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	<title>Moonsorrow Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Moonsorrow Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>STÜRMISCHE ZEITEN &#8211; RAGNARÖK 2022 Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2022 05:42:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>2022 - die Festivalsaison startet... oder stolpert? Es läuft jedenfalls nicht alles glatt.<br />
So auch beim RAGNARÖK diesjahr.</p>
<p>In TEIL 1 unseres Festivalberichtes gibt es Licht und Schatten ... du musst nur hinsehen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2022-teil-1/">STÜRMISCHE ZEITEN &#8211; RAGNARÖK 2022 Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Merlin:</em> <strong>Finally!</strong> Das <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2022</strong>, auf das ich so lange hingefiebert habe, ist angebrochen! Ich freu mich wie bolle!</p>
<h2>Eine stürmische Begrüßung</h2>
<p>Die ganz ambitionierten Metaller sind <strong>bereits gestern</strong>, am Donnerstag, angereist und haben Abends in den Räumlichkeiten der <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong> eine wilde Party gefeiert. Wir für unseren Teil kommen Freitag Mittag beim Festivalgelände an und müssen als erstes feststellen, dass <strong>alle Parkmöglichkeiten in nächster Nähe schon nahtlos ausgeschöpft</strong> sind. Ärgerlich. Aber wenigstens zum Ausladen dürfen wir auf dem Feldweg seitlich des Veranstaltungsgeländes stehen bleiben. Es folgt die nächste Hiobsbotschaft: Der <strong>Hauptcampingplatz</strong> direkt neben dem Infield ist vollständig ausgelastet. Also weiter zum <strong>zweiten Campingplatz!</strong> Der ist zwar etwas weiter weg, dafür aber <strong>idyllisch auf der Wiese direkt am Fluss</strong> gelegen. Und hier ist es noch so schön leer, dass wir den Platz für unser Zelt völlig frei wählen können. Hammer!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40286" aria-describedby="caption-attachment-40286" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-40286 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40286" class="wp-caption-text">Der Härtetest schlechthin. Zelt, bleib stark!</figcaption></figure>
<p>&#8230;den brauchen wir auch direkt, als es ums Einschlagen der Heringe geht. Der Boden ist eigentlich optimal, doch der <strong>Wind fegt so unbarmherzig</strong> über die Wiese, dass wir uns entschließen, das Zelt extra gut zu sichern. Doch auch wenn wir verhindern können, dass uns Zelt samt Tasche um die Ohren fliegen: Besonders stabil sieht das Ganze nicht aus. Geschweige denn gemütlich. Aber <strong>wird schon halten!</strong> Wir fahren also das Auto weg und als wir zurück zum Zeltplatz kommen, sehen wir unsere Campnachbarn gerade ihren Pavillon zusammenräumen. Oder sagen wir besser: <strong>Das, was vom Pavillon noch übrig ist.</strong> Den hat es nämlich ganz schön zerlegt! Zum Glück sorgen die milden Wolken am Himmel dafür, dass es auch ohne gut aushaltbar ist.</p>
<h3>Test, Test</h3>
<p>Aber jetzt hab ich so viel gequatscht, wir brauchen doch noch unsere Bändchen! Sonst kommen wir schließlich nicht aufs Infield. Und das Infield gilt es jetzt möglichst schnell aufzusuchen, immerhin ist es schon 14 Uhr durch und <strong>die erste Band des Tages spielt bereits</strong>.&nbsp;Bevor wir jedoch unsere Festivalbändchen erhalten, müssen wir zunächst noch den <strong>Corona-Test</strong> am eigens dafür aufgebauten Testzelt bestehen. Die anwesenden Sanitäter registrieren unsere Daten, nehmen jeweils die Probe und drücken uns 15 Minuten später die Zettel mit unseren (negativen) Testergebnissen in die Hand. Die gilt es nun bei der <strong>Bändchenausgabe</strong> vorzuzeigen und zack, sind wir auch schon ausgestattet mit den <strong>Eintrittskarten fürs Handgelenk</strong>. Dann jetzt aber nichts wie los in die Halle! Ob die erste Band wohl noch spielt?</p>
<h2>Zur ersten Band kommt man immer zu spät</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40260" aria-describedby="caption-attachment-40260" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-40260 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40260" class="wp-caption-text">Schweißtreibend: LIVLØS. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Von <strong>LIVLØS</strong> bekomme ich leider nur noch die letzten Minuten mit. Als ich die Stadthalle betrete, sehe ich gerade noch, wie <strong>der Sänger aus dem Publikum heraus zurück auf die Bühne klettert</strong>. Offenbar war er auf Tuchfühlung mit den begeisterten Zuschauern gegangen, die dicht gedrängt hinter der Absperrung stehen. Die Stimmung ist aufgeheizt, die Band und die Besucher haben gleichermaßen Bock. Das ist auf Festivals bei der ersten Band des Tages ja nicht immer selbstverständlich, häufig haben es die frühesten Künstler am schwersten. Aber <strong>LIVLØS</strong> haben mit ihrem temperamentvollen Melodic-Death-Metal das <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2022</strong> <strong>selbstbewusst und fulminant eröffnet!</strong> Da lassen sich die dynamischen <strong>Dänen</strong> auch die Gelegenheit nicht nehmen, diese gelungene Einleitung mit einem Foto festzuhalten.</p>
<h3>Den Tag zur Nacht</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40262" aria-describedby="caption-attachment-40262" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-40262 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004.jpg 967w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40262" class="wp-caption-text">Den Blick zur Hallendecke: LUCIFERS CHILD. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Als nächster Act stehen <strong>LUCIFERS CHILD</strong> aus <strong>Griechenland</strong> auf dem Programm. &#8222;Guten Abend Ragnarök! Are you with us tonight&#8220;?, begrüßt der Sänger seine Zuhörer. Dass es erst 15 Uhr am Nachmittag ist, spielt keine Rolle. <strong>LUCIFERS CHILD</strong> beschließen nämlich kurzerhand, <strong>einfach selbst die Nacht zu sein</strong>. Sie spielen klassischen Black-Metal mit okkulten Themen, düster und hart. Und wie sich beim dritten Song herausstellt, taugt ihre Musik live sehr gut für <strong>Circle Pits</strong>. <strong>Sänger</strong> <strong>MARIOS</strong> feuert die Menge an, fordert auch immer wieder zum Klatschen auf. Überhaupt wirkt die gesamte Band <strong>sehr motiviert</strong>, was dem Konzerterlebnis auf jeden Fall zugute kommt. Beim letzten Song werden die Zuschauer erneut zu einem Circle Pit animiert; der junge Mann mit Dreads vor mir kann es kaum erwarten und hüpft auf und ab, bevor er dann <strong>wie von der Tarantel gestochen barfuß in den Pit sprintet</strong>. Was soll ich sagen? <strong>LUCIFERS CHILD</strong> waren eine Droge, die gewirkt hat. So kann der Tag bitte weitergehen!</p>
<h3>Feel The Spirit</h3>
<p>Auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> ist es ja immer so, dass es <strong>zwei Bühnen gibt, die direkt nebeneinander stehen</strong> und auf denen sich die Bands jeweils abwechseln. So hatten <strong>LIVLØS</strong> auf der linken Bühne angefangen, <strong>LUCIFERS CHILD</strong> spielten sodann auf der rechten Seite, und nun wuseln die Menschen wieder nach links, um <strong>THE SPIRIT</strong> in Augenschein nehmen zu können. Auch die <strong>Tribüne der Stadthalle</strong> füllt sich, unten wie oben ist gut was los, aber noch stehen die Leute locker, nicht gedrängt. <strong>THE SPIRIT</strong> haben sich immerhin ein bisschen Bühnengestaltung überlegt: Links und rechts ist jeweils ein Standbild aufgebaut, auf dem kosmische Motive in blau zu erkennen sind, und im Hintergrund hängt groß ihr <strong>Logobanner</strong> ausgespannt. Sodann betritt die Band höchstselbst die Bühne und legt los.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40264" aria-describedby="caption-attachment-40264" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40264 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40264" class="wp-caption-text">Ein Herz für THE SPIRIT. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p><strong>Melodischer, atmosphärischer Black-Death</strong>, das ist das Konzept von <strong>THE SPIRIT</strong>. Der Sound ist gut und sauber, hat ordentlich Wumms, das Schlagzeug bricht sich energisch Bahn. Dazu kommt der Gesang erstaunlich hart für das doch recht junge wirkende Gesicht dazu. <strong>Was ein fehlender Bart doch ausmachen kann&#8230;</strong> ich hätte den Sänger auf der Bühne locker 10 Jahre jünger geschätzt, als auf den Bandfotos. Apropos Gesicht: Das des Gitarristen bekommt man übrigens fast die ganze Show über gar nicht zu sehen. Er blickt nonstop auf sein Instrument, schaut verbissen, ganz bei der Sache. Und sein <strong>aufmerksames Spiel</strong> macht sich bezahlt, die <strong>Saarländer</strong> liefern professionell und mehr als solide ab. Ganz in Beschlag nehmen kann mich der <strong>Spirit</strong> zwar nicht, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich langsam Durst bekomme. <strong>Wo gibt&#8217;s was zu trinken?</strong></p>
<h3><strong>Ich hab euch was zu beichten</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40266" aria-describedby="caption-attachment-40266" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40266 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40266" class="wp-caption-text">KANONENFIEBER. Was er wohl gerade befiehlt? (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Eigentlich war ja geplant, dass jetzt die Schwarzmetaller von <strong>GROZA</strong> auftreten würden. Aufgrund unser aller Liebling <strong>Corona</strong> mussten die <strong>Bayern</strong> ihren Auftritt auf dem <strong>RAGNARÖK 2022</strong> aber leider kurzfristig absagen, und <strong>KANONENFIEBER</strong> sind <strong>ungemein spontan für sie eingesprungen</strong>. Geile Sache, dass es so kurzfristig noch gelungen ist, den Slot neu zu besetzen. Und musikalisch gesehen passen die Franken natürlich auch voll ins Beuteschema der <strong>RAGNARÖK</strong>-Besucher. Allein,&nbsp;ich habe ein Problem mit <strong>KANONENFIEBER </strong>(ganz abgesehen davon, dass ich den Namen befremdlich finde): Ihre Optik. Ich weiß, der <strong>1. Weltkrieg ist das Thema ihres kreativen Schaffens</strong>, und dazu passen halt auch die Outfits. Aber ich kann mir das nicht angucken. Es gibt mir einfach ein <strong>ganz unangenehm beklemmendes Gefühl</strong>. Vielleicht soll genau das ja auch Sinn der Sache sein; ich bringe es jedenfalls nicht über mich, mir das anzutun. Und so vergeht der Auftritt von <strong>KANONENFIEBER </strong>ohne meine Anwesenheit. Dafür kommen nach dem Konzert gleich drei Leute unabhängig voneinander auf mich zu und <strong>ergehen sich in Begeisterung</strong> darüber, &#8222;wie großartig der Auftritt denn bitte war!&#8220; und es manifestiert sich bei mir der Eindruck, dass <strong>KANONENFIEBER</strong> viel mehr waren, als nur eine Ersatzband &#8211; nämlich <strong>ein Highlight</strong>.</p>
<h3><strong>Die Barbarinnen</strong></h3>
<p><strong>Auf der Suche nach einem alkoholischen Durstlöscher </strong>laufe ich zufällig einem Bekannten über den Weg, und wir beschließen, den Konsum von berauschenden Genussgetränken in sein Camp zu verlagern. Zunächst völlig ins Gespräch vertieft, fällt mir plötzlich siedend heiß ein, dass ich ja <strong>KONVENT</strong> sehen wollte! <strong>Jetzt aber nichts wie los</strong>, zurück aufs Infield und ab in die Halle. <strong>KONVENT</strong> spielen auf der linken Bühne &#8211; gut für mich, so muss ich mich zwischen weniger Menschen hindurchschlängeln. Im Hintergrund hängt ein großes Banner mit dem Logo der Band, welche bereits voll in ihrem Element ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40268" aria-describedby="caption-attachment-40268" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40268 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40268" class="wp-caption-text">Die Beschwörerin: RIKKE von KONVENT. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Die <strong>Growls</strong> von <strong>Sängerin</strong> <strong>RIKKE </strong>(hatte ich erwähnt, dass <strong>KONVENT</strong> aus <strong>Dänemark</strong> stammen?) sind <strong>extrem rau und dunkel</strong>. Würde man die Augen schließen, man käme nie im Leben darauf, dass es eine Frau ist, die <strong>mit ihrem Gesang gerade sämtliche Seelen im Raum bindet</strong>. Eine Wahnsinnsstimme, die mich fesselt. Auch der Sound der Instrumente ist <strong>unfassbar eindringlich</strong>. Vielleicht sollte ich noch sagen, mit welchem Genre wir es hier zu tun haben: <strong>KONVENT</strong> spielen allerfeinsten <strong>Death-Doom-Metal</strong>. Nicht umsonst trägt Sängerin <strong>RIKKE</strong> ein <strong>CONAN</strong>-Longsleeve &#8211; die musikalischen Parallelen sind unverkennbar. Zum Ende des Konzert reißt sie noch einmal den Mikrophonständer wie eine <strong>Trophäe</strong> in die Höhe. Eine Trophäe, welche die Band mehr als verdient hat. Was für ein geiler Auftritt!</p>
<h3>Jahr mit Sommer</h3>
<p>Es wurden für das <strong>RAGNARÖK 2022</strong> zwei Bands beziehungsweise Künstler angekündigt, bei denen ich mir von Anfang an gesagt habe: <strong>&#8222;Da möchtest du ganz vorne stehen!&#8220;</strong> Auch wenn man hierfür in Kauf nehmen muss, etwas länger vor der Bühne zu campieren. Und einer dieser Auftritte ist nun gekommen: <strong>KARG</strong> <strong>gibt sich die Ehre!</strong> Vielen in erster Linie als Sänger von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> bekannt, betreibt er doch schon länger sein <strong>Soloprojekt</strong> und liefert uns seit 15 Jahren zuverlässig eine Mischung aus <strong>Ambient- und Post-Black-Metal</strong>. Für die Liveauftritte hat er eine tatkräftige Band am Start, die in diesem Moment beginnen, mir und den zahlreichen anderen Zuhörern ordentlich was auf die Ohren zu geben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40270" aria-describedby="caption-attachment-40270" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40270 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40270" class="wp-caption-text">Der Mann hinter KARG. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Da den Songs von <strong>KARG </strong>stets eine <strong>ausgeprägte Vielschichtigkeit</strong> innewohnt, ist der <strong>Sound leider etwas schwammig</strong> und die einzelnen Gitarrenspuren nicht immer so gut herauszuhören. Nichtsdestotrotz kommt die Melodiegewalt der Lieder sehr gut an. <strong>Sänger J.J.</strong> derweil hat, wie bisher bei allen Live-Auftritten, die ich von ihm gesehen habe, keine Ruhe. Er läuft wie immer kreuz und quer auf der Bühne hin und her.</p>
<p>Anscheinend muss er wohl auch einmal bei der Bühne nebenan vorbeigeschaut, oder zumindest -gebrüllt haben, da diese im Begriff war, <strong>noch während des Auftritts von KARG bereits den Soundcheck für die nächste Band zu starten</strong>. Das ist natürlich extrem nervig. Ich persönlich bekomme das vor lauter Haaren im Gesicht gar nicht mit, aber es wird mir später von verschiedenen Seiten berichtet. Aus dem Tritt bringt der Vorfall <strong>J.J.</strong> jedenfalls nicht. Mit höchster Aufmerksamkeit ziehen er und seine Band die Show durch und servieren uns <strong>als letzten Song auch noch ein besonderes Schmankerl</strong>: <em>&#8222;Jahr ohne Sommer&#8220;</em>. Oh, wie ich dieses Lied liebe. Allein es endlich einmal live zu hören, war die Warterei vor dem Auftritt wert. Aber bevor ich mich weiter in <strong>Schwärmereien</strong> ergehe, schnell weiter zur nächsten Band!</p>
<h3>Übersteuert</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40272" aria-describedby="caption-attachment-40272" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40272 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40272" class="wp-caption-text">Der galante Geiger von SAOR. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Das sind in diesem Fall die <strong>Schotten</strong> von <strong>SAOR</strong>. Wie bei <strong>KARG</strong> handelt es sich hier ebenfalls um das <strong>Soloprojekt</strong> eines Künstlers, der nur zwecks Live-Auftritten weitere Bandmitglieder engagiert. Auch <strong>SAOR</strong> habe ich in der Vergangenheit bereits live gesehen, war aber nicht ganz überzeugt. Wobei das nicht per se an der Musik liegt, im Gegenteil, die finde ich klasse. Aber soundtechnisch ist sie<strong> live einfach schwer wiederzugeben</strong>. Und zwar spielen <strong>SAOR</strong>&nbsp;<strong>atmosphärischen Folk-/Black-Metal</strong> und haben neben zwei Gitarren auch noch eine <strong>Geige</strong> am Start. Zusätzlich werden gerne <strong>Flötentöne</strong> eingespielt. Es ist einfach extrem schwer, das alles gescheit abzumischen.</p>
<p>Und so passiert auch heute das, was ich schon bei vergangenen Auftritten erlebt habe: <strong>Der Sound übersteuert und wird matschig.</strong> Och manno. Dabei machen <strong>SAOR</strong> echt Stimmung auf der Bühne, und das Konzert ist auch gut besucht. Aber die Akustik müsste einfach um Längen besser sein, um der Brillanz der Lieder gerecht zu werden. Wenigstens die <strong>Songauswahl kann mich begeistern</strong>, als letztes Lied wird nämlich <em>&#8222;Tears of a Nation&#8220;</em> vom Album &#8222;Guardians&#8220; (2016) angestimmt. <strong>Der Kraft dieser Melodie kann kein Lautsprecher der Welt etwas anhaben!</strong> Auf das Konzert gesehen zwar nur ein schwacher Trost, aber immerhin.</p>
<p>So, jetzt aber hurtig nach draußen! Im Vorbeigehen noch einen <strong>leckeren Barbarenspieß</strong> geschnappt und dann nichts wie hin zu Ticketcontainer und -Zelt vor dem Infield. Schließlich möchte mein <strong>Co-Autor</strong> ja gebührend in Empfang genommen werden, um sich erstmal erzählen zu lassen, was er vom Festival schon alles verpasst hat. <em><strong>Miiich</strong></em>, wo bleibst du?</p>
<h2><strong>Die Ankunft<br />
</strong></h2>
<p><em>Mich: </em><strong>Hallo, ich bin der Mich und während alldem war ich noch gar nicht da.</strong> Stattdessen brauste ich über Straßen und Wälder, Wiesen und Felder, fünf Stunden <strong>mit lauter Musik und lauterer Vorfreude</strong> von der Arbeit her aufs Wochenende zu, hoffend – nein, wissend! – dass es sich lohnen würde. &nbsp;</p>
<p>Ich komme an. Kein Parkplatz mehr weit und breit. Beide Parking-Areale voll. Zum Glück habe ich <strong>nette Mitcamper</strong>, die schon gestern auf dem Campingground Wurzeln und Heringe geschlagen haben, und die sich im angetrunkenen Zustand relativ leicht dazu überreden lassen, meinen ganzen Kram schon mal reinzubringen, während ich auf der Suche nach einer Bleibe für meine vier Räder durch die Gegend gurke. Nach zwanzig Minuten dann die Erlösung: <strong>Auf den guten alten Aldi-Parkplatz ist immer Verlass</strong>, und ja, das hätte mir auch früher einfallen können. Aber das Schicksal hat mich scheinbar zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort geführt. Denn ein bärtiger Mensch namens Alex, den ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, verhindert erstmal, dass ich in die komplett falsche Richtung laufe (<strong>„Festival ist da lang!“</strong>) und schenkt mir dann auch noch ein <strong>lauwarmes Dosenbier</strong> aus den Innentaschen seiner Kutte („Bier?“). <strong>Ich werde dich nie vergessen, Alex. &nbsp;</strong></p>
<h3>Der barmherzige Sanitäter</h3>
<p>Beim Festivaleingang angekommen, erwarten mich bereits Merlin samt hauseigenem Alex, sowie ein Coronatest-Zelt, das in der Sekunde meiner Ankunft (20:01) zusammengeklappt, aufgerollt und weggetragen wird. <strong>Öhm, und jetzt?</strong> Ohne negativen Test kein Ragnarök, und natürlich habe ich zuhause sowas von nicht daran gedacht, mich darum zu kümmern. Bevor ich mich aber auf die fünfstündige Heimreise machen muss, erbarmt sich einer der Sanitäter, mir einen <strong>Last-Minute-Coronatest</strong> zu gestatten. Das Resultat ist negativ (puh), meine <strong>Stimmung nun aber definitiv positiv</strong>. Auf dem Camp erwartet mich die nächste Überraschung: Mein Zelt steht, meine Luftmatratze ist aufgepumpt und sogar meinen Schlafsack hat man fein säuberlich darauf ausgerollt. Ein kleines Tränchen rollt mir die linke Wange hinunter, während ich mich auf den Weg zu meinem ersten Konzert mache. &nbsp;</p>
<h3>Sie sind nicht tot zu kriegen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40274" aria-describedby="caption-attachment-40274" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40274 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40274" class="wp-caption-text">Wuuuh! Wochenende!! (DARK FORTRESS.) (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Dem grandiosen und überhaupt nicht verplanten Aufschlagen von <em><strong>Mich</strong></em> folgt der Auftritt von einem <strong>Urgestein des deutschen Melodic-/ Progressive-Black-Metal</strong>. <strong>DARK FORTRESS</strong>! Ihr erstes Demo &#8222;The Rebirth of the Dark Age&#8220; erschien im Jahre 1996, seitdem hat die Band aus Landshut in Niederbayern acht Alben veröffentlicht, das neueste erst 2020. Sie sind also noch aktiv und haben neben Klassikern auch <strong>frisches Material</strong> mit zum <strong>RAGNARÖK</strong> gebracht! Was dabei natürlich nicht fehlen darf, ist ihr seit jeher gehegtes und gepflegtes, <strong>fein gezeichnetes Corpsepaint &#8211; quasi der &#8222;signature look&#8220;</strong> von <strong>DARK FORTRESS</strong>.</p>
<p>Musikalisch wandeln die Bleichgesichter auf den Spuren von <strong>SATYRICON</strong>, <strong>EMPEROR</strong> und <strong>MORBID ANGEL</strong>, gespickt mit ein bisschen <strong>OPETH</strong>. Das höre ich mir doch gerne an, vor allem live, wo die <strong>blast beats</strong> so richtig ballern. In der Menschenmenge <strong>vor der Bühne</strong> <strong>fliegen die Haare</strong> und es nicken die Köpfe. <strong>DARK FORTRESS </strong>sind roh und laut, aber eben auch melodisch unterwegs. Das macht ihren Auftritt zu einem energischen und gleichzeitig angenehmen Erlebnis. <strong>Ich schiele allerdings bereits zur linken Bühne</strong>, zu der es mich unaufhaltsam hinzieht, um bei der nächsten Band in vorderster Reihe stehen zu können. Na, wen möchte ich wohl auf keinen Fall verpassen?</p>
<h2><strong>Die Kirsche auf der Sahnetorte</strong></h2>
<p><strong>DARK TRANQUILLITY</strong> natürlich! Wie habe ich mich auf diesen Auftritt gefreut, wie habe ich darauf hingefiebert. Und das, obwohl ich auch <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> schon mehrfach live gesehen habe (unter anderem auf dem <strong>RAGNARÖK 2018</strong>). Aber daher weiß ich auch, dass sie <strong>live einfach Stimmung machen</strong>, und wie! Natürlich kommt mir auch zugute, dass ich fast jeden Song kenne, den sie spielen. Gut, sie haben ein paar <strong>Klassiker</strong>, die halt irgendwie immer auf der Setlist stehen: <em>&#8222;Therein&#8220;</em>, <em>&#8222;Lost in Apathy&#8220;</em> und als letzten Song, wie könnte es anders sein, <em>&#8222;Misery&#8217;s Crown&#8220;</em>. Aber die <strong>Schweden</strong> geben auch einige Songs aus ihren letzten beiden Alben &#8222;Atoma&#8220; (2016) und &#8222;Moment&#8220; (2020) zum Besten. Die Auftritte von <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> leben allerdings auch, das muss mal gesagt sein, von dem <strong>ausgelassenen Temperament der ganzen Band</strong>. Während der Bassist und die Gitarristen sich energische Duelle liefern, kommt Frontman und <strong>Sänger</strong> <strong>MIKAEL STANNE</strong> aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus. Dieser Typ hat eine Energie, das ist unfassbar.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40128" aria-describedby="caption-attachment-40128" style="width: 159px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40128 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433.jpg 816w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40128" class="wp-caption-text">Kenner erkennen ihn. DARK TRANQUILLITY in Szene gesetzt von Merlins Handykamera.</figcaption></figure>
<p><strong>Und die Energie färbt ab:</strong> Der junge Mann neben mir, groß und stämmig von Statur, <strong>lässt seine welligen Haare fliegen</strong> und wippt mit in einer derartigen Frequenz vor und zurück, dass er dem <strong>Moshpit</strong> hinter uns glatt den Rang abläuft. Apropos der Moshpit hinter uns&#8230; ich hatte vor lauter Corona <strong>schon ganz vergessen, wie es sich anfühlt, wenn einem regelmäßig und ungebremst Leute in den Rücken donnern</strong>. Da bleibt mir auch mal kurz die Luft weg. Aber das ist der Preis, den man zahlt, wenn man unbedingt vorne stehen möchte. Und irgendwie ist es ja auch schön, wenn <strong>der ganze Körper wieder erfüllt ist vom Festivalfeeling</strong> &#8211; inklusive Blessuren und platten Füßen.</p>
<p>Als sich das Konzert dem Ende neigt, hat sich der Pit dann auch etwas beruhigt und ich kann die neu gewonnene Freiheit meiner Lunge nutzen, um aus vollstem Herzen <em>&#8222;Misery&#8217;s Crown&#8220;</em> mitzugrölen. <strong>MIKAEL STANNE</strong>, der es sich ja bei keinem Live-Auftritt nehmen lässt, mit dem Publikum auf Tuchfühlung zu gehen, kommt auch dieses Mal <strong>zu uns auf die Absperrung geklettert</strong> und macht den letzten Song zu einer einzigen großen Party. Verdammt nochmal, was für ein geiles Konzert! Also ich bleibe dabei: <strong>DARK TRANQUILLITY live? Jederzeit und immer gerne wieder!</strong></p>
<h3>Rock&#8217;n&#8217;Roll und Blast Beats</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40276" aria-describedby="caption-attachment-40276" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40276 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40276" class="wp-caption-text">VREID rühren selbst die härtesten Metaller zu Tränen. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Und gleich zum Einstieg stehe ich einer norwegischen Legende gegenüber: <strong>VREID</strong>! Diese Band ist sozusagen der Phönix, der sich aus den eisigen Aschen von <strong>WINDIR </strong>erhoben hat. Einer Band, ohne die es ein Festival wie dieses wahrscheinlich gar nicht gäbe. Während letztere<strong> zu den großen Ahnen des Pagan und Viking Metal</strong> gehörten, wurde mir aber zugeflüstert, ihre jetzige Reinkarnation wandere bisweilen in <strong>rockigeren Gefilden</strong> umher. Falsch ist das nicht – der ein oder andere Song des Abends lehnt sich mit mächtigen Gitarrensoli und stampfenden Beats stark in genannte Musikrichtung hinein, und auch das <strong>ROLLING-STONES</strong>-Cover <em>„Paint It Black“ </em>lässt keine Zweifel am gewollt erschaffenen Brückenschlag übrig. Doch aus den repetitiven Riffs, den schmerzerfüllten Schreien und den brechenden Blast Beats der meisten Eigenkompositionen sickert eine ebenso große Portion schwarzer Energie heraus und macht den alten Sagen alle Ehre. Als dann irgendwann mit <em>„The Spiritlord“</em> ein waschechtes <strong>WINDIR</strong>-Cover angestimmt wird, erkennt man schnell, wer nur deswegen hier ist. Es wehen die Mähnen im Publikum, und wenn ich mich nicht komplett versehe, glitzert zwischendurch sogar <strong>die eine oder andere Träne</strong> im kaltblauen Aufleuchten der Scheinwerfer. &nbsp;</p>
<p>Die Bass Drum ballert bei dem ganzen Erlebnis aber etwas zu sehr, so dass ich als eben erst Angekommener über Melodienspiel und Feinheiten in der Saitenführung nicht sonderlich viel zu berichten habe. Die generelle Atmosphäre aber ist da – und weiß auch mitzureißen, wer noch nicht im Voraus mit den Liedern bekannt war. &nbsp;</p>
<h2>Neue Vocals, neues Glück?</h2>
<p>Der Tag ist gekommen, an dem ich die finnischen Folkfreunde von <strong>ENSIFERUM</strong> zum ersten Mal mit ihrem neuen Clean-Sänger erleben darf! Und ich muss sagen, dass mir seine Stimme live ein gutes Stück weniger auf die Nerven geht als auf Platte. Obwohl ich eigentlich auch ein Freund von Power Metal bin und der Mann definitiv etwas auf dem Kasten hat, hat es bisher zwischen seinen Stimmbändern und meinem Trommelfell <strong>noch nicht wirklich klick</strong> gemacht. Höchstens gequietscht. Zumindest aber bei diesem Live-Auftritt sind seine Vocals nicht so sehr im Vordergrund, dass sie mich stören würden. Ich würde sogar behaupten, sie führen hier eine angenehme Symbiose mit dem generellen musikalischen Erzeugnissen der Band. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40278" aria-describedby="caption-attachment-40278" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40278 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40278" class="wp-caption-text">Zwischen diesen beiden Bildern&#8230; (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Los geht’s mit zwei neuen Tracks, bevor sich quer durch die Discographie gedudelt wird. <em>„One More Magic Potion“</em>, <em>„Token Of Time“ </em>und <em>„In My Sword I Trust“</em> sind nur einige der erfreulichen Häppchen, die den Zuhörern heute kredenzt werden. Leider scheitert die musikalische Gourmetreise aber erstmal an einem ungenießbaren Soundgewand! In den ersten paar Minuten besitzt die Bass Drum so viel Durchschlag, dass kaum etwas anderes überhaupt noch im Inneren meines Schädels ankommt. <strong>Aber nicht mit mir, ich bin doch ein Profi!</strong> Ich verwende meine geheime Technik, die da lautet: Man bewege sich zum Mischpult, denn von da aus mischen die Mischer, also ist der Sound an der Stelle im Saal meistens gut gemischt. <strong>Und hey, es klappt!</strong> Einigermaßen. Die Drums sind (trotz besserem Soundpegel) auch hier so laut, dass es mir ohne Ohrenschutz die Hirnflüssigkeit aus den Gehörgängen pustet, während ich mit Ohrenschutz Schwierigkeiten habe, zwischen dumpfem Wummern überhaupt einen Ton von Gitarre oder Keyboard zu erhaschen. Ich verkehre also abwechselnd so lange ungeschützt mit der Musik, bis es anfängt wehzutun, und gebe mir dann zum Runterkommen wieder ein paar Minuten unverständliches Gewummer. <strong>Wie gesagt, ich bin ein Profi.</strong> (Aber mal ehrlich: Es ist nicht zu empfehlen. Macht das nicht zuhause nach.) &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40280" aria-describedby="caption-attachment-40280" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40280 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40280" class="wp-caption-text">&#8230;liegen keine 2 Sekunden. ENSIFERUM! (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Was ihr aber gerne zuhause nachmachen könnt, ist der <strong>riesige, nie enden wollende Moshpit</strong>, der da in der Mitte des Raumes so konstant am Steilgehen ist. Und ich meine richtig am Steilgehen. Scheinbar sind bei Weitem nicht alle im Raum so mimosenhaft unterwegs wie ich gerade: Die mal treibenden, mal fröhlichen Melodien und Beats lassen das feiernde Volk die Füße schwingen und die Beine benutzen, <strong>die Freunde schubsen und die Nachbarn durch die Gegend werfen</strong>. Das Konzert ist für viele hier eine einzige große Fete. Und für mich dann spätestens auch, als gegen Ende der Spielzeit <em>„Lai Lai Hei“</em> angestimmt wird. In dem Moment wird plötzlich mir klar, dass es doch sehr schön ist, <strong>ENSIFERUM </strong>mal wieder vor mir auf der Bühne zu haben.&nbsp;</p>
<h3>Der letzte macht das Licht aus?<em><br />
</em></h3>
<p><em>Merlin:</em> Sie sind die letzte Band des Abends und zugegebenermaßen ist nach bei mir nach der Eskalation bei <strong>ENSIFERUM</strong> die Luft auch raus. Aber <strong>GOD DETHRONED</strong> möchte ich dann doch nicht verpassen. Schließlich habe ich die <strong>Blackened-Death-Metaller</strong> aus den <strong>Niederlanden</strong> noch nie live gesehen. Da ich nichtsdestotrotz ziemlich alle bin, beschließe ich, mir ihren Auftritt von der Tribüne aus anzusehen. Es zeigt sich schnell: <strong>Trotz der späten Stunde haben die Jungs noch bock</strong>, aber so richtig! Der <strong>Sound ist so brachial, dass sogar die Tribüne vibriert</strong>, ja fast zu wackeln scheint. Das weiße Instrument des Bassisten leuchtet im Licht der sich überschlagenden Scheinwerfer, das große schwarze Kreuz darauf ein Manifest dagegen. Auf seiner Klamotte dreht sich das Farbschema um: Die Kutte schwarz wie Ebenholz, das Kreuz darauf weiß wie Schnee. <strong>Fehlt nur noch das Blut.</strong> Sänger und Bandgründer <b>HENRI SATTLER </b>derweil hat die beste Laune und <strong>befeuert die letzten Reserven</strong> im augenscheinlich ganz schön mitgenommenen Publikum. Vielleicht 100 Leute hören und schauen aktiv zu, <strong>der Rest hängt mehr oder weniger lebendig auf einer der Tribünenstufen oder schwankt orientierungslos durch die Halle</strong>. Die Kraft ist einfach raus für heute. Aber <strong>GOD DETHRONED&nbsp;</strong>ziehen durch und liefern dem <strong>RAGNARÖK</strong> eine energiegeladene und auch <strong>musikalisch gesehen absolut geile Show</strong> ab. Da kann man schonmal klatschen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40282" aria-describedby="caption-attachment-40282" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40282 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40282" class="wp-caption-text">GOD DETHRONED. Die Qualität ihres Auftritts übertrifft die des Fotos um ganze Dimensionen.</figcaption></figure>
<p>So, jetzt bin ich aber auch feddich für heute. Nach so viel Input verspüre ich das dringende Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf. Glücklicherweise kommen unsere Campnachbarn nicht auf die Idee, jetzt noch <strong>die Kassierer oder die Cantina Band</strong> aufzudrehen, und so umhüllt uns eine festivaluntypische, aber von mir gerade sehr geschätzte Stille. So können sich die Gehörgänge etwas entspannen, bevor es dann morgen weitergeht mit der akustischen Penetration. Gute Nacht, bis dahin!</p>
<h2><strong>Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich! </strong></h2>
<p>Wie der Samstag aussah, erfahrt ihr alsbald in unserem <strong>RAGNARÖK-Bericht Teil 2</strong>! Ein großer Dank geht aber bereits an dieser Stelle an Martin Dannehl, dessen fantastische Fotos diesen Bericht illustrieren. Hier geht&#8217;s zu seiner Seite: <a href="https://www.maddin.org/">https://www.maddin.org/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2022-teil-1/">STÜRMISCHE ZEITEN &#8211; RAGNARÖK 2022 Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Skaldenfest 2019 &#8211; Abrissparty im Kloster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2019 06:07:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Die schönsten Traditionen verbringt man mit Menschen, die man gern hat. Und für mich ist eine dieser geliebten Traditionen das Skaldenfest“<br />
Traditionen sind ja immer etwas persönliches und auch umstritten.<br />
Wie es hier ist liest du am besten gleich selbst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skaldenfest-2019-bericht/">Skaldenfest 2019 &#8211; Abrissparty im Kloster</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die schönsten <strong>Traditionen</strong> verbringt man mit Menschen, die man gern hat. Und für mich ist eine dieser geliebten Traditionen das <strong>Skaldenfest Open Air. </strong>Das kleine <strong>Ein-Tages-Festival</strong> im<strong> Kilianeum</strong> im Herzen von <strong>Würzburg </strong>feiert dieses Jahr als Open Air seine dritte Auflage. Und nicht nur der Veranstaltungsort ist einzigartig, obwohl das <strong>Kilianeum</strong> als ehemaliges Kloster und kirchliches Internat eine doch eher ungewöhnliche Bühne für ein Metal-Festival ist. Denn das <strong>Skaldenfest</strong> winkt auch dieses Jahr mit geilen Bands und unverschämt <strong>günstigen Ticket- und Verpflegungspreisen</strong>. Das dürfte seinen Teil dazu beigetragen haben, dass das Festival nun zum zweiten Mal in Folge<strong> restlos ausverkauft</strong> ist. Ob sich der Weg nach <strong>Würzburg</strong> auch dieses Jahr gelohnt hat?<br />
Das erfahrt ihr hier!</p>
<h3>Die Ankunft</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33795 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/00-klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/00-klein-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/00-klein-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/00-klein-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/00-klein-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/00-klein.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Gegen Mittag stehe ich auf dem Parkplatz des <strong>Kilianeums. </strong>Noch 2 Stunden bis zum Einlass &#8211; und die Helfer flitzen immer noch fleißig über das ganze Gelände. Bands laden ihr Zeug aus, suchen ihre Zimmer &#8211; denn das <strong>Kilianeum</strong> hat nicht nur Platz für eine schnieke Bühne, sondern beherbergt auch gleich alle Musiker, die heute ihre Kunst zum besten geben. Und das werden heute<strong> VARGSHEIM, THORONDIR, VALKENRAG, LAGERSTEIN, FUROR GALLICO, BUCOVINA</strong> und <strong>MOONSORROW</strong> sein. Ganz schön international geht es also heute zur Sache. Fünf der sieben Kapellen stammen aus verschiedenen Ländern rund um den Globus. Erst kurz nach dem &#8222;Ausverkauft&#8220;-Statement des Festivals mussten<strong> CRAVING</strong> leider absagen. Dafür bekommen heute Abend die <strong>Würzburger VARGSHEIM</strong> die Chance, sich als ebenbürtiger Ersatz zu beweisen.</p>
<h3>Sculls, Black Metal and Rock&#8217;n&#8217;Roll?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33797" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140706_IMG_8172-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140706_IMG_8172-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140706_IMG_8172-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140706_IMG_8172-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140706_IMG_8172-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140706_IMG_8172.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und nachdem die ersten Besucher den Innenraum des <strong>Kilianeums</strong> fluten, geht es dann auch ziemlich schnell ziemlich hart zur Sache. <strong>VARGSHEIM</strong> haben sich<strong> Black&#8217;n&#8217;Roll</strong> auf die Fahne geschrieben. Hört man auch nicht alle Tage, oder? Und tatsächlich enthält der Sound von <strong>VARGSHEIM</strong> eine ganze Schippe <strong>Black Metal-Elemente.</strong> Es gibt aber auch an Hardrock grenzende Zwischenspieler, gut durchdachte Melodien und abgefahrene Soli, wo sie keiner erwarten würde. Mein Lieblingsbeispiel dafür ist <em>&#8222;Scheiterfeuer&#8220;</em>. Der startet als <strong>melodienträchtiger BM-Titel</strong>, löst sich aber zum Ende hin immer mehr auf, ohne dabei an <strong>Spannung</strong> und <strong>Atmosphäre</strong> einzubußen. Auch <em>&#8222;Individuum&#8220;</em> braucht sich nicht zu verstecken. Es gibt Melodien, wo sie gebraucht werden, grandiosen Gesang und packende Lyrics. <strong>VARGSHEIM</strong> haben also alles, was eine gute <strong>Einstiegskapelle</strong> ausmacht: <strong>Druck, guten Klang</strong> und eine ganze Menge<strong> Atmosphäre</strong>.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33798 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140857_IMG_8224-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140857_IMG_8224-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140857_IMG_8224-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140857_IMG_8224-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140857_IMG_8224-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615140857_IMG_8224.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Vor allem steckt hinter den Titeln und der gesamten Performanz aber eins: <strong>Professionalität</strong>. Und das dürfte keinen verwundern, schließlich kennt der geneigte <strong>BM-Fan</strong> die Gesichter der beiden Frontmänner schon von <strong>IMPERIUM DEKADENZ </strong>. Die durften übrigens letztes Jahr auf derselben Bühne ihr Bestes zum Besten geben. <strong>VARGSHEIM</strong> selber gründeten sich nur kurz nach ihren Kollegen aus dem Schwarzwald und brachten<strong> 2011</strong> auch eine Split mit ihnen heraus. Klanglich unterscheiden sich die beiden Gruppen aber doch merklich voneinander. Wer es also gerne etwas<strong> sanfter, melodischer</strong> und <strong>musikalisch durchwachsener</strong> mag, für den haben <strong>VARGSHEIM</strong> erst dieses Jahr ihr<strong> neues Album</strong> &#8222;Söhne der Sonne&#8220; rausgebracht. Von mir gibt&#8217;s auf jeden Fall eine <strong>Reinhörempfehlung</strong>! Von den Jungs werde ich live und auch auf Platte nicht so schnell müde. Gebt den Songs die Chance, sich voll zu entfalten! Ihr werdet überrascht sein, wie gut sich <strong>Rock</strong> und <strong>Black Metal</strong> doch an vielen Stellen verbinden lassen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="VARGSHEIM - Scheiterfeuer (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/WN0q3cH3kqg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>&#8222;I ko aa bayrisch!&#8220;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33799" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150841_IMG_8442-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150841_IMG_8442-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150841_IMG_8442-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150841_IMG_8442-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150841_IMG_8442-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150841_IMG_8442.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Von experimentellen Neuentdeckungen schippern wir aber ganz schnell wieder in besser bekannte Gewässer. <strong>THORONDIR</strong> bereiten sich nämlich fleißig auf ihren Auftritt vor. Der sympathischen Truppe aus dem hübschen<strong> Waldsassen</strong> in der <strong>Oberpfalz</strong> hört man auch direkt an, woher sie kommen. Das nimmt <strong>Sänger Kevin</strong> aber wie gewohnt mit Humor und verpackt das gleich mal in ein paar erheiternde Ansagen. Aber nicht nur menschlich, sonder auch musikalisch geben die Jungs ein klasse Bild ab. Dazu trägt nicht minder ihre <strong>neueste Scheibe</strong> &#8222;Des Wandrers Mär&#8220; bei, die den Großteil der heutigen Spielzeit ausmacht. Gestartet wird allerdings mit <em>&#8222;Bündnis&#8220;</em> von der <strong>2011er Scheibe</strong> &#8222;Aus jenen Tagen&#8220;, was die Menge schon ordentlich anheizt. Als nächstes legen die Jungs mit <em>&#8222;Rache durch das Schwert&#8220;</em> gleich noch ihren neuesten Hit nach und gewinnen dabei alle Herzen für sich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33800 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150908_IMG_8456-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150908_IMG_8456-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150908_IMG_8456-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150908_IMG_8456-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150908_IMG_8456-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615150908_IMG_8456.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es gibt eine <strong>Hymne</strong> nach der anderen und zwischendurch auch mal packenden <strong>Klargesang</strong>, der sitzt und sich gut in die Songs einwebt. Höchstens ein bisschen mutiger könnte er hier und da sein. Persönlich gefallen mir die Songs von der jüngsten Scheibe am besten, aber das überlasse ich dann doch dem persönlichen Geschmack. Sieht man sich das Publikum an, erkennt man aber vor allem eines: <strong>Euphorie</strong>. Fäuste werden in die Luft gereckt und Texte mitgesungen, der Sound sitzt perfekt &#8211; das würde ich unter der Kategorie &#8222;Durch und durch gelungene Auftritte&#8220; verbuchen.</p>
<h3>Schädel spalten und Amps zerstören</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33801" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615160839_IMG_8660-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615160839_IMG_8660-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615160839_IMG_8660-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615160839_IMG_8660-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615160839_IMG_8660-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615160839_IMG_8660.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit <strong>THORONDIR</strong> geht heute der letzte deutschsprachige Act von der Bühne &#8211; jetzt wird es international! <strong>VALKENRAG</strong> sind die nächste Kombo auf meiner Liste. Die knochenbehängte Truppe aus<strong> Łódź</strong> in <strong>Polen</strong> hat dieses Jahr schon das <strong>Dark Troll</strong> unsicher gemacht. Leider sind sie mir da größtenteils entgangen. Die schon 2006 gegründete Truppe brachte 2015 ihren ersten Langspieler &#8222;Twilight Of Blood And Flesh&#8220; und vergangenes Jahr ihr zweites Album &#8222;Chasing The Gods&#8220; heraus, die beide auch die heutige Setlist bestimmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33802 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615161318_IMG_8806-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615161318_IMG_8806-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615161318_IMG_8806-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615161318_IMG_8806-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615161318_IMG_8806-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615161318_IMG_8806.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Selbst verbuchen sie sich unter <strong>Melodic Viking Death. </strong>Und wer jetzt schon zarte Melodien und Dudeleinlagen fürchtet, ist an der völlig falschen Adresse. <strong>VALKENRAG</strong> stehen für<strong> fette, vor Kraft strotzende Riffs</strong>, packenden, starken Gesang und außerordentliche Hand- und Fußarbeit an den <strong>Drums</strong>. Der perfekte Mix also für eine außerordentlich gute <strong>Viking Death-Kapelle</strong>.&nbsp;Insgesamt setzen die Jungs auf wenig Tamtam, sondern lassen ihre Musik und ihre fliegenden Haarprächte den Auftritt bestimmen. Allein das Zuhören macht Spaß und so bin ich sehr dankbar, dass ich meine <strong>Dark Troll-Bildungslücke</strong> hier endlich auffüllen konnte.&nbsp;</p>
<h3>Is it a bird? Is it a plane? No, it&#8217;s a flying pirate ship!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615173821_IMG_9862-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615173821_IMG_9862-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615173821_IMG_9862-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615173821_IMG_9862-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615173821_IMG_9862-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615173821_IMG_9862.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wo <strong>VALKENRAG</strong> mit finsteren, einnehmenden Riffs punkten konnten, bereitet sich jetzt hinter der Bühne eine völlig andere <strong>Gurkentruppe</strong> à la <strong>80er-Piraten</strong> auf einen wilden und rumreichen Ritt vor. Nicht 5, nicht 6, sondern <strong>7 Mann stark</strong> ist <strong>Captain Greggars</strong> Crew von <strong>LAGERSTEIN</strong>. Vielen Besuchern&nbsp; sind die Jungs schon von ihrer ersten <strong>Europatour 2017</strong> bekannt sind. Das erkennt man leicht an jeder Menge <em>&#8222;Drink The Rum&#8220;</em>-Tshirts und <strong>selbstgebastelten Patches</strong> auf einigen Kutten &#8211; die Piraten haben also schon einige der Anwesenden ordentlich ins Herz geschlossen. Erwischt &#8211; die trinkfesten und feierwütigen<strong> Australier</strong> muss man einfach lieb haben. Und selbst wer mit <strong>Pirate Metal</strong> nichts anfangen kann, der wird von der Achterbahn-artigen Show der Rum-Räuber in ihren Bann gezogen.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33804 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615171307_IMG_9244-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615171307_IMG_9244-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615171307_IMG_9244-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615171307_IMG_9244-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615171307_IMG_9244-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615171307_IMG_9244.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und so erleben wir heute eine ganz klassische <strong>LAGERSTEIN-Show</strong> mit jeder Menge <strong>Klassiker, Lagerfeuerromantik</strong> und vor allem <strong>Suff und Party</strong>. Denn die Jungs hassen vor allem eines: auf dem Trockenen zu liegen. Und so wird während der Show ein Bier nach der nächsten geleert, gefolgt von einer kräftigen <strong>Rum-Cola-Mische</strong>. Ein aromatischer<strong> Shoey</strong> gehört bei <strong>LAGERSTEIN-Shows</strong> eben zum guten Ton, genauso wie die gute alte <strong>Beerbong</strong>. Neben Dauerbrennern wie <em>&#8222;Drink The Rum&#8220;</em>, <em>&#8222;Land of Bundy&#8220;</em> und<em> &#8222;Dreaded Skies&#8220;</em>gibt es heute aber auch den neuesten Schinken von der <strong>im August fälligen Scheibe</strong> &#8222;25/7&#8220;.<em> &#8222;Dig, Bury, Drink&#8220;</em> heißt das gute Stück und fügt sich als Stimmungskanone einfach hervorragend in das bestehende Songrepertoire ein. Wer&#8217;s nicht glaubt, der wirft einfach einen Blick in das kürzlich erschienene Musikvideo.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Lagerstein - Dig, Bury, Drink! [OFFICIAL VIDEO]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/p0QE6WOf4RE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Vom Balkon aus sieht übrigens nicht nur der <strong>Circle Pit</strong> beeindruckend aus, sondern auch das altbekannte <strong>&#8222;Lagerfeuer-Camping&#8220;</strong> zu <em>&#8222;Drink Till We Die&#8220;.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33805 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615172853_IMG_9705.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615172853_IMG_9705.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615172853_IMG_9705-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615172853_IMG_9705-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615172853_IMG_9705-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615172853_IMG_9705-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Schwermut auf Italienisch</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33806" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181338_IMG_0146-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181338_IMG_0146-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181338_IMG_0146-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181338_IMG_0146-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181338_IMG_0146-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181338_IMG_0146.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wer nach <strong>LAGERSTEIN</strong> spielt, der hat es schwer &#8211; könnte man zumindest glauben, doch davon lassen sich auch die nächsten internationalen Gäste nicht beeindrucken.<strong> FUROR GALLICO</strong> aus <strong>Norditalien</strong> stehen jetzt auf dem Plan. Die heute sogar <strong>achtköpfige Truppe</strong> weiß genau, wie sie sich auf der Bühne am besten verkaufen kann. Auch hier dominiert der erst im Januar erschienene neueste Langspieler &#8222;Dusk Of The Ages&#8220; das musikalische&nbsp; Bild. Dafür machen die neuen Songs auch ziemlich Bock. Am sympathischsten finde ich die <strong>rührenden Duetts</strong> zwischen <strong>Sänger Davide</strong> und<strong> Sängerin Valentina</strong>, dicht gefolgt von den <strong>drei Herren</strong> an den<strong> Äxten</strong>, die gemeinsam mit einer <strong>Harfenspielerin</strong> und einem <strong>Flötisten</strong> doch eine ordentliche Soundwand erzeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33807 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181610_IMG_0213-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181610_IMG_0213-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181610_IMG_0213-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181610_IMG_0213-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181610_IMG_0213-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615181610_IMG_0213.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Pluspunkt an dieser Stelle sind für mich persönlich definitiv die authentisch und nicht überladen eingesetzten <strong>&#8222;echten&#8220; Bonusinstrumente</strong> (Flöte und Harfe). Seien wir mal ehrlich, immer wenn jemand <strong>Backing Tracks</strong> abspielt, weint irgendwo auf der Welt ein Geige spielender Keyboard-Flötist. Insgesamt bringen die Italiener eine ganze Menge <strong>Romantik</strong> in das diesjährige <strong>Skaldenfest</strong>, und das, ohne dass der Schleim gleich von den Traversen tropft. Für meinen persönlichen Geschmack sind <strong>FUROR GALLICO</strong> dann doch einen Tick zu melodiös und &#8222;Herzschmerz&#8220;, aber der Auftritt wird mir definitiv positiv in Erinnerung bleiben. Und feiern können sie auch ganz gut.</p>
<h3>&#8222;How much epicness do you want?&#8220; &#8222;Yes.&#8220;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33808" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193747_IMG_0530-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193747_IMG_0530-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193747_IMG_0530-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193747_IMG_0530-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193747_IMG_0530-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193747_IMG_0530.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Fast haben wir es geschafft, uns bis zum Headliner durchzuhören, aber einen vorletzten wichtigen Programmpunkt gibt es dann heute doch noch: <strong>BUCOVINA</strong> nämlich,<strong> Rumäniens Vorreiter in Sachen Metal</strong>. Für mich ist das damit mein <strong>siebtes BUCOVINA-Konzert</strong>, aber eines ist und bleibt einzigartig: die <strong>Euphorie</strong>, die die <strong>sympathischen Herren</strong> mit dem Publikum teilen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33809 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193557_IMG_0462-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193557_IMG_0462-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193557_IMG_0462-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193557_IMG_0462-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193557_IMG_0462-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193557_IMG_0462.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dazu noch eine dicke Schippe musikalische und künstlich mit dem <strong>Bühnenfön</strong> erzeugte <strong>Flatterhaar-Epicness</strong>, und wir haben <strong>BUCOVINA</strong>:<strong> Neo-folk inspirierten Heavy Metal</strong> mit einem Sänger-Zweigestirn. Ab und zu spielen die persönlichen Ventilatoren der Bandmitglieder heute nicht ganz so gut mit wie sonst und so landet die eine oder andere unliebsame Strähne dann doch im Gesicht der sympathischen Jungs. Das dürfte aber bei der musikalischen Leistung niemanden stören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33810" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193757_IMG_0535-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193757_IMG_0535-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193757_IMG_0535-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193757_IMG_0535-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193757_IMG_0535-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615193757_IMG_0535.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und wer heute Abend noch nicht Fan der Rumänen ist (sowas gibt&#8217;s hier?), der wird es heute auf jeden Fall. Aus der ersten Reihe werden die <strong>rumänischen Lyrics </strong>mitgegrölt und kräftig das Haupthaar geschwungen &#8211; und hier ausnahmsweise mal nicht zur allerneuesten Scheibe der Jungs. &#8222;Serpentrion&#8220; heißt das gute Stück zwar und ist zwar schon seit einem halben Jahr auf dem Markt. Aber heute beherrschen verschiedenste Hymnen aus <strong>fast 20 Jahren Bandgeschichte</strong> die Bühne. Von <em>&#8222;Soim In Vaszduh&#8220;</em> bis <em>&#8222;Sunt Munți Și Păduri&#8220;</em> &#8211; der Hype um die alten Stücke ist augenscheinlich immer noch nicht abgerissen. Und so gibt&#8217;s für alle <strong>Skaldenfest-Besucher</strong> noch mal das <strong>BUCOVINA-Gute-Laune-Programm</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WN0q3cH3kqg">,</a> bevor die letzten blutbeschmierten Gesellen die Bühne entern, die schon seit einiger Weile hinter der Bühne rumgeistern.</p>
<p>Vorher gibt es aber noch eine Ankündigung von<strong> Festival-Kopf Muscus.</strong>&nbsp;Dank des frühen und erneuten <strong>Ausverkaufs</strong> konnte fürs nächste Jahr schon vorgeplant werden. Und so steht ein<strong> Headliner</strong> des nächsten Jahres schon fest &#8211; <strong>DORNENREICH</strong> werden dem <strong>Skaldenfest</strong> einen Besuch abstatten! Das begeistert nicht nur viele Fans, sondern zeigt auch den Fortbestand einer <strong>Skaldenfest-Tradition</strong>, nämlich <strong>Vielfalt im Lineup</strong>. Kein einziges der drei Bestehensjahre war den anderen im Stil gleich, immer zieht das<strong> Skaldenfestteam</strong> noch ein paar <strong>musikalische Asse</strong> aus dem Ärmel. Das macht den Erfolg des <strong>Skaldenfest Open Airs</strong> wohl aus. Jetzt aber schnell noch geabendbrotet und den Biertank aufgefüllt, denn die letzte Umbaupause ist dann doch schneller um als gedacht. Zeit für&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33811 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615203034_IMG_0751.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615203034_IMG_0751.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615203034_IMG_0751-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615203034_IMG_0751-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615203034_IMG_0751-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615203034_IMG_0751-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>&#8230; den perfekten Ausklang&#8230;</h3>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33812 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212256_IMG_0906-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212256_IMG_0906-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212256_IMG_0906-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212256_IMG_0906-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212256_IMG_0906-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212256_IMG_0906.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />MOONSORROW</strong>. Schon länger haben die<strong> finnischen Pagan Black Legenden</strong> nicht viel von sich hören lassen. Umso schöner ist es, gemeinsam mit den Jungs den heutigen Abend abzuschließen &#8211; und der verläuft zunächst alles andere als geplant. Erst hat <strong>Sänger Ville </strong>solche<strong> Probleme</strong> mit seinem<strong> Bass</strong>, dass fast die komplette <strong>Intro-Song-Kombi</strong> <em>&#8222;Tyven / Sankarihauta&#8220;</em> ohne ihn auskommen muss. Zum Glück klingen <strong>MOONSORROW</strong> auch ohne Gesang und Bass immer noch gut! Zum Start des zweiten Songs<em> &#8222;Kylän Päässä&#8220;</em> reißt <strong>Drummer Marko</strong> dann auch noch das Fell seiner<strong> Snare</strong> &#8211; kein guter Tag für die Finnen, könnte man meinen. Die Fans nehmen die Verzögerungen aber mit Humor und so starten <strong>MOONSORROW</strong> dann endlich ohne weitere Unfälle in ihr restliches Set aus einem Querschnitt ihrer Schaffensgeschichte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33813" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212832_IMG_1027-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212832_IMG_1027-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212832_IMG_1027-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212832_IMG_1027-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212832_IMG_1027-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/20190615212832_IMG_1027.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich persönlich genieße den verbleibenden Auftritt der <strong>Finnen</strong> mit<strong> LAGERSTEIN</strong> vom <strong>Balkon</strong> aus, folge den nachdenklichen und tragenden Melodien von <em>&#8222;Raunioilla&#8220;</em> in die Nacht, beobachte die Sterne, lasse mir ein warmes Lüftchen um die Nase wehen und genieße den <strong>herrlich ruhig-nachdenklichen Ausklang</strong> dieses durchweg starken Abends. Auch die <strong>Australier</strong> sind sichtlich hin und weg. Den malerischen Riffs von <em>&#8222;Haaska&#8220;</em> kann eben nicht mal der stärkste Pirat trotzen. Als auch die letzten Weisen verklungen sind, schnappen wir uns noch ein paar Bier und lassen gemeinsam mit guten alten und neuen Freunden den Abend süffig ausklingen. Und bevor wir ins Bett fallen, muss sich auch das <strong>Kruzifix</strong> in unser Unterkunft dem Abend fügen und wird in seiner korrekte Position gebracht. Haben wir das eigentlich zurückgedreht, bevor wir abgereist sind&#8230;?&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33814 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_0892.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_0892.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_0892-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_0892-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_0892-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_0892-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Eine Erfolgsstory in 7 Akten</h3>
<p>Mein <strong>Favorit</strong> des Abends? Kann ich nicht sagen. Alle Bands waren durchweg stark, der<strong> Sound</strong> hat kaum geschwächelt und sich damit im Vergleich zum letzten Jahr doch merklich verbessert. Auch die <strong>durchmischte Zusammensetzung</strong> des Abends hat ihren Teil dazu beigetragen, den ganzen Abend wie den <strong>Spannungsbogen eines Blockbusters</strong> zu halten. Gestartet mit <strong>rockigen Black Metalern</strong> und <strong>kämpferischen Oberpfälzern</strong>, gefolgt von <strong>knochenbehängten Wikingern</strong>, einer<strong> wilden Piratenparty</strong>,<strong> italienischen Romanzen</strong>,<strong> rumänischen Sagen</strong> und zum Schluss von <strong>finnischen Weisen</strong> in die Nacht getragen &#8211; nach einem solchen Plot leckt sich jeder Produzent die Finger!</p>
<p>Mir bleibt nur, mich beim gesamten <strong>Skaldenfest-Helferteam</strong> und vor allem<strong> Muscus</strong> für diesen einmaligen Abend zu bedanken. Aus der Masse der Konzerte, die ich monatlich besuche, wirklich herauszustechen, ist gar nicht mal so einfach. Das <strong>Skaldenfest 2019</strong> hatte aber einfach alles, was ein<strong> perfektes 1-Tages-Festival</strong> ausmacht: <strong>Gutes Wetter, geilen Sound, super Preise und ein 1A-Lineup</strong>. Macht das dem außergewöhnlichen Minifestival im Kloster mal nach&#8230;</p>
<p><strong>Tickets</strong> für das<strong> Skaldenfest 2020</strong> am <strong>6. Juni</strong> gibt&#8217;s übrigens ab dem ersten Oktober &#8211; <a href="https://www.facebook.com/events/2440397089515158/"><strong>HIER</strong></a> könnt ihr aber schon mal der Veranstaltung auf Facebook folgen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skaldenfest-2019-bericht/">Skaldenfest 2019 &#8211; Abrissparty im Kloster</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Skaldenfest 2019 – Würzburg sieht schwarz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2019 18:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[bucovina]]></category>
		<category><![CDATA[furor gallico]]></category>
		<category><![CDATA[lagerstein]]></category>
		<category><![CDATA[Moonsorrow]]></category>
		<category><![CDATA[skaldenfest]]></category>
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		<category><![CDATA[VALKENRAG]]></category>
		<category><![CDATA[vargshheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Morgen ist es soweit - wir reisen nach Würzburg zum Skaldenfest 2019! Wer ist dabei?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich vorm <strong>Kilianeum in Würzburg</strong> lange Schlangen Schwarzgekleideter mit Vorliebe für schwermetallische Beschallung bilden, kann das nur eins bedeuten: Das <strong>Skaldenfest 2019</strong> steht vor der Tür! Das dritte Jahr in Folge besuche ich dieses niedliche Ein-Tages-Festival in den Franken, und das zweite Mal für <em><strong>Silence</strong></em>. Festival-Chef <strong>Muscus</strong>, den der eine oder andere von euch vielleicht von<strong> DVALIN</strong> kennen mag, hat sich auch dieses Jahr wieder ordentlich was einfallen lassen.</p>
<h3>Die volle Ladung Pagan und Folk &#8211; SKÅL!</h3>
<p>Neben fanfreundlichen <strong>Bier- und Verpflegungspreisen</strong> gibt es dieses Jahr ein ausgesprochen starkes und abwechslungsreiches Lineup auf die Ohren aller<strong> Skaldenfest-Besucher</strong>. Höhepunkt des Abends sind dieses Jahr <strong>MOONSORROW</strong>. Ja, richtig gehört! Die finnischen <strong>Pagan Metal-Legenden</strong> geben euch dieses Jahr eine famililäre Audienz im Kloster. Unterstützt werden sie dabei von niemand geringerem als <strong>BUCOVINA</strong>, den sympathischen Verfechtern epischer Riffs aus Rumänien, und <strong>FUROR GALLICO</strong>, den <strong>Celtic Folk Metalern</strong> aus Milan, die erst Anfang des Jahres ihre neueste Scheibe &#8222;Dusk Of The Ages&#8220; auf die Welt losgelassen haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="FUROR GALLICO - Canto d&#039;Inverno (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xpPGidXA_u8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber da ist noch längst nicht Schluss in Sachen Internationalität! Von der Südhalbkugel herübergeschwommen sind dieses Jahr auch <strong>LAGERSTEIN</strong>, die jedem, der sie 2017 oder dieses Jahr schon auf einigen Festivals erleben durfte, gut in Erinnerung geblieben sein müssten. Die <strong>australischen Piraten</strong> haben es sich zur Aufgabe gemacht, sämtliche Bier- und Rumvorräte Würzburgs zu plündern! Mit an Bord sind außerdem die polnischen <strong>Melodic Death Metaler VALKENRAG</strong>, die dieses Jahr schon auf dem Dark Troll Festival viele Fans begeistert haben dürften.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Lagerstein - Dig, Bury, Drink! [OFFICIAL VIDEO]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/p0QE6WOf4RE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber auch aus Deutschland gibt es tatkräftige Unterstützung, nämlich von <strong>VARGSHEIM</strong> und <strong>THORONDIR</strong>. Letztere veröffentlichten erst im April ihr neuestes Album &#8222;Des Wandrers Mär&#8220;, von dem wir auf dem <strong>Skaldenfest</strong> sicher schon den einen oder anderen Song hören werden. <strong>VARGSHEIM</strong> werden dagegen für die gewisse <strong>Prise Black Metal</strong> sorgen, während der Rest des diesjährigen <strong>Skaldenfests</strong> eher melodisch von Statten gehen wird. Was für ein geiles Lineup, denkt ihr euch jetzt? An dieser Stelle muss ich einige von euch leider enttäuschen: Das<strong> Skaldenfest 2019</strong> ist schon seit einiger Zeit restlos ausverkauft. Bei den <strong>Ticketpreisen</strong> von <strong>10€</strong> pro Nase und dem dafür gebotenen Lineup dürfte das wohl kaum jemanden verwundern. Der Rest von euch hat dann nächstes Jahr wieder die Chance, dabei zu sein, wenn es wieder heißt: <strong>Ab ins Kloster</strong>!</p>
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		<title>ALGHAZANTH &#8211; ein opulenter Abgang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2018 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ALGHAZANTH]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Finntroll]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Moonsorrow]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ganz viele H's und ganz viel Epik - das findet Moni in ihrer neuesten Review. </p>
<p>Wenn auch du Melodic Black Metal magst, gib uns einen Daumen nach... nee... lies es hier nach!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>ALGHAZANTH –</strong> &#8222;Eight Coffin Nails&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 31.03.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 51:17 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Woodcut Records<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic Black Metal</div></div></div>
<p>22 Bandjahre, 8 Alben – das wars. <strong>ALGHAZANTH</strong> trennen sich – und bauen sich mit <strong>&#8222;Eight Coffin Nails&#8220;</strong> ihren eigenen Sarg. Einen ziemlich schönen Sarg allerdings!</p>
<p><strong>ALGHAZANTH </strong>schaffen es, eingängige Melodien und Black-Metal-Gewitter so zu kombinieren, dass es nicht in Richtung Kitsch abdriftet. Eine ganze Menge Abwechslung ist natürlich auch mit drin: Mal klingt es wütend und aggressiv, um dann wieder schwermütig und melancholisch zu wirken. Gerade Drummer <strong>Gorath Moonthorn </strong>zeigt in Songs wie <em>„The Foe of Many Masks“,&nbsp;</em>wie unterschiedlich sein Drumming und damit auch die Band klingen kann.&nbsp;</p>
<p>Leider finden <strong>ALGHAZANTH </strong>nicht in allen Songs diese Balance. Manche Titel wirken etwas übertrieben episch konzipiert. Trotzdem ein sehr ansehnliches letztes Album – ich bin auch ein bisschen traurig, dass wir in Zukunft nichts mehr von den Finnen hören werden. Als Studio-Keyboarder konnte der nicht gerade unterbeschäftigte&nbsp;<strong>Henri &#8222;Trollhorn&#8220; Sorvali </strong>(<strong>FINNTROLL, MOONSORROW</strong>) für die Aufnahmen zu &#8222;Eight Coffin Nails&#8220; gewonnen werden, was auch nochmal einer späten Adelung gleichkommt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PMGCh8dTS5g?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>ALGHAZANTH</strong> im <a href="http://www.alghazanth.com/">Web</a>&nbsp;und auf <a href="https://woodcutrecords.bandcamp.com/album/eight-coffin-nails">Bandcamp</a></p>
<hr>
<p><strong><em>Dies ist ein Beitrag von Gastautorin:</em> Moni</strong></p>
<hr>
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		<title>WOLFHORDE &#8211; Eine Hommage an die alten Götter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2018 11:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>WOLFHORDE – “The Great Old Ones”</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.12.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 16:26 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Inverse Records<br />
<strong>Genre:</strong> Pagan/Folk Metal </div></div></div>
<p>Ich muss gestehen, es ist das erste Mal, dass ich von der Band <strong>WOLFHORDE</strong> gehört habe. Dass es sich dann bei ihrer neuesten EP „The Great Old Ones“ überhaupt nicht um ein wirkliches <strong>Eigenwerk</strong>, sondern vielmehr um eine Hommage an die Wurzeln des <strong>finnischen Folk/Pagan Metals</strong> handelt, hatte ich somit auch nicht erwartet.</p>
<h2>Just a tribute</h2>
<p>Die EP besteht aus drei <strong>Cover-Songs</strong>: Opener ist das durchaus tanzbare <em>„Jaktens Tid“</em> von <strong>FINNTROLL</strong>. Darauf folgt die achtminütige Urhymne <em>„Kylän Päässä“</em> von <strong>MOONSORROW.</strong> (Erinnert sich jemand an die „Pagan Fire“-Compilation CD von 2008? Da war das Original auch drauf.) Zu guter Letzt, etwas abseits wirkend, erschallt dann <em>„Sign From The North Side“</em> von <strong>AMORPHIS</strong>. Sind euch die Original-Versionen der drei Lieder bekannt, erkennt ihr sicher auch, wie sich bemüht wurde, diesen treu zu bleiben. Die Kunst dabei ist, trotz dieser Voraussetzung die eigene<strong> Seele</strong> noch mit einfließen zu lassen. Ein Brückenschlag, der durchaus gelungen ist!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ANk_f1LWYCo?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Atmosphäre der untereinander doch sehr <strong>unterschiedlichen</strong> Originale ist sehr gut eingefangen und wiedergegeben, auch die Vocals (hier ein großes Lob) und Instrumentalisierungen sind ordentlich performed. Trotzdem ist der Sound ein <strong>eigener</strong>, der sich auch über die drei Songs relativ konstant hält, was erstaunlich gut funktioniert. Wenn ich mich nicht komplett irre, gibt es an einigen Stellen die eine oder andere Uminterpretation der Instrumentalspuren – nicht störend, nur in Form gekonnt genutzter <strong>künstlerischer Freiheit</strong>. Alles in allem also wahrhaft ein würdig gesetztes <strong>Denkmal</strong>!</p>
<p>Bestaunen könnt ihr <strong>WOLFHORDE</strong> auf <a href="https://wolfhorde.bandcamp.com/">Bandcamp</a>, <a href="https://www.facebook.com/WolfhordeBandOfficial/">Facebook</a> oder der <a href="https://wolfhorde.band/">offiziellen Bandseite</a>.</p>
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		<title>Party.San 2017 &#8211; Endlich zurück in der Hölle!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2017 11:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist August, es ist das zweite Wochenende im Monat und das heißt: das Party.San ruft! Wieder mal mit einem hochkarätigen Line Up der besten Bands bestückt, die der Black, Death und Thrash Metal zu bieten haben, ist es auch dieses Jahr ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist August, es ist das zweite Wochenende im Monat und das heißt: das <strong>Party.San</strong> ruft! Wieder mal mit einem hochkarätigen Line Up der besten Bands bestückt, die der Black, Death und Thrash Metal zu bieten haben, ist es auch dieses Jahr wieder oberstes Gebot, Schlotheim dem Erdboden gleich zu machen. Also haben sich die verehrten Kollegen <a href="https://silence-magazin.de/author/el-zecho/" target="_blank" rel="noopener">El Zecho</a>, <a href="https://silence-magazin.de/author/don-promillo/" target="_blank" rel="noopener">Don Promillo</a> und ich für drei Tage auf den Weg nach Thüringen gemacht, um diesem einzigartigen Festival erneut beizuwohnen.</p>
<h4 style="text-align: center;">Donnerstag, 10.08.2017:</h4>
<h4>Das Leben ist kein Ponyhof. Erst recht nicht, wenn man nicht rechtzeitig zum Festival ankommt. Aber was solls.</h4>
<p>Während ich das Gelände betrete, schlagen mir die letzten Töne der Isländer <strong>MISTHYRMING</strong> entgegen, die mich sogleich mit Ärger darüber erfüllen, zu spät gekommen zu sein, denn der Black Metal der Jungs macht ordentlich Atmospähre und Bock auf mehr. Hier muss ich zuhause definitiv nochmal reinhören. Besonders, da mir eben dieses auch von mehreren Seiten nahe gelegt wird.</p>
<p>So sind <strong>GOD DETHRONED</strong> dann die erste Band, die ich wirklich ernsthaft miterlebe, während ich mich durchs Infield bewege, durch großzügige Spenden das Fortbestehen von Relapse Records und Season of Mist gewährleiste und bekannte Gesichter sehe – und beleidige. Obwohl ich mich nie als Fan der Niederländer gesehen habe, muss ich doch zugestehen, dass sie es schaffen, nicht wenige Nacken ordentlich in Fahrt zu bringen. Dennoch haben es sich bereits die ersten wieder auf dem Rasen gemütlich gemacht und ruhen die Augen aus.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Kurz darauf treffe ich Kollegen <strong>Don Promillo</strong>, und zusammen machen wir uns auf den Weg zur nächsten Band.</p>
<p>Es folgt die vertonte Straßenschlacht aus dem Norden. <strong>MANTAR</strong> entern die Hauptbühne. Wo das kaputte Duo noch vor zwei Jahren im Zelt stand, haben es sich <strong>Hanno</strong> und <strong>Erinc</strong> heute zur Aufgabe gemacht, das <strong>Party.San</strong> im großen Stil zu zerlegen. Weapon of Choice dabei: Songs wie <em>&#8222;Astral Cannibal&#8220;</em>, <em>&#8222;Spit&#8220;</em> und <em>&#8222;Cross The Cross&#8220;</em>. Darüber, dass er völlig durch ist, macht Sänger und Gitarrist <strong>Hanno</strong> keinen Hehl, findet aber dennoch Zeit dazu, das ein oder andere Kompliment in Hinsicht auf Trinkfestigkeit und Asozialität an das Publikum zu richten – was ihm einige Mittelfinger einbringt. Obwohl mir die Songs irgendwann etwas durchschaubar vorkommen, machen die Jungs ordentlich Bock und sorgen nicht zuletzt durch ihre Ansagen für grinsende Gesichter. Mit der Ankündigung:</p>
<blockquote>
<h4><strong>„Wir wissen nicht viel &#8230; Wir sind Bremer. Aber wir wissen, wie wir die Stimmung mit einer Designerdroge namens Schnaps in unsere Richtung lenken können.“ &nbsp;</strong></h4>
</blockquote>
<p>lässt <strong>Hanno</strong> eine Flasche <strong>Jacky</strong> durchs Publikum gehen, bevor wenig später <em>&#8222;Era Borealis&#8220;</em> die Show beendet. Einziger Wermutstropfen für mich: das Fehlen von <em>&#8222;White Nights&#8220;</em> in der Setlist.</p>
<p>Es geht ins Zelt zu <strong>ULTHA</strong>. Mittlerweile hab ich die Band schon drei oder vier mal gesehen und ich könnte nicht sagen, dass auch nur ein Auftritt schlecht gewesen wäre. Und auch heute liefern die Kölner in gewohntem Maße ab. Wie immer in rotes Licht gehüllt, lassen <strong>ULTHA</strong> eine Wand auf das Publikum los, die für Bewegung und Euphorie sorgt. <em>&#8222;The Night took her right before my Eyes&#8220;</em> und <em>&#8222;Fear Lights The Path (Close To Our Hearts)&#8220;</em> sind unverzichtbar im Set verankert und jagen mir die ein oder andere Gänsehaut über den Rücken, während mir minutenlange Blastbeats entgegendonnern. So muss das! Für ein etwas bitter angehauchtes Schmunzeln sorgt, zumindest bei mir, die abschließende Ansage: „Viel Spaß euch bei <strong>INQUISITION</strong>!“ Galgenhumor fetzt immer.</p>
<p>Es folgen <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong>, die bis auf Sängerin/Gitarristin <strong>Onielar</strong> komplett in (Überraschung) schwarz gekleidet sind. Erst nach dem ersten Song öffnet die Frontfrau dann ihren Schleier und entpuppt sich als der weiß gekleidete, blutüberströmte Dämon, der sie ist. Das Set der Westfalen weiß den Zuschauern zu gefallen, lässt mich jedoch relativ kalt. Das liegt zum einen daran, dass mir die Band nie wirklich was gegeben hat, zum anderen daran, dass der Sound leider nicht so gut ist, wie ich ihn auf dem <strong>Party.San</strong> sonst schon gehört habe. Sei es drum, zu der einsetzenden Dunkelheit bieten <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong> heute einen stimmungsmäßig sehr passenden Soundtrack.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Teils heftige Wetterbedingungen haben wir vermutlich alle schon auf Festivals erlebt. Und dennoch zieht mir der bald darauf einsetzende Regen den letzten Zahn. <strong>URFAUST</strong> starten soeben in ihr Set, als der Himmel seine Schleusen öffnet. Trotz Funktionskleidung des ein oder anderen bekannten Arbeitsklamottenherstellers kriecht mir die Kälte in die Knochen und mein Versuch, mich in die erwartete Trance zu begeben, scheitert. Offenbar scheint es nicht wenigen so zu gehen wie mir, weswegen der Großteil des Publikums ins Zelt flüchtet. Nur eine überschaubare Menge Hartgesottener verbleibt bei <strong>URFAUST</strong> vor der Bühne, während ich mich auf den Heimweg mache. Einer muss ja die Kohle nach Hause bringen.</p>
<p><strong>Don Promillo</strong> hingegen hält weiter tapfer durch und ist von den folgenden <strong>OVERKILL</strong> schwer begeistert, wobei <em>&#8222;I hate you&#8220;</em> für ihn alles andere niederwalzt.<br />
<strong>ABBATH</strong> hingegen bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück und macht als Headliner des ersten Tages nur eine mäßige Figur.</p>
<h4 style="text-align: center;">Freitag, 11.08.2017:</h4>
<h4>&#8222;Frag mich mal, wie mein Freitag war? Wie warn dein Freitag? Ach, frag lieber nicht.&#8220;</h4>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: ich schaffe es am Freitag erst zu <strong>NILE</strong>&nbsp;aufs <strong>Party.San</strong>, aber das ist kein Problem. Ich mag meine Baustellen ja schließlich mit etwas Autobahn dazwischen.</p>
<p>Währenddessen genießen die Kollegen allerdings zahlreiche Bands, darunter die großartigen <strong>UADA</strong>, die von beiden als neuer Stern am Black Metal Himmel gefeiert werden und eine großartige Show abliefern. Auch zu <strong>KRINGA</strong> können mir beide nur Gutes berichten, besonders <strong>Don Promillo</strong> sieht in den Österreichern seine Überraschung des Wochenendes. Beide Bands waren in der Lage, das Zelt beträchtlich zu füllen. Umso bedauerlicher, dass ich beide verpasst habe.</p>
<p>Kommen wir zu <strong>NILE</strong>.</p>
<p><strong>Karl Sanders</strong> und Crew geben von Anfang an alles und begeistern mit Songs wie: <em>&#8222;Defiling The Gates of Ishtar&#8220;</em>, <em>&#8222;Kafir!&#8220;</em>, oder <em>&#8222;Sacrifice Unto Sebek&#8220;</em>. Neugitarrist <strong>Brian Kingsland</strong> ist mittlerweile bestens in die Band integriert und sorgt dafür, dass man den kürzlich ausgestiegenen <strong>Dallas Toller-Wade</strong> kaum vermisst. Auch, dass zwischenzeitlich die gesamte Saitenfraktion ins Mikro röchelt, sorgt bei mir für Laune, während <strong>George Kollias</strong> im Hintergrund alles zerlegt. Einziges Manko hier: wiederum der Sound. Das Problem ist schnell ausgemacht: die extrem tief gestimmten Gitarren der Ägyptologen-Deather sind in der Livesituation einfach kaum so zu mischen, dass sie wie auf Platte klingen.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Um den Legendenstatus der darauf folgenden <strong>CANDLEMASS</strong> weiß ich durchaus. Aber auch der ändert nichts daran, dass ich mit der Band absolut nichts anfangen kann. Vor der Bühne herrscht reges Treiben, das mir zeigt, dass ich mit der Meinung zwar nicht alleine dastehe, der Großteil der Festivalbesucher aber dennoch Gefallen an den Briten findet. Auch meine beiden Kollegen sind vor allem von der stimmlichen Leistung beeindruckt, während sich mir bei dieser die Fußnägel hochrollen. Aber da hat halt jeder so seine Präferenzen.</p>
<p>Und auch <strong>AUTOPSY</strong> sind eine Band, die höchstselten den Weg durch meine heimischen Boxen findet. Dennoch schaffen es die Amis heute Abend, sogar bei mir für ordentlich Stimmung zu sorgen. Old-schoolig und räudig scheppert sich das Quartett mit Songs wie <em>&#8222;Severed Survival&#8220;</em> und <em>&#8222;Torn From The Womb&#8220;</em> durch die eigene Diskographie und lädt als Headliner des zweiten Tages dazu ein, sich gepflegt gehen zu lassen, bis nichts mehr gepflegt ist. Dieser Aufforderungen kommen auch nicht wenige Besucher nach, was man dem ein oder anderen Genossen am nächsten Tag auch deutlich ansieht!</p>
<h4 style="text-align: center;">Samstag, 12.08.2017</h4>
<p>Extreme Wetterbedingungen sind auf dem <strong>Party.San</strong> nichts neues, und auch wenn der Regen tagsüber ziemlich zu nerven weiß, so sorgt er doch wenigstens dafür, dass man nicht schon um sechs aus dem Zelt kriechen muss, da es 37°C im Schatten sind.</p>
<p>Schwermütig und langsam startet der Samstag für uns im Zelt, da sich <strong>MOURNING BELOVETH</strong> auf die Bühne begeben haben, um die <strong>Party.San</strong> Besucher mit ihrem Death Doom zu beglücken. Oder eher nicht zu beglücken, denn hier regiert die pure Melancholie. Auch wenn ich die Songs wirklich gut finde, erleichtern sie mir das aufstehen – und wachbleiben – nicht unbedingt. Die langsamen Grooves sorgen trotzdem dafür, dass der Nacken die ersten rhythmisch erkennbaren Bewegungen mitmacht und ich mich irgendwann doch emotional mitreißen lasse.</p>
<p>Weiter gehts zu <strong>MERCILESS</strong>, an denen besonders Kollege <strong>Don Promillo</strong> Gefallen findet und völlig zu Recht feststellt: die Old School Fraktion auf dem diesjährigen <strong>Party.San</strong> lässt definitiv nichts anbrennen und sorgt für Eskalation. Richtig so!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Auch wenn <strong>HADES ALMIGHTY</strong> einiges an Fans vor die Bühne holen können: mein Fall ist es nicht. Der räudig-schleppende Black Metal der Norweger macht nichts wirklich falsch macht und gilt als Geheimtipp, dennoch: mir ist das alles irgendwie zu austauschbar und unspeziell. Vielleicht muss ich den Jungs noch mal ne Chance geben.</p>
<p>Danach ist es auf der Hauptbühne Zeit für kanadisch-kranken Death Metal. <strong>CRYPTOPSY</strong> treten an, um ihren Klassiker „None So Vile“ in Gänze vorzutragen. Und das gelingt dem Quartett mit Bravour! Technisch geht hier zu keiner Sekunde etwas daneben, was dafür sorgt, dass die Jungs einen Abriss sondergleichen zelebrieren. Sogar<strong> El Zecho</strong> ist schwer begeistert, da ihm die Texte völlig unter die Haut gehen. (&#8222;Also neben &#8222;ÖÖH&#8220; und &#8222;ÖHH ÖÖH ÖÖÖÖÖÖH&#8220; haben mir besonders &#8222;ÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖH&#8220; und &#8222;ÖÖÖÖH ÖÖÖH ÖH ÖH ÖH ÖÖÖÖÖÖH&#8220; gefallen&#8220;)</p>
<p>Es folgen <strong>INQUISITION</strong>. Schon mehrfach hab ich versucht, mich an die Mucke des amerikanischen Duos heranzuarbeiten. Und seit je her kann ich diesen Gesang einfach nicht ernst nehmen. Somit bin ich gefühlt der Einzige, der das Infield verlässt, während Hunderte Menschen hereinströmen. Die Kollegen <strong>Zecho</strong> und <strong>Promillo</strong> sind hingegen schwer begeistert von dem Brett, das von nur zwei Leuten geliefert wird und feiern das Set der Amis bei bestem Sound. Einzige Negativpunkte: die Songauswahl, die wohl besser hätte sein können und der recht frühe Slot, da bei Tageslicht nur bedingt die Atmospähre aufzukommen vermag, die es gebraucht hätte.</p>
<p>Die nächste Band, die ich sehen kann, sind <strong>INSOMNIUM</strong>. Dass <em>&#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</em> ziemlich gefeiert wurde, ist auch an mir nicht vorbei gegangen. Dennoch habe ich die Band schon seit einigen Jahren aus den Augen verloren. Der Auftritt auf dem heutigen <strong>Party.San</strong>&nbsp;ist allerdings wirklich hervorragend, und baut eine Atmosphäre auf, die mich sofort packt. Der Sound der Finnen hebt sich selbstredend völlig von dem Großteil der anderen Bands des Festivals ab, sorgt durch den kühlen, emotionalen und melancholischen Grundton der <em>&#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</em> Songs jedoch für eine willkommene Abwechslung, die mir dauerhaft im Gedächtnis bleibt.</p>
<p>Mit <strong>DESASTER</strong> nähern wir uns langsam aber sicher dem Ende des Abends. Vor allem Frontmann <strong>Sataniac</strong> ist gut drauf und zu scherzen aufgelegt, was die Meute, die sich zahlreich vor der Bühne eingefunden hat, noch mehr in Feierlaune bringt. Der Sound ist hervorragend und generell wirkt die Show der Koblenzer noch ein Eckchen lauter, als die vorherigen Bands. Schließlich wird das Set mit <em>&#8222;Metalized Blood&#8220;</em> beendet, nach dessen letzten Tönen noch einige Minuten vergehen, bis sich das Publikum wieder einigermaßen beruhigt hat.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen absoluten Höhepunkt für mich stellen nun <strong>POSSESSED</strong> dar, die ab Sekunde 1 nichts anbrennen lassen. Nach dem Opener <em>&#8222;Confessions&#8220;</em> folgt das grandiose <em>&#8222;The Eyes Of Horror&#8220;</em>. Ich bin sofort gefesselt. Frontsau <strong>Jeff Becerra</strong> ist trotz Querschnittslähmung nicht zu halten und sorgt mit unglaublicher Bühnenpräsenz und gezielten Ansagen für beste Stimmung.</p>
<blockquote>
<h4>„Do you wan&#8217;t it faster? Do you wan&#8217;t it louder? More Satan?!?“</h4>
</blockquote>
<p>Bei bestem Sound und mit Songs wie <em>&#8222;Swing of the Axe&#8220;</em> und <em>&#8222;The Exorcist&#8220;</em> nähert sich die Band viel zu schnell dem Ende ihres Sets, bevor das Publikum bei dem unverzichtaren <em>&#8222;Death Metal&#8220;</em> nochmal völlig ausrastet.</p>
<p><strong>MARDUK</strong> sind eine Band, mit der ich eigentlich kaum etwas anfangen kann. Dachte ich zumindest immer. Denn obwohl ich das Gefühl hab, dass <strong>MARDUK</strong> so ziemlich immer und überall spielen, machen die drei ersten Songs <em>&#8222;Panzer Division Marduk&#8220;</em>, <em>&#8222;Frontschwein&#8220;</em> und <em>&#8222;The Blond Beast&#8220;</em> ziemlich Laune, da diesmal auch der Sound besser ist, als bei zahlreichen anderen <strong>MARDUK</strong>-Konzerten, die ich schon gesehen habe. Darüber hinaus ist eigentlich alles wie immer. Geschwindigkeit ist Trumpf, Feuer hier, Feuer da und <strong>Mortuus</strong> beleidigt das Publikum am laufenden Band als bemitleidenswerte, dreckige Maden. <strong>MARDUK</strong> werden nie meine Lieblingsband werden, aber dieser Auftritt war mehr als solide!</p>
<p>Schon die Absage von <strong>MORBID ANGEL</strong> habe ich mit einem Seufzen hinnehmen müssen, dass dafür nun <strong>TRIPTYKON</strong> eingesetzt wurden, hat bei mir auch nicht wirklich für Begeisterungsstürme gesorgt. Kurzum: die Schweizer enttäuschen mich. Ich finde es problematisch, als Ersatz für eine Death Metal Band eine Black/Doom/wasauchimmer Band zu holen. Auch wenn <strong>TRIPTYKON</strong> gemeinhin ziemlich gefeiert werden, gelingt es dem Quartett um <strong>Tom G. Warrior</strong> nicht, mich zu fesseln, weswegen ich das Infield schon vorzeitig mit dem Gefühl verlasse, dass das <strong>Party.San</strong>&nbsp;so zumindest für mich keinen optimalen Abschluss gefunden hat. Aber letzten Endes kann man es wohl auch nicht immer jedem recht machen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h4 style="text-align: center;">Party.San 2017 Das Fazit</h4>
<p>Auch in diesem Jahr hat sich das Schlotheimer Festival einen besonderen Platz in meinem Herzen bewahrt. Wie so oft gab es Überraschungen und Bands, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte. Generell muss man sagen, dass der Old School-Faktor in diesem Jahr ziemlich hoch war, die betreffenden Bands aber fast ausnahmslos liefern konnten. Auch in puncto Black Metal konnten viele Bands glänzen, wobei hier, wie so oft, vor allem die kleinen Namen begeistern konnten. Selbstverschuldet musste ich in diesem Jahr <strong>DEMILICH</strong> und <strong>VITAL REMAINS</strong> verpassen, was immernoch an mir nagt, darüber hinaus jedoch waren <strong>CRYPTOPSY</strong>, <strong>INSOMNIUM</strong> und <strong>POSSESSED</strong> für mich die absoluten Gewinner!</p>
<p>Auch in diesem Jahr muss ich hervorheben, dass die Preisentwicklung im Vergleich zu anderen Festivals nach wie vor vertretbar ist und deutlich hinter den Vermögen zurückbleibt, die man auf anderen Festivals für die Verpflegung aufbringen muss.&nbsp;</p>
<p>Bereits jetzt sind die ersten Bands für das nächste Jahr bestätigt, die schon einiges zu versprechen wissen. Als da wären:&nbsp;<strong>WATAIN</strong>, <strong>TANKARD</strong>, <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, <strong>REVENGE</strong>, <strong>TOXIC HOLOCAUST</strong>, <strong>BENIGHTED</strong> und <strong>UNANIMATED.</strong></p>
<p>Also bis nächstes Jahr, wenn es wieder heißt:</p>
<h4 style="text-align: center;">Welcome To Hell!</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/PartySanOpenAir666/" target="_blank" rel="noopener">Party.San Open Air Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/">Party.San 2017 &#8211; Endlich zurück in der Hölle!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Folk Metal in allen Facetten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Autor Hannes hat kürzlich seine &#8222;Einblicke in die Geschichte des Grindcores&#8220; mit uns geteilt. Dieser Überblick hat uns so gut gefallen, dass wir uns dachten: &#8222;Mensch, das könnten wir doch auch mit anderen Genres machen!&#8222;. Um das Gesagte umzusetzen, mach ich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Autor <strong>Hannes</strong> hat kürzlich seine &#8222;Einblicke in die Geschichte des Grindcores&#8220; mit uns geteilt. Dieser Überblick hat uns so gut gefallen, dass wir uns dachten: &#8222;<strong>Mensch, das könnten wir doch auch mit anderen Genres machen!</strong>&#8222;. Um das Gesagte umzusetzen, mach ich mich nun über das Genre <strong>Folk Metal</strong> her.&nbsp;</p>
<p>Jetzt muss ich gleich schon wieder den ollen <strong>Hannes</strong> zitieren, der im ersten Podcast Folk Metal als <strong>&#8222;Schunkel-Metal&#8220;</strong> bezeichnet hat und so unrecht hat er gar nicht, da Folk Metal sehr von <strong>Melodien</strong> lebt. Aber wie klingt Folk Metal eigentlich, was macht ihn besonders, wo liegen die Anfänge und was grenzt Folk eigentlich von Viking- und Pagan-Metal ab?</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Folk Metal &#8211; der kleine Bruder von &#8230; anders!</h3>
<p>Folk Metal ist eines der jüngeren Genres des Metals.<strong> Die wahrscheinlichen Anfänge des Folk Metals</strong> begründete die englische Band <strong>SKYCLAD</strong> 1991 mit ihrem Debüt-Album &#8222;The Wayward Sons of Mother Earth&#8220;. <strong>SKYCLAD</strong>s Debüt klingt erstmal kaum wie die Folk-Alben heutiger Zeit, ist die Musik doch sehr thrashig. Was es aber für diese Zeit besonders macht, ist die Violine, die im Konzept des Albums verarbeitet wurde und natürlich die Texte, die sich clever mit englischer Geschichte und der Geschichten der Vorfahren beschäftigt. Weitere wichtige Vertreter der Folk-Metal-Bands Mitte der 90er-Jahre sind <strong>CRUACHAN</strong>, die sich mit irischer Folklore und keltischer Mythologie beschäftigten, <strong>ORPHANED LAND</strong> aus Israel, die man als <strong>DIE&nbsp;Middle-Eastern-Folk-Metal-Band </strong>bezeichnen könnte<b>&nbsp;</b>und <strong>MAGO DE OZ</strong>, die ihren Klang im dritten Album &#8222;La Leyenda de La Mancha&#8220; zu Folk Metal verfeinert haben. Eine Erwähnung sollte hier noch das damalige Site-Project von <strong>Satyr</strong> (<strong>SATYRICON</strong>) und <strong>Fenriz</strong> (<strong>DARKTHRONE</strong>) finden. Zusammen mit einer Gastmusikerin haben sie 1995 mit &#8222;Nordavind&#8220; ein ziemlich <strong>genre-prägendes Album</strong> veröffentlicht.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Eine Ode an die Ahnen</h3>
<p>Besonders wichtig für das Genre ist die Verarbeitung eines bestimmten Themas, wie die heimische <strong>Mythologie</strong> oder die Beschäftigung mit der frühen historischen Vergangenheit und <strong>alten Bräuchen</strong>. In jüngster Zeit gibt es im Folk Metal Abwandlungen, wenn man z.B. Bands wie <strong>ALESTORM</strong> betrachtet (oder gibt es eine Piraten-Mythologie?!). [Anm.d.Red.: ja, die gibt es tatsächlich, und nicht erst seit <strong>Johnny Depp</strong>. Die Piraterie ist so alt wie die Seefahrt selbst und ein unheimlich dankbares Thema für Geschichte und Geschichten. ;-)] Als zweites wichtiges Erkennungsmerkmal werden eher <strong>Metal-untypische Instrumente</strong> verarbeitet. Hierzu zählt der Einsatz von Keyboards, Violinen, Akkordeons, verschiedene Flöten und Trommeln, aber besonders <strong>altertümliche oder landestypische Instrumente</strong>, wie Tin Whistle, Drehleier (Hurdy Gurdy), Dudelsack, Nyckelharpa, Maultrommel, Erhu, Morin Khur, Panflöte, Banjo &#8230; die Liste ist schier unendlich (deshalb höre ich jetzt auch auf weiter aufzuzählen).<br />
Stimmlich ist mittlerweile alles möglich und auch erlaubt, von eher rauem, dem Black Metal entlehnten Klängen (z.B. <strong>MOONSORROW</strong>, <strong>MELECHESH</strong>, <strong>NEGURA BUNGET</strong>), Growls (z.B. <strong>SYLVATICA</strong>, <strong>FUROR GALLICO</strong>), Screams (z.B. <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>FINNTROLL</strong>, <strong>GWYDION</strong>) bis hin zu Klargesang (z.B. <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>ALESTORM</strong>, <strong>FOLKSTONE</strong>, <strong>DALRIADA</strong>) wird alles umgesetzt, gerne auch in Kombination miteinander.&nbsp;</p>
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<h3>#FolkMetalSuperStars &#8211; der Folk-Metal-Boom zur Jahrtausendwende</h3>
<p>In den ersten Wehen der <strong>Jahrtausendwende</strong> erlebt der Folk Metal einen regelrechten Boom und Bands scheinen wie Pilze in allen Ländern der Welt aus dem Boden zu sprießen. Den Ursprung hat der Boom in Finnland. Die Band <strong>FINNTROLL</strong> nutzt Black-Metal-Einflüsse und mischt sie mit finnischem Humppa. Wer die Band noch nicht kennt: versucht euch mal <strong>WINDIR</strong> im Mix mit&nbsp;<span class="result_url_heading"><strong>ELÄKELÄISET</strong> vorzustellen. Auch hier sind die Texte wieder an die heimische Mythologie angelehnt. Interessant ist, dass die Texte der finnischen Band auf Schwedisch sind. Hier hat jemand, der aus der fenno-schwedischen Minderheit stammt, seine Finger im Spiel.</span></p>
<p><span class="result_url_heading">In der ganzen Welt bekannt und gesellschaftsfähig gemacht haben den Folk Metal Bands wie <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>TURISAS</strong> und die deutsche Band <strong>EQUILIBRIUM</strong>. Viele diskutieren vor allem die Nachteile der massiven <strong>Folkschwemme</strong>, die, wie bei jedem anderen Musik-Boom, auch weniger gutes Material anspült. Ich sehe diesen Boom sehr positiv. Denn dadurch ist das Genre unheimlich <strong>facettenreich</strong> geworden. Nicht nur durch die unterschiedliche Instrumentalisierung und lyrischen Auseinandersetzungen mit der Geschichte. Es herrscht auch eine enorme Sprachenvielfalt vor, die ihresgleichen sucht: von dänisch (<strong>SVARTSOT</strong>), deutsch (<strong>FINSTERFORST</strong>), estnisch (<strong>METSATÖLL</strong>), färöisch&nbsp;(<strong>TÝR</strong>), isländisch (<strong>SKÁLMÖLD</strong>), italienisch (<strong>FUROR GALLICO</strong>), lettisch (<strong>SKYFORGER</strong>), mongolisch (<strong>TENGGER CAVALRY</strong>), polnisch (<strong>HELROTH</strong>), rumänisch (<strong>NEGURA BUNGET</strong>), russisch (<strong>ARKONA</strong>, <strong>LESHAK</strong>, <strong>GRAI</strong>), schwedisch (<strong>GRIMNER</strong>), taiwanesisch (<strong>CHTHONIC</strong>) bis hin zu ungarisch (<strong>DALRIADA</strong>) ist alles vertreten (und noch viel mehr, aber dafür reicht der Platz hier nicht).</span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/uv0CRm94ObE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Folk Metals not Dead!</h3>
<p>Für einige Musikzeitschriften ist das Genre Folk Metal längst tot. Zu wenig Innovationen kämen aus dieser Szene. Ich kann dem nicht ganz zustimmen! Die Fans dieses Stils werden mir beipflichten, dass es auf Festivals noch allerhand Folk-Metal-Bands zu sehen gibt. Auch Folk Metal spezifische Konzerttouren, wie Heidenfest und Paganfest, ziehen noch genug Menschen an.<br />
Sicherlich wird nicht mit jedem Folk-Metal-Album das Rad neu erfunden und ich für meine Begriffe finde das auch überhaupt nicht schlimm (anderen Genres wird das auch nicht vorgeworfen &#8230; ähm &#8230; T(h)rash Metal &#8230; hust).<br />
Wer lange genug sucht, wird trotzdem Innovatives finden. Man muss nur ein wenig mehr über den Tellerrand schauen. In Südamerika gibt es zum Beispiel <strong>CH&#8217;ASKA</strong>, die Death Metal mit einer melodischen Panflöte paaren.<br />
Auf einem ganz anderen Kontinent, genauer gesagt in Spanien, setzt die Band <strong>NORTHLAND</strong> eine Geige geschickt als Lead-Instrument ein.</p>
<p>Reisen wir noch weiter um den Globus, werden wir feststellen, dass sich auch in Asien einiges tut. Bands wie <strong>TENGGER CAVALRY</strong>, <strong>NINE TREASURES</strong>, <strong>CHTHONIC</strong> und <strong>EGO FALL</strong> binden in unterschiedlichster Weise heimische Folk-Elemente in ihre Musik ein.<br />
Für mich ebenfalls sehr spannend ist die Verbindung von nah-östlichen bzw. orientalischen Elementen mit klassischen Metal-Elementen. Erwähnenswert sind hier Bands wie <strong>AL-NAMROOD</strong>, <strong>MELECHESH</strong>,&nbsp;<strong>ODIOUS</strong>, <strong>NARJAHANAM</strong> und für den, der es etwas seichter mag: <strong>ORPHANED LAND</strong> und <strong>MYRATH</strong> kann ich auch sehr empfehlen. Also Augen auf! Es gibt auch im Bereich Folk Metal noch viel zu entdecken!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F73125265&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=1140&#038;maxheight=1000"></iframe></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Folk, Pagan, Viking? &#8211; alles eine Soße?&nbsp;</h3>
<p>Nee, nicht wirklich. Auch wenn sich natürlich Genres überschneiden können. Schon so manche Band hat in den Metal-Archiven eine Vielzahl an Genres um die Ohren geworfen bekommen. Für meine Begriffe, würde ich das so unterscheiden:<br />
<strong>Viking Metal</strong> hat die nordische Mythologie zum lyrischen Vorbild und ist von der Band <strong>BATHORY</strong>&nbsp;geprägt worden. Meist kommen die markantesten musikalischen Einflüsse aus dem Black Metal. Als eher genre-typische Vertreter würde ich <strong>WINDIR</strong>, <strong>ENSLAVED</strong> (vor allem die frühen Alben) und <strong>MANEGARM</strong> nennen.<br />
<strong>Pagan Metal</strong> ist vor allem vom Extreme Metal geprägt und verarbeitet heidnische und teils antichristliche Themen. In dieses Genre würde ich Bands wie <strong>HELRUNAR</strong>, T<strong>HYRFING</strong> und <strong>WOLFCHANT</strong> stecken.<br />
Wie bereits ausführlich beschrieben, wird die landestypische und altertümliche Instrumentalisierung sehr stark im <strong>Folk Metal</strong> eingesetzt, was dem Genre seinen melodischen Charakter verleiht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Bds3FALcR7M?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich hoffe, ich konnte einen einigermaßen guten Überblick über das Genre vermitteln. Es gibt natürlich unzählige Bands in diesem Genre und es ist schade, dass ich sie nicht alle aufzählen kann. Was meint ihr? Hab ich etwas Wichtiges vergessen? Fällt euch noch eine andere Sprache oder ein typisches Instrument ein? Seid ihr bei der Unterscheidung Folk/Pagan/Viking völlig anderer Meinung? Dann ballert es doch in die Kommentare. Ich bin gespannt auf eure Meinung!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #800000">LusoSkav</span>, Bilder mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #800000">Alestorm</span>, <span style="color: #800000">Dalriada</span>, <span style="color: #800000">Ensiferum</span>, <span style="color: #800000">Equilibrium</span>, <span style="color: #800000">Orphaned Land</span>, <span style="color: #800000">Suidakra</span> und <span style="color: #800000">Trollfest</span></p>
<p><span class="result_url_heading">&nbsp;</span></p>
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		<title>Der Silence-Jahresrückblick 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 08:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert oder enttäuscht hat.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Denn davon abgesehen, dass es schier unzählige Musiker dahingerafft hat, hatte das Jahr doch auch viele positive Seiten, unerwartete Highlights und schöne Momente, die in der Erinnerung bleiben werden.&nbsp;<br />
Bis auf unsere Lektorin <strong>Maren</strong>, die musikalisch auf anderen Pfaden bewandert ist und es trotzdem weiterhin tapfer mit uns Verrückten und Verrücktinnen aushält (Kompliment und Dank dafür!), hat sich jeder von uns so seine Gedanken gemacht und die jeweils besten drei Platten des Jahres und das beste Festival- bzw. Konzerterlebnisse gekürt. Was <em><strong>SILENCE</strong></em> für uns innerhalb dieser ersten paar Monate bedeutet hat und welche Erfahrungen wir sammeln konnten lassen wir euch ebenfalls wissen. Also viel Spaß mit den, unserer Meinung nach, feinsten Stücken des endenden Jahres!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12817" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg" alt="alex_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></strong></h4>
<p>Platz 3 <a href="https://silence-magazin.de/es-ist-winter-geworden-in-schottland-saor/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SAOR</strong>&nbsp;– &#8222;Guardians&#8220;</a><br />
Zugegeben: Vor 2 Jahren, als <strong>Andy Marshall</strong>&nbsp;&#8222;Aura&#8220; veröffentlichte, erging nicht nur ich mich in einem geradezu frenetischen Jubel. Nur um einige Monate später das zweite Album von <strong>SAOR</strong> ratlos in seiner Hand zu sehen und sich zu fragen, warum man es sich eigentlich gekauft hat. Klar, der Titeltrack war wie die Berge der Highlands, weit, kühl und rau, aber der Rest des Albums erschien dann doch eher wie das gewöhnliche englische Wetter. Gerade als mir genau das klar geworden war, kommt mit &#8222;Guardians&#8220; ein Album raus, was all die Schwächen wegbügelt: den ab und an stumpfen und nervenraubenden Gesang (naja..daran kann man noch etwas mehr bügeln), die seltsam hohle Produktion, die Dudelsack-Samples, die künstlicher nicht sein könnten und die doch häufig aufkommende Langeweile. Er gießt daraus ein Album, wie ich es mir immer von ihm gewünscht habe. Das neue Album bringt dieselbe melancholische Stimmung der Vorgänger mit, aber <strong>Marshall</strong> erweitert das Profil diesmal auch um bedachte Folkmomente, Postrockelemente und einer gehörigen Portion Schottland auf <em>&#8222;Tears Of A Nation&#8220;</em>. Ein abwechslungsreiches und erhebendes Album für nachdenkliche Geister. 7/10</p>
<p>Platz 2 <strong>VIOLET COLD</strong> – &#8222;Magic Night&#8220;<br />
Wenn du dich in der Nacht einsam fühlst, dann mach dir dieses Album an und flieg davon. Euphoric Black Metal und Blackgaze aus einer Hand. Diese Musik schwingt, beladen mit tiefgründigen und namenlosen Gefühlen. Kaum vorstellbar, dass so ein eindringliches Werk mehr als nur zwei Seelen haben könnte, die ihm die Richtung geben sollen. Ich vermute wirklich, dass die ehrlichste und ergreifendste Musik nur aus einem Guss, aus einem Paar Hände kommen kann. <em>&#8222;Everything You Can Imagine Is Real…&#8220;&nbsp;</em>eröffnet das Album und wirkt, trotz geringer Instrumentierung, wie ein weicher Sog, der den Hörer ins All zieht, um ihn dort in völliger Schwerelosigkeit dahinträumen zu lassen. Wie ein Forscher ergründet der Hörer die Wunder des Kosmos – mal drängender, mal mit Bedacht oder auch mit Furcht. Aber mit wachsender Überzeugung. Der Überzeugung, alles hinter sich lassen zu wollen. Ja, zu müssen, um überhaupt noch glücklich sein zu können. Oder zumindest bar jeden Schmerzes. Am Ende steht <em>&#8222;Last Day On Earth&#8220;</em>&nbsp;für das endgültige Verschwinden der blauen, angestrahlten Kartoffel, die uns an sich klammert, aus dem Blickfeld. Jede Verbindung wird durchtrennt. Aber es bleibt offen, ob es die Kette des rettenden Ankers oder die Kette des Gefangenen war, die abgestreift wurde. Wer jemals den Moment gespürt hat, die Augen schließen und die Arme ausbreiten zu müssen, während er sich in Musik vertieft hat, der braucht dieses Album für seine Seele. 8/10</p>
<p>Platz 1 <a href="https://silence-magazin.de/der-reiz-des-unbekannten-albums/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SKYFOREST</strong> – &#8222;Unity&#8220;</a><br />
Für mich war das schreckliche Jahr 2016 ein Jahr des Rückzugs in sich selbst. Das ist auch ein Leitmotiv der Romantik – der Spiegel des eigenen Inneren. Deswegen dominieren die ruhigen Momente, die aber umso verheerender im Inneren wüten. Bereits &#8222;Aftermath&#8220; war ein herausragendes Album des Meisters aus Polotsk, jedoch noch in einem eher klassischen Atmospheric Black Metal-Stil. &#8222;Unity&#8220; hingegen ist eine Klasse für sich. Ein sich erhebender Schwan mit Blümchenkranz auf dem Kopf vor einem enorm romantischen&nbsp;Waldsee am Fuße zweier Bergketten, die sich vor dem von der Abendsonne apricot&nbsp;gefärbten Gipfel bauschen auf dem Cover, dazu klarer, beinahe entrückter Gesang, Streicher-Samples, viel Akustik-Gitarre und Klavier und – Gaahl bewahre – DUR! Vermutlich auch am ehesten in den Euphoric Black Metal einzuordnen, wird der klassische Hau-Drauf-Metalfan spätestens jetzt die Nase rümpfen und sich fragen: Ist das überhaupt erlaubt, dass sowas in einem Metal-Magazin auf dem ersten Platz landet? Für mich ist dieses Album eines der herausragendsten musikalischen Erzeugnisse unserer Szene, weil es so völlig anders ist und mich innerhalb der ersten 5 Sekunden von sich überzeugt hatte. Es erzeugt ein Gefühl der Wärme und berührt mich unterbewusst, wann immer ich es höre. Mehr kann man von einem Album gar nicht mehr erwarten. 10/10</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Positiv überrascht wurde ich dieses Jahr von <strong>SODOM</strong>s &#8222;Decision Day&#8220;, da ich die eigentlich nicht mehr auf meinem Radar hatte und sie unter “Die waren mal wer” zu den Akten gelegt hatte. Sehr starkes Album, von dem sich viele junge Thrashbands noch was beibringen lassen können.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht war ich von <a href="https://silence-magazin.de/eruptiv-und-gewaltig-gojira-magma/" target="_blank" rel="noopener"><strong>GORJIRA</strong>s &#8222;Magma&#8220;</a>. Nachdem sie mit <em>&#8222;Silvera&#8220;</em> den für mich besten Song ihrer Karriere geschaffen haben und man dem Album folglich, auch durch den Medienhype, Großes zutraute, kam dann doch wieder nur unbequemer Franzosen-Tech-Death bei raus. Schade.</p>
<h4>Bestes Festival/Konzert:</h4>
<p>Ich war dieses Jahr auf der <a href="https://silence-magazin.de/eine-kreuzfahrt-nach-helvete/" target="_blank" rel="noopener">Full Metal Cruise</a> und hatte eine Hängematte auf meiner Kabine. Nichts kann den Sonnenaufgang, vor der schwedischen Küste früh morgens halb 6 aus deiner eigenen Hängematte betrachtet, übertrumpfen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p>Mir ist auf jeden Fall klar geworden, wie schnell man Äußerungen falsch verstehen kann und das so ein Magazin, allein was die tägliche Korrespondenz anbelangt, enormen Aufwand bedeutet. Sogar weit mehr als das Erstellen von Beiträgen. Das Gefühl, als Teil eines Festivals mit einem eigenen Stand irgendwo rumzustehen, das war grandios. Endlich mal was Handfestes!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg" alt="luc_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">1. <strong>PAIN OF SALVATION</strong> – &#8222;Remedy Lane Re:Visited&#8220;<br />
2. <strong>SEEKING RAVEN</strong> – &#8222;The Ending Collage&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> – &#8222;Kilesa&#8220;</a></p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>CIVIL WAR</strong> – &#8222;The Last Full Measure&#8220;<br />
Die alten <strong>SABATON</strong>-Leute können mich also doch noch abholen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>HAMMERFALL</strong> – &#8222;Built To Last&#8220;: Eine jüngst wiedererstarkte Band zeigt sich erschreckend zahnlos und wärmt Bekanntes gerade noch lauwarm auf.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>BILLY TALENT</strong>. Grandioses Konzert – endlich habe ich die erste Band, die ich je bewusst und intensiv gehört habe, erstmals und in Höchstform erleben dürfen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">War schon ein lustiges Jahr mit der Mannschaft hier. Zum ersten Mal habe ich quasi von Anfang an bei einem solchen Unterfangen dabei sein dürfen, was eine wertvolle Erfahrung ist. Zwar habe ich die meisten Schreiber noch nicht persönlich treffen können, doch besteht intern ein aktives Miteinander – man kennt und schätzt sich gegenseitig.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12815" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg" alt="jonas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABRAMOWICZ</strong>&nbsp;– &#8222;Call the Judges &amp; Generation&#8220;<br />
2. <strong>EVERY TIME I DIE</strong> – &#8222;Low Teens&#8220;<br />
3. <strong>TRAP THEM</strong> – &#8222;Crown Feral&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>JIMMY EAT WORLD</strong>&nbsp;– &#8222;Integrity Blues&#8220;</p>
<p>Die Band scheint sich – ähnlich wie <strong>WOLFMOTHER</strong> – nach einigen sehr schwachen Alben wieder gefangen zu haben, was die Vorfreude auf neue Werke steigen lässt. Bis dahin genieße ich die ersten mutigen Klänge in ihrer Musik seit 2004.</p>
<h4>Bestes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Das beste Festivalerlebnis über das ich dank unserem Magazin berichten konnte war für mich das <strong>Brutal Assault Festival</strong> in Tschechien, ein Muss für jeden Extreme und Prog Metal-Fan in Europa.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Es macht mir am meisten Spaß, die Höhepunkte in der Geschichte des Metalcore für euch niederzuschreiben. Diese Serie gäbe es ohne das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin als Rahmen nicht und hilft mir, mich als Schreiberling zu entwickeln.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg" alt="hannes_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1.&nbsp;<strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> – &#8222;The Synarchy Of Molten Bones&#8220;<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/urfaust-ein-neues-kapitel-der-meditation/" target="_blank" rel="noopener"><strong>URFAUST&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Empty Space Meditation&#8220;</a><br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sehnsucht-nach-finnland/" target="_blank" rel="noopener"><strong>DECEMBRE NOIR&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Forsaken Earth&#8220;</a></p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>ALKERDEEL</strong> – &#8222;Lede&#8220;</p>
<p>Räudige <strong>DARKTHRONE</strong>-Atmosphäre trifft auf Sludge-Keulen der rabiaten Art. Nach 30 Minuten winselst du nach Gnade und bist überwältigt von der Kompromisslosigkeit der Belgier. War der Vorgänger noch nicht mein Geschmack, so überzeugt &#8222;Lede&#8220; mit genialer Anti-Mucke und einem herrlich bescheuerten Cover! Googled mal nach dem Bild!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TOTENMOND</strong> – &#8222;Der Letzte Mond Vor Dem Beil&#8220;</p>
<p>Wenn es tatsächlich das letzte Album von <strong>TOTENMOND</strong> sein soll, dann bin ich über den schwachen Abgang enttäuscht. Das fängt schon bei der laschen Produktion an, die den brachialen Songs zu keiner Zeit gerecht wird und endet in manchmal erschreckend austauschbaren Songs. Verdammt schade, aber sie kommen wohl nicht mehr an ihre alten Glanztaten heran.</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis 2016:&nbsp;</h4>
<p><strong>JUCIFER</strong> in Halle (Hühnermanhattan). Zwei Leute aus den Staaten leben seit den frühen 90ern ihren Traum des umherziehenden Musikerlebens. Mittlerweile nimmt das Pärchen in ihrem Van die Alben auf, da man eh fast durchgängig auf Tour ist. Live war diese Performance das pure Böse, welches aus den Boxen quoll. Eine Verstärkerwand, die man noch aus dem Weltraum sehen kann, krachiges Getrommle und unmenschliches Gekeife vereinten sich zum Sludge/Noise-Alptraum des Jahres.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Gössnitz Open Air</strong>. Für knapp 45 Euro kannst du kostenlos zelten, eigenes Bier mitbringen (sogar auf das Festivalgelände) und eine bunte Mischung aus Rock bis Metal erleben. Faire Preise am Bierstand und diverse Schnapsbuden sorgten schon das ein oder andere Mal für ein leeres Portemonnaie. Aber das ist nur halb so schlimm, wenn du dir Sonntagnacht kostenlos das restliche Bier am Tresen reinschütten darfst. Das Wetter ist Ende Juli, Anfang August, perfekt und wenn es dir zu heiß wird, kannst du direkt hinter der Hauptbühne in der Pleise den geschundenen Leib abkühlen. Mit gerade mal 3000 Festivalgängern ist das <strong>Gössnitz</strong> <strong>Open Air</strong> zwischen Altenburg und Zwickau mein Geheimtipp an euch.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Was mir <em><strong>SILENCE</strong></em> gebracht hat, sind vor allem sympathische Kontakte, viele tolle Alben und eine gute Grundlage, um über das zu schreiben, was mich interessiert und bewegt.</p>
<h3>&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12813" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg" alt="donpromillo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/kleine-jam-session-im-wohnzimmer-gefaellig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ASTEROID</strong> – &#8222;III&#8220;</a><br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/augen-zu-und-durchstarten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CAUSA SUI</strong> – &#8222;Return To Sky&#8220;</a><br />
3. <strong>CONAN</strong> – &#8222;Revengeance&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/musik-mit-oder-ohne-eiern/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIGH FIGHTER</strong> – &#8222;Scars &amp; Crosses&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4>Schönstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Dreckwrestling mit <strong>El Zecho</strong>.</p>
<h4>Beschissenstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Kurz vorm <strong><a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/" target="_blank" rel="noopener">Party.San</a></strong> zu erkranken und dieses grandiose Festival somit zum ersten Mal seit 9 Jahren zu verpassen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p><em><strong>SILENCE</strong> </em>hat es mir ermöglicht, völlig unbekannte großartige Bands kennenzulernen, auf die ich ohne das Magazin wahrscheinlich niemals gestoßen wäre. Außerdem ist es extrem spannend, für <em><strong>SILENCE</strong></em> auf einem Festival zu arbeiten. Man bekommt wahnsinnig viele Einblicke hinter die Kulissen, abseits von Trichtersaufen, Schlammcatchen und Zeltplatz-Schlagerpartys.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12812" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg" alt="robert_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/cult-of-luna-mariner/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CULT OF LUNA &amp; JULIE CHRISTMAS</strong> – &#8222;Mariner&#8220;</a><br />
2.&nbsp;<strong>ULCERATE</strong> – &#8222;Shrines Of Paralysis&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/zur-fortwaehrenden-verstrickung-haken-oeffnen-turen-zu-vergangenheit-und-zukunft-des-prog/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</a>&nbsp;</p>
<p>Ich verzweifle!&nbsp;Vermutlich würde die Liste morgen schon wieder anders aussehen, es gab noch 1000 andere geile Alben. Was war gleich nochmal Anfang des Jahres los?</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BLACK TABLE</strong> – &#8222;Obelisk&#8220;</a></p>
<p>Was für ein Album!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>CAR BOMB</strong> – &#8222;Meta&#8220;</p>
<p>Auch nach über 30 Durchläufen find ich keinen Zugang. Mein Herz blutet noch immer. Und natürlich, dass <strong>CASPER</strong>&nbsp;die Veröffentlichung von &#8222;Lang lebe der Tod&#8220; verschoben hat!&nbsp;</p>
<h4>Schönstes Festival/Konzerterlebnis:</h4>
<p>So viele Konzerte und Festivals besucht, wie nie zuvor. Zum ersten Mal Euroblast und Wacken; <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>OBSCURA</strong>, <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> und <strong>BEYOND CREATION</strong></a> waren in Dresden ganz großes Kino. <strong>ALCEST</strong> und <strong>DWEF</strong> gehen immer!!!</p>
<h4>Schlechtestes Live<strong>&#8211;</strong>Erlebnis:</h4>
<p><strong>WARDRUNA</strong> blieb dank äußerer Umstände leider etwas hinter den Erwartungen zurück. Meist mieser Sound vor den Zeltbühnen der Festivals der Republik und eigentlich überall zu wenig Essen für zu viel Geld!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Ich kenn da nen Typen, der hat Ahnung und lässt sein Studium gerade schleifen. Das ist schlecht für ihn, aber gut für uns.&#8220; Nach diesen Worten von <strong>Flo</strong> kam ich ins Team und freue mich bis heute darüber. Ich hatte die Möglichkeit, viele Konzerte und Festivals zu besuchen, quer durch das Land zu fahren und unzählige großartige Leute aus allen Teilen der Republik, bzw. der Welt, kennenzulernen, teils sogar Musiker, die ich seit Jahren selbst sehr schätze. Darüber hinaus hab ich die Chance, mich gemeinsam mit sehr guten Freunden mit der Sache auseinanderzusetzen, die mir auf der Welt mit Abstand am meisten bedeutet: <strong>Musik</strong>. Dafür bin ich Alex und dem gesamten Team unglaublich dankbar! Auf das nächste!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg" alt="lukas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>FREEDOM CALL</strong> – &#8222;Master Of Light&#8220;<br />
Die Meister des Happy Power Metal haben es wieder einmal geschafft, mich zu begeistern.<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/aller-guten-dinge-sind-drei/" target="_blank" rel="noopener"><b>KAMBRIUM&nbsp;–</b>&nbsp;&#8222;The Elder’s Realm&#8220;</a><br />
Dahinter folgen die Helmstedter von <b>KAMBRIUM</b>, die ebenfalls ein großartiges Werk geschaffen haben, welches mir beim Hören enorme Freude bereitet.<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAMMERFALL&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Built To Last&#8220;</a><br />
Die schwedischen Helden schaffen es mit dem besten Album seit &#8222;Threshold&#8220; immerhin auf den untersten Rang meiner Top 3.</p>
<h4><b>Plattenüberraschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Wenn es um Female Fronted Symphonic Metal geht, bin ich eigentlich eher ein Fan von <b>XANDRIA</b> oder den &#8222;alten&#8220; <b>NIGHTWISH</b>. Nachdem die Band mich bisher weniger überzeugt hatte, war ich umso erstaunter, als <b>DIABULUS IN MUSICA</b> mit &#8222;Dirge For The Archons&#8220; ein wirklich starkes Album veröffentlichten. Damit hätte ich nicht gerechnet! Wer sich so schlagartig mit hoher Qualität zurückmeldet, verdient sich den Titel &#8218;Plattenüberraschung&#8216; redlich.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Plattenenttäuschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Am &#8222;neuen&#8220; <b>EQUILIBRIUM</b> mit <b>Robse</b> an der Sängerfront scheiden sich die Geister. Viele alte Fans mögen den neuen Party-Sauf-Charakter der Band nicht, einige andere hingegen feiern die Band gerade dafür. Auch ich konnte mich mit dem Zusammenspiel aus Ernst und Spaß auf &#8222;Pferdestempel&#8220;… ähh &#8222;Erdentempel&#8220; sehr gut anfreunden. Umso enttäuschter war ich von &#8222;Armageddon&#8220; – was soll das denn? <b>EQUILIBRIUM</b> und Gesellschaftskritik? Wer soll euch das denn abkaufen? In meinen Augen ein klarer Schuss nach hinten. Bis auf <em>&#8222;Heimat&#8220;</em>&nbsp;ein Album zum Vergessen.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Bestes Festivalerlebnis:</b></h4>
<p align="LEFT">Fünf Festivals habe ich dieses Jahr besucht – <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Dark Troll</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/der-osten-und-die-schoensten-festivals-metal-frenzy-2016-in-gardelegen/" target="_blank" rel="noopener"><b>Metal Frenzy</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Rockharz</b></a>, <b>Elbriot</b> und <b>Metal Embrace</b>. Das <b>Metal Frenzy</b> und das <b>Rockharz</b> liegen dabei aufgrund der musikalischen Ausrichtung unangefochten an der Spitze – das eine gemütlich und mit vielen Geheimtipps, das andere tosende Mengen und weltbekannte Bands bietend. Da die neuen Bekannten und die Großkaliber unter den Bands dort aber doch noch ein wenig mehr in Euphorie in mir auslösen konnten, kürt sich dieses Jahr das <b>Rockharz</b> zum besten Festival.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</b></h4>
<p align="LEFT">Die Mitarbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> gab und gibt mir die Möglichkeit, noch tiefer in die Szene einzutauchen. Man kommt mit Musik in Kontakt, die man sonst vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte und hat vereinzelt die Möglichkeit, schon vor allen anderen in Veröffentlichungen der Lieblingsbands reinzuhören. Mein persönliches Sahnehäubchen sind die Interviews – sich mit denen zu unterhalten, die einem mit ihrer Musik viele schöne Stunden bereiten und einen immer wieder zu begeistern wissen, ist schon etwas Besonderes. Das &#8218;Fan-Sein&#8216; erreicht eine neue Stufe, da sich Möglichkeiten eröffnen, die der Normalsterbliche nur sehr bedingt hat. Das ist wirklich grandios und sorgt dafür, dass ich mich auch in Zukunft auf meine Arbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> freuen kann.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12819" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Poebel_jahresrueckblick.gif" alt="poebel_jahresrueckblick" width="750" height="175"></p>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/bombus-voll-aufs-fressbrett/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BOMBUS – </strong>&#8222;Repeat Until Death&#8220;</a><br />
2. <strong>MOONSORROW</strong> – &#8222;Jumalten Aika&#8220;<br />
3. <strong>THE FORESHADOWING</strong> – &#8222;Seven Heads Ten Horns&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Wees ni, die schlechten Alben kriegen ja immer die Redakteure. Ich tendiere aber ganz stark gen <strong>LINDEMANN</strong>s &#8222;Skills in Pills&#8220;.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Rockharz</strong></p>
<h4>Bestes Konzert 2016:</h4>
<p><strong>PAIN</strong> im Turock Essen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Du, das wees eigentlich noch keener, aber ich will nen Magazin gründen!&#8220;, sachte <strong>Alex</strong> mal beiläufig. Ich hab ihm viel Glück gewünscht. &#8222;Na ja, hättste da och Bock drauf. So ma bissl drüberguggen und so?&#8220; &#8230;<br />
Dass das &#8222;drüberguggen&#8220; dann solche Ausmaße annimmt, hätte ich mir nicht träumen lassen! Ein Pool von Nerds und musikverrückten Spinnern hämmert von heute auf morgen ein Magazin in die Online-Musiklandschaft und tituliert dieses auch noch als &#8222;Das endgültige Metal-Magazin&#8220;. So viel Cochones! Mittlerweile süchte ich nach der Arbeit hier. Vor allem die Erkenntnis, dass großes Wissen, unbedingte Hingabe zur Musik und das (für meine Verhältnisse) sehr junge Alter aller Beteiligten überhaupt keinen Widerspruch darstellen, verblüfft und inspiriert mich jeden Tag aufs Neue. Auf ein neues Jahr!</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12810" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg" alt="yt_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1. <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;– &#8222;The Fall of Hearts&#8220;<br />
2. <strong>STEVEN WILSON</strong> – &#8222;4 ½&#8220;<br />
3. <strong>DAVID BOWIE</strong>&nbsp;– &#8222;Blackstar&#8220;</p>
<h4><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong>&nbsp;</h4>
<p><strong>OPETH</strong> – &#8222;Sorceress&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/" target="_blank" rel="noopener">Jena – <strong>Deaf Row-Fest</strong></a><br />
Selten hab ich eine so spannende Mischung an Bands erlebt und eine so angenehme Atmosphäre. Die Bands boten ein breites Spektrum aus &#8218;Warum kenn ich das nicht?&#8216; und &#8218;Knallt derbe, aber nicht ganz meins.&#8216; 2017 auf jeden Fall wieder! Kurz dahinter die <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/" target="_blank" rel="noopener"><strong>KATATONIA</strong>-Tour</a>, auch wegen der Vorbands und weil ich <strong>KATATONIA</strong>-Fan seit früher Jugend bin.</p>
<p>und ja… <strong>PLACEBO</strong>-Tour 2016 in Leipzig… Aufgrund der Freunde, die dabei waren und seit langem mal wieder Erinnerungen hochkochten. Sound war sehr gut, Lichtshow und Band gleichermaßen erstrahlt… Läuft!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Als <strong>Alex</strong> an mich herantrat und meinte, er wolle ein Online-Mag gründen und mir sagte, was alles geplant ist, dachte ich: Was für eine derb dumme Idee! Das ist absolut Stress pur und klingt nach Arbeit.</p>
<p>Am nächsten Tag stand der Server und ich spielte das System auf… Der Rest ist Geschichte… Wird Geschichte… Wird Geschichte werden… Ach, ihr habt die Idee dahinter.</p>
<p>Ich mag daran, dass es mehr als ein Projekt ist. Alle stehen dahinter und man entwickelt Ideen, kommt zusammen und hat einfach auch Spaß (neben mancher stressiger Stunde). Die Erfahrungen von früher werden mit neuen Ideen noch besser. Die Zwänge halten sich im Rahmen und es steht kein Werbepartner dahinter der einem sagt, welche Mucke wie „gut“ ist. Jeder bringt sich ein und hat Ideen und… am Ende… muss ich… die alle… umsetz… ACH SCHEISSE! So, keine Zeit, ich hol mir nochn Gin und muss dann Updates fahren …</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg" alt="elzecho_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p lang="en-US">1. <strong>SODOM</strong> – &#8222;Decision Day&#8220;<br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/mantar-ode-to-the-flame/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MANTAR</strong> – &#8222;Ode to the Flame&#8220;</a><br />
3. <strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4 lang="en-US"><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong></h4>
<p lang="en-US"><strong>METALLICA</strong> – &#8222;Hardwired to Self Destruct&#8220;</p>
<h4>Beste Festivals:</h4>
<p><strong>Frostfeuernächte</strong>: Ein Underground-Festival im Winter, welches klein, gemütlich und vom Preis unschlagbar ist, wobei man noch mit seiner Truppe in einem Bungalow nächtigen kann.</p>
<p><strong>Stormcrusher Festival</strong>: Heavy Metal, viel Bier und sehr angenehme Leute.</p>
<p><strong>Full Metal Cruise</strong>: Jahresurlaub mit der Maus auf einem All-Inclusive-Schiff durch den Norden Europas gepaart mit Metal, was gibt es da noch zu sagen?</p>
<h4 lang="en-US">Bestes Konzert:</h4>
<p lang="en-US"><strong>IRON MAIDEN</strong>&nbsp;– The Book of Souls &#8211; Tour</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>In diesem Jahr wurde ich von <strong>Alex</strong> genötigt, gepeinigt und gezwungen, bei seinem Magazin mitzumachen. Er legte mich in Ketten und sperrte mich in seinen Keller. So, oder so ähnlich, hat sich das Ganze natürlich nicht zugetragen. Ich habe mich sehr gefreut, bzw. freue ich mich immer noch, ein Teil dieses Magazins sein zu dürfen. Es brachte mir positive als auch negative Erfahrungen. Das Positive ist einfach, dass man viel durchs Land herumkommt, viele Veranstaltungen besucht und coole Leute kennenlernt. Man bekommt eine andere Sicht auf die Dinge, wenn man einen Blick hinter die Kulissen wagt. Das ist meistens sehr spannend und interessant, viele Dinge will man aber einfach nicht wissen. Die eher nicht so positiven Dinge sind Mehrarbeit, dadurch weniger Zeit im privaten Bereich, als auch andere Aufgaben auf Veranstaltungen wie fotografieren, filmen, die Betreuung des Magazinstandes oder das Führen von Interviews, welche zum Teil von den gewöhnlichen Aufgaben auf Festivals wie Bands schauen und Bier trinken abweichen. Alles in allem will ich mich aber nicht beschweren und bin sehr froh darüber, diese Erfahrungen gemacht zu haben. So habe ich in diesem Jahr das Fotografieren für mich entdeckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg" alt="nina_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>&nbsp;– &#8222;King&#8220;<br />
2. <strong>OBSCURA</strong> – &#8222;Akróasis&#8220;<br />
3. <strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Das Jahr ist voll gewesen von großartigen Neuentdeckungen. Ich sehe dennoch ein älteres Album als mein persönliches Highlight. Nennt mich meinetwegen einen Spätzünder. Die 2012er Scheibe &#8222;Unstille&#8220; von <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>, eine Band die den meisten Lesern hier wohl ein Begriff ist, versüßt mir seit vielen Wochen meinen Arbeitsweg quer durch die von Glühweinbuden und garstigen Rentnern überfüllte Innenstadt.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>DREAM THEATER</strong>s – &#8222;The Astonishing&#8220; – was ist das denn bitte für ein Wälzer?! Riesen-Konzept hin oder her, wenn ich mich auch nach vielmaligem Hören nicht hineindenken kann, wird es wohl vorerst nichts mehr mit uns. Schade!</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p>Wirklich gemein, nur ein Live-Erlebnis hier listen zu dürfen, denn eigentlich würde ich gern sechs auflisten. Sechs Erlebnisse, die – sei es hinsichtlich Genre, Location und Menschen – unterschiedlicher nicht hätten sein können. Das Losverfahren entscheidet jedoch für: <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-15-radare/" target="_blank" rel="noopener"><strong>RADARE</strong></a> auf dem <strong>Deaf Row Fest</strong>!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ach,<em> <strong>SILENCE</strong></em>, was hast du nur mit mir gemacht? Ich fasste mir ein erstes Mal das Herz und versteckte meine Meinung nicht hinter einer wissenschaftlichen Abhandlung, sondern schrieb straight, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Plopp, war ich im Kosmos der <strong>Silencer</strong>. Vor allem persönlich ist mir dieser Kosmos ein absoluter Zugewinn. Die Menschen, die ich alle in ihrer Art liebgewonnen habe. Menschen, die auf unheimlich authentische und uneigennützige Art für die gemeinsame Sache arbeiten&#8230; wenngleich diese Arbeit miteinander nicht immer einer glitzernd-rosa Einhornwelt gleicht.</p>
<p>Und sonst so? Das Übliche: Das Sammeln vieler neuer Eindrücke musikalischer Art, gemeinsame Konzert- und Festivalerlebnisse, … und dass ich ab und an als (hoffentlich bald besser werdender) Fotomensch auf Piste gehen kann. So sehr du mir auch manchmal meine Nerven raubst, <em><strong>SILENCE</strong></em>, so sehr mag ich es, Zeit mit dir zu verbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12808" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg" alt="flo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/wenn-dich-baumgeister-in-eine-andere-welt-entfuehren/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ALCEST</strong> – &#8222;Kodama&#8220;</a><br />
2. <strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;<br />
3. <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> – &#8222;III: Trauma&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/huebsche-norwegerin-sylvaine/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;</a><br />
Vor diesem Album war mir <strong>SYLVAINE</strong> gänzlich unbekannt, ist jetzt aber für mich nicht mehr wegzudenken.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht hat mich dieses Jahr nichts, was ich so gehört habe. Grundsätzlich und meiner Meinung nach war es sogar ein vergleichsweise starkes Jahr. Aus vielen verschiedenen Genres sind dieses Jahr starke Alben erschienen. Natürlich habe ich auch hier und da eine weniger starke Platte dazwischen gehabt, aber bitter enttäuscht hat mich nichts.</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Für mich war das einschneidenste Festival des Jahres 2016 das <strong>Barther Metal Open Air</strong>. Der Park, das Amphitheater und die Möglichkeit, seinen fleischigen Körper in die Ostseewellen zu flanken, machen die Location einzigartig. Die Crew ist wahnsinnig nett, brüderlich und hilfsbereit. Auch die Auswahl, insbesondere der kleineren Bands, ist sehr exklusiv, aber auch Urgesteine des Black Metal stehen auf der Bühne. Dazu kommt, dass wir mit&nbsp; <em><strong>SILENCE</strong> </em>dort das allererste Mal überhaupt mit einem eigenen Stand vertreten waren. Das war sozusagen der sinnbildliche Schmiss ins kalte Wasser, den wir allerdings, denke ich, ganz gut gemeistert haben. Sowohl Besucher als auch Bands waren zufrieden mit uns. Ohnehin war das <a href="https://silence-magazin.de/auf-dem-barther-entjungfert-xviii-barther-metal-open-air/" target="_blank" rel="noopener">BMOA</a> ein Familientreffen mit vielen herrlichen altbekannten Gesichtern, und doch kamen noch so unfassbar viele geile Leute hinzu, die ich ohne diese Veranstaltung wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte. Wahnsinn!</p>
<h4>Bestes Konzerterlebnis:</h4>
<p>Rein vom Line-Up her war das <strong>Prophecy Fest</strong> in der Balver Höhle für mich 2016 unübertroffen. Mein persönlicher Konzert-Höhepunkt war dort der Gig meiner All-Time-Lieblingsfranzosen <strong>ALCEST</strong>, die dort das komplette &#8222;Écailles de Lune&#8220;-Album live gespielt haben. Was für ein Album – was für eine Show, von der Atmosphäre, die die Balver Höhle ohnehin schon schafft, mal ganz abgesehen. Von diesem Auftritt konnte ich lange zehren und auch nach zahlreichen anderen Konzerten bleibt es seitdem im Gedächtnis.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ich bin sehr viel herumgekommen und hab wahnsinnig viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich wahrscheinlich nie ins Gespräch/in Kontakt gekommen wäre, wenn es das Magazin nicht gäbe. Natürlich steckt auch viel Arbeit dahinter, aber das ist es definitiv wert. Ich denke auch, dass wir ganzen Hanseln, die hinter <em><strong>SILENCE</strong> </em>stehen, nicht nur als Team zusammen funktionieren, sondern auch, dass wir zu sehr guten Freunden geworden sind. Vor allem aber kommt man immer wieder auf neue Musik, die man sonst wahrscheinlich gar nicht kennengelernt hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12805" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg" alt="sascha_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <a href="https://silence-magazin.de/die-ein-song-geschichte-aus-dem-land-der-wikinger/" target="_blank" rel="noopener"><strong>INSOMNIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</a><br />
2. <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;– &#8222;Lust and Loathing&#8220;<br />
3. <strong>EQUILIBRIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Armageddon&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>ADEPT</strong> – &#8222;Sleepless&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>SONIC SYNDICATE</strong> – &#8222;Confessions&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="">Mein bestes Konzerterlebnis war dieses Jahr bei <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;in der Rockfabrik Augsburg. Es war an sich kein wirklich besonderes Konzert, jedoch hat es ein sehr gutes Gefühl verbreitet. Zugegebenermaßen waren nur sehr, sehr wenige Besucher dort, was die Veranstaltung sehr familiär gestaltete und es ermöglichte, dass man mit den Bands nach ihrer Spielzeit noch ganz lässig ein Gespräch führen, sowie gemütlich ein Bier trinken konnte.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p lang=""><em><strong>SILENCE</strong></em> hat mir in diesem Jahr zunächst als Fan die Pforten geöffnet. Mir hat die Unabhängigkeit und Nähe zum Leser sehr gefallen. Bei dem Angebot, als Gastautor ein paar Artikel zu schreiben, konnte ich natürlich als leidenschaftlicher Hobbyschreiber nicht Nein sagen. So war ich sehr aus dem Häuschen, die Möglichkeit zu bekommen, ein fester Bestandteil des Teams zu werden.</p>
<p lang="">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12807" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg" alt="mich_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <strong>ALCEST</strong>&nbsp;– &#8222;Kodama&#8220;<br />
2. <strong>HEAVEN SHALL BURN –</strong>&nbsp;&#8222;Wanderer&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/musik-zum-traeumen-nicht-zum-einschlafen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>COUNTLESS SKIES</strong>&nbsp;– &#8222;New Dawn&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong>&nbsp;– &#8222;Jomsviking&#8220;</p>
<p>Ich muss leider sagen, dass 2016 für mich metaltechnisch generell eher ziemlich karg ausgefallen ist. Zwar haben einige Bands, die ich sehr schätze und mag (etwa <strong>EQUILIBRIUM</strong> oder <strong>AMON AMARTH</strong>), neues Material geliefert, so wirklich zu überzeugen wusste aber kaum eine davon. Interessant finde ich auch, dass mir das jetzt in diesem Moment erst aufgefallen ist. &#8222;Top 3 Albenliste 2016, das ist einfach! Also&#8230; Ehhhhhhhh&#8230;&#8220;.</p>
<p>Ganz im Gegensatz dazu steht aber meine Festivalerfahrung in diesem Jahr. Viele gute Festivals schon erlebt, aber musikalisch wie auch die Atmosphäre betreffend war das <strong>Brutal Assault</strong> 2016 ein Erlebnis, wie ich es seit ewigen Zeiten nicht mehr hatte. So viel Qualität auf einen Haufen, kombiniert mit fast immer gutem Sound – und dazu das erste Mal seit JAHREN, dass ich nicht 80% der anwesenden Bands, die mich intressieren, schon zehn Mal gesehen habe. Es war fast, als wäre ich wieder 17 und würde erstmals meine Nase in die fantastische Welt von Metalfestivals stecken. Wundervoll. Überwältigendster Gig: <strong>YEAR OF NO LIGHT</strong>. Ich komme bis heute nicht drauf klar.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich einige Erfahrungen gesammelt. Erstens habe ich, der ich als Vollnoob eingestiegen bin, gelernt, wie man überhaupt Artikel schreibt. Mit Luc (&lt;3) als Mentor, und nach den ersten Wochen auf eigene Faust, merke ich deutlich, wie sich meine Fähigkeiten diesbezüglich gesteigert haben. Ich schäme mich auch ein bisschen, wenn ich mir meine ersten paar Artikel ansehe. Durch die Arbeit beim Magazin habe ich auch gelernt, Musik und musikalische Erfahrung auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen und zu verarbeiten. Trotzdem habe ich es (glaube ich) geschafft, mich nicht in einer kalten, rein handwerklichen Bewertungssituation zu verlieren. Ich kann Musik noch genauso gut einfach als Kunst schätzen und auf mich einwirken lassen wie zuvor. Außerdem weiß ich nun, wie es im Pressebereich eines Festivalgeländes aussieht. Zweitgrößtes Geheimnis meiner Existenz hat sich gelüftet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg" alt="charlotte_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>HÄMATOM</strong> – &#8222;Wir sind Gott&#8220;<br />
2. <strong>TARJA</strong> – &#8222;The Shadow Self&#8220;<br />
3.<strong>&nbsp;Heldmaschine</strong>&nbsp;– &#8222;Himmelskörper&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Die hab‘ ich mit <strong>TARJA</strong> erlebt, habe ihr neuestes Album in die Hand gedrückt bekommen, als ich bei einem Interview mit ihr Mäuschen spielen durfte, und das hat mich echt umgehauen.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/kann-es-noch-schlimmer-werden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>FAUN</strong> – &#8222;Midgard&#8220;</a>. Als ich gefragt wurde, hab ich das fast vergessen, da ich es ehrlich gesagt völlig verdrängt habe&#8230;</p>
<p><strong>Bestes Konzert</strong>:</p>
<p>Mein bestes Konzerterlebnis dieses Jahr ist das <a href="https://silence-magazin.de/halli-galli-abrissparty-in-hannover/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HÄMATOM</strong> Konzert in Hannover</a> gewesen. Geile Band, geile Location!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich dieses Jahr endlich die Erfahrung machen können, selbst im Kameragraben stehen und Bands auf der Bühne fotografieren zu können. Außerdem möchte ich die Leute nicht missen, die mich hier so unglaublich offen empfangen haben. Auf ein neues aufregendes Jahr!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12806" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg" alt="demian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>SCHAMMASCH</strong> – &#8222;Triangle&#8220;&nbsp;<br />
2. <strong>ANCESTORS BLOOD&nbsp;– </strong>&#8222;Hyperborea&#8220;&nbsp;<br />
3. <strong>EVILFEAST</strong> – &#8222;promo tape 2015&#8220;</p>
<h4>Bestes Konzert:</h4>
<p><strong>HEXVESSEL</strong> in Leipzig und <a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/" target="_blank" rel="noopener"><strong>STEEL PANTHER</strong>&nbsp;in Wacken</a>, wie schweinegeil war das denn!!!</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/rotting-christ-rituals/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ROTTING CHRIST</strong> – &#8222;Rituals&#8220;</a><br />
Nach Jahren der Belanglosigkeit liefern sie einen absoluten Triumphschlag.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>IN THE WOODS&#8230;</strong> – &#8222;Pure&#8220;</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Alle Festivals mit <strong>El Zecho</strong> und <strong>Don Promillo</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12821" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg" alt="sebastian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABBATH</strong> – &#8222;Abbath&#8220;<br />
<span lang="en-GB">Ja, den bandeigenen Erstling nach sich selbst zu benennen, ist nichts Neues. Und über die Musik muss es ja nichts aussagen. Mir hat dieses Album jedenfalls gezeigt, dass Black- und Thrash-Metal noch was kann. <em>&#8222;</em></span><em><span lang="en-GB">Winterbane&#8220;</span></em><span lang="en-GB">&nbsp;ist eines meiner musikalischen Highlights dieses Jahr.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">2. <a href="https://silence-magazin.de/blues-rock-haenger-oder-steher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>THE ANSWER – </strong>&#8222;Solas&#8220;</a><br />
</span><span lang="en-GB">Der bodenständige Sound und die durchlaufende Abwechslung auf dem Album machens einfach. Grundsätzlich interessiere ich mich immer für Musik, die von der Insel kommt, und dieses Album hat mir definitiv eine neue Band ins Blickfeld gerückt. Yeah!</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">3. <strong>ZODIAC – </strong>&#8222;</span><span lang="en-GB">Grain of Soul&#8220;<br />
Rock mit Tempo. Ehrlich, bluesig, halt die Fresse! Gefällt mir. Weiter so, bitte! Für mich sind das alles Alben, die ich vorbehaltlos weiterverschenken würde.</span></p>
<h4>Schlechtestes Konzert:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Ein nicht unbedingt schlechtes, aber merkwürdiges Konzert war gerade erst in Wiesbaden im Schlachthof zu erleben. </span><span lang="en-GB"><b>SANGUINE </b>als</span><span lang="en-GB"> Vorband für </span><span lang="en-GB"><b>SKINDRED</b></span><span lang="en-GB">. Da bereits seit 2004 bestehend, sollte man denken, schon eine gewisse Erfahrung antreffen zu können. Stattdessen interagiert die Band quasi gar nicht, weder untereinander noch mit dem Publikum. Die Musik ist sehr unterschiedlich. Es finden sich musikalisch gute Ideen im Repertoire, dennoch wird das gerade mal halbstündige Set auch mit Coversongs unterfüttert. Die Sängerin heizt während der gesamten Show so sehr über die Bühne, dass ihr im letzten Song die Stimme fehlt. Leider insgesamt ein sehr schwacher Auftritt, welcher auch so vom Publikum aufgenommen wurde. Von der Bar aus.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bestes Konzert:</span></h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Richtig gut dagegen waren </span><span lang="en-GB"><b>GRAND MAGUS&nbsp;</b></span><span lang="en-GB">auf der diesjährigen Ausgabe des <strong><a href="https://silence-magazin.de/titten-raus-es-ist-summer-breeze-2016/" target="_blank" rel="noopener">Summerbreeze</a></strong>. Zeltbühne, früher Abend. Der Sound war top, die Band präsentierte sich stark und souverän. Ein Konzert, das wirklich Spaß gemacht hat und viele Gäste einen optimalen Einstieg zu dem Festival bot. Sehr geil. Zeltbühnen mag ich persönlich an Festivals sowieso am liebsten, aber wenn sie dann noch so bespielt werden, mag ich sie nur noch mehr. Gerade, wenn man die Bands sonst nicht so oft live sehen kann.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bleibt zu sagen, was mir das <em><strong>SILENCE</strong></em> bringt und bedeutet. Da ich nicht in Halle wohne und studiere, schreibe ich nur aus der Ferne (Köln) mit und habe die allerwenigsten der Truppe jemals live erlebt. Trotzdem weiß ich, dass ich hier Eingang in eine Crew gefunden habe, die es knallernst meint mit dem, was sie tut und bei der alle mitziehen, dass es gut wird. Am liebsten besser. Der Kontakt mit ihnen ist eine gute Schule und man kann dabei immer neue Musik kennenlernen. Was kann es Schöneres geben? <em><strong>SILENCE</strong></em> ist frisches Blut für die Szene. Etwas, was sie meiner Meinung nach nötig hat. Metal sollte den Kontakt zur Basis nicht verlieren. Und das tut er mit diesem Magazin nicht.</span></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p align="JUSTIFY"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12801" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg" alt="oli_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;<span class="_5yl5"><strong>Top-Alben 2016:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">1. <strong>WĘDRUJĄCY</strong> <strong>WATR</strong> &#8211; O Turniach, Jeziorach I Nocnych Szlakach<br />
2. <strong>TODTGELICHTER</strong> &#8211; Rooms<br />
3. <strong>BÖLZER</strong> &#8211; Hero </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenüberraschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Siehe mein Topalbum 2016. Die Polen kamen für mich einfach aus dem Nichts! </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenenttäuschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>NOCTE OBDUCTA</strong> &#8211; Mogontiacum: Trotz guter Songs und Ideen im Gesamten für mich nach wie vor nicht greifbar und irgendwie weder &#8218;Fisch noch Fleisch&#8216; bestes Liverlebnis: Secrets of the Moon, Dodheimsgard, Thulcanda und Our Survival depends on us im März in der Scheune Dresden. Ein top Line-Up, sehr gute Performances und einen ganz besonderen zwischenmenschlichen Kontakt geknüpft. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Die Zeit mit SILENCE:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Ich bin froh für dieses junge Magazin zu schreiben, einen kleinen Beitrag für die Szene zu leisten und ganz persönlich Erfahrung im journalistischen Bereich zu sammeln. Cheers!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Dinkelsbühler Boden bebt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 13:02:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht mal einen Monat lang müssen wir uns gedulden, dann findet bereits zum 19ten Mal das SUMMER BREEZE statt! Auch in diesem Jahr wurde ein unfassbar umfangreiches Line Up zusammengestellt, welches ganze 125 Bands umfasst und stilistisch so weit gefächert ist, wie es ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht mal einen Monat lang müssen wir uns gedulden, dann findet bereits zum 19ten Mal das <strong>SUMMER BREEZE</strong> statt!</p>
<p>Auch in diesem Jahr wurde ein unfassbar umfangreiches Line Up zusammengestellt, welches ganze <strong>125 Bands</strong> umfasst und stilistisch so weit gefächert ist, wie es nur wenigen anderen Festivals vergönnt ist!</p>
<p>Zum elften Mal wird das <strong>SUMMER BREEZE</strong> dieses Jahr auf Dinkelbühler Boden stattfinden. Neben unzähligen Angeboten zur körperlichen Verköstigung in fester und flüssiger Form, gibt es wie jedes Jahr zahlreiche Merchstände an denen zumindest mein Herz wieder höher schlagen wird. Egal ob Season Of Mist, Cudgel oder Nuclear Blast, sogut wie alles ist vertreten!</p>
<p>Die wahren „Places to be“ sind jedoch die vier Bühnen, die unweit voneinander über das Gelände verteilt sind. Pain und Main Stage befinden sich direkt nebeneinander um für reibungslose Abläufe zu sorgen und die Bands im Wechsel spielen zu lassen.</p>
<p>Darüber hinaus werden im Zelt, auf der T-Stage, wieder zahlreiche Bands spielen, auf die ich mich bereits jetzt freue. Denn die Konzerte hier sind immer etwas ganz besonderes. Egal ob <strong>ALCEST</strong> morgens um halb 3, <strong>AHAB</strong>, <strong>NEAERA</strong> oder <strong>ROTTING CHRIST</strong>: Die T-Stage ist eine, die ich in den letzten Jahren zu jeder Tages- und Nachtzeit gerne aufgesucht habe!</p>
<p>Taktisch bestens positioniert befindet sich die kleinste, aber dennoch sehr feine Camel Stage auf dem Weg von den Hauptbühnen zum Zelt. Die Spielzeit der Bands hier mag meist recht gering sein, aber in der Regel ist es mehr als lohnenswert, hier der ein oder anderen Band zu lauschen, die man vielleicht noch garnicht auf dem Schirm hatte!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Bands wie <strong>CARCASS</strong>, <strong>AT THE GATES</strong> und <strong>SLAYER</strong> sind dieses Jahr wieder einige wahre Klassiker vertreten, doch auch noch relativ junge Bands wie <strong>ARKTIS</strong>, <strong>BATUSHKA</strong> und <strong>MANTAR</strong> werden auf dem Summer Breeze vorzufinden sein. Besonders erfreut mich, dass <strong>MASTODON</strong>, die im letzten Jahr leider kurzfristig absagen mussten, dieses Jahr dabei sind! Eröffnet wird das <strong>SUMMER BREEZE</strong> jedoch, wie jedes Jahr, von <strong>BLASMUSIK ILLENSCHWANG</strong>!</p>
<p>Da die Veranstalter mit der Premiere der Dienstagsanreise letztes Jahr mehr als zufrieden waren, wird es diese Option auch in diesem Jahr geben! Wer sich also gar nicht zurückhalten kann und bereits am Dienstag nach Dinkelsbühl reisen möchte, um Zeltplatzluft zu schnuppern, dem ist das gegen Gebühr von 10€ möglich! Durchgehend geöffnet sind die Schleusen dann ab Mittwoch Vormittag um 10 Uhr bis zum Sonntag.</p>
<p>Über den Zeltplatz verteilt findet man zahlreiche Dusch- und Toilettencontainer, die kostenpflichtig sind. Für ein Entgelt von 12€ kann man diese jedoch das gesamte Festival über unbegrenzt nutzen. Eine weitere Option für das Unvermeidbare bieten die vielen kostenfreien Dixies. Ganz in der Nähe der Duschen befinden sich die Wasserstellen, um die permanente Versorgung mit dem kühlen Nass zu gewährleisten. Da besonders im letzten Jahr die Temperaturen zum Teil in extreme Höhen vorstießen, wird es auch auf dem Festivalgelände wieder Wasserstellen geben, an denen kostenlos Trinkwasser entnommen werden kann.</p>
<p>Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten wieder auf einem der schönsten Festivals Deutschlands zu sein.</p>
<p>Tickets erhaltet ihr unter <a href="https://summer-breeze.empticketing.de/" target="_blank">summer-breeze.empticketing.de</a><br />
Das komplette Line Up findet ihr <a href="http://www.summer-breeze.de/de/bands/index.html" target="_blank">HIER</a>, mittlerweile ist auch die Running Order schon <a href="http://www.summer-breeze.de/de/dateien/running-order/runningorder2016.pdf" target="_blank">ONLINE</a>.<br />
Sollte es Unklarheiten oder Fragen geben, so könnt ihr das detail- und umfangreiche <a href="http://www.summer-breeze.de/de/infos/festival-abc.html" target="_blank">Festival ABC</a> zu Rate ziehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-dinkelsbuehler-boden-bebt/">Der Dinkelsbühler Boden bebt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Moonsorrow – Jumalten Aika</title>
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		<dc:creator><![CDATA[D.Grau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2016 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Moonsorrow]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Jahre sind vergangen seitdem Moonsorrow mit „Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa“ ein atmosphärisches Meisterwerk paganer Musikkunst ablegten. Was ich an Moonsorrow immer schon mochte war ihre Verdichtung der Lieder. Sie legte sich unter jedes Stück und lockt gekonnt die Epik hervor, jenseits ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Jahre sind vergangen seitdem Moonsorrow mit „Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa“ ein atmosphärisches Meisterwerk paganer Musikkunst ablegten.<br />
Was ich an Moonsorrow immer schon mochte war ihre Verdichtung der Lieder. Sie legte sich unter jedes Stück und lockt gekonnt die Epik hervor, jenseits des typisch heidnischen Saufmetals.<br />
Mit „Jumalten aika“ setzen sie genau dort an, wo der Vorgänger aufhörte. Fünf Lieder, fünf Wanderungen durch die eisige Winterlandschaft Finnlands. Die getragene Musik, die weitschweifigen Parts der einzelnen Songs vereinen sich zu einem Szenario, wie ihn nur wenige Bands heutzutage auf Platte schaffen. Stets an den Traditionen der zweiten Welle des Black Metals anlehnend, in der es die Verwirrung von Unterkategorien noch nicht gab, marschieren Moonsorrow chorreich und symphonisch, die Konkurrenz weiter hinter sich lassend, durch heimische Stereoanlangen. Ich kann gar keine Anspieltipps geben, da das Album, mit seinen knapp 70 Minuten als ganzes verstanden werden muss.<br />
Für alle denen der Geist der heutigen heidnisches Bands fehlt und jene welche vom prolligen Pagan Metal die Nase voll haben, kann ich diesen finnischen Geniestreich nur an Herz legen.<br />
Lohnenswert ist hier im übrigen die limitierte Edition, mit Coverversionen von grave und Rotting Christ.<br />
Ganz großes Kino!</p>
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