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	<title>Melechesh Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Melechesh Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Senf der Woche #29 &#8211; NOMEN EST OMEN?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 06:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thema heute:&#160;Einprägsam, einzigartig, einfallsreich &#8211; Welche Bands haben die besten Namen und warum? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-29-nomen-est-omen/">Senf der Woche #29 &#8211; NOMEN EST OMEN?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Einprägsam, einzigartig, einfallsreich &#8211; Welche Bands haben die besten Namen und warum?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21396"></span><br />
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener">Hannes</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Als ich meine <strong>ersten Gehversuche im Metal</strong> wagte, war alles neu. Da klang jeder Bandname <strong>cool, gefährlich und verwegen</strong>. Heute gibt es kaum noch Bands, die einen Namen haben und mich damit beeindrucken konnten. Wenn es im Metal passende Bandnamen gibt, dann muss ich <strong>KATHARSIS (DE)</strong> nennen. Für eine <strong>Black-Metal-Band</strong> gibt es wohl kaum einen passenderen Namen. <strong>Totale Zerstörung und Reinigung</strong> in einem Wort. Besser geht es nicht. Auch die aus Spanien stammenden <strong>TEITANBLOOD</strong> haben sich wohl einen der besten Namen ausgewählt. Die Musik bekommt dadurch den <strong>endgültigen Touch</strong>, den sie benötigt.</p>
<p>In der <strong>Humorbranche</strong> fand ich damals Projekte wie <strong>DARK KIRCHENSTEUER</strong> und <strong>TROLLKOTZE</strong> mehr als amüsant. Auch die <strong>mexikanischen Goregrinder PARACOCCIDIOIDOMICOSISPROCTTITISSARCOMUCOSIS</strong> (mein Lieblingswort bei Scrabble) standen ganz weit oben, wenn es darum ging, über den Bandnamen zu lachen. Zwischendurch lachte man sich über <strong>primitive Wortspiele</strong> wie <strong>IMMANUEL CUNT</strong> (Death Metal) schlapp und legte sich bei Auswüchsen wie den Norwegern <strong>FURZE</strong> und den Belgiern <strong>MÖSE</strong> ein souveränes Sixpack zu, dass aus den <strong>plötzlichen Kicheranfällen</strong> entstand.</p>
<p>Dann gibt es noch <strong>ZIMMERS HOLE</strong>. Auf den ersten Blick wirkt dieser Name harmlos, doch laut Interviews entstand der Name durch einen <strong>stark übergewichtigen Typen</strong>, der auf Partys nichts besseres zu tun hatte, als fremden Menschen <strong>mit gespreizten Backen</strong> entgegen zu stürmen.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sascha" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sascha</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Bandnamen sind wie <strong>Markennamen</strong>: <strong>Identifikationsmerkmal</strong> und können im Zweifelsfall sogar über <strong>Ruhm</strong> oder zumindest <strong>Marketingerfolg</strong> entscheiden. Dabei ist meiner Meinung nach eigentlich alles erlaubt, das <strong>prägnant</strong> und <strong>einfallsreich</strong> ist – nicht immer nur emotional gebundene, persönliche Titel.</p>
<p>Bei den Namen der Kapellen ist <strong>nicht unbedingt die Länge entscheidend</strong>, denn alles kann hier Vorteile bringen. Auf der einen Seite kann man sich <strong>KREATOR</strong> oder <strong>TRIVIUM </strong>durch ihre Kürze sehr schnell merken. Aber auf der anderen Seite sind absurd lange Namen wie <strong>PARACOCCIDIOIDOMICOSISPROCTITISSARCOMUCOSIS</strong>&nbsp;zwar schwer im Gedächtnis zu behalten und bleiben doch im Kopf.</p>
<p>Mein Favorit bleiben jedoch die <strong>fantasievollen Namen</strong>, wie zum Beispiel <strong>AMON AMARTH</strong>. Eigentlich ist das nur der <strong>elbische Name des Schicksalsberges</strong> aus der &#8222;Herr der Ringe&#8220;-Reihe, aber sind wir mal ehrlich: wer von euch denkt heutzutage an die <strong>Saga von Tolkien</strong>? Auf der <strong>witzigen Seite</strong> ist mein Favorit <strong>WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER</strong>. Eigentlich total <strong>hirnlos</strong>, aber trotzdem <strong>abstrus</strong> genug, um auch außerhalb des Metalgenres bekannt zu sein. Wenn das kein Erfolg ist, weiß ich auch nicht.</p>
<p>Also fassen wir zusammen: Wenn eine Band einen <strong>kreativen Namen</strong> hat – egal wie lang – ist das tausendmal besser als die <strong>fünfzigste Version eines Namenabklatsches von</strong> <strong>A DAY TO REMEMBER</strong>.</p>
<p></div></div></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/andi" target="_blank" rel="noopener"><strong>Andi</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Ein Bandname ist eine <strong>Visitenkarte</strong>. So wie man bei „Rohrreinigung Kraus“ sofort weiß, was man bekommt, verhält es sich z.B. analog mit <strong>DYING FETUS</strong>, <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> oder <strong>ABORTED</strong>. Death Metal GmbH &amp; Co. KG. Das passt natürlich zum blutigen Gesamtbild, überrascht aber eben auch nicht. <strong>FACEBREAKER</strong> finde ich allerdings grandios.</p>
<p>Falls sich der Bandname nicht in <strong>ein prägnantes Wort</strong> fassen lässt, kann die Sache schon mal <strong>ausarten</strong>. Wie bei <strong>SUCCESS WILL WRITE APOCALYPSE ACROSS THE SKY</strong>. Oder <strong>…AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF THE DEAD</strong>. Damit fällt man definitiv auf. Geht nur etwas schwer über die Lippen. Apropos: Als Ergänzung zum Beitrag meiner Kollegen seien hier noch <strong>XAVLEGBMAOFFFASSSSITIMIWOAMNDUTROABCWAPWAEIIPPOHFFFX&nbsp;</strong>aus Südafrika<strong>&nbsp;</strong>genannt. Wenn du weißt, wofür das steht, hinterlass uns doch einen Kommentar!</p>
<p>Und wenn man als Band <strong>keinerlei gute Einfälle</strong> hat? Einfach den Titel eines Albums (<strong>MACHINE HEAD</strong>, <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>) oder Songs (<strong>COUNTLESS SKIES</strong>) einer anderen Band <strong>klauen</strong>! Entschuldigung, sich davon <strong>inspirieren</strong> lassen und der Band damit <strong>Tribut zollen</strong> (natürlich!). Sehr kreativ und eigenständig.</p>
<p>Welche Bandnamen gefallen mir denn nun am besten? In Buchstabenform gegossene Musik: <strong>PRIMORDIAL</strong>, <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong>, <strong>GOD IS AN ASTRONAUT</strong>, <strong>ALL SHALL PERISH</strong>, <strong>EXPLOSIONS IN THE SKY</strong>, <strong>MELECHESH</strong>, <strong>CRIPPLED BLACK PHOENIX</strong>. Und <strong>GHOST TOAST</strong>. Einfach weil ich ihn witzig und charmant finde.</p>
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		<title>Folk Metal in allen Facetten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Autor Hannes hat kürzlich seine &#8222;Einblicke in die Geschichte des Grindcores&#8220; mit uns geteilt. Dieser Überblick hat uns so gut gefallen, dass wir uns dachten: &#8222;Mensch, das könnten wir doch auch mit anderen Genres machen!&#8222;. Um das Gesagte umzusetzen, mach ich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/folk-metal-in-allen-facetten/">Folk Metal in allen Facetten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Autor <strong>Hannes</strong> hat kürzlich seine &#8222;Einblicke in die Geschichte des Grindcores&#8220; mit uns geteilt. Dieser Überblick hat uns so gut gefallen, dass wir uns dachten: &#8222;<strong>Mensch, das könnten wir doch auch mit anderen Genres machen!</strong>&#8222;. Um das Gesagte umzusetzen, mach ich mich nun über das Genre <strong>Folk Metal</strong> her.&nbsp;</p>
<p>Jetzt muss ich gleich schon wieder den ollen <strong>Hannes</strong> zitieren, der im ersten Podcast Folk Metal als <strong>&#8222;Schunkel-Metal&#8220;</strong> bezeichnet hat und so unrecht hat er gar nicht, da Folk Metal sehr von <strong>Melodien</strong> lebt. Aber wie klingt Folk Metal eigentlich, was macht ihn besonders, wo liegen die Anfänge und was grenzt Folk eigentlich von Viking- und Pagan-Metal ab?</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Folk Metal &#8211; der kleine Bruder von &#8230; anders!</h3>
<p>Folk Metal ist eines der jüngeren Genres des Metals.<strong> Die wahrscheinlichen Anfänge des Folk Metals</strong> begründete die englische Band <strong>SKYCLAD</strong> 1991 mit ihrem Debüt-Album &#8222;The Wayward Sons of Mother Earth&#8220;. <strong>SKYCLAD</strong>s Debüt klingt erstmal kaum wie die Folk-Alben heutiger Zeit, ist die Musik doch sehr thrashig. Was es aber für diese Zeit besonders macht, ist die Violine, die im Konzept des Albums verarbeitet wurde und natürlich die Texte, die sich clever mit englischer Geschichte und der Geschichten der Vorfahren beschäftigt. Weitere wichtige Vertreter der Folk-Metal-Bands Mitte der 90er-Jahre sind <strong>CRUACHAN</strong>, die sich mit irischer Folklore und keltischer Mythologie beschäftigten, <strong>ORPHANED LAND</strong> aus Israel, die man als <strong>DIE&nbsp;Middle-Eastern-Folk-Metal-Band </strong>bezeichnen könnte<b>&nbsp;</b>und <strong>MAGO DE OZ</strong>, die ihren Klang im dritten Album &#8222;La Leyenda de La Mancha&#8220; zu Folk Metal verfeinert haben. Eine Erwähnung sollte hier noch das damalige Site-Project von <strong>Satyr</strong> (<strong>SATYRICON</strong>) und <strong>Fenriz</strong> (<strong>DARKTHRONE</strong>) finden. Zusammen mit einer Gastmusikerin haben sie 1995 mit &#8222;Nordavind&#8220; ein ziemlich <strong>genre-prägendes Album</strong> veröffentlicht.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Eine Ode an die Ahnen</h3>
<p>Besonders wichtig für das Genre ist die Verarbeitung eines bestimmten Themas, wie die heimische <strong>Mythologie</strong> oder die Beschäftigung mit der frühen historischen Vergangenheit und <strong>alten Bräuchen</strong>. In jüngster Zeit gibt es im Folk Metal Abwandlungen, wenn man z.B. Bands wie <strong>ALESTORM</strong> betrachtet (oder gibt es eine Piraten-Mythologie?!). [Anm.d.Red.: ja, die gibt es tatsächlich, und nicht erst seit <strong>Johnny Depp</strong>. Die Piraterie ist so alt wie die Seefahrt selbst und ein unheimlich dankbares Thema für Geschichte und Geschichten. ;-)] Als zweites wichtiges Erkennungsmerkmal werden eher <strong>Metal-untypische Instrumente</strong> verarbeitet. Hierzu zählt der Einsatz von Keyboards, Violinen, Akkordeons, verschiedene Flöten und Trommeln, aber besonders <strong>altertümliche oder landestypische Instrumente</strong>, wie Tin Whistle, Drehleier (Hurdy Gurdy), Dudelsack, Nyckelharpa, Maultrommel, Erhu, Morin Khur, Panflöte, Banjo &#8230; die Liste ist schier unendlich (deshalb höre ich jetzt auch auf weiter aufzuzählen).<br />
Stimmlich ist mittlerweile alles möglich und auch erlaubt, von eher rauem, dem Black Metal entlehnten Klängen (z.B. <strong>MOONSORROW</strong>, <strong>MELECHESH</strong>, <strong>NEGURA BUNGET</strong>), Growls (z.B. <strong>SYLVATICA</strong>, <strong>FUROR GALLICO</strong>), Screams (z.B. <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>FINNTROLL</strong>, <strong>GWYDION</strong>) bis hin zu Klargesang (z.B. <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>ALESTORM</strong>, <strong>FOLKSTONE</strong>, <strong>DALRIADA</strong>) wird alles umgesetzt, gerne auch in Kombination miteinander.&nbsp;</p>
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<h3>#FolkMetalSuperStars &#8211; der Folk-Metal-Boom zur Jahrtausendwende</h3>
<p>In den ersten Wehen der <strong>Jahrtausendwende</strong> erlebt der Folk Metal einen regelrechten Boom und Bands scheinen wie Pilze in allen Ländern der Welt aus dem Boden zu sprießen. Den Ursprung hat der Boom in Finnland. Die Band <strong>FINNTROLL</strong> nutzt Black-Metal-Einflüsse und mischt sie mit finnischem Humppa. Wer die Band noch nicht kennt: versucht euch mal <strong>WINDIR</strong> im Mix mit&nbsp;<span class="result_url_heading"><strong>ELÄKELÄISET</strong> vorzustellen. Auch hier sind die Texte wieder an die heimische Mythologie angelehnt. Interessant ist, dass die Texte der finnischen Band auf Schwedisch sind. Hier hat jemand, der aus der fenno-schwedischen Minderheit stammt, seine Finger im Spiel.</span></p>
<p><span class="result_url_heading">In der ganzen Welt bekannt und gesellschaftsfähig gemacht haben den Folk Metal Bands wie <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>TURISAS</strong> und die deutsche Band <strong>EQUILIBRIUM</strong>. Viele diskutieren vor allem die Nachteile der massiven <strong>Folkschwemme</strong>, die, wie bei jedem anderen Musik-Boom, auch weniger gutes Material anspült. Ich sehe diesen Boom sehr positiv. Denn dadurch ist das Genre unheimlich <strong>facettenreich</strong> geworden. Nicht nur durch die unterschiedliche Instrumentalisierung und lyrischen Auseinandersetzungen mit der Geschichte. Es herrscht auch eine enorme Sprachenvielfalt vor, die ihresgleichen sucht: von dänisch (<strong>SVARTSOT</strong>), deutsch (<strong>FINSTERFORST</strong>), estnisch (<strong>METSATÖLL</strong>), färöisch&nbsp;(<strong>TÝR</strong>), isländisch (<strong>SKÁLMÖLD</strong>), italienisch (<strong>FUROR GALLICO</strong>), lettisch (<strong>SKYFORGER</strong>), mongolisch (<strong>TENGGER CAVALRY</strong>), polnisch (<strong>HELROTH</strong>), rumänisch (<strong>NEGURA BUNGET</strong>), russisch (<strong>ARKONA</strong>, <strong>LESHAK</strong>, <strong>GRAI</strong>), schwedisch (<strong>GRIMNER</strong>), taiwanesisch (<strong>CHTHONIC</strong>) bis hin zu ungarisch (<strong>DALRIADA</strong>) ist alles vertreten (und noch viel mehr, aber dafür reicht der Platz hier nicht).</span></p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/uv0CRm94ObE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Folk Metals not Dead!</h3>
<p>Für einige Musikzeitschriften ist das Genre Folk Metal längst tot. Zu wenig Innovationen kämen aus dieser Szene. Ich kann dem nicht ganz zustimmen! Die Fans dieses Stils werden mir beipflichten, dass es auf Festivals noch allerhand Folk-Metal-Bands zu sehen gibt. Auch Folk Metal spezifische Konzerttouren, wie Heidenfest und Paganfest, ziehen noch genug Menschen an.<br />
Sicherlich wird nicht mit jedem Folk-Metal-Album das Rad neu erfunden und ich für meine Begriffe finde das auch überhaupt nicht schlimm (anderen Genres wird das auch nicht vorgeworfen &#8230; ähm &#8230; T(h)rash Metal &#8230; hust).<br />
Wer lange genug sucht, wird trotzdem Innovatives finden. Man muss nur ein wenig mehr über den Tellerrand schauen. In Südamerika gibt es zum Beispiel <strong>CH&#8217;ASKA</strong>, die Death Metal mit einer melodischen Panflöte paaren.<br />
Auf einem ganz anderen Kontinent, genauer gesagt in Spanien, setzt die Band <strong>NORTHLAND</strong> eine Geige geschickt als Lead-Instrument ein.</p>
<p>Reisen wir noch weiter um den Globus, werden wir feststellen, dass sich auch in Asien einiges tut. Bands wie <strong>TENGGER CAVALRY</strong>, <strong>NINE TREASURES</strong>, <strong>CHTHONIC</strong> und <strong>EGO FALL</strong> binden in unterschiedlichster Weise heimische Folk-Elemente in ihre Musik ein.<br />
Für mich ebenfalls sehr spannend ist die Verbindung von nah-östlichen bzw. orientalischen Elementen mit klassischen Metal-Elementen. Erwähnenswert sind hier Bands wie <strong>AL-NAMROOD</strong>, <strong>MELECHESH</strong>,&nbsp;<strong>ODIOUS</strong>, <strong>NARJAHANAM</strong> und für den, der es etwas seichter mag: <strong>ORPHANED LAND</strong> und <strong>MYRATH</strong> kann ich auch sehr empfehlen. Also Augen auf! Es gibt auch im Bereich Folk Metal noch viel zu entdecken!</p>
<p><iframe width="1140" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F73125265&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=1140&#038;maxheight=1000"></iframe></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Folk, Pagan, Viking? &#8211; alles eine Soße?&nbsp;</h3>
<p>Nee, nicht wirklich. Auch wenn sich natürlich Genres überschneiden können. Schon so manche Band hat in den Metal-Archiven eine Vielzahl an Genres um die Ohren geworfen bekommen. Für meine Begriffe, würde ich das so unterscheiden:<br />
<strong>Viking Metal</strong> hat die nordische Mythologie zum lyrischen Vorbild und ist von der Band <strong>BATHORY</strong>&nbsp;geprägt worden. Meist kommen die markantesten musikalischen Einflüsse aus dem Black Metal. Als eher genre-typische Vertreter würde ich <strong>WINDIR</strong>, <strong>ENSLAVED</strong> (vor allem die frühen Alben) und <strong>MANEGARM</strong> nennen.<br />
<strong>Pagan Metal</strong> ist vor allem vom Extreme Metal geprägt und verarbeitet heidnische und teils antichristliche Themen. In dieses Genre würde ich Bands wie <strong>HELRUNAR</strong>, T<strong>HYRFING</strong> und <strong>WOLFCHANT</strong> stecken.<br />
Wie bereits ausführlich beschrieben, wird die landestypische und altertümliche Instrumentalisierung sehr stark im <strong>Folk Metal</strong> eingesetzt, was dem Genre seinen melodischen Charakter verleiht.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Bds3FALcR7M?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich hoffe, ich konnte einen einigermaßen guten Überblick über das Genre vermitteln. Es gibt natürlich unzählige Bands in diesem Genre und es ist schade, dass ich sie nicht alle aufzählen kann. Was meint ihr? Hab ich etwas Wichtiges vergessen? Fällt euch noch eine andere Sprache oder ein typisches Instrument ein? Seid ihr bei der Unterscheidung Folk/Pagan/Viking völlig anderer Meinung? Dann ballert es doch in die Kommentare. Ich bin gespannt auf eure Meinung!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #800000">LusoSkav</span>, Bilder mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #800000">Alestorm</span>, <span style="color: #800000">Dalriada</span>, <span style="color: #800000">Ensiferum</span>, <span style="color: #800000">Equilibrium</span>, <span style="color: #800000">Orphaned Land</span>, <span style="color: #800000">Suidakra</span> und <span style="color: #800000">Trollfest</span></p>
<p><span class="result_url_heading">&nbsp;</span></p>
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		<title>Gegen den Islam &#8211; ein extremes Tabu? Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2017 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da wir uns im ersten Teil mit antireligiösen Bands und ihren Hintergründen beschäftigt haben, möchte ich euch heute die Geschichte der Szene im Nahen Osten näherbringen. Taucht also in die Metal-Welt des Islams ein. Aller Anfang ist schwer In muslimisch geprägten Gesellschaften ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gegen-den-islam-ein-extremes-tabu-teil-2/">Gegen den Islam &#8211; ein extremes Tabu? Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da wir uns im ersten Teil mit antireligiösen Bands und ihren Hintergründen beschäftigt haben, möchte ich euch heute die Geschichte der Szene im Nahen Osten näherbringen. Taucht also in die Metal-Welt des Islams ein.</p>
<h4>Aller Anfang ist schwer</h4>
<p>In muslimisch geprägten Gesellschaften stehen Metalbands unter mehr oder weniger starkem Druck, der vom Staat und der öffentlichen Allgemeinheit ausgeht. Das reicht von Misstrauen bis zu staatlichen Einschränkungen und Sanktionen. Dabei sind es insbesondere satanistische Verdächtigungen, die vor dem Hintergrund religiösen Konservatismus der Mehrheitsgesellschaft zu Konflikten führen.</p>
<p>Mitte der 1990er begann sich in Marokko die kleine aber feine Metal-Szene zu entwickeln. Ansonsten gab es noch eine eigene Richtung. &#8222;Taqwacore&#8220; wurde die Musikrichtung getauft. Punkroots mit islamischen Einflüssen ermöglichten einen völlig neuen Weg. Pioniere wie <strong>IMMORTAL SPIRIT</strong> webten Metal und heimische Musik zu einem völlig neuen und ungewohnten Klangteppich. Während der 2000er war Metal dann eine verbreitete Jugendbewegung, die immer mehr Zuspruch erhielt. Jedoch kam es 2003 zu einer großen Verurteilung mehrerer Fans und Musiker. Das Resultat waren Gefängnisstrafen, welche die Teufelsanbetung als Grund hatten. Trotz lautstarker Proteste, und sogar einem öffentlichen Konzert vor dem Parlamentsgebäude, gab es jedoch kein Erbarmen für die Betroffenen. Allerdings stärkte dieser Vorfall die Szene ungemein und wenige Jahre später wurde die rein weibliche Thrash-Metal-Band <strong>MYSTIK MOODS</strong> in den königlichen Palast eingeladen. Das genannte Schauspiel wurde sogar 2007 in Marokko verfilmt (<em>&#8222;Les Anges de Satan&#8220;</em>).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13078" aria-describedby="caption-attachment-13078" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="573" class="wp-image-13078 size-full" alt="film521_poster_les_anges_du_satan" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/film521_poster_les_anges_du_satan.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/film521_poster_les_anges_du_satan.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/film521_poster_les_anges_du_satan-300x287.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13078" class="wp-caption-text">Fängt die Stimmung der Szene perfekt ein: <em>&#8222;Les Anges De Satan&#8220;</em></figcaption></figure>
<h4>Metal=Teufelsanbetung</h4>
<p>In Ägypten bildete sich in den 1990ern parallel – natürlich auch unter dem Druck der Gesellschaft – eine Metal-Szene. Zeitungen von 1997 zeigten Konzertfotos mit umgedrehten Kreuzen. Dabei wurden über 100 Jugendliche als Teufelsanbeter verhaftet. Eine gesellschaftliche Solidarisierung wie in Marokko blieb aber aus. Das öffentliche Bild von Metalheads bestimmten Zeitungen, die sie als „tätowierte, teufelsanbetende Jugendliche&#8220; beschrieben, welche &#8222;Orgien abhielten, Katzen häuteten und ihre Namen mit Rattenblut an Wände schrieben&#8220;. Natürlich handelt es sich um völlig banale und nicht belegte Urteile/Einschätzungen. Unter dem Druck von Öffentlichkeit und Regierung kollabierte die Szene. Viele Musiker gaben auf und lange blieb die Metal-Szene eingeschüchtert. Erst langsam wuchs im neuen Jahrtausend die Fankultur wieder. Hervorzuheben wäre dabei die Death-Metal-Band <strong>SCARAB</strong>.</p>
<p>Ähnlich wie in Ägypten verlief die Entwicklung im Libanon. Hier tobte der libanesische Bürgerkrieg und Nachwuchsbands hatten es besonders schwer. Dennoch blühte vor allen in der liberalen Hauptstadt Beirut die Metalkultur auf, wenn auch von den Behörden als politisch verstanden, misstrauisch beäugt und schikaniert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13080" aria-describedby="caption-attachment-13080" style="width: 446px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="456" height="456" class="wp-image-13080 size-full" alt="scarab-band-photo" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/scarab-band-photo.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/scarab-band-photo.jpg 456w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/scarab-band-photo-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/scarab-band-photo-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 456px) 100vw, 456px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13080" class="wp-caption-text">Greifen antike ägyptische Klänge und Thematiken auf: <strong>SCARAB</strong></figcaption></figure>
<p>Ziemlich schnell löste der &#8222;vermeintliche Aufstand aus satanischen Bands&#8220; eine erneute Verfolgungswelle bis hin zu Verhaftungen aus, Tonträger von Bands wie <strong>NIRVANA</strong> und <strong>METALLICA</strong> wurden zeitweise verboten. Nur langsam kam die Szene wieder in Gang, neben harmlosen Pop-Metal-/Hard-Rock-Bands wie <strong>BLEND</strong> oder <strong>THE KORDZ</strong>, entstand aus ihren Erben auch eine der erfolgreichsten arabischen Extreme-Metal-Bands, die Death-Metal-Band <strong>OATH TO VANQUISH</strong>.</p>
<p>Nur unter strengen Einschränkungen kann Metal in extrem religiösen Gesellschaften wie Saudi-Arabien oder dem Iran gelebt werden. Aus Saudi-Arabien wurden Verhöre wegen des Tragens langer Haare und Arreste wegen des Tragens von <strong>SLAYER</strong>-T-Shirts berichtet, bei Konzerten im Iran werden Stücke ausschließlich instrumental gespielt, um so einen konfrontativen Eindruck zu vermeiden.</p>
<h4>Namhafte Bands</h4>
<p><strong>MELECHESCH:</strong></p>
<p>DIE Band schlechthin. Arabische Skalen und armenische Schlagzeugmuster verbinden sich mit modernem Death, Thrash und Black Metal. Sogar indische und persische Einflüsse schimmern konsequent durch. Die Mitglieder leben heute über Frankreich und die Niederlande verstreut.</p>
<p><strong>AL NAMROOD:<br />
</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="635" height="480" class="alignnone size-full wp-image-13084" alt="alnamrood-band" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/alnamrood-band.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/alnamrood-band.jpg 635w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/alnamrood-band-300x227.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px" /></p>
<p>Auch hier gilt: Orientalische Volksmusik + Black Metal = neue Klangwelten. <strong>AL NAMROOD</strong> sind eine der wenigen Bands, die im Nahen Osten Fuß fassen konnten. Dennoch ist die 2008 gegründete Gruppe stark im Underground verwurzelt und muss bis heute unerkannt bleiben.</p>
<p><strong>SONNE ADAM:</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="330" height="383" class="alignnone size-full wp-image-13082" alt="sonne-adam-logo" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/sonne-adam-logo.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/sonne-adam-logo.jpg 330w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/sonne-adam-logo-258x300.jpg 258w" sizes="auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px" /></p>
<p>Wenn ihr eine geniale Alternative für <strong>NECROS CHRISTOS</strong> sucht, dann habt ihr sie hier gefunden. Selbst das Logo ähnelt stark dem der Death-Metal-Walze aus Deutschland. So nah kommt keine Truppe an die Berliner heran. Natürlich mit eigenem Touch. 3 EPs, ein Album sowie eine Compilation konnten schon veröffentlicht werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ge8QVB9iwZ8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>ORPHANED LAND:</strong></p>
<p>Richtige Urgesteine, die mittlerweile mit ihrer Musik um die Welt reisen können und keine antireligiösen Texte verbreiten. Die Botschaft in ihren Texten lädt ein, alle Religionen zu einem Tisch einzuladen und Frieden zu schließen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Bds3FALcR7M?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gegen-den-islam-ein-extremes-tabu-teil-2/">Gegen den Islam &#8211; ein extremes Tabu? Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Gegen den Islam &#8211; Ein extremes Tabu? Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 10:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Anti]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oh oh! Was hat sich der Schreiberling wohl hierbei gedacht? Wird hier etwa Stellung zum brisanten Thema &#8222;Islam&#8220; bezogen, welches immer mehr in der Szene Anklang und Empörung findet? Ja und nein. Zuallererst: Ich versuche, alle Seiten dieses Themas zu beleuchten. Das ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gegen-den-islam-ein-extremes-tabu-teil-1/">Gegen den Islam &#8211; Ein extremes Tabu? Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Oh oh! Was hat sich der Schreiberling wohl hierbei gedacht? Wird hier etwa Stellung zum brisanten Thema &#8222;Islam&#8220; bezogen, welches immer mehr in der Szene Anklang und Empörung findet? Ja und nein. Zuallererst: Ich versuche, alle Seiten dieses Themas zu beleuchten. Das bedeutet: <strong>soweit es geht, absolute Neutralität</strong> zu wahren.</p>
<p>Das Thema Christentum im (Black) Metal ist mittlerweile ein alter Schuh. Viele von uns haben sich daran gewöhnt, dass es zum &#8222;guten Ton&#8220; gehört, gegen diese Religion zu wettern. Manchmal primitiv, manchmal gar wissenschaftlich und philosophisch. Es scheint aber niemanden mehr in der Szene großartig zu jucken, wenn Gott und seine Jünger verunglimpft werden, außer vielleicht Neueinsteiger, die ihre Eltern schocken wollen. Also nutzen unzählige Bands von Heute andere Themen als das Christentum. Da muss es doch etwas geben, was ein weiteres Mal für Furore sorgen kann. Dann kommt die Idee:</p>
<p><strong><em>&#8222;Gegen Religion? Da kann man ja auch den Islam mit einbeziehen!&#8220;</em></strong></p>
<p>Und der Aufschrei ist groß. &#8222;Das geht nicht!&#8220; und &#8222;Ihr seid doch Rechts!&#8220; beziehungsweise &#8222;Nazis!&#8220;. Dies sind wohl die häufigsten Reaktionen, wenn eine Gruppe von Musikern es wagt, diese Glaubensrichtung zu kritisieren/anzugreifen. Anders als das Christentum, welches heute kaum noch Ecken und Kanten aufweist, strotzt der Islam geradezu vor <strong>Dynamit für Diskussionen</strong>. Und was gäbe es für so manchen (z. B. <strong>TAAKE</strong> oder <strong>CLANDESTINE BLAZE</strong>) besseres, als mit einer neuen Masche zu provozieren? Wer bestimmt denn, was im Metal an Texten erlaubt ist und was nicht? Das entscheidet jeder für sich selbst, solange er die Konsequenzen tragen kann.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12166" aria-describedby="caption-attachment-12166" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12166 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/darkthrone-bandfoto-300x224.jpg" alt="darkthrone-bandfoto" width="300" height="224" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/darkthrone-bandfoto-300x224.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/darkthrone-bandfoto.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12166" class="wp-caption-text">Gewollte Provokation: DARKTHRONE</figcaption></figure>
<p>Kleine Erinnerung: Auf dem Album &#8222;Transilvanian Hunger&#8220; von <strong>DARKTHRONE</strong> prangte der Slogan &#8222;Norsk Arisk Black Metal&#8220;. Wie wir heute wissen, diente das als Zeichen der extremen Provokation. Es war das härteste Statement zu einer Anti-Haltung, die heute aber aufgeklärt und negiert wurde. Jedem dürfte klar sein, das <strong>DARKTHRONE</strong> nicht rechtsextremistisch unterwegs sind.</p>
<p>Kann es also sein, dass so mancher Musiker gegen den Islam wettert, nur <strong>um aufzufallen</strong>? Gut möglich, jedoch solltet ihr gut nachforschen, inwieweit die Band sich zu rechten Kontakten verhält und ihre Texte gestaltet. Schließlich hat nicht jeder Lust, solche Ideologien zu unterstützen.</p>
<p>Aber es gibt ja auch noch Bands, die selbst aus dem nahen Osten stammen und anti-islamische Texte verwenden. Sie fühlen sich unterdrückt durch den eigenen Staat, welcher strenge Richtlinien vorgibt. Alleine das öffentliche Auftreten mit der eigenen Band oder die Verbreitung von Metal-Alben im eigenen Land kann im schlimmsten Fall zu Gefängnisstrafen mit Todesfolge geahndet werden. Klar, dass es nicht lange dauert, bis sich Frust und Wut über das Leid im eigenen Leben anstauen und ein Ventil benötigen. Es gibt also noch Orte, wo es gefährlich sein kann, Metal zu spielen und tatsächlich so etwas wie eine <strong>Rebellion</strong> anzuzetteln. Einen konstanten Ort zum Proben, fähige Instrumente oder gar einen öffentlichen Gig zu haben ist nahezu unmöglich, denn auch Familienmitglieder können von den Folgen betroffen sein, wenn die eigene Identität bekannt wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12168" aria-describedby="caption-attachment-12168" style="width: 592px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12168 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/melechesh-band.jpg" alt="melechesh-band" width="602" height="401" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/melechesh-band.jpg 602w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/melechesh-band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/melechesh-band-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12168" class="wp-caption-text">Flüchteten Aufgrund der Staatsreligion: MELECHESH</figcaption></figure>
<p>Die mittlerweile international bekannte Band <strong>MELECHESH</strong> hat dem ein Ende gesetzt. Die Mitglieder nutzten ihre Chance und zogen weg aus der Heimat in Richtung Frankreich und Niederlande. Ob sie heute so erfolgreich und sicher in Jerusalem leben könnten, ist fraglich. <strong>ORPHANED LAND</strong> lösen die Problematik anders und wirbeln mit ihren Texten von der Vereinigung der abrahamitischen Religionen ordentlich Staub auf. Egal ob friedlich oder ablehnend, in diesen Gegenden provoziert Metal wie keine andere Musikrichtung.</p>
<h4>Kritische Texte am Islam</h4>
<p>Meist vereinen die Künstler in ihren musikalischen Aussagen Lebensereignisse und verdeutlichen eine antireligiöse Haltung. Die beinahe schon wahnhafte Tyrannei ihrer Staatsreligion bildet hierbei das Zentrum in den meisten Texten der Bands. Historische Aspekte spielen dabei eine nicht unwichtige Rolle. Stellt euch einfach mal vor, ihr würdet an so einem Ort leben, welcher keine absehbare Besserung mit sich bringt. Das kann sehr schnell <strong>trostlos</strong> sein. Insofern sind die Texte nicht nationalistisch oder fanatisch anzusehen (obwohl es auch das gibt), sondern näher am Punk, als man denkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anmerkung: Dieser Beitrag soll dich anregen, ernsthaft über diese Problematik nachzudenken. Das war jedenfalls die Intention hinter diesem Thema. Nächstes mal beschäftigen wir uns mit der Entstehung der Metalszene im Islam, wo du viele neue Bands kennen lernen wirst, von denen du vielleicht noch nie etwas gehört hast. Schließlich gibt es dort mehr als nur Sand, Krieg und alte Bauwerke zu bestaunen!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gegen-den-islam-ein-extremes-tabu-teil-1/">Gegen den Islam &#8211; Ein extremes Tabu? Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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