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	<title>newcomer Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>newcomer Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Pauls Retrospect 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 06:21:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>2019 ist schon einen Monat alt?! Wir nehmen uns nochmal die Zeit und unser Aspirant Paul bringt dir seinen Jahresrückblick 2018 - gespickt mit einigen Geheimtipps!<br />
Frischer Wind in verstaubten Regalen! </p>
<p>PS: Gastautoren weiterhin gern willkommen :)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/">Pauls Retrospect 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr ist vergangen. Und was für eins für den Metal: Genres wie <strong>Death Metal</strong>, <strong>Progressive</strong> oder <strong>Black</strong> strotzen nur so vor guten Releases. Viele bekannte Namen waren 2018 dabei. Doch auch in den kleinen Nischen und Ecken vieler Subgenres <strong>brodelte der Release-Kessel</strong> ordentlich. Bei dieser immensen Vielzahl an guten Alben kommt man leicht ins Stolpern, wenn man versucht, jede qualitativ hochwertige Neuerscheinung zu erwischen. Und damit niemand mit der Angst ins neue Jahr startet, er habe besonders viel verpasst, fasse ich in diesem Artikel meine <strong>Geheimtipps 2018</strong>, die eventuell an euch vorbeigegangen sind, zusammen. Dabei versuche ich so viele Subgenres wie möglich abzudecken. Trotzdem ist diese Liste keinesfalls perfekt oder besonders. Im Endeffekt ist es immer noch meine subjektive Meinung. <strong>Also falls du noch Alben hast, bei denen du befürchtest, sie wären im Großen und Ganzen untergegangen, aber dennoch nennenswert &#8211; ab in die Kommentare damit!</strong></p>
<h4>Progressive Metal – Auch 2018 konnten bekannte Genrevertreter sowie Newcomer überzeugen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img decoding="async" class="wp-image-30888 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" />BLACK PEAKS</strong> – &#8222;All That Divides&#8220;</p>
<p>Einer der letzteren waren definitiv <strong>BLACK PEAKS</strong>. Die Engländer schaffen eine<strong> innovative Mischung</strong> aus Garage Rock-Sound mit viel Progressive gewürzt. &#8222;All That Divides&#8220; ist nach dem bereits überraschenden Debüt der Band 2016 der nächste Schritt in der sichtlichen Evolution. Ein Album, das vor Emotionen und Highlights (<em>&#8222;Can&#8217;t Sleep, Slow Seas&#8220;</em>) nur so strotzt. Nicht ein Track erweckt den Anschein nur Filler zu sein, was auch an dem herausragenden Gesang von<strong> Will Gardner</strong> liegt, der clean und harsch sehr facettenreich klingt. Große Empfehlung für jeden, dem etwas an Progressive oder Rock liegt!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>VOLA</strong> – &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220;<img decoding="async" class="wp-image-30886 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg 530w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p><strong>VOLA</strong>&nbsp;sind trotz ihrer kurzen Existenz eine Band, die als <strong>Aushängeschild des Progressive</strong> bezeichnet werden kann. Das 2016er Debüt gehört mit zu dem Besten, was das Genre liefern kann, deswegen waren die Erwartungen besonders hoch. Auch wenn der Regler an der Verzerrung und Intensität ein wenig runter gedreht wurde, ist &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220; ein würdiger Nachfolger. Der eher leichtere Sound gepaart mit mehr Atmosphäre kann mich persönlich zwar nicht ganz überzeugen, doch die vielen Highlights wie die Songs <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em> oder der Title-Track machen die Platte zu einem <strong>Muss für Progressive-Fans</strong>, die auch nichts gegen seichtere Rock-Passagen und Synthesizer haben.</p>
<h4>Death Metal – Death Metal und seine Nischen-Genres (Prog Death, Old School Death Metal, usw.) waren 2018 so ertragreich wie lange nicht. Die Serie an genialen Alben riss nicht ab und deswegen ist es fast schon unmöglich Nennenswertes kurz zu fassen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img decoding="async" class="wp-image-30887 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" />1914</strong> – &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220;</p>
<p>Der erste Weltkrieg geht in unsere Geschichtsbücher als eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit ein. Circa 17 Millionen Menschen werden entweder als Soldaten an der Front regelrecht verheizt oder fallen dem Krieg anderweitig zum Opfer. Die <strong>Gräuel und Verbrechen gegen die Menschheit</strong> bleiben glücklicherweise nie vergessen und <strong>1914</strong> versucht diesen düsteren Abschnitt der Geschichte mit ihrem Album zu verkörpern. Das gelingt auf allen Ebenen. Die Musik ist düster, verzerrt und dissonant. Die<strong> Samples von Kriegsaufnahmen</strong>, mit denen nicht gespart werden, bringen das Gefühl des Hässlichen und Unmenschlichen nur noch näher. Der <strong>Horror</strong> ist spürbar. Am 100. Jahrestag des Kriegendes veröffentlicht, ist &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220; auch außerhalb der starken musikalischen Qualitäten eine Erfahrung für sich, die den Schrecken und die Brutalität widerspiegelt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>SLUGDGE</strong> – &#8222;Esoteric Malacology&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30885 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg" alt="" width="137" height="135" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg 506w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology-300x296.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 137px) 100vw, 137px" /></p>
<p><strong>Schleimiges Alien-Gekräusel mit Tentakeln</strong> besetzt, das beschreibt dieses Album. Volle Kanne ins Gesicht mit der Prog Death-Keule. <strong>SLUGDGE</strong>s&nbsp;Album gehört zu einem der vielen brillianten Releases im Progressive Death-Bereich. Wer auf vertrackte Rhythmen und tiefes Growlen steht und wem <strong>RIVER OF NIHIL</strong>s&nbsp;Album nicht dreckig genug klang, der kann sich bestimmt hieran erfreuen.</p>
<h4>Metal Core – Ein Genre, das mit viel generischem Wischwasch geplagt ist und leider zu selten mit wirklichen einzigartigen Bands punktet. 2018 konnte meine Vorbehalte wenigstens zum Teil ändern &#8211; mit wirklich fantastischen Releases.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30884 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />SILENT PLANET</strong> – &#8222;When The End Began&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Voller Bedeutung musikalisch so wie lyrisch, hebt sich <strong>SILENT PLANET</strong> mit seinem 2018er Album vom Genre-Rest ab. Mit mitreißenden Texten, die den schwierigen Spagat zwischen kritisch-bedeutungsschwer und vorgetäuschtem Tiefgang sowie musikalischer Komplexität schaffen sitzt die Band auf dem <strong>Core-Thron</strong> für 2018. Besonders emotional wird es vor allem durch die ausdrucksstarken Vocals. Auch das Drumming so wie die Riffs sind durchdacht und abwechslungsreich.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>ERRA</strong> – &#8222;Neon&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30879 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p style="text-align: left;">Auch wenn nicht so bedeutungsvoll wie Nummer 1, so ist &#8222;Neon&#8220; von <strong>ERRA</strong> vor allem musikalisch alles, was guten Metalcore für mich ausmacht: <strong>catchy und doch komplex</strong>. Die Vocals sind genretypisch und nichts Besonderes. Wer sich also noch nie damit anfreunden konnte, der wird auch hiermit nicht warm. Für einen Progressive-Metal Liebhaber wie mich ist &#8222;Neon&#8220; jedoch erstaunlich erfrischend, da die Band es schafft genügend <strong>Diversität ins Songwriting</strong> mit einzubauen.</p>
<h4>Doom/Sludge Metal – Ähnlich wie im Death, waren die Releases für guten Doom und Sludge Metal fast endlos. Hier sind zwei meiner persönlichen Favoriten.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30881 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />HAMFERD</strong> &#8211; &#8222;Támsins likam&#8220;</p>
<p>Begleitet von schweren und dunklen Gitarrenriffs entsteht in <strong>HAMFERD</strong>s neuestem Album, auch durch den Text der ausschließlich auf <strong>Färöisch</strong> (Färöer-Inseln) gesungen oder wahlweiße gegrowlt wird, eine melancholische Atmosphäre. Über die 43 Minuten fängt die Doom-Scheibe den Hörer komplett ein. Komposition und Sound-Production auf hohem Level!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>MESSA</strong> – &#8222;Feast for Water&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30883 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg 355w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Frauenstimmen sind im Doom immer öfter zu hören und <strong>MESSA</strong> zeigen uns 2018, wieso. Mit fast schon <strong>Jazz-Lounge Atmosphäre</strong> und mehreren Genreeinflüssen zaubert die Band eine Wand aus Fuzz-Gitarren, schrägen Lead-Parts und schwebendem Gesang. Wer Lust auf <strong>Doom mit Avantgarde Feeling</strong> hat, der kommt hier in seinen Genuss!</p>
<h4>Black Metal – Auch die dunklen Mächte des Black Metal hatten 2018 einiges an Nachwuchs vorzuweisen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30880 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg" alt="" width="139" height="139" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px" />GAEREA</strong> – &#8222;Unsettling Whispers&#8220;</p>
<p>Die Portugiesen schafft mit diesem Album ein erstaunlich erfrischendes Werk an Black Metal, das sich auch traut über Genre-Konventionen zu gehen. <strong>Ungefilterte Aggression</strong> trifft auf intelligentes Songwriting, das mit dissonanten Melodien und hypnotisierenden Riffs punktet. Authentisch, ehrlich und vor allem <strong>wahrhaft böse</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>DEAFHEAVEN</strong> – &#8222;Ordinary Corrupt Human Love&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30877 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Trve Black-Fans aufgepasst! Dieses Album treibt <strong>Puristen an den Rand der Verzweiflung</strong>. Post Black/Blackgaze-Band <strong>DEAFHEAVEN</strong> haben sich bereits einen Namen in der Szene gemacht, sei es für ihr Image oder den unkonventionellen Black Metal. Das, was Hardcore-Fans übel aufstößt, zaubert 2018 vielen Post Black-Anhängern ein Lächeln aufs Gesicht. Denn die Band schafft es Black Metal so <strong>warm und künstlerisch</strong> wie selten zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30878 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />ENEFERENS</strong> – &#8222;The Bleakness of Our Constant&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Mit einem der besten Post Black-Alben der vergangenen Jahre gelingt dem Solo-Künstler <strong>Jori Apedaileman</strong> der Durchbruch in die Endjahreslisten vieler Connaisseure. Mit einem Sinn für bewegende Melodien entsteht durch Vermischung verschiedener Genremerkmale (namentlich Doom, Atmo Black, Post Black) ein einzigartiges Erlebnis. Emotional, fast schon depressiv mit viel Gewicht. <strong>Licht aus, Musik an!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>IHSAHN</strong> &#8211; &#8222;Amr&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30882 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Kaum ein Künstler ist so ikonisch im Black Metal wie <strong>IHSAHN</strong>. Von der Zeit mit einer der erfolgreichsten Band des Blacks (<strong>EMPEROR</strong>) zu einer nicht weniger starken Solo-Karriere. Mit dem gewissen Etwas aus Progressive, Avantgarde, Pop und Electro kreiert <strong>IHSAHN</strong> erneut anspruchsvollen und vor allem <strong>unkonventionellen Black Metal</strong>, auch wenn Genredefinitionen hier wie <strong>stumpfes In-Schubladen-Stecken</strong> wirkt und teils unmöglich ist. Dafür wird auch 2018 gesorgt und das auf geniale Weise.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/">Pauls Retrospect 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Nancybreathing im Interview &#8211; Kinder, wir fahren nach Berlin!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/nancybreathing-im-interview/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nancybreathing-im-interview</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2018 08:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nancybreathing]]></category>
		<category><![CDATA[newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[NuMetal]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemütlich schnacken zum Interview? Das is mit den Jungs von NANCYBREATHING machbar und wir haben es getan! :) Auf Kaffee und Nostalgie mit der Band war Saskia.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nancybreathing-im-interview/">Nancybreathing im Interview &#8211; Kinder, wir fahren nach Berlin!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai diesen Jahres hat die&nbsp;<strong>NuMetal-Band NANCYBREATHING&nbsp;</strong>ihr zweites Album&nbsp;<strong>&#8222;Awake&#8220;&nbsp;</strong>veröffentlicht, welches mich bei meiner damaligen&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/nancybreathing-eine-musikalische-zeitreise" target="_blank" rel="noopener">Review</a>&nbsp;sehr positiv überrascht hat. Kurz darauf kam via Instagram ein erster Kontakt mit der Band zustande, die gerade ihr erstes Konzert in&nbsp;<strong>Berlin&nbsp;</strong>geplant hat. Diese Gelegenheit habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und habe nicht nur&nbsp;<strong>NANCYBREATHINGs&nbsp;</strong>Berlin-Debut fotografiert, sondern die sympatischen Jungs aus dem <strong>Ruhrpott&nbsp;</strong>vorher noch zu einem gemütlichen Interview getroffen.&nbsp;</p>
<h3>Auf einen Kaffee mit NANCYBREATHING</h3>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Habt ihr gut hergefunden? Wie gefällt euch Berlin bisher?</strong></p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;</strong>Ich finde Berlin toll! Es ist eine echt angenehme Großstadt und ich habe das Gefühl, dass es hier nicht so eng ist und man Platz zum Atmen und zum Sein hat.</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Ja, finde ich auch. Wir haben auch gut hergefunden &#8211; wären die ganzen Baustellen nicht gewesen. Wir waren über sieben Stunden unterwegs und geplant waren ursprünglich fünf.</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Wollt ihr euch und eure Musik unseren Lesern kurz vorstellen?</strong></p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Wir sind&nbsp;<strong>NANCYBREATHING&nbsp;</strong>aus dem Ruhrgebiet und spielen die wunderschöne Musikrichtung NuMetal und das seit mittlerweile 10 Jahren. Assim und ich sind von Anfang an dabei. Der Joscha ist seit fünf Jahren dabei und der Herr Lukas seit zwei Jahren. Vor kurzem haben wir auch unser neues Album&nbsp;<strong>&#8222;Awake&#8220;&nbsp;</strong>veröffentlicht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28805" aria-describedby="caption-attachment-28805" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28805 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28805" class="wp-caption-text">Die Jungs von Nancybreathing</figcaption></figure>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong>&nbsp;NANCYBREATHING ist ein recht ungewöhnlicher Name. Gibt es eine Geschichte zu eurem Bandnamen? Woher habt ihr die Idee genommen?</strong></p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Damals, also 2008, ist der einfach so zusammengewürfelt worden. Wir haben gesucht und gesucht und unserem damaligen Gitarristen ist die <strong>Comicfigur Nancy Drew</strong> in den Sinn gekommen. Allerdings war der Begriff auf MySpace schon sehr häufig zu finden. Dann dachten wir an <strong>&#8222;Barely Breathing&#8220;</strong>, aber das gab es auch schon viel zu oft. Also haben wir einfach Nancy und Breathing zusammengeworfen. Wir haben uns auch an Bands wie <strong>DEFTONES&nbsp;</strong>ortientiert, dass der Name immer als ein Ganzes gesehen werden und nicht in zwei Begriffe getrennt werden soll.&nbsp;</p>
<h4>&#8222;Beim nächsten Mal schreiben wir einfach, wir machen Musik.&#8220;</h4>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong>&nbsp;Kommen wir mal zur Musik: Es gab zu &#8222;Awake&#8220; einige Reviews, nicht alle davon waren gut. Es kommt dabei immer wieder die Frage auf, wie man heutzutage noch NuMetal spielen kann. Was motiviert euch dazu, auch heute noch NuMetal zu machen?</strong></p>
<p><strong>Assim:&nbsp;</strong>Die Frage ist: Warum kann man es nicht? Es gibt heutzutage viele Bands, die im Prinzip <strong>sehr ähnliche Musik</strong> spielen, aber kaum noch NuMetal-Bands. Und wir sind eben alle <strong>Kinder der 2000er</strong> und damit aufgewachsen. Man muss das Rad ja auch nicht immer neu erfinden. Wir machen einfach das, worauf wir Lust haben. Und anstatt zu fragen: &#8222;Wie kann man nur?&#8220;, kann man auch sagen:<strong> &#8222;Warum nicht?&#8220;</strong></p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;</strong>Selbst als NuMetal aufkam, hatte diese Musik einen <strong>schlechten Ruf</strong> gehabt. Aber als&nbsp;<strong>Chester Bennington&nbsp;</strong>letztes Jahr verstorben ist, wurde erst richtig klar, welche Bedeutung die Musik gerade für unsere Generation hat und dass er einer der bedeutendsten Sänger gewesen ist. Außerdem spielen Bands wie <strong>KORN&nbsp;</strong>heute noch ausverkaufte Konzerte, was ja beweist, dass NuMetal nicht einfach eine&nbsp;<strong>Randerscheinung</strong> ist. Einige Reviewer hätten das Album auch eher dem <strong>Metalcore</strong> zugeordnet, aber wir spielen eben das, was wir mit NuMetal verbinden und mixen es mit anderen, eigenen Einflüssen.</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Haters gonna hate, wat willste machen. Vermutlich würde sich auch jemand beschweren, wenn wir uns als reine Metalband bezeichnen würden. Beim nächsten Mal schreiben wir einfach, wir machen Musik.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28807" aria-describedby="caption-attachment-28807" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28807 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3611-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3611-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3611-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3611.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28807" class="wp-caption-text">Sänger Christian</figcaption></figure>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Gerade sind ja schon einige Namen gefallen. Welche Bands beeinflussen euch denn neben den &#8222;Klassikern&#8220; noch?</strong></p>
<p><strong>Joscha:&nbsp;</strong>Natürlich haben mich schon immer die <strong>NuMetal-Urgesteine</strong> beeinflust. Heutzutage höre ich aber vor allem auch Bands wie&nbsp;<strong>VEIL OF MAYA&nbsp;</strong>oder&nbsp;<strong>PERIPHERY.&nbsp;</strong>Also vor allem modernen Djent. Prinzipiell höre ich aber außer Schlager fast alles.</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Bei mir gibt&#8217;s immer wieder so Wochen, da laufen im Auto die 2000er Jahre rauf und runter. Also&nbsp;<strong>DEFTONES, KORN</strong> &#8211; die ganzen alten Sachen eben. Wobei&nbsp;<strong>KORNs&nbsp;</strong>neue Musik auch sehr geil ist. Und natürlich die ersten beiden&nbsp;<strong>SLIPKNOT-</strong>Alben bis zum Erbrechen. Heutzutage finde ich es irgendwie schwierig Bands, zu finden, die mich richtig überzeugen. Sowohl musikalisch als auch textlich. Es gibt immer wieder Bands, die vereinzelt richtig geile Songs haben und du dir denkst &#8222;Man, wäre ich mal auf die Idee gekommen!&#8220;, aber dann hörst du andere Songs, bei denen du das Gefühl hast, sie auf einem anderen Album schon mal gehört zu haben. Vieles klingt irgendwie gleich.</p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;</strong>Wir hören alle so viele verschiedene Bands, da fällt es mir schwer, zu sagen, welche uns oder eben mich besonders geprägt hat. Das spiegelt sich auch in unseren Songs wieder. Wenn man&nbsp;<em>&#8222;Groundhog Day&#8220;&nbsp;</em>hört, ist das zum Beispiel eher <strong>punkig</strong>. Es kommt sehr viel zusammen und man kann nicht sagen, dass das von einer bestimmten Band kommt.</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Und die<strong> Liebe zum Hip-Hop</strong> kommt auch dazu. Vor allem <strong>Assims Drumsound</strong> ist teilweise davon beeinflusst. Und ich selber höre auch gerne Rap und Hip-Hop. Aber generell waren es vor allem die 2000er, die uns beeinflusst haben. Als man damals mit fünfzehn versucht hat,&nbsp;<em>&#8222;One Step Closer&#8220;&nbsp;</em>zu covern und einfach gesungen hat wie eine Micky Maus auf Ecstasy und dachte: &#8222;Boah, du klingst so fett!&#8220; Aber ja, es waren damals schon&nbsp;<strong>Chester Bennington,&nbsp;</strong>&nbsp;<strong>Jonathan Davis, Corey Taylor&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Chino Moreno.&nbsp;</strong>Das waren die vier Sänger, zu denen ich schon immer aufgeschaut habe. Die haben ihren eigenen Stil und du hörst sie immer raus, egal, was sie machen.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Wie läuft bei Euch eigentlich der Schreibprozess ab? Und wie lange hat es eigentlich gedauert, &#8222;Awake&#8220; fertigzustellen?</strong></p>
<p><strong>Alle:&nbsp;</strong>(überlegen) So ungefähr ein Jahr.&nbsp;</p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;</strong>Für mich persönlich war&nbsp;<strong>&#8222;Awake&#8220;&nbsp;</strong>der schnellste Schreibprozess, den ich je mit einer Band gehabt habe. Die Jungs waren eh schon eingespielt und hatten schon das Album davor aufgenommen und ich bin eben dazugestoßen und habe die Sachen auswendig gelernt. Wir sind mit dem alten Album dann noch einmal auf Tour gegangen, aber danach waren wir auch müde von den Songs und wollten was Neues schreiben. Und der <strong>Joscha</strong> ist eben ein begnadeter Songwriter, der gefühlt jede Woche mit tausend neuen Riffs um die Ecke kommt. Den letzten Song,&nbsp;<em>&#8222;Too Many&#8220;</em>, haben wir sogar binnen zwei oder drei Wochen fertig geschrieben und sind dann direkt ins Studio. Wir haben dann halt auch bei einem Label unterschrieben und hatten plötzlich eine <strong>Deadline</strong>, die das Ganze auch nochmal beschleunigt hat. Hätten wir die nicht gehabt, hätten wir uns auch noch mehr Zeit gelassen. Aber das hat dem ganzen keinen Abbruch getan &#8211; so fix hintereinander habe ich noch nie geschrieben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28806" aria-describedby="caption-attachment-28806" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28806 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3737-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3737-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3737-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3737.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28806" class="wp-caption-text">Bassist Lukas</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Mir sind schon beim ersten Hören die Lyrics der Platte besonders aufgefallen. Was waren denn Themen und Motive, die euch besonders beeinflusst haben?</strong></p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Uff, alles.</p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;</strong>Ich weiß gar nicht, was der da singt! (lacht)</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Eigentlich wirklich alles. Das reicht von persönlichen <strong>krankheitsbedingten Problemen</strong> oder von Zeitpunkten, in denen man mit gewissen Dingen abzuschließt &#8211; oder einfach Danke sagen. Man hört das schon beim Titelsong <em>&#8222;Awake&#8220;&nbsp;</em>oder bei&nbsp;<em>&#8222;Save this life&#8220;,&nbsp;</em>die vom Text her einfach versuchen, positiv zu sein.&nbsp;<em>&#8222;Inner Emptiness&#8220;&nbsp;</em>habe ich direkt nach dem Tod von&nbsp;<strong>Chester Bennington&nbsp;</strong>geschrieben und soll eben dieses <strong>Depressive</strong> verarbeiten.&nbsp;<em>&#8222;World on Fire&#8220;,&nbsp;</em>ja, ich muss zugeben, die <strong>AfD</strong> hat mich zu diesem Song gebracht.&nbsp;<em>&#8222;The Donald&#8220;&nbsp;</em>auch. Also, wirklich alles hat die Texte irgendwie beeinflusst.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Welche Pläne stehen denn livetechnisch bei euch in der näheren Zukunft an?</strong></p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Nach unserer Sommerpause geht es im September ins Sauerland zu unseren Freunden von&nbsp;<strong>QUASIMONO.&nbsp;</strong>Dann geht&#8217;s nach Krefeld, dann nach Unna und &#8230; äääh, nach Essen und zum Abschlusskonzert, wo wir mit unseren Labelfreunden&nbsp;<strong>KÖNIG KOBRA&nbsp;</strong>spielen werden. Vielleicht kommen noch ein paar dazu. Wie hätten auf jeden Fall Bock auf eine Halloweenshow. Nächstes Jahr soll es auf jeden Fall noch ein bisschen mehr werden.</p>
<h4>&#8222;Wenn dich keiner hasst, dann machst du etwas falsch.&#8220;</h4>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>Sprechen wir nochmal über die nahe Zukunft.&nbsp;</strong><strong>Das ist ja euer erstes Konzert in Berlin. Wie war die ganze Organisation für euch?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Assim:&nbsp;</strong>Die Location zu finden war kein Problem. Die Bands zu finden war weitaus schwieriger. Wir haben insgesamt über 15 Bands angeschrieben und wir haben erst vor zwei Wochen alle Supports beisammen gehabt. Aber am Ende hat es wunderbar funktioniert und wir haben drei echt sympatische Bands gefunden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28834" aria-describedby="caption-attachment-28834" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28834 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472.jpg 1620w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28834" class="wp-caption-text">Gitarrist Joscha</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Euch gibt&#8217;s ja seit mittlerweile zehn Jahren. Habt ihr denn Tipps für andere kleine, aufstrebende Underground-Bands?</strong></p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Einfach machen was man will. Und sich auch <strong>nicht durch kleine negative Dinge</strong> aus der Bahn werfen lassen. Wenn mal eine Show nicht so lief, dann ist es so. Wenn mal jemand sagt: &#8222;Ich fand euch jetzt nicht so gut&#8220;, dann ist es so &#8211; nicht jeder kann einen gut finden. Und wie hat Dr. House gesagt?</p>
<p><strong>Joscha:&nbsp;</strong>&#8222;Wenn dich keiner hasst, dann machst du etwas falsch.&#8220;</p>
<p><strong>Lukas: </strong>Nicht entmutigen lassen. Für sich selbst klar machen, was man will und was Erfolg bedeutet.&nbsp;&nbsp;Wenn Erfolg bedeutet, möglichst schnell auf vielen großen Bühnen zu stehen und viel fotografiert zu werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man scheitert, einfach sehr hoch. Daran habe ich schon viele Bands zerbrechen sehen. In der <strong>Musikbranche</strong> <strong>zu arbeiten</strong> ist eines der härtesten Dinge überhaupt. Ich würde zu jungen Bands sagen: <strong>Habt einfach Spaß</strong> an dem, was ihr tut und lasst euch da nicht reinreden. Macht die Musik, die euch berührt. Wenn ihr auf der Bühne steht und es geil findet, einfach, weil ihr&#8217;s macht, dann ist es gut. Aber wenn man das nur tut, um zu sehen, wie vor einem der Mob tobt, dann ist das schlecht. Ich meine, es kann passieren und es wird auch passieren und dann ist das natürlich geil, aber wir hatten zum Beispiel vor kurzem einen Gig in Gelsenkirchen und es waren gefühlt <strong>zehn Leute</strong> da. Natürlich war es mir nicht egal, aber ich hatte trotzdem einen riesen Spaß und richtig Bock auf das, was ich gespielt habe. Darum sollte es gehen, Spaß daran haben an dem was man tut, sich aufeinander einspielen und zusammen größer werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28835" aria-describedby="caption-attachment-28835" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28835 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3523-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3523-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3523-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3523.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28835" class="wp-caption-text">Drummer Assim</figcaption></figure>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Um euch das Wort zu überlassen: Gibt es etwas, das ihr unseren Lesern gerne sagen möchtet?</strong></p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;&nbsp;</strong>(lacht) Viele Grüße an Tante Käthe vom Sparmarkt! &#8230; und hört in unsere Alben und wenn ihr das findet, was wir daran geil finden, sagt uns Bescheid! War das zu kryptisch?</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Ja. Wir würden uns echt freuen, wenn ihr unser Album hört und ihr könnt uns super gerne auch eine persönliche Nachricht auf Facebook hinterlassen. Ansonsten sehen wir uns ja vielleicht auf einer Show und trinken ein Bier zusammen.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Vielen Dank, Jungs!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht nur während des Interviews mit&nbsp;<strong>NANCYBREATHING,&nbsp;</strong>sondern auch während ihres Konzerts in Berlin war es offensichtlich, dass die Jungs lieben, was sie tun, und dem NuMetal-Sound der 2000er ein neues Gewand verleihen. Wer die Chance hat, die Band einmal live zu sehen, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und sich selbst einen Eindruck verschaffen. Hier steckt definitiv viel Herzblut drin!&nbsp;</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/nancybreathing/" target="_blank" rel="noopener">Nancybreathing</a>&nbsp;auf Facebook</p>
<p><a href="https://www.nancybreathing.com/" target="_blank" rel="noopener">Nancybreathing</a>&nbsp;im Web</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mit dem Schiff ins Land der Träume? – ORMYST</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2017 07:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[newcomer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ORMYST – Arcane Dreams Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017 Dauer: ca. 48 Min. Label: M&#38;O Music Genre: Power Metal Ach ja… das Segeln. Etwas, das mir, und sicher auch vielen anderen, großen Spaß macht. Ein guter Grund, zur Newcomer-Band ORMYST zu greifen, welche ja ein ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ORMYST – </strong>Arcane Dreams<br />
Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017<br />
Dauer: ca. 48 Min.<br />
Label: M&amp;O Music<br />
Genre: Power Metal<span id="more-16931"></span></p>
<p>Ach ja… das Segeln. Etwas, das mir, und sicher auch vielen anderen, großen Spaß macht. Ein guter Grund, zur Newcomer-Band <strong>ORMYST </strong>zu greifen, welche ja ein wunderschönes Cover auf ihrem Debütalbum &#8222;Arcane Dreams&#8220; haben. Die Band kommt aus Frankreich und behaupten selbst von sich, dass sie etwas für die Fans von <strong>NIGHTWISH </strong>und <strong>EPICA </strong>wären. Ob das wirklich so ist? In diesem Review geh ich der Sache auf den Grund!</p>
<p>Wir steigen in das Debüt ein mit einer Mischung aus Instrumental und Sprechgesang. Der Introsong <em>&#8222;Beneath the Hat&#8220; </em>führt ruhig und gemächlich in das Album ein und ich bekomme das Gefühl, dass selbiges Intro auch auf jedem der neueren <strong>EPICA</strong>-Alben gut zu hören wäre.</p>
<p>Nach einem nahtlosen Übergang startet auch schon das erste richtige Lied. <em>&#8222;Following Three Ghosts&#8220; </em>bringt hier die erste Schwäche der Band zum Vorschein. Der Einstieg mit einer wirklich guten Instrumentalbegleitung und einer fast technischen Melodie überrascht mich wirklich sehr. Fast genauso, wie die Stimme der Sängerin. Das ist leider auch die Schwäche … die Stimme. Sie erscheint an manchen Passagen viel zu hoch und fast schon opernhaft. Ein wenig lässt sich der Stil von <strong>TARJA </strong>heraushören, der hier vielleicht als Vorlage genutzt wurde. Das Stück, durch ein bombastisches Instrumental und einen wirklich einprägsamen Refrain &#8211; auch wenn der Song gegen Ende etwas langatmig wird und der übertriebene Höhenwechsel der Sängerin etwas stört -, ist doch ein solider Einsteiger.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16962 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ormyst-BandPhoto-1-1024x576.jpg" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ormyst-BandPhoto-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ormyst-BandPhoto-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ormyst-BandPhoto-1-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ormyst-BandPhoto-1.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Im dritten Musikstück <em>&#8222;Above Airplanes&#8220;&nbsp;</em>&nbsp;zeigt sich leider noch eine enorme Schwäche der Band auf. Es scheint, also würde die Sängerin krampfhaft versuchen, gegen das Instrumental anzukämpfen, was den Song ein bisschen kaputt macht. Trotz alledem ist die Arbeit der Instrumente unglaublich gut und sie trägt mich über den Rand des „Traumschiffes“ hinaus.</p>
<p>Im Anschluss leitet <em>&#8222;Taste of your Tears&#8220;&nbsp;</em>&nbsp;mit einem ruhigen Anfang ein und die Stimme versucht nicht mehr das Instrumental zu besiegen. Man bekommt einen 1-A-Symphonic-Metal-Klassiker, welcher es Wert ist, gehört zu werden.</p>
<h4>Weniger ist oftmals mehr</h4>
<p>Urplötzlich zieht das Tempo an und Blast Beats dröhnen auf mich ein. Unterstützt von einer famosen Gitarrenarbeit, sackt das Tempo ab und die Sängerin, an deren Stimme man sich langsam gewöhnt, setzt ein. Leider gibt es in <em>&#8222;Lady Shalott&#8220;</em>&nbsp;keine wirkliche Besonderheit, weder ist er schlecht noch wirklich gut. Er schwimmt im selben Fahrwasser wie beispielsweise der zweite Song der Platte. Den habe ich nicht erwähnt, na ja, warum wohl &#8230;</p>
<p>Herausstechend ist im Folgenden das Lied <em>&#8222;Scratching Game&#8220;</em>, welches mit einem bombastischen Refrain, einer angenehmeren tieferen Stimme und einem sehr guten Instrumental Richtung Ohrwurm rast.</p>
<p>Nach <em>&#8222;Dreamsailor&#8220;, </em>welcher wieder unspektakulär in den Gehörgang dudelt, hören wir auf dem Song <em>&#8222;Back to Salem&#8220; </em>eine Ballade, welche den Titel <em>&#8222;Dreamsailor&#8220; </em>meiner Meinung nach mehr verdient hätte als es der eigentliche Song hat. Mit dieser Ballade bekomme ich zum ersten Mal auf diesem Album das Gefühl, man entwickle sich weiter und segle mit einem leicht schaukelnden Schiff in Richtung Ruhe und Frieden, was&nbsp;<em>&#8222;Back to Salem&#8220;&nbsp;</em>zu einem kleinen Highlight macht.</p>
<p>Der vorletzte Track <em>&#8222;Randomization&#8220; </em>wartet leider mit keiner Besonderheit auf und ist nach Ende desselbigen sehr schnell vergessen.</p>
<p>Zum Schluss des Albums bekommt man den 9-Minütigen Track <em>&#8222;Arcane Dreams&#8220; </em>vor den Latz geknallt und man wartet darauf, dass noch einmal die gesamte Power von&nbsp;<strong>ORMYST</strong> zum Vorschein kommt. Was leider nicht passiert. Der Song startet ruhig und träumerisch, bis wieder alles hämmert und die Stimme einsetzt. Der Refrain kommt mir komischerweise bekannt vor, als hätte man das Instrumental des zweiten Liedes komplett kopiert. Leider etwas, worüber man sich nicht wirklich freuen kann.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/ormyst/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://ormyst.bandcamp.com/releases">Bandcamp</a></p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: </strong></em>Sebastian K.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die ganze Bandbreite des Metals</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 09:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Modern]]></category>
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		<category><![CDATA[Organisch]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Selves We Cannot Forgive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLACK CROWN INITIATE – Selves We Cannot Forgive Veröffentlichungsdatum: 22.07.2016 Dauer: 52 Minuten Label: Long Branch Records / SPV Knappe vier Jahre unterwegs, dürfen sich BLACK CROWN INITIATE mittlerweile schon zu den derzeit vielversprechendsten Bands im modernen Prog-Sektor zählen. Nachdem die Amerikaner ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> – Selves We Cannot Forgive<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.07.2016<br />
Dauer: 52 Minuten<br />
Label: Long Branch Records / SPV</p>
<p>Knappe vier Jahre unterwegs, dürfen sich <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> mittlerweile schon zu den derzeit vielversprechendsten Bands im modernen Prog-Sektor zählen. Nachdem die Amerikaner mit nur einem Album und einer EP mit so ziemlich allem getourt sind, was <strong>Rang und Namen</strong> hat, folgt mit „Selves We Cannot Forgive“ nun der sehnsüchtig erwartete zweite Streich. Da soll noch einer sagen, dass sich erst mit dem dritten Album entscheidet, ob eine Band den Sprung schafft!</p>
<p>Das einleitende <em>&#8222;For Red Cloud&#8220;</em> kommt reichlich hart daher und stützt sich vor allem auf James Dortons tonnenschweres Gegrunze. Was der gute Mann hier schon an technischer Raffinesse auffährt, dürfte so manchen gestandenen Sänger locker <strong>an die Wand klatschen</strong>. Erst im Chorus gesellt sich dann auch eine cleane Hook seitens Gitarrist und Bandkopf Andy Thomas hinzu, wobei natürlich die Befürchtung naheliegt, dass auch die kommenden Titel exakt diese Schiene fahren. Es ist ja doch leider zum lästigen Trend geworden, eine solche <strong>Dualität</strong> beim Gesang strikt nach Schema X abzuarbeiten und uncleane Strophen mit lieblichen Refrains zu kontrastieren – oder das Spiel stumpf umzukehren.</p>
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<p>Ein Glück, beschreiten <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> hier doch andere Wege: Vorhersehbare Strukturen werden zugunsten eines natürlichen Flusses vermieden, wie schon die nächsten Titel aufzeigen. <em>&#8222;Sorrowpsalm“</em> präsentiert sich etwa deutlich besonnener und lässt sich am Anfang viel Zeit um Stimmung aufzubauen, bevor dann wieder etwas Härte Einzug findet. Immer wieder wechselt das Album von atmosphärischen Parts zu <strong>verspieltem Geprogge</strong> und saftigem Death Metal. So richtig festlegen wollen sich <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> gar nicht, und genau das macht die Sache ungemein spannend. Während das überlange <em>&#8222;Belie The Machine“</em> etwa munter die Extreme auslotet, zeigt sich der Titeltrack eher von einer ruhigen Seite. <em>&#8222;Transmit To Disconnect&#8220;</em> besticht durch ein famoses Solo und ein verdammt starkes Zusammenspiel beim Gesang, während die abschließenden Titel <em>&#8222;Matriarch&#8220;</em> und <em>&#8222;Vicious Lives&#8220;</em> wieder einen Gang zurückschalten und zuletzt sogar richtig entspannend anmuten. Die Band hat sich auf jeden Fall bemüht, ein <strong>schlüssiges Ganzes</strong> abzuliefern, statt nur gleichförmige Songs aneinanderzureihen und das Resultat als Album zu betiteln.</p>
<p>Was den Sound anbelangt, haben <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> eine moderne Ausrichtung gewählt. Insgesamt klingt das Album also ziemlich abgeschliffen und poliert, so wie man es auch von verschiedenen Bands aus dem Core-Bereich kennt. Dieser Eindruck wird insbesondere durch den aalglatten Cleangesang verstärkt, was aber durchaus zu gefallen weiß. Ein paar <strong>Ecken und Kanten</strong> mehr hätten dennoch nicht geschadet. Auf der Haben-Seite wäre dafür ein sehr präsentes und auch interessantes Spiel am Bass, welches besonders in den ruhigeren Parts punktet. Überhaupt lassen <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> instrumental nichts anbrennen und überzeugen auf ganzer Linie durch mitreißende Riffs und einen guten Hörfluss. Lediglich die ersten Anläufe gestalten sich eher sperrig, weil „Selves We Cannot Forgive“ nun wirklich <strong>keine leichte Kost</strong> ist, sich dafür aber auf lange Sicht hervorragend genießen lässt.</p>
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		<title>Die Zukunft des DOOM-METAL?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 09:42:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man vergisst leicht, mit dem Blick gen Norden oder Osten gerichtet, dass es südlich der Alpen noch etwas anderes gibt als den Papst. Für mich war Italien immer voller zu Unrecht verkannter Bands und neuerdings auch einzigartiger Newcomer. ENISUM zum Beispiel. Vor zwei ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Man vergisst leicht, mit dem Blick gen Norden oder Osten gerichtet, dass es südlich der Alpen noch etwas anderes gibt als den Papst. Für mich war Italien immer voller zu Unrecht verkannter Bands und neuerdings auch einzigartiger Newcomer. <strong>ENISUM</strong> zum Beispiel.<br />
Vor zwei Wochen gesellte sich ein weiterer Name auf meine Liste der Bands, die ich unbedingt supporten muss: <strong>MESSA.</strong></p>
<blockquote><p>Ich kaufe mir selten Doom-Metal Alben. SEHR SELTEN. Bei &#8222;Belfry&#8220; von <strong>MESSA</strong> musste ich allerdings zuschlagen.</p></blockquote>
<p>Beeindruckt hat mich zu allererst das Cover mit dem signifikanten Wahrzeichen des Reschensees in Südtirol. Dort versank 1950 unter Anderem der Ort Graun in den Fluten eines Stausees, der bereits während des faschistischen Regimes geplant worden war. Übrig blieb nur der denkmalgeschützte Kirchturm des Ortes. Dieses surreale Bild türmt für sich schon eine ganze Flut an Gedanken und Gefühlen auf. Vor Allem düstere Gedanken. Geheimnisvoll und mystisch erstreckt sich das sakrale Bauwerk eines alpinen Atlantis in den abendbehauchten Himmel, während sich im Hintergrund ein unheilschwangeres Gewitter ankündigt. Die Uhr des Turms gleichsam als Bestandteil einer diabolischen Liturgie, eines Ritus, der für den Betrachter, ebenso wie das Mauerwerk &#8211; nicht erreichbar ist.</p>
<p>Mit &#8222;<em>Alba</em>&#8220; startet &#8222;Belfry&#8220; dieses Album genau so, wie man es erwartet hätte. Mit Drone. Pure Atmosphäre wühlt sich tief in deine Synapsen und presst deine  Lungen zusammen, bis du endlich nach über 4:30 Min in eine etwas gelöstere Retro-Doom Atmosphäre entlassen wirst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Der Retrohype langweilt mich.Kunst kann meiner Meinung nach NIEMALS die Kopie als oberste Prämisse haben. Retro-Stile bezeichnen für mich den Tod der Kultur &#8211; wie der Klassizismus. Deswegen gibt es für mich auch keine Berechtigung für die Band <strong>BLUES PILLS</strong>.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>MESSA</strong> schaffen jedoch das, was ich mir von Kunst wünsche: Sie greifen sich Stile, Ideen, Konzepte und Instrumente (Saxophon z.B) und kreieren etwas völlig Eigenes, Angsteinflößendes  und Dichtes. Sie brauchen wie in &#8222;<em>Tomba</em>&#8220; nicht einmal Instrumente, um ihre Motive dem Hörer nachvollziehbar zu präsentieren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2238" src="http://www.silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Messa-Band.jpg" alt="Messa-Band" width="850" height="567" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Messa-Band.jpg 850w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Messa-Band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Messa-Band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Messa-Band-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" />
<p>Der Name der Band, der tatsächlich die katholische Messe bezeichnet, könnte nicht besser gewählt sein! Man versinkt in eine Art geistige Umnebelung und der jenseitige Singsang von Sängerin Sara trägt viel zur Wirkung der Doomkapelle aus Padua bei.</p>
<p>Ich würde mich weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass es eines der besten Doom Metal Alben ist, die ich je gehört habe und ich bin in diesem Genre mehr als skeptisch. Für Fans von <strong>ELECTRIC WIZARD</strong> (zu denen sich die Band vermutlich selber auch zählt) ist dieses Album eine klare Kaufempfehlung. Naja, eher ein Befehl. Hier <a href="http://messa666.bandcamp.com/album/belfry">kaufen</a>.</p>
<p>Für mich ist dieses Album ein ganz klarer Meilenstein und so ein Album als Erstlingswerk in die Welt zu gießen, macht es der Band in Zukunft vermutlich nicht einfach, schließlich werden sie sich immer daran messen lassen müssen. Und für mich nun alle anderen Doom-Metal Bands auch.</p>
<p>(Und falls ihr es noch nicht mitbekommen haben solltet: Ich möchte mich persönlich dafür einsetzen, dass diese Band bekannt wird. Darum: Beitrag teilen wenn es euch gefällt!!)</p>
<p>&#8222;Belfry&#8220; (Glockenturm) von <strong>MESSA</strong></p>
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