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	<title>nopen air Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>nopen air Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>&#8222;Hup doch mal!&#8220; &#8211; DESERTFEST 2017 Tag 2+3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2017 09:13:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der erste Tag ja schon mal verheißungsvoll startete, richtet sich mein Blick nun auf die nächsten 2 Tage. Der Großteil meiner persönlichen Highlights tritt an diesen Tagen auf. Und scheinbar sind es nicht nur meine Höhepunkte, sondern auch die zahlreicher anderer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/hup-doch-mal-desertfest-2017-tag-23/">&#8222;Hup doch mal!&#8220; &#8211; DESERTFEST 2017 Tag 2+3</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der erste Tag ja schon mal verheißungsvoll startete, richtet sich mein Blick nun auf die nächsten 2 Tage. Der Großteil meiner persönlichen Highlights tritt an diesen Tagen auf. Und scheinbar sind es nicht nur meine Höhepunkte, sondern auch die zahlreicher anderer Besucher, wenn man von den Menschenmassen in den Konzertlokalitäten ausgeht.</p>
<h4>Tag 2: Samstag 29.04.2017</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17089" aria-describedby="caption-attachment-17089" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-17089" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3309-killer-boogie_34250099262_o-300x249.jpg" alt="" width="300" height="249" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3309-killer-boogie_34250099262_o-300x249.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3309-killer-boogie_34250099262_o-1024x849.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3309-killer-boogie_34250099262_o-750x622.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3309-killer-boogie_34250099262_o.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17089" class="wp-caption-text">KILLER BOOGIE</figcaption></figure>
<p>Nachdem Vormittag und Nachmittag doch irgendwie über die Runden gebracht wurden, geht es für mich gegen 17 Uhr Richtung <strong>Badehaus</strong>. Dort steht heute der ganze Tag im Zeichen des italienischen Labels <strong>Heavy Psych Sounds</strong>, da ausschließlich Bands dieses Labels dort die Bühne beackern. Mein Hauptaugenmerk liegt hier hauptsächlich auf dem Opener <strong>KILLER BOOGIE</strong>. Nach einer durchzechten Nacht ist ihr <strong>fuzziger Hardrock</strong> genau das Richtige, um wieder einigermaßen die Beine auf den Boden zu bekommen. Schlagzeuger <strong>Luigi Costanzo</strong> hat sich schon mal stilecht mit einem <strong>RAMONES-Shirt</strong> gekleidet, denn eine gehörige Portion Punk ist hier schon vorhanden. Spaß hat dieser Auftritt allemal gemacht und lässt mich noch hungriger auf den Rest des Tages werden.</p>
<p>Auf der <strong>Main Stage </strong>im <strong>Astra</strong> macht sich derweilen eine andere Band startklar. Kleiner Mann, große Gitarre &#8211; das können nur <strong>MARS RED SKY </strong>aus Frankreich sein. Ihr <strong>psychedelischer Stoner Rock</strong> ist das komplette Gegenteil von <strong>KILLER BOOGIE </strong>gerade eben. Wollte man im <strong>Badehaus</strong> am liebsten noch ausrasten und durch die Menge springen, will man jetzt einfach nur noch in aller Ruhe der Musik lauschen und im Einklang mit sich und der Musik sein. Das schaffe ich auch wunderbar, doch werde ich durch ein ziemlich abruptes Ende aus dieser Ruhe herausgerissen. Wutentbrannt verlässt <strong>Bassist Jimmy</strong> die Bühne und hält sich den <strong>Unterarm</strong>. Wie sich später nach einem persönlichen Gespräch herausstellt, hat er ihn sich gezerrt und konnte nicht mehr zugreifen. Schade für die Jungs!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17091" aria-describedby="caption-attachment-17091" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-17091 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3314-mrs_34409257345_o-1024x821.jpg" width="1024" height="821" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3314-mrs_34409257345_o-1024x821.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3314-mrs_34409257345_o-300x241.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3314-mrs_34409257345_o-750x602.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3314-mrs_34409257345_o.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17091" class="wp-caption-text">Der Pechvogel von MARS RED SKY</figcaption></figure>
<p>Der nächste Programmpunkt sind dann <strong>SAMSARA BLUES EXPERIMENT</strong>. Der Saal ist wieder ordentlich gefüllt und scheinbar jeder ist gespannt, wie das neue Material vom am <a href="https://silence-magazin.de/ein-album-im-zeichen-der-vergaenglichkeit-samsara-blues-experiment/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">12. Mai erscheinenden Album</a> Live wirkt. Und siehe da, es macht richtig viel Spaß den Jungs zuzuhören und zuzuschauen. Mit <em>&#8222;Vipassana&#8220; </em>und dem Titeltrack <em>&#8222;One With The Universe&#8220;</em> wird steil vorgelegt und wahrscheinlich jeder hofft, dass die <strong>Berliner</strong> damit auf eine ausgiebige <strong>Europatour </strong>gehen. Natürlich dürfen aber auch <strong>Klassiker</strong>, wie <em>&#8222;Into The Black&#8220; </em>und <em>&#8222;Army Of Ignorance&#8220;</em> nicht fehlen. Im Großen und Ganzen ein rundum gelungener Auftritt.</p>
<p>Mit <strong>SUMA </strong>wird sich dann schon mal auf den großen <strong>Headliner SLEEP </strong>eingestimmt. Ihr <strong>noisiger Doom</strong> trifft scheinbar genau den Nerv der Fans. Und mir kann keiner erzählen, dass das <strong>Foyer</strong> nur so gut gefüllt war, weil <strong>SLEEP </strong>gleich im Nachbarraum spielen. Damit könnte man die ausrastenden <strong>Doomheads</strong> in der vorderen Hälfte des Saals keinesfalls erklären. Das sind schon unglaubliche Mauern, die hier errichtet werden, woran sich ein gewisser <strong>Millionär</strong> jenseits des großen Teiches mal ein Beispiel nehmen kann.&nbsp;</p>
<p>Nun aber der absolute <strong>Höhepunkt</strong> von wahrscheinlich 90% der Festivalbesucher: <strong>SLEEP</strong>. Jeder stellte sich die Frage: wird der <em><strong>&#8222;Dopesmoker&#8220;</strong></em> gespielt? Nein! Trotzdem zocken die 3 Amerikaner ein wahnsinnig geiles Set, welches mir jedes Körperhaar (und davon gibt es reichlich) aufstellt. Das Hauptaugenmerk der Titel liegt auf dem &#8222;Holy Mountain&#8220;-Album, wovon der Titeltrack auch gleich der Opener ist. Nach dem neuen <em>&#8222;The Clarity&#8220;</em> folgt mit <em>&#8222;Dragonaut&#8220;</em> mein persönlicher <strong>Überhit</strong>. Spätestens jetzt ist in den Massen kein Halten mehr und der <strong>Dunstpegel</strong> im Saal nimmt dramatisch zu. Die Rauchmelder scheinen <strong>SLEEP </strong>auch gnädig gestimmt zu sein und genießen einfach nur die Show, ohne anzuspringen.<br />
Mit <em>&#8222;From Beyond&#8220;</em> und <em>&#8222;Cultivator/Improved Morris&#8220;</em> wird ihr gut 1,5-stündiges Set abgeschlossen. Es war den Jungs deutlich anzumerken, dass sie mindestens genauso viel Bock auf das <strong>Desertfest </strong>hatten, wie das <strong>Desertfest </strong>auf sie!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17093" aria-describedby="caption-attachment-17093" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-17093" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Sleep-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Sleep-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Sleep-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Sleep-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Sleep-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17093" class="wp-caption-text">Matt Pike von SLEEP in Action</figcaption></figure>
<p>Viel mächtiger kann es doch jetzt eigentlich gar nicht mehr werden&#8230; Musikalisch gesehen nicht, von der körperlichen Statur her schon! Als Rausschmeißer auf der <strong>Foyer Stage</strong> dürfen heute die Australier <strong>RIFF FIST</strong> ran. Das ist schon echt was fürs Auge, wenn so ein 2,10 m großer Sänger da auf der Bühne steht! Ihre Musik ist nicht ganz so mächtig. Anständiger <strong>grooviger Stoner</strong>, nicht mehr und auch nicht weniger!<br />
Nach wenigen Minuten mache ich mich auf ins <strong>Cassiopeia</strong>. Hier steht heute eine ganz besondere Aftershowparty auf dem Programm. In der 1. Etage kann man sich der <strong>Karaokeparty</strong> hingeben, da hier eh keiner mehr Schamgefühle hat, und im Erdgeschoss legt das <strong>DJ-Team Sadonis (THE OATH &amp; LUCIFER) &amp; Andersson (THE HELLACOPTERS) </strong>auf. Ich entscheide mich gegen die Karaoke und werde mit den besten Hard Rock-Klängen der letzten 50 Jahre belohnt!</p>
<h4>Tag 3: Sonntag, 30.04.2017</h4>
<p>Nach einer wieder einmal viel zu langen <strong>Partynacht</strong> lockt mich die strahlende Sonne nach draußen an das <strong>Spreeufer</strong>. Ein Bier später finden wir uns darin wieder, die vorbeifahrenden Kapitäne zu ermunternt, für uns doch mal bitte die Hupe zu betätigen.</p>
<p>Der letzte Festivaltag steht für mich ganz im Zeichen der <strong>Main Stage</strong>. Auch wenn im <strong>Cassiopeia</strong> heute die <strong>&#8222;Doom Over Leipzig Label-Party&#8220;</strong> stattfindet. Die letzten Tage haben mir in diesem kleinen Brutkasten einfach gereicht und so werde ich nur mal kurz bei <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> reinschnuppern.<br />
<strong>MOTHER ENGINE</strong> haben heute die Ehre, den Tag auf der <strong>Main Stage</strong> zu eröffnen. Die 3 Jungs aus dem <strong>sächsischen Plauen</strong> sind erst ein paar Tage vor dem Festival für die leider verhinderten <strong>STONED JESUS</strong> eingesprungen. Wer jetzt denkt, dass sich so eine &#8222;Ersatzband&#8220; keiner angucken will, irrt sich gewaltig, denn der große Saal ist schon mehr als gut gefüllt. Ihr <strong>instrumentaler Psych-Stoner</strong> kommt auch gut an. Mich führt er langsam wieder ans Tagesgeschäft heran, da ich noch ein wenig mit dem Schlafmangel der letzten Tage zu kämpfen habe. Und das macht das Dreigespann verdammt gut und dafür werden sie auch mit einer Menge Applaus geehrt!</p>
<p>Auf der <strong>Foyer Stage</strong> spielen nun <strong>AVON</strong>. Auf vielen Plattformen wurde diese Truppe angeworben, da an den Kesseln niemand geringeres als <strong>ex-KYUSS </strong>und <strong>ex-QUEENS OF THE STONE AGE-DRUMMER Alfredo Hernandez</strong> sitzt. Mein Ding ist es nicht so wirklich. Aber nicht nur auf mich wirkt ihr <strong>Desertrock</strong> ziemlich uninspiriert und so gönne ich mir erstmal eine Mahlzeit.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17095" aria-describedby="caption-attachment-17095" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-17095" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/1000mods-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/1000mods-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/1000mods-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/1000mods-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17095" class="wp-caption-text">1000MODS</figcaption></figure>
<p>Mit <strong>1000MODS</strong> sehe ich nun schon die zweite griechische Band des Festivals. Nachdem ich die Band im letzten Jahr gefühlt 10 Mal gesehen habe, ärgerte ich mich nach fast jedem Auftritt über die <strong>Gitarrenarbeit</strong>. Wenn man bei Songs, wie zum Beispiel <em>&#8222;Vidage&#8220;</em>, als Gitarrist patzt, kann sich der ganze Geist des Songs einfach nicht entfalten. Heute wurde glücklicherweise ziemlich sauber gespielt, dafür wurde mir vom <strong>Sound</strong> ein Strich durch die Rechnung gemacht. Der Bass zu laut, der Gesang zu leise &#8211; das sorgte für einen ordentlichen Brei und so langsam verliere ich die Hoffnung auf einen perfekten Gig der <strong>Griechen</strong>, denn auf Platte höre ich sie mir unglaublich gern an.</p>
<p>Dass man nicht umbedingt 10 Alben herausbringen muss, um <strong>Legendenstatus</strong> zu erreichen, beweisen heute <strong>LOWRIDER</strong> aus Schweden. Gerade mal <strong>ein Album</strong> und eine Split haben sie seit ihrer Gründung 1997 veröffentlicht. Dass das aber reicht, wenn das Album nur aus Hits besteht, wird hier prächtig bewiesen. Von Beginn an, haben sie die <strong>Stonergemeinde</strong> auf ihrer Seite und bringen den Saal zum kochen. Ich muss mich kurzerhand ein wenig zur Seite stellen, da der Druck von hinten zu groß wird, als die Tunes der &#8222;Ode To The lo&#8220; durch die Halle schallen. Warum hier der Sound deutlich besser ist, als gerade bei <strong>1000MODS</strong>, kann ich leider nicht sagen, da sich der Klang beider Bands eigentlich schon stark ähnelt. Aber man kann nicht alles haben und so gebe ich mich mit der wunderbaren Performance von <strong>LOWRIDER </strong>zufrieden und hoffe innerlich auf ein zweites Album in den nächsten 10? Jahren. Hoffnung besteht da sogar, denn während <strong>SLEEP </strong>gestern spielten, zockten <strong>LOWRIDER </strong>eine Special-Show im <strong>Cassiopeia</strong>, wo 2 neue Songs präsentiert wurden.</p>
<p>Nachdem ich kurz in <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> reinhören musste (viel zu laut), steht nun der <strong>Sonntagsheadliner</strong> bereit. <strong>Desertrock-Legende JOHN GARCIA </strong>hat den Weg nach Berlin auf sich genommen, um den Fans der Wüstenklänge nochmal ordentlich einzuheizen. Das klappt aber leider nur zum Teil, da seine eigenen Akustiksongs (die zwar elektrisch gespielt werden) Live einfach noch nicht greifen. Anders sieht es da schon bei seinen <strong>SLO BURN </strong>und<strong> KYUSS-Klassikern </strong>aus. Bei Songs wie <em>&#8222;Pilot The Dune&#8220;, &#8222;Green Machine&#8220; </em>oder <em>&#8222;Thumb&#8220;</em> gibt es natürlich kein Halten mehr, dennoch nehme ich ein komisches Gefühl aus diesem Auftritt mit. Klar, der <strong>KYUSS-Geist </strong>schwebt immer noch über uns, doch so langsam scheint er ein wenig zu verblassen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17097" aria-describedby="caption-attachment-17097" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-17097" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/John-Garcia-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/John-Garcia-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/John-Garcia-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/John-Garcia-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17097" class="wp-caption-text">JOHN GARCIA</figcaption></figure>
<p>Was hat mir nach diesem harten <strong>Festival-Party-Wochenende </strong>noch gefehlt? Genau, eine Band, die genau meinen verballerten Humor trifft. <strong>Tschaika 21/16</strong> scheinen mich zu verstehen. Musik, die eigentlich nur nach Chaos klingt, um dann exakt auf den Punkt zu kommen &#8211; das habe ich jetzt gebraucht! Und nicht nur die Musik ist ein wenig verpeilt, auch die <strong>Songtitel</strong>. <em>&#8222;Quadratur Vom Fotz&#8220;, &#8222;Doom Mich Auch&#8220; </em>und <em>&#8222;Lass Mich In Deinem Wald Der Oberförster Sein&#8220;</em> sind da nur Beispiele. Sowas prägt sich einfach ein und so ist es die logische Konsequenz, dass ich mir ihr aktuelles Album &#8220; Tante Crystal Uff Crack Am Reck&#8220; käuflich erwerbe. Die Titel &#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Nach zahlreichen Änderungen war es dieses Jahr für mich schwierig, erstmal alles zu überblicken. <strong>Bandüberschneidungen</strong> gab es ständig und die <strong>Badehaus </strong>und <strong>Cassiopeia</strong>-Locations waren zu den Stoßzeiten dauerhaft überfüllt und den Gästen wurde der Zugang verwehrt. Sowas kann auf einem Festival nicht sein, für das man 90 € hinblättert. Und weil wir grad beim Thema Geld sind. Die Getränkepreise sollte vielleicht auch nochmal überdacht werden. Das war wohl das teuerste Festival, welches ich jemals besucht habe.<br />
Dennoch muss ich klarstellen, dass die gebuchten <strong>Bands </strong>spitzenmäßig waren und ich trotz aller Kritik froh bin, Gast dieses Festivals gewesen sein zu dürfen. Sollte im nächsten Jahr ein ähnlich starkes <strong>Line Up</strong> aufgefahren werden, werde ich den Weg in unsere Hauptstadt sicher nochmal antreten!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/DesertfestBerlin/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a><br />
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		<title>&#8222;Erstmal ankommen hier!&#8220;- DESERTFEST 2017 Tag 0+1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2017 09:20:40 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/erstmal-ankommen-hier-desertfest-2017-tag-01/">&#8222;Erstmal ankommen hier!&#8220;- DESERTFEST 2017 Tag 0+1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder soweit. Im zweiten Jahr hintereinander bin ich also auf dem Weg nach Berlin zum <strong>Desertfest</strong> &#8211; das <strong>Mekka</strong> für alle Fans des Stoner, Doom, Sludge, Psych &#8211; also alles Langsame, was dich in den Boden stampft! Nachdem die letzten beiden Ausgaben schon restlos ausverkauft waren und <strong>nur</strong> auf 2 Bühnen stattfanden, entschied sich der Veranstalter in diesem Jahr, neben dem <strong>Astra Kulturhaus</strong>, noch das <strong>Cassiopeia</strong> und das <strong>Badehaus</strong> zuzumieten. Beide zusätzlichen Veranstaltungsorte sind auf dem selben Gelände und innerhalb von ca. 10 Minuten (mit mehreren Leuten und kurzen Verschnaufpausen) zu erreichen.<br />
Ob sich der Umzug rentiert hat, werdet ihr gleich erfahren!</p>
<h4>Tag 0: Donnerstag 27.04.2017</h4>
<p>Geplante Abfahrt in Leipzig: 14 Uhr. Tatsächliche Abfahrt: 15.30 Uhr! Ihr wisst ja, wie das ist. Nachdem wir dann endlich loskommen, wird erstmal die gut 2,5-stündige Fahrt in unsere Hauptstadt genossen. Während dieser Fahrt kommen mir natürlich noch ein Haufen Sachen in den Kopf, die ich in Leipzig vergessen habe. Egal, lange Zeit um mich darüber zu ärgern habe ich eh nicht, denn am Abend steht meine inoffizielle <strong>Desertfest Warm Up-Party</strong> an. Das <strong>Desertfest</strong> hat zwar im <strong>Cassiopeia</strong> auch eine offizielle Eröffnungsparty organisiert, doch die lasse ich gekonnt sausen. Schon seit Wochen bin ich stolzer Besitzer eines <strong>DEFTONES</strong><strong>-Tickets</strong>. Und dass ich dieses nicht umsonst gekauft hatte, wurde mir sehr schnell bewiesen. Die mit rund 3500 Besuchern restlos ausverkaufte Berliner <strong>Columbiahalle</strong> feierte eine Riesenparty, die ich selbst bei <strong>IRON MAIDEN </strong>so noch nicht erlebt habe.<br />
Nun aber zum eigentlichen Festivalartikel!</p>
<h4>Tag 1: Freitag 28.04.2017</h4>
<p>Nach viel zu wenig Schlaf wird mit Kaffee und Bier original in den Tag gestartet. Warum nicht nur Bier? Weil das <strong>Desertfest</strong> in diesem Jahr ungewohnt spät beginnt. Für mich beginnt in diesem Jahr die Veranstaltung mit den US-Amerikanern von <strong>BONGZILLA</strong>. Immer wenn ich diese Truppe sehe, bin ich einerseits hellauf begeistert und auf der anderen Seite komplett enttäuscht. Nach der 2015er <strong>Reunion</strong> der 4 <strong>Dopeheads</strong> werden eigentlich nur noch Songs der &#8222;Gateway&#8220;-Platte gezockt. Das knallt zwar auch ganz gut rein, doch meiner Meinung nach kommt diese Veröffentlichung nicht an &#8222;Amerijuanican&#8220; heran. Nichtsdestotrotz bringt ihr&nbsp;<strong>doomiger Sludge</strong> die Meute schon ordentlich auf Betriebstemperatur!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17102" aria-describedby="caption-attachment-17102" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-17102" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3178-tuber-kopie_34409081385_o-1024x910.jpg" alt="" width="1024" height="910" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3178-tuber-kopie_34409081385_o-1024x910.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3178-tuber-kopie_34409081385_o-300x267.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3178-tuber-kopie_34409081385_o-750x667.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3178-tuber-kopie_34409081385_o.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17102" class="wp-caption-text">TUBER</figcaption></figure>
<p>Viel ausgeglichener und weniger &#8222;hibbelig&#8220; sind da schon <strong>TUBER</strong> auf der <strong>Foyer Stage</strong>, die sich im Vorraum zur Hauptbühne befindet. 4 <strong>Nordgriechen</strong> auf der Bühne, deren Musik aber mal so rein gar nichts mit <strong>Hellas</strong> zu tun hat. Wenn ich an Griechenland denke, muss ich an zapplige Folklore denken. <strong>TUBER&nbsp;</strong>hingegen spielen sehr ausballancierten&nbsp;<strong>Instrumentalrock</strong>. Genau das Richtige nach der Brechstange von <strong>BONGZILLA</strong> und so verwundert es mich auch nicht, dass <strong>TUBER</strong> abgefeiert werden und jeder vor der Bühne in ihren Klangwelten versinkt!</p>
<p>Nun aber wieder der Wechsel zur <strong>Main Stage</strong> und damit auch wieder das volle Kontrastprogramm der Musik! <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> wurden ja schon letzte Woche von <strong>Robert</strong> in vollsten Tönen gelobt (siehe <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-tag-3/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a>) und auch bei mir stoßen sie auf ein offenes Ohr. Mit ähnlicher Setlist wie schon beim <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong>, haben sie es hier mit ihrem experimentellen Black Metal aber deutlich schwerer beim Publikum zu punkten. Schon zu relativ früher Stunde muss ich mir von Freunden anhören, dass sie sich später am Abend <strong>SAINT VITUS</strong> gar nicht anschauen werden, da das zu <strong>metallisch</strong> für sie ist. Dass diese Jungs sich dann aber <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM </strong>angeschaut haben und durchweg positiv überrascht waren, spricht für die US-Amerikaner und ihrer Musik.</p>
<p>Wieder Foyer Stage, wieder südländischer Instrumentalrock/Metal. Dieses Mal aber nicht aus Griechenland, sondern aus dem sonnigen Spanien. <strong>TOUNDRA </strong>ziehen auch wieder eine Menge Leute an, die nach <strong>WITTR</strong> scheinbar erstmal runterkommen müssen. Ich komme runter, indem ich mir was zu essen hole. Auf dem <strong>Desertfest</strong> wird das standardmäßige Fastfoodzeugs, inkl. veganen Köstlichkeiten, serviert. <strong>Hauptsache fettig</strong> scheint hier die Devise zu sein, um den Festivalgästen eine gute Grundlage für den spätabendlichen Alkoholkonsum anzubieten, vorausgesetzt, man kann sich diesen leisten. 3,50 € für 0,4 l Bier (wenn es die überhaupt wirklich waren) finde ich schon ganz schön happig. Und das jede Location noch ihr eigenes Bier ausschenkt und man die Becher nicht mitnehmen kann, ist noch happiger. Wenn schon mehrere Lokalitäten, dann doch bitte so zusammenarbeiten, dass es da keine Barrieren gibt. Zumindest leere Getränkebecher sollte man überall mit rein nehmen dürfen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17104" aria-describedby="caption-attachment-17104" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-17104" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/St-Vitus-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/St-Vitus-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/St-Vitus-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/St-Vitus-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17104" class="wp-caption-text">SAINT VITUS</figcaption></figure>
<p>Weiter gehts mit der Musik: der erste <strong>Headliner</strong> stand auf dem Programm! Die amerikanischen <strong>Doom-Legenden SAINT VITUS</strong> haben sich angekündigt. Schon oft gesehen und immer abgefeiert. Heute habe ich dann sogar noch das große Glück, sie mit ihrem Originalsänger <strong>Scott Reagers </strong>zu sehen. Dieser Mann hat deutlich weniger Ausstrahlung als ein <strong>Wino</strong>, aber stimmlich ist das schon richtig gut, was er hier abliefert. Verständlicherweise werden größtenteils Songs gespielt, die auch von <strong>Reagers </strong>eingesungen wurden und spätestens bei <em>&#8222;White Magic/Black Magic&#8220; </em>weiß ich, dass ich <strong>Herrn Weinrich </strong>gerade gar nicht vermisse. Bis zu <em>&#8222;White Stallions&#8220;</em> sehe ich mir die Show noch an, um dann erstmals an diesem Tag ins <strong>Cassiopeia</strong> weiter zu ziehen. Dort sollten mich nämlich ein paar Freunde erwarten, die sich die schwedischen Spacerocker von <strong>YURI GAGARIN </strong>ansehen wollten. Natürlich finde ich niemanden, da sie nicht in den total überfüllten Laden gelassen wurden. Da habe ich schon etwas mehr Glück und ziehe mir noch die letzten 10 Minuten ihrer Show rein. Bei instrumentaler Musik ist es immer schwer für mich, eine Bindung aufzubauen, wenn ich das Konzert nicht von Beginn an sehe und so gehe ich etwas enttäuscht ins gegenüber gelegene&nbsp;<strong>Badehaus</strong>, wo dann auch schon meine enttäuschte Truppe auf mich wartet. Nach dem ein oder anderen Bier geht ein aufregender erster Festivaltag zu Ende, der (musikalische) Opfer gefordert hat.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/erstmal-ankommen-hier-desertfest-2017-tag-01/">&#8222;Erstmal ankommen hier!&#8220;- DESERTFEST 2017 Tag 0+1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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