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	<title>lost in salvation Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Das Beste gibts umsonst &#8211; Summer Blast 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2017 10:39:40 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Freitag, 28.07.2017</h3>
<p>Festival in den Ferien heißt immer mit überfüllten Zügen fahren und nervtötende Familien ertragen zu müssen. Nach einer gut aufgeteilten Hinfahrt erlaufe ich mir den Norden Coburgs. Spoiler: Es ist nicht so schön wie erhofft, etwas zersplittert und Fußgänger-unfreundlich. Zeit also Musik zu hören und weg von den öden Fassaden zu kommen. Einmal an der Firmenzentrale der <strong>HUK Coburg</strong> vorbei gestolpert, bin ich auch schon da. Begrüßt wird der Besucher hier von einem Schild, dass vor &#8222;den Hunden&#8220; warnt. Das ehemalige Gelände des <strong>Bundesgrenzschutzes</strong> wird nämlich nur zu einem Teil durch den<strong> Cross Art e. V.</strong> für Proberäume gemietet und der Rest ist weiterhin Privatgrundstück &#8211; Festivalbesucher nicht erwünscht. Ganz frech traue ich mich trotzdem durch das verheißungsvoll geöffnete Tor. Ein Tipp noch an die Polizei und die Verwaltung: Auf Bauzäunen macht Stacheldraht wenig Sinn, wenn man unter dem Bauzaun durchschlüpfen kann.</p>
<p>Wie sieht es auf dem kostenlosen Festival nun aus? Neben dem sehr kleinen Außenbereich, der quasi nur aus Biergarten und Bühne besteht, gibt es noch das große angemietete Gebäude. Hier haben viele Bands ihre Proberäume und Cross Art-Vorstand <strong>Andre</strong> auch sein Studio.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20596" aria-describedby="caption-attachment-20596" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-20596 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20596" class="wp-caption-text"><strong>HE TOLD ME TO</strong> in seinem Element</figcaption></figure>
<p>Nach Lage checken, Sachen abstellen und Soundcheck beobachten beginnt der erste Künstler zu spielen. <strong>HE TOLD ME TO</strong> fällt dabei ganz und gar aus dem Beuteschema des Festivals. Trotzdem hat Alleinunterhalter <strong>Sandro Weich</strong> Spaß an seinem Indie Pop mit rockigen Einlagen. Gepackt von der Loop-Sucht baut der junge Coburger live seine Beats auf. Mit einer kräftigen und versierten Stimme im Gepäck, versucht er damit die anfangs skeptischen Metaller für sich zu gewinnen. Und das sogar mit mäßigem Erfolg, die Meute lyncht ihn nicht für seine Akustik-Gitarre und spendiert im ab und an Beifall. Bevor er dann sein Set beendet, wünscht er allen Besuchern viel Spaß mit ihrem Metal. Die sollten ihm dankbar sein, schließlich ist er quasi das &#8222;Eyebleach&#8220; der Veranstaltung. Die Abwechslung aus knallig bunten Melodien und seichten Gesangseinlagen klingt gut und wäscht die Ohren rein. Hätte auch nach den anderen Künstlern gut gepasst. Da mir seine Aufbereitung des Singer-Songwriter-Seins gefällt, schnapp ich mir am Stand auch gleich zwei CDs.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20597" aria-describedby="caption-attachment-20597" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-20597 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20597" class="wp-caption-text">Die erste Reihe beäugt<strong> BEYOND ORCUS</strong></figcaption></figure>
<p>Mit<strong> BEYOND ORCUS</strong> bekommen die Leute endlich den von <strong>HE TOLD ME TO</strong> angekündigten wohlverdienten <strong>&#8222;Metal Friday&#8220;</strong>. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger scheint der Sänger aber nicht so viel Puste zu haben. In Anbetracht der fiesen, mit thrashigem Drumming verschmelzenden Melodeath-Riffs, fehlt ihm da leider der Druck. Abgesehen von ein paar Verspielern und dem dauerhaft prolligen Gesichtsausdruck des Bassisten, ist es ein absolut sympathischer Auftritt. Luft nach oben ist da allemal, vergleiche man nur die Studioleistung mit den Live-Auftritten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20598" aria-describedby="caption-attachment-20598" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-20598 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20598" class="wp-caption-text">Am ersten Festivaltag wurden knapp 350 Besucher gezählt</figcaption></figure>
<p><strong>PHALLUSKULT</strong> sind nicht nur Götter der Namensgebung sondern auch der Riffs. Nach einem Jahr Bühnen- und angeblich auch Proberaum-Abstinenz klingen die Coburger so eklig und geil wie immer. Mit ihrem energetischen und von Scherzen gefüllten Auftritt mobilisieren sie das Publikum. Mitsingen darf der ein oder andere Freund aus alten Zeiten auch &#8211; damit sind natürlich Zuschauer gemeint, keine Band kann <strong>PHALLUSKULT</strong> leiden. Mit einem, nach eigenen Aussagen, &#8222;linksextremistischen&#8220; Song beenden sie dann ihr Set. Ob sie mit diesem Lied, der Ankündigung zu <em>&#8222;Patridiot&#8220;</em> und dem FCK AFD-Shirt hier Zuschauer verlieren?</p>
<p><strong>KOSMOPYRIA</strong> bieten dazu das Kontrastprogramm. Symphonic (Black) Metal auf Deutsch für Leute die gern Bier, Bratwurst und Fußball am Sonntag genießen wollen. Immerhin bildet sich der erste richtige Moshpit des Festivals. Lustiger und definitiv nicht ausgedachter Fakt: gefühlt die Hälfte von Coburgs Jugendlichen besäuft sich hier ohne Eintritt bezahlen zu müssen. Die Hälfte von ihnen kennt aber die Songs und grölt ordentlich mit. Ziemlich überraschend, denn hier soll eigentlich eine neue Platte beworben werden. &#8222;Sinister&#8220; heißt das neue Werk, von dem heute am Veröffentlichungstag vergleichsweise wenig gespielt wird. Aus den Rufen zwischen den Songs lerne ich dann, dass die Band &#8211; allen Aussagen des Sängers zum Trotz &#8211; nicht <strong>KOSMOPYRIA</strong> und auch nicht <strong>PHALLUSKULT</strong> heißt. Es geht nur um <strong>Helge</strong>s<strong> Penis</strong>. Warum zum Bühnenoutfit der Band weiß bestaubte Klamotten gehören, kann ich mir nicht erklären. Das wirkt leider etwas billig &#8211; vielleicht ist <strong>Helge</strong> ja Maler?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20599" aria-describedby="caption-attachment-20599" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20599" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20615072_769384919853234_1507332557_o-1024x548.jpg" alt="" width="1024" height="548" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20615072_769384919853234_1507332557_o-1024x548.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20615072_769384919853234_1507332557_o-300x161.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20615072_769384919853234_1507332557_o-750x401.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20615072_769384919853234_1507332557_o.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20599" class="wp-caption-text"><strong>MUNARHEIM</strong> machen den Trunkenbolden den Garaus</figcaption></figure>
<p>Eine knappe halbe Stunde später betritt <strong>Helge</strong> erneut die Bühne. Er gehört nämlich zum Line-Up von<strong> KOSMOPYRIA</strong> und <strong>MUNARHEIM</strong>. Ein weiteres Mitglied unterstützt sie dabei, aber dazu später mehr. Kommen wir also zu <strong>MUNARHEIM</strong>s gefeiertem Auftritt. Kaum ist der Headliner des Abends auf der Bühne, schon ist es um viele Zuschauer geschehen. Diejenigen, die sich noch auf den Beinen halten können, tanzen im tranceartigen Zustand zum Genre-Mix des Heimatvereins. Was den Aufmerksamen bereits zwischen den Flöten-Einlagen aufgefallen sein sollte, offenbart sich den Unwissenden am Ende des Auftritts. Anlässlich der Verlobung eines Freundes der Band verteilt dieser Seifenblasen auf der Bühne und halb <strong>MUNARHEIM</strong> tragen Bademäntel. Davon war aber nichts zu sehen, ganz im Gegenteil zu dem Jubel, der den Mann hinter dem Schlagzeug anfeuert. <strong>Wolfgang</strong> hat sich nämlich gerade drei Sets am Stück gespielt &#8211; für <strong>PHALLUSKULT</strong>, <strong>KOSMOPYRIA</strong> und <strong>MUNARHEIM</strong>. Da bleibt dem Publikum nur übrig, sich vor dieser Maschine zu verbeugen.<br />
Ein weiteres Fazit dieses Tages: Der Sound ist unglaublich gut abgemischt und klar, nichts wird vermatscht oder zu hoch aufgedreht. Mein Lob gilt den Leuten am Mischpult.</p>
<h3>Samstag, 29.07.2017</h3>
<p>Eine ziemlich entspannte Nacht in meinem, vom<strong> Cross Art e. V.</strong> organisierten, Domizil später, wird es Zeit für die nächsten Auftritte. Vorher schaue ich mir jedoch die Verpflegung für euch an: Mit Bargeld kauft man Coupons und damit geht man essen. Es gibt also Essensmarken! Da fahre ich einmal in den Westen und dann erlebe ich sowas. Die Preise sind trotzdem für das DDR-<em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin erschwinglich, lediglich für die teuren Burger reicht das Geld aus der LPG nicht.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20604" aria-describedby="caption-attachment-20604" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20604 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20604" class="wp-caption-text">Gute Laune im Biergarten dank <strong>DER KIRCHWEIHTRUPP</strong></figcaption></figure>
<p>Der kommende Act fungiert als &#8222;Eyebleach&#8220; dieses Samstags. War der Metal gestern zu viel für die Ohren und <strong>HE TOLD ME TO</strong> nicht Abwechslung genug? Dafür spielt jetzt &#8211; angelehnt an ein etwas größeres Festival &#8211;&nbsp;<strong>DER KIRCHWEIHTRUPP</strong>. Die kommen gerade frisch vom &#8222;Blaulichtempfang&#8220; und spielen einfach, was ihnen so einfällt &#8211; egal ob Evergreens wie<em> &#8222;Biene Maja&#8220;</em>, <em>&#8222;Über den Wolken&#8220;</em>, <em>&#8222;Aber bitte mit Sahne&#8220;</em> oder traditionellere Sachen. Ganz unvorbereitet ist der Trupp jedoch nicht, die Scherze richten sich eindeutig an das besondere Publikum und das kommt gut an. Eingefleischte Coburger kennen das Repertoire und singen mit. Auch das Trommel-Solo gefällt den Metallern sichtlich, die Show wirkt gelungen.<br />
Ein Musiker am Blasinstrument war besonders gut vorbereitet: er trägt eine <strong>TERROR</strong>-Cap. Ob ihm das einer aufgesetzt hat oder nicht, ist mir jetzt egal:&nbsp;<strong>DER KIRCHWEIHTRUPP</strong> in Coburg hat einen guten Musikgeschmack!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20606" aria-describedby="caption-attachment-20606" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20606 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20606" class="wp-caption-text"><strong>LOST IN SALVATION</strong> spielen gern im Schlamm</figcaption></figure>
<p>Die für viele erste &#8222;richtige&#8220; Band des Tages sind <strong>LOST IN SALVATION</strong>. Melodic Metalcore der auf abwechselnd weiblichen und männlichen Gesang setzt. Dass dieser Auftritt ihr erster in Coburg ist, merke ich deutlich. Aber obwohl Sänger und Sängerin nicht so ganz aus sich rauskommen und etwas verloren wirken, freut sich der Gitarrist umso mehr über das Rampenlicht. Nichtsdestotrotz ein rundes Set, bei dem Zuschauer mit Freibier und einem <strong>AMON AMARTH</strong>-Cover als Zugabe eingewickelt wurden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20608" aria-describedby="caption-attachment-20608" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20608" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20608" class="wp-caption-text">Ernste und lustige Themen werden bei<strong> VARUS</strong> gleichwertig behandelt</figcaption></figure>
<p>Ähnlich eingängig und melodisch präsentieren uns <strong>VARUS</strong> ihren progressiven Power Metal. Das soll wohl heißen, dass von Death über Folk bis Black Metal alles in der Musik zu hören ist. Umgesetzt wird das ganz gut, die Gitarre besticht auch hier erneut am meisten. Trotzdem gibt es zum Ende hin leider einen Patzer, der aber gut überspielt wird. Neben den vielen Trinkliedern Stimmen <strong>VARUS</strong> auch ernste Töne an. <em>&#8222;Wandel der Zeit&#8220;</em> ist heute dem vor vier Wochen verstorbenen <strong>WOLFCHANT</strong>-Gitarristen <strong>Eddy</strong> gewidmet. Zu diesem Anlass tragen alle Bandmitglieder sogar Trauerbänder &#8211; so sieht Solidarität aus.</p>
<p>Eine besondere Beziehung zur Nostalgie hat die nächste Band. Alles was irgendwo zwischen <strong>NIRVANA</strong> und <strong>SOUNDGARDEN</strong> liegt, verarbeiten<strong> CABIN FEVER</strong> in ihren Songs. Auch wenn sie beteuern, nicht die <strong>CANTINA BAND</strong> zu sein, schwappt bei mir irgendwann die Langeweile über. Dennoch, in dem engen Rahmen, den sie sich geschaffen haben, tobt sich das Trio ordentlich aus und veranlasst das Publikum dazu mitzunicken.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20610" aria-describedby="caption-attachment-20610" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20610 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20610" class="wp-caption-text"><strong>CHALICE AND CROWN</strong> haben die Meute im Griff</figcaption></figure>
<p>Einen genauso retrolastigen Sound bekomme ich von <strong>CHALICE AND CROWN</strong> um die Ohren geblasen &#8211; astreiner Heavy Metal mit exzellenten Grooves. Geiler geht es kaum, vor allem da der Sänger in seiner Rolle vollkommen aufgeht. In seinem spießigen blauen Karohemd herumhüpfend, begeistert er die Zuschauer. Dazu schneidet er ein paar Grimassen und imitiert die Soli seiner Kollegen. Leider bleibt eine Zugabe aus, der Zeitplan ist eng.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20612" aria-describedby="caption-attachment-20612" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20612" class="wp-caption-text">Metalcore aus regionalen Produkten gibt es bei <strong>ASHES OF A LIFETIME</strong></figcaption></figure>
<p><strong>ASHES OF A LIFETIME</strong> bieten genau dazu das Kontrastprogramm. Ihr Breakdown-Gewitter bricht nicht zum ersten Mal über Coburg aus. Die Metalcore-affine Gruppe ist schließlich ein Stammgast auf dem <strong>Summer Blast Festival</strong>. Der nächste Fakt ist dieses mal nicht ausgedacht: Hauptorganisator, Vorstand des veranstaltenden <strong>Cross Art e. V.</strong>&nbsp;und Produzent <strong>André</strong> war selbst mal Schlagzeuger bei <strong>ASHES OF A LIFETIME</strong>. Wenn das noch nicht genug nach Heimspiel für euch klingt, kann ich euch nur sagen, dass sowohl Eltern, Lebenspartner, als auch Kinder der Band sich das Spektakel ansehen. Am Ende des Unwetters steht kaum noch jemand im Moshpit auf festem Fuß. Selbst nicht so pogo-affine Zuschauer haben sichtlich Spaß an den Chugs der Gruppe.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20614" aria-describedby="caption-attachment-20614" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20614" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20614" class="wp-caption-text">Zu später Stunde wecken <strong>CRIPPER</strong> alle auf</figcaption></figure>
<p>Dieser Auftritt sollte jedoch nur als Vorbereitung auf den Haupt-Act dienen.<strong> CRIPPER&nbsp;</strong>aus Hannover haben hier laut Sängerin <strong>Britta &#8222;Elchkuh&#8220; Görtz</strong>&nbsp;&#8222;laufen und saufen&#8220; gelernt. Mit der Wucht einer Elchkuh schreit sie auch fröhlich drauf los, die Gitarren wummern und das Schlagzeug fällt immer wieder in den typischen Two-Step-Rhythmus. Mit dieser Musik im Kopf ruhig stehen zu bleiben schaffen nicht viele und so bildet sich ein noch größerer Haufen an mosh-lustigen Saufköpfen. Schade, dass zwecks Fehlen von Gleichgewichtssinn und Verständnis von friedlichem Moshen einiger Pit-Besucher die Security heute zweimal einschreiten muss. Diesen Job erledigt sie aber mit Bravour und schon kann es für alle weitergehen.</p>
<p>Eine gefühlte viertel Stunde später endet auch schon das einstündige Set und die Zuschauer beginnen sich langsam zurückzuziehen. Das Gelände leert sich und die verbleibenden Besucher lernen jetzt erst richtig, was mit &#8222;laufen und saufen lernen&#8220; gemeint ist. Ich hingegen genehmige mir noch zwei Stunden wohlverdienten Schlaf bevor ich mich auf den Heimweg begebe. Im bestimmt achtzigsten Regionalexpress sitzend erinnere ich mich zurück an ein rundum gelungenes Festival mit einer tollen Crew und geilem Sound. Danke an<strong> Cross Art e. V.</strong> für dieses kostenlose Spektakel und den herzlichen Umgang!</p>
<p>Alle Neuigkeiten rund um das <strong>Summer Blast</strong>&nbsp;findet ihr bei&nbsp;<a href="https://m.facebook.com/CROSS.ART.COBURG/">Cross Art e. V.</a>.</p>
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		<title>So klingt Coburg! &#8211; Summer Blast Festival</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 07:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Underground-Fans aufgepasst, bei den Proberäumen des ehemaligen BGS Geländes in Coburg geht es wieder zur Sache. Vom 28.07. bis zum 29.07. geben sich einige bekannte und weniger bekannte Bands aus Coburg und Umland die Ehre. Die perfekte Möglichkeit für das Entecken neuer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/so-klingt-coburg-summer-blast-festival/">So klingt Coburg! &#8211; Summer Blast Festival</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Underground-Fans aufgepasst, bei den Proberäumen des ehemaligen BGS Geländes in Coburg geht es wieder zur Sache. Vom 28.07. bis zum 29.07. geben sich einige bekannte und weniger bekannte Bands aus Coburg und Umland die Ehre. Die perfekte Möglichkeit für das Entecken neuer und alter Talente! Und es kommt noch besser: Der Eintritt ist für alle frei! Es geht nur um die Musik. Fast wie eine Werksschau. Um euch die Wartezeit etwas zu versüßen, haben wir exklusiv für euch das gesamte Line Up in Videoform parat.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zg70x-FumSs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was? Der Video-Vorgeschmack reicht noch nicht? Dann Lies einfach hier nach, was noch zu den Bands zu sagen ist.</p>
<p><strong>ASHES OF A LIFETIME</strong>&nbsp;dürften jedem bayrischen Melodic Death und Metalcore Fan bereits ein Begriff sein. Seit 12 Jahren lassen die Coburger Urgesteine sich alles andere als gehen. Erst letztes Jahr brachten sie mit &#8222;Lorem Ipsum&#8220; ihre vierte LP auf den Markt. In dieser Sparte des einprägsamen Metalcore spielen <strong>BEYOND ORCUS</strong> ebenfalls. Die noch recht junge Formation baut dabei gern eingängige Melodien aus allen Metal-Genres ein. Eine gediegene Portion Heavy, Prog und Power Metal obendrauf gibt es von <strong>CHALICE AND CROWN</strong>. Die Baunacher haben &#8211; mit läppischen 43,7 km &#8211; eine ziemlich laaange Anreise. Also lasst sie nicht auf euch warten!</p>
<p>Roh und voller Grunge kommen <strong>CABIN FEVER</strong> daher, die wohl auch planen, den ein oder anderen Zuschauer einzulullen. Wem das Hannoveraner Thrash-Phänomenen <strong>CRIPPER</strong> die letzten Jahre zu ruhig gewesen ist, der darf vielleicht gespannt sein. Erst kürzlich wurde das neue Album &#8222;Follow me: Kill!&#8220; angekündigt und &#8211; das ist jetzt reine Spekulation &#8211; auf den kommenden Shows könnten die Jungs einige neue Songs spielen. Im krassen Gegensatz dazu stehen <strong>HE TOLD ME TO</strong>. Einprägsamen Indie Rock mit einem hauch von Pop wird es von diesem Solo-Projekt zu hören geben. Angelehnt an größere Veranstaltungen gibt es aber eine Truppe, die noch mehr aus dem Rahmen fällt &#8211; eine Blaskapelle! Ob der <strong>KIRCHWEIHTRUPP DES RÖDENTALER MUSIKVEREINS</strong> mit den <strong>WACKEN FIREFIGHTERS</strong> mithalten kann?</p>
<p>Die quirligsten Klänge der Veranstaltung kommen von <strong>KOSMOPYRIA</strong>. &nbsp;Das Sextett setzt auf ihr Keyboard und die fröhliche Interpretation von deutschem Symphonic Metal. Unterstützt werden die ehemaligen <strong>OBSCURA RELIGIO</strong> Mitglieder dabei von Mitgliedern der nächsten Band:&nbsp;<strong>MUNARHEIM</strong>! Die tischen beim Summer Blast ihre Spielweise des Folk Metal auf. Zu ihren Mitsing-Passagen abzugehen sollte kein Problem darstellen. Darauf freuen sich auch die eingefleischten Fans, denn die wahrscheinlich bekannteste Band des Proberaum-Geländes tritt zum ersten Mal in der Heimat auf. Von den Black und Symphonic Metal Einflüssen der Truppe gepackt, ist die Heimatstadt dann auch zufrieden. Damit wäre für Folk-, Black- und Naturfreunde gesorgt.</p>
<p>Es geht aber noch unbekannter und exklusiver : <strong>LOST IN SALVATION</strong> feiern hier ihr Bühnendebüt und wollen wohl eine bunte Mischung aus Metalcore und den Genres präsentieren, die Metalcore eben ausmachen. Wie gut sie die alte Formel &#8222;weiblicher Klargesang folgt auf gutturalen Gesang im Vers&#8220; live umsetzen, werden wir wohl erstmalig auf dem Summer Blast sehen. Trotzdem gewinnt <strong>PHALLUSKULT</strong> den Preis für den besten Bandnamen der gesamten Veranstaltung. Laut der eigenen Seite gibt es Geknüppel zu hören. Ob sich das nach der Live-Pause von einem Jahr noch gut anhört, bleibt zu beurteilen. Ich für meinen teil freue mich auf die Grindcore und Crust-Maschinerie, die Songs wie <em>&#8222;Faustfick per Mausklick&#8220;</em> zum Leben erweckt. Weniger provozierende Fantasie-Geschichten und Sagen werden von <strong>VARUS&nbsp;</strong>dargeboten. Ihr mit klassischen und symphonischen Elementen verzierter Folk und Heavy Metal passt ziemlich gut in das Profil der anderen Bands. Ist Symphonic Metal in Bayern eigentlich ansteckend? Die Bamberger sind jedenfalls infiziert. Dabei müssen sie für ihren Auftritt eine Anreise von 51,8 km auf sich nehmen und überbieten damit <strong>CHALICE AND CROWN</strong>. Lokal bleibt es, wie ihr vielleicht bemerkt habt, mit Ausnahme von Cripper trotzdem und alle Fans aus dem Umland sollten sich das Spektakel zu Gemüte führen.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 799px">&nbsp;</div>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-18888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Summerblast-Final-Flyer.jpg-724x1024.jpg" alt="" width="724" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Summerblast-Final-Flyer.jpg-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Summerblast-Final-Flyer.jpg-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Summerblast-Final-Flyer.jpg-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Summerblast-Final-Flyer.jpg.jpg 842w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" />
<p>&nbsp;</p>
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