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	<title>KRYPTS Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>KRYPTS Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MORTIFERUM &#8211; Wenn Leichen zu viel Schatten spenden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 05:26:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der energiestrotzenden 4-Track-Demo „Altar of Decay“ haben MORTIFERUM ein Album herausgebracht.</p>
<p>Wir haben für dich unsere Einschätzung - sag uns doch gern deine!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mortiferum-disgorged-from-psychotic-depths/">MORTIFERUM &#8211; Wenn Leichen zu viel Schatten spenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">MORTIFERUM &#8211; &#8222;Disgorged From Psychotic Depths&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>11.10.2019<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>36:31 Min.<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Profound Lore Records<br />
<strong>Genre: </strong>Death Doom Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<h3><strong>„Slow“ statt „Slam“</strong></h3>
<p><strong>Death Metal</strong> ist enorm <strong>vielfältig</strong>. Während es viele <strong>Technical Death- und Slam-Brutal-Death Metal-Kapellen</strong> wie <strong>ARCHSPIRE, KRAANIUM, ANALEPSY, ACRANIUS, GUTTURAL SECRETE, DRIPPING </strong>oder<strong> ORCHIDECTOMY</strong> (nicht nur) für mich mit stupider Frickelei und <strong>Blast-Attacken</strong> ungezügelt übertreiben, gibt es als <strong>Gegenpol</strong> auch ein Subgenre, welches in <strong>laaaaaaaangsamer Manier</strong> versucht, sämtliche Hörzellen zu „dampfwalzen“. Die Rede ist von <strong>Death Doom Metal</strong>. (Seltener auch als Doom Death Metal oder Death/Doom Metal bezeichnet.) Hier treffen die <strong>Brachialität</strong> und das <strong>Destruktionspotenzial</strong> des Death Metal auf die <strong>Gemächlichkeit</strong>, die <strong>Ausweglosigkeit</strong> und/oder die <strong>Bedrücktheit</strong> von Doom Metal. Während einige Bands aus diesem Segment wie <strong>MY DYING BRIDE</strong>, <strong>OCTOBER TIDE</strong> oder <strong>SWALLOW THE SUN</strong> mehr oder weniger deutlich auf <strong>Atmosphäre</strong> getrimmt sind, hinterlassen bspw. <strong>COFFINS, ENCOFFINATION, PHRENELITH, HOODED MENANCE</strong> und <strong>KRYPTS</strong> mit übersteuerten und verzerrten Gitarrenwänden und paranormal tiefen Stimmlagen durch alle ihre Tracks hinweg <strong>okkultistisch-bedrohliche Abgänge</strong> und Nachhalle.</p>
<h3><strong>Wie heranwachsende Pilze</strong></h3>
<p>Fanatiker dieser Tonkunst werden besonders auf Seiten wie <strong>Bandcamp</strong> schnell fündig. Unzählige <strong>Demo-Veröffentlichen</strong> von relativ jungen Bands überragen hier mit hervorragenden und kurzweiligen Kompositionen, welche sich nicht nur als <strong>Playlist-Lückenfüller</strong> eignen. Eines dieser Promo-Werke trägt den Titel <strong>„Altar of Decay“</strong> und stammt von der us-amerikanischen Band <a href="https://mortiferum.bandcamp.com/"><strong>MORTIFERUM</strong></a>. Das bereits 2017 veröffentlichte <strong>Erstlingswerk</strong> der Olympianer strudelt in etwa durch das verdauerte, toxische <strong>Fahrwasser</strong> von <strong>ENCOFFINATION</strong> und <strong>INCANTATION</strong>. Allerdings sorgen Tempovariationen immer wieder für Abwechslung. Das Gesamtgewand der Soundstruktur ist ebenso optimal. Weder zu übersteuert, noch zu glatt poliert….</p>
<h3><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #000000;">Gut kopiert statt schlecht selbst gemacht?</span><br />
</strong></span></h3>
<p>… doch genau letzterer Aspekt formiert leider für mich die <strong>größte Schwachstelle</strong> in <strong>MORTIFERUMS</strong> neu erschienener erster Full-Length-Veröffentlichung. Wirkt die Platte etwa zu sauber? Mit sehr <strong>hohen Erwartungen</strong> durch meine Eindrücke von <strong>„Altar of Decay“</strong> ging ich an <strong>„Disgorged From Psychotic Depths“</strong> heran. Das nebulös-aurenhafte und trve Old-School-Cover mit <strong>TOMB MOLD</strong>-ähnlichem Bandschriftzug intensivierte meine Vorfreude und Anspannung noch.</p>
<p>In <strong>stereotypischer Manier</strong> wird der Opener <em>„Archaic Vision of Despair“ </em>intoniert. Watende, übersteuerte <strong>Funeral-Doom-Riffs</strong> versuchen sich schwerfällig, doch zugleich mit gebündelter Kraft selbst voranzutreiben. Dies klingt vielleicht für Außenstehende wie <strong>beißende Kritik</strong>, ist es aber nicht. Solche Intros sind im <strong>Death Doom Metal</strong> Konvention. Nach etwa zwei Minuten kommt der Track in Fahrt. Das <strong>Tempo</strong> nimmt eine Spur zu. Dazu gesellen sich monströs-unnachgiebige bis erbost oder auch apathisch-abweisende <strong>Growls</strong>. Im Death Doom ist gerade die <strong>stimmliche Komponente</strong> schwer mit adäquaten Adjektiven zu beschreiben, aber ich glaube meine Darlegungen sind in dieser Hinsicht relativ angemessen. Demnach ist <em>„Archaic Vision of Despair“ </em>ein mediokrerer Death Doom-Track welcher punktuell auch alte <strong>ENTOMBED</strong> durchsickern lässt.</p>
<p><iframe title="MORTIFERUM - Archaic Vision Of Despair (official audio)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/933kaFXMXB4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im darauf Folgendem <em>„Inhuman Effigy“ </em>geht es konventionell rhythmusorientiert weiter, nämlich schleppend, walzend und schwermütig, anfänglich jedoch noch mit einem auffallend schnellem Riffgewitter. Nach circa einer Minute <strong>pegelt</strong> sich das <strong>Tempo</strong> wieder in gewohnten Gefilden ein. Die <strong>Stimme</strong> bekommt nun durch das Mixing eine <strong>stärkere Gewichtung</strong> zugetragen. Während des Voranschreitens in der Tracklist wird am <strong>musikalischen Grundkonsens</strong> festgehalten. Langsame, gehaltene, massive und wuchtige Riffs nehmen die <strong>Überhand</strong> und treffen sich einige Male zum kurzen Schlagabtausch mit <strong>Midtempo-Schwedentod-Hooks</strong>. Durchweg zweifelsohne in <strong>rhythmischer Verortung</strong>. Lediglich im selektierten <strong>Intermezzo</strong> <em>„Anamnesis“ </em>zeigen sich <strong>MORTIFERUM </strong>von ihrer schmalen akustischen und sphärisch-ambientalen Seite.</p>
<h3><strong>Wie Death Doom Metal für mich noch veredelt werden kann</strong></h3>
<p>Doch zurück zur <strong>Ausgangskritik</strong> mit der Anfechtung der allgemeinen Soundarchitektur. Hört man das Album <strong>mit</strong> <strong>Kopfhörern auf dem MP3-Player</strong>, hat man wirklich schnell das Gefühl, <strong>„Disgorged From Psychotic Depths“</strong> sei etwas <strong>glatt poliert</strong>. Über <strong>Lautsprecher</strong> mit aufgedrehtem <strong>Bass</strong> wird dieses Gefühl glücklicherweise merklich gemindert, sodass ich den im Voraus<strong> erhobenen Zeigefinger </strong>wieder etwas herunter nehmen muss. Allerdings wirken die <strong>Kompositionen</strong> an sich schon ab dem zweiten bzw. dritten Titel zu <strong>vorhersehbar</strong>. Ein <strong>Negativkriterium</strong>, welches vielen Alben aus der Sparte Death Doom leider Gottes anlastet. Des Weiteren fehlt mir bei dem Werk eine <strong>katakombenartige</strong>, verlassene, bedrückende und ausweglose <strong>Grundatmosphäre</strong>, welche durch dezente hintergründige <strong>ambientale Soundscapes</strong> hätte inszeniert werden können. Oder alternativ durch dissonante, konfuse und sprunghafte Gitarrensoli-Interventionen. Irgendwie kommt mir bei diesem Gedanken das schon etwas ältere <strong>BLUT AUS NORD</strong>-Album <strong>„Mort“</strong> in den Sinn, welches zwar auch spürbar in Linearität verharrt aber genau die eben geschilderten Gefühlslagen atmosphärisch evoziert.</p>
<h3><strong>Auch die Vorbilder waren zwischenzeitlich fleißig</strong></h3>
<p>Bereits am <strong>20.09.</strong> erschien das nunmehr fünfte Album <strong>„Beyond The Circular Demise“</strong> der Underground-Heroen <strong>COFFINS</strong>. Vor einigen Monaten habe ich dessen musikalische Ergüsse im Rahmen <a href="https://silence-magazin.de/triumvir-foul-urine-of-abomination">meiner Rezension zur neuen <strong>TRIUMVIR FOUL-EP</strong></a> als mir persönlich teilweise zu linear bezeichnet. Diese <strong>Kritik </strong>muss ich, zumindest in Anbetracht ihres neusten Werks, wieder <strong>verwerfen</strong>. Leicht gereifte und trotzige <strong>Growls</strong> infiltrieren dauerhaft den <strong>dichten und packenden Sound</strong> des Silberlings. Rhythmische, mitreißende <strong>Motivänderungen</strong> <strong>verhindern</strong> die im Genre oft drohenden <strong>Monotonieauswüchse</strong>. Ich möchte hierbei jedoch keine weitere explizite Rezension zum neuen Werk des japanischen Quartetts darlegen. Vielmehr ist es mir ein Anliegen, euch dahingehend zu bewegen, <strong>beide Alben </strong>einmal <strong>im direkten Vergleich</strong> anzuhören und euch selbst eine Meinung zu bilden. Welche Formation entscheidet diesen <strong>inoffiziellen Konkurrenzkampf</strong> für sich: Die <strong>Neulinge</strong> oder die <strong>altbewährten Vorreiter</strong>? Lasst es mich gerne im Kommentarbereich wissen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mortiferum-disgorged-from-psychotic-depths/">MORTIFERUM &#8211; Wenn Leichen zu viel Schatten spenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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