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	<title>Luxembourg Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Luxembourg Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Metal Battle – Ein Blick hinter die Kulissen in LUXEMBURG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das W:O:A Metal Battle - in einem unbekanntem Land fern der deutschen Sprache... Kurzum: Mich sagt euch, was in Luxemburg abging und wie so ein Metal Battle abläuft. INSIDER-INFOS incoming!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-battle-ein-blick-hinter-die-kulissen-in-luxemburg/">Metal Battle – Ein Blick hinter die Kulissen in LUXEMBURG</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>Samstag, den 26.05.2018</strong> hatte ich die Ehre, mit meiner Band <a href="https://feradur.bandcamp.com/"><strong>FERADUR</strong>&nbsp;</a> am <a href="https://www.metal-battle.com/"><strong>W:O:A METAL BATTLE</strong></a> teilzunehmen – <strong>in Luxemburg.</strong></p>
<p>Einen gewissen Vorteil hat man hier den Bands der großen Länder gegenüber: <strong>Es gibt bei uns einfach nicht sehr viele Bands</strong>. Und somit viel weniger Konkurrenz. Keine Qualifikationsrunden – es geht sofort richtig los. Von allen Gruppen, die sich melden, wählen die Organisatoren die<strong> sechs</strong> aus, die ihnen am besten gefallen. Diese dürfen dann gegeneinander antreten. Im Gegenzug nimmt <strong>Luxemburg</strong> dann <strong>allerdings nur alle zwei Jahre</strong> an der Veranstaltung teil. In der Jury sitzen Experten in allen Bereichen – <strong>Schlagzeuglehrer</strong>, professionelle <strong>Gitarristen</strong>, aber auch ganz einfach <strong>Metal-Fans</strong>. Jede Band darf<strong> 20 Minuten</strong> spielen, dazwischen gibt es jeweils knappe 15 Minuten Umbaupause. Der Gewinner darf dieses Jahr auf dem <strong>WACKEN OPEN AIR</strong> auftreten. <strong>Hier der Blick hinter die Kulissen.</strong></p>
<h1><strong>Die Vorbereitung</strong></h1>
<p>Treffpunkt für die Bands ist <strong>15 Uhr</strong> – das mag ein bisschen früh erscheinen. Es gibt bis zum tatsächlichen Konzertneginn&nbsp;<strong>allerdings noch viel zu tun!</strong> Außerdem muss man davon ausgehen, dass sich bei<strong> sechs Bands</strong> mit durchschnittlich vier Mitgliedern schon so einiges an Verspätung akkumulieren kann. Schätze mal, es geht bei der Zeitrechnung darum, sicherzustellen, dass alle um 16 Uhr komplett und ready vor Ort sind. Bis dahin heißts erstmal wie vor jedem Gig: Autos vor der Location parken, Instrumente, Verstärker, Merch und sonstiges Bandmaterial <strong>in den Backstage schleppen</strong>. Für jede Band ist dafür ein eigener, mit Panzertape am Boden markierte Abstellbereich vorgesehen.</p>
<p>Um 16 Uhr dann das erste Briefing: Der zeitliche Ablauf des Abends wird den Anwesenden erklärt. Um 17 Uhr soll klargestellt werden, welche Band wann spielt, um 18 Uhr dann Aufbau und Soundcheck für den ersten Act. Ab 18.30 gibt’s Futter, Einlass 19.30 und das erste Konzert beginnt um Punkt 20 Uhr. <strong>Strammer Zeitplan!</strong></p>
<h1><strong>17 Uhr: Die Reihenfolge wird bestimmt! </strong></h1>
<p>Und zwar durch Zufall. Es gibt <strong>sechs Bierdeckel</strong>, auf deren Rückseite jeweils eine Ziffer von eins bis sechs steht. Nacheinander kann jeweils einer von jeder Band antreten, und einen davon aufdecken – die gezogene Ziffer ergibt den Slot, an dem die Band spielt. Wir lassen den Anderen erstmal den Vortritt, und ziehen die Karte, die übrig bleibt. Es ist die 1! Dies birgt sowohl positive als auch weniger positive Aspekte: <strong>Als Opener hat man es gewöhnlich immer etwas schwerer, zu den Zuhörern durchzudringen</strong> – auch wenn dies gerade beim <strong>METAL BATTLE</strong> eigentlich am wenigsten eine Rolle spielen dürfte. Positiv ist, dass wir jetzt die Chance haben, Aufbau und Soundcheck selbst zu machen. Wir können uns Zeit lassen und alles so lang kalibrieren, bis es passt. Jede andere Band muss heute innerhalb von 15 Minuten zusehen, dass alles steht.</p>
<p>Nach Aufbau und Soundcheck gibt’s <strong>erstmal Catering.</strong> Richtig leckeres Chili, außerdem Obst, Kekse, Chips und eine Auswahl an Getränken. Die <a href="http://kulturfabrik.lu/de/home/"><strong>Kulturfabrik in Esch/Alzette</strong></a> bietet echt jedes Mal wieder richtig guten Service für die Bands, das kann ich nur hervorheben! Auch die Location hat was – früher war die Halle ein <strong>Schlachthaus</strong>, und im Backstage hängen immer noch die <strong>Fleischerhaken</strong> an der Decke. Mehr Metal geht wohl nicht! <strong>Das Chili heute gibt’s übrigens auch in veganer, glutenfreier Variante.</strong></p>
<h1><strong>Die Aufregung steigt</strong></h1>
<p>Die Sonne drückt. Vor der Location sammeln sich so langsam die ersten Gäste. Noch weniger als eine Stunde bis zum ersten Konzert. Die innere Aufregung steigt. Zwar bin ich meistens nicht so aufgeregt vor Auftritten, aber der <strong>Umstand, dabei beobachtet und bewertet zu werden</strong>, sorgt dann doch irgendwie für Bammel. Fühlt sich ein bisschen an wie vor einer Matheprüfung in der Schule. Ich setze mich in eine ruhige Ecke und spiele mich erstmal warm. Das heißt, ich spiele einmal unser ganzes Set auf einem imaginären Schlagzeug durch. Sieht bestimmt lustig aus. <strong>Und oha! – schon geht’s los.</strong></p>
<h1><strong>Der Startschuss fällt!</strong></h1>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27585" aria-describedby="caption-attachment-27585" style="width: 291px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-27585 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558.jpg" alt="" width="301" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 301px) 100vw, 301px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27585" class="wp-caption-text">Seid gegrüßt &#8211; Feradur ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Um knapp nach 20 Uhr stehen wir mit <a href="https://feradur.bandcamp.com/"><strong>FERADUR</strong> </a>auf der Bühne. Ich würde ja gerne einen detaillierten Konzertbericht abliefern, aber der ganze Auftritt kommt mir vor <strong>wie 20 Sekunden</strong>. An einige Dinge erinnere ich mich: Das Backdrop ist auf die Wand hinter uns projiziert, in weiß – und ich sitze genau im Lichtstrahl. Weiter als die Hinterköpfe meiner Mitstreiter und die bekannten Gesichter in der ersten Reihe sehe ich also nicht. Der <strong>Adrenalinrausch</strong> lässt alle vier Songs sich anfühlen, als würden wir sie mindestens <strong>30 BPM zu langsam</strong> spielen. Ein Blick auf das Metronom versichert mir jedoch das Gegenteil. Ich höre nicht allzu gut, was meine Bandkollegen spielen – war die Monitorbox beim Soundcheck nicht lauter? <strong>Und die Hitze!</strong> Ich tropfe schon nach dem ersten Song. Außerdem: Bei jedem Kickdrumschlag stoße ich mit meinem rechten Bein gegen eine Schraube der Snare – habe aber weder während, noch zwischen den Songs Zeit, diese umzustellen. <strong>Au</strong>.</p>
<p><strong>Uuuuund – Gig vorbei.</strong> Keine Ahnung, wie gut wir gespielt haben. Den Kommentaren nach zu urteilen, hats den Menschen im Publikum allerdings gefallen. Hoffentlich der Jury auch!</p>
<h1>Modern un Progressiv</h1>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27580" aria-describedby="caption-attachment-27580" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-27580 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27580" class="wp-caption-text">Wut und Zerstörung &#8211; Inhuman Rampage ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Zweites Konzert des Abends: <a href="https://inhumanrampage.bandcamp.com/releases"><strong>INHUMAN RAMPAGE</strong></a>! Den Namen schon oft gehört, die Band habe ich aber bisher noch nie live erlebt. Klar ist jedenfalls von erster Sekunde an: Diese Jungs <strong>wissen, was sie tun</strong>. Sauber abgelieferter Deathcore/Modern Metal mit technischen Spielereien und kreativen Schlagzeugspuren – kann man sich definitiv geben! Dazu wird auf der Bühne hart zur Musik abgegangen. <strong>Keine Sekunde Stillstand</strong> seitens der Musiker und der Sänger haut so ziemlich das komplette Repertoire an klassischen Core-Stagemoves raus. Auch stimmtechnisch wird abgeliefert – von hoch bis tief ist alles vorhanden. Und das <strong>mit voller Kraft!</strong> Und: Keine halbherzigen Clean-Vocals. Stattdessen<strong> Wut und Zerstörung.</strong> Passt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27577" aria-describedby="caption-attachment-27577" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-27577 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27577" class="wp-caption-text">Uh! &#8211; Decipher ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Als Dritte treten dann <a href="https://decipherband.bandcamp.com/releases"><strong>DECIPHER</strong> </a>auf. Zwar gibt es diese Band schon seit einigen Jahren, aber von Aktivität konnte leider lange Zeit nicht die Rede sein. Erst jetzt, seit kaum mehr als ein paar Wochen, treten die <strong>Atmospheric-Progressive-Death-Metaller</strong> (eine klarere Stilbeschreibung konnten mir die Musiker selbst auch nicht geben) überhaupt wieder live auf. <strong>Neue Besetzung, frischer Wind und los!</strong></p>
<p>Sofort ist das Publikum von den atmosphärischen Gitarrensounds eingehüllt. Dazu schiefe Taktarten, harte Rhythmusgitarre und abwechslungsreiche Vocals (von unterschiedlichen Scream- und Growl-Techniken bis hin zu tatsächlich passenden Cleans). Das <strong>Gesamtpaket stimmt</strong>&nbsp;und weiß zu überzeugen. Trotz kleiner technischer Schwierigkeiten zu Beginn des dritten Songs ein sehr stabiler wie auch wohlklingender Auftritt! Gerne mehr davon.</p>
<h1>They Came To Rock</h1>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27575" aria-describedby="caption-attachment-27575" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27575 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27575" class="wp-caption-text">Angery &#8211; Sleepers&#8216; Guilt ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Band Nummer vier des Abends sind <a href="https://sleepersguilt.com/"><strong>SLEEPERS‘ GUILT</strong></a>. Nach kürzlichem Verlassen eines Gitarristen stehen diese heute nur noch zu viert auf der Bühne. In meinen Ohren nimmt dies dem melodischen Death Metal leider etwas den Tiefgang – anderen Anwesenden, und scheinbar auch den Musikern selbst, sagt diese simplere, <strong>rockigere Variante</strong> der Musik wiederum mehr zu. Was soll man sonst zum Konzert sagen? <strong>Virtuose Gitarrensoli</strong>, sauberes Schlagzeugspiel und Vocals und auch der Bass kommt gegen eine einzelne Gitarre definitiv besser zur Geltung. Man merkt, dass die<strong> Band aus alten Hasen</strong> im Metalgeschäft besteht, die wissen, wie man es macht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27574" aria-describedby="caption-attachment-27574" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27574 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27574" class="wp-caption-text">Wuchtig &#8211; Atomic Rocket Seeders ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Nächster Auftritt: Die <a href="https://www.facebook.com/AtomicRocketSeeders/"><strong>ATOMIC ROCKET SEEDERS</strong></a>. Ein sich erst kürzlich zusammengefundenes Powertrio aus Sänger/Bassist, Gitarrist und Schlagzeuger. Der Stil? Ich würde mal sagen, irgendwo zwischen Metal, Stoner und Rock’n’Roll. <strong>Massiver Gitarren- und Basssound</strong>, energiegefüllter Cleangesang mit gelegentliche Screams.</p>
<p>Als wäre dies noch nicht wuchtig genug, wechselt der Schlagzeuger zwischen seinen harten Rockgrooves <strong>gelegentlich in den Hyperspeed-Modus</strong> und schüttelt zwischendurch einfach mal ein paar Death-Metal-Blasts in geschätzten 250 BPM aus dem Handgelenk – alles, ohne dem Flow der Musik zu schaden. Später finde ich dann raus, dass die gleiche Person am Drumkit sitzt, die vor zwei Jahren den Uptempo-Melodeath/Metalcore-Act <strong>MILES TO PERDITION</strong> zum <strong>METAL-BATTLE</strong>-Sieg in Luxemburg geführt hat. Das erklärt den für solche Musik doch eher ungewöhnlichen Trommelstil. Die <strong>ROCKET SEEDERS</strong> rocken jedenfalls hart – obwohl sie die <strong>jüngste Band</strong> des heutigen Abends sind.</p>
<h1>Harte Riffs und Tempo</h1>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27571" aria-describedby="caption-attachment-27571" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27571 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27571" class="wp-caption-text">Melodisch &#8211; Infact ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Den letzten Slot hat der <strong>alteingesessene Thrash-Metal-Trupp</strong> <a href="https://www.facebook.com/Infactmetal/"><strong>INFACT</strong></a>. Für dieses Konzert haben sich scheinbar die meisten Besucher eingefunden. Plötzlich ist der ganze Raum voll mit begeisterten Menschen mit <strong>INFACT</strong>-Shirts. Keine Ahnung, wo die plötzlich alle herkommen. Die Band weiß jedenfalls, dem gerecht zu werden. Die Kombination aus harten Riffs und teilweise sehr melodischen Vocals zieht und<strong> im Publikum ist Party angesagt</strong>. Ein Gig, der scheinbar allen teilnehmenden Menschen <strong>Spaß</strong> macht. Nice!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27568" aria-describedby="caption-attachment-27568" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27568 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27568" class="wp-caption-text">Virtuos &#8211; Miles To Perdition ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Somit sind die sechs Runden vorbei. Bis zur Bekanntgabe des Gewinners dauert es allerdings noch ein bisschen, und während sich die <strong>Jury-Mitglieder im Backstage beraten</strong>, geben <a href="https://www.facebook.com/milestoperdition/"><strong>MILES TO PERDITION</strong></a>, die Gewinner letzten Jahres, noch einen 40-minütigen Gig zum Besten. Pure Zerstörung, Geschwindigkeit und Power zeigen, dass die Band auch mit neuem Drummer sehr gut funktioniert. Zwar gönnen sich viele der Besucher nach den ganzen Battle-Konzerten zu diesem Zeitpunkt erstmal vor der Tür eine Portion des warmen Sommerabends – nichtsdestotrotz legen <strong>MTP</strong>&nbsp;drinnen alles <strong>musikalisch in Schutt und Asche</strong>.</p>
<h1><strong>Die Entscheidung</strong></h1>
<p>Soweit, so gut – es ist<strong>&nbsp;Zeit für den großen Moment</strong>! Die Jury versammelt sich gemeinsam mit dem Organisator auf der Bühne. Noch plappern die Menschen im Publikum wild durcheinander, doch das wechselt schnell zu angespannter Stille, als auf der Bühne ein <strong>blutroter Briefumschlag</strong> erscheint. Ich weiß nicht, wie es den anderen Musikern geht, aber mein Puls schlägt schneller, als ich erwartet hatte. Die Spannung steigt. Schweißtropfen sitzen auf der Stirn – der <strong>schicksalhafte Zettel</strong> wird aus dem Briefumschlag geholt! Der Organisator hält dem Basser von<strong> MILES TO PERDITION</strong> Zettel und Mikrofon hin.</p>
<p><strong>Und der Gewinner ist&#8230;</strong></p>
<p>„Ich kann überhaupt nicht erkennen, was da steht!“</p>
<p>Nach kurzem Gelächter findet sich dann wieder andächtige Stille ein.</p>
<p>&#8230;</p>
<p><strong>Und gewonnen haben&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;</p>
<p><strong>ATOMIC ROCKET SEEDERS</strong>!</p>
<p>Wow! <strong>Was für ein Sieg!</strong> Die Jüngste Band des Abends gewinnt das <strong>METAL BATTLE LUXEMBURG 2018</strong>! Und das zu Recht. Sie kamen, sie rockten die Bühne und sie siegten – <strong>Gratulation!</strong></p>
<p>Klar ist man auch immer ein bisschen enttäuscht, nicht selbst gewonnen zu haben – aber die Freude ist trotzdem groß. <strong>Ein großartiger Abend voll grandioser Musik und Spannung!</strong> Dazu guter Sound, leckeres Essen und ein makellos organisiertes Event.<strong> Immer gerne wieder</strong> – und wenn auch nächstes Mal „nur“ als Besucher.</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an <a href="https://www.facebook.com/ElenaA.Photography/">Elena A. Photography</a> für die tollen Bilder!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-battle-ein-blick-hinter-die-kulissen-in-luxemburg/">Metal Battle – Ein Blick hinter die Kulissen in LUXEMBURG</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Luxemburgs Wasserstoffbombe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2016 14:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion Bomb]]></category>
		<category><![CDATA[Luxembourg]]></category>
		<category><![CDATA[Pravda]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FUSION BOMB – Pravda Veröffentlichungsdatum: 24.09.2016 Dauer: 27:53 Min. Label: Eigenproduktion Eine frische Portion Old School Thrash Metal gefällig? Bitte sehr! Die Neuankömmlinge FUSION BOMB aus Luxemburg haben soeben ihre erste EP released &#8211; und zeigen nach allen Regeln der Kunst, wie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/luxemburgs-wasserstoffbombe/">Luxemburgs Wasserstoffbombe</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FUSION BOMB </strong>– Pravda<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.09.2016<br />
Dauer: 27:53 Min.<br />
Label: Eigenproduktion</p>
<p>Eine frische Portion Old School Thrash Metal gefällig? Bitte sehr! Die Neuankömmlinge <strong>FUSION BOMB</strong> aus Luxemburg haben soeben ihre erste EP released &#8211; und zeigen nach allen Regeln der Kunst, wie es geht.</p>
<p>Mal wuchtig stampfend, mal schnell und gnadenlos knallt einem der Inhalt der 27-minütigen Trennscheibe vor den Latz, und hält dabei höchstens kurz mal für ein (überraschend) melodisches Gitarrensolo inne. Hinzu kommt dann aggressiver Thrash-Gesang mit grellen Screams, gelegentlich gewürzt mit einer gut dosierten Portion bösartigen Background-Growls. Musikalisch erinnern <strong>FUSION BOMB</strong> teilweise stark an Bands wie <strong>MUNICIPAL WASTE</strong> oder <strong>D.R.I.</strong> (vielleicht allerdings mit etwas weniger Punker-Attitüde). Man merkt auch, dass beim Songwriting viel Wert auf Abwechslung gelegt wurde &#8211; Musik mit zwei Riffs pro Song machen andere. Der Sound der EP fällt harsch und dreckig aus &#8211; so wie das sein soll.</p>
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<p>&#8222;Pravda&#8220; wirft thematisch einen ironisch-kritischen Blick auf die Vergangenheit der Sowjet-Union &#8211; ein Konzept, in das einen schon das Intro stimmig einführt. Von diesem doch eher ernsten Thema weicht nur der letzte Track der Platte ab: Der Bonus-Song <em>&#8222;Beertroopers of Death&#8220;</em> handelt dann von Saufen, Cunts smashen und Flesh rippen.</p>
<p>Alles in allem schießen <strong>FUSION BOMB</strong> mit einer äußerst stabilen Debut-EP los. Zwar bieten die Songs musikalisch wenig Innovation, was aber in diesem Genre auch niemand erwartet &#8211; dafür gibt&#8217;s dann hartes Riffing, Tempowechsel, Aggression und Abwechslung. Der Sound scheint manchmal noch etwas sehr roh und nicht ganz perfekt abgemischt, für eine erste EP geht das aber mehr als in Ordnung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/luxemburgs-wasserstoffbombe/">Luxemburgs Wasserstoffbombe</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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