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	<title>Neofolk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 12 May 2018 21:49:44 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Neofolk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>HEILUNG &#8211; Balsam für die Seele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2018 11:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sophia sucht die Heilung...<br />
Findet aber eher "Musik für Wikinger auf einem Drogentrip."<br />
Wie Sie das meint und ob das nicht durchaus positiv sein kann, liest du bei uns.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>HEILUNG &#8211; &#8222;OFNIR&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;20.04.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;71:52 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Season Of Mist<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Neofolk/ Nordic Folk</div></div></div>
<h3>Eine Reise durch eine vergangene Welt</h3>
<p><strong>HEILUNG</strong> für den Geist &#8211; das ist das Programm der Platte &#8222;<strong>Ofnir</strong>&#8222;, die Ende April als Neuauflage auch in Deutschland in die Läden kam, obwohl sie bereits 2015 als Debüt der Band erschien. Aber die CDs waren nach den erfolgreichen Live-Auftritten der Band schneller weg als gedacht. Also mussten neue Platten her. Würde Omi nicht wissen, dass es sich hierbei um eine nordische Folk-Band handelt und &#8222;<strong>Ofnir</strong>&#8220; versehentlich als Entspannungs-CD zum Bad nutzen, hätte sie ihr Ziel trotzdem erreicht.</p>
<p>Denn <strong>HEILUNG</strong> ist nicht laut oder aufregend, sondern beruhigend und leise. Ähnlich den Bands <strong>WARDRUNA</strong> oder <strong>KAUNAN</strong>. Mit klassischen, altertümlichen Instrumenten, starkem Bass und vielen Trommeln entführen sie in eine andere Welt. In dänischer, englischer und deutscher Sprache erzählen sie ihre Geschichten in größtenteils mehrstimmigem Gesang, einem Gollum-artigen Flüstern oder Kehlkopfgesang. Atmosphärisch wird es vor allem durch technische Elemente im Hintergrund, die Hall in den Gesang bringen oder Geräusche der Natur hinzufügen, wie beispielsweise <strong>Wolfsgeheul</strong>. Doch auch andere Gegenstände, wie Knochen, Schwerter oder Schilder werden zum musizieren verwendet.</p>
<p>Auffällig ist vor allem der Titel &#8222;<em>Schlammschlacht</em>&#8222;, in dem es um den Kampf zwischen drei römische Legionen und einem germanischen Heer geht. Es ist die Varusschlacht im Jahre 9.n. Chr.. Wie ein Gedicht wird der Titel extrem energisch vorgetragen. Zugegebenermaßen, man muss sich als Hörer schon auf die Atmosphäre der Musik einlassen, ansonsten ist es spätestens hier soweit, dass es ein etwas seltsames Zuhören werden kann. Ich war beim ersten Durchlauf doch etwas überrascht und musste schmunzeln, da ich mich an das Gedicht-Aufsagen in der Schule erinnerte. Doch der Sprecher <strong>Kai Uwe Faust</strong>&nbsp;steckt sehr viel Emotionen in die Erzählung.&nbsp; Ihre Texte haben sie zum großen Teil aus alten Runensteinen und anderen historischen Artefakten. Wichtig sind für den Genuss der Musik auf jeden Fall gute Bassboxen, denn sonst kommt an der einen oder anderen Stelle nicht viel an.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/K7ZqZVunCb4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>HEILUNG</strong> auf <a href="https://de-de.facebook.com/amplifiedhistory/"><strong>Facebook</strong></a> und <a href="https://heilung.bandcamp.com/"><strong>Bandcamp</strong></a></p>
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		<title>ARBOR IRA &#8211; Ist das Kunst oder kann das weg?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 12:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Arbor Ira]]></category>
		<category><![CDATA[Neofolk]]></category>
		<category><![CDATA[Weltenfresser]]></category>
		<category><![CDATA[Wundervolle Heilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, ich hab mich etwas durch dieses Album quälen müssen. &#8222;Weltenfresser&#8220; von ARBOR IRA ist sehr vielfältig, aber nicht nur im positiven Sinne. Die dritte Platte der Sachsen hat in meinen Augen keinen roten Faden und ist extrem gewöhnungsbedürftig. Jeder ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3><strong>ARBOR IRA</strong> &#8211; &#8222;Weltenfresser&#8220;</h3>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 23.11.2017<br />
<strong>Länge:</strong> 55min<br />
<strong>Label:</strong> Red2Grey<br />
<strong>Stil:</strong> Doom/Death Metal/Folk</div></div></div>
<p>Ich muss zugeben, ich hab mich etwas durch dieses Album quälen müssen. <strong>&#8222;Weltenfresser&#8220;</strong> von <strong>ARBOR IRA</strong> ist sehr vielfältig, aber nicht nur im positiven Sinne. Die dritte Platte der Sachsen hat in meinen Augen <strong>keinen roten Faden und ist extrem gewöhnungsbedürftig</strong>. Jeder Track wirkt wie von einer anderen Band. Mal gibt es nur Growls, dann wieder nur klaren Gesang und auch der instrumentale Stil ist von Titel zu Titel sehr unterschiedlich. Die Texte sind gut, doch die<strong> theatralische Singweise</strong> ist in meinen Augen einfach zu viel.</p>
<p>Auch ist der <strong>Soundmix nicht das Gelbe vom Ei</strong>. Schon ab dem ersten Titel <em>&#8222;Des Poeten Klage</em>&#8220; hatte ich große Probleme damit, die Lyrics überhaupt zu verstehen, obwohl diese bei <strong>ARBOR IRA</strong> im Vordergrund stehen. Das wird vor allem im letzten Titel und Longtrack <em>&#8222;Wundervolle Heilung&#8220;</em> eindeutig, der sich damit beschäftigt, wie die Menschheit sich selbst zerstört und letztlich komplett auslöscht.</p>
<p>Es kommt mir so vor, als würde die Band nicht ganz wissen, wo sie musikalisch hin will. Ich bewundere das Gesangsspektrum des Sängers <strong>der bLUM</strong> und auch instrumental gibt es hier und da mal ein paar schöne Momente.<strong> Mir ist das Album aber zu experimentell</strong>, obwohl ich sowas eigentlich mag. Es fällt mir schwer, <strong>ARBOR IRA</strong> irgendwo einzuordnen. <strong>Das musikalische Gesamtbild gleicht eher einem dramaturgischen Theaterstück </strong>als einer klassischen Folk/Doom/Death-Metal Band.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/ArborIra/">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.arbor-ira.de/">Homepage</a></p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gk0WLolRg0k?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Wie viel Abwechslung verträgt &#8217;ne Band? &#8211; 1476 mal mehr, als du denkst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2017 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[1476]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
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		<category><![CDATA[Neofolk]]></category>
		<category><![CDATA[New England]]></category>
		<category><![CDATA[Our Season Draws Near]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Prophecy]]></category>
		<category><![CDATA[Prophecy Productions]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1476 &#8211; Our Season Draws Near Label: Prophecy Productions Dauer: 56:36 min Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017 1476 – das Duo war mir bis dato kein Begriff, obwohl die hier besprochene Platte bereits das Album Numero 4 ist. Da ich aber eh ein kleines Faible ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wie-viel-abwechslung-vertraegt-ne-band-1476-mal-mehr-als-du-denkst/">Wie viel Abwechslung verträgt &#8217;ne Band? &#8211; 1476 mal mehr, als du denkst!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1476</strong> &#8211; Our Season Draws Near<br />
Label: Prophecy Productions<br />
Dauer: 56:36 min<br />
Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017</p>
<p><strong>1476</strong> – das Duo war mir bis dato kein Begriff, obwohl die hier besprochene Platte bereits das Album Numero 4 ist. Da ich aber eh ein kleines Faible für die Sachen aus dem Hause Prophecy habe, und <strong>1476</strong> vor recht kurzer Zeit in die Prophecy-Familie aufgenommen wurden, bin ich natürlich neugierig. Das einzige, was ich vorher schon über das Duo aus Salem, Massachusetts wusste, war, dass es sich wohl hierbei eher um Rock mit diversen Einflüssen, unter anderem aus dem Punk und Metal, handelt. Na dann, bringen wir die Membranen der Speaker mal zum Tanzen.</p>
<p>Vielleicht kann ich es doch nicht ganz tanzen nennen&#8230; noch nicht. Das Album startet mit nostalgischen, wehmütigen Klängen. <em>„Our Silver Age“</em> schimpft sich der erste Track. Viel Trara gibts nicht. Eine klassische Gitarre und Gesang bereiten mich auf ein scheinbar Neofolk-artiges Album vor. Schließlich stoßen nun doch noch Schlagzeug und E-Gitarren dazu, verstärken aber die Schwere und Tragik der ersten Klänge. Doch nix rockiges?</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/q3xn86NI6jM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bäm! Hä? Wo bin ich denn jetzt? Hab ich aus Versehen den Ordner am mp3-Player gewechselt? Nein, habe ich nicht! Nach dieser Überraschung kann ich mir ein verwundertes Grinsen nicht verkneifen, denn <em>„Ettins“</em>, der zweite Song der Scheibe, schließt sich mit <strong>punkig-thrashigen Tönen</strong> an, die zum Zappeln einladen. Es wird in der Mitte des Titels kurzzeitig still, minimalistisch und akustisch und schafft somit die Verbindung zur geschaffenen Stimmung des ersten Tracks. Ein erneuter Energieschub lässt nicht lange auf sich warten. Und obwohl das Tempo und die Spieltechnik der Instrumente eher an diverse Punk- und Thrash-Sachen erinnern, klingen <strong>1476</strong> hier kein bisschen nach – ich nenne es mal &#8211; „Straße“, sondern schaffen ihre eigenen<strong> atmosphärisch-nostalgischen Vibes</strong>, ohne dabei in Selbstmitleid zu zerfließen und im Tempo einzuschlafen. So etwas habe ich zuvor noch nirgends gehört.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-16943" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10-1024x681.jpg" height="333" width="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><em>„Winter of Winds“</em> klingt ebenfalls erstaunlich frisch und doch an mancher Stelle eher schwermütig. Das wird nicht zuletzt daran liegen, dass einige Gitarrenpassagen zum Teil an seichten Black&#8217;n&#8217;Roll erinnern, während sie im nächsten Moment wieder sehr sanft mit dem klaren Gesang harmonieren, der, wie ich finde, stark die durchs Instrumental erzeugte Stimmung unterstützt.</p>
<p><em>„Solitude (Exterior)“</em> ist ein sehr gefühlvolles Stück, das sich vorerst akustischer Instrumente bedient. Da passt es sehr gut, dass auch die Stimme an Energie zurücksteckt und stattdessen recht hauchig und beruhigend eingesetzt wird. Einige Teile des Liedes schaffen ähnlich große Klangräume, wie man es beispielsweise aus dem Post-Rock kennt. Und dann, urplötzlich, kommt es zu einer kurzen Steigerung, die in einem Blastbeat gipfelt, der zusammen mit den Gitarren wie ein Befreiungsschlag klingt. Super geil!</p>
<p>Ein weiterer Song, der für mich wieder komplett anders klingt, und doch irgendwie ohne Kompromisse zur bisherigen Stimmung des Albums passt, ist der, der auf den Namen <em>„Sorgen (Sunwheels)“</em> hört. Tragend, akustisch, neofolkig. Gitarre und Stimme sind sehr präsent, wenn auch sehr entspannend. Im Hintergrund hört man viel Hall, und als das Schifferklavier hinzustößt, bekomme ich ganz schön Erpelpelle. Das Stück erinnert mich an Neofolk-Größen wie beispielsweise <strong>FORSETI</strong>. Stark!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/RChGcivbskE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch <em>„Winter of Winds“</em> bringt &#8211; trotz seines eher Stakkato-artigen Aufbaus, ebenso wie die bisherigen Songs &#8211; eine gewisse Schwere und Dramatik mit. Hier schwingt eben mal nicht großflächig und an einem Stück der Sound durch die Räumlichkeiten, sondern es werden eher abgehackte, kurze Anschläge betont, und trotzdem bleibt die Atmosphäre bestehen, an die man sich im Laufe des Albums gewöhnt hat. Faszinierend, wie <strong>1476</strong> das schaffen!</p>
<p>Das Album schließt mit dem längsten Titel, namens <em>„Our Ice Age“</em>, auch wieder einem akustischen Song, bei dem ich bei aller Tragik das erste Mal so richtig das Gefühl empfinde, dass sich die melancholisch-traurige Atmosphäre das erste Mal aufklärt und zu einer Art Klang der Befreiung und Erleichterung wird. Das funktioniert durch mehrstimmige Gesänge Chor-&#8222;Aaahhhs&#8220; sehr gut, die irgendwie das Gefühl von Bestätigung vermitteln. Bei aller vorangegangenen Dramatik ein sehr schöner Ausklang.</p>
<h4>Wie sie das schaffen, ist mir ein Rätsel</h4>
<p>Ich bin verblüfft, wie harmonisch und doch abwechslungsreich das Duo klingt. Geboten wird hier echt alles von Neofolk und Dark Ambient bis hin zu punkig-thrashigem Rock und Post-Metal-Allüren, unterstützt von einem Schlagzeug, das von sanft bis zerstörerisch alles kennt und ebenso viel Abwechslung bietet wie die Vocals. Die Vocals könnten hier und da für meinen Geschmack etwas weniger Energie vertragen, die schreien mir ab und an zu sehr. Das ist aber bei Leibe nicht in jedem Song der Fall.</p>
<p>Das Erstaunliche dabei ist, dass jedes Lied nach<strong> 1476</strong> klingt, die ihre erzeugte Mood über die gesamten 10 Titel aufrecht erhalten können, obwohl die Songs an sich so unterschiedlich sind. Wie sie das schaffen, ist mir ein Rätsel. Ich habe allerdings das Gefühl, dass es zumindest zum Teil daran liegt, dass sich Akkordverläufe auf der Klampfe nur sehr selten in etwas Positives auflösen. Wie auch immer &#8211; ein wahnsinnig interessantes Werk, das ich mit nichts vergeichen kann, weil es dafür zu eigenständig ist.</p>
<p><a href="http://www.1476cult.com/">Webseite</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/1476cult/?fref=ts">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Von Swinger-Clubs, siegreichen Jodel-Wettkämpfen und der Schneekönigin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Troll Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Es wussten einst die Alten]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[heidnische Liedkunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt da eine Band, die nur aus zwei Leuten besteht – eine Band, die in dem, was sie macht, einzigartig ist. Und nein, ich meine nicht die WILDECKER HERZBUBEN (obwohl die auch ziemlich einzigartig sind). Gut, ok, wenn man die liebreizende ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Es gibt da eine Band, die nur aus zwei Leuten besteht – eine Band, die in dem, was sie macht, einzigartig ist. Und nein, ich meine nicht die <strong>WILDECKER HERZBUBEN</strong> (obwohl die auch ziemlich einzigartig sind). Gut, ok, wenn man die liebreizende Rottweilerhündin Mascha als Band-Hund mitrechnet, umfasst die Kapelle sogar drei Mitglieder.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ich kenne das musikalische Zweiergespann nun schon eine ganze Weile und konnte daher die Entwicklung ihrer Musik gut verfolgen. Und mittlerweile sind sie für mich auf einem Level angekommen, das ich mal wie folgt beschreiben möchte: Wenn das Intro erklingt, dann die Gitarre einsetzt und beide anfangen zu singen, bekomme ich massiv Gänsehaut, bin aufgeregt, hab Bauchgrummeln und muss deshalb stuhlen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die beiden für das Aufrechterhalten meines Stoffwechsels.</span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">Die beiden Harzer Stadtmusikanten ziehen quer durch die Lande.</span></p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;">Sie bezeichnen ihre Musik als heidnische Liedkunst aus dem Harz, und es fällt schwer, ihre Werke in ein bestimmtes Genre einzuordnen. Die beiden Harzer Stadtmusikanten ziehen quer durch die Lande und haben auch vor dem diesjährigen Dark Troll Festival nicht haltgemacht. Dort habe ich sie mir nach ihrem Gig gekrallt, um ihnen ein paar Fragen zu stellen. Hier ist das <strong>Interview mit</strong> <b>WALDTRAENE</b>:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b><span style="color: #993300;"><strong><i> Hi, ihr Lieben! Schön, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Ihr habt jetzt euren Dark Troll-Auftritt hinter euch. Wie hat euch denn der Auftritt gefallen?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Ich fange da mal an. Also im letzten Jahr war es schon richtig schick, aber dieses Jahr war gefühlt nochmal die doppelte Menge an Leuten da. Und es war einfach nur schick.<b> </b>Die Leute haben mitgesungen, sie haben mitgemacht – sie waren völlig heiß aufs Festival.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und man selbst hat sich immens wohlgefühlt – ich glaube, die letzten Auftritte waren nicht so sauber, wie der jetzt hier.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Das war schon so das sauberste Ding, das wir dieses Jahr bisher gespielt haben, <em>und der Funke ist einfach übergesprungen</em>. Hat echt Spaß gemacht!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <span style="color: #993300;"><strong><i>Ist es denn jetzt euer Ziel, auch zukünftig verstärkt auf Metal-Festivals aufzuspielen?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Knoepfchen:</b> Ja klar, also bisher steht zum Beispiel das Barther Metal Open Air noch auf dem Programm, das eröffnen wir auch. Dann haben wir in Sondershausen auch nochmal so &#8217;ne kleine Sache. Da schließt sich &#8217;nem Metal-Festival so ein kleiner Mittelaltermarkt an. Dann das WGT im heidnischen Dorf, und so solls auch weitergehen.</span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2837 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/waldtraene-darkvelvet-e1465026554557.jpg" alt="Waldtraene-Darkvelvet" width="700" height="466" />
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <strong><i><span style="color: #993300;">Jetzt habt ihr ja auch ein bisschen was von eurem neuen Material gespielt. Könnt ihr denn schon einen Ausblick aufs</span> neue, mittlerweile vierte Album <span style="color: #993300;">geben?</span></i></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Haha! Also, es ist so: Das letzte Album „Es wussten einst die Alten“ ist der Beginn einer Konzeptreihe, die <em>unbestimmten Ausmaßes</em> ist. Wir wissen selber noch nicht genau, wo es uns hinführt. Das Album, das jetzt kommt, ist der zweite Teil dieser Reihe. Es wird heißen: „Es wussten die…“, ähm.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> „Es wussten irgendwann mal früher&#8230;“</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> „Irgendjemand wusste mal irgendwann irgendwas.“ (lacht) Nein: „Es wussten einst die Alten II – Unter Wolfes Banner“ und es wird thematisch wieder sehr interessant werden, es wird kriegerischer werden. Wir haben wieder eine bestimmte Person, die durchs Album führen wird, wie im ersten Teil. Aber eben alles schick verpackt.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Genau, thematisch hast du weiterhin mythologische Sachen drin, du hast geschichtliche Hintergründe drin, Sagen – also wie gehabt. So diese gesunde Mischung.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <strong><span style="color: #993300;"><i>Wir haben das Wort ja logischerweise schon oft genannt, denn so heißt ihr ja auch, aber wo kommt denn der Name „</i></span>WALDTRAENE<span style="color: #993300;"><i>“ eigentlich her? Ich kanns mir auf Anhieb nicht erklären.</i></span></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Kann ich mir vorstellen. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Ja, bei mir reichts doch nicht weit. Jetzt reiten wir wieder darauf rum, ja? Immer rein in das kleine Herz. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Ja, es war halt die Frage: Nennst du dich halt gleich so, dass jeder weiß, was du machst? &#8211; Muss nicht unbedingt sein. Und dann haben wir halt geschaut, wir sind ja nun auch recht naturverbundene Menschen und gerade bei uns zu Hause enorm viel im Wald unterwegs. Und was uns beeindruckt: Du findest halt auch im Harz, obwohl der schon so oft <em>gerodet</em> worden ist, den einen oder anderen Baum, der nicht nur reich an Jahren und Ringen ist, sondern eben schon so viel gesehen hat.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Wir haben zum Beispiel bei uns die Sachseneiche, und die ist über <em>1000 Jahre</em> alt.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Genau. Und wenn du dich da mal an die Wurzeln setzt und gönnst dir einfach mal den Moment. Und dann, das war halt bei uns so dieses Erlebnis, tropft dir einfach etwas Baumharz auf die Schulter. Dieses uralte Wissen&#8230; Ich meine, <em>wir schmökern jetzt nicht die Edda</em>, um ein neues Lied zu schreiben, sondern es passiert einfach. Es ist teilweise wie &#8217;ne Eingebung. Da ist ein Stück unheimlich altes Wissen, was irgendwie weitergegeben wird, eben durch die Natur. Dieses Baumharz ist einfach ein Sinnbild für dieses alte Wissen. Daher <strong>WALDTRAENE</strong> – die Träne des Waldes, die Träne des Baumes.</span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2838" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Waldtraene-darkvelvet-2-e1465026599466.jpg" alt="Waldtraene-Darkvelvet" width="333" height="500" />
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <span style="color: #993300;"><strong><i>Ah, krass. Und so, wie sich das jetzt anhört, ist das sicherlich auch eure Inspirationsquelle Nummer 1. Und das Ganze hört man einfach auch in der Musik, finde ich. Jetzt mal für diejenigen, die das nicht wissen: Knoepfchen und Horda&#8230;die sind eigentlich auch ein Pärchen. Wie habt ihr euch denn kennengelernt?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Swinger-Club! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Natürlich! Was sonst!? Hätte denn jemand etwas anderes erwartet? &#8211; Nein! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Nein, Quatsch. Wir haben beide &#8217;nen sozialen Beruf erlernt, waren an der gleichen Schule, haben uns gesehen, und da wars dann erstmal so: „Sieht interessant aus. Nett.“</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Also sie meint jetzt <em>nicht gut, aber…halt interessant</em>. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Endlich mal ein interessantes Individuum. Und dann hatte meine Klasse damals ein Theaterstück &#8211; „Die Schneekönigin“ &#8211; und ich hatte die Hauptrolle, <em>ich war die ganz Böse</em>. (lacht) Und dann hab ich auch gesungen.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Und wir mussten uns die <em>Scheiße </em>angucken. Das war auch gar nicht mal so gut. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Ah, ok, aber wahrscheinlich interessant. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und er hat sich mir dann mehr oder weniger aufgezwungen, war dann immer da, wo ich auch war. Und dann wurde aus interessant recht schnell&#8230;ja, Mensch&#8230;ne? (lacht) Ja, und dann ist das recht schnell auch zur Musik gekommen. Er hat ja damals durch seinen Vater, zum Teil auch gequält – heute ist er ganz froh drum, ne klassische Gitarrenausbildung absolviert. Bei mir wars schon immer das Singen. Also schon <em>als kleiner Knopf auf der Schaukel</em>. Und dann war ich sogar mit 13 Jahren&#8230;das ist, glaube ich, das erste Mal, dass ich das in &#8217;nem Interview erwähne&#8230;ich machs jetzt einfach (lacht): Da war ich sogar mit 13 Jodelmeisterin in meiner Altersklasse! Mit Opa, der stand da mitm Akkordeon daneben, <em>und ich habe gejodelt, was das Zeug hält</em>.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo: </b>Da will ich jetzt aber was hören zum Schluss! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Ich habs gewusst. Das hättest du nicht erzählen sollen. (lacht)</span></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b><span style="color: #993300;"><strong> <i>Ok, ihr habt das letzte Wort. Was wollt ihr den Leuten da draußen noch erzählen oder mit auf den Weg geben?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Was ich den Leuten mit auf den Weg geben will, ist eigentlich nur, dass sie jeder Band, die in irgendeiner Art und Weise etwas Anderes, etwas Ungewohntes macht, &#8217;ne Chance geben sollen. Einfach mal reinhören, sich damit beschäftigen. Nicht von vornherein sagen: <em>„Knallt nicht, ist Kacke!“</em>, sondern einfach mal&#8230;sich besinnen vielleicht. Nicht jetzt nur auf uns bezogen, sondern im Allgemeinen.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Ja, denn es sind trotzdem alles Künstler, die sich da hinstellen und etwas geschaffen haben. Also uns machts unheimlich viel Spaß – wir lieben ja Herausforderungen. Aber uns hat das unheimlich viel Kraft gekostet, ganz lange Zeit. Und wenn da jetzt &#8217;ne Band ist, die ich gar nicht mag, zolle ich den Leuten ja trotzdem Respekt. Da steht jemand auf der Bühne und hat etwas Eigenes geschaffen, also schaue ich mir das mal an.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Es war für uns ein langer Kampf, dahin zu kommen, wo wir eigentlich hinwollten. Theoretisch bespielen wir ja mittlerweile alles mögliche – Mittelaltermärkte, Gothic-Veranstaltungen, Neofolk-Veranstaltungen und mittlerweile jetzt auch Metal-Veranstaltungen. Wir kommen aus dem Metal, <em>wir fühlen uns hier wohl</em>, wir wollen hier bleiben, wir sind hier gut angenommen worden, sehr gut sogar.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und wenn wir dann noch ein Stück von uns dalassen können in musikalischer Art und Weise, dann ist es für uns umso schöner.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> Ja, dann bedanke ich mich für das amüsante Interview mit euch beiden!</span></p>
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