<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Math Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/math/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/math/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 15 Jul 2018 09:41:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Math Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/math/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>POUND &#8211; Musik im Mathe-Leistungskurs</title>
		<link>https://silence-magazin.de/pound-selftitled/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pound-selftitled</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/pound-selftitled/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jul 2018 09:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Math]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Pound]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=28043</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum Sonntag gibts ein Pfund Djent-Style aus dem Mathebuch.<br />
Ein Hauch Dream Theater und Tafelwerk... Was dem Ganzen jedoch fehlt sagt dir Sebastian.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pound-selftitled/">POUND &#8211; Musik im Mathe-Leistungskurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h1 style="text-align: center;">POUND &#8211; &#8222;POUND&#8220;</h1>
<p>Veröffentlichungsdaum: 13.07.2018<br />
Länge: 30:59<br />
Label: All Noir<br />
Genre: Math-Grind Core</div></div></div></p>
<p>Du magst <strong>DREAM THEATER</strong>? Dann wäre das hier vielleicht auch was für dich! <strong>POUND</strong> haben eine CD. Diese Platte heißt &#8211; &#8222;Pound&#8220;. Und sie scheinen Mathe zu lieben. Alle Titel sehen aus wie direkt aus dem Algebrabuch herauskopiert. Für mich eigentlich der Punkt, das Ganze wieder beiseite zu legen, aber ich will der Musik mal noch eine Chance geben.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ASZKcm8lR3I?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und siehe da, es ist schonmal keine Zwölftonmusik. Der Rhythmus ist sehr steif und direkt, grooven muss die Musik nicht. Stattdessen erinnert das Werk eher ein wenig an Djent. Die Formen und einzelnen Teile der Songs werden einfach wie von einer Maschine abgespult. Dementsprechend ist die Trefferquote sehr hoch, dafür fehlt es der Musik leider am Feeling.</p>
<p>Auch hier gilt, wem es gefällt, der darf es natürlich hören. Für mich findet auf &#8222;Pound&#8220; leider nur 31 <span id="more-28043"></span>Minuten seelenloses Abliefern akribisch gelernter Riffs statt. Hier geht es rein um technisches Können am Instrument. Kein Gesang, kein Groove, kein Feeling. Wem das trotzdem reicht, voilà <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/PoundBand">Facebook</a></p>
<p><a href="https://pound.bandcamp.com/releases">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pound-selftitled/">POUND &#8211; Musik im Mathe-Leistungskurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/pound-selftitled/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was blüht, muss welken &#8211; KORA WINTER</title>
		<link>https://silence-magazin.de/was-blueht-muss-welken-kora-winter/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=was-blueht-muss-welken-kora-winter</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/was-blueht-muss-welken-kora-winter/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2017 13:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Blüht]]></category>
		<category><![CDATA[Kora Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Math]]></category>
		<category><![CDATA[The Dillinger Escape Plan]]></category>
		<category><![CDATA[The Hirsch Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Welk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=17981</guid>

					<description><![CDATA[<p>KORA WINTER &#8211; Welk Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017 Dauer: 20:18 Min. Label: Independent Es gibt zu viele Scheißbands. Ne, anders. Es gibt zu viele kleine Scheißbands. Ne, noch anders. Es gibt zu viele kleine Scheißbands, die viel zu früh ihr Material in die Welt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/was-blueht-muss-welken-kora-winter/">Was blüht, muss welken &#8211; KORA WINTER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KORA WINTER </strong>&#8211; Welk<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017<br />
Dauer: 20:18 Min.<br />
Label: Independent<span id="more-17981"></span><br />
Es gibt zu viele Scheißbands. Ne, anders. Es gibt zu viele kleine Scheißbands. Ne, noch anders. Es gibt zu viele kleine Scheißbands, die viel zu früh ihr Material in die Welt raushauen.</p>
<p><strong>KORA WINTER</strong> sind KEINE davon!</p>
<p>Das Fünfergespann aus der Hauptstadt legt mit &#8222;Welk&#8220; ihre zweite EP vor und haut mich damit schon beim ersten Hören komplett aus dem Sessel.<br />
Zugegeben: beim ersten, musiklosen Blick auf die Lyrics wurde ich etwas skeptisch, aber spätestens als der Opener <em>&#8222;Bluten&#8220;</em> mit einer wunderbaren Saxophonlinie in mein Ohr kriecht, bin ich entzückt. Meine erste Assoziation: das Hannoveraner Artcore-Trio <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong>, für die <strong>KORA WINTER</strong> bereits als Vorband spielen durften. Durchaus verdient, wie ich sagen muss.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-18175" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/kora-winter-pic.jpg" alt="KORA WINTER" width="907" height="693" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/kora-winter-pic.jpg 907w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/kora-winter-pic-300x229.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/kora-winter-pic-750x573.jpg 750w" sizes="(max-width: 907px) 100vw, 907px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehr weit von den <strong>HIRSCHEN</strong> entfernt sind <strong>KORA WINTER</strong> nämlich nicht, auch wenn das Berliner Quintett weniger vertrackt zu Werke geht. So erinnern die etwas weniger <strong>DILLINGER</strong>-esken Momente zumindest mich an den wundervollen Postcore der Jungs von <strong>FJØRT</strong>. Soll heißen: Emotion und Eingängigkeit werden hier gekonnt mit Melancholie und Härte gepaart.</p>
<p>Bereits 2015 ließen <strong>KORA WINTER</strong> ihre erste EP &#8222;Blüht&#8220; auf die Welt los und konnten schon damit, völlig zu Recht, gute Kritiken einheimsen. Wer jetzt jedoch denkt, dass &#8222;Blüht&#8220; eher nett und freundlich, &#8222;Welk&#8220; jedoch trist und langsam wäre, der täuscht! Auch wenn zwischen beiden Veröffentlichungen zwei Jahre liegen, so sind beide gleichermaßen rücksichtslos, extrem und beeindruckend.</p>
<p>Was daran für mich so beeindruckend ist? Dass die Band konsequent einen roten Faden durch ihre Songs spinnt, der auf &#8222;Blüht&#8220; angefangen wurde und auf &#8222;Welk&#8220; fortgesetzt wird. Wo andere Bands Probleme damit haben, zwei Songs sinnvoll miteinander zu verknüpfen, tun das die Berliner mit zwei EP&#8217;s. Das Geheimnis dabei sind die deutschen Texte, die so niederschmetternd, metaphorisch und hart sind, dass Trümmerliteratur dagegen fröhlich wirkt. Dennoch gehen sie überraschend schnell ins Ohr.</p>
<blockquote><p>&#8222;Das ist kein Staub, das ist Asche auf der Haut. Wenn dich niemand erkennt, fällst du überall auf&#8220;</p></blockquote>
<p>Immer wieder tauchen Textzeilen auf, die man so schon im vorherigen Song oder dem davor gehört hat – jedoch in neuem Kontext, in neuem Gewand, mit tieferer Bedeutung.<br />
So bilden auch die letzten Zeilen &#8222;Auf der Spitze des Berges wird man dir die Augen verbinden und lautlos verschwinden. Die Tage&nbsp;werden viel zu lang.&#8220; der Vorgänger-EP &#8222;Blüht&#8220; die ersten Zeilen von &#8222;Welk&#8220; und erzählen so eine zusammenhängende Geschichte von Gedeih und Verderb, besonders von Verderb.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Rum5pg82rCU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doch im direkten Vergleich mit der Debüt-EP haben <strong>KORA WINTER</strong> einiges an Dynamik hinzugewonnen. Denn gerade als man denkt, dass die Wut nicht mehr giftiger speien könnte, wird ein Stück der Sängerin <strong>Alexandra</strong>&nbsp;gecovert, um Gänsehaut und Grabesstimmung zu generieren. Der Clou dabei: der Song passt perfekt in die Gesamtheit der restlichen Stücke und erinnert mich an &#8222;One Wing&#8220;, das letzte Album der leider schon von uns gegangenen <strong>THE CHARIOT</strong>. Denn auch dort wurde nicht vor abrupten Stil- und Dynamikwechseln zurückgeschreckt. Was ursprünglich als <em>&#8222;Es war einmal ein Fischer&#8220;</em> veröffentlicht wurde, bekommt als <em>&#8222;∞&#8220;</em> eine neue Bedeutung und stellt den perfekten Soundtrack zur Sarg-Anprobe dar.</p>
<p>Während &#8222;Blüht&#8220; schon eine recht kurze Spielzeit von einer knappen halben Stunde hatte, so ist &#8222;Welk&#8220; mit 20 Minuten noch eine Spur kürzer – und kurzweiliger. Somit ist der einzige Vorwurf, den ich der Band machen kann, dass die EP viel zu schnell endet. Darum: bitte mehr davon!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/korawinterband/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><a href="https://korawinter.bandcamp.com/album/welk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/was-blueht-muss-welken-kora-winter/">Was blüht, muss welken &#8211; KORA WINTER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/was-blueht-muss-welken-kora-winter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Hirnfick des Jahres &#8211; CZAR</title>
		<link>https://silence-magazin.de/der-hirnfick-des-jahres-czar/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-hirnfick-des-jahres-czar</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/der-hirnfick-des-jahres-czar/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[CZAR]]></category>
		<category><![CDATA[Faith No More]]></category>
		<category><![CDATA[Math]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Spastic Ink]]></category>
		<category><![CDATA[Tacoma]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[The Dillinger Escape Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Waits]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=15817</guid>

					<description><![CDATA[<p>CZAR – Life Is No Way To Treat An Animal Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017 Dauer: 47:46 Label: Independent Genre: Experimental/Avantgarde Mathcore Boah, was für ein Brocken. Hier ist es nun, das zweite Album der irren CZAR. Nachdem im Jahre 2011 ihr erstes Full Length ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-hirnfick-des-jahres-czar/">Der Hirnfick des Jahres &#8211; CZAR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CZAR</strong> – Life Is No Way To Treat An Animal<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017<br />
Dauer: 47:46<br />
Label: Independent<br />
Genre: Experimental/Avantgarde Mathcore</p>
<p>Boah, was für ein Brocken.<br />
Hier ist es nun, das zweite Album der irren <strong>CZAR</strong>. Nachdem im Jahre 2011 ihr erstes Full Length „Old Haunts“ erschien, wurde es über Jahre ruhig um die Jungs aus Tacoma, Washington.<br />
Der Schlag mit dem sie sich jetzt jedoch zurückmelden, könnte kompromissloser nicht sein.</p>
<p>Unter dem wunderschönen und bedeutungsschwangeren Titel „Life Is No Way To Treat An Animal“ wurden ganze 19 Portionen schwerverdaulicher Krachkost zusammengeführt, die sogar mir einiges abverlangen.</p>
<p>So wird das Album von dem jazzig anmutenden Stück <em>„Owls, etc.“</em> eröffnet, welches mit Elektrobeats, Störgeräuschen und einem Rhodes Piano aufwartet. Alle Klarheiten beseitigt? Zu dem bereits kompliziert zu sezierendem Sound gesellen sich später noch Post Rock-Linien und eine wirre Sologitarre, bevor der abrupte Übergang zu <em>„Too Many Yetis“</em> erfolgt und man sich auf einem <strong>DILLINGER ESCAPE PLAN</strong>-Stück wähnt. Von diesem Eindruck hält eigentlich nur die fehlende Stimme von <strong>Greg Puciato</strong> ab.<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3373186456/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://czar.bandcamp.com/album/life-is-no-way-to-treat-an-animal&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Life Is No Way To Treat An Animal by CZAR&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Nach knapp neun Minuten Spielzeit werde ich ohne Vorwarnung fallen gelassen, gerade, als ich mich in diesem klangkaleidoskopischen Orkan zurecht zufinden meinte. Denn in <em>„Beware The Flies, Orestes“</em> setzt ein wunderschönes Piano ein. Dass wüst gegen dieses angeschrien wird, hatte ich schon erwartet, wodurch mich das Ganze an <strong>MY OWN PRIVATE ALASKA</strong> erinnert. Doch die „Ruhe“ währt natürlich nicht lange, sodass man wenig später wieder in <strong>DILLINGER</strong>-Gefilde ausbricht. Wer <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> mag, der dürfte über das entsprechende Nervenkostüm verfügen, um sich auch an <strong>CZAR</strong> zu wagen. Für alle anderen würde ich den Warnhinweis aussprechen, vorher Arzt und Apotheker zu konsultieren, da für physische und psychische Schäden keine Haftung übernommen werden kann.</p>
<h4>Sodomie am Cerebrum</h4>
<p>Ein weiterer Punkt, den ich bei „Life Is No Way To Treat An Animal“ herausheben muss, sind die wahnwitzigen Texte, die zum einen ellenlang sind und zum anderen auf der Bandcampseite der Band nachgelesen werden können. Hier stoßen Tiermetaphern und Fabelähnliche Geschichten auf die absurde Komik, die vor allem <strong>TOM WAITS</strong> in seinen Songs domestiziert hat.</p>
<p>Den krassesten Ausbruch in dieser Hinsicht bietet das Spoken Word (!) Stück <em>„Canine: No Eyes. Just Teeth.“</em>, das mit Noise und manischen Gitarren begleitet wird. Wer<a href="https://www.youtube.com/watch?v=UhP4lg28fs0" target="_blank"> „A Wild Hare“ von <strong>SPASTIC INK</strong> </a>kennt, der kann sich vielleicht vorstellen, was hier abgeht. Und dabei befinden wir uns hier immernoch im ersten Drittel des Gesamtwerkes! <strong>Mike Patton</strong> würde höchstwahrscheinlich vor Freude implodieren, wenn er <strong>CZAR</strong> zu hören bekäme.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14002" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg" alt="CZAR" height="481" width="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" />
<p>Wo wir gerade bei dem <strong>FAITH NO MORE</strong>-Frontmann sind: dieser bietet eigentlich einen guten Referenzpunkt, da sich <strong>CZAR</strong> zuweilen nicht sehr weit von den Stilübergriffen der genannten Hauptband befinden, andererseits aber auch Erinnerungen an „Irony Is A Dead Scene“ wach werden lassen.</p>
<p><em>„Mister Reindeer“</em>, das längste Stück des Albums, stellt sich mir als undurchsichtiger und vertrackter Bastard dar, dessen Zeugung unter mysteriösesten Umständen stattgefunden haben müsste. Hier treffen Jazz, Math und Zirkusmusik aufeinander. Doch um den gerade erlittenen Schock wieder etwas zu mildern, folgt im unmittelbaren Anschluss das versöhnlich stimmende Akustikgitarrenstück <em>„Domesticated Wolves“</em>, welches allerdings nur kurz währt.</p>
<h4>Schade, endlich zu Ende</h4>
<p>Bis zum Ende des Albums soll die kunterbunte Achterbahnfahrt so weitergehen, wobei sich Synthielandschaften, Noiseattacken, <strong>FAITH NO MORE</strong>-Reminiszenzen, Math- und Tech-Elemente die Klinke in die Hand geben sollen. Das Abschlussstück <em>„Taking Roadkill To The Vet“</em> setzt dann nochmal alles daran, die letzten Sekunden des Albums so unerträglich wie möglich zu machen, wozu ein nerviger Handyklingelton über drei Minuten erklingt, während <strong>HAL 9000</strong> aus „2001: A Space Odysse“ seine letzten Worte spricht und man förmlich darum bettelt, dass das Album endet. Beunruhigend und verstörend. Wenn der „Song“ bzw. das Album jedoch die Bedeutung haben soll, die ich vermute, dann könnte es passender nicht konstruiert sein.</p>
<blockquote><p>„<strong>CZAR</strong> Is No Way To Treat A Listener?“</p></blockquote>
<p>Trotzdem muss ich erstmal tief durchatmen.&nbsp;<br />
Das Stil- und Klanggemisch, das <strong>CZAR</strong>&nbsp;hier präsentieren, weißt zwar keine Ausfälle auf, ist aber dennoch nur schwer zu ertragen.&nbsp;Denn „Life Is No Way To Treat An Animal“ ist nicht nur ein Alb-um, sondern auch ein Alb-traum und zwar ein solcher, der die Stille, die ihm folgt, anders klingen lässt.</p>
<p>So kann ich auch nach mehreren Durchläufen immernoch nicht wirklich sagen, wo welcher Song aufhört und der nächste beginnt, da diese direkt und nahtlos ineinander übergehen und von 23 Sekunden bis 6 Minuten Spielzeit reichen können. Und dennoch: „LINWTTAA“ muss als Gesamtwerk wahrgenommen werden. Eines, das seinem Titel gerecht wird und somit eine gelungene Parabel zu seinem eigenen Inhalt darstellt. Zumindest wenn man das so interpretieren will. Auch wenn ich immer noch nicht über den Punkt hinweg gekommen bin, an dem ich nach einem Plattendurchlauf froh darüber bin, dass es endlich zu Ende ist, muss ich dem <strong>CZAR</strong>-Zweitling höchsten Respekt zollen. Denn trotz, oder wegen, der Unhörbarkeit ist „LINWTTAA“ ein Album, das lange nachhallt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/czartheband/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://czar.bandcamp.com/album/life-is-no-way-to-treat-an-animal" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-hirnfick-des-jahres-czar/">Der Hirnfick des Jahres &#8211; CZAR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/der-hirnfick-des-jahres-czar/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-05-03 01:42:54 by W3 Total Cache
-->