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	<title>Made out of Babies Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Made out of Babies Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Aus den Tiefen #35 &#8211; Von MADE OUT OF BABIES bis BAD POWERS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2017 14:24:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-35-von-made-out-of-babies-bis-bad-powers/">Aus den Tiefen #35 &#8211; Von MADE OUT OF BABIES bis BAD POWERS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Wer hier öfters mal reinschneit, der weiß vielleicht, dass New York, bzw. genauer: Brooklyn für mich ein Pflaster darstellt, in dem es vor unkonventionellen Bands nur so wimmelt. Als wäre die Stadt an der amerikanischen Ostküste eine Art Nährboden für alles, was in den Charts und in den Ohren der Allgemeinheit wenig verloren hat.<br />
So verhält es sich auch mit der Band (den Bands), die ich euch heute um die Ohren scheuern möchte.</p>
<p><strong>BAD POWERS</strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Um wirklich auf <strong>BAD POWERS</strong> zu sprechen zu kommen, muss man den Bogen jedoch etwas weiter spannen und zunächst über <strong>MADE OUT OF BABIES</strong> reden. Die Band, die 2005 in Brooklyn gegründet wurde, bestand bis zuletzt aus den vier Mitgliedern <strong>Eric Cooper</strong>, <strong>Brendan Tobin</strong>, <strong>Matthew Egan</strong>, sowie der, von mir sehr geschätzten Sängerin, <strong>Julie Christmas</strong>.<br />
Noch im Gründungsjahr schuf die Band ihr erstes Album &#8222;Trophy&#8220;, mit dem sie sofort auf Neurot Recordings landeten.<br />
Der aggressive Sound, der sich irgendwo zwischen <strong>UNSANE</strong>-artigem Hardcore, Post Metal und Noise eingrenzen lässt, sorgte für positive Resonanzen, wobei das unangefochtene Aushängeschild der Band <strong>Julie Christmas</strong> blieb. Denn ihr Repertoire umfasst von irrem Gekreisch bis zu lieblichem Säuseln so ziemlich alles, was Stimmbänder imstande sind zu kreieren, sofern man sie nur mit genügend Wahn paart.</p>
<p>Das Nachfolgewerk &#8222;Coward&#8220; erschien bereits ein Jahr später ebenfalls auf Neurot und ließ somit nicht lange auf sich warten. An der grundlegenden Ausrichtung des Bandsounds änderte sich wenig, wobei die einzelnen Details und Potenziale etwas klarer zu Tage traten und gezielter ausgeschöpft wurden.<br />
Das letzte und meiner Meinung nach am einfachsten durchhörbare Album &#8222;The Ruiner&#8220; erschien im Jahre 2008 (The End Records). Danach wurde es, bis auf ein<a href="https://juliechristmas.bandcamp.com/releases" target="_blank"> Soloalbum </a>von <strong>Christmas</strong>, ziemlich ruhig.</p>
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<p>Doch wie kommen wir jetzt zu <strong>BAD POWERS</strong>?<br />
Nachdem es vier lange Jahre kaum etwas zu hören gab, wurde im März 2012 die Auflösung von <strong>MADE OUT OF BABIES</strong> bekanntgegeben. Der Fakt, dass die Instrumentalfraktion zusammen geblieben ist, und <strong>Julie Christmas</strong> eigene Wege verfolgt, lässt natürlich einigen Spielraum für Interpretationen offen, was jetzt allerdings nicht meine Aufgabe sein soll.</p>
<p>Wenn einem das Musikgeschäft eines klar machen kann, dann, dass jeder ersetzbar ist.<br />
Also suchten sich sich die verbliebenen <strong>MADE OUT OF BABIES</strong>-Musiker eine neue Sängerin, die sich schließlich in <strong>Megan Tweed</strong> fanden, während sich <strong>Julie Christmas</strong> <a href="https://silence-magazin.de/cult-of-luna-mariner/" target="_blank">anderen Projekten</a> widmete.</p>
<p>Doch nur zu sagen, dass der Sängerinnenposten neu besetzt wurde, würde der Musik des neuen Projektes <strong>BAD POWERS</strong> nicht gerecht werden.<br />
Denn auf dem grandiosen selbstbetitelten Debüt, das schon im Herbst 2012, wenige Monate nach der Gründung erschien, schielt die Band durchaus in neue Richtungen. So befinden sich neben Streichern und Akustikparts auch Spoken Word Passagen und Elektronik auf dem Album.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=PLINesDgSwsOp35WY56qzTJhRRACDSioBp" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wem der Gesang von <strong>Julie Christmas</strong> immer zu sehr das Gefühl akustischer Lobotomie vermittelte, dem könnten <strong>BAD POWERS</strong> unter Umständen etwas mehr zusagen. Nicht, dass <strong>Megan Tweeds</strong> Gesang sehr viel poppiger wäre, allerdings setzt sie den Irrsinn irgendwie subtiler in Szene, als ihre Vorgängerin, ohne dabei an Brachialität zu verlieren.</p>
<p>Obgleich das Debüt Album von <strong>BAD POWERS</strong> eine mehr als gelungene Fortführung des anfänglichen Sounds darstellte und mit vielen neuen Ideen bestechen konnte, wurde es schon kurz nach der Veröffentlichung ruhig um die Band. Bis heute gibt es weder konkrete Meldungen über neues Material noch über Konzerte.</p>
<p>Somit stellt sich natürlich die Frage, ob <strong>BAD POWERS</strong> nur ein letztes Aufbäumen vor dem unweigerlichen Ende gewesen sein soll. Wenn sich das Ende aber so anfühlen kann, dann sollten vermutlich sehr viel mehr Bands diesen Schritt gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/badpowersofficial/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://madeoutofbabies.bandcamp.com/" target="_blank">Made Out Of Babies Bandcamp</a></p>
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		<title>Cult of Luna &#038; Julie Christmas: Mariner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2016 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Battle of Mice]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 8.4.2016 Dauer: 54:36 Label: Indie Recordings &#160; Mal sehen&#8230;fünf Songs, 54 Minuten, CULT OF LUNA machen also immernoch keinen Grind. Brachten die sechs Schweden mit ihrem Meisterwerk &#8222;Vertikal&#8220; allerorts Kinnläden zu Fall, hat man sich, um noch einen drauf zu setzen, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cult-of-luna-mariner/">Cult of Luna &amp; Julie Christmas: Mariner</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 8.4.2016<br />
Dauer: 54:36<br />
Label: Indie Recordings</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mal sehen&#8230;fünf Songs, 54 Minuten, <strong>CULT OF LUNA</strong> machen also immernoch keinen Grind.</p>
<p>Brachten die sechs Schweden mit ihrem Meisterwerk &#8222;Vertikal&#8220; allerorts Kinnläden zu Fall, hat man sich, um noch einen drauf zu setzen, für das neue Album &#8222;Mariner&#8220; <a href="http://www.metal-archives.com/artists/Julie_Christmas/28201" target="_blank"><strong>JULIE CHRISTMAS</strong></a> ins Boot geholt.</p>
<p>Die New Yorker Stimmbandartistin war bis 2012 Frontfrau von <a href="https://madeoutofbabies.bandcamp.com/" target="_blank"><strong>MADE OUT OF BABIES</strong></a> und machte darüber hinaus sowohl mit einem Soloalbum (&#8222;The Bad Wife&#8220;, 2010) als auch mit einigen Gastbeiträgen und Nebenprojekten von sich reden.</p>
<p>Musikalisch wird auf &#8218;Mariner&#8216; mit den Trademarks weitergearbeitet, die <strong>CULT OF LUNA</strong> über die Jahre hinweg perfektioniert haben, welche da wären: atmosphärische Synthielinien, rhythmisch schleppende Gitarren, drückender Bass, simples aber tragendes Schlagzeugspiel, Schreie, Brüllen und grandiose Melodien. So weit, so gut. Veredelt wird das Ganze nun durch <strong>CHRISTMAS</strong>, die, mal kreischend, mal säuselnd, mal verstörend, mal zärtlich, den Songs ihre unverwechselbare Note gibt.</p>
<p>Der vorab veröffentlichte Track &#8218;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=z_O-NZfzvj0&amp;feature=youtu.be" target="_blank">A Greater Call</a>&#8218; stellt schon zu Beginn ein Highlight dar. Die Gitarrenmelodie ist herzzerfetzend schön und ebenso schwermütig. Melancholie regiert. Doch nur solange, bis sich Johannes Perssons Schreie aufbäumen, die geschickt von <strong>CHRISTMAS</strong>&#8218; lieblicher Stimme kontrastiert werden. Ein starker Opener, der zeigt, wohin es in der nächsten Stunde gehen soll.</p>
<p>Obwohl sich Persson und seine Mannen gesanglich nicht völlig rausnehmen, macht <strong>JULIE</strong> die Songs zu ihrer Bitch. Was hier nicht heißen soll, dass sie sich innerhalb der Stücke gewaltsam in den Vordergrund drängt, aber die Rasierklingengurglerin aus Brooklyn weiß einfach, wie sie Musik ihren Stempel aufdrückt. Dabei gelingt das Kunststück, dass sich die Titel reibungslos in das bisherige Œuvre der Sängerin einreihen. Dennoch bleibt zu jedem Zeitpunkt der Platte klar, dass das Songwriting aus der Feder der Schweden stammt.</p>
<p>Bei dem Kernstück der Platte, dem grandiosen &#8218;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wz-4xELUpMs" target="_blank">The Wreck of S.S. Needle</a>&#8218; wird eine wunderschöne, morbide Stimmung erzeugt. Christmas lässt hier so gut wie alle Facetten, die ihre Stimmbänder im Stande sind zu kreieren auf den Hörer los und greift damit wieder mal bis zum Ellenbogen in die offen gelegten Eingeweide desselbigen. Somit würde der Song ebenfalls exzellent auf eine Veröffentlichung von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZtkDfOMNBOo" target="_blank"><strong>BATTLE OF MICE</strong></a> passen.</p>
<p>&#8218;Approaching Transition&#8216; kommt dann bis auf ein paar Backing Vocals komplett ohne Gastgesang aus, was mich etwas irritiert. Der Song ist gut gemacht und sehr atmosphärisch. Aber bei einer Gesangskollaboration auf den Gesang zu verzichten ist etwas&#8230; nun ja&#8230;<br />
Der viertelstündige Abschlusstrack &#8218;Cygnus&#8216; steigert sich über Minuten hinweg ins Unermessliche, kulminiert in einem wahren Post Metal Feuerwerk, bevor es den Hörer nach einigen Sekunden des Ausklangs wieder in die Stille schickt. Wahnsinn!<br />
&#8222;Mariner&#8220; stellt eine der besten Kollaborationen der letzten Zeit dar und zeigt, dass sich bandübergreifende musikalische Zusammenarbeit nicht immer in Split EP&#8217;s äußern muss. Danke!<br />
Ich selbst kannte sowohl die Werke <strong>CULT OF LUNA</strong>s als auch die Projekte von <strong>JULIE CHRISTMAS</strong> im Vorfeld, weswegen die Kollaboration für mich zu jeder Zeit stimmig wirkt. Wie sich &#8222;Mariner&#8220; verdauen lässt, wenn man bislang nur jeweils eine Zutat kannte, oder die Platte gar den Erstkontakt darstellt, kann ich leider nicht beurteilen. Jedoch denke ich, dass hier ein so organisches Gesamtpaket geschaffen wurde, dass Anhänger beider Parteien auf ihre Kosten kommen können und werden.</p>
<p>Mich persönlich interessiert jetzt aber, wie <strong>CULT OF LUNA</strong> auf dem nächsten Werk ohne Gastsängerin klingen werden, und ob dies dem weiteren Schaffen Abbruch tun wird. Denn eine längerfristige Zusammenarbeit ist beiderseits nicht geplant&#8230; Schade eigentlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/cultoflunamusic/" target="_blank"><strong>Facebook</strong> </a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cult-of-luna-mariner/">Cult of Luna &amp; Julie Christmas: Mariner</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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