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	<title>Magdeburg Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Magdeburg Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Das RUDE 2018 &#8211; Schwitzen und Pogen unter den Eichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2018 08:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MItteldeutschland - mehr als nur Autobahnen und schnelle Durchfahrt! Denn wir haben auch Staus! ... und Festivals!<br />
Eines davon ist das ROCK UNTER DEN EICHEN.<br />
Wir waren da und berichten euch haarklein über Location, Bands, Publikum und Atmosphäre auf dieser Perle für Death- und Thrash-Fans.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-rude-2018-schwitzen-und-pogen-unter-den-eichen/">Das RUDE 2018 &#8211; Schwitzen und Pogen unter den Eichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist <strong>DER Masterplan</strong>, wenn der Wetterdienst vor einer <strong>Rekord-Hitzewelle</strong> warnt? Richtig: <strong>Sachen packen</strong> und auf ins von der nunmehr Wochen andauernden Hitze gezeichnete <strong>Sachsen-Anhalt</strong> fahren! Wieso? Na, das<strong> Rock unter den Eichen</strong> steht vor der Tür! Für mich seit meiner Entdeckung im letzten Jahr ein unverzichtbares Pflichtereignis in der sommerlichen Festivalsaison.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28470" aria-describedby="caption-attachment-28470" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-28470 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/camping-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/camping-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/camping-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/camping-750x423.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/camping.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28470" class="wp-caption-text">Das Campinggelände des RUDE 2018</figcaption></figure>
<p>Die schnucklige kleine Festivität nahe <strong>Magdeburg</strong> zieht seit seiner Entstehung <strong>2004</strong> mehr und mehr Leute in das dieses Jahr ganz schön <strong>hitzegebeutelte Bertingen</strong>, ein kleines verschlafenes Dörfli mitten im Nirgendwo, das von der Autobahn aus nur über die schon fast kultige <strong>Betonplatten-Panzerstraße</strong> zu erreichen ist (die Stoßdämpfer lassen grüßen!). Ein paar Minuten <strong>Gerumpel</strong> später ist man dann auch schon fast auf dem Campinggelände.</p>
<p>Hier wird klar, warum neben der ausgerufenen<strong> Waldbrandgefahrstufe 5</strong> jegliches <strong>offene Feuer</strong> streng untersagt ist. Die Wiese ist so trocken wie ihre Besucher voll und die Sonne brennt weiter erbarmungslos vom Himmel, sodass das Zeltaufstellen etwa so viel Freude bereitet wie die Erkenntnis, dass der Zugang zum Gelände durch den Wald dieses Jahr aus Angst vor Bränden gesperrt ist. Vernünftig, allerdings dauert der <strong>Umweg</strong> durchs Dorf eine gefühlte Ewigkeit länger. Na, immerhin findet das Festival statt! Da sich die <strong>Location mitten im Wald</strong> befindet, war das nicht unbedingt garantiert.</p>
<h2>Freitag, 20.07.18</h2>
<p>Aber Schluss mit Jammern! Ich und Zwarg, der mich als Held der Videokamera für das <strong>Aftermovie</strong> begleitet, das bald rauskommt (wir halten euch auf dem Laufenden), stoßen zum Rest unserer Campgemeinde. Es gibt ein kurzes Hallo, vorgewärmtes Dosenbier und schon beschreiten wir zum ersten Mal den tollen Umweg zum Gelände. Das wird auch Zeit, schließlich sind uns durch <strong>Stau und Baustellen</strong> die ersten 3 Bands schon fast durch die Lappen gegangen. Schade, schließlich hätte ich mir<strong> EXTINCT</strong> und <strong>PATH OF DESTINY</strong> sehr gerne gegeben.</p>
<p>Lediglich die letzten Töne der jungen Hüpfer von <strong>ANTIPEEWEE</strong> schallen noch von der Bühne, als wir endlich das Gelände betreten. Und die sind schon nicht ohne:<strong> Old-School-Thrash</strong> trifft hier auf junges Blut. Das stellt sich wiederum als eine explosive Mixtur heraus, die den (bisher noch nicht in voller Masse) Anwesenden noch mehr einheizt als die Sonne. Die hat auf dem Gelände übrigens ein verhältnismäßig schweres Spiel. Schließlich sind von der Bühne bis zur Fressbude die meisten Flecken von den <strong>umstehenden Eichen</strong> (merkste was, ne?) beschattet, was man bei den <strong>saftigen Temperaturen</strong> umso mehr zu schätzen weiß.</p>
<h3>Picknick-Feeling mit Blastbeat-Untermalung</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28447" aria-describedby="caption-attachment-28447" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-28447 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_5392-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_5392-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_5392-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_5392-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_5392.jpg 967w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28447" class="wp-caption-text">CYTOTOXIN</figcaption></figure>
<p>Überhaupt ist die Location eine ganz besondere. Durch den <strong>Freilichtkino-ähnlichen</strong> Aufbau kann es sich jeder, der gerade keine Lust auf <strong>Rumstehen und -pogen</strong> hat, neben und hinter dem FOH bequem machen, auf dem <strong>Hang</strong> das letzte Bier wegdösen oder den Bands schlichtweg<strong> im Sitzen lauschen</strong>, ohne bildliche Einbußen beklagen zu müssen. Denn durch die erhöhte Lage ist es jedem möglich, die Bands in ihrer Gänze zu erleben. Auch<strong> Campingstuhl</strong> und <strong>-decke</strong> dürfen mit aufs Gelände. Eine schöne Sache für diejenigen, die nicht gut zu Fuß sind, aber trotzdem Bock auf uneingeschränktes <strong>Festivalfeeling</strong> haben. Denn das gesamte Gelände ist <strong>barrierefrei</strong> eingerichtet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28448" aria-describedby="caption-attachment-28448" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-28448 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cyto-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cyto-300x204.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cyto-1024x696.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cyto-750x510.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cyto.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28448" class="wp-caption-text">Kreisverkehr! Ähh&#8230; Circle Pit!</figcaption></figure>
<p>Aber schon geht’s weiter im Text und die Jungs von<strong> CYTOTOXIN</strong> stürmen die Bühne, indem sie sie in eine <strong>atomare Müllkippe</strong> verwandeln. Lange schon wollte ich die Jungs vor die Linse und live auf die Ohren bekommen und dafür haben sie sich echt von ihrer besten Seite gezeigt. Es gibt hervorragendes<strong> technisches Gefrickel</strong> aus den Boxen. Und die Band ist bester Laune, obwohl viele Besucher wohl noch im Stau zu stecken scheinen.</p>
<p>Mit Songs wie &#8222;<em>Frontier of Perception&#8220;</em>&nbsp;und<em>&nbsp;&#8222;Chaos Cascade&#8220;</em>&nbsp;sowie einem engen Draht zum Publikum schaffen es <strong>CYTOTOXIN</strong>&nbsp;über das gesamte Set hinweg, einen <strong>fröhlichen Circle Pit</strong> zu provozieren, der von einigen sportlichen <strong>Rudereinlagen</strong> unterbrochen wird. Ein fixer Blick ins Internet verrät:<strong> CYTOTOXIN</strong> haben sogar richtig <strong>tiefgehende Texte</strong>! Die sind jedoch beim wirklich brutalen und ausgefeilten <strong>Brutal-Death-Gegrunze von Sänger „Grimo“</strong> selbst für den geübten Hörer unmöglich zu entziffern. Egal, das tut schließlich der Party keinen Abbruch!</p>
<h3>Wir können auch Black Metal!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28449" aria-describedby="caption-attachment-28449" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28449 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/neg1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28449" class="wp-caption-text">NEGATOR</figcaption></figure>
<p>Es schließen sich<strong> NEGATOR</strong> an, eine berühmt-berüchtigte Truppe aus dem <strong>Norden</strong> des Landes, die vor allem für ihren<strong> schnellen und erbarmungslosen Black Metal</strong> bekannt ist. Dazu trägt wohl vor allem das unscheinbare Monster am Schlagwerk <strong>Wanja „Nechtan“ Gröger</strong> bei, der die Songs mit spielerischer Leichtigkeit präzise und in den höchsten menschlich möglichen BPM-Bereichen von der Bühne ballert. Sehr emotional wirkt das ganze Set auch durch<strong> Sänger &#8222;Nachtgarm&#8220;.</strong>&nbsp;Der unterstreicht seinen kraftvollen Gesang mit einer ganzen Menge &#8222;<strong>Leiden&#8220;</strong>. Die Musik scheint ihn förmlich in den Wahnsinn zu treiben, was die <strong>finstere Atmosphäre</strong> auf der mit Tierschädeln geschmückten Bühne noch unterstreicht.</p>
<p>Auch der Sound lässt nichts zu Meckern übrig. Stets schaffen es die Profis vom Ton, die <strong>Lautstärke</strong> genau dort einzupegeln, wo sich <strong>schwermetallische Mucke</strong> noch in vollen Zügen <strong>genießen</strong> lässt, ohne dass man Angst um seine Hörfähigkeiten haben muss. Da gibt’s <strong>keinen Tinnitus</strong> und keine Verständnisschwierigkeiten, wenn es darum geht, die nächste Runde Bier zu organisieren.</p>
<h3>Höhen und Tiefen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28450" aria-describedby="caption-attachment-28450" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28450 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28450" class="wp-caption-text">SKELETONWITCH</figcaption></figure>
<p><strong>POSTMORTEM</strong> gehen mir leider durch die Lappen, als es für eine spontane Hitze-Verschnaufpause ans Zelt geht. Hier zeigt sich der Nachteil des <strong>wetterbedingten Umweges.</strong>&nbsp;Wer alle Bands erleben möchte, muss wirklich sehr flott zu Fuß sein – oder das Festivalgelände schlichtweg nicht verlassen.&nbsp;Zu <strong>SKELETONWITCH</strong> sind wir dann wieder pünktlich auf dem Plan.</p>
<p>Die Luft knistert vor <strong>Energie</strong>, die die Kombi auf ihre Zuschauer überträgt. Sowohl Musiker als auch Publikum haben einfach Spaß an ihrem kurzweiligen Rendezvous und die einzigartige Mischung aus <strong>klassischem Thrash</strong> und <strong>Elementen aus Black und Death</strong> <strong>Metal</strong> entfaltet eine packende Wirkung, die einen einfach mitfiebern lässt. Besonders positiv sind für mich die Vocals, die eher an eine <strong>Death-Kapelle als an Röhrenjeans-Thrasher</strong> erinnert. Auch vermittelt <strong>Sänger Adam Clemans</strong> weniger das Bild des schreienden, Sneaker tragenden Thrasher-Stereotypen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28451" aria-describedby="caption-attachment-28451" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28451 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel2-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel2-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/skel2.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28451" class="wp-caption-text">SKELETONWITCH</figcaption></figure>
<p>Ihre Nachfolger <strong>SUFFOCATION</strong>&nbsp;aber bieten nach den zwei starken Vorgängerbands ein eher schwaches Bild. Klar gehört zu <strong>Technical/ Brutal Death</strong> nicht gerade viel Gefühl. Allerdings stellt sich auch beim Zuschauen kein wirklich positives bei mir und meinen Begleitern ein.</p>
<p>Zwar ist die <strong>I</strong><strong>nstrumentalleistung</strong> der Musiker hervorragend. Jedoch mangelt es grundsätzlich an Bewegung und Stimmung auf der Bühne. &#8222;<strong>Es macht schlichtweg keinen Spaß, zuzuschauen&#8220;</strong>&nbsp;– damit trifft Zwarg den Nagel auf den Kopf. Auch die Gesangsleistung von <strong>Ersatz-</strong><strong>Sänger Ricky Myers (DISGORGE)</strong>&nbsp;ist wider Erwarten eher enttäuschend! Das ganze Konzert hindurch gibt es ein und dasselbe <strong>monotone Grunzen</strong>, das lediglich durch &#8222;Cover-the-mic&#8220; ein bisschen Abwechslung erfährt. <strong>Kein schlechter Auftritt,</strong> aber ein schwacher – im Hinblick auf die jahrezehntelange Erfahrung der Band und die mitreißenden Leistungen ihrer Vorgänger. Schade.</p>
<h3>Zeit für ein bisschen Kult!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28452" aria-describedby="caption-attachment-28452" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28452 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/mano1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28452" class="wp-caption-text">MANOWAR-Cover MANOMORE</figcaption></figure>
<p>Fast ist es Zeit für den Headliner. Doch das <strong>RUDE</strong> wäre nicht das <strong>RUDE</strong>, wenn es uns Zuschauer nicht auch in den <strong>Spielpausen</strong> mit <strong>musikalischen Leckerli</strong> versorgen würde. Hierfür gibt es die<strong> Schwarzer-Bock-Stage</strong> auf der anderen Seite des Geländes, die am heutigen Freitag der ungarische <strong>MANOWAR-Verschnitt MANOMORE</strong> für sich beansprucht. Die Herren begeistern mit einem Klassiker nach dem anderen die doch sehr <strong>breit aufgestellte MANOWAR-Fanschaft</strong>. Und als dann zum 2. Mal an diesem Tag &#8222;<em>Warriors of the World&#8220;</em>&nbsp;von der kleinen Bühne schallt, werde ich kurz Zeuge von der<strong> Magie</strong>, die die Musik dieser Band, die eigentlich nicht gerade zu meinem Standardrepertoire gehört, noch heute und von einer (hervorragenden) <strong>Covertruppe</strong> vorgetragen, in sich trägt. Obwohl die Stimme des Sängers der vom <strong>Original Eric Adams</strong> nicht gerade gleichkommt, macht es doch Spaß, zu lauschen und den Abend mit etwas Epicness ausklingen zu lassen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28453" aria-describedby="caption-attachment-28453" style="width: 249px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28453 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim1-259x300.jpg" alt="" width="259" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim1-259x300.jpg 259w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim1-884x1024.jpg 884w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim1-750x869.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim1.jpg 1252w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28453" class="wp-caption-text">PRIMORDIAL</figcaption></figure>
<p>Nun aber zurück vor die Hauptbühne, denn <strong>PRIMORDIAL</strong> kündigen sich an. Und vor der Bühne ist es für den Headliner des Abends ziemlich &#8222;leer&#8220;. Macht nichts, denn diejenigen, die da sind, lassen sich von <strong>irischen Urgesteinen</strong> ordentlich mitreißen. <strong>Sänger A.A. Nemtheanga</strong> knüpft enge Bünde zu seinen Fans und jagt mir mit seinem <strong>1A-sitzenden Cleangesang</strong> zwischen den geschrienen Sequenzen einen <strong>wohligen Schauer</strong> über den Rücken. Neben seinen in Standard-Schwarz gekleideten Bandkollegen wirkt er zwar eher wie ein <strong>Paradiesvogel aus der Hölle</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28454" aria-describedby="caption-attachment-28454" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28454 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim3-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim3-300x222.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim3-1024x759.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim3-750x556.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/prim3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28454" class="wp-caption-text">PRIMORDIAL</figcaption></figure>
<p>Allerdings tut das der grandiosen Atmosphäre des krönenden Abschlusses des Abends nicht den geringsten Abbruch.</p>
<p>Anschließend trottet unsere <strong>Reisegruppe</strong> wieder zurück zum Zelt. Da wird 90er-Partymucke aufgelegt, fancy Partybeleuchtung angeschmissen und mit einer Horde anderer Festivalbesucher bis um 4 in der Früh gefeiert. Nun aber rein in die Koje, schließlich dauert es bei diesem Wetter nicht lange, bis das Schlafen im Zelt durch die<strong> Hitze</strong> unmöglich wird…</p>
<h2>Samstag, 21.07.18</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28456" aria-describedby="caption-attachment-28456" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28456 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28456" class="wp-caption-text">Auf dem Weg zum Bertinger See</figcaption></figure>
<p>Also sitzen wir auch alle schon um 9 in unseren Campingstühlen und genießen frisch aufgebrühten Kaffee mit Gin Tonic. Was macht man nun solange bei dem Wetter, bevor das musikalische Hauptprogramm beginnt? Richtig: <strong>Man geht baden!</strong> Und so zieht es uns zu Fuß (fast ohne uns zu verlaufen) zum nahe gelegenen <strong>Bertinger See</strong>, der trotz der Hitze noch genug Wasser zum Schwimmen führt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28455" aria-describedby="caption-attachment-28455" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28455 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/see.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28455" class="wp-caption-text">Rein ins kühle Nass!</figcaption></figure>
<p>Also rein in die Fluten! Schön <strong>abkühlen</strong> und versuchen, nicht in den teils kniehohen Algen zu versacken, die sich bei der starken Sonneneinstrahlung im warmen Gewässer besonders wohlfühlen. Nichtsdestotrotz ist uns und vielen anderen Festivalbesuchern der See eine<strong> willkommene Abwechslung</strong>, um den brütenden Temperaturen kurz zu entfliehen und den Kopf vom <strong>Vortagskater</strong> zu befreien.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28481" aria-describedby="caption-attachment-28481" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28481 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28481" class="wp-caption-text">DESDEMONIA</figcaption></figure>
<p>Zurück auf dem Gelände geht der Tag gut gelaunt weiter. <strong>DESDEMONIA</strong> sind mit ihrer positiven Grundstimmung und ihrem <strong>groovigen Death Metal</strong> genau das richtige, um entspannt in diesen zweiten Festivaltag zu starten. Auch von der noch kleinen und teilweise verschlafenen Zuschauerschaft lassen sich die <strong>Luxemburger</strong> nicht beirren. Und auch der Ton stimmt bereits, was bei den ersten Bands eines Festivals nicht immer unbedingt garantiert ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28484" aria-describedby="caption-attachment-28484" style="width: 274px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28484 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1-300x200.jpg" alt="" width="284" height="189" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/desd-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28484" class="wp-caption-text">ABROGATION</figcaption></figure>
<p><strong>ABROGATION</strong> aus dem nahe gelegenen Magdeburg schließen an die Stimmung ihrer Vorgänger an und ergießen eine<strong> finstere Ladung Melodeath</strong> über die sich langsam füllenden Reihen. Selten hat man einer Band so sehr ihre <strong>Erfahrung</strong> angesehen wie diesen Herren. Die schieben ihr Material entspannt, aber bestimmt von der Bühne und geben dabei auch einige Songs ihrer letzten Scheibe &#8222;Urstant&#8220; zum Besten.</p>
<h3>Sonne tanken bei guter Mucke? Läuft.</h3>
<p>Getreu dem Motto: <strong>&#8222;</strong><strong>Der Bass muss f*cken&#8220;</strong>, ballert selbiger bei <strong>FATAL EMBRACE</strong> nur so von der Bühne, dass die Nasenflügel flattern. Das stört aber ganz und gar nicht, denn die <strong>Berliner Thrasher</strong> wissen einfach, wie man guten, alten Thrash ungekünstelt über die Bühne bringt. Besonders gut gefallen mir die <strong>klar abgemischten Vocals. </strong>Allerdings bin ich kein besonders großer Thrashfreund, sodass ich die zweite Hälfte der Spielzeit nutze, um mich mit einem (oder 2) Bierchen zu erfrischen. Denn als nächstes steht ein ziemlich denkwürdiger Act an, für den es auf jeden Fall einen klaren Kopf zu haben gilt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28458" aria-describedby="caption-attachment-28458" style="width: 204px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28458" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd1-265x300.jpg" alt="" width="214" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd1-265x300.jpg 265w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd1-905x1024.jpg 905w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd1-750x849.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd1.jpg 1281w" sizes="auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28458" class="wp-caption-text">BLACKEST DAWN</figcaption></figure>
<p>… denn <strong>Mitveranstalter Jörg</strong> schmeißt auf dem <strong>RUDE</strong> nicht nur <strong>Booking, Öffentlichkeitsarbeit</strong> und ist gleichzeitig <strong>Stagemanager</strong>. Nein, er lässt es sich auch nicht nehmen, mit <strong>seiner eigenen Band BLACKEST DAWN</strong> die Bühne zu bevölkern. Nach einer <strong>dreijährigen Pause</strong> stehen die Jungs nun zum <strong>zweiten Mal</strong> wieder auf der Bühne.&nbsp;<strong>U</strong><strong>nd ich finds Klasse!</strong> Obwohl das musikalische Schaffen um die zwei Sänger Jörg und „Mühle“ neben Elementen aus dem <strong>Melodic Death Metal</strong> auch viel <strong>Metalcore</strong> der ersten Stunde enthält, begeistert mich das <strong>Sextett</strong> von vornherein mit ihrer Energie und der guten Stimmung, mit der sie das zunächst eher skeptische Publikum vor die Bühne holen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28459" aria-describedby="caption-attachment-28459" style="width: 198px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28459" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd2-242x300.jpg" alt="" width="208" height="258" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd2-242x300.jpg 242w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd2-828x1024.jpg 828w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd2-750x928.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/bd2.jpg 1172w" sizes="auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28459" class="wp-caption-text">BLACKEST DAWN</figcaption></figure>
<p>Das <strong>Gesangsduo</strong> strahlt mit seinen ungleichen Growlings und der starken Bewegung auf der Bühne eine beeindruckende Power aus (und erinnert mich irgendwie an die <strong>Sängerkombo</strong> von <strong>Wolfchant</strong>). Man sieht den Jungs unschwer an, wie <strong>glücklich</strong> sie darüber sind, wieder auf der Bühne zu stehen und das Publikum hält ihnen stimmungstechnisch einen Spiegel vor. Wenn das kein gelungener Wiedereinstieg in das Livegeschehen ist, dann weiß ich auch nicht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28460" aria-describedby="caption-attachment-28460" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28460 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/dod.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28460" class="wp-caption-text">DAWN OF DISEASE</figcaption></figure>
<p>Als nächstes würden sich <strong>CLITEATER</strong> anschließen, die ich mir gerne mal wieder angesehen hätte – wäre unser Team nicht von <strong>„technischen“ Problemen</strong> heimgesucht worden (mehr dazu folgt demnächst im Video). Somit steige ich erst bei <strong>DAWN OF DISEASE</strong> wieder mit ganzer Kraft ein. Die Jungs sind mir schon vom diesjährigen <strong>Ragnarök</strong> gut bekannt. Und obwohl sich über ihren Auftritt die Geister scheiden (zumindest in unserem Camp), fand ich die Show gleichbleibend stark. <strong>Finsterer Melodic Death Metal</strong> mit abwechselnd <strong>kräftigen und atmosphärischen</strong> Elementen – damit kann man mich kaufen. Sauber abgemischten Sound gibts obendrauf sowie ein umfangreiches Set mit Klassikern wie<em>&nbsp;&#8222;Death Is Mine&#8220;</em>&nbsp;und Neuheiten wie dem eher ruhiger und <strong>episch gelagerten</strong>&nbsp;&#8222;<em>Ascension Gate&#8220;</em>.</p>
<h3>Mehr Legenden im Pausenprogramm</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28461" aria-describedby="caption-attachment-28461" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28461 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/jp1-300x285.jpg" alt="" width="300" height="285" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/jp1-300x285.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/jp1-1024x974.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/jp1-750x713.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/jp1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28461" class="wp-caption-text">JUDAS PRIEST Revival</figcaption></figure>
<p>Kaum zu glauben, aber so langsam neigt sich dieses schöne Festival auch schon wieder dem Ende zu. Klar sind <strong>2-Tages-Festivals</strong> entspannter, wenn man berufstätig ist. Allerdings ist dann auch jedes noch so schöne Event schon wieder vorbei, sobald man sich dort so richtig <strong>eingefunden</strong> hat. Aber hinfort mit der Trauer, schließlich stehen die <strong>Top 3</strong> erst noch in den Startlöchern und warten nur darauf, gehört zu werden.</p>
<p>Vorher mache ich aber noch einen kurzen Schwenk zur <strong>Schwarzer-Bock-Stage</strong>. Auf der gibt heute eine <strong>Tschechische JUDAS PRIEST REVIVAL-Band</strong> Songs der Legenden zum Besten. Die Herren haben sich extra in <strong>JUDAS PRIEST-würdige Lederkluften</strong> geschmissen und bringen alle <strong>Klassiker</strong>, die jene Band so groß gemacht haben. Allerdings ist der Sound vor Ort im Vergleich zur Hauptbühne nahezu <strong>unerträglich laut. </strong>Und so muss ich leider schnell wieder das Weite suchen, als<em>&nbsp;&#8222;Turbo Lover&#8220;</em>&nbsp;aus den Boxen schallt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28462" aria-describedby="caption-attachment-28462" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28462 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28462" class="wp-caption-text">CRISIX</figcaption></figure>
<p>Den Anfang des Zieleinlaufs machen <strong>CRISIX</strong>. Die <strong>braungebrannten Partymacher aus Barcelona</strong> kommen mir doch seltsam bekannt vor… Das T-Shirt eines vorübergehenden Zuschauers verrät es mir: Na klar, die Jungs waren<strong> letztes Jahr</strong> schon hier, als ich mir das <strong>RUDE</strong> noch als Besucher angeschaut habe. Und so hat sich das Konzept der Band seit dem letzten Jahr auch <strong>nicht großartig verändert</strong>. Besonders ist, dass alle Bandmitglieder gleichermaßen im Vordergrund stehen. Da gibt es <strong>keine Hierarchie</strong> aus Frontsau und Klampfern, denen Bassist und Drummer folgen müssen, nein! Das geht sogar so weit, dass nach der Hälfte des Sets<strong> Sänger Julián</strong> an den Bass wechselt und <strong>Klampfer „Busi“</strong> das Mikro übernimmt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28463" aria-describedby="caption-attachment-28463" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28463 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/cri2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28463" class="wp-caption-text">CRISIX-Gitarrist und Mit-Sänger &#8222;Busi&#8220;</figcaption></figure>
<p>Ob man nun ein großer<strong> Thrash-Fan</strong> ist oder (wie ich) eher nicht, ist bei dieser Truppe völlig Schnuppe. Ohne Gnade wird hier <strong>gegrowlt, geschrien</strong> und einfach <strong>Spaß gehabt!&nbsp;</strong>Da stimmt man gern mit ein. Außerdem gibt es (wie schon letztes Jahr) ein kurzes <strong>Covermedley</strong> von Bands wie <strong>PANTERA</strong> oder <strong>RAGE AGAINST THE MACHINE</strong>, was die ohnehin lockere Stimmung noch mehr aufheizt. Mit hunderten in die Luft gerissenen Händen, einem vergleichsweise riesigen Pit und der einzigen <strong>Wall of Death</strong> des Festivals veranstaltet<strong> CRISIX</strong> den<strong> totalen Abriss</strong>. Eine<strong> katalanische Flagge</strong> weht im Publikum, das lässt mich angesichts der politischen Situation des vergangenen Jahres kurz innehalten. Davon lässt sich die Band jedoch nichts anmerken. Fair enough – schließlich geht es hier um <strong>Metal, nicht um Politik</strong>.</p>
<h3>Zeit für Old School</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28465" aria-describedby="caption-attachment-28465" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28465 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/vd.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28465" class="wp-caption-text">VADER</figcaption></figure>
<p>Bei solch einer Stimmungskanone haben es die Herren von<strong> VADER</strong> natürlich nicht besonders leicht, mitzuhalten. Die spielen allerdings ganz unbeeindruckt ein<strong> stabiles Set voller Klassiker</strong> und Stücke ihres letzten Albums „Dark Age“ vom Stapel. Und dabei zeigen sie , dass sie auch in ihrem Alter noch<strong> alles andere als eingerostet</strong> sind. Sound und Technik stimmen bei dieser Band, von der ich noch nie einen schlechten Auftritt erlebt habe. Und besonders <strong>Klampfer &#8222;Spider&#8220;&nbsp;</strong>schmeißt ein punktgenaues Solo nach dem anderen von der Bühne.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28467" aria-describedby="caption-attachment-28467" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28467 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt2-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt2-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt2.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28467" class="wp-caption-text">KATAKLYSM</figcaption></figure>
<p>Kaum sind<strong> VADER</strong> unter großem Applaus von der Bühne getreten, wartet die Menge auf den großen Headliner des Abends: <strong>KATAKLSYM</strong>. Auffällig ist, dass sich die Reihen im Vergleich zu vorhergehenden Bands merklich ausdünnen – ein Symptom, das auf dem <strong>RUDE</strong> bei den großen Headlinern allgemein recht häufig zu beobachten ist.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist das Feld noch dicht gefüllt, als die Kanadier mit leichter Verspätung die Bühne stürmen. Nach klassischer Manier blasen die <strong>Death Metal-Legenden</strong> um <strong>Rampensau Maurizio Iacono</strong> das Publikum mit Klassikern wie <em>&#8222;</em><em>The Black Sheep&#8220;</em>&nbsp;einfach davon. Etwas anderes bin ich von <strong>KATAKLYSM</strong> auch nicht gewohnt. Ungewöhnlich ist hingegen die große Zahl vor allem <strong>langer Ansprachen</strong>. Sänger Maurizio nimmt Bezug auf die – tatsächlich – <strong>auffallend große Zahl minderjähriger Zuschauer</strong> im Publikum. Zwei Kiddies bekommen sogar persönliche &#8222;Horns&#8220; gezeigt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28468" aria-describedby="caption-attachment-28468" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28468 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt3-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt3-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt3-722x1024.jpg 722w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt3-750x1063.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/kt3.jpg 1023w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28468" class="wp-caption-text">KATAKLYSM</figcaption></figure>
<p>(Von der großen Präsenz an Kindern auf solchen Veranstaltungen mag man halten, was man will. Fest steht, das tatsächlich ausgerechnet auf dem <strong>RUDE sehr viele Kinder</strong> unbehelligt herumtoben – was das Gelände aber auch hergibt. <strong>Kinder bis 12 erhalten sogar freien Eintritt.</strong> <strong>Veranstalter Jörg</strong> beschreibt das Festival in diesem Zusammenhang als <strong>&#8222;</strong><strong>großes Familientreffen&#8220;</strong>&nbsp;– mehr dazu im Aftermovie.)</p>
<p>Auf den <strong>Nachwuchs</strong> komme es in unserer Szene an, so Maurizio. Und damit mag er wohl recht haben. Weiterhin sei ein Festival ein Ort für Metalheads, um wirklich frei zu sein – und stimmt den Song <em>&#8222;</em><em>Outsider&#8220;</em>&nbsp;an. Alles schön und gut, aber mich beschleicht das Gefühl, dass die Band mit irgendetwas <strong>nicht ganz zufrieden</strong> ist. Und ich soll recht behalten: <strong>KATAKLYSM</strong> verlassen<strong> 10 Minuten vor regulärem Ende</strong> des Slots die Bühne ohne Zugabe. Einen solchen Abgang bin ich von der Band nicht gewohnt – trotzdem ein starker Abschluss für das diesjährige <strong>RUDE</strong>.</p>
<h3>Scheene wars &#8211; ab in die Kojen!</h3>
<p>Wir packen unsere sieben Sachen und marschieren zurück zum Camp. Mit <strong>platten Füßen</strong> und auch insgesamt ziemlich gerädert, was auch mit den langen <strong>Laufwegen</strong> zusammenhängen mag (am <strong>Samstag</strong> haben wir insgesamt <strong>18 Kilometer</strong> geschafft – Schrittzähler sei Dank!) Darum gehts dann auch zügig in die Koje. Ein eher ruhiger Abschied also vom <strong>RUDE 2018</strong>.</p>
<p>Welchen Schluss ziehe ich also aus diesem Jahr? Nun, alles, was ich im letzten Jahr am <strong>RUDE</strong> lieben gelernt habe, war auch dieses Jahr wieder am Start. Die <strong>gemütliche Atmosphäre</strong>, die <strong>entspannte Location</strong> und das <strong>Bombenlineup</strong> – all das hat dafür gesorgt, dass das Festival <strong>rund 400 Gäste mehr</strong> hatte als erwartet (etwa 1000). Eine tolle Aussicht also für die nächsten Jahre.<strong> Expandieren</strong> wolle man nicht, so Veranstalter Jörg. Man dürfte also damit rechnen, dass die Zahl der Tickets irgendwann limitiert wird.</p>
<p>Ich lege dieses Event persönlich einfach jedem nahe, der ein<strong> Herz für Death- und Thrash Metal</strong> und kleine, schnucklige Festivals hat, die nicht überrannt sind und auf denen man noch die eine oder andere Perle entdecken kann. Schade waren die langen Wege aufgrund des Wetters. Die hätte jedoch kein Veranstalter der Welt verhindern können. Auch haben sich alle Besucher <strong>vorbildlich</strong> verhalten und es gab keine Zwischenfälle mit Feuer, was bei der Trockenheit nicht auszuschließen war. Ich bin auf jeden Fall nächstes Jahr wieder am Start und freue mich schon darauf, welche <strong>musikalischen Schätze</strong> die Veranstalter wieder zu Tage fördern werden!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-rude-2018-schwitzen-und-pogen-unter-den-eichen/">Das RUDE 2018 &#8211; Schwitzen und Pogen unter den Eichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Boygroups, Konfetti und ein Heiratsantrag = ESKIMO CALLBOY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2016 08:24:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der vergangene Freitagabend war ein Abend voller Überraschungen. Ich erfüllte meiner Cousine einen ihrer größten Wünsche und fuhr mit ihr nach Magdeburg&#160; in die FACTORY zur Europatour von ESKIMO CALLBOY. Es war ihr erstes Konzert und wie ihr alle wisst, bleibt dieses ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der vergangene Freitagabend war ein Abend voller Überraschungen. Ich erfüllte meiner Cousine einen ihrer größten Wünsche und fuhr mit ihr nach Magdeburg&nbsp; in die <strong>FACTORY</strong> zur Europatour von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>. Es war ihr erstes Konzert und wie ihr alle wisst, bleibt dieses ganz besonders in Erinnerung. Angekommen am Club standen kaum Autos da und ich hatte schon die Befürchtung, dass ich entweder falsch gefahren war, wenig Publikum da war oder das Konzert aus irgendwelchen Gründen abgesagt wurde. Aber Moment, es spielen ja <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>? Die meisten können ja noch gar nicht fahren (kleiner Scherz), doch anfangs hatte ich wirklich das Gefühl, einer der Ältesten in der Halle zu sein. Nach kurzem Disput mit der <em>Stempeldame</em>, dass mein Name schon von der Liste gestrichen wurde, weil angeblich ein weiterer <strong>Herr Zecho</strong> das Konzert besuchte, der zufällig auch beim <strong>SILENCE MAGAZIN</strong> arbeitete, ging es erst einmal an die Bar. Angenehme Preise und eine große Auswahl, da lacht das Herz! Doch da ich an diesem Abend als Fahrer eingeteilt war und nicht nur die Verantwortung für meine Cousine, sondern auch für meine bessere Hälfte hatte, welche zur seelischen und moralischen Unterstützung mit kam, entschied ich mich dafür, es mir an diesem Abend mit Cola richtig zu geben. Punkt 19.00 Uhr begann der Abend mit den Jungs von <strong>HER NAME IN BLOOD</strong> aus Tokyo. Ich muss zugeben, dass ich an dem Abend keine der Bands kannte und eher vor eingenommen an die Sache heranging. In ihrem halbstündigen Set rissen die vier <strong>Japaner </strong>ordentlich einen ab. Gleich am Anfang gab es einen <em>Circle Pit</em> und eine <em>Wall of Death,</em> die leider etwas missglückte, da keiner wusste wann es losging. Davon mal abgesehen konnte sich das Publikum durch die schnellen <em>Deathcore-Beats</em> schon mal warm tanzen. Zwischenzeitliche<em> Breakdowns und Harmonien </em>brachten im Gegensatz dazu wieder Ruhe in das Geschehen. Alles in allem konnten sie für ihre erste Europashow überzeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg" alt="img_3223" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Nach kurzer Umbaupause, fingen 19.45 Uhr pünktlich <strong>PALISADES</strong> aus New Jersey an. Die fünf Jungs aus den USA hatten nicht nur musikalisch sondern auch äußerlich Ähnlichkeiten mit <em>Boy-Groups aus den 90ern</em>. Frisuren wie aus den guten alten <strong>BACKSTREET BOYS</strong>-Zeiten. Bomberjacke und Goldkettchen, erinnerten dann doch wieder an Autohändler aus Köln Kalk. Musikalisch gesehen war es eine Mischung aus melodischem Metalcore mit Growls und Screams und Popelementen, welche größtenteils mit einer hohen, cleanen Stimme gesungen wurden. Auf der Bühne gab es viel Bewegung, wodurch es gar nicht so einfach war, ein gutes Bild einzufangen. &nbsp;Trotz der Popelemente ließen sich die Leute auf der Tanzfläche gut aus, wodurch auch mal der ein oder andere Fuß am Kopf landete. Was ich aber echt loben muss, ist das loyale Verhalten der Besucher, jedem im <em>Circle Pit</em> wieder hoch zu helfen und auch bei Kleineren Rücksicht zu nehmen. Sicher gab es am Ende des Abends wieder die ein oder andere Verletzung, aber im Großen und Ganzen blieb alles friedlich. Auch wenn es kein Schmaus für meine Ohren war, konnten <strong>PALISADES</strong>, welche mit der <strong>ESKIMO CALLBOY Tour</strong> ihre erste Europatour hat, beim Publikum Eindruck hinterlassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg" alt="img_3402" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Was ich bis jetzt nicht verstehe und auch nicht verstehen will ist das so genannte <strong>„bouncen“</strong>, zu dem die Band aufrief. Ihr wisst nicht was das ist? Tja das wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Es ist die typische Hand-/ Armbewegung, welche auch gern im <strong>Hip Hop</strong> angewendet wird. Nur habe ich leider keine Ahnung was so etwas auf einem <strong>„Metalkonzert“</strong> verloren hat???</p>
<blockquote><p>Hand an den Sack, Arm in die Luft und schon ging es los.</p></blockquote>
<p>In der nächsten Umbaupause musste ich das draußen vor der Tür erstmal bei einer Zigarette verdauen. Ich hab ja schon viel gesehen, aber bei Metalkonzerten wird man auch immer wieder überrascht. Um 20.30 Uhr betraten, beziehungsweise sprangen die Jungs von <strong>ANNISOKAY </strong>aus Halle an der Saale die Bühne. Der Einstieg in ihr Konzert ging gleich laut und derb los, sodass man sofort im Geschehen drin war. Die Band animierte ohne großen Worte durch ihr Auftreten, ihre schnellen Parts, als auch abrupten <em>Breakdowns</em> das Publikum zur Bewegung. Schnell entstand ein <em>Circle Pit</em>, <em>Crowd Surfer</em> ließen sich über die Massen geben und eine Ansammlung von Menschen im <em>Moshpit</em>. Die fünf Jungs aus dem herrlichen Sachsen Anhalt wurden vor kurzem erst zur <em>bekanntesten Rockband des Bundeslandes</em> ernannt. Musikalisch ist es kein weich gespülter <em>Metalcore</em>, sondern durch die <em>Death Metal Elemente</em> und den derberen Sound geht es mehr in die Richtung von <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Einzig in den ruhigeren Parts wird mit einer sehr hohen Männerstimme gearbeitet, welche früher in der Schule bestimmt für Einsen in Musik, aber Prügel auf dem Schulhof gesorgt hat. Zwischendrin schaffte es die Band, den halben Saal zu einer <em>Wall of Death</em> zu animieren, welche aus der Ferne gesehen nicht von schlechten Eltern war. Schlussendlich konnte mich diese Band musikalisch überzeugen und ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen würde ich behaupten wollen, dass diese Truppe das Potenzial besitzt, einmal größeres zu erreichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg" alt="img_3484" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Ein Ende des Abends war so langsam in Sicht und alle machten sich für die Headlinershow von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> bereit. Inzwischen fanden sich auch die letzten Zuschauer ein und es war gut gefüllt. Um perfekte Sicht zu haben stellten sich meine Cousine und ich an die Seite des Fotograbens. Dadurch standen wir sicher und hatten perfekte Sicht auf die <em>75-minütige Show</em> <em>der sechs Metalcorer aus Castrop-Rauxel</em>. Punkt halb zehn begann dann auch das <strong>Electrocore-Spektakel</strong> mit tiefen Bässen und einer Lichtshow, wie man sie zu gut aus Diskotheken kennt. Fuchs wie ich manchmal bin, habe ich mir natürlich die Playlist geben lassen. Somit startete die Band mit dem Song <strong>„Crystals“</strong> vom gleichnamigen Album und einem Konfettiregen über das gesamte Publikum. Die Band war gut drauf und merkte ihnen förmlich an, dass sie echt Bock hatten was abzureißen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11868" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696.jpg" alt="img_3696" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Dementsprechend wurde gleich zu Anfang zum <em>Circle Pit</em> aufgerufen, was sich keiner hat zweimal sagen lassen. Auch <em>Crowd Surfen</em> war gänzlich erwünscht, was das Team der Security eher nicht so gern sah. Sie baten darum keine weiteren Leute über die Massen zu „reichen“. Doch die Fans von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> sahen das ganz anders und eine Flut von Gästen, welche über die Hände gereicht wurden, nahm bis zum Schluss nicht ab. Mit <strong>„Party At The Horror House“</strong> und <strong>„Monster“</strong>, spielten sie die vom Publikum gewünschten Klassiker. In der Mitte der Show, kam es zu einer weiteren Überraschung an diesem Abend. Ein junger Mann betrat in Begleitung seiner Freundin die Bühne, hielt eine kurze Ansprache, fiel auf die Knien und fragte sie mit mutiger Stimme:</p>
<blockquote><p>&nbsp;„ Wollen wir nicht mal bei MC Donalds essen gehen?“</p></blockquote>
<p>NEIN, das ist natürlich Blödsinn, er hielt um ihre Hand an und sie willigte ein. Die Jungs von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> positionierten sich schon schön am Rande und es gab mit tobendem Applaus eine Bierdusche über das glückliche Paar. Schmelz, Schmelz, aber hätte man dafür nicht Wasser nehmen können? Naja wie dem auch sollte keine Zeit verstrichen werden und es gab die nächsten Kracher mit <strong>„Best Day“</strong> und <strong>„Paradise in Hell“</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755.jpg" alt="img_3755" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Die Songs waren eine Zusammensetzung aus schnellen Riffs, einer schnellen Base und Pop/ Electropassagen, welche im Hintergrund liefen. Kurzum, eine metallische Boygroup. Als dann kurz vor Ende noch veränderte Coversongs von <strong>JUSTIN BIEBER</strong> und den <strong>BACKSTREET BOYS </strong>dargeboten wurden, hat sich meine Meinung über das Thema <em>„Boygroups“</em> noch einmal bestätigt. Insgesamt ließen 16 Songs der Band die Trommelfelle der Fans zittern. Zwischendurch gab es kurze Ansagen und Gags der beiden Sänger <strong>„Sushi“</strong> und <strong>„Kevin“</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899.jpg" alt="img_3899" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Der Sound war bei allen Bands an diesem Abend echt gut, wodurch sich ein Besuch in der <strong>FACTORY</strong> auf jeden Fall lohnt. Zum Ende des Abends die letzte Überraschung: Ich habe es überlebt. Anfangs dachte ich, ok schönes Boygroup Konzert wo du der Älteste bist, doch ich muss meine Meinung dazu revidieren. Musikalisch gesehen waren alle Truppen fit an ihren Instrumenten, aber mit dem Genre werde ich mich wohl nicht anfreunden können.</p>
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		<title>ESKIMO CALLBOY Europa-Tour 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2016 14:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[ANNISOKAY]]></category>
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		<category><![CDATA[Europa Tour 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Factory Magdeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Her Name In Blood]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte Sachsne Anhalt]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Schon lange zählen <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> nicht mehr zum Geheimtipp in Core-Kreisen. 2010 gegründet, kämpften sich die sechs Jungs aus <em>Castrop Rauxel</em> an die Spitzen der Metalcore-Szene in Deutschland und Europa. Kein Festival und keine Tour durch die Welt war in den vergangenen Jahren sicher vor ihnen. Der Stil der Band wird weitreichend als <em><strong>Metalcore</strong>, <strong>Electrocore</strong></em> oder auch <strong><em>Trancecore </em></strong>bezeichnet, was mehr oder weniger Metal mit Technobeats ist. In Deutschland schafften sie es im vergangenen Jahr mit ihrem letzten Album „Crystals“ auf Platz 6 in die Charts. El Zecho wagt sich für euch in die, ja, in DEN Iglo der <strong>ESKIMOs</strong> und berichtet von ihrer aktuellen Europa-Tour am Standort <strong>Magdeburg</strong> aus der <strong>Factory</strong>. Begleitet werden sie auf der Tour von <strong>ANNISOKAY </strong>aus Halle, welche vor kurzem erst als Sachsen-Anhalts größte Rockband bezeichnet wurde, <strong>PALISADES </strong>aus den USA und <strong>HER</strong> <strong>NAME IN BLOOD </strong>aus Japan. Die Tour begann am 11. November in Uden in den Niederlanden und endet am 04. Dezember in Nürnberg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11383 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-300x199.jpg" alt="15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wer noch kein Ticket hat, sollte sich langsam ranhalten, denn für alle Metalcore-Fans ist diese Tour ein Muss. Ich wiederum werde mir den Spaß eher von hinten anschauen. Seid wie immer gespannt, wenn wir für euch von der <strong>ESKIMO CALLBOY-TOUR 2016</strong> berichten werden. Um sich schon einmal warm zu tanzen, hier ein kleiner Vorgeschmack:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qrWPKu37H1E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>ESKIMO CALLBOY</strong> <a href="http://www.eskimocallboy.com/home/">Online</a></p>
<p><strong>ESKIMO CALLBOY</strong> <a href="https://www.facebook.com/eskimocallboy/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/eskimo-callboy-europa-tour-2016/">ESKIMO CALLBOY Europa-Tour 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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