichtige Sache, die bei jeder lustigen Metalband mitspielt, ist das <strong>Thema Sex</strong>. Damit möchte ich auf ein Genre ansprechen, welches sich seit den 70ern entwickelt hat: der <strong>Glam Metal</strong>. Beispielsweise <strong>STEEL PANTHER </strong>setzen darauf, dass <strong>keiner ihrer Songs wirklich ernst gemeint</strong> ist und erreichen damit, zumindest auf <strong>Festivals voller Betrunkener</strong>, eine große Masse an Fans. Aber das ist der Punkt – <strong>hier sind sich die Songs sehr ähnlich, es gibt kaum Abwechslung</strong> und das Genre hat seine besten, rebellischen Zeiten bereits hinter sich.</p>
<p>Wo wir nun eh schon beim Thema Alkohol sind: So sind es doch eher diese ganzen <strong>Party-Metalbands</strong>, die einfach nicht mehr überzeugen und sich nur noch lächerlich machen. Ein wunderschönes Beispiel ist in diesem Fall die neue Platte von <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/lukas/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Lukas</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Dass die Besucher von Metalkonzerten (zumeist) nicht<strong> stundenlang böse dreinschauend</strong> <strong>mit verschränkten Armen</strong> vor der Bühne stehen, dürfte allen klar sein, die sich regelmäßig in der Szene bewegen. Auch Metalheads haben gerne Spaß! Und das nicht nur bei <strong>eingeschworenen Fun-Combos</strong> wie <strong>J.B.O.</strong> oder <strong>KNORKATOR</strong>.&nbsp;Wobei ich mich beim Showdown dieser beiden definitiv auf die Seite der <strong>meisten Band der Welt</strong> stellen würde, deren Werke insgesamt <strong>deutlich durchdachter</strong> erscheinen.</p>
<p>Der ein oder andere dürfte das Auftreten von Glam-Metal-Bands á la <strong>STEEL PANTHER</strong> belustigend finden, obwohl mir anstelle eines Lächelns eher die <strong>(Fremd-)Schamesröte ins Gesicht steigt</strong>. Eher mein Ding sind da die <strong>GRAILKNIGHTS</strong>, die mit einer Mischung aus <strong>Superheldenthema</strong> und <strong>aktiver Einbindung des Publikums</strong> sehr zu entertainen wissen. Nichts weckt den <strong>Battlechoir</strong> schneller als eine Runde <strong>„Grailrobic“</strong>!</p>
<p>Auf eine ganz andere Art und Weise belustigend ist ein <strong>hoher Geek-Faktor</strong> bei der eigenen Performance. Sei es durch Einsatz von <strong>auffälligen, fantastischen Kostümen</strong>, <strong>exzentrisches Gestikulieren des „Magiers“</strong> in der Band oder einfach nur <strong>Songnamen</strong>, in denen das <strong>Fantasie-Thema auf die Schippe genommen</strong> wird. <strong>GLORYHAMMER</strong> und <strong>TWILIGHT FORCE</strong> beherrschen diese Kunst, siehe z.B. <em>„The Enchanted Dragon Of Wisdom“</em>. Letztendlich ist es aber beim Humor wie bei allem: Wo der eine mit den Augen rollt, ist der andere vollkommen aus dem Häuschen.</p>
<p></div></div></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sebastian</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Mal vorneweg: Metal und &#8222;lustig&#8220;? Habt ihr was in der Sahne? <strong>Bringt mal eure Mundwinkel wieder nach unten, ihr Penner</strong>!&nbsp;Ok, lassen wir das… So schlimm können Metaller nicht sein, sonst wären sie bei Festivalveranstaltern nicht so beliebt. Aber nun zu den Bands.</p>
<p><strong>Spaßkapellen</strong> gibt es auch bei uns. <strong>KNORKATOR</strong> kennt jeder, <strong>RAMMSTEIN</strong> sind eigentlich auch unterhaltsam. Ohne jetzt den Begriff „Humor“ auseinander diskutieren zu wollen, aber generell sind die schon lustig. Oder? Auch die Battles von <strong>Alexi Laiho</strong>&nbsp;und Keyboarder <strong>Janne Wirman</strong>&nbsp;von <strong>CHILDREN OF BODOM </strong>auf der Bühne sind recht beliebt. Kann man sich guten Gewissens mal live ansehen.</p>
<p>Was mich jedoch auch nach mehreren Konzerten, über ein paar Jahre verteilt, immer noch nervt, sind <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Wann lernen die <strong>das mit den Ansagen</strong>? Die Musik ist echt in Ordnung, aber das dazwischen… sorry, ich finds ziemlich lame! Genauso <strong>Bülent Ceylan</strong>.&nbsp;Ja, er ist <strong>türkischstämmig und hat lange Haare </strong>&#8211; lass uns ne Torte zusammen essen! Richtige Brüller finde ich bei ihm auch nicht.</p>
<p>Ansonsten können für mich Metal und Humor recht nah beieinander liegen. Ich frage mich dann aber, ob die Gruppen das, was sie da vorführen, ernst meinen. Black-Metal-Bands zum Beispiel. Oder die <strong>KASSIERER</strong>. <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong>. Oder der <strong>BEMBERS</strong>. Ich verstehs wahrscheinlich nur nicht und sollte mehr trinken. So ein Metalfan bin ich aber nicht. Ich <strong>kann mir nichts schön trinken</strong>. Und solche Gruppen finde ich einfach nur <strong>zum Wegrennen</strong>. Ernst gemeinten zwischenmenschlichen, empathischen Witz aus der Situation heraus finde ich da besser. Und es gibt genügend Bands, die so was hinbekommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-28-lach-doch-mal/">Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #13 &#8211; METAL AUF DEUTSCH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2017 08:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-13-metal-auf-deutsch/">Senf der Woche #13 &#8211; METAL AUF DEUTSCH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-16901"></span><br />
Thema heute: Metal auf Deutsch &#8211; was klingt richtig geil? Und was eher peinlich?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/oli/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oli</a>&nbsp;mit Öl&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>Meine erste unmittelbare Berührung mit harten Metalriffs in Kombination mit deutschen Texten erlebte ich Ende der 90er Jahre durch die Band <strong>RAMMSTEIN</strong> (<em>„Wollt ihr das Bett in Flammen sehen“</em>). Damals wirkte dieser „Deutschmetal“ auf mich <strong>düster, hart und&#8230; passend</strong>! Eine Eigenschaft, die ich auch heute noch auf die Texte der Berliner Band anwenden würde, auch wenn die letzten Alben meiner Meinung nach einige verbale Ausrutscher hatten (<em>„Rammlied“</em>).</p>
<p>Und somit stelle ich mir zunächst die Frage, welche Anforderungen ich an (deutsche) Metal-Texte stelle. Sollen diese kunstvoll, leicht verständlich, metaphorisch, inspirierend oder einfach wie die Faust aufs Auge passend sein? Wo monotone Einzeiler, wie das äußert plakative „Heil Satan“ im Song <em>„Orbitalwaffe“</em> der Doomer von <strong>VALBORG</strong>, einfach nur kultig tönen, so liebe ich andererseits kunstvoll eingekleidete Botschaften wie etwa:</p>
<p>&#8222;Zwischen meinen Fingern wird zu Staub<br />
Was einmal Feste war aus Stahl und Stein<br />
Es bleibt nach all der Zeit und Welten Raub<br />
Nur Wasser, doch ich weiß &#8211; einst war es Wein“ aus dem Titel<em> „Einst war es Wein“</em> der Schwarzwurzler von <strong>EIS</strong> (ehemals <strong>GEIST</strong>).</p>
<p>Unterm Strich bleibt es für mich Geschmackssache, aber es gibt viele Beispiele guter deutscher Metaltexte und gerade <strong>der Sprachklang passt</strong> meiner Meinung nach exzellent <strong>zu dieser harten und oft emotionalen Musik</strong>.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hannes</a></b>&nbsp;<strong>mit Hack</strong> findet:</p>
<p>Deutsche Texte im Metal? <strong>Da kann ich ja gleich Schlager hören.</strong> Wahrscheinlich zähle ich gefühlt zu den &#8222;90 Prozent&#8220; der Menschen in unserem Land, denen Lyrics in der eigenen Sprache auf den Sack gehen, beziehungsweise peinlich sind. Warum, das kann ich mir selbst nicht wirklich erklären. Vielleicht ist ja <strong>Englisch einfach die bessere Sprache für solche Angelegenheiten</strong>, obgleich viele&nbsp;deutsche Metal-Bands in ihrer Muttersprache die Emotionen besser rüber bringen könnten (und die Grammatik erst!). Allerdings fallen mir dennoch ein paar interessante Bands ein, die ausgerechnet im Metal mit deutschen Texten punkten konnten. An erster Stelle fallen mir dazu <strong>TOTENMOND</strong> ein, obwohl&nbsp;sie auch gehörige Crust/Punk-Einschläge vorweisen können. Rätselhafter geht es nicht mehr, als die Zeilen vom Sänger (<strong>Pazzer</strong>) zu analysieren.</p>
<p>Dann fällt mir noch das Projekt <strong>PAYSAGE D&#8217;HIVER</strong> aus der Schweiz ein.&nbsp;Ohne Kitsch und schwülstige Romantik wird der Natur Tribut gezollt. Da werde ich gleich mal die selbst betitelte CD in die Anlage wuchten. Sehr zu empfehlen! Ach ja, und <strong>HELRUNAR</strong> gibt es ja auch noch, obwohl ich sagen&nbsp;muss, dass sie seit dem Album &#8222;Sol&#8220; für mich stark an Bedeutung verloren haben.&nbsp;Liegt jedoch eher an der Musik als an den Texten, denn die sind nach wie vor gut.</p>
<p></div></div>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sarah&nbsp;H.</a>&nbsp;mit Käse&nbsp;</b>sagt:</p>
<p>Ich werde für diese Aussage bestimmt gleich mit Mistgabeln verjagt, aber deutschsprachiger Metal ist für mich einfach nur eins – <strong>Bäh</strong>! Egal welches Genre, ich versuche <strong>um deutschsprachigen Metal einen sehr sehr großen Bogen zu machen</strong>. Warum? Für mich persönlich ist die deutsche Sprache eine sehr raue und komplizierte Sprache. Ich komme irgendwie nicht damit zu recht, dass Metal an sich, der ja in vielen Teilen bereits sehr hartnäckig anmutet, auch noch <strong>mit einer Sprache unterlegt wird, die ebenfalls schwergängig ist</strong>. Da macht es für mich auch keinen Unterschied, ob eine Band im Folk, Death, Black oder sonst einer Metal-Gattung heimisch ist.</p>
<p>Einzige Ausnahmen, die mir bisweilen einfallen, würde ich <strong>nicht so sehr in die Metal-Schiene packen</strong>, auch wenn diese wahrscheinlich gern gesehene Gäste auf vielen Metal-Festivals sind. Zum einen kann ich dem deutschen Witz und Charme der Band <strong>KNORKATOR</strong> schon etwas abgewinnen. Auch die klassischen Mittelalter-Bands wie <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> und <strong>IN EXTREMO</strong> laden mich trotz deutscher Sprache zum Tanzen ein. Ich bin aber davon überzeugt, dass diese Bands auch prächtig in einer anderen Sprache funktionieren könnten. Auch haben <strong>EQUILIBRIUM</strong> auf ihrem neuen Album „Armageddon“ für mich gezeigt, dass es nicht immer Deutsch sein muss. Mir gefällt&#8217;s. In diesem Sinne – Jeder wie er&#8217;s/ sie&#8217;s gerne mag!</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-13-metal-auf-deutsch/">Senf der Woche #13 &#8211; METAL AUF DEUTSCH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Wir leben ja nicht mehr in den Achtzigern&#8220; &#8211; im Interview mit Jen Majura</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>8. April, Frankfurt am Main. Es ist Besuchertag auf der Musikmesse. Nicht so voll wie früher, trotzdem herrscht noch ein ziemlicher Geräuschepegel in der Gitarren- und Schlagzeughalle. Unter den Künstlern, die dieses Jahr im Guitar-Cam auftreten, ist auch Jen Majura (im Folgenden ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>8. April, Frankfurt am Main. Es ist Besuchertag auf der <strong>Musikmesse</strong>. Nicht so voll wie früher, trotzdem herrscht noch ein ziemlicher Geräuschepegel in der Gitarren- und Schlagzeughalle. Unter den Künstlern, die dieses Jahr im Guitar-Cam auftreten, ist auch <strong>Jen Majura </strong>(im Folgenden mit &#8222;J&#8220; abgekürzt). Sie ist in Vergangenheit u.a. bereits als Gitarristin bei <strong>KNORKATOR</strong> und als Bassistin bei <strong>EQUILIBRIUM </strong>tätig gewesen und spielt nun seit Kurzem Gitarre bei <strong>EVANESCENCE</strong>. Als wäre das nicht genug, hat sie nebenher auch eigene Projekte am laufen. In Frankfurt stellt sie nun ihr Equipment sowie Auszüge aus ihrem musikalischen Schaffen und Können vor. Trotz vieler Termine, die sie auf der viertägigen Messe hat, hat sie sich Zeit für Interviews genommen und ist entspannt, relaxt und gut gelaunt. So kam mit der quirligen Multiinstrumentalistin ein Interview über die Messe, Frauen im Rock (nein, nicht dem Kleidungsmittel), ihre Beziehung zu Fans und manches mehr zustande.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>S: Hallo <strong>Jen</strong>! Danke erstmal für deine Zeit!</p>
<p>Ich habe schon gesehen, du bist hier ständig unterwegs, entweder aktiv musikalisch, oder von Fans umringt. Ist es wichtig für dich, so ein Level an &#8222;Stress&#8220; zu haben?<br />
J: Ja, ein Arbeitspensum ist wichtig für mich, weil ich jemand bin, der ohne Stress nicht funktioniert. Wenn ich gelangweilt zu Hause mit &#8217;ner Tüte Chips auf der Couch sitze, dann schlafe ich ein, und dann weiß ich nichts mit mir anzufangen außer üben. Also ich freue mich schon. Es ist natürlich fokussiertes arbeiten hier, weil ich genau weiß, ich hab hier vier Tage Vollgas: Interviews, spielen, Termine. Aber es ist auch schön, dass du die ganzen Firmen, mit denen du die Jahre zusammen arbeitest, als Künstler, dass du die hier alle triffst. Die Jungs von <strong>IBANEZ</strong> und von <strong>ENGL</strong> sind hier direkt ums Eck. Es ist natürlich schön, mit denen hier auch ein wenig Zeit zu verbringen, weil man die ja auch nicht ständig sieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>S: Für das Publikum, die Besucher, ist das ja ein sehr interessanter Faktor, hier auch so viele Musiker erleben zu können.</p>
<p>J: Klar. Ich meine, was wäre eine Musikmesse, wenn nur Hersteller da wären, aber keine Künstler, die die Produkte spielen. Was wären die Künstler, wenn sie kein Equipment hätten zum Spielen. Da hat die <strong>Frankfurter Musikmesse</strong> hier schon eine schöne Option auf die Beine gestellt, seit Jahren. Ich bin dieses Jahr zum zwanzigsten Mal da.</p>
<p>S: Nicht schlecht. Dadurch, dass es alles ja etwas kleiner geworden ist, ist es jetzt schon etwas anderes.</p>
<p>J: Ja. Kennst du noch Halle 9? Ganz früher war es noch Halle 9, das war die Gitarrenhalle.</p>
<p>S: Ja, klar.</p>
<p>J: In der Galeria, und dann Halle 9. Und dann waren wir irgendwann Halle 4, und jetzt Halle 11. Das ist so ein bisschen verloren, weil es ganz weit weg vom Schuss von Halle 4 ist. Aber es ist schön, weil alle Freunde und Kollegen hier sind.</p>
<p>S: Denkst du, die Musikmesse ist, weit gefasst, mit einem Festival vergleichbar? Man hat viele Leute, die wegen der Musik herkommen, es gibt viele Stände und Präsentationen &#8230;</p>
<p>J: Also, für mich persönlich ja. Weil, wenn du auf Festivals spielst, das, was die Musiker am meisten genießen, ist mit Kollegen von anderen Bands mal Zeit zu haben und Backstage abzuhängen, und die Shows von den Kollegen auch mal anzuschauen. Die Chance haben wir hier ja auch. Ich habe mich tierisch gefreut, dass <strong>Jeff Waters</strong> hier ist, <strong>Herman Li</strong>, <strong>Nico Schliemann</strong> von <strong>GLASPERLENSPIEL</strong>. Das ist schön, dass du mit den ganzen Leuten an den Tagen Zeit verbringen kannst, im Backstage-Catering-Bereich sitzen kannst, reden kannst, deren Shows ansehen kannst, wenn man nicht selbst gerade spielt. Das ist schön. Ich finds super.</p>
<p>S: Das ist natürlich auch etwas Besonderes hier, dass aus verschiedenen Bereichen Leute zusammen kommen.</p>
<p>J: Das auf jeden Fall. Und du hast natürlich noch die Fannähe, was sehr cool ist. Das sind natürlich nicht die Stars, die auf einer sechs Meter hohen Bühne dreißig Kilometer von den Fans weg sind. Sondern du kannst herkommen, allen die Hand schütteln, ein Foto machen, Fragen stellen über Instrumente, Gear oder so. Das ist schön.</p>
<p>S: Du hast ja schon bei <strong>KNORKATOR</strong> und <strong>EQUILIBRIUM</strong> mitgespielt, und bist jetzt bei <strong>EVANESCENCE</strong>. Merkst du da einen Unterschied, so vom Bandrhythmus her, und auch von den Fans?</p>
<p>J: Oh ja. Hm, warte, wo fange ich denn da an. Ich sag mal, das erste, was wirklich unterschiedlich ist, ist das Touren an sich. In Europa, die Tourszene ist so, wenn du dreißig Tage auf Tour on the road bist, musst du eine gewisse Anzahl an Konzerten spielen, um das finanziell überhaupt zu schaffen. Wir leben ja nicht mehr in den Achtzigern. Bei <strong>EVANESCENCE</strong> ist es so, <strong>Amy</strong> singt zwei, maximal drei Konzerte am Stück. Dann haben wir einen day off oder einen Travelday. Das ganze Touren ist sehr, sehr, sehr viel entspannter. Ich habe einen super Gitarrentech bei <strong>EVANESCENCE</strong>, der nimmt mir sehr viel Arbeit ab. Und die Fans &#8230; <strong>EVANESCENCE</strong>-Fans sind anders als alle anderen Fans. Am Anfang hatte ich ein wenig Angst, weil, klar, <strong>Terry Balsamo</strong> hat jahrelang in der Band gespielt, und dann komm ich da als kleines, neues Woopie an. Und da hatte ich ein klein wenig Angst, ob ich akzeptiert werde oder nicht. Hatte sich aber innerhalb von fünf Minuten beim ersten Konzert gelegt. <strong>EVANESCENCE</strong>-Fans sind die herzlichsten, verrücktesten und liebenswürdigsten Fans, die ich bisher in meinem ganzen Leben kennengelernt habe.</p>
<p>S: Für jemanden als Musiker ist das ja durchaus ein wichtiger Punkt, wenn man in eine Band neu einsteigt.</p>
<p>J: Auf jeden Fall. Ich bemühe mich auch immer, wenn wir irgendwo spielen, Zeit mit Fans zu verbringen, vor dem Soundcheck mal rauszugehen, weil es sind wirklich ganz tolle Fans.</p>
<p>S: Gerade auch in der Szene ist es ja, naja nicht ungewöhnlich, aber dennoch eher noch außergewöhnlich, dass Frauen nicht als Sängerin sondern als Instrumentalistin in einer Band mitwirken. Wie siehst du dieses Thema?</p>
<p>J: Ja, Gott sei Dank, das ist auch ein Lieblingsthema von mir. Glücklicherweise wird es zur Zeit wirklich besser. Wir haben inzwischen großartige Gitarristinnen in der Szene, wie etwa <strong>Nita Strauss</strong>, die bei <strong>Alice Cooper</strong> spielt, oder <strong>Nili Brosh</strong>, großartige Saitenhexerinnen. Und es ist nicht mehr dieses komplett seltene, &#8222;Oh Gott, da spielt &#8217;ne Musikerin&#8220;. Wir haben auch Schlagzeugerinnen hier im Camp. <strong>Annika Nilles</strong> ist hier. Und es wird immer mehr und immer besser.</p>
<p>Allerdings fragen viele immer nach der Emanzipation. Wir wären auf einer Emanzipations-Schiene und so. Ich finde das ganz persönlich absoluten Blödsinn. Weil Emanzipation bedeutet eigentlich, dass es nicht immer wieder hervorgehoben werden muss &#8222;oh, eine weibliche Musikerin&#8220;. Weil, egal ob Männlein oder Weiblein, wir machen Musik, und wir geben unser Bestes. Und es ist völlig egal, ob du Männchen oder Weibchen bist, und ich finde, da sollte nicht ständig dieser Unterschied gemacht werden. Wir sind immer noch eine Minderheit, klar. Im Hardrock- und Heavy-Bereich gibt es im Verhältnis zu den männlichen Kollegen immer noch weniger. Aber für mich persönlich sollte das kein Issue sein.</p>
<p>S: Es gibt ja bereits komplett weiblich besetzte Bands.</p>
<p>J: Das habe ich auch schon gemacht. Ich habe in einer <strong>AC/DC</strong>-Coverband/Tributeband all female mitgespielt. Da war ich dann die weibliche <strong>Angus</strong>, und hab da meine Bühnenerfahrung gesammelt. Aber fünf Mädels ist anstrengend (lacht).</p>
<p>S: Du hast ja auch früher mal Saxophon gespielt. Ist das noch ein Thema?</p>
<p>S: Ich hab mein Saxophon zu Hause. Es ist im Case auf dem Schrank und verstaubt. Und da verstaubt es gut (lacht wieder). Ich habe auch mal Geige gespielt. Ich komme nicht mehr dazu. Ich habe zu viel um die Ohren. Und wenn ich die Wahl habe, dann nehme ich immer lieber die Gitarre zum Üben in die Hand.</p>
<p>S: Bist du denn so generell zuversichtlich, was sich in der Zukunft entwickelt?</p>
<p>J: Was die Musikmesse angeht?</p>
<p>S: Auch, aber auch insgesamt, in dem musikalischen Zusammenleben etc.</p>
<p>J: Ich lebe ziemlich im jetzt. Ich genieße in vollen Zügen, was mein Leben mir momentan ermöglicht. Ich werde so lange wie möglich das Ganze genießen. Keiner weiß, wie die Zukunft aussieht. Aber ich gebe mein Bestes und freue mich, dass ich momentan die Möglichkeit habe, viele tolle Dinge zu erleben, und tolle Sachen zu sehen. Ich freue mich tierisch auf die Südamerika-Tournee. <strong>Will</strong> (<strong>HUNT</strong>, Anmerk. d. Autors) und ich fliegen jetzt nach Hause, nach der <strong>Musikmesse</strong>. Also, ich fahre. Und im Prinzip treffen wir uns nächste Woche dann schon wieder in Miami, mit der gesamten Band, und fliegen dann runter nach Brasilien. Und dann sind wir für einen Monat in Südamerika auf Tournee.</p>
<p>S: Nicht schlecht. Wie gesagt, voller Plan.</p>
<p>J: Ja. Dann bin ich nochmal für drei Wochen in Deutschland, und dann geht die Europa-Tournee los. Und ich freue mich da einfach, weil es einfach eine tolle Zeit ist. Touren mit <strong>EVANESCENCE</strong> ist wie ein riesen Urlaub mit Freunden, plus der Möglichkeit, hammergeile Konzerte zu spielen mit toller Musik und supertollen Fans.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FAZIT</strong></p>
<p><strong>Jen</strong> ist sich sehr bewusst über ihre Position und das, was momentan so alles passiert in ihrem Leben. Dabei ist sie sehr ehrlich und zeigt, wie sehr sie die vielen kleinen Momente in ihrem vollen Plan zu schätzen weiß. Dabei wird klar, wie wichtig für sie eine homogene Beziehung zwischen allen Beteiligten in der Branche ist. Ihr Verhalten und Auftreten während der <strong>Messe</strong> bestätigt dies auch absolut. Sie ist sich nie zu schade, ein kurzes Gespräch mit Fans zu führen oder für ein Foto stehen zu bleiben. Auch sagt sie deutlich, dass die <strong>Musikmesse</strong> natürlich einer Veränderung unterworfen ist. Für Leute wie sie, ist&nbsp;die aktuelle Situation in der Gitarrenhalle wegen der Nähe der verschiedenen Stände aber gar nicht so schlecht. Einseitiges Denken ist bei ihr fehl am Platz.</p>
<p>So kann man eigentlich sagen, dass es schön ist, jemanden wie sie zu haben. Musikalisch voll auf der Höhe, aber kein A*schlochfreak, der am liebsten eine Plexiglasscheibe zwischen Bühne und Publikum hätte. So etwas macht viel aus, und sollte gerade in heutiger Zeit nicht unterschätzt werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-16270" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_131448-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_131448-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_131448-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_131448-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wir-leben-ja-nicht-mehr-in-den-achtzigern/">&#8222;Wir leben ja nicht mehr in den Achtzigern&#8220; &#8211; im Interview mit Jen Majura</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Bombendrohung in Halle!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2016 12:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DAYS OF GRACE &#8211; Logos Veröffentlichungsdatum: 10.09.2016 Dauer: 58.03min Label: &#8211; Am kommenden Samstag, den 10.09.2016 lassen DAYS OF GRACE im Steintor Varieté in Halle/Saale die Bombe platzen! Zusammen mit Gastmusikern von GORILLA MONSOON, GROOVENOM, ANNISOKAY, BABY UNIVERSAL, DYING EMPIRE und THE ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/bombendrohung-in-halle/">Bombendrohung in Halle!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><b>DAYS</b> <b>OF</b> <b>GRACE</b> &#8211; Logos<br />
Veröffentlichungsdatum: 10.09.2016<br />
Dauer: 58.03min<br />
Label: &#8211;</p>
<p lang="de-DE">Am kommenden Samstag, den 10.09.2016 lassen <a href="http://daysofgrace.de/"><b>DAYS OF GRACE</b></a> im Steintor Varieté in Halle/Saale die Bombe platzen!</p>
<p lang="de-DE">Zusammen mit Gastmusikern von <a href="https://silence-magazin.de/gorilla-monsoon-ficken-dein-trommelfell/"><b>GORILLA</b> <b>MONSOON</b></a>, <b>GROOVENOM</b>, <b>ANNISOKAY</b>, <b>BABY</b> <b>UNIVERSAL</b>, <b>DYING</b> <b>EMPIRE</b> und <b>THE</b> <b>HEADLESS</b> <b>HORSEMEN</b> werden <b>DAYS</b> <b>OF</b> <b>GRACE</b> 27 Songs (ja ihr lest richtig!) performen und dabei das neue Liedgut von „Logos“ auf die Menschheit loslassen. Und da wir mal wieder die ersten sind und euch natürlich nicht einfach so irgendwo hinschicken, informieren wir euch ganz genau, was es mit „Logos“ auf sich hat! Immerhin sind wir für den Metal da, so wie der Metal für uns da ist!</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Ein (sehr) langer Weg&#8230;</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Wie in einem<a href="https://silence-magazin.de/underground-daysofgrace/"> älteren Beitrag</a> bereits erwähnt, warten Fans seit langer Zeit auf etwas neues aus dem Hause <b>DAYS</b> <b>OF</b> <b>GRACE</b>. Und auch den Vieren aus Halle (Saale) war nicht klar, dass es sich so in die Länge ziehen würde. Denn bereits 2011 unternahmen sie den ersten Versuch, „Logos“ in einem Studio in <strong>Leipzig</strong> aufzunehmen. Allerdings entschieden sie damals, dass die Welt wohl noch nicht bereit sei. Und wie heißt es doch so schön? Was lange währt wird endlich (<b>BRUTAL</b>) gut! Letztendlich haben es <b>DAYS</b> <b>OF</b> <b>GRACE</b> doch noch geschafft und der Welt 13 Songs beschert, die es in sich haben.</p>
<p lang="de-DE">Schon äußerlich macht „Logos“ eine unglaublich gute Figur. Conny Ochs von <b>BABY</b> <b>UNIVERSAL</b> erschuf ein Wesen mit 4 Armen, welches auf dem Boden sitzt, zwei Hände zum Gebet zusammenpresst und gleichzeitig die anderen beiden in die Luft streckt (schon faszinierend welche Möglichkeiten sich einem eröffnen, wenn man 4 Arme hat). Aufstrebend und nachdenklich zugleich, und trotzdem in einer Symbiose zueinander. Das passt perfekt zur Musik. Natürlich gibt es auch noch ein Booklet, wo man bei Bedarf alle Texte (geschrieben von Krystof Nought) nachlesen kann.</p>
<p lang="de-DE"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6966" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/startimage-300x300.jpg" alt="startimage" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/startimage-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/startimage-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/startimage.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Ein Sound wie der Bart eines Kriegers!</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Was beim ersten Hören bei erhöhter Lautstärke sofort auffällt, ist der Sound: dieser ist wie der Bart eines Kriegers: Mächtig, schön und dicht! Da sollte man schon einen Lederriemen um seine Boxen schnallen und das Fenster öffnen, um eine sogenannte <b>ZERBERSTUNG</b> zu verhindern! Was ich oft bei „fetten Produktionen“ feststellen muss, ist, dass Details untergehen oder sich alles ab einem gewissen Schalldruck unschön überlagert. Das ist hier allerdings nicht der Fall und so macht das Zuhören in allen Lebenslagen Spaß. Sogar wenn man es mal ruhiger angehen lässt und die Scheibe auf einer Lautstärke hört, welche den Nachbarn nicht sofort dazu bringt die Polizei um Hilfe zu bitten.</p>
<p lang="de-DE">Da hat das <b>APE</b> <b>TO</b> <b>MAN</b> – Tonstudio von Sänger Peter alles richtig gemacht! Und das obwohl dieses in einem alten Keller eingerichtet und gleichzeitig der Bandraum von <b>DAYS</b> <b>OF</b> <b>GRACE</b> ist. Wenn ich das nicht mit eigenen Augen gesehen hätte würde ich tief und fest an ein großes modernes Studio glauben und alles andere beim Namen meiner Mutter abstreiten! Tut mir leid, Mutti!</p>
<p lang="de-DE">Songwriting&#8230;.</p>
<p><span lang="de-DE">Genauso vielfältig und ausgeklügelt wie der Sound, ist auch das Songwriting. Neben stampfenden und erbarmungslosen Riffs, Blastbeats Basswänden und infernalischem Gebrüll, finden wir doch in jedem Song auch Schönheit, Detailreichtum, Gefühl und Witz. So hört man oft ausgeklügelte Melodien und die typischen Gitarrensolos von Leadgitarrist „Qno“, welche mit reichlich Wah-Sound gespickt sind und den Songs eine unverkennbare Note geben. Auch akustische Parts und klassische Instrumente finden wir an vereinzelten Stellen wieder. Über das Album verteilt sind drei instrumentale Stücke, welche eine Zeit zum Verschnaufen geben und die folgenden Titel passend einleiten. All das führt dazu, dass auch nach dem zehnten Mal hören von Langweile keine Spur ist. Im Gegenteil! Es wird immer besser! </span></p>
<blockquote><p>„<span lang="de-DE">Es bellt ein Hund, es brüllt ein Löwe“&#8230; </span></p></blockquote>
<p>… <span lang="de-DE">so heißt es in dem Lied <em>„Hardcore“</em> von </span><span lang="de-DE"><b>KNORKATOR</b></span><span lang="de-DE">! Und tatsächlich hat Sänger Peter Schulz im Vergleich zu den vorhergehenden Platten nochmal erheblich nachgelegt! Und das in zweierlei Hinsicht. Sein „Gebrüll“ ist so kräftig, authentisch und durchsetzungsfähig wie nie zuvor. Da passt der Vergleich mit dem Löwen wie die Faust auf das Auge passt! Gleichzeitig hört man nun auch ruhige Passagen, wo er „normal“, also clean, singt. Das verleiht den Songs gleichermaßen eine unglaubliche Kraft sowie auch Nachdenklichkeit (so schließt sich der Kreis zum Artwork). Und genau das ist es auch, was das Album noch ein Stück weiter aufwertet: Gefühlsspitzen, die aus all dem Getöse ausbrechen und den Hörer in die nächste Dimension bringen.</span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/r8nHyGe91yU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p><span lang="de-DE">Und was hat Albert Einstein damit zu tun?</span></p></blockquote>
<p><span lang="de-DE">Bevor sich die Platte mit dem Song <em>„Zenith“</em> verabschiedet, hört man das Glaubensbekenntnis von Albert Einstein, in welchem dieser sich deutlich für Demokratie, für Menschlichkeit und gegen Patriotismus und Gier ausspricht. Dies wird von </span><span lang="de-DE"><b>DAYS</b></span> <span lang="de-DE"><b>OF</b></span> <span lang="de-DE"><b>GRACE</b></span><span lang="de-DE"> in <em>„Zenith“</em> aufgenommen und lässt mich nochmal nachdenklich werden. Ein klares Statement gegen die ganze Dummheit, die uns aktuell umgibt und welches ich zu 100 Prozent vertreten kann. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Abschließend bleibt zu sagen, dass sich </span><span lang="de-DE"><b>DAYS</b></span> <span lang="de-DE"><b>OF</b></span> <span lang="de-DE"><b>GRACE</b></span><span lang="de-DE"> mit „Logos“ selbst übertreffen! Jeder der auf ausgeklügelten, harten aber auch nachdenklichen und gefühlvollen Metal steht, sollte sich die Möglichkeit nicht entgehen lassen und die Vier bei ihrem Release am 10.09.2016 im Steintor besuchen! Das ist eure Chance an etwas Teil zu haben, was in dieser Form einzigartig ist (und natürlich auch, um </span><span lang="de-DE"><b>KOMPLETT</b></span> <span lang="de-DE"><b>AUSZURASTEN</b></span><span lang="de-DE">)! </span></p>
<p><span lang="de-DE">Einlass: 19.30Uhr<br />
Beginn: 21.00Uhr<br />
<strong>VVK 10€</strong><br />
<strong>AK: 13€</strong></span></p>
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		<title>Rockharz 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2016 14:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Rock Harz Festival am Fusse des Teufelsberg öffnete dieses Jahr zum 13. Mal seine Pforten und war im Vorfeld zum dritten Mal hintereinander ausverkauft. Irgendwas muss da richtig laufen und unser Gastautor (Rapunzel) Jentscher ging dem Phänomen Rock Harz mal tiefer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/">Rockharz 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Rock Harz Festival am Fusse des Teufelsberg öffnete dieses Jahr zum 13. Mal seine Pforten und war im Vorfeld zum dritten Mal hintereinander ausverkauft. Irgendwas muss da richtig laufen und unser Gastautor (Rapunzel) Jentscher ging dem Phänomen Rock Harz mal tiefer auf den Grund.</h2>
<blockquote><p><img decoding="async" class="_4-od img" src="https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t35.0-12/s2048x2048/13639596_759516167524258_780798217_o.jpg?oh=e582510535ba681d8eca05a3cc19fdf1&amp;oe=5786E0B1" alt="" /></p>
<p>Donnerstag</p></blockquote>
<p>Nach doch recht chaotischer Parkplatzsuche und unfreiwilliger Erkundungstour des Geländes (ein paar Einweiser, die für platzsparendes Parken und Campen zuständig sind, wären hier angebracht), hatte ich nun endlich ein Stück Wiese gefunden, welches ich für die nächsten 3 Tage meinen Grund und Boden nenne. Nach dem Zeltaufbau und dem Kennenlernen meiner sehr hilfsbereiten Nachbarn (sie haben alles möglich gemacht, dass der Start in mein Wochenende so angenehm wie möglich war, von dem Reichen des ersten kühlen Bierchen bis zum Ausborgen des Hammers, den ich grundsätzlich vergesse).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" id="thumb97" class="thumb" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/thumbs/thumbs_DSCI00821.JPG?i=644587318" width="240" height="160" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">Nette Nachbarn</figcaption></figure>
<p>Herzlichen Dank! Nun war ich also bereit und machte mich mit einem Getränk in der Hand auf das Festivalgelände.</p>
<p>Und was soll ich sagen, mein persönlicher Opener waren ILLDISPOSED, die mir feinsten dänischen Death Metal um die gespitzten Ohren hauten. Sound, Stimmung, Wetter in Höchstform! Nach dem gelungenen Start machte ich bei den Klängen von SPIRITUAL BEGGARS eine erste Erkundungstour über das schon gut gefüllte Infield.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 364px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Donnerstag-03-Illdisposed-071.jpg" alt="Pic by Max Bahlk" width="374" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">ILLDISPOSED</figcaption></figure>
<p>Die ersten positiven Eindrücke sind gesammelt und zurück ging es zur Bühne. Dort hüllten schon ENTOMBED A.D. die Crowd in eine Wand aus tiefer gestimmter, guter Laune. Ja, Death Metal kann auch Spaß machen. Das erste Mal gesehen bzw. gehört, und schon haben die Schweden einen Fan mehr. Hammer! Bilder gibt es leider nicht, unser Fotograf war sich noch am schminken.</p>
<p>Nach ordentlicher Nackenmalträtierung ging es weiter zu einer der gut besuchten und abwechslungsreich aufgestellten Futterkrippen. Zu festivalüblichen Preisen gab es von Vegan über Fleischberge oder Süßkram einfach alles. Auch komplett, ja KOMPLETT(!), schwarzes Essen gab es dort. Sah gewöhnungsbedürftig aus, trifft aber bestimmt den Geschmack einiger Metalheads. Zumindest war der Spachtelstand gut besucht, ob aus Neugier oder des Geschmacks wegen &#8211; man weiß es nicht. Mein eigenes Urteil: netter Gag, aber überflüssig. Erwähnenswert hingegen war der Stand von JointVentureGastronomie sowie die Flammkuchenbäckerei.</p>
<p>Gut gestärkt ging es zu SOILWORK, die den ersten nennenswerten Moshpit auf das Parkett aus Wiese brachten. Wurden im Vorfeld schon Stimmen laut, dass die Schweden recht emotionslos agieren würden, so war davon auf dem RHZ davon nix zu spüren. Im Gegenteil!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 366px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Donnerstag-06-Soilwork-171.jpg" alt="Pic by Max Bahlk" width="376" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">SOILWORK</figcaption></figure>
<p>Zwischen den grundsoliden Klängen der beiden Heavy Metal Urgesteine von GAMMA RAY und dem Headliner SAXON, tanzte sich das nun stark in Patchouli gehüllte Publikum zu ASP die Hacken wund.</p>
<p>Den Abschluss des Musikspektakels bildeten an diesem Abend ENSLAVED, die mit ihrer schroffen, aber sehr groovigen Eigeninterpretation von Viking-Progressive-Black Metal das Volk ein letztes Mal zum Ausrasten brachten.</p>
<blockquote><p>Freitag</p></blockquote>
<p>Aufstehen, das Erlebte aus dem Gesicht gewaschen. Nach Kaffee und Flunky Ball + einer Runde Beer Pong RHZ-Weltmeisterschaft, Austragungsort Ballenstedt Flughafen, hab ich leider den Startschuss des Festivals verpasst. Aber so ist das: ein schönes Spiel unter Nachbarn oder neugewonnen Freunden vertreibt so einige Zeit. Leider sind mir somit KAMPFAR durch die Lappen gegangen. MIST!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" id="thumb98" class="thumb" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/thumbs/thumbs_DSCI01041.JPG?i=1588970686" width="240" height="160" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">Spaß mit Bier</figcaption></figure>
<p>Einen elektrisierenden Start in Tag 2 garantierten allerdings die Jungspunde von DUST BOLT, die mit ihrem &#8230;ja, wie kann man das nennen&#8230; New Thrash Metal auch das letzte Schlafsandkörnchen aus den geschwollenen Augen blas(t)en. Ambitioniertes Bühnenprogramm &#8211; denn wer Haare hat, der kann &#8211; trifft auf Bay Area Thrash der alten Schule, und wenn du nach diesem musikalischen Energydrink noch immer keinen Bock auf Festival hast, dann ist dir eh nicht mehr zu helfen. Bilder gibt es leider nicht, unser Fotograf war klettern. War bestimmt auch schön.</p>
<p>Nachdem ich mich besonnen hatte und mir meiner Pflicht bewusst wurde, machte ich mich sofort auf den Weg in den Hexenkessel, der mich mit Rock`n`Roll von den NITROGODS in seine mittlerweile 30°C heißen Arme schloss. Die erste, aber nicht letzte, Flüssigstärkung nahm ich an einer der gut und reichlich verteilten Tränken zum Extreme Metal von DER WEG EINER FREIHEIT zu mir.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 831px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-01-Coppelius-181.jpg" width="841" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">COPPELIUS</figcaption></figure>
<p>Schon war die Festivallaune da, und weiter ging es mit COPPELIUS. Wirklich GENIAL, 4-stimmig, 4 klassische Instrumente + Schlagzeug haben nicht nur mir gefallen, obwohl das Ganze doch ein wenig wie Kasperletheater anmutete.</p>
<p>15 Meter weiter rechts krachte der Oldschool Heavy Metal von AXXIS aus den Lautsprechern. Die schon etwas in die Jahre gekommenen Herrschaften sind nicht zu verachten und schaffen es, auch das junge Publikum anzusprechen bzw. zu begeistern. Leider ging deren Autogrammstunde gründlich in die Hose, weil eine gewisse Kombo in Elfenkostümen die ihre maßlos überzogen. Ok, jedem seine 15 Minuten Ruhm. Man kann nur hoffen, dass sie alsbald die selbst gehäkelten Umhänge aus- und den Blaumann anziehen. Vielleicht kommt ja dann was halbwegs Konstruktives bei rum. Ich fand&#8217;s sehr schade für AXXIS.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 364px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-03-Primordial-061.jpg" width="374" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">PRIMORDIAL</figcaption></figure>
<p>Nach dem Gig von PRIMORDIAL machte ich mich auf die Socken, da ich auf KÄRBHOLZ gut verzichten konnte, um Jacke und lange Hose zu holen. Pünktlich zurück zu SATYRICON, was Dank des nicht allzu großen Geländes in 40 Minuten locker zu schaffen ist. Die Norweger zelebrieren aktuell das 20jährige Jubiläum ihres &#8211; für viele eines DER wegweisendsten des Black Metal &#8211; Albums &#8222;Nemesis Divina&#8220;. Trotz Backofenhitze stellten sich bei dem anbetungswürdigem <em>&#8222;Mother North&#8220;</em> sämtliche Haare gen Himmel, geile Scheiße! Bilder gibt es leider nicht, unser Fotograf war zu Tisch. War bestimmt lecker.</p>
<p>Schon vernahm ich die ersten Gitarrenschläge von KNORKATOR und hoffte inständig, dass die Haarspülung hält, was sie verspricht. Es gab kein Halten mehr bei mir und der Masse um mich herum, die wohl alle dem Aufritt der Chaosband um Stumpen, Alf, Buzz Dee und Jen Majura (EVANESCENCE) entgegen fieberten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 364px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-06-Knorkator-101.JPG?i=76299769" width="374" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">KNORKATOR (Jen Majura)</figcaption></figure>
<p>Die Berliner holten spontan zwei Rollstuhlfahrerinnen auf die Bühne, die von Stumpen in pflegerischer Perfektion betreut wurden. Ein weiteres Highlight war der kurze, aber beeindruckende Gastauftritt von Alfs Nachkommenschaft Timtom.</p>
<p>SALTATIO MORTIS und die Headliner des Abends AVANTASIA konnte ich mir nur aus angemessener Entfernung geben. Die scheinen ja echt ihre Berechtigung zu haben und wurden absolut gefeiert, aber mich nervt diese Weichspülermucke massiv.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 363px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-08-Avantasia-041.JPG?i=1154837213" width="373" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">AVANTASIA DAS ist Heavy Metal!</figcaption></figure>
<p>Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und auf den größeren Festivals wird eine breite Masse abgedeckt, damit für jeden was dabei ist. So verpasste ich dann doch FLESHGOD APOCALYPSE, weil nach bereits 15 Minuten Zugaben bei mir die Kotzgrenze endgültig erreicht war, und ich ging mit Kopfschmerzen ins Zelt. Danke dafür, Tobias! Und auch für peinliche Sprüche wie: &#8222;Hey, wir spielen jetzt seit einer Stunde und vierzig Minuten und jetzt noch einen Song von über 10 Minuten. DAS ist Heavy Metal!&#8220; Nein Tobias, ist es nicht!</p>
<blockquote><p>Samstag</p></blockquote>
<p>Orientierungslos nach dem Aufwachen &#8211; und immer auf der Suche nach dem perfekten Frühstücksangebot &#8211; bin ich auf dem Zeltplatz herumgeirrt und fündig geworden: Gaffeee, Bemme, Muffin unn Fanneguchen. Nach nur kurzer Wartezeit hielt ich mein vollendetes Frühstück in den Händen &#8211; warum ich jahrelang einen Gaskocher und Kaffeepulver auf Festivals mitgeschleppt habe &#8211; ich weiß es nicht! Herrlich, wenn die Lebensgeister so langsam zurückkehren und schon kann&#8217;s wieder losgehen!</p>
<p>LOST SOCIETY (welche den Finnland-Tag hier auf dem Rock Harz eröffneten) WINTERSTORM (als Ersatz für DRACONIAN) und HARPYIE: nicht weiter erwähnenswert &#8211; vielleicht mausern die sich in den nächsten Jahren noch &#8211; einfach mal abwarten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 831px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-02-Harpyie-111.jpg" width="841" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">HARPYIE Leider NUR schön</figcaption></figure>
<p>HELDMASCHINE &#8211; was soll das? Nicht nur, dass die Mucke und die Texte stark an RAMMSTEIN erinnern, auch der Sänger gab sich alle Mühe, mit seiner Optik und Gesten wie Lindemann persönlich zu wirken.</p>
<p>OMNIUM GATHERUM scheinen allerdings schon einige Fans angelockt zu haben und steigerten die Vorfreude auf die weiteren finnischen Highlights, die da noch kommen sollten. Bilder gibt es leider nicht, unser Fotograf war sich die Zähne putzen. War bestimmt nötig.</p>
<p>Vorerst aber thrashten sich TANKARD die Stimmbänder aus dem Leib und hatten sichtlich Spaß bei dem, was sie taten. Irgendwie hatte ich Sänger Gerre zwar etwas schlanker in Erinnerung, aber das ist dann vermutlich der ominöse Jojo-Effekt?!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 831px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-05-Tankard-031.jpg" width="841" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">TANKARD Nein, das ist nicht Gerre!</figcaption></figure>
<p>GLORY HAMMER &#8211; Power Metal im Ninja-Turtles-Kostüm &#8211; was soll man schon zu dieser Kapelle schreiben? Nicht mein Fall. Bilder gibt es leider nicht, unser Fotograf war kacken. War bestimmt &#8230; notwendig.</p>
<p>Bei HÄMATOM favorisierte ich lieber einen kurzen Snack am Zelt, um mich von diesem verbalen Durchfall so weit wie möglich zu distanzieren. Schlechte Musik und Aggressionen schürender Müll, der auf einem Deutschrock-Festival wohl besser aufgehoben wäre. Ich möchte als Metalhead mit so einer Kombo nicht in Verbindung gebracht werden. So, nun reicht es aber mit der schlechten Kritik. Das ist meine persönliche Meinung und Basta. Umso mehr begeisterten mich FINNTROLL, die nun das Finnishfire endgültig entfachten, und es sollte nicht so schnell erlöschen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 831px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-07-Finntroll-101.jpg" width="841" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">FINNTROLL Griper hård på en mäktig hammar. Ut för svaga kristna blod.</figcaption></figure>
<p>Nach der Trollish-Humppa-Metal-Exkursion schoben sich die Zuschauermassen einfach von der Dark Stage hinüber zur Rock Stage, wo wenige Minuten vorher Petri Lindroos beim Soundcheck das erste Mal zu sehen war. Einige weibliche Fans verfielen in sofortige Befruchtungsstarre, erholten sich aber glücklicherweise rasant, als es bei ENSIFERUM dann so richtig nach vorne ging. Der Rest des Rasens war dem wütenden Pit der Metaller schutzlos ausgeliefert und verwandelte sich zu Staub, der einem die Sicht nahm.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 364px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-08-Ensiferum-051.jpg" width="374" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">ENSIFERUM Nein, das ist nicht Petri Lindroos</figcaption></figure>
<p>Gut, SONATA ARCTICA nutzte ich dazu, um ein bis fünf Erholungsbiere zu naschen und Kraft zu tanken für meine Melodic-Death-Götter CHILDREN OF BODOM. Nach dem schweißtreibenden Moshen ließ ich mich bei angenehmer Distanz von SUBWAY TO SALLY ins Mittelalter transportieren und freute mich, in passende Stimmung gehüllt, auf das Eintreffen von TANZWUT, die schon in der Autogrammstunde mit Liv Kristine in ihrer goldenen Mitte glänzen konnten. Keine Ahnung warum, aber ich stehe auf altertümliche Instrumente, Met sowie Mittelaltermärkte und deshalb mag ich diese Bands einfach, da sie mich seit vielen Jahren treu begleiten. Wenn da nicht die etwas unpassende Unterbrechung von POWERWOLF stattgefunden hätte, wäre das Festival im Harz mit VERSENGOLD zu einem musikalisch perfekten Abschluss gekommen.</p>
<blockquote>
<h5>Fazit, nüchtern betrachtet (ja, ich meine das wörtlich):</h5>
</blockquote>
<p>Das RHZ weiß mit tollem Lineup Metaller jeder Coleur nach Sachsen-Anhalt zu locken.</p>
<p>Super Atmosphäre, ideale Größe &#8211; zwischen dark-troll-elitär-klein und wacken-überdimensional-groß.</p>
<p>Wer will, muss auf keine Band verzichten, da auf den beiden Bühnen nichts parallel spielt.</p>
<p>Egal wen man traf &#8211; ganz besonders Ordner, Security, Toiletten-Onkels (die wichtigsten Männer überhaupt) &#8211; alle waren super freundlich und hilfsbereit.</p>
<p>Das Angebot vor Ort ist gut aufgestellt: von sämtlichem Campingzubehör, Mini-Supermarkt, Schließfachcontainer, in dem man seine Wertsachen bunkern oder das Handy aufladen kann, mehr als ausreichend Dixis sowie Wassertoiletten, Duschen und Waschmöglichkeiten &#8211; es hat mir an nichts gefehlt. Musste man dieses Jahr zwar noch 1 Euro für die Nutzung einer Spültoilette berappen, so werden diese nächstes Jahr kostenlos zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Einige Veranstalter prahlen mit dem Slogan &#8222;Deutschlands schönstes Festivalgelände&#8220;, allerdings steht das RHZ mit seiner herrlichen Lage im Harzvorland diesen in Nichts nach.</p>
<p>Wer seine sportliche Seite entdecken will, kann sich mit einem kurzen, aber heftigen, Fußmarsch zur schon erwähnten Teufelsmauer verausgaben, um die einmalige Aussicht über das ganze Festivalgelände &#8211; einschließlich des Harzes &#8211; zu genießen.</p>
<p>Und natürlich die Gäste! Ein gepflegtes sozial-metallisches Miteinander wird hier nicht nur propagiert, sondern auch gelebt. Egal ob prall gefüllte Geldbörsen oder Autoschlüssel, das längst verloren geglaubte Gut findet sich zu 90% und meist unversehrt im Lost &amp; Found-Stand ein. DAS ist Metal, Tobias Sammet!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 831px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-Rockharz-Publikum-341.jpg" width="841" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">The Horny and the Horned</figcaption></figure>
<p>Für mich eine wundervolle Erfahrung, die ich 2017 gerne wiederholen möchte. Bestätigte Acts für Ausgabe Nummer 14 sind bisher IN EXTREMO, ARCH ENEMY, MONO INC. und DEATH ANGEL. Die Frühbucherpackages sind schon seit dem 11.07.2016 auf<a href="http://www.rockharz.com"> www.rockharz.com </a>erhältlich.</p>
<p>Unser Fotograf Max wollte sich noch persönlich bei euch &#8230; Max? Max geht Katzen streicheln. Nein, nicht anlecken! Max! Mahax &#8230;</p>
<p>Jetzt aber Schluss, seht es euch nächstes Jahr einfach selbst an, oder wie KNORKATOR sagen:</p>
<h2>Zähne putzen, Pullern und ab ins Bett!!</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier noch ein <em>Betthupferl</em>:<br />
 [<a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rockharz-2016">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/">Rockharz 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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