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	<title>Nuclear Blast Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 27 Feb 2021 15:03:53 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Nuclear Blast Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>PALLBEARER &#8211; 10 Jahre Aufarbeitung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon G]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2020 07:17:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[forgotten days]]></category>
		<category><![CDATA[FORGOTTEN TOMB]]></category>
		<category><![CDATA[foundations of burden]]></category>
		<category><![CDATA[Heartless]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[Pallbearer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist euer Soundtrack zum tristen Lockdown-November? Simon hat seinen gefunden: Das neue PALLBEARER-Album "Forgotten Days" steht dem Spätherbst jedenfalls in Sachen Trostlosigkeit in nichts nach. Trotzdem hörenswert? Findet es raus:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pallbearer-forgotten-days/">PALLBEARER &#8211; 10 Jahre Aufarbeitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><span class="berschrift2Zchn">PALLBEARER – &#8222;Forgotten Days&#8220;</span></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 23.10.2020<br />
<strong>Dauer:</strong> 52:55 min<br />
<strong>Label:</strong> Nuclear Blast<br />
<strong>Genre:</strong> Doom Metal/Heavy Rock</p>
<p></div></div></div>
<h2><strong>Passend zu Herbst und Pandemie</strong></h2>
<p>Machen wir uns nichts vor: Wessen Bandname &#8222;Sargträger&#8220; ist, der wird kaum fröhlich-frischen Sunshine-Metal spielen. Aber… Aaalter. Mich in dieser <strong>trostlos-tristen Zeit </strong>mit &#8222;Forgotten Days&#8220;, dem kürzlich erschienenen Full-Length-Album von <strong>PALLBEARER,</strong>&nbsp;zu beschäftigen<strong>,</strong> war schon wirklich nicht ganz einfach. So vergeblich ich an einem stürmisch-grauen, verregneten Herbsttag nach einem Sonnenstrahl suche, während ich aus dem Fenster meiner Wohnung den Blättern der Bäume zuschaue, wie sie vom Wind fortgerissen und davon geweht werden, so vergeblich sehn(t)e ich mich nach <strong>Zuversicht in den Texten</strong> der Songs auf &#8222;Forgotten Days&#8220;. Spoiler: <strong>Es gibt sie nicht</strong>. &#8222;Forgotten Days&#8220; ist lyrisch genauso <strong>traurig und niederreißend</strong> wie es sein <strong>Riffing </strong>akustisch ist.</p>
<h3><strong>Ein persönliches Stück Geschichte</strong></h3>
<p>Doch das soll und muss so sein, denn: Auf &#8222;Forgotten Days&#8220; beschäftigt sich insbesondere Basser <strong>Joseph D. Rowland</strong> mit dem 10 Jahre zurückliegenden Tod seiner Mutter und dem Prozess des Weiterlebens nach solch einem Schicksalsschlag. Deshalb finden sich auf diesem Album auch viele <strong>Gemeinsamkeiten mit dem Debüt &#8222;Sorrow and Extinction&#8220;</strong>, das zu der Zeit, als seine Mutter bereits unheilbar krank war und schließlich starb, entstand. &#8222;Forgotten Days&#8220; stellt zu weiten Teilen einen langen Dialog Rowlands mit seiner Mutter dar.</p>
<h3><strong>…das (nicht) jeder versteht?</strong></h3>
<p>Das mag vielleicht erst einmal <strong>erdrückend</strong> und vielleicht sogar abstoßend wirken, weil es so tiefgehend &#8222;negativ&#8220; ist. Doch letztendlich komme ich nach dem mehrmaligen Durchhören von &#8222;Forgotten Days&#8220; immer mehr zu dem Schluss, dass ich ein <strong>ausgesprochen großartiges Album</strong> vor mir habe. Denn es singt mir vor, was ich – was wir alle – nur zu gut kennen: Etwas Schlimmes passiert, und statt uns Zeit für uns selbst zu nehmen, machen wir weiter. Wir lenken uns ab. Bis irgendwann der Moment kommt, wo es über uns hereinbricht und wir uns fragen: Was habe ich getan? Was ist aus mir geworden? Wie konnte ich seitdem weiter machen – Du fehlst! Und dann kommt <strong>der heilende Prozess</strong>, in dem wir uns damit auseinandersetzen, was war und was ist. Dieser schmerzhafte, schwierige Prozess muss kommen und führt am Ende dazu, dass wir neue Kraft schöpfen können.</p>
<p>So habe ich beim Hören der Songs zunehmend <strong>Tränen in den Augen</strong>, seit ich die <strong>Lyrics</strong> gelesen und – vor dem Hintergrund – verstanden habe, weil ich Parallelen ziehe. Auch ich habe tote Familienangehörige oder Freunde, die viel zu früh gegangen sind und mit denen ich in einsamen Momenten Dialoge führe. Ich gehe davon aus, dass jemandem, dem derartige Erfahrungen noch fehlen, der Zugang zum Album schwerer fallen könnte – das ist natürlich beneidenswert! Doch wenn ihr nachvollziehen könnt, worum es geht, rate ich euch: Setzt euch mal hin, mit einer schönen warmen Tasse Tee und vielleicht genau diesem Album.</p>
<h3><strong>Trauer und Familie als roter Faden</strong></h3>
<p>Auch das <strong>Artwork</strong> des Albums, das vom sehr talentierten Künstler <strong>Michael Lierly</strong>, dem <strong>Bruder von Schlagzeuger Mark Lierly</strong> stammt, wurde mit den thematischen Eckpunkten &#8222;<strong>Familie, Verlust</strong>&#8220; in Auftrag gegeben und trifft das Thema perfekt. Allerdings muss ich zugeben: Hätte ich all diese Informationen nicht, würde ich vermutlich zu dem Ergebnis kommen, ein „nur“ normal gutes <strong>PALLBEARER</strong>-Album vor mir zu haben &#8211; und zwar <strong>musikalisch nicht das stärkste</strong>.</p>
<h2><strong>Zurück zu den Wurzeln</strong></h2>
<p>Zu sehr nach vorn marschierend ist da im Vergleich &#8222;Foundations of Burden&#8220;, zu komplex genial und dennoch tiefgründig das absolut grandiose &#8222;Heartless&#8220; aus 2017. Zwar kann ich mich der vom <strong>Label Nuclear Blast</strong> getroffenen Aussage anschließen, dass auf &#8222;Forgotten Days&#8220; die <strong>bisher besten gesanglichen Leistungen</strong> von Sänger/Gitarrist <strong>Brett Campbell</strong> zu hören sind. Doch mich holen die oft recht <strong>(gewollt) stumpfen Riffs</strong> irgendwie ein bisschen weniger ab als &#8222;Heartless&#8220;. &#8222;Forgotten Days&#8220; klingt tatsächlich eher &#8222;klassisch&#8220;. Manchmal erinnert der Gesang sogar an <strong>fetten Heavy Metal</strong> – die Riffs passend dazu oftmals an klassisch-fetten Stoner Doom.</p>
<p>Andererseits finde ich auch auf &#8222;Forgotten Days&#8220; ganz klar viele Momente zum Niederknien vor der musikalischen Glanzleistung der <strong>Kombination wunderbar melodiöser Gitarrenmelodien</strong>, untermalt von <strong>mächtigen Riffs und marschierenden Drums</strong>. Und über all dem erstrahlt der <strong>klare, emotionale Gesang Campbells</strong> (und Rowlands).</p>
<h3><strong>Acht schmerzlich schöne Stücke</strong></h3>
<p>Die solide 8-teilige Tracklist beginnt mit dem gleichnamigen Song <em>&#8222;Forgotten Days&#8220;</em>&nbsp;mit einem klassischen <strong>zermalmenden Stück Old School Heavy Metal</strong> in Perfektion. Der nachfolgende Song <em>&#8222;Riverbed&#8220;</em> ist <strong>mein persönlicher</strong> <strong>Lieblingssong.</strong> Marschierend-melodiöse Riffs und schöne Gitarrenmelodien, zweimalig unterbrochen durch einen ruhigen &#8222;Balladen-Part&#8220;, in dem eine gefühlvoll gespielte Gitarre die bewegend emotional gesungene Strophe begleitet&#8230;</p>
<blockquote><p><em>&#8222;distant memories &#8211; form constellations of despair &#8211; guiding through the state of disrepair<br />
</em><em>illuminate&nbsp; &#8211; all the hurts that have accrued &#8211; unlock the cage, holding back the truth&#8220;</em></p></blockquote>
<p>&#8230;wie auch wenig später im Song:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;distant silhouettes &#8211; nearly all of them obscured<br />
</em><em>Exposed to be the damages incurred.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Doch der absolute <strong>Gänsehautmoment</strong> für mich folgt ab 4:24, als nach einer längeren Doom-Passage die Lead-Gitarrenmelodie ummantelt wird von den restlichen Instrumenten und die auf den Titel des Songs Bezug nehmende Zeile auf ergreifendste Art und Weise darüber gelegt wird – <strong>zauberhaft traurig</strong>.</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Laying down in the riverbed<br />
</em><em>counting the words that I&#8217;ve never said to you<br />
</em><em>their numbers swell so far above my head<br />
</em><em>wide-open eyes drink in torrential red<br />
</em><em>&#8211; as I drown&#8220;</em></p></blockquote>
<p><iframe title="Riverbed" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/5jZfWaNJSuc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es folgt mit <em>„Stasis“</em> ein mit nur 4 Minuten für <strong>Doom</strong> sehr kurzer Song, von dem insbesondere die Textzeile „<em>do you need a reason to smile again?“</em> sowie das mehrfach wiederholte „<em>Stasis</em>“ hängenbleiben. Das darauffolgende 12 minütige Epos <em>„Silver Wings“</em> macht zeitlich jedoch alles wieder wett, was Stasis vorher rausgeholt hat. Ein unglaublich <strong>kraftvoller</strong>, aber aufgrund der Länge <strong>auch kräftezehrender</strong> Song, für den ich mir mehrfach bewusst Zeit nehmen muss. Auch hier kommt mit den nachfolgenden Textzeilen wieder jede Menge <strong>schwer verdauliche Resignation und Trauer</strong> auf den Hörer zu:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;I cannot remember &#8211; from where I came<br />
</em><em>and I cannot remember -who I once was<br />
</em><em>the slow march of time &#8211; turns even the greatest of triumphs<br />
</em><em>into nothing &#8211; nothing more than sand<br />
</em><em>washed into the infinite sea&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Auch beim Nachfolger<em> „The Quicksand of Existing“ </em>macht bereits der Name klar, dass auch dieser von der dahinsiechenden <strong>Vergänglichkeit des Seins</strong> handelt. Dieser Song jedoch unterbietet sogar <em>„Stasis“</em> mit seiner Länge von <strong>nicht ganz vier Minuten</strong>. Für alle, die sich einen schnellen Überblick über das Album verschaffen wollen, ist er neben <em>„Riverbed“</em> definitiv einer meiner <strong>Anspieltipps</strong>!</p>
<p><iframe title="PALLBEARER - The Quicksand Of Existing (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Qv5-et64s70?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dann folgt mit <em>„Vengeance and Ruination“</em>&nbsp;ein bitteres Stück der inneren Verurteilung, Verletzung und Selbstaufgabe, das mit <strong>fast sieben Minuten Spielzeit</strong> und einer schweren, düsteren Atmosphäre auch mich beim Zuhören ordentlich mitschleift. Mit dem sich anschließenden, fast fünfminütigen <em>„Rite of Passage“</em> schließt sich ein weiterer <strong>Anspieltipp</strong> meinerseits an, der vorantreibt und phasenweise irgendwie mächtig/episch klingt. Vielleicht beabsichtigt &#8211; angesichts der Tatsache, dass hier immerhin der &#8222;Übergangsritus&#8220; <strong>vom Schmerz zu Erkenntnis</strong> behandelt wird, der nach der schmerzlichen Selbstaufgabe folgt. Auch hier möchte ich wieder mit einer Textpassage den Song für sich selbst sprechen lassen:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;this rite of</em><em> </em><em>passage<br />
</em><em>it took all of these years, but now I finally know<br />
</em><em>one question to ask of you:<br />
</em><em>did part of me die while watching you go?&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Wer mitgezählt hat, wird feststellen: Jetzt kommt das <strong>letzte Stück des Albums</strong>. Und es trägt den rätselhaften Titel <em>„Caledonia“ </em>(Kaledonien). Google verrät: „<em>Die <strong>Kaledonier</strong> waren ein antikes Volk, das im östlichen Teil des heutigen Schottland siedelte</em>“ – Aha. Hmm. Also? Ein Bezug zu einer Gegend? So richtig werde ich auch nach Übersetzen des Textes nicht schlau daraus, <strong>WAS</strong> <em>&#8222;Caledonia&#8220;</em> ist. Auf jeden Fall müssen dort offenbar furchtbare Dinge passiert sein, die für den Protagonisten wohl auch immer dort bleiben werden. Meine Vermutung ist, dass vielleicht die Gegend, in der die Mutter verstarb, damit gemeint sein könnte.</p>
<blockquote><p><em>&#8222;from the depths of your being<br />
</em><em>one last moment awake<br />
</em><em>from the depths of my being<br />
</em><em> from Caledonia&#8220;</em></p></blockquote>
<h2><strong>Muss ich mir das wirklich antun?</strong></h2>
<p>Wer bis hierhin gelesen hat mag sich vielleicht fragen: &#8222;Hmm, okay. Tod, Trauer, Bewusstwerden ob der Vergänglichkeit des Seins, Trostlosigkeit – jetzt <strong>nicht wirklich was Neues</strong> im Metal. Nichts besonderes also! <strong>Oder doch?</strong> Nun, ich persönlich denke, dass sich diese Frage nur jeder selbst beantworten kann und dass sie sich überhaupt nur diejenigen werden beantworten können, die aufgrund bestimmter Ereignisse ein <strong>besonderes emotionales Verhältnis zu einem Album</strong> aufgebaut haben. Und diese Menschen werden vielleicht sagen: Nein, das ist anders. Denn es tut nichts leichtfertig ab oder vertröstet mit leeren Phrasen, ist auch nicht nur plakativ. Es <strong>fokussiert sich auf den Schmerz und seine Verarbeitung</strong>. Und jede(r) der/die dies schon einmal tun musste, weiß: DAS ist sehr wichtig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastbeitrag von: <em><strong>Simon</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pallbearer-forgotten-days/">PALLBEARER &#8211; 10 Jahre Aufarbeitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>AS I LAY DYING &#8211; vom Feuer geformt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 05:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[as i lay dying]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[shaped by fire]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Lambesis]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letztens aufm Amboss, heute bei euch auf den Ohren: AS I LAY DYING</p>
<p>Was die Band nun aus dem Studio trug, haben wir uns genauer angeschaut. Alles dazu im Artikel - das drumherum sparen wir uns.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/as-i-lay-dying-shaped-by-fire/">AS I LAY DYING &#8211; vom Feuer geformt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">AS I LAY DYING &#8211; &#8222;Shaped By Fire&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 20.09.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 44:05 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Nuclear Blast<br />
<strong>Genre:</strong> Metalcore </div></div></div></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Direkt vorweg: Ich werde im Folgenden darauf verzichten, auf die Vergangenheit von Tim Lambesis einzugehen, oder mich sonst irgendwie an der breitgetretenen Diskussion beteiligen, die es mittlerweile sogar in Deutschlands liebstes Wurstblatt geschafft hat. Mir geht es wie immer nur um die Musik. Ich bitte das zu berücksichtigen, danke.&nbsp;</em></span></p>
<p>Da ist es nun also: &#8222;Shaped By Fire&#8220; &#8211; das Comeback-Album der Metalcore-Schwergewichte aus Übersee. Das letzte Album von <strong>AS I LAY DYING</strong> liegt nun mittlerweile <strong>7 Jahre</strong> zurück. Zugegeben, ich war nie ein großer Fan, und auch wenn ich von eingefleischten Hörern nun Spott ernte: Ich konnte mehr mit <strong>WOVENWAR</strong> anfangen. Paradox, oder? Egal, das erste frische Lebenszeichen der Band <em>&#8222;My Own Grave&#8220;</em> hat mich dann ziemlich aus den Latschen gehauen und meine Neugier geweckt, wie das nun alles weitergeht. Dass mich <strong>Tim</strong> nach der ganzen Zeit nun an einen Wrestler aus den 90ern erinnert, spielt aber nur eine untergeordnete Rolle.&nbsp;</p>
<p>In Vorbereitung auf den Release hab ich mich nochmal durch die bisherige Diskographie gehört und leider immernoch keinen richtigen Draht gefunden. Es gibt zwar ein paar richtig starke Songs, aber wirklich gecatcht (krasser Slang, oder?) haben sie mich nicht. Eine Sache fiel mir dabei aber auf: die <strong>Verbesserung</strong> auf allen Ebenen. Bis zur Albumveröffentlichung von &#8222;Shaped By Fire&#8220; wurden 4 Songs präsentiert, von denen ich jeden einzelnen <strong>richtig gut</strong> fand. Und das liegt auch genau daran, dass ich finde, dass sowohl auf stimmlicher, aber besonders auf musikalischer Ebene eine <strong>erhebliche Steigerung</strong> stattgefunden hat. Das klingt alles einfach so viel ausgereifter, so viel besser und präziser. Und noch dazu ist es voll in die Fresse und trotzdem von melodischer Oberklasse.&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-34315 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6973008_bf544306f3-1024x683.jpeg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6973008_bf544306f3-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6973008_bf544306f3-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6973008_bf544306f3-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6973008_bf544306f3-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6973008_bf544306f3.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Nach dem Intro gibt&#8217;s die zuletzt veröffentlichte Single<em> &#8222;Blinded&#8220;</em>. Ein toller Start in&#8217;s Album und genau die richtige Wahl den Hörer einzustimmen. Die <strong>heftigen</strong> Shouts und der wunderprächtige Refrain, der besonders am Ende nochmal schwere Geschütze auffährt, zeigen wo es lang geht. Das ganze in einem <strong>Tempo</strong>, dass es schon ein Zwang wäre, nicht mitzuwippen. Und das Schöne daran: so bleibt es auch auf Albumlänge. Alle Songs strotzen nur so von <strong>Kraft</strong> und man bekommt praktisch keine Chance, mal die Beine hochzulegen. Mein Hauptargument, ihr ahnt es schon &#8211; die <strong>Melodien</strong> &#8211; sind derart <strong>ausgefeilt</strong> und durchdacht, dass es beinahe an <strong>Perfektion</strong> grenzt. Was auch immer innerhalb der Band während der letzten Jahre passiert ist, damit haben sie es geschafft mich doch noch zu überzeugen. <em>&#8222;Undertow&#8220;</em>, <em>&#8222;Take What&#8217;s Left&#8220;</em> oder das Schlusslicht <em>&#8222;The Toll It Takes&#8220;</em> sind regelrechte <strong>Paradebeispiele für Wechselgesang</strong> im Metalcore. Wer garnix für Clean Vocals übrig hat, wird übrigens bei <em>&#8222;Gatekeeper&#8220;</em> fündig. Und dann steckt da plötzlich ein<strong> zweischneidiges Schwert</strong> in meinem Ohr.<em> &#8222;The Wreckage&#8220;</em> würde ich als mein absolutes <strong>Highlight</strong> des Albums bezeichnen. Großartige Melodie, toller Anfang und Übergang zu den Vocals. Alles bestens eigentlich. Und dann endet der Song mit einem <strong>Fade-Out</strong>. Warum denn nur?? Wenn es eines gibt, das ich in der Musik generell nicht mag, dann sind es gefadete Enden. Das mag bei Electro vielleicht noch schleichen, aber bitte, bitte nicht bei <strong>handgemachter</strong> Musik! Wenn so etwas dann auch noch einen so guten Song ruiniert, könnt ich platzen. Mein Hirn denkt dann automatisch: <strong>&#8222;da fehlt doch was!&#8220;</strong>. Ich hab irgendwann mal eine physische Promo bekommen, bei der jeder Song nur 1:30 gespielt wurde. So fühlen sich für mich solche Enden immer an. Aber sei&#8217;s drum, das Album ist trotzdem eine <strong>absolute Wucht</strong>! Kann man nicht anders sagen. Und bei <strong>Nuclear Blast</strong> als neue Heimat auch sehr gut aufgehoben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="AS I LAY DYING - Blinded (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/P1A5l8sKugg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.asilaydying.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.ASILAYDYING.com</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/as-i-lay-dying-shaped-by-fire/">AS I LAY DYING &#8211; vom Feuer geformt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Fire In The Sky&#8220; &#8211; HYPOCRISY und KATAKLYSM kündigen Tour an!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2018 05:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Hypocrisy]]></category>
		<category><![CDATA[kataklysm]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[Pain]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Tägtgren]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kataklysm und Hypocrisy touren... zusammen... quer durch Deutschland!<br />
Wir haben alle Infos zusammen und die Augen feucht vor Vorfreude!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fire-in-the-sky-hypocrisy-und-kataklysm-kuendigen-tour-an/">&#8222;Fire In The Sky&#8220; &#8211; HYPOCRISY und KATAKLYSM kündigen Tour an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><strong>ENDLICH &#8211;</strong> mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen!</h3>
<p>Nach über 4 Jahren <strong>Bühnenabstinenz</strong> leisten <strong>HYPOCRISY </strong>sich eine Co-Headliner-Tour mit den kanadischen Death-Metal-Schwergewichten von <strong>KATAKLYSM</strong>. Wie&nbsp;<strong>Nuclear Blast </strong>demletzt bekannt gab, werden die beiden Todesmaschinen 26 Clubshows in Europa spielen, wovon 10 Shows im deutschsprachigen Raum stattfinden. Es gibt also keine Ausrede, einer solchen Show fernzubleiben! Die Tour wird unter dem Titel<strong> &#8222;Death&#8230;Is Just The Beginning&#8220;</strong> zelebriert.<strong>&nbsp;</strong>&#8222;Death&#8230;Is Just The Beginning&#8220; war in den 90ern eine Compilation von&nbsp;<strong>Nuclear Blast</strong>, welche beiden Bands einen unglaublichen Bekanntheitsgrad einbrachte, wovon sie noch heute profitieren.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MJsdZ2FR3WM?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hier nochmal alle Tourtermine im deutschsprachigen Raum auf einen Blick:</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>18.10. Wiesbaden &#8211; Schlachthof</strong><br />
<strong> 19.10. Stuttgart &#8211; LKA Longhorn</strong><br />
<strong> 20.10. München &#8211; Backstage</strong><br />
<strong> 24.10. Wien &#8211; Arena</strong><br />
<strong> 26.10. Geiselwind &#8211; MusicHall</strong><br />
<strong> 05.11. Hamburg &#8211; Docks</strong><br />
<strong> 14.11. Berlin &#8211; Kesselhaus</strong><br />
<strong> 15.11. Dresden &#8211; Eventwerk</strong><br />
<strong> 16.11. Oberhausen &#8211; Turbinenhalle 2</strong><br />
<strong> 17.11. Leipzig &#8211; Hellraiser</strong></p>
</blockquote>
<p>Für mich wird diese Tour auch etwas ganz besonderes! <strong>HYPOCRISY </strong>war DIE! erste Formation, die mich an den <strong>extremen Metal</strong> heranführte. Wahrscheinlich war es eher mein Vater, aber die Schweden rund um <strong>Mastermind Peter Tägtgren</strong> fasziniert mich noch heute. In diesem Sinne:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Vadder, nimm dir am 17.11. nichts vor!!!</strong></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fire-in-the-sky-hypocrisy-und-kataklysm-kuendigen-tour-an/">&#8222;Fire In The Sky&#8220; &#8211; HYPOCRISY und KATAKLYSM kündigen Tour an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>IMMORTAL kommen 2018 mit neuem ALBUM!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[XXX]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 21:47:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Demonaz]]></category>
		<category><![CDATA[Horgh]]></category>
		<category><![CDATA[Immortal]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Tägtgren]]></category>
		<category><![CDATA[trve]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Aufnahmen zum neuen IMMORTAL-Album sind abgeschlossen. Wie Demonaz (git, voc) und Horgh (dr) via Facebook verkündeten, soll das bis dato unbetitelte und neunte Album der norwegischen Black Metal-Veteranen dieses Jahr via Nuclear Blast erscheinen. Nur zwei Member? Nun ja, nicht direkt. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufnahmen zum neuen <strong>IMMORTAL</strong>-Album sind abgeschlossen. Wie <strong>Demonaz</strong> (git, voc) und <strong>Horgh</strong> (dr) via Facebook verkündeten, soll das bis dato unbetitelte und neunte Album der norwegischen Black Metal-Veteranen dieses Jahr via Nuclear Blast erscheinen. Nur zwei Member? Nun ja, nicht direkt. Da <strong>Abbath</strong> sich leider auf Solo-Pfaden bewegt, springt als Session-Bassist ihr langjähriger Produzent <strong>Peter Tägtgren</strong> ein. Ja genau, <strong>DER Peter Tägtgren</strong>, welcher schon &#8222;At The Heart Of Winter&#8220;, &#8222;Damned In Black&#8220;, &#8222;Sons Of Northern Darkness&#8220; und &#8222;All Shall Fall&#8220; in seinen Abyss-Studios nahe Stockholm produzierte.</p>
<p>Hier der O-Ton von <strong>Demonaz</strong> und <strong>Horgh</strong>:</p>
<p>&#8222;We have put a massive amount of energy into this, and wanted to deliver our absolutely best. It has been a pleasure to finish the studio process and most of all being stoked about the final result. <strong>Peter Tägtgren</strong> has done an outstanding job in producing and mixing it. We now look forward to have it released, and are excited to share our 9th full length with you all.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24573 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/immo-neu-2.jpg" width="850" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/immo-neu-2.jpg 850w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/immo-neu-2-300x203.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/immo-neu-2-750x508.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<h4 style="text-align: center;">Die Songtitel gibts schon mal vorab:</h4>
<p style="text-align: center;">&#8222;Northern Chaos Gods&#8220;<br />
&#8222;Into Battle Ride&#8220;<br />
&#8222;Gates To Blashyrkh&#8220;<br />
&#8222;Grim And Dark&#8220;<br />
&#8222;Called To Ice&#8220;<br />
&#8222;Where Mountains Rise&#8220;<br />
&#8222;Blacker Of Worlds&#8220;<br />
&#8222;Mighty Ravendark&#8220;</p>
<p style="text-align: center;">Das Album-Line up ist dann also folgendes:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Demonaz</strong> (vocals, guitars)<br />
<strong>Horgh</strong> (drums)<br />
<strong>Peter Tägtgren</strong> (session bass)</p>
<p>Und hier noch was zum Aufwärmen für zwischendurch:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sOOebk_dKFo?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und wer es etwas epischer mag, dem sei <strong>Demonaz</strong>&#8218; Solo-Album &#8222;March Of The Norse&#8220; nahe gelegt. Ich bin sehr gespannt auf die Mischung, könnter glauben!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=PLUEr47xTOoP-0Lnp4Bct5H1Jj2GdilhsE" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/immortalofficial/"><strong>FACEBOOK</strong></a></p>
<p><a href="http://www.immortalofficial.com/"><strong>WEBSITE</strong></a></p>
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		<title>ACCEPT &#8211; Nur das Genie beherrscht das Chaos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2017 09:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Accept]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[The Rise of Chaos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ACCEPT &#8211; The Rise of Chaos Veröffentlichungsdatum: 04.08.2017 Dauer: 46:18 Min. Label: Nuclear Blast Stil: Heavy Metal Die Nachrichten werden aktuell von Gewalt, Hass und Katastrophen dominiert. Dem zu entkommen fällt schwer, und wegsehen war noch nie eine Lösung. Das dachten sich ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ACCEPT</strong> &#8211; The Rise of Chaos<br />
Veröffentlichungsdatum: 04.08.2017<br />
Dauer: 46:18 Min.<br />
Label: Nuclear Blast<br />
Stil: Heavy Metal</p>
<p>Die Nachrichten werden aktuell von Gewalt, Hass und Katastrophen dominiert. Dem zu entkommen fällt schwer, und wegsehen war noch nie eine Lösung. Das dachten sich auch <strong>ACCEPT</strong> &#8211; und griffen diesen allumgebenden Zustand auf, um daraus „The Rise of Chaos“, ihr 15. Studioalbum zu erschaffen.<br />
Ihre Live-Premiere hat die Platte sogar schon hinter sich: Am 03.08., einen Tag vor der offiziellen weltweiten Veröffentlichung, gaben die Urgesteine der deutschen Metalszene auf dem <strong>Wacken Open Air</strong> einige Titel des neuen Albums zum Besten.</p>
<p>Reinhören ist für mich als großen Fan des klassischen Heavy Metal natürlich ein absolutes Muss! Also dann: CD in den Spieler! Lautstärke voll aufdrehen und GO!</p>
<h4>Immer diese lästigen Viecher &#8211; Ohrwürmer</h4>
<p>Ohrwurm-Alarm. Das geht ja gut los. Schon mit dem ersten Stück <em>„Die by the Sword“</em> legen die deutschen Heavy-Metal-Größen einen durchaus einprägsamen Song hin, der schnell zum Kopfnicken einlädt. Textlich tritt hierbei eine sensible Thematik in den Mittelpunkt: Kriegskritik &#8211; der Track stellt eine Art Warnung vor kriegerischen Mitteln zur Konfliktlösung dar. &nbsp;</p>
<p>Es folgt <em>„Hole in the Head“</em>. Der Song erinnert mich bei genauem Hinhören stark an <strong>MEGADETH</strong> &#8211; das Stück hat schon eine sehr thrashige Note an sich.</p>
<p>Es wird Zeit für den Titeltrack der Scheibe! <em>„The Rise of Chaos“</em> kracht von Anfang an ganz laut. Innerhalb der Bridge steigern sich die Gitarren immer weiter, danach entlädt sich die gesamte zuvor aufgeladene Energie, um im Höhepunkt zu gipfeln. Ich finde: Genau so sollte es klassischerweise bei einem guten Musikstück sein!<br />
Im Refrain sticht der hohe Gesang besonders heraus, ähnlich, wie man es vor allem aus dem Bereich des Power Metal, aber auch von <strong>Bruce Dickinson</strong> oder <strong>Rob Halford</strong> kennt. Hier zeigt die Stimme von Sänger <strong>Mark Tornillo</strong>, seit der Neuformierung 2009 bei <strong>ACCEPT</strong>, so richtig, was sie kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tFqFYHFNeCc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>„Koolaid“</em> basiert auf einer wahren Begebenheit &#8211; der grausamen Ermordung von 909 Menschen am 18. November 1978, welches als „Jonestown-Massaker“ um die Sekte „Peoples Temple“ traurige Berühmtheit erlangte. Der Begriff „Koolaid“ bezeichnet eine <strong>Mischung aus Saft, Valium und Zyankali</strong>. Das Gift, verabreicht durch <strong>Jim Jones</strong>, den Anführer der Sekte, kostete einen Großteil der Mitglieder das Leben. Im Lied übernimmt ein Überlebender dieser Tragödie die Rolle des lyrischen Ichs &#8211; er versucht, seine Leidensgenossen vor dem tödlichen Trunk zu warnen &#8211; vergeblich. Klanglich ist das Stück im Vergleich zum vorangegangenen Titel erheblich langsamer, wirkt dadurch grooviger und ziemlich rockig. Welch ein Widerspruch zum brutalsten Text der gesamten Platte! Aber: Beim Lauschen der schnellen Melodiegitarre zu Anfang muss ich gleich an das wohl berühmteste aufziehende Gewitter der Rockmusikgeschichte denken &#8211; <em>„Thunderstruck“</em> von <strong>AC/DC</strong>.</p>
<h4>Analog = Doof? Von wegen!</h4>
<p>An den Sound der australischen Hard-Rock-Giganten erinnert auch <em>„Analog Man“</em>. Der Songtitel jedoch lässt mich kurz stutzig werden. Wie unzeitgemäß klingt das denn bitte? Regen sich jetzt ein paar alte Männer in belehrendem „Früher war alles besser“-Modus über Smartphones und Co. auf? Zugegeben: ein bisschen so wirken die Worte auf mich als Teil der Generation „Digital Native“ schon. Dennoch ist der Song für mich textlich gesehen der interessanteste Titel, da er den allgegenwärtigen Zeitgeist trifft. Die Realität hat sich von einer direkt anfassbaren Umwelt zunehmend in eine schwerer (be)greifbare, digitale Welt verlagert. Diese wird hier als Parallelwelt verstanden, sollte jedoch idealerweise in einer Symbiose mit dem „Real Life“ verschmelzen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21121 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Accept-Band.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Accept-Band.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Accept-Band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Accept-Band-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />
<p>Bei <em>„Carry the Weight“</em> stechen die Gitarren richtig heraus, während der Gesang hier ein wenig auf der Strecke bleibt. Deshalb wäre dieser Song auch als Instrumentalstück noch durchaus abwechslungsreich und würde dem Gesamtwerk eine größere Vielfalt verleihen.</p>
<p>Nach <em>“Race to Extinction“</em> stoppt der CD-Spieler &#8211; und lässt den Hörer schaudernd zurück. Anstelle eines Lichtscheins am Horizont à la <strong>MANOWAR</strong>, einer Art Katharsis wie im antiken Drama, endet das Werk in sehr pessimistischem Gedankengut.</p>
<p><a href="http://acceptworldwide.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/accepttheband/">Facebook</a></p>
<hr>
<p><strong><em>Dies ist ein Beitrag von Gastautorin</em> Alexandra</strong></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schnell geschossen, Streifschuss! – Rage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Aug 2017 06:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[Peavy]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Rage]]></category>
		<category><![CDATA[Seasons Of The Black]]></category>
		<category><![CDATA[T-Rex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>RAGE&#160;– Seasons Of The Black Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017 Dauer: 52 Min. Label: Nuclear Blast Records Stil: erdiger Power Metal Neues Jahr, neues Album Produktiv wie eh und je lässt Peter &#8222;Peavy&#8220; Wagner nach dem letzten Output &#8222;The Devil Strikes Again&#8220; nicht einmal die ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>RAGE&nbsp;</strong>– Seasons Of The Black<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017<br />
Dauer: 52 Min.<br />
Label: Nuclear Blast Records<br />
<span class=" mobile-oversized">Stil: erdiger Power Metal</span></p>
<h3>Neues Jahr, neues Album</h3>
<p>Produktiv wie eh und je lässt <strong>Peter &#8222;Peavy&#8220; Wagner</strong> nach dem letzten Output &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/hat-peavy-wieder-richtig-bock-auf-der-neuen-rage/">The Devil Strikes Again</a>&#8220; <strong>nicht einmal die branche-üblichen zwei Jahre</strong> vergehen, bevor nachgelegt wird. Nachdem die neu formierte Band im letzten Jahr besonders unter Alt-Fans für offene Münder gesorgt hat, stellt sich die Frage nach einem Glückstreffer. Können <strong>RAGE</strong> auch auf &#8222;Seasons Of The Black&#8220; Frische beweisen, oder verläuft sich die Sache,<strong> wie einst zur Smolski-Ära, </strong>in gleichen Bahnen?</p>
<p>Gleich zu Anfang gibt es Grund zur Freude, denn die Produktion ist <strong>deutlich ausgewogener als noch auf dem Vorgänger</strong>. Der Titeltrack taugt als Einstieg und wird von <em>&#8222;Serpents In Disguise&#8220;</em> und dem vorab veröffentlichten <em>&#8222;Blackened Karma&#8220;</em> auf ähnlich hohem Niveau abgelöst. Altbekannte Kost, die gleich ins Ohr geht, nach der Breitseite vom letzten Jahr aber auch nicht herausragt. Spannender wird es da im massiv stampfenden <em>&#8222;Septic Bite&#8220;</em>, das aber textlich eher befremdlich anmutet. Hier lässt <strong>Peavy</strong> nämlich seiner Liebe für die Urzeit freien Lauf, <strong>besungen wird der Biss eines T-Rex</strong>. Das Thema ist durchaus unverbraucht, dadurch aber nicht weniger merkwürdig. Aber gut, der Mann hat seinen Spaß daran, und das reduzierte Gitarrenspiel bricht das Album an der richtigen Stelle auf.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/f_OB6hO9ONE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Überzuckert?</h3>
<p>Schwieriger ist da auch&nbsp;<em>&#8222;All We Know Is Not&#8220;</em>, eine prinzipiell starke Nummer, deren <strong>Catchphrase aber zu stumpf</strong> auf den Hörer niederprasselt. Dafür überrascht der Heavy-Part im späten Mittelteil. In gewisser Hinsicht könnte der Song symptomatisch für das Album angeführt werden: wo der textliche Ansatz oftmals interessant ist, fällt die Ausführung zu flach aus. Ich habe ständig das Gefühl, dass <strong>Peavy</strong>&nbsp;mehr zu sagen hat, im Endeffekt aber nur die Oberfläche ankratzt. <strong>Interpretationsspielräume können sich dadurch nicht richtig aufspannen</strong>, was zu einer gewissen Eindimensionalität führt.</p>
<p>Das betrifft auch den Abschluss-Vierer, der unter dem Banner <em>&#8222;The Tragedy Of Man&#8220;</em> zusammengefasst ist. Den Songs fehlt&nbsp;<strong>der musikalische Bezug zueinander</strong>, und textlich werfen mich die plumpen Reime in <em>&#8222;Justify&#8220;</em> jedes Mal raus. Dabei handelt es sich um eine eher kitschige, instrumental aber mehr als brauchbare Angelegenheit, die <strong>vom Refrain vollkommen überzuckert</strong> wird. Auch hier punktet der Mittelteil und bereitet auf das düstere <em>&#8222;Bloodshed In Paradise&#8220;</em> vor, welches klar als Highlight hervorsticht. Dass das abschließende <em>&#8222;Farewell&#8220;</em> wieder im Kitsch badet, rechtfertigt sich durch die Platzierung an letzter Stelle.</p>
<p>&#8222;Seasons Of The Black&#8220; gibt sich Mühe, mehr als nur ein Aufguss seines Vorgängers zu sein.&nbsp;<strong>RAGE</strong> gehen mehr in die Breite, verbrennen sich aber <strong>bei den käsigeren Songs</strong> leicht die Finger. Einerseits fügen sich diese Titel nicht nahtlos ins Album ein, andererseits haben <strong>RAGE</strong> dergleichen auf &#8222;Unity&#8220; und &#8222;Soundchaser&#8220; besser präsentiert. Als Liebhaber dieser Alben freue ich mich natürlich und wünsche mir, dass derartige Ausflüge <strong>Bestandteil des Band-Sounds</strong> bleiben. Nur eben bitte eleganter eingebunden und mit der Spritzigkeit von damals!</p>
<p><strong>RAGE</strong> <a href="http://www.rage-official.com/">Online</a> und auf <a href="https://www.facebook.com/RageOfficialBand/">Facebook</a></p>
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		<title>Ordentliches Denkmal – EDGUY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2017 06:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantasia]]></category>
		<category><![CDATA[Best-Of]]></category>
		<category><![CDATA[Edguy]]></category>
		<category><![CDATA[Monuments]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Sammet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EDGUY&#160;– Monuments Veröffentlichungsdatum: 14.07.2017 Dauer: 150 Min. Label: Nuclear Blast Records Stil: Power Metal Umfangreiche Geschichtsstunde Nach 25 Jahren Aktivität kann man EDGUY und vor allem deren Frontmann Tobias Sammet eines attestieren: Sie polarisieren. Manchen labert Tobi zu viel, andere tun sich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ordentliches-denkmal-edguy/">Ordentliches Denkmal – EDGUY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EDGUY&nbsp;</strong>– Monuments<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.07.2017<br />
Dauer: 150 Min.<br />
Label: Nuclear Blast Records<br />
<span class=" mobile-oversized">Stil: Power Metal</span><span id="more-20293"></span></p>
<h3>Umfangreiche Geschichtsstunde</h3>
<p>Nach 25 Jahren Aktivität kann man <strong>EDGUY</strong> und vor allem deren Frontmann <strong>Tobias Sammet</strong> eines attestieren: Sie polarisieren. Manchen labert <strong>Tobi</strong> zu viel, andere tun sich mit seinem Humor schwer, und wieder andere haben den stilistischen Wandel der Band mit Skepsis verfolgt. &#8222;Monuments&#8220; versteht sich als Rückblick auf die gesamte Bandhistorie, bietet aber auch Kennern mit <strong>fünf neuen Songs und einem unveröffentlichten Stück</strong> aus der &#8222;Savage Poetry&#8220;-Phase genug Futter. Dazu gibt es noch einen Live-Mitschnitt eines Konzerts in – wie sollte es auch anders sein – Brasilien im Jahr 2004.</p>
<p>Die neuen Songs fallen ganz ordentlich aus, besonders das mit einem Augenzwinkern versehene <em>&#8222;Wrestle The Devil&#8220;</em> und der schnörkellose Rocker <em>&#8222;Open Sesame&#8220;</em> stechen positiv hervor. Betrachtet man die fünf frischen Nummern als EP, lässt sich von einem <strong>soliden, aber auch nicht überragenden</strong> Werk sprechen. Immerhin folgen gleich im Anschluss die großen Klassiker. Halt, nicht ganz: Den Einstieg macht mit <em>&#8222;929&#8220;</em> eine Nummer, die ich nicht zu <strong>EDGUY</strong>s Highlights zählen würde. <em>&#8222;Defenders Of The Crown&#8220;</em> überzeugt dann schon eher, aber als Titeltrack des jüngsten Albums <strong>ist der Song quasi noch warm</strong>. Nicht unbedingt ein schlechter Einstieg, aber komisch ist es dennoch.</p>
<h3>Dubiose Auswahl</h3>
<p>Die Zeitreise schreitet mit der Ballade <em>&#8222;Save Me&#8220;</em> erst zaghaft voran, doch dann folgt auch schon die erste Überraschung: <em>&#8222;The Piper Never Dies&#8220;</em> kommt als Longtrack schon recht früh zum Zug. Anhand dieses Songs zeigt sich auch, weshalb <strong>EDGUY</strong> heute da stehen, wo sie eben stehen. <strong>Großartiges Songwriting!</strong> Leider hat es mit <em>&#8222;Eternal Wayfarer&#8220;</em> nur ein weiteres langes Lied an Bord geschafft. Wo sind <em>&#8222;The Pharaoh&#8220;</em> und <em>&#8222;Theatre Of Salvation&#8220;</em>? Sicher, der Platz ist begrenzt, aber warum mit <em>&#8222;Eternal Wayfarer&#8220;</em> <strong>gerade ein aktuelles Stück</strong> einbezogen wird, erschließt sich mir nicht.</p>
<p>Ja, es ist mühselig, bei einer Sammlung wie dieser die Auswahl zu kritisieren. Aber wenn mit &#8222;Kingdom Of Madness&#8220; der zweite Output ignoriert wird, um Füllmaterial wie <em>&#8222;929&#8220;</em> Platz zu machen, fühlt sich das falsch an. Immerhin sind die großen Klassiker wie <em>&#8222;Tears Of A Mandrake&#8220;</em>, <em>&#8222;Mysteria&#8220;</em> und <em>&#8222;Vain Glory Opera&#8220;</em> mit dabei und spielen auch heute ihre zeitlosen Qualitäten aus.<strong> Da kommen Erinnerungen hoch!</strong> Gerne hätte es hiervon mehr geben dürfen, statt dem Hörer gleich vier Songs vom letzten Album auf die Nase zu binden. Es ist ja durchaus ein gutes Album, aber in einer solchen Geschichtsstunde <strong>ergibt das ein gewisses Ungleichgewicht.</strong> Dafür wurde das eher mäßige &#8222;Age Of The Joker&#8220; mit nur einem Titel (<em>&#8222;Rock Of Cashel&#8220;</em>) ziemlich kaltschnäuzig abgefertigt. Das abschließende <em>&#8222;Reborn In Waste&#8220;</em> entstammt den Aufnahmen zu &#8222;Savage Poetry&#8220;, ist damals aber nicht grundlos aussortiert worden. Dafür ist es für Sammler eine schöne Dreingabe, welche die Sammlung <strong>großer Klassiker und teils weniger großer Titel aus dem Spätwerk</strong> gebührend abschließt.</p>
<p><strong>EDGUY</strong> <a href="https://www.facebook.com/edguy/">auf Facebook.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ordentliches-denkmal-edguy/">Ordentliches Denkmal – EDGUY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Und jetzt alle mitsingen! – BLIND GUARDIAN</title>
		<link>https://silence-magazin.de/und-jetzt-alle-mitsingen-blind-guardian/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=und-jetzt-alle-mitsingen-blind-guardian</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2017 06:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[Blind Guardian]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLIND GUARDIAN&#160;– Live Beyond The Spheres Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017 Dauer: 159 Min. Label: Nuclear Blast Records Stil: Power Metal Das sind WIE VIELE Stunden??? Auch ein Review hat üblicherweise einen Spannungsbogen: Der Autor stellt die Band vor, umreißt erste Besonderheiten und erzeugt Interesse, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLIND GUARDIAN&nbsp;</strong>– Live Beyond The Spheres<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017<br />
Dauer: 159 Min.<br />
Label: Nuclear Blast Records<br />
<span class=" mobile-oversized">Stil: Power Metal</span></p>
<h3>Das sind WIE VIELE Stunden???</h3>
<p>Auch ein Review hat üblicherweise einen Spannungsbogen: Der Autor stellt die Band vor, umreißt erste Besonderheiten und erzeugt Interesse, ob denn die besprochene Scheibe <strong>wirklich von Belang ist</strong> und in die heimische Sammlung finden soll. Manchmal ist aber der Bandname allein genug, um dieses kleine Spiel gar nicht erst zuzulassen, etwa wenn die Kapelle ein Garant für hochklassige Silberlinge ist. Gut für sie, blöd für den Schreiber, der mit dieser Einleitung einen – suboptimalen – alternativen Ansatz bemühen muss. <strong>Danke BLIND GUARDIAN</strong> (danke Merkel)!</p>
<p>Genug dummes Gesabbel, was haben uns die Krefelder diesmal gezaubert? Wie? Was? Da gibt es eine interessante Hintergrund-Geschichte, die sich als Aufhänger für die Einleitung geeignet hätte? Gut, dann halt jetzt: <strong>BLIND GUARDIAN</strong> haben mal locker 30 Shows aufgezeichnet und sich dabei jedes Lied einzeln angehört, um zu ermitteln, welche der drölfzig Versionen denn die Beste sei und einen Platz auf dem Album verdient hätte. Ausgehend davon, dass die Platte mehr als zweieinhalb Stunden läuft, dürfte das ein Spaß gewesen sein. Ja, wir rechnen jetzt! Ausgehend davon, dass die Kollegen um die zwei Stunden spielen, wären das 60 Stunden, also bei 16 Stunden pro Tag <strong>fast vier Tage, um sich alles nur ein einziges Mal anzuhören</strong>! Gut, Vieles wird wohl schon aufs erste &#8222;Hör&#8220; aussortiert worden sein, aber wenn man noch dazunimmt, dass alle Mitglieder der Band den Prozess durchlaufen haben und danach sicherlich noch reichlich diskutiert wurde, dürfte allein diese Etappe&nbsp;<strong>ein Mammutprojekt dargestellt haben</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/SVg8eP7KPNQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fans und Band im Einklang</h3>
<p>So, nach der zweiten Einleitung geht es an die Songs, die sich über sämtliche Schaffensphasen erstrecken. Angefangen mit <em>&#8222;The Ninth Wave&#8220;</em> vom aktuellen Album &#8222;Beyond The Red Mirror&#8220; über Gassenhauer wie <em>&#8222;Valhalla&#8220;</em> und <em>&#8222;Nightfall&#8220;</em> bis hin zu Frühwerk wie <em>&#8222;Majesty&#8220;</em> wird alles geboten. Gut, die großen Überraschungen fehlen, aber was soll man da auch machen, wenn man denn <strong>BLIND GUARDIAN</strong> heißt? Die Band hat über die Jahre so viel Pflichtmaterial in ihrem Katalog angesammelt, dass jeder ersetzte Song schmerzen würde. Das ist angesichts der <strong>22 enthaltenen Nummern</strong> schon eine Leistung!</p>
<p>Inmitten dieser Fülle sind wahre Perlen auszumachen, so dürfte etwa der Longtrack <em>&#8222;And Then There Was Silence&#8220;</em>&nbsp; (Anmerkung Alex: OMFG!) zur bislang besten Version des Songs avancieren, wurde doch in einem Mitsing-Teil die Fan-Freude eindrucksvoll eingefangen. Darüber hinaus verleiht Hansi dem Titel einen deutlich düstereren Anstrich, was so auch auf einige weitere Nummern zutrifft. Überhaupt haben die Jungs verstanden, wie eine Live-CD zu funktionieren hat, lässt man die Fan-Schar nicht nur kurz zwischen den Songs jubeln, sondern fängt auch die Fanchoräle der begeisterten Massen auf, die immerzu mitsingen! <strong>Die Stimmung schwappt über</strong>. Gleichzeitig wird aber auch der Geduldsfaden nicht überstrapaziert, indem mal ein Klassiker gnadenlos in die Länge gezogen wird. Nein, das hat alles seinen Fluss, <strong>das Feeling ist entscheidend</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Fn3-uhU6AyY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Kann es da ein Wehwehchen geben?</h3>
<p>Was den Auswahlprozess betrifft, so hat sich dieser zweifelsohne gelohnt, sind doch alle Songs<strong> in einer Qualität vorgebracht</strong>, wie man sie selten erlebt. Die Stärken einer <strong>BLIND GUARDIAN</strong>-Show werden bewusst in den Mittelpunkt gerückt, während das geballte Material mal originalgetreu und mal gelungen abweichend präsentiert wird. Qualitätseinbußen zwischen Altmaterial und Frischwerk sind nicht zu vermerken. Gut, die alten Sachen sind nicht ganz so wild wie damals eingetrümmert, stattdessen sind die Songs eben<strong> mit der Zeit und vor allem mit der Band gegangen</strong>, was die Sache dann auch interessanter gestaltet. Ihre Thrashphase haben die Krefelder ja bereits einige Zeit hinter sich gelassen! (Anm. Alex)</p>
<p>Zwei kleine Kritikpunkte müssen sich <strong>BLIND GUARDIAN</strong> trotz aller Liebe dann doch gefallen lassen. Einerseits gibt es durchaus Schwankungen im Sound – nicht von Gut zu Schlecht, sondern von Gut zu Anders. Das stört den Fluss aber erstaunlich wenig. Bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass die Band wohl nicht umsonst sehr munter durch die Zeit springt, wodurch sich eben dieser Umstand cachiert. Nerviger ist dagegen eine Eigenheit, die sich vor Allem in der zweiten Hälfte einstellt: <strong>Hansi</strong> kündigt mehr als nur einmal den letzten Song an oder wünscht dem Publikum einen guten Abend, was im Rahmen der laufenden CD deplatziert wirkt. Gerade weil sich davor – ungeachtet der Tatsache, dass <strong>Hansi</strong> immer andere Städtenamen ausruft – ein wunderbar geschlossener Eindruck einstellt, reißt das doch etwas raus.<strong> So, damit hat sich das Gemecker auch schon, kaufen!</strong></p>
<p>Und zack, noch &#8217;nen Daumen <a href="http://www.facebook.com/blindguardian/">auf Facebook</a> hinterlassen!</p>
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		<title>Vom Dunkel ins Licht &#8211; Cellar Darling</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jul 2017 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Murphy]]></category>
		<category><![CDATA[Cellar Darling]]></category>
		<category><![CDATA[ELUVEITIE]]></category>
		<category><![CDATA[Gojira]]></category>
		<category><![CDATA[In Flames]]></category>
		<category><![CDATA[Ivo Henzi]]></category>
		<category><![CDATA[Marlin Sutter]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[This is the Sound]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CELLAR DARLING – This Is The Sound Veröffentlichungsdatum: 30.06.2017 Dauer: 59:59 Label: Nuclear Blast Nicht wenige Augenbrauen zuckten wohl nach oben, als 2016 gleich drei der langjährigsten Mitglieder ELUVEITIE verließen. Doch es sollte nicht lange still um Anna Murphy, Ivo Henzi und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CELLAR DARLING</strong> – This Is The Sound<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.06.2017<br />
Dauer: 59:59<br />
Label: Nuclear Blast</p>
<p>Nicht wenige Augenbrauen zuckten wohl nach oben, als 2016 gleich drei der langjährigsten Mitglieder <strong>ELUVEITIE</strong> verließen. Doch es sollte nicht lange still um <strong>Anna Murphy</strong>, <strong>Ivo Henzi</strong> und <strong>Merlin Sutter</strong> bleiben, da sich das eingespielte Trio unter dem Namen <strong>CELLAR DARLING</strong> umgehend an das Schreiben neuen Materials begab. So erschien bereits im Herbst 2016 die erste Single <em>&#8222;Challenge&#8220;</em>.<br />
Nun wurde das Debütalbum &#8222;This Is The Sound&#8220; veröffentlicht.</p>
<p>Bereits bei den ersten Tönen des Openers <em>&#8222;Avalanche&#8220;</em> fällt der beeindruckende Sound auf, mit dem das Album versehen wurde, und der gleich mal einige Pluspunkte auf meiner Liste bekommt. Dennoch bin ich mit Blick auf die Tracklist und die Spielzeit etwas baff, denn 14 Songs mit einer Stunde Spielzeit sind für ein Debütalbum nicht unbedingt die Regel.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NWMiBj0yDJg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die ersten drei Songs des Albums wurden allesamt bereits im Vorfeld veröffentlicht und konnten zumindest mich neugierig machen. Der vierte und quasi erste „unbekannte“ Track des Albums <em>&#8222;Hullaballoo&#8220;</em> besticht dann mit sehr hohem Ohrwurmpotential, wobei das Gespür für eingängige Refrains und Melodien klar wird, welches über den Verlauf des Albums noch oft zu Glanzleistungen verhelfen wird.<br />
Gerade als ich mich frage, ob hier wohl mit der Zeit etwas Eintönigkeit einsetzt, macht &#8222;Six Days&#8220; die Zweifel zunichte, indem der Song zwischen Riffs, die so auch von <strong>GOJIRA</strong> stammen könnten, und klassischem Einschub wechselt, bevor ein bombastisches Ende allem die Krone aufsetzt. Wirklich stark!<br />
Das nachfolgende <em>&#8222;The Hermit&#8220;</em> klingt dann zum ersten Mal spürbar nach der Vorgängerband, wobei hier nicht abgekupfert wird, sondern eher deutlich wird, wo die Drei vormals ihre Spuren hinterlassen haben.<br />
Doch es geht auch anders: So werden in dem kurzen Stück <em>&#8222;Water&#8220;</em> auch ruhige Töne angeschlagen, bevor es wenig später in <em>&#8222;Rebels&#8220;</em> wieder stärker nach vorne geht – und das, obwohl es hier Gesangsarrangements gibt, die so auch von einer <strong>LANA DEL REY</strong> Platte stammen könnten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18895" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Cellar-Darling-Bandpic.jpg" alt="CELLAR DARLING" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Cellar-Darling-Bandpic.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Cellar-Darling-Bandpic-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Cellar-Darling-Bandpic-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Cellar-Darling-Bandpic-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Kulminationspunkt an Spannung ergibt für mich dann das vorletzte Stück <em>&#8222;Hedonia&#8220;</em>, welches in schwizerdütsch, also Heimatsprache des Trios, vorgetragen wird. In mir reift die Frage heran, warum dieser Weg nicht noch weiter beschritten wurde, bezieht die Band doch viel Inspiration aus heimischer Folklore, Gedichten, Geschichten und Natur. Warum nicht diesen Schritt weiter gehen? Doch wer weiß, was die Zukunft bringt, vielleicht wird dieses Element ja noch ausgebaut, ich würde es mir wünschen.<br />
Was an „This Is The Sound“ zumindest für mich am Beeindruckendsten ist, ist die Ausrichtung der Songs, die sich trotz dem beständigen Einsatz Murphys Drehleier alles andere als klischeehaft in Folk Metal Gefilde einordnen lassen. Hier schwingt kein gekünstelter Folk-, Pagan-, oder Mittelaltercharme mit, im Gegenteil lassen die Songs auch experimentelle Ausrichtungen zu und wissen trotz der überschaubaren Grundzutaten immer, wann man einen eingängigen Refrain, ein tragendes Riff, oder eine eindrucksvolle Steigerung einfließen lassen sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rYYMFu1vuO0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denn das, worauf sich <strong>CELLAR DARLING</strong> letztlich runterbrechen lassen, ist wohl Alternative Metal. Oder einfacher: Rock. Dieser ist zugegebener Maßen sehr oft sehr radiotauglich, wobei ich hier oftmals nicht mehr weiß, ob das als Kritik oder Kompliment zu sehen ist.<br />
<em>&#8222;Avalanche&#8220;</em> mit seinem Ein-Wort-Refrain stößt schon arg in popmusikalische Gefilde vor, der Unterschied ist hierbei jedoch, dass Texterin <strong>Murphy</strong> genau weiß, dass sie auch anders könnte, wenn sie denn wöllte, was für den Großteil an Popmusik so wohl nicht ganz zutrifft.&nbsp;</p>
<p>Dennoch treibt mich bei Musik mit derart hohem Hitfaktor immer die Sorge um die Halbwertszeit des Materials um. Werde ich diese Platte noch in einem halben Jahr gut finden? Das wird die Zeit wohl zeigen müssen.<br />
Als Momentaufnahme gilt es jedoch festzuhalten, dass <strong>CELLAR DARLING</strong> mit ihrem Debütalbum sicherlich eins der meistbeachtetsten Alben des Jahres herausgebracht haben, welches die Grenzen von Rock, Folk und Alternative Metal zu überspannen vermag. Wen Bands des Härtegrades neuerer <strong>IN FLAMES</strong> begeistern, der sollte hier für sehr, sehr lange Zeit sein neues Lieblingsalbum gefunden haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/cellardarlingofficial/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
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		<title>Lasst euch vom Dunkel erleuchten &#8211; SUFFOCATION</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2017 10:35:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cannibal Corpse]]></category>
		<category><![CDATA[Dying Fetus]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Mullen]]></category>
		<category><![CDATA[Immolation]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Talley]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[of the dark light]]></category>
		<category><![CDATA[Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnacle of Bedlam]]></category>
		<category><![CDATA[Suffocation]]></category>
		<category><![CDATA[Terrence Hobbs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUFFOCATION &#8211; &#8230;Of The Dark Light Veröffentlichungsdatum: 09.06.2017 Dauer: 35:22 Min. Label: Nuclear Blast Na meine Herren, 2017 scheint ja echt ein gutes Jahr für den Death Metal zu werden. Neue Scheiben von IMMOLATION, ORIGIN, DYING FETUS und SUFFOCATION! Dann schauen wir ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUFFOCATION</strong> &#8211; &#8230;Of The Dark Light<br />
Veröffentlichungsdatum: 09.06.2017<br />
Dauer: 35:22 Min.<br />
Label: Nuclear Blast<span id="more-18562"></span></p>
<p>Na meine Herren, 2017 scheint ja echt ein gutes Jahr für den Death Metal zu werden. Neue Scheiben von <strong>IMMOLATION</strong>,<strong> ORIGIN</strong>, <strong>DYING FETUS</strong> und <strong>SUFFOCATION</strong>!</p>
<p>Dann schauen wir doch mal, was das inzwischen achte Werk der New Yorker so zu bieten hat.</p>
<p>Bereits der Opener <em>&#8222;Clarity Through Deprivation&#8220;</em> nagelt ab Sekunde 1 ungezügelt durch die Boxen, wobei mich besonders das Schlagzeug beeindruckt. Dieses wurde jedoch nicht wie bei &#8222;Pinnacle of Bedlam&#8220; von <strong>Dave Culross</strong> beackert und auch der 2014 eingestiegene <strong>Kevin Talley</strong> hat sich mittlerweile wieder verabschiedet. So heißt der neue Mann hinter der Schießbude <strong>Eric Morotti</strong> und der liefert auch auf Albumlänge einen verdammt guten Job ab.<br />
Auch Gitarrist <strong>Guy Marchais</strong> hat nach 13 Jahren den Dienst quittiert, weswegen <strong>Charlie Errigo</strong> als zweiter Jungspund in die Reihen der New Yorker aufgenommen wurde.<br />
Folglich also alles neu bei <strong>SUFFOCATION</strong>? Denkste!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18566" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Suffocation-Band.jpg" alt="SUFFOCATION" width="795" height="502" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Suffocation-Band.jpg 795w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Suffocation-Band-300x189.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Suffocation-Band-750x474.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 795px) 100vw, 795px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><em>&#8222;&#8230;Of The Dark Light&#8220;</em> geht genauso nach vorne, wie man es von dem Ostküsten-Urgestein erwarten würde. So werden auch über die restlichen Songs keine Kompromisse gemacht, während sich die Texte hauptsächlich um Transzendenz und Freitod drehen, um das leidliche, weltliche Ich hinter sich zu lassen und Erleuchtung zu erfahren.</p>
<p>Die erste Single <em>&#8222;Your Last Breaths&#8220;</em> besticht mit einem Intro, das zumindest mich sehr an die Szenebrüder von <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> erinnert, bevor ein Break einsetzt und <strong>Frank Mullen</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>Terrence Hobbs</strong> mit typischen <strong>SUFFO</strong>-Charakteristka wieder jeden Zweifel daran vernichten, wer hier zu hören ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/56jDbL6dzLw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Folgetrack <em>&#8222;Return To The Abyss&#8220;</em> legt danach ebenfalls ordentlich vor und stellt für mich einen der stärksten Tracks auf dem gesamten Album dar. Ein markantes Riff jagt das nächste, das Drumming ist exzellent und am Ende hört man sogar so etwas wie eine cleane Gitarre, die das schleppende Abschlussriff zusätzlich veredelt.</p>
<h4>Stark!</h4>
<p>Der Titeltrack schaltet dann einen Gang zurück und walzt etwas langsamer vor sich hin, wobei man sich Zeit und Raum nimmt, einige Sologitarren arbeiten zu lassen, die dem Song definitiv gut tun!<br />
Das vorletzte Stück <em>&#8222;Caught Between Two Worlds&#8220;</em> besticht nochmal mit ordentlich Druck und Geschwindigkeit, während die Gitarren ausgezeichnet ins Ohr gehen und auch dort bleiben, bevor eine Neuaufnahme vom &#8222;Breeding The Spawn&#8220;-Song <em>&#8222;Epitaph Of The Credulous&#8220;</em> den Abschluss bildet.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iiSvg6SVZvs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Vier Jahre nach dem letzten Output hat sich besonders in puncto Besetzung einiges bei <strong>SUFFOCATION</strong> getan. Der Bandsound wurde davon wenig beeinflusst, sodass &#8222;&#8230;Of The Dark Light&#8220; immer noch Death Metal bietet, wie man ihn von dem Fünfer aus New York gewohnt ist: schnell, technisch, brutal und zum Mitnicken und Handschütteln gemacht.<br />
So verlässlich das achte Werk von <strong>SUFFOCATION</strong> auch in die gleiche Kerbe wie immer schlägt, so wenige Überraschungen bringt es auch mit sich. Mit steigender Zahl an Durchläufen wachsen die Songs zwar bis auf ein bestimmtes Level, wirkliche Titel, die zu „Bandhits“ avancieren könnten, bietet das Album jedoch kaum.</p>
<p>&nbsp;</p>
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