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	<title>live music hall Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>live music hall Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>KATATONIA in Köln &#8211; Good for the Future</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 20:36:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Berufshyäne mit der Kamera hat sich auf nach Köln zu KATATONIA gemacht. Warum es nicht komplett überzeugt hat erfahrt ihr hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/katatonia-in-koeln/">KATATONIA in Köln &#8211; Good for the Future</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr dass? &#8211; Man geht abends weg auf ein Konzert, man freut sich darauf, man kommt in die Venue, zieht sich ein Bier, hängt am Merch Stand rum. Und kurz bevor es losgeht, muss man aufs Klo. Man muss so richtig auf <strong>KLOGR</strong>. Die müssen nämlich auch. Auf der, ähm, die Bühne.</p>
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<p>Ok, sorry. Die richtige Betonung ist eventuell k-log-r. Steinigt mich gerne. Aber ja, die erste Band an diesem Samstag abend in der <strong>Kölner Live Music Hall</strong> heißt wirklich so. Eine Band aus Italien und Amerika, die Einflüße aus Alternativ und Prog mischen, nach dem Gesetz S=KlogR, das der experimentellen Psychologie entstammt (ok, das ist verrückt und cool. Wen es interessiert, ihr findet bestimmt bessere Quellen als ich) und servieren dem Publikum eine Vorspeise, die es in sich hat. Atmosphärisch, cineastisch und einfach eine Band, die schon trotz der verhältnismäßig frühen Stunde die Halle füllt. Chapeu.</p>
<p>Danach kommt eine kurze Umbaupause (wow, wie unvorherserbar), um danach <strong>EVERGREY</strong> auflaufen zu lassen. Die geheimen zweiten Ersten an diesem Abend sind das, was ein solcher Abend braucht. Rhythmisch unkonventionell, fast tanzbar, nicht aggresiv, aber sehr eindringlich und Härte, die nicht weh tut. Glückwunsch! Wieso tropft jetzt schon der Schweiß von der Decke?</p>
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<p>Nach einer Pause im örtliche Biergarten (9 Euro für ne Curry Wurst und Pommes? Läuft&#8230;) geht es los. Der Main Act kommt auf die Bühne. <strong>KATATONIA</strong> haben ihre eigenen Gewitterwolken mitgebracht. Während der Songs schwebt man in grauem Nebel, Blitzen und Wetterleuchten, dass man irgendwann vergisst, wo oben und hinten ist.&nbsp;<br />
Toll. So muss so ein Konzert sein!</p>
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<p>Muss es?<br />
Also die Halle ist echt schnuckelig, vielleicht war hier früher mal eine Werkstatt drin oder sonst irgend ein Betrieb. Das gibt dem ja auch einen gewissen Charme. Aber als jemand, der mit Nähe an sich schon nicht klarkommt und froh ist, zum Fotografieren in den Graben zu dürfen, muss ich sagen, das Konzert war echt zu voll. Das hörte man immer wieder auch von anderen. Es gab mehrere Leute, die im dritten Set kollabiert sind, die hintersten Reihen konnten schlicht nicht mehr in die eigentliche Halle.<br />
Ich wünsche es allen Bands, gut verkaufte Konzerte zu spielen, da sie damit heutzutage verdienen. Aber das muss nicht sein. Da kann man auch Würstchen in der Dose nen Kopfhörer aufsetzen. Ja, viele metalbegeisterte sind &#8222;gut für die Zukunft&#8220;, wie <strong>KATATONIA</strong>-Sänger<strong> Jonas Renkse</strong> zufrieden anmerkt. Aber es gibt Grenzen.&nbsp;</p>
<p>So. Die Hyäne geht erstmal. Wenn man schon hinten am Rand steht und trotzdem ständig angerempelt wird, macht es keinen Spaß mehr.&nbsp;</p>
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		<title>Modern Metal im Odenwald &#8211; live bei BLACK DUST</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2024 11:19:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Black Dust]]></category>
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		<category><![CDATA[Colors of Autumn]]></category>
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		<category><![CDATA[Live Music Hall Weiher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Seb hat einem musikalischen "Klassentreffen" beigewohnt und berichtet euch nun hier von einem Abend mit BLACK DUST. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/black-dust-live/">Modern Metal im Odenwald &#8211; live bei BLACK DUST</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenes sollte man ruhen lassen. Alles? Nicht ganz. Manchmal lohnt es sich, ein wenig Staub aufzupusten. Schwarzen Staub.</p>
<p>Eine ehemalige Schülerband aus Mörlenbach, <strong>BLACK DUST</strong>, ist nach Jahren wieder für ein Konzert in der Music Hall Weiher, dem Wohnzimmer der Metalszene im südlichen Odenwald und Bergstraße,&nbsp; zusammengekommen. Zusammen mit <strong>BROKEN VEIN</strong> und <strong>COLORS OF AUTUMN</strong> servieren sie einen Abend voll Modern Metal. Ganz und gar nicht eingestaubt zeigt sich so die dortige Gemeinschaft und freut sich über das &#8222;Klassentreffen&#8220;.</p>
<p><strong>COLORS OF AUTUMN</strong> eröffnen den Abend und ballern der sich füllenden Location ihren eingängigen und schnörkellosen Sound entgegen. Sänger <strong>Markus Schleicht</strong> brüllt mit sympathischem Lächeln und lockeren Sprüchen garniert seine Texte heraus, und das Gitarrenduo zeigt seine Qualitäten im Solieren. Das kann sich wirklich hören lassen und die Leute vor der Bühne zollen ihren ehrlichen Respekt. Eine Zugabe gibt es natürlich und alle müssen mitmachen. Hurra! &#8222;Right here, right now! Homesick! Homesick!&#8220; Genau.</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/black-dust-live/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=black-dust-live">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Dann wird&#8217;s voll auf der Bühne. <strong>BROKEN VEIN</strong> legen los und brüllen dem Publikum die Leviten. Glaube ich. Textverständnis ist eher semi, aber eigentlich ist das egal. Das Publikum startet ein paar Circle Pits, die Bassistin headbangt am härtesten von allen und man kann das Konzert wahrscheinlich noch bis Weinheim, der Heimatstadt der Band, hören. Modern Metal ist quasi irgendwas mit Core, filigranen Gitarrenriffs und nicht zu wenig Gutturals.</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/black-dust-live/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=black-dust-live">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Apropos modern. Basecaps sind ja immer noch da. Genauso wie <strong>BLACK DUST</strong>. Als Schülerband gegründet haben die vier Freunde früher regelmäßig in der Hall die Szene zusammengehalten. Heute tauchen sie wie eine Fata Morgana einer vergangenen Zeit auf und locken dabei einige Altbekannte wieder an. Manche fremdeln, manchen freuen sich, man muss sich teilweise wieder annähern und erzählen. Oder nicht.</p>
<p>Die Band liefert jedenfalls von der ersten Sekunde an ab und zeigt, dass sie immer noch die sind, wegen denen die Leute da sind und ihre Musik immer noch so spielen wie früher. Und wirklich, irgendwie scheint sich kaum was verändert zu haben. &#8222;Hier sieht es irgendwie immer noch so aus wie vor 15 Jahren&#8220; witzelt der Vater einer der Bandmitglieder. &#8222;Wir sehen zwar nicht alt aus, aber wir sind es&#8220;, so der Bassist und Sänger der Band, <strong>Max Lassmann</strong>. Tja, inzwischen besteht <strong>BLACK DUST</strong> auch schon seit 20 Jahren. Will man sowas wahrhaben?</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/black-dust-live/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=black-dust-live">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Egal. Man trifft die Leute, die man kennt und hört die Musik die man mag. Und das ist ja auch nicht schlecht. Die Hall in Weiher ist immer noch eine Institution in der Region und ein wichtiger Treffpunkt der musikalischen Gemeinschaft. Und das ist heute wichtiger denn je. So etwas sollte man nicht einstauben lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/black-dust-live/">Modern Metal im Odenwald &#8211; live bei BLACK DUST</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Lebensnehmer&#8220;-Tour 2019 &#8211; Nachbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2019 07:45:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die Ringgeister von Herr der Ringe auf der Bühne stehen und sich mit StonerRockern die Klinke in die Hand geben, war entweder was im Bier oder es war ein crazy Abend!</p>
<p>Ob es bei Nico mit ELLENDE, FIRTAN, SPIRAL SKIES und GROZA dann eventuell gar beides war, kannst du hier nachlesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lebensnehmer-tour-2019-nachbericht/">&#8222;Lebensnehmer&#8220;-Tour 2019 &#8211; Nachbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FIRTAN</strong> und die Release-Show des neuen Albums &#8222;Lebensnehmer&#8220; von <strong>ELLENDE</strong>, dazu noch 2 Vorbands &#8211; sowas darf ich mir nicht entgehen lassen! Also frage ich höflichst, ob noch ein Artikel zur Tour gebraucht wird. Prompt kommt die Antwort und kurze Zeit später befinden sich mein Bruder und ich auf der Autobahn Richtung <strong>Live Music Hall</strong> in <strong>Weiher</strong>, wo sich an diesem Abend, den <strong>29.03.</strong>, <strong>GROZA, SPIRAL SKIES, FIRTAN </strong>und<strong> ELLENDE</strong> die Ehre geben. Gegen halb sieben treffen wir in dem beschaulichen Örtchen ein und stehen erstmal knapp 30 Minuten im Stau, mitten im Ort, wegen 5 (!!!) Ampeln.</p>
<p>Nachdem ich sämtliche Autofahrer vor, hinter und neben mir verflucht habe<u>,</u> rollen wir dann auch endlich auf den Parkplatz hinter der Location. Da sich der Einlass ein bisschen durch den ausgiebigen Soundcheck nach hinten verschiebt, bildet sich auf der Straße vor der Halle ein lustiges Bild. Der <strong>Gottesdienst</strong> in der Kirche direkt gegenüber ist gerade vorbei und etliche Kirchenbesucher müssen sich auf dem Gehweg an den <strong>Black Metal-Fans</strong> vorbeiquetschen. Die Gesichter der älteren Herrschaften kann sich wohl jeder vorstellen.</p>
<h2>Schwarzmetallisches Abendprogramm &#8211; ich komme!</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32646" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0530_-200x300.jpg" alt="" width="165" height="248" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0530_-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0530_-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0530_-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0530_.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 165px) 100vw, 165px" />Um<strong> 19:45</strong> fällt der Startschuss und die mir bis dahin noch unbekannten <strong>GROZA</strong> entern die Bühne. Das erste, was mir einfällt: <strong>&#8222;Geil, die Ringgeister aus &#8218;Der Herr der Ringe&#8216; machen richtig gute Musik!&#8220;</strong>, denn die Gesichter der Jungs aus Bayern sind mit schwarzen Kapuzen komplett verhüllt. Ebenso schwarz und authentisch wie Ihre Kleidung ist auch die Musik, die mir entgegenschallt: knallharter Black Metal. Die Jungs ziehen ihr Programm ohne große Ansagen durch, was für die düstere <strong>Atmosphäre</strong> zusätzlich förderlich ist.</p>
<p>Hier sehen wir&nbsp; nur die Musik und die Kunst, nicht den Menschen dahinter. Nach ungefähr 45 Minuten erklingen die letzten Töne der Band und lassen die mittlerweile extrem gut gefüllte Halle begeistert zurück. Mein persönliches Fazit: sehr, sehr geil. Sowas mag ich ja, unvoreingenommen etwas vor die Nase gesetzt zu bekommen und dann so begeistert zu werden. Wenn ihr irgendwo die Chance habt, die Jungs mal live zu erleben, tut es!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32647" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Zweifelhafte Ausflüge in den Genrekosmos</h3>
<p>Als ich nach einer kurzen Pause an der frischen Luft wieder rein komme, ist die zweite Band, <strong>SPIRAL SKIES, </strong>schon fleißig am Aufbauen. Da macht sich ein ungutes Gefühl&nbsp; in mir breit. Logo und Klamotten der Band nach zu urteilen machen die alles, aber <strong>keinen Black Metal</strong>. Naja, da heist es wohl: gespannt abwarten. Mein Bruder kommt lachend zu mir: &#8222;Warum tragen die <strong>Anzüge</strong>? Kommen die von der Arbeit? Haben die später noch was vor?&#8220;</p>
<p>Das <strong>Stockholmer Quintett</strong> rund um<strong> Frontfrau</strong> <strong>Frida Eurenius </strong>verkündet stolz, dass dies ihre erste Tour durch Deutschland sei und so startet die Gruppe gut gelaunt.&nbsp; Leider kommen sie aber trotzdem mit ihrem Mix aus <strong>Psychedelic- und Stoner-Rock</strong> bei mir nicht so gut an, aber das ist <strong>Geschmackssache</strong>. Da konnten auch die venezianischen Masken der Musiker nicht viel dran ändern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32648" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Ähnlich erging es wohl auch einem Großteil des Publikums, denn nach den ersten Klängen entschieden sich viele, noch eine ausgedehnte Raucherpause einzulegen. Schließlich ist auch hier Ende im Gelände und die nächste Umbaupause steht an. Diese gestaltet sich, wie die letzte, recht zügig, denn hier wurden Backdrops durch eine <strong>Beamerprojektion</strong> ersetzt. Ist meiner Meinung nach zwar nicht so cool und auch auf den Bildern eher doof, aber eben modern und einfach.</p>
<h3>Pagan Black Metal? Ich bitte darum!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32650 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0078-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0078-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0078-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0078-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0078.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Um viertel vor Zehn erklingt dann endlich das Intro zu <em>&#8222;Seegang&#8220;</em> und damit auch der Startschuss meines heimlichen Highlights des Abends: <strong>FIRTAN. </strong>Der eingesprochene Part aus <strong>Schillers</strong>&nbsp; <em>&#8222;Der Taucher&#8220;</em> verpasst mir mal wieder eine angenehme Gänsehaut und mit dem markerschütternden Schrei von<strong> Frontmann Phillip</strong> gibt es sowohl vor als auch auf der Bühne kein Halten mehr. Die Jungs sind live immer wieder sehenswert und haben mit ihrem Album &#8222;Okeanos&#8220; ein wahres <strong>Meisterwerk</strong> abgeliefert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-32649" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0529-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0529-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0529-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0529-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0529.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Gerade mit den Titeln &#8222;<em>Tag verweil&#8220;</em> und <em>&#8222;Nacht verweil</em>&#8220; zeigt die Band mal wieder, dass sie live einfach unschlagbar sind. Als dann<strong> Klara</strong>, die erstmals mit der Band auf Tour ist, mit ihrer <strong>Violine</strong> die Bühne betritt, ist die Magie und die Atmosphäre, die die Band produziert, einfach perfekt. Das klingt jetzt alles nach extrem viel Lob, aber das ist in dem Fall auch völlig gerechtfertigt.</p>
<p>Um kurz nach elf ist es Zeit für den Namensgeber der Tour. <strong>ELLENDE</strong> präsentieren ihr neuestes Werk &#8222;Lebensnehmer&#8220;, welches heute auch<strong> Release</strong> feiert. Während des langsamen und düsteren Intros betritt die Band die Bühne. Der unter dem Kürzel &#8222;<strong>L.G.</strong>&#8220; bekannte Kopf und Frontmann der Band, gewandet in ein<strong> Knochenoutfit</strong> und erstaunlich dezentes Corpsepaint, verkörpert Melancholie und Verzweiflung wie kaum ein anderer. <em>&#8222;Der Blick wird leer&#8220; </em>ist dann auch schon ein brandneuer Song und deutet sofort die Richtung des neuen Albums und des heutigen Auftritts: düster, verzweifelt und voller <strong>Lebensschmerz</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Eine Band, ein Sänger, eine unvergessliche Show</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32653" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0528-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0528-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0528-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0528-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0528.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Weiter ging es mit <em>&#8222;Meer&#8220; </em>vom sechs Jahre älteren <strong>Debüt-Langspieler</strong> &#8222;Ellende&#8220;. Mir ein bisschen zu ruhig, aber dadurch zeigt sich, dass sich Bands über die Jahre eben verändern. Mit <em>&#8222;Ein Stück Verzweiflung&#8220; </em>geht es wieder zurück zur aktuellen Platte. Das Zusammenspiel aus <strong>Akustikgitarre</strong> und<strong> Black Metal-Riffs</strong> stellt sich als eine erstklassige Wahl heraus und so überrollt ein meisterhaftes Soundbrett das Publikum. Während des Songs verursacht eine (möglicherweise vor Aufregung?) gerissene Saite eine kurze Zwangspause, die aber schnell überwunden ist. Die Band nimmt es mit Humor, sowas passiert. Mit den Stücken <em>&#8222;Ballade auf den Tod&#8220; </em>&nbsp;und &nbsp;<em>&#8222;Atemzug&#8220;</em> geht’s dann weiter und schon erklingen die ikonischen Klavierakkorde von <em>&#8222;Der letzte Marsch&#8220;</em>. Durch die immer wieder aufkehrende Stille während des Songs wird klar: <strong>L.G. ist für die Bühne geboren</strong>. Er leidet förmlich jeden Song mit, ob er am Mikro ist oder zitternd darunter kauert.</p>
<p><em>&#8222;Zwischen Sommer und Herbst&#8220;</em> ist das vorerst letzte Stück des Abends. Mittlerweile ist schon Mitternacht und leider merkt man, dass die teilweise doch sehr ruhigen Parts die langsam einkehrende Müdigkeit im Publikum zusätzlich fördern. Nach dem Lied bedankt sich die Band gefühlt zum achten Mal dafür, dass alle gekommen sind und wie sehr sie sich freuen, hier sein zu dürfen. Macht zwar das <strong>Gesamtkunstwerk ELLENDE</strong> ein kleines bisschen kaputt, ist dafür aber sehr<strong> sympathisch</strong>. Nach einigen Zugabe-Rufen kehren die Musiker für ein letztes Stück nochmal zurück an Ihre Plätze. &#8222;<em>Weltenmacht&#8220;</em> von der gleichnamigen EP soll also den Abend beenden. Gute Wahl. Während des knapp neunminütigen Stücks gibt die Band nochmal alles. Vor allem hinter dem Mikrofon steckt <strong>Sänger L.G.</strong> alle verbliebene Energie in den Song. Er krümmt und windet sich zeitweise wie voller Schmerzen auf der Bühne und bietet dem Publikum eine eindrucksvolle Show.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32654" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Mein Fazit</h3>
<p>Nach dem Auftritt geht’s nochmal kurz zum üppigen Merch-Stand neben der Bühne und nach einem kurzen Plausch mit den Jungs von <strong>GROZA</strong> machen wir uns auch schon auf den Heimweg. Ganz ohne Stau und Ampeln. Zurück bleibt ein gutes Gefühl und ein Abend, der kaum besser hätte laufen können. Ich bin überglücklich, mit <strong>GROZA</strong> einmal mehr eine<strong> neue großartige Band</strong> kennengelernt zu haben. <strong>SPIRAL SKIES</strong> haben zwar ein interessantes Programm geliefert, fielen aber musikalisch ein bisschen aus dem Rahmen. An einem anderen Abend mit anderen Bands wäre ihre Musik sicherlich besser verortet gewesen. <strong>FIRTAN</strong> waren ohne Zweifel mein großes Highlight des Abends und neben <strong>ELLENDE</strong> ein <strong>ebenbürtiges Zugpferd der Tour</strong>. Mit &#8222;Lebensnehmer&#8220; hat der deutschsprachige Black Metal eine Scheibe bekommen, die sowohl<strong> live</strong> als auch über die <strong>Anlage</strong> so tadellos funktioniert, wie sich Mastermind L.G. das wahrscheinlich gewünscht hat.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Nico</strong></em></p>
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		<title>Wacken-Spirit am Rhein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 10:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wacken</strong> ist ja inzwischen gefühlt überall, das ganze Jahr über. Das könnte man jetzt natürlich auf jedes Hallenkonzert und Grillabend mit metallischer Beschallung ausweiten, aber das wäre vielleicht etwas zu überzogen. Dennoch, seit letztem Jahr hat nun auch Köln seinen Ableger des Mutterschiffes unser aller Metalkultur im Norden. Das <strong>RheinRiot</strong> soll den &#8222;Spirit&#8220; des <strong>W:O:A</strong> ins Rheinland bringen.</p>
<p>Da im vergangenen Jahr sehr erfolgreich gestartet, schließt sich das Ein-Tages-Festival in der Kölner <strong>Live Music Hall</strong> zeitlich nahtlos an das Festival an, und wartet mit vier Bands auf, die sich sehen lassen können. So werden am 6. August neben <strong>STEAK NUMBER EIGHT</strong> und <strong>MANTAR</strong> keine Geringeren als <strong>PRONG</strong> und <strong>KATATONIA</strong> erwartet. F*ck the world! Heaviness pur in Kölns hippster Gegend, die die Rheinmetropole zur Zeit zu bieten hat!</p>
<p>Auch wenn das <strong>RheinRiot</strong> als Festival ausgewiesen wird, ist es dennoch eher ein besseres Hallenkonzert. Beginn ist um 17 Uhr, um 23 Uhr heißt es &#8222;Ende Gelände&#8220;. Dazwischen vier Bands, die stilistisch schön durchmischt sind. Groove, Hard&#8217;n&#8217;Heavy, und <strong>KATATONIA</strong> mit ihrer ganz eigenen Spielweise zwischen Doom-, Death- und Blackmetal. Daher dürfte das Line-Up durchaus eine breitere Masse ansprechen. Zwar wird hier, ähnlich wie in <strong>Wacken</strong>, das Konzept des Pluralismus verfolgt (wobei, ebenfalls wie in <strong>Wacken</strong>, der Nu-Metal sehr stark vernachlässigt wird), dennoch kommt man nicht umhin, in <strong>KATATONIA</strong> einen Headliner an diesem Abend zu sehen. Aber auch dieses Konzept fügt sich ja irgendwie ein.</p>
<p>Daher, wer im Lande ist und kein Problem damit hat, knapp 40 Euro für einen solchen Abend zu zahlen, kann hier bestimmt ein paar schöne Stunden verleben. Vielleicht bringt ja jemand etwas Wackenschlamm mit, um dessen Spirit etwas zu verstärken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/729824807187145/">RR Info</a></p>
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