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	<title>Natur Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 15 Mar 2020 19:09:56 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Natur Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SKYFOREST &#8211; Eine unendliche Geschichte?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 06:14:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[a new dawn]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<category><![CDATA[skyforest]]></category>
		<category><![CDATA[wanderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittelerde-Montag!<br />
Wir beginnen die Woche mit Musik, die sich für Tagträume eignet.</p>
<p>Eskapismus für eine Zeit in der man nicht weiß, ob man ruhig bleiben soll oder sich Gedanken machen muss.<br />
Machen wir das Beste draus!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<p style="text-align: center;"><strong>SKYFOREST</strong> &#8211; &#8222;A New Dawn&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.02.2020<br />
Länge: ca. 46min.<br />
Label: Northern Silence<br />
Genre: Atmospheric Folk/ Black Metal</p>
<p></div></div></div></p>
<p style="text-align: left;">Auslandende, sattgrüne Ebenen, am Horizont Berge, die sich dem Himmel entgegenrecken, dazwischen tiefblaue Seen &#8211; das sind die Bilder, die mir beim Hören von <strong>SKYFOREST</strong> in den Sinn kommen. Mit seinem dritten Album &#8222;A New Dawn&#8220; entführt uns der russische Musiker erneut auf eine <strong>lange Reise durch die Schönheit der Natur</strong> &#8211; was uns dabei wohl erwartet?</p>
<p style="text-align: left;">Keine Sorge. Es lauern weder Drachen noch Nazgûl auf unserem Weg. Stattdessen geht es mit &#8222;<em>Along the Waves</em>&#8220; erstmal ganz gemütlich los. Gitarrengezupfe, im Hintergrund diverse Streicher, dann wird es plötzlich episch. Damit das zügige Schlagzeug und der hallversetzte Gesang aber nicht zu finster wirken, werden sie stehts von folklorischen Melodien begleitet. Auch die <strong>Geige</strong> darf natürlich nicht fehlen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Klänge wie aus Mittelerde</h3>
<p style="text-align: left;">Die zweite Etappe &#8222;<em>The Night is No More</em>&#8220; mutet an wie der Gang durch morgentlichen Nebel. Geht es noch mit flüsterndem Gesang zu gemäßigten Klängen los, so zieht das Tempo im weiteren Verlauf immer mehr an und gipfelt gewissermaßen in den atem(be)raubenden Höhen des <strong>weiblichen Gastgesangs</strong>. Doch am Ziel sind wir hier noch nicht.</p>
<p style="text-align: left;">Mit &#8222;<em>Heart of the Forest</em>&#8220; geht es stattdessen ins geheimnisvolle grüne Dickicht. Begleitet von den bekannten musikalischen Eindrücken, schreiten wir auf &#8222;<em>Rebirth</em>&#8220; zu. Dort treffen wir wieder auf die weibliche Stimme, umgarnt von dem <strong>eingängigsten Motiv, das uns bisher begegnet ist</strong>. Wollt ihr anderen von unserer Reise durch &#8222;A New Dawn&#8220; berichten, so empfehle ich &#8222;<em>Rebirth</em>&#8220; als kleinen Einblick ins große Ganze.</p>
<p><iframe title="Rebirth" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Qv0CWcFRJF4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: left;">Als wir den Wald wieder verlassen, erwartet uns erneut ein epischer Abschnitt: &#8222;<em>Wanderer</em>&#8222;. Die Natur wird gewaltiger, treibende Winde durchwehen die Landschaft. Der Ausblick hier ist fantastisch, <strong>das Fernweh treibt uns an</strong>. Und dann, ganz unerwartet, tauchen plötzlich altbekannte Gefilde am Horizont auf. &#8222;<em>Scattered Ashes</em>&#8220; lässt noch einmal alles Erlebte eindringlich auf uns wirken und geleitet uns schließlich mit nostalgischen Gitarrenmelodien nach Hause.</p>
<h3 style="text-align: left;">Gemütlicher Spaziergang oder aufreibendes Abenteuer?</h3>
<p style="text-align: left;">&#8222;A New Dawn&#8220; ist definitiv <strong>auch für ungeübte Abenteurer geeignet</strong>. Die Songs fließen beständig vor sich hin, ab und an sticht ein melancholischer Gesang, eine ergreifende Geigenmelodie hervor, aber von größeren Überraschungen bleibt der Reisende verschont. Wir sind zurück von einer beeindruckenden, jedoch wenig ereignisreichen Wanderung durch die Schönheit der Natur.</p>
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		<title>ELDAMAR &#8211; Einsam durch Norwegens Weiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 10:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Bierstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[eldamar]]></category>
		<category><![CDATA[Heidentum]]></category>
		<category><![CDATA[J.R.R. Tolkien]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Hemmingby]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Solo-Projekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letztes Jahr zufällig Dank Youtube-Algorithmus auf das Debut-Album des jungen Norwegers&#160;Mathias Hemmingby gestoßen, sitze ich nun vor seinem Zweitling, der nur ein Jahr später &#8211; diesmal sogar in physischer Form &#8211; durch den Orbit geistert. Ja, du hast richtig gelesen. Es handelt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><b>ELDAMAR</b> – &#8222;A Dark Forgotten Past&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.12.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 52:03min<br />
<strong>Label:</strong> <span id="cch_f5ff56c0747304" class="_mh6 _wsc"><span class="_3oh- _58nk">Northern Silence Productions</span></span><br />
<strong>Genre:</strong> Atmospheric Black Metal/Ambient</div></div></div>
<p>Letztes Jahr zufällig Dank Youtube-Algorithmus auf das Debut-Album des jungen Norwegers&nbsp;<strong>Mathias Hemmingby</strong> gestoßen, sitze ich nun vor seinem Zweitling, der nur ein Jahr später &#8211; diesmal sogar in physischer Form &#8211; durch den Orbit geistert. Ja, du hast richtig gelesen. Es handelt sich hier um ein Solo-Projekt. <strong>Hemmingby</strong> hat nicht nur Programming und Keyboards zusammengeschraubt, sondern auch an der Gitarre und stimmlich seine Ideen vereint.</p>
<p>Bevor ich auf die Musik an sich eingehe, sei mir ein Kommentar zum Alter des Künstlers gestattet. Ich finde es durchaus beeindruckend, wie ein Zwanzigjähriger so vielschichtige Musik schreiben und auch technisch umsetzen kann. Zugegebenermaßen sind die Grundmelodien nicht besonders komplex, doch die Energie und Emotion, die er in seinem Debüt-Werk kanalisieren konnte, wissen mich von seinem Können zu überzeugen.</p>
<p>Bei dem Genre, das&nbsp;<strong>ELDAMAR&nbsp;</strong>bedient,&nbsp;handelt es sich um Musik, die ich zugegebenermaßen eher selten bis nie höre. Durch&nbsp;Heidentum, Natur, <strong>J.R.R. Tolkien</strong> und &#8222;Elven Magic&#8220;&nbsp;(ja, das steht da wirklich so!) inspirierte Werke schrecken mich zumeist schon wegen ihres übermäßigen Pathos&#8216; ab, der mir die Galle aufsteigen lässt. Hier allerdings liegt Musik vor, die sich gerade noch im Rahmen des erträglichen bewegt: <strong>atmosphärischer Black Metal mit einer ordentlichen Prise Synthie-Sound.</strong></p>
<h4>Und da sind wir schon beim Grundproblem</h4>
<p>Drum-Gehacke und Gitarren-Geschrote, Screams, die durch Mark und Bein gehen. So weit, so gut, so geil. Wo war da nochmal der Synthie? Ach, ja! Quasi überall: dazwischen, darüber, darauf. Wunderschön geschichtete Sphären, die wie colorierte Einhornpupse herumwabern. Liest sich jetzt schlimmer als es ist. Was ich damit sagen möchte: Die Synthie-Sounds lockern und werten das doch sehr rohe Grundgerüst aus Drumspuren, Gitarre und Screams auf und lassen &#8211; ganz im Sinne des Erfinders &#8211; in meinem Kopf Bilder weiter Landschaften erscheinen. Vermutlich ist da meine Vorstellung durch die Cover von <strong>ELDAMAR</strong>s Veröffentlichungen geprägt. Der junge Mann nutzt zielgerichtet die Werke des Landschaftsmalers&nbsp;<strong>Albert Bierstadt</strong> als seine Artworks.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum.jpg" alt="" width="1060" height="707" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum.jpg 1060w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1060px) 100vw, 1060px" />
<p><span id="more-23799"></span></p>
<p>Ganz konkret an die Welt von <strong>J.R.R. Tolkien</strong> oder skandinavische Elfensagen muss ich bei der Musik eigentlich weniger denken&#8230; Liegt aber auch vielleicht daran, dass das nicht meine persönliche Fantasiewelt ist &#8230;</p>
<h4>Doch zurück zum Sound</h4>
<p>Der Grundtenor der Songs ist düster und schwer. Die dichte Atmosphäre wird immer wieder von Screams zerrissen. Frauengesang und Chöre umspielen die oberen Lagen.&nbsp;<strong>Chöre aus der Dose sozusagen.</strong> Und die finde ich furchtbar. Nicht, weil sie schlecht rein gebastelt wären. Nein. Sie hören sich einfach nicht organisch an. So negativ war mir das beim Debut-Album &#8222;The Force Of The Ancient Land&#8220; definitiv nicht aufgefallen. Dass diese Töne klar als aus der Konserve stammend zu identifizieren sind, macht mir das Hörerlebnis echt madig. Was vor allem bei den Tonwechseln zu hören ist. Beim aktiven Hören nervt mich das richtiggehend. Passiv, als Arbeitsbegleitung sozusagen, ist dieser Aspekt aber nicht hervorgetreten.</p>
<p>Es gibt ja aber auch <strong>sehr schöne, starke, rauhe Passagen</strong>, die das Schwarzmetallerherz in mir aufgehen lassen. Allerdings geht mir auf die Dauer bei all dem Synthie-Gesang und anderen Düdel-Tönen genau diese Rohheit etwas zu sehr unter. Schade!</p>
<p>Positiv hervorzuheben ist, dass die Songs sich nicht nur immer weiter aufbauen und Schicht um Schicht dichter an Klang und Atmosphäre werden, sondern auch Ruhephasen zugelassen werden. Sowohl Songs, die alle Stufen der Intensität abdecken, als auch Songs, die sehr ruhig sind und Raum lassen für <strong>meditative Momente</strong>. In Melodie und Aufbau sind sie zugegebenermaßen nicht besonders spannend oder abwechslungsreich, von daher hätte dem Album ein oder zwei Songs weniger nicht geschadet, wie ich finde. Aber das mag ein waschechter Ambient-Fan sicher anders sehen.</p>
<h4>Was uns der Künstler damit sagen will &#8230;</h4>
<p>Die Länge der Songs (immerhin durchschnittlich um die sieben Minuten), spricht mich an, ist genretypisch und unterstützt das, was die Musik selbst erreichen will, bestens. Die Song-Enden bestehen vor allem aus Fadeouts, was mir etwas einfallslos erscheint, aber im Grundkonzept des Projekts <strong>ELDAMAR</strong> durchaus passend ist. Immerhin ist das Ziel&nbsp;&#8211; wie er selbst beschreibt -, dass sich der Hörer der Musik emotional öffnen kann und diese Erfahrung mit seiner Fantasie verbindet. Dazu sollen auch die Artworks anregen. Und:</p>
<blockquote><p>&#8222;The combination of aural and visual impressions will allow them to drift away in their own dreams while listening to the songs. With&nbsp; persistence, this practice will carry them right through the gates of Alfheimr/Elvenhome.&#8220;</p></blockquote>
<p>Zwar sehe ich meinen Geist noch nicht ins Alfheimr entgleiten, aber vielleicht kannst du dich ja mit genau diesem Bild identifizieren?</p>
<p>Auf der <a href="https://eldamar.bandcamp.com">Bandcampseite</a>&nbsp;von <strong>ELDAMAR</strong> kannst du ein paar seiner Songs aus seinen bisherigen Releases hören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ist das noch Black Metal? &#8211; LUX DIVINA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2016 12:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[Divina]]></category>
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		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LUX DIVINA&#160;&#8211; Walk Within The Riddle Veröffentlichungsdatum: 16.12.2016 Dauer: 48:45 Min. Label: Einheit Productions &#160; Wenn sich Bands abseits der alteingesessenen, festgesteckten Genres bewegen, dann gibt es im Regelfall zwei Arten von Reaktionen: die eine, die sich über jede Art von Neuerungen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ist-das-noch-black-metal-lux-divina/">Ist das noch Black Metal? &#8211; LUX DIVINA</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>LUX DIVINA&nbsp;</strong>&#8211; Walk Within The Riddle<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.12.2016<br />
Dauer: 48:45 Min.<br />
Label: Einheit Productions</p>
<p>&nbsp;<br />
Wenn sich Bands abseits der alteingesessenen, festgesteckten Genres bewegen, dann gibt es im Regelfall zwei Arten von Reaktionen: die eine, die sich über jede Art von Neuerungen freut und die andere, der das etwas zu abgedreht ist. Das kommt natürlich immer darauf an, wie gut die Musik gemacht wurde, sowie auf den individuellen Geschmack des Hörenden. Da kann auch mal jemand mit festgesteckten Genrepräferenzen eine Band feiern, die nichts auf Abgrenzungen gibt, oder als Fan einer solchen Band doch lieber stabile Linien bevorzugen. Wie ihr seht, Kapellen dieser Art können in jedem Falle die Hörerschaft spalten und die eine oder andere Kontroverse ins Leben rufen. Eine solche Band ist&nbsp;<strong>LUX DIVINA</strong>, die seit 2013 als ein Geheimtipp gelten. Wieso? Durch ihre Mischung aus Pagan Black Metal, Doom und sehr vielen Progressive-Elementen. Diesen Stil setzen sie auch in ihrem neuen Silberling &#8222;Walk Within The Riddle&#8220; fort. Fluch oder Segen? Das habe ich euch hier zusammengefasst!</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-12408" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography-1024x683.jpg" alt="lvx-divina-session-by-rfh-photography" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/LVX-DIVINA-session-By-RFH-Photography-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<h4>Klangexperimente &#8211; Fluch oder Segen?</h4>
<p>Die Platte&nbsp;beginnt zunächst mit einem Bassriff, welches in den hohen Gesang <strong>Norax</strong>&#8218; mündet. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man nicht meinen, es mit Black Metal zu tun zu haben. Das wird auch im Verlauf des ersten Songs<em> &#8222;The Hidden Treetops&#8220;</em> nicht besser. Sind wir denn im Post-Rock gelandet? So klingt auf jeden Fall das treibende Gitarrenriff. Erst nach einem Drittel des Titels kommt das Gefühl schwarzmetallischer Klänge auf. Hohe, kräftige Screams, Blastbeats und böse Gitarren bestimmen das Klangbild.</p>
<p>Diesen Stil führen&nbsp;<strong>LUX DIVINA&nbsp;</strong>auch im weiteren Verlauf der Platte fort. Es fühlt sich an wie ein einziges Klangexperiment. Hier mal ein wenig Akustikgitarren, dort ein unverzerrter Part und dann eben die Mischung aus hohem, doomigen Cleangesang und den mächtigen Screams. Unterbrochen wird dieser Stil dann durch ein erfrischendes Intermezzo in Form des Titels <em>&#8222;Machiajolo&#8220;</em>. Dieses baut Spannung für die zweite Hälfte des Silberlings auf, die mit<em> &#8222;Deum Necavi&#8220;</em> fast schon&nbsp;<strong>AVENGED SEVENFOLD</strong>-artig durchstartet. Das hält sich jedoch nicht lang und man verfällt dem vorherigen Schema F. Leider beginnt mich an diesem Punkt, die Platte allmählich an zu langweilen. Zwar werden hier und da kleine Tempiwechsel angeführt, das wars aber leider auch schon mit der Abwechslung.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/CKdRtwNRN88?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei haben es die Spanier aus Barcelona musikalisch wirklich drauf. Die Abmischungen der Instrumente sind durchweg gut, sowie das Spiel an sich und der vorher erwähnte Gesang kann sich wirklich hören lassen. Ebenso sind die Texte interessant für jeden, der sich für naturverbundenen, ja fast schon naturphilosophischen Black Metal interessiert. Unter diesem Aspekt könnte man fast schon denken,&nbsp;<strong>LUX DIVINA&nbsp;</strong>wollen uns durch ihre Musik in eine spirituelle Trance versetzen. Zum Schluss wird noch einmal Gas gegeben und mit einem Blastbeatinferno losgelegt, nur um den Hörer mit einem letzten, cleanen Gitarrenriff wieder loszulassen.</p>
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		<title>Moonsorrow – Jumalten Aika</title>
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		<dc:creator><![CDATA[D.Grau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2016 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Moonsorrow]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Jahre sind vergangen seitdem Moonsorrow mit „Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa“ ein atmosphärisches Meisterwerk paganer Musikkunst ablegten. Was ich an Moonsorrow immer schon mochte war ihre Verdichtung der Lieder. Sie legte sich unter jedes Stück und lockt gekonnt die Epik hervor, jenseits ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Jahre sind vergangen seitdem Moonsorrow mit „Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa“ ein atmosphärisches Meisterwerk paganer Musikkunst ablegten.<br />
Was ich an Moonsorrow immer schon mochte war ihre Verdichtung der Lieder. Sie legte sich unter jedes Stück und lockt gekonnt die Epik hervor, jenseits des typisch heidnischen Saufmetals.<br />
Mit „Jumalten aika“ setzen sie genau dort an, wo der Vorgänger aufhörte. Fünf Lieder, fünf Wanderungen durch die eisige Winterlandschaft Finnlands. Die getragene Musik, die weitschweifigen Parts der einzelnen Songs vereinen sich zu einem Szenario, wie ihn nur wenige Bands heutzutage auf Platte schaffen. Stets an den Traditionen der zweiten Welle des Black Metals anlehnend, in der es die Verwirrung von Unterkategorien noch nicht gab, marschieren Moonsorrow chorreich und symphonisch, die Konkurrenz weiter hinter sich lassend, durch heimische Stereoanlangen. Ich kann gar keine Anspieltipps geben, da das Album, mit seinen knapp 70 Minuten als ganzes verstanden werden muss.<br />
Für alle denen der Geist der heutigen heidnisches Bands fehlt und jene welche vom prolligen Pagan Metal die Nase voll haben, kann ich diesen finnischen Geniestreich nur an Herz legen.<br />
Lohnenswert ist hier im übrigen die limitierte Edition, mit Coverversionen von grave und Rotting Christ.<br />
Ganz großes Kino!</p>
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