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	<title>Nero di Marte Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Nero di Marte Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 14:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLACK TABLE – Obelisk Veröffentlichungsdatum: 14.10.2016 Dauer: 42:52 Min. Label: Moment Of Collapse Records Genre: Experimental Black Metal/Doom Bereits vor ein paar Wochen habe ich in „Aus den Tiefen“ ein Interview mit Mers Sumida von den New Yorkern BLACK TABLE veröffentlicht. Mittlerweile ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/">Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLACK TABLE</strong> – Obelisk<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.10.2016<br />
Dauer: 42:52 Min.<br />
Label: Moment Of Collapse Records<br />
Genre: Experimental Black Metal/Doom</p>
<p>Bereits vor ein paar Wochen habe ich in <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-8-black-table-interview-edition/" target="_blank">„Aus den Tiefen“</a> ein Interview mit Mers Sumida von den New Yorkern <strong>BLACK TABLE</strong> veröffentlicht.<br />
Mittlerweile liegt mir auch endlich das wunderschöne Digipack ihres neuen Albums „Obelisk“ vor, auf das ich lange Zeit gewartet habe. Und ich bin begeistert.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-9769" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-1024x1024.jpg" alt="BLACK TABLE" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Opener des Albums, <em>„Equilateral“</em>, schafft zunächst eine kalte Stimmung, die man nicht so Recht zu fassen vermag. Doch man merkt: hier schwelt etwas. Einzelne, schwere Gitarrentöne erklingen mit der Intensität von Drahtseilen, Dissonanzen arbeiten sich hervor. Mehr und mehr Klänge schichten und verdichten sich, ohne, dass es zu einer Eruption kommt. Zumindest vorerst.</p>
<p>Unmittelbar danach beginnt <em>„Obtuse“</em> mit einem am Wahnsinn kratzenden Schlagzeug und flirrenden Gitarren, bevor Mers&#8216; Gesang zum ersten Mal einsetzt. Doch dazu später mehr.<br />
Kurz darauf offenbaren <strong>BLACK TABLE</strong> ihre dynamischen Fähigkeiten, denn <em>„Obtuse“</em> hat Momente, in denen die Schwärze etwas zurück geschraubt wird, so als würde man aus der Tiefe des Meeres nach oben schauen und beobachten, wie sich das Licht auf der Oberfläche spiegelt. Still, friedlich und doch wissend um seine Unerreichbarkeit. Ich werde ergriffen und der erste Ohrgasmus des Albums schüttelt mich.</p>
<p>Bereits die ersten Klänge von <em>„Helm“</em> verpassen mir erneut Gänsehaut. Irgendwas hieran erinnert mich an die leider viel zu früh von uns gegangenen <strong>OMEGA MASSIF</strong>. Doch das längste Stück des Albums ist nicht nur in Hinblick auf seine Dauer verdammt episch. Mike Kadnars (<strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>) Schlagzeugspiel ist atemberaubend vielseitig und stets zielführend&nbsp;eingesetzt, die Gitarrenlinien gleichermaßen schön, eingängig und aggressiv und der Gesang von Mers geht durch Mark und Bein.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2081022558/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3355393454/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://blacktable.bandcamp.com/album/obelisk-2016&#8243;&gt;Obelisk 2016 by Black Table&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Auch an dem grandiosen <em>„Gargantua“</em> stimmt für mich alles. Besonders die Gitarrenarbeit erinnert mich hier sehr stark an Davide Tiso von <strong>EPHEL DUATH</strong>. Und ebenfalls dem darauffolgenden <em>„Cromagnon“</em> gelingt es, mich zu packen. Der Song ist elektrisierend und atmosphärisch und lässt mich an <strong>NERO DI MARTE</strong> denken, während sich zäh und schleichend etwas erhebt, was mich einhüllt und nie mehr loszulassen scheint. Ein Eindruck, der sich bis zum leisen Ausklang mit&nbsp;<em>„Closing“</em> nicht mehr verflüchtigen wird.</p>
<p><strong>BLACK TABLE</strong>s erste Veröffentlichung „Sentinel“ weckte damals mein Interesse und war eine überdurchschnittliche EP, die ich gern gehört habe. Aber was „Obelisk“ im Vergleich dazu bietet, ist völlig unverhältnismäßig. Hier zeigt sich eine Steigerung, die ich so nicht erwartet habe!<br />
Zunächst lag mir das Album nur digital und ohne Lyrics vor, wusste mich allerdings sofort zu begeistern. Nun, einige Dutzend Durchläufe später, hab ich auch endlich Zugriff auf die Texte. Und ich muss sagen, dass das Album mit jeder Facette, die ich neu dazubekomme, immer noch weiter wächst. Auch wenn die Gesangsdichte relativ gering ist, sind die Texte ungleich bedeutungsschwangerer und ich möchte jedem die Beschäftigung damit nahelegen! Im Booklet kann man Erklärungen zu den jeweiligen Lyrics finden, die Mers selbst monatelang recherchiert hat. Diese Songs sind in keiner Hinsicht etwas, das man nach ner halben Stunde im Proberaum raushaut. Die Gitarrenmelodien sind stark und markant, der Bass darunter arbeitet songdienlich, aber eigenständig und das Schlagzeug überzeugt nicht nur durch den hervorragenden Klang, sondern auch durch die Leistung, die Mike Kadnar an den Tag legt.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2081022558/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2558896873/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://blacktable.bandcamp.com/album/obelisk-2016&#8243;&gt;Obelisk 2016 by Black Table&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Noch ein Wort zum Gesang:<br />
Könnt ihr euch an den Kampf an der Wetterspitze aus „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ erinnern?<br />
Denn Mers Sumida klingt wie Nazgul. Ihren Inhale-Gesang verwendete sie schon früher, aber auf „Obelisk“ passiert das Ganze Ligen darüber und klingt nicht mehr ansatzweise menschlich. Wie Schreie aus der Unterwelt mutet ihre Stimme an, die, auch wenn man die Texte anfangs nicht gänzlich zu verstehen mag, eine unheimliche und eindringliche Atmosphäre erzeugt. So etwas habe ich so noch nicht gehört!</p>
<p>Ich wünsche mir, dass sich jeder die Zeit nimmt, diese Platte zu hören, zu genießen und jeden einzelnen Ton „einzuatmen“. Denn „Obelisk“ ist für mich eins der Alben des Jahres!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/blacktableband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://blacktable.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #13 &#8211; Nero Di Marte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 15:29:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Prosthetic Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-13-nero-di-marte/">Aus den Tiefen #13 &#8211; Nero Di Marte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Schon wieder ist ne Woche vorbei, schon wieder steht das Wochenende an. Damit ihr die Freizeit sinnvoll vergeuden könnt, möchte ich euch heute auf die Italiener <strong>NERO DI MARTE</strong> aufmerksam machen. Zugegebenermaßen haben diese bereits einige tausend Facebook-Likes sammeln können. Aber was heißt das schon?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7977 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922.jpg" alt="NERO DI MARTE" width="600" height="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Quartett aus Bologna wurde bereits im Jahre 2007 gegründet, agierte bis 2012 allerdings unter dem Namen <strong>MURDER THERAPY</strong>. In diesem frühen Stadium spielten die Jungs noch recht technischen Death Metal, wenn auch bereits mit progressiven Anleihen. Dieser war alles Andere als schlecht oder ereignisarm, hob sich allerdings noch wenig von anderen Bands der gleichen Stilrichtung ab. Immer weiter verschob sich der Fokus der jungen Italiener dann aber in experimentellere Gefilde, was spätestens auf der letzten <strong>MURDER THERAPY</strong>-EP „Molochian“ zu hören war. Diese konnte im Untergrund bereits auf einiges an Zuspruch stoßen, was den weiter zu verfolgenden Weg aufzeigte.</p>
<p>Da der nun gespielte und weiterhin zu perfektionierende Stil nicht mehr dem der Anfangstage entsprach, entschloss sich die Band dafür, den Namen zu wechseln und einen Neustart zu wagen. Mit Erfolg, wie sich zeigen sollte.<br />
Die Band wurde bei Prosthetic Records unter Vertrag genommen, über welche im März 2013 das gleichnamige Debütalbum „Nero Di Marte“ erschien.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/O4ydK3Aw8GQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Musikalisch bewegt sich das Debütalbum irgendwo zwischen frühen <strong>MASTODON</strong>, <strong>GOJIRA</strong> und <strong>ULCERATE</strong>. Es wird facettenreicher und dynamischer Death Metal geboten, der es sowohl schafft vertrackt zu arbeiten und zuzupacken, als auch finstere Atmosphäre und Ruhe walten zu lassen. Als Vorbereitung auf den Sturm versteht sich.</p>
<p>Die Reaktionen fielen noch euphorischer aus, als die zu „Molochian“, was dazu führte, dass wenige Monate später eine Nordamerika-Tour im Vorprogramm von <strong>GORGUTS</strong> und <strong>ORIGIN</strong> absolviert werden konnte. Ein Ritterschlag.</p>
<p>Vor den Aufnahmen des zweiten Albums kam es zu einem harten Rückschlag. Nach einem Auftritt in Rom, der während der Europatour mit <strong>VOID OF SLEEP</strong> stattfand, wurden beide Bands ausgeraubt und ihr gesamtes Equipment gestohlen. Um den Schaden irgendwie zu kompensieren, nahmen beide Bands gemeinsam eine Split 7&#8220; auf, deren Erlös den Schaden wenigstens zum Teil auffangen sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2734188318/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://nerodimartevoidofsleep.bandcamp.com/album/split-mmxiv">Split MMXIV by Nero di Marte/Void of Sleep</a></iframe></p>
<p>Unbeirrt wurde der eingeschlagene Pfad weiterverfolgt und im Oktober 2014 bereits das zweite Album „Derivae“ veröffentlicht. Auf diesem präsentierte sich der eigene Stil noch verfeinerter und das dynamische Spektrum deutlich erweitert: die harten Passagen sind härter, die ruhigen Töne noch ruhiger. Alles, was auf dem Debüt funktionierte, wurde hier bis an die Grenzen ausgelotet und auf 11 gedreht. „Derivae“ stellt ein phänomenales, komplexes und modernes Metal-Album dar, welches dissonantes Riffing, progressive Strukturen und Post-metallische Atmosphäre zu einem organischen Ganzen kombiniert, das in dieser Kohärenz und auf diesem spielerischen Niveau keine Vergleiche mit Titanen wie <strong>GORGUTS</strong> zu scheuen braucht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/H_TlajivCXQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/nerodimarte/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://nerodimarte.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="http://murdertherapy.bandcamp.com/" target="_blank">Murder Therapy Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-13-nero-di-marte/">Aus den Tiefen #13 &#8211; Nero Di Marte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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