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	<title>Mathcore Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Mathcore Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>FINTE trotzen der Endlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 10:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Pavenstädt]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenveröffentlichung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Hier sitzt alles genau da, wo es sitzen soll. Jede Silbe, jeder Anschlag sind Teil eines in sich schlüssigen Gesamtwerkes." Raphael verrät euch, was das neue Album von FINTE so besonders macht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/finte-wie-das-endliche-treibt/">FINTE trotzen der Endlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">FINTE &#8211; &#8222;WIE DAS ENDLICHE TREIBT&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>19. Mai 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Eigenveröffentlichung<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>42:14<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Mathcore / Prog Metal / Post Hardcore</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>FINTE&nbsp;</strong>sind eine vierköpfige Band, die ihren Namen wohl kaum hätten besser wählen können. So leichtfüßig und unschuldig kommt der Name erst daher, bis die Hörenden merken, dass sie geradewegs in ebenjene Finte hineingelaufen sind. Hinter dem geschickten Manöver schnappt die Falle zu und eine faustdicke Mischung aus lauter Musik, schweren Riffs und <strong>anspruchsvollen Strukturen</strong> schießt durch Gehörgänge und Körper. Vor fünf Jahren erschien die EP &#8222;<a href="https://finte.bandcamp.com/album/ignoranz-und-illusion" target="_blank" rel="noopener">Ignoranz und Illusion</a>&#8222;, welche noch von einem sehr rauen Klang geprägt war. Seit 2020 haben die vier Hannoveraner nun am ersten Album gebastelt und geschraubt. Gewisse Verzögerungen bedingt durch die Pandemie sorgten für Aufschub, doch nun präsentieren&nbsp;<strong>FINTE&nbsp;</strong>endlich ihren neuen Sound: weiterentwickelt, reflektiert und mit mehr Weitblick überzeugt &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220;.</p>
<p><iframe title="FINTE - ZERSETZUNG (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MQ8YHmLFNKM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Sanfte Wogen, scharfe Klippen</h3>
<p>Oberflächlich betrachtet ist &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; ein typisches <strong>Post-Genre</strong> Album. Die Bewegung der Musik kann mit aufgewühltem Wellengang verglichen werden, der zwischen Flaute und Sturmflut hin- und herpendelt. Doch genau hier finden wir auch schon die ersten Ausreißer aus dem Schema F. Anstatt in überschaubaren und erwartbaren Sinuskurven zwischen den Extremen zu schwingen, sorgen die Thema- und Tempowechsel immer wieder für schöne Überraschungen. Hier trifft die Post Hardcore Bewegung auf scharfkantigen Mathcore im Stile von&nbsp;<strong>THE NUMBER 12 LOOKS LIKE YOU</strong> oder dem Hannoveraner Trio&nbsp;<strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_42129" aria-describedby="caption-attachment-42129" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-42129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-1024x683.jpg" alt="alt=&quot;Finte - Wie das Endliche treibt (2023, unsigned) Band Photo&quot;" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-42129" class="wp-caption-text">Foto: Judith Caspers</figcaption></figure>
<h3>Progressiv, gefühlvoll, brachial</h3>
<p>Wahrlich ist die Musik von&nbsp;<strong>FINTE</strong> nicht unbedingt der Sound, mit dem man den ESC gewinnt. Überzeugen können die vier Musiker aus Niedersachsen dennoch auf ganzer Linie. So ist es ihnen mit dem Sound auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; gelungen, aus dem Schatten der Stadtkameraden von <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> zu treten. Deutlich eigenständiger und mehr nach&nbsp;<strong>FINTE</strong> denn je zuvor klingen&nbsp;<strong>FINTE</strong> hier. Erfrischend ist vor allem, dass das Quartett neue und <strong>eigene Elemente</strong> in den wilden Pool aus Prog Metal, Mathcore und Post Hardcore wirft. Da ist zunächst ein sehr atmosphärische Indie Rock-Einfluss mit starker Shoegaze-Note, welcher in den emotionalen Passagen auftaucht. Außerdem scheint auch das gegenwärtige Post Punk-Revival seine Spuren im Songwriting hinterlassen zu haben.</p>
<h3>Ausbruch aus der ewigen Spirale</h3>
<p>Nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch geht es auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; darum, bekannte Muster aufzubrechen, sich aus ihnen herauszureißen, und dann doch wieder in <strong>neuen Spiralen</strong> zu landen. Es ist eine menschliche Eigenschaft, sich immer wieder nach Geborgenheit und verständlichen Abläufen zu orientieren. Diese Suche nach Befreiung aus den alten Kreisläufen, Brechen mit Konventionen und einem Zurückfallen in alte Muster wird hier in Texten, Thema und Kompositionen umgesetzt.</p>
<p><strong>FINTE</strong> bescheren uns ein Album, das von vorne bis hinten durchdacht ist. Hier sitzt alles genau da, wo es sitzen soll. Jede Silbe, jeder Anschlag sind Teil eines in sich <strong>schlüssigen Gesamtwerkes</strong>. Der Spannungsbogen zieht sich in scharfkantig zerklüfteter Manier vom sanften Indie Pop Opener&nbsp;<em>&#8222;Ende&#8220;</em> bis in die Black Metalleske Klimax des letzten Titels&nbsp;<em>&#8222;Im Licht&#8220;</em>. Dazwischen stauen sich aus gemächlichen Wogen gigantische Türme aus Wellen auf, die mit voller Kraft gegen spitze Felsen krachen oder sich in sich selbst ergießen.</p>
<p><a href="http://www.finte-band.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage von&nbsp;FINTE</strong></a><br />
<a href="http://www.facebook.com/finteband/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Facebookprofil von FINTE</strong></a><br />
<a href="https://www.instagram.com/finteband/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Instagramprofil von FINTE</strong></a><br />
<strong><a href="https://finte.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcampprofil von FINTE</a><br />
</strong><a href="https://www.youtube.com/@finteband" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTubekanal von FINTE</strong></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>FINTE&nbsp;</strong>sind:<br />
<strong>Steffen Feuerhake</strong> &#8211; Gesang und Bass<br />
<strong>Christopher Pavenstädt</strong> &#8211; Gitarre und Gesang<br />
<strong>Timur Nilitaş</strong> &#8211; Gitarre<br />
<strong>Marvin Dreiwes</strong> &#8211; Schlagzeug.</p>
<p style="text-align: center;">Gäste auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220;:<br />
<strong>Simon Achsler</strong> &#8211; Saxofon in <em>&#8222;Herbst&#8220;<br />
</em><strong>Jochen Müller</strong> &#8211; zusätzliche Gitarre in <em>&#8222;Herbst&#8220;</em></p>
<p>&#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; wurde in den <a href="https://monkeymoonrecordings.de/" target="_blank" rel="noopener">Monkey Moon Recording Studios</a> in Dortmund aufgenommen.</p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von&nbsp;<strong>FINTE</strong> zur Verfügung gestellt. Das Cover Artwork stammt von <strong>Philipp Zurmöhle</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/finte-wie-das-endliche-treibt/">FINTE trotzen der Endlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>POUND &#8211; Musik im Mathe-Leistungskurs</title>
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					<comments>https://silence-magazin.de/pound-selftitled/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jul 2018 09:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Math]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Pound]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Sonntag gibts ein Pfund Djent-Style aus dem Mathebuch.<br />
Ein Hauch Dream Theater und Tafelwerk... Was dem Ganzen jedoch fehlt sagt dir Sebastian.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pound-selftitled/">POUND &#8211; Musik im Mathe-Leistungskurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h1 style="text-align: center;">POUND &#8211; &#8222;POUND&#8220;</h1>
<p>Veröffentlichungsdaum: 13.07.2018<br />
Länge: 30:59<br />
Label: All Noir<br />
Genre: Math-Grind Core</div></div></div></p>
<p>Du magst <strong>DREAM THEATER</strong>? Dann wäre das hier vielleicht auch was für dich! <strong>POUND</strong> haben eine CD. Diese Platte heißt &#8211; &#8222;Pound&#8220;. Und sie scheinen Mathe zu lieben. Alle Titel sehen aus wie direkt aus dem Algebrabuch herauskopiert. Für mich eigentlich der Punkt, das Ganze wieder beiseite zu legen, aber ich will der Musik mal noch eine Chance geben.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ASZKcm8lR3I?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und siehe da, es ist schonmal keine Zwölftonmusik. Der Rhythmus ist sehr steif und direkt, grooven muss die Musik nicht. Stattdessen erinnert das Werk eher ein wenig an Djent. Die Formen und einzelnen Teile der Songs werden einfach wie von einer Maschine abgespult. Dementsprechend ist die Trefferquote sehr hoch, dafür fehlt es der Musik leider am Feeling.</p>
<p>Auch hier gilt, wem es gefällt, der darf es natürlich hören. Für mich findet auf &#8222;Pound&#8220; leider nur 31 <span id="more-28043"></span>Minuten seelenloses Abliefern akribisch gelernter Riffs statt. Hier geht es rein um technisches Können am Instrument. Kein Gesang, kein Groove, kein Feeling. Wem das trotzdem reicht, voilà <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/PoundBand">Facebook</a></p>
<p><a href="https://pound.bandcamp.com/releases">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pound-selftitled/">POUND &#8211; Musik im Mathe-Leistungskurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>COILGUNS &#8211; Millenials gegen die Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 08:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schweiz ist ja eher neutral... Weiß denn eine Band aus diesem Land mehr zu polarisieren?!<br />
Unseren Jonas anscheinend schon.. Warum genau sagt er euch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/coilguns-millenials-gegen-die-welt/">COILGUNS &#8211; Millenials gegen die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>COILGUNS&nbsp;</strong>&#8211; &#8222;Millenials&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;23.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; 38:53 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Hummus Records<br />
<strong>Stil:</strong>&nbsp;Mathcore </div></div></div>
<p>Schweizer Bands habe ich nirgends in meinem Regal zu stehen. Ob sich das mit dem neuen <strong>COILGUNS</strong> Album ändern wird? Die Prämisse des Albumtitels erweckt in mir gemischte Gefühle &#8211; wird <strong>&#8222;Millenials&#8220;</strong> etwa ein<strong> Testament einer ganzen Generation, Welt oder Zeit</strong>?</p>
<p>Kurzum gesagt: der schlummernde Mathcore erweckt ein Gefühl der Leichtigkeit. Gerade die Verknüpfung der Songs grenzt an eine Meisterleistung, aber <strong>COILGUNS</strong> vermögen es, eine reich texturierte Reise aus dem lose wirkenden Wirrwarr zu konstruieren.&nbsp;Spätestens auf dem zweiten Track <em>&#8222;Delitionism&#8220;</em> brennen alle Sicherungen durch. Gesprochener Gesang, der im entferntesten mit den Zeitgenossen<strong> CANCER BATS</strong>&nbsp;und <strong>&#8217;68</strong> vergleichbar ist, trifft auf hypnothisierende Riffs. Zum Glück kommt dank Songs wie<em> &#8222;Millenials&#8220;</em> und <em>&#8222;Ménière&#8217;s&#8220;</em> auch die Geschwindigkeit nicht zu kurz.&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-26938" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01-1024x683.jpg" alt="" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p><span id="more-26065"></span></p>
<p>Desillusionierend hetzen <strong>COILGUNS</strong> von einer Nummer zur nächsten. Dabei verrennen sie sich zwar immer wieder in der überwältigenden Größe ihrer Pläne und kehren gern noch gefasster zurück. Auf dem verzerrten, doomigen<em> &#8222;Spectrogram&#8220;</em> wird das besonders klar. Aus dem Buch von <strong>CODE ORANGE</strong> hat man sich den einer oder anderen Trick geklaut, so auch das abrupte Ende von <em>&#8222;Music Circus Clown Care&#8220;</em>. Noisig und abgespacet wird es immer wieder mal, die<strong> US-amerikanischen Einflüsse</strong> werden immer deutlicher.</p>
<p>Die lockeren Spieleinheiten aus Metal, Mathcore und Sludge nehmen während der Dauer der Platte immer mehr Gestalt an. Als sie dann in das Biest namens <em>&#8222;The Screening&#8220;</em> münden, merkt man deutlich, wie haargenau hier sortiert wurde. Ist das dadurch schon ein Konzeptalbum? Noch lange nicht, aber es bringt mich oft genug aus der Fassung. &#8222;Millenials&#8220; liefert keine Antworten, dafür aber einen unendlichen Fragenkatalog, den es für jeden Hörer zu ergründen gilt. Wo kommt das jetzt her? Wieso ist da jetzt das?<strong> Habe ich Kopfschmerzen?</strong></p>
<p>Meine Anspielempfehlungen:<em> &#8222;Spectrogram&#8220;</em>, <em>&#8222;Music Circus Clown Care&#8220;</em>, <em>&#8222;Self Employment Scheme&#8220;</em></p>
<p><a href="https://coilguns.bandcamp.com/"><strong>Bandcamp</strong></a><br />
<strong><a href="http://hummusrecords.bigcartel.com/">Shop</a></strong><br />
<a href="https://www.facebook.com/coilguns/"><strong>Facebook</strong></a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9eYaJ7FjZb0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/coilguns-millenials-gegen-die-welt/">COILGUNS &#8211; Millenials gegen die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Cthulhus&#8216; Cover des Monats #8 &#8211; März 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 08:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<category><![CDATA[will haven]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Etwas verspätet, dafür umso gehaltvoller: Die März-Ausgabe des "Cover des Monats".<br />
Lasst euch überraschen und nehmt ein paar schöne Geheimtipps mit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-8-maerz-2018/">Cthulhus&#8216; Cover des Monats #8 &#8211; März 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Nanu, was ist denn hier passiert? Schon so spät? Die besten Cover des März gibt es mit etwas Verspätung, ich bitte meine Wenigkeit zu entschuldigen!</h4>
<h4>Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht.</h4>
<p>Wir heißen euch willkommen in einer Galerie voller Schrecken und Erleichterung. <em><strong>Cthulhu</strong></em>&nbsp;fasst für euch die <strong>5&nbsp;besten Cover des vergangenen Monats</strong> zusammen. Unterstützt wird er dabei von meiner Wenigkeit. <strong>Warnung an Langweiler:</strong> Alle Genres können vertreten sein, egal wie weit sie vom Metal entfernt sind!</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-26397" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Art-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Art-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Art-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Art-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Art-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Art.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>V.</strong></em> <strong>ROLO TOMASSI</strong> – &#8222;Time Will Die And Love Will Bury It&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.03.2018<br />
Label: Holy Roar Records</h4>
<p>Dieses Album läuft seit der Veröffentlichung bei mir rauf und runter. Dass die Briten sich noch in solch eine Ekstase hineinsteigern würden, hätte ich mir nie ausgemalt. Denn dieses wunderschöne Biest aus Synths und herrlichem Songwriting perfektioniert den Stil von <strong>ROLO TOMASSI</strong>. Es gibt zwar genügend Berührungspunkte zu Genre-Kollegen, bleibt durch die Arrangements trotzdem einzigartig. In einer fast schon logischen Folge hebt sich das seichte Artwork von allen anderen Alben ab, die mir in diesem Monat gefallen haben. Vielschichtig tänzelt die Arbeit von <strong>Simon Moody</strong> auf jedem<strong> ROLO TOMASSI</strong> Album &#8211; die Band ist mit ihm befreundet und seine Inspirationsquelle sind immer nur Text und Musik. Diese Cover steigern meine Vorfreude auf neues Material der Mathcorer ins Unermessliche.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-26395" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0963488332_10-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0963488332_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0963488332_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0963488332_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0963488332_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/a0963488332_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>IV</strong></em>.<strong>&nbsp;WILL HAVEN&nbsp;</strong>– &#8222;Muerte&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 23.03.2018<br />
Label: Minus Head</h4>
<p>Noise ist ein Genre, dass immer gerne total selbstreflektierend und möglichst bewusst seine Ästhetik wählt. Alles wirkt gekonnt, nichts improvisiert. <strong>WILL HAVEN</strong> sind seit gefühlten Ewigkeiten im Noise Metal unterwegs und haben sich eben mit dieser Darstellung angefreundet. Minimalistisch und mit einem starken Kontrast versehen, hebt sich das neue Album dennoch vom Rest der Diskografie ab. Die Fotografie als Essenz des Artworks bleibt bestehen. Trotzdem ist die Umsetzung so gekonnt und brachial wie noch nie zuvor auf einer LP der US-Amerikaner. Man scheint zusammen mit <a href="https://www.instagram.com/mrcobra/">Michael Cobra</a> die kitschigen Metal-Elemente etwas vergessen zu wollen. Ich hoffe, dass sich dieser Trend für die Gruppe aus Sacramento fortsetzt, schließlich sind sie auch musikalisch an einem gewissen Wendepunkt angekommen.</p>
<hr>
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<h4><em><strong>III</strong></em>.<strong> BLYH</strong> – &#8222;Transparent To The World&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.03.2018<br />
Label: The Crawling Chaos Records</h4>
<p>Habe ich hier geschummelt? Ja, vielleicht wurde ein bisschen außer Acht gelassen, dass<strong> BLYH</strong> bereits 2017 den Kracher &#8222;Transparent To The World&#8220; auf die Welt losgelassen hatten. Der bittere, verabscheuende Ton des Debüts war auf der Kassettenversion schon gut zu greifen gewesen. Desto besser wurde natürlich der neue Mix für die Vinyl-Version und der kam mit einer neuen detaillierteren Version des Artworks. Hinter diesem unschuldigen Cover mag man zwar die argen Black Metal-Töne nicht vermuten, es beeinflusst den Hörprozess jedoch maßgeblich. Ich weiß nicht, ob ich dieses Album schon zu oft erwähnt habe, aber musikalisch ist das nämlich auch ein absoluter Genuss. Wer die dreckigen Töne von <strong>ABKEHR</strong> gern in eine andere melodische Tiefe versetzt hören möchte, wird hier seine Zuflucht finden.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-26390" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/cover-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/cover-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/cover-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/cover.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p><strong>&nbsp;<em>II</em>. SETSUKO – &#8222;The Shackles Of Birth&#8220;</strong><br />
<strong> Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong><br />
<strong> Label: Dog Knights Productions</strong></p>
<p>Kommen wir wieder in andere Gefilde, denn dieser emotionale Grindcore zielt auf ein komplett anderes Erlebnis ab. Rapide tauche ich in die typischen Grindcore-Riffs ab und finde mich in einer ganz anderen Geschichte wieder. Märchenhaft führt die Scheibe den Hörer durch eine Geschichte voller negativer Emotionen, die sich im Artwork von Sänger <strong>Jakob Wikström</strong> fortzsetzt. Diese Stimmung setzt sich im gesamten Layout fort &#8211; immer in der perfekten Balance zwischen Detailverliebtheit und striktem Minimalismus. Aber schätzt es einfach selbst ein, ob diese Story etwas für euch sein könnte:&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;I watch my thousandth footprint stalk me through a cold and hollow night. There is nothing for me to wait for but for light to bend and lie.&#8220;</strong></p></blockquote>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-26388" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/1A-Front-Cover-1024x1024.png" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/1A-Front-Cover-1024x1024.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/1A-Front-Cover-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/1A-Front-Cover-300x300.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/1A-Front-Cover-750x750.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/1A-Front-Cover.png 1416w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p><strong><em>I</em>. LINGUA NADA – &#8222;Snuff&#8220;</strong><br />
<strong> Veröffentlichungsdatum: 21.03.2018</strong><br />
<strong> Label: Käptn Platte / Dog Knights Productions</strong></p>
<p><strong>LINGUA NADA</strong> bringen endlich ein Debüt-Album raus, hieß es vor einer Weile. Wer den Stil der extravaganten Leipziger bereits kannte, wusste sofort, es wird ein audiovisueller Genuss. Zuerst wurde lediglich ein &#8222;stinknormales&#8220; Artwork veröffentlicht, das eher durch seinen &#8222;Gruselfaktor&#8220; besticht als diese Sonderedition von <strong>Dog Knights Productions</strong> aus Großbritannien. Innerhalb der vielen Collagen entdecke ich immer wieder neue Hingucker, kompositorisch komplett frei wirkende Elemente und Momente, die so nur durch die besten Zufälle der letzten Jahre entstanden sein können. Das Fass der Begeisterung bringt dann eben diese fast schon sinnbefreite Fotomontage zum Überlaufen &#8211; <strong>Dog Knights Productions</strong> und <strong>LINGUA NADA</strong> sei Dank. Den wilden Mix höre ich auch schnell in der Musik wieder &#8211; alle Genres von Emo über Surf Rock und Shoegaze treffen sich auf diesem artsy Projekt zum Kaffeetrinken. Alles in allem die ersten Musik gewordenen Memes, die nicht nur durch pure Absurdität an Relevanz gewonnen haben.</p>
<p>Vorbestellen konnte man das Album in der &#8222;normalen&#8220; Version übrigens auch über ein kleines Browser-Game, in welchem drei versteckte Wörter den Weg zum neuen Album leiteten. <a href="http://linguanada.com/gamesite/">Und ja, das Spiel war genauso abgespaced.&nbsp;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-8-maerz-2018/">Cthulhus&#8216; Cover des Monats #8 &#8211; März 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Jeden Monat abgesichert &#8211; Der Traum vom Crowdfunding</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 10:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[blyh]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
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		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[The Hirsch Effekt]]></category>
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		<category><![CDATA[Underground]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Jahren haben sich Crowdfunding-Plattformen nicht nur für konkrete Projekte, sondern auch für dauerhafte künstlerische Selbstverwirklichung etabliert. Jeder Hobby-Cartoonist und YouTuber&#160; &#8211; HUST! &#8211; scheint auf diesen an Fahrt gewinnenden Zug aufzuspringen. So wächst das Bewusstsein für die Unterstützung kostenloser ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jeden-monat-abgesichert-der-traum-vom-crowdfunding/">Jeden Monat abgesichert &#8211; Der Traum vom Crowdfunding</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren haben sich Crowdfunding-Plattformen nicht nur für konkrete Projekte, sondern auch für dauerhafte künstlerische Selbstverwirklichung etabliert. Jeder <strong>Hobby-Cartoonist</strong> und <strong>YouTuber</strong>&nbsp; &#8211; HUST! &#8211; scheint auf diesen an Fahrt gewinnenden Zug aufzuspringen. So wächst das Bewusstsein für die Unterstützung kostenloser Unterhaltung meiner Erfahrung nach stetig. Besonders erfreulich ist es da zu sehen, dass die Musik nicht hinterherhinkt. Selbst in den Zeiten von Pirating &#8211; Wer macht sich dafür eigentlich noch die Mühe? &#8211; und <strong>Streaming</strong> kehren einige Nutzer der <strong>Selbstverständlichkeit den Rücken zu</strong>.<br />
Um unabhängig von Aufträgen und Werbung zu bleiben, nehmen vermehrt Musiker eine direkte Verbindung zum Fan auf: exklusive Inhalte wie Eindrücke aus dem <strong>Tourbus</strong> oder <strong>Studio</strong> und den persönlichen Kontakt inklusive.</p>
<p>Was ist daran jetzt so merkwürdig? Die Fans bezahlen <strong>monatlich</strong> und erhalten im Gegenzug dafür ein gutes Gefühl. Umso besser das nächste Album dann läuft, desto stolzer ist dann der zahlende Fan. Besonders im Underground kann die monatliche Zahlung eine Erlösung sein. Aber ab welcher Größe lohnt sich das? Nehmen wir mal drei total unterschiedliche Beispiele als exemplarisch an:</p>
<p><strong>BLYH</strong> haben &#8211; ohne Perks und viel Vorbereitung &#8211; eine Seite bei Patreon gestartet und aufgrund ihres Bekanntheitsgrades (<strong>ca. 1000 Facebook-Likes</strong>) bis jetzt wenig Rückenwind erhalten. Mit<strong> monatlich fünf Dollar</strong> abzüglich der Gebühren können sich die beiden gerade mal einen Tag lang mit Instant-Nudeln versorgen. Großer Hoffnungsschimmer ist jedoch, dass die Seite nicht dauerhaft beworben wird und meiner Einschätzung nach noch in den <a href="https://www.patreon.com/blyh">Startlöchern</a> steht.&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25494" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01-.jpg" alt="" width="939" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01-.jpg 939w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01--300x150.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01--555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01--750x375.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 939px) 100vw, 939px" />
<p><strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> hingegen pflegen ihren Patreon-Feed und kommen damit bei <strong>59 Unterstützern auf 350 Dollar im Monat</strong>. Sie verwirklichen sich dadurch den Traum vom eigenen Podcast und bestimmt noch den einen oder anderen gemütlichen Abend, an dem nicht bis spät in den Morgen gearbeitet werden muss. <a href="https://www.patreon.com/thehirscheffekt">Und die Seite ist erst seit dem 07.02.2018 online</a>!</p>
<p>Die Briten von <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong> gingen den inzwischen üblicheren, projektgebundenen Weg über <strong>pledgemusic</strong>. <a href="https://www.pledgemusic.com/projects/while-she-sleeps-new-album">Dort</a> sammelten sie in kürzester Zeit mit exklusiven Vorbesteller-Angeboten das gesamte Budget für das neue Album. Am Ende der Kampagne stand<strong> fast das dreifache des ursprünglichen Ziels</strong> zur Verfügung &#8211; den Fans sei dank.&nbsp;</p>
<p>Diese drei (Extrem-)Beispiele zeigen deutlich, dass Erfolg weiterhin bestimmt, ob ihr mit solchen Kampagnen landen könnt. Denn eine große Anzahl an Fans sorgt für höhere Einnahmen bei Crowdfunding-Plattformen (siehe <strong>WINTERSUN</strong>). Trotzdem entfernt man damit die lästigen Label-Köpfe, die neben eurer bisherigen Arbeit noch eure kommerziellen Potentiale ausloten!</p>
<p>Wusstet ihr eigentlich schon, dass wir auch lästige Mittelsmänner umgehen? Silence ist komplett werbefrei und lebt direkt von euren hart erarbeiteten Ersparnissen. Bis jetzt konnten wir viele Kosten rund um das Magazin dank der Unterstützung unserer Patrons tragen, inzwischen haben wir sogar unser erstes eigenes Equipment für Berichte. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle, die uns unter die Arme greifen! Dank euch sind wir komplett<strong> werbeunabhängig</strong> und dürfen alles<strong> frei Schnauze</strong> sagen. Falls ihr noch nicht an Bord seid und unsere Arbeit im Namen Cthulhus würdigen wollt, geht es<a href="https://www.patreon.com/silence_magazin"> hier</a> zu unserer Crowdfunding-Seite bei Patreon.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-25493" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-1024x535.jpg" alt="" width="1024" height="535" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-1024x535.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-300x157.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-750x392.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Die Schattenseite</h4>
<p>Nachteile lassen sich schnell ausmachen. Für jeden Künstler auf diesen Plattformen wird die <strong>Abhängigkeit</strong> von den <strong>Neigungen</strong> ihrer Anhänger beziehungsweise Spender größer. Dadurch entstehen auftragsähnliche Verpflichtungen, die zwar nirgendwo festgeschrieben sind, aber bestimmt psychisch eine Rolle spielen. Stellt euch vor, ihr schreibt ein neues Album, tut das nicht nur wegen eines Label-Vertrages, sondern für die <strong>Top-Patreons</strong> &#8222;Günther&#8220; und &#8222;Anni&#8220;. Viele Fragen stellen sich euch: Spüren die zahlenden Zuhörer nicht, dass sie euch vorerst für die Musik und dann für exklusive Einblicke in eine missfallende Neuausrichtung bezahlen? Und wird das Label euch Nebenverdienste via <strong>Patreon</strong> weiterhin erlauben, wenn die Albumverkäufe einbrechen? Oder wird sich irgendwann euer Manager auch ein Stück vom Kuchen nehmen?</p>
<blockquote><p>Sichert euch eure <strong>Die-Hard Fans</strong>!</p></blockquote>
<p>Die Vorteile hingegen sind viel breiter gefächert. Mit einer gewissen Begabung und einem ausgewogenen Arbeitsethos können sich auch <strong>&#8222;DIY-Musiker&#8220;</strong> schnell den Traum vom Hobby als Nebenjob erfüllen. Und dabei ist man nur von der positiven Resonanz der Fans abhängig. Damit werden Mittelmänner nur noch für Erfahrungen und Kontakte nötig. Crowdfunding bietet quasi die nächste Stufe für Selbstveröffentlichungen.<br />
Jede Band, die groß genug ist oder werden möchte, sollte wahrscheinlich ihre Möglichkeiten prüfen. Ein nicht zu vernachlässigender Nebenverdienst könnte auf euch warten, wenn ihr Lust habt, einige wenige zu euren <strong>VIP-Fans</strong> zu machen.</p>
<p>Was denkt ihr darüber? Habt ihr bereits Erfahrungen mit Crowdfunding gemacht &#8211; als Musiker oder als Fan? Lasst es uns wissen. Wir freuen uns auf eure Kommentare.<br />
PS: Wer sie noch nicht kennt, dürfte mit <strong>BLYH</strong> ein Black Metal Highlight des vergangenen Jahrs verpasst haben. Damit wäre mein musikalischer Auftrag auch erfüllt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XnthAlWmP3E?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>CONVERGE für Einsteiger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2017 10:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[converge]]></category>
		<category><![CDATA[hectic]]></category>
		<category><![CDATA[jacob bannon]]></category>
		<category><![CDATA[kurt ballou]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[metallic hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Wear Your Wounds]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/converge-fuer-einsteiger/">CONVERGE für Einsteiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>CONVERGE </strong>&#8211; &#8222;The Dusk In Us&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 03.11.2017<br />
<strong>Länge:</strong> 43:53 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Deathwish / Epitaph<br />
<strong>Stil:</strong> Mathcore / Metallic Hardcore</div></div></div>
<p><strong>CONVERGE</strong> ist eine Band, die zugleich fasziniert und spaltet. Während die einen das Quartett vergöttern, wissen die anderen es nicht einmal einzuordnen. Für mich war immer klar, zu welcher Gruppe ich gehörte. Ich nahm mir heraus, das gesamte Konstrukt durchschauen und herunterbrechen zu können. Was das chaotische Drumming, die synkopen Riffs und die markerschütternden Schreie bei mir auslösen, habe ich ja bereits in <a href="https://silence-magazin.de/converge-ein-liebesbrief/">meinem Liebesbrief</a> dargelegt. Geschlagene fünf Jahre nach dem letzten Meisterstreich soll mich &#8222;The Dusk In Us&#8220; nun eines besseren belehren. Die Post-Hardcore-Tendenzen von &#8222;All We Love We Leave Behind&#8220; bleiben zwar weiterhin präsent, die Kohärenz der Songs ist jedoch eine komplett neue. Denn die Reihenfolge der Songs auf dieser neuen LP wurde zwar wieder in säuberlichster Handarbeit ausgewählt, bei der vorangegangenen Scheibe wurden alle Lieder als Singles konzipiert.</p>
<h3>Eine ungewohnte Klarheit</h3>
<p>Und so kommt es auch, dass z. B.<em> The Dusk In Us&#8220;</em> komplett aus dem von <strong>CONVERGE</strong> gewohnten Konzept raus fällt. Als ein zentraler Grundstein wird dieses Mittelstück einige Ohren aufhorchen lassen. Bevor es aber dazu kommt, schreit sich <strong>Jacob Bannon</strong> zu Beginn der Scheibe eine der intimsten Gefühlswelten vom Leib. Im hektischen Opener&nbsp;<em>&#8222;A Single Tear&#8220;</em> vermag er es, das <strong>Vatersein</strong> für jeden verständlich zu machen. Neben seiner viel gegenständlicheren und positiven Lyrik, spielt sich der Rest der Band in eine reine Ekstase. Dennoch knackt es weniger als in den alten Werken. Das ist laut Sänger<strong> Bannon</strong> sogar Absicht: sein einst bestialisches Geschrei wird immer verständlicher. Er will gehört und verstanden werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DKqOp2YHfhI?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Diese Klarheit, sowie die deutlichen Ähnlichkeiten zu Bands wie <strong>ALEXISONFIRE</strong>, nehmen auch auf <em>&#8222;Eye Of The Quarrel&#8220;</em> nicht ab. Voller Frohlocken beschleunigt dieser Track auf Geschwindigkeiten wie auf dem thrashigen <em>&#8222;Wishing Well&#8220;</em> (&#8222;Axe To Fall&#8220;, 2009). Ganz von ihrer Raserei abgesehen, finden sich jedoch wieder wenigere Thrash-Elemente auf dem gesamten Album. Ein gewisses Tempo-Limit stellt das folgende <em>&#8222;Under Duress&#8220;</em> auf. Dieses Lied wird bestimmt durch die synkopischen Riffs, <strong>Ben Kollers</strong> maßgebliches Drumming und die Gang-Vocals im Refrain. Zum ersten mal spüre ich auf diesem Album wieder diese matschige Produktion, für die <strong>Kurt Ballou</strong> so bekannt ist. Er kann es für gewöhnlich nicht sein lassen, jeder Band ein Sound-Wirrwar der Extra-Klasse zu verkaufen. Über das gesamte Album hingegen wurde der Gesang hervorgehoben &#8211; mehr Raum für<strong> Bannon</strong>s Krächzen.</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Fresh faced oligarch we have grown far apart</strong><br />
<strong> My arkhipov calm will serve me in due time&#8220; &#8211; <em>&#8222;Arkhipov Calm&#8220;</em></strong></p></blockquote>
<p><em>&#8222;Akrhipov Calm&#8220;</em> handelt von dem sowjetischen Marineoffizier, der durch sein ablehnendes Votum den Atom-Torpedoabschuss während der Kuba-Krise einen dritten Weltkrieg verhinderte. Dessen Bestimmtheit und Überlegtheit sind zwar Teil des Textes, der Ton lebt aber von <strong>CONVERGE</strong>s einzigartigem Songwriting. <strong>Koller</strong>s energiegeladenes Drumming trägt dann den nächsten Song.<em> &#8222;I Can Tell You About Pain&#8220;</em> wurde bereits auf der gleichnamigen EP dieses Jahr veröffentlicht und strotzt nur so vor Emotionalität. Von <strong>Bannon</strong>s Gekreische bis hin zu seinem gequälten klaren Gesang fällt hier wieder ein Merkmal besonders auf &#8211; die Verständlichkeit. Von Veröffentlichung zu Veröffentlichung sind die Töne zwar rau geblieben, dennoch auch leicht verdaulich geworden. Wie diese Hardcore-Legenden aus Boston das schaffen, bleibt mir ein Rätsel.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dm3zkZX_FxI?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die zweite Hälfte des Albums wird eingeleitet durch das bereits erwähnte <em>&#8222;The Dusk In Us&#8220;</em>. Zarter Post Rock verziert die sehr minimalistische Klanglandschaft des Tracks. Dabei muten weder Gesang noch Instrumentalisierung wirklich energisch an und das Lied scheint geisterhaft vor sich hin zu schweben. Das erzeugt eine düstere Atmosphäre, ohne jeglichen Druck. Somit ist dieser siebenminütige Gigant noch lange kein <em>&#8222;Wretched World&#8220;</em>(&#8222;Axe To Fall&#8220;, 2009) oder ein <em>&#8222;In Her Shadow&#8220;</em>(&#8222;You Fail Me&#8220;, 2004). Nachdem diese Züge von <strong>Bannon</strong>s Nebenprojekt <strong>WEAR YOUR WOUNDS</strong> verarbeitet wurden, nimmt die Platte jedoch erst richtig Fahrt auf.</p>
<p>Wer denkt, dass inzwischen die besten Ein-Zeiler und Texte generell auf dem Album vorbei sind, wird durch die folgenden zwölf Minuten komplett aus der Bahn geworfen. So handelt <em>&#8222;Wildlife&#8220;</em> von der Besessenheit, alles natürliche und übernatürliche erklären zu wollen. Das folgende, hektische <em>&#8222;Murk &amp; Marrow&#8220; </em>spielt in einem vagen Kampf zwischen Erwachsenwerden und Tod. Damit ist aber auch nur ein Teil der Vielschichtigkeit der Lieder beschrieben. Musikalisch sind hierbei <em>&#8222;Wildlife&#8220;</em> und <em>&#8222;Trigger&#8220;</em> besonders hervorzuheben. Während ersteres durch sein Mitnick-Potential glänzt, offenbart letzteres eine komplett neue Welt für <strong>CONVERGE</strong>. Ein treibender Rhythmus grooved unerlässlich durch das Lied, der Gesang ist viel verständlicher und die sonst so verspielten Gitarren halten sich zurück.</p>
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<h3>Voll die Vielfalt</h3>
<p>Um der Vielseitigkeit komplett Rechenschaft zu tragen, sind die letzten vier Lieder besonders hervorzuheben. <em>&#8222;Broken by Light&#8220;</em> ist energetisch, schnell und dennoch unglaublich melodisch. Es mündet in einen <strong>CONVERGE</strong>-typischen Ausbruch, begleitet von einem Solo und Two-Step-Auslösern der allerfeinsten Sorte. Konträr dazu steht das alles vernichtende<em> &#8222;Cannibals&#8220; </em>mit simplen und eindrucksvollen Textstellen. <em>&#8222;Thousands of Miles Between Us&#8220;</em> löst diesen brutale Ausflug in eine Welt ohne Liebe ab. Ohne Zweifel erinnert auch dieses an <em>&#8222;The Dusk In Us&#8220;</em>&nbsp;und ältere Songs wie <em>&#8222;Coral Blue&#8220;</em> (&#8222;All We Love We Leave Behind&#8220;, 2012). Dem epischen Finale und dem kraftvollen Gesang sei Dank, vermag es seine Rolle besser zu erfüllen, als der Titel-Track.</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;We are just cannibals</strong><br />
<strong> If there is nothing left to love&#8220; &#8211; <em>&#8222;Cannibals&#8220;</em></strong></p></blockquote>
<p>Zum Abschluss kommt die Platte dann mit dem sludgy <em>&#8222;Reptilian</em>&#8222;. Riffs wie von einer monströsen <strong>BLACK SABBATH</strong>-Coverband erstrecken sich über den ganzen Song. Der nicht greifbare Feind wird im Text zum allumfassenden Bösen, <strong>Bannon</strong>s Verzweiflung nimmt erneut noch größere Dimensionen an.</p>
<p><strong>CONVERGE</strong>&nbsp;haben sich erneut selbst übertroffen. Durch leichte Veränderungen im Mix, einer ungekannten Klarheit und der gewohnten, schieren Emotionalität holen sie dieses Mal viele neue Fans an Bord. Somt ist ihr bisher größter Charterfolg keine Überraschung für mich. Dank den vielfältigen Ideen und Songstrukturen wird dieses Album außerdem einen großen Replay-Faktor haben. Ob ihr es wollt oder nicht, diese Scheibe verlässt euren Player vorerst nicht!</p>
<p><a href="https://www.convergecult.com/">Webseite</a><br />
<a href="https://convergecult.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/converge/?fref=ts">Facebook</a></p>
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		<title>SIKTH – Versöhnlicher Brainfuck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Sep 2017 07:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SIKTH – The Future In Whose Eyes? Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017 Dauer: 46:09min Label: Peaceville Records Ltd. Genre: Mathcore/Progressive Metal Energetisch, chaotisch, laut. Das umschreibt das, was ich von den Mathcorlern aus Britannien kenne und erwarte. So mancher würde die Musik als &#8222;anstrengend&#8220; betiteln, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SIKTH</strong> – The Future In Whose Eyes?<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017<br />
Dauer: 46:09min<br />
Label: Peaceville Records Ltd.<br />
Genre: Mathcore/Progressive Metal</p>
<p>Energetisch, chaotisch, laut. Das umschreibt das, was ich von den Mathcorlern aus Britannien kenne und erwarte. So mancher würde die Musik als &#8222;anstrengend&#8220; betiteln, zweifelsohne nach 30 Sekunden ausmachen und nach der nächsten Kopfschmerztablette greifen. Ich kann euch beruhigen, auch für euch gibt es mit der neuen Scheibe Hoffnung!</p>
<p>Denn das, was ich erwarte und das, was ich hier zu hören bekomme, unterscheidet sich etwas voneinander. <strong>SIKTH</strong> haben mit &#8222;The Future In Whose Eyes?&#8220; endlich ein neues Studioalbum veröffentlicht. Ich nehme vorweg: sie sind ihrer Verrücktheit absolut treu geblieben! Allerdings fehlt mir definitiv das etwas Mehr an Technikgewichse, welches die beiden Vorgängeralben beherbergt haben.</p>
<p>Auch nach elf Jahren ohne Albumveröffentlichung, personeller Umstrukturierung und nicht zu vergessen – diese Band hatte sich zwischenzeitlich über fünf Jahre aufgelöst – haben <strong>SIKTH</strong>&nbsp;ihren Sound beibehalten. Sie verfolgen einen gewohnt modernen Sound, der &#8211; dank Unterstützung von <strong>Adam &#8222;Nolly&#8220; Getgood</strong>, inzwischen ex-Bassist von <strong>PERIPHERY </strong>&#8211; in Produktion und Mix noch ein paar Level angehoben wurde,&nbsp;mit einem konsequent vertracktem Songwriting, aber ohne unhörbare Kopfschmerz-Passagen. Und auch die Songstrukturen sind dank klarer Brüche zwischen Geballer und melodischer Ohrwurmrefrains sehr gut durchschaubar.</p>
<p>Auch der charakteristische Wechselgesang der verschiedenen Stimmtypen von aggressivem Screaming, tiefem Growling sowie Cleanpassagen ist geblieben. Alles beim Alten soweit. Die krassen Brüche zwischen hohen und tiefen Stimmlagen reizen die beiden Sänger (<strong>Justin Hill</strong> wurde inzwischen durch <strong>Joe Rosser</strong> ersetzt und macht dieser Stelle alle Ehre) noch immer extrem aus und liefern sich wahnwitzige Schlagabtausche.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rxZ17_HI9Uk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Während der Grundsound an die 2000er anknüpft und in mir Assoziationen an einschlägige NuMetal-Kapellen erweckt, durchbrechen doch immer wieder stark hymnenhafte Refrains die aggressiven Passagen. Episches Riffing trifft auf verschrobene Rhythmik. Klingt ziemlich durcheinander? Ist es auch. Aber immerhin brillieren <strong>SIKTH</strong> schon seit vielen Jahren mit ihrem schonungslosen Stilmix. Darin haben sie Erfahrung.</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Vivid&#8220;</em> legt gut vor, ist rund komponiert, mit einer großzügigen Prise aller Einflüsse abgeschmeckt und wird vom eindeutig rabiateren <em>&#8222;Century Of The Narcissist?&#8220;</em> gefolgt. Äußerst ehrgeizig wettern hier zunächst Snaresound und Gesang um die Poleposition in puncto Aggressivität und bügeln mir die Falten aus dem Gesicht. Dabei wertet eine schöne rhythmische Zerhackstückung, die dem Mathcore, den ich von<strong> SIKTH</strong> erwartet habe, absolut gerecht wird, den Song auf. Ausgleichend dazu verhalten sich die Gitarren eher unauffällig gleichförmig und der Refrain ist wie auch schon bei <em>&#8222;Vivid&#8220;</em> und allen anderen Songs des Albums sehr clean und versöhnlich. Teilweise driftet&nbsp;<strong>Hill</strong>s Melodiegesang schon ins anstrengend leidende ab. Schmerzgrenze erreicht!</p>
<p>Zwischen pathetischem Schnulzgesang und rhythmischen Kernschmelzen fügen sich wirklich schöne Gitarrenläufe ein, die mich unmittelbar an <strong>PROTEST THE HERO</strong> erinnern. Hinter hervorgehaltener Hand wage ich sogar <strong>IN FLAMES</strong> zu nennen, die mir ins Gehirn schießen. Eigentlich sollte es ja andersherum sein &#8211; immerhin haben die jüngeren Bands, wie unter anderem <strong>PROTEST THE HERO&nbsp;</strong>oder <strong>TESSERACT</strong> (dank denen ich erst mit dieser Art Frickelage warm geworden bin), ihr Handwerk auch durch Genrevorreiter <strong>SIKTH</strong> erlernt und entwickelt. Meine Assoziation läuft aber eben andersherum. Fakt ist: eingängige Melodielinien bleiben hängen und der theatralische, mehrstimmige Gesang fräst sich ins Ohrwurmgedächtnis.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/SXxaWvVFl_8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wie für das Genre üblich, wissen die Musiker sehr genau ihre Instrumente und Stimmen zu nutzen. Vor allem in <em>&#8222;The Aura&#8220;</em> fällt mir die saubere Bassarbeit auf, die dank der Abmischung gut zur Geltung kommt. Es schummelt sich auch ein metallischer Slapbass zwischen die Passagen, die mich wieder an die 2000er und <strong>KOЯN</strong> denken lassen. Der Sound ist überhaupt sehr aufgeräumt, wobei mir allerdings der Gitarrensound an sich über die gesamte Länge des Albums etwas zu gleichartig ist. Ja, man mag hier einwenden, es sei eben Djent. Es geht nicht um Melodie, sondern viel mehr um Klang. Brachialer, durchdringender Klang. Und im Gesamtzusammenhang passt das auch alles gut zusammen! Zweifelsohne.</p>
<p><em>&#8222;Cracks of Light&#8220;</em> möchte ich als Highlight unbedingt empfehlen. Gast <strong>Spencer Soleto</strong> (<strong>PERIPHERY</strong>) unterstützt die Band hier mit seinem Gesang. Pathetischer 2000er-Style, der mich nicht so richtig zu begeistern weiß, wird durch derbes Gemeter, atmosphärische Tappings, Blastbeats und Math-Gehacke aufgewogen. Im zweiten Teil des Songs weiß Drummer <strong>Dan Foord</strong> zu brillieren und alle Ohren auf sich zu richten. Für diesen Song hat&nbsp;jemand mal alle Ü-Eier einer Palette geöffnet und ab und an tatsächlich auch ein siebentes Ei mit fetter Überraschung erwischt. Ich freue mich über so rund konzipierte und abwechslungsreiche vier Minuten Feuerwerk. Knaller!</p>
<p>Was mich definitiv irritiert, sind die drei Spoken Words-Phrasen, die einen Rahmen um den zweiten und dritten Akt des Albums legen. Mit sphärischen Sounds unterlegt, erzählt eine Reibeisen-Sprechstimme in <em>&#8222;This Ship Has Sailed&#8220;</em>, <em>&#8222;The Moon&#8217;s Been Gone For Hours&#8220;</em> und Outro <em>&#8222;When It Rains&#8220;</em> und geben dem Hörer Raum zum Verschnaufen. Wie hier allerdings versucht wird, ein Gruselsetting aufzubauen, bekommen <strong>E NOMINE&nbsp;</strong>eindeutig Konkurrenz. Sorry, bei dem Pathoslevel bekomm ich Herpes. Zumal diese Passagen dermaßen das Tempo rausnehmen, dass ich kopfschüttelnd davor sitze und fast sehnsüchtig auf die nächste Schrotsalve warte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GkJJ47Lx0Jk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8222;<em>Riddles Of Humanities</em>&#8222;<strong>&nbsp;</strong>läutet den dritten Akt ein und&nbsp;ist ein weiterer Höhepunkt, in dem der sonst so aggressive <strong>Mikee&nbsp;</strong>recht warme, aber noch immer sehr kraftvolle Hook-Vocals in den Mittelpunkt singt. Der Song beginnt so verkopft, dass es mir selbigen erstmal verdreht. So muss das! Das ballert! Die Gitarrenlicks sind äußerst fett und gelungen und stimmen mich versöhnlich, obwohl die gesangliche Nettigkeit des Refrains mich mal wieder etwas aus dem Konzept bringt.</p>
<p>Es schließt sich genauso energetisch und brilliant <em>&#8222;No Wishbones&#8220;</em> an. Ein Song, der mich sehr an <strong>ANIMALS AS LEADER</strong>s-typische&nbsp;Djent-Exzesse und auch ein wenig an <strong>SYSTEM OF A DOWN</strong> denken lässt. Der Gesang geht zu Songbeginn definitiv in diese Richtung, <strong>Serj Tankian</strong>s Sangesleistungen bleiben jedoch unerreicht. Nur in puncto Verzweiflung kann hier ganz gut aufgeschlossen werden. Ohrwurmtaugliche Hookline eingeschlossen. Ob das ein Gütesiegel ist? In meinen Ohren nicht unbedingt. Tut der Qualität der Platte an sich aber natürlich keinen Abbruch!</p>
<p>Der finale Song &#8222;<em>Ride The Illusion</em>&#8220; gibt <strong>Foord</strong> noch einmal Raum, richtig auf die Kacke zu hauen. Fette Rolls und präzises Beckenspiel zaubern mir das Lächeln ins Gesicht. Er spielt im wahrsten Sinne des Wortes und kitzelt alles aus dem Material heraus. Darum spinnt sich eine recht simple Rhythmik und Melodik, die auch hier wieder im Refrain in eine hymnenhafte Line mündet.</p>
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		<title>Cthulhus&#8216; Cover des Monats #2 &#8211; August 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2017 06:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht. Wir heißen euch willkommen in einer Galerie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulus-cover-des-monats-2-august-2017/">Cthulhus&#8216; Cover des Monats #2 &#8211; August 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center">Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht.</h4>
<p>Wir heißen euch willkommen in einer Galerie voller Schrecken und Erleichterung. Ab sofort wird <em><strong>Cthulhu</strong></em> die <strong>6 besten Cover des vergangenen Monats</strong> für euch zusammenfassen. Unterstützt wird er dabei von meiner Wenigkeit und einer/m monatlich wechselnden zweiten <em><strong>SILENCE</strong></em>-Sklaven/in. Für diese Ausgabe gibt <strong>Steffi</strong> ihre Favoriten des Augusts zum Besten. Meine Liste findet ihr dann unter ihrer.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21089" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>III</strong></em>. <strong>BENEATH</strong> – Ephemeris<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.08.2017<br />
Label: Unique Leader</h4>
<p>Was hat dieses Albumcover, dass es mich zu einem Spontankauf inspiriert hat? Vermutlich das außerirdisch-technische, das der Band auch sehr gut zu Gesichte steht. Wer sich für Technical Death Metal interessiert, wird hier nach ganzer Bandbreite bedient: finster, abwechslungsreich, mit einer ganzen Menge wechselnder Rhythmen und doch in sich stimmig. Das 3. Album der Isländer ist definitiv nichts zum Headbangen, trotzdem sehr angenehm zu hören. Chapeau für das gelungene Artwork! Da geht jedem SciFi-Fan das Herz auf.</p>
<hr>
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<h4><em><strong>II</strong></em>.<strong> DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> – Der Rote Reiter<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Label: Nuclear Blast</h4>
<p>Da kommt ein musikalischer Meilenstein der Band auf uns zu: Das neue Album der Thüringer Ausnahmeband, das bisher überwältigend positive Reviews erhielt, ist ein gelungenes Zusammenspiel aus „alter“ Death Metal-Manier und neueren melodischen Elementen. Produziert von talentierten Musikern, angeführt vom charismatischen Sänger „Fuchs“, trägt das gute Stück als Cover passend eine Anlehnung an eines seiner Kunstwerke, das auch in Ausstellungen zu sehen war. Eine würdige Aufmachung also für ein bedeutungsvolles Album nach der gut einjährigen Pause.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21092" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000.jpg" alt="" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<h4><em><strong>I</strong></em>.<strong> DAGOBA</strong> – Black Nova<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Label: Nuclear Blast</h4>
<p>Je länger man hinschaut, desto gemeiner wird es: Was von weitem an ein altes Kindergeburtstagsspiel erinnert, verbirgt beim genaueren Hinsehen haufenweise fiese, dennoch wahnsinnig ästhetisch angeordnete Details, die den Eindruck erwecken, als seien sie frisch dem Alptraum von letzter Nacht entsprungen. Die französischen Groove- /Industrialmetaler durften sich zuletzt immer steigenderer internationaler Beliebtheit erfreuen, auf dem neuen Album haben die elektronischen Elemente noch zugenommen. Für Freunde härterer melodischer Klänge sehr zu empfehlen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21072" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>III</strong></em>. <strong>THY ART IS MURDER</strong> – Dear Desolation<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.08.2017<br />
Label: Nuclear Blast</h4>
<p>Die Deathcore-Saufköpfe aus Australien bewegen sich musikalisch mehr dem Death Metal entgegen. Da sollte es niemanden überraschen, dass Klischees aus dem alten Genre vermieden werden sollen. Schon bei &#8222;Holy War&#8220; entfernten sie sich von den ekligen Cover-Arts der Vorgänger, verhielten sich jedoch in der Bildsprache so zügellos, dass der Verkauf des Albums <a href="http://www.nuclearblast.de/en/label/music/band/news/details/3848466.2877443.thy-art-is-murder-uncensored-artwork.html">nur mit einer zensierten Vorderseite erlaubt wurde</a>. Da liegt es nahe, dass ein stereotypischer Wolf im Schafspelz für das neue Album nicht ausreicht. Stattdessen nuckelt hier ein Lamm genüsslich an den Zitzen einer Wolfsmutter. Böse Zungen behaupten in der Hinsicht, das primäre Geschlechtsteil eines männlichen Wolfes würde im Mund des Tieres stecken. Damit wäre das Cover noch grotesker als es eigentlich schon ist.</p>
<hr>
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<h4><em><strong>II</strong></em>.<strong> STEVEN WILSON</strong> – To The Bone<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.08.2017<br />
Label: Caroline International</h4>
<p>Für aufgewühlte Fan-Herzen sorgte in diesem Jahr <strong>STEVEN WILSON</strong>s Ausflug nach Bollywood (<em>&#8222;Permanating&#8220;</em>). Sein von langer Hand geplantes Pop-Album spaltete seine treuen Anhänger in zwei Lager. Zum Glück ist es dabei vollkommen egal, ob seine neue &#8222;glückliche&#8220; Hälfte gute Musik macht, das Cover fetzt allemal. Mit dieser exzellenten Fotografie setzt sich die Zusammenarbeit mit dem Fotografen <strong>Lasse Hoile</strong> fort, der immer nur entweder seine Brillianz oder Unfähigkeit beweisen konnte. Dass es keinen Mittelweg gibt, zeigt die <a href="http://stevenwilsonhq.com/sw/wp-content/uploads/2017/05/pariah8.jpg">Rückseite des Albums</a> eindeutig. Die Frontseite wird hingegen von diesem Foto verziert, das in seinem Aufbau und sogar Farbschema (Vergleiche mit <strong>DAVID BOWIE</strong>) den Pop-LPs gerecht wird, denen <strong>STEVEN WILSON</strong> mit seiner neuen Scheibe Tribut zollt.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21066" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250.jpg 1250w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>I</strong></em>.<strong> PYRRHON</strong> – What Passes For Survival<br />
Veröffentlichungsdatum: 11.08.2017<br />
Label: Throatruiner&nbsp;</h4>
<p>Mensch, das ist ja schon das zweite Tier in meiner Liste! Dieses experimentelle Death Metal-Projekt hat nicht nur einen passenden Titel bekommen, sondern auch ein darauf zugeschnittenes Cover. Die mehrschichtige Arbeit von<strong> Caroline Harrison</strong> glänzt erneut mit der schieren Tiefe und Detailverliebtheit, die es einfängt. Schon bei <a href="https://f4.bcbits.com/img/a1400061623_10.jpg">&#8222;The Mother Of Virtues&#8220; </a>trug ihre grauenhafte, beunruhigende Illustration auf dem Cover zum aufreibenden Ton der Scheibe bei. Hoffentlich bleibt diese Kollaboration noch lange bestehen, schließlich wurde die Musik perfekt in Szene gesetzt. Bei jeder Veröffentlichung der New Yorker war allen Freunden rauer und abstrakter Musik klar: das hier ist Death Metal-Chaos pur!</p>
<p>Aus unserer Review-Kiste empfehle ich noch die folgenden Alben. Sie haben es zwar nicht in mein Ranking geschafft, sollten aber für ihr ausgezeichnetes Packaging und Design gelobt werden: <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong>s <a href="https://silence-magazin.de/drei-wahnsinnige-aus-hannover-the-hirsch-effekt/">&#8222;Eskapist&#8220;</a> und <strong>KOLARI</strong>s <a href="https://silence-magazin.de/alles-in-den-mixer-kolari/">&#8222;Fear/Focus&#8220;</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulus-cover-des-monats-2-august-2017/">Cthulhus&#8216; Cover des Monats #2 &#8211; August 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>CONVERGE &#8211; Ein Liebesbrief</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 07:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[All Pigs Must Die]]></category>
		<category><![CDATA[Chelsea Wolfe]]></category>
		<category><![CDATA[converge]]></category>
		<category><![CDATA[Doomrider]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Jesuit]]></category>
		<category><![CDATA[Killer Be Killed]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Old Man Gloom]]></category>
		<category><![CDATA[Pioniere]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Wear Your Wounds]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie fängt man einen Liebesbrief an? Diese Frage hast du dir bestimmt auch mal gestellt. Und egal ob du ihn digital oder handschriftlich verfasst, bleibt dieses Problem immer bestehen. In dieser kleinen Kolumne möchte ich dir einen Einblick in das Wirken einer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/converge-ein-liebesbrief/">CONVERGE &#8211; Ein Liebesbrief</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie fängt man einen Liebesbrief an?</strong> <strong>Diese Frage hast du dir bestimmt auch mal gestellt. Und egal ob du ihn digital oder handschriftlich verfasst, bleibt dieses Problem immer bestehen. In dieser kleinen Kolumne möchte ich dir einen Einblick in das Wirken einer Band geben, die so viel mehr ist als nur eine Ansammlung von Persönlichkeiten. Die paar Zeilen, die ich zu ihrem Meisterwerk &#8222;Jane Doe&#8220; für die <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-10-converge/">Core Classics </a>verfasst habe, reichen nämlich nicht aus, um dieser Gruppe gerecht zu werden.</strong></p>
<p><strong>CONVERGE</strong> sind eine 1990 gegründete vierköpfige Band aus Boston, deren Besetzung sich seit dem Durchbruch mit &#8222;Jane Doe&#8220; nicht mehr geändert hat. In den 11 Jahren bis zu diesem ungeahnten Erfolg war schnell klar, wohin es diese einmalige Gruppe verschlagen wird. Ihre Mixtur aus Hardcore Punk und zahlreichen Elementen aus Metal Genres war so explosiv und neu, dass sie nicht nur als Pioniere des Mathcore, sondern auch des Metalcore angesehen werden. Außerdem beeinflusst ihr Wirken so ziemlich jeglichen experimentellen Hardcore der Neuzeit, sei es über das eigene Label <strong>Deathwish Inc.</strong> von Frontmann<strong> Jacob Bannon</strong> oder noch darüber hinaus. Schon in den Anfängen zeichnete sich aus, wie sturköpfig und einzigartig die Musik und Bildsprache werden würde. So fanden sie erst in Epitaph Records ein Label, das den DIY-Ethos wirklich verstand.</p>
<h4>Die Ein-Mann-Show</h4>
<p>Dieser spiegelt sich in der kreativen, von unerwünschten Außeneinflüssen isolierten musikalischen Schaffensphase und der begleitenden Kunst wieder. Denn für ihren wilden, ungezügelten Stil entwickelt <strong>Bannon</strong> seit 1996 Artworks, die mal abstrakt und mal sehr direkt sind. Sein persönlicher Arbeitsrhythmus besteht dabei im Großen und Ganzen darin, ein so perfektes Werk wie nur möglich zu schaffen. Bei dem kreativen Output fragt sich ein Fan dann schnell: Schläft dieser Mann überhaupt? Allein in diesem Jahr veröffentlichte er zahlreiche Prints von seinen Gemälden und Designs für Tourposter. Zusätzlich entwarf er das Albencover und Layout von <strong>CONVERGE</strong>s neuer EP &#8222;I Can Tell You Everything Abou Pain&#8220; und dem neuem Album &#8222;The Dusk In Us&#8220;.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dm3zkZX_FxI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Außerdem spielte er Kurator für ein ganz besonderes Soloprojekt. In <strong>WEAR YOUR WOUNDS</strong> findet sich ein milder und warmer Gegensatz zur Musik seiner eigentlichen Band. Nach einer fünfjährigen Pause seit der Split mit <strong>REVELATOR</strong> (<strong>CHELSEA WOLFE</strong>) sollte dieses Jahr ein besonders intensives werden. Nicht nur das Debüt-Album &#8222;Wear Your Wounds&#8220; erblickte 2017 das Licht der Welt, sondern auch das Reisetagebuch &#8222;Dunedevil&#8220;. Am Entstehungsprozess dieses Projekts zeichnen sich die Einstellungen der Band ab. Für eine Woche lebte <strong>Bannon </strong>in einer Holzhütte in den Dünen Kaliforniens. Dort verwandelte er die von der regelrechten Abschottung ausgelösten Gefühle in Malerei und Musik. Wenn er nicht der Natur lauschte, komponierte er Musik und nahm diese auch gleich auf. Aus nur sieben Tagen der Isolation entstand ein 300 Seiten umfassendes Buch voller Gemälde, Fotografien und kurzen Tagebucheinträgen, welches am Besten in Kombination mit dem gleichnamigen, vorrangig atmosphärischen und instrumentalem Album zu genießen ist.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-21130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-1024x1024.jpg" alt="" height="900" width="900" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Die dunklen, gefühlvollen Texte aus &#8222;Wear Your Wounds&#8220; sind schon seit Ewigkeiten Bestandteil der Band. Ihren bereits erwähnten Durchbruch schafften sie mit dem Opus &#8222;Jane Doe&#8220; im Jahr 2001. Das Konzeptalbum handelte von einem schmerzhaften Beziehungsende und klingt dabei nie kitschig. Grund dafür ist auch die abstrakte, von Kritikern oft belächelte Lyrik von <strong>Bannon</strong>. Da hilft nur mehrmals zu lesen, um den Hintergrund der Lieder zu verstehen. Bei der unglaublich rohen Vertonung ist ein reines Heraushören gar nicht möglich. Zum Teil werden sogar einzelne Wortfetzen nur wiederholt und im Text zum Lied findet sich dann trotzdem eine poetisch angehauchte Geschichte. Am liebsten würde ich jetzt auf jedes Album einzeln eingehen und lyrische Themen abarbeiten, aber dann würdest du morgen noch hier sitzen. [Vielen Dank! das Lektorat]</p>
<blockquote><p>Mediocrity in believing in everything, and this lack of will has buried them forever. &#8211; <strong>CONVERGE</strong> &#8211; <em>&#8222;Albatross&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Reden wir lieber darüber, welches instrumentale Rückgrat die schmerzerfüllte, keifende Stimme trägt. Herauszuheben ist hierbei kein Bandmitglied, da sie in ihrer fanatischen Spielweise allesamt glänzen. Die Personalwechsel bis zum Jahr 2001 sind ebenfalls kaum bemerkbar, nicht einmal die sehr persönliche Spielart des ehemaligen Bassisten <strong>Jeff Feinburg</strong> war unsersetzlich. Die sich komplementierenden musikalischen Einzelteile werden stets so zusammengefasst, dass man kaum einen Vergleich finden könnte. Es wirkte trotz der Neubesetzungen immer so wie ein natürlicher Prozess, an dessen Ende ein vollständiger Organismus stand.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/38m1NXeQP4E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Der gefragteste Hardcore-Produzent&nbsp;</h4>
<p>Dafür ist bis heute zu einem großen Teil <strong>Kurt Ballou</strong> verantwortlich. Neben seiner Tätigkeit als Gitarrist für die Band, entwickelte er sich zusammen mit seinem <strong>GodCity Studio</strong> zu einem der gefragtesten Produzenten in der gesamten Metal und Hardcore Szene. Ein wichtiger Faktor hierfür war ebenfalls seine Produktionskunst auf <strong>CONVERGE</strong>s musikalischem Output, insbesondere auf &#8222;Jane Doe&#8220;. Bis heute hat er dadurch einen Ruf inne, der durch die Besprechung seiner Arbeit durch Professoren an Universitäten im Hinblick auf die schiere Monumentalität seiner Fähigkeiten noch verstärkt wird. Völlig egal dabei ist, wer zu ihm kommt: die persönliche und brilliante Note ist bei jedem Künstler zu hören &#8211; von <strong>CHELSEA WOLFE</strong> über <strong>ISIS</strong> bis hin zu <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231.jpg" alt="" height="750" width="750" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Für seine eigene musikalische Ausrichtung entschied sich <strong>Ballou</strong> dazu, mathige, verschachtelte Riffs zu spielen. Diese bohren sich gerade zu in die Grundmauern der Songs und verstärken das schiere Chaos, welches <strong>Bannon</strong> mit seiner Stimme zu dirigieren scheint. Zeitgleich mit seinen markanten Schreien bricht oft ein Wirbel aus, der brutaler nicht sein könnte. Eine in diesem Sturm der Gefühle oft übersehene Rolle spielt <strong>Nate Newton</strong>. Neben seiner erstaunlichen musikalischen Vergangenheit in u. a. <strong>JESUIT</strong> spielt er heute nebenbei noch in <strong>OLD MAN GLOOM</strong> und <strong>DOOMRIDERS</strong>. Kein Wunder also, dass ein so gefragter Musiker die Lücke vergangener Mitglieder füllen konnte. Sein Spiel am Bass hält sich dabei an keine strikten Regeln und ist mit vielen Details aus seiner Aktivität in Sludge und Doom Metal bestückt. Der von ihm und <strong>Ballou </strong>angebotene Backup-Gesang muss sich in der Hinsicht auch nicht vor vermeintlichen Frontmännern der Szene verstecken, die keine Instrumente spielen, aber gleich zwei Plätze in einigen Bands belegen.&nbsp;</p>
<h4>Der verrückteste Schlagzeuger</h4>
<p>Genauso technisch versiert wie die Männer an den Seiteninstrumenten ist <strong>Ben Koller</strong>. Sein Stil passt dabei so unglaublich gut zu der Band, dass ich ihn am liebsten mit seinem Schlagzeug am vorderen Rand der Bühne sehen würde. Er spielt mal vertrackt, verändert den Rhythmus oder bricht in bestialische Zwischenspiele aus, die viel von ihm abverlangen. Wie er es da noch schafft, für <strong>MUTOID MAN</strong>, <strong>ALL PIGS MUST DIE</strong>, <strong>KILLER BE KILLED</strong> und als Tour-Mitglied für <strong>DOOMRIDER</strong> zu spielen, erschließt sich vielen Ungläubigen nicht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/C4r2wlMSLJ0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Genauso wenig verstehen Außenstehende aber auch den Arbeitsprozess der gesamten Band. Ohne auch nur auf das Zusammenspiel der Musiker einzugehen, werden sie manchmal als Persönlichkeitslos angesehen. Die ruhige, überlegte Art bei Interviews und Statements macht es Journalisten nicht gerade einfach, viele kontroverse Zitate der Gruppe zu sammeln und vielleicht eine Diskussion zu befeuern. Eben diese Vernunft und Sanftmut, die besonders <strong>Bannon</strong> immer wieder an den Tag legt, macht jedoch die Merkmale der Band aus. Ihr zahlreich kopierter Stil und den riesigen Fußabdruck, den sie bereits in der Szene hinterlassen haben, sollte ausreichen, um die Bedeutsamkeit hervorzuheben. Trotz der angefochtenen Einzigartigkeit ihrer Einzelteile, haben sie Kultstatus erreicht.</p>
<p>Sie werden insgeheim gefeiert wie junge Götter, was sich auch durch die treue Anhängerschaft bestätigen dürfte, die innerhalb weniger Stunden die Schallplatten der neuesten Pressung oder des kommenden Albums kauft. Dazu braucht es kein Ego der Mitglieder, sondern einfach nur echte, ehrliche Underground-Musik, die am Legendenstatus kratzt. Und genau dafür liebe ich sie.<br />
Ja, <strong>CONVERGE</strong>, ihr habt mich richtig verstanden. Ich liebe euch und hoffe, dass der ein oder andere Leser seine Ohren öffnet oder meine Liebe sogar bereits versteht.</p>
<p><strong>Ihr neuestes Album &#8222;The Dusk In Us&#8220; erscheint am 03.11.2017 via Epitaph Records und Deathwish Inc. Vorbestellen könnt ihr das gute Teil <a href="https://deathwishinc.eu/collections/converge">hier</a> und <a href="http://de.kingsroadmerch.com/converge/">hier</a>. Empfehlenswert ist, in die erste Single-Auskopplung reinzuhören. <em>&#8222;Under Duress&#8220;</em> stellt einen weiteren neuen Schritt für die Band dar, deren alter Sound weiterhin omnipräsent bleibt und lediglich erweitert wird.</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rFmMswcPPzs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Kunst! &#8211; REMEMBER WHY WE&#8217;RE HERE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[instrumental]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Remember Why We're Here]]></category>
		<category><![CDATA[Solingen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>REMEMBER WHY WE’RE HERE – Colours May Bleed Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017 (YouTube) Dauer: 31 Min. Label: &#8211; Mathcore? Was&#8217;n das? Dahinter versteckt sich ein besonders hoher instrumentaler Anspruch und der Einfluss verschiedener Musikrichtungen. REMEMBER WHY WE&#8217;RE HERE fügen dieser Theorie nun ein Klangbild ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kunst-remember-why-were-here/">Kunst! &#8211; REMEMBER WHY WE&#8217;RE HERE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>REMEMBER WHY WE’RE HERE</strong> – Colours May Bleed<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017 (YouTube)<br />
Dauer: 31 Min.<br />
Label: &#8211;<span id="more-18208"></span></p>
<p>Mathcore? Was&#8217;n das? Dahinter versteckt sich ein besonders hoher instrumentaler Anspruch und der Einfluss verschiedener Musikrichtungen. <strong>REMEMBER WHY WE&#8217;RE HERE</strong> fügen dieser Theorie nun ein Klangbild bei. Ihr selbst veröffentlichtes Debüt-Album trägt dabei den Titel &#8222;Colours May Bleed&#8220; und kommt mit dem von ihnen geprägten Mix zwischen &#8222;Fahrstuhlbossa und Blastbeats&#8220; daher. Ob ein unscheinbarer YouTube-Link die Scheinwerfer auf dieses doch eher unbeleuchtete Sub-Genre richten kann?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18282 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o-1024x685.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17211927_1490027487697928_6636380436352479133_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<h3>Ist das Kunst oder kann das weg?</h3>
<p>Als ich auf den Album-Link klicke, öffnet sich ein Hintergrundbild, welches mich sofort an jeden beliebigen &#8222;Best-Chill-out-Mix-20XX&#8220; erinnert. Mit dieser seltsamen Anspannung im Gefühl drücke ich den Play-Button. Ich beginne trotzdem sofort in den leichten Drums und den im Hintergrund ein anschwellendes Riff spielenden Gitarren zu versinken. <em>&#8222;Gaia&#8220; </em>ist also schon einmal ein <strong>gelungener Auftakt</strong> und leitet durch ein gesampeltes Filmzitat gekonnt zum nächsten Song über.</p>
<p>Dieser trägt den Titel <em>&#8222;Zwiespalt&#8220;</em> und kommt als <strong>fließende Fortsetzung</strong> des Vorgängers daher. Na dann rein in dieses Instrumental-Werk! Als mir jedoch plötzlich <strong>deutschsprachige Screams und Cleans</strong> um die Ohren gehauen werden, kehrt ein freudiges Lächeln in mein Gesicht zurück.&nbsp;Der fast schon zwanghafte Drang, noch einmal zurück zu spulen, stellt sich ein. Ein Song, welcher irgendwie&nbsp;<strong>wie verdammt guter Metalcore</strong> klingt. Mehr davon!</p>
<p><em>&#8222;Act Like Thepsis&#8220; beginnt </em>ohne Umschweife mit einem fast schon unheimlich <strong>zum grooven bringenden Riff.</strong>&nbsp;Der später einsetzende Bass verleiht dem Track anschließend die nötige Tiefe. Abgerundet wird das Ganze durch die enorme Vielseitigkeit in Form von unterschiedlichen Tempi und mehreren Taktwechseln.</p>
<h3>Schreit der nochmal?</h3>
<p>Es folgt ein Song für die Kategorie &#8222;Titel, die nie jemand wird nennen können&#8220;, was nicht zuletzt an einem der längsten Songtitel&nbsp;liegt, die ich je gehört habe. <em>&#8222;T.D.T.S.T.I.B.O.R.T.U.I. (their desire to shroud themselves in beauty only reveals their ugliness insid)&#8220; </em>ist zugleich der zweite Ausflug der Solinger in die Vokalmusik. Der Track bildet für mich DAS Highlight des Albums, da anscheinend auch <strong>englische Sprache inklusive Screams und klarem Gesang</strong> in Verbindung mit Blastbeats und Jazz-Einflüssen für die vier Jungs <strong>kein Problem</strong> darstellen.</p>
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<p>Mit <em>&#8222;Interlude&#8220; </em>und <em>&#8222;Oneironaut&#8217;s Log&#8220; </em>wird das Konzept des Albums nun durch <strong>stärkere Jazz-Elemente</strong>, wie beispielsweise dem Slap-Bass, erweitert und ein ruhigeres, jedoch trotzdem kraftvolles Klangbild kreiert.</p>
<p><em>&#8222;Willenlos&#8220; </em>bildet anschließend einen gekonnten Mix aus den bisherigen Elementen und endet mit einem meiner heißgeliebten <strong>Slap-Bass-Solos</strong>. Die beiden abschließenden Tracks <em>&#8222;Mirrors&#8220; und &#8222;Apprehension&#8220;</em> formen zum Ende&nbsp;einen gekonnten, jedoch keinen überragenden Schluss, da beide Tracks <strong>besondere Alleinstellungsmerkmale vermissen</strong> lassen.</p>
<p>Hier gehts zu <strong>REMEMBER WHY WE&#8217;RE HERE</strong> auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/rwwhband/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>
<p>Hier gehts zum&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=L8BUjLLLkM8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Album</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kunst-remember-why-were-here/">Kunst! &#8211; REMEMBER WHY WE&#8217;RE HERE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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