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	<title>maiden Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>maiden Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Die Biografie eines erfolgreichen Mannes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julian Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 11:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Bruce Dickinson]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist so weit, Bruce Dickinsons Biografie erschien am 22. Januar 2018 endlich in deutscher Sprache. Der Heyne Verlag hat sich dem Werk angenommen und es drei Monate nach dem englischen Original auf den Markt gebracht. Doch wer ist dieser Bruce Dickinson ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so weit, <strong>Bruce Dickinson</strong>s Biografie erschien am <strong>22. Januar 2018</strong> endlich in deutscher Sprache. Der <strong>Heyne Verlag</strong> hat sich dem Werk angenommen und es drei Monate nach dem englischen Original auf den Markt gebracht.</p>
<p>Doch wer ist dieser <strong>Bruce Dickinson </strong>überhaupt? Klar, ein erfolgreicher Buchautor, Bierbrauer und Weltklassefechter. Das ist schon mal ne ganze Menge, aber da kommt ja noch mehr: Drehbuch- und Romanautor, Pilot, Radiomoderator und Motivationsredner. Der Kerl hat zumindest keine Langeweile.</p>
<p>Ihr fragt euch, warum wir über diesen 450 Seiten starken Papierberg berichten? Tja, denn das wichtigste an dem Engländer ist vor allem, dass er neben seiner Vielzahl an Tätigkeiten auch noch für eine relativ erfolgreiche Metal-Band singt. Wenn mich nicht alles täuscht, nennt sich die Band <strong>„Eiron Mäiden“ </strong>oder zumindest so in der Art.</p>
<p>Kleiner Spaß, natürlich ist <strong>Dickinson </strong>hauptberuflich Sänger, Gesicht und Stimme einer der erfolgreichsten Heavy Metal-Bands überhaupt: <strong>IRON MAIDEN</strong>! Man kann die musikalischen Erfolge der Band, an denen <strong>Bruce </strong>einen erheblichen Anteil hat, gar nicht alle aufzählen.</p>
<p>Zeigen die zahlreichen nicht-musikalischen Tätigkeiten das Multitalent des Briten auf, so erreichte seine Vita vor 3 Jahren allerdings einen eher tragischen Punkt. Anfang 2015 bekam er die schreckliche Diagnose <strong>Zungenkrebs</strong>. Vielleicht auch, um das zu verarbeiten, hat sich der vielbeschäftigte Mann seiner Autobiografie gewidmet. Während der <strong>The Book of Souls Tournee</strong> nahm <strong>Dickinson</strong> Papier und Stift zur Hand und kehrte sein Innerstes nach außen. Das Ergebnis zeigte sich auf den Seiten von sieben (!) DIN A4 Schulblöcken – natürlich handgeschrieben!</p>
<p>Alle Leseratten unter euch können das Werk natürlich ab sofort erwerben. Das Buch erscheint als Hardcover im <strong>Heyne Verlag</strong>. In Deutschland müsst ihr dafür <strong>22 Euro</strong> berappen. In Österreich kostet das gute Stück <strong>22,70 Euro</strong> und in der Schweiz <strong>29,90 Schweizer Franken</strong>.</p>
<p>Diejenigen, die zu faul für die 450 Buchseiten sind oder das Geld nicht ausgeben wollen, können aber aufatmen. Natürlich bekommt ihr hier bei uns in Kürze eine ausführliche Besprechung zu lesen. Falls ihr schneller wart und den Wälzer schon intus habt, schreibt uns doch eure Meinung dazu!</p>
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		<title>Sammelbecken eines Genres? &#8211; ein Potpourri mit vielen Fragen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 12:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[maiden]]></category>
		<category><![CDATA[Rammstein]]></category>
		<category><![CDATA[SADDISCORE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SADDISCORE &#8211; Demons of the Earth Veröffentlichungsdatum: 02.09.2016 Dauer: 42:47 Min. Label: Boersma Records &#160; Wenn ich ein Album höre, egal, ob zum ersten oder zum fünfzigsten Mal, dann am liebsten über gute Kopfhörer. So habe ich das Hörerlebnis einfach direkt und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SADDISCORE</strong> &#8211; Demons of the Earth<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.09.2016<br />
Dauer: 42:47 Min.<br />
Label: Boersma Records</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="justify">Wenn ich ein Album höre, egal, ob zum ersten oder zum fünfzigsten Mal, dann am liebsten über gute Kopfhörer. So habe ich das Hörerlebnis einfach direkt und in gutem Sound, und kann mich voll darauf konzentrieren. Was mich bei „<span lang="en-GB"><i>A Storm is coming</i></span><span lang="en-GB">”, dem ersten Song von </span><span lang="en-GB"><b>SADDISCORE</b></span><span lang="en-GB">s </span><span lang="de-DE">„</span><span lang="en-GB">Demons of the Earth</span><span lang="en-GB">”, anfangs aufhorchen lie</span><span lang="en-GB">ß</span><span lang="en-GB">: ich dachte, meine Kopfhörer seien kaputt. Alles, was kam, war ein Klicken auf dem rechten Hörer. Oder? Moment, da kommt was! D</span><span lang="en-GB">as Quartett</span><span lang="en-GB"> imitier</span><span lang="en-GB">t</span><span lang="en-GB"> einen Sturm, indem sie den Song genauso aufbauen wie einen Sturm! Geil! </span><span lang="en-GB">Der Song stellt sich </span><span lang="en-GB">in seinem Verlauf</span><span lang="en-GB"> als sehr abwechslungsreich dar. Mitsingparts im Piratenstyle im ersten Abschnitt, atmosphärisches Solo und abfuck-Teil im zweiten Abschnitt. Am Ende wieder Text. </span><span lang="en-GB">Das sind Einstiege in ein Album, wie ich sie mir wünsche!</span></p>
<p align="justify">„<i>Too far away</i>“ zeigt dann stärker, wo die Band aus dem Kölner Raum ihre Wurzeln hat. Straight, klar gegliedert, stets nach vorne. <strong>MAIDEN</strong> und <strong>METALLICA</strong> hört man hier schon durch, genauso wie <strong>CREAM</strong>. Der breit gefächerte Einfluss der Band mag auch ein Resultat der weiten Altersspanne der Mitglieder sein. Man will nicht sagen, sowas sei untypisch, aber das macht diese Band auch interessant. Und es spiegelt sich in ihrer Musik wieder. Sowas finde ich sehr gut, hat man sonst ja oft Bands mit einem recht kompakten Altersrahmen und denselben 3-4 Bands in der Kategorie „persönlicher Einfluss“.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/oWKaBL3cQjM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p align="justify">So entwickelt sich auch in den folgenden Songs ein Bild, welches eine Band zeigt, die seriös Musik macht, einen eigenen Sound hat und damit alte als auch neue „moderne“ Epochen bedient und abdeckt. Leider tun sich im Laufe des Albums auch Fragezeichen auf. <em>„Ghost of Guilt“</em> zum Beispiel markiert zum einen einen ersten Einschnitt, und bildet zum anderen einen Gegenpol zu den bisherigen schnellen Nummern. Das ist gut, da so der Gesang mehr durchkommt. Dennoch, der Song weist auch Lücken auf. So, als fehle mittendrin etwas, wie schwarze Löcher in einem Bild. Auch das Ende ist dann ziemlich unspektakulär und uneindeutig. Schade, angefangen hat der Song nämlich wirklich gut.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lpgtDxsoB78?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p align="justify"><em>„FSK“</em> bringt anschließend ein neues Element. Screams sind jetzt das Mittel der Wahl, der Song wirkt auch um einiges aufwendiger produziert als der vorherige. Hintergrundgeräusche inklusive Waffenlärm und Wilhelmsschrei. Ahja… Für mich ist das zwar witzig, aber eigentlich fast zu viel des Guten. Bisher fällt dieser Song ein wenig aus dem Gesamtkontext heraus.</p>
<p align="justify">Nach <strong>RAMMSTEIN</strong>-like kommt dann <strong>MAIDEN</strong>-like. Parallel laufende Gitarren, gepaart mit dreschendem Schlagzeug. Hier kommt mir die Frage, ob der Sänger eventuell versucht, einen Stil zu treffen, der nicht zu seiner Stimme passt. Möglicherweise auch eine Folge des stark ausgereizten Spektrums der Einflüsse. Zu viel wollen ist ab und an nicht unbedingt die beste Einstellung. Der Song an sich ist zwar kompositorisch ok, sticht aber auch nicht heraus. Auch textlich kommt hier, wie vorher schon, kein neues Wunderwerk des Genres.</p>
<p align="justify">Zum Ende hin, nach immerhin neun Songs, kann ich sagen: ich habe mich beim Einstieg in das Album echt gefreut. Das klang nach was, die Band kann ich weiterverfolgen. Dennoch stellte sich immer mehr Ernüchterung ein. Die Songs sind gut, gerade im melodischen Verlauf oft sehr interessant. Solche Aspekte, wie die Abstimmung von Rhythmus und Melodik, fällt mir oft besonders auf. Aber viele der Stücke auf „Demons of the Earth“ klingen oft ein wenig zu sehr wie am Reißbrett entstanden. Man hört den musikalischen Background mehr als denn die Probenraumsessions. Da ist zu viel Orientierung an bereits Vorhandenem statt Kreation von etwas Eigenem. Das ist wirklich schade. Immerhin gibt es die Band ja schon seit 2011. Aber weder thematisch noch musikalisch findet man bei ihr ein wirkliches Novum. Live sind sie bestimmt gut und können es da zu einer gewissen Größe schaffen. Aber um Einfluss zu nehmen und eine eigene „Marke“ setzen zu können, müssen sie noch an sich arbeiten. Vielleicht entstehen ja in Zukunft noch vermehrt eigene Ideen.</p>
<p align="justify">
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