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	<title>muscus Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>muscus Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Das Skaldenfest 2018 &#8211; Metal-Wallfahrt nach Würzburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 13:53:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist besser als der beste Vorbericht?! Ein verdammt geiler Nachbericht … und den haben wir diesmal vom SKALDENFEST für euch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg/">Das Skaldenfest 2018 &#8211; Metal-Wallfahrt nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Samstagmittag.</strong> Ich sitze gemütlich im Zug, katere noch ein bisschen aus vom gestrigen Geburtstag, aber meine Laune könnte nicht besser sein. <strong>Mein Ziel? Würzburg!</strong> Die Stadt, in die ich mich einmal im Jahr liebend gerne für das <strong>Skaldenfest Open Air</strong> verirre, erwartet mich schon sehnsüchtig. Es geht ins <strong>Kloster</strong>, richtig gehört. Als ich ankomme, wuseln noch ein paar <strong>Mönche</strong> durch das Hauptgebäude, in dem die Bands später untergebracht werden. Ein amüsantes Bild, wenn man weiß, dass zu späterer Stunde <strong>CARACH ANGREN</strong> mit ihrem <strong>blutigen Symphonic Black Metal</strong> die <strong>gesegneten Hallen</strong> erfüllen sollen. Aber nicht lange geschnackt, um <strong>15 Uhr</strong> startet schließlich schon die erste Band!</p>
<h3>ENCHRIDION: Die jungen Wilden</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-27890 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-682x1024.jpg" alt="" width="227" height="341" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1.jpg 966w" sizes="(max-width: 227px) 100vw, 227px" />Wer denk, dass man von einem <strong>Startact</strong> nicht viel zu erwarten hat, der irrt gewaltig! Und so zeigen auch <strong>ENCHIRIDION</strong>, dass sie keinesfalls unterschätzt werden sollten. Die noch recht junge Band gibt sich <strong>überaus authentisch</strong> und hat so viel Spaß daran, ihren klassischen <strong>Melodic Death</strong> von der Bühne zu schreddern, dass der Funke direkt überspringt. Das hat auch zur Folge, dass die Jungs doch schon vor ziemlich gefüllter Hütte spielen. Und das auch verdient, schließlich liefern sie musikalisch allemal ab. <strong>Sänger Louis</strong> bringt vernünftige <strong>Growls</strong> mit <strong>klasse Cleangesang</strong> in Einklang, während sich auch der Rest der Band instrumental nicht lumpen lässt.</p>
<p>Klar, der<strong> Ton</strong> hat wie immer zu<strong> Konzertbeginn</strong> noch seine Macken (das sollte sich leider auch länger nicht ändern). So wirken bei <strong>ENCHIRIDION</strong> die Klampfen oft dominant über allen anderen Instrumenten. Das ist aber verkraftbar, schließlich spielen die beiden <strong>Saitenhexer 1A-versierten Melodeath</strong>. Ein kleines Schmankerl bieten außerdem die <strong>Keys</strong>, die <strong>Keyboarder David</strong> nicht klassisch auf einem fixen Synthesizer zum Besten gibt, nein! Stattdessen hüpft der Gute mit seiner <strong>Keytar</strong> auf der Bühne herum und steht seinen Mitmusikern damit in Bewegung und Action in nichts nach.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-27889 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2.jpg" alt="" width="1450" height="971" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-750x502.jpg 750w" sizes="(max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>THRUDVANGAR: Wir können noch Viking!</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-27888 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1024x746.png" alt="" width="327" height="239" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1024x746.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-300x219.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-750x547.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02.png 1450w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" />Dass das diesjährige <strong>Lineup</strong> wider den Veranstaltungstitel nicht viel <strong>Folk und Pagan</strong> zulässt, war ja von vornherein klar. Für die eine, kleine, aber wuchtige Prise sorgen dann doch <strong>THRUDVANGAR</strong>. Ihr ausgefeilter <strong>Viking Metal</strong> holt nicht nur Freunde der paganeren Thematiken vor die Bühne, sondern auch alle die, die sich sowieso für härtere Klänge begeistern können. <strong>Sänger Matze</strong> beweist sich als <strong>Rampensau</strong> und lässt sich als selbige auch ordentlich feiern. Kann er auch, schließlich röhrt er die Vocals nur so von der Bühne.</p>
<p>Klasse Gitarrenarbeit gibt es auch von<strong> Raschi</strong> und <strong>Flo</strong>, die mit dem Schwingen ihrer langen <strong>Haarprachten</strong> das Publikum zu verzaubern wissen (auch mich, ich gebs ja zu). Ansonsten gibt es da weiter nicht viel zu vermelden, schließlich liefert die Gruppe mit einer Bandexistenz von 17 Jahren einfach so professionell ab, dass es da nichts zu merkern gibt. Einzig und allein der Sound bewegt sich immer noch in etwas <strong>leisen Fahrwässern</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27887 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.png" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.png 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-300x200.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1024x683.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-750x500.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>CTULU: Kvlt dem Tentakeltier</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27886 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-1024x683.jpg" alt="" width="312" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" />Die aus<strong> Niedersachsen</strong> angereisten <strong>CTULU</strong> erlebe ich dieses Jahr schon zum 3. Mal. Ordentlich Eindruck gemacht haben sie bei mir schon auf den <strong>Frostfeuernächten</strong>. Damals wirkten ihr Spiel und ihre ausgefeilten Kostüme in der finsteren, bedrückenden Atmosphäre besonders eindrucksvoll. Dem kommt die Spielzeit um <strong>17 Uhr</strong> bei <strong>herrlichstem Sonnenschein</strong> natürlich nicht wirklich entgegen. Ansonsten liefern die vermummten Jungs aber qualitativ <strong>hochwertigen Black Metal</strong> ab und können auch das Publikum von ihrem Kvlt begeistern.</p>
<p>Gesang und Gitarren kommen gut und klar herüber, nur will sich bei mir einfach keine <strong>Atmosphäre</strong> einstellen. Das mag wohl daran liegen, dass ich <strong>CTULU</strong> nach einer kurzen <strong>Fotosession</strong> hinten vom <strong>FOH</strong> aus lausche. Und dort – <strong>ausgerechnet dort!</strong> – ist der Sound so <strong>leise</strong>, dass ich hören kann, wie sich meine Nachbarn unterhalten. Schade drum, schließlich bieten die Jungs sonst eine wirklich klasse musikalische Leistung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27885 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Mal nebenbei bemerkt ist das Catering, das von <strong>Veranstalter Muscus</strong> sowohl für Bands, Crew als auch Presse (!) organisiert wurde, absoluter Oberhammer. Und das ist keine Selbstverständlichkeit. Schließlich stellen die wenigsten (auch größeren) Veranstaltungen auch Verpflegung für Fotografen und Schreiberlinge. Großer Dank dafür!</p>
<h3>COUNTLESS SKIES: bunt und brutal</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-27884 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-683x1024.jpeg" alt="" width="236" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-683x1024.jpeg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-750x1125.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11.jpeg 967w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" />Es wird Zeit für den ersten <strong>nicht-deutschen Act</strong>! Die gut gelaunten Konsorten von<strong> COUNTLESS SKIES</strong> dürfte der eine oder andere von euch schon vom <strong>Darktroll 2017</strong> kennen, wo sie trotz ihrer stilistischen Abweichung von Standard-Lineup die Massen für sich begeistern konnten. Dasselbe galt es nun auch beim <strong>Skaldenfest</strong> zu wiederholen. Und man muss sagen: Es ist den Briten mehr als gelungen! Trotz des Tons, der jetzt zwar besser, aber immer noch nicht ganz willig ist, wehen sie jeden Zweifel über ihren Status als <strong>„Geheimtipp“</strong> fort. Ihr kraftvoller <strong>Melodic Deathmetal</strong> im Stile von <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> und <strong>INSOMIUM</strong> lockt nahezu das gesamte anwesende Publikum vor die Bühne.</p>
<p>Sowohl das Growling von <strong>Sänger Ross</strong> als auch die <strong>Cleanvocals</strong> von <strong>Bassist Phil</strong> kommen auf den Punkt und sind klasse abgemischt. Im Sinne ihrer großen musikalischen Vorbilder schaffen es <strong>COUNTLESS SKIES</strong> sogar, für die ersten <strong>Gänsehautmomente</strong> des Abends zu sorgen. Auch der Sound wird immer besser, während die Sonne ihre <strong>letzten Strahlen</strong> des Tages über die anwesenden Gäste wandern lässt. <strong>„Wow!“</strong> reicht damit völlig aus, um den bleibenden Eindruck dieser fröhlichen Truppe zu beschreiben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27883 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12.jpeg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12.jpeg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-750x500.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>E<strong>Ï</strong>S: Und es wird kälter</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27882 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-683x1024.jpeg" alt="" width="197" height="295" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-683x1024.jpeg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-750x1125.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07.jpeg 967w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" />Zum Stichwort der nächsten Band verzieht sich das vorangehende <strong>gute Wetter</strong> und es wird deutlich dunkler und frischer. Das trägt natürlich auch zur <strong>Wirkung</strong> der ganz eigenen Version der Band von <strong>Black Metal</strong> bei. Man schafft eine <strong>große, erdrückende Atmosphäre</strong>, um damit den gesamten <strong>Klosterinnenhof</strong> zu fluten. Trotzdem nehmen sich die <strong>Westfalen</strong> nicht zu ernst, spielen mit dem Publikum und entlassen die eine oder andere <strong>Anekdote</strong> über mehr oder minder geglückte Spielversuche in die amüsierte Menge. Sehr sympathisch!</p>
<p>Das alles schadet dem <strong>eiskalt-finsteren Eindruck</strong> ihrer Musik allerdings überhaupt nicht. Und so bekommen wir ein musikalisch erstklassiges Konzert der Band geboten, die die Kritiker doch stellenweise spaltet. Auch ich finde ihre Musik auf der Platte eher <strong>gewöhnungsbedürftig</strong>, live überzeugen die Jungs aber immer wieder!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27881 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04.jpg" alt="" width="1450" height="1031" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-300x213.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-1024x728.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-750x533.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>IMPERIUM DEKADENZ: Die Bühnenkönige</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-27880 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-694x1024.jpg" alt="" width="205" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-694x1024.jpg 694w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-203x300.jpg 203w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-750x1106.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2.jpg 983w" sizes="auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px" />Jetzt ist der <strong>Sound</strong> auch endlich angekommen! Waren die Bands vorher schon <strong>erstklassig</strong>, ist der Klang nun auch endlich laut und voll genug, um die nun folgende Band von ihrer besten Seite zu präsentieren. <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> stehen nun auf dem Plan und man könnte denken, dass ich sie, nachdem ich sie im vergangen Monat <strong>3 Mal</strong> zu Gesicht bekommen habe, langsam satthabe. Aber weit gefehlt! Eher schaffen es die Herren mit jedem Konzert mehr, mich für sich zu begeistern.</p>
<p>Ganz ungeniert zeigen <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong>, die kürzlich von einem schweren <strong><a href="https://silence-magazin.de/dreist-ison-band-klaut-von-imperium-dekadenz">Plagiatsfall</a></strong> betroffen waren, dass sie sich ihren Erfolg in der Szene sehr verdient erstritten haben. Es gibt wildes, aber präzises <strong>Gedresche</strong>&nbsp;wie <strong>melancholische Passagen</strong> auf die Ohren und auch Gesang und Klampfen sitzen wie die Faust aufs Auge. Aber nicht nur&nbsp;<strong>vor der Bühne</strong> wird gefeiert, auch die Band lässt sich mit Bewegungen und Stimmungsmache nicht lumpen. Da stören auch die spärlich vom getrübten Himmel fallenden <strong>Regentropfen</strong> niemanden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27879 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Das Finale: CARACH ANGREN</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27877 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-1024x683.jpg" alt="" width="342" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" />Über die letzte Band des Abends <strong>spalten sich die Geister</strong> und auch ich wusste zunächst nicht so recht, was ich vom finalen Act halten sollte. Nach leichter Verspätung der Band finde ich mich nun mit allen anderen Fotografen eingepfercht<strong> im Graben</strong> wieder, da quasi die Hälfte der Standfläche nun von<strong> 2 Hebebühnen</strong> gefüllt ist, die für Umstehende als <strong>„nicht ganz ungefährlich“</strong> betitelt werden. Na super, das fängt ja gut an. Kurze Zeit später geht es dann auch schon los und die beiden Hebebühnen werden vom <strong>Livegitarristen</strong> und dem <strong>Keyboarder Ardek</strong> bevölkert. Beide, in interessante Kostüme gekleidet und natürlich mit schwarz-weißer Akzentmasse im Gesicht, bewegen sich wie Marionetten über die Bühne.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-27878 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-1024x799.jpg" alt="" width="310" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-1024x799.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-300x234.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-750x586.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" />Mit dem Fortschreiten des ersten Songs verstehe ich dann auch, warum wir vor den<strong> Hebebühnen</strong> gewarnt wurden. Diese heben die Musiker nun in Richtung <strong>Bühnendecke</strong> und auch das <strong>Keyboard</strong> schwingt lustig an einem Hydraulikarm hin und her. Dass das vor keinem Fotografen halt macht, ist klar. Als dann schließlich <strong>Sänger</strong> und <strong>Koryphäe Seregor</strong> (dessen<strong> Corpsepaint</strong> mich angenehm an<strong> &#8222;The Crow&#8220;</strong> erinnert) die Bühne betritt, ist die Inszenierung perfekt. Der hüpft wie auf Speed über die Bühne und erfüllt schließlich alle Erwartungen an ein <strong>CARACH ANGREN</strong>-Konzert, als er eine<strong> verstümmelte Frauenpuppe</strong> auf der Bühne enthüllt, ihr die Kehle durchschneidet und das Blut nur so über die Bühne spritzen lässt.</p>
<p>Was ist also mein Fazit dieser Band? Musikalisch wurde hier astrein abgeliefert, auch wenn der <strong>Gesang</strong> zu Beginn noch kaum zu vernehmen war. <strong>CARACH ANGREN</strong> bringen<strong> symphonischen Black Metal</strong>, der tatsächlich für meine <strong>Death-Black-verwöhnten Ohren</strong> noch nicht zu <strong>melodisch</strong> und <strong>verorgelt</strong> ist. Klasse! Die Bühnenshow gehört wahrscheinlich schlichtweg dazu, auch wenn sie bei mir eher Kopfschütteln und Gelächter als Begeisterung ausgelöst hat. Aber das soll sie vielleicht auch gar nicht. <strong>Polarisieren</strong> ist das Stichwort – und das haben die <strong>Niederländer</strong> heute Abend eindeutig erreicht und das <strong>Skaldenfest 2018</strong> zu einem würdigen Abschluss gebracht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27876 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2.jpg" alt="" width="1450" height="837" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2-300x173.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2-1024x591.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2-750x433.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Auch der schönste Abend hat ein Ende…</h3>
<p>… und so finde ich mich nach ein <strong>paar Bier</strong> und<strong> Schnackereien</strong> mit<strong> THRUDVANGAR</strong> auch schon in der Koje ein. Das<strong> Skaldenfest</strong> hat mich wie letztes Jahr wieder völlig überzeugt und sowohl <strong>Bandauswahl</strong> (trotz oder gerade wegen deutlich <strong>mehr Black Metal im Lineup</strong>) als auch Location haben mich wieder absolut begeistert. Wer sich dieses <strong>Event</strong> zu seinem <strong>Spitzenpreis von 10 Euro (!)</strong> entgehen lässt, ist schlichtweg selber schuld. Meine beiden Highlights des Abends waren wohl <strong>COUNTLESS SKIES</strong> und<strong> EÏS</strong>, die mich mit ihrer <strong>sympathischen Art</strong> und der großartigen Mucke einfach abgeholt haben.</p>
<p>Schade ist, dass der<strong> Ton</strong> so lange hat auf sich warten lassen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einem so <strong>leisen</strong> <strong>Metalkonzert</strong> gelauscht habe. Das ging leider sicher auch <strong>zu Kosten der Wirkung</strong> der ersten Bands des Abends. Wenn das nächstes Jahr besser läuft, habe ich wirklich nichts mehr zu meckern. Ich freue mich schon darauf und bin auf jeden Fall wieder am Start!</p>
<p>Alle Fotos stammen von <a href="https://www.facebook.com/SUngerPhotography/"><strong>Steffi Unger Photography</strong></a>. Mehr Fotos vom <strong>Skaldenfest</strong> und anderen Konzerten findet ihr <a href="https://www.facebook.com/SUngerPhotography/"><strong>HIER</strong></a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg/">Das Skaldenfest 2018 &#8211; Metal-Wallfahrt nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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