<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kommerz Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/kommerz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/kommerz/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Oct 2017 08:07:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Kommerz Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/kommerz/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Senf der Woche #30 &#8211; VOLL KOMMERZ!!!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-30-voll-kommerz/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-30-voll-kommerz</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-30-voll-kommerz/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 06:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica]]></category>
		<category><![CDATA[Motörhead]]></category>
		<category><![CDATA[senf]]></category>
		<category><![CDATA[senf der woche]]></category>
		<category><![CDATA[Slayer]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
		<category><![CDATA[wacken open air]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=21664</guid>

					<description><![CDATA[<p>Thema heute: Kommerz &#8211; was bedeutet das genau? Wo verläuft die Trennlinie zum (verdienten) Erfolg? Welche Bands sind dem Kommerz zum Opfer gefallen? Oder betrifft das Thema eher die Branche? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-30-voll-kommerz/">Senf der Woche #30 &#8211; VOLL KOMMERZ!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em> Kommerz &#8211; was bedeutet das genau? Wo verläuft die Trennlinie zum (verdienten) Erfolg? Welche Bands sind dem Kommerz zum Opfer gefallen? Oder betrifft das Thema eher die Branche?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21664"></span><br />
<span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/preusse/" target="_blank" rel="noopener">Julian</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Okay, okay. Es ist wohl wieder mal an der Zeit, sich <strong>einer DER Grundsatzfragen unserer Szene</strong> zu stellen. <strong>Wie viel Kommerz steckt mittlerweile im Metal?</strong> Wenn alleine dieses Wort fällt, rollen sich bei vielen alteingesessenen Metalfans die Fußnägel auf. <strong>K-O-M-M-E-R-Z.</strong> Kaum eine Frage spaltet aber die Fangemeinde stärker. Natürlich wird das Thema <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-16-wacken-goes-malle/" target="_blank" rel="noopener">auch in unserer Redaktion heiß diskutiert</a>. Es gibt <strong>viele Aspekte</strong>, die uns alle von der Kommerzialisierung des Metals sprechen lassen. Doch es scheiden sich die Geister, was am Ende wirklich Kommerz ist.</p>
<p>Generell wird Kommerz als <strong>negativ behafteter Ausdruck</strong> verwendet. Es beschreibt das <strong>alleinige Interesse an einer möglichst großen Gewinnerzielung</strong>. Aha. Also haben wir jetzt schon mal eine kleine Vorstellung davon, was Kommerz überhaupt bedeutet. Aber was genau ist jetzt an Metal kommerziell?</p>
<h3>IST WACKEN KOMMERZ?</h3>
<p>Das erste, was mir dazu einfällt, ist das <strong>W:O:A</strong>. Wacken ist vor allem durch <strong>Schlamm</strong>, <strong>hohe Ticketpreise</strong>, eine <strong>Vielzahl an Bands</strong> und <strong>entsprechend viele Besucher</strong> bekannt. Sind das schon Anzeichen für den Kommerz, für ein gewinnorientiertes Arbeiten? Wohl <strong>eher weniger</strong>. Die hohen Ticketpreise resultieren vor allem aus den <strong>Kosten für die Infrastruktur</strong> und selbstverständlich auch den <strong>Band-Gagen</strong>. Das ist logisch, sobald man sich die <strong>ca. 80.000 Zuschauer</strong> und <strong>hunderte Bands</strong> anschaut. Es besteht auch die Gefahr, dass das <strong>Wacken Open Air</strong> ein <strong>Überangebot an Bands</strong> anbietet. Aber besteht in der Vielzahl der Bands nicht auch ein Reiz für die Fans? Auf jeden Fall! Sonst würden sich ja nicht so viele Menschen vor die Bühnen auf einem matschigen Acker stellen.</p>
<p>Selbstverständlich ist Wacken mit seiner <strong>Reichweite</strong> eine beliebte Bühne für <strong>die Größen der Szene</strong>, eine <strong>extrem aufwendige Show</strong> zu zeigen. <strong>Filmaufnahmen und TV-/Internetübertragungen</strong> sind für die Headliner dort schon fast Standard. Im Gegensatz zu Aufnahmen anderer Großveranstaltungen sind diese Live-Aufnahmen aber <strong>frei empfänglich</strong>. Es geht also auch <strong>ohne Sky-Abo</strong>. Gleichzeitig sollte man die Bedeutung einer solchen Festivalgröße für <strong>kleine, unbekannte Bands</strong> beachten. Gelingt dort mit einem sehr guten Gig der Durchbruch, kann das wegweisend für jede Band sein. Für eben diese<strong> „Nachwuchsförderung“</strong> ist das Festival ebenfalls bekannt. In Wacken findet also eines der größten Metal-Festivals der Welt und das größte in Deutschland statt. Aber das ist nur eines von vielen. Was ist mit den ganzen <strong>kleineren, lokalen Veranstaltungen</strong>? Dort sind die Verantwortlichen froh, wenn sie die <strong>Kosten decken</strong> können und nicht noch draufzahlen! Denn das ist die Realität. <strong>Festivals sind nicht gewinnorientiert</strong>. Bei 90 Prozent aller Veranstaltungen geht es nur <strong>ums nackte Überleben</strong>.</p>
<h3>BAND-MERCH BEI H&amp;M</h3>
<p>Als nächstes wäre da die <strong>Merchandising-Maschine</strong>. Wer kauft sich denn nicht ein aktuelles Tourshirt seiner Lieblingsband <strong>am Stand</strong> während der Veranstaltung? Doch muss es wirklich sein, Bandshirts in allen möglichen Online-Shops wie <strong>Amazon, EMP, etc. </strong>anzubieten? Noch dazu finden sich Klamotten von <strong>IRON MAIDEN, METALLICA, MOTÖRHEAD</strong> usw. <strong>in jedem H&amp;M</strong>. Das ist für mich ein <strong>klarer Fall von Kommerzialisierung</strong>. Die größten und bekanntesten Bands <strong>nutzen ihre Popularität</strong> und schließen Verträge mit Partnern ab, die wiederum anderen Vertragspartnern die Vertriebsrechte übertragen. So passiert es, dass z.B. ein <strong>zwölfjähriges Kind</strong>, das womöglich noch keine Ahnung von der Materie hat,<strong> in einem SLAYER-Shirt</strong> über die Straße läuft. <strong>Bandmerchandise wird praktisch Hipster-Mode</strong>. Tja, das ist eigentlich nicht Sinn der Sache. Man sollte Shirts, CDs und anderes kaufen, um zu zeigen, dass man <strong>die Arbeit der Künstler schätzt</strong>.</p>
<blockquote><p>Es ist fragwürdig, ob die großen Bands diese Promotion-Maschine so extrem nutzen sollten.</p></blockquote>
<p>Vielleicht fällt ja schon nach diesen beiden Beispielen auf, dass <strong>Kommerz und Erfolg ganz nah beieinander sind</strong>. Die Kommerzialisierungsvorwürfe beziehen sich lediglich auf <strong>die größten und bekanntesten Veranstaltungen und Künstler</strong>. Sollte man also nicht besser von <strong>einer Art „Obrigkeit“</strong> sprechen, die ihren Erfolg und ihre Bekanntheit nutzt, um weitere Wege zu erschließen, <strong>ihre Marke noch besser zu promoten</strong>? Vermutlich ist das der beste Weg mit dem Thema umzugehen. Die <strong>10 oder 15 Prozent</strong> der Veranstaltungen und Bands, die diese Reichweite haben, haben sich diese <strong>hart erarbeitet</strong>. Irgendwas wurde also richtig gemacht. Trotzdem ist es fragwürdig, ob die großen Bands diese <strong>Promotion-Maschine</strong> so extrem nutzen sollten. Schließlich haben sich alle Künstler dazu entschlossen, diesen Musikstil zu spielen und zu leben, um eben <em>nicht</em> <strong>Teil der Konsumgesellschaft</strong> zu sein. Die Metalszene war von Anfang an <strong>etwas Rebellisches gegen die Standards</strong> und das sollte sie auch bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-30-voll-kommerz/">Senf der Woche #30 &#8211; VOLL KOMMERZ!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-30-voll-kommerz/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Geschäft mit der Fälschung &#8211; Bootleg oder Original</title>
		<link>https://silence-magazin.de/das-geschaeft-mit-der-faelschung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-geschaeft-mit-der-faelschung</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/das-geschaeft-mit-der-faelschung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2016 09:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[bootleg]]></category>
		<category><![CDATA[fälschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[NWOBHM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=12308</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wahrscheinlich jeder von uns hat irgendetwas nicht mal ganz so Originales im Haushalt. Sei es ein fesches Lacoste-Hemd aus dem letzten Türkei-Urlaub oder das neueste James Bond-Parfüm aus dem geliebten Tschechien. Doch auch in deinen Plattenschrank kann sich die ein oder andere ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-geschaeft-mit-der-faelschung/">Das Geschäft mit der Fälschung &#8211; Bootleg oder Original</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich jeder von uns hat irgendetwas nicht mal ganz so Originales im Haushalt. Sei es ein fesches <strong>Lacoste-Hemd</strong> aus dem letzten Türkei-Urlaub oder das neueste <strong>James Bond-Parfüm</strong> aus dem geliebten Tschechien. Doch auch in deinen Plattenschrank kann sich die ein oder andere Fälschung verirrt haben. Solange es Platten gibt, verwenden auch die sogenannten <strong>Bootlegger</strong> die Technik des Pressens zu ihren Gunsten.<br />
Mittlerweile ist daraus eine riesengroße Industrie geworden, die auch ihre Anhänger gefunden hat. Anders als bei einer billig gefälschten <strong>Rolex-Uhr</strong> sind Plattenfälschungen nur schwer zu erkennen. Nur selten hört man Unterschiede beim Sound und die Cover sind ohnehin identisch. Doch auch Live-Mitschnitte werden von Bootleggern oft in Kohle verwandelt. So auch im Jahr 2009 bei <strong>Ratte </strong>geschehen. Nachdem er eine CD, die ihm nicht gefiel, bei eBay versteigerte, kam es zum großen Knall und er bekam böse Post. Von wem und worum es ging, lest ihr gleich.</p>
<h3>Das Corpus Delicti:</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12309 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Front-1024x1018.jpg" alt="front" width="1024" height="1018" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Front-1024x1018.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Front-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Front-300x298.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Front-750x745.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Front.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4><span class="_5yl5">Hey Ratte, du hast ja auch deine ganz eigene Erfahrung zum Thema gefälschte Platten gemacht. Erzähl mal mit wem und um welche Platte es sich handelte.</span></h4>
<p>In meinem Fall handelte es sich um einen <strong>IRON MAIDEN</strong>-Bootleg aus der LIVE USA-Serie mit einem Mitschnitt der &#8217;82er-Tour. Ich hab das Teil für 1 Euro bei eBay ersteigert, da die CDs, welche ich aus dieser Serie besitze (u.a. von <strong>METALLICA, AC/DC, OZZY</strong>) alle einen guten Sound haben. Bei der <strong>MAIDEN</strong>-CD war das jedoch nicht der Fall, sodass ich das Ding wieder für ein Startgebot von 1 Euro bei eBay reingesetzt habe.</p>
<h4><span class="_5yl5">Wer trat an dich heran und wie hast du dich dann verhalten?</span></h4>
<p>Kurz darauf bekam ich eine E-Mail von eBay, in welcher mir mitgeteilt wurde, dass es sich bei der angebotenen CD um einen <strong>illegalen Mitschnitt</strong> handelt und mein Angebot deshalb gestrichen wurde. Damit war der Fall für mich erstmal erledigt. Einige Tage später bekam ich jedoch Post von der Rechtsabteilung der <strong>Iron Maiden Holdings Ltd.</strong> In diesem Schreiben beschuldigte mich das <strong>MAIDEN</strong>-Management, mit <strong>I.M.-Bootlegs</strong> zu handeln und forderte mich auf, meine <strong>„kriminellen Handlungen“</strong> zu unterlassen und sämtliche sich in meinem Besitz befindlichen Exemplare auszuhändigen. Zudem wurde ich dazu aufgefordert, ein Verwarngeld von ca. 500 Euro zu zahlen. Mir war zwar klar, dass es sich nicht um eine offizielle Veröffentlichung handelt, da die LIVE USA-CDs jedoch Anfang der 90er in jedem Kaufhaus regulär erhältlich waren und ich das Teil ja bei eBay ersteigert habe, dachte ich, dass ich die CD problemlos wieder einstellen kann. Ich fühlte mich also zunächst im Recht und schaltete deswegen einen Anwalt ein. Der war ebenfalls der Meinung, dass ich nichts Unrechtes getan hätte und legte <strong>Widerspruch</strong> ein. Daraufhin fühlte sich das <strong>MAIDEN</strong>-Management wohl richtig angepisst und brachte die Sache vor ein Hamburger Gericht. Jetzt sollte ich einen &#8222;Schadensersatz&#8220; in Höhe von ungefähr 5000 Euro zahlen. Der Richter fand dies zum Glück jedoch völlig überzogen. Zudem war er der Meinung, dass keinerlei Hinweise bestünden, dass ich &#8222;professioneller&#8220; Bootleghändler bin. Die besagte CD wurde jedoch klar als Bootleg deklariert, welches ich auch entsprechend der eBay-Richtlinien nicht hätte anbieten dürfen. Am Ende musste ich also ein Verwarngeld sowie anteilige Gerichtskosten zahlen, was mich ca. 1000 Euro gekostet hat. Und das alles wegen einem jämmerlich klingenden Bootleg&#8230;</p>
<h3>Hier auch nochmal in vertonter Form:</h3>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/I8OjdoT0mXw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4><span class="_5yl5">Hast du in irgendeiner Form versucht Kontakt mit der Band aufzunehmen?</span></h4>
<p>Die Band direkt zu kontaktieren, hab ich gar nicht erst versucht. Ich hab den Vorfall jedoch in einer ausführlichen Mail dem <strong>ROCK HARD</strong> mitgeteilt, weil ich mal wissen wollte, ob die etwas darüber wissen, wie es sich mit diesen &#8222;halb offiziellen&#8220; LIVE USA-CDs verhält. Natürlich auch mit der Frage, ob das <strong>ROCK HARD</strong> diesbezüglich mal bei der Band nachhaken kann. Schließlich tönte <strong>MAIDEN-Mastermind Steve Harris</strong> früher laufend in Interviews, dass er nichts gegen Bootlegs hat und sie sogar selbst sammelt. Das <strong>ROCK HARD</strong> leitete meine Mail dann tatsächlich ans Management weiter, druckte es jedoch leider auch in einer Ausgabe als Leserbrief ab, prompt gefolgt von einer Antwort des <strong>MAIDEN</strong>-Anwalts. Hierbei erklärte mir der gute Mann, dass die LIVE USA-CDs definitiv <strong>unautorisierte Veröffentlichungen</strong> sind und deren Verkauf verboten ist. Im Anschluss meinte der Penner jedoch, dass ich auf keinen Fall ein echter <strong>MAIDEN</strong>-Fan sein könnte, da ein solcher ja schließlich wüsste, ob er es mit einem Bootleg zu tun hat und sich sowas niemals in seine Sammlung stellen würde, da er damit ja &#8222;seiner&#8220; Band nur schadet. Der Arsch sollte sich mal meine <strong>MAIDEN</strong>-Sammlung angucken! Da stehen fast alle offiziellen Veröffentlichungen (inkl. Singles, Boxsets etc.), die je herausgebracht wurden! Zudem bezeichnete er noch die von mir angegebenen <strong>Abmahn-Summen</strong> als falsch und wollte die ganze Geschichte herunterspielen. Da war ich zunächst ziemlich angepisst, sah jedoch schnell ein, dass ich die Sache lieber dabei belassen sollte, da ich eh am kleineren Hebel sitze.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12311" aria-describedby="caption-attachment-12311" style="width: 614px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15536633_1451893504822671_1376445314_o.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-12311 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15536633_1451893504822671_1376445314_o-624x1024.jpg" alt="15536633_1451893504822671_1376445314_o" width="624" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15536633_1451893504822671_1376445314_o-624x1024.jpg 624w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15536633_1451893504822671_1376445314_o-183x300.jpg 183w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15536633_1451893504822671_1376445314_o.jpg 717w" sizes="(max-width: 624px) 100vw, 624px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12311" class="wp-caption-text">Leserbrief Teil 1</figcaption></figure>
<h4><span class="_5yl5">Hat sich deine Meinung gegenüber&nbsp;<strong>IRON MAIDEN</strong> nach diesem Vorfall geändert?</span></h4>
<p>Nach der ganzen Geschichte war ich mir erstmal sicher, nie wieder einen <strong>Cent</strong> für die Band auszugeben. Die ganze<br />
Aufregung hat sich mittlerweile komplett gelegt. Trotzdem muss ich noch heute beim Hören von <strong>MAIDEN</strong>-Scheiben automatisch an das ganze Theater denken. Mich würde aber echt mal interessieren, ob die Band selbst&nbsp; eigentlich über diese ganzen Machenschaften Bescheid weiß, oder ob das Management solche Sachen ohne Absprachen durchzieht? Klar kann ich verstehen, dass Künstler gegen <strong>Bootleg-Handel</strong> vorgehen. Zumindest, wenn er in großem Stil stattfindet. Schließlich bereichern sich hier Leute an fremdem Eigentum. Aber echte Fans für den Austausch von Liveaufnahmen so abzustrafen, finde ich nicht angemessen.</p>
<h4><span class="_5yl5">Achtest du mittlerweile gezielter darauf originale Platten zu erwerben oder kaufst und verkaufst du weiterhin worauf du Lust und Laune hast?</span></h4>
<p>Da ich schon etwas länger Tonträger sammle, weiß ich natürlich, ob es sich um einen Bootleg handelt, oder nicht. Der Vorfall hindert mich natürlich nicht daran, weiterhin entsprechende Scheiben diverser Bands zu erwerben. Also falls jemand, der das hier liest, <strong>ACCEPT</strong>-Bootlegs loswerden will &#8230;<br />
Da ich mir Platten in der Regel kaufe, um sie auch zu behalten, muss ich da auch nicht drauf achten, ob es sich um eine offizielle Veröffentlichung handelt. Obwohl: Bei eBay würde ich wohl keine Bootlegs mehr anbieten &#8230;</p>
<h4><span class="_5yl5">Auf wen hast du nach diesem Vorfall am meisten Wut? Die Fälscher, die Band, das Management, die Anwälte oder dich selbst?</span></h4>
<p>Gute Frage! Hauptsächlich wohl auf die Anwälte beider Seiten. Auf meinen, weil er mich offensichtlich ohne jegliche<br />
<strong>fachliche Kompetenz</strong> falsch beraten hat. Auf den anderen, weil er ein ziemlich arrogantes Arschloch ist. Das <strong>MAIDEN</strong>-Management ist mir seitdem auch nicht unbedingt sympathischer geworden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12312" aria-describedby="caption-attachment-12312" style="width: 524px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15491854_1451900578155297_1089420279_o.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12312" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15491854_1451900578155297_1089420279_o-534x1024.jpg" alt="Leserbrief Teil 2" width="534" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15491854_1451900578155297_1089420279_o-534x1024.jpg 534w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15491854_1451900578155297_1089420279_o-156x300.jpg 156w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15491854_1451900578155297_1089420279_o-750x1440.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15491854_1451900578155297_1089420279_o.jpg 1067w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12312" class="wp-caption-text">Leserbrief Teil 2</figcaption></figure>
<p>Ihr seht also, dass beim Thema Fälschungen allerhöchste Vorsicht geboten ist. Selbst wenn euch gefälschte CDs nicht gefallen, stellt sie keinesfalls bei eBay zum Verkauf ein. Die Anwälte der Szenegrößen haben ihre Augen überall und werden auch dich erwischen! Ich denke, dass <strong>Ratte </strong>in diesem Fall noch relativ glimpflich davongekommen ist. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man 7 Jahre nach diesem Urteil mit 1000 Euro Strafe davonkommt. Gibt es aktuelle Fälle von denen ihr wisst?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-geschaeft-mit-der-faelschung/">Das Geschäft mit der Fälschung &#8211; Bootleg oder Original</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/das-geschaeft-mit-der-faelschung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum verändert sich eine Band nach der anderen?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/warum-veraendert-sich-eine-band-nach-der-anderen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=warum-veraendert-sich-eine-band-nach-der-anderen</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/warum-veraendert-sich-eine-band-nach-der-anderen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 09:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Gleich]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Motörhead]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=10511</guid>

					<description><![CDATA[<p>[Warnung des Cheflektors: In diesem Artikel befinden sich sehr viele GROßE und fette Buchstaben! Empfindsamen Personen wird dringend geraten, hier nicht weiterzulesen. Es wurden keine kleineren Buchstaben gequält, getötet oder haben in irgendeiner anderen Form Schaden genommen. Sollten dennoch Bedenken diesbezüglich entstehen, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/warum-veraendert-sich-eine-band-nach-der-anderen/">Warum verändert sich eine Band nach der anderen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>[Warnung des Cheflektors: In diesem Artikel befinden sich sehr viele GROßE und fette Buchstaben! Empfindsamen Personen wird dringend geraten, hier nicht weiterzulesen. Es wurden keine kleineren Buchstaben gequält, getötet oder haben in irgendeiner anderen Form Schaden genommen. Sollten dennoch Bedenken diesbezüglich entstehen, wenden Sie sich vertrauensvoll unter&nbsp;(030) 25 91 0 an die Soforthilfe der Deutschen Zeitungsleser. Vielen Dank!]</strong></h4>
<p>Nehmen wir mal an, du hast dir die neue CD &#8222;Erstmal Husten&#8220; von der (fiktiven) Band<strong> BRONCHIALGEWITTER</strong> gekauft. Ihre ersten 2 Alben stehen bereits in deinem Plattenregal und bieten astreinen Old School Death Metal. Die Vorfreude ist groß, als du das Album auspackst, in deine Anlage schiebst und dich gespannt auf das Sofa setzt. Das Intro dudelt vor sich in und dann beginnt der erste Song. Doch nach der Hälfte erklingen <strong>plötzlich Keyboards</strong> und im Refrain wird heldenhaft gesungen. Irritiert hörst du weiter, aber auch im nächsten Stück passiert wieder dasselbe. Diesmal kommen sogar <strong>Streicher</strong> hinzu.</p>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Was soll das?</strong></h4>
</blockquote>
<p>Die restlichen 5 Songs bieten exakt das gleiche, wie die 2 Vorgänger. Immer mehr nehmen die <strong>cleanen Vocals</strong> die Überhand. Auch die Streicher sind jetzt jederzeit vertreten. <strong>Enttäuscht</strong> von der eingängigen, ja sogar poppigen Anbiederung, wird das Digipack in die Ecke gepfeffert. Es ärgert dich dermaßen und vor Wut schießt dir folgender Gedanke durch den Kopf:</p>
<h3>Wie kann es sein, dass meine neue Lieblingsband sich so verändert hat?<br />
Die waren doch immer ehrlich und total bodenständig?</h3>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;"><strong>In einem Interview bezieht die Band Stellung</strong></h4>
</blockquote>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11300" aria-describedby="caption-attachment-11300" style="width: 415px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="283" class="wp-image-11300" alt="motoerhead-band-skalar" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar.jpg 1123w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11300" class="wp-caption-text">MOTÖRHEAD kannten nur einen Kurs: Vollgas! Dafür schätzen so viele Menschen die Band</figcaption></figure>
<h4>Und hier beginnt nun der Spaß interessant zu werden.</h4>
<p>Die Band antwortet auf die Frage, warum sie so ANDERS klingt, dass sie einfach mal <strong>was Neues ausprobieren</strong> wollten. <strong>Warum</strong> aber ändern sich die Bands vom Klang her, die wir alle so lieben und am liebsten nur in der einen Sparte sehen wollen? Ich rede bewusst nicht von den Interpreten, die noch mehr Geld scheffeln wollen und jedes Jahr ein belangloses Album nach dem anderen herausbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Wieso geschehen solche Veränderungen?</strong></h4>
</blockquote>
<h4>1. Grund: Wir hatten Bock darauf</h4>
<p>Ja, diese einfache <strong>Antwort</strong> ist für manchen nicht nachvollziehbar und kann <strong>frustrierend</strong> sein. Aber habt ihr euch mal gefragt, wieso Musiker mehrere Bands neben ihrem Hauptaugenmerk gründen? Sie haben oftmals keine Lust nach dem 20. Album immer wieder <strong>dieselbe Leier</strong> zu verzapfen. Stellt euch vor, ihr wärt an ihrer Stelle und müsst/wollt euch das Hirn zermartern. In der Hoffnung, den nächsten Überknaller zu komponieren. Der in erster Linie den Musikern gefällt, wohlgemerkt. Deswegen schreiben viele Gruppen Musik. Um sich selbst auszudrücken. Natürlich sind wir <strong>Fans unglaublich wichtig</strong>, keine Frage. Ohne uns könnten Bands nicht touren, geschweige denn ihre Kunst verbreiten. Und doch fällt es unzähligen Interpreten schwer, keine Veränderung in ihr Konstrukt einweben zu dürfen, weil es einige Außenstehende schlecht finden.</p>
<p>Ich begrüße es dennoch auch regelmäßig, wenn Exemplare wie <strong>MIDNIGHT</strong>, <strong>MOONSORROW</strong>, <strong>METAL INQUISITOR</strong>, oder auch <strong>MOTÖRHEAD</strong> und <strong>IRON MAIDEN</strong> (um ein paar Exemplare zu nennen, die sich nie wegen Ruhm und schnödem Mammon großartig verbogen haben) ihrem Sound treu bleiben und bis zur Auflösung größtenteils gleich klingen. Das kann ich sehr gut verstehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11298" aria-describedby="caption-attachment-11298" style="width: 654px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="664" height="400" class="wp-image-11298 size-full" alt="opeth-bandfoto" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/opeth-bandfoto.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/opeth-bandfoto.jpg 664w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/opeth-bandfoto-300x181.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11298" class="wp-caption-text">Von harschem Death Metal zu Progressive Rock: Opeth</figcaption></figure>
<h4>2. Grund: Line Up</h4>
<p>Falls ihr unzufrieden mit der letzten Platte von <strong>GRAVEYARD</strong> (Schweden) wart, dass liegt am Weggang des Bassisten, welcher maßgeblich am Songwriting beteiligt gewesen ist. Mittlerweile haben sich die Schweden sogar aufgelöst, beziehungsweise auf einen Winterschlaf auf unbestimmte Zeit geeinigt. Das hat, wie ich finde, gravierende Spuren in den neuen Liedern hinterlassen. <strong>IRON MAIDEN</strong> haben diesen Prozess sogar 4-mal durchgemacht, wohlgemerkt nur auf den Sängerposten bezogen. Ein Wunder, wie ich finde, dass die Engländer so <strong>konsequent</strong> geblieben sind, obwohl ich definitiv die ersten beiden Platten präferiere, da <strong>Paul Di Anno</strong> für meinen Geschmack unvergleichlich war. Wenn auch nicht perfekt.</p>
<h4>3. Grund: Du willst genau das gleiche Album, nur mit neuen Songs</h4>
<p>Wie schon im Text der ersten Ursache erwähnt, freue ich mich selber, dass soviele Bands stur ihren Weg gehen. Sie haben nur eine Absicht: bis zum Erbrechen/Tod soll ihre Musik gleich klingen, es dürfen maximal Nuancen verändert werden. Daran ist meiner Meinung nach nichts verkehrt. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier der Extraklasse. Und Veränderungen müssen ja nicht immer sein. Aber auch hier liegt der <strong>Teufel im Detail</strong> versteckt. Mir ging es so bei der neuen Scheibe von <strong>TOTENMOND</strong> (&#8222;Das Letzte Beil Vor Dem Mond&#8220;). Die Vorfreude war groß, der Hannes war freudig erregt.</p>
<p>Zack! Album läuft, Schreiberling ist enttäuscht. Trotz unveränderter Formel bezüglich des Songwriting, kickte mich die Platte wenig. Was wohl an der schwachen Produktion gelegen hat. Eigentlich ein vierter Grund, aber das ist eine Geschichte, die schon angerissen wurde.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11302" aria-describedby="caption-attachment-11302" style="width: 499px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="509" height="509" class="wp-image-11302" alt="solstafir-otta-cover" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover.jpg 608w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11302" class="wp-caption-text">Das aktuelle Werk von SÓLSTAFIR sorgte damals für Furore. Für viele war es zu poppig.</figcaption></figure>
<p>Auch beim aktuellen Silberling von <strong>SÓLSTAFIR</strong> war ich sehr enttäuscht. Obgleich die Formel von &#8222;Svartir Sandar&#8220; beibehalten wurde. &#8222;Ótta&#8220; war mir zu ruhig, zu sehr in Richtung Kommerz ausgelegt. Aber deswegen verurteile ich die Band nicht mehr wie am Anfang. Hätten die Isländer sich nicht seit ihrem zweiten Werk geändert, sie wären wohl für mich uninteressant geblieben. Wem solche Wandlungen auf den Kranz gehen, der kann ja auch die <strong>alten Scheiben</strong> auflegen.</p>
<p>Zum Schluss noch eine kleine Liste an Interpreten, die sich regelmäßig verändern: <strong>BORIS</strong> aus Japan, <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>, <strong>OM</strong>, <strong>DISILLUSION</strong>, <strong>IN FLAMES</strong> (die ersten 90er Scheiben sind sehr zu empfehlen), <strong>DARK MILLENNIUM</strong>&#8230;..die Auswahl ist schier endlos!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/warum-veraendert-sich-eine-band-nach-der-anderen/">Warum verändert sich eine Band nach der anderen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/warum-veraendert-sich-eine-band-nach-der-anderen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommerz im Metal &#8211; ein notwendiges Übel?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/juhu-der-kommerz-ist-da/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=juhu-der-kommerz-ist-da</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/juhu-der-kommerz-ist-da/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 13:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[ACDC]]></category>
		<category><![CDATA[Axl Rose]]></category>
		<category><![CDATA[ebay]]></category>
		<category><![CDATA[emp]]></category>
		<category><![CDATA[Guns N`Roses]]></category>
		<category><![CDATA[h&m]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica]]></category>
		<category><![CDATA[primark]]></category>
		<category><![CDATA[universal music group]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
		<category><![CDATA[zalando]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=11075</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachdem der erste Aufschrei verklungen ist, machte sich unser Gastautor Preuße auch so seine Gedanken über das Phänomen der Verramschung von Metal-Shirts bei einem Billig-Modehaus und der Konstellation von Kommerz und Metal im Allgemeinen. &#160; Neulich mit einem Kumpel in der Innenstadt: ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/juhu-der-kommerz-ist-da/">Kommerz im Metal &#8211; ein notwendiges Übel?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Nachdem der erste Aufschrei verklungen ist, machte sich unser Gastautor Preuße auch so seine Gedanken über das Phänomen der Verramschung von Metal-Shirts bei einem Billig-Modehaus und der Konstellation von Kommerz und Metal im Allgemeinen.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neulich mit einem Kumpel in der Innenstadt: &#8222;Hey, ich brauch noch ein paar T-Shirts, lass mal eben nach<strong> H&amp;M</strong> gehen&#8220;. Gesagt, getan. Nun gehen wir also (mein Kumpel und meine Wenigkeit selbst) in den nahegelegenen Laden des schwedischen Modehauses in der Innenstadt der <strong>Ruhrpott-Perle Gelsenkirchen</strong>.</p>
<p>Dort angekommen, fallen mir schon von Weitem die Bandshirts am Ende des Ganges auf. Erschrocken stelle ich fest, dass dort Shirts der größten Rock- und Metalbands aller Zeiten hängen: <strong>MOTÖRHEAD</strong>, <strong>IRON MAIDEN</strong>, <strong>SLAYER</strong> und natürlich <strong>METALLICA</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11071" aria-describedby="caption-attachment-11071" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11071 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/img_4317.jpg" alt="img_4317" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/img_4317.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/img_4317-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/img_4317-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11071" class="wp-caption-text">Super Idee oder doch nur Kommerz?</figcaption></figure>
<p>Okay, das wäre ja vielleicht gar nicht so tragisch, aber gerade diese Bands haben das doch absolut nicht nötig, denke ich mir. Zu allem Überfluss fragt mein Kumpel neben mir auch noch: &#8222;Du hörst doch das Zeuch da, oder? Kaufst du deine Shirts von denen immer hier?&#8220; Ich will überlegen was ich antworten soll, aber da gibt’s für mich nichts zu überlegen. &#8222;Nein, ich gehe ganz altmodisch auf Konzerte und kaufe meine Shirts dort!&#8220;, entgegne ich. Obwohl, ich fühle mich momentan wirklich so, als ob ich vor dem Merchandise-Stand eines Konzertes oder Festivals stehe und dort Klamotten von Musiklegenden kaufen könnte. Blöderweise ist das nicht der Fall, denn ich bin ja immer noch in diesem schwedischen Modehaus. Aber was zur Hölle haben solche Bands in einem Modehaus verloren? Und vor Allem, dürfen die das Zeug überhaupt verticken? Na gut, die Frage ist eigentlich überflüssig, denn sonst würde so ein großer Konzern das ja nicht machen.</p>
<p>Mich lassen die Gedanken nicht mehr los und die Frage nach dem Warum und Wieso bezüglich der Kommerzialisierung des/im Metal hat mich nun vollends in ihren Bann gezogen. Aus diesem Grund begebe ich mich online auf die Suche nach Antworten.</p>
<p>Im Online-Shop von <strong>H&amp;M</strong> zähle ich schon nach kurzer Zeit 13 Shirts mit verschiedenen Motiven diverser musikalischer Berühmtheiten. Mir ist besonders ein <strong>METALLICA</strong>-Shirt mit dem Motiv der &#8222;Ride the Lightning European Tour 1984&#8220; aufgefallen, welches für den Spottpreis von schlappen <strong>14,99 Euro</strong> zu haben ist. Eigentlich ein Witz, denn wie sich herausstellt, kostet ein Original in einem <strong>amerikanischen Forum</strong> sage und schreibe <strong>750$</strong> und auch auf der <strong>deutschen Ebay-Plattform</strong> wurde für so ein Teil satte <strong>299 Euro</strong> verlangt und gezahlt!</p>
<p>Grundsätzlich kann man über Neuauflagen von Tour-Shirts streiten, doch das ist ein komplett anderes Thema, also betrachte ich dieses Beispiel nur am Rande, obwohl mir der Preis nicht mehr aus dem Kopf geht.</p>
<p>Fast zwangsläufig lande ich später auf der Suche nach Band-Merch im Onlineshop von <strong>EMP</strong>, aber den kennt ihr ja wahrscheinlich alle, denn wer hat dort nicht schon mal was bestellt? Dort gibt es überraschenderweise auch Motive zu sehen, die auch im schwedischen Modehaus auf der Kleiderstange hängen.<br />
Hier bewegt sich die Preisspanne von 15 bis 30 Euro pro Shirt, also etwas teurer als bei <strong>H&amp;M</strong>, aber noch nicht auf Augenhöhe mit dem offiziellen <strong>METALLICA</strong>-Fanshop. Normale Herrenshirts liegen dort mehrheitlich bei 25 bis 30 Euro, dementsprechend verlangt die Band hier fast den doppelten Preis wie <strong>H&amp;M</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11074 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/img_4323.jpg" alt="img_4323" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/img_4323.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/img_4323-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/img_4323-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Doch warum sind anscheinend beide Shops (<strong>EMP</strong> und <strong>H&amp;M</strong>) gleichermaßen berechtigt, Merchandise zu verkaufen? Die Antwort ist eigentlich recht simpel:</p>
<p><strong>METALLICA</strong> (und auch viele andere Bands, deren Klamotten man z.B. bei<strong> H&amp;M</strong> findet) stehen bei einer Firma namens BRAVADO, einem Tochterunternehmen der UNIVERSAL MUSIC GROUP, unter Vertrag. Dieses Unternehmen ist nach eigener Aussage<em><strong> &#8222;weltweit führend in der Vermarktung von Merchandise-Rechten&#8220;</strong></em>. Den Künstlern wird hierbei ein weitreichendes Vertriebsnetz versprochen. Nebenher sind einige Vertriebspartner aufgelistet, wie beispielsweise <strong>Zalando</strong>, <strong>Primark</strong> oder eben <strong>H&amp;M</strong> und <strong>EMP</strong>.</p>
<blockquote><p>Tadaaa, Rätsel gelöst!</p></blockquote>
<p>Doch wann geht diese Kommerzialisierung zu weit? Sollen Bands solche eben beschriebenen Partnerschaften eingehen? Sollen sie damit reich werden dürfen und vor allem: was passiert mit den kleineren, unbekannteren Bands?</p>
<p>Ich kann die Künstler ja zum Teil verstehen, die ja nun doch irgendwie versuchen müssen, ihre Produkte an den Fan zu bekommen. Da ist es durchaus logisch und sinnvoll, eine Kooperation mit einem Partner einzugehen, welcher ein flächendeckendes Netzwerk zum Verkauf von Fanartikeln anbieten kann. Wobei man beachten sollte, dass die betroffenen Bands &#8211; wie eben <strong>METALLICA</strong> oder <strong>AC/DC</strong> &#8211; mittlerweile nicht mehr nur szenekundigen Insidern ein Begriff sind, sondern sich jeweils zu weltbekannten Marken entwickelt haben, die es beispielsweise in das einigermaßen gängige Radioprogramm schaffen und somit auch Laien des Musikgenres bekannt sind. Genau für solche Leute scheint die Vermarktung von Bandshirts bei Modehäusern wie <strong>H&amp;M</strong> geschaffen zu sein. Leute, die sich vielleicht nicht gut in der Materie auskennen, aber trotzdem zeigen wollen, dass sie die Musik der Künstler gut finden. Also ist die ganze Geschichte für die Künstler ein notwendiger Schritt in den Kommerz, um auch, ich bezeichne sie jetzt einfach mal als &#8222;Teilzeitfans&#8220;, für sich zu gewinnen?</p>
<p>Das muss Vollblutfans nicht gefallen und wird es wahrscheinlich auch nicht. Doch wirtschaftlich sind diese &#8222;Teilzeitfans&#8220; für die meisten Künstler absolut notwendig. Moment, &#8222;wirtschaftlich&#8220;?! Ja genau, viele Musiker sehen die Musik nicht mehr als Kunst und Freiheit, sondern als Beruf. Da hört für mich der Spaß allerdings auf!</p>
<blockquote><p>Momentan bilden im Metal Musiker, die nur noch des Geldes wegen auftreten, zum Glück noch eine Minderheit, wobei es oft schon Grenzfälle gibt.</p></blockquote>
<p>Das beste Beispiel für die Kategorie Kommerz ist für mich <strong>AC/DC</strong>. Die Australier sind zweifelsohne eine Legende der Musikgeschichte und wegweisend für so manche Band in späteren Jahren. Doch wie sagt man so schön: Der Putz beginnt zu bröckeln. Selbst eingefleischte <strong>AC/DC</strong>-Fans sehen ein, dass der Zenit überschritten ist. Mit dem neuen Album und der folgenden Tour war der Abschied wie gemalt, aber denkste! Dass sich ihr Sänger <strong>Brian Johnson</strong> aufgrund gesundheitlicher Bedenken zurück zog, ist absolut verständlich, doch ist es dann nötig, wie beim Fußball den Transfermarkt zu eröffnen und <strong>Axl Rose</strong> von <strong>GUNS N’ ROSES</strong> zu verpflichten? Nein, absolut nicht! So verliert die Band ihr traditionelles Gesicht, spielt noch ein paar Konzerte und existiert nur noch der Marke wegen vor sich hin. Das muss nicht sein. Es schadet dem Image des Rock- und Metal-Genre, sowie der Band an sich.</p>
<p>Doch sollen Musiker auch im Metal mit ihren Werken reich werden dürfen? Das ist, wie ich finde, eine gute und schwer zu beantwortende Frage. So haben wir beispielsweise wieder <strong>METALLICA</strong>, die sich von der Garagenband zu einer der kommerziell erfolgreichsten Metal-Bands etabliert hat. Und da haben wir es wieder: &#8222;Kommerz, Kommerz, Kommerz&#8220;. In unserer metallischen Welt der Staatsfeind Nummer Eins, wenn man so will. Doch schwimmen <strong>METALLICA</strong> unverdient in Geld? Nein, garantiert nicht, denn wie überall wird gute Arbeit fast immer belohnt. Die Band hat sich von ganz unten nach ganz oben gearbeitet. Bestes Beispiel für den American Dream &#8211; ich weiß, Klischee und so &#8211; aber trotzdem: Erfolg und Geld hängen eng zusammen. Selbstverständlich muss man für Erfolg hart arbeiten und, unter anderem, auch gute Musik machen. Oder etwa doch nicht? <strong>Lars Ulrich</strong> sagte vor vielen, vielen Jahren&nbsp; mal in einem Interview, dass man in Amerika als Loser gilt, wenn man mit 30 nicht Millionär ist. Das hat sich die Band anscheinend zu Herzen genommen und das so dermaßen, dass sie aus der Masse aller anderen Bands heraussticht. Vom dreisten Logo-Klau bis zur Abwerbung von <strong>Cliff Burton</strong> (R.I.P.) war <strong>Ulrich</strong> und <strong>Hetfield</strong> nichts zu Schade, um den musikalischen, und ja, auch den kommerziellen Erfolg zu beschleunigen. Der Rest ist, meiner Meinung nach, alles eine Frage der Entwicklung. Dass diese Entwicklung nun dahin geht, einen Fanshop aufzumachen, der nahezu einem kompletten Warenhaus gleicht, ist die andere Frage. Also jetzt mal im Ernst, wer hängt sich denn bitte Christbaumkugeln mit dem Logo &#8222;Kill ´em All&#8220; an den Baum? DAS ist für mich Kommerz! Das braucht kein Mensch, ist vollkommen unnötig und hat nichts mehr mit Metal zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Leute, die meinen mit Musik Geld verdienen zu wollen, haben den Sinn und Zweck des Ganzen nicht verstanden.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Vergleich zu früher, wo auf der Bühne nur Technik und Pyro vorhanden war, haben sich die großen, ja reichen Bands etwas Anderes einfallen lassen, um die &#8222;Massen&#8220; zu beeindrucken. Beispielsweise riesige Ballons mit dem Bandmaskottchen und Bühnenbildern, die man eher aus Theatern kennt, gehören für diese Künstler mittlerweile zum Alltag. Klar sieht das beim Konzert bombastisch aus und als Fan meint man &#8222;die können es einfach&#8220;, aber nichtsdestotrotz ist auch so etwas nichts anderes als eine Kommerzialisierung der Show, damit Leute die Konzerte besuchen, die sonst nicht hingehen würden. Nebenbei fliegt die besagte Band auch noch in einem eigenen Jet zu den Auftritten. Aber auch hier gilt wieder &#8211; sie haben sich dieses Gehabe durch gute und erfolgreiche Musik in gewissen Maßen verdient.</p>
<p>Doch der Kommerz nimmt nicht nur bei der Vermarktung der Bands Einzug, sondern ist auch auf fast allen großen Festivals zu spüren. Das beste Beispiel ist natürlich <strong>Wacken</strong>. 70.000 bis 80.000 Menschen zieht es jedes Jahr dorthin. Und warum? Die wenigsten werden antworten: &#8222;wegen der Musik!&#8220;, sondern vielmehr &#8222;wegen dem ganzen Drumherum!&#8220;. Natürlich gibt es dort Bühnen und Bands ohne Ende zu sehen, aber dort versammelt sich ein Großteil der Fans nur, um die ganz Großen der Szene zu bejubeln. Der Rest sitzt gemütlich im Biergarten oder vertreibt sich die Zeit mit einem Besuch im Dorf, welches sich im Ausnahmezustand befindet und wo jeder, also wirklich <em><strong>JEDER</strong></em>, versucht, selbst noch das kleinste bisschen Profit aus dem Festival zu schlagen. Dadurch, dass die Fans durch das ganze &#8222;Drumherum&#8220; abgelenkt werden, bekommen kleinere Bands vielleicht nicht mehr die Aufmerksamkeit, die sie eigentlich verdienen. Ob sie gute Musik machen und vielleicht auch das Potenzial haben, irgendwann genauso bekannt &#8211; und verdammt noch mal ja, auch kommerziell erfolgreich &#8211; wie eben <strong>METALLICA</strong>, zu werden, wird für immer ein Geheimnis bleiben.</p>
<p>Es geht also nicht mehr primär um Musik, Bands und Metal, sondern nur noch um den Volksfestcharakter. Das ist Kommerz in Urform, aber die Massen zieht es trotzdem hin &#8211; wegen dem Namen &#8222;Wacken&#8220;, einer Multi-Millionen Euro schweren Marke. Das kann ich nicht verstehen, da in so einem Fall das Grundprinzip eines Festivals für mich mehr und mehr verloren geht: Ein Wochenende, an dem an einem Ort mit einer, eventuell noch zwei Bühnen sich viele Bands die Klinke in die Hand geben und einfach nur Musik machen.</p>
<p>Trotz der Antworten, und der vielen sich neu stellenden Fragen, finde ich es letzendlich immer noch befremdlich, wenn Artikel einer eigentlichen Subkultur, wie es die Rock- und Metalszene ursprünglich war, in einem günstigen schwedischen Klamottenladen verramscht werden. Die <strong>EMP</strong> bildet für mich eine kleine Ausnahme, da sich der Onlineshop auf den Verkauf von Merchandise dieser Subkultur, egal ob Musik oder Gaming, sowie dazu passender Streetwear spezialisiert hat. Aus diesem Grund finde ich es durchaus legitim, dort Fanartikel zu bestellen, oder im Laden zu kaufen. <strong>H&amp;M</strong>, sowie einige andere Vertriebspartner der <strong>UNIVERSAL MUSIC GROUP</strong>, sind für mich persönlich gewöhnliche Modegeschäfte, in deren Verkaufskonzepte solche Künstler nicht hineinpassen. Schlussendlich bleibt es jedem Fan natürlich selbst überlassen, wo er seine Shirts und andere Fanartikel kauft.</p>
<hr>
<h3 style="text-align: center;">FAZIT</h3>
<p>Ich bleibe bei der traditionellen Variante und lasse mein Geld lieber an den Ständen, die bei Konzerten Merchandise an die Fans bringen. So kann ich dann auch kleinere Bands unterstützen, die aufgrund ihrer vermeintlichen Unbekanntheit keinen Vertriebspartner haben. Denn diese Bands sind die Leidtragenden der Kommerzialisierung, da sie kaum von ihrem Schaffen leben können, solange sich nur alles auf die großen Stars konzentriert.</p>
<hr>
<p>H&amp;M <a href="http://www.hm.com/de">online</a></p>
<p>EMP <a href="http://www.emp.de/">online</a></p>
<p>UNIVERSAL MUSIC GROUP <a href="http://www.universal-music.de/company/home">online</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/juhu-der-kommerz-ist-da/">Kommerz im Metal &#8211; ein notwendiges Übel?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/juhu-der-kommerz-ist-da/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FICKEN auf Festivals? Bitte nicht!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ficken-auf-festivals-bitte-nicht</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 06:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Ficken]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Oberflächlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[RockHarz]]></category>
		<category><![CDATA[Saufen]]></category>
		<category><![CDATA[Schnaps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=4609</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alle, die in den letzten Jahren auf mehr oder weniger großen Festivals waren, kennen ihn mit Sicherheit &#8211; den FICKEN-Stand. Besoffene Menschen, vollgeklebt mit Stickern auf denen &#8222;Luder&#8220;, &#8222;Rampensau&#8220; oder &#8222;Sexgott&#8220; steht, halten mit flachen Sprüchen bedruckte Schilder hoch und brüllen &#8222;FICKEN!&#8220; ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht/">FICKEN auf Festivals? Bitte nicht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Alle, die in den letzten Jahren auf mehr oder weniger großen Festivals waren, kennen ihn mit Sicherheit &#8211; den FICKEN-Stand. Besoffene Menschen, vollgeklebt mit Stickern auf denen &#8222;Luder&#8220;, &#8222;Rampensau&#8220; oder &#8222;Sexgott&#8220; steht, halten mit flachen Sprüchen bedruckte Schilder hoch und brüllen &#8222;FICKEN!&#8220; (das ruft sich ja genauso gut wie &#8222;WACKEN!&#8220;, perfekt also). Dazu schallt in maximaler Lautstärke alles aus den Boxen, was harte Musik an kommerziell ausnutzbarer Bauernfängerei so hergibt.</h4>
<p>Beim ersten Mal war das ja noch irgendwie cool und witzig. &#8222;Guckt mal, ich habe ein Schild, auf dem riesengroß &#8222;Ficken&#8220; steht, hihi!&#8220; &#8211; meinetwegen. Aber da hört&#8217;s dann auch schon auf. Leider war das aber erst der Anfang. Über die letzten 6 Jahre hat sich der &#8222;geheimnisvolle Partyschnaps fürs Volk&#8220; wie eine Seuche über alle Festivals ausgebreitet, die ausbeutbar genug erschienen.</p>
<p>Das Erste, was mich dabei so richtig gestört hat, ist der schamlose Umgang mit der Musik &#8211; Hauptsache Songs, die alle irgendwie kennen, Songs mit denen man besoffene Menschen an der Stange hält. Das reicht von SEPULTURA-Evergreens und alten IRON-MAIDEN-Liedern (damit kann man leben) über RAMMSTEIN und ONKELZ (schon sehr viel weniger okay) bis hin zu BILLY TALENT und BLINK 182 &#8211; Musik die meiner Meinung nach aber auch REIN GAR NICHTS auf einem Metal-Festival verloren hat. Und das Schlimmste ist: Der Stand befindet sich nicht selten direkt neben den Bühnen (etwa auf dem Rock Harz) und dreht seine Boxen ordentlich auf, um sicherzugehen, dass man auch während man sich das Konzert seiner Lieblingsband ansieht auf keinen Fall ein Lied aus der Playlist verpasst. Das ist eine furchtbare Respektlosigkeit gegen alle Bands und Konzertbesucher. Ein Schlag ins Gesicht für alle, die Festivals aus Liebe zur Musik besuchen und nicht nur, um sich die Birne wegzusaufen.</p>
<p><strong>Ist so etwas Metal? Leider nein. Leider gar nicht.<br />
</strong></p>
<p>Und dann die Schilder. Schilder auf Festivals sind toll. Man nehme den Karton einer leeren Palette Bier, lasse sich einen lustigen bis obszönen Spruch einfallen, beschrifte das Ding mit einem Edding und bringe damit die anderen Festival-Besucher zum Lachen. Ich habe so etwas immer gefeiert. Aber auch das hat FICKEN mir verdorben. Wenn auf einmal jedes zweite Pappschild, das man sieht, ein mit einem Standardspruch bedrucktes (sogar so bedruckt, dass es nach Edding-Geschmiere aussehen soll) Werbeplakat ist, verliert das Ganze doch seinen Sinn. Es ist doch eine Perversion der eigentlichen Sache &#8211; ein solches Plakat soll gefälligst die Frucht alkoholinduzierter Kreativität und Individualität sein! Und nicht klischeehafte, fließbandproduzierte Werbung für ein Gesöff, dessen Erfolg einzig und allein auf seiner in Großbuchstaben geschriebenen möchtegern-schockierenden Überschrift basiert. Die BILD lässt grüßen.</p>
<p>Und wie schmeckt das Zeug denn nun eigentlich? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ich weigere mich, es zu probieren. Selbst wenn es das leckerste Getränk der Welt wäre &#8211; das könnte in keiner Hinsicht die unendliche Geschmacklosigkeit wettmachen, die das Gesamtkonzept in meinen Augen darstellt. Der FICKEN-Stand und alles was dazugehört ist eine Reduktion der Metal-Festival-Szene auf oberflächlichste Aspekte, und somit ein dreister Angriff auf alles, wofür es sich als Musik-Fan zu kämpfen lohnt. FICKEN verkörpert auf kleiner Ebene, wo Festivals im Großen und Ganzen leider unvermeidlich hinzusteuern scheinen: Einen abgeflachten, auf oberflächlicher Anziehung basierenden Kommerz-Abgrund, bei dem die Musik nur noch als Suff-Beschallung dient.</p>
<p>Von daher gibt es auch keine Links, Fotos oder gar Werbebanner von uns, sondern nur einen Tipp der netten Menschen in Grün:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 738px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/komasaufen-polizei.jpg" width="748" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">Die Polizei rät: Wer ficken will, sollte (keine) weiße Schlüpper tragen!</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht/">FICKEN auf Festivals? Bitte nicht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Es kotzt mich an!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/es-kotzt-mich-an/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=es-kotzt-mich-an</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/es-kotzt-mich-an/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2016 08:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=3852</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Moment sind wir wieder mitten in der Festivalsaison. Ok, mittlerweile ist das ganze Jahr über Festivalsaison, aber im Moment ist halt jedes Wochenende an jeder Ecke was. Die meisten von uns haben ihre Lieblingsfestivals, doch auch da gibt es sicher etwas, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/es-kotzt-mich-an/">Es kotzt mich an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Moment sind wir wieder mitten in der Festivalsaison. Ok, mittlerweile ist das ganze Jahr über <strong>Festivalsaison</strong>, aber im Moment ist halt jedes Wochenende an jeder Ecke was. Die meisten von uns haben ihre Lieblingsfestivals, doch auch da gibt es sicher etwas, was euch ziemlich auf den Sack geht. In den folgenden Zeilen möchte ich meinen ganz  persönlichen Favoriten huldigen, die sich leider nicht nur auf Festivals herum treiben:</p>
<ol>
<li><strong>Der Anrempler<br />
</strong>Wer kennt ihn nicht? Ihr habt gerade euer frisch gezapftes Bier teuer käuflich erworben und dann dauert es kaum 10 Sekunden, bis der nächste <strong>Besoffski</strong> daherkommt und euch das Bier aus Kralle befördert. Falls ihr euch in diesem Moment noch beherrschen könnt und ihn auf seine Aktion ansprecht, kommt von ihm in den meisten Fällen höchstens noch ein Schulterzucken. Wenigstens eine Entschuldigung wäre doch hier angebracht! Es erwartet ja keiner von ihm, dass er ein neues Bier ausgibt, aber ein bisschen Einsicht wäre schon schön.</li>
<li><strong>Der Bettler<br />
</strong>Ich gebe zu, dass man diesen Konzert-/Festivalbesucher nicht so oft antrifft, doch gelegentlich traut er sich auch mal aus seinem Loch. Was mir bis heute ein riesengroßes Rätsel ist: wie kann ich auf ein Festival fahren, mit dem Gedanken im Hinterkopf, nicht genug Kohle für das Ticket, geschweige denn Verpflegung, zu haben? Hat der Bettler erstmal genug Geld für das Festivalticket zusammengeschnorrt, geht es auf dem Gelände weiter. Hier bleibt wirklich keiner verschont! Des Bettlers größter Feind: Pfandchips!<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3860 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wacken_110805_fg0034-300x214.jpg" alt="wacken_110805_fg0034" width="300" height="214" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wacken_110805_fg0034-300x214.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wacken_110805_fg0034-750x534.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wacken_110805_fg0034-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wacken_110805_fg0034.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></li>
<li><strong>Der Stinker<br />
</strong>Na klar, 4 Tage Festival zehren nicht nur an der Substanz und den eigenen Nerven, sondern auch an den <strong>Duftdrüsen</strong> des Körpers. Ihr wollt gerade den Auftritt eurer Lieblingsband sehen und dann kommt plötzlich eine Gestalt mit dem Lebensmotto &#8222;Noch ein Mal waschen, dann ist Wacken!&#8220; an. In einem Zeitalter, in dem wohl jeder einen freien Zugang zu Körperpflegeprodukten haben sollte, muss man doch auch nach 3 durchzechten Tagen und Nächten nicht stinken, als ob der <strong>Friedhofswärter</strong> ein uraltes Grab geöffnet hat.<br />
Wer heutzutage noch der Meinung ist, dass er sich auf einem Festival nicht waschen muss, gehört für mich einfach nicht in diese Welt!</li>
<li><strong>Der Dieb<br />
</strong>Eine Unsitte (Anm.d.Red.: oder nennen wir das Kind beim Namen: Straftat) die mittlerweile schon auf fast jedem Festival Einzug gehalten hat, ist das Klauen verschiedenster Sachen. Angefangen bei Campingstühlen, Kühlboxen, <strong>Getränken</strong> oder Pfand geht diese Unsitte bis hin zum Geldklau. Zelte werden aufgeschlitzt und das komplette Hab und Gut entwendet. In diesem Moment ist man komplett am Arsch. Dein komplettes Wochenende ist versaut! Daher: <strong>Wertsachen</strong>, wenn möglich, im Auto einschließen!</li>
<li><strong>Das Dreckschwein<br />
</strong>Wahrscheinlich hat jeder von uns schon einmal ein <strong>Schlammfestival</strong> erlebt. Manch Metaller fühlt sich scheinbar vom Schlamm angezogen und hat, sobald der Boden auch nur ein bisschen aufgeweicht ist, das Verlangen hinein zu springen. Wenn sich diese Dreckschweine danach wenigstens waschen würden&#8230; Aber nein, in 90 % der Fälle mischt sich der gemeine Schmutzfink wieder unter die (noch) sauberen Festivalbesucher und ruiniert ihnen die Stimmung.</li>
<li><strong>Der Drängler<br />
</strong>In den ersten Reihen ist es brechend voll, nichts geht mehr, jeder wird aneinander gepresst. Doch dann kommt dieser lebensmüde Typ von der Seite an und meint, dass er locker mal noch 5 Meter nach vorn kommt. Mit Fäusten und Ellenbogen versucht er sich nach vorn zu kämpfen. Wenn man ihn freundlich darauf anspricht, dass es weiter vorn mindestens genauso eng ist, stößt man meistens nur auf <strong>Unverständnis</strong>. Natürlich ist es ein wunderbares Erlebnis seine Lieblingsband mal hautnah zu erleben, doch ist der Sound 10 Meter weiter hinten wesentlich besser, als wenn man direkt vor den dröhnenden Boxen steht!<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3862 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/bei-justin-bieber-konzerten-300x204.jpg" alt="bei-justin-bieber-konzerten" width="300" height="204" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/bei-justin-bieber-konzerten-300x204.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/bei-justin-bieber-konzerten-750x509.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/bei-justin-bieber-konzerten.jpg 940w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></li>
<li><strong>Der Nörgler<br />
</strong>Jede etwas zu groß geratene Person kennt den Nörgler nur zu gut. Kaum hat man mal einen anständigen Platz gefunden, geht hinter einem das Gemeckere los, dass keiner mehr etwas sieht und man sich doch einen anderen Platz suchen soll. Dass es dort wahrscheinlich dasselbe Problem gibt, darauf kommt wieder keiner. Ich bin ganz ehrlich: bedauerlicherweise habe ich in dieser Problematik auch noch keine Abhilfe gefunden. Bis jetzt bin ich immer standhaft geblieben und hab alles um mich herum ignoriert (außer die Musik natürlich).<br />
Wer eine Lösung weiß, darf sich gern bei mir melden!</li>
<li><strong>Der Handykameramann<br />
</strong>Natürlich ist es schön, dass sich die Technik immer weiter entwickelt und die Bildqualität einer einfachen Handykamera immer besser wird. Aber seid doch mal ehrlich, ist der Sound bei einer Videoaufnahme nicht der größte <strong>Schrott</strong>? Erspart euch doch einfach diesen grottigen Ton und beginnt gar nicht erst auf einem Konzert zu filmen. Euer Hintermann wird es euch definitiv danken! Es wird euch keiner den Hals umdrehen, wenn ihr zu Beginn des Konzertes mal kurz ein Foto schießt, aber spätestens nach dem ersten Song sollte das Handy dann wieder griffsicher in der Hosentasche verschwinden!</li>
</ol>
<p>Haltet mich für bekloppt, pingelig, zickig, bescheuert, leicht reizbar oder was auch immer. Das sind so die Typen, die mir in der letzten Zeit regelmäßig unter die Nase gekommen sind und mir mindestens ein Konzert, wenn nicht sogar ein ganzes Wochenende, versaut haben!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/es-kotzt-mich-an/">Es kotzt mich an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/es-kotzt-mich-an/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Angst vor der Mittelmäßigkeit</title>
		<link>https://silence-magazin.de/die-angst-vor-der-mittelmaessigkeit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-angst-vor-der-mittelmaessigkeit</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/die-angst-vor-der-mittelmaessigkeit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2016 16:04:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelmäßigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=2792</guid>

					<description><![CDATA[<p>Angst &#8211; eine der treibenden Kräfte unseres Lebens. Sie beeinflusst unser Handeln, Denken und Fühlen. Manchmal bewusst, manchmal allzu unbewusst. Und sie geht tief, so viel tiefer als wir erwarten. Und selbst der einfache Musikjournalist ist von Angst getrieben. Ich lese seit ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-angst-vor-der-mittelmaessigkeit/">Die Angst vor der Mittelmäßigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angst &#8211; eine der treibenden Kräfte unseres Lebens. Sie beeinflusst unser Handeln, Denken und Fühlen. Manchmal bewusst, manchmal allzu unbewusst.<br />
Und sie geht tief, so viel tiefer als wir erwarten. Und selbst der einfache Musikjournalist ist von Angst getrieben.<br />
Ich lese seit langer Zeit keine Reviews mehr. Ich schreibe auch selten noch einen derartigen Beitrag. Zum einen, weil mir Musik weit mehr bedeutet, wenn ich sie selbst für mich entdeckt habe. Zum anderen, weil mir die Meinung der meisten Redakteure und jene die sich als solche bezeichnen &#8211; völlig egal ist. Wie kommen sie denn eigentlich auf die verquere Idee, ihre subjektive Einschätzung eines Kunstwerkes anderer Individuen in den Orkus blasen zu dürfen. Auch als Parabelritter stehe ich mir da von Zeit zu Zeit selbst auf den Füßen. Noch perverser als der Versuch sich mit rationalen Mitteln den emotionalen Ergüssen eines völlig Fremden zu nähern, ist der Versuch all das in eine ZAHL zu pressen!</p>
<blockquote><p>Wie soll man denn KUNST schätzen, außer unter dem Auktionshammer?</p></blockquote>
<p>Kunst hat doch keinen Wert, keine Relation, keine vorgegebenen Richtlinien die es ermöglichen, durch die Berechnung der durchschnittlichen Abweichung von eben jenen Richtlinien, einen strukturellen Wert zu errechnen. Das mag vielleicht bei Mathcore und Technical Death Metal möglich sein, aber ob das noch Kunst oder den bloßen Triumpf des Willens über das Fleisch darstellt ist natürlich fraglich.<br />
Und doch muss es Reviews und manchmal auch Punktewertungen geben. Warum? Weil der Mensch Vereinfachungen braucht. Es mag ja stimmen, dass der Redakteur möglichweise eine ganz eigene Ansicht darüber besitzt, WAS ein gutes Album ausmacht, jedoch gibt es eine ungeheure Bandbreite an Künstlern, die auch objektiv betrachtet Schrott sind und diese müssen, vor allem in Zeiten der überquellenden Fülle an Neuerscheinungen, ausgesiebt werden um mehr Platz für die empfehlenswerten Alben zu machen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2794" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Evil-judge.jpg" alt="Evil-judge" width="300" height="287" /><br />
Es gibt also keine Form und keine empirische Möglichkeit, die Arbeiten objektiv zu bewerten, fernab von technischen Mängeln oder lyrischen Totalausfällen und jeder Autor gießt seine subjektivsten Ansichten hemmungslos über dem Leser aus und jener kann nie WIRKLICH wissen, ob er aus seinem eigenen Kunstverständnis heraus zum gleichen Schluss käme.</p>
<p>Wir sind dem Schreibenden also ausgesetzt. Kunstrezeption erfordert die Aufmerksamkeit und die Mitarbeit des Lesenden. Doch wer liest eine Review schon aktiv und geistig-arbeitend?<br />
Dient sie nicht meistens eh nur als schlichte Kaufempfehlung?</p>
<blockquote><p>„Schau mal, die neue „ApgarngarnlknarPB OR“ von RPÖKOGJPEGOJEIPOHDN hat 9001 Punkte von Magazin XYZdrölf bekommen &#8211; das muss gut sein. Ich bestell mir das jetzt mal, brauch eh neue Musik.“</p></blockquote>
<p>Also runtergebrochen auf mein Mantra: <em>„Kaufen oder Kotzen“</em>. (Ich wusste gar nicht, dass dahinter tatsächlich eine ganze Portion Psychologie steckt! Ich bin geistreich!)</p>
<p>Und plötzlich bemerken wir, dass die Review ein Problem hat &#8211; ist sie nicht herausragend, sagt sie nicht „KAUFEN“ &#8211; dann kann das nur bedeuten, dass das Werk nicht gekauft werden sollte. Denn machen wir uns nichts vor: Der Künstler will, dass ihr den Scheiß kauft und nicht, dass ihr es sinnlich durchdringt, respektiert und dann doch nicht kauft und euch Anderem zuwendet.</p>
<p>Die Wertung einer Scheibe als „durchschnittlich“ kann bereits dazu führen, dass man sich den Kauf mehrfach überlegt, auch wenn man es vorher eigentlich geplant hatte. Und wenn man dann als Schreiber wirklich begründete Zweifel hat, dass der neue Stil der Band gut zu Gesicht steht, dann zerbrechen schonmal ewig währende Fanschwüre.<br />
Wir erinnern uns: Der Leser will vom Autoren das Album vorverdaut bekommen, damit er sich nicht mehr aufwändig damit auseinandersetzen muss. Er beeinflusst vorder- und hintergründig Kaufentscheidungen mit, ohne dass man nachvollziehen könnte (oder wöllte) wie er zu seinem Schluss kam. Außerdem: Die Empfehlung eines Freundes ist so viel mehr Wert als die bloße Werbung der Firma selbst. Man sieht im Review-Schreiber (unbewusst) einen Freund, dessen Werturteil man vertrauen kann. Oder will.<br />
Und zu guter Letzt, ist der Schreibende ja ein EXPERTE. Weil er eben in der Position eines Autoren ist und um dort hin zu kommen, bedarf es ja der vorzüglichsten Qualitäten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2796" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/20080404-expert.png" alt="20080404-expert" width="380" height="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/20080404-expert.png 380w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/20080404-expert-300x200.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/20080404-expert-360x240.png 360w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></p>
<p>Und nun wechseln wir die Perspektive zum Schreibenden, der an seinem Tisch sitzt und ein Album aus einem Postbrief befreit, das er persönlich vom Promoter oder Label bekam, um es zu vermarkten. Diese Parteien schicken natürlich gerne auch handfeste Ausgaben an ihre Medienpartner. Die einen werden dafür bezahlt, Alben zu vermarkten &#8211; also besonders gut in der Medienlandschaft zu positionieren &#8211; und die anderen verdienen daran, wenn das gelingt. Die dritte Partei, also die Redakteure und Magazine verdienen meistens gar nichts daran. Sind die Magazine zu klein für Print oder Werbeschaltungen würde folgendes passieren: Redakteur XY gibt einem Album des Labels ImaginaryEvilArtistTrap einen kompletten Verriss. Passiert das dann öfter denkt sich das Label: Gut, schick ich einfach nichts mehr. Der Redakteur bekommt keine gratis Alben mehr, kann über nix mehr schreiben und muss sich fortan wieder alles selber kaufen. Doof. Deswegen wird er sich lieber zusammenreißen, wenn ihm das Label und die dortigen Bands nicht völlig egal sind. End of story.<br />
Ist das Magazin auf Werbung angewiesen weil es sich sonst nicht tragen würde, hat das angesprochene Label IEAT zwei Möglichkeiten: Entweder sie bezahlen keine Werbeflächen im Magazin mehr, was zu erheblichen Umsatzeinbrüchen führen könnte. Oder sie kaufen Werbeflächen im Magazin, wo genau die Alben beworben werden, die man im Magazin selbst zerrissen hat. Im ersten Fall wäre das negativ bewerten also ein finanzieller Selbstmord, im zweiten Fall ein psychologischer Selbstmord.<br />
Und das tückische daran: Schlecht bewerten heißt in dem Fall, wie bereits eingangs erwähnt, nicht EXZELLENT zu bewerten.</p>
<blockquote><p>Denn Mittelmaß verkauft sich nicht, fast genau so schlecht wie absolute Grütze.</p></blockquote>
<p>Also lesen wir im Durchschnitt nur Positives von großen Bands und Labels, weil sich niemand leisten kann, sie im schlimmsten Falle so kritisch zu betrachten, wie man es mit Underground so oft tut. Sie haben Angst vor den Konsequenzen. Und eben jene widerwärtige Gehässigkeit gegenüber den kleinen Newcomern ist es, die solche ferngesteuerten Magazine dann als Ausgleich und Vertuschungsversuch als Maske aufsetzen.<br />
Also ist eine solche Wertung im Grunde ÜBERHAUPT NICHTS mehr wert. Eine 5 ist bereits Ausdruck eines absolut unhörbaren Albums, &#8222;verschwende deine Zeit nicht damit&#8220;. Aber gerade weil wir ersticken in Neuerscheinungen, ist es objektiv überhaupt nicht möglich, dass alle immer nur 8/9/10er Wertungen bekommen.<br />
Sowas wird es hier nicht geben. Das lasse ich nicht zu &#8211; und das wissen auch unsere Medienpartner.</p>
<p>Hier meine ganz persönliche Richtschnur mit meinen Beispiel-Alben, die ich meinen Redakteuren im Sinne der Punktbewertung ans Herz gelegt habe und mit eiserner Faust in ihre Gewohnheiten einhämmern werde, um eben diesem Trend entgegen zu wirken.</p>
<p><em>Und damit ihr wisst, dass es eben NICHT heißt, dass ein Album mit 5 Punkten ein schlechtes Album ist.</em><br />
<strong>0 Punkte</strong>: Wer auch immer das produziert hat gehört dafür bestraft. Alles von den <strong>FLIPPERS</strong> oder den <strong>AMIGOS.</strong><br />
<strong>1 Punkt</strong>: Man hört, dass die Musiker in der Lage waren, die Instrumente zu halten. Was danach passierte ist jedoch unerklärlich. Ich brauch jetzt nen Drink. <strong>TOTENMOND, MARDUK</strong><br />
<strong>2 Punkte</strong>: Die Ansätze sind da, aber es fehlt hier noch deutlich an Technik/Erfahrung/Eiern/Einhörnern. Nicht empfehlenswert. Alles von <strong>EVANESCENCE</strong> ab 2007<br />
<strong>3 Punkte</strong>: Es könnte Fans hierfür geben, aber es sind noch Mängel erkennbar. Erträglich<br />
&#8222;Repentless&#8220; &#8211; <strong>SLAYER</strong>, &#8222;Billy Talent III&#8220; &#8211; <strong>Billy Talent</strong>, &#8222;A Clear Path&#8220;- <strong>Cold Body Radiation</strong><br />
<strong>4 Punkte</strong>: Auf einem guten Weg, aber noch etwas zu eintönig/uninspiriert/holprig/unschlüssig. Vielversprechend, aber irgendwas stört mich noch.<br />
&#8222;International Black Jazz Orchestra&#8220; &#8211; <strong>SHINING, DISTURBED</strong><br />
<strong>5 Punkte</strong>: Das Standartalbum. Man hört es und erleidet weder Schmerzen, noch wird man davon feucht. Nach der Review kommt es in den Schrank und wird vergessen.<br />
<strong>AMON AMARTH</strong> seit 2012<br />
<strong>6 Punkte</strong>: Ich werde mir die Band auf dem nächsten Festival mal geben, die könnten Stimmung machen und diesen einen Song find ich echt gut/sie haben was besonderes an sich. &#8222;Moonlover&#8220;-<strong>GHOST BATH</strong>, &#8222;Arpitanian Lands&#8220; &#8211; <strong>ENISUM</strong><br />
<strong>7 Punkte</strong>: Tolle Scheibe, ich kam die ganze letzte Woche nicht davon weg! Auf jeden Fall empfehlenswert. &#8222;Aura&#8220; &#8211; <strong>SAOR</strong> , &#8222;I am Nemesis&#8220;- <strong>CALIBAN</strong><br />
<strong>8 Punkte</strong>: Ein Hammer Album, ich empfehle es allen meinen Freunden. Das Album läuft Wochen in Dauerschleife. &#8222;Dance of the Death&#8220; &#8211; <strong>IRON MAIDEN</strong> , &#8222;Unia&#8220; &#8211; <strong>SONATA ARCTICA</strong>, &#8222;Unity&#8220; &#8211; <strong>SKYFOREST</strong>, &#8222;Ecailles de Lune&#8220; &#8211; <strong>ALCEST</strong><br />
<strong>9 Punkte</strong>: Dieses Album ist ein Meilenstein des Genres (zumindest für mich). Ich bekomme es monatelang nicht aus dem Kopf und es könnte zu meinen Alltime Favs gehören. The Silent Force &#8211; <strong>WITHIN TEMPTATION</strong>/ &#8222;Exercises in Futility&#8220; &#8211; <strong>MGLA</strong>/ Vempire &#8211; <strong>CRADLE OF FILTH</strong>, Death Magnetic &#8211; <strong>METALLICA</strong>, With Oden on your Side- <strong>AMON AMARTH</strong><br />
<strong>10 Punkte</strong>: Dieses Album hat mein Leben verändert. Diese Wertung kann nicht bei einem neuen Album getroffen werden. Imaginations From The Other Side &#8211; <strong>BLIND GUARDIAN / &#8222;</strong>Billy Talent II&#8220;- <strong>BILLY TALENT</strong></p>
<p>Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig dafür sensibilisieren, was eine Review und vor allem ihre Bewertungszahl bedeutet. Wenn ihr also einen vermeintlich geringen Wert für eine Review seht, denkt daran, dass wir einen realistischeren Maßstab ansetzen als die Anderen. Habt keine Angst davor anzustoßen. Zumindest, wenn ihr wisst worauf ihr euch einlasst.<br />
<strong>Was haltet ihr davon?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-2798" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/BlindGuardianImaginations1375_f-1024x1024.jpg" alt="BlindGuardianImaginations1375_f" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/BlindGuardianImaginations1375_f-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/BlindGuardianImaginations1375_f-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/BlindGuardianImaginations1375_f-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/BlindGuardianImaginations1375_f-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/BlindGuardianImaginations1375_f.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-angst-vor-der-mittelmaessigkeit/">Die Angst vor der Mittelmäßigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/die-angst-vor-der-mittelmaessigkeit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Volbeat: Seal The Deal &#038; Let&#8217;s Boogie?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/volbeat/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=volbeat</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/volbeat/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2016 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Alt]]></category>
		<category><![CDATA[Devil]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Volbeat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.silence-magazin.de/?p=1781</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pech gehabt Alex Über die Band Volbeat wird ja viel geredet. Für die einen ist es Metal, für die anderen nur eine lästige Modeerscheinung die einen auch noch bei allen namenhaften Festivals penetriert. Und auch bei uns in der Redaktion sind da ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/volbeat/">Volbeat: Seal The Deal &amp; Let&#8217;s Boogie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Pech gehabt Alex</p></blockquote>
<p>Über die Band Volbeat wird ja viel geredet. Für die einen ist es Metal, für die anderen nur eine lästige Modeerscheinung die einen auch noch bei allen namenhaften Festivals penetriert.<br />
Und auch bei uns in der Redaktion sind da die Meinungen, ob das überhaupt noch Metal ist oder einfach weg kann, sehr gespalten. Der arme <span class="_5yl5">Alex ärgert sich jetzt schon über diesen Artikel, aber er sagte: &#8222;Jeder soll über Musik schreiben, die er mag</span>&#8222;.<br />
Und genau deshalb kommen wir jetzt zum neuen Volbeat Album:</p>
<blockquote><p>Einfach kaufen und ausrasten?</p></blockquote>
<p lang="de-DE">Ob es so einfach wird? Einfach kaufen und abgehen? Immerhin sind Volbeat auch nicht mehr die Jüngsten und leider passiert es immer wieder, dass Musiker im &#8222;Alter&#8220; nicht wilder und zorniger, sondern gesetzter und ruhiger werden. Denn eines ist klar: Die Wut eines 20-Jährigen wird von vielen mit 40 nur noch müde belächelt. Dieses &#8222;Problem&#8220; haben auch viele Punkbands, welche von ihren Fans nicht mehr als die die sie mal waren wahrgenommen werden und ihr Gesicht verlieren. Kommerzieller Erfolg spielt dabei aber auch eine extreme Rolle – man denkt da an Linkin Park und fragt sich, wie viel man in sich hineinstopfen soll, um einen adäquaten Strahl zu kotzen!</p>
<p lang="de-DE">Aber wie verhält es sich bei den Musikfreunden aus Dänemark die nun seit 2001 eine Mischung aus Rock &#8217;n&#8216; Roll und Metal produzieren? Haben sie sich nun auch „verraten“ oder läuft der Laden wie eh und je?</p>
<p>Auf der Website der Band kann man sich zur Zeit ein neues Lied von der neuen Platte (Seal The Deal &amp; Let&#8217;s Boogie), welche am 3. Juni 2016 veröffentlicht wird, anschauen. Eines wird sofort klar: Ja schon, es ist noch dasselbe Volbeat wie wir es kennen und vielleicht auch lieben, nur nicht mehr ganz so roh und wild wie früher. Wobei das wohl auch niemanden mehr überraschen wird. Zumindest nicht nach dem letzten Studioalbum &#8222;<i>Outlaw Gentlemen &amp; Shady Ladies</i>&#8222;.</p>
<blockquote><p>Alles wie immer</p></blockquote>
<p lang="de-DE">Aber immerhin bleibt Sänger Michael Schøn Poulsen sich selbst und seinem Vorsatz treu, eingängige und leicht mitsingbare Lieder zu schreiben die die rohe Kraft von Heavy Metal und die mitreißenden Rhythmen des Rock &#8217;n&#8216; Roll in sich vereinen. Eben das Beste aus zwei sonst doch recht unterschiedlichen Welten.<br />
Und das gelingt auch beim neuen Song &#8222;The Devils Bleeding Crown&#8220; ganz gut.<br />
Eingängiger Song, eingängiger Text und schönes Solo von Ex-Anthrax Gitarrist Rob Caggiano.</p>
<p lang="de-DE">Also alles beim Alten, wenn auch nicht mehr ganz so roh und kräftig wie noch vor 15 Jahren. Aber der Zahn der Zeit nagt halt an allem. Trotzdem: „Rock the Rebel / Metal the Devil &#8220; oder jetzt halt etwas gesetzter und dem Alter entsprechend: &#8222;Seal The Deal &amp; Let&#8217;s Boogie&#8220;!</p>
<p lang="de-DE">&#8211; Gewaltmaschine</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3nb7DD7vdQ0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/volbeat/">Volbeat: Seal The Deal &amp; Let&#8217;s Boogie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/volbeat/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trve, Blue, Massenwahn oder vom Phänomen des neuen Untergrundes. Das muss mal gesagt werden!!!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/trve-blue-massenwahn-oder-vom-phaenomen-des-neuen-untergrundes/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=trve-blue-massenwahn-oder-vom-phaenomen-des-neuen-untergrundes</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/trve-blue-massenwahn-oder-vom-phaenomen-des-neuen-untergrundes/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[D.Grau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2016 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.silence-magazin.de/?p=501</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den letzten Jahren sind die Plattenveröffentlichungen auffällig stark explodiert. Heutzutage kann jeder seine eigenen Alben am Rechner aufnehmen oder geht für wenig Geld ins nächste Studio um die Ecke. Dabei sprießen die Tonstudios wie Tattoostudios oder Dönerbuden aus dem Boden. Ein ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/trve-blue-massenwahn-oder-vom-phaenomen-des-neuen-untergrundes/">Trve, Blue, Massenwahn oder vom Phänomen des neuen Untergrundes. Das muss mal gesagt werden!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren sind die Plattenveröffentlichungen auffällig stark explodiert. Heutzutage kann jeder seine eigenen Alben am Rechner aufnehmen oder geht für wenig Geld ins nächste <strong>Studio</strong> um die Ecke. Dabei sprießen die Tonstudios wie <strong>Tattoostudios</strong> oder Dönerbuden aus dem Boden. Ein jeder hält sich für einen Musiker, weil er sich für 100€ eine Gitarre im Internet gekauft hat. Die <strong>schlecht produzierten</strong> Alben und Demos häufen sich wie Prostituierte zu den Olympischen Spielen. Dabei wird Angepasstheit mit dem Wort <strong>Kult</strong> ersetzt und je mehr unbekannte Bands man auf der Kutte trägt, desto tiefer ist der Metaller von Welt im Untergrund verankert. Werte wie Selbstbestimmung, Individualität oder einfach nur Geschmack wurden durch Nieten, Mascara und Selfies ersetzt. Beim Durchstöbern von sozialen Netzwerken ist jeder ein Schaumschläger mit beanspruchtem Recht auf wahre „truveness“. Die großen Bands sollte man besser nicht erwähnen, wenn es darum geht Musikgeschmack zu beweisen. Komischerweise verkaufen viele Untergrundbands mehr T-Shirts und Aufnäher als Tonträger. YouTube und Co. machen die Piraterie massentauglich und die Bands mit Potenzial werden wohl keine neuen Platten aufnehmen, da die Käuferschaft fehlt bzw. diese alles kostenlos herunterladen. Von solchen Dingen will der Untergrund nichts wissen, aber leider ist es so.</p>
<p>Und wer kein Musiker ist, der wird… richtig, der wird Fotograf oder gar <strong>Artworkdesigner</strong>. Ich weiß gar nicht, wie viele nichtssagende Fotografen es gibt. Meist sind es die Misanthropen und Nihilisten, die die neuen Wege in der suizidalen schwarzkerzigen Fotografie gehen. Nach außen böse und im Leben komplett sozial integriert. Doch solange das kurze Röckchen sitzt und der von oben herbeigeführte Blitz die Brüste mit Pentagramm zur Geltung bringt, ist alles egal.</p>
<p>Die Begeisterung für Musik, die Werte des Metal bzw. des Black Metal sind gleichgeschaltet mit einer Modeindustrie, die lange als <strong>Kommerz</strong> betrachtet wurde und nun gleich einer Regierungskoalition in Falschheit und Verrat endet.</p>
<p>Es gab jedoch mal eine Zeit, damals, als Bands wie <strong>Darkthrone</strong> „böse“ waren, als Boykotte von Plattenfirmen den Untergrund nicht zerstören konnten. Die Zeit in der Musik und Tat Hand in Hand gingen. Die Radikalität dieser Zeit bestimmte noch Werte. Heute wird über Schlachten lamentiert und glorifiziert von Leuten, die noch nicht mal ein Zweihänder halten können oder für die Latein ein Relikt aus dem Mittelalter ist. Als Elend noch eine Band war und nicht der Zustand auf den tausenden von kleinen Festivals, Nargaroth und Endstille noch keine Modelabels für heranwachsende, und Burzum noch Musik machte ohne politischen Hirntot. Und wusstet ihr, das Cradle of Filth mal richtig guten Black Metal gemacht haben?</p>
<p>Vielleicht gibt es noch Menschen die das nicht so sehen, die können ja im Untergrundsee des Untergrundes mitschwimmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/trve-blue-massenwahn-oder-vom-phaenomen-des-neuen-untergrundes/">Trve, Blue, Massenwahn oder vom Phänomen des neuen Untergrundes. Das muss mal gesagt werden!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/trve-blue-massenwahn-oder-vom-phaenomen-des-neuen-untergrundes/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>16</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-06-14 01:53:07 by W3 Total Cache
-->