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	<title>Martin Lopez Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 10 Feb 2019 22:21:07 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Martin Lopez Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SOEN &#8211; Aus dem Schatten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2019 07:36:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Åhlund]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Ekelöf]]></category>
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		<category><![CDATA[The Pineapple Thief]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das neueste Werk von SOEN geht grad wie ein Raunen durch die Menge.<br />
Doch was ist mit den TOOL-Vergleichen? Wir merken, die Band hat zu sich selbst gefunden. </p>
<p>Was genau das heißt, zeichnet dir Nina mit Worten als Review-Gemälde:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soen-lotus/">SOEN &#8211; Aus dem Schatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>SOEN &#8211; &#8222;Lotus&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.02.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 54:06 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Silver Lining/Warner<br />
<strong>Genre:</strong> Progressive Metal </div></div></div>
<p>Tatsächlich bin ich mir recht uneins, was ich zum neuen Werk der Schweden, welche immer als <strong>TOOL</strong>esk oder <strong>OPETH</strong>ish &#8211; auch von mir selbst &#8211; gebrandmarkt wurden, denke. Um mein Hirn zu sortieren und dich auf den neuesten Stand zu bringen also hier die Review zu &#8222;Lotus&#8220;!</p>
<h4>Vorhang auf!</h4>
<p><strong>Eines vorweg:</strong> &#8222;Lotus&#8220; ist anders als <strong>SOEN</strong>s zuvor veröffentlichte Alben und wartet dennoch mit wenigen Überraschungen auf. Die zuvor erschienene <a href="https://silence-magazin.de/soen-lykaia-revisited">Neuauflage von &#8222;Lykaia&#8220;</a> bescherte mir neben einem besseren Hörerlebnis dank ausgebügelter Missstände im Mixing auch drei Livesongs zum In-Erinnerung-Schwelgen. Nun wird gleich im ersten Anlauf ein ordentlicher&nbsp;Mix angeboten. Das wirkt sich vor allem vorteilhaft auf den Gesang aus, der sich insgesamt auch weiterentwickelt hat.&nbsp;<strong>Joel &#8218;Jogi&#8216; Ekelöf</strong> darf auf &#8222;Lotus&#8220; um ein Vielfaches mehr seiner Gesangskünste zeigen. Das führt nicht nur dazu, dass das Hören mehr Spaß macht. Er macht damit auch einige emotionale Register auf, die in dieser Tiefe bisher auf <strong>SOEN</strong>s Veröffentlichungen ausblieben.&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PEmqyAzEuTU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Live hat diese Band, oder genauer: dieser Sänger jedoch noch so <strong>viel mehr zu bieten</strong>. Ihn in seinem Ton und Stimmumfang eins zu eins auf Platte zu bringen, ist leider wieder nicht vollumfänglich gelungen. Das ist genau das, was ich schade finde. Aber es ist eine Entwicklung in die richtige Richtung vollzogen. Der Sänger steht nun als <strong>Speerspitze</strong> und <strong>stimmlich leuchtendes Element im Fokus des Geschehens</strong> und wirkt nicht mehr wie gefälliges Beiwerk. Besonders stark sind&nbsp;<em>&#8222;Penance&#8220;</em> und der Titeltrack des Albums hervorzuheben. <em>&#8222;Lotus&#8220;</em> markiert für mich gleichzeitig aber auch einen Negativaspekt, der sich über die Gesamtlänge des Albums manifestiert &#8211; er ist einfach mal <strong>soft</strong>.</p>
<p>Dank der ausgebauten Gesangsfacetten, aber auch aufgrund des&nbsp;Mixings dringen insgesamt mehr Emotionen durch. <strong>SOEN</strong> lassen das Klinische hinter sich. Das Songwriting ist ausgefeilter und die Gitarre bekommt Raum für <strong>dominantere Passagen</strong>. Dabei verliert sie sich aber nie in selbstverliebten Spielereien. <strong>Im Gegenteil!</strong> Die Songs sind <strong>sehr catchy</strong>, bleiben darin aber hinter starken Hooks wie denen von &#8222;Lykaia&#8220; zurück. Und dennoch &#8211; die&nbsp;Melodien drehen sich herrlich ins Ohr. Mich ereilt jedoch kaum eine Überraschung während des Hörens. Viele Abläufe und Linien sind zu erahnen.</p>
<h4>Mir fehlt da der Kick.</h4>
<p>Mir fehlt das überraschte <em>&#8218;Oh, das hätte ich jetzt so nicht erwartet!&#8216;</em> oder beim dritten Hören ein <em>&#8218;Huch, das ist unterschwellig doch echt verdreht geschrieben!&#8216;</em>. Das klingt jetzt, als wäre ich <strong>furchtbar gelangweilt</strong>. Was absolut nicht stimmt! Der Opener <em>&#8222;Opponent&#8220;</em> weiß wachzurütteln, meine Aufmerksamkeit zu bündeln. Er klingt und funktioniert als Eröffnung ähnlich wie &#8222;Lykaia&#8220;s <em>&#8222;Secterian&#8220;</em>. Und&nbsp;<em>&#8222;Covenant&#8220;</em> hat eine tolle songinterne Progression und Heavyness. Der Schub verläuft sich jedoch leider über die Dauer des Albums.</p>
<p>Viele Songs sind <strong>eher rockig als voll auf die Zwölf</strong> &#8211; und ich schwanke zwischen: <em>&#8218;Boah, nee, macht mal mehr Druck&#8216;</em> und<em> &#8218;Ich kann mich da grad richtig gut fallen lassen&#8216;</em>. Die Zusammenarbeit von Bass und Schlagzeug treibt mir wiederum fast <strong>Freudentränen</strong> in die Augen. Sie ist durch die Bank weg sehr gut. Sowohl der Titelsong als auch <em>&#8222;River&#8220;</em> glänzen mit tollen Gitarrensoli. Die <strong>Intonation der Leadgitarre</strong> ist nicht nur in den sehr überschaubaren Solo-Passagen hervorragend. Der Sound ist &#8230;</p>
<h4>warm und voll, wie eine heiße Wanne nach einem Spaziergang im Winter.</h4>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qLSh0E0Rikc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Ich höre das Holz, das Metall, die Felle</strong> &#8211; die Instrumente leben, sie atmen, sie funktionieren spürbar ineinander verzahnt als Ganzes. <strong>Lopez</strong> an den Drums songdienlich und treibend. <strong>Stenberg</strong> erneut am Bass äußerst solide. Tonal und rhythmisch Schleifen ziehend, niemals gelangweilt, mit genügend Punch und Knackigkeit. Die Gitarre unaufgeregt flächig und in Lead-Passagen <strong>von warm-bluesig bis atmosphärisch-proggy</strong>, aber niemals cheesy und übertrieben. Da hat der Besetzungswechsel von <strong>Jidell</strong> zu <strong>Cody Ford</strong> keine nennenswerte Lücke gerissen. <strong>Eher im Gegenteil</strong> &#8211; möchte ich behaupten. Die Keys stützen die Atmosphären, wirken aber oft nur wie Füllmaterial, das aus Verlegenheit und zur Rechtfertigung seines Einsatzes ab und zu hervorblitzt. Da ist sicher noch Luft nach oben,&nbsp;<strong>Åhlund</strong> mehr Eigenständigkeit zuzugestehen. Und <strong>Ekelöf</strong> &#8211; wie gesagt &#8211; klingt um Meilen besser als zuvor und arbeitet in mehr Stimmregistern. An das Liveerlebnis kommt die Produktion dennoch nicht heran.</p>
<h4>Nachwort:</h4>
<p>Und was wird jetzt aus den stetig gezogenen Parallelen zu <strong>TOOL</strong>? Die sollten nun langsam meiner Meinung nach mal der Vergangenheit angehören. Oberflächlich mögen sie noch immer als Klon erscheinen. Weisen doch beide Sänger ein sehr ähnliches Timbre auf und der Bandsound ist nahezu gleich. Aber <strong>SOEN</strong> schreiben Songs, die weniger als großrahmige &#8218;Kunst um der Kunst Willen&#8216; erscheinen, wie es zugegebenermaßen bei <strong>TOOL</strong> doch oft der Fall ist. Songs, in denen sie sich zwar nach wie vor klar dem <strong>TOOL</strong>schen Handwerkszeug bedienen, hinter ihnen aber nicht (mehr) verstecken brauchen. Ihre Songs sind direkter, klarer auf Aussage und Emotion ausgearbeitet.</p>
<h4>In einem Wort: prägnanter.</h4>
<p>Und &#8211; was sie wohl am weitesten aus dem Schatten heraustreten lässt: Sie sind in puncto Neuerscheinungen im Moment um Einiges relevanter als <strong>TOOL</strong>.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soen-lotus/">SOEN &#8211; Aus dem Schatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SOEN &#8211; Aufpoliert</title>
		<link>https://silence-magazin.de/soen-lykaia-revisited/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=soen-lykaia-revisited</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/soen-lykaia-revisited/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Sep 2018 11:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Lopez]]></category>
		<category><![CDATA[Opeth]]></category>
		<category><![CDATA[Pain of Salvation]]></category>
		<category><![CDATA[PINK FLOYD]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[SOEN]]></category>
		<category><![CDATA[Sweden]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SOEN - keine Unbekannten mehr!<br />
Die Band hat ein neues Album draußen ... obwohl?! Neu?<br />
Nicht ganz! Aber ein verbessertes!</p>
<p>Alle Details hat Nina und wir empfehlen: reinschauen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soen-lykaia-revisited/">SOEN &#8211; Aufpoliert</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>SOEN &#8211; &#8222;Lykaia Revisited&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;14.09.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 76:64 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Silver Lining / Warner Music<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Progressive Metal</div></div></div>
<p>Der erste Eindruck, den ich damals von <strong>SOEN</strong> hatte, als mir ein Freund die Musik der Schweden auf einer Autofahrt vorspielte, war ein ungläubiger&#8230; Instrumental <strong>TOOL</strong> soundalike, Gesangslinien und Riffing <strong>OPETH</strong>-ähnlich und dank der Weichheit von <strong>Joel Ekelöf</strong>s Stimme nah an <strong>RIVERSIDE</strong>. Die Anleihen an weitere Genre-Größen wie <strong>PAIN OF SALVATION</strong> oder <strong>PINK FLOID</strong> ebenfalls nicht zu überhören. Was? Das gibt&#8217;s &#8211; und ich kenne es noch nicht?! Ja! Alles in allem eindeutig ein Paket, das ich nicht einfach so stehen lassen konnte.</p>
<h4>Und dennoch&#8230;</h4>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8Ld6krzgMz4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8230; hatte ich beim Durchforsten der bis dato erschienenen Alben meine Probleme mit der Gesangsstimme. Ein bisschen zu nölend, ein bisschen zu weich und ölig. Im besten Falle gewöhnungsbedürftig, im schlechtesten <span style="text-decoration: underline;">der</span> Grund, von dem Fünfer Abstand zu nehmen. Nachdem ich dann zu einem Konzert in Berlin aber erleben durfte, was diese Band zu bieten hat, war ich völlig begeistert und warf meine Abneigung gegen <strong>Ekelöf</strong>s Gesang über Bord &#8211; denn dort wusste mich dieser absolut zu überzeugen. Und das, obwohl ich doch eigentlich nur&nbsp;<strong>Martin Lopez</strong> angeifern wollte, der bei <strong>SOEN</strong> die Drumsticks schwingt. Warum ich das alles schreibe? Damit du nicht glaubst, ich ginge völlig unvoreingenommen an die Neuauflage des letztjährig erschienenen Albums heran.</p>
<p>Doch zu &#8222;Lykaia Revisited&#8220;. Neben dem überarbeiteten Artwork, das das zuvor ausschnitthaft verwendete Motiv nun als Emblem in den Mittelpunkt stellt, wartet das Remake mit je zwei weiteren Studiosongs und Liveaufnahmen der vergangenen Tour (auf der digitalen Veröffentlichung sind&#8217;s drei Livemitschnitte&#8230; warum auch immer) auf. Und genau diese könnten für denjenigen, der sich &#8211; ähnlich wie ich &#8211; mit<strong> Ekelöf</strong>s Konserven-Stimme nicht anfreunden kann, als Eisbrecher funktionieren. Die beiden Aufnahmen selbst sind gut und sauber abgemischt, ohne jedoch die Live-Authentizität zu stören.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FRH9ADDqLIM?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Hören dieser <strong>Reißbrett-Musik</strong> macht wirklich Spaß, einfach, weil es in den Strukturen unheimlich viel zu entdecken gibt. Mehrspurige Melodieläufe, fein auskomponierte Soli und Gesangslinien, die z.T. mehrstimmig umgesetzt werden. Und trotz dieser Dichte, hat alles seinen Raum zum &#8218;Atmen&#8216;, sowohl dynamisch als auch im Tempo. Es wird nichts abgekürzt. Der Genuss liegt in dem, was zuende gedacht und gespielt wird.&nbsp;</p>
<h4>Unter fünfeinhalb Minuten Songdauer geht hier nämlich nichts!</h4>
<p>Ein klarer Nachteil: Es ist ganz grundlegend <strong>nichts Neues</strong> daran, was die Band hier macht. Wer in diesem Prog-Bereich sein Revier hat, könnte sich also ebenso langweilen und <strong>SOEN</strong> als &#8218;just another Prog Metal-Band&#8216; abstempeln. Und dennoch &#8211; solltest du im letzten Jahr das Release dieses Albums verpasst haben, die Band noch nicht kennen und dich nach neuem Material umschauen, kannst du bedenkenlos ein paar Minuten deiner wertvollen Zeit opfern, um mal reinzuhören. &#8222;Lykaia&#8220; ist ein gutes Album zum Einstieg mit dieser Band, in deren Diskografie noch weitere Schätzchen warten, geborgen zu werden.</p>
<p>Hier geht es zur <a href="http://soenmusic.com/">Webseite</a> von <strong>SOEN</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soen-lykaia-revisited/">SOEN &#8211; Aufpoliert</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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