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	<title>live evil Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #06.1: Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2017 08:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern – alle Länder der ehemaligen DDR haben wir nun abgehandelt. Heißt das, wir kommen jetzt endlich raus aus dem verdammten Osten? Naja, nicht ganz! Bevor wir uns dem Westen widmen (und zeitgleich auch dem Norden und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-06-1-berlin-i/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #06.1: Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern – alle Länder der ehemaligen DDR haben wir nun abgehandelt. Heißt das, wir kommen jetzt endlich raus aus dem verdammten Osten?</h3>
<p>Naja, nicht ganz! Bevor wir uns dem Westen widmen (und zeitgleich auch dem Norden und Süden), müssen wir uns natürlich noch um jene Stadt kümmern, die irgendwo im Osten vergraben ist. Die Rede ist von unserer Bundeshauptstadt Berlin.</p>
<p>Zunächst war ich skeptisch, ob es funktionieren würde, den drei Stadt-Staaten einen eigenen Artikel zu widmen. Bereits die Überschrift des Artikels dürfte euch verraten haben, dass diese Zweifel allerdings vollkommen unbegründet waren. Aufgrund der großen Anzahl an Berliner Festivals gibt es diesmal gleich zwei Artikel zu lesen. Heute kümmern wir uns um die Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte, ehe wir uns morgen den Events des dritten und vierten Quartals widmen. Doch genug gequatscht – willkommen in Berlin, dem Land der Indoor-Festivals!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Indoor-Flaggschiff: DesertFest</h2>
<p>Anders als in den flächenmäßig deutlich größeren Bundesländern im Osten, hat Berlin keine großen Ackerflächen oder alte Flugplätze zu bieten, auf denen Open Airs stattfinden könnten. Dies zeigt sich daran, dass sämtliche Festivals als Indoor-Festivals angelegt sind – so auch das größte Metal-Festival Berlins, das <strong>DesertFest</strong>. Das Konzept geht auf: in den letzten beiden Jahren war das im <strong>Astra Kulturhaus</strong> stattfindende Festival bereits im Voraus ausverkauft! 1600-1700 Besucher füllen die Konzerthalle – und das, wo das Festival gerade einmal seit 2012 stattfindet!</p>
<p>Ende April 2017 geht das einzige dreitägige Festival Berlins in seine nunmehr sechste Runde. Knapp 30 Bands geben dann ihre Kunst zum Besten. Dem auf Doom, Sludge, Psychedelic und Stoner spezialisierten Festival, das vereinzelt durch Hardrock und Alternative komplettiert wird, statteten schon viele international anerkannte Bands einen Besuch ab. Um nur einige zu nennen: <strong>CROWBAR</strong>, <strong>ELECTRIC WIZARDS</strong>, <strong>PELICAN</strong>, <strong>TRUCKFIGHTERS</strong>, <strong>RED FANG</strong>, <strong>ORANGE GOBLIN</strong> und <strong>BRANT BJORK</strong>. Wer jetzt ein bisschen feucht geworden ist und bei der diesjährigen Auflage unbedingt dabei sein will, sollte sich eilen: Noch sind Tickets verfügbar, doch zwei Sold Outs lehren uns, dass das nicht ewig so bleiben wird …</p>
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<h2>Das ist doch Vetternwirtschaft! Vendetta Fest</h2>
<p>Das <strong>Vendetta Fest</strong> verdankt seinen Namen dem Label <strong>Vendetta Records</strong>. Was, kennt ihr nicht? Macht nix! Das noch sehr junge Festival findet dieses Jahr zum dritten Mal an gewohnter Stelle, im <strong>Tiefgrund</strong>, statt. Der Laden fasst ungefähr 350 Leute und ist laut Aussage des Veranstalters bei der letzten Ausgabe gut ausgelastet gewesen. Ach ja, wo wir gerade Vergleiche zum letzten Jahr ziehen &#8211; man vergrößert sich. 2016 noch mit sieben Bands und einem Veranstaltungstag unterwegs, geht man nun zweitägig mit über zehn Bands an den Start.</p>
<p>Das zwei Wochen vor dem <strong>Desertfest</strong> und somit ebenfalls im April stattfindende Festival bietet nur Bands eine Bühne, die entweder vom eigenen Label kommen oder mit dem Veranstalter befreundet sind. Ist das Vetternwirtschaft? Na klar! Ist das schlimm? Selbstverständlich nicht! Wer sich das finanzielle Risiko aufbürdet, ein Festival aufzuziehen, kann dort spielen lassen, wen er will. Die beinahe volle Hütte gibt dem Veranstalter recht. Die Bands entspringen entweder dem Bereich Black oder Doom. So bekommt man es dieses Jahr zum Beispiel mit Truppen wie <strong>FYRNASK</strong>, <strong>ULTHA</strong>, <strong>LYCUS</strong>, <strong>SOLBRUD</strong> oder <strong>WOE</strong> zu tun. Ihr wollt neue Interpreten kennenlernen? Beim <strong>Vendetta Fest</strong> gelingt euch das bestimmt.</p>
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<h2>Back to the roots: Rotten And Poor Stage Kill</h2>
<p>&#8222;Du kannst nicht immer 17 sein.&#8220; An wen diese Message geht? An den Veranstalter höchstselbst! <strong>Felix Pirk</strong> ist nämlich gerade einmal 17 Jahre alt und zieht in einem Alter, in dem die meisten noch im Hotel Mama wohnen, als Chef seiner Musik-Werbeagentur <strong>Rotten And Poor Promotion</strong> bereits sein eigenes Festival auf. Und das nicht erst seit diesem Jahr. Das <strong>Rotten And Poor Stage Kill</strong> debütierte schon 2014 als eintägiger Konzertabend mit vier Bands. Auch hier riskierte man einen Wachstumsversuch, indem man das Festival für dieses Jahr auf zwei Tage erweiterte. Das <strong>Rotten And Poor</strong> fand dieses Jahr am 14. und 15. Januar statt und war damit das zweite Festival der Berliner Festivalsaison.</p>
<p>Grundsätzlich sind es ziemlich genau zwei Genres, die hier Platz finden: Death und Thrash Metal. In das <strong>Berliner Slaughterhouse</strong> passen gerade einmal 150 Besucher, was das Festival automatisch zum kleinsten zweitägigen Festival der Stadt macht. Das heißt allerdings nicht, dass hier nur lokale Bands spielen. Im Gegenteil. Mit dem diesjährigen Motto &#8222;back to the roots&#8220; wollte man bewusst bekannte Bands zurück in einen kleinen Club holen. Wie ich anmerken möchte: erfolgreich! Neben kleineren Bands wie <strong>XICUTION</strong>, <strong>DEATHSTORM</strong> und <strong>GONOREAS</strong> spielten nämlich auch <strong>HAMMERCULT</strong>, <strong>ASPHYX</strong> und die Thrash-Veteranen von <strong>DESTRUCTION</strong>. Definitiv eine geile Nummer! Ich bin gespannt, was der junge Mann nächstes Jahr aus dem Hut zaubert.</p>
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<h2>Früher Start ins Jahr: Dustown Fest</h2>
<p>Noch früher als das <strong>Rotten And Poor</strong> findet jedes Jahr das <strong>Dustown Fest</strong> statt. Schon am ersten Freitag des Jahres kann man sich mal wieder ordentlich die Kante geben. Wird auch Zeit, ist Neujahr doch bereits ein paar Tage her! Das Festival gibt es seit 2011, in diesem Jahr feierte es als <strong>Dustown Fest 8</strong> seine achte Auflage. …hä? 2011 gestartet, aber 2017 die achte Auflage? Kann der Dude nich rechnen? Doch, kann er. 2015 gab es das Doppelpack, als man sowohl im März als auch im Oktober ein Festival ausrichtete. Da dies für den Veranstalter aber äußerst anstrengend war (und nebenbei auch finanziell ziemlich einschlug), entschied man sich, fortan nur noch einmal im Jahr die bis zu 500 Besucher zusammenzutrommeln. Außerdem werden die Festivals nun stets eintägig stattfinden. Auch das war nicht immer so. Man schaue z.Bsp. auf das <strong>Dustown Fest 5</strong> im März 2015, das sich über ganze drei Tage erstreckte. Anders als einige große Festivals, die nur fortwährende Expansion kennen, geht man hier den vernünftigen Schritt und schrumpft sich wieder gesund. Richtig so!</p>
<p>Das Line-Up des Festivals bietet eine Mischung aus lokalen und beliebteren Acts. Dabei bezeichnet man sich selbst als Psychedelicious Stoner/Garage/Heavy Rock-Festival und bringt Bands auf die Bühne, die in dieses Konzept passen. In der diesjährigen Auflistung fanden sich acht Bands: <strong>WIGHT</strong>, <strong>WEDGE</strong>, <strong>THE FEMINISTS</strong>, <strong>SEVEN THAT SPELLS</strong>, <strong>MINERVA</strong>, <strong>ZWEIKANT</strong>, <strong>KES</strong> und <strong>BIGFOOT</strong>. Wer das <strong>DesertFest</strong> zu groß findet oder es einfach lieber eine Nummer kleiner mag, findet hier eine gute Alternative ähnlicher musikalischer Ausrichtung.</p>
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<h2>Geschwisterliebe: Droneberg Festival</h2>
<p>Unser nächster Akteur ist das kleine Geschwisterchen eines in Hamburg entstandenen Festivals. Nachdem man dort 2010 das <strong>Droneburg Festival</strong> ins Leben rief, streckte man seine Fühler auch in Richtung Bundeshauptstadt aus und veranstaltete 2015 erstmalig das <strong>Droneberg Festival</strong>. Beide Festivals finden Mitte April statt – das <strong>Droneberg</strong> am Donnerstag, das <strong>Droneburg</strong> am Freitag.</p>
<p>Die beiden auf 250-500 Besucher ausgelegten Festivals teilen sich übrigens auch den größten Teil des Billings, obgleich jedes der beiden Festivals auch exklusive Acts anzubieten hat. Zusammengebastelt wird das Line-Up aus Bands, die den Richtungen Stoner Rock, Sludge, Drone, Doom Core, Noise, Industrial, Post Rock/Metal oder Black Metal entstammen. Für alle Richtungen ist bei einer einzelnen Auflage allerdings kein Platz, da lediglich fünf Bands auftreten. Dieses Jahr ist das, neben den auf beiden Schwester-Festivals auftretenden <strong>WHORES</strong>, <strong>TESA</strong>, <strong>AUTHOR &amp; PUNISHER</strong> und <strong>BIG BUSINESS</strong>, auch der in Berlin exklusiv auftretende <strong>CHRISTOPHER COLOSSUS</strong>. Fünf Künstler, ein Donnerstagabend. Vielleicht das Richtige für den Feierabend?</p>
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<h2>Ausklang der Indoor-Saison: Final Festival &amp; Live Evil</h2>
<p>Die Festivalsaison in Berlin sieht, wie bereits erwähnt, anders aus als in den meisten anderen Bundesländern. Während diese dort oft im Frühling oder zum Sommeranfang beginnt und im Spätsommer oder Herbst schon wieder endet – sieht man einmal von vereinzelten Veranstaltungen im Winter ab – ist es in Berlin genau andersrum. Im Sommer fällt Berlin ins Sommerloch, ehe die Szene im September mit den ersten Festivals wiederbelebt wird (dazu mehr in Teil II). Das bedeutet gleichzeitig, dass die Saison vor dem Sommer endet – ganz ähnlich einer Fußball-Saison. Die beiden letzten Festivals der Berliner Saison finden mit dem <strong>Final Festival</strong> und dem <strong>Live Evil Berlin</strong> Ende Mai statt.</p>
<p>Beide Festivals haben gemeinsam, dass sie 2017 gerade erst ihre zweite Auflage feiern. Bereits jetzt stehen beim <strong>Final Festival</strong> alle Zeichen auf Expansion. Das zeigt sich schon an der Wahl des Headliners. Während letztes Jahr die Modern-Metal-Formation <strong>DON´T TRY THIS</strong> ganz oben auf dem Zettel stand, sind es dieses Jahr keine geringeren als <strong>WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER</strong> und <strong>ANY GIVEN DAY</strong>. Das Billing wird dominiert von verschiedenen Spielarten des Core, namentlich Metalcore, Deathcore und Postcore, und wird dabei um Deathpop, thrashigen Metal und Alternative Rock ergänzt. So finden sich unter den acht auftretenden Bands unter anderem Namen wie <strong>GrooVenoM</strong>, <strong>AWAITING DOWNFALL</strong> und <strong>EMPIRE OF GIANTS</strong>. Man setzt augenscheinlich alles daran, die 150 Besucher der ersten Auflage zu toppen. Als Partner freuen wir uns selbstverständlich auf das Festival und wünschen viel Erfolg bei diesem Unterfangen.</p>
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<p>Eine Woche später findet das ebenfalls 2016 gegründete <strong>Live Evil Berlin</strong> statt. Der Name könnte euch bekannt vorkommen, schließlich fungiert das <strong>Live Evil Berlin</strong> als &#8222;Abstecher&#8220; des <strong>Live Evil London</strong> und wurde auch in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern eben jenes Festivals konzipiert. Stattfinden wird das Spektakel aufs Neue im <strong>Cassiopeia</strong>, welches zwei Bühnen und einen großen Biergarten zum Entspannen bietet.</p>
<p>350 Gäste bekommen die Möglichkeit, sich das auf Underground Metal ausgelegte, zwei Tage andauernde Festival zu geben. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf Underground Metal – von Heavy und Hard Rock bis zum Death und Black Metal, so lässt der Veranstalter verlauten. Bei der Premiere waren Bands wie <strong>MANILLA ROAD</strong>, <strong>BULLDOZER</strong>, <strong>ANTICHRIST</strong>, <strong>DEGIAL</strong> und <strong>ZEX</strong> mit dabei. Inklusive Warm-Up-Show am Donnerstag vor dem Festival, traten 16 Bands auf. Für die diesjährige Auflage sind schon 10 Bands bestätigt, ganz oben mit dabei <strong>AURA NOIR</strong> und <strong>NEKROMANTHEON</strong>. More bands to be announced …</p>
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<h3>Halbzeit!</h3>
<p>Das waren sie, die ersten sieben Festivals, die Berlin zu bieten hat. Wie ihr sehen werdet, war das noch längst nicht alles. Fortsetzung folgt …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-06-1-berlin-i/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #06.1: Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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