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	<title>nervecell Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>NERVECELL &#8211; Dubai in Trümmern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2017 07:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NERVECELL &#8211; Past, Present&#8230; Torture Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 50:25 Min. Label: Lifeforce Records Stil: Death Metal Palmen, Sandstrand, himmelblaues Wasser, strahlende Hotelkomplexe &#8211; Dubai steht wie kaum eine zweite Metropole im Nahen Osten für Reichtum, Luxus und Urlaub. Von Ölgeldern bewässert, sprießen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervecell-dubai-in-truemmern/">NERVECELL &#8211; Dubai in Trümmern</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NERVECELL</strong> &#8211; Past, Present&#8230; Torture<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 50:25 Min.<br />
Label: Lifeforce Records<br />
Stil: Death Metal</p>
<p>Palmen, Sandstrand, himmelblaues Wasser, strahlende Hotelkomplexe &#8211; <strong>Dubai</strong> steht wie kaum eine zweite Metropole im Nahen Osten für Reichtum, Luxus und Urlaub. Von Ölgeldern bewässert, sprießen Wolkenkratzer in den Himmel, künstliche Inseln erheben sich vom Meeresgrund. Das Emirat blickt einer <strong>rosigen Zukunft</strong> entgegen. Oder? Nun, die <strong>örtliche Death-Metal-Combo</strong> <strong>NERVECELL</strong> sieht das etwas anders. Und prügelt den Superreichen mit &#8222;Past, Present&#8230; Torture&#8220; einen <strong>brutalen Gegenentwurf</strong> ins Gesicht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21428" aria-describedby="caption-attachment-21428" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-21428 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Monument_-1024x799.jpg" width="1024" height="799" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Monument_-1024x799.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Monument_-300x234.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Monument_-750x585.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Monument_.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21428" class="wp-caption-text">Blick von den Ruinen der Vergangenheit auf die Ruinen der Zukunft &#8211; NERVECELL</figcaption></figure>
<p>Da die Band<strong> keinen festen Drummer</strong> zu ihrem Line-up zählt, übernahm auf den Vorgängeralben &#8222;Preaching Venom&#8220; (2008) und &#8222;Psychogenocide&#8220; (2011) jeweils <strong>Dave Haley</strong>&nbsp;(<strong>PSYCROPTIC</strong>) den Posten als <strong>Gastschlagzeuger</strong>. Für ihren dritten Longplayer engagierten <strong>NERVECELL</strong> <strong>Kevin Foley</strong>, der zuvor zehn Jahre lang bei <strong>BENIGHTED</strong> alles in Grund und Boden gehämmert hatte. Und, Überraschung, er bleibt seinem Stil treu.&nbsp;Aber auch <strong>Barney Ribeiro</strong> und <strong>Rami H. Mustafa</strong> an den Sechssaitern liefern Death-Metal-Kunst auf höchstem Niveau. <strong>Technisch</strong>, <strong>verspielt</strong>, aber mit der nötigen Prise <strong>Eingängigkeit</strong>. Die Stimme von Bassist <strong>James Khazaal</strong> verfügt über eine <strong>beeindruckende Tiefe</strong>, ohne in undefinierbare Gurgelabgründe abzustürzen.</p>
<h3>UND SCHON HÄNGST DU HEADBANGEND AM HAKEN</h3>
<p>Orientalische Klänge Marke <strong>MELECHESH</strong> eröffnen das Intro, bevor wuchtige Drums und heulende Gitarren hinzustoßen. <em>&#8222;Aadvent&#8220;</em> blastet dann direkt mit Schmackes den Sand aus den Boxen.&nbsp;Fans von&nbsp;<strong>KRISIUN</strong>, <strong>ORIGIN</strong> oder <strong>ABORTED&nbsp;</strong>dürften hier schnell headbangend am Haken hängen. Mit <em>&#8222;Proxy War&#8220;</em> feuern <strong>NERVECELL</strong> gleich die nächste Granate Richtung Moshpit. Verschnaufpause? Fehlanzeige!</p>
<blockquote><p>Das Gespür fürs Songwriting unterscheidet gute Musiker von bloßen Show-offs.</p></blockquote>
<p>Nach zwei weiteren Knüppelrunden folgt mit dem <strong>Instrumental</strong> <em>&#8222;Hypnosis&#8220;</em> eine anderthalbminütige Ruhepause. Naja, &#8222;Ruhe&#8220;. Nennen wir es lieber <strong>growl- und blastfreie Zeit</strong>. Das folgende <em>&#8222;Malice Within&#8220;</em> beginnt mit <strong>cleanen Gitarren</strong>, verpaart mit <strong>Piano</strong>. Doch dauert es nicht lange, bis <strong>NERVECELL</strong> wieder den Prügel schwingen. Monotones Geballer sucht man allerdings vergeblich, denn der Song strotzt nur so vor <strong>abwechslungsreichen Riffs</strong>. Technisch hoch anspruchsvollen Extreme Metal beherrschen inzwischen unzählige Bands. Das <strong>Gespür fürs Songwriting</strong> unterscheidet jedoch gute Musiker von bloßen Show-offs. Aber das nur am Rande.</p>
<h3>DEATH METAL JENSEITS DER MASSENVERNICHTUNG</h3>
<p><em>&#8222;Dawn Of Decimation&#8220;</em>&nbsp;und <em>&#8222;Habitual Deceit&#8220;</em> dienen hierfür als <strong>Paradebeispiele</strong>. Die Songs hätten auch <strong>DECAPITATED</strong>&nbsp;zu &#8222;Nihility&#8220;-Zeiten gut zu Gesicht gestanden. Denn ebenso wie jene polnische Band überfahren <strong>NERVECELL</strong> den Hörer nicht einfach mit der vollen Dröhnung Blasts und Shreds, sondern hinterlegen in seinem Gedächtnis auch einige <strong>prägnante Riffs und Rhythmen</strong>. Quasi Death Metal jenseits der Massenvernichtung.</p>
<p>Mit&nbsp;<em>&#8222;Treading Beneath&#8220;</em> kriecht das nunmehr <strong>dritte Instrumental</strong> unter der brennenden Wüstensonne heran, bevor der Titeltrack <em>&#8222;Past, Present&#8230; Torture&#8220;</em>&nbsp;das Album beschließt. Hier verdichtet die Band noch einmal <strong>alle Stärken des Albums</strong> in einem <strong>Death-Metal-Kracher höchster Güte</strong>. Ein mehr als würdiger Abschluss eines hochklassigen Albums.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NQkphrPGb9U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Abzüglich der Instrumentals bieten <strong>NERVECELL</strong> somit knapp eine <strong>Dreiviertelstunde technischen, schnellen, brutalen Death Metal</strong>. Da sich die Band auch um <strong>Groove</strong> und <strong>Eingängigkeit</strong> bemüht, kommt eine runde Sache dabei raus. Allerdings dürfte die Scheibe kein Stück länger sein. Eher noch etwas kürzer. Denn trotz meines<strong> Faibles für Knüppelmusik</strong>, stoße ich in diesen Gefilden <strong>ob der Intensität an meine Schmerzgrenze</strong>. Alles zwischen 35 und 45 Minuten ist ein geiles Erlebnis. Jenseits dieser Marke finde ich das Geballer <strong>irgendwann zu anstrengend</strong>. Aber das ist natürlich Geschmackssache.</p>
<p><strong>NERVECELL</strong> bei <a href="https://www.facebook.com/nervecell/" target="_blank" rel="noopener">Facebook </a>und <a href="https://nervecell.bandcamp.com/album/past-present-torture" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervecell-dubai-in-truemmern/">NERVECELL &#8211; Dubai in Trümmern</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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