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	<title>normahl Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Feb 2026 00:00:23 +0000</lastBuildDate>
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	<title>normahl Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WIZO und NORMAHL brachten das Licht nach Würzburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 00:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu ihrem vierzigjährigen Bandjubiläum veranstalteten WIZO ihre bisher größte und längste Tournee in der bisherigen Bandgeschichte. In Würzburg waren wir für euch dabei!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wizo-und-normahl-brachten-das-licht-nach-wuerzburg/">WIZO und NORMAHL brachten das Licht nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WIZO</strong> und <strong>NORMAHL</strong> sind zwei Bands, die mich vor allem in meiner Jugend und meinem jungen Erwachsenenleben begleitet haben. Zu Schulzeiten waren es <strong>WIZO</strong>, die mir das Eingangstor in den deutschsprachigen Punk Rock gezeigt haben. Und später, als ich für eine kurze Zeit im Rems-Murr-Kreis gelebt habe, waren <strong>NORMAHL</strong> allgegenwärtig. Doch obwohl ich beide Bands vor allem in dieser Zeit viel gehört habe, habe ich sie bisher noch nie live gesehen. Nun, Jahre später, durfte ich mit Kamera und Pressepass in der Hand dieses Versäumnis nachholen.</p>
<p>Zu ihrem vierzigjährigen Bandjubiläum veranstaltete die Sindelfinger Band ihre „<strong>WIZO BRINGT DAS LICHT</strong>“-Tour; die größte und längste Tournee in der bisherigen Bandgeschichte. Streng genommen gibt es im vierzigjährigen Bestehen eine kleine Lücke zwischen 2005 und 2009, aber das sollte nicht die Feierstimmung vermiesen. Ganz im Gegenteil: die Würzburger Posthalle war rappelvoll mit Fans aus allen Altersklassen. Im Schnitt habe ich mich mit Ende 30 eher zur jüngeren Kategorie gewähnt. Es waren aber auch Besucherinnen zugegen, die bestimmt schon die 70 überschritten haben, und die jüngsten Fans waren im Grundschulalter.</p>
<p>Fröhliche Stimmung und gute Laune waren allgegenwärtig, als die Lichter und die Musik ausgingen. Zur allgemeinen Überraschung traten aber nicht <strong>NORMAHL</strong> auf die Bühne, sondern <strong>WIZO</strong>. Das Trio begrüßte das Publikum, bedankte sich bei allen Anwesenden und kam mit der ersten Ankündigung. Es hab nämlich gleich noch einen weiteren Anlass zum Feiern: es war der 66. Geburtstag von <strong>NORMAHL</strong> Gitarrist <strong>Mick Scheuerle</strong>. Das Publikum sang das verdiente Ständchen, während die Winnender Deutschpunk-Urgesteine auf die Bühne kamen und mit ihrer Show begannen.</p>
<h3>NORMAHL</h3>
<p>Mit dem Lied <em>„Am Tage X“</em> starteten <strong>NORMAHL</strong> in ihr Set und widmeten somit direkt den ersten Teil des Konzerts der gegenwärtigen weltpolitischen Lage. In den Ansagen von <strong>Lars Besa</strong> ging es um das globale Erstarken der neuen Rechten, die Wiederaufnahme der Wehrpflicht, oder auch um die Rolle der BRD als Rüstungsexporteurin. Die passenden Lieder dazu waren <em>„Deutsche Waffen“</em>, <em>„Keine Überdosis Deutschland“</em>, und <em>„Fahneneid“</em>. Doch natürlich durften auch feier- und trinklustige Klassiker wie <em>„Fraggles“</em> nicht fehlen, und zum Abschluss der etwa 45-minütigen Darbietung grölte das Publikum zusammen mit der Band den Refrain des Songs <em>„Punk Ist Keine Religion“</em>. <strong>NORMAHL</strong> haben solide, unterhaltsam, und gekonnt genau das abgeliefert, was das Publikum erwartet und gewollt hat. Eine Dreiviertelstunde lang wurde hier mit Deutschpunk Klassikern bestes Entertainment geboten. Der einzig bittere Nachgeschmack ist hier, wie sehr die Aktualität einiger der alten Stücke wieder an Gewicht gewonnen hat.</p>
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<h3>WIZO</h3>
<p>Und dann brachten <strong>WIZO</strong> das Licht; sprichwörtlich. Alle drei Bandmitglieder trugen während der ersten Lieder gigantische Lampen als Rucksäcke mit sich. Auch musikalisch ging es direkt stark los: als Opener brachte der Song <em>„Raum Der Zeit“</em> die Halle zum Toben. Auch beim Dreiergespann aus Sindelfingen ging es klar politisch zur Sache: der Titel <em>„Scheiß AfD“</em> sorgte im Publikum für Bewegung und Einigkeit. Mein persönlicher musikalischer Höhepunkt der Show war das Lied <em>„Kein Gerede“</em>, welches einmal in altbekannter und flotter Manier, danach aber auch nochmal in einer alternativen Version zum Besten gegeben wurde. Souverän und selbstbewusst brachten <strong>WIZO</strong> die gute Laune in der Posthalle immer wieder zum Überkochen. Zwischen den Liedern war die Band auf der Bühne redselig, sorgte mit ihren Ansagen für Unterhaltung, und wirkte dabei vor allem bodenständig. Alles wirkte sehr spontan, kein bisschen abgehoben und einfach sympathisch. Die ursprünglich (scherzhaft) angekündigten vier Stunden brachten <strong>WIZO</strong> nicht ganz auf die Bühne, aber für fast die Hälfte dieser Zeit sorgten sie für eine gewaltige Punk Rock Party in der Posthalle. Als Abschiedssong spielten sie noch ihre Ballade <em>„Die Letzte Sau“</em>, und ich habe noch den kompletten Weg von der Garderobe bis zum Ausgang Leute gehört, die den Refrain immer wieder wiederholt haben.</p>
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<p>Es war ein nostalgischer Abend für mich, und hoffentlich ein wunderschöner Abend für alle Anwesenden. Auch wenn ich persönlich beide Bands etwas aus den Augen verloren habe, war es doch eine wirklich schöne Darbietung. Gerade in Zeiten der Unsicherheit, der politischen Kälte und der drohenden Dunkelheit war es sehr willkommen, dass <strong>NORMAHL</strong> und <strong>WIZO</strong> das Licht gebracht haben. In diesem Sinne noch einmal vielen Dank an alle Beteiligten, die für den Erfolg dieser Show gesorgt haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wizo-und-normahl-brachten-das-licht-nach-wuerzburg/">WIZO und NORMAHL brachten das Licht nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>WIZO bringt das Licht nach Würzburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 09:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[normahl]]></category>
		<category><![CDATA[Posthalle Würzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sonja Möller]]></category>
		<category><![CDATA[Wizo]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bock auf nen punkigen Abend? Und Würzburg ist nicht weit? Dann hat Raphael hier den richtigen Tipp für euch! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wizo-bringt-das-licht-nach-wuerzburg/">WIZO bringt das Licht nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist besser als eine Deutschpunk Legende? Richtig, zwei Deutschpunk Legenden. Und genau das erwartet uns am <strong>06. Februar 2026</strong> in der Posthalle in Würzburg. Hier wird nämlich <strong>WIZO</strong> aus dem Schwabenländle auftreten und das Licht bringen. Warum? Irgendjemand muss es ja machen, und wenn die Welt kaputt geht, dann soll wenigstens das Feiern noch gut sein.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="WIZO - Live @ Giessener Kultursommer 2025 - Full Concert HD" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/60CsE0U1zQU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und wie eingangs erwähnt, kommt der&nbsp;<strong>WIZO</strong> nicht nur mit dem Licht in die Posthalle sondern auch noch mit hochkarätiger Unterstützung. Es tritt nämlich auch die dienstälteste Punkbank Deutschlands auf: die schwäbischen Deutschpunk Urgesteine von&nbsp;<strong>NORMAHL</strong>. Ich freue mich auf einen fantastischen Abend mit euch in Würzburg!</p>
<p><strong><a href="https://www.posthalle.de/programm/wizo/" target="_blank" rel="noopener">Eventlink</a></strong><br />
<strong><a href="https://posthalle.reservix.de/p/reservix/event/2413827" target="_blank" rel="noopener">Ticketlink</a></strong><br />
<strong><a href="https://www.wizo.de/" target="_blank" rel="noopener">Homepage&nbsp;WIZO</a></strong><br />
<strong><a href="https://www.normahl.de/" target="_blank" rel="noopener">Homepage NORMAHL</a></strong></p>
<p>Vielen Dank an Fratz und Vera von punk.de!</p>
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		<title>NORMAHL-ität in Coronazeiten &#8211; Live-Punk in Bestform</title>
		<link>https://silence-magazin.de/normahl-itaet-in-coronazeiten-live-punk-in-bestform/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=normahl-itaet-in-coronazeiten-live-punk-in-bestform</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 07:01:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[fckr]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[melmacs]]></category>
		<category><![CDATA[normahl]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht nur die Metalszene lebt auch in Pandemiezeiten weiter, sondern auch der Punk - und unser Redakteur Oimel hat sich persönlich ein Bild davon gemacht. HIER findet ihr seine Erlebnisse eines (fast) ganz NORMAHL-en Konzertabends!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/normahl-itaet-in-coronazeiten-live-punk-in-bestform/">NORMAHL-ität in Coronazeiten &#8211; Live-Punk in Bestform</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Soooo, der Kater ist überstanden und die Erinnerung wird zusammengekratzt, denn: Es gab ein Konzert. Ja, 2020 finden trotzdem Konzerte statt, vereinzelte, mit viel Aufwand organisierte kleine Konzerte. In Leipzig gab es nun an 2 aufeinanderfolgenden Tagen zuerst <strong>DESTRUCTION</strong> zu sehen, die ich mir leider entgehen lassen musste, denn am zweiten Tag spielten die großartigen <strong>NORMAHL</strong>!</p>
<p>Deutschlands <strong>älteste noch aktive Punkband</strong> habe ich zwar schon 3-4 mal gesehen, aber immer im Rahmen von Festivals &#8211; jetzt sollte endlich das Solokonzert folgen!</p>
<h2>Windeln weg und Stiefel an</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-36271" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16-1024x576.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16-1536x864.jpeg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16-750x422.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16.jpeg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Also den Abend von der Versorgung des frisch gebackenen Nachwuchses freigenommen und mit der üblichen Konzertbegleitung auf zur Festwiese in Leipzig. Und das sogar mal mit <strong>Öffis</strong> &#8211; <strong>Papa will Bier</strong>. (Ein Entschluss, der am Folgetag durchaus Konsequenzen hat.) Das Wegbier ist gesichert, die Anreise verläuft problemlos und vor der Festwiese hoffe ich eigentlich eine große Menschentraube. Leider wird diese <strong>Hoffnung enttäuscht</strong> &#8211; einige Leutchen verlieren sich auf dem großen Vorplatz und auch drinnen kann ich viel Wiese sehen, aber dagegen bis zu diesem Zeitpunkt wenig Fest.</p>
<h3>Einlass in Coronazeiten</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36270 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32-1024x576.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32-1536x864.jpeg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32-750x422.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32.jpeg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach einer sehr tiefgründigen Recherche, welche Brauerei denn nun eigentlich das 5.0 Bier herstellt (Oettinger nämlich), begeben wir uns zum Einlass. Dort liegen Zettel zur <strong>Registrierung</strong> aus &#8211; wir haben jedoch schon beim Kartenkauf Name und Mailadresse angegeben. Das scheint zu genügen, was mich etwas wundert. Drinnen ist für das leibliche Wohl gesorgt, ein wenig Dekoration angebracht und auf der rechten Seite steht dann die recht <strong>kleine Bühne</strong>. Davor sind mit jeweils 3 Gittern kleine an einer Seite<strong> offene Vierecke</strong> aufgebaut, in die man sich stellen soll, dabei nicht mehr als <strong>8 Personen pro Gatter</strong> und mit Abstand. Auf den Wegen, Toiletten und an den Ständen ist überall Maskenpflicht. Soweit gefällt mir das Konzept &#8211; allerdings hatte ich erwartet, dass die Einhaltung bei den Gattern mehr kontrolliert wird bzw. dass man sein zugewiesenes Gatter hat und nicht beliebig wechseln darf. So kenne ich es vom Corona-Konzept aus dem Stadion. Hier kann man munter wechseln und sich beliebig frei bewegen.</p>
<h3>Die Vorbands</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36266" aria-describedby="caption-attachment-36266" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36266 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36266" class="wp-caption-text">MELMACS</figcaption></figure>
<p>Aber genug zu Corona, denn es geht ja um die Musik! Als erstes geben sich die <strong>MELMACS</strong> die Ehre. Mit dem Namen von <strong>Alf&#8217;s Heimatplaneten</strong> haben diese große Sympathiechancen bei mir &#8211; leider werden diese schnell verspielt. Sehr<strong> viel Gerede</strong>, wenig überzeugende Musik und die <strong>Frontfrau</strong> hat leider auch<strong> keine mitreißende Bühnenpräsenz</strong>. Der Auftritt nimmt mich leider gar nicht mit, auch wenn ich in der Zwischenzeit gerne die Vorbands genieße.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36269" aria-describedby="caption-attachment-36269" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36269 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36269" class="wp-caption-text">FCKR</figcaption></figure>
<p>Dagegen kommen <strong>FCKR</strong> mal richtig fett rüber! Eine undefinierbare Mischung zwischen <strong>Elektropunk</strong>, <strong>NDW</strong> und <strong>minimalistischem Wave</strong> &#8211; vielleicht irgendwo zwischen <strong>EGOTRONIC</strong> und <strong>DAF</strong>. So richtig kann ich es nicht einordnen, aber das sind so unsere Ideen, und es ist saustark! Texte mit klaren Positionen, ein stimmiger Auftritt und dazu eben diese Melodien/Beats. Herrlich! Die Herrschaften kommen aus <strong>Leipzig</strong> und sind anscheinend auch etlichen Leuten im Publikum bekannt, denn hier wird schon <strong>viel mitgesungen</strong>! Mir gefällt der Auftritt richtig gut &#8211; eine absolut neue, spritzige Mischung!</p>
<h3>Voll Noooormahl</h3>
<p>Tja, und dann kommt der <strong>Headliner</strong>! Da das Konzert zur besten Ins-Bett-geh-Zeit kleiner Kinder gegen 18:30 startete, sind auch <strong>NORMAHL</strong> schon 20:20 dran. Die Band ist für mich nach den üblichen <strong>Einstiegsdrogen</strong> wie <strong>DIE</strong> <strong>ÄRZTE</strong>,<strong> TOTEN HOSEN</strong> und einigen Überseesachen wie <strong>THE OFFSPRING</strong> mit der Einstieg in &#8222;richtigen&#8220; deutschen Punk! Zusammen mit <strong>SLIME</strong>, <strong>DAILY TERROR</strong> und <strong>HASS</strong> sind <strong>NORMAHL</strong> eben die Basis, der Ursprung und der Einstieg für mich in den Bereich <strong>Deutschpunk</strong>. Dementsprechend freue ich mich auf etliche Lieder &#8211; und soll damit auch nicht enttäuscht werden!</p>
<p>Einige Wochen zuvor gab es einen <span data-sheets-value="{&quot;1&quot;:3,&quot;3&quot;:44155}" data-sheets-userformat="{&quot;2&quot;:8705,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:5,&quot;2&quot;:&quot;mmmm d&quot;,&quot;3&quot;:1},&quot;12&quot;:0,&quot;16&quot;:10}">Livestream</span> aus dem Proberaum, den ich ebenfalls verfolgt habe, der <strong>Sänger Lars Besa</strong> in Bestform präsentierte. Und genauso soll es heute auch sein! Dabei darf man sich aber keinen<strong> 70-jährigen Altpunk</strong> mit Kutte und Iro vorstellen wie den UK SUBS &#8211; sondern einfach eine Truppe Männer, die einem gar nicht auffallen bzw. auf einem solchen Konzert eher <strong>ungewohnt gut gekleidet</strong> vorkommen würden.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Live @KlangKeller - Normahl" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/w6l9kz0vq9Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber es Punk ist eben das, was drinsteckt! Und da hat die Band noch einiges zu sagen &#8211; denn auch das letzte Album &#8222;Friede den Hütten, Krieg den Palästen&#8220; ist nicht weichgespült. Und auch live wird alles geboten &#8211; inklusive eindeutiger Ansagen zum <strong>aktuellen Weltgeschehen</strong>.</p>
<h3>Da geht das Punkerherz auf</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36267" aria-describedby="caption-attachment-36267" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36267 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36267" class="wp-caption-text">NORMAHL</figcaption></figure>
<p>Und so zähle ich nur mal einige der <strong>Klassiker</strong> auf, die da geboten werden und meine Stimmbänder schon nach dem dritten oder vierten Lied auf eine harte Probe stellen: <em>&#8222;Erzähl mir über Punk&#8220;</em>, <em>&#8222;Keine Überdosis Deutschland&#8220;</em>, <em>&#8222;Schlägerpolizist&#8220;</em>, <em>&#8222;Deutsche Waffen&#8220;</em>, <em>&#8222;Trümmertango&#8220;</em>, <em>&#8222;Gehn wie ein Tiger&#8220;</em>, <em>&#8222;Sag doch bitte bitte Drecksau zu mir&#8220;</em>. Dazu kommen ein Cover im Gedenken an <strong>Pedder</strong> von <strong>DAILY TERROR</strong> und auch eines vom großartigen Proletarierbarden <strong>HANNES WADER</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36264" aria-describedby="caption-attachment-36264" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36264 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36264" class="wp-caption-text">NORMAHL</figcaption></figure>
<p>Nun sind ca. 1,5 Stunden rum, die Stimmung ist gut, die Leute textsicher und meine Stimme trotz kräftiger Hopfung arg erschöpft. Dennoch folgt eine <strong>Zugabe</strong> und auch die hat es in sich. Und natürlich gibt es zum Schluss noch die Krönung mit <em>&#8222;Fraggles&#8220;</em>. Ich bin einfach glücklich, auf genau so ein Konzert hatte ich seit<strong> fast 20 Jahren</strong> gewartet und nun stehe ich hier, bierselig grinsend als Frischvati im Getümmel und freue mich meines Lebens und bin einfach dankbar!</p>
<p>Ein richtiger Bericht braucht aber auch <strong>Kritik</strong>, also mäkele ich mal auf hohem Niveau: Den <strong>Bierpreis</strong> finde ich mit 4 Euro für 0,4l schon recht happig. Enttäuscht bin ich auch über die <strong>geringe Zuschauerresonanz</strong>, denn es waren vielleicht geschätzte 300 Leute vor Ort, wenn überhaupt. An der Band gibt es eigentlich überhaupt nichts zu kritisieren &#8211; für mich hätte aber noch ein alter <strong>Arbeiterklassiker</strong> wie <em>&#8222;Auf auf zum Kampf&#8220;</em> dabei sein dürfen &#8211; aber das wäre nur das dritte <strong>Sahnehäubchen</strong> auf dem zweiten Marshmallow der heißen Schokolade gewesen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Erstens: ich trinke nie wieder Bier. Okay, der Vorsatz ist bereits jetzt gebrochen, aber Samstagmorgen war das ein Teil meines Fazits. Zweitens: Wer deutschen Punk liebt, kommt meiner Meinung nach an <strong>NORMAHL</strong> nicht vorbei. Ich habe den Auftritt genossen, jede Sekunde aufgesogen und war und bin mit dem Konzert <strong>überglücklich</strong>!<br />
Und in diesen Zeiten ganz wichtig: Chapeau, Respekt und mega <strong>vielen Dank</strong> an die Bands, den Veranstalter, die Location und alle, die sich den Allerwertesten aufreißen, um solche Events trotz Corona zu ermöglichen. Es war mir ein Fest!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/normahl-itaet-in-coronazeiten-live-punk-in-bestform/">NORMAHL-ität in Coronazeiten &#8211; Live-Punk in Bestform</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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