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	<title>Neige Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Neige Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>HARAKIRI FOR THE SKY im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 09:12:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir hören ja nicht nur Musik, wir reden auch gern drüber! Am liebsten sogar mit den Künstlern selbst!<br />
Heute mal mit HARAKIRI FOR THE SKY über ihr neuestes Album und die aktuelle Zeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/harakiri-for-the-sky-interview-2021/">HARAKIRI FOR THE SKY im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. Februar haben <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> ihr neues und mittlerweile fünftes Album &#8222;Mære&#8220; <em><strong>(<a href="https://silence-magazin.de/harakiri-for-the-sky-maere">hier geht&#8217;s zur Review</a>)</strong></em> auf den Markt gebracht. Gastautor Alex und ich hatten vorab die Chance, mit Sänger J.J. zu sprechen: Über Kuschelkonzerte, die Tier-Tradition der Coverartworks und warum englische Wörter nicht immer die bessere Wahl sind.</p>
<p><em>Merlin: Eigentlich geht’s ja um euer neues Album, aber natürlich kommen wir um das Thema Corona nicht herum. Ihr musstet ja schon den Release-Termin verschieben, größere Veranstaltungen sind auch in Österreich erstmal tabu, wie schaut’s da aus – habt ihr irgendeine Perspektive?</em></p>
<p>J.J.: Nah… net wirklich. Also zur Zeit… ich glaub, bis auf Neuseeland und Australien liegt überall alles auf Eis zur Zeit. Die Bayern wollen ja jetzt auch erstmal die Grenzen zu Österreich dicht machen, weil wir hier unseren Lockdown lockern. Mit vorsichtigem Optimismus traue ich uns irgendwelche minimalistischen Abstandsfestivals im Sommer zu, so wie 2020 das <strong>WOLFSZEIT</strong> (<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-festivals-2020"><strong><em>hier geht’s zum Festivalbericht</em></strong></a>). Halt mit Masken und Abstand für 2500 Leute statt für 10.000 oder so. Sowas trau ich uns zu, aber auch eher so im regionalen Umfeld. Nix, was großartig mit Fliegen oder sonstigwas verbunden ist. Das wär dann glaub ich alles schon wieder ein bisschen zu kompliziert…</p>
<p>Keine Ahnung, wer weiß, ob die ganzen Herbsttouren funktionieren! Bei der Impfbereitschaft, wie langsam das momentan weitergeht… da haben wir vielleicht schon wieder ein anderes Virus, bevor wir das hier unter Kontrolle haben. In Österreich ist die Impfbereitschaft gerade viel zu gering für eine baldige Herdenimmunität.</p>
<h2>Da brauch ich mir glaub ich die Welt nicht schöner reden, als sie ist</h2>
<p><em>Alex: Im <strong>Backstage</strong> in München zum Beispiel gab es ja in 2020 ein paar Abstandskonzerte…</em></p>
<p>J.J.: Ja, da hab ich mit meiner anderen Band gespielt, mit <strong>KARG</strong>. Und das hat, finde ich, ganz gut funktioniert. Dadurch, dass nicht nur vier Leute an einem kleinen Tisch gesessen sind, sondern doch glaube ich bis zu zehn, hatte man so ein bisschen das Feeling, wie am Anfang, wenn du mit einer Band startest und du hast nur das erste Album und dann sind halt, wenn du unter der Woche in Wien spielst, nur deine Freunde da, weil sich sonst halt keiner dafür interessiert. Und so kommt einem das halt vor, wie ein Kuschelkonzert, nur mit den engsten Freunden, da ein paar, da ein paar, da ein paar. Also ich hab’s gut gefunden.</p>
<p>Es war auf jeden Fall besser, als gar nichts zu machen. Die Leute haben sich ja auch gefreut, also da hat’s keine schlechten Resonanzen gegeben. Die haben auch fleißig Shirts und Platten gekauft, weil sie froh waren, endlich mal wieder face to face Kohle für Merchandise ausgeben und auch ein bisschen quatschen zu können. Vielleicht bekommen wir sowas wieder hin bis zum Herbst. Aber so Festivals wie die, wo wir unsere Jugend verbracht haben… davon sind wir glaub ich noch mindestens anderthalb Jahre entfernt, also mindestens bis Sommer 2022. Da brauch ich mir glaub ich die Welt nicht schöner reden, als sie ist.</p>
<p><em>Merlin: Wie habt ihr denn die Festivals unter Corona-Bedingungen erlebt? Du hast ja das <strong>WOLFSZEIT</strong> schon angesprochen und auf dem <strong>FIMBUL</strong> habt ihr ja auch gespielt, wie war das für euch?</em></p>
<p>J.J.: Ich hab’s nicht als so schlimm empfunden. Ich hätt’s lästig gefunden, wenn wir als Band beim Soundcheck Masken hätten tragen müssen, weil das ist ja dann auch nicht wenig anstrengend, auch wenn’s nur ein Soundcheck ist. Und vorher trägst du das ganze Zeug rauf und hin und her.</p>
<p>Ich hab mich in das ganze Corona-Thema generell nicht so reingesteigert. Ohne das Virus verharmlosen zu wollen, aber es ist schon lustig, wenn wir mal zwei Tage lang miteinander gesoffen haben, was mit 30 Jahren auch nicht mehr so ohne ist, und dann fühl ich mich am dritten Tag krank und sie kommen gleich so, „mach doch n‘ Corona-Test“. Ich bin schon wieder die ganze Zeit im Winter draußen gestanden und hab geraucht, ohne Jacke, aber du darfst einfach nicht mehr normal verkühlt sein, weil sofort… naja. Aber wir halten uns in der Band natürlich alle an die Vorgaben, also da gibt’s keine Diskussion!</p>
<h2>Wie ein Kuschelkonzert, nur mit den engsten Freunden</h2>
<p><em>Merlin: Kommen wir zu eurem neuen Album: Wir seid ihr auf den Namen gekommen, wie seid ihr auf das Cover gekommen und wie geht das zusammen?</em></p>
<p>J.J.: Also „Mære“ kommt ja von Albtraum. Und im Endeffekt ist das Cover eine Metapher, auch für die heutige Zeit… die Freiheit wird einem genommen, nicht nur wegen Corona, sondern alles wird überwacht… und wenn man 30 wird, da merkt man so, die Freundschaften lassen nach, man trifft nicht mehr so viele Leute, der social-media-Effekt, man hat 1000 Freunde, aber nur drei richtige… Und das mit dem „die Haut überziehen“ ist ja für ein Tier auch etwas Albtraumartiges. Das ist uns auch aufgefallen, dass wir noch kein Cover ohne Tier veröffentlicht haben. Das ist so ein bisschen Band-policy, dass da ein Tier drauf muss. Also jetzt im Normalfall nicht ein Elefant oder so, sondern ein Tier – jetzt nicht nur wegen dem Black-Metal – das mit dem, wo wir herkommen, etwas zu tun hat, mit Österreich. Also das ist jetzt nichts Lokalpatriotisches, aber zu diesen Tieren hat man halt einen Bezug.</p>
<p>Und joa, wir haben da erst lange rumgesucht und Matthias ist dann zufällig bei Instagram über diese Zeichnung gestolpert. Die ist von einer jungen holländischen Künstlerin. Mit der haben wir dann geschrieben und sie gefragt, ob sie das Bild noch leicht verändern würde, mit anderen Farben, weil wir uns diesmal auf rot-schwarz geeinigt hatten. Dieses gold-schwarz wie bei „Arson“, das ist Matthias Ding gewesen. Da ist er mir vier Alben lang in den Ohren gelegen, dass er das unbedingt haben möchte. Deshalb hab ich damals gesagt, okay, dieses Album machen wir es so, wie du willst, aber dafür nehmen wir dann schwarz-rot beim nächsten.</p>
<p>Und der Titel „Mære“ spielt auf eine Art Guhl an, der des nachts auf deiner Brust sitzt und dich vom Schlafen abhält. Und das ist für uns oder vor allem für mich eine Metapher für die Gedanken, die sich auch in den Songtexten widerspiegeln und die mich nachts vom Schlafen abhalten.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-37164" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/441944-min-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/441944-min-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/441944-min-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/441944-min-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/441944-min-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/441944-min.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><em>Alex: Wie kamen denn die Features auf dem Album zustande, vor allem das mit <strong>Neige</strong> von <strong>ALCEST</strong>? Der hat ja auch so eine Tendenz, andere Bands zu fragen, auch solche, die stilistisch erstmal gar nichts mit <strong>ALCEST </strong>gemein haben, und dann einfach zu sagen „hey, ich mag eure Musik, lass mal ne Tour machen!“</em></p>
<p>J.J.: Ja, und Neige ist so gescheit, dass er weiß, dass es viel mehr Sinn ergibt, mit Bands zu touren, die alle ein bisschen in ne andere Schiene gehen, und nicht drei Bands zu nehmen, die alle aus demselben Genre kommen. Ich würde zwar nicht sagen, <strong>HARAKIRI </strong>und <strong>ALCEST</strong> könnten nicht zusammen auf Tour gehen, weil das zu ähnlich ist, aber dann müsste zumindest die dritte Band komplett in eine andere Richtung gehen, damit das irgendwie heraussticht.</p>
<p>Also Matthias schreibt schon lange mit Neige bei Facebook, die haben einen recht ähnlichen Musikgeschmack. Und da haben die zwei eben auch Musikideen hin und her geschickt. Und dann trifft man sich irgendwann persönlich, was halt passiert, wenn man auf ähnlichen Festivals spielt. Dass man dann zuerst im selben Backstage abhängt, dann spielt <strong>HARAKIRI </strong>vor <strong>ALCEST</strong> und dann gehen die auf die Bühne, wenn wir von der Bühne gehen. Da kennt man sich dann ein bisschen zumindest. Jedenfalls sind wir dann zusammengesessen, sollen wir uns trauen, dass wir Neige fragen? Dann haben wir ein bisschen was getrunken und irgendwann hatten wir dann genug Mut zusammen und haben ihm geschrieben, ob er beim nächsten Album bock auf ein Feature hätte. <em>*lacht*</em></p>
<p>Und wir haben eigentlich geglaubt, nee, wir sind ihm sicher zu unbekannt, oder vielleicht auch zu ähnlich wie <strong>ALCEST</strong> oder was auch immer, aber er hat sofort ja gesagt! Es hat dann ein bisschen gedauert, da konnte er aber nichts für, sondern weil die das in Paris mit dem ersten Lockdown ja noch viel ernster genommen haben. Da hat er etwas gebraucht, bis er ein Studio gefunden hat. Das war glaube ich wirklich erst Anfang Mai. Und sonst hat das aber super funktioniert! Ich find’s auch gut, dass er etwas Cleanes singt und nicht nur schreit. Obwohl er gar nicht so viel älter ist als Matthias und ich, ist er halt doch so eine Art Jugend-hero. Und an seiner Musik orientieren wir uns natürlich auch zu einem gewissen Grad, auch wenn mittlerweile auch viel andere Einflüsse drin sind. Aber wo wir herkommen, das ist wahrscheinlich fast unüberhörbar.</p>
<h2>&#8222;nostalgia&#8220; klingt eigentlich scheiße von der Aussprache her</h2>
<p><em>Alex: Apropos Cleangesang, auf eurem zweiten Album „Aokigahara“ gab’s ja auch in einem Song eine Passage auf Deutsch…</em></p>
<p>J.J.: Ja, die war nicht von mir, sondern wir wollten <strong>Ben</strong> von <strong>FÄULNIS</strong> für das Feature haben und er hat sich nicht drauf eingelassen, einen englischen Text zu singen. <em>*schmunzelt*</em> Da hab ich dann im Endeffekt einfach n Vierzeiler rausgestrichen und gesagt „mach was du willst“. Ich selbst bin nie so hundertprozentig hinter gemischtsprachigen Songs gestanden, weil entweder so oder so. Also ich hab kein Problem mit Bands, die ein paar englischsprachige Songs auf ihrem Album haben und ein paar deutsche oder französische oder norwegische, aber im selben Song war das für mich jetzt nie so das Wahre. Aber ja, ich wollte Ben auf dem Album haben, weil er ein super cooler Typ ist und halt auch super coole Vocals macht – mir wär halt lieber gewesen, er hätte meinen Text gesungen in Englisch. <em>*lacht*</em> Aber das passt schon so für mich.</p>
<p><em>Alex: Und wie ist das mit Stimmvarianz bei dir?</em></p>
<p>J.J.: Es ist so… je älter du wirst, desto schwieriger wird das Hohe. Auf den ganz alten <strong>KARG</strong> Sachen zum Beispiel habe ich um Welten höher geschrien als jetzt. Das hat sich dann geändert, vielleicht auch durch die musikalischen Einflüsse, dass ich dann ab 2011 viel mehr Modern Hardcore und so gehört hab. Vielleicht hab ich dadurch auch automatisch hardcore-mäßiger gesungen. Aber es ist natürlich auch mit dem Alter gekommen. Auf &#8222;Aokigahara&#8220; war ich auch noch sehr hoch eigentlich. Ich weiß auch, dass meine Stimme auf 80 Minuten verteilt dann doch ein bisschen eintönig ist. Ich probier&#8217;s halt dann doch wieder mal, etwas höher zu shouten, aber das ist auch was, das man als Außenstehender oft ein bisschen unterschätzt. Dass die Aussprache von gewissen Wörtern oder Silben in gewissen Tonlagen manchmal nicht so gut funktioniert.</p>
<p>Matthias hat zum Beispiel auf unserem neuen Album das Wort &#8222;nostalgia&#8220; sehr gestört. &#8222;Nostalgie&#8220; klingt ja im Deutschen ganz cool, aber &#8222;nostalgia&#8220; klingt eigentlich scheiße von der Aussprache her. Also, es ist nicht immer alles so leicht, wie die Leute es auf YouTube gerne kommentieren. Oder wenn du schonmal 25 Konzerte hintereinander gespielt hast, ohne einen day off, dann quatsch nochmal mit mir drüber, wie das ist mit Stimmfarbe und jedes Mal reinschreien, was die Stimme hergibt. Da ist dann manches einfach nicht mehr möglich. Man probiert natürlich immer einen Kompromiss zu finden, dass es live doch nicht so viel schlechter als auf dem Album klingt. Weil natürlich hat man beim Album so viele Möglichkeiten, wie man will, und ich kann meinetwegen jedes Wort siebzehn mal einsingen, aber&#8230; naja.&nbsp;</p>
<p><iframe title="Harakiri For The Sky - Sing For The Damage We&#039;ve Done feat. Neige // Alcest" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zuN_bewAxvI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Merlin: Welche Bands sind denn momentan eure musikalische Inspiration? Du hattest ja schon <strong>ALCEST</strong> genannt&#8230;</em></p>
<p>J.J.: Also das ist unterschiedlich. Matthias hört gerne auch so Indie-Zeug und die neuen Sachen von <strong>DEFTONES</strong> und so&#8230; Bei mir ist es eben viel Modern Hardcore, zum Beispiel <strong>BIRDS IN ROW</strong>. Aber auch Sachen wie <strong>LUSTRE</strong>, <strong>TAAKE</strong>, von <strong>LANTLOS</strong> die &#8222;.neon&#8220;&#8230; &#8222;Spiritual Instinct&#8220; von <strong>ALCEST</strong> höre ich mir fast jeden Tag an. Witzigerweise war <em>&#8222;Protection&#8220;</em> am Anfang nicht mal mein Lieblingslied, sondern der erste Song<em> &#8222;Les jardins de minuit&#8220;. A</em>ber mittlerweile hat sich <em>&#8222;Protection&#8220;</em> so gemausert bei mir&#8230; Und ja, <strong>LIFELOVER</strong> und <strong>APATHIE</strong> hab ich auch gehört am Wochenende.&nbsp;</p>
<p><em>Vielen Dank für deine Zeit und das Interview!</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/harakiri-for-the-sky-interview-2021/">HARAKIRI FOR THE SKY im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>HARAKIRI FOR THE SKY &#8211; Gefangen in Gedanken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 07:25:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>9 Jahre... Für Whiskey zu jung, für ein neues Album zu lang... oder?!<br />
HARAKIRI FOR THE SKY haben ihr fünftes Album rausgebracht, bei dem es im Vorfeld schon etwas Trouble mit den Features gab.</p>
<p>Wir haben reingehört und ... 9/10! Wie wo was?! Find's raus!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/harakiri-for-the-sky-maere/">HARAKIRI FOR THE SKY &#8211; Gefangen in Gedanken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> – &#8222;Mære&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 19.02.2020<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 85min.<br />
<strong>Label:</strong> AOP Records<br />
<strong>Genre:</strong> Post Black-Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Neun Jahre ist es mittlerweile her, dass <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> mit ihrem selbstbetitelten Album debütierten. Seitdem haben uns die Österreicher in regelmäßigen Abständen immer wieder mit neuem Material beglückt, und nun steht <strong>ihr bereits fünftes Werk</strong> in den Startlöchern: &#8222;Mære&#8220;.</p>
<p>Und das ist<strong> im wahrsten Sinne des Wortes ein Full-length Album</strong>. Knappe 85 Minuten beträgt die Spielzeit. Das ist ja schonmal eine Ansage. Ob <strong>HARAKIRI</strong> auch über so lange Zeit ihr gewohnt hohes Niveau halten können?</p>
<h2><strong><em>Cause the more I sleep, the less I dream</em></strong></h2>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-37159 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/951068-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/951068-300x229.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/951068-1024x783.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/951068-750x574.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/951068.jpg 1050w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Eröffnet wird das Album mit dem Song <em>&#8222;I, Pallbearer&#8220;</em>. Mit 7 Minuten einer der kürzeren. Wer &#8222;Arson&#8220;, den Vorgänger von &#8222;Mære&#8220; kennt, weiß, dass dort mit<em> &#8222;Fire Walk With Me&#8220;</em> ein unfassbar starker opener vertreten war. Da kommt<em> &#8222;I, Pallbearer&#8220;</em> zwar nicht ran, aber trotzdem eröffnet er nach einem kurzen Intro den typischen <strong>HARAKIRI</strong> sound: <strong>Melancholisch und melodiestark</strong>, während der Text schmerzhafte Abgründe offenbart. Abgerundet wird der Song schließlich von einem <strong>ruhigen Klavier-Outro</strong>.</p>
<h2><strong><em>Sing for the damage we’ve done<br />
And the worse things yet to come</em></strong></h2>
<p>Der zweite Track <em>&#8222;Sing For The Damage We’ve Done&#8220;</em> fällt mir gleich beim ersten Hören auf. Nach einer sich immer weiter aufbauenden Gitarren-Einleitung legen plötzlich die Drums richtig los und die Kombination aus eingängiger Melodie und eindrücklichem Gesang entwickelt eine beinahe furchteinflößende Anziehungskraft. <strong>Man kann nicht mehr weghören.</strong> Und dann, nachdem die ersten 5 Minuten eh wie im Flug vergangen sind, setzt auch noch kein geringerer als <strong>Neige</strong> <strong>von ALCEST</strong> ein! Bei <em>&#8222;Sing For The Damage We’ve Done&#8220;</em> stimmt einfach alles. Definitiv auf der Favoriten-Liste ganz weit oben!</p>
<h2><strong><em>Carry me forever in your heart</em></strong></h2>
<p>Mit <em>&#8222;Us Against December Skies&#8220; </em>sind wir nun beim dritten Track, und auch dieser ist wieder ganz besonders gelungen. Hier möchte ich vor allem hervorheben, <strong>wie gut sich Text und Musik verblenden!</strong> Obwohl beides aus unterschiedlichen Federn stammt, wirkt es doch wie aus einem Guss. Der Song glänzt außerdem durch <strong>Sehnsuchtsmelodien</strong>. Folk-Ansätze, die an <strong>SKYFOREST </strong>oder gegen Ende an <strong>NIGHTWISHs</strong> &#8222;The Islander&#8220; erinnern, nehmen den Hörer mit auf <strong>eine Reise voll Fernweh und Weltschmerz</strong>.</p>
<p>Überhaupt könnte man zu jedem einzelnen Track auf &#8222;Mære&#8220; viel Positives sagen. Jeder hat seine eigenen einprägsamen Melodien und Rhythmen, <strong>die Songs funktionieren einzeln, aber ebenso so gut aneinandergereiht als ein großes Ganzes</strong>. Natürlich habe ich trotzdem meine Lieblinge. Auf <em>&#8222;Sing For The Damage We’ve Done&#8220;</em> und <em>&#8222;Us Against December Skies&#8220;</em> habe ich ja schon meine Lobeshymne gesungen, aber auch der siebte Track <em>&#8222;And Oceans Between Us&#8220;</em> soll an dieser Stelle unbedingt erwähnt sein – ein Song, der mich vom ersten Takt an mitgerissen und nicht mehr losgelassen hat. <strong>Achtung, Ohrwurm incoming!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Harakiri For The Sky - Sing For The Damage We&#039;ve Done feat. Neige // Alcest" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zuN_bewAxvI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Erwähnt seien außerdem das <strong>Feature</strong> der anonymen Stimme von <strong>GAEREA </strong>in <em>&#8222;Silver Needle // </em>Golden Dawn&#8220;, das schwermütige Gitarren-Intro in <em>&#8222;Time Is A Ghost&#8220;</em> und last but not least das in meinen Ohren großartige <strong>PLACEBO</strong>-cover <em>&#8222;Song To Say Goodbye&#8220;</em>. <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> haben sich mit ihren Alben stets weiterentwickelt. Der Sound wurde immer vielschichtiger, die Produktion klarer. &#8222;Mære&#8220; ist im Gegensatz zu früheren Alben <strong>eher harmonisch als beklemmend</strong>, nur die frustrierten Texte halten sich beständig.</p>
<p>Auch in der Ausführlichkeit ihrer Songs bleiben sich <strong>HARAKIRI</strong> treu, und hier schließt sich mein größter Kritikpunkt an: <strong>Das Album ist sehr, sehr lang.</strong> Und dabei wird es ja nicht mal in seinem Verlauf schwächer – bei keinem der zehn Tracks würde ich sagen, gerade der ist der &#8222;Track zu viel&#8220;. Im Gegenteil, jeder Song hat nach meinem Empfinden einen gerechtfertigten Platz auf dem Album. Aber sie alle in einem Stück zu genießen, das fordert doch sehr viel Zeit und Entspanntheit. <strong>Geduld ist hier die Tugend der Wahl.</strong></p>
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		<title>Weniger Dunkelheit, mehr Licht und Energie lautet die Devise! &#8211; HERETOIR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2017 07:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>HERETOIR &#8211; The Circle Veröffentlichungsdatum: 24. März 2017 Dauer: 65:37 Min. Label: Northern Silence Productions Genre: Post Metal Es gibt Bands, die hauen jedes Jahr ein Album (oder sogar mehr) raus. Der eine mag jetzt meinen: „Die sind halt kreativ, also warum ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/weniger-dunkelheit-mehr-licht-und-energie-lautet-die-devise-heretoir/">Weniger Dunkelheit, mehr Licht und Energie lautet die Devise! &#8211; HERETOIR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HERETOIR </strong>&#8211; The Circle<br />
Veröffentlichungsdatum: 24. März 2017<br />
Dauer: 65:37 Min.<br />
Label: Northern Silence Productions<br />
Genre: Post Metal<span id="more-15049"></span></p>
<p>Es gibt Bands, die hauen jedes Jahr ein Album (oder sogar mehr) raus. Der eine mag jetzt meinen: „Die sind halt kreativ, also warum nicht!?“, ein anderer behauptet vielleicht: „Tja, umso mehr wird in kurzer Zeit verkauft, und es fließt mehr Geld.“ Dauert die &#8222;Release-Abstinenz&#8220; allerdings zu lange, wird der Lieblingsband in der Regel Feuer unterm Arsch gemacht, weil sich die Fans nach Nachschub für die Trommelfelle sehnen. Was ist denn nun aber die genau richtige Zeit, die sich Künstler für ein neues Album nehmen sollten?</p>
<p>Im Fall von <strong>HERETOIR</strong> liegen sechs Jahre zwischen dem Debüt-Album und dem nun kommenden &#8222;The Circle&#8220;. Wie es scheint, war dies genau der perfekte Zeitraum, den sich <strong>Eklatanz</strong> nur für das kommende Silberscheibchen nehmen konnte, denn das Werk weiß von vorn bis hinten zu begeistern und klingt wahnsinnig ausgereift, und das bei sagenhaften elf Tracks.</p>
<blockquote><p>&#8230; denn die Platte in ihrer Gesamtheit klingt sehr neu, sehr frisch.</p></blockquote>
<p>Ehrlich gesagt habe ich, die bisherigen Platten im Hinterkopf, ein eher düsteres, niederschmetterndes, emotionales Werk erwartet, teilweise sogar ein etwas beengendes. Diese Zeiten sind vorbei! Offenbar hat sich in den sechs Jahren Schaffensphase einiges getan, denn die Platte in ihrer Gesamtheit klingt sehr neu, sehr frisch. Sie beansprucht sehr viel Raum und gibt mir irgendwie das Gefühl von Freiheit, anstatt von unangenehmer Beklemmung.</p>
<p>Kennt ihr das, wenn ihr mit einem Song oder einem Album plötzlich eine Farbe in Verbindung bringt? Beim Hören dieser Scheibe dominiert für mich die Farbe weiß (für alle Klugscheißer – ich gebe mir selbst den Hinweis: „Weiß ist doch gar keine richtige Farbe!“). Bei fast allen Stücken wird vorm inneren Auge alles immer heller. An sich füllt die Musik den Raum um mich mit einer sehr wohligen Atmosphäre. Das Werk birgt sehr viel Melancholie und Platz zum Träumen, drückt aber im nächsten Moment wieder mit positiver Energie nach vorn, anstatt, wie bisher bekannt, mit Verzweiflung nach unten zu ziehen. Dabei kommen auch Blastbeats und die Bassdrum-Action nicht zu kurz.</p>
<blockquote><p>Es geht um das Leben, das der Sonne und der Freiheit gewidmet ist.</p></blockquote>
<p>Die musikalischen Kompositionen passen wie die Faust aufs Auge zu den lyrischen Themen des Albums. Textlich dreht sich &#8222;The Circle&#8220; nämlich um den Kreislauf des Lebens, um Tod und Wiedergeburt, und bildet eine emotionale und tiefe Reise ab. Es geht um das Leben, das der Sonne und der Freiheit gewidmet ist.</p>
<p>Die Vocals, die der <strong>Herr Eklatanz</strong> hier abliefert, sind große Klasse! Die Screams klingen brachial – das pure Energiebündel, die cleanen Gesänge hingegen klingen unglaublich sauber und gefühlvoll. Die Gitarrenspuren lassen mich entweder in Gedanken oder Traumsequenzen versinken, oder polieren mir gewaltig die Fresse. Irgendwie haut mich die neue Mischung hier völlig vom Hocker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15067 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/heretoir-the-circle-cover.jpg" width="350" height="355" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/heretoir-the-circle-cover.jpg 1182w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/heretoir-the-circle-cover-296x300.jpg 296w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/heretoir-the-circle-cover-1009x1024.jpg 1009w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/heretoir-the-circle-cover-750x761.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />
<p>Dazu kommt, dass das Endprodukt der Aufnahmen so unfassbar klar und deutlich klingt. Für mich stehen die eingespielten Instrumente in einem perfekten Verhältnis zueinander. Nichts ist zu leise oder zu laut, sondern alles wurde auf den Punkt getroffen. Punktgenau und präzise fliegen mir auch die Drum-Spuren um die Ohren, die der <strong>Herr Schuler</strong> (<strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>) für <strong>HERETOIR</strong> eingewammst hat. Ich zitiere an dieser Stelle Chefredakteur <strong>Robert</strong>: „Ich habe selten eine Band gesehen, die live so tight auf den Punkt ist, wie <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>.“ Und das liegt sicher nicht zuletzt an den Fähigkeiten von <strong>Tobias Schuler</strong> hinter der Schießbude – das hört man einfach auch hier.</p>
<p><strong>Tobias Schuler</strong> ist aber nicht der einzige bekannte Gast, der zum Album seinen Teil beigetragen hat. Das Cover-Artwork stammt von <strong>Fursy Teyssier</strong> (<strong>LES DISCRETS</strong>), der auch schon das Cover des Debüts gezeichnet hat. Und auf dem wohl verträumtesten Song der Platte <em>&#8222;<span style="color: #000000;">Laniakea Dances (Soleils Couchants)&#8220;</span></em> leiht der gute <strong>Neige</strong> (<strong>ALCEST</strong>) <strong>HERETOIR</strong> seine unverwechselbaren Screams. Das passt mega gut! Der Song ist sehr ruhig und gefühlvoll und meiner Meinung nach einer der wenigen Lieder, bei dem der Gesang viel mehr im Vordergrund steht, als das Instrumental. Daher hebt sich <em><span style="color: #000000;">&#8222;Laniakea Dances (Soleils Couchants)&#8220;</span></em> für mich auch klar von den anderen Songs ab. Während <strong>Neige</strong> anfangs mit seinem rauen Geschrei stark vorlegt, gibt <strong>Eklatanz</strong> später seine Glanzleistung in Sachen Clean-Gesang zum Besten. Gänsehaut!</p>
<p>Es ist gar nicht so einfach, generell Highlights aus den elf Tracks herauszupicken, weil das gesamte Werk ein Kracher ist, allerdings stechen neben dem genannten Song noch zwei weitere Titel besonders hervor:</p>
<p>Das ist zum einen <em>&#8222;The White&#8220;</em>. Die Drumpattern, mit denen die Nummer beginnt, sind anfangs schwer zu verstehen, finde ich. Ich kann schon mitnicken, aber die Struktur klingt irgendwie kompliziert. Das macht die ganze Sache für mich gleich noch ein gutes Stück interessanter und führt dazu, dass ich bewusster höre. Cleangesang und Screams wechseln sich ab, und plötzlich: Ruhe. Aus der Ferne kommen verzerrte Gitarren immer näher und näher, bis hin zu DER Minute, die wohl die dicksten Eier des gesamten Albums hat. Ich würde diese Stelle fast als eine Art Breakdown beschreiben, wie man ihn aus dem Modern Metal/Metalcore kennt. Während es ordentlich aufs Maul gibt, kommt trotzdem ein riesiges Stück Atmosphäre bei mir an. Wie geil der Song einfach ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bjHho3SV2BA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und da ist zum anderen das Lied, das auf <em>&#8222;Golden Dust&#8220;</em> getauft wurde. <em>&#8222;Golden Dust&#8220;</em> ist für mich ein Titel zum Augen schließen, Seele baumeln lassen, sich besinnen, nachdenken, über was auch immer. Das Besondere ist, dass anfangs beide Gitarren eher auf mittlerer Tonhöhe gespielt werden, der &#8222;Raum&#8220; ist nicht allzu riesig, doch als dann die eine Gitarre verzerrte tiefe Töne ausspuckt, während die andere Gitarre mit Hall beladen ist und in die Höhe geht, öffnen sich gefühlte 100 Türen, um den Raum, der für diese Musik benötigt wird, bereitzustellen. Dabei wird am Schlagzeug immer mehr an Tempo zugelegt. Ganz ehrlich: Das Lied ist der pure Geschlechtsverkehr. Je fortgeschrittener der Song, desto stärker wird gehämmert (in diesem Fall aber hinterm Schlagzeug), und ist der Höhepunkt erreicht, ist erstmal Schluss. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Für mich ist &#8222;The Circle&#8220; ein Werk zum Träumen und ein Energiebündel zugleich. Ich bekomme einfach nicht genug davon. Gerade auch, weil es eben nicht so weich gewaschener Post Metal ist, sondern weil auch mal ordentlich gebelzt wird, erhält es eben keinen so schwermütigen Charakter, steht in Sachen Verträumtheit und Melancholie aber trotzdem ganz weit vorn. Absolut belebend, diese Scheibe. Der musikalische Wechsel vom Düsteren hin zum Licht tut <strong>HERETOIR</strong> mehr als gut. Für mich ist das Album jetzt schon ein Anwärter auf die Platte des Jahres 2017. Großartig!</p>
<p><strong>HERETOIR</strong> Bandcamp: <a href="https://heretoir.bandcamp.com/" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>HERETOIR</strong> Facebook: <a href="https://www.facebook.com/heretoir" target="_blank">hier</a></p>
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		<title>Wenn dich Baumgeister in eine andere Welt entführen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2016 13:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ALCEST &#8211; Kodama Releasedate: 30.09.2016 Dauer: 42:15 Min. Label: Prophecy Productions Was würde ich bloß ohne Musik machen?&#8230; … Ich würde komplett eingehen, und ich glaube, dass das nicht nur mir so geht. Ich genieße es förmlich, mich in einem guten Album ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ALCEST</strong> &#8211; Kodama<br />
Releasedate: 30.09.2016<br />
Dauer: 42:15 Min.<br />
Label: Prophecy Productions</p>
<h2>Was würde ich bloß ohne Musik machen?&#8230;</h2>
<p>… Ich würde komplett eingehen, und ich glaube, dass das nicht nur mir so geht. Ich genieße es förmlich, mich in einem guten Album für seine Spielzeit und darüber hinaus für eine bestimmte Zeit so richtig zu verlieren. Jeder kennt sicherlich den Spruch: &#8222;Musik an, Welt aus!&#8220;, und genau so etwas brauche ich einfach. Ich würde ohne solche Momente wahrscheinlich durchdrehen.</p>
<p>Das liegt aber weniger daran, dass ich mein Leben nicht auf die Reihe bekomme und zur Musik einfach in mich hinein weinen und in Selbstmitleid zerfließen möchte, sondern daran, dass es mich derart begeistert, was Musik mit mir anstellen kann, wenn sich in ihr eine besondere Atmosphäre aufgebaut hat, sodass ich aus dieser erstmal gar nicht mehr auftauchen möchte. Das Hören eben solcher Momente ist für mich ein pures Glücksgefühl, das sich durch meinen kompletten Speckwanst zieht.</p>
<h2>Immer wieder ein Genuss</h2>
<p>Ein Musikprojekt, das mir seit Jahren den Rest gibt, mich auch nach dem hundertsten Hören noch in eine andere Welt boxt und mein Gemüt in die diversesten Richtungen verändert, ist <b>ALCEST</b>. Wer mich kennt, der wird unschwer bemerkt haben, dass ich beim &#8222;Fangirling&#8220; seit Monden ganz vorn mit am Start bin (allerdings ohne Kreischen und so, wir sind ja hier nicht bei den <b>BACK STREET BOYS</b>), und was denkt ihr, was los war, als die Franzosen verkündet haben, dass bald ein neues Album kommt – &#8222;Kodama&#8220;?</p>
<p>Ihr wisst ja wie es ist, wenn man voller Vorfreude die Zeit abwarten muss. Da führt man sich auch als Erwachsener ganz schnell auf wie ein Kind in der Vorweihnachtszeit. Doch wenn man dann die Möglichkeit erhält, schon mal VOR dem Releasedate in die Platte reinzuhören, auf die man so unfassbar ungeduldig hinfiebert, ist das wie Weihnachten, Zahltag und Kindergeburtstag bei McDonald&#8217;s zusammen.</p>
<h2>Das allererste Mal &#8211; ein hoch und runter!</h2>
<p>So war es dann auch. Als es mir möglich war, das allererste Mal in &#8222;Kodama&#8220; reinzuhören, war es nachts und ich wollte eigentlich ins Bett. Den Plan habe ich nach den ersten Klängen verworfen. Ich musste das Album vier Mal hören, bis meine erste Dosis <b>ALCEST</b> gedeckt war. Diese Dosis musste jedoch direkt am nächsten Morgen nach dem Aufstehen erhöht werden. Die Platte läuft bei mir hoch und runter. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8210 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/band_2-300x200.jpg" alt="Alcest Promo 2" width="300" height="200" />
<p><em>&#8222;Kodama&#8220;</em> startet mit dem Titeltrack, und schnell wird klar, dass <b>ALCEST</b>  &#8211; wie auf jedem bisherigen Album &#8211; unter tausend anderen Bands mit Leichtigkeit wiedererkannt werden können. Schnell bin ich auch wieder in einer fernen Traumwelt, denn ich bin sofort gebannt von den ersten Klängen des Albums. Ich hatte zuvor wahnsinnig viel von dem Album erwartet und war gespannt, wie die Franzosen die japanischen Einflüsse wohl vertonen würden. Doch eigentlich bin ich jetzt schon ein kleines bisschen hin und weg. Der erste Track ebnet die akustische Reise durch japanische Lande und grüne Wälder, in denen die Baumgeister &#8211; die &#8222;Kodamas&#8220; &#8211; sitzen, mit Bravour. Sofort hab ich ein Wechselspiel warmer und kalter Farben sowie etliche Szenen aus dem Film &#8222;Prinzessin Mononoke&#8220; im Kopf.</p>
<p><em>&#8222;Eclosion&#8220;</em>, der zweite Song der Platte, steht dem Titeltrack in nichts nach. Vor allem die Leute, die auf dem vorherigen Album &#8222;Shelter&#8220; Neiges Screams sowie die Blasts vermisst haben, kommen aber mal sowas von wieder auf ihre Kosten. Ich liebe die Abwechslung in diesem Stück. Die Ausbrüche nach ruhigen Passagen lassen mich noch tiefer in eine japanische, weitläufige Traumwelt sinken. Die Mischung aus den minimalistischen, asiatischen Klängen mit viel Hall und der typischen <b>ALCEST</b>-Breite setzt mir einen derben Ohrwurm in den Kopf.</p>
<h2>Allez, allez! Weiter geht&#8217;s …</h2>
<p>Weiter geht es mit <em>&#8222;Je Suis D&#8217;alleurs&#8220;</em>, dem, meiner Meinung nach, traurigsten und schwermütigsten Titel der Platte – als hätte man eine Chance im Leben verpasst und könnte sich selbst genau das nicht verzeihen. In der Mitte des Titels baut sich das Instrumental Stück für Stück auf und kommt aus der Ferne immer näher, bis die angestaute Verzweiflung ihren Höhepunkt erreicht und dem Unmut freien Lauf gelassen wird. Screams, Melancholie, Blastbeat – Gänsehaut. Ich bin überwältigt und muss mich erstmal wieder fangen.</p>
<p>Dabei unterstützt mich <em>&#8222;Untouched&#8220;</em>, der wohl romantischste Song des Albums. <em>&#8222;Untouched&#8220;</em> ist sehr ruhig, sehr tragend. Vor allem ein Riff trägt zur Beruhigung des aufgewühlten Gemüts bei. Es wird bei verzerrtem Gitarrensound in erster Linie gezupft und die Atmosphäre im Raum wird wärmer, wenn die Wellen dieses Liedes durch den Raum schwingen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jwE5FG-pIdk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Jetzt, da wir uns alle wieder beruhigt haben: &#8222;Zähne putzen und ab ins Bett!&#8220; steht noch nicht auf der Tagesordnung. Vorher schepperts nochmal gewaltig, und zwar mit <em>&#8222;Oiseaux de proire&#8220;</em>. Was für ein hammergutes Lied! Schon als dieses Stück als Erstes vor dem Album-Release auf <a href="https://youtu.be/jwE5FG-pIdk">Youtube</a> veröffentlicht wurde, habe ich es endlos gesuchtet. Ich konnte nicht oft genug meine Lauscher mit dieser Ohrenweide erfreuen. <em>&#8222;Oiseaux de proire&#8220;</em> projiziert mir zum Ende hin nochmal genau die Bilder vors innere Auge, die ich zu Anfang des Albums gesehen hatte. Warme und kalte Farben im Wechsel, endlose Wiesen und Wälder, durch die man sich hindurch bewegt, die Sonne ist fast untergegangen und beleuchtet zusammen mit dem Mond die naturbelassene Umgebung – weit und breit kein anderer Mensch zu sehen. Wow!</p>
<h2>Letzte Töne&#8230; und gleich nochmal!</h2>
<p>Während ich gebannt bin von den letzten Klängen dieses Liedes, erklingt der letzte Track der Scheibe: <em>&#8222;Onyx&#8220;</em>. Ich denke, <em>&#8222;Onyx&#8220;</em> lässt sich nicht als vollwertiges Lied bezeichnen, sondern eher als abrundendes Instrumental – ein ziemlich deepes Instrumental. Man hört nur verzerrte Gitarren, Hall und Rauschen. Dieses – ich nenne es einfach mal – Outro bewirkt bei mir, dass ich die gefühlsmäßigen Höhen und Tiefen des Albums nochmal Revue passieren lassen kann. Ich kann jetzt abschalten und mich besinnen und kehre aus der, durch die Musik erschaffenen, Traumwelt zurück. JETZT heißt es: &#8222;Zähne putzen, ab ins Bett!&#8220;, es sei denn, ihr tut es mir gleich und hört das Album zuvor nochmal&#8230; und nochmal&#8230; und nochmal.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8208 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Alcest_Kodama_Cover-300x300.jpg" alt="Alcest_Kodama_Cover" width="300" height="300" />
<p>Ich habe &#8222;Kodama&#8220; mittlerweile bestimmt weit öfter als 50 Mal gehört und bin immer noch hin und weg. Das Album klingt nach Fernost, nach endloser Weite im Grünen, nach Sehnsucht und nach Einsamkeit. Ein weiteres Mal haben es Neige und Winterhalter geschafft, Musik zu kreieren, in der ich mich komplett fallen lassen kann &#8211; und will. Generell erinnert mich der Mix der Instrumente an das Album &#8222;Écailles de Lune&#8220;, auch die hohen Screams sowie die unfassbar gute, verfrickelte, teils auch derbe Arbeit hinter den Drums lässt vermuten, dass <b>ALCEST</b> zu älteren Gefilden zurückkehren.</p>
<p>Meine Meinung ist allerdings eine andere: &#8222;Kodama&#8220; &#8211; ein <b>ALCEST</b>-Album im alten Stil? Nein! Ich finde, jedes Album der Franzosen vermittelt eine andere Stimmung, eine andere Art von Schwermut, und trotzdem klingt jede Scheibe nach <b>ALCEST</b>. Während &#8222;Shelter&#8220; beispielsweise sehr soft und dreampoppig klang, so ist &#8222;Kodama&#8220; eben wieder eine Nummer härter und trotzdem sehr frisch und neu, aufgrund der asiatischen Note. Für mich stellt dieses Album ein weiteres Mal den Beweis dafür dar, dass Neige und Winterhalter wahnsinnig vielseitige Musik erschaffen können und nie langweilig oder eintönig wirken, obwohl sie die <b>ALCEST</b>-Schiene nie verlassen.</p>
<h2></h2>
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		<title>Was Musik ausmacht und warum sie eine Art Therapie ist &#8211; Interview mit Sylvaine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2016 09:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOR ENGLISH VERSION SEE BELOW Könnt ihr euch noch an meinen Artikel über SYLVAINE erinnern – die hübsche Norwegerin, die so wahnsinnig gute Musik macht? Ihr Album &#8222;Wistful&#8220; hat mich ganz schön umgehauen und tut es noch immer. Für mich ist die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-sylvaine/">Was Musik ausmacht und warum sie eine Art Therapie ist &#8211; Interview mit Sylvaine</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>FOR ENGLISH VERSION SEE BELOW</h2>
<p>Könnt ihr euch noch an meinen Artikel über <strong>SYLVAINE</strong> erinnern – die hübsche Norwegerin, die so wahnsinnig gute Musik macht? Ihr Album &#8222;Wistful&#8220; hat mich ganz schön umgehauen und tut es noch immer. Für mich ist die Platte definitiv eine der besten Neuerscheinungen des Jahres 2016. Auf dem <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong> in Rumänien spielte <strong>SYLVAINE</strong> ihren allerersten Live-Gig mit Band – mit dabei hinter dem Schlagzeug: Neige (<strong>ALCEST</strong>).</p>
<p>Ich hatte die Chance ihr ein paar Fragen zu stellen und ein paar interessante Einblicke zu bekommen. Hier ist das Inverview mit <strong>SYLVAINE</strong>:</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Jetzt, wo dein zweites Album &#8222;Wistful&#8220; seit ungefähr drei Monaten erhältlich ist: Wie fühlst du dich damit? Welches Feedback hast du bisher so bekommen?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Es ist echt verrückt, wenn ich daran denke, dass das Album jetzt schon wieder drei Monate draußen ist&#8230; Die Zeit vergeht wie im Flug! Ich denke, jeder Künstler wird im Nachhinein immer Kleinigkeiten in seinen fertigen Werken finden, die man verbessern könnte, und natürlich bildet &#8222;Wistful&#8220; da auch keine Ausnahme für mich. Ich muss allerdings sagen, dass ich sehr stolz auf das Album bin, und auf das, was es am Ende geworden ist. Es hat echt genau das eingefangen, was ich versucht hatte, auszudrücken, und ich bin auch echt überglücklich mit der Entwicklung meines Songwritings auf dem Album. Ich bin so froh, dass die Leute das auch würdigen, und ich könnte mir kein besseres Feedback vorstellen, als das, was ich bisher bekommen habe! Viele tolle Reviews und nette Worte vom Publikum und der Musikpresse von überall auf der Welt geben mir viel Bestätigung und helfen mir, zu glauben, dass ich da etwas Wertvolles erschaffen habe &#8211; etwas, das Leute dazu anregt, zu fühlen. In anderen Worten: Ich bin definitiv sehr dankbar und glücklich über die bisherigen Reaktionen auf das Album!</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Im Vergleich zu deinem ersten Album klingt dein zweites Album für mich tiefer und &#8222;gaziger&#8220;, was mir sehr gut gefällt. Ist das einfach so passiert oder hat das einen bestimmten Grund?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Das Album etwas ätherischer und verträumter zu gestalten, war definitiv etwas, das ich bewusst in meinem Kopf hatte, während ich die Tracks für &#8222;Wistful&#8220; geschrieben habe. Um es zu erklären, ich wollte den Unterschied zwischen den ruhigen Parts und den brutalen Elementen noch größer gestalten, um die Musik auf &#8222;Wistful&#8220; atmosphärischer zu machen als auf &#8222;Silent Chamber, Noisey Heart&#8220;. Ich wollte diese Ambient-Stimmung auf diesem Album noch präsenter haben, aber ebenso auch die natürliche Aggression beibehalten, die heraus kam, als ich manche der Tracks fürs Album geschrieben habe. Das gibt der Musik eine dunklere und rauere Seite als zuvor. Mit dem zweiten <strong>SYLVAINE</strong>-Album bin ich jetzt näher an dem Sound dran, den ich eigentlich im Kopf hatte, als ich das Projekt gestartet habe. Während das erste Album mehr eine Art Patchwork ist, da die Songs alle über mehrere Jahre geschrieben wurden, präsentiert sich &#8222;Wistful&#8220; für mich fokussierter.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Im Allgemeinen: Wie schreibt du Songs? Gibt es da einen bestimmten Prozess? Oder sind da einfach verschiedene Dinge, die dir in den Kopf kommen, wenn jemand oder etwas dich inspiriert?</em></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6850 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic.jpg" alt="Sylvaine live" width="350" height="446" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic-235x300.jpg 235w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />
<p><strong>Sylvaine:</strong> Ich würde sagen, das ist von Zeit zu Zeit recht unterschiedlich, und es gibt für mich absolut keine Regeln, wenn es darum geht, Musik zu machen. So viel kann ich sagen: es gibt natürlich einige Gewohnheiten, die während dem Komponieren immer wieder aufzutauchen scheinen. Ich versuche immer auf sehr emotionale Art zu schreiben, Dinge nicht zu sehr zu überdenken, sondern einfach Entscheidungen intuitiv zu treffen. Das einzig wichtige ist mir dabei, dass die Musik etwas echtes ausdrückt, und das ist etwas, das man am einfachsten erreichen kann, indem man seine Gedanken schweifen lässt und mit dem arbeitet, was zu dem Zeitpunkt einfach herauskommt – sei es, dass man durch introvertierte Belange inspiriert wird, oder durch etwas Gesehenes, eine Person, eine Situation, oder was auch immer. Alles passiert auf ziemlich natürliche Art und Weise. Das Schreiben der Musik ist sehr spontan und ich mache einfach immer weiter, bis ich das habe, wovon ich denke: &#8222;Das ist ein Album.&#8220; In der Regel schreibe ich mehr Songs, als zum Schluss tatsächlich auf dem Album landen, denn ich bin der Meinung, das ist nötig, um sicherzustellen, dass nur die besten auf dem Album landen. Ich bin immer am Musik Schreiben, auch wenn mein Inspirationslevel ständig hoch und runter geht, wie wahrscheinlich bei jedem Musiker. Ich hab also nicht unbedingt die Absicht, ein bestimmtes Album zu schreiben, sondern versuche eher, den Fluss solange am Laufen zu halten, wie es geht. Was das Instrumental angeht, beginne ich das Songwriting mit Gitarrenriffs und baue dann alles andere drumherum.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Welcher ist dein liebster </em><strong>SYLVAINE</strong><em>-Song und warum?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Es ist echt schwer, einen Lieblingssong herauszupicken, um ehrlich zu sein, da sie ja alle auf ihre bestimmte Art meine Babys sind, und alle haben eine sehr persönliche Bedeutung für mich. Einige dieser Songs vermitteln dieses ganz besondere Gefühl, während ich sie spiele. Es ist jedes Mal, als wäre es eine Art reinigendes oder beruhigendes Gefühl. Das klingt vielleicht etwas strange, aber es bedeutet wahrscheinlich, dass diese Songs mir besonders nah am Herzen liegen. Vom ersten Album ist der Titeltrack &#8222;Silent Chamber, Noisey Heart&#8220; einer dieser Tracks. Auf &#8222;Wistful&#8220; sind es die Lieder &#8222;Delusions&#8220;, &#8222;Earthbound&#8220; und &#8222;Wistful&#8220;. Der Titeltrack &#8222;Wistful&#8220; verkörpert so ziemlich einen der Hauptgründe, warum ich <strong>SYLVAINE</strong> damals überhaupt ins Leben gerufen habe, das macht ihn zu einem Song, zu dem ich immer eine ganz besondere Verbindung spüre. Jedes Mal, wenn ich dieses Lied höre, erinnere ich mich an die Momente, als ich den Song geschrieben habe. Ich denke, der Song wird mich immer etwas in Gedanken schweifen lassen.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Was ist deine größte Inspirationsquelle für deine Texte und das Instrumental?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> <strong>SYLVAINE</strong> funktioniert für mich wie eine Art &#8222;Audio-Tagebuch&#8220;, so wie auch für viele andere Künstler. Das bedeutet: das, was durch die durch die Musik vermittelt wird, sind normalerweise Konflikte oder Themen, die aus meinem Inneren kommen, und die ich irgendwie ausdrücken muss. Musik zu schreiben funktioniert als eine Art Therapie für mich, die es mir erlaubt, all meine Gefühle aus mir herauszulassen, anstatt sie herunterzuschlucken und in mir zu behalten. Musik zu machen ist jedoch nur eine Art temporäre Erleichterung, denke ich, und bietet nicht die finale Lösung meiner Konflikte. Derzeit ist dies aber etwas, das ich in meinem Leben definitiv brauche. Ich habe viel über das Gefühl gesprochen, Erleichterung für etwas erlangen zu wollen, ohne zu wissen, wie ich es erreichen kann, und ohne Zuflucht zu erfahren. &#8222;Wistful&#8220; thematisiert viel dieser Gefangenschaft in der eigenen Existenz, im menschlichen Körper, welcher begrenzt ist auf seine Sinne. Außerdem inspiriert mich auch die Zweischneidigkeit im Leben: Frohsinn vs. Melancholie, Außenwelt vs. meine innere Welt, Realität vs. Tagträume und so weiter.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Falls dich Musik auch inspiriert, welche sind die drei Bands/Künstler, die dich am meisten inspirieren?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Wie jeden anderen Musikbegeisterten, inspiriert mich Musik natürlich auch sehr stark für meine eigenen Werke. Sie ist einfach eine so starke Form der Kunst, mit der Möglichkeit, unseren Geist auf so viele Arten zu beeinflussen. Sie ist einfach notwending für das menschliche Leben. Nur drei Bands auszuwählen, die mich und meine Musik über die Jahre beeinflusst haben, ist echt hart! Wenn ich wählen müsste, würde ich sagen <strong>TYPE O NEGATIVE</strong>, <strong>PHILIP GLASS</strong> und <strong>DEAD CAN DANCE</strong>. Möglicherweise würde ich dir an einem anderen Tag schon wieder eine andere Antwort geben, aber es fühlt sich so an, als wären diese drei für heute die richtige Wahl.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Welche anderen Musik-Genres magst du?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Ich höre eigentlich alles, das in irgendeiner Weise zu mir spricht, daher mag ich viele verschiedene Genres. Ich liebe die gesamte Shoegaze/Dreampop-Szene, ebenso die Darkwave-, die Post-Punk- und die modernere Post Rock- und Post Metal-Szene, mit Bands wie <strong>SLOWDIVE</strong>, <strong>THE CHAMELEONS</strong>, <strong>EXPLOSIONS IN THE SKY</strong>, <strong>SIGUR ROS</strong>, <strong>ALCEST</strong>, <strong>JOY DIVISION</strong>, <strong>MONO</strong>, <strong>HAMMOCK</strong>, <strong>COCKTEAU TWINS</strong>, <strong>LYCIA</strong>, <strong>DEAD CAN DANCE</strong> und <strong>THE CURE</strong>. Ich werde aber auch von klassischer Musik inspiriert, während auch Minimalismus eine meiner liebsten Richtungen ist. Ich war immer sehr fasziniert von dem Konzept, die kleinsten Stücke zu nehmen, und diese langsam in etwas anderes zu verwandeln. Das ist auch etwas, das ich versuche, in meiner Musik umzusetzen, wirklich diese hypnotischen, medidativen Abschnitte zu erschaffen, die den Hörer in eine Art Trance versetzen. Metal-mäßig ist eine meiner Lieblingsbands<strong> TYPE O NEGATIVE</strong>. Ich liebe die verschiedenen Ausdrucksweisen, die sie in ihren Songs umsetzen, und bewundere ihr Können, üppige, vielschichtige, harte Atmosphären zu erschaffen. Ich mag auch die Black Metal-Szene sehr, z.B.Bands wie <strong>ULVER</strong>, <strong>BATHORY</strong>, <strong>EMPEROR</strong>, <strong>DARKTHRONE</strong>, <strong>BURZUM</strong> und so weiter. Ebenso mag ich aber auch die Grunge-Szene der 90er, mit <strong>NIRVANA</strong> und den <strong>SMASHING PUMPKINS</strong>.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Wann hast du dich dazu entschieden, Musikerin zu werden und eigene Songs zu schreiben, und warum?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Musik war schon immer ein großer Teil meines Lebens, schon seit ich ein Kind war. Zu sehen, wie meine Eltern beide Musiker sind und im Musik-Business arbeiten, führte mich schon von Anfang an an solch ein Leben heran. Musik zu schreiben und zu spielen ist für mich ein absolut beruhigender Prozess, wie ich vorhin schon beschrieben habe, und wurde für mich so eine Art Therapie, ohne die ich seit dem Teenie-Alter nicht mehr leben könnte. Schon als ich 16 Jahre alt war, war ich fasziniert von der Balance zwischen Wunderschönem und sehr Rauem in verschiedenen Musikrichtungen, also begann ich Musik zu schreiben, die sich auf mich bezog. Das führte mich zu dem Sound, den ich mehrere Jahre später für <strong>SYLVAINE</strong> auswählte. Ich brauche Musik in meinem Leben, um komplett zu sein, um mit Dingen in mir drin umgehen zu können, die ohne Musik unterdrückt würden. Das ist der Grund, warum ich angefangen hab, Musik zu machen und ich bin so froh und dankbar, dass es mir möglich ist, genau das zu tun. Ich wusste immer, dass ich diesen Weg gehen würde, wenn es mir der Weg des Schicksals erlaubt.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Du hast jetzt deinen allerersten Live-Gig mit Band hinter dir (</em><strong>DARK BOMBASTIC EVENING 7</strong><em>) Wie war es? Was magst du uns darüber erzählen?</em></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6849 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Darkbombasticevening.jpg" alt="Dark Bombastic Evening" width="350" height="495" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Darkbombasticevening.jpg 595w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Darkbombasticevening-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />
<p><strong>Sylvaine:</strong> Unsere allererste Show mit dem kompletten Live-Line-Up für <strong>SYLVAINE</strong> war wirklich eine richtig klasse Erfahrung! Wir hatten schon so lange auf diesen Moment gewartet. Und endlich auf der Bühne zu stehen und all diese wundervollen Menschen zu sehen, die sich zu unserer Musik bewegen und uns so positives Feedback geben, war mehr, als wir uns je erträumt hätten. Nach der Show kamen Leute zu uns und meinten, sie könnten gar nicht glauben, dass dies unsere erste Show war und dass wir die positive Überraschung des Festivals für manche waren. Es war so schön! Wir haben es echt genossen auf dem <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong>! Danke an die tollen Menschen, die dort auf dem Festival gearbeitet haben, das nette Publikum, die anderen Bands und natürlich die bildhaft schöne Location. Diese Erinnerungen werden definitiv viele Jahre lang bei uns im Kopf bleiben und wir können es kaum abwarten, wieder auf die Bühne zu treten, um für die Leute von überall her zu spielen!</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Was stimmt dich glücklicher: Das allererste Mal einen neuen Song von dir zu hören oder live zu spielen?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Beide Situationen hinterlassen bei mir ein großartiges Glücksgefühl, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich eins der beiden wählen kann, da man beides nicht wirklich vergleichen kann. Der gesamte Songwriting-Prozess ist sehr introvertiert und funktioniert auf einem sehr persönlichen Level, während die Live-Erfahrung sehr extrovertiert und spontan ist, und man sie mit vielen Leuten teilt. Beides ist sehr lohnend und zufriedenstellend, aber auf verschiedene Weise.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Neige spielt für dich Schlagzeug, das ist der Wahnsinn! Für mich ist er einer der großartigsten Musiker, die es gibt. Ich liebe all seine Musikprojekte. Wie hast du ihn kennengelernt und wie wurde er dein Schlagzeuger?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Ich habe <strong>ALCEST</strong> 2011/2012 entdeckt und mich sfort in die Musik verliebt und mich mit ihr verbunden gefühlt. 2012 hatte ich das Vergnügen, sie mehrmals live zu erleben und habe sie dann eines nachts getroffen. Nach diesem Abend blieb ich mt Neige in Kontakt, wir wurden Freunde und ich habe angefangen, ihm die Dinge zu zeigen, die ich mit <strong>SYLVAINE</strong> so mache. Er war sehr positiv eingestellt zur Musik und begann, das Projekt zu unterstützen. Das hat sicherlich auch dazu geführt, dass ich die Akustik-Tour 2014 mit <strong>ALCEST</strong> in Südamerika zusammen spielen durfte, und im Endeffekt auch dazu, dass er die Drums auf &#8222;Wistful&#8220; und im Live-Line-Up von Sylvaine gespielt hat/spielt. Ich mag den Stil, wie er Schlagzeug spielt, wirklich sehr sowie seine Aufmerksamkeit als Schlagzeuger und seinen starken Sinn für Musikalität. Also kamen wir beide zu dem Entschluss, dass es recht gut passen könnte. Wir haben einfach eines Tages probiert, zusammen die Songs zu spielen, und wir beide waren uns einig, dass es super klingt! Ich weiß, dass Neige zu der Zeit auch in der Stimmung war, wieder Schlagzeug zu spielen, also war es eine Wahnsinns-Chance für mich, die ich zu meinem Vorteil genutzt habe, haha. Es war mir eine große Ehre, mit solch einem talentierten und kreativen Musiker auf &#8222;Wistful&#8220; und zu unserer Show auf dem <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong> zusammenzuarbeiten. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm. Es ist ein Traum, der für mich wahr geworden ist.</p>
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<p><strong>Flo:</strong> <em>Was können wir von </em><strong>SYLVAINE</strong><em> zukünftig erwarten?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Da mein Album jetzt einige Zeit draußen ist und die Pressetermine so langsam weniger werden, nehme ich mir die Zeit, Auftritte zu planen und mein drittes Album zu schreiben. Ich weiß wirklich noch nicht, welche Richtung ich für den Charakter des Albums einschlagen werde, aber es fühlt sich so an, als wäre es &#8222;Wistful&#8220; stark verbunden, allerdings mit neuen Elementen und einem etwas weiterentwickelten Sound. Ich hab eigentlich jetzt schon genug Songs und wahnsinnig viele Ideen, die ich noch ausbauen muss, aber ich nehme mir die Zeit, so viele Songs wie möglich zu schreiben, um sicherzustellen, dass es nur die richtigen auf das dritte Album schaffen. Außerdem versuchen wir Touren und Gigs für die Band zu planen, denn wir würden uns riesig freuen, für euch alle da draußen zu spielen. Ich arbeite eigentlich konstant an irgendetwas, um das Projekt <strong>SYLVAINE</strong> irgendwie in Bewegung zu halten. Ich hab seit 2013, bevor ich mein erstes Album veröffentlicht habe, damit nicht mehr aufgehört. Darüber mache ich mir aber im Prinzip auch gar keine Gedanken, da ich wirklich sehr glücklich und dankbar bin, ausschließlich für meine Band arbeiten zu können.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Welche Pläne bezüglich Auftritten in Deutschland hast du?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Bisher gibt es keine präzisen Pläne, aber wir hatten schon verschiedene Angebote von deutschen Promotern, daher hoffe ich, dass es auch bald klappen wird. Schon als ich als Teenager mit der Musik angefangen habe, wollte ich immer für das deutsche Publikum spielen, weil ich wusste, es gibt dort einen sehr großen Markt und vor allem ein sehr aufgeschlossenes Publikum. Ich kreuze meine Finger und freue mich sehr auf den Tag, an dem ich nach Deutschland zurückkehren kann und diesen Traum verwirklichen kann!</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Wenn du dich entscheiden müsstest: Gitarre oder Stimme?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Wieder eine echt schwere Entscheidung. Das Singen ist etwas, das ich schon tue, seitdem ich ein kleines Kind war, es war immer eine sehr natürliche Möglichkeit, mich auszudrücken. Es hat sich für mich immer so angefühlt, als wäre es &#8222;mein Instrument&#8220;, da es das einzige Instrument ist, bei dem ich je etwas Selbstbewusstsein hatte. Die Gitarre hingegen ist ein eher &#8222;frisches&#8220; Instrument für mich, da ich erst seit ungefähr 3 Jahren Gitarre spiele. Sie ist ein sehr ausschlaggebendes Instrument für mich, da sie mir erlaubt, meine eigene Musik zu schreiben. Ich hab normalerweise meine Lieder immer auf dem Klavier geschrieben, aber als ich anfing, Gitarre zu spielen, hat sich in Bezug aufs Komponieren eine Art neue Dimension für mich geöffnet. Nun ja, daher denke ich, es ist zu schwer, sich für eins der beiden entscheiden zu müssen, haha. Sorry!</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Du hast das letzte Wort: Was möchtest du der Welt da draußen erzählen?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Als allererstes möchte ich dir so sehr für dieses Interview danken, Flo. Es war mir ein Vergnügen, wirklich! Ich hoffe, die <strong>SILENCE MAGAZIN</strong>-Leser haben viel Spaß mit diesem kleinen Einblick in das <strong>SYLVAINE</strong>-Projekt. Ich kann es kaum abwarten, euch alle Face to Face zu treffen, wenn wir nächstes Jahr unterwegs sind! Habt einen wunderbaren Restsommer, bleibt kreativ und bis bald!</p>
<p><strong>Flo:</strong> Ich danke dir vielmals für deine Zeit, für deine komplexen Antworten und für deine Offenheit, <strong>SYLVAINE</strong>! Es war mir eine riesige Freude, und ich hoffe, wir sehen uns bald bei deinen/euren Konzerten in Deutschland!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>ENGLISH VERSION</h2>
<p>Do you remember my article about <strong>SYLVAINE</strong> – this beautiful Norwegian girl creating this absolutely amazing music? For me, her album „Wistful“ is one of the best records released in 2016, that&#8217;s for sure. At the <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong> she played her very first gig with a live band, with Neige (<strong>ALCEST</strong>) behind the drums.</p>
<p>I&#8217;m very thankful for the opportunity to ask her some questions. Here is the interview with <strong>SYLVAINE</strong>:</p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>Now that your second album „Wistful“ is available for about three months: How do you feel with it? What was the feedback you got by now?</em></span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1747 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Titten&amp;Pussies/Sylvaine-Wistful-e1463515833344.jpg" alt="Sylvaine - &quot;Wistful&quot;" width="400" height="400" />
<p><span lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> It’s crazy to think the album has been out for over 3 months already&#8230; Time sure flies by! I think every artist will always find small things to improve in their past works, so of course, “Wistful” is no exception to me, yet I must say I am very proud of this album and what it became in the end. It perfectly captured what I was trying to convey at the time and I’m very happy with the evolution in my songwriting on this album, too. I’m so happy that people also seem to appreciate it and really couldn’t ask for better feedback than what I have gotten so far! Lots of nice reviews, features and beautiful words from audiences and music press all over the world feels quite reassuring and helps me believe that I actually created something valuable, something that could make people feel, which is all I could ever want anyway. In other words: I’m definitely very thankful and happy with the reactions of this record so far!</span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>In comparison to your first album your second album sounds much deeper to me and more „gazy“, which is great in my opinion. Did it just happen somehow or what is the reason for that?</em></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine:</b> Making the album more ethereal and dreamy was definitely something I consciously had in mind while creating the tracks for “Wistful”. Expression wise, I really wanted to make the difference between the serene elements and brutal elements even bigger on this album, something that resulted in the music on “Wistful” becoming more atmospheric than on my first album “Silent Chamber, Noisy Heart”. I really wanted the ambient vibe to be more present on this album, but at the same time keep the natural aggression that came out when I was writing some of the tracks, which also gives the music a darker and harsher side than before. Being the second album for Sylvaine, I would say “Wistful” has gotten me even closer to the sound I originally had in mind for the project when I first started it. Where the first album was a bit more of a patchwork, due to the songs being written over many different years, “Wistful” presents itself as a more focus expression to me.</span></p>
<p lang="en-US"><b>Flo: </b><em>In general: How do you write songs? Is there a specific kind of process? Or are there different things that come to your mind if something or someone inspires you?</em></p>
<p lang="en-US"><b>Sylvaine: </b>I would say each time is pretty much different and that there are absolutely no rules when it comes to making music. That being said, I do of course have a few habits that seem to reoccur during my compositional processes.<br />
I always try to write in a purely emotional way, not over-thinking things too much, but just doing and making choices intuitively. The only important thing to me is that the music expresses something real, something I think is most easily achieved by just letting your mind flow and work with whatever comes out at the time, be it something inspired by introvert issues, something visual, a person, a situation or something else. It all happens in a very natural way basically, where the process of writing is very spontaneous and I continue until I have what I consider to be an album. Usually, I’ll write more tracks than what end up on the albums, but I think this is necessary to ensure that only the best ones make the cut. I’m always writing music, even though my inspiration level goes up and down like for any other artist, so in that sense you could say I’m not really intending to write for a specific album, but rather just keeping the flow going as long as it last. As for the instrumentation, I tend to start making songs based on guitar riffs these days and then build all the other instruments around that.</p>
<p lang="en-US"><b>Flo: </b><em>What is your favourite song of </em><strong>SYLVAINE</strong><em> and why?</em><b><br />
</b></p>
<p lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> It’s quite hard to pick a favorite to be honest, as they’re all my babies in each their way and all have very personal meanings to me. Some of the songs though, emit this very special feeling while I play them. Like each time is some kind of cathartic and comforting experience. It’s quite strange, but I suppose this means these songs lay very close to my heart. From my first album, the title track “Silent Chamber, Noisy Heart” is one of those songs. On “Wistful”, the tracks “Delusions”, “Earthbound” and “Wistful” are like that, too. The title track of “Wistful really embodies one of the main reasons of why I created Sylvaine to begin with, making it a song that I’ll always feel a special connection to. Every time I listen to this track, it takes me back to those moments when I first created it. I think it will always make me feel something profound.</p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>What is your biggest source of inspiration for your texts and for your instrumentals?</em></span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6853 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial.jpg" alt="Sylvaine live 2" width="450" height="310" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial.jpg 1685w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial-300x207.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial-1024x705.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial-750x516.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" />
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine:</b> <strong>SYLVAINE</strong> functions as an “audio diary” for me, like for many other artists, so the subjects that come out thru the music are usually conflicts or subjects residing within me, that I need to express in some way. Writing music functions as a sort of therapy for me, letting me get all of my emotions out instead of keeping them bottled up inside, allowing me to process them in a way. Making music about all of this is only a temporary relief I think, not offering a final or complete solution to my issues, yet it’s something I really need in my life. I have been speaking a lot about the feeling of profound longing for something, without knowing what or being able to reach it and the feeling of being lost and not finding your way back to shelter. “Wistful” also speaks a lot about being trapped in this existence, inside a human vessel, which is restricted by its senses, leaving one unable to go back home in a spiritual sense. Other than this, I tend to be inspired by the duality in life: happiness vs. melancholy, the outside world vs. my inner world, nature vs. urbanity, technology vs. spirituality, reality vs. daydreams and so on. </span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>If music inspires you, what are the three most inspiring bands/musicians for you?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> Like anyone deeply passionate about music, I think music does indeed inspire me a lot for my own art. It’s such a powerful art form, with an ability to affect our mind in so many ways. It’s a necessity in our human lives. To choose only 3 bands that have inspired my own music thru the years is quite tough! If I had to choose, maybe I’d go for <strong>TYPE O NEGATIVE</strong>, <strong>PHILIP GLASS</strong> and <strong>DEAD CAN DANCE</strong>. Perhaps another day I would give you a different answer, but I feel these three would be the right choice today.<b></b></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>What other music genre(s) do you like to listen to?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> I pretty much listen to anything that speaks to me somehow, so I like a lot of different genres. </span><span lang="en-US">I adore the whole shoegaze/dreampop scene, as well as the darkwave scene, the post-punk scene, and the more modern post-rock and post-metal scenes, with band such as <strong>SLOWDIVE</strong>, <strong>THE CHAMELEONS</strong>, <strong>EXPLOSIONS IN THE SKY</strong>, <strong>SIGUR ROS</strong>, <strong>ALCEST</strong>, <strong>JOY DIVISION</strong>, <strong>MONO</strong>, <strong>HAMMOCK</strong>, <strong>COCKTEAU TWINS</strong>, <strong>LYCIA</strong>, <strong>DEAD CAN DANCE</strong> and <strong>THE CURE</strong> being some of my favorites. I also draw inspiration from classical music, with minimalism being one of my favorite directions. I was always very fascinated by the concept of taking the smallest pieces and evolving them slowly over time into something else. This is something I try to do in my music as well, to really create those hypnotic, meditative patterns that lull the listeners into some sort of trance. As for more metal influences, one of my favorite bands is <strong>TYPE O NEGATIVE</strong>. I love the different expressions they convey in their songs and just admire their ability to create lush, layered, heavy atmospheres. As for black metal, I like a lot of the bands from this scene too, like <strong>ULVER</strong>, <strong>BATHORY</strong>, <strong>EMPEROR</strong>, <strong>DARKTHRONE</strong>, <strong>BURZUM</strong> and so on. Also love the whole grunge scene of the 90s, with <strong>NIRVANA</strong> and the <strong>SMASHING PUMPKINS</strong> being the obvious favorites. </span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>When did you decide to become a musician and to write own songs, and why?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> Music has always been a big part of me since I was a child. Seeing as my parents were both musicians and working in the music business, I was introduced to this life from the very beginning. Making and playing music is absolutely a cathartic process for me, as mentioned before, and became a sort of therapy that I couldn’t live without from my early teenage years and onward. Already from the time I was 16 years old, I was fascinated by the balance between beautiful and harsh/heavy in certain kinds of music and started to write music related to that myself, which ultimately lead me to choose the sound I did for <strong>SYLVAINE</strong> many years later. I need music in my life to be more or less complete, to be able to deal with things inside of me that otherwise tend to get suppressed. That is why I started making music, and I feel so happy and thankful that I am able to do so. I always knew I would follow this path if destiny allowed me to.</span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>You passed your very first live gig with band at the </em><strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong><em> this year. How did it work? What would you like to tell us about this gig?</em></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine: </b></span><span lang="en-US">Our very first show with the full live line-up of Sylvaine was really an amazing experience! We had been waiting for this moment for quite some time already, so finally being on stage, seeing all the beautiful people moving to our music and giving us such positive feedback, was more than we could have ever asked for. People were coming up to us after our show to tell us they couldn’t believe that this was our first show and that we were their positive surprise of the festival. It was so nice! We truly enjoyed ourselves a lot at the <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong>, thanks to the great people working at the festival, the kind audience, the other bands and also the picturesque location. These memories will be kept with us for many years to come and we just can’t wait to get back out there and play for more audiences in other places very soon!</span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>What makes you more delighted and satisfied: Listening to a new song of yours for the very first time or playing a live gig?</em></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine: </b></span><span lang="en-US">Both situations leave you with a great feeling of being delighted and satisfied if you ask me, but I’m not sure you can choose between the two though, as they can’t really be compared. The whole song writing process is so introvert and operates more on a personal level, while the live experience is extrovert, spontaneous and shared with many people. They are both very rewarding, but in completely different ways.</span></p>
<p lang="en-US"><b>Flo: </b><em>Neige plays the drums for you, this is awesome! For me he is one of the greatest musicians ever. I love all his music projects. How did you get in contact with him and how did he become your drummer?</em></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6851 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic2.jpg" alt="Sylvaine - Neige" width="450" height="336" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic2.jpg 712w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic2-300x224.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" />
<p lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> I first discovered <strong>ALCEST</strong> in 2011/2012 and immediately fell in love and connected to their music. In 2012 I had the pleasure of seeing them play live a couple of times and I ended up meeting them one night. After that, I stayed in touch with Neige, we became friends and I started to show him things I was doing with <span lang="en-US"><strong>SYLVAINE</strong></span>. He was very positive to the music and basically became a supporter of the project. This eventually led to the acoustic tour I did with them in South America in September 2014, and after that, Neige playing drums on “Wistful” and in the live line-up of <span lang="en-US"><strong>SYLVAINE</strong></span>. I really like his style of drumming, his attentiveness as a drummer and his strong sense of musicality, so we both felt it could fit really well with what I do in my music. We basically tried to play thru the songs together one day and after both agreed it sounded amazing! I know Neige was in the mood for getting back into playing drums again too, so it was a golden opportunity for me to take advantage of that, haha. It has been a huge pleasure to work with such a talented and creative musician for “Wistful” and our show at the <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong>, and I really look forward to possible further collaborations with him in the future. It has been a dream come true!</p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>What can we expect from </em><strong>SYLVAINE</strong><em> in the next future?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine: </b>As my album has been out for some time now and my press commitments are slowly calming down, I am taking this calmer time to focus on the live side of the project and to write my third album. I still don’t know exactly what direction I’m heading in for the character of it, but I feel it will be strongly related to “Wistful”, yet with some new elements and a further development in my sound. I have enough songs for the album already and tons of other ideas to develop, but I’m taking my time to make as many songs as possible, to really make sure only the best/right ones make it on to the third record. We are also trying to book tours/shows for the band, as we would love to come and play for all of you out there. I’m constantly working on something related to <strong>SYLVAINE</strong>, to keep the ball rolling. I didn’t really stop working since 2013, before the release of my first album. I really don’t mind though, as I am super happy and thankful to be able to work solely for my band.</span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>Can you tell us something about some plans for playing in Germany?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine: </b></span><span lang="en-US">As of now, there are no precise plans for playing in Germany, but we already had a few offers from German promoters, so I really hope it will happen soon. Ever since I started doing music as a teenager, I always wanted to play for the German audience, as I knew it was a big market with an open-minded crowd. I cross my fingers and look forward to the day I can return to the country and make those teenage dreams come true!</span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>If you had to choose: vocals or guitar? Why?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> Once again, tough choice! Singing is something I have been doing since I was a little kid and has been a way to express myself that came quite natural to me. I always felt like that was “my instrument”, as it’s the only instrument I ever had a little bit of self-confidence in. The guitar however, is a more “fresh” instrument to me as I only played it for about 3 years now. It’s a crucial one for me, as it’s the instrument that ultimately allows me to create my music. I used to write my songs on piano, but when I started to play guitar, it opened a new dimension compositional wise. So yes, I guess choosing between the two is just too hard, haha. Sorry! </span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>You have the last words: What would you like to tell the world outside there?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine: </b></span><span lang="en-US">First of all I would like to thank you ever so much for this interview, Flo. It was my pleasure, really! I hope the readers of <strong>SILENCE MAGAZIN</strong> will enjoy this little insight into the <span lang="en-US"><strong>SYLVAINE</strong></span> realm and I can’t wait to see you all face to face when we hit the road next year! Have a great rest of your summer, stay creative and see you soon.<br />
</span></p>
<p lang="en-US"><strong>Flo:</strong> Thank you very very much for your time, your complex answers and your openness, <span lang="en-US"><strong>SYLVAINE</strong></span>! It really was a big delight for me and I&#8217;m really looking forward to seeing you on stage here in Germany!</p>
<p lang="en-US">Website: <a href="http://www.sylvainemusic.com/" target="_blank">sylvainemusic</a></p>
<p lang="en-US">Facebook: <a href="https://www.facebook.com/sylvainemusic" target="_blank">Sylvaine Official</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-sylvaine/">Was Musik ausmacht und warum sie eine Art Therapie ist &#8211; Interview mit Sylvaine</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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