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	<title>Melodic Metalcore Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Melodic Metalcore Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>THREAT SIGNAL &#8211; Was lange währt wird endlich gut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2018 10:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sechs Jahre haben&#160;THREAT SIGNAL uns warten lassen. Verschuldet war das wohl dem Label- und Bandbesetzungswechsel der letzten Jahre. Dabei hieß es doch erst, dass 2016 schon die neue Platte erscheinen sollte. Aber das Warten hat sich ausgezahlt! Die Band zeigt eine deutliche ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong><strong>THREAT SIGNAL</strong> &#8211; &#8222;Disconnect&#8220; </strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>10.11.2017<br />
<strong>Länge: </strong>57:06 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Agonia Records<br />
<strong>Stil: </strong>Metalcore/ Melodic Death Metal</div></div></div>
<p>Sechs Jahre haben&nbsp;<strong>THREAT SIGNAL</strong> uns warten lassen. Verschuldet war das wohl dem Label- und Bandbesetzungswechsel der letzten Jahre. Dabei hieß es doch erst, dass 2016 schon die neue Platte erscheinen sollte. Aber das Warten hat sich ausgezahlt!</p>
<p>Die Band zeigt eine deutliche Entwicklung, denn statt konzeptlosem Geballer gibt es hier durchdachte Tracks und gutes Songwriting. Schon der Opener <em>&#8222;Elimination Process&#8220;</em> überrascht mit sanften Gitarren, Clean-Vocals und einen strukturierten Songaufbau bis zur gutturalen Explosion. Dabei kommt da noch viel mehr! Bis hin zum Ende des ersten Longtrack und Endsong&nbsp;<em>&#8222;Terminal Madness&#8220;</em> zeigt Sänger <strong>Jon Howard</strong> eindrucksvoll seine gesangliche Vielfalt und dazu gibt es einen Misch von Progressive Djent bis hin zum Metalcore Breakdown. Vom damaligen stumpfen Gedresche und <strong>MESHUGGAH</strong>-Klon sind <strong>THREAT SIGNAL</strong> jetzt weit entfernt.</p>
<p>Aber etwas Kritik gibts doch: teilweise lässt die Masse an Clean-Vocals die Platte einfach sehr weinerlich erscheinen. Vor allem mit den traurigen und nachdenklichen Lyrics, welche sich mit den Abgründen des digitalen Zeitalters beschäftigen. Es lässt trotzdem nur hoffen, dass die nächste Scheibe noch mehr überrascht! Und hoffentlich nicht erst wieder in sechs Jahren!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/threatsignal/">Facebook</a></p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FJgtZzIbmT4?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Guttenberg macht jetzt Metalcore &#8211; THE ROYAL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2017 09:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[august burns red]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[melodic hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[the royal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THE ROYAL &#8211; Seven Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017 Länge: 50:06 Min. Label: Long Branch Records Stil: Melodic Metalcore, Melodic Hardcore In einem Genre, in dem die größten Bands aus den USA stammen und die dortige Szene als Sprungbrett nutzen, sieht man es nicht oft, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE ROYAL</strong> &#8211; Seven<br />
Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017<br />
Länge: 50:06 Min.<br />
Label: Long Branch Records<br />
Stil: Melodic Metalcore, Melodic Hardcore<span id="more-15629"></span></p>
<p>In einem Genre, in dem die größten Bands aus den USA stammen und die dortige Szene als Sprungbrett nutzen, sieht man es nicht oft, dass sich kleinere, europäische Bands hochkämpfen. Eine kleine aber feine Band aus den Niederlanden ist jedoch kurz davor, den Durchbruch hier zu erreichen. Spielsicherheit und alte, gut bekannte Songstrukturen sollen dabei behilflich sein. Doch ist das Gesamtpaket frisch genug, um die verwöhnten Massen in seinen Bann zu ziehen? Die Einflüsse reichen nicht weit über erfolgreiche Metalcore- und Melodic-Hardcore-Gruppen hinaus. Müssen die Niederländer also mehr liefern als nur einen Mix aus <strong>PARKWAY DRIVE</strong>, <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong>, <strong>AUGUST BURNS RED</strong> und <strong>THE GHOST INSIDE</strong>? Was ihr zweites Album angeht, erwartet mich lediglich eine Metalcore-Version von <strong>Karl-Theodor zu Guttenberg</strong>. Hier wurde doch abgeschrieben!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15681" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/TheRoyal_Promo2_Credit_SebastiaanDeVries-1024x684.jpg" width="439" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/TheRoyal_Promo2_Credit_SebastiaanDeVries-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/TheRoyal_Promo2_Credit_SebastiaanDeVries-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/TheRoyal_Promo2_Credit_SebastiaanDeVries-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/TheRoyal_Promo2_Credit_SebastiaanDeVries-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/TheRoyal_Promo2_Credit_SebastiaanDeVries.jpg 1450w" sizes="(max-width: 439px) 100vw, 439px" /></p>
<p>Sofort fällt dem geübten Hörer auf, wie viel hier von anderen Bands geliehen wurde. Seien es die Piano-Medleys à la <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong> und <strong>DREAM ON DREAMER</strong> auf <em>&#8222;Counterculture&#8220;</em>, die <strong>AUGUST BURNS RED</strong>-Riffs und -Breakdowns auf <em>&#8222;Creeds And The Vultures&#8220;</em> oder auch die ebenfalls den US-Amerikanern nachempfundenen instrumentalen Zwischenspiele auf vielen der Songs. Schließe ich während <em>&#8222;Life Breaker&#8220;</em>,<em> &#8222;Viridian&#8220;</em> oder auch <em>&#8222;Feeding Wolves&#8220;</em> die Augen, so kann ich schon fast <strong>Jake Luhrs</strong> dazu auf der Bühne tanzen sehen. Ich dachte, kopieren ist nur in China und nicht in Eindhoven beliebt. <em>&#8222;Draining Veins&#8220;</em> und <em>&#8222;Counterculture&#8220;</em> klingen so stark nach <em>&#8222;Provision&#8220; </em>und <em>&#8222;Fault Line&#8220;</em>, dass ich sofort Lust habe, eines dieser Lieder aufzulegen. Nur leider sind die eben von <strong>AUGUST BURNS RED</strong> und nicht <strong>THE ROYAL</strong>. Der Track <em>&#8222;Feeding Wolves&#8220;</em> löst ähnliche Gefühle bei mir aus und so langsam wird mir mulmig bei den vielen Parallelen, die ich hier ziehen kann. Sogar die Chord-Progression direkt nach dem Intro sollte jeden Metalcore-Fan stutzig werden lassen. Sie ähnelt stark den Liedern wie <em>&#8222;Martyr&#8220; </em>und vielen anderen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-15683" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/theroyal-LOGO-transparent-B-1024x720.png" width="461" height="324" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/theroyal-LOGO-transparent-B-1024x720.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/theroyal-LOGO-transparent-B-300x211.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/theroyal-LOGO-transparent-B-165x116.png 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/theroyal-LOGO-transparent-B-750x527.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/theroyal-LOGO-transparent-B-85x60.png 85w" sizes="(max-width: 461px) 100vw, 461px" /></p>
<p>Von welcher Band dieser Song ist, muss ich glaube ich inzwischen nicht mehr erwähnen. Sogar der Gitarrenton ähnelt sich stark, lediglich der Sänger von <strong>THE ROYAL</strong> scheint nicht vorzuhaben, eine gewisse andere Band zu imitieren. Ich höre an dieser Stelle lieber auf, Ähnlichkeiten zu dieser Band zu entdecken und sage nur, dass sich fast jeder Song wie eine dreiste Kopie anhört. Übrigens, der &#8222;We are fearless&#8220;-Part aus <em>&#8222;Life Breaker&#8220;</em> scheint direkt aus <strong>FOR TODAY</strong>s Portfolio entnommen worden zu sein. <em>&#8222;Seven&#8220;</em> hat sein Intro direkt von <strong>NORTHLANE</strong>s <em>&#8222;Dispossession&#8220;</em> geklaut. Unverschämter geht es wohl nicht.</p>
<h4>Königlich dreist im Notenklau</h4>
<p>Die Umsetzung ist natürlich sehr gut und die Soli und Riffs überzeugen durch und durch. Warum man kaum eigene Ideen einfließen lässt, erschließt sich mir jedoch nicht. Gitarrendudelei während langen Breakdowns, siehe <em>&#8222;Talassa&#8220; </em>und <em>&#8222;Seven&#8220;,</em> hilft bei der guten Umsetzung umso mehr. Sogar Breakdowns können sie interessant verpacken, aber letztendlich ist jeder Song ein Sammelsurium aus den Lieblingsbands der Niederländer. Bock auf Melodic Metalcore macht die LP mit ihren banalen, bereits tausendmal gehörten Riffs jedenfalls. Gibt es da auch Lieder, die positiv auffallen?</p>
<p>Der Opener<em> &#8222;Thunder&#8220;</em> bietet ein ähnlich großartiges Intro wie der Closer <em>&#8222;Viridian&#8220;</em>. Letzterer lässt mich trotz dem hoffnungslosen &#8222;Blegh!&#8220; am Ende darauf hoffen, dass sich diese Band schon sehr bald mit eigenen Ideen weiterentwickeln kann. Wer auf <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong> oder <strong>THE GHOST INSIDE</strong> steht, sollte diese beiden Songs und <em>&#8222;Wildmind&#8220;</em> unbedingt auschecken. Das einzige Beiwerk, bei dem ich keine vergleichbare Quelle zeigen kann, ist die instrumentale Pause <em>&#8222;Interlude&#8220;</em>. Diese klingt leider komplett aus der Luft gegriffen und nichtssagend &#8211; die drei Minuten Geklimper hätte man sich sparen können. Immerhin verkürzen<strong> THE ROYAL</strong> die Wartezeit auf das neue <strong>AUGUST BURNS RED</strong>-Album, das dieses Jahr noch erscheint. Der nächste Kracher von<strong> WHILE SHE SLEEPS</strong> lässt auch nur noch ca. drei Wochen auf sich warten. Bis dahin können sich Metalcore-affine Leute mit dieser &#8222;Coverband&#8220; auseinandersetzen. Vielleicht bleibt bei euch ja mehr hängen, als bei mir.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/JHuRNy-6FM4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Core Classics #24 &#8211; Unearth</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2017 10:28:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[breakdowns]]></category>
		<category><![CDATA[Bury Tomorrow]]></category>
		<category><![CDATA[core classics]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>UNEARTH&nbsp;</strong>&#8211;&nbsp;The Oncoming Storm<br />
Veröffentlichungsdatum:&nbsp;29.06.2004<br />
Länge: 40:36 Min.<br />
Label: Metal Blade Records</p>
<p>Die großartigste Metalcore-Band der Melodic-Death-Metal-Schule ist in den Augen der meisten natürlich <strong>AS I LAY DYING</strong>. Die Truppe rund um unseren Lieblingsinsassen <strong>Tim Lambesis</strong> hatte kommerziellen Erfolg und war trotzdem individuell. Eine der Bands, die im Schatten der noch größeren Gruppierungen ihr Dasein fristeten, ist <strong>UNEARTH</strong>. Dieses Album war erst ihre zweite LP, doch der stilgetreue und verspielte Ton, den man auf dem Debüt nur vermuten konnte, festigt sich hier bereits. Schließlich gibt es die Formation&nbsp;zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits seit 1998.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14142 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/a1310322144_10-1024x1024.jpg" height="488" width="488" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/a1310322144_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/a1310322144_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/a1310322144_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/a1310322144_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/a1310322144_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px" /><br />
Die Geschicke von Produzent <strong>Adam Dutkiewiecz</strong> sind deutlich hörbar &#8211; er war für viele der Melodic-Metalcore-Alben der Meisterklasse verantwortlich, sowohl als Gitarrist als auch als Produzent. Die Belohnung für dieses herausragende Werk waren nicht nur gute internationale Kritiken. Ohne die Veröffentlichung dieses Albums und das Unterschreiben eines Vertrags bei Metal Blade Records, wäre es nie zum Ritterschlag für die Gruppe gekommen: sie spielten auf der Headbanger United States Tour von MTV mit&nbsp;den Legenden <strong>LAMB OF GOD</strong>, <strong>KILLSWITCH ENGAGE</strong> und <strong>SHADOWS FALL</strong>. Außerdem spielten sie auch auf Festivals wie dem <strong>OzzFest</strong>. Da ich&nbsp;<strong>UNEARTH</strong> bereits live gesehen habe, kann ich bestätigen, dass das eine unglaublich gute Show gewesen sein muss. Meine Favoriten stammen dabei beide von &#8222;The Oncoming Storm&#8220;: der Fanliebling <em>&#8222;Zombie Autopilot&#8220;</em> und das konzerttaugliche <em>&#8222;Black Hearts Now Reign&#8220;</em>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-14145" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/unearth_07.jpg" height="373" width="553" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/unearth_07.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/unearth_07-300x203.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 553px) 100vw, 553px" /></p>
<p>Diese beiden Lieder sind aber nicht die wichtigste Kombination aus zwei aufeinanderfolgenden Liedern auf dieser Scheibe. <em>&#8222;Failure&#8220;</em> schließt zum Beispiel nahtlos an den Opener <em>&#8222;The Great Dividers&#8220;</em> an, da beide tonangebend für eine 40-minütige Reise durch das Metalcore-Schlaraffenland sind. Neben den Riffs, die sofort in den Kopf gehen, bleibt auch fast jeder Breakdown&nbsp;wiedererkennbar. Nicht umsonst wurden sie von&nbsp;neueren Bands wie <strong>BURY TOMORROW</strong> als Meister der Breakdowns bezeichnet, ohne die es viele Bands heute nicht geben würde. Die beiden letzten Lieder sind auf der Reise genauso wichtig wie die Songs in der ersten Hälfte. Die &#8222;Ruhe&#8220; vor dem Sturm gibt es auf <em>&#8222;Predetermined Sky&#8220;</em>, bevor <em>&#8222;False Idols&#8220;</em>, mit der typischen Hardcore-Attitüde ausgestattet, daherkommt. Damit erreicht man jeden Fan, der eine Schwäche für solche &#8222;Wir gegen die Welt&#8220;- und Anti-System-Songs hat. Verpackt hat man es trotzdem viel schöner als irgendwelche Brocore-Bands es je schaffen könnten.</p>
<blockquote><p>&#8222;here we stand. lessened are the far and few who sustain, protect and nurture. who stands before us. we lay our lives down for the<br />
star. who stands before us. as we speak. we lay our lives down for the star. it&#8217;s all pathetically the same&#8220; &#8211;<em> &#8222;False Idols&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Eine stolze Bandgeschichte haben die Jungs aus Boston schon hinter sich. Ich glaube, man kann sich auf die Schulter klopfen, wenn man Metalcore-Bands von einem Kaliber wie <strong>BURY TOMORROW</strong> inspiriert hat. Diese Briten sind auch ein absoluter Tipp im Genre, obwohl sie auch im Schatten der großen US-amerikanischen Bands leben müssen. Trotzdem ist ihre Größe schon ansehnlich gewachsen und ihre Fangemeinschaft pendelt sich von der Treue irgendwo zwischen&nbsp;<strong>UNEARTH</strong> und <strong>NORMA JEAN</strong> ein. Erstaunlich wie viele Parallelen hier zu finden sind, entweder wiederholt sich die Geschichte wirklich oder ich habe einen Fehler in der Matrix entdeckt. Aber hört selbst was es dank<strong> UNEARTH</strong> auf dem Markt noch für Bands gibt:</p>
<h4 style="text-align: center;">(Achtung: akute Riffwarnung, bitte verlassen sie den Raum falls sie melodieresistent sind!)</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/scB89V6HQDU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Sogar die Bonustracks, die diesem Album bei einem Re-Release übergeholfen wurden, sind keine B-Sides, sondern vom Debüt-Album &#8222;Stings Of Conscience&#8220;. Unpolierter und roher als der Rest des Albums sind sie keine logische Ergänzung und dennoch gehen sie ins Ohr. Emotionale Tiefen oder Höhen hat die Platte nicht zu bieten, es bleibt eigentlich immer bei der gleichen, galoppartigen Geschwindigkeit, bei der an keiner Haltestelle gestoppt wird. Und wo es keine definitiven Highlights geben muss, da tanzt jedes Lied komplett aus der Reihe, was nicht dem Standard des restlichen Albums entspricht. Ich hatte von einem großen Label eh nicht erwartet, dass solche künstlerischen Schritte verstanden werden. Meckern mag ich trotzdem nicht, denn der &#8222;neuen&#8220; Version des Albums lag auch eine DVD bei. Diese ist mit den typischen Backstage-Aufnahme-Inhalten, Musikvideos und Live-Performances bestückt. Also doch etwas mehr Fan-Service, als es bei einem kleinen Label möglich ist.</p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Und was ist das Beste an dieser Band und diesem Werk? Die inzwischen etwas älteren Männer machen weiterhin großartige Musik, die sich nicht von ihren Wurzeln entfernt. Vielmehr erwarten dich auf jedem späteren Album verfeinerte und auch zum Teil noch härtere Versionen von<strong> UNEARTH</strong>, was man auf dieser Scheibe lieben lernt. Kein Stein wird von dieser Melodic-Metalcore-Kapelle auf dem anderen gelassen. Egal ob lyrisch oder instrumental werden Konzepte aus dem Alltag und der gesamten menschlichen Welt aufgebrochen, besprochen und verarbeitet. Eine weitere Band die es schafft, eine Brücke zwischen alten und jungen Fans zu schlagen und darauf sollte vielleicht öfter angestoßen werden. Schließlich war jeder alte Fan mal ein unerfahrener neuer Fan, der nur an der Oberfläche kratzte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/gYKlEPrGTpg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Core Classics #7 &#8211; As I Lay Dying</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2016 13:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<category><![CDATA[classics]]></category>
		<category><![CDATA[Core]]></category>
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		<category><![CDATA[Melodic Metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-7/">Core Classics #7 &#8211; As I Lay Dying</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>AS I LAY DYING</strong> – Shadows Are Security<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.06.2005<br />
Länge: 43:23 Min.<br />
Label: Metal Blade Records</p>
<p>Diese Scheibe setzte so viel in Bewegung und ist gerade einmal elf Jahre jung. Die Rede ist von &#8222;Shadows Are Security&#8220; von <strong>AS I LAY DYING</strong>. Die Band selbst wurde nur 14 Jahre alt und macht seit 2014 eine Pause ohne Hoffnung auf Wiederkehr. Sie hat den Prozess und die Verurteilung von Frontmann Lambesis nicht überstanden. Für alle, die mit der Bandgeschichte vertraut sind, folgt nun eine etwas abgewandelte Version des Dramas:</p>
<p>Der moderne Jesus hat es nicht leicht. Er versuchte neue Anbeter zu gewinnen, indem er Musik machte und sich tätowieren ließ. Er wollte eine neue Zielgruppe erreichen. Positive Herangehensweisen an negative Vorfälle und Probleme, die mit einer leichten Prise christlichem Kontext versehen waren, präsentierte er den potenziellen neuen Kirchenbesteuerten. Mit seinem Geschrei fand er jedoch auch Zustimmung bei dämonischen Zuhörern, denen der Klang seines Gesangs und die Instrumentalarbeit seiner Jünger gefiel. Als er dann noch von der Breitnacken-Sekte verführt wurde und Anabolika nahm, war das Ende schon absehbar. Er versuchte alle Gerüchte über eine mögliche Ehefrau Gottes aus dem Weg zu schaffen und arrangierte einen Auftragsmörder, damit er endlich Ruhe vor dem Gewinsel seiner Anbeter und seiner Göttergattin hatte. Das erfreute die Polizei des neuen Roms, ich meine natürlich das Imperium US-amerikanischer Staaten, eher wenig und seitdem sitzt Jesus in der Haft. Nicht nur haben die Anabolika ihn zu einem gottlosen Menschen gemacht, sondern es besteht für ihn die Gefahr, selbst zu einer Göttin zu werden. Es würden ihm Brüste wachsen, drohte ihm sein Vater. Da unser Held aber jegliche Mythologie mit weiblichen Göttern verabscheut und am liebsten Eva aus der Bibel gestrichen hätte, klagt er nun auf Schadensersatz. Denn wer will schon eine weibliche Sängerin anbeten. Seine Jünger hatten zwar einen neuen Gott gefunden, der mit ihnen durch die Lande zog um Leute zu bekehren, aber einer von ihnen hat diesen bereits verraten. Selbst das Erbe Jesus hält sich also nicht und wird bald in alle Winde verstreut sein. Und das ist noch nicht genug! Jesus bekannte sich als <a href="https://silence-magazin.de/metal-und-religion-gedanken-zu-einer-unklaren-koexistenz/">Atheist</a> und hatte versucht, mit seinen religiösen Ansichten Geld zu machen. Er hatte von Anfang an nur die saftige Kirchensteuer im Blick.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_9848" aria-describedby="caption-attachment-9848" style="width: 771px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9848 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/as_i_lay_dying-1024x683.jpg" width="781" height="521" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/as_i_lay_dying-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/as_i_lay_dying-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/as_i_lay_dying-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/as_i_lay_dying-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/as_i_lay_dying.jpg 1348w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 781px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-9848" class="wp-caption-text">In der Mitte: Tim Lambesis (Jesus)</figcaption></figure>
<p>Im Text geht es um das Wirrwarr rund um die Inhaftierung des Frontmanns Tim Lambesis. Dieser mag zwar eine menschliche Katastrophe geworden sein, aber er hat musikalisch so einiges geleistet. <strong>AS I LAY DYING</strong> leisteten Pionierarbeit mit ihren ersten drei Alben und gaben zusammen mit <strong>KILLSWITCH ENGAGE</strong> den Ton an, was <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-5/">Melodic Metalcore</a> anging. Nicht nur die Texte, sondern auch die Stile der Bands ähneln sich. Gemeinsam öffneten sie Teile des Metals wieder dem Mainstream. Dass der Metalcore &#8211; so wie wir ihn heute kennen &#8211; auch stark ihrem Einfluss unterliegt, sollte jedem klar sein. Tim Lambesis hatte zudem mit seinem Nebenprojekt <strong>AUSTRIAN DEATH MACHINE</strong> einen sehr belustigenden Anteil seiner Musik präsentiert. Seine Arnold-Schwarzenegger-Imitation illustriert, dass er wahrscheinlich nicht immer Lust auf todernste Musik à la <strong>AS I LAY DYING</strong> hatte. Einen kleinen Auszug davon solltet ihr euch anhören. Technisch bleibt er aber auf hohem Niveau und lediglich Text und Art der Vocals sind an die Frohnatur Arnie angelehnt. Hier hat sich Tim &#8222;schwerwiegend genehmigt&#8220;, oder so ähnlich.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/tPIO86jTrQQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch wenn der Vorgänger &#8222;Frail Worlds Collapse&#8220; genauso den Ton angab, setzt sich &#8222;Shadows Are Security&#8220; deutlich davon ab. Eine bessere Produktion, noch härtere Riffs und schönere Melodien. Dass die Breakdowns für mich ein Sahnehäubchen auf dieser Riff-Torte darstellen, sei mal so dahingestellt. Denn das Ohrwurm-Niveau, auf dem hier gespielt wird, ist nicht zu unterschätzen. Man möchte bei den Intros von <em>&#8222;Meaning in Tragedy&#8220;</em>, <em>&#8222;Confined&#8220;</em>, <em>&#8222;Through Struggle&#8220;, &#8222;The Darkest Night&#8220;</em> und <em>&#8222;Morning Waits&#8220;</em> sofort mitsummen. Das setzt sich auf den folgenden Alben zwar so fort, aber blieb mir nie so in Erinnerung wie bei diesem Kunstwerk. Ich weiß zwar nicht, bei welcher Art von Musikfan die spielsicheren Gitarren keinen Orgasmus auslösen, aber ich bemitleide jeden, der hier keinen Zugang findet. Schließlich wird hier mit hohem Niveau, was Songwriting, Melodien und Gesang angeht, aufgetrumpft. Ähnlich harte Riffs zum Mitsummen findet man wahrscheinlich nur auf <strong>PARKWAY DRIVE</strong>s &#8222;Horizons&#8220; und <strong>I KILLED THE PROMQUEEN</strong>s &#8222;Music For The Recently Deceased&#8220;. Man ertappt sich hin und wieder bei dem Versuch, das eigene Hörerlebnis mit Stadiongesängen auszugestalten. &#8222;Duh du du du de, duh du du du de&#8230;&#8220;, gröhlt es da aus mir heraus. &#8222;Verdammt! Wie können die nur so eingängig und dennoch hart schreiben?&#8220;, ist der nächste Gedanke der dann meinen Mund verlässt. Es folgen ein Blick nach rechts und ein Blick nach links, um mich zu versichern, dass das auch wirklich niemand mitbekommen hat. Der Nachhauseweg in einem 2000-Seelen-Kaff ist nämlich sehr einsam und man fühlt sich oft unbeobachtet, müsst ihr wissen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9846 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/a4099301264_10-1024x1024.jpg" width="641" height="641" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/a4099301264_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/a4099301264_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/a4099301264_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/a4099301264_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/a4099301264_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 641px) 100vw, 641px" /></p>
<p>Die starken Einflüsse des Metals bestimmen diese hauptsächlich metallisch geprägte Spielweise des Metalcores, aber typische Hardcore-Schlagzeug-Beats finden sich auf vielen Liedern, wie zum Beispiel <em>&#8222;Confined&#8220;</em>, wieder. Die Verse auf <em>&#8222;Losing Sight&#8220;</em> werden gechuggt und erinnern den Hörer daran, dass es bei der Hardcore-Seite um mehr als nur Breakdowns geht. Aber auch den Thrash-Metal kann man bei einigen Tracks heraushören. Den klaren Gesang, übernommen von Bassist Nick Hipa, ist ein Ohrenschmaus und kommt dabei überhaupt nicht weinerlich daher. Die klaren Favoriten, was epische Gesangseinlagen betrifft, sind <em>&#8222;The Darkest Nights&#8220;</em> und <em>&#8222;Confined&#8220;</em>. Generell werden diese Vocals aber sehr sparsam genutzt. Das ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum gerade diese Band so gut beim sonst so skeptischen Metal-Fan ankam. Wenn auf den Metalcore eingetreten wurde, dann hat man <strong>AS I LAY DYING</strong>, zusammen mit ein paar anderen Bands wie <strong>UNEARTH</strong>, <strong>DARKEST HOUR</strong> und <strong>KILLSWITCH ENGAGE</strong>, immer zur Seite gestellt. Diese Bands hatten es nämlich in den Augen des kultigen und echten Metalheads verstanden, dass man mit Härte und Riffs weiterkommt. Obwohl sie zu den bekanntesten Nutzern von Breakdowns zählen, wurde darüber hinweggesehen. Wahrscheinlich auch deswegen, weil sich nicht ganze Songs nur aus Breakdowns zusammensetzen. Abwechslungsreiche Songstrukturen fernab vom typischen &#8222;Verse-Chorus-Breakdown-Verse-&#8230;&#8220;-Schema gibt es zur Genüge, auch wenn oft im Hintergrund eben dieser Aufbau stattfindet. Er wird durch den oft fehlenden Klar-Gesang nur nicht so in das Auge des Betrachters gerückt.</p>
<p>Aber ich schweife zu sehr ab. Die Breakdowns fetzen, trotz aller Kritik an der musikalischen Kreativität, welche angeblich während eines Breakdowns flöten geht. Sie werden nämlich zum Großteil mit abwechslungsreichen Gitarren hinterlegt und ähneln sich kaum. Die Highlights hier sind bei <em>&#8222;Through Struggle&#8220; </em>und<em> &#8222;Confined&#8220; </em>zu finden<em>, </em>wo sie einen beachtlichen Teil des Songs einnehmen. Das Solo auf <em>&#8222;The Truth Of My Perception&#8220;</em> ist mein instrumentaler Höhepunkt auf dem Album. Und abgesehen von <em>&#8222;Control Is Dead&#8220;</em> und <em>&#8222;Illusions&#8220;</em> wird immer ein angenehm schnelles Tempo hingelegt. Die einzigen Abzüge gibt es für die rohen, aber grässlich klingenden Screams auf <em>&#8222;Control Is Dead&#8220;</em>. Die sind zwar gewollt so unbearbeitet und dreckig, aber sind einfach nicht mein Geschmack. Die Qualitäten des Geschreis von Tim Lambesis muss ich hoffentlich nicht weiter erläutern, da er schon seit langem über die Genregrenzen hinaus als ein begabter Live- und Studio-Schreihals bekannt ist. Lyrisch geht es wieder um negative Erlebnisse und die Kraft diese &#8211; mit Gottes Hilfe &#8211; zu bewältigen. Stereotypische Melodic Metalcore-Texte also, aber wer will es ihnen verübeln, schließlich haben sie ja damit angefangen. Etwas düsterer als in den Texten von Genre-Vettern geht es jedoch zu, was in der Retrospektive zeigt, dass Tims Atheismus schon immer hätte auffallen können. Sie bedürfen aber auch keiner weiteren Erklärung, wenn man ein oder zwei Zeilen liest, wird einem die Bedeutung sehr schnell klar. Geradlinige und ernste Lyrics sind also das, wofür <strong>AS I LAY DYING</strong> standen.</p>
<blockquote><p>These thoughts<br />
Will carry me<br />
Through the darkest nights<br />
While your eyes rest in mine &#8211; <em>&#8222;The Darkest Nights&#8220;</em></p>
<p>Fazit:</p></blockquote>
<hr />
<p>Wer sich darauf einlässt, wird in diesem Album seinen neuen Messias finden.<em><br />
</em></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/PSz4x3CZ19g?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-7/">Core Classics #7 &#8211; As I Lay Dying</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Core Classics #5 &#8211; Killswitch Engage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 10:04:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[classics]]></category>
		<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[core classics]]></category>
		<category><![CDATA[Killswitch Engage]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-5/">Core Classics #5 &#8211; Killswitch Engage</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</strong></p>
<p><b>KILLSWITCH ENGAGE </b>– Alive or Just Breathing<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.05.2002<br />
Länge: 44:43 Min.<br />
Label: Roadrunner Records</p>
<p>Streit über neue und alte Besetzungen von Bands gibt es wie Sand am Meer. Wer ist besser? Wer soll wieder ersetzt werden? Wer von den alten Hasen sollte ihn ersetzen? Das sind so die typischen Fragen, die dann aufkommen. Aber bei keiner Band hat mich das je interessiert, bis ich auf die Melodic Metalcore-Meister <strong>KILLSWITCH ENGAGE</strong> gestoßen bin. Dieser Name ist weit über Genregrenzen von Metalcore bekannt und steht für eine der größten Hausnummern im Stilbereich. Lange Rede, kurzer Sinn, ich wusste nicht welches Werk mit welchem Sänger ich euch präsentieren sollte. <strong>Howard Jones</strong> oder <strong>Jesse Leach</strong>, zwei meiner Lieblingsgesangsstimmen im Metal, stehen zur Auswahl.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_8321" aria-describedby="caption-attachment-8321" style="width: 446px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/85342462.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8321 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/85342462.jpg" width="456" height="304" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/85342462.jpg 456w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/85342462-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/85342462-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 456px) 100vw, 456px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-8321" class="wp-caption-text">KIllswitch Engae mit Jesse Leech (siehe außen rechts)</figcaption></figure>
<p>Nach 2002 verließ <strong>Jesse Leach</strong> aus familiären und persönlichen Gründen die Band. <strong>Howard Jones</strong> ist danach zur Band gestoßen, nahm drei Alben mit ihr auf. Er wurde 2012, nach seinem krankheitsbedingten Austritt, wieder von <strong>Jesse</strong> ersetzt. Wie ihr seht, hat diese Konstellation viele Wechsel hinter sich und wird, meiner Meinung nach, vor allem durch das Genie <strong>Adam Dutkiewicz</strong> zusammengehalten. Dieser Herr kann nicht nur Songs schreiben und Gitarre spielen, sondern ist auch ein sehr bekannter und talentierter Produzent (z.Bsp. <strong>AS I LAY DYING </strong>&#8211; &#8222;An Ocean Between Us&#8220;, <strong>UNEARTH</strong> &#8211; &#8222;The Oncoming Storm&#8220;, <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-3/"><strong>NORMA JEAN</strong> &#8211; &#8222;Bless The Martyr and Kiss The Child&#8220;</a>).</p>
<p>Die Frage, welches Album dieser Band ich bespreche, kann ich mir dadurch aber nicht erleichtern. Letztendlich fällt meine Wahl auf &#8222;Alive Or Just Breathing&#8220;, was beweist, dass ein Song den Unterschied machen kann. <em>&#8222;Just Barely Breathing&#8220;</em> war mein Einstiegstrack in die Band und haut für mich alle anderen Lieder vom Hocker. Der typische Melodic Metalcore-Sound findet sich auf dem gesamten Album. Wirkungsvolles Tempo, Breakdowns, Melodeath-Riffs, wunderschöne Melodien und ausreichend Gesang erwarten euch. Vielleicht folgt bald eine Besprechung des anderen Albums &#8222;The End of Heartache&#8220;, was jetzt leider, dank nur eines Liedes, zu kurz kommt (Zwinker).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_8324" aria-describedby="caption-attachment-8324" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8324 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/killswitch-engage-part-ways-with-vocalist-howard-jones-1537.jpg" width="620" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/killswitch-engage-part-ways-with-vocalist-howard-jones-1537.jpg 620w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/killswitch-engage-part-ways-with-vocalist-howard-jones-1537-300x145.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-8324" class="wp-caption-text"><strong>KILLSWITCH ENGAGE</strong> mit Howard Jones (siehe Mitte)</figcaption></figure>
<p>Genug des Abschweifens! Es wird Zeit, sich mit der Musik zu beschäftigen. Trotz der oft genutzten Breakdowns, die zum Teil fehl am Platz wirken, wird während den meisten Liedern ein gutes Tempo vorgelegt. Das Riffing wurde oft als inkonstant bezeichnet, macht aber im Metalcore-Bereich mehr als nur einen guten Eindruck her und Elemente wie die aus <em>&#8222;The Element Of One&#8220;</em> gehören heute noch zum Standardprogramm im Genre. Besonders während den Versen wird es mal unnötig langsam, bevor dann die Gitarren mit Melodic Death Metal-Wucht und der entsprechenden Geschwindigkeit den Melancholie-belasteten Chorus einläuten. So zum Beispiel auch auf dem Opener <em>&#8222;Numbered Days&#8220;</em>, dort scheint die Hardcore-Seite der Band durch, mit einem kleinen Ausblick auf den Metal-Aspekt. Bei den Songs <em>&#8222;Self Revolution&#8220;</em>, <em>&#8222;Temple From Within&#8220;</em> und <em>&#8222;Just Barely Breathing&#8220;</em> wird der Einfluss aus der Melodeath-Metropole Göteburg noch deutlicher, was jedem Fan dieses Stils auffallen sollte. Das Intro von <em>&#8222;Self Revolution&#8220;</em> läutet dabei eine rasante Geschwindigkeit ein, die erst wieder am Ende des Songs aufgegriffen wird. Bei <em>&#8222;Just Barely Breathing&#8220;</em> wird hingegen etwas mehr Gas gegeben, aber der Chorus ist dafür wieder langsam und wird quasi im Loop als Outro genutzt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8326 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Killswitch_engage_alive_or_just_breathing.png" width="500" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Killswitch_engage_alive_or_just_breathing.png 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Killswitch_engage_alive_or_just_breathing-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Killswitch_engage_alive_or_just_breathing-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Epische Gesangseinlagen gehören zum Standardrepertoire und Jesse Leachs Stimme scheint vor allem auf Songs wie <em>&#8222;My Last Serenade&#8220; </em>oder <em>&#8222;Temple From The Within&#8220; </em>durch. Wenn geschrien wird, klingt der Sänger ziemlich roh und unbearbeitet. Hier wird zwischen hohen und tiefen Passagen je nach Belieben gewechselt. Ich muss zugeben, dass mich das zu Anfang nicht beeindrucken konnte. Inzwischen passt aber der Stil des Clean-Gesangs auch in meinem Kopf zum Geschrei. Der sprachliche Inhalt des Albums ist zwar nicht religiös motiviert, bis auf den Song <em>&#8222;Fixation On The Darkness&#8220;</em>, aber die Nachricht an den Hörer bleibt durchgehend positiv und gleich. Es geht immer wieder darum, zu sich zu stehen und für sich und mit anderen zu &#8222;kämpfen&#8220;, um letztendlich glücklich zu sein. Der letzte Song <em>&#8222;Rise Inside&#8220;</em> illustriert diese motivationstreibende lyrische Seite sehr gut. Die Figur wehrt sich gegen seine schlechten Eigenschaften und soll Entscheidungen selbst fällen. Und das in fast allen Liedern. Oft wird es hier melodramatisch, was aber vom Namen her zum Genre ganz gut passt. Die erbaulichen Texte sind hier nämlich Teil des Standardprogramms:</p>
<blockquote><p>Why have we forsaken love<br />
The time has come to raise our voices<br />
So rise up and fight with me<br />
Embrace what we have<br />
It might be the last time<br />
In this life (in this life)<br />
We will rise (we will rise) &#8211; <em>&#8222;Rise Inside&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Wenn dunkle Zeiten und Seiten besprochen werden, dann so, dass immer der Ausweg über eigene Willenskraft konträr dazu dargestellt wird. Ein weiteres Thema ist der Zusammenhalt unter Freunden und dem eigenen Partner. Immer wieder wird davon gesprochen, dass man mit den richtigen Leuten an der eigenen Seite alles überstehen kann. Ihr merkt hoffentlich, wie idealisiert dieses Weltbild ist. Aber den Anspruch, Schmerz und Hoffnungslosigkeit darzustellen, hat dieses Album auch nicht. Es klingt wie eine lange Psychotherapie via Selbstgespräch, die der Sänger ins Mikro brüllt. Das kann man natürlich selbst nutzen, indem man sich die ein oder andere verzwickte Situation aus einem anderen Blickwinkel anschaut. Und genau das wollten <strong>KILLSWITCH ENGAGE</strong> damit auch erreichen. Ich will damit aber auch sagen, dass man sich damit auf der sicheren Seite befindet. Wer positive Nachrichten überbringt, dürfte schließlich auch mit der Wirkung seiner Musik überall akzeptiert werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8328 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Killswitch-Engage-live.jpg" width="864" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Killswitch-Engage-live.jpg 864w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Killswitch-Engage-live-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Killswitch-Engage-live-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Killswitch-Engage-live-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 864px) 100vw, 864px" /></p>
<p>Am nächsten kommt die Band ihren Hardcore-Vorbildern mit <em>&#8222;Life To Lifeless&#8220;</em> und den auf dem Track zahlreich verteilten Breakdowns und stilsicheren Schlagzeug-Mustern. Aber auch auf Death Metal-Riff-geplagten Songs wie <em>&#8222;Just Barely Breathing&#8220;, &#8222;Vide Infra&#8220;</em> und <em>&#8222;Temple From Within&#8220;</em> finden wir natürlich unser Hardcore-Schlagzeug wieder. Jedoch vermag die Anzahl an Breakdowns den Hörer auch zu nerven, so auch auf dem nur zwei Minuten langen <em>&#8222;To The Sons Of Man&#8220;</em>. So hart das Gesamtpaket dank der vielen &#8222;Zusammenbrüche&#8220; auch klingt, es zündet noch lang nicht so, wie gewünscht. Das machen andere Alben besser, bei denen auf Breakdowns öfter verzichtet wurde. Härte nur um der Härte willen ist eine ausgelutschte Strategie. Sie fällt fast jedem sofort ins Ohr, wenn er sie hört.</p>
<p>Verschnaufspausen, wie das instrumentale <em>&#8222;Without A Name&#8220;</em>, sind leider zu selten bis gar nicht vorhanden. Eigentlich schade um die Melodien. Dennoch sind die ohrwurmverdächtigen Riffs auf diesem Album ein echter Hingucker. Allen voran natürlich mein Favorit <em>&#8222;Just Barely Breathing&#8220;</em>. Denn wäre dieses Album nicht so eingängig und leicht einprägsam, hätte es wahrscheinlich nie diesen Erfolg erzielt. Und das alles trotz, oder gerade wegen, der Breakdowns? Das bleibt mir wahrscheinlich für immer ein Rätsel.</p>
<blockquote>
<h2>Fazit:</h2>
</blockquote>
<hr />
<p>Dieses Album ist zwar nicht der erste Vertreter des Melodic-Metalcores &#8211; von Melodic Death Metal beeinflusster Hardcore -, aber es brachte dieses Genre nicht nur in die Ohren des Otto-Normal-Metal-Verbrauchers, sondern auch ins Radio und den Rock-Mainstream. Eine unglaublich wichtige Grundlage für den Erfolg von Bands wie <strong>ALL THAT REMAINS</strong>,<strong> DARKEST HOUR</strong> und <strong>SHADOWS FALL</strong>. Außerdem wurde dieser Stil seitdem bis zum Äußersten wiederholt, zum Teil auch von den gerade genannten <strong>ALL THAT REMAINS</strong>. Aber auch der, dank Tim Lambesis Ego-Trip leider aufgelöste, Gigant <strong>AS I LAY DYING </strong>hat sich augenscheinlich das ein oder andere Riff aus, zum Beispiel <em>&#8222;The Element Of One&#8220;</em>, abgeschaut.</p>
<p>Für den kommerziellen Erfolg hat es allemal gereicht. Ich kann noch so viel meckern, am Ende sprechen über 100.000 verkaufte Einheiten in den USA und der immer wieder imitierte Stil für sich. Daher ist der Legendenstatus nicht nur gerechtfertigt, sondern auch verdient. Der lyrische Anteil von &#8222;Wir gegen den Rest der Welt&#8220;, wie man ihn auch bei Bands wie <strong>FIVE FINGER DEATH PUNCH</strong> findet, erklärt den Erfolg wahrscheinlich auch. Leicht verdauliche Musik mit positivem Inhalt für Außenseiter und, oder doch schon, sozial etablierte Personen?<br />
Ich glaube, da hat jemand <a href="https://www.youtube.com/watch?v=m6c-sRHzEFs">Einsteiger-Bands</a> gesagt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Si_qVYE5srE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-5/">Core Classics #5 &#8211; Killswitch Engage</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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