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	<title>Montreal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Dream Theater meets Apocalyptica &#8211; CYDEMIND</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 06:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>CYDEMIND &#8211; Erosion Veröffentlichungsdatum: 26.05.2017 Dauer: 63 Min. Label: Self-Released Stil: Progressive Metal Einfach mal die Schnauze halten! Wenn man in seinem Leben ein Musikinstrument studiert hat, bleiben oft nicht viele Möglichkeiten offen, um einen Beruf zu finden, bzw. möchten die meisten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CYDEMIND</strong> &#8211; Erosion<br />
Veröffentlichungsdatum: 26.05.2017<br />
Dauer: 63 Min.<br />
Label: Self-Released<br />
Stil: Progressive Metal<span id="more-17764"></span></p>
<h4>Einfach mal die Schnauze halten!</h4>
<p>Wenn man in seinem Leben ein <strong>Musikinstrument studiert</strong> hat, bleiben oft nicht viele Möglichkeiten offen, um einen Beruf zu finden, bzw. möchten die meisten dann auch zeigen was sie können. Daher findet man viele Akademiker in diversen Progressive-Metal-Bands wieder. So ist es auch bei <strong>CYDEMIND</strong>, einer Band aus Montréal, welche am 26.05. ihre erste LP auf den Markt gebracht hat. Was mir an der Band sehr gefällt ist, dass sie <strong>keinen Gesang</strong> brauchen, sondern mithilfe von <strong>Violine und Klavier</strong> die Geschichten der einzelnen Songs erzählen, ohne auch nur ein Wort zu sagen.</p>
<p>Der erste Titel <em>&#8222;What Remains&#8220; </em>ist bereits 2015 als Single erschienen und führt den Hörer bereits mit harten Riffs und schnellem Geigenspiel in die <strong>melancholische Grundstimmung</strong> der Platte ein. Hierbei verliert sich die Band auch noch nicht in endlose Soli, wie am Ende der Platte, sondern zeigt noch eine wiederkehrende Songstruktur. Außerdem überzeugen sie mit einem <strong>außerordentlichen Zusammenspiel und progressiven Rhythmus- und Melodiewechsel</strong>. Dabei ist die Violine quasi die Hauptfigur/Main-Vocal. Das Piano wird in die Songs <strong>elektronisch und akustisch</strong> eingebracht, aber auch Gitarrist <strong>Kevin Paquet </strong>darf öfter mal seinen Senf dazugeben und bekommt seine Soli. Die Idee an sich ist sehr gut, allerdings kommt es hier zum typischen Progressive-Metal-Problem, was mich veranlasste, auf der Hälfte der Platte erstmal tief Luft holen zu müssen. Nach den ersten beiden Tracks, die mir <strong>melodisch und struktural sehr gut</strong> gefielen, folgt mit <em>&#8222;Derecho&#8220; </em>eine Ballade, während es dann mit <em>&#8222;Red Tides&#8220; </em>wieder härter wird – so weit, so gut.</p>
<h4>Djent vs. Violine</h4>
<p>Die letzten Titel sind dann allerdings nur noch anstrengend zu hören. Vor allem im 27:19 Minuten langen Titel- und Endsong <em>&#8222;Erosion&#8220; </em>scheint sich einfach nur noch <strong>Solo an Solo</strong> zu reihen und jeder muss zeigen was er kann.</p>
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<p>Aber wer Bands wie <strong>DREAM THEATER </strong>mag, ist hier bei der richtigen Gruppe gelandet. <strong>CYDEMIND </strong>verstehen es, <strong>Rock- und Gitarrensoli mit klassischem Klavier</strong> zu vereinbaren und legen <strong>eine flotte Violine über die Djent-Riffs</strong>. Wenn man gerade das Gefühl hat, dass so langsam der Metal fehlt, wird man wieder mit harten Gitarren und treibender Double-Bass wachgerüttelt.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Warum es trotzdem keine 10 Punkte gibt, ist leicht zu erklären: <strong>CYDEMIND </strong>haben zwar definitiv das Potenzial an die Spitze der Prog-Metal-Bands zu kommen, aber sie nutzen ihre Möglichkeiten noch nicht optimal genug. Die Songs sollen nicht in einen Wettkampf ausarten, indem es darum geht, wer das möglichst längste und komplizierteste Solo zaubert, sondern vielmehr sollte man die Vielfalt der Melodieinstrumente nutzen, um <strong>etwas Episches zu schaffen</strong>. Etwas, was den Hörer bewegt. Es geht nicht nur darum, möglichst schnell und viel zu spielen, sondern eine Abwechslung zu schaffen, die nicht überfordert, sondern mitreißt. Das setzen die Jungs in den ersten beiden Tracks noch richtig gut um, verlieren sich dann aber leider im Laufe der Platte und die Qualität der Melodien geht über in Quantität. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie <strong>CYDEMIND</strong> sich weiterentwickeln.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Cydemind/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://cydemind.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Beitrag von Gastautorin:</strong></em> Sophia</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dream-theater-meets-apocalyptica-cydemind/">Dream Theater meets Apocalyptica &#8211; CYDEMIND</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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