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	<title>Northern Crossroads Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Aug 2021 13:17:32 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Northern Crossroads Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SECRETS in Tokio &#8211; &#8222;Kind, kein Stage Diving mit der teuren Kamera!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2019 07:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[CVLTE]]></category>
		<category><![CDATA[From The Abyss]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt zu Gast bei Freunden oder so ... Naja nicht ganz, dafür aber eine Japan-Tour von US-Amerikanern. Auch was feines!<br />
Direkt aus Tokyo berichtet unsere hauseigene "Tricia Takanawa" von diesem mehrtätigen Konzerterlebnis mit NORTHERN CROSSROADS, SECRETS und CVLTE und vielen Anderen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/secrets-in-tokio-hatsudai-wall-2019/">SECRETS in Tokio &#8211; &#8222;Kind, kein Stage Diving mit der teuren Kamera!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Besuch aus weiter Ferne! Um genauer zu sein aus den&nbsp;<strong>USA.&nbsp;</strong>Im Rahmen ihrer &#8222;<strong>&#8222;Fragile Figures Anniversary Tour&#8220;&nbsp;</strong>haben&nbsp;<strong>SECRETS</strong> durch die <strong>Unterstützung von RNR Tours </strong>auch einen Abstecher nach <strong>Japan&nbsp;</strong>gemacht.&nbsp;In&nbsp;<strong>Tokyo&nbsp;</strong>haben die Jungs direkt zwei Mal Halt gemacht und selbstverständlich konnte ich mir diese beiden Dates nicht entgehen lassen. Daher war ich wie so oft mit meinem treuen Begleiter, meiner Kamera, vor Ort um das Ganze in Wort und Bild für euch festhalten zu können.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-32179 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2007-1024x640.jpg" alt="" width="1024" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2007-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2007-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2007-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2007.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h3>Tag 1 &#8211; Hatsudai WALL</h3>
<p><strong>Applaus!&nbsp;</strong>Es ist Donnerstag Abend und ich habe gelernt, dass es sinnvoll ist, das Haus vor Beginn der&nbsp;<strong>Rush Hour&nbsp;</strong>zu verlassen. Wer von euch schon mal in&nbsp;<strong>Tokio&nbsp;</strong>war weiß, dass die Rush Hour quasi Krieg ist. Ohne mich wie üblich zu Verlaufen komme ich im Club&nbsp;<strong>Hatsudai WALL&nbsp;</strong>an &#8211; als Konzertfotografin mittlerweile meine <strong>absolute Nemesis,&nbsp;</strong>denn die Beleuchtung dort ist eher suboptimal. Aber wie immer versuche ich das beste daraus zu machen. Ansonsten ist&nbsp;<strong>Hatsudai WALL&nbsp;</strong>ein <strong>gemütlicher, kleiner Club</strong>. Der Sound ist gut und auch die Atmosphäre angenehm. Die&nbsp;<strong>Uhrzeit&nbsp;</strong>dürfte wohl auch die&nbsp;<strong>Nemesis&nbsp;</strong>für die Support Bands sein, denn wie so häufig haben bisher nur wenig Leute den Weg in den Club gefunden. Nichtsdestotrotz geht es für die erste Band pünktlich auf die Bühne.&nbsp;</p>
<h4>Auftakt mit&nbsp;<strong>NORTHERN CROSSROADS</strong></h4>
<img decoding="async" class="wp-image-32180 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8677-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8677-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8677-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8677-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8677.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>Die junge Band habe ich mittlerweile schon öfter gesehen &#8211; heute habe ich&nbsp;<strong>NORTHERN CROSSROADS&nbsp;</strong>dann auch zum zweiten Mal vor der Linse. Heute ist es glaube der <strong>dritte oder vierte Auftritt</strong>, den ich von der Band sehe. Das erste Mal ist ungefähr drei, vier Monate her und was soll ich sagen, in der Zeit hat sich <strong>wirklich etwas getan.</strong>&nbsp;Ein paar Leute wagen sich sogar vor die Bühne, obwohl trotz der üblichen <strong>Redepausen&nbsp;</strong>nicht viel Interaktion vorhanden ist. Der Sound und vor allem der Gesang hat sich dafür <strong>deutlich verbessert</strong><strong>,&nbsp;</strong>was mich freut. Der Sound von&nbsp;<strong>NORTHERN CROSSROADS&nbsp;</strong>ist von der prägnanten, hohen Stimme im&nbsp;<strong>cleanen Gesang&nbsp;</strong>ausgezeichnet und diese Passagen klingen jetzt viel besser. Nach ca 20 Minuten ist das Opening Set schon vorbei. Mal schauen, welche Fortschritte die Jungs gemacht haben, wenn ich ihnen das nächste Mal über den Weg laufe. Jetzt wird es aber Zeit für&#8230;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rUoLR0HcB6U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>GIVEN BY THE FLAMES</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32232" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8952-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8952-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8952-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8952-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8952.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Erneut <strong>alte Bekannte!</strong> Die düsteren Herren habe ich im Dezember als Support für&nbsp;<strong>ANNISOKAY&nbsp;</strong>fotografiert und nicht nur ihr düsterer Look hat <strong>Eindruck hinterlassen.&nbsp;</strong>Es haben sich in der Zwischenzeit immer noch nicht viele Leute in der Venue eingefunden, dafür haben sich die Anwesenden aber näher zur Bühne bewegt. Nachdem ich&nbsp;<strong>GIVEN BY THE FLAMES&nbsp;</strong>nun schon einige Male gesehen habe weiß ich, dass ihr von Bands wie&nbsp;<strong>MOTIONLESS IN WHITE&nbsp;</strong>inspirierter Sound das Publikum deutlich <strong>anheizt&nbsp;</strong>&#8211; so auch heute Abend. Mit bekannten Songs wie&nbsp;<em>&#8222;Ronove&#8220;&nbsp;</em>oder neueren Werken wie&nbsp;<em>&#8222;Siren&#8220; </em>kommt&nbsp;<strong>Stimmung&nbsp;</strong>auf. Dazu trägt wohl auch bei, dass <strong>GIVEN BY THE FLAMES </strong>eine Band ist, die <strong>keine großen Reden </strong>schwingt, sondern einfach macht. Mit dieser <strong>Präsenz&nbsp;</strong>auf der Bühne wundert es mich nicht, dass langsam auch das Publikum in Fahrt kommt. Zum Finale des Auftritts wird sogar kurz&nbsp;<strong>gemosht.&nbsp;</strong><strong>Applaus&nbsp;</strong>für&nbsp;<strong>GIVEN BY THE FLAMES!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NMYmL5vsdHw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Einprägsam: MIST</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-32233" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9131-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9131-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9131-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9131-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9131.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Für uns Deutsch-Muttersprachler klingt dieser Bandname im ersten Moment wohl etwas verwirrend. Das Erscheinungsbild der Band ist <strong>ähnlich einprägsam&nbsp;</strong>wie das von&nbsp;<strong>GIVEN BY THE FLAMES,&nbsp;</strong>denn&nbsp;<strong>MIST&nbsp;</strong>betreten die Bühne in auffälligen&nbsp;<strong>Ledermasken.&nbsp;</strong>Ihre Musik ist etwas softer, eingängige <strong>weibliche Clean-Vocals</strong> die sich mit i<strong>ntensiven Screams</strong> abwechseln. Am Besten zusammenfassen lässt sich das wohl als&nbsp;<strong>Metalcore</strong> mit&nbsp;<strong>elektronischen Einflüssen.&nbsp;</strong>Ehrlich gesagt kann ich zu&nbsp;<strong>MIST&nbsp;</strong>gar nicht viel mehr sagen, außer, dass sie&nbsp;<strong>einige&nbsp;</strong>Leute angezogen haben. Ich hätte an dieser Stelle gerne einen YouTube-Link oder ähnliches eingefügt, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt.&nbsp; Leider war es für mich <strong>unmöglich</strong> irgendwelche Informationen über die Band zu finden. Alles in alles ein &#8230; faszinierender Auftritt, über den ich ehrlich gesagt bis heute gemischte Gefühle habe. Gar nicht wegen der Musik der Band, die elektronischen Einflüssen gefallen mir sehr. Die Bühnenpräsenz, nun, ausnahmsweise habe ich mich hier freiwillig sehr schnell mit meiner Kamera <strong>zurückgezogen. </strong><strong>BDSM-Masken mit Hasenohren</strong> wirken auf mich mittlerweile etwas unheimlich &#8211; allerdings wären meine Begegnungen mit japanischen Gasmasken-Bands mittlerweile eine eigene Kolumne wert. Aber, wie so oft ist auch das ein Fall von Geschmack.&nbsp; Damit ihr nicht auch noch Alpträume bekommt, weiter zur nächsten Band, die von einigen als das nächste <strong>&#8222;ganz große Ding&#8220;&nbsp;</strong>beschrieben wird:</p>
<h4>PALEDUSK</h4>
<p>Als die Jungs aus&nbsp;<strong>Fukuoka&nbsp;</strong>die Bühne stürmen, ändert sich die Atmosphäre im mittlerweile ordentlich gefüllten Club abrupt. Instinktiv <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32270" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9468-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9468-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9468-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9468-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9468.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />springe ich zur Seite, denn es heißt&nbsp;<strong>Moshpit-Alarm! PALEDUSK&nbsp;</strong>schlagen deutlich <strong>härtere Töne</strong> an, das spiegelt sich auch im Publikum wider. Die vorderen Reihen<strong> toben</strong> und ich muss aufpassen, mich nicht schon wieder zu verletzen. Dass es schon während der ersten beiden Songs&nbsp;<em>&#8222;F.T.F.&nbsp;</em>und&nbsp;<em>&#8222;Blue Rose&#8220;&nbsp;</em>so&nbsp;<strong>intensiv&nbsp;</strong>zugeht, spricht ganz für den&nbsp;<strong>guten Ruf</strong>, den die Band sich in Japan mittlerweile erarbeitet hat. Auch ich habe dabei schon viel Gutes über die Band gehört und sehe sie heute zum&nbsp;<strong>ersten Mal&nbsp;</strong>live. Obwohl die Bühne ziemlich klein ist, hindert es die Jungs nicht im geringsten daran, eine wirklich <strong>wilde Show&nbsp;</strong>abzuliefern. Nach&nbsp;<em>&#8222;Backtalk&#8220;</em> gibt es in den ersten Sekunden von&nbsp;<em>&#8222;SAVE ME / SAVE YOU&#8220;&nbsp;</em>quasi eine kurze Verschnaufpause, bis mein<strong> Fotografen-Fluchtinstinkt</strong> mich dazu zwingt Schutz vor dem Pit zu suchen. Besagter Song ist übrigens ein<strong> Anspieltipp</strong>, erinnert er mich doch stark an die&nbsp;<strong>britische Core-Größe ARCHITECTS.&nbsp;</strong>Mit&nbsp;<em>&#8222;Lovers&#8220;&nbsp;</em>und dem äußerst eingängigen Track&nbsp;<em>&#8222;Lights&#8220;</em> (ein weiterer Anspieltipp) schließen <strong>PALEDUSK&nbsp;</strong>ihr Set ab. Puh, Zeit, um sich einen Moment auszuruhen! Hier war viel Bewegung im Spiel, vor allem Gitarrist <strong>Daisuke&nbsp;</strong>ist ein absolutes Energiebündel und rennt auch mal mitsamt Gitarre im Publikum herum. Nachdem&nbsp;<strong>PALEDUSK&nbsp;</strong>ihrem Ruf schon auf dieser kleinen Bühne gerecht worden sind, freue ich mich auf ihre Show im&nbsp;<strong>GARRET UDAGAWA&nbsp;</strong>in wenigen Tagen. Jetzt wird es aber Zeit für den Headliner des Abends&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lGv8QtljHck?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>SECRETS &#8211; Fragile Figures Greatest Hits</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-32272" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9698-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9698-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9698-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9698-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_9698.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Insgesamt&nbsp;<strong>zwei Setlists&nbsp;</strong>haben&nbsp;<strong>SECRETS&nbsp;</strong>mit nach Japan gebracht: eine &#8222;normale&#8220; und eine&nbsp;<strong>Greatest Hits&nbsp;</strong>Setlist ihres zweiten Albums &#8222;Fragile Figures&#8220;. Wie die Überschrift verrät, stehen heute Abend die Greatest Hits auf dem Programm. Der Club hat sich mittlerweile noch mehr gefüllt und alles drängt sich nach vorne. Einige&nbsp;<strong>dehnen und strecken&nbsp;</strong>sich bereits, um sich für die letzte Runde heute Abend aufzuwärmen. Wenige Augenblicke später geht es auch direkt los und&nbsp;<strong>SECRETS&nbsp;</strong>eröffnen ihr Set mit&nbsp;<em>&#8222;Ready for Repair&#8220;.&nbsp;</em>Der Teil der Crowd, der sich eben noch aufgewärmt hat, ist nun am springen und moshen und der Club bebt.&nbsp;<strong>SECRETS</strong> ziehen in Japan ein durchaus <strong>großes Publikum</strong> an und heizen diesem auch ordentlich ein. Neben Klassikern wie&nbsp;<em>&#8222;Live Together, Die Alone&#8220;&nbsp;</em>und&nbsp;<em>&#8222;How We Survive&#8220;,&nbsp;</em>welche die Stimmung bis zur letzten Reihe ordentlich antreiben, gibt es mit&nbsp;<em>&#8222;Maybe Next May&#8220;&nbsp;</em>auch ruhigere Momente &#8211; ein angenehm ausgewogenes Set. Übrigens werden auch neuere Titel wie <em>&#8222;Strangers&#8220;&nbsp;</em>und&nbsp;<em>&#8222;Waste Away&#8220;&nbsp;</em>unter den&nbsp;<strong>Greatest Hits&nbsp;</strong>untergebracht. Das freut nicht nur mich, denn diese beiden Songs sind tatsächlich meine <strong>persönlichen Favoriten</strong>, sondern auch das Publikum &#8211; das rastet nämlich weiter munter aus und reißt die <strong>Hände in die Luft</strong>. <strong>Zugabe&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Finale&nbsp;</strong>des Abend ist die Ballade&nbsp;<em>&#8222;Sleep Well, Darling&#8220;,&nbsp;</em>ein angenehmer Ausklang für dieses&nbsp;<strong>rasante Konzert.&nbsp;</strong><strong>SECRETS</strong> nehmen sich anschließend noch Zeit für ihre Fans, machen fleißig Fotos und signieren Merchandise. Nach diesem Abend werden sich auch die Fans gut schlafen &#8211; ich für meinen Teil freue mich auf&nbsp;<strong>Konzert Nummer zwei in ein paar Tagen.&nbsp;</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/c9oppcUWMxY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Tag 2 &#8211; GARRET UDAGAWA</h3>
<p>Auf zu&nbsp;<strong>Runde Zwei&nbsp;</strong>in&nbsp;<strong>Shibuya!&nbsp;</strong>Das&nbsp;<strong>GARRET&nbsp;</strong>ist immer wieder einen Abstecher wert. Die Venue ist etwas größer, die Atmosphäre dadurch aber etwas weniger intim. Meiner Meinung nach ist es allerdings deutlich <strong>angenehmer</strong> hier zu <strong>fotografieren</strong>. Für die meisten Konzertbesucher ist das natürlich irrelevant, denn was zählt sind <strong>Sound</strong> und <strong>Atmosphäre</strong> und das saß hier bisher immer. Ich bin mir sicher, heute wird keine Ausnahme. Dank des Wochenendes sind heute trotz des frühen Einlass schon deutlich mehr Leute hier, was wohl auch an den namenhaften Supports liegt. Dazu aber später mehr, denn jetzt heißt es <strong>auf ins&nbsp;</strong><strong>Getümmel!&nbsp;</strong></p>
<h4>CVLTE &#8211; Die Überraschung des Abends</h4>
<p>Zugegeben, meine Teil-Überschrift aus der Zukunft verrät schon, was jetzt kommt &#8211; nämlich&nbsp;<strong>CVLTE&nbsp;</strong>aus&nbsp;<strong>Sapporo,&nbsp;</strong>ein mir zu Beginn dieses<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32276" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_0140-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_0140-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_0140-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_0140-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_0140.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> Konzertes noch völlig unbekannter Name. Bevor ich mich vor der Bühne platziere, werden mir die Jungs sogar noch <strong>empfohlen</strong>. Die <strong>Spannung steigt! </strong>Genremäßig bewegt sich die Gruppe um&nbsp;<strong>Frontman Aviel</strong> fernab vom Metalcore, erinnert stellenweise an&nbsp;<strong>SURVIVE SAID THE PROPHET </strong>oder <strong>PVRIS. </strong>Damit unterscheiden sie sich vom heute Abend dominierenden Genre und sind <strong>erfrischend abwechslungsreich.</strong> Und der Sound der Band spricht für sich. <strong>CVLTE&nbsp;</strong>haben eine souveräne und vor allem <strong>charismatische Präsenz</strong> und ziehen das Publikum wahrlich in ihren Bann. Der beste Beweis dafür, dass Alter nicht immer ausschlaggebend ist.&nbsp; <strong>CVLTEs&nbsp;</strong>Auftritt fliegt an mir vorbei &#8211; schade! Ich bin mehr als <strong>positiv überrascht</strong> und hätte mir gerne noch ein paar mehr Songs angehört. Aber dafür gibt&#8217;s ja zum Glück <strong>Streamingdienste</strong>, hier geht es nämlich mit härteren Klängen weiter.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Hqtsi1MqERs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>FROM THE ABYSS</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32283 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_0566-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_0566-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_0566-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_0566-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_0566.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Während das Publikum vor einem Moment noch ruhig und nahezu gebannt vor der Bühne stand, ahne ich, dass es bei&nbsp;<strong>FROM THE ABYSS&nbsp;</strong>nicht mehr so ruhig zugehen wird. Das&nbsp;<strong>GARRET&nbsp;</strong>ist mittlerweile ordentlich voll und einige Leute quetschen sich zur Bar durch &#8211;&nbsp;<strong>Sicherheitsabstand und so.&nbsp;</strong>Den gibt es für mich nicht, ich quetsche mich nach vorn. Kaum angekommen, beginnt die <strong>musikalische 180 Grad-Wendung</strong> des Abends.&nbsp;<strong>Harte Gitarren&nbsp;</strong>und eingängige&nbsp;<strong>Screams&nbsp;</strong>treiben die Crowd an und auch auf der Bühne herrscht jetzt Kontrastprogramm.&nbsp;<strong>FROM THE ABYSS&nbsp;</strong>sind mir übrigens auch noch unbekannt, gefallen mir aber gut. Vor allem&nbsp;<em>&#8222;The Crown&#8220;&nbsp;</em>geht mir besonders ins Ohr. Dem Publikum scheinbar auch, denn der Band wird ordentlich&nbsp;<strong>zugejubelt.&nbsp;</strong>Besonders in den vorderen Reihen wird ausgiebig die <strong>Nackenmuskulatur trainiert. FROM THE ABYSS&nbsp;</strong>machen Dampf! Obwohl das Set recht kurz ist, wirken einige Gesichter nahezu erschöpft.&nbsp;<strong>Saubere Arbeit&nbsp;</strong>nenne ich das. Hoffentlich sind noch einige Kraftreserven vorhanden, denn die nächste Band ist keine geringere als:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/R2HjBgYUk4E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>MAKE MY DAY</h4>
<p>Ja ja, ihr kennt mich &#8211;&nbsp;<strong>Metal mit elektronischen Einflüssen&nbsp;</strong>und mein Herz ist erobert. Das haben&nbsp;<strong>MAKE MY DAY&nbsp;</strong>im vergangenen <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32284" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1036-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1036-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1036-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1036-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1036.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dezember als Support von&nbsp;<strong>ANNISOKAY&nbsp;</strong>schon geschafft. Umso mehr freue ich mich, die Band jetzt noch einmal vor der Linse zu haben. Einige in Merch gekleidete Mädels freuen sich augenscheinlich auch sehr, Plätze in der&nbsp;<strong>ersten Reihe&nbsp;</strong>ergattert zu haben. Manche stehen schon seit Beginn des Abends dort. Ich nehme meinen üblichen&nbsp;<strong>Sicherheitsabstand&nbsp;</strong>ein, denn es wird sich schon fleißig für den&nbsp;<strong>Pit aufgewärmt.&nbsp;</strong>Hilft leider nichts, denn in dem Moment als&nbsp;<strong>MAKE MY DAY&nbsp;</strong>die Bühne stürmen, kriege ich direkt einen Fuß ab. Autsch. Schon beim ersten Ton <strong>rastet die Crowd aus,&nbsp;</strong>Arme fliegen in die Luft und in den vorderen Reihen wird teils aufgeregt gesprungen. Schon im Dezember war ich von der&nbsp;<strong>energiegeladenen Performance&nbsp;</strong>von&nbsp;<strong>MAKE MY DAY&nbsp;</strong>angetan, das ist heute nicht anders. Vor allem&nbsp;<strong>Sänger Isam&nbsp;</strong>ist ein&nbsp;<strong>Wirbelwind&nbsp;</strong>auf der Bühne &#8211; kein Wunder, dass diese Energie sich aufs Publikum überträgt. Dass die Band ein wahrer <strong>Publikumsliebling</strong> ist zeigt sich vor allem durch die<strong> Textsicherheit</strong> einiger Fans. Songs wie <em>&#8222;Taste of Secrets&#8220;&nbsp;</em>oder&nbsp;<em>&#8222;Crowned Victim&#8220;&nbsp;</em>werden einfach mitgegröhlt. Auch der Auftritt von&nbsp;<strong>MAKE MY DAY&nbsp;</strong>fliegt an mir vorbei. Zum Glück gibt es auch in diesem Fall Streamingdienste, die übrigens auch die <strong>neue Single</strong> <em>&#8222;Searching for the Fate&#8220;&nbsp;</em>anbieten.&nbsp;<strong>Reinhören lohnt sich!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/G1HQCeuzT14?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>PALEDUSK</h4>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-32287" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1725-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1725-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1725-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1725-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1725.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />&#8222;Das ganz große Ding&#8220; &#8211; Runde 2!&nbsp;</strong>Nachdem der Auftritt von&nbsp;<strong>PALEDUSK&nbsp;</strong>am Donnerstag schon beeindruckend war, bin ich gespannt, was mich heute erwartet. Schließlich bietet das&nbsp;<strong>GARRET&nbsp;</strong>nochmal mehr Platz zum austoben &#8211; für Band als auch Publikum. Ich hocke versteckt am Rand als die Jungs aus Fukuoka die Bühne betreten. Andere Venue, aber eine genauso&nbsp;<strong>ekstatische </strong>Reaktion des Publikums. Hier passiert so viel, ich weiß ehrlich gesagt mal wieder nicht, worauf ich achten soll.&nbsp;<strong>Sänger Kaito&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Gitarrist&nbsp;</strong><strong>Daisuke&nbsp;</strong>gehören definitiv zu den energetischsten Künstlern, die ich je gesehen habe. Es ist demnach keine Überraschung, dass <strong>ordentlich gemosht wird. </strong>Zwischendurch habe ich es geschafft, von der einen Seite der Venue zur anderen zu schleichen &#8211; und sitze fest.&nbsp;<strong>An dem Circle Pit komme ich nicht vorbei. PALEDUSK&nbsp;</strong>liefern auch heute wieder einen&nbsp;<strong>Abriss&nbsp;</strong>ab. Die ähnelt bis auf wenige Ausnahmen der von Donnerstag, an dieser Stelle entschuldige ich mich, da ich die Namen der Songs nicht parat habe.&nbsp;Nach zwei Auftritten stimme ich den zahlreichen positiven Meinungen die ich bisher über&nbsp;<strong>PALEDUSK&nbsp;</strong>gehört habe absolut zu: eine weitere,&nbsp;<strong>großartige Core-Band&nbsp;</strong>aus Japan, die nicht nur auf Platte gut klingt, sondern vor allem live ihr&nbsp;<strong>Potential&nbsp;</strong>voll ausschöpft. Ein Blick in das verschwitzte, glückliche Publikum genügt. Damit aber noch nicht genug, der <strong>Hauptdarsteller</strong> des Abends fehlt nämlich noch!&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-32289" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1356-1024x640.jpg" alt="" width="1024" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1356-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1356-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1356-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_1356.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>SECRETS</h4>
<p>Die zweite Show in Tokio ist gleichzeitig auch das&nbsp;<strong>Japan-Tourfinale&nbsp;</strong>der Band aus&nbsp;<strong>Kalifornien.&nbsp;</strong>Das ist der erste Japan-Besuch der Band,<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32294" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2611-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2611-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2611-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2611-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2611.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> entsprechend groß ist auch das Publikum, dass die Jungs anziehen. Bereits am Donnerstag war&nbsp;<strong>HATSUDAI WALL knüppelvoll,&nbsp;</strong>auch heute stehen die Leute dicht an dicht gedrängt. Einige Gesichter kommen mir sogar bekannt vor. Heute Abend wird eine andere Setlist gespielt &#8211; für viele wohl ein Grund <strong>wiederzukommen.</strong> Los geht es direkt mit&nbsp;<em>&#8222;How We Survive&#8220;&nbsp;</em>und&nbsp;<em>&#8222;Artist vs. Who&#8220;</em>. Da es sich bei dieser Tour um eine <strong>Jubiläums-Tour</strong> handelt, ist es offensichtlich, dass &#8222;Fragile Figures&#8220; auch den heutigen Abend dominiert. Für mich persönlich sehr <strong>nostalgisch</strong>, da ich mit diesem Album zur Band gefunden habe. Auch das Publikum freut es, denn es wird wieder&nbsp;<strong>lautstark mitgesungen.&nbsp;</strong></p>
<p>Einige Songs, die ich lange nicht mehr gehört habe, haben es auf die heutige Setlist geschafft, wie zum Beispiel <em>&#8222;The Wild&#8220; </em>und&nbsp;<em>&#8222;Heartbreak Kids&#8220; </em><strong>&#8211; yay!&nbsp;</strong>Gerade als ich dachte, dass es hier etwas weniger&nbsp;<strong>Action&nbsp;</strong>gibt, wird mein Gedankengang just von einigen <strong>C</strong><strong>rowdsurfern&nbsp;</strong>unterbrochen. Vor allem während des vorletzten Songs&nbsp;<em>&#8222;Dance of the Dead&#8220;</em> wird es noch einmal <strong>richtig krass:&nbsp;</strong>Während einige Fans munter zur Bühne crowdsurfen, kommen&nbsp;<strong>Kaito,&nbsp;</strong>Sänger von&nbsp;<strong>PALEDUSK&nbsp;</strong>und der Frontman der Band&nbsp;<strong>FOAD&nbsp;</strong>die&nbsp;<strong>SECRETS&nbsp;</strong>auch auf dieser Tour begleitet haben, auf die Bühne und singen den Song gemeinsam. Auch meine&nbsp;<strong>Fotografen-Kollegin Ayo&nbsp;</strong>legt einen fast legendären Stagedive <strong>mit ihrer Kamera</strong> hin. Und was mache ich? Ich stehe geschockt an der Seite und hoffe, dass ihrer Ausrüstung nichts passiert. Da fehlen mir glatt die Worte &#8211;&nbsp;<strong>ein wirklich krönender Abschluss.&nbsp;</strong>Die erneute Zugabe von&nbsp;<em>&#8222;Sleep Well Darling&#8220;&nbsp;</em>kommt mehr als passend um nach diesem&nbsp;<strong>aufregenden Set&nbsp;</strong>wieder runterzukommen.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-32293" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2716-1024x640.jpg" alt="" width="1024" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2716-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2716-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2716-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_2716.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Nach diesem Konzert brauche ich erst mal einen Drink, wirklich dringend. Was schon <strong>sehr stark anfing</strong>, hat sich im Laufe des Abends noch weiter gesteigert. Während ich beobachte, wie die Fans fleißig Merch kaufen und mit der Band plaudert, ziehe ich im Kopf mein Resümee <strong>beider Konzerte</strong>.&nbsp; Wenn ihr bis hier her gelesen habt &#8211; Respekt wenn ihr es getan habt &#8211; dann ahnt ihr sicher wieder, dass beide Shows&nbsp;<strong>sehr gut&nbsp;</strong>waren.&nbsp;<strong>HATSUDAI WALL</strong> ist zwar etwas unangenehm zum fotografieren, aber dafür machen Konzerte dort immer Spaß, sind sehr atmosphärisch und intim. Der heutige Abend lässt sich einfach als&nbsp;<strong>&#8222;Abriss&#8220;</strong> &#8211; von der ersten bis zur letzten Band. Hier möchte ich euch auch von dieser&nbsp;<strong>Wall of Text&nbsp;</strong>erlösen und ans Herz legen, die fleißig im Text verteilten YouTube-Links anzuklicken. Für ganz Neugierige gibt es hier wie immer auch die&nbsp;<strong>Social Media Infos&nbsp;</strong>der einzelnen Bands. (Bis auf&nbsp;<strong>MIST,&nbsp;</strong>auch nach mehrmaligem Suchen konnte ich keine Infos zur Band finden)</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/northerncrossroadsjapan/">NORTHERN CROSSROADS</a> auf Facebook</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Given-By-The-Flames-762103140650911/">GIVEN BY THE FLAMES</a> auf Facebook</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/Paledusk/">PALEDUSK</a> auf Facebook</p>
<p><a href="https://twitter.com/hashtag/cvlte">CVLTE</a> auf Twitter</p>
<p><a href="http://www.fromtheabyssjpn.com/home/">FROM THE ABYSS</a> offizielle Website</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/MAKEMYDAYjp/">MAKE MY DAY</a> auf Facebook</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/secretsofficial/">SECRETS</a> auf Facebook</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/secrets-in-tokio-hatsudai-wall-2019/">SECRETS in Tokio &#8211; &#8222;Kind, kein Stage Diving mit der teuren Kamera!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ANNISOKAY und WALKING DEAD ON BROADWAY in Tokio Teil 2 &#8211; &#8230; und mehr als &#8222;okay&#8220;</title>
		<link>https://silence-magazin.de/annisokay-und-walking-dead-on-broadway-in-tokio-teil-2-und-mehr-als-okay/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=annisokay-und-walking-dead-on-broadway-in-tokio-teil-2-und-mehr-als-okay</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2018 11:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[ANNISOKAY]]></category>
		<category><![CDATA[Given By The Flames]]></category>
		<category><![CDATA[Halle]]></category>
		<category><![CDATA[Her Name In Blood]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[MHz Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Northern Crossroads]]></category>
		<category><![CDATA[Tokyo]]></category>
		<category><![CDATA[walking dead on broadway]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir schalten erneut nach Tokyo, wo wir vom zweitem Teil des Tourfinales von ANNISOKAY berichten.<br />
Irgendwie passend: Dinge die zuende gehen und die man feiert... </p>
<p>Darum die Frage: Wie schließt ihr 2018 ab? Laut und krachend oder redend und lachend?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/annisokay-und-walking-dead-on-broadway-in-tokio-teil-2-und-mehr-als-okay/">ANNISOKAY und WALKING DEAD ON BROADWAY in Tokio Teil 2 &#8211; &#8230; und mehr als &#8222;okay&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es am Freitag im&nbsp;<strong>Club Garret Udagawa&nbsp;</strong>schon einen starken Auftakt gab, ging es für&nbsp;<strong>ANNISOKAY&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>WALKING DEAD ON BROADWAY&nbsp;</strong>erstmal weiter nach&nbsp;<strong>Osaka,&nbsp;</strong>während ich meinen Tag mit meinem lieben Freund Lightroom verbracht habe. Fotos sortieren und bearbeiten sich ja nicht von alleine. Zwei Tage später hat es die Herren aus Deutschland für ihre letzte Japan-Show zurück nach Tokio verschlagen &#8211; schließlich gibt es hier noch mehr Clubs, die unsicher gemacht werden wollen.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-30481" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_2601-300x199.jpg" alt="" width="350" height="232" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_2601-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_2601-1024x679.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_2601-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_2601-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_2601.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Endhaltestelle: Zirco Tokyo</h3>
<p>Mit meiner üblichen Konzertausrüstung im Gepäck mache ich mich gegen 16:00 Uhr auf nach<strong> Shinjuku</strong>. Mein Plan überpünktlich an der Venue zu erscheinen wurde &#8211; erneut &#8211; von den <strong>verwirrenden Tokioter Bahnhöfen</strong> zunichte gemacht. Wer einmal hier war weiß vermutlich, worüber ich spreche. Nach einer geschlagenen Viertelstunde habe ich endlich den richtigen Ausgang gefunden und erscheine schon jetzt halb zerstört im Club. Bin ich den ganzen Weg vom Bahnhof gerannt, um nichts zu verpassen? Vielleicht. Letztendlich habe ich auch nichts verpasst, denn irgendetwas in der Organisation hat sich verschoben und das <strong>Konzert beginnt später.</strong>&nbsp;Macht aber nichts! Ich begrüße in Ruhe&nbsp;<strong>Marina,&nbsp;</strong>die natürlich auch den heutigen Abend organisiert hat. Danach ist noch genug Zeit um beim Soundcheck von&nbsp;<strong>NORTHERN CROSSROADS&nbsp;</strong>zuzuschauen und die reizenden Herren von&nbsp;<strong>HER NAME IN BLOOD&nbsp;</strong>kennenzulernen. Aber genug um den heißen Brei geredet! Langsam füllt sich der vom Merch- und Bar-Area getrennte Konzertsaal: Mein Stichwort, sich an <strong>vorderste Fotofront</strong> zu begeben!</p>
<h4>NORTHERN CROSSROADS</h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30483 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_0675-300x197.jpg" alt="" width="350" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_0675-300x197.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_0675-1024x671.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_0675-750x491.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_0675.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />
<p>Auch am heutigen Abend eröffnet wieder eine recht junge Band: Die <strong>Post-Hardcore</strong> Kapelle&nbsp;<strong>NORTHERN CROSSROADS&nbsp;</strong>aus&nbsp;<strong>Tokio.&nbsp;</strong>Einen kleinen <strong>Teaser</strong> zum anstehenden Auftritt habe ich bereits eher gesehen und gehört, umso gespannter bin ich auf die <strong>komplette Performance</strong> der Band.&nbsp; Ähnlich wie am Freitag ist der Club zum jetzigen Zeitpunkt noch sehr <strong>überschaubar gefüllt</strong>. Kein Wunder, trotz Verspätung beginnt das Konzert wie immer sehr zeitig. Das hält die Band aber keineswegs davon ab, <strong>wirklich alles</strong> zu geben.&nbsp;<strong>NORTHERN CROSSROADS&nbsp;</strong>spielen vor allem Songs von ihrer EP &#8222;Dimensions&#8220;. Vor allem der gleichnamige Song hat außerordentliches&nbsp;<strong>Ohrwurmpotenzial.&nbsp;</strong>Mittlerweile sollte ja bekannt sein, dass ich eine absolute Post-Hardcore Anhängerin bin, demnach trifft die musikalische Mischung die&nbsp;<strong>NORTHERN CROSSROADS&nbsp;</strong>darbieten genau meinen Geschmack. Instrumental habe ich an dem Spiel zwischen härteren und eher &#8222;soften&#8220; Melodien absolut nichts auszusetzen. Hier sollte ich auch anmerken, dass japanische Bands&nbsp;<strong>technisch&nbsp;</strong>oft auf&nbsp;<strong>wirklich hohem Niveau</strong> spielen. Auch diese junge Band ist da keine Ausnahme. Bis ich mit dem cleanen Gesang warm geworden bin dauert es ein, zwei Songs.&nbsp;<strong>Die Screams überzeugen mich dafür direkt.&nbsp;</strong>Kaum mache ich mich für den nächsten Song bereit, ist der Auftritt schon vorbei.&nbsp;<strong>In der Kürze liegt die Würze</strong> ist hier wohl eine treffende Beschreibung. Das bisher anwesende Publikum sollte jetzt zumindest gut aufgewärmt für die nächste Band sein, denn es geht weiter mit &#8230;&nbsp;</p>
<h4>GIVEN BY THE FLAMES</h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30490 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_1006-300x194.jpg" alt="" width="350" height="227" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_1006-300x194.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_1006-1024x663.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_1006-750x486.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_1006.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />
<p>&#8230; der&nbsp;<strong>Gothic-Metalcore&nbsp;</strong>Band&nbsp;<strong>GIVEN BY THE FLAMES.&nbsp;</strong>Klingt nach einem interessanten Konzept? Ist es auch! Die Band betritt in einheitlich <strong>schwarzer Kleidung</strong>, teilweise mit <strong>schwarzer Körperbemalung</strong>, die Bühne. Es wird auch nicht lange gefackelt und das mittlerweile deutlich gewachsene Publikum weiter angeheizt. Musikalisch wird es jetzt deutlich<strong> härter und düsterer</strong> &#8211; das kommt an. Vor allem in den ersten Reihen werden die Fäuste erhoben,<strong> geheadbangt</strong> und teilweise auch <strong>gemosht</strong>. Auf der Setlist steht heute unter anderem die neuste Single&nbsp;<em>&#8222;Abaddon&#8220;&nbsp;</em>sowie&nbsp;<em>&#8222;Ronove&#8220;.&nbsp;</em>Letzterer Song beinhaltet eine kleine <strong>Überraschung</strong>:&nbsp;&nbsp;<strong>WALKING DEAD ON BROADWAY</strong> <strong>Frontman&nbsp;Nils&nbsp;unterstützt</strong>&nbsp;<strong>GBTF-Sänger&nbsp;Willian&nbsp;</strong>hier auf der Bühne.&nbsp; Zum Abschluss des Songs gibt es noch eine <strong>innige Umarmung </strong>&#8211; was für eine Performance! Das Publikum rastet aus und auf der Bühne geht es vom ersten Moment an ohnehin&nbsp;<strong>voller Energie&nbsp;</strong>zur Sache. Ich weiß gar nicht, was ich zuerst fotografieren soll. Umherwirbelnde Gitarristen und Bassisten? Check. Den Frontman und die konstante <strong>Publikumsinteraktion</strong>? Check. Oder doch&nbsp;<strong>Willians emotional-erschöpftes Knien&nbsp;</strong>in der Mitte der Bühne? Check. Bei meinem permanenten hin und her rennen merke ich gar nicht, wie schnell der Auftritt vorbei ist. Sowohl die <strong>Bühnenpräsenz</strong>&nbsp;als auch die Musik von&nbsp;<strong>GIVEN BY THE FLAMES&nbsp;</strong>hinterlassen bei mir einen&nbsp;<strong>bleibenden Eindruck.&nbsp;</strong>Dass ich nach einer Performance für einen Moment <strong>sprachlos</strong> vor der Bühne stehe kommt äußerst selten vor und spricht wirklich für die Band. Gespannt auf die nächste Band ziehe ich mich kurz in den Merchbereich zurück.&nbsp;<strong>HER NAME IN BLOOD&nbsp;</strong>ist der nächste Name auf der heutigen Running Order &#8211; und angesichts der zahlreichen, in&nbsp;<strong>HNIB-Merch gekleideten Fans&nbsp;</strong>die vor der Bühne warte, entscheide ich meine Pause zu beenden. Zeit, sich einen guten Platz zu sichern.&nbsp;<strong>Der nächste Auftritt wird heiß!</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-30538 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_0873-1024x641.jpg" alt="" width="1024" height="641" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_0873-1024x641.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_0873-300x188.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_0873-750x470.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_0873.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4>HER NAME IN BLOOD</h4>
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<p>Habe ich&nbsp;<strong>HER NAME IN BLOOD&nbsp;</strong>tatsächlich schon vor einigen Tagen als Support von&nbsp;<strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS&nbsp;</strong>gesehen und weiß, was mich jetzt erwartet? Vielleicht. Freue ich mich wie ein kleines Kind, die Jungs jetzt selbst vor der Linse zu haben? Aber sowas von. Angesichts der oben genannten Fans bin ich nicht die Einzige, die sich auf die Band freut. Genau wie am Freitag füllt sich der Club auch erst jetzt ordentlich. Allerdings sind&nbsp;<strong>HER NAME IN BLOOD&nbsp;</strong><strong>sehr bekannt in Japan</strong> und ziehen zahlreiche Fans an. Nach wenigen Augenblicken verdunkelt sich der Club auch wieder und meine Ohren werden von&nbsp;<strong>freudigen Jubelrufen&nbsp;</strong>des Publikums erfüllt. Zum bekannten Song <em>&#8222;Eye of the Tiger&#8220;</em>&nbsp;<strong>stürmen</strong> die Jungs aus Tokio die Bühne.&nbsp;<strong>Und schon jetzt bebt der Club.&nbsp;</strong>Müsste ich den Anfang dieses Sets mit einem&nbsp;<strong>HNIB Song beschreiben, trifft&nbsp;</strong><em>&#8222;Power&#8220;&nbsp;</em>wohl am ehesten zu. Selbstredend steht der Titel auch auf der Setlist. Auf der Bühne passiert so viel, dass ich froh bin, einige Momente festhalten zu können.&nbsp;<strong>Frontman Ikepy&nbsp;</strong>lässt &#8211; passend zum Konzept des neuen Albums &#8211; die Muskeln spielen.&nbsp;<strong>Drummer Maki,</strong> von dem ich leider kein Bild erhaschen konnte, ist ein wahres Biest am Schlagzeug.&nbsp;Und die beiden Gitarristen&nbsp;<strong>TJ und Daiki&nbsp;</strong>sowie Bassist&nbsp;<strong>Makoto&nbsp;</strong>fegen über die Bühne. Leider bekomme ich nicht mit, ob&nbsp;<strong>Ikepy,&nbsp;</strong>wie des Öfteren während ihrer Auftritte,&nbsp;<strong>Daiki buchstäblich auf den Arm nimmt.&nbsp;</strong>Wie ihr lesen könnt, auch&nbsp;<strong>HER NAME IN BLOOD&nbsp;</strong>sind live definitiv etwas für Augen und Ohren. Den Reaktionen des Publikums zufolge bin ich wieder nicht alleine mit dieser Meinung. Die Setlist ist bunt gemischt mit Songs des neuen Albums &#8222;Power&#8220;, sowie altbekannten Liedern<strong>&nbsp;</strong>wie&nbsp;<em>&#8222;Bakemono&#8220;.&nbsp;&nbsp;</em>Der Auftritt kommt mir&nbsp;<strong>recht kurz&nbsp;</strong>vor, was aber daran liegen kann, dass ich wie immer nur durch die&nbsp;<strong>moshende Menge&nbsp;</strong>schleiche. Bei so viel <strong>Action auf und vor der Bühne&nbsp;</strong>vergisst man schnell die Zeit. Abschließend versammeln sich in&nbsp;<strong>alter HNIB-Manier Daiki, Makoto und TJ&nbsp;</strong>und halten die Rückseiten ihrer Instrumente, auf die mit <strong>gutem, alten Gaffer Tape die Katakanasilben &#8222;A&#8220;, &#8222;NI&#8220;, und &#8222;SU&#8220; für ANNISOKAY&nbsp;</strong>geklebt wurden. Danach heißt es runter von der Bühne, die übliche Umbaupause und Vorhang auf für:&nbsp;<strong>WALKING DEAD ON BROADWAY.&nbsp;</strong></p>
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<h4>WALKING DEAD ON BROADWAY</h4>
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<p>Ein letztes Mal&nbsp;<strong>WALKING DEAD ON BROADWAY in Tokio.&nbsp;</strong>Ein kleiner Wermutstropfen, ganz ähnlich wie auch am Freitag verlassen bereits jetzt einige Leute das Konzert. Nun gut, Reisende soll man nicht aufhalten. Trotz kleinerer Crowd ist die heutige Show größer als das letzte Konzert,&nbsp;<strong>aber dennoch eine intime Clubshow.&nbsp;</strong>Während das Intro&nbsp;<em>&#8222;Dead Era&#8220;&nbsp;</em>ertönt, wird die Band vom jubelnden Pubklikum empfangen. Ohne viele Worte geht es direkt mit Vollgas und <em>&#8222;Red Alert&#8220;&nbsp;</em>los. Trotz minimal geschrumpfter Crowd ist die <strong>Stimmung nach wie vor sehr gut</strong> &#8211; auch heute enttäuscht das Tokioter Publikum nicht.&nbsp;<strong>Frontman Nils&nbsp;</strong>revanchiert sich direkt und demonstriert seine&nbsp;<strong>verbesserten Japanischkenntnisse.&nbsp;</strong>Weiter geht es mit&nbsp;<em>&#8222;The Fire Never Lies&#8220;&nbsp;</em>und&nbsp;<em>&#8222;Dead End Utopia&#8220;</em> und&nbsp;<strong>einem ordentlichen Moshpit.&nbsp;</strong>Obwohl die heutige Venue es schwierig macht, sich nach einer Wall of Death von der Bühne ins Publikum zu begeben, kommt&nbsp;<strong>Crowdinteraktion trotzdem nicht zu kurz.&nbsp;</strong>Wofür gibt es denn auch zahlreiche Stangen über der Bühne, an der Frontman sich festhalten und irgendwie Richtung Menge klettern kann? Bevor es nach&nbsp;<em>&#8222;Gospel of the Kingdom&#8220;&nbsp;</em>und <em>&#8222;Song of Courage&#8220; </em>mit dem finalen Song weitergeht, lässt es sich die Band nicht nehmen, nochmal allen Beteiligten&nbsp;<strong>&#8222;Danke&#8220; zu sagen.&nbsp;</strong>Sowohl den zahlreichen Support-Bands als auch wieder&nbsp;<strong>Marina vom MHz Fest</strong>, die sich in den letzten Tagen um die Gäste aus Deutschland gekümmert hat. Von mir als auch vom Publikum einen <strong>großen Daumen nach oben für die Dankbarkeit der Band.&nbsp;</strong>Noch lange nicht müde geben sowohl Band als auch Publikum während&nbsp;<em>&#8222;Benevolent Warfare&#8220;&nbsp;</em>weiter alles &#8211; von Erschöpfung keine Spur. Trotz der energiegeladenen Stimmung ist es Zeit für eine Zwangspause vor dem großen Finale mit&nbsp;<strong>ANNISOKAY.&nbsp;</strong>Die Zeit lässt sich natürlich trotzdem gut nutzen: <strong>Am Merchverkauf bildet sich schon eine Schlange.</strong>&nbsp;</p>
<h4>ANNISOKAY</h4>
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<p>Pünktlich zum letzten Act des Abends finden sich die Meisten wieder vor der Bühne ein. Die&nbsp;<strong>letzte Japan-Show des deutschen&nbsp;</strong><strong>Exportschlagers&nbsp;</strong>will natürlich in Gänze genossen werden. Noch einmal drängt sich die geballte Crowd nach vorn, ich &#8211; mein Objektiv schützend &#8211; irgendwo mittendrin. Kaum betritt die Band die Bühne,&nbsp;<b>&nbsp;fliegen fiebernd Fäuste&nbsp;</b>nach oben. Was die Songauswahl ausgeht, fällt diese ganz ähnlich zum Konzert am Freitag aus &#8211; also eine gute Mischung aus altem und neuem Material. Auch&nbsp;<strong>Sänger Dave&nbsp;</strong>lässt es sich nicht nehmen, dem Publikum wieder ganz nahe zu kommen und <strong>taucht halb ins Publikum,&nbsp;</strong>welches noch einmal voll aufdreht. <strong>Moshpit</strong><strong>&nbsp;</strong>inklusive. Zum großen&nbsp;<strong>Japan-Finale&nbsp;</strong>geben&nbsp;<strong>ANNISOKAY alles &#8211;&nbsp;</strong>das&nbsp;<strong>Bassist Peter nicht zur Stammbesetzung&nbsp;</strong>gehört merke ich kaum. Dass die heutige Show zu den größeren der Tour gehört, merke ich schnell am eigenen Leib. Hier herrscht&nbsp;<strong>deutlich mehr Bewegung</strong>. So übrigens auch auf der Bühne &#8211; etwas mehr Platz muss schließlich ausgenutzt werden.&nbsp;Die&nbsp;<strong>Energie färbt aufs Publikum ab.&nbsp;</strong>Während ich versuche hier und da noch ein paar gute Bilder zu machen, fällt mir auf, dass trotz der englischen Texte Leute vereinzelt mitsingen. Von wegen Sprachblockade,&nbsp;<strong>Musik überwindet wahrlich Grenzen.&nbsp;</strong>Eine Tatsache, die mir übrigens schon am Freitag aufgefallen ist: wie viele kaukasische Gesichter ich im Publikum sehe. Neben den japanischen Fans sind auch einige <strong>Fans aus Europa und Nordamerika</strong> anwesend. Einerseits Touristen, andererseits auch Austauschstudenten. Neben guter Musik werden also gleich noch ein paar Kontakte geknüpft. Stichwort Kontakte: Selbstverständlich vergessen&nbsp;<strong>ANNISOKAY&nbsp;</strong>die <strong>harte Arbeit hinter den Kulissen</strong>, die&nbsp;<strong>Marina&nbsp;</strong>über diesen kurzen Zeitraum geleistet hat nicht <strong>und bedanken sich herzlichst.&nbsp;</strong>Für mich geht es für die letzten Songs und die&nbsp;<strong>Zugabe&nbsp;</strong>auch einmal hinter die Kulissen, oder eher die Seite der Bühne. Schließlich soll es auch mal Fotos von&nbsp;<strong>Drummer Nico&nbsp;</strong>geben, Der abschließende Blick, der sich mir dort bietet, verdeutlicht noch einmal, das&nbsp;<strong>Musik alle Grenzen überwindet.&nbsp;</strong>Egal woher man kommt, egal welche Sprache man spricht &#8211; manchmal findet man sich in einem Club, egal an welchem Ort und&nbsp;<strong>feiert einfach die Musik, die uns alle verbindet und zusammenbringt. So beendet man ein gelungenes Tourfinale!</strong></p>
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<h4><strong>FAZIT</strong></h4>
<p>Puh. Die Bands sind erschöpft, die Fotografin ist erschöpft &#8211; erst mal ein <del>Bier</del>&nbsp;Wasser, zumindest für mich. Nach einer kurzen Pause für alle nehmen sich sowohl&nbsp;<strong>WALKING DEAD ON BROADWAY als auch ANNISOKAY&nbsp;</strong>wie jeden Abend wieder geduldig Zeit für ihre Fans. Autogramme, Fotos, ein bisschen Quatschen &#8211; was das Herz begehrt. So <strong>verfliegt auch der Rest des Abends</strong> wie die vorangegangenen Shows und es ist Zeit, die Sachen zu packen &#8211; schließlich will ich nicht den letzten Zug verpassen und Nachts durch Shinjuku irren. Mit einer vollen SD-Karte, neuen Bekanntschaften und zahlreichen Eindrücken geht es für mich nach Hause. Zum Glück habe ich wie immer viel Zeit beim Sortieren und Editieren, um das Erlebte Revue passieren zu lassen. Kurz und knapp:&nbsp;<strong>Es hat sich absolut gelohnt.&nbsp;</strong></p>
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