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	<title>mal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>mal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ARCKANUM &#8211; Ein Letztes Mal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2017 12:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ARCKANUM &#8211; Den Foerstfoedde Veröffentlichungsdatum: 29.09.2017 Dauer: 46:32 min. Label: Folter Records Für Fans von ARCKANUM sei gleich gesagt: Shamaatae schreibt unter anderem Namen weiter Musik. Die Reise endet nur unter dem Banner ARCKANUM. Nach 25 Jahren Bandaktivität und 8 Alben (wovon ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ARCKANUM</strong> &#8211; Den Foerstfoedde<br />
Veröffentlichungsdatum: 29.09.2017<br />
Dauer: 46:32 min.<br />
Label: Folter Records</p>
<p>Für Fans von <strong>ARCKANUM</strong> sei gleich gesagt: <strong>Shamaatae</strong> schreibt unter anderem Namen weiter Musik. Die Reise endet nur unter dem Banner <strong>ARCKANUM</strong>. Nach 25 Jahren Bandaktivität und 8 Alben (wovon die ersten 2 herrlich bekloppt und kauzig sind) soll also Schluss sein. Ich kann es verstehen, hat mich doch seit dem 2008 erschienenen &#8222;Antikosmos&#8220; nix mehr so richtig begeistert. Andererseits gebe ich seit &#8222;Antikosmos&#8220; trotzdem den neuen Alben eine Chance. So auch &#8222;Den Foerstfoedde&#8220;.</p>
<p>Höreindrücke gibt es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zIfA0AaxWx4">HIER</a></p>
<h4>Jörmungandr zu Ehren</h4>
<p>&#8222;Den Foerstfoedde&#8220; bedeutet so viel wie &#8222;Der Erstgeborene&#8220; und behandelt in in schwedischer Sprache den ersten Sohn von <strong>Loki</strong> und <strong>Angrboða</strong>. Seine Macht ist allgegenwärtig in der Welt. Die Songs auf &#8222;Den Foerstfoedde&#8220; dienen als Beschwörungen und Gebete, um die Kraft in den Anhängern des Ragnaröks zu entzünden. Auf das die schwarze Flamme und der Gift speiende Drache erwachen.</p>
<blockquote><p>Soweit alles klar? Nee? Bei mir auch nicht.</p></blockquote>
<p>Da widme ich mich doch lieber vorerst der Musik. Und die verbreiten <strong>ARCKANUM</strong> mit dem Namensgeber <em>&#8222;Den Foerstfoedde&#8220;</em> sofort in einem Gewand aus Ritualflair. Chöre, die immer wieder <strong>Loki</strong> anrufen, und sich stetig wiederholende Gitarren steigern sich 6 Minuten lang in eine Form von Mantra, bis das Schlagzeug einsetzt. Ganz schön fordernd und trotzdem sehr verhalten. Wo die Geräuschkulissen mit minimalistischem Bassspiel noch überzeugen, wird es leider eher durchschnittlich, wenn dann alle Instrumente bedient werden. Genauso verält es sich auch mit den anderen Kapiteln dieses Albums. <em>&#8222;Nedom Etterboeljorna&#8220;</em> kommt gänzlich ohne Drums aus und wirkt eher langweilig. <em>&#8222;Likt Utgards Himmel&#8220;</em> befreit sich erst an dritter Stelle mit ordentlichem Doublebass-Anteil und jagenden Riffs. Kurzum: Diese Idee funktioniert gut.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22134" aria-describedby="caption-attachment-22134" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22134 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Shamaatae-of-Arckanum-2017-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Shamaatae-of-Arckanum-2017-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Shamaatae-of-Arckanum-2017-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Shamaatae-of-Arckanum-2017-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Shamaatae-of-Arckanum-2017-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Shamaatae-of-Arckanum-2017.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22134" class="wp-caption-text">Einzige Kraft hinter ARCKANUM: Shamaatae</figcaption></figure>
<h4>Das Ende von Arckanum</h4>
<p>Obwohl die ersten 13 Minuten alles anders als spannend sind, entwickelt sich daraufhin &#8222;Den Foerstfoedde&#8220; zu überraschend rockigen Klängen. <em>&#8222;Ofjaettrad&#8220;</em> (oder auch <em>&#8222;Lat Fjalarr Gala&#8220;</em>) besticht durch ein ziemlich cooles Solo vom langjährigen Gastgitarrist <strong>Set Teitan</strong> (u.a. <strong>DISSECTION</strong>, <strong>WATAIN</strong>) und man bekommt den Eindruck, dass diese Momente viel öfter hätten auftreten müssen. Stattdessen gibt es wieder introvertierte Sachen wie <em>&#8222;Ginnmors Drott&#8220;</em>, immerhin mit Violine. Wenn allerdings der Gastbeitrag den eigenen Song heraushebt, dann ist das eher traurig.</p>
<p>Deshalb tun punkig angehauchte Stücke wie <em>&#8222;Du Grymme Smed&#8220;</em> dem Album gut. Simpel und doch effektiv. Da macht auch das allerletzte Stück von <strong>ARCKANUM</strong> mit seinen Blastbeats, Näverlur und den treibenden Riffs einen guten Eindruck. Bis die letzten 3 Minuten nach Tauchgängen in der Kloschlüssel klingen.</p>
<p>Fertig. Aus. <strong>ARCKANUM</strong> sind Geschichte. Mal sehen was <strong>Shamaatae</strong> jetzt vor hat. Hoffentlich besinnt er sich wieder auf seine Stärken.</p>
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		<title>Nargathrond &#8211; Ich bin dann mal Black Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2017 10:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NARGATHROND </strong>&#8211; Freigeist<br />
Veröffentlichungsdatum: 06.05.2017<br />
Dauer: 39:36<br />
Label: Independet/Eigenproduktion<br />
Stil: Modern/Death/Black/Core/Heavy</p>
<p><span id="more-17334"></span></p>
<p>Neulich trafen sich unsere Kollegen bei einer Redaktionssitzung und <strong>Alex</strong> händigte physische Promos aus. Mein Blick fiel auf das Jewelcase von <strong>NARGATHROND</strong>. Ein Cover mit Klischeevorlage stach sofort ins Auge, denn wie jeder weiß, sind Cover mit einem einzigen Musiker, der durch den Schnee mit der Gitarre stapft, etwas ganz besonderes. &#8222;Freigeist&#8220; nennt sich dieses Album und es besticht durch eine simple Aufmachung. Keine Songtexte, keine Farben und auf der Innenseite nur die nötigsten Informationen über Aufnahme und viele Gastbeiträge. Na da bin ich ja jetzt gespannt.</p>
<h4>Nargathrond versucht sich an Black Metal</h4>
<p>Moment. Habe ich die falsche CD erwischt? Alleinunterhalter <strong>Stefan</strong> (u. a. bei <strong>HIGURD</strong> und der typischen &#8222;Drei Wörter Core-Band&#8220; <strong>AS WE FUCKED</strong> aktiv) hat sich wohl den Spaß gemacht und mit Artwork und Bandnamen eine falsche Fährte gelegt. Anders kann ich mir den Anfang nicht erklären, denn statt prächtigem Black Metal höre ich nun dumpf produzierten, modernen Metal mit vielen Einsprengseln aus dem Core-Bereich. Zwischendurch quietscht der erste Gastsänger in hohem Falsett die <strong>platte Lyrik</strong> raus, dann gibt es wieder Death Metal-Vocals. Bis auf den Heavy Metal-Gesang ist das alles andere als ein guter Start.</p>
<p>Auch im kitschig betitelten <em>&#8222;Mein Menschenherz, Mein Überdruss&#8220;</em> wird das nicht besser. Der gute <strong>Stefan</strong> hat nämlich beschlossen auf Deutsch zu singen. Aber nicht auf hohem Niveau, wie es nur wenige aus unseren Gefilden schaffen, nein, er klagt sein Leid so unangenehm, dass es einem die Scham ins eigene Gesicht treibt.</p>
<blockquote><p>&#8222;Mutter bitte nimm mich mit, niemand sonst hat mich geliebt&#8220;</p></blockquote>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17349" aria-describedby="caption-attachment-17349" style="width: 198px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-17349 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/stefan-nargathrond.jpg" width="208" height="491" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/stefan-nargathrond.jpg 208w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/stefan-nargathrond-127x300.jpg 127w" sizes="(max-width: 208px) 100vw, 208px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17349" class="wp-caption-text">Der Übeltäter hinter dem Album</figcaption></figure>
<p>Frag dich mal warum. Solche Ergüsse passen nur zu gut zu diesem stumpfen rockigen Gewand. Plastisches Schlagzeug trifft auf Stoner-Bassspiel und schwachbrüstig verzerrte Gitarren. Bevor ich aber so richtig in Fahrt komme und meiner Abneigung freien Lauf lasse, muss ich trotzdem gestehen, dass die Passage mit dem &#8222;Solo&#8220; doch irgendwas hat. Kann man sogar hören. Tönt tatsächlich nach schönem Rock. 20 Sekunden später ist das aber Schnee von gestern. Jetzt wird wieder nachdenklich in Andacht geschwelgt. Flüsternd mit ruhiger Klampfe baut sich unerwartet ein Konstrukt auf, welches mit Klavier ausgeschmückt wird. Doch das Gesamtpaket artet erneut in voller Übelkeit aus. Immerhin kann man hier das erste mal von Black Metal-Einflüssen sprechen.</p>
<h4>Jetzt wird gewütet! Aber bitte ganz wild und unstrukturiert!</h4>
<p><strong>Angelo Sasso</strong> kommt jetzt so richtig in Fahrt und klöppelt <strong>künstlich</strong> durch die Wallachei. Austauschbare Riffs werden runtergeschrubt und vom leiernden Gesang bis hin zum Gekeife über <em>&#8222;Sturmgewalt&#8220;</em> oder den farblosen Gastbeitrag bei <em>&#8222;In This World&#8220;</em> möchte ich gar nicht näher eingehen. Schrecklich!</p>
<p>Auch der Metalcore-Anteil in <em>&#8222;Puking Blood&#8220;</em> (passender Titel!) lässt meine Seele nicht gerade vor Glück singen. Meinem Kaktus scheint es auch nicht zu gefallen, so wie der die Blätter hängen lässt. Da rettet das Growling aus der Kloschüssel auch nichts mehr. Deshalb habe ich den Eindruck, dass sich der Musiker nicht entscheiden konnte, welche konkreten Pläne er für seinen Musikstil hatte. Ich möchte nur anmerken, dass viele Köche den Brei verderben können.</p>
<p>Die Ohren können <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FezAsH4obpI">HIER</a> penetriert werden.</p>
<p>Den Titel als Kandidat für den schlechtesten Song 2017 hat sich übrigens <em>&#8222;Until Your Music Will Die&#8220;</em> gepachtet. Das ist eine bodenlose Frechheit. Im Anschluss wird lässig mit zugedröhntem Gesang durch die Gehörgänge geschlendert, dazu gibt es gesichtslose Leistung am Saiteninstrument. Ich habe den Eindruck, dass es nicht wirklich besser wird.</p>
<p>Der einzige Song, den man als Black Metal bezeichnen kann (<em>&#8222;Jagd der Dämonen&#8220;</em>) ist als bestes Stück auf diesem Album gekennzeichnet. Tatsächlich ein kleiner Lichtblick. Allerdings vergrault mich der Sänger durch den peinlichen Text endgültig. <em>&#8222;WTF&#8220;</em> sorgt danach für geistiges Erbrechen, denn nichts ist nerviger als kraftloses Screaming plus klebrig-süße Heulerei im Hintergrund.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nargathrond-ich-bin-dann-mal-black-metal/">Nargathrond &#8211; Ich bin dann mal Black Metal</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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