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	<title>Leaves Turning Red Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Sind Nachtigallen Metal? – AËDON</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>AËDON – Leaves Turning Red Veröffentlichungsdatum: 18.03.2017 Dauer: 25 Min. Label: / Das Metal-Tier Welche Dinge sind im Metal besonders verbreitet? Klar: Drachen, Wikinger, die winterliche Jahreszeit und Met stehen weit oben auf der Liste. Anscheinend gehören aber auch Nachtigallen mit dazu, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sind-nachtigallen-metal-aedon/">Sind Nachtigallen Metal? – AËDON</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AËDON</strong> – Leaves Turning Red<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.03.2017<br />
Dauer: 25 Min.<br />
Label: /<span id="more-15695"></span></p>
<h3>Das Metal-Tier</h3>
<p>Welche Dinge sind im Metal besonders verbreitet? Klar: Drachen, Wikinger, die winterliche Jahreszeit und Met stehen weit oben auf der Liste. Anscheinend gehören aber auch Nachtigallen mit dazu, wie mir gerade dämmert. Einerseits wäre da <strong>Dan Swanös</strong> <strong>NIGHTINGALE</strong> als wohl prominentestes, mir bekanntes Beispiel. Im gleichen Jahr (1995) veröffentlichten auch die Deutschen von <strong>NIGHT IN GALES </strong>ein erstes Lebenszeichen, noch dazu wurde deren rezentestes Album &#8222;Five Scars&#8220; von <strong>Dan Swanö</strong> abgemischt und gemastert. Wo zum Teufel besteht da jetzt der Zusammenhang zwischen dieser Ausführung und <strong>AËDON</strong>, die mit &#8222;Leaves Turning Red&#8220; soeben ihr erstes Lebenszeichen veröffentlicht haben? Ganz einfach – zumindest dann, wenn man die Bandinfo vor sich liegen hat –, denn der Bandname entstammt der griechischen Sagenwelt und heißt übersetzt &#8222;Nachtigall&#8220;. Jupp, das Vieh ist definitiv im Metal verwurzelt!</p>
<p>Wobei <strong>AËDON</strong> gar nicht so metallisch anmuten, zu großen Teilen schwingt da Progressive Rock mit. Die Mischung hat sich in der Vergangenheit schon öfter bewährt und funktioniert auch hier sehr gut, zumal die fünf Kompositionen der EP gut durchdacht und ebenso gut umgesetzt sind. Manchmal hört man etwas späte <strong>KATATONIA</strong> oder <strong>SOEN</strong> durch, vielleicht auch eine kleine Prise ruhigere <strong>OPETH</strong>. Gut ist, dass zwar eher die ruhige Schiene bedient, dann aber auch an den richtigen Stellen zum Höhepunkt geführt wird, wie etwa der Schluss von <em>&#8222;Change This World&#8220;</em> zeigt. Das hat für mich bei <strong>SOEN</strong> beispielsweise nicht so gut funktioniert.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yOt11xdwTu4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Wenig besonders, aber besonders gut</h3>
<p>Wenn man <strong>AËDON</strong> zwei Dinge vorhalten möchte, wäre es einerseits das Fehlen eines richtig deutlichen, eigenen Stempels, und andererseits das Keyboard. Im Hintergrund funktioniert Letzteres ganz gut, im Vordergrund fehlt allerdings noch der letzte Schliff für richtig große Momente, so etwa im späten Mittelteil von <em>&#8222;Dried Out Streams&#8220;</em> zu hören. Diese beiden Kleinigkeiten werden im Gesamtbild durch vielschichtiges Songwriting, die warme Stimme samt gelungener Gesangslinien und eine klare Produktion gut aufgefangen. Allein schon genrebedingt sollte jedoch bewusst sein, dass &#8222;Leaves Turning Red&#8220; bei den ersten Durchläufen noch <strong>einen Teil seiner Faszination zurückhält</strong> und lediglich gefällig erscheint.</p>
<p>Um noch einmal auf die Nachtigall zurückzukommen und frech die Bandinfo zu kopieren, kündigt das Metal-affine Vöglein bekanntlich den Frühling an. Rein stimmungsmäßig halten <strong>AËDON</strong> auf &#8222;Leaves Turning Red&#8220; durchaus ein paar sonnendurchflutete Momente bereit, <strong>allerdings verbleibt auch eine herbstliche Schwere stets im Hintergrund</strong>. Elegantes Fernweh oder schwere Aufbruchsstimmung, vielleicht auch anders herum, so kann man es nennen. Schade nur, dass knapp 25 Minuten zum Schwelgen nicht wirklich ausreichen, aber so sanft, wie <em>&#8222;Leaves Are Turning Red&#8220; </em>aus der EP führt, wird man beim zweiten Durchlauf von <em>&#8222;Dried Out Streams&#8220;</em> dann auch wieder umschlossen.</p>
<p><strong>AËDON</strong> <a href="http://www.facebook.com/aedonband/">auf Facebook.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sind-nachtigallen-metal-aedon/">Sind Nachtigallen Metal? – AËDON</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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